[0001] Die Erfindung betrifft einen Kupplungskopf insbesondere für ein Schienenfahrzeug
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei einer gattungsmässigen Kupplungsanordnung gemäss der Druckschrift
EP-A-0 972 693 sind zwei Kupplungsvorrichtungen vorgesehen, welche jeweils einen Kupplungskopf aufweisen,
der an einer Zugstange einer Dämpfungsvorrichtung abgestützt ist, welche über eine
Lagerung insbesondere am Schienenfahrzeug befestigt ist.
[0003] Der jeweilige Kupplungskopf ist dabei aus einem zwei- oder mehrteiligen Gehäuse gebildet.
Er ist mit einem Kupplungsorgan und der jeweils andere Kupplungskopf mit einer korrespondierenden
Aussparung versehen. Dieses Kupplungsorgan ist beim Kuppeln in die Aussparung des
jeweils anderen Kupplungskopfs einzugreifen bestimmt. Es ist diesem ein Sicherungsorgan
zum Sichern des eingekuppelten Kupplungsorgans zugeordnet. Zu diesem Zwecke ist im
Gehäuse ein Verriegelungsmechanismus als Hebelanordnung ausgebildet, bei dem ein Verriegelungselement
vorgesehen ist, das einen um eine vertikale Achse verdrehbaren Riegel aufweist, welcher
zwischen einer Ausgangs- und einer Wirkstellung verdrehbar ist und über einen Zwischenhebel
mit dem Entriegelungshebel in Wirkverbindung steht. Dieser Entriegelungshebel ist
zur direkten oder indirekten Sicherung des Sicherungsorgans in der Arretierstellung
und zum Entriegeln des Verriegelungsmechanismus bestimmt, wobei der Zwischenhebel
und der Entriegelungshebel schwenkbar gelagert sind. Es ist ferner eine Reduktion
der Verriegelungskraft vorgesehen, durch welche eine manuelle Entriegelung ermöglicht
wird.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kupplungskopf nach der eingangs erwähnten
Gattung derart weiter zu entwickeln, dass er mit einem kompakten und stabilen Aufbau
versehen und dabei einfach herstellbar ist.
[0005] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Das Gehäuse des Kupplungskopfs ist dabei erfindungsgemäss im Wesentlichen als eine
einstückige Topfform hergestellt, bei dem bei der vorderen Wand die Stossfläche, indes
bei der hinteren Wand dieser Anschlussflansch angeordnet sind.
[0007] Diese vorderseitige Stossfläche und diese vorteilhaft angebrachte Leitschaufel dienen
als Zentriermittel und als flächige Auflage für den Kontakt mit einer Stossfläche
eines zu kuppelnden Kupplungskopfs. Rückseitig ermöglicht dieser Anschlussflansch
eine Befestigung des Kupplungskopfs an einer Zugstange oder ähnlichem einer am Fahrzeug
angelenkten Kupplungseinrichtung. Zudem ist in diesem topfförmigen Gehäuse ein solcher
an sich bekannter Kupplungs- und Verriegelungsmechanismus integriert.
[0008] Dieser erfindungsgemässe Kupplungskopf ist durch seine Ausbildung mit diesem kompakten
Gehäuse optimal ausgelegt, um die sehr hohen Zug- und Druckkräfte aufzunehmen, die
die beim Kupplungsvorgang und bei den gekoppelten Schienenfahrzeugen im Betrieb insbesondere
beim Beschleunigen oder Abbremsen auftreten.
[0009] Zweckmässigerweise ist bei der Stossfläche der vorderen Wand des Gehäuses zudem beidseitig
je eine Ausnehmung vorhanden, von denen durch die eine Ausnehmung ein gegenüber der
Stossfläche vorstehender Riegel des Kupplungs- und Verriegelungsmechanismus hindurchragt,
während durch die andere Ausnehmung ein entsprechender Riegel des zu kuppelnden Kupplungskopfs
führbar ist. Damit können diese Funktionen des Kuppelns und Verriegelns bzw. Entriegelns
und Entkuppelns von zwei Kupplungsköpfen automatisch und mit grosser Betriebssicherheit
erfolgen.
