[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Oberflächenentwässerung. Eine derartige
Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist beispielsweise aus der
DE 694 08 863 T2 bekannt.
[0002] Generell sind Vorrichtungen bekannt, die als Straßenablauf zur Aufnahme und Weiterleitung
von Oberflächen- und insbesondere von Niederschlagswasser in Straßen oder ähnlichen
Verkehrsflächen meist oberflächenplan verbaut werden. Die Straßenabläufe sind oftmals
an ein Abwassersystem angeschlossen, um das anfallende Oberflächenwasser ableiten
zu können.
[0003] Durch das Oberflächenwasser lagern sich Verunreinigungen wie bspw. Schlamm oder Müll
in den Straßenabläufen ab, durch die unangenehme Gerüche entstehen. Ferner können
durch das angeschlossene Abwassersystem Faulgase in die Straßenabläufe zurückströmen,
was an der Straßenoberfläche im Bereich der Abläufe zu einer Wahrnehmung von schlechtem
Geruch führen kann.
[0004] Um dies zu vermeiden, sind Straßenabläufe zum Beispiel mit einem Tauchrohrsiphon
ausgestattet, der eine zusätzliche Abdichtung zur Außenatmosphäre hin aufweist. Ein
solcher Straßenablauf bzw. Gully ist bspw. aus der eingangs genannten
DE 694 08 863 T2 bekannt. Der Gully weist eine Gullyoberseite mit einem Gitter und einen Gullytopf
auf, in dem ein Siphonträger angeordnet ist. Der Siphonträger ist zwischen der Gullyoberseite
und dem Gullytopf angeordnet und umfasst mehrere Dichtungen, die diesen gegen die
Gullyoberseite und den Gullytopf abdichten. In den Siphonträger ist ein Siphon eingehängt,
der durch eine weitere Dichtung gegen den Siphonträger abgedichtet ist.
[0005] Der Siphon ist nachteilig in Bezug zu einer Oberfläche bspw. einer Straße derart
tief vorgesehen, dass dieser zum Entnehmen bzw. zum Einsetzen nur erschwert zugänglich
ist. Ferner hat der bekannte Gully den Nachteil, dass dieser zur Abdichtung des Innenraums
des Gullytopfs eine erhöhte Anzahl an Bauteilen bzw. Dichtungen erfordert.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zur Oberflächenentwässerung
anzugeben, die durch einen vereinfachten Aufbau ein Austreten von unangenehmen Gerüchen
verhindert und eine Handhabbarkeit verbesserte aufweist.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe im Hinblick auf die Vorrichtung zur Oberflächenentwässerung
durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Konkret wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung zur Oberflächenentwässerung von begehbaren
und befahrbaren Bauwerken, insbesondere von Straßen, die wenigstens einen Zulaufkörper
mit wenigstens einer Zulauföffnung, einen Grundkörper mit wenigstens einem Ablauf
und einen Verschlusseinsatz aufweist, gelöst. Der Zulaufkörper ist auf den Grundkörper
aufgesetzt und trägt ein zumindest teilweise offen ausgebildetes Abdeckelement. Der
Verschlusseinsatz weist eine Durchgangsöffnung auf, die in Längsrichtung vorgesehen
ist und durch die Oberflächenwasser vom Zulaufkörper in den Grundkörper einleitbar
ist. Der Verschlusseinsatz weist wenigstens ein umlaufendes Dichtungselement auf und
der Zulaufkörper umfasst wenigstens eine Dichtfläche. Das Dichtungselement wirkt mit
der Dichtfläche zur Geruchseindämmung fluiddichtend zusammen, sodass im befüllten
Zustand der Grundkörper gegenüber dem Zulaufkörper, insbesondere einer Außenatmosphäre,
geruchsdicht abgedichtet ist.
[0009] Die Erfindung hat verschiedene Vorteile. Durch das fluiddichte Zusammenwirken des
Dichtungselements und der Dichtfläche wird vorteilhaft verhindert, dass im Grundkörper
entstehende bzw. befindliche Gerüche über den Zulaufkörper zur Außenatmosphäre hin
austreten. Die Gerüche können durch Verunreinigungen entstehen, die über das Oberflächenwasser
in den Grundkörper gelangen und sich in Form von Schlamm im Grundkörper absetzen.
Durch die Geruchseindämmung über die fluiddichte Verbindung zwischen dem Dichtungselement
und der Dichtfläche ist der Grundkörper gegenüber dem Zulaufkörper bzw. der Außenatmosphäre
geruchsdicht abgedichtet. Dadurch ist vorteilhaft an der Oberfläche des Bauwerks im
Bereich des Zulaufkörpers kein unangenehmer Geruch wahrnehmbar. Dies bringt besonders
in begehbaren Bereichen den Vorteil, dass Fußgänger nicht durch unangenehmen Geruch
belästigt werden. Der Verschlusseinsatz ist somit ein wesentlicher Bestandteil der
Vorrichtung.
[0010] Ferner ist vorteilhaft, dass bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung keine zusätzlichen
Komponenten bzw. Bauteile, wie bspw. in der eingangs genannten
DE 694 08 863 T2 erforderlich sind, um den Verschlusseinsatz in der Vorrichtung zu halten. Die Erfindung
weist somit vorteilhaft eine geringe Anzahl von Bauteilen auf bei gleichzeitiger Erhaltung
der Ablauffunktionen sowie der geruchsdichten Abdichtung.
[0011] Die Erfindung hat den weiteren Vorteil, dass sich der Verschlusseinsatz durch die
fluiddichte bzw. geruchsdichte Verbindung des Dichtungselements mit der Dichtfläche
des Zulaufkörpers nahe an der Oberfläche des Bauwerks befindet. Der Verschlusseinsatz
ist somit leicht von außen zugänglich und kann beispielsweise per Hand entnommen bzw.
eingesetzt werden. Dadurch ist der Verschlusseinsatz einfach und schnell ersetzbar.
Ferner ist ein Innenraum des Grundkörpers dadurch vorteilhaft mit geringem Aufwand
zugänglich.
[0012] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Dichtfläche des Zulaufkörpers in einem
in Einbaulage unteren Bereich der Zulauföffnung bzw. des Zulaufkörpers ausgebildet
und erstreckt sich in Längsrichtung des Verschlusseinsatzes. Mit anderen Worten kann
die Dichtfläche in Einbaulage senkrecht vorgesehen sein.
[0014] Hierbei ist vorteilhaft, dass die Dichtfläche einfach und mit geringem Kostenaufwand
hergestellt ist. Der Verschlusseinsatz weist eine zentrale Längsachse auf. Die Dichtfläche
begrenzt den unteren Bereich der Zulauföffnung vollständig. Mit anderen Worten ist
die Dichtfläche im unteren Bereich die Zulauföffnung vollständig umlaufend ausgebildet.
