[0001] Die Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung für ein handgeführtes Arbeitsgerät nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
WO 2018/050982 A1 ist eine Tragvorrichtung für den Akku eines handgeführten Arbeitsgeräts bekannt,
bei der die Schultergurte im Bereich des Hüftgurts durch einen durchgehenden Gurt
miteinander verbunden sind. Der durchgehende Gurt ist mit dem Hüftgurt verbunden.
Es hat sich gezeigt, dass eine derartige Tragvorrichtung einen unzureichenden Tragekomfort
bietet.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Tragvorrichtung derart
weiterzubilden, dass die Tragvorrichtung einen einfachen Aufbau und einen guten Tragekomfort
bietet.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Tragvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei einer gattungsgemäßen Tragvorrichtung
eine Relativbewegung zwischen dem Grundkörper und dem Gesamtgurt möglich ist. Dies
kann beim Tragen der Tragvorrichtung zu einem Verrutschen des Gesamtgurts relativ
zum Grundkörper führen und den Tragekomfort beispielsweise durch Scheuern negativ
beeinflussen. Dem wird erfindungsgemäß dadurch entgegengewirkt, dass der Gesamtgurt
an der Befestigungsstelle im Abstützbereich gegen ein Verschieben in seiner Längsrichtung
am Grundkörper fixiert ist. Dadurch ist keine Relativbewegung zwischen Grundkörper
und Gesamtgurt möglich. Bei dynamischem Einsatz der Tragvorrichtung ist somit ein
lästiges Reiben des Gesamtgurts oder des Grundkörpers am Benutzer unterbunden. Dies
sorgt für eine Erhöhung des Tragekomforts. Zusätzlich ist durch die Fixierung des
Gesamtgurts im Abstützbereich gegen ein Verschieben in seiner Längsrichtung eine feste
und sichere Verbindung zwischen Gesamtgurt und Grundkörper hergestellt. Dies erhöht
die Sicherheit und Tragestabilität der Tragvorrichtung. Dadurch, dass ein Gesamtgurt
vorgesehen ist, der beide Schultergurte bildet, hat die erfindungsgemäße Tragvorrichtung
gegenüber einer Tragvorrichtung mit zwei separaten Schultergurten eine geringere Anzahl
von Befestigungsstellen. Dadurch ist die Herstellung und Montage der Tragvorrichtung
vereinfacht. Der Gesamtgurt kann dabei in Richtung quer zu seiner Längsrichtung an
der Befestigungsstelle beweglich sein, insbesondere, um die Montage und Demontage
des Gesamtgurts zu ermöglichen.
[0006] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist der Gesamtgurt ausschließlich durch
den Grundkörper gegen ein Verschieben in seiner Längsrichtung am Grundkörper fixiert.
Hierzu sind demnach keine weiteren Bauteile wie etwa Schrauben oder Niete erforderlich.
Durch die kleine Anzahl an benötigten Bauteilen kann der Gesamtgurt auf einfache Weise
gegen ein Verschieben in seiner Längsrichtung am Grundkörper fixiert werden.
[0007] Vorteilhaft ist der Gesamtgurt im Abstützbereich lösbar am Grundkörper fixiert. Insbesondere
ist der Gesamtgurt gegen ein Verschieben in seiner Längsrichtung im Abstützbereich
werkzeuglos lösbar am Grundkörper fixiert. Dadurch kann die Fixierung des Gesamtgurts
im Abstützbereich auf einfache Weise schnell gelöst werden.
[0008] Vorteilhaft kann die Tragvorrichtung sowohl mit Fixierung im Abstützbereich gegen
ein Verschieben in Längsrichtung als auch mit im Abstützbereich gegenüber dem Grundkörper
in seiner Längsrichtung verschiebbarem Gesamtgurt verwendet werden. Bei Bedarf kann
die Tragvorrichtung dadurch auch so verwendet werden, dass der Gesamtgurt im Abstützbereich
in seiner Längsrichtung gegen den Grundkörper verschiebbar ist.
[0009] Dies kann insbesondere bei Einsatz der Tragvorrichtung bei einer Tätigkeit, bei der
viele Drehbewegungen um die Längsrichtung der Wirbelsäule erforderlich sind, von Vorteil
sein. Bei solchen Drehbewegungen kann bei nicht fixiertem Gesamtgurt der eine Schultergurt
länger werden, während der andere Schultergurt kürzer wird, wodurch sich ein erhöhter
Tragekomfort für diesen Arbeitseinsatz ergibt. Dadurch ist ein hoher Tragekomfort
bei unterschiedlichen Anwendungen der Tragvorrichtung möglich.
[0010] Vorteilhaft umfasst die Tragvorrichtung eine Abdeckvorrichtung, die die Befestigungsstelle
zumindest teilweise abdeckt. Insbesondere sichert die Abdeckvorrichtung den Gesamtgurt
gegen ein Lösen vom Grundkörper.
[0011] Zweckmäßig ist der Gesamtgurt durch einen gegenüber einer Grundplatte des Grundkörpers
hervorstehenden Fortsatz an der Befestigungsstelle gegen ein Verschieben in seiner
Längsrichtung am Grundkörper fixiert.
[0012] Vorteilhaft umfasst der Gesamtgurt eine Schlaufe. Zweckmäßig ist die Schlaufe derart
gestaltet, dass mit der Schlaufe ein Einhängen des Gesamtgurts an dem Fortsatz möglich
ist. Dadurch ist auf einfache Weise eine Fixierung des Gesamtgurts an dem Fortsatz
gegen ein Verschieben des Gesamtgurts in seiner Längsrichtung gegenüber dem Grundkörper
möglich.
[0013] In besonderer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Gesamtgurt quer
zu seiner Längsrichtung eine Breitseite und eine Flachseite aufweist, und dass der
Gesamtgurt mit seiner Breitseite an dem Fortsatz anliegt. Der Gesamtgurt ist demnach
an seiner Breitseite an dem Fortsatz abgestützt und von dem Fortsatz gehalten. Vorteilhaft
ist im Bereich des Fortsatzes eine Flachseite des Gesamtgurts der Grundplatte zugewandt.
Dadurch verläuft der Gesamtgurt im Bereich des Fortsatzes nicht flach mit seiner Breitseite
parallel zur Grundplatte, sondern ist gegenüber der Grundplatte aufgestellt. Die Breitseite
verläuft insbesondere quer, vorteilhaft senkrecht zur Grundplatte. Bei einer Gestaltung
des Gesamtgurts mit Schlaufe lässt sich dadurch der Gesamtgurt schnell und unkompliziert
mit seiner Schlaufe am Fortsatz einhängen. Dadurch ist eine Sicherung des Gesamtgurts
gegen ein Verschieben in seiner Längsrichtung relativ zum Grundkörper auf einfache
Weise möglich.
[0014] In vorteilhafter Weiterbildung ist der Fortsatz als Steg mit einer Fortsatzhöhe ausgebildet.