[0010] Im Gehäuse sind entsprechende Lagerungen gebildet, in der mitunter dieser Riegel
um eine vertikal zu der unteren Bodenwand verlaufenden Achse schwenkbar gehalten ist.
Er ist mit einem Rollenhebel und letzterer mit einem Nockenhebel derart wirkverbunden,
dass der Riegel entweder eine Kupplung mit dem andern Kupplungskopf oder ein Entkuppeln
bewirkt. Der Rollenhebel und der Nockenhebel sind an einem im Gehäuse befestigten
Stützelement gelagert.
[0011] Die Erfindung sowie weitere Vorteile derselben sind nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen perspektivisch dargestellten erfindungsgemässen Kupplungskopf ohne den oberseitigen
Deckel;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Kupplungskopf nach Fig. 1; und
- Fig. 3
- eine perspektivische Vorderansicht des Kupplungskopfs mit dem das Gehäuse verschliessenden
oberseitigen Deckel.
[0012] Fig. 1 bis Fig. 3 zeigen einen Kupplungskopf 10, der insbesondere bei Schienenfahrzeugen,
wie für Personen- oder Güterwagen, eingesetzt wird, der im Prinzip aber auch für eine
Kopplung von andern Wagen verwendet werden könnte.
[0013] Dieser Kupplungskopf 10 ist mit einem Gehäuse 20 versehen, welches vorderseitig eine
Stossfläche 12 für eine flächige Auflage mit einer Stossfläche eines zu kuppelnden
Kupplungskopfs für das Koppeln von zwei Schienenfahrzeugen oder dergleichen aufweist.
Rückseitig ist bei dem Gehäuse 20 ein Anschlussflansch 11 angeordnet, mittels welchem
eine Befestigung mit einer Zugstange oder ähnlichem einer Kupplungseinrichtung erfolgt,
die gelenkig an einem Fahrzeugkasten befestigbar ist.
[0014] Zudem ist eine Leitschaufel 15 für ein Zentrieren der zu verbindenden Kupplungsköpfe
10 in einem Winkel zu der Kupplungsrichtung A angeordnet. Sie korrespondiert beim
Kuppeln mit einer Leitschaufel des zu kuppelnden Kupplungskopfs, welcher identisch
wie der gezeigte Kupplungskopf 10 ausgebildet ist, jedoch um 180° horizontal geschwenkt
bei der Kupplungseinrichtung des zu kuppelnden Fahrzeugs befestigt ist.
[0015] In dem Gehäuse 20 ist ein Kupplungs- und Verriegelungsmechanismus 30 integriert,
welcher an sich auf bekannte Weise funktioniert und sich aus einer Hebelanordnung
mit miteinander zusammenwirkenden schwenkbaren Hebeln zusammensetzt, der nachfolgend
näher erläutert ist.
[0016] Erfindungsgemäss ist das Gehäuse 20 im Wesentlichen als eine einstückige Topfform
hergestellt, bei dem bei der vorderen Wand 21 die Stossfläche 12 sowie seitlich zu
dieser diese wenigstens eine Leitschaufel 15 und bei der hinteren Wand 22 dieser Anschlussflansch
11 ausgebildet sind.
[0017] Dieses im Wesentlichen einstückige topfförmige Gehäuse 20 ist gegossen und es besteht
vorzugsweise aus einem Stahl- bzw. Sphäroguss mit einem vorgegebenen Mindestwert seiner
Zug- bzw. Druckfestigkeit. Im Prinzip könnte aber das Gehäuse im Sinne einer einstückigen
Topfform aus verschiedenen Teilen zusammengeschweisst sein.
[0018] Die von der Stossfläche 12 bei der vorderen Wand 21 und die von der hinteren Wand
22 mit dem Anschlussflansch 11 gebildeten Ebenen erstrecken sich V-förmig und die
diese verbindenden Seitenwände 24, 26 vorzugsweise von der hinteren gegen die vordere
Wand nach innen verlaufen, um damit eine maximale Festigkeit des Gehäuses zu erzielen.
