Hintergrund der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein System mit einer Konsole für einen Regalboden
eines Regals.
[0002] Bei einer Konsole für einen Regalboden eines Regals handelt es sich bekannterweise
um eine Vorrichtung zum Tragen bzw. Stützen von Böden bzw. Bodenelementen des Regals,
welche meist in jeweiligen Regalschienen bzw. Regalpfosten des Regals eingehängt wird.
[0003] Aus der
EP 2 886 021 A1 ist ein Regalsystem mit elektrischer Versorgung bekannt, welches insbesondere eine
Konsole aufweist, die mit einer Stromabnehmereinrichtung bzw. einen Kontaktierungselement
versehen ist, die/das zur Herstellung von elektrisch leitenden Verbindungen einer
in einer Regalschiene des Regalsystems angeordneten Energieversorgungs- Stromschiene
mit einem Anschlusskabel eines elektrischen Geräts dient. Über die Stromabnehmereinrichtung
bzw. das Kontaktelement kann auf praktische Weise eine Energieversorgung des jeweiligen
Geräts durch Einhängen der Konsole in die Regalschiene erfolgen, wobei bei dem Einhängen
die Stromleiter der Energieversorgungs-Stromschiene zur Herstellung der elektrisch
leitenden Verbindungen mit der Stromabnehmer-einrichtung elektrisch leitend kontaktiert
werden. Allerdings eignet sich die aus der
EP 2 886 021 A1 bekannte Lösung nicht für Regale bzw. Regalsysteme, bei denen die Konsole in unterschiedlichen
Schrägstellungen an dem jeweiligen Regalpfosten bzw. an der jeweiligen Regalschiene
anbringbar sind, da bei dieser bekannten Lösung nur für eine vorgegebene Stellung
bzw. nur für eine vorgegebene Schrägstellung der Konsole an der Regalschiene eine
stabile Kontaktierung der Stromabnehmereinrichtung zu den Stromleitern der Energieversorgungs-Stromschiene
der Regalschiene gewährleistet werden kann.
[0004] Die
US 5,186,341 offenbart eine Vorrichtung zum Halten von aufhängbaren Gegenständen darauf, umfassend:
eine Stützfläche mit einer darin ausgebildeten Fassung; einen langgestreckten Stab
mit einem ersten Ende, das dazu geeignet ist, in die Buchse eingeführt zu werden,
so dass sich der Stab im Wesentlichen quer zu der Oberfläche erstreckt und in einem
zweiten, freien Ende endet; und einen Arretierungsmechanismus, umfassend ein weibliches
Element, das in einem von der Buchse oder dem ersten Stangenende ausgebildet ist,
und ein männliches Element, das auf dem anderen von der Buchse oder dem ersten Stangenende
gelagert ist, wobei das männliche Element für eine Auswärtsbewegung von seinem Stützelement
elastisch vorgespannt ist, so dass, wenn das erste Stangenende in die Buchse eingeführt
wird, das Einsteckelement in das Aufnahmeelement eingreift und die Stange in der Buchse
sichert, um die Stange freitragend zu stützen.
[0005] Die
EP 3260018 B1 offenbart ein Stromversorgungssystem für ein Regalsystem, umfassend einen Tragarm,
wobei der Tragarm ein Montageloch und eine in dem Montageloch angeordnete Montageplatte
aufweist, wobei die Dicke der Montageplatte geringer ist als die Tiefe des Montagelochs;
und eine elektrische Versorgungseinrichtung, wobei die elektrische Versorgungseinrichtung
auf der Montageplatte montiert ist und eine Leiterplatte und eine erste Schutzabdeckung
aufweist, die die Leiterplatte abdeckt, wobei die Leiterplatte zwischen der Montageplatte
und der ersten Schutzabdeckung klemmt, wobei eine Seitenwand der ersten Schutzabdeckung
gegenüber der Leiterplatte mit einer Seitenwand der Montageöffnung bündig ist, wobei
die Summe aus einer Dicke der Leiterplatte und einer Dicke der ersten Schutzabdeckung
gleich der Differenz zwischen der Tiefe der Montagebohrung und der Dicke der Montagebohrung
ist; und/oder eine Seite der Montageplatte bündig mit derjenigen der Montagebohrung
ist, die Leiterplatte durch die Montagebohrung und die Montageplatte in Nutform montiert
ist; und/oder die erste Schutzhaube wird mit Schrauben auf der Montageplatte befestigt;
und/oder die elektrische Versorgungseinrichtung ferner eine zweite Schutzabdeckung
aufweist, die zweite Schutzabdeckung an einer Seite der Leiterplatte gegenüber der
ersten Schutzabdeckung angeordnet ist, die Leiterplatte und die Montageplatte zwischen
der ersten und der zweiten Schutzabdeckung eingespannt sind; und/oder mindestens zwei
Hohlbohrungen zwischen der Montageplatte und der Montagebohrung vorgesehen sind.
