[0001] Die vorliegende Erfindung geht von einer gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches konzipierten
fernschaltbaren Schutzkontaktsteckdose für die Gebäudeinstallationstechnik aus.
[0002] Derartige fernschaltbare Schutzkontaktsteckdosen sind in der Regel dafür vorgesehen,
einem Benutzer die Möglichkeit zu bieten, über eine Fernbedienung beziehungsweise
ein Smartphone, Tablet und so weiter diese in Funktion zu setzen oder außer Funktion
zu nehmen. Somit können auf besonders einfache Art und Weise an diese Schutzkontaktsteckdose
angeschlossene Verbraucher von der Ferne wunschgemäß beeinflusst werden. Auf besonders
einfache Art und Weise ist somit zum Beispiel das Ein- und Ausschalten von angeschlossenen
Leuchten aus der Ferne für einen Benutzer möglich.
[0003] Eine dem Oberbegriff des Hauptanspruches entsprechende fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose
ist durch die
EP 0 281 969 B1 bekannt geworden. Diese fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose ist für den Einsatz
in Gebäuden vorgesehen und weist einerseits zum Anschluss von elektrischen Leitungen
und andererseits zur Kontaktierung eines zugeführten Steckers einen Erdungsbügel,
eine erste Kontakteinrichtung und eine zweite Kontakteinrichtung auf. Das Zentralstück
kann von einem Abdeckrahmen umgeben sein und am Tragring ist ein Sockelteil festgelegt,
an welchem wiederum ein eine erste elektrische Leiterplatte aufweisendes Funktionsmodul
festgelegt ist. Das Funktionsmodul kann mit einer Spannungsversorgung und einer Relaisbaugruppe
einer Fernschalteinrichtung versehen sein. Die erste elektrische Leiterplatte des
Funktionsmoduls steht elektrisch leitend mit der am Sockelteil festgelegten ersten
Kontakteinrichtung in Wirkverbindung, an welchem Sockelteil zudem der Erdungsbügel
festgelegt ist. Alle zur Fernschaltung notwendigen elektrischen/elektronischen Bauteile
sind Bestandteil eines an der Unterseite des Sockelteils befestigten Zusatzmoduls.
Das Zusatzmodul ist gänzlich hinter der zur Kontaktierung eines zugeführten Steckers
abgewandten Unterseite des Sockelteils angeordnet. Eine solche Anordnung hat aber
nicht nur eine beachtliche Einbautiefe zur Folge, sondern kann zudem durch Abschirmeffekte
auch zu Funktionsstörungen bei gewünschten Fernschaltaktionen führen.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine fernschaltbare
Schutzkontaktsteckdose zu schaffen, welche besonders kompakt aufbaut, insbesondere
eine geringe Einbautiefe aufweist und zudem hinsichtlich gewünschter Fernschaltaktionen
besonders zuverlässig funktioniert.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch angegebenen Merkmale gelöst.
[0006] Bei einer solchermaßen ausgebildeten fernschaltbaren Schutzkontaktsteckdose ist besonders
vorteilhaft, dass die zur Fernschaltbarkeit notwendigen elektrischen/elektronischen
Bauteile auf eine erste und eine zweite elektrische Leiterplatte derart aufgeteilt
sind, dass für eine besonders zuverlässige Fernschaltung Sorge getragen ist.
[0007] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Anhand
zweier in den Zeichnungen näher dargestellten Ausführungsbeispielen sei der erfindungsgemäße
Gegenstand näher erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1:
- prinziphaft eine fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose gemäß erstem Ausführungsbeispiel,
räumlich in Explosionsdarstellung;
- Fig. 2:
- prinziphaft eine fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose gemäß zweitem Ausführungsbeispiel,
räumlich in Explosionsdarstellung;
- Fig. 3:
- prinziphaft die mit den Bauelementen der Spannungsversorgung und der Relaisbaugruppe
bestückte erste elektrische Leiterplatte, räumlich in vergrößerter Darstellung.