[0015] Die Zulauföffnung durchdringt den Zulaufkörper vollständig. Das Abdeckelement kann
in einem oberen Bereich der Zulauföffnung angeordnet sein. Die Zulauföffnung kann
im oberen Bereich einen größeren Durchflussquerschnitt aufweisen als im unteren Bereich.
Zwischen dem oberen Bereich und im unteren Bereich der Zulauföffnung kann ein Übergangsbereich
vorgesehen sein. Der Übergangsbereich kann trichterförmig ausgebildet sein. Dies hat
den Vorteil, dass das Oberflächenwasser in den Verschlusseinsatz bzw. in den unteren
Bereich des Zulaufkörpers verbessert ableitbar ist. Durch die Zulauföffnung ist Oberflächenwasser
von einer Oberfläche, insbesondere einem begehbaren und/oder befahrbaren Bauwerk,
durch den Zulaufkörper und den Verschlusseinsatz in den Grundkörper ableitbar.
[0016] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Grundkörper wenigstens eine
weitere Dichtfläche auf, mit der das Dichtungselement des Verschlusseinsatzes zur
Geruchseindämmung fluiddichtend zusammenwirkt. Die Dichtfläche des Zulaufkörpers kann
an die weitere Dichtfläche des Grundkörpers angrenzen. Die beiden Dichtfläche können
in Längsrichtung des Verschlusseinsatzes nacheinander angeordnet sein. Die Querschnittsformen
der Dichtfläche können koaxial zueinander angeordnet sein. Das Dichtungselement liegt
zur fluiddichten bzw. geruchsdichten Abdichtung an der Dichtfläche des Zulaufkörpers
und der weiteren Dichtfläche des Grundkörpers an. Dadurch entstehen vorteilhaft zwei
Dichtungsbereiche. Ein erster Dichtungsbereich ist zwischen dem Dichtungselement und
der Dichtfläche des Zulaufkörpers ausgebildet und ein zweiter Dichtungsbereich zwischen
dem Dichtungselement und der weiteren Dichtfläche des Grundkörpers. Durch die Anordnung
zweier Dichtungsbereiche wird eine verbesserte Abdichtung des Grundkörpers gegenüber
dem Zulaufkörper bzw. der Außenatmosphäre erreicht wird. Das Austreten von unangenehmen
Gerüchen wird somit verhindert.
[0017] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Dichtungselement in Längsrichtung
des Verschlusseinsatzes zumindest teilweise zwischen dem Zulaufkörper und dem Grundkörper
fluiddichtend angeordnet. Mit anderen Worten ist das Dichtungselement vorzugsweise
in Längsrichtung des Verschlusseinsatzes zwischen dem Grundkörper und dem Zulaufkörper
angeordnet. Dadurch wird ferner eine zusätzliche und somit verbesserte Abdichtung
des Innenraums des Grundkörpers gegenüber dem Zulaufkörper erreicht.
[0018] Der Zulaufkörper kann einen Fortsatz und der Grundkörper eine Materialaussparung
aufweisen, wobei der Fortsatz in die Materialaussparung eingreift. Mit anderen Worten
können der Zulaufkörper und der Grundkörper durch eine Nut-Feder-Verbindung miteinander
verbunden sein. Das Dichtungselement kann zwischen einer Stirnseite des Fortsatzes
und einer Stufe der Materialaussparung eingeklemmt sein. Die Stirnseite des Fortsatzes
und die Stufe der Materialaussparung können dabei weitere Dichtfläche bilden. Diese
weiteren Dichtfläche können quer zur Längsachse des Verschlusseinsatzes vorgesehen
sein.
[0019] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Dichtungselement auf den Verschlusseinsatz
aufgeschoben und weist eine U-förmige Aufnahme mit wenigstens zwei Lippen auf. Die
Lippen erstrecken sich radial nach innen, wobei der Verschlusseinsatz in die U-förmige
Aufnahme zumindest teilweise eingreift. Mit anderen Worten umschließt das Dichtungselement
den Verschlusseinsatz zumindest teilweise. Hierbei ist vorteilhaft, dass die U-förmige
Aufnahme einen sicheren Sitz des Dichtungselements am Verschlusseinsatz ermöglicht
und somit ein unerwünschtes Verrutschen bzw. Abziehen des Dichtungselements verhindert.
[0020] Vorzugsweise ist das Dichtungselement aus einem elastisch verformbaren, insbesondere
komprimierbaren, Material gebildet. Dies hat den Vorteil, dass eine Kontaktfläche
zwischen dem Dichtungselement durch Anpressen bzw. Anliegen an die Dichtfläche vergrößert
ist. Durch die elastische Verformbarkeit des Dichtungselements bleibt vorteilhaft
die Dichtfunktion nach dem Entnehmen und Wiedereinsetzen des Verschlusseinsatzes in
den Zulaufkörper verbessert erhalten.
[0021] Das Dichtungselement kann im Querschnitt T-förmig ausgebildet sein. Das Dichtungselement
kann des Weiteren im Querschnitt eine teilkonvexe Form aufweisen. Das Dichtungselement
kann durch eine EPDM-Dichtung gebildet sein. Das Dichtungselement kann eine Metalleinlage
zur Verstärkung der Dichtfunktion aufweisen.
[0022] Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Verschlusseinsatz wenigstens einen
Kragen auf, der sich quer zur Längsrichtung von der Durchgangsöffnung ausgehend in
Richtung der Dichtfläche des Zulaufkörpers erstreckt, wobei das Dichtungselement über
den Kragen nach außen vorsteht. Der Kragen kann in die U-förmige Aufnahme des Dichtungselements
eingreifen. Mit anderen Worten kann das Dichtungselement auf den Kragen aufgesteckt
sein, wobei die Lippen des Dichtungselements den Kragen zumindest teilweise umschließen.
Dadurch wird vorteilhaft ein Ausweichen des Materials des Dichtungselements beim Anpressen
an die Dichtfläche quer zum Kragen erlaubt. Dadurch wird eine Beschädigung des Materials
des Dichtungselements vorgebeugt. Ferner kann dadurch eine vergrößerte Kontaktfläche
zwischen dem Dichtungselement und der Dichtfläche hergestellt werden.
[0023] Vorzugsweise sind der Kragen des Verschlusseinsatzes und die Dichtfläche des Zulaufkörpers
im Querschnitt im Wesentlichen komplementär ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass
der Verschlusseinsatz einfach und schnell in die Zulauföffnung eingesetzt werden kann.
Der Kragen kann dabei zur Dichtfläche einen geringen Abstand aufweisen, der umlaufende
ausgebildet ist. Mit anderen Worten kann der Kragen im Wesentlichen eine Positivform
zur Negativform der Zulauföffnung aufweisen.