Zweckmäßig ist vorgesehen, dass die Breitseite des Gesamtgurts sich im Bereich des
Fortsatzes über eine Gesamtgurtbreite erstreckt, und dass die Fortsatzhöhe des Fortsatzes
mindestens 75%, insbesondere mindestens 100%, bevorzugt mindestens 105% der Gesamtgurtbreite
beträgt. Dadurch ist der Gesamtgurt sicher am Fortsatz gehalten. Ist die Fortsatzhöhe
mindestens so groß wie die Gesamtgurtbreite, so ist sichergestellt, dass der Gesamtgurt
über seine gesamte Breite an dem Fortsatz geführt ist. Dadurch wird insbesondere Verschleiß
zwischen Gesamtgurt und Fortsatz verringert und eine besonders haltbare Fixierung
des Gesamtgurts erreicht. Ein Abknicken des Gesamtgurts in einem über den Fortsatz
hervorstehenden Bereich ist verhindert.
[0015] Vorteilhaft ist der Fortsatz einteilig mit der Grundplatte ausgebildet. Dadurch kann
der Fortsatz Kräfte sicher vom Gesamtgurt auf die Grundplatte übertragen, und der
Fortsatz kann auf einfache Weise stabil ausgebildet werden. Der Fortsatz ist vorteilhaft
starr ausgebildet, so dass er seine Orientierung gegenüber der Grundplatte dauerhaft
beibehält. Dadurch lässt sich der Gesamtgurt leicht montieren und demontieren.
[0016] In besonderer Ausgestaltung der Erfindung sind die beiden Schultergurte im Abstützbereich
über ein ununterbrochen durchgehendes Band miteinander verbunden. Durch das ununterbrochen
durchgehende Band ist eine besonders haltbare Abstützung des Grundkörpers auf dem
Gesamtgurt sichergestellt, und es wird eine stabile Anordnung erreicht. Bevorzugt
bildet das ununterbrochene, durchgehende Band sowohl den Gesamtgurt im Abstützbereich
als auch mindestens einen Abschnitt der Schultergurte.
[0017] Zweckmäßig ist vorgesehen, dass der Grundkörper von einer Unterseite begrenzt ist,
dass die Unterseite eine Unterseitenbreite besitzt, und dass sich der Abstützbereich
über mindestens 60%, insbesondere über mindestens 75%, vorteilhaft über mindestens
95%, besonders vorteilhaft über die gesamte Unterseitenbreite der Unterseite entlang
einer Querrichtung erstreckt. Dadurch kann die Tragvorrichtung so gestaltet sein,
dass die Gewichtskraft eines zu tragenden Gegenstands gleichmäßig auf den Gesamtgurt
übertragen wird. Die Unterseite ist dabei in üblicher Anordnung der Tragvorrichtung
an einem Benutzer bei aufrechter Haltung des Benutzers die nach unten weisende Seite.
Die Querrichtung ist in üblicher Anordnung der Tragvorrichtung an einem Benutzer bei
aufrechter Haltung des Benutzers vorteilhaft die in bezogen auf den Benutzer in seitlicher
Richtung des Benutzers weisende, vorzugsweise horizontale Richtung.
[0018] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass der Grundkörper zwei sich in Querrichtung gegenüberliegende
Hochseiten aufweist, dass an der Unterseite im Bereich der Hochseiten je eine Anlagefläche
derart ausgebildet ist, dass sich der Grundkörper beim Einsatz der Tragvorrichtung
mit den Anlageflächen am Gesamtgurt abstützt. Dadurch kann die Tragvorrichtung so
gestaltet sein, dass die Gewichtskraft des zu tragenden Gegenstands über den Grundkörper
an zwei definierten Stellen, nämlich den beiden Anlageflächen, auf den Gesamtgurt
übertragen wird. Dadurch kann die Tragvorrichtung derart gestaltet sein, dass sich
eine symmetrische Kraftverteilung ergibt.
[0019] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind die Anlageflächen der Tragvorrichtung
in einem Winkel von 40° bis 80°, insbesondere von 45° bis 70° gegen eine Hochrichtung
der Tragvorrichtung orientiert.
[0020] Die Hochrichtung verläuft dabei in üblicher Anordnung der Tragvorrichtung an einem
Benutzer bei aufrechter Haltung des Benutzers in Richtung nach oben. Die Hochrichtung
ist in üblicher Anordnung der Tragvorrichtung an einem Benutzer bei aufrechter Haltung
des Benutzers vorteilhaft die in bezogen auf den Benutzer in Hochrichtung des Benutzers
weisende, vorzugsweise vertikale Richtung. Die Hochrichtung der Tragvorrichtung verläuft
in einer Abstellposition der Tragvorrichtung auf dem Boden insbesondere ausgehend
vom Boden in Richtung einer Längsrichtung der Tragvorrichtung. Die Hochrichtung der
Tragvorrichtung verläuft in der Abstellposition vorteilhaft senkrecht zu dem ebenen,
horizontal ausgerichteten Boden. Bei flacher Anlage des Gesamtgurts an den Anlageflächen
ergibt sich so eine ergonomische Führung des Gesamtgurts. Dadurch wird der Tragekomfort
erhöht. Durch diese Orientierung der Anlageflächen liegen die Schultergurte im Einsatz
der Tragvorrichtung flächig am Benutzer an. Auch dies erhöht den Tragekomfort.
[0021] Vorteilhaft ist der Fortsatz zwischen den Anlageflächen angeordnet. Zweckmäßig ist
zwischen dem Fortsatz und den Anlageflächen jeweils eine Führung angeordnet, die die
Breitseite des Gesamtgurts parallel zu einer Hochrichtung des Fortsatzes ausrichtet.
Dadurch ist sichergestellt, dass die Breitseite des Gesamtgurts im Bereich des Fortsatzes
parallel zur Hochrichtung der Tragvorrichtung ausgerichtet ist. Durch die Führung
ist eine Drehung der Orientierung der Breitseite des Gesamtgurts auf seinem Weg von
einer Anlagefläche zur Führung möglich. So kann die Tragvorrichtung derart gestaltet
sein, dass die Breitseite des Gesamtgurts an der Anlagefläche in einem Winkel von
40° bis 80°, insbesondere von 45° bis 70° gegen die Hochrichtung des Fortsatzes orientiert
ist und dass die Breitseite des Gesamtgurts in der Führung parallel zur Hochrichtung
des Fortsatzes ausgerichtet ist. Dadurch sind ein ergonomisches Tragen der Tragvorrichtung
und gleichzeitig eine stabile und haltbare Fixierung des Gesamtgurts am Fortsatz möglich.
[0022] In besonderer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Grundkörper L-förmig
ist, dass die L-Form von einer Bodenplatte und einer Rückenplatte des Grundkörpers
gebildet ist, und dass die Bodenplatte die Grundplatte ist. Dadurch können auf dem
Grundkörper auf einfache Weise zu tragende Gegenstände wie beispielsweise ein Akku
zur Versorgung der Antriebseinheit eines Arbeitsgeräts mit Energie, eine Antriebseinheit,
ein Tank für Sprühmittel, Kraftstoff, Öl oder dgl. transportiert werden.
