[0001] Die Erfindung betrifft eine Kupplung mit einer Elektrokupplung insbesondere für ein
Schienenfahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine mechanische Fahrzeugkupplung ist in der Druckschrift
EP-A-2 322 403 offenbart, welche sowohl bei Personen- als auch bei Güterzügen einsetzbar ist und
ein automatisches Kuppeln zweier Fahrzeuge sowohl auf geraden wie auch auf kurvigen
Fahrstrecken ermöglicht. Dabei werden gleichsam die Elektroleitungen der Fahrzeuge
mittels korrespondierenden Elektrokupplungen verbunden bzw. entkuppelt. Die dafür
vorgesehenen Stecker bzw. Steckdosen müssen beim Kupplungsvorgang nach aussen hin
zugänglich sein, indessen im ungekuppelten Zustand sind sie gegen Berührung, Schmutz,
Wasser, etc. zu schützen.
[0003] Bei einer gattungsmässigen Kupplungsanordnung gemäss der Druckschrift
EP-A-0 972 693 sind zwei Kupplungsvorrichtungen vorgesehen, welche jeweils einen Kupplungskopf aufweisen,
der an einer Zugstange einer Zug- und Stossvorrichtung abgestützt ist, welche über
eine Lagerung am Schienenfahrzeug befestigt ist. Der jeweilige Kupplungskopf ist dabei
aus einem mehrteiligen Gehäuse gebildet. Er ist mit einem Kupplungsorgan und der jeweils
andere Kupplungskopf mit einer korrespondierenden Aussparung versehen. Dieses Kupplungsorgan
ist beim Kuppeln in die Aussparung des jeweils anderen Kupplungskopfs einzugreifen
bestimmt.
[0004] Ein weiterer Kupplungskopf gemäss der Schweizerischen Patentanmeldung Nr.
00805/19 ist mit einem Gehäuse versehen, welches vorderseitig eine Stossfläche für eine flächige
Auflage mit einer Stossfläche eines zu kuppelnden Kupplungskopfs und rückseitig ein
Anschlussflansch für eine Befestigung mit einer Zugstange oder ähnlichem aufweist.
Zudem ist im Gehäuse ein Kupplungs- und Verriegelungsmechanismus integriert. Das Gehäuse
ist im Wesentlichen als eine einstückige Topfform hergestellt, bei dem bei der vorderen
Wand die Stossfläche bzw. bei der hinteren Wand dieser Anschlussflansch ausgebildet
sind. Der Kupplungskopf ist durch seine Ausbildung mit diesem kompakten Gehäuse optimal
ausgelegt, um die sehr hohen Zug- und Druckkräfte aufzunehmen, die die beim Kupplungsvorgang
und bei den gekoppelten Schienenfahrzeugen im Betrieb insbesondere beim Beschleunigen
oder Abbremsen auftreten.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kupplung mit einer Elektrokupplung
zu schaffen, bei der die Steuerung beim Kuppeln bzw. Entkuppeln der mechanischen und
der elektrischen Kupplung einfach und sicher und diese dabei aber bei optimierter
Verwendung der vorhandenen Energiequellen aufeinander abgestimmt sind.
[0006] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss nach den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die Elektrokupplung ist mit einem Kupplungsgehäuse und einer dieses für das Kuppeln
bzw. Entkuppeln verschiebbaren Kolben/Zylinder-Einheit ausgestattet. Erfindungsgemäss
erfolgt die Steuerung und/oder die Betätigung der Kolben/Zylinder-Einheit zumindest
zum Ankoppeln der Elektrokupplung mittels der Druckluft der Hauptluftleitung. Damit
ergibt sich eine sehr einfaches und sicheres Kuppeln bzw. Entkuppeln der Elektrokupplung.
[0008] Sehr vorteilhaft führt von der Hauptluftleitung, welche durch den Kuppfungskopf hindurchgeführt
ist, eine Abzweigleitung mit einem in dieser angeordneten Zweiwegventil in diejenige
Kammer der Kolben/ZylinderEinheit, um letztere beim Öffnen des Zweiwegventils in die
Position des gekuppelten Zustandes der Elektrokupplung zu verstellen.