[0024] Weiter vorzugsweise weist der Verschlusseinsatz eine außen umlaufende Nut auf, in
der das Dichtungselement angeordnet ist. Das Dichtungselement ist in der Nut positionsfest
gehalten. Die Nut kann in einem äußeren Bereich des Kragens angeordnet sein. Die Nut
ist zur Dichtfläche des Zulaufkörpers und/oder zur weiteren Dichtfläche des Grundkörpers
offen ausgebildet. Durch die Nut ist das Dichtungselement sicher in seiner Position
gehalten, wodurch nach dem Entnehmen und Wiedereinsetzen des Verschlusseinsatzes in
den Zulaufkörper bzw. die Zulauföffnung die Dichtfunktion fortwährend gewährleistet
ist.
[0025] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Verschlusseinsatz durch eine zwischen
dem Dichtungselement und der Dichtfläche ausgebildete Pressverbindung im Zulaufkörper
schwebend gehalten. Mit anderen Worten ist der Verschlusseinsatz durch die Pressverbindung
zwischen dem Dichtungselement und der Dichtfläche im Zulaufkörper gehalten. Es ist
auch denkbar, dass der Verschlusseinsatz ausschließlich durch die Pressverbindung
zwischen dem Dichtungselement und der Dichtfläche im Zulaufkörper gehalten ist. Zwischen
einem unteren, freien Ende des Verschlusseinsatzes und einem Boden des Grundkörpers
ist ein Abstand ausgebildet. Hierbei ist vorteilhaft, dass der Verschlusseinsatz ohne
zusätzliche Ausrichtung einfach und schnell in den Zulaufkörper eingesetzt werden
kann.
[0026] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Verschlusseinsatz in den
Zulaufkörper entnehmbar eingesetzt. Hierbei ist vorteilhaft, dass der Verschlusseinsatz
bei erforderlichen Reinigung des Grundkörpers entnommen werden kann. Ferner kann bei
der Beschädigung bzw. nach Ende der Lebensdauer des Verschlusseinsatzes dieser ausgetauscht
werden.
[0027] Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform weist der Verschlusseinsatz
wenigstens ein Entnahmemittel zum Entnehmen und Einsetzen des Verschlusseinsatzes
auf, der in Einbaulage an einer Oberseite des Verschlusseinsatzes angeordnet ist.
Das Entnahmemittel kann durch einen Handgriff gebildet sein. Das Entnahmemittel ist
derart ausgebildet, dass der Verschlusseinsatz per Hand aus dem Zulaufkörper entnehmbar
oder in den Zulaufkörper einsetzbar ist. Mit anderen Worten ist vorteilhaft kein zusätzliches
Werkzeug zur Handhabung des Verschlusseinsatzes erforderlich. Der Verschlusseinsatz
kann somit bei Bedarf schnell und einfach der Hand entnommen bzw. eingesetzt werden.
[0028] Das Entnahmemittel kann wenigstens eine Durchgangsöffnung zum Einsetzen und Entnehmen
des Verschlusseinsatzes aufweisen, die im Entnahmemittel mittig ausgebildet ist. Dadurch
ist der Verschlusseinsatz vorteilhaft bspw. durch einen Rosthaken einfach und schnell
entnehmbar bzw. einsetzbar.
[0029] Vorzugsweise weist das Entnahmemittel wenigstens einen seitlichen Anschlag auf, der
eine Einsetztiefe des Verschlusseinsatzes begrenzt. Hierbei ist vorteilhaft, dass
der Verschlusseinsatz in den Zulaufkörper bzw. die Zulauföffnung an eine definierte
Endposition eingesetzt werden kann. Dies ist erforderlich für die Entwässerungsfunktion
der Vorrichtung, da so die Ausbildung eines ständig stehenden Wasserspiegels ermöglicht
wird. Die Einsetztiefe des Verschlusseinsatzes ist in Einbaurichtung durch den Anschlag
des Entnahmemittels begrenzt. Die Einbaurichtung entspricht der Richtung ausgehend
vom Zulaufkörper hin zum Grundkörper. Vorzugsweise entspricht dies in Einbaulage der
Vorrichtung einer Vertikalrichtung. Der Verschlusseinsatz kann eine Dreipunktlagerung
aufweisen, um ein Verkippen des Verschlusseinsatzes zu verhindern. Dazu sind am Verschlusseinsatz
drei Flügelelemente angeordnet, die in Längsrichtung des Verschlusseinsatzes im Übergangsbereich,
insbesondere auf der Dichtfläche, des Zulaufkörpers aufliegen.
[0030] Weiter vorzugsweise weist der Verschlusseinsatz einen Aufnahmefortsatz auf, an dem
wenigstens ein Rohrelement angeordnet ist, wobei die Durchgangsöffnung durch den Aufnahmefortsatz
und das Rohrelement verläuft und in den Grundkörper mündet. Das Rohrelement kann auf
den Aufnahmefortsatz aufgesetzt bzw. aufgesteckt vorgesehen sein. Das Rohrelement
ist bevorzugt durch ein standardisiertes Kanalgrundrohr (KG-Rohr) gebildet. Das KG-Rohr
in seiner Anschaffung kostengünstig und kann bspw. bei Beschädigung einfach und schnell
ausgetauscht werden. Ferner kann das KG-Rohr beim Einbau des Verschlusseinsatzes ebenso
einfach und schnell auf eine erforderliche Länge zugeschnitten werden.
[0031] Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Aufnahmefortsatz eine umlaufende
Fase auf, um bei einer Montage das Aufstecken des Verschlusseinsatzes auf das Rohrelement
zu erleichtern. Die umlaufende Fase kann auf der dem Rohrelement zugewandten Seite
des Aufnahmefortsatzes angeordnet sein. Durch die Fase ist der Verschlusseinsatz einfach
und schnell in das Rohrelement einsteckbar, wodurch eine Montage erheblich erleichtert
wird.
[0032] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform überragt das Rohrelement mit einem
freien Ende eine Unterkante des Ablaufs des Grundkörpers, sodass im befüllten Zustand
ein ständig stehender Wasserspiegel im Rohrelement gebildet ist. Mit anderen Worten
weist die Vorrichtung eine Siphonbauweise auf, wodurch im Rohrelement ein ständig
stehender Wasserspiegel ausgebildet ist. Dieser hat den Vorteil, dass eine geruchsdichte
Abdichtung zwischen dem Wasserspiegel im Rohrelement und der Außenatmosphäre besteht.
Zusätzlich dazu ist der Innenraum des Grundkörpers vorteilhaft durch die fluiddichte
Verbindung zwischen dem Dichtungselement und der Dichtfläche gegenüber dem Zulaufkörper
und somit der Außenatmosphäre geruchdicht abgedichtet. Im befüllten Zustand des Grundkörpers
ist der Innenraum zwischen dem Wasserspiegel und dem Kragen des Verschlusseinsatzes
ausgebildet.
[0033] Vorzugsweise weist der Verschlusseinsatz wenigstens ein Befestigungsmittel auf, das
das Rohrelement durch Klemmen in Längsrichtung fixiert. Das Befestigungsmittel kann
durch einen Gewindebolzen, insbesondere einen Schweißbolzen, mit einer Mutter gebildet
sein. Das Rohrelement kann zur Befestigung zwischen dem Kragen und der Mutter zumindest
teilweise eingeklemmt sein. Dadurch wird das Rohrelement vorteilhaft in Längsrichtung
des Verschlusseinsatzes sicher gehalten und somit ein Abfallen bzw. Lösen des Rohrelements
verhindert.
