[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zuführen von Wäschestücken zu einer Mangel
oder dergleichen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Des Weiteren betrifft die
Erfindung eine Vorrichtung zum Zuführen von Wäschestücken zu einer Mangel oder dergleichen
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 8.
[0002] Gewaschene Wäsche, vor allem Flachwäsche, wird nach dem Waschen und dem sich gegebenenfalls
daran anschließenden Entwässern und/oder Trocknen gemangelt oder in sonstiger Weise
geglättet. Das Waschen und Trocknen der Wäsche erfolgt postenweise. Geglättet, insbesondere
gemangelt, werden hingegen die Wäschestücke einzeln, und zwar im ausgebreiteten Zustand.
Deswegen erfordert das Zuführen von Wäschestücken zur Mangel oder dergleichen mehrere
aufeinanderfolgende Arbeitsschritte.
[0003] Es ist bekannt, die postenweise getrockneten Wäschestücke automatisch zu vereinzeln.
Das anschließende Zuführen vereinzelter Wäschestücke zur Mangel oder dergleichen hingegen
erfolgt bisher nur teilautomatisiert.
[0004] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein automatisches, insbesondere vollautomatisches,
Verfahren zum Zuführen von Wäschestücken zu einer Mangel oder dergleichen sowie eine
entsprechende Vorrichtung zu schaffen, die einen großen Durchsatz und eine hohe Zuverlässigkeit
gewährleisten.
[0005] Ein Verfahren zur Lösung dieser Aufgabe weist die Maßnahmen des Anspruchs 1 auf.
Bei diesem Verfahren ist es vorgesehen, das jeweils automatisch vereinzelte Wäschestück
zuverlässig automatisch einer Klammer zuzuordnen, die einen von einer Ecke eines vorderen
Querrands ausgehenden Längsrandabschnitt des Wäschestücks hält. Die Klammer übergibt
mindestens einen Anfang eines vom Querrand ausgehenden Querrandbereichs des Wäschestücks
an einen quer zur Zuführrichtung verlaufenen Gurtförderer. Dabei wird der Querrandbereich
des Wäschestücks von der Klammer auf den Gurtförderer quer zur Zuführrichtung aufgezogen.
[0006] Der Gurtförderer transportiert mindestens den darauf liegenden Querrandbereich des
Wäschestücks, vorzugsweise das gesamte Wäschestück, vor einen Übergabeförderer. Dabei
oder anschließend zentriert der Gurtförderer das Wäschestück, und zwar mindestens
einen auf dem Gurtförderer liegenden Querrandbereich, mittig zum Übergabeförderer.
[0007] Das Wäschestück wird anschließend, vorzugsweise vom Gurtförderer, mit dem Querrandbereich
und dem diesen vorauseilenden Querrand auf den Übergabeförderer abgelegt, der mindestens
den Querrand des Wäschestücks rechtwinklig zur Eingaberichtung ausrichtet, bevor vom
Übergabeförderer das Wäschestück entweder direkt zur Mangel transportiert wird oder
auf einen nachfolgenden Zuführförderer übergibt, der das Wäschestück schließlich zur
Mangel oder dergleichen transportiert und in dieselbe eingibt.
[0008] Durch alle oder alternativ nur einen Teil, vorzugsweise ausgewählte, vorstehend genannte
Verfahrensschritte, insbesondere die Aufeinanderfolge derselben, kann eine vollautomatische
oder wenigstens teilautomatische Zufuhr und/oder Eingabe eines jeweiligen automatisch
vereinzelten Wäschestücks in eine Mangel oder eine sonstige Wäschereimaschine erfolgen.
Durch die gezielt aufeinanderfolgenden Verfahrensschritte ist eine große Zuverlässigkeit
des Zufuhr- und Eingabevorgangs bei gleichzeitig hoher Zufuhrleistung (Anzahl eingegebener
Wäschestücke pro Zeiteinheit) gewährleistet.
[0009] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltungsmöglichkeit des Verfahrens hält die Klammer
den von einer Ecke des Querrands ausgehenden Längsrandabschnitt gestreckt. Dadurch
bildet sich bei von der Klammer gehaltenem Wäschestück, insbesondere unter der Klammer,
der Querrandbereich des Wäschestücks aus. Bevorzugt bildet sich ausgehend von der
Klammer der Querrandbereich infolge des in der Klammer gestreckt gehaltenen Längsrandabschnitts
ausgebreitet aus.
[0010] Bevorzugt ist die Klammer zum gestreckten Halten des Längsrandabschnitts als eine
Doppelklammer mit zwei beabstandeten Klammermäulern ausgebildet. Der zwischen den
Klammermäulern liegende Bereich des Längsrandabschnitts befindet sich dadurch gestreckt,
insbesondere etwa geradlinig, gehalten zwischen den Klammermäulern.
[0011] Das Verfahren kann vorteilhaft weitergebildet sein, indem dem Gurtförderer ein Leitmittel
zugeordnet wird. Vorzugsweise ist das Leitmittel bezogen auf eine Förderrichtung des
Gurtförderers quer und/oder rechtwinklig zur Eingaberichtung dem Gurtförderer vorgeordnet,
indem sich das Leitmittel in Bezug auf die Zuführrichtung seitlich vor dem Gurtförderer
befindet. Das Leitmittel führt den sich unter dem von der Klammer gestreckt gehaltenen
Längsrandabschnitt ausgehenden Querrandbereich des jeweiligen Wäschestücks beim Aufziehen
des Querrandbereichs auf den Gurtförderer quer, insbesondere rechtwinklig oder zumindest
annähernd rechtwinklig zur Zuführrichtung. Das führt zu mindestens einem annähernden
Ausrichten bzw. Vorausrichten des vorderen Querrands des Wäschestücks senkrecht zur
Zuführrichtung.
[0012] Das Leitmittel ist bevorzugt als wenigstens ein Ausrichttrieb ausgebildet.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens ist es vorgesehen, den Querrandbereich
des Wäschestücks auf dem Gurtförderer, vorzugsweise seinem Obertrum, zu fixieren.
Dieses Fixieren erfolgt vorzugsweise pneumatisch durch Unterdruck oder Saugluft. Auf
diese Weise wird der Querrandbereich des Wäschestücks spätestens nach dem Aufziehen
auf das Obertrum des Gurtförderers, vorzugsweise schon während des Aufziehens auf
das Obertrum des Gurtförderers, auf dem Obertrum gehalten, so dass durch einen Antrieb
des Gurtförderers, insbesondere seines Obertrums, quer zur Zuführrichtung der Querrandbereich
des Wäschestücks vom Obertrum des Gurtförderers mitgenommen und dadurch auf den Gurtförderer
aufgezogen wird. Durch das Fixieren des Querrandbereichs auf dem Obertrum des Gurtförderers
kann der Gurtförderer auch im Wesentlichen schlupffrei den Querrandbereich und damit
das Wäschestück mittig vor dem Übergabeförderer zentrieren, so dass die Mitte des
Wäschestücks vor die oder die jeweilige Bahnmitte des Übergabeförderers gelangt.