[0019] Bei diesem topfförmigen Gehäuse 20 ist entlang seiner unteren Bodenwand 23 zumindest
eine durchgehende abgewinkelte Leitungswandung 25 mit Öffnungen 27, 28 gebildet, die
von der vorderen Wand 21 mit der Stossfläche 12 bis zu der Rückwand 22 oder allenfalls
bis zu Seitenwand 24 des Gehäuses 20 geführt ist und die zur Durchführung einer Hauptlufleitung
dient. Diese abgewinkelte Leitungswandung 25 dient gleichsam als Verstärkung des Gehäuses
20. Im Prinzip könnten aber auch anstelle einer solchen Leitungswandung separate Rohre
oder Schläuche montiert sein.
[0020] Dem im Wesentlichen aus einer einstückigen Topfform bestehenden Gehäuse 20 ist für
die Bildung einer Ausnehmung 14 seitlich der Stossfläche 12 ein verlängerndes Gehäuseteil
29 zum Topf zugeordnet, bei welchem seine Höhe etwas kleiner als diejenige des Gehäuses
20 dimensioniert ist. Dieses verlängernde Gehäuseteil 29 ragt von der vorderen Wand
21 in einer gleichen Ebene weg und es ist durch nach hinten verlaufende Rippen 29'
mit einer Schrägseite 24' der Seitenwand 24 des Gehäuses verbunden.
[0021] Die Leitschaufel 15 ist oberhalb des Gehäuses 20 seitlich vorstehend in einem vorgegebenen
Winkel zur Stossfläche 12 angeordnet. Der Neigungswinkel der vorderen Führungsfläche
15' zu der Stossfläche 12 beträgt vorzugsweise 45°. Die Leitschaufel kann bei Bedarf
auch seitlich über die Seitenwand 26 hinaus vorstehen. Dabei erstreckt sich die Leitschaufel
15 von der äusseren Seitenwand 26 bis annähernd in die Mitte des Gehäuses 20. Es sind
ferner noch vorzugsweise quer zu dieser verlaufende mit dem Gehäuse 20 oberseitig
verbundene Verstärkungsrippen 15" für eine ausreichende Stabilität der Leitschaufel
angeordnet.
[0022] Zudem ist unterhalb der Leitschaufel 15 ein beim Gehäuse 20 zu der Stossfläche 12
vorstehendes Führungsorgan 19 seitlich bei der Ausnehmung 13 angeordnet, welches mit
einer annähernd in Kupplungsrichtung A senkrecht zur Stossfläche 12 bzw. senkrecht
zur hintern Wand 22 verlaufenden Anschlagfläche 19' und einer trichterförmigen Rampe
19" versehen ist. Damit kann der andere Kupplungskopf beim Einfahren einerseits durch
die zusammenwirkenden Leitschaufeln und andererseits mit seinem Gehäuseteil 29 entlang
der trichterförmigen Rampe 19" und der Anschlagfläche 19' in die Position gebracht
werden, bei der die beiden Stossflächen 12 sich gegenseitig berühren. Dieses Führungsorgan
19 dient dabei auch für die Kraftübertragung der Kupplungsköpfe und für die Festigkeit
des Gehäuses 10.
[0023] Beim Kuppeln wirkt diese Leitschaufel 15 und dieses Führungsorgan 19 mit einer solchen
des andern zu kuppelnden Kupplungskopfs derart zusammen, dass die Kupplungsköpfe zueinander
in Kupplungsrichtung A in die gewünschte Kupplungsposition mit Höhen- und Seitenzentrierung
führbar sind, wobei das Kuppeln aber hauptsächlich auch bei den sich berührenden Stossflächen
12 erfolgt.
[0024] Für die Positionierung der Hebel des Kupplungs- und Verriegelungsmechanismus 30 sind
im Gehäuse 20 ein bei Auflageflächen 17 gehaltenes Stützelement 37 und Lagerungen
18 integriert. Dieser Kupplungs- und Verriegelungsmechanismus 30 entspricht von seiner
Bau- und Funktionsweise demjenigen, wie dieser in der eingangs erwähnten Druckschrift
EP-A-0 972 693 im Detail veranschaulicht und erläutert ist. Es sind daher nachfolgend nicht mehr
alle Einzelheiten dargetan.