[0023] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer von einem Benutzer getragenen Tragvorrichtung mit einem zu
tragenden Sprühgerät,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Tragvorrichtung aus Fig. 1 in Richtung des in Fig. 1 mit II
markierten Pfeils,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht eines Grundkörpers und einer Abdeckvorrichtung der Tragvorrichtung
aus Fig. 1, wobei die Abdeckvorrichtung getrennt vom Grundkörper dargestellt ist,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Tragvorrichtung aus Fig. 1 in Richtung des in Fig. 1 mit II
gekennzeichneten Pfeils bei vom Grundkörper entfernter Abdeckvorrichtung,
- Fig. 5
- ein Detail der Darstellung aus Fig. 4,
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung der Tragvorrichtung aus Fig. 1 bei unabgedecktem
Grundkörper,
- Fig. 7
- ein Detail der Darstellung aus Fig. 6,
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung eines Details der Tragvorrichtung aus Fig. 1, wobei
der Grundkörper ohne Abdeckvorrichtung dargestellt ist,
- Fig. 9
- eine perspektivische Darstellung eines Details der Tragvorrichtung aus Fig. 1, wobei
der Grundkörper ohne Abdeckvorrichtung dargestellt ist, und wobei der Gesamtgurt nur
teilweise dargestellt ist,
- Fig. 10
- eine perspektivische Darstellung eines Teils der Tragvorrichtung aus Fig. 1,
- Fig. 11 und Fig. 12
- alternative Ausführungen eines Gesamtgurts und eines Fortsatzes der Tragvorrichtung
nach Fig. 1 und
- Fig. 13
- eine schematische Draufsicht auf die Unterseite eines alternativen Ausführungsbeispiels
einer Tragvorrichtung bei vom Grundkörper entfernter Abdeckvorrichtung.
[0024] Fig. 1 zeigt eine Tragvorrichtung 1 für ein handgeführtes Arbeitsgerät 2, die von
einem Benutzer 51 getragen wird. Bei dem handgeführten Arbeitsgerät 2 handelt es sich
im Ausführungsbeispiel um ein Sprühgerät. Die vorliegende Erfindung kann auch für
ein anderes handgeführtes Arbeitsgerät, beispielsweise für ein Blasgerät, einen Freischneider
oder dergleichen vorgesehen sein. Das Sprühgerät besitzt eine Sprühlanze 41, die über
einen Schlauch 42 mit einem Sprühmittelbehälter 47 verbunden ist. Das handgeführte
Arbeitsgerät 2 ist auf der Tragvorrichtung 1 angeordnet. Mittels der Tragvorrichtung
1 kann das handgeführte Arbeitsgerät 2 auf dem Rücken eines Benutzers getragen werden.
Die Tragvorrichtung 1 kann dabei integral mit dem Arbeitsgerät 2 ausgebildet sein,
beispielsweise einen Teil der Wand des Sprühmittelbehälters 47 bilden. Im Ausführungsbeispiel
ist die Tragvorrichtung 1 eine Rückentrage. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass
es sich bei der Tragvorrichtung um ein Traggeschirr handelt. Auch ein solches Traggeschirr
wird auf dem Rücken getragen, jedoch ist beim Traggeschirr vorgesehen, das Arbeitsgerät
oder zumindest einen Teil des Arbeitsgeräts hängend daran zu befestigen.
[0025] Wie in Fig. 1 dargestellt, umfasst die Tragvorrichtung 1 einen Grundkörper 3 und
einen Gesamtgurt 10. Der Grundkörper 3 ist Teil der Rückentrage. Wie in Fig. 2 dargestellt,
bildet der Gesamtgurt 10 einen ersten Schultergurt 13 und einen zweiten Schultergurt
23. Die Schultergurte 13 und 23 sind zur Anlage an den Schultern eines Benutzers vorgesehen.
Ein erstes Ende 11 des Gesamtgurts 10 ist an dem Grundkörper 3 der Tragvorrichtung
1 festgelegt. Ein zweites Ende 21 des Gesamtgurts 10 ist ebenfalls am Grundkörper
3 der Tragvorrichtung 1 festgelegt. Im Ausführungsbeispiel ist das erste Ende 11 des
Gesamtgurts 10 durch den ersten Schultergurt 13 gebildet. In analoger Weise ist das
zweite Ende 21 des Gesamtgurts 10 durch den zweiten Schultergurt 23 gebildet. In den
Ausführungsbeispielen sind das erste Ende 11 und das zweite Ende 21 jeweils unmittelbar
am Grundkörper 3 der Tragvorrichtung 1 festgelegt. Es kann auch vorgesehen sein, dass
das erste Ende und das zweite Ende mittelbar am Grundkörper der Tragvorrichtung festgelegt
sind, beispielsweise über ein Schulter- oder Rückenpolster der Tragvorrichtung 1.
[0026] Fig. 3 zeigt eine Abdeckvorrichtung 6 der Tragvorrichtung 1. Der Grundkörper 3 weist
eine Unterseite 9 auf. Die Unterseite 9 ist in üblicher Anordnung der Tragvorrichtung
1 an dem Benutzer 51 bei aufrechter Haltung des Benutzers 51 die nach unten weisende
Seite. Im zusammengebauten Zustand der Tragvorrichtung 1 deckt die Abdeckvorrichtung
6 die Unterseite 9 des Grundkörpers 3 zumindest teilweise ab. Eine Außenseite der
Abdeckvorrichtung 6 bildet eine Abstellfläche 43. Auf der Abstellfläche 43 kann die
Tragvorrichtung 1 in einer Abstellposition auf dem Boden abgestellt werden. In dieser
Abstellposition ist die Unterseite 9 des Grundkörpers 3 dem Boden zugewandt. In der
Abstellposition erstreckt sich die Längsrichtung der Tragvorrichtung 1 in einer Hochrichtung
40. Die Hochrichtung 40 der Tragvorrichtung 1 verläuft in der Abstellposition quer,
insbesondere senkrecht zu dem ebenen, horizontal ausgerichteten Boden. Die Hochrichtung
40 der Tragvorrichtung 1 verläuft in üblicher Anordnung der Tragvorrichtung 1 an dem
Benutzer 51 (Fig. 1) bei aufrechter Haltung des Benutzers 51 in Richtung nach oben.
Die Hochrichtung 40 der Tragvorrichtung 1 ist in üblicher Anordnung der Tragvorrichtung
1 an dem Benutzer 51 bei aufrechter Haltung des Benutzers 51 vorteilhaft die in bezogen
auf den Benutzer 51 in Hochrichtung des Benutzers 51 weisende, vorzugsweise vertikale
Richtung. Die Hochrichtung 40 verläuft entgegengesetzt zur Wirkrichtung der Schwerkraft.
[0027] Wie in Fig. 3 dargestellt, ist der Grundkörper 3 L-förmig. Die L-Form ist von einer
Bodenplatte und einer Rückenplatte 33 des Grundkörpers 3 gebildet. Die Bodenplatte
ist von einer Grundplatte 7 gebildet. Auf der Bodenplatte ist das Arbeitsgerät 2 angeordnet.