Zugrundeliegende Aufgabe
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem System mit
einer Konsole mit einem Kontaktierungselement, die in mehreren Schrägstellungen an
einem Regalpfosten anbringbar ist, in jeder Schrägstellung wenigstens eine elektrisch
leitende Verbindung zwischen wenigstens einem elektrischen Leiter des Regalpfostens
und dem Kontaktierungselement zu ermöglichen.
Erfindungsgemäße Lösung
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Bevorzugte Ausführungsformen der Konsole des erfindungsgemäßen Systems sind in den
abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0009] Das erfindungsgemäße System umfasst wenigstens einen Regalpfosten und wenigstens
eine Konsole für einen Regalboden eines Regals, wobei die Konsole einen an den
[0010] Regalpfosten des Regals anbringbaren Grundkörper und ein Kontaktierungselement aufweist,
wobei das Kontaktierungselement zum Herstellen wenigstens einer elektrisch leitenden
Verbindung wenigstens eines in Umgebung des Regalpfostens angeordneten elektrischen
Leiters zu wenigstens einem elektrischen Leiter des Regalpfostens vorgesehen ist,
wobei der Regalpfosten wenigstens eine Reihe von Einhängöffnungen aufweist, die sich
bis zu einem Innenraum des Regalpfostens erstrecken, wobei der Regalpfosten wenigstens
einen in dem Innenraum des Regalpfostens vorgesehenen elektrischen Leiter aufweist,
wobei das Kontaktierungselement der Konsole einen länglichen Endabschnitt aufweist,
an welchem der wenigstens eine Kontakt vorgesehen ist, wobei der Grundkörper durch
Einhängen in wenigstens eine erste Einhängöffnung der Reihe am dem Regalpfosten in
wenigstens zwei Schrägstellungen anbringbar ist, wobei der Grundkörper und das Kontaktierungselement
zum Anbringen des Grundkörpers an dem Regalpfosten in einer der Schrägstellungen gegeneinander
verschwenkbar sind, wobei das Kontaktierungselement in jeder der Schrägstellungen
durch Einführen des länglichen Endabschnitts in eine zweite der Einhängöffnungen in
der Kontaktierungsposition an dem Regalpfosten anordenbar ist, in welcher der Kontakt
eine elektrisch leitende Verbindung zu dem elektrischen Leiter des Regalpfostens aufweist,
in welcher sich der längliche Endabschnitt in dem Innenraum des Regalpfostens befindet.
[0011] Der Grundkörper und das Kontaktierungselement sind zum Anbringen des Grundkörpers
an dem Regalpfosten in einer der Schrägstellungen gegeneinander verschwenkbar.