[0034] Die Erfindung wird nachstehend mit weiteren Einzelheiten unter Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Die dargestellten Ausführungsformen stellen Beispiele
dar, wie die erfindungsgemäße Vorrichtung ausgestaltet sein kann.
[0035] In diesen zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zur Oberflächenentwässerung nach einem
bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht eines Oberteils eines Verschlusseinsatzes gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Unteransicht des Oberteils des Verschlusseinsatzes gemäß Fig. 2;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht eines Oberteils eines Verschlusseinsatzes einer Vorrichtung zur
Oberflächenentwässerung nach einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
- Fig. 5
- eine Unteransicht des Oberteils des Verschlusseinsatzes gemäß Fig. 4;
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht eines Oberteils eines Verschlusseinsatzes einer Vorrichtung
zur Oberflächenentwässerung nach einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht eines Oberteils eines Verschlusseinsatzes einer Vorrichtung
zur Oberflächenentwässerung nach einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
und
- Fig. 8
- einen Detailansicht eines Längsschnitts eines Kragens und eines Dichtungselements
durch die Oberteile gemäß Fig. 6 und 7.
[0036] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Oberflächenentwässerung von begehbaren
und befahrbaren Bauwerken, insbesondere von Straßen, Plätzen oder dergleichen. Generell
ist die Vorrichtung in einer Siphonbauweise vorgesehen, um im befüllten Zustand einen
ständig stehenden Wasserspiegel zwischen einem Zulauf und einem Ablauf bspw. in ein
Abwassersystem herzustellen.
[0037] Die Vorrichtung umfasst einen Zulaufkörper 10, einen Grundkörper 12 und einen Verschlusseinsatz
14. Der Verschlusseinsatz 14 wirkt mit dem Zulaufkörper 10 zur Geruchseindämmung fluiddicht
zusammen, sodass im befüllten Zustand der Grundkörper 12 gegenüber dem Zulaufkörper
10, insbesondere einer Außenatmosphäre, geruchsdicht abgedichtet ist. Der Verschlusseinsatz
14 bildet zur Außenatmosphäre hin eine Geruchssperre bzw. einen Geruchsstopp, sodass
an der Straßenoberfläche im Bereich der Vorrichtung kein unangenehmer Geruch wahrnehmbar
ist. Auf den Grundkörper 12 und den Verschlusseinsatz 14 wird später näher eingegangen.
[0038] Der Zulaufkörper 10 weist eine Zulauföffnung 11 auf, die den Zulaufkörper 10 in Flussrichtung
vollständig durchdringt. Die Flussrichtung entspricht der Längsrichtung der Vorrichtung,
die in Einbaulage im Wesentlichen senkrecht ist. Der Zulaufkörper 10 weist in Einbaulage
einen oberen Bereich 31, einen Übergangsbereich 32 und einen unteren Bereich 19 auf.
Der Übergangsbereich 32 ist zwischen dem oberen Bereich 31 und dem unteren Bereich
19 des Zulaufkörpers 10 vorgesehen.
[0039] Gemäß Fig. 1 weist die Zulauföffnung 10 im oberen Bereich 31 einen größeren Durchflussquerschnitt
auf als im unteren Bereich 19. Die Zulauföffnung 11 umfasst im oberen Bereich 31 einen
eckigen, insbesondere rechteckigen, Querschnitt. Die Zulauföffnung 11 weist im unteren
Bereich 19 einen kreisförmigen Querschnitt auf. Die Zulauföffnung 11 kann auch im
unteren Bereich 19 einen kreisförmigen Querschnitt aufweisen, der an zwei Seiten abgeflacht
ist. Der Übergangsbereich 32 ist derart ausgebildet, dass dieser die Zulauföffnung
11 von dem eckigen Querschnitt in den kreisförmigen Querschnitt überführt. Der Übergangsbereich
32 ist trichterförmig ausgebildet. Konkret ist der Übergangsbereich 32 als schräge
Einlauffläche 33 ausgebildet, die Oberflächenwasser in den unteren Bereich 19 ableitet.
[0040] Der Zulaufkörpers 10 umfasst eine Dichtfläche 18, die im unteren Bereich 19 vorgesehen
ist. Die Dichtfläche 18 wirkt mit einem Dichtungselement 17 des Verschlusseinsatzes
14 zur Geruchseindämmung fluiddicht zusammen. Auf das Dichtungselement 17 wird später
näher eingegangen.
[0041] Die Dichtfläche 18 des Zulaufkörpers 10 erstreckt sich in Längsrichtung des Verschlusseinsatzes
14. Die Dichtfläche 18 ist in Einbaulage senkrecht vorgesehen. Die Dichtfläche 18
begrenzt den unteren Bereich 19 der Zulauföffnung 11 in Umfangsrichtung vollständig.
Mit anderen Worten ist die Dichtfläche 18 im unteren Bereich 19 die Zulauföffnung
11 vollständig umlaufend ausgebildet.
[0042] Der Zulaufkörper 10 kann aus Gusseisen gebildet sein. Mit anderen Worten kann der
Zulaufkörpers 10 durch Gießen eines Metallmaterials hergestellt sein. Alternativ ist
auch denkbar, dass der Zulaufkörper 10 aus Kunststoff gebildet ist.
[0043] Die Vorrichtung umfasst ferner ein Abdeckelement 15, die im oberen Bereich 31 des
Zulaufkörpers 10 in der Zulauföffnung 11 angeordnet ist. Das Abdeckelement 15 ist
in den Zulaufkörper 10 eingesetzt vorgesehen. Das Abdeckelement 15 weist eine Vielzahl
von Durchgangsöffnungen auf, durch die Oberflächenwasser in den Zulaufkörpers 10 einfließen
kann. Das Abdeckelement 15 schließt mit einer Oberkante 34 des Zulaufkörpers 10 bündig
ab. Es ist auch denkbar, dass das Abdeckelement 15 über die Oberkante 34 des Zulaufkörpers
10 vorsteht oder mit einem Abstand zu Oberkante 34 des Zulaufkörpers 10 in der Zulauföffnung
11 versenkt angeordnet ist. Das Abdeckelement 15 kann begehbar und/oder befahrbar
vorgesehen sein. Ebenso wie der Zulaufkörper 10 kann das Abdeckelement 15 aus Metall
oder Kunststoff gebildet sein.
[0044] Wie in Fig. 1 ersichtlich, ist der Zulaufkörper 10 auf dem Grundkörper 12 aufgesetzt.
Der Grundkörper 12 umfasst einen Innenraum 35, in den der Verschlusseinsatz 14 hineinragt.