Der Grundkörper 3 ist Teil der Rückenplatte 33. Die Rückenplatte 33 ist Teil der Rückentrage.
[0028] Fig. 4 zeigt die Unterseite 9 des Grundkörpers 3 bei entfernter Abdeckvorrichtung
6. Aus der Zusammenschau der Fig. 1 und 4 wird deutlich, dass der Gesamtgurt 10 den
Grundkörper 3 zwischen dem ersten Ende 11 und dem zweiten Ende 21 in einem Abstützbereich
20 abstützt. Der Grundkörper 3 sitzt mit seiner Unterseite 9 in einer durch den Gesamtgurt
10 gebildeten U-förmigen Schlaufe. Bei üblicher Anordnung der Tragvorrichtung 1 an
dem Benutzer 51 wirkt die Gewichtskraft des Arbeitsgeräts 2 auf den Gesamtgurt 10.
Der erste Schultergurt 13 und der zweite Schultergurt 23 sind im Abstützbereich 20
unabhängig vom Grundkörper 3 miteinander verbunden. In den Ausführungsbeispielen nach
den Figuren 1 bis 10 sind der erste Schultergurt 13 und der zweite Schultergurt 23
im Abstützbereich 20 unabhängig vom Grundkörper 3 unmittelbar miteinander verbunden.
Es kann auch vorgesehen sein, dass die beiden Schultergurte im Abstützbereich mittelbar
miteinander verbunden sind. Unter unmittelbarer Verbindung ist ein einzelner durchgehender
Gurt zu verstehen. In den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 1 bis 10 sind der
erste Schultergurt 13 und der zweite Schultergurt 23 zumindest teilweise durch diesen
einzelnen durchgehenden Gurt gebildet. Der erste Schultergurt 13 erstreckt sich ausgehend
von dem am Grundkörper 3 festgelegten ersten Ende 11 des Gesamtgurts 10 bis zu seiner
ersten erneuten Kontaktstelle 48 mit dem Grundkörper 3 im Abstützbereich 20. Der zweite
Schultergurt 23 erstreckt sich ausgehend von dem am Grundkörper 3 festgelegten zweiten
Ende 21 bis zu seiner ersten erneuten Kontaktstelle 49 mit dem Grundkörper 3 im Abstützbereich
20. In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 10 umfasst der Gesamtgurt 10
ein Band 15. Der erste Schultergurt 13 und der zweite Schultergurt 23 sind im Abstützbereich
20 über das ununterbrochen durchgehende Band 15 unmittelbar miteinander verbunden.
Das ununterbrochen durchgehende Band 15 bildet auch zumindest einen Teil des ersten
Schultergurts 13. Das ununterbrochen durchgehende Band bildet auch zumindest einen
Teil des zweiten Schultergurts 23. Das ununterbrochen durchgehende Band 15 besteht
aus einem einzigen durchgehenden Gewebe. Das ununterbrochen durchgehende Band 15 besteht
aus einem einzigen Stück Material. Das Band 15 bildet, wie Fig. 4 zeigt, auch jeweils
einen an den Abstützbereich 20 anschließenden Abschnitt der Schultergurte 13 und 23.
[0029] Der Gesamtgurt 10 ist an einer Befestigungsstelle 5 im Abstützbereich 20 gegen ein
Verschieben in seiner Längsrichtung 50 am Grundkörper 3 fixiert. Die Längsrichtung
des Gesamtgurts 10 folgt der Richtung der größten Ausdehnung des Gesamtgurts 10. In
den Ausführungsbeispielen entspricht die Längsrichtung 50 des Gesamtgurts 10 an der
Befestigungsstelle 5 der Längsrichtung des Bandes 15 an der Befestigungsstelle 5.
Das Band 15 nimmt im Betrieb in Längsrichtung 50 des Bands 15 Zugkräfte auf. An der
Befestigungsstelle 5 ist eine Verschiebung des Bands 15 in seiner Längsrichtung 15
verhindert. In einem mittleren Abschnitt des Abstützbereichs 20, insbesondere an der
Befestigungsstelle 5 besitzt der Gesamtgurt einen gestreckten, geradlinigen Verlauf.
Die Längsrichtung des Bands 15 verläuft dort im Wesentlichen parallel zu einer gedachten
Ebene E. Das Band 15 verläuft zumindest teilweise mit einer flachen Seite in der Ebene
E. Die Ebene E erstreckt sich in Hochrichtung 40 und in einer Querrichtung 30, die
in Richtung vom ersten Schultergurt 13 hin zum zweiten Schultergurt 23 verläuft.
[0030] Die Unterseite 9 begrenzt den Grundkörper 3 in Richtung entgegen der Hochrichtung
40. Die Unterseite 9 besitzt eine Unterseitenbreite u. Die Unterseitenbreite u ist
auf der Höhe der Befestigungsstelle 5 in einer Querrichtung 30 gemessen. In den Ausführungsbeispielen
nach den Fig. 1 bis 11 entspricht die Querrichtung 30 des Grundkörpers 3 der Längsrichtung
50 des Gesamtgurts 10 an der Befestigungsstelle 5. Die Querrichtung 30 des Grundkörpers
3 verläuft senkrecht zur Hochrichtung 40 des Grundkörpers 3. Der Grundkörper 3 weist
zwei Hochseiten 24 und 25 auf. Die Hochseiten 24 und 25 erstrecken sich längs der
Hochrichtung 40. Die Hochseiten 24 und 25 grenzen an die Unterseite 9 des Grundkörpers
3 an. Die Hochseiten 24 und 25 liegen sich in Querrichtung 30 gegenüber. Die Querrichtung
30 verläuft von der ersten Hochseite 24 hin zur zweiten Hochseite 25. Die erste Hochseite
25 ist dem ersten Schultergurt 13 zugeordnet und die zweite Hochseite 25 dem zweiten
Schultergurt 23 zugeordnet. Der Abstützbereich 20 erstreckt sich entlang der Querrichtung
30 vorteilhaft über die gesamte Unterseitenbreite u der Unterseite 9.
[0031] In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 12 ist der Gesamtgurt 10 durch einen
gegenüber der Grundplatte 7 des Grundkörpers 3 an der Befestigungsstelle 5 hervorstehenden
Fortsatz 8 gegen ein Verschieben in seiner Längsrichtung 50 am Grundkörper 3 fixiert.
Der Fortsatz 8 ist in den Fig. 3 bis 12 dargestellt. In den Ausführungsbeispielen
erstreckt sich der Fortsatz 8 entgegen der Hochrichtung 40. Es kann vorgesehen sein,
dass sich der Fortsatz quer zur Hochrichtung erstreckt.
[0032] In allen Ausführungsbeispielen steht der Fortsatz 8 entgegen der Hochrichtung 40
über die Grundplatte 7 hervor. In den Ausführungsbeispielen ist der Fortsatz 8 an
der Bodenplatte des Grundkörpers 3 angeordnet. Es kann auch vorgesehen sein, dass
der Fortsatz an der Rückenplatte des Grundkörpers angeordnet ist und in Richtung quer,
insbesondere senkrecht zur Hochrichtung der Tragvorrichtung über die Rückenplatte
hervorsteht. Ebenso kann vorgesehen sein, dass der Fortsatz L- oder hakenförmig über
den Grundkörper hervorsteht.