[0012] Bei der Konsole des erfindungsgemäßen Systems ist das Kontaktierungselement in jeder
der Schrägstellungen in einer Kontaktierungsposition an dem Regalpfosten anordenbar,
in welcher der Kontakt bzw. der wenigstens eine Kontakt (wenigstens) eine elektrische
leitende Verbindung zu dem elektrischen Leiter des Regalpfostens bzw. zu dem wenigstens
einen elektrischen Leiter des Regalpfostens aufweist, wobei sich die Konsole des erfindungsgemäßen
Systems dadurch auszeichnet, dass der Grundkörper und das Kontaktierungselement zum
Anbringen des Grundkörpers an dem Regalpfosten in einer der Schrägstellungen gegeneinander
verschwenkbar sind. Ganz im Unterschied zur der aus der
EP 2 886 021 A1 bekannten Lösung, bei welcher nur für eine vorgegebene Stellung bzw. nur für eine
vorgegebene Schrägstellung der Konsole an der Regalschiene eine stabile Kontaktierung
der Stromabnehmereinrichtung zu den Stromleitern der Energieversorgungs-Stromschiene
der jeweiligen Regalschiene gewährleistet werden kann, sind der Grundkörper der Konsole
und das Kontaktierungselement der Konsole zum Anbringen des Grundkörpers an dem Regalpfosten
in einer der Schrägstellungen gegeneinander verschwenkbar, wobei das Kontaktierungselement
in jeder der Schrägstellungen in der Kontaktierungsposition an dem Regalpfosten anordenbar
ist. Oder in anderen Worten: Dadurch, dass der Grundkörper und das Kontaktierungselement
gegeneinander verschwenkbar sind, kann der Grundkörper in einer der Schrägstellungen
bzw. in jeder der Schrägstellungen an dem Regalpfosten durch ggf. erforderliches Verschwenken
des Grundkörpers relativ zum Kontaktierungselement bzw. durch ggf. erforderliches
Verschwenken des Kontaktierungselements relativ zum Grundkörper angebracht werden
und hierbei zudem das Kontaktierungselement in der jeweiligen Schrägstellung in der
Kontaktierungsposition an dem Regalpfosten angeordnet werden. Durch die vorgesehene
Verschwenkbarkeit wird erfindungsgemäß vorteilhaft wenigstens ein Bewegungsfreiheitsgrad
bereitgestellt, der eine Einnahme der Kontaktierungsposition in jeder der vorgesehenen
Schrägstellungen ermöglicht.
[0013] Es versteht sich, dass der Grundköper bei einer bevorzugten Ausführungsform der Konsole
des erfindungsgemäßen Systems durch Einhängen in wenigstens eine erste Einhängöffnung
einer Reihe von Einhängöffnungen des Regalpfostens am dem Regalpfosten in wenigstens
zwei Schrägstellungen anbringbar ist, wobei bei dieser bevorzugten Ausführungsform
das Kontaktierungselement in jeder der Schrägstellungen durch Einführen eines länglichen
Endabschnitts des Kontaktierungselements, an welchem der wenigstens eine Kontakt vorgesehen
ist, in eine zweite der Einhängöffnungen in der Kontaktierungsposition an dem Regalpfosten
anordenbar ist. Zum Anbringen in einer der Schrägstellungen wird die Konsole mit dem
länglichen Endabschnitt des Kontaktierungselements voran zunächst auf den Regalpfostens
zu bewegt und der Endabschnitt des Kontaktierungselements in die zweite Einhängöffnung
eingeführt, um die Kontaktierungsposition einzunehmen bzw. um das Kontaktierungselement
in der Kontaktierungsposition an dem Regalpfosten anzuordnen, in welcher sich der
längliche Endabschnitt des Kontaktierungselements in dem Innenraum befindet. Hiernach
oder auch schon vorher oder währenddessen erfolgt - sofern erforderlich - ein Verschwenken
des Grundkörpers relativ zum Kontaktierungselement oder umgekehrt, um den Grundkörper
in die wenigstens eine erste Einhängöffnung zum Anbringen des Grundkörpers an dem
Regalpfosten in einer der Schrägstellungen einzuhängen.
[0014] Bei der obigen bevorzugten Ausführungsform erstrecken sich die Einhängöffnungen bis
zu einem/dem Innenraum des Regalpfostens, in welchem sich der wenigstens eine elektrische
Leiter des Regalpfostens befindet. Ferner sind dieser bevorzugten Ausführungsform
der Grundkörper und das Kontaktierungselement zum Anbringen des Grundkörpers an dem
Regalpfosten in einer der Schrägstellungen durch Einhängen in die wenigstens eine
erste Einhängöffnung gegeneinander verschwenkbar.