[0014] Eine andere vorteilhafte Weiterbildung des Verfahrens sieht es vor, im Bereich des
Gurtförderers, insbesondere auf dem Gurtförderer, die Breite des Wäschestücks, nämlich
die Abmessung des Wäschestücks quer zur Zuführrichtung, zu ermitteln. Diese Breite
des Wäschestücks quer zur Zuführrichtung entspricht bevorzugt der Länge seines Querrands.
In diesem Zusammenhang bedeutet "Querrand", dass sich der betreffende vorderer Rand
des Wäschestücks quer zur Zuführrichtung erstreckt. Es kann sich hierbei im Falle
von rechtwinkligen Wäschestücken entweder bzw. wahlweise um die lange Seite (Längsseite)
oder die kurze Seite (Querseite) handeln. Die Erfindung ist demzufolge nicht auf die
lange oder kurze Seite als Querrand beschränkt. In Abhängigkeit vom ermittelten Längenmaß
des vorderen Querrands des Wäschestücks erfolgt ein gezieltes Verfahren des Obertrums
des Gurtförderers unter Mitnahme des Wäschestücks infolge des auf dem Obertrum des
Gurtförderers fixierten vorderen Querrandbereichs des Wäschestücks. Dieses gezielte
Verfahren des Gurtförderers, insbesondere seines Obertrums mit dem jeweiligen Wäschestück,
erfolgt derart, dass hierbei das Wäschestück mittig vor dem Übergabeförderer zentriert
wird und/oder das Wäschestück bezogen auf die jeweilige Ablegebahn des Wäschestücks
auf dem Übergabeförderer bezüglich seiner Zuführ- bzw. Ablegebahn eingemittet wird.
[0015] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeit des Verfahrens sieht es vor,
den Verlauf des vorderen Querrands des Wäschestücks auf dem Übergabeförderer sensorisch
zu ermitteln. Das kann durch eine quer zur Zuführrichtung verlaufende Reihe aufeinanderfolgender
Sensoren, vorzugsweise eine Sensorleiste, über oder unter dem Obertrum des Übergabeförderers
geschehen, aber auch durch mindestens eine Kamera, eine Lichtschranke oder dergleichen.
Durch einen anschließend gezielten unabhängigen Antrieb mehrerer nebeneinanderliegender
Gurte des Übergabeförderers wird anschließend der vordere Querrand des Wäschestücks
derart verlagert, dass er rechtwinklig zur Zuführrichtung verläuft. Dabei wird der
unabhängige Antrieb aller oder Gruppen mehrerer nebeinanderliegender Gurte des Übergabeförderers
gesteuert vom Ergebnis der vorangegangenen sensorischen Ermittlung und/oder Abtastung
des Verlaufs des vorderen Querrands des Wäschestücks nach dem vom Gurtförderer erfolgenden
Ablegen des vorderen Querrands des Wäschestücks auf den Anfang des Übergabeförderers.
Auf diese Weise ist eine Zufuhr und Übergabe des jeweiligen Wäschestücks an eine Mangel
oder dergleichen mit exakt rechtwinklig zur Zuführrichtung verlaufendem und/oder geradlinig
oder mindestens annähernd geradlinig ausgerichtetem Querrand des Wäschestücks gewährleistet.
[0016] Eine Vorrichtung zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe weist die Merkmale des
Anspruchs 8 auf. Hierbei ist es vorgesehen, die mindestens eine Klammer vor dem Förderer
zum Halten eines von einer Ecke des Querrands ausgehenden Längsrandabschnitts des
Wäschestücks auszubilden, wobei der Förderer als ein quer zur Eingaberichtung verlaufender
Gurtförderer zur Aufnahme des vorderen Querrandbereichs des Wäschestücks und zur Verlagerung
desselben quer zur Zuführrichtung ausgebildet ist. Alternativ oder zusätzlich ist
ein in Zuführrichtung auf den Gurtförderer folgender Übergabeförderer zum Ausrichten
des vorderen Querrands des jeweiligen Wäschestücks rechtwinklig zur Zuführrichtung
vorgesehen. Diese Vorrichtung ermöglicht es, nach dem automatischen Vereinzeln der
Wäschestücke ein jeweils vereinzeltes Wäschestück automatisch dem Übergabeförderer
mittig zentriert zuzuführen und/oder vom Übergabeförderer rechtwinklig zur Zuführrichtung
auszurichten. Das ermöglicht ein zuverlässiges und rasches automatisches Zuführen
von Wäschestücken zu einer Mangel oder einer sonstigen Wäschereimaschine.
[0017] Die Vorrichtung ist vorzugsweise so weitergebildet, dass die Klammer zum Halten eines
von einer Ecke des Querrands ausgehenden Längsrandabschnitts des jeweiligen Wäschestücks
als eine Doppelklammer mit vorzugsweise zwei beabstandeten Klammermäulern ausgebildet
ist. Eine solche Doppelklammer kann den von ihr gehaltenen Längsrandabschnitt des
Wäschestücks gestreckt zwischen ihren zwei beabstandeten Klammermäulern halten. Dadurch
kann die Doppelklammer den vorderen Querrandbereich des jeweiligen Wäschestücks gezielt
und/oder gestreckt automatisch an den Gurtförderer übergeben, insbesondere auf den
Gurtförderer aufziehen.
[0018] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildungsmöglichkeit der Vorrichtung erstreckt sich
ihr Gurtförderer quer zur Zuführrichtung vor und/oder über den Übergabeförderer. Dadurch
kann das Wäschestück mit einem Querrandbereich vom Gurtförderer zuverlässig automatisch
gezielt auf den Anfang des Zuführförderers abgelegt werden, und zwar vorzugsweise
mittig auf den Übergabeförderer.
[0019] Eine andere Ausgestaltungsmöglichkeit der Vorrichtung sieht es vor, ein Obertrum
des Gurtförderers zur Aufnahme und/oder zum Fixieren des vorderen Querrandbereichs
des jeweiligen Wäschestücks auszubilden. Durch die Fixierung des vorderen Querrandbereichs
des jeweiligen Wäschestücks auf dem Obertrum des Gurtförderers kann das Wäschestück
mit seinem auf dem Obertrum des Gurtförderers fixierten Querrandbereich vor dem Übergabeförderer
zentriert werden. Außerdem unterstützt die Fixierung des vorderen Querrandbereichs
des Wäschestücks auf dem Obertrum des Gurtförderers die Übergabe des Querrandsbereichs
von der Klammer, insbesondere Doppelklammer, auf das Obertrum des Gurtförderers.
[0020] Bevorzugt ist es weiterhin vorgesehen, dem Gurtförderer eine Messeinrichtung zur
Ermittlung der Länge des vorderen Querrands des Wäschestücks zuzuordnen. In Zuführrichtung
gesehen entspricht diese Länge des vorderen Querrands der Breite oder Länge des Wäschestücks,
je nachdem, ob das Wäschestück längs oder quer orientiert der Mangel oder dergleichen
zuzuführen ist.