[0033] In den Ausführungsbeispielen ist der Fortsatz 8 an der Befestigungsstelle 5 der Tragvorrichtung
1 angeordnet. Der Fortsatz 8 ist vorteilhaft als Steg ausgebildet. Der Fortsatz 8
ist zweckmäßig einteilig mit der Grundplatte 7 ausgebildet. Der Fortsatz 8 ist materialeinheitlich
mit der Grundplatte 7 verbunden. Im Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 10
besteht der Fortsatz 8 aus einem einzigen Fortsatzelement. Besonders vorteilhaft sind
die Bodenplatte des Grundkörpers 3 und der Fortsatz 8 des Grundkörpers 3 gemeinsam
in einem Spritzgussverfahren hergestellt.
[0034] Der Gesamtgurt 10 umfasst eine Schlaufe 14. Die Schlaufe 14 ist derart gestaltet,
dass mit der Schlaufe 14 ein Einhängen des Gesamtgurts 10 an dem Fortsatz 8 möglich
ist. In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 10 ist die Schlaufe 14 dadurch
gebildet, dass auf dem durchgehenden Band 15 ein Aufnäher 37 angeordnet ist (Fig.
10). Der Aufnäher 37 ist an zwei Stellen mit dem Band 15 verbunden. Im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 10 ist der Aufnäher 37 auf das Band 15 aufgenäht. Durch den Aufnäher 37
und das Band 15 ist die Schlaufe 14 gebildet. Die Schlaufe 14 weist in am Grundkörper
3 eingehängten Zustand des Gesamtgurts 10 eine in einer Hochrichtung 70 des Fortsatzes
8 durchgehende Öffnung 16 auf (Fig. 5). Der Fortsatz 8 ist im eingehängten Zustand
des Gesamtgurts 10 durch die Öffnung 16 der Schlaufe 14 gesteckt. Die Schlaufe 14
umschließt den Fortsatz 8 über seinen gesamten, in Richtung um die Hochrichtung 40
umlaufenden Umfang.
[0035] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 sind die beiden Schultergurte 13 und 23 im Abstützbereich
20 über ein erstes Band 12 und ein zweites Band 22 miteinander verbunden. Das erste
Band 12 und das zweite Band 22 sind im Abstützbereich 20 derart miteinander verbunden,
dass sie gemeinsam eine Schlaufe 34 bilden. Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach
den Figuren 1 bis 10 ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 kein ununterbrochen durchgehendes
Band vorhanden. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 ist der Fortsatz 8 durch mehrere,
getrennt voneinander ausgebildete Fortsatzelemente 58 und 59 gebildet. Die Fortsatzelemente
58 und 59 sind in Querrichtung 30 zueinander beabstandet. Der Grundkörper 3 der Tragvorrichtung
1 besitzt eine Breitenrichtung 60. Die Breitenrichtung 60 erstreckt sich senkrecht
zur Querrichtung 30 und senkrecht zur Hochrichtung 40. Die Breitenrichtung 60 verläuft
in Richtung von einer im Einsatz der Tragvorrichtung 1 dem Benutzer abgewandten Seite
hin zu einer dem Benutzer zugewandten Seite der Tragvorrichtung 1. Eine in Breitenrichtung
60 gemessene Breite der Fortsatzelemente 58 ist breiter als eine in Breitenrichtung
60 gemessene Breite der Fortsatzelemente 59. Die Fortsatzelemente 58 sind in Querrichtung
30 zwischen den Fortsatzelementen 59 angeordnet. Die Schlaufe 34 des Gesamtgurts 10
läuft bezüglich der Hochrichtung 40 vollständig um die Fortsatzelemente 58 und 59
des Fortsatzes 8 um.
[0036] Im Ausführungsbeispiel nach der Fig. 12 sind der erste Schultergurt 13 und der zweite
Schultergurt 23 im Abstützbereich 20 über das ununterbrochen durchgehende Band 15
miteinander verbunden. Der Gesamtgurt 10 ist im Abstützbereich 20 durch eine besondere
Gestaltung des Fortsatzes 8 gegen ein Verschieben in seiner Längsrichtung 50 am Grundkörper
3 fixiert. Hierzu umfasst der Fortsatz 8 mehrere in Querrichtung 30 nebeneinander
angeordnete Fortsatzelemente 38 und 39. Die Fortsatzelemente 38 und 39 sind in Querrichtung
30 zueinander beabstandet, so dass das Band 15 zwischen ihnen durchgefädelt werden
kann. Die Fortsatzelemente 38 und 39 überlappen sich in Querrichtung 30 gesehen. Die
Fortsatzelemente 38 sind in Breitenrichtung 60 von einer gedachten Ebene F begrenzt.
Die Fortsatzelemente 39 stehen in Richtung entgegen der Breitenrichtung 60 zwischen
den Fortsatzelementen 38 über diese Ebene F hervor. In Querrichtung 30 sind die Fortsatzelemente
38 und 39 abwechselnd zueinander angeordnet. Durch diese Anordnung ergibt sich ein
Fortsatz 8, durch den das Band 15 mäanderartig durchgefädelt werden kann. Die Anordnung
der Fortsatzelemente 38 und 39 ist derart getroffen, dass ein durch den Fortsatz 8
durchgefädeltes Band 15 gegen ein Verschieben in Längsrichtung 50 des Gesamtgurts
10, bzw. gegen ein Verschieben in Querrichtung 30 des Grundkörpers 3 am Grundkörper
3 fixiert ist. Das Band 15 ist durch die Fortsatzelemente 38 und 39 von seinem direkten,
kürzesten Verlauf zwischen den Führungsschlitzen 28 und 29 mäanderförmig ausgelenkt
und liegt wechselseitig am Umfang der Fortsatzelemente 38 und 39 an. Das Band 15 liegt
jeweils an Teilflächen der Umfangsflächen der Fortsatzelemente 38 und 39 an.
[0037] In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 12 erfolgt die Fixierung gegen ein
Verschieben in Längsrichtung 50 des Gesamtgurts 10 durch Einhängen des Gesamtgurts
10 am Fortsatz 8. Wie in Fig. 3 dargestellt, bilden der Gesamtgurt 10, insbesondere
die Schlaufe 14, bzw. insbesondere die Schlaufe 34, und der Fortsatz 8 ein Befestigungsmittel
4. Das Befestigungsmittel 4 besteht ausschließlich aus dem Gesamtgurt 10 und dem Grundkörper
3. Dadurch ist der Gesamtgurt 10 ausschließlich durch den Grundkörper 3 gegen ein
Verschieben in seiner Längsrichtung 50 am Grundkörper 3 fixiert. Außer dem Gesamtgurt
10, der insbesondere die Schlaufe 14 umfasst, und dem Fortsatz 8 des Grundkörpers
3 sind für eine Fixierung des Gesamtgurts 10 gegen ein Verschieben in seiner Längsrichtung
50 keine weiteren Befestigungsmittel erforderlich. Insbesondere kann die Fixierung
am Grundkörper 3 gegen ein Verschieben des Gesamtgurts 10 in Längsrichtung 50 schraubenlos
erfolgen.