[0015] Insgesamt betrachtet kann mit der Konsole des erfindungsgemäßen Systems vorteilhaft
in jeder Schrägstellung wenigstens eine elektrisch leitende Verbindung zwischen dem
wenigstens einem elektrischen Leiter des Regalpfostens und dem Kontaktierungselement
realisiert bzw. ermöglicht werden.
[0016] Bei der Konsole des erfindungsgemäßen Systems für einen Regalboden eines Regals handelt
es sich bekannterweise um eine Vorrichtung bzw. Einrichtung zum Tragen bzw. Stützen
von Böden bzw. Bodenelementen des Regals, welche bevorzugt in jeweilige Regalschienen
bzw. Regalpfosten des Regals eingehängt werden bzw. einhängbar sind, wobei bei der
Konsole, der Grundkörper zum Stützen bzw. Tragen des jeweiligen Bodens bzw. des jeweiligen
Bodenelements bzw. der jeweiligen Böden bzw. der jeweiligen Bodenelemente vorgesehen
ist.
[0017] Bei dem Kontaktierungselement handelt es sich um ein Kontaktierungselement, das zum
Herstellen wenigstens einer elektrisch leitenden Verbindung wenigstens eines in Umgebung
des Regalpfostens angeordneten elektrischen Leiters zu wenigstens einem elektrischen
Leiter des Regalpfostens vorgesehen ist. Über das Kontaktierungselement ist also eine
elektrisch leitende Verbindung zwischen dem wenigstens einen elektrischen Leiters
des Regalpfostens und dem wenigstens einen elektrischen Leiter in Umgebung des Regalpfostens
herstellbar. Die Kontaktierung des elektrischen Leiters des Regalpfostens mit dem
Kontaktierungselement erfolgt über den wenigstens einen Kontakt des Kontaktierungselements.
Es versteht sich, dass das Kontaktierungselement eine dem Fachmann bekannte übliche
Ausbildung zur Realisierung der elektrischen leitenden Verbindung(en) aufweisen kann.
Insbesondere kann das Kontaktierungselement wenigstens teilweise oder zur Gänze aus
einem elektrisch leitenden Material bestehen bzw. insbesondere kann das Kontaktierungselement
wenigstens teilweise oder zur Gänze aus einem metallischen Material bestehen. Insbesondere
kann das Kontaktierungselement ferner für jeden Kontakt jeweils ein von diesem beabstandetes
Anschlusselement aufweisen, wobei der jeweilige Kontakt und das jeweilige Anschlusselement
elektrisch leitend miteinander verbunden sind. Das Anschlusselement ist hierbei ein
Anschlusselement zum Anschließen des einen bzw. des wenigstens einen in der Umgebung
des Regalpfostens angeordneten elektrischen Leiters. Dieses Anschlusselement kann
eine dem Fachmann bekannte übliche Ausbildung aufweisen.
[0018] Es versteht sich, dass es sich bei dem wenigstens einen elektrischen Leiter des Regalpfostens
um einen Leiter handeln kann, der verschiedenste technische Funktionen aufweisen kann.
So kann es sich insbesondere z.B. um einen elektrischen Leiter einer Stromversorgungschiene
des Regalpfostens handeln, über deren elektrische Leiter eine Stromversorgung eines
Verbrauchers in Umgebung des Regalpfostens erfolgt, die über das Kontaktierungselement
durch die Stromversorgungsschiene mit Strom versorgt werden kann. Denkbar ist z.B.
auch, dass der wenigstens eine elektrische Leiter ein elektrischer Versorgungsleiter
einer Platine ist, die in einem länglichen Innenraum des Regalpfostens angeordnet
ist und über das Kontaktierungselement und eine an das Kontaktierungselement angeschlossene
Stromquelle durch Bestromung des Versorgungsleiters mit Strom versorgt wird.
[0019] Bei dem wenigstens einen Kontakt des Kontaktierungselements bzw. beim dem wenigstens
einen Kontaktelement des Kontaktierungselements, der/das in der Kontaktierungsposition
eine elektrisch leitende Verbindung zu dem elektrischen Leiter des Regalpfostens aufweist,
kann es sich um einen dem Fachmann bekannten Kontakt bzw. um ein dem Fachmann bekanntes
Kontaktelement handeln, der/das insbesondere z.B. in Form eines federbelasteten metallischen
Elements ausgebildet sein kann.