Mit anderen Worten ist der Grundkörper 12 hohl ausgebildet. Der Grundkörper 12 weist
ein erstes Ende 36 und ein zweites Ende 37 auf. Das erste Ende 36 bildet einen Boden
38 des Grundkörpers 12, der den Innenraum 35 verschließt. Das erste Ende 36 ist im
Einbaulage unten angeordnet. Durch das zweite Ende 37 des Grundkörpers 12 ist der
Innenraum 35 zum Zulaufkörper 10 hin offen ausgebildet. Der Zulaufkörper 10 umfasst
einen Fortsatz 39, mit dem der Zulaufkörper 10 in den Grundkörper 12 eingreift. Der
Fortsatz 39 bildet eine Verlängerung der Dichtfläche 18.
[0045] Der Grundkörper 12 ist mehrteilig ausgebildet. Konkret weist der Grundkörper 12 insgesamt
drei Körpersegmente 41 auf, die in Längsrichtung des Grundkörpers 12 ineinandergesteckt
sind. Die Körpersegmente 41 sind in Längsrichtung relativ zueinander bewegbar. Dadurch
ist vorteilhaft bei einem Einbau der Vorrichtung ein Längenausgleich bzw. Höhenausgleich
realisierbar. Zur Abdichtung der Körpersegmente 41 zueinander sind mehrere Dichtungen
42 vorgesehen. Durch den zusammengesteckten bzw. ineinandergesteckten Aufbau des Grundkörpers
12 ist zusätzlich eine Winkelausrichtung des aufgesetzten Zulaufkörpers 10 möglich.
[0046] Der Grundkörper 12 umfasst des Weiteren einen Ablauf 13 zur Verbindung mit einem
nicht dargestellten Abwassersystem. Der Grundkörper 12 kann auch mehr als einen Ablauf
13 aufweisen. Der Ablauf 13 ist quer zur Längsrichtung des Grundkörpers 12 vorgesehen.
Der Ablauf 13 ist durch einen Rohranschluss gebildet, durch den Oberflächenwasser
aus dem Innenraum 35 des Grundkörpers 12 in ein Abwassersystem abgeleitet werden kann.
Der Ablauf 13 ist in Einbaulage der Vorrichtung in einem unteren Bereich des Grundkörpers
12 angeordnet.
[0047] Wie in Fig. 1 gezeigt ist, weist der Verschlusseinsatz 14 eine Durchgangsöffnung
16 auf, die in Längsrichtung vorgesehen ist und durch die Oberflächenwasser vom Zulaufkörpers
10 in den Grundkörper 12 einleitbar ist. Der Verschlusseinsatz 14 weist eine zentrale
Längsachse auf. Der Verschlusseinsatz 14 ist in die Zulauföffnung 11 eingesetzt. Konkret
ist der Verschlusseinsatz 14 im unteren Bereich 19 des Zulaufkörpers 10 eingesetzt
angeordnet. Der Verschlusseinsatz 14 ist in den Zulaufkörper 10 entnehmbar angeordnet.
Dazu weist der Verschlusseinsatz 14 ein Entnahmemittel 23 auf, auf das später näher
eingegangen wird.
[0048] Gemäß Fig. 1 weist der Verschlusseinsatz 14 ein umlaufendes Dichtungselement 17 auf.
Das Dichtungselement 17 des Verschlusseinsatzes 14 wirkt mit der Dichtfläche 18 des
Zulaufkörpers 10 zur Geruchseindämmung fluiddicht zusammen, sodass im befüllten Zustand
der Grundkörper 12 gegenüber dem Zulaufkörper 10, insbesondere einer Außenatmosphäre,
geruchsdicht abgedichtet ist. Der Verschlusseinsatz 14 dichtet somit den Innenraum
35 des Grundkörpers 12 zum Zulaufkörper 10 bzw. zur Außenatmosphäre hin geruchsdicht
ab.
[0049] Das Dichtungselement 17 kann aus einem elastisch verformbaren Material gebildet sein.
Mit anderen Worten kann das Dichtungselement 17 komprimierbar ausgebildet sein. Das
Dichtungselement 17 ist derart am Verschlusseinsatz 14 vorgesehen, dass das Dichtungselement
über den Kragen 21 nach außen vorsteht.
[0050] Der Verschlusseinsatz 14 ist im Wesentlichen zweiteilig ausgebildet. Der Verschlusseinsatz
14 umfasst ein Oberteil 43 und ein Unterteil 44. Das Oberteil 43 umfasst einen Kragen
21, der sich quer zur Längsachse bzw. Längsrichtung von der Durchgangsöffnung 16 ausgehend
in Richtung der Dichtfläche 18 des Zulaufkörpers 10 erstreckt. Der Kragen 21 und die
Dichtfläche 18 sind im Querschnitt im Wesentlichen komplementär ausgebildet.
[0051] Gemäß den Fig. 2 bis 5 sind zwei unterschiedliche Oberteile 43 gezeigt, die sich
lediglich in der Form des Kragens 21 unterscheiden. Konkret weist der Kragen 21 des
Oberteils 43 gemäß Fig. 2 und 3 einen kreisförmigen Querschnitt auf. Im Unterschied
dazu weist der Kragen 21 des Oberteils 43 gemäß Fig. 4 und 5 einen rechteckigen Querschnitt
auf, wobei zwei gegenüberliegende Seiten konvex ausgebildet sind. Mit anderen Worten
ist der Kragen 21 des Oberteils 43 gemäß Fig. 4 und 5 an den zwei gegenüberliegenden
Seiten nach außen bogenförmig ausgebildet. Die nachfolgende Beschreibung trifft auf
das Oberteil 43 gemäß Fig. 2 und 3 sowie auf das Oberteil 43 gemäß Fig. 4 und 5 zu.
[0052] In Fig. 2 und Fig. 4 ist gezeigt, dass das Oberteil 43 des Verschlusseinsatzes 14
eine außen umlaufende Nut 22 umfasst. Die Nut 22 ist in einem Außenbereich am Kragen
21 vorgesehen. Die Nut 22 ist auf einer Unterseite 46 des Kragens 21 angeordnet. Die
Unterseite 46 entspricht dabei der dem Grundkörper 12 zugewandten Seite des Kragens
21. Die Nut 22 ist zur Dichtfläche 18 hin offen ausgebildet. Gemäß Fig. 1 ist das
Dichtungselement 17 in der Nut 22 angeordnet. Das Dichtungselement 17 ist in der Nut
22 derart angeordnet, dass das Dichtungselement 17 über den Kragen 21 nach außen vorsteht.
[0053] Wie in Fig. 1 ersichtlich, ist der Verschlusseinsatz 14 durch eine zwischen dem Dichtungselement
17 und der Dichtfläche 18 ausgebildete Pressverbindung im Zulaufkörper 10 gehalten.