[0038] Der Gesamtgurt 10 ist im Abstützbereich 20 gegen ein Verschieben in seiner Längsrichtung
50 lösbar am Grundkörper 3 fixiert. Zum Lösen des Gesamtgurts 10 kann der Gesamtgurt
10, insbesondere die Schlaufe 14 des Gesamtgurts 10 vom Fortsatz 8 des Grundkörpers
3 in Hochrichtung 70 des Fortsatzes 8 abgezogen werden. Zur Fixierung des Gesamtgurts
gegen ein Verschieben in seiner Längsrichtung 50 am Grundkörper 3 wird der Gesamtgurt
10 vorteilhaft mit einer Schlaufe 14 in Hochrichtung 40 der Tragvorrichtung 1, bzw.
entgegen der Hochrichtung 70 des Fortsatzes 8 über den Fortsatz 8 gestülpt oder mäanderförmig
zwischen die Fortsatzelemente 38 und 39 eingefädelt. Hierbei durchdringt der Fortsatz
8 die Öffnung 16 der Schlaufe 14 vollständig.
[0039] Zur Sicherung des Gesamtgurts 10 im eingehängten Zustand gegen ein Lösen des Gesamtgurts
10 durch eine Bewegung des Gesamtgurts 10 in Hochrichtung 70 des Fortsatzes 8 ist
vorgesehen, dass im zusammengebauten Zustand des Traggurts 1 die Abdeckvorrichtung
6 die Befestigungsstelle 5 zumindest teilweise abdeckt. Hierbei sichert die Abdeckvorrichtung
6 den Gesamtgurt 10 gegen ein Lösen vom Grundkörper 3. Wie in Fig. 10 dargestellt,
begrenzt die Abdeckvorrichtung 6 eine Bewegung des Gesamtgurts 10 in Hochrichtung
70 des Fortsatzes 8. Im Bereich des Fortsatzes 8 ist die Schlaufe 14 mit Spiel zwischen
der Grundplatte des Grundkörpers 3 und der Abdeckvorrichtung 6 angeordnet. Eine Bewegung
der Schlaufe 14 in Hochrichtung 70 des Fortsatzes 8 ist durch einen Vorsprung 17 der
Abdeckvorrichtung 6 begrenzt. Der Vorsprung 17 ist im zusammengebauten Zustand der
Tragvorrichtung 1 im Abstützbereich 20 im Bereich des Fortsatzes 8 des Grundkörpers
3 angeordnet. In Querrichtung 30 beabstandet zum Vorsprung 17 ist ein weiterer Vorsprung
18 an der Abdeckvorrichtung 6 vorgesehen. Der weitere Vorsprung 18 ist analog zum
Vorsprung 17 ausgebildet.
[0040] Wie in den Fig. 6 bis 8 dargestellt, weist der Gesamtgurt 10 im Bereich der Befestigungsstelle
5 quer zu seiner Längsrichtung 50 eine Breitseite 31 und eine Flachseite 32 auf. Die
Breitseite 31 besitzt eine in Hochrichtung 40 gemessene Gesamtgurtbreite b (Fig. 8).
Im Bereich der Befestigungsstelle 5 besitzt die Flachseite 32 des Gesamtgurts 10 eine
in Breitenrichtung 60 des Grundkörpers 3 gemessene Flachseitendicke d. Die Flachseitendicke
d des Gesamtgurts 10 entspricht der in Breitenrichtung 60 des Grundkörpers 3 gemessenen
größten Ausdehnung der Schlaufe 14 im zusammengebauten Zustand der Tragvorrichtung
1, also wenn der Fortsatz 8 durch die Schlaufe 14 gesteckt ist. In den Ausführungsbeispielen
nach den Fig. 1 bis 12 ist die Gesamtgurtbreite b größer als die Flachseitendicke
d. Die Gesamtgurtbreite b ist mindestens zweimal so groß wie die Flachseitendicke
d. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Flachseitendicke d größer als die Gesamtgurtbreite
b ist. Die Breitseite 31 des Gesamtgurts 10 im Bereich des Fortsatzes 8 erstreckt
sich jedoch immer in Hochrichtung 70 des Fortsatzes 8 der Tragvorrichtung 1. Im Bereich
des Fortsatzes 8 ist eine der beiden Flachseiten 32 der Grundplatte 7 des Grundkörpers
3 zugewandt. Der Gesamtgurt 10 liegt im Bereich des Fortsatzes 8 mit einer seiner
Breitseiten 31 an dem Fortsatz 8 an. Die am Fortsatz 8 anliegende Breitseite 31 des
Gesamtgurts 10 ist eine Innenseite der Schlaufe 14. Die Orientierung der Breitseite
31 des Gesamtgurts 10 im Bereich des Fortsatzes 8 entspricht der Orientierung einer
Breitseite des Bandes 15 des Gesamtgurts 10 im Bereich des Fortsatzes 8. Das Band
15 ist gegenüber der Grundplatte 7 des Grundkörpers 3 aufgestellt. Die Breitseite
des Bandes 15 erstreckt sich ausgehend von der Grundplatte 7 in Richtung der Hochrichtung
70 des Fortsatzes 8 des Grundkörpers 3. Eine Flachseite des Bandes 15 ist der Unterseite
9 des Grundkörpers 3 zugewandt. Die gegenüberliegende Flachseite des Bandes 15 ist
der Unterseite 9 des Grundkörpers 3 abgewandt.
[0041] Wie in den Fig. 9 und 10 dargestellt, ist der Fortsatz 8 als Steg mit einer sich
entgegen der Hochrichtung 40 der Tragvorrichtung 1 ausgehend von der Grundplatte 7
des Grundkörpers 3 gemessenen Fortsatzhöhe h ausgebildet. Die Fortsatzhöhe h des Fortsatzes
8 beträgt mindestens 75%, insbesondere mindestens 100%, im Ausführungsbeispiel mindestens
105% der Gesamtgurtbreite b des Gesamtgurts 10 im Bereich der Befestigungsstelle 5.
Der als Steg ausgebildete Fortsatz 8 erstreckt sich längs der Querrichtung 30 des
Grundkörpers 3 der Tragvorrichtung 1. Eine in Querrichtung 30 gemessene Länge 1 des
Fortsatzes 8 beträgt mindestens 100%, insbesondere mindestens 150%, im Ausführungsbeispiel
mindestens 180% der Höhe h des Fortsatzes 8. Der erste Führungsschlitz 28 ist in einem
in Querrichtung 30 gemessenen Führungsabstand s zum zweiten Führungsschlitz 29 angeordnet
(Fig. 10). Die Länge 1 des Fortsatzes 8 beträgt von 10% bis 35%, insbesondere von
20% bis 30% des Führungsabstands. Der Fortsatz 8 ist bezüglich der Querrichtung 30
in der Mitte zwischen den Führungsschlitzen 28 und 29 angeordnet. Wie in Fig. 4 dargestellt,
beträgt die Länge 1 des Fortsatzes 8 von 5% bis 25%, insbesondere von 10% bis 20%
der Unterseitenbreite u der Unterseite 9 des Grundkörpers 3.