[0021] Alternativ oder zusätzlich ist es vorgesehen, dass ein Antrieb des Gurtförderers
in Abhängigkeit von der ermittelten Länge bzw. Breite des vorderen Querrands des Wäschestücks
derart steuerbar ist, dass durch entsprechendes Verfahren des Obertrums des Gurtförderers
in die eine oder andere Richtung quer zur Zuführrichtung das Wäschestück mittig zum
Übergabeförderer zentrierbar ist. Diese mittige Zentrierung lässt sich exakt und anhand
der zuvor von der Messeinrichtung ermittelten Länge bzw. Breite des vorderen Querrands
des Wäschestücks vornehmen.
[0022] Eine bevorzugte Weiterbildung der Vorrichtung sieht es vor, dem Gurtförderer mindestens
ein Leitmittel, vorzugsweise wenigstens einen Ausrichttrieb, zuzuordnen. Dieses mindestens
eine Leitmittel ist dem Gurtförderer derart zugeordnet, insbesondere vorgeordnet,
dass die Klammer bzw. Doppelklammer den Querrandbereich des jeweiligen Wäschestücks
beim Transport zum Gurtförderer, insbesondere beim Aufziehen auf denselben, quer zur
Zuführrichtung über und/oder durch das mindestens eine Leitmittel zieht, wodurch dieses
den vorderen Querrand mindestens annähernd quer zur Zuführrichtung ausrichtet. Dadurch
wird schon vom Gurtförderer eine Vorausrichtung des vorderen Querrands des Wäschestücks
vorgenommen.
[0023] Weiterhin ist die Vorrichtung so ausgebildet, dass der Übergabeförderer mehrere quer
zur Zuführrichtung nebeneinanderliegende Fördergurte zum Transport des jeweiligen
Wäschestücks in Zuführrichtung und/oder zum auf den Übergabeförderer folgenden Zuführförderer
aufweist. Bevorzugt sind die nebeneinanderliegenden Fördergurte oder Gruppen mehrerer
nebeneinanderliegender Fördergurte unabhängig voneinander antreibbar. Dadurch ist
eine automatische rechtwinklige Ausrichtung des vorderen Querrands des jeweiligen
Wäschestücks zur Zuführrichtung und damit auch zum Übergabeförderer und/oder zum Zuführförderer,
vorzugsweise einem Sandwich-Zuführförderer, herbeiführbar.
[0024] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Vorrichtung ist dem Übergabeförderer
eine Detektionseinrichtung zur Erfassung des Verlaufs und/oder Lage des vorderen Querrands
des jeweiligen Wäschestücks relativ zur Zuführrichtung zugeordnet. Mit dieser Detektionseinrichtung
können eventuelle Abweichungen des vorderen Querrands zum rechtwinkligen Verlauf zur
Zuführrichtung und/oder ein eventuell noch vorhandener Durchhang des vorderen Querrands
des Wäschestücks ermittelt werden. Wird bei dieser Ermittlung festgestellt, dass der
vordere Querrand nicht rechtwinklig zur Zuführrichtung auf dem Übergabeförderer liegt
und/oder der vordere Querrand noch einen unzulässig großen Durchhang aufweist, sind
durch einen gezielten Antrieb der nebeneinanderliegenden Fördergurte oder Gruppen
mehrerer nebeneinanderliegender Fördergurte der Durchhang und/oder ein nicht rechtwinkliger
Verlauf des vorderen Querrands des jeweiligen Wäschestücks zur Zuführrichtung automatisch
beseitigbar.
[0025] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine vereinfachte perspektivische Prinzipdarstellung der Vorrichtung,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht des hinteren Teils der Vorrichtung mit einem Gurtförderer,
einem Übergabeförderer und einem Zuführförderer,
- Fig. 3
- eine Einzelheit III aus der Fig. 2 im Bereich eines Ausrichttriebs zum Vorausrichten
eines Querrands des Wäschestücks,
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht der in der Fig. 2 dargestellten Vorrichtung aus einer
anderen Blickrichtung (schräg unten von vorn),
- Fig. 5
- der Teil der Vorrichtung der Fig. 2 bis 4 mit einem anfänglich auf den Gurtförderer
aufgezogenen Wäschestück,
- Fig. 6
- eine Darstellung analog zur Fig. 5 mit dem vom Gurtförderer zentrierten Wäschestück,
- Fig. 7
- eine Darstellung analog zu den Fig. 5 und 6 mit dem vom Gurtförderer auf den Übergabeförderer
abgelegten Wäschestück,
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung des auf den Übergabeförderer abgelegten und noch
nicht ausgerichteten oder nur vorausgerichteten Wäschestücks, und
- Fig. 9
- eine Ansicht analog zur Fig. 8 mit auf den Zuführförderer aufgelegten und ausgerichteten
Wäschestück.
[0026] Die in den Figuren gezeigte Vorrichtung dient zum vollautomatischen Zuführen von
Wäschestücken zu einer Mangel oder einer sonstigen Wäschebehandlungseinrichtung, beispielsweise
einer Faltmaschine. Diese Vorrichtung eignet sich insbesondere auch zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Zuführen von Wäschestücken zu einer Mangel oder
dergleichen.
[0027] In den Fig. 5 bis 9 ist exemplarisch ein Wäschestück 10 dargestellt. Bei diesem Wäschestück
10 handelt es sich um ein Flachwäschestück, beispielsweise eine Tischdecke, ein Bettlaken,
ein Bettbezug, ein Kopfkissenbezug oder gegebenenfalls auch eine Servietten. Hierauf
ist die Erfindung aber nicht beschränkt.
[0028] Die Wäschestücke 10 werden nach dem Waschen und gegebenenfalls Trocknen und/ oder
Auflockern als Wäschehaufen der Vorrichtung zugeführt.
[0029] Die Vorrichtung verfügt über einen entlang einer aufsteigenden Transportbahn 11,
die beispielsweise von einem Shuttlezylinder gebildet ist, auf- und abbewegbaren Greifer
12. Der Greifer 12 ist ausgebildet zum Ergreifen einer beliebigen Stelle vorzugsweise
eines einzelnen Wäschestücks 10 aus dem Wäschehaufen. Gelegentlich werden gleichzeitig
mehrere Wäschestücke 10 vom Greifer 12 aus dem Wäschehaufen herausgegriffen. Deswegen
ist dem Greifer 12 ein Vereinzeler 13 nachgeordnet. Durch Entlangfahren des Greifers
12 an der Transportbahn 11 gelangen ein erstes Wäschestück 10 oder mehrere Wäschestücke
10 zum Vereinzeler 13, der eine endgültige Vereinzelung eventuell mehrerer gleichzeitig
vom Greifer 12 ergriffener Wäschestücke 10 vornimmt. Zu Details des Greifers 12, der
Transportbahn 11 und des Vereinzelers 13 wird auf die
DE 10 2016 012 274 A1 Bezug genommen.