[0020] Bei den wenigstens zwei Schrägstellungen, in welchen der Grundkörper an dem Regalpfosten
anbringbar ist, kann es sich um eine beliebige Schrägstellung handeln, die sich insbesondere
durch den ggf. durch Achsen-Translation gebildeten Schnittwinkel zwischen der Längsachse
des Regalpfostens und der Längsachse bzw. einer Körperkante der Konsole bzw. des Grundkörpers
quantifizieren bzw. kennzeichnen lässt. Eine der möglichen Schrägstellungen ist hierbei
insbesondere auch ein solche, bei der eine Längsachse bzw. Körperkante des Grundkörpers
mit der Längsachs des Regalpfostens einen Winkel von ca. 90 Grad bildet.
[0021] Der Grundkörper ist in wenigstens zwei Schrägstellungen an dem Regalpfosten anbringbar.
Es versteht sich, dass dies insbesondere z.B. dadurch realisiert sein kann, dass der
Grundkörper für jede Schrägstellung wenigstens ein zur Einnahme dieser Schrägstellung
eingerichtetes Einhakelement aufweisen kann. Insbesondere können die unterschiedlichen
Schrägstellungen auch dadurch realisiert werden, dass an zueinander geneigten Stirnflächen
des Grundkörpers jeweils wenigstens ein Einhakelement angeformt ist.
[0022] Erfindungsgemäß sind der Grundkörper und das Kontaktierungselement zum Anbringen
des Grundkörpers an dem Regalpfosten in einer der Schrägstellungen gegeneinander verschwenkbar.
Diese Verschwenkbarkeit kann auf jede dem Fachmann bekannte Weise realisiert sein.
So kann das Kontaktierungselement hierfür z.B. an einer an dem Grundkörper befestigten
Drehachse drehbar angebracht sein.
[0023] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Konsole des erfindungsgemäßen Systems weist
der Grundkörper eine Ausnehmung, vorzugsweise eine kreiszylinderförmige Ausnehmung
auf, in welcher ein Vorsprung des Kontaktierungselements drehbar aufgenommen ist,
wodurch der Grundkörper und das Kontaktierungselement gegeneinander verschwenkbar
sind. Durch die Aufnahme des Vorsprungs in der Ausnehmung kann die Verschwenkbarkeit
vorteilhaft technisch sehr flach und platzsparend umgesetzt werden.
[0024] Der Grundkörper kann insbesondere wenigstens teilweise oder zur Gänze aus einem metallischen
Material oder wenigstens teilweise oder zur Gänze aus einem Kunststoffmaterial bestehen.
[0025] Bei einer praktischen Ausführungsform der Konsole des erfindungsgemäßen Systems weist
das Kontaktierungselement wenigstens ein Anschlusselement zum Anschließen des wenigstens
einen in der Umgebung des Regalpfostens angeordneten elektrischen Leiters auf bzw.
bei dieser praktischen Ausführungsform weist das Kontaktierungselement wenigstens
ein Anschlusselement auf, das zum Anschließen wenigstens eines in der Umgebung des
Regalpfostens angeordneten elektrischen Leiters vorgesehen ist. Bei dieser praktischen
Ausführungsform besteht wenigstens eine elektrisch leitende Verbindung des wenigstens
einen Anschlusselements mit dem wenigstens einen Kontakt des Kontaktierungselements,
der in der Kontaktierungsposition wenigstens eine elektrisch leitende Verbindung zu
dem wenigstens einen elektrischen Leiter des Regalpfostens aufweist. Sofern mehrere
Kontakte und mehrere Anschlusselemente vorgesehen sind, besteht vorzugsweise zwischen
jeweils einem der Anschlusselemente und jeweils einem der Kontakte des Kontaktierungselements
eine elektrisch leitende Verbindung, so dass auf praktische Weise eine Vielzahl von
separaten stromleitenden Leitungswegen ausgebildet werden können, die vorteilhaft
für eine Mehrzahl technischer Applikationen verwendet werden können. Bei dieser praktischen
Ausführungsform ist das wenigstens eine Anschlusselement von dem wenigsten einen Kontakt
des Kontaktierungselements beabstandet.