[0042] Wie in Fig. 9 dargestellt, weist der Fortsatz 8 Vorsprünge 44 und 45 auf. Die Vorsprünge
44 stehen in Breitenrichtung 60 des Grundkörpers 3 über eine Stegplatte 46 des Fortsatzes
8 hervor. Die Stegplatte 46 steht in Hochrichtung 70 des Fortsatzes 8 über die Grundplatte
7 hervor. Die Stegplatte 46 ist im Ausführungsbeispiel eine Platte mit jeweils einer
ebenen Oberfläche auf zwei sich gegenüberliegenden Seiten. Die Vorsprünge 44 und 45
stehen jeweils über eine der beiden ebenen Oberflächen hervor. Die Vorsprünge 45 stehen
entgegen der Breitenrichtung 60 über die Stegplatte 46 hervor. Die Vorsprünge 44 und
45 sind in Querrichtung 30 des Grundkörpers 3 voneinander beabstandet. Eine Längsrichtung
der Vorsprünge 44 und 45 erstreckt sich in Hochrichtung 70 des Fortsatzes 8. Die Schlaufe
14 liegt mit ihrer Innenseite an den Vorsprüngen 44 und 45 an. Durch die Vorsprünge
45 und 46 lässt sich die Schlaufe 14 einfach über den Fortsatz 8 schieben und wieder
von ihm lösen. Dadurch kann der Fortsatz 8 leicht in die Schlaufe 14 eingefädelt werden
und gleichzeitig ergibt sich eine möglichst spielfreie Verbindung zwischen Fortsatz
8 und Schlaufe 14. Die Vorsprünge 44 und 45 sind als Rippen ausgebildet. Die Vorsprünge
44 und 45 erhöhen die Stabilität des Fortsatzes 8.
[0043] Wie insbesondere in den Fig. 6 bis 8 dargestellt, ist an der Unterseite 9 des Grundkörpers
3 im Bereich der Hochseiten 24 und 25 je eine Anlagefläche 26, 27 ausgebildet. Beim
Einsatz der Tragvorrichtung 1 stützt sich der Grundkörper 3 mit den Anlageflächen
26 und 27 am Gesamtgurt 10 ab. Die erste Anlagefläche 26 ist dem ersten Schultergurt
13 zugeordnet. Die zweite Anlagefläche 27 ist dem zweiten Schultergurt 23 zugeordnet.
Die erste Anlagefläche 26 ist angrenzend zum ersten Schultergurt 13 angeordnet. Die
zweite Anlagefläche 27 ist angrenzend zum zweiten Schultergurt 23 angeordnet. Die
Querrichtung 30 des Grundkörpers 3 verläuft von der ersten Anlagefläche 26 hin zur
zweiten Anlagefläche 27. Die erste Anlagefläche 26 erstreckt sich in Richtung entgegen
der Querrichtung 30 bis zur dem ersten Schultergurt 13 zugeordneten ersten Hochseite
25 des Grundkörpers 3. Die zweite Anlagefläche 27 erstreckt sich in Querrichtung 30
bis zur dem zweiten Schultergurt 23 zugeordneten zweiten Hochseite 25 des Grundkörpers
3. Wie in Fig. 8 dargestellt, erstreckt sich die Anlagefläche 26, 27 über weniger
als 10% der Unterseitenbreite u der Unterseite 9 des Grundkörpers 3. Der Grundkörper
3 stützt sich beim Einsatz der Tragvorrichtung 1 entgegen der Hochrichtung 40 mit
den Anlageflächen 26 und 27 am Gesamtgurt ab. In Querrichtung 30 des Grundkörpers
3 zwischen den Anlageflächen 26 und 27 kann der Gesamtgurt 10 derart angeordnet sein,
dass vom Grundkörper 3 keine Kraft entgegen der Hochrichtung 40 auf den Gesamtgurt
10 wirkt. Der Abstützbereich 20 erstreckt sich in Querrichtung 20 von der ersten Anlagefläche
26 bis zur zweiten Anlagefläche 27. Der Abstützbereich 20 umfasst beide Anlageflächen
26 und 27.
[0044] Wie in Fig. 3 dargestellt, ist die erste Anlagefläche 26 der Tragvorrichtung 1 gegen
die Hochrichtung 40 der Tragvorrichtung 1 geneigt. Die erste Anlagefläche 26 ist in
einem Winkel α von 40° bis 80°, im Ausführungsbeispiel von 45° bis 70° gegen die Hochrichtung
40 des Grundkörpers 3 der Tragvorrichtung 1 orientiert. Dasselbe gilt für die in Fig.
3 nicht dargestellte zweite Auflagefläche 27. Wie in Fig. 1 ersichtlich, verläuft
das Band 15 des Gesamtgurts 10 dadurch im Bereich der Anlagefläche 26 schräg zur Hochrichtung
40 des Grundkörpers 3 der Tragvorrichtung 1. Dadurch kann ein Benutzer der Tragvorrichtung
seinen Arm problemlos durch einen zwischen Grundkörper 3 und Gesamtgut 10 gebildeten
Raum führen und die Tragvorrichtung 1 so auf dem Rücken tragen.
[0045] Wie insbesondere in Fig. 8 dargestellt, ist der Fortsatz 8 in Querrichtung 30 zwischen
der ersten Anlagefläche 26 und der zweiten Anlagefläche 27 angeordnet. Zwischen dem
Fortsatz 8 und der ersten Anlagefläche 26 ist eine erste Führung 28 angeordnet. Zwischen
dem Fortsatz 8 und der zweiten Anlagefläche 27 ist eine zweite Führung 29 angeordnet.
Die Führung 28, 29 richtet die Breitseite 31 des Gesamtgurts 10 parallel zur Hochrichtung
70 des Fortsatzes 8 aus. Wie in Fig. 10 dargestellt, sind die Führungen 28 und 29
im Ausführungsbeispiel als Schlitze im Grundkörper 3 ausgeführt. Die Schlitze verlaufen
ausgehend von der Unterseite 9 des Grundkörpers 3 in Hochrichtung 40 des Grundkörpers
3. Der Gesamtgurt 10 ist in die die Führungen 28 und 29 bildenden Schlitze gesteckt.
Der erste Steg 35 deckt die erste Führung 28 ab. Der zweite Steg 36 deckt die zweite
Führung 29 ab. In Hochrichtung 70 des Fortsatzes 8 sind die Schlitze 28, 29 von den
Stegen 35, 36 der Abdeckvorrichtung 6 verschlossen. Die Schlitze 28, 29 verjüngen
sich in Hochrichtung 40 des Grundkörpers 3.
[0046] Wie beispielsweise aus Fig. 5 ersichtlich, wird die Ausrichtung der Breitseite 31
des Gesamtgurts 10 zwischen der ersten Anlagefläche 26 und der ersten Führung 28 verdreht.