[0008] Wie aus den Figuren hervorgeht, weist eine solche fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose
für die Gebäudeinstallationstechnik die einerseits zum Anschluss von elektrischen
Leitungen und die andererseits zur Kontaktierung eines zugeführten Steckers vorgesehenen
Kontaktteile, wie Erdungsbügel 1 sowie eine erste Kontakteinrichtung 2 und eine zweite
Kontakteinrichtung 3 auf. Außerdem weist eine solche fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose
ein von einem Abdeckrahmen 4 umgebenes Zentralstück 5 und ein an einem Tragring 6
festgelegtes Sockelteil 7 auf. Am die Kontaktteile aufnehmenden Sockelteil 7 ist ein,
eine erste elektrische Leiterplatte 8 aufweisendes Funktionsmodul 9 festgelegt, welches
Funktionsmodul 9 eine Spannungsversorgung S, und eine eine Relaisbaugruppe 11 aufweisende
Fernschalteinrichtung aufweist. Die erste elektrische Leiterplatte 8 des Funktionsmoduls
9 steht elektrisch leitend mit der am Sockelteil 7 festgelegten ersten Kontakteinrichtung
2 in Wirkverbindung. Wie üblich ist auch der Erdungsbügel 1 am Sockelteil 7 festgelegt.
[0009] Wie des Weiteren aus den Figuren hervorgeht, ist die erste elektrische Leiterplatte
8 unter anderem mit den Bauelementen der Spannungsversorgung S und der Relaisbaugruppe
11 der Fernschalteinrichtung bestückt. Die zweite Kontakteinrichtung 3 ist an der
Relaisbaugruppe 11 der Fernschalteinrichtung festgelegt und besteht aus einem für
den Anschluss von elektrischen Leitungen vorgesehenen ersten Kontaktbereich 3a und
einem für die Kontaktierung mit einem Steckerstift des zugeführten Steckers vorgesehenen
zweiten Kontaktbereich 3b. Der erste Kontaktbereich 3a und der zweite Kontaktbereich
3b stehen nicht direkt miteinander in Verbindung, sondern sind jeweils über einen
angeformten Anschlusssteg 12 an die erste elektrische Leiterplatte 8 angeschlossen
und stehen mittels einer elektrischen Leiterbahn der ersten elektrischen Leiterplatte
8 elektrisch leitend miteinander in Verbindung. Eine elektrisch leitende Verbindung
zwischen der ersten elektrischen Leiterplatte 8 und der ersten Kontakteinrichtung
2 ist mittels eines Verbindungssteges 14 realisiert, welcher abstützend an der Relaisbaugruppe
11 der Fernschalteinrichtung zur Anlage kommt. Einerseits ist der Verbindungssteg
14 an die erste elektrische Leiterplatte 8 angelötet, andererseits wird der Verbindungssteg
14 durch das Gehäuse 13 hindurchgeführt und kommt kraft- und formschlüssig mit der
ersten Kontakteinrichtung 2 in Wirkverbindung.
[0010] Das Funktionsmodul 9 ist von einem Gehäuse 13 umgeben, welches aus einem frontseitig
am Sockelteil 7 festgelegten Gehäusetopf und einem, den Gehäusetopf endseitig verschließenden
Gehäusedeckel besteht. Die elektrisch leitende Verbindung zwischen der ersten elektrischen
Leiterplatte 8 und der ersten Kontakteinrichtung 2 ist - wie bereits erwähnt - mittels
eines Verbindungssteges 14 realisiert, welcher abstützend an der Relaisbaugruppe 11
der Fernschalteinrichtung zur Anlage kommt. Es ist eine zweite elektrische Leiterplatte
15 vorgesehen, welche elektrisch leitend mit der ersten elektrischen Leiterplatte
8 in Verbindung steht. Die zweite elektrische Leiterplatte 15 weist die zur Kommunikation
mit einer Fernbedienung notwendigen Funktionsbauteile der Fernschalteinrichtung auf,
sodass die zweite elektrische Leiterplatte 15 als Kommunikationsleiterplatte anzusprechen
ist. Die erste elektrische Leiterplatte 8 stellt somit die Hauptleiterplatte dar.
Der Anschluss der zweiten elektrischen Leiterplatte 15 an die erste elektrische Leiterplatte
8 erfolgt über eine Steckverbindung 17.