[0030] Vom Vereinzeler 13 wird ein vereinzeltes Wäschestück 10 einem darauffolgenden Transportsystem
14 zugeführt bzw. bereitgestellt. Eine erste verfahrbare Klammer dieses Transportsystems
14 ergreift das vom Vereinzeler 13 bereitgestellte einzelne Wäschestück 10 von einer
beliebigen Stelle eines Rands, vorzugsweise einer Ecke oder eines Eckbereichs. Durch
Übergabe einer oder mehrerer auf verschiedenen Transportbahnen verfahrbaren Klammern
des Transportsystems 14 erfolgt eine Umorientierung des Wäschestücks 10. Das geschieht
derart, dass eine letzte Klammer 15 des Transportsystems 14 einen von einer Ecke 16
eines vorderen Querrands 17 des Wäschestücks 10 ausgehenden Längsrandabschnitt 18
eines Längsrands 19 des Wäschestücks 10 ergreifen kann. Dieser Längsrandabschnitt
18 begrenzt seitlich einen vom vorderen Querrand ausgehenden Querrandbereich 20 des
Wäschestücks 10. Die Klammer 15 ist als Doppelklammer mit zwei beabstandeten Klammermäulern
ausgebildet. Dadurch ist die Klammer 15 in der Lage, mit ihren beabstandeten Klammermäulern
benachbarte Enden des Längsrandabschnitts 18 gestreckt zu halten. Der zwischen den
beiden Klammermäulern der Klammer 15 sich befindende Teil des Längsrandabschnitts
18 wird dadurch gestreckt, vorzugsweise etwa geradlinig verlaufend, von der Klammer
15 gehalten. Die Klammer 15 ist längsverfahrbar an einer Transportbahn 21, die beispielsweise
von einem Shuttlezylinder gebildet wird, verfahrbar zu einer nachfolgenden Klammer
22, die vorzugsweise ebenfalls als Doppelklammer mit zwei beabstandeten Klammermäulern
zum gestreckten Halten des Längsrandabschnitts 18 des Wäschestücks 10 ausgebildet
ist. Diese Klammer 22 ist quer, insbesondere rechtwinklig, zur Zuführrichtung 23 des
Wäschestücks 10 zur in den Figuren nicht gezeigten Mangel oder einer sonstigen Wäschereimaschine
verfahrbar. Vorzugsweise ist die Klammer 22 längs einer weiteren Transportbahn 24,
die auch durch einen Shuttlezylinder gebildet sein kann, verfahbar. Diese Transportbahn
24 verläuft auch quer, vorzugsweise rechtwinklig, zur Zuführrichtung 23, und zwar
horizontal.
[0031] Die Transportbahn 24 und die längs derselben verfahrbare Klammer 22 sind über einem
vorzugsweise als Gurtförderer 25 ausgebildeten Förderer angeordnet. Dieser Gurtförderer
25 erstreckt sich wie die parallel darüber verlaufende Transportbahn 24 quer, insbesondere
rechtwinklig zur Zuführrichtung 23, und zwar auch horizontalverlaufend. Die Länge
des Gurtförderers 25 (quer zur Zuführrichtung 23) entspricht der Länge des vorderen
Querrands 17 des größten der Mangel oder dergleichen zuzuführenden Wäschestücks 10.
Die Breite des Gurtförderers 25 ist so gewählt, dass dieser den vorderen Querrandbereich
20 eines jeweiligen Wäschestücks 10 aufnehmen kann. Dadurch entspricht die Breite
des Gurtförderers 25 mindestens der Länge des Längsrandabschnitts 18 eines jeweiligen
Wäschestücks 10. Der Gurtförderer 25 verfügt über einen relativ zu seiner Länge schmalen
umlaufend antreibbaren Fördergurt, dessen Obertrum 26 zur Aufnahme des Querrandbereichs
20 des jeweiligen Wäschestücks 10 ausgebildet ist. Durch einen entsprechenden Antrieb,
der vorzugsweise sensorisch gesteuert wird, ist das Obertrum 26 gezielt in Längsrichtung
des Gurtförderers 25 quer zur Zuführrichtung 23, insbesondere rechtwinklig zur Zuführrichtung
23 verlaufend, verfahrbar.
[0032] Dem Gurtförderer 25 ist eine Messeinrichtung zur Ermittlung der Länge des vorderen
Querrands 17 des auf dem Obertrum 26 des Gurtförderers 25 aufgezogenen Wäschestücks
10 zugeordnet. Anhand der von dieser Messeinrichtung ermittelten Länge des vorderen
Querrands 17 des Wäschestücks 10 wird der Antrieb des Gurtförderers 25 zum von diesen
zu erfolgenden automatischen Einmitten und/oder Zentrieren des Wäschestücks 10 relativ
zu einem nachfolgenden Übergabeförderer 40 oder dergleichen gesteuert.
[0033] Unterhalb eines in Zuführrichtung 23 gesehen vorderen Seitenrands des Gurtförderers
25 befindet sich eine über die gesamte Länge des Gurtförderers 25 durchgehende Saugfläche
27 zum Fixieren eines sich an den Querrandbereich 20 des Wäschestücks 10 anschließenden
Querrandstreifens desselben. Die Saugfläche 27 liegt in einer vertikalen Ebene unter
dem vorderen Seitenrand des Gurtförderers 25 und verfügt im gezeigten Ausführungsbeispiel
über ein gleichmäßiges Raster von mit Unterdruck beaufschlagbaren Saugbohrungen 28.
[0034] Dem Anfang des Gurtförderers 25, von wo aus diesem der Querrandbereich 20 des jeweiligen
Wäschestücks 10 zuführbar ist, ist ein Leitmittel zugeordnet (Fig. 2 bis 4). Im gezeigten
Ausführungsbeispiel befindet sich das Leitmittel vor dem Anfang des Gurtförderers
25. Das in den Figuren dargestellte Leitmittel ist als ein Ausrichttrieb 29 ausgebildet.
Es verfügt dazu über einen Ausrichtförderer 30, einen Rückhalter 31 und einen Sensorvorhang
32.
[0035] Der Ausrichtförderer 30 verläuft in Zuführrichtung 23. Sein Fördergurt 33 ist mit
mindestens einer durchgehenden Reihe von Saugbohrungen 34 versehen. Die Saugbohrungen
34 sind mit Saugluft versorgbar zum Fixieren des Wäschestücks 10 auf einem Obertrum
35 des Fördergurts 33. Das Obertrum 35 des Fördergurts 33 liegt etwa in einer gemeinsamen
horizontalen Ebene mit dem Obertrum 26 des Gurtförderers 25.
[0036] Über dem Obertrum 35 des Fördergurts 33 des Leitmittels ist der Rückhalter 31 angeordnet.
Der Rückhalter 31 verfügt über wenigstens eine Aufziehbürste 36, die vorzugsweise
von mindestens einer Bürstenleiste aus beispielsweise Gummi oder Kunststoff gebildet
und dadurch elastisch verformbar ist. Die Breite der Aufziehbürste 36 entspricht etwa
der Breite des Obertrums 26 des Gurtförderers 25. Die Aufziehbürste 36 ist an einem
Schwenkarm 37 befestigt, der durch einen geeigneten Schwenkantrieb vom Obertrum 35
des Fördergurts 33 ausgehend aus der in beispielsweise der Fig. 3 gezeigten heruntergeschwenkten
aktiven Lage hochschwenkbar ist, wodurch ein Anfang des Querrandbereichs 20 des Wäschestücks
10 zu Beginn des Aufziehens desselben auf den Gurtförderer 25 zwischen dem Obertrum
35 des Fördergurts 33 und der unteren Seite der Aufziehbürste 36 positionierbar ist.