[0026] Mit dem Einsatz des erfindungsgemäßen System bzw. des erfindungsgemäßen Regalsystems
ist aus den bereits oben im Zusammenhang mit der Konsole dargelegten Gründen in jeder
der Schrägstellungen wenigstens eine elektrisch leitende Verbindung zwischen wenigstens
einem elektrischen Leiter des Regalpfostens und dem Kontaktierungselement realisierbar.
[0027] Bei einer praktischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems bzw. Regalsystems
ist in dem Innenraum des Regalpfostens wenigstens ein Federelement angeordnet, welches
durch Anordnen des Kontaktierungselements in der Kontaktierungsposition in einen Zustand
bzw. in einen elastisch verformten Zustand überführbar ist, in welchem es eine Anpresskraft
zum Anpressen des wenigstens einen elektrischen Leiters an den wenigstens einen Kontakt
des Kontaktierungselements ausbildet.
[0028] Mittels des vorgesehenen Federelements kann lediglich durch Einführen des länglichen
Endabschnitts des Kontaktierungselements in die jeweilige zweite Einhängöffnung durch
die ausgebildete Anpresskraft eine stabile elektrisch leitende Verbindung des wenigstens
einen Kontaktes zu dem wenigstens einen elektrische Leiter des Regalpfostens realisiert
werden.
[0029] Das Federelement ist durch Anordnen des Kontaktierungselements in der Kontaktierungsposition
in einen elastisch verformten Zustand überführbar, in welchem es eine Anpresskraft
zum Anpressen des wenigstens einen elektrischen Leiters an den wenigstens einen Kontakt
des Kontaktierungselements ausbildet. Dies kann insbesondere dadurch technisch realisiert
sein, dass das Federelement in einer Position bzw. in einer ortsfesten Position in
dem Innenraum des Regalpfostens angeordnet ist, in welcher der Endabschnitt des Kontaktierungselements
während des Einführens bzw. nach dem Einführen in die zweite Einhängöffnung eine das
Federelement elastisch verformende Kraft auf das Federelement ausübt, die mit einer
Gegenkraft in Form der Anpresskraft einhergeht.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
[0030] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung
näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig.1
- eine dreidimensionale Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Konsole des erfindungsgemäßen
Systems zusammen mit einem Regalpfosten,
- Fig. 2A
- die Konsole nach Fig. 1 zusammen mit Kabelkanal,
- Fig. 2B
- eine vergrößerte Darstellung eines Details der Fig. 2A mit einem Kabel,
- Fig.3
- eine dreidimensionale Darstellung des Kontaktierungselements der Konsole nach Fig.
1, Fig. 2A und 2B,
- Fig. 4
- eine dreidimensionale Darstellung zweier Konsolen nach Fig. 1 und eines Regalpfostens
nach Fig. 1,
- Fig.5
- einen Schnittdarstellung eines Schnitts durch die Anordnung nach Fig.1, und
- Fig.6
- ein Detail der Fig. 5.
[0031] Die Konsole 10 des erfindungsgemäßen Systems nach Fig. 1 für einen Regalboden (nicht
gezeigt) eines Regals weist einen an einen Regalpfosten 12 des Regals anbringbaren
Grundkörper 14 und ein Kontaktierungselement 16 auf.
[0032] Der Grundkörper 14 ist zum Stützen bzw. Tragen des jeweiligen Bodens bzw. des jeweiligen
Bodenelements bzw. der jeweiligen Böden bzw. der jeweiligen Bodenelemente des jeweiligen
Regals vorgesehen.