[0009] Alternativ kann von der Hauptluftleitung des Kupplungskopfs eine Abzweigleitung mit
einem in dieser angeordneten Zweiwegventil zu einem Steuerventil geführt sein, wobei
dieses Steuerventil bei Betätigung des Zweiwegventils die eine oder andere Kammer
der Kolben/ZylinderEinheit mit der Anschlussleitung zu dem separaten Druckmedium für
ihr Kuppeln und Entkuppeln verbindet bzw. schliesst.
[0010] Die Erfindung sowie weitere Vorteile derselben sind nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein Schema einer Kupplung mit einer Elektrokupplung und einem Kupplungskopf mit einem
Schnitt eines Schliessventils und eines Kupplungselementes der Hauptluftleitung;
- Fig. 2
- das Schema nach Fig. 1 mit einer alternativen Steuerung bzw. Betätigung der Elektrokupplung;
und
- Fig. 3
- eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt der Elektrokupplung mit einer Befestigungsplatte
auf ihrer Oberseite für die Montage am Kupplungskopf.
[0011] Fig. 1 zeigt schematisch eine Kupplung mit einem mechanischen Kupplungskopf 10 und
einer auf der Oberseite, seitlich oder unterhalb dieses befestigten Elektrokupplung
20, bei der diese Kupplung insbesondere für ein Schienenfahrzeug verwendet wird. Damit
kann ein automatisches Kuppeln bzw. Entkuppeln eines Schienenfahrzeugs mit einem andern
Schienenfahrzeug erzielt werden, wobei sich diese Kupplung vorzugsweise für Güterwagen
eignet.
[0012] Mit der Elektrokupplung 20 werden die elektrischen Leitungen der Schienenfahrzeuge
miteinander verbunden, so dass die Stromversorgung sowie elektrische Steuerleitungen
zu den angekoppelten Fahrzeugen gewährleistet ist. Es ist bei jedem Schienenfahrzeug
vor- und rückseitig jeweils eine Elektrokupplung 20 derart positioniert, dass diese
jeweils mit einem beliebigen andern Fahrzeug in kompatibler Weise koppelbar ist.
[0013] Die Elektrokupplung 20 ist mit einem Kupplungsgehäuse 21 und mit einer dieses verschiebbaren
Kolben/Zylinder-Einheit 25 ausgestattet. Dabei ist ihr Kolben 28 starr am Kupplungskopf
10 gehalten und der Zylinder 29 und mit ihm das Kupplungsgehäuse 21 auf diesem Kolben
28 bewegbar geführt, was nachfolgend zu Fig. 3 näher erläutert ist.
[0014] Dieser Kupplungskopf 10 ist mit einem angedeuteten Gehäuse 10' versehen, welches
vorderseitig eine Stossfläche 14 für eine flächige Auflage mit einer Stossfläche eines
zu kuppelnden Kupplungskopfs für das Koppeln von zwei Schienenfahrzeugen oder dergleichen
aufweist. Weitere Details der Verriegelung beim Kuppeln sind nicht näher dargetan,
da diese nicht die Erfindung betreffen. Es ist ausserdem eine Leitschaufel 16 vorne
bei der Stossfläche 14 angedeutet, die für das Zentrieren zweier aneinander zu kuppelnden
Köpfe 10 ausgebildet sind. Des Weiteren führt durch den Kupplungskopf 10 zumindest
eine Hauptluftleitung 11 (HLL) hindurch, welche mit einem anstehenden Betriebsdruck
von Luft für die Bremsen der Schienenfahrzeuge gespiesen ist.
[0015] In dieser Hauptluftleitung 11 im Kupplungskopf 10 ist ein Schliessventil 30 und ein
Verbindungsmittel 40 auf an sich bekannte Weise enthalten. Dieses Verbindungsmittel
40 umfasst einen in seiner Achse verstellbaren Stössel 41, eine diesen führende Hülse
42 und eine Druckfeder 43. Dieser Stössel 41 kann ventilgesteuert zu der Stossfläche
14 des Kupplungskopfes 10 vorstehend und in eine Öffnung einer Hauptluftleitung eines
nicht gezeigten gekoppelten Kupplungskopfes eingeschoben werden, damit eine dichte
Verbindung der Hauptluftleitung zwischen den Köpfen ermöglicht wird.