[0037] In Aufziehrichtung des Wäschestücks 10 auf den Gurtförderer 25 gesehen ist hinter
dem Rückhalter 31, insbesondere hinter seiner Aufziehbürste 36, der Sensorvorhang
32 angeordnet. Der Sensorvorhang 32 wird erzeugt durch mehrere in Zuführrichtung 23
neben- bzw. hintereinander, insbesondere dicht hintereinander, angeordnete Sensoren
vorzugsweise gleicher Art, wobei die Sensoren zu einer Sensorleiste 38 gehören können.
Von jedem der aufeinanderfolgenden Sensoren vorzugsweise der Sensorleiste 38 ausgehenden
Sensorstrahlen 39 sind in der Fig. 3 sichtbar dargestellt durch parallele Linien.
Der so gebildete Sensorvorhang 32 befindet sich in einer senkrechten Ebene, die längs
zur Zuführrichtung 23 verläuft. Die Sensorstrahlen 39 sind auf das Obertrum 35 des
Fördergurts 33 bzw. einen Zwischenraum oder eine Detektionsplatte zwischen dem Obertrum
35 des Fördergurts 33 und dem Obertrum 26 des Gurtförderers 25 gerichtet. Dadurch
erfassen sie die Lage des vorderen Querrands 17 des Wäschestücks 10 relativ zum hinteren
Seitenrand des Obertrums 26 des Gurtförderers 25 beim Aufziehen des Wäschestücks 10
auf den Gurtförderer 25. Mit der Sensorleiste 38 wird der Verlauf des Querrandbereichs
20 beim Aufziehen auf den Gurtförderer 25 erkannt und vom Ausrichttrieb 29 dieser
Verlauf aktiv beeinflusst sowie erforderlichenfalls korrigiert.
[0038] In Zuführrichtung 23 gesehen ist hinter und unter dem Gurtförderer 25 der Übergabeförderer
40 angeordnet. Die Transportrichtung des Übergabeförderers 40 verläuft in Zuführrichtung
23. Der Übergabeförderer 40 ist gebildet aus mehreren vorzugsweise mit geringem Abstand
quer zur Zuführrichtung 23 nebeneinanderliegenden schmalen Fördergurten 41. Durch
Verlagerung des quer zur Zuführrichtung 23 verlaufenden Gurtförderers 25 in Zuführrichtung
23 ist vom Gurtförderer 25 mindestens der vordere Querrandbereich 20 des jeweiligen
Wäschestücks 10 an ein in einer horizontalen Ebene liegendes Obertrum 42 des Übergabeförderers
40 übergebbar, insbesondere aufziehbar, und dabei mit voraneilendem vorderen Querrand
17 auf dem Obertrum 42 des Übergabeförderers 40, vorzugsweise den Obertrumen der nebeneinanderliegenden,
schmalen Fördergurte 41 des Übergabeförderers 40, ablegbar (Fig. 7 bis 9).
[0039] Die Fig. 8 zeigt den Fall, dass nach dem Übergeben bzw. Aufziehen mindestens eines
Teils des vorderen Querrandbereichs 20 des Wäschestücks 10 auf den Übergabeförderer
40 der vordere Querrand 17 des betreffenden Wäschestücks 10 noch nicht rechtwinklig
zur Zuführrichtung 23 verläuft. In diesem Fall wird vom Übergabeförderer 40 der vordere
Querrand 17 des Wäschestücks 10 so umorientiert, dass der vordere Querrand 17 rechtwinklig
zur Zuführrichtung 23 des Übergabeförderers 40 verläuft (Fig. 9). Zum Zwecke dieses
Ausrichtens sind jeder Fördergurt 41 des Übergabeförderers 40 oder alternativ Gruppen
mehrerer Fördergurte 41 des Übergabeförderers 40 unabhängig voneinander individuell
antreibbar.
[0040] Gesteuert wird das rechtwinklige Ausrichten des vorderen Querrands 17 des jeweiligen
Wäschestücks 10 zur Zuführrichtung 23 durch in den Figuren nicht gezeigte Sensoren,
beispielsweise Lichtschranken, die zum Beispiel über dem Übergabeförderer 40 in einer
rechtwinklig zur Zuführrichtung 23 verlaufenden Reihe angeordnet sind. Der gezielte
und bedarfsgerechte unabhängige Antrieb der Fördergurte 41 oder Gruppen mehrerer Fördergurte
41 erfolgt derart und so lange, bis von allen Sensoren der quer zur Zuführrichtung
23 verlaufenden Reihe mehrerer nebeneinanderliegender Sensoren der vordere Querrand
17 des Wäschestücks 10 detektiert wird.
[0041] Nachdem auf diese Weise der vordere Querrand 17 des Wäschestücks 10 rechtwinklig
zur Zuführrichtung 23 ausgerichtet worden ist, wird das Wäschestück 10 vom Übergabeförderer
40 in Zuführrichtung 23 weitertransportiert, und zwar entweder direkt zur Mangel oder
dergleichen oder - gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel - zu einem auf den Übergabeförderer
40 folgenden Zuführförderer 43, der dann das Wäschestück 10 zur Mangel oder einer
sonstigen Wäschebehandlungsmaschine transportiert und in diese eingibt, insbesondere
einfördert. Der Zuführförderer 43 kann als Sandwichförderer mit übereinanderliegenden
Teilförderern ausgebildet sein.
[0042] Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die zuvor beschriebene
Vorrichtung erläutert:
Vom Greifer 12 wird vorzugsweise ein einzelnes Wäschestück 10 aus dem Wäschehaufen
ergriffen und dem Vereinzeler 13 zugeführt. Der Vereinzeler 13 führt eine vollständige
Vereinzelung gegebenenfalls mehrerer vom Greifer 12 gleichzeitig ergriffener Wäschestücke
10 durch. Vom Vereinzeler 13 wird jeweils ein einzelnes Wäschestück 10 mit einer beliebigen
Stelle dem Anfang des Transportsystems 14, insbesondere einer ersten Klammer 15 desselben,
bereitgehalten. Im Verlauf des Transportsystems 14 wird das Wäschestück 10 zum Anfang
des Gurtförderers 25 transportiert und dort von der vorzugsweise als Doppelklammer
ausgebildeten Klammer 15 so bereitgehalten, dass es von einer längs der quer zur Zuführrichtung
23 verlaufenden Transportbahn 21 verfahrbaren Klammer 22 übernommen werden kann. Die
beiden beabstandeten Klammermäuler der als Doppelklammer ausgebildeten Klammer 22
ergreifen benachbarte Enden des Querrandbereichs 20 des Wäschestücks 10, und zwar
so, dass der zwischen den Klammermäulern gehaltene Abschnitt des Querrandbereichs
20 sich gestreckt zwischen den Klammermäulern befindet. Dabei wird mindestens eines
der beiden Klammermäuler der Doppelklammer 22 relativ zum anderen Klammermaul so verfahren,
dass sich der Abstand der beiden Klammermäuler zueinander vergrößert und dadurch der
zwischen den auseinandergefahrenen Klammermäulern gehaltene Querrandbereich 20 des
Wäschestücks 10 vorgespannt wird. Die Klammer 22 hält dann den Querrandbereich 20
zwischen ihren beiden Klammermäulern gestreckt.