Mit anderen Worten ist das Dichtungselement 17 an die Dichtfläche 18 derart angepresst,
dass der Verschlusseinsatz 14 in seiner Position fixiert ist. Zusätzlich kann durch
das Anpressen eine Kontaktfläche zwischen dem Dichtungselement 17 und der Dichtfläche
18 vergrößert sein. Um dies zu erreichen, ist zwischen einem Rand 45 des Kragens 21
und der Dichtfläche 18 ein Abstand vorgesehen. Dadurch kann beim Einsetzen des Verschlusseinsatzes
14 in die Zulauföffnung 11 das Material des Dichtungselements 17 längs bzw. parallel
zur Dichtfläche 18 seitlich ausweichen, wodurch eine größere Kontaktfläche durch das
Anpressen entsteht. Eine fluiddichte bzw. geruchsdichte Verbindung zwischen dem Dichtungselement
17 und der Dichtfläche 18 wird dadurch verbessert.
[0054] Wie in Fig. 2 und Fig. 4 gezeigt ist, umfasst das Oberteil 43 des Verschlusseinsatzes
14 einen Aufnahmefortsatz 25, der an der Unterseite 46 des Kragens 21 angeordnet ist.
Der Aufnahmefortsatz 25 erstreckt sich in Längsrichtung des Verschlusseinsatzes 14.
Der Aufnahmefortsatz 25 ragt in den Grundkörper 12 hinein. Der Aufnahmefortsatz 25
ist hohlzylindrisch ausgebildet.
[0055] Gemäß Fig. 1 ist an dem Aufnahmefortsatz 25 das Unterteil 44 des Verschlusseinsatzes
14 angeordnet. Das Unterteil 44 ist durch ein Rohrelement 26 gebildet. Mit anderen
Worten ist das Rohrelement 26 am Aufnahmefortsatz 25 angeordnet. Konkret ist das Rohrelement
26 auf den Aufnahmefortsatz 25 aufgeschoben angeordnet. Das Rohrelement 26 kann durch
ein standardisiertes Kanalgrundrohr (KG-Rohr) gebildet sein. Dies hat den Vorteil,
dass das Rohrelement 26 beim Einbau an eine erforderliche Länge schnell und einfach
anpassbar ist bzw. zugeschnitten werden kann. Dadurch wird eine Flexibilität des Verschlusseinsatzes
14 erhöht.
[0056] Die Durchgangsöffnung 16 des Verschlusseinsatzes 14 verläuft durch das Oberteil 43
und das Unterteil 44. Konkret verläuft die Durchgangsöffnung 16 durch den Kragen 21,
den Aufnahmefortsatz 25 und das Rohrelement 26. Der Zulaufkörper 10 ist durch die
Durchgangsöffnung 16 des Verschlusseinsatzes 14 mit dem Grundkörper 12 fluidverbunden.
Die Durchgangsöffnung 16 mündet in den Grundkörper 12, sodass Oberflächenwasser vom
Zulaufkörpers 10 in den Grundkörper 12 einleitbar ist.
[0057] Das Rohrelement 26 umfasst ein freies Ende 29, das eine Unterkante 27 des Ablaufs
13 des Grundkörper 12 überragt. Zwischen dem freien Ende 29 des Rohrelements 26 und
dem Boden 38 des Grundkörpers 12 ist ein Abstand vorgesehen. Der Verschlusseinsatz
14 ist ausschließlich im Zulaufkörper 10 gehalten. Konkret ist der Verschlusseinsatz
14 lediglich im unteren Bereich 19 des Zulaufkörpers 10 gehalten.
[0058] Im befüllten Zustand ist ein ständig stehender Wasserspiegel im Rohrelement 26 gebildet.
Der Zulaufkörper 10 ist somit durch den Wasserspiegel im Rohrelement 26 gegenüber
dem Innenraum 35 des Grundkörpers 12 geruchsdicht abgedichtet. Zusätzlich dazu ist
der Zulaufkörper 10 bzw. die Außenatmosphäre durch die fluiddichtende Verbindung zwischen
dem Dichtungselement 17 des Verschlusseinsatzes 14 und der Dichtfläche 18 des Zulaufkörpers
10 geruchsdicht abgedichtet. Der Verschlusseinsatz 14 ist somit objektiv geeignet
den Grundkörper 12 gegenüber dem Zulaufkörper 10 geruchsdicht abzudichten, wodurch
das Austreten von unangenehmen Gerüchen verhindert wird.
[0059] Zur Befestigung des Rohrelements 26 weist der jeweilige Verschlusseinsatz 14 gemäß
den Fig. 2 bis 4 zwei Befestigungsmittel 28 auf. Das Befestigungsmittel 28 kann durch
einen Gewindebolzen mit einer nicht dargestellten Mutter gebildet sein. Das Rohrelement
26 kann zur Befestigung zwischen dem Kragen 21 und der Mutter durch Klemmen in Längsrichtung
fixiert sein. Das Rohrelement 26 ist durch die Befestigungsmittel 28 in Längsrichtung
des Verschlusseinsatzes 14 gehalten. Es ist auch denkbar, dass das Rohrelement 26
durch eine Schnappverbindung mit dem Unterteil 44 bzw. dem Kragen 21 lösbar verbunden
ist. Das Rohrelement 26 ist durch die Befestigungsmittel 28 mit dem Oberteil 44 bzw.
dem Kragen 21 lösbar verbunden. Die beiden Befestigungsmittel 28 sind am Kragen 21
einander gegenüber angeordnet. Die Befestigungsmittel 28 weisen eine Länge auf, die
kürzer ist, als eine Länge des Aufnahmefortsatzes 25.
[0060] Wie in Fig. 2 und 4 gut erkennbar ist, weist der jeweilige Verschlusseinsatz 14 ein
Entnahmemittel 23 zum Entnehmen und Einsetzen des Verschlusseinsatzes 14 auf. Das
Entnahmemittel 23 bildet einen Griff, insbesondere einen Handgriff, der in Einbaulage
an einer Oberseite 47 des Kragens 21 angeordnet ist. Die Oberseite 47 des Kragens
21 ist durch eine Fläche gebildet. Das Entnahmemittel 23 ist zu dieser Fläche orthogonal
angeordnet. Das Entnahmemittel 23 kann auch in einem definierten Winkel an der Fläche
angeordnet sein.
[0061] Das Entnahmemittel 23 überspannt die Durchgangsöffnung 16. Das Entnahmemittel 23
kann durch ein Blech gebildet sein. Das Entnahmemittel 23 weist im Bereich der Durchgangsöffnung
16 eine Materialaussparung 48 auf. Das Entnahmemittel 23 umfasst ferner zwei Nasen
49, die über den Kragen 21 nach außen vorstehen. Die Nasen 49 sind am Entnahmemittel
23 einander gegenüber angeordnet. Die Nasen 49 erstrecken sich quer zur Längsachse
des Verschlusseinsatzes 14 über den Rand 45 des Kragens 21 hinaus. Die Nasen 49 bilden
jeweils einen seitlichen Anschlag 24, der eine Einsetztiefe des Verschlusseinsatzes
14 begrenzt.