[0011] Gemäß erstem Ausführungsbeispiel ist die zweite elektrische Leiterplatte 15 mit ihrer
Hauptfläche senkrecht zur Hauptfläche der ersten elektrischen Leiterplatte 8 ausgerichtet
und dieser direkt angrenzend zugeordnet. Beim vorliegenden ersten Ausführungsbeispiel
bedeutet dies, dass die zweite elektrische Leiterplatte 15 mit einer ihrer Kantenflächen
der oberen Hauptfläche der ersten elektrischen Leiterplatte 8 zugeordnet ist.
[0012] Gemäß zweitem Ausführungsbeispiel ist die zweite elektrische Leiterplatte 15 mit
ihren beiden Hauptflächen parallel zu den beiden Hauptflächen der ersten elektrischen
Leiterplatte 8 angeordnet. Die zweite elektrische Leiterplatte 15 ist beabstandet
zur ersten elektrischen Leiterplatte 8 angeordnet und an der Unterseite des Zentralstückes
5 festgelegt. Zur Festlegung dient ein die zweite elektrische Leiterplatte 15 aufnehmendes
Gehäuseteil G, an welchem ein Kontaktierungsansatz A angeformt ist, um die notwendige
elektrische Verbindung zur ersten elektrischen Leiterplatte 8 über eine Steckverbindung
17 herzustellen.
[0013] Wie des Weiteren aus den Figuren hervorgeht, kommen sowohl der erste Kontaktbereich
3a als auch der zweite Kontaktbereich 3b der zweiten Kontakteinrichtung 3 unter Zwischenschaltung
einer Isolierplatte 16 an der Relaisbaugruppe 11 der Fernschalteinrichtung zur Anlage.
Sowohl der an den ersten Kontaktbereich 3a angeformte Anschlusssteg 12 als auch der
an den zweiten Kontaktbereich 3b angeformte Anschlusssteg 12 kommen ebenfalls unter
Zwischenschaltung der Isolierplatte 16 an der Relaisbaugruppe 11 der Fernschalteinrichtung
zur Anlage. Die Isolierplatte 16 stellt ein Stabilisierungselement dar, welches dafür
Sorge trägt, dass sowohl für den ersten Kontaktbereich 3a als auch für den zweiten
Kontaktbereich 3b und deren Anschlussstege 12 eine mechanisch und elektrisch sichere
Anordnung realisiert ist. Zur Ableitung von Wärme ist zwischen dem Erdungsbügel 1
und der Relaisbaugruppe 11 ein als Pad ausgeführtes Wärmeleitelement W derart angeordnet,
sodass der Erdungsbügel 1 unter Zwischenschaltung des Wärmeleitelementes W unter Erzeugung
von Anpresskräften an der Relaisbaugruppe 11 zur Anlage kommt.
[0014] Bei den beiden vorliegenden Ausführungsbeispielen ist die elektrische Leiterplatte
15 zur Funkkommunikation mit einem Bluetooth-Modul bestückt.
[0015] Gemäß erstem Ausführungsbeispiel ist das Funktionsmodul 9 beziehungsweise die zum
Funktionsmodul 9 gehörige zweite elektrische Leiterplatte 15 mit einer manuell zu
betätigenden Schalteinrichtung 18 ausgerüstet. Zudem ist das Funktionsmodul 9 mit
einer optischen Anzeigeeinrichtung ausgerüstet, weshalb die zweite elektrische Leiterplatte
15 mit einem Leuchtmittel 19 ausgerüstet ist. Beim vorliegenden ersten Ausführungsbeispiel
ist am Funktionsmodul 9 ein unter Federwirkung beweglich gehaltener Betätigungsstößel
10 angeordnet, welcher gleichzeitig das Anzeigeelement der optischen Anzeigeeinrichtung
darstellt. Zu diesem Zweck ist das eine Ende des Betätigungsstößels 10 aus dem Zentralstück
5 nach außen geführt und das andere Ende der auf der zweiten elektrischen Leiterplatte
15 vorhandenen Schalteinrichtung 18 und dem ebenfalls auf der zweiten elektrischen
Leiterplatte 15 vorhandenen Leuchtmittel 19 zugeordnet. Der Betätigungsstößel 10 ist
als Lichtleiter ausgeführt. Das auf der zweiten elektrischen Leiterplatte 15 angeordnete
Leuchtmittel 19 ist als LED und die auf der zweiten elektrischen Leiterplatte 15 angeordnete
Schalteinrichtung 18 ist als sogenannter Mikroschalter ausgeführt.