[0043] Nachdem die Klammer 22 das Wäschestück 10 übernommen hat und einen Längsrandabschnitt
18 des Wäschestücks 10 gestreckt hält, befindet sich das Wäschestück mit dem Längsrandabschnitt
18 vor dem Anfang des Gurtförderers 25 und auch vor dem diesem zugeordneten Ausrichttrieb
29. Bevor nun die den Längsrandabschnitt 18 haltende Klammer 22 längs der quer zur
Zuführrichtung 23 verlaufenden Transportbahn 21 verfahren wird, erfolgt ein Hochschwenken
des die Aufziehbürste 36 des Ausrichttriebs 29 haltenden Schwenkarms 37. Dadurch kann
bei der anfänglichen Bewegung der Klammer 22 quer zur Zuführrichtung 23 der Längsrandabschnitt
18 des Wäschestücks 10 mit dem darauffolgenden Anfang des Querrandbereichs 20 am Schwenkarm
37 vorbei auf das Obertrum 35 des Ausrichtförderers 30 des Ausrichtriebs 29 gelangen.
Danach wird durch Herunterschwenken des Schwenkarms 37 des Rückhalters 31 die Aufziehbürste
36 desselben gegen die Oberseite des Querrandbereichs 20 bewegt, und zwar bis zur
elastischen Anlage der flexiblen unteren Kante der Aufziehbürste 36 auf dem Querrandbereich.
Auf diese Weise ist der Querrandbereich 20 quergerichtet, also in parallel zum Längsrandabschnitt
18 verlaufender Richtung unten vom Obertrum 35 des Ausrichtförderers 30 und oben von
der unteren Kante der Aufziehbürste 36 des Rückhalters 31 des Ausrichttriebs 29 begrenzt.
Dadurch wird beim weiteren Verfahren der Klammer 22 quer zur Zuführrichtung 23 der
Querrandbereich 20 des Wäschestücks 10 quer gerichtet zur Zuführrichtung 23 auf das
Obertrum 26 des Gurtförderers 25 gezogen.
[0044] Dem Ausrichttrieb 29 ist der Sensorvorhang 32 zugeordnet. Vorzugsweise ist dieser
in Aufziehrichtung des Querrandbereichs 20 auf den Gurtförderer 25 gesehen dem Rückhalter
31 nachgeordnet. Der Sensorvorhang 32 tastet beim Aufziehen des Wäschestücks 10 auf
das Obertrum 26 des Gurtförderers 25 den vorderen Querrand 17 des Wäschestücks 10
berührungslos ab, und zwar den Abstand des vorderen Querrands 17 im Bereich des Sensorvorhangs
32 zum in Zuführrichtung 23 gesehenen hinteren Querrand des Gurtförderers 25. Stellt
nun der Sensorvorhang 32 fest, dass beim weiteren Aufziehen des Querrandbereichs 20
auf den Gurtförderern 25 sich der Abstand des vorderen Querrands 17 zur hinteren Querkante
des Gurtförderers 25 ändert, findet durch ein Verfahren des Ausrichtförderers 30 des
Ausrichttriebs 29 in oder gegen die Zuführrichtung 23 eine Korrektur des Abstands
des Querrands 17 des Wäschestücks 10 zum hinteren Querrand des Gurtförderers 25 statt.
Dadurch wird sichergestellt, dass die Klammer 22 den Querrandbereich 20 des Wäschestücks
10 unter einem rechten Winkel zur Zuführrichtung 23 auf das Obertrum 26 des Gurtförderers
25 aufzieht.
[0045] Damit beim Ausrichten des Wäschestücks 10 durch Verfahren des Ausrichtförderers 30
das Wäschestück 10 auch vom Obertrum 35 des Ausrichtförderers 30 mitgenommen wird,
wird der sich jeweils auf dem Obertrum 35 des Ausrichtförderers 30 sich befindende
Streifen des Querrandbereichs 20 des Wäschestücks 10 auf dem Obertrum 35 fixiert durch
Unterdruckbeaufschlagung der Saugbohrung 34 im Fördergurt 33. Aufgrund dieser Fixierung
kann das Wäschestück 10 auch unter der Unterkante der Aufziehbürste 36 des Rückhalters
31 beim Ausrichten des Querrandbereichs 20 entlanggezogen werden.
[0046] Nachdem das quer zur Zuführrichtung 23 entlang der Transportbahn 24 erfolgende Verfahren
der Klammer 22 über bzw. durch den Ausrichttrieb 29 und über den Gurtförderer 25 soweit
erfolgt ist, dass der dem voraneilenden Längsrandabschnitt 18 nachfolgende Längsrandabschnitt
18 des Wäschestücks 10 sich auch auf dem Obertrum 26 des Gurtförderers 25 befindet,
werden die beiden Klammermäuler der Klammer 22 geöffnet, wodurch sich der Querrandbereich
20 des Wäschestücks 10 nun in seiner ganzen Länge (bezogen auf die Richtung des Querrands
17) auf dem Obertrum 26 befindet.
[0047] Durch eine bevorzugt luftdurchlässige Ausbildung des Fördergurts des Gurtförderers
25 oder eine Perforation desselben ist auf dem Obertrum 26 des Gurtförderers 25 der
Querrandbereich 20 des Wäschestücks 10 durch Unterdruck und/oder saugend fixierbar.
[0048] Nach dem Auflegen und Fixieren des Querrandbereichs 20 auf das Obertrum 26 des Gurtförderers
25 wird von diesem das Wäschestücks 10 zu einer in Zuführrichtung 23 verlaufenden
Längsmittellinie des Übergabeförderers 40 zentriert. Dies geschieht durch Verfahren
des Obertrums 26 des Gurtförderers 25 quer zur Zuführrichtung 23. Dabei werden durch
dem Gurtförderer 25 zugeordnete Sensoren gegenüberliegende Längsrandabschnitte 18
des Querrandbereichs 20 des Wäschestücks 10 detektiert und das Obertrum 26 derart
verfahren, dass die Abstände der gegenüberliegenden Längsabschnitte 18 des Querrandbereichs
20 gleich weit von der in Zuführrichtung 23 verlaufenden Längsmittelachse des Übergabeförderers
40 entfernt sind. Auf diese Weise erfolgt eine automatische Zentrierung des Wäschestücks
10 in Bezug auf die in Zuführrichtung 23 verlaufende Längsmittellinie des Übergabeförderers
40. Dadurch wird das Wäschestück vom Gurtförderer 25 automatisch zur Längsmittellinie
und damit der Bahnmitte des Übergabeförderers 40 eingemittet. Alternativ kann das
automatische Einmitten auch anhand des Ergebnisses einer vorherigen Längen- bzw. Breitenvermessung
des vorderen Querrands 17 der Länge des Querrandbereichs 20 des Wäschestücks 10 erfolgen.
Alternativ kann es auch vorgesehen sein, nämlich wenn die Wäschestücke 10 zum Beispiel
Muster aufweisen, die Wäschestücke 10 vom Gurtförderer 25 gezielt außermittig vor
dem Übergabeförderer 40 zu positionieren.