[0062] Gemäß Fig. 1 ist gezeigt, dass das Entnahmemittel 23 mit den Nasen 49 im Übergangsbereich
32 des Zulaufkörpers 10 in Längsrichtung des Verschlusseinsatzes 14 aufliegt. Der
Verschlusseinsatz 14 ist durch die seitlichen Anschläge 24 in den Zulaufkörper 10
bzw. die Zulauföffnung 11 an einer definierten axialen Endposition eingesetzt bzw.
angeordnet.
[0063] Die Fig. 6 und 7 zeigen zwei weitere Oberteile 43, die sich ebenso, wie die Oberteile
43 gemäß den Fig. 2 bis 5, lediglich in der Form des Kragens 21 unterscheiden. Konkret
weist der Kragen 21 des Oberteils 43 gemäß Fig. 6 einen kreisförmigen Querschnitt
auf. Im Unterschied dazu weist der Kragen 21 des Oberteils 43 gemäß Fig. 7 einen rechteckigen
Querschnitt auf, wobei zwei gegenüberliegende Seiten konvex ausgebildet sind. Mit
anderen Worten ist der Kragen 21 des Oberteils 43 gemäß Fig. 7 an den zwei gegenüberliegenden
Seiten nach außen bogenförmig ausgebildet. Die nachfolgende Beschreibung trifft auf
beide Oberteile 43 gemäß Fig. 6 und 7 zu.
[0064] In den Fig. 6 und 7 ist gezeigt, dass das Dichtungselement 17 am Kragen 21 radial
außen umlaufend angeordnet ist. Konkret ist das Dichtungselement 17 auf einen Rand
45 des Kragens 21 radial außen aufgeschoben. Das Dichtungselement 17 weist eine U-förmige
Aufnahme 53 mit zwei Lippen 54 auf, wie in Fig. 8 ersichtlich ist. Die U-förmige Aufnahme
53 ist aus einem elastisch verformbaren, Material gebildet ist. Das Dichtungselement
17 kann einstückig, insbesondere aus einen Stück, gebildet sein. Das Dichtungselement
17 ist auf den Verschlusseinsatz 14 derart aufgeschoben, dass der Kragen 21 mit dem
Rand 45 in die U-förmige Aufnahme 53 des Dichtungselements 17 eingreift. Mit anderen
Worten ragt der Kragen 21 in die U-förmige Aufnahme 53 hinein. Die Lippen 54 bilden
die die zwei längeren Schenkel der U-förmigen Aufnahme 53 und liegen am Kragen 21
an. Die Lippen 54 erstrecken sich am Kragen 21 radial nach innen.
[0065] Gemäß Fig. 8 weist das Dichtungselement 17 einen Hohlraum 55 auf, der im Material
des Dichtungselements 17 ausgebildet ist. Der Hohlraum 55 ist radial zwischen der
U-förmigen Aufnahme 53 und einer Außenseite 56 des Dichtungselements 17 angeordnet.
[0066] Wie vorstehend beschrieben, ist der Verschlusseinsatz 14 durch eine zwischen dem
Dichtungselement 17 und der Dichtfläche 18 ausgebildete Pressverbindung im Zulaufkörper
10 fixiert. Durch das Anpressen des Dichtungselements 17 an die Dichtfläche 18 ist
durch den Hohlraum 55 eine Kontaktfläche zwischen dem Dichtungselement 17 und der
Dichtfläche 18 vergrößert. Der Hohlraum 55 bewirkt, dass das Material des Dichtungselement
17 beim Einsetzen bzw. Anpressen in den Hohlraum 55 ausweichen kann. Das Dichtungselement
17 weist durch den Hohlraum 55 verbesserte elastische Formeigenschaften auf.
[0067] Gemäß Fig. 6 und 7 umfasst das jeweilige Oberteil 43 des Verschlusseinsatzes 14 einen
Aufnahmefortsatz 25 zur Aufnahme eines Rohrelements 26, der an der Unterseite 46 des
Kragens 21 angeordnet ist. Das Rohrelement 26 entspricht dem vorstehend beschriebenen
Rohrelement 26. Der Aufnahmefortsatz 25 erstreckt sich in Längsrichtung des Verschlusseinsatzes
14. Der Aufnahmefortsatz 25 ragt in den Grundkörper 12 hinein. Der Aufnahmefortsatz
25 ist hohlzylindrisch ausgebildet. Der Aufnahmefortsatz 25 weist eine umlaufende
Fase 52 auf, um bei einer Montage das Aufstecken des Verschlusseinsatzes 14 auf ein
Rohrelement 26 zu erleichtern. Der Aufnahmefortsatz 25 weist ein freies Ende 57 auf,
an dem die umlaufende Fase 52 ausgebildet ist.
[0068] Wie in Fig. 6 und 7 gezeigt, weist der jeweilige Verschlusseinsatz 14 ein Entnahmemittel
23 zum Entnehmen und Einsetzen des Verschlusseinsatzes 14 auf. Das Entnahmemittel
23 ist im Aufnahmefortsatz 25 angeordnet. Konkret ist das Entnahmemittel 23 in der
Durchgangsöffnung 16 angeordnet, die den Aufnahmefortsatz 25 vollständig durchdringt.
Das Entnahmemittel 23 erstreckt sich quer zur Längsachse der Durchgangsöffnung 16.
Das Entnahmemittel 23 durchquert die Durchgangsöffnung 16 vollständig. Das Entnahmemittel
23 kann durch ein Blech gebildet sein. Das Entnahmemittel 23 kann einen Griff, insbesondere
einen Handgriff bilden.
[0069] Das Entnahmemittel 23 weist eine Durchgangsöffnung 51 auf, die im Entnahmemittel
23 mittig ausgebildet ist. Durch die Durchgangsöffnung 51 ist der Verschlusseinsatz
14 vereinfacht in den Zulaufkörper 10 bspw. durch einen Rosthaken einsetzbar bzw.
entnehmbar.
[0070] Gemäß Fig. 6 und 7 weist der Verschlusseinsatz 14 drei Flügelelemente 58 auf, die
über den Kragen 21 radial nach außen vorstehen. Es ist auch denkbar, dass die Flügelelemente
58 sind L-förmig ausgebildet. Die Flügelelemente 58 erstrecken sich quer zur Längsachse
des Verschlusseinsatzes 14 über den Rand 45 des Kragens 21 hinaus.
[0071] Die Flügelelemente 58 sind in Einbaulage des Verschlusseinsatzes 14 an einer Oberseite
47 des Kragens 21 angeordnet. Die Flügelelemente 58 sind um die Durchgangsöffnung
16 gleichmäßig verteilt angeordnet. Die Flügelelemente 58 können jeweils um 120° versetzt
zueinander angeordnet sein. Die Flügelelemente 58 bilden zusammen eine Dreipunktlagerung,
um im eingesetzten Zustand ein Verkippen des Verschlusseinsatzes 14 zu verhindern.