[0025] Gemäss Fig. 3 ist beidseitig zur Stossfläche 12 der vorderen Wand 21 des Gehäuses
20 je eine Ausnehmung 13, 14 vorhanden, von denen durch die eine Ausnehmung 13 dieser
gegenüber der Stossfläche 12 vorstehende Riegel 35 hindurchragt, während in die andere
Ausnehmung 14 ein entsprechender Riegel des andern zu kuppelnden nicht gezeigten Kupplungskopfs
eingreifen kann, wobei letzterer wie erwähnt identisch wie der gezeigte Kupplungskopf
10 ausgebildet ist, der jedoch um 180° horizontal geschwenkt am zu kuppelnden Fahrzeug
angeordnet ist.
[0026] Im Innern des Gehäuses 20 ist dieser schwenkbare Riegel 35 um eine senkrechte Achse
35A zur Bodenwand 23 von einer Ausgangs- in eine Wirkstellung und umgekehrt schwenkbar
gelagert. Dieser Riegel 35 hat, wie in Fig. 3 ersichtlich ist, einen zur Stossfläche
12 vorstehenden Flügelteil 36 mit einer Kontaktfläche 36' und gegenüberliegend einen
Flügelteil 36". Beim Kuppeln kommt der äussere Flügelteil 36 mit einer Frontfläche
des Gehäuseteils 29 des andern Kupplungskopfs beim Verschieben in Berührung und es
wird eine Verdrehung des Riegels 35 bewirkt.
[0027] Dieser Riegel 35 ist mit einem Rollenhebel 31 und letzterer mit einem Nockenhebel
32 derart wirkverbunden, dass der Riegel entweder eine Kupplung mit dem andern Kupplungskopf
oder ein Entkuppeln bewirkt. Zu diesem Zwecke ist der Rollenhebel 31 und der Nockenhebel
32 durch je ein Federorgan in eine Drehrichtung vorgespannt, so dass der Rollenhebel
31 ein Drehmoment auf den Riegel 35 in die entkuppelte Stellung und der Nockenhebel
32 den Rollenhebel 31 in der gekuppelten Stellung die Verriegelung bewirkend hintergreift
und aufrechterhält. Der Nockenhebel 32 ist mit einem steuerbaren Betätigungsmittel
drehverbunden und kann von diesem für das Entkuppeln automatisch gedreht werden. Damit
gibt er den Rollenhebel 31 frei, welcher seinerseits wiederum durch den Nockenhebel
32 gegen die Federkraft in den entkuppelten Zustand gebracht wird. Der Nocken- 31
und der Rollenhebel 32 bleiben gegeneinander verspannt. Beim Auseinanderfahren der
beiden Kupplungsköpfe wird der Riegel 35 gedreht, der sich dann aus der Ausnehmung
(14) des andern Kupplungskopfs herausschwenkt und die Selbsthaltung zwischen Nocken-
und Rollenhebel aufhebt. Diese bewegen sich in der Folge wieder in den kuppelbereiten
Zustand zurück.
[0028] Das Gehäuse 20 ist oberseitig durch einen flachen Deckel 19 dicht verschliessbar.
Damit kann der Kupplungs- und Verriegelungsmechanismus 30 einfach und gut zugänglich
in dem topfförmigen Gehäuse 20 montiert und anschliessend durch diesen Deckel 19 dicht
verschlossen werden. Die Erfindung ist mit dem obigen Ausführungsbeispiel und den
erwähnten Varianten ausreichend dargetan. Sie könnte aber noch durch weitere Alternativen
ausgeführt sein. So könnte diese Leitschaufel je nach den Gegebenheiten anders platziert
sein als dargestellt ist, wie zum Beispiel nicht oberhalb des Gehäuses und sie könnte
auch am Gehäuse befestigt sein. Ebenso könnte dieser flanschförmige Anschlussflansch
rückseitig beim Gehäuse anders als veranschaulicht ausgestaltet sein.