[0016] Gemäß zweitem Ausführungsbeispiel ist das Funktionsmodul 9 beziehungsweise ist die
zum Funktionsmodul 9 gehörige zweite elektrische Leiterplatte 15 mit einer manuell
zu betätigenden Schalteinrichtung 18 ausgerüstet. Zudem ist das Funktionsmodul 9 mit
einer optischen Anzeigeeinrichtung ausgerüstet, weshalb die zweite elektrische Leiterplatte
15 mit einem Leuchtmittel 19 ausgerüstet ist. Beim vorliegenden zweiten Ausführungsbeispiel
ist dem Funktionsmodul 9 einerseits ein unter Federwirkung beweglich gehaltener Betätigungsknopf
20 zugeordnet, welcher gleichzeitig das Anzeigeelement der optischen Anzeigeeinrichtung
darstellt. Zu diesem Zweck ist der Betätigungsknopf 20 andererseits aus dem Zentralstück
5 nach außen geführt. Einerseits ist der Betätigungsknopf der auf der zweiten elektrischen
Leiterplatte 15 vorhandenen Schalteinrichtung 18 und dem ebenfalls auf der zweiten
elektrischen Leiterplatte 15 vorhandenen Leuchtmittel 19 zugeordnet. Der Betätigungsknopf
20 ist als Lichtleiter ausgeführt. Das auf der zweiten elektrischen Leiterplatte 15
angeordnete Leuchtmittel 19 ist als LED und die auf der zweiten elektrischen Leiterplatte
15 angeordnete Schalteinrichtung 18 ist als sogenannter Mikroschalter ausgeführt.
[0017] Die Erfindung ist anhand von zwei Ausführungsbeispielen beschrieben worden. Ohne
den Umfang der geltenden Ansprüche zu verlassen, ergeben sich für einen Fachmann zahlreiche
weitere Ausgestaltungen, um die Erfindung innerhalb anderer Anwendungsbereiche verwirklichen
zu können.
Bezugszeichenliste:
[0018]
- 1
- Erdungsbügel
- 2
- Erste Kontakteinrichtung
- 3
- Zweite Kontakteinrichtung
- 3a
- Erster Kontaktbereich
- 3b
- Zweiter Kontaktbereich
- 4
- Abdeckrahmen
- 5
- Zentralstück
- 6
- Tragring
- 7
- Sockelteil
- 8
- Erste elektrische Leiterplatte
- 9
- Funktionsmodul
- 10
- Betätigungsstößel
- 11
- Relaisbaugruppe
- 12
- Anschlusssteg
- 13
- Gehäuse
- 14
- Verbindungssteg
- 15
- Zweite elektrische Leiterplatte
- 16
- Isolierplatte
- 17
- Steckverbindung
- 18
- Schalteinrichtung
- 19
- Leuchtmittel
- 20
- Betätigungsknopf
- A
- Kontaktierungsansatz
- G
- Gehäuseteil
- S
- Spannungsversorgung
- W
- Wärmeleitelement
1. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose für die Gebäudeinstallationstechnik, welche
einerseits zum Anschluss von elektrischen Leitungen und andererseits zur Kontaktierung
eines zugeführten Steckers einen Erdungsbügel (1), eine erste Kontakteinrichtung (2)
und eine zweite Kontakteinrichtung (3) aufweist, und welche mit einem von einem Abdeckrahmen
(4) umgebenen Zentralstück (5) und mit einem an einem Tragring (6) festgelegten Sockelteil
(7) versehen ist, wobei am Sockelteil (7) ein eine erste elektrische Leiterplatte
(8) aufweisendes Funktionsmodul (9) festgelegt ist, welches Funktionsmodul (9) eine
Spannungsversorgung (S) und eine eine Relaisbaugruppe (11) aufweisende Fernschalteinrichtung
aufweist, wobei die erste elektrische Leiterplatte (8) des Funktionsmoduls (9) elektrisch
leitend mit der am Sockelteil (7) festgelegten ersten Kontakteinrichtung (2) in Wirkverbindung
steht und wobei am Sockelteil (7) zudem der Erdungsbügel (1) festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste elektrische Leiterplatte (8) zumindest mit den Bauelementen der Spannungsversorgung
(S) und der Relaisbaugruppe (11) der Fernschalteinrichtung bestückt ist, und dass
die zweite Kontakteinrichtung (3) an der Relaisbaugruppe (11) der Fernschalteinrichtung
festgelegt ist, und dass die zweite Kontakteinrichtung (3) aus einem für den Anschluss
von elektrischen Leitungen vorgesehenen ersten Kontaktbereich (3a) und einem für die
Kontaktierung mit einem Steckerstift des zugeführten Steckers vorgesehenen zweiten
Kontaktbereich (3b) besteht, und dass der erste Kontaktbereich (3a) und der zweite
Kontaktbereich (3b) über je einen Anschlusssteg (12) an die erste elektrische Leiterplatte
(8) angeschlossen sind und mittels einer elektrischen Leiterbahn der ersten elektrischen
Leiterplatte (8) elektrisch leitend miteinander in Verbindung stehen.
2. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionsmodul (9) von einem Gehäuse (13) umgeben ist.
3. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch leitende Verbindung zwischen der ersten elektrischen Leiterplatte
(8) und der ersten Kontakteinrichtung (2) mittels eines Verbindungssteges (14) realisiert
ist, welcher abstützend an der Relaisbaugruppe (11) der Fernschalteinrichtung zur
Anlage kommt.
4. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite elektrische Leiterplatte (15) vorgesehen ist, welche elektrisch leitend
mit der ersten elektrischen Leiterplatte (8) in Verbindung steht, und dass die zweite
elektrische Leiterplatte (15) die zur Kommunikation mit einer Fernbedienung notwendigen
Funktionsbauteile der Fernschalteinrichtung aufweist.
5. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite elektrische Leiterplatte (15) über eine Steckverbindung (17) an die erste
elektrische Leiterplatte (8) angeschlossen ist.
6. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite elektrische Leiterplatte (15) mit ihrer Hauptfläche senkrecht zur Hauptfläche
der ersten elektrischen Leiterplatte (8) ausgerichtet und dieser direkt angrenzend
zugeordnet ist.
7. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite elektrische Leiterplatte (15) mit ihrer Hauptfläche parallel zur Hauptfläche
der ersten elektrischen Leiterplatte (8) angeordnet und der Unterseite des Zentralstückes
(5) zugeordnet ist.
8. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite elektrische Leiterplatte (15) zur Funkkommunikation mit zumindest einem
Bluetooth-Modul bestückt ist.
9. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass die zweite elektrische Leiterplatte (15) zur Funkkommunikation mit zumindest einem
W-LAN-Modul bestückt ist.
10. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die zweite elektrische Leiterplatte (15) zur Funkkommunikation mit zumindest einem
Zig-Bee-Modul bestückt ist.
11. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die zweite elektrische Leiterplatte (15) zur Funkkommunikation mit zumindest einem
Thread-Modul bestückt ist.
12. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die zweiteelektrische Leiterplatte (15) zur Funkkommunikation mit zumindest einem
ENet-Modul bestückt ist.
13. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kontaktbereich (3a) und der zweite Kontaktbereich (3b) der zweiten Kontakteinrichtung
(3) und die beiden Anschlussstege (12) unter Zwischenschaltung einer Isolierplatte
(16) an der Relaisbaugruppe (11) der Fernschalteinrichtung zur Anlage kommen.
14. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionsmodul (9) mit zumindest einer manuell zu betätigenden Schalteinrichtung
(18) ausgerüstet ist.
15. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionsmodul (9) mit zumindest einem Leuchtmittel (19) ausgerüstet ist.
16. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die erste elektrische Leiterplatte (8) und/oder die zweite elektrische Leiterplatte
(15) mit Bauteilen einer Messeinrichtung bestückt ist.
17. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach Anspruch 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite elektrische Leiterplatte (15) mit zumindest einem, zur manuell zu betätigenden
Schalteinrichtung (18) gehörigen Mikroschalter und/oder mit zumindest einem zu einer
optischen Anzeigeeinrichtung gehörigen, als LED ausgeführten Leuchtmittel (19) bestückt
ist.
18. Fernschaltbare Schutzkontaktsteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Erdungsbügel (1) und/oder Bauelementen der Spannungsversorgung (S) und/oder
der Relaisbaugruppe (11) und/oder der elektrischen Leiterplatte (8) zumindest ein
Wärmeleitelement (W) angeordnet ist.