Die Oberseite 47 des Kragens 21 ist durch eine Fläche gebildet. Die Flügelelemente
58 sind zu dieser Fläche orthogonal angeordnet. Die Flügelelemente 58 können auch
in einem definierten Winkel an der Fläche angeordnet sein.
[0072] Die Flügelelemente 58 bilden jeweils einen Anschlag 24, der eine Einsetztiefe des
Verschlusseinsatzes 14 begrenzt. Im eingesetzten Zustand des Verschlusseinsatzes 14
liegen die Flügelelemente 58 im Übergangsbereich 32 des Zulaufkörpers 10 in Längsrichtung
des Verschlusseinsatzes 14 auf. Der Verschlusseinsatz 14 ist durch die Anschläge 24
in den Zulaufkörper 10 bzw. die Zulauföffnung 11 an einer definierten axialen Endposition
eingesetzt bzw. angeordnet.
Bezuaszeichenliste
[0073]
- 10
- Zulaufkörper
- 11
- Zulauföffnung
- 12
- Grundkörper
- 13
- Ablauf
- 14
- Verschlusseinsatz
- 15
- Abdeckelement
- 16
- Durchgangsöffnung
- 17
- Dichtungselement
- 18
- Dichtfläche
- 19
- unterer Bereich
- 21
- Kragen
- 22
- umlaufende Nut
- 23
- Entnahmemittel
- 24
- Anschlag
- 25
- Aufnahmefortsatz
- 26
- Rohrelement
- 27
- Unterkante
- 28
- Befestigungsmittel
- 29
- freies Ende des Rohrelements
- 31
- oberer Bereich
- 32
- Übergangsbereich
- 33
- Einlauffläche
- 34
- Oberkante
- 35
- Innenraum
- 36
- erstes Ende
- 37
- zweites Ende
- 38
- Boden
- 39
- Fortsatz
- 41
- Körpersegment
- 42
- Dichtungen
- 43
- Oberteil
- 44
- Unterteil
- 45
- Rand
- 46
- Unterseite
- 47
- Oberseite
- 48
- Materialaussparung
- 49
- Nasen
- 51
- Durchgangsöffnung
- 52
- umlaufende Fase
- 53
- U-förmige Aufnahme
- 54
- Lippen
- 55
- Hohlraum
- 56
- Außenseite des Dichtungselements
- 57
- freies Ende
- 58
- Flügelelement
1. Vorrichtung zur Oberflächenentwässerung von begehbaren und befahrbaren Bauwerken,
insbesondere von Straßen, die wenigstens einen Zulaufkörper (10) mit wenigstens einer
Zulauföffnung (11), einen Grundkörper (12) mit wenigstens einem Ablauf (13) und einen
Verschlusseinsatz (14) aufweist, wobei der Zulaufkörper (10) auf den Grundkörper (12)
aufgesetzt ist und ein zumindest teilweise offen ausgebildetes Abdeckelement (15)
trägt, und wobei der Verschlusseinsatz (14) eine Durchgangsöffnung (16) aufweist,
die in Längsrichtung vorgesehen ist und durch die Oberflächenwasser vom Zulaufkörper
(10) in den Grundkörper (12) einleitbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verschlusseinsatz (14) wenigstens ein umlaufendes Dichtungselement (17) und der
Zulaufkörper (10) wenigstens eine Dichtfläche (18) aufweisen, wobei das Dichtungselement
(17) mit der Dichtfläche (18) zur Geruchseindämmung fluiddichtend zusammenwirkt, sodass
im befüllten Zustand der Grundkörper (12) gegenüber dem Zulaufkörper (10), insbesondere
einer Außenatmosphäre, geruchsdicht abgedichtet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Dichtfläche (18) des Zulaufkörpers (10) in einem in Einbaulage unteren Bereich
(19) der Zulauföffnung (11) ausgebildet ist und sich in Längsrichtung des Verschlusseinsatzes
(14) erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Grundkörper (12) wenigstens eine weitere Dichtfläche aufweist, mit der das Dichtungselement
(17) des Verschlusseinsatzes (14) zur Geruchseindämmung fluiddichtend zusammenwirkt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Dichtungselement (17) in Längsrichtung des Verschlusseinsatzes (14) zumindest
teilweise zwischen dem Zulaufkörper (10) und dem Grundkörper (12) fluiddichtend angeordnet
ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Dichtungselement (17) auf den Verschlusseinsatz (14) aufgeschoben ist und eine
U-förmige Aufnahme (53) mit wenigstens zwei Lippen (54) aufweist, die sich radial
nach innen erstrecken, wobei der Verschlusseinsatz (14) in die U-förmige Aufnahme
zumindest teilweise eingreift.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Dichtungselement (17) aus einem elastisch verformbaren, insbesondere komprimierbaren,
Material gebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verschlusseinsatz (14) wenigstens einen Kragen (21) aufweist, der sich quer zur
Längsrichtung von der Durchgangsöffnung (16) ausgehend in Richtung der Dichtfläche
(18) des Zulaufkörpers (10) erstreckt, wobei das Dichtungselement (17) über den Kragen
(21) nach außen vorsteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kragen (21) des Verschlusseinsatzes (14) und die Dichtfläche (18) des Zulaufkörpers
(10) im Querschnitt im Wesentlichen komplementär ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verschlusseinsatz (14) durch eine zwischen dem Dichtungselement (17) und der Dichtfläche
(18) ausgebildete Pressverbindung im Zulaufkörper (10) schwebend gehalten ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verschlusseinsatz (14) in den Zulaufkörper (10) entnehmbar eingesetzt ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verschlusseinsatz (14) wenigstens ein Entnahmemittel (23), insbesondere einen
Handgriff, zum Entnehmen und Einsetzen des Verschlusseinsatzes (14) aufweist, der
in Einbaulage an einer Oberseite des Verschlusseinsatzes (14) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Entnahmemittel (23) wenigstens eine Durchgangsöffnung (51) zum Einsetzen und Entnehmen
des Verschlusseinsatzes (14) aufweist, die im Entnahmemittel (23) mittig ausgebildet
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Entnahmemittel (23) wenigstens einen seitlichen Anschlag (24) aufweist, der eine
Einsetztiefe des Verschlusseinsatzes (14) begrenzt.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verschlusseinsatz (14) einen Aufnahmefortsatz (25) aufweist, an dem wenigstens
ein Rohrelement (26) angeordnet ist, wobei die Durchgangsöffnung (16) durch den Aufnahmefortsatz
und das Rohrelement (26) verläuft und in den Grundkörper (12) mündet.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Aufnahmefortsatz (25) eine umlaufende Fase (52) aufweist, um bei einer Montage
das Aufstecken des Verschlusseinsatzes (14) auf das Rohrelement (26) zu erleichtern.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Rohrelement (26) mit einem freien Ende (29) eine Unterkante (27) des Ablaufs (13)
des Grundkörpers (12) überragt, sodass im befüllten Zustand ein ständig stehender
Wasserspiegel im Rohrelement (26) gebildet ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Rohrelement (26) durch ein KG-Rohr gebildet ist.