1. Kupplungskopf, insbesondere für ein Schienenfahrzeug, mit einem Gehäuse (20), welches
vorderseitig eine Stossfläche (12) für eine flächige Auflage mit einer Stossfläche
eines zu kuppelnden Kupplungskopfs und rückseitig ein Anschlussflansch (11) für eine
Befestigung mit einer Zugstange oder ähnlichem aufweist, und wobei im Gehäuse (20)
ein Kupplungs- und Verriegelungsmechanismus (30) integriert ist, dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (20) im Wesentlichen als eine einstückige Topfform hergestellt ist, bei
dem bei der vorderen Wand (21) die Stossfläche (12) bzw. bei der hinteren Wand (22)
dieser Anschlussflansch (11) ausgebildet sind.
2. Kupplungskopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Gehäuse (20) entlang seiner unteren Bodenwand (23) zumindest eine durchgehende
abgewinkelte Öffnung (22, 28) gebildet ist, die von der vorderen Wand mit der Stossfläche
(12) bis zu einer Seitenwand (24) des Gehäuses (20) geführt ist und die zur Durchführung
einer Hauptluftleitung dient.
3. Kupplungskopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
bei der Stossfläche (12) der vorderen Wand (21) des Gehäuses (20) zudem beidseitig
je eine Ausnehmung (13, 14) vorhanden ist, von denen durch die eine Ausnehmung (13)
ein gegenüber der Stossfläche (12) vorstehender Riegel (35) des Kupplungs- und Verriegelungsmechanismus
(30) hindurchragt, während durch die andere Ausnehmung (14) ein Riegel (35) des zu
kuppelnden Kupplungskopfs eingreifbar ist.
4. Kupplungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
der schwenkbar gelagerte Riegel (35) um eine vertikal zu der unteren Bodenwand (23)
verlaufenden Achse schwenkbar gehalten ist und mit einem Rollenhebei (31) und letzterer
mit einem Nockenhebel (32) derart wirkverbunden sind, dass der Riegel (35) entweder
eine Kupplung mit dem andern Kupplungskopf oder ein Entkuppeln bewirkt, wobei der
Rollenhebel (31) und der Nockenhebel (32) von einem im Gehäuse (20) befestigten Stützelement
(37) bzw. von Lagerungen (18) gelenkig gehalten sind.
5. Kupplungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
dem Gehäuse (11) ein verlängerndes Gehäuseteil (29) für die Bildung der einen Ausnehmung
(14) für einen korrespondierenden Riegel des zu kuppelnden Kupplungskopfs zugeordnet
ist.
6. Kupplungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Leitschaufel (15) oberhalb des Gehäuses (20) seitlich in einem vorgegebenen Winkel
zur Stossfläche (12) vorsteht, um beim Kuppeln mit einer Leitschaufel des zu kuppelnden
Kupplungskopfs derart zusammenzuwirken, dass die Kupplungsköpfe zueinander in Richtung
der Kupplungsposition führbar sind.
7. Kupplungskopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Leitschaufel (15) ein beim Gehäuse (20) zu der Stossfläche (12) vorstehendes
Führungsorgan (19) seitlich bei der Ausnehmung (13) angeordnet ist, das mit einer
annähernd senkrecht zur Stossfläche (12) verlaufenden Anschlagfläche (19)' und einer
trichterförmigen Rampe (19") versehen ist, wobei dieses Führungsorgan (19) zur Übertragung
der Zugkraft dient.
8. Kupplungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
sich die von der Stossfläche (12) bei der vorderen Wand (21) und die von der hinteren
Wand (22) mit dem Anschlussflansch (11) gebildeten Ebenen V-förmig erstrecken und
diese verbindenden Seitenwände (24, 26) vorzugsweise von der hinteren Wand (22) gegen
vorne hin nach innen verlaufen.
9. Gehäuse für einen Kupplungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (20) im Wesentlichen als eine einstückige Topfform hergestellt ist, bei
dem bei der vorderen Wand (21) eine Stossfläche (12) bzw. bei der hinteren Wand (22)
ein Anschlussflansch (11) ausgebildet sind.
10. Gehäuse für einen Kupplungskopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
das einstückige topfförmige Gehäuse (20) gegossen ist und vorzugsweise aus einem Stahl-
oder Sphäroguss mit einem vorgegebenen Mindestwert seiner Zug- bzw. Druckfestigkeit
besteht.
11. Gehäuse für einen Kupplungskopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (20) oberseitig durch einen flachen Deckel (16) dicht verschliessbar ist.