[0016] Das Schliessventil 30 in der Hauptluftleitung 11 umfasst eine feststehende Führungshülse
31, einen von dieser geführten Schliesskolben 35 mit einem Hohlraum 36 und einer darin
angeordneten Druckfeder 32. Im geschlossenen Zustand steht der Schliesskolben 35 mit
seiner oberen Stirnseite 35' an einer Ringfläche der um 90° abgewinkelten Hauptluftleitung
11 dichtend an. Dieser Schliesskolben 35 ist unten in einer Zylinderkammer 34 verschiebbar
angeordnet, die via eine Abzweigleitung 38 mit einem Zweiwegventil 37 verbunden ist.
[0017] Auch der Stössel 41 wird gleichermassen beim Öffnen des Zweiwegventils 37 vorgeschoben,
da er ebenso via diese Abzweigleitung 38 und dieser Verzweigung 38' gespiesen wird.
[0018] Erfindungsgemäss ist von der Hauptluftleitung 11 im Kupplungskopf 10 eine Abzweigleitung
12 mit einem in dieser angeordneten Zweiwegventil 13 zu einem Steuerventil 19 geführt,
wobei dieses Steuerventil 19 bei Betätigung des mechanisch schaltbaren Zweiwegventils
13 die eine oder andere Kammer 26, 27 der Kolben/Zylinder-Einheit 25 der Elektrokupplung
20 mit einer Anschlussleitung 15 von einem separaten Druckmedium 17 für ihr Kuppeln
und Entkuppeln verbindet bzw. schliesst. Das Druckmedium 17 kann in einem Druckbehälter
enthalten sein und ebenfalls mit der Hauptluftleitung HLL oder einer Hauptluftbehälterleitung
HBL oder mit einer separaten Druckquelle verbunden sein. Bei einem Druckabfall in
der Hauptluftleitung kann mit diesem Druckbehälter sichergestellt werden, dass eine
Entkopplung der Elektrokupplung trotzdem möglich wäre.
[0019] Mit der Speisung der Steuerung des Steuerventils 19 durch den Luftdruck in der Hauptluftleitung
11 kann der ohnehin vorhandene Druck von 3.5 bis 5.0 bar verwendet werden, wodurch
eine Vereinfachung der Steuerung einerseits und aber andererseits eine betriebssichere
Betätigung gewährleistet ist.
[0020] Fig. 2 zeigt eine Variante einer Steuerung der Elektrokupplung 20, bei der die Betätigung
der Kolben/Zylinder-Einheit 25 zum Verschieben für das Koppeln der Elektrokupplung
20 erfindungsgemäss mittels der Druckluft der Hauptluftleitung 11 erfolgt.
[0021] Es führt zu diesem Zweck eine von der Hauptluftleitung 11 wegführende Abzweigleitung
12 mit einem in dieser angeordneten Zweiwegventil 13 direkt in eine erste Kammer 26
der Kolben/Zylinder-Einheit 25, um letztere beim Öffnen des Zweiwegventils 13 in die
Position des gekuppelten Zustandes der Elektrokupplung 20 zu verstellen, indes eine
Anschlussleitung 15 an ein separates Druckmedium 17 in eine zweite Kammer 27 der Kolben/Zylinder-Einheit
25 führend für ihr Entkuppeln vorgesehen ist. Diese zweite Kammer 27 ist dabei auf
derjenigen Seite im Zylinder 29 angeordnet, bei der ihr Kolben 28 mit der Kolbenstange
28' starr am Kupplungskopf gehalten ist. Es ist in dieser Anschlussleitung 15 noch
ein Druckreduzierventil 22 enthalten, mittels dem eine höhere Druckdifferenz zwischen
den beiden Kammern 26, 27 herbeigeführt wird.