[0033] Der Regalpfosten 12 weist eine Reihe von Einhängöffnungen 34 auf, die sich bis zu
einem Innenraum 36 des Regalpfostens 12 erstrecken. In dem Innenraum 36 ist eine Patine
46 angeordnet (vgl. Fig. 5 und 6), wobei die Platine 46 vier elektrische Leiter 20
(vgl. Fig. 6) in Form von Leiterbahnen 20 aufweist, so dass also in dem Innenraum
36 vier elektrische Leiter 20 in Form von Leiterbahnen 20 vorgesehen bzw. angeordnet
sind. Bei der Platine 46 handelt es sich um eine Platine, die dafür vorgesehen ist,
Strom und / oder Daten zu leiten. Die Leiterbahnen 20 können im Erfindungszusammenhang
stets Strom und / oder daten leiten, wobei Leiterbahnen 20 für Daten in der Regel
einen geringeren Querschnitt aufweisen, als Leiterbahnen 20 für Strom.
[0034] Der Grundkörper 14 ist in zwei Schrägstellungen am dem Regalpfosten 12 durch Einhängen
in jeweils mehrere der Einhängöffnungen 34 des Regalpfostens 12 anbringbar (vgl. Fig.
4), wobei der Grundkörper 14 hierfür entsprechend ausgebildete Einhakelemente 42,
44 (vgl. Fig. 2A und 2B) aufweist. Die erste Gruppe der Einhakelemente 42 ist hierbei
zur Ausbildung einer im wesentlichen rechtwinkelig zur Längsachse des Regalpfostens
12 ausgerichteten Schrägstellung vorgesehen. Die zweite Gruppe der Einhakelemente
44 ist hierbei zur Ausbildung einer zweiten Schrägstellung vorgesehen, die von der
im wesentlichen rechtwinkelig zu der Längsachse des Regalpfostens 12 ausgerichteten
Schrägstellung abweicht.
[0035] Das Kontaktierungselement 16 weist vier Kontakte 22 auf (vgl. auch Fig. 3). Ferner
ist das Kontaktierungselement 16 in jeder der Schrägstellungen in einer Kontaktierungsposition
24 an dem Regalpfosten 12 anordenbar ist, in welcher jeweils einer der Kontakte 22
eine elektrisch leitende Verbindung zu jeweils einem der elektrischen Leiter 20 der
Platine 46 bzw. des Regalpfostens 12 aufweist, wie in den Fig. 5 und 6 veranschaulicht,
welche jeweils eine Schnittdarstellung durch die Anordnung nach Fig.1 zeigen, mit
einer Schnittebene rechtwinkelig zur Längsachse bzw. Längsrichtung des Regalpfostens.
[0036] Das Kontaktierungselement 16 ist zum Herstellen von vier elektrisch leitenden Verbindungen
von vier in Umgebung des Regalpfostens 12 angeordneten elektrischen Leitern 18 zu
den vier elektrischen Leitern 20 der Platine 46 bzw. des Regalpfostens 12 vorgesehen,
wie aus Fig. 2B in Verbindung mit Fig. 3, Fig. 5 und 6 ersichtlich. Bei den vier in
Umgebung des Regalpfostens 12 angeordneten elektrischen Leitern 18 handelt es sich
um die vier Leiter 18 eines Kabels 48 (nur sehr schematisch in Fig. 2B dargestellt),
das in einem Kabelkanal 50, der an dem Grundkörper 14 angebracht ist, geführt ist.
Jeweils ein Endabschnitt jedes Leiters 18 ist an jeweils eines von vier Anschlusselementen
30 des Kontaktierungselements 16 angeschlossen, wobei jedes der Anschlusselemente
30 mit jeweils einem der Kontakte 22 des Kontaktierungselements 16 durch vier separate
Leitungswege (gestrichelt veranschaulicht) elektrisch leitend verbunden ist (vgl.
hierzu insbesondere auch Fig. 3).
[0037] Der Grundkörper 14 und das Kontaktierungselement 16 sind zum Anbringen des Grundkörpers
14 an dem Regalpfosten 12 in einer der Schrägstellungen gegeneinander verschwenkbar
bzw. der Grundkörper 14 und das Kontaktierungselement 16 sind zum Anbringen des Grundkörpers
14 an dem Regalpfosten 12 in einer der Schrägstellungen - und zwar durch Einhängen
in wenigstens eine der Einhängöffnungen 34 - gegeneinander verschwenkbar.