[0049] Nach dem Einmitten des Wäschestücks 10 vom Gurtförderer 25 bezüglich der Bahnmitte
des Übergabeförderers 40 erfolgt durch ein in Zuführrichtung 23 erfolgendes Verfahren
des Gurtförderers 25 mit dem auf dem Obertrum 26 fixierten Querrandbereich 20 des
Wäschestücks 10 eine Übergabe des Querrandbereichs 20 des Wäschestücks 10 vom Obertrum
26 des Gurtförderers 25 auf den Anfang des Übergabeförderers 40, und zwar auf das
gemeinsam von den Obertrumen der nebeneinanderliegenden schmalen Fördergurte 41 gebildete
Obertrum 42 des Übergabeförderers 40. Zum Zwecke dieser Übergabe wird der Gurtförderer
25 in Zuführrichtung 23 über den Anfangsbereich des Übergabeförderers 40 hinwegbewegt.
Sobald der Gurtförderer 25 sich über dem Anfang des Übergabeförderers 40 befindet,
wird die in einer vertikalen, quer zur Zuführrichtung 23 verlaufenden Ebene liegende
Saugfläche 27 unter dem vorderen Ende des Übergabeförderers 40 aktiviert. Das geschieht
durch Unterdruckbeaufschlagung der Saugbohrungen 28 in der Saugfläche 27. Dadurch
wird ein an den Querrandbereich 20 anschließender Abschnitt des Wäschestücks 10 unterhalb
und vor dem Übergabeförderer 40 momentan fixiert und dadurch das Wäschestück 10 bei
der Übergabe vom Gurtförderer 25 an den Anfang des Übergabeförderers 40 zurückgehalten.
Durch weiteres Verfahren des Gurtförderers 25 in Zuführrichtung 23 kann anschließend
der Querrandbereich 20 vom Obertrum 26 des Gurtförderers 25 heruntergezogen werden
und auf das Obertrum 40 am Anfang des Übergabeförderers 40 gelangen, insbesondere
sich hier faltenfrei ablegen. Bei diesem Übergabe- bzw. Ablegevorgang des Querrandbereichs
20 auf den Übergabeförderer 40 wird vorzugsweise das Obertrum 26 des Gurtförderers
25 mit keinem Unterdruck mehr beaufschlagt.
[0050] Nach dem Ablegen des vorderen Querrandbereichs 20 des Wäschestücks 10 auf den Anfang
des Übergabeförderers 40 wird vorzugsweise auch die Unterdruckbeaufschlagung der Saugbohrungen
28 der Saugfläche 27 aufgehoben. Nun kann das Wäschestück 10 vom Übergabeförderer
40 in Zuführrichtung 23 weitertransportiert werden.
[0051] Durch eine in den Figuren nicht gezeigte Sensoreinrichtung oder Kamera im Anfangsbereich
des Übergabeförderers 40 ist der Verlauf des vorderen Querrands 17 des Wäschestücks
10 nach dem Auflegen des Querrandbereichs 20 auf den Anfang des Übergabeförderers
40 ermittelbar. Falls der vordere Querrand 17 nicht rechtwinklig zur Zuführrichtung
23 verläuft, wird dieser vordere Querrand 17 durch einen gezielten Antrieb der nebeneinanderliegenden
Fördergurte 41 des Übergabeförderers 40 automatisch so ausgerichtet, dass der vordere
Querrand 17 des Wäschestücks 10 rechtwinklig zur Zuführrichtung 23 verläuft (Fig.
9). Gegebenenfalls kann in analoger Weise auch ein eventueller Durchhang des vorderen
Querrands des Wäschestücks 17 beseitigt werden. Danach ist das jeweilige Wäschestück
10 mittig zentriert auf die Bahnmitte bzw. Längsmittellinie des Übergabeförderers
40 und mit rechtwinklig zur Zuführrichtung 23 verlaufender vorderen Querrand 17 exakt
ausgerichtet und positioniert in Zuführrichtung 23 weitertransportierbar.
[0052] Bei der gezeigten Vorrichtung, bei der auf den Übergabeförderer 40 der Zuführförderer
43 folgt, wird vom Übergabeförderer 40 das jeweilige Wäschestück 10 zum Zuführförderer
43 transportiert und an diesen überführt. Vom Zuführförderer 43 wird das Wäschestück
10 dann zur Mangel oder einer sonstigen Wäschebehandlungseinrichtung transportiert
und in diese eingegeben.
[0053] Alle im Zusammenhang mit der vorstehenden Beschreibung des Verfahrens erwähnten Verfahrensschritte
laufen automatisch, insbesondere vollautomatisch, und gesteuert durch entsprechende
Sensoreinrichtungen bzw. Bilderfassungseinrichtungen ab.
[0054] Das erfindungsgemäße Verfahren ist nicht nur auf die eingangs beschriebene Vorrichtung
gemäß den Fig. 1 bis 9 beschränkt, es lässt sich auch mit anderen Vorrichtungen ausführen,
die so ausgebildet sind, dass sie eine Realisierung aller oder gegebenenfalls nur
der wesentlichen der beschriebenen Verfahrensschritte zulassen.
Bezugszeichenliste:
| 10 |
Wäschestück |
40 |
Übergabeförderer |
| 11 |
Transportbahn |
41 |
Fördergurt |
| 12 |
Greifer |
42 |
Obertrum (von 40) |
| 13 |
Vereinzeler |
43 |
Zuführförderer |
| 14 |
Transportsystem |
|
|
| 15 |
Klammer |
|
|
| 16 |
Ecke |
|
|
| 17 |
vorderer Querrand |
|
|
| 18 |
Längsrandabschnitt |
|
|
| 19 |
Längsrand |
|
|
| 20 |
Querrandbereich |
|
|
| 21 |
Transportbahn |
|
|
| 22 |
Klammer |
|
|
| 23 |
Zuführrichtung |
|
|
| 24 |
Transportbahn |
|
|
| 25 |
Gurtförderer |
|
|
| 26 |
Obertrum |
|
|
| 27 |
Saugfläche |
|
|
| 28 |
Saugbohrung |
|
|
| 29 |
Ausrichttrieb |
|
|
| 30 |
Ausrichtförderer |
|
|
| 31 |
Rückhalter |
|
|
| 32 |
Sensorvorhang |
|
|
| 33 |
Fördergurt |
|
|
| 34 |
Saugbohrung |
|
|
| 35 |
Obertrum |
|
|
| 36 |
Aufziehbürste |
|
|
| 37 |
Schwenkarm |
|
|
| 38 |
Sensorleiste |
|
|
| 39 |
Sensorstrahl |
|
|
1. Verfahren zum Zuführen von Wäschestücken (10) zu einer Mangel oder dergleichen, wobei
die Wäschestücke (10) automatisch vereinzelt werden, das jeweilige vereinzelte Wäschestück
(10) ausgebreitet und mit quer zur Zuführrichtung (23) verlaufendem Querrand (17)
wenigstens von einem Zuführförderer (43) zur Mangel oder dergleichen transportiert
wird, dadurch gekennzeichnet, dass das von einer Klammer (22) an einem von einer Ecke (16) des Querrands (17) ausgehenden
Längsrandabschnitt (18) gehaltene vereinzelte Wäschestück (10) von der Klammer (22)
mit mindestens einem vom Anfang des Querrands (17) ausgehenden Querrandbereich (20)
an einen quer zur Zuführrichtung (23) verlaufenden Gurtförderer (25) übergeben wird,
der Gurtförderer (25) das Wäschestück (10) vor einen Übergabeförderer (40) transportiert
und zur in Zuführrichtung (23) verlaufenden Mitte des Übergabeförderers (40) zentriert
und/oder das Wäschestück (10) mit dem Querrandbereich (20) auf dem Übergabeförderer
(40) abgelegt wird, der den Querrand (17) des Wäschestücks (10) rechtwinklig zur Zuführrichtung
(23) ausrichtet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gurtförderer (25) ein Leitmittel (29) zugeordnet, vorzugsweise vorgeordnet, ist,
von dem der Querrandbereich (20) des jeweiligen Wäschestücks (10) beim Aufziehen auf
den Gurtförderer (25) quer und/oder rechtwinklig zur Zuführrichtung (23) geführt und/oder
ausgerichtet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querrandbereich (20) des jeweiligen Wäschestücks (10) auf dem Gurtförderer (25),
vorzugsweise seinem Obertrum (26), fixierbar ist, insbesondere pneumatisch.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querrandbereich (20) des Wäschestücks von einer Klammer (22) auf dem Obertrum
(26) des Gurtförderers (25) abgelegt wird durch quer zur Zuführrichtung (23) erfolgendes
Aufziehen mindestens eines anfänglichen Teils des Querrandbereichs (20) auf das Obertrum
(26) des Gurtförderers (25).