[0022] In Fig. 2 ist noch strichpunktiert eine vereinfachte Variante angedeutet, bei der
diese strichpunktiert gezeigte Leitung 12' direkt von der Hauptluftleitung 11 nach
dem Schliessventil 30 in die Kammer 26 der Kolben/Zylinder-Einheit 25 führt, dies
ohne oder mit einem Betätigungsventil. Die Abzweigleitung 12 mit dem Zweiwegventil
13 würde dann einzig zu der Abzweigleitung 38 geführt sein und es würde eine Druckerzeugung
in der Kammer 26 in dem Moment erfolgen, wenn das Schliessventil 30 beim Kuppeln geöffnet
würde.
[0023] Im Prinzip könnte die Abzweigleitung 12 mit dem Zweiwegventil 13 ganz weggelassen
werden und diese strichpunktiert gezeigte Leitung 12' ebenso in die Abzweigleitung
38 geführt sein, was nicht veranschaulicht ist.
[0024] Anstelle dieser in die zweite Kammer 27 führenden Anschlussleitung 15 und dem Druckmedium
17 könnte eine Druckfeder 33, wie strichpunktiert angedeutet, in dieser Kammer 27
angeordnet sein, welche permanent einen Druck auf den Kolben 28 ausüben und damit
ein Entkuppeln bewirken würde, sobald der Druck in der andern Kammer 26 gesenkt wird,
bzw. beim Aufbau eines Drucks in der letzteren Kammer 26 ein Kuppeln erfolgen würde.
[0025] Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Elektrokupplung 20, welche diese Stecker und/oder
Steckdosen 45 in dem Kupplungsgehäuse 21, ein zum Schienenfahrzeug wegführendes Elektrokabel
46, eine auf der Oberseite angeordnete Tragplatte 44 mit einem wegragenden Bügel 44'
zur starren Halterung des Kolbens 28, die Kolben/Zylinder-Einheit 25, ein aufklappbarer
Deckel 47 vorne bei den Steckern und/oder Steckdosen 45 für den Schutz dieser im entkoppelten
Zustand, ein Gestänge 48 für das Auf- und Zuklappen des Deckels 47 und eine Führungsanordnung
49 für das Kupplungsgehäuse 21 aufweist. Es sind dabei beidseitig je ein den Deckel
47 haltendes Gestänge 48 und bei der Führungsanordnung 49 sind ebenso vorteilhaft
zwei nebenaneinander angeordnete Gleitstangen 51 und auf diesen geführte Gleitelemente
52 angeordnet.
[0026] Die Erfindung ist mit den obigen Ausführungsbeispielen ausreichend dargetan. Sie
könnte aber noch durch weitere Varianten zusätzlich erläutert sein.
[0027] Die oben erläuterten Ventile sind, wenn nicht anders erläutert ist, als Zweiwegventile
gebaut, die bei Betätigung in eine Offenstellung, hingegen mittels Federelementen
zurück in die Schliessstellung gebracht werden. Selbstverständlich könnten aber diese
Ventile je nach Bedarf auch anders ausgestaltet sein, zum Beispiel als Mehrwegventile,
wie als 5/2-Wegeventile, monostabil, bistabil, die pneumatisch, mechanisch und/oder
elektrisch betätigbar sind.
[0028] Die Kolben/Zylinder-Einheit (25) kann auch als Differentialkolben ausgeführt sein,
bei dem die Kammer 27 permanent beispielsweise via diese Druckfeder 33 oder von Druckluft
dauernd beaufschlagt ist. Zum Ein- und Ausfahren der Elektrokupplung wird dann nur
die Kammer 26 mit Druckluft beaufschlagt oder entlüftet. Die Differenzkraft kann durch
den Einsatz eines Druckreduzierventils in der Zuleitung zur Kammer 27 erhöht werden.
[0029] Der Antrieb der Elektrokupplung könnte anstelle eines Pneumatikzylinders ebenso über
ein Hebelsystem erfolgen, wobei sich die Endlage in einem Übertotpunkt wie bei einem
Kniehebel befinden könnte, bei der ebenfalls eine Betätigung mittels einer Kolben/Zylinder-Einheit
oder ähnlichem erfolgen würde.