[0038] Das Kontaktierungselement 16 der Konsole 10 weist einen länglichen Endabschnitt 38
(vgl. auch Fig. 3) auf, an welchem die vier Kontakte 22 vorgesehen sind bzw. angeordnet
sind, wobei sich der längliche Endabschnitt 38 in der Kontaktierungsposition 24 in
dem Innenraum 36 des Regalpfostens 12 befindet.
[0039] Der Grundkörper 14 des Kontaktierungselements 16 weist eine Ausnehmung 26 (vgl. Fig.
1) auf, in welcher ein Vorsprung 28 (vgl. Fig. 3) des Kontaktierungselements 16 drehbar
aufgenommen ist, wodurch der Grundkörper 14 und das Kontaktierungselement 16 gegeneinander
verschwenkbar sind.
[0040] Die Fig. 1 veranschaulicht auch ein System 32 bzw. ein Regalsystem 32 umfassend den
Regalpfosten 12 und die Konsole 10, wobei der Regalpfosten 12 die Reihe von Einhängöffnungen
34 aufweist, die sich bis zu dem Innenraum 36 des Regalpfostens 12 erstrecken, wobei
der Regalpfosten 12 die vier in dem Innenraum 36 des Regalpfostens 12 vorgesehenen
elektrischen Leiter 20 in Form der Leiterbahnen 20 der Platine 46 aufweist. Bei dem
System 32 weist das Kontaktierungselement 16 der Konsole 10 den länglichen Endabschnitt
38 mit den vier Kontakten 22 aufweist. Ferner ist bei dem System 32 der Grundkörper
14 durch Einhängen in mehrere erste Einhängöffnungen 34 der Reihe am dem Regalpfosten
12 in zwei Schrägstellungen anbringbar und das Kontaktierungselement 16 ist in jeder
der Schrägstellungen durch Einführen des länglichen Endabschnitts 38 in eine zweite
der Einhängöffnungen 34 in der Kontaktierungsposition 24 an dem Regalpfosten 12 anordenbar,
in welcher sich der längliche Endabschnitt 38 in dem Innenraum 36 des Regalpfostens
12 befindet (vgl. hierzu auch Fig. 5 und 6, in welcher das Kontaktierungselement 16
bereits in der Kontaktierungsposition 24 angeordnet ist).
[0041] Bei dem System 32 bzw. bei dem Regalsystem 32 (vgl. Fig. 5 und 6) ist in dem Innenraum
36 des Regalpfostens 12 ein Federelement 40 in Form eines Kunststoff-Profilkörpers
40 angeordnet, welches durch Anordnen des Kontaktierungselements 16 in der Kontaktierungsposition
24 in einen elastisch verformten Zustand überführbar ist, in welchem es eine Anpresskraft
zum Anpressen jedes der vier Leiter 20 des Regalpfostens 12 an jeweils einen der Kontakte
22 des Kontaktierungselements 16 ausbildet. Die Kontakte 22 sind in Form sogenannter
"Pogo-Pins" ausgebildet. Das Federelement 40 ist durch ein doppelseitiges Klebeband
52 mit der Platine 46 verbunden. Der Regalpfosten 12 umfasst einen Profilkörper 54
und ein Pfostenelement 56 in Form eines länglichen Hohlkörpers 56, wobei der Profilkörper
in dem Pfostenelement 56 angeordnet ist.
Bezugszeichenliste
[0042]
- 10
- Konsole
- 12
- Regalpfosten
- 14
- Grundkörper
- 16
- Kontaktierungselement
- 18
- Leiter Umgebung
- 20
- Leiter Regalpfosten
- 22
- Kontakt
- 24
- Kontaktierungsposition
- 26
- Ausnehmung
- 28
- Vorsprung
- 30
- Anschlusselement
- 32
- System
- 34
- Einhängöffnung
- 36
- Innenraum
- 38
- länglicher Endabschnitt
- 40
- Federelement
- 42
- Einhakelement
- 44
- Einhakelement
- 46
- Platine
- 48
- Kabel
- 50
- Kabelkanal
- 52
- doppelseitiges Klebeband
- 54
- Profilkörper
- 56
- Pfostenelement