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen Antrieb des Gurtförderers (25) mit quer, vorzugsweise rechtwinklig zur
Zuführrichtung (23) verlaufendem Obertrum (26) des Gurtförderers (25) das mit mindestens
einem Teil des vorderen Querrandbereichs (20) auf dem Obertrum (26) aufliegende, vorzugsweise
gehaltene und/oder fixierte, Wäschestück (10) mittig vor den Übergabeförderer (40)
transportiert und dabei zentriert wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Gurtförderers (25), insbesondere auf dem Gurtförderer (25), die Breite
des Wäschestücks (10) und/oder die Länge seines vorderen Querrands (17) ermittelt
und in Abhängigkeit von der ermittelten Breite oder Länge durch ein gezieltes Verfahren
des Obertrums (26) des Gurtförderers (25) das jeweilige Wäschestück (10) mittig vor
dem Übergabeförderer (40) zentriert wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlauf des vorderen Querrands (17) des jeweiligen Wäschestücks (10) auf dem
Übergabeförderer (40) vorzugsweise sensorisch ermittelt wird und durch anschließenden
gezielten unabhängigen Antrieb nebeneinanderliegender Fördergurte (41) des Übergabeförderers
(40) der vordere Querrand (17) des jeweiligen Wäschestücks (10) derart verlagert wird,
dass er rechtwinklig zur Zuführrichtung (23) verläuft.
8. Vorrichtung zum Zuführen von Wäschestücken (10) zu einer Mangel oder dergleichen,
mit einem Vereinzeler (13) zum automatischen Vereinzeln der Wäschestücke (10), mindestens
einer Klammer (22) zum Erfassen des jeweiligen vereinzelten Wäschestücks (10) und
zum Übergeben desselben an einen Förderer, und mit einem Übergabeförderer (40) und/oder
Zuführförderer (43), der das Wäschestück in Zuführrichtung (23) transportiert, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Klammer (22) vor dem Förderer zum Halten eines von einer Ecke
(16) eines quer zur Zuführrichtung (23) verlaufenden Querrands (17) ausgehenden Längsrandabschnitts
(18) des Wäschestücks (10) ausgebildet ist, der Förderer als ein quer zur Zuführrichtung
(23) verlaufender Gurtförderer (25) zur Aufnahme eines vom vorderen Querrand (17)
ausgehenden Querrandbereichs (20) des Wäschestücks (10) und zur Verlagerung desselben
quer zur Zuführrichtung (23) ausgebildet ist, und/oder in Zuführrichtung (23) gesehen
auf den quergerichteten Gurtförderer (25) ein Übergabeförderer (40) folgt, der zum
Ausrichten des vorderen Querrands (17) des jeweiligen Wäschestücks (10) rechtwinklig
zur Zuführrichtung (23) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer (22) als eine Doppelklammer, vorzugsweise mit zwei beabstandeten Klammermäulern,
ausgebildet ist zum gestreckten Halten des von einer Ecke (16) des vorderen Querrands
(17) ausgehenden Längsrandabschnitts (18) des Wäschestücks (10).
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Gurtförderer (25) sich quer, insbesondere rechtwinklig, zur Zuführrichtung (23)
vor und/ oder über den Übergabeförderer (40) erstreckt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Obertrum (26) des Gurtförderers (25) zur Aufnahme und/oder zur Fixierung des
vorderen Querrandbereichs (20) des jeweiligen Wäschestücks (10) ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gurtförderer (25) eine Messeinrichtung zur Ermittlung der Länge des vorderen
Querrands (17) des jeweiligen Wäschestücks (10) zugeordnet ist und/oder ein Antrieb
des Gurtförderers (25) in Abhängigkeit von der ermittelten Länge des vorderen Querrands
(17) des Wäschestücks (10) derart steuerbar ist, dass durch ein entsprechendes Verfahren
des Obertrums (26) des Gurtförderers (25) quer, insbesondere rechtwinklig, zur Zuführrichtung
(23) das Wäschestück mittig zum und/oder vor dem Übergabeförderer (40) zentrierbar
ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gurtförderer (25) ein Leitmittel, vorzugsweise ein Ausrichttrieb (29), derart
zugeordnet ist, dass die Klammer (22), vorzugsweise Doppelklammer, den Querrandbereich
(20) des jeweiligen Wäschestücks (10) bei einem Transport zum Gurtförderer (25), vorzugsweise
zum Aufziehen auf denselben, quer zur Zuführrichtung (23) über und/oder durch das
Leitmittel bzw. den Ausrichttrieb (29) zieht und dieses dabei den vorderen Querrand
(17) des jeweiligen Wäschestücks (10) mindestens annähernd quer, insbesondere senkrecht,
zur Zuführrichtung (23) ausrichtet.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergabeförderer (40) mehrere quer zur Zuführrichtung(23) nebeneinanderliegende
Fördergurte (41) zum Transport des jeweiligen Wäschestücks (10) in Zuführrichtung
(23) aufweist und die Fördergurte (41) oder Gruppen mehrerer nebeneinanderliegender
Fördergurte (41) unabhängig voneinander antreibbar sind zum rechtwinkligen Ausrichten
des vorderen Querrands (17) des jeweiligen Wäschestücks (10) zur Zuführrichtung (23).
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass dem Übergabeförderer (40) mindestens eine Detektionseinrichtung zur Erfassung des
Verlaufs und/oder der Lage des vorderen Querrands (17) des jeweiligen Wäschestücks
(10) relativ zur Zuführrichtung (23) zugeordnet ist.