[0030] Die Betätigung der Kolben/Zylinder-Einheit zum Verschieben für das Koppeln der Elektrokupplung
könnte anstelle der Druckluft der Hauptluftleitung mittels der Druckluft der Hauptbehälterluftleitung
oder eines separaten Druckmediums erfolgen. Es müsste dann eine entsprechende Abzweigleitung
in analoger Weise von dieser Hauptbehälterluftleitung wegführen.
1. Kupplung mit einer Elektrokupplung insbesondere für ein Schienenfahrzeug, bei der
die Elektrokupplung (20) mit einem Kupplungsgehäuse (21) mit einer dieses verschiebbaren
Kolben/Zylinder-Einheit (25) ausgestattet ist, die an einem Kupplungskopf (10) geführt
sind, wobei der Kupplungskopf (10) eine durch diesen hindurchführende Hauptluftleitung
(11) mit einem anstehenden Betriebsdruck für die Bremsen der Schienenfahrzeuge aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerung und/oder die Betätigung der Kolben/Zylinder-Einheit (25) zumindest zum
Ankoppeln der Elektrokupplung (20) vorzugsweise mittels der Druckluft der Hauptluftleitung
(11) erfolgt.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
von der Hauptluftleitung (11) eine Abzweigleitung (12) mit einem in dieser angeordneten
Zweiwegventil (13) zu einem Steuerventil (19) wegführt, wobei dieses Steuerventil
(19) bei Betätigung des Zweiwegventils (13) die eine oder andere Kammer (26, 27) der
Kolben/Zylinder-Einheit (25) der Elektrokupplung (20) mit einer Anschlussleitung (15)
zu einem separaten Druckmedium (17) für ihr Kuppeln und Entkuppeln verbindet bzw.
schliesst.
3. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
von der Hauptluftleitung (11) eine Abzweigleitung (12) mit einem in dieser angeordneten
Zweiwegventil (13) in eine erste Kammer (26) der Kolben/Zylinder-Einheit (25) wegführt,
um letztere bei Betätigung des Zweiwegventils (13) in die Position des gekuppelten
Zustandes der Elektrokupplung (20) zu verstellen, indes eine Anschlussleitung (15)
an ein separates Druckmedium in eine zweite Kammer (27) der Kolben/ZylinderEinheit
(25) der Elektrokupplung (20) führend für ihr Entkuppeln vorgesehen ist.
4. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
eine direkt von der Hauptluftleitung (11) nach einem in dieser angeordnetem Schliessventil
(30) in eine Kammer (26) der Kolben/ZylinderEinheit (25) der Elektrokupplung (20)
führenden Leitung (12') ohne oder mit einem Betätigungsventil vorgesehen ist, wobei
eine Druckerzeugung in der Kammer (26) und damit ein Kuppeln der Elektrokupplung (20)
erfolgt, wenn das Schliessventil (30) in der Hauptluftleitung (11) geöffnet wird.
5. Kupplung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Druckfeder (33) in einer Kammer (27) der Kolben/Zylinder-Einheit (25) der Elektrokupplung
(20) angeordnet ist, durch die ein ständiger Druck auf den Kolben (28) wirksam ist.
6. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
in der Hauptluftleitung (11) im Kupplungskopf (10) ein Schliessventil (30) enthalten
ist, welches derart ausgebildet ist, dass es im geschlossenen Zustand von einer Druckfeder
(32) in Schliessrichtung gedrückt wird.
7. Kupplung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das Zweiwegventil (13, 37) in der Abzweigleitung (12, 38) durch einen Schalter betätigbar
ist, der jeweils beim Kuppeln bzw. beim Entkuppeln des Kupplungskopfs aktivierbar
ist und ein Schalten bewirkt.
8. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
anstelle von Zweiwegventilen Mehrwegventile, wie 5/2-Wegventile, oder dergleichen
verwendbar sind, die pneumatisch, mechanisch und/oder elektrisch betätigbar sind.