Genauso wird die Ausrichtung der Breitseite 31 des Gesamtgurts 10 zwischen der zweiten
Anlagefläche 27 und der zweiten Führung 29 verdreht. Hierbei erfolgt eine Verdrehung
der Breitseite 31 des Gesamtgurts 10 um 40° bis 80°, insbesondere um 45° bis 70°.
Zwischen der ersten Führung 28 und der zweiten Führung 29 ist die Breitseite 31 des
Gesamtgurts 10 konstant in Hochrichtung 70 des Fortsatzes 8 ausgerichtet.
[0047] Wie in Fig. 4 dargestellt, liegen die Schlitze der Führungen 28 und 29 in der gedachten
Ebene E. In Querrichtung 30 zwischen der ersten Führung 28 und der zweiten Führung
29 verläuft der Gesamtgurt 10 überwiegend auf einer Geräteseite der Ebene E. Die Geräteseite
der Ebene E ist im Einsatz der Tragvorrichtung 1 dem Benutzer abgewandt. Im Bereich
zwischen der ersten Führung 28 und der zweiten Führung 29 verläuft das Band 15 des
Gesamtgurts 10 über mindestens 90% eines in Querrichtung 30 gemessenen Abstands zwischen
der ersten Führung 28 und der zweiten Führung 29 auf der Geräteseite der Ebene E.
[0048] Der Fortsatz 8 erstreckt sich in Breitenrichtung 60 über einen Fortsatzdickenbereich
19. Mindestens 70% des Fortsatzdickenbereichs 19 sind auf der Geräteseite der gedachten
Ebene E angeordnet. Dadurch verläuft das Band 15 im Bereich zwischen der ersten Führung
28 und der zweiten Führung 29 in Draufsicht auf die Unterseite 9 in einem Bogen.
[0049] Fig. 13 zeigt ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel der Tragvorrichtung 1.
Die Tragvorrichtung 1 nach Fig. 13 entspricht der Tragvorrichtung nach den Figuren
1 bis 10. Lediglich das Band 15 nach den Figuren 1 bis 10 ist im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 13 durch ein Band 55 ersetzt. Bezugszeichen von sich entsprechenden Teilen
sind in den Figuren 1 bis 10 und in Fig. 13 gleich gewählt.
[0050] Die Schlaufe 14 besteht aus dem durchgehenden Band 55 und einem Aufnäher 56. Die
Lasche 56 ist an dem durchgehenden Band 55 befestigt. Zwischen der ersten Führung
28 und der zweiten Führung 29 verläuft das Band 55 im Betrieb im Wesentlichen, insbesondere
vollständig in der gedachten Ebene E. Das Band 55 verläuft geradlinig und gestrafft
von der ersten Führung 28 zur zweiten Führung 29. Der Aufnäher 56 steht über die Ebene
E in Breitenrichtung 60 vor und nimmt den Fortsatz 8 auf. Um eine Biegebelastung des
Fortsatzes 8 zu minimieren, verläuft der Fortsatz 8 an der Befestigungsstelle 5 im
Wesentlichen parallel zu dem im Abstützbereich 5 geradlinig gestreckt zwischen den
Führungen 28 und 29 verlaufenden Band 55.
1. Tragvorrichtung für ein handgeführtes Arbeitsgerät, wobei die Tragvorrichtung (1)
einen Gesamtgurt (10) umfasst, der zwei Schultergurte (13, 23) bildet, wobei der Gesamtgurt
(10) ein erstes Ende (11) und ein zweites Ende (21) aufweist, wobei das erste Ende
(11) und das zweite Ende (21) an einem Grundkörper (3) der Tragvorrichtung (1) zumindest
mittelbar festgelegt sind, wobei der Gesamtgurt (10) den Grundkörper (3) zwischen
dem ersten Ende (11) und dem zweiten Ende (21) in einem Abstützbereich (20) abstützt,
wobei die beiden Schultergurte (13, 23) im Abstützbereich (20) unabhängig vom Grundkörper
(3) zumindest mittelbar miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamtgurt (10) an einer Befestigungsstelle (5) im Abstützbereich (20) gegen
ein Verschieben in seiner Längsrichtung (50) am Grundkörper (3) fixiert ist.
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamtgurt (10) ausschließlich durch den Grundkörper (3) gegen ein Verschieben
in seiner Längsrichtung (50) am Grundkörper (3) fixiert ist.
3. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamtgurt (10) im Abstützbereich (20) lösbar am Grundkörper (3) fixiert ist.
4. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Tragvorrichtung (1) eine Abdeckvorrichtung (6) umfasst, die die Befestigungsstelle
(5) zumindest teilweise abdeckt.
5. Tragvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckvorrichtung (6) den Gesamtgurt (10) gegen ein Lösen vom Grundkörper (3)
sichert.
6. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamtgurt (10) durch einen gegenüber einer Grundplatte (7) des Grundkörpers
(3) hervorstehenden Fortsatz (8) an der Befestigungsstelle (5) gegen ein Verschieben
in seiner Längsrichtung (50) am Grundkörper (3) fixiert ist.
7. Tragvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamtgurt (10) eine Schlaufe (14, 34) umfasst, und dass die Schlaufe (14, 34)
derart gestaltet ist, dass mit der Schlaufe (14, 34) ein Einhängen des Gesamtgurts
(10) an dem Fortsatz (8) möglich ist.
8. Tragvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamtgurt (10) quer zu seiner Längsrichtung (50) eine Breitseite (31) und eine
Flachseite (32) aufweist, und dass im Bereich des Fortsatzes (8) die Flachseite (32)
der Grundplatte (7) zugewandt ist und der Gesamtgurt (10) mit seiner Breitseite (31)
an dem Fortsatz (8) anliegt.
9. Tragvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (8) als Steg mit einer Fortsatzhöhe (h) ausgebildet ist, dass die Breitseite
(31) des Gesamtgurts (10) sich im Bereich des Fortsatzes (8) über eine Gesamtgurtbreite
(b) erstreckt, und dass die Fortsatzhöhe (h) des Fortsatzes (8) mindestens 75%, insbesondere
mindestens 100% der Gesamtgurtbreite (b) beträgt.
10. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (8) einteilig mit der Grundplatte (7) ausgebildet ist.
11. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schultergurte (13, 23) im Abstützbereich (20) über ein ununterbrochen
durchgehendes Band (15) miteinander verbunden sind.
12. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (3) von einer Unterseite (9) begrenzt ist, dass die Unterseite (9)
eine Unterseitenbreite (u) besitzt, und dass sich der Abstützbereich (20) über mindestens
60% der Unterseitenbreite (u) der Unterseite (9) entlang einer Querrichtung (30) erstreckt.
13. Tragvorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, der Grundkörper (3) zwei sich in Querrichtung (30) gegenüberliegende Hochseiten
(24, 25) aufweist, dass an der Unterseite (9) im Bereich der Hochseiten (24, 25) je
eine Anlagefläche (26, 27) derart ausgebildet ist, dass sich der Grundkörper (3) beim
Einsatz der Tragvorrichtung (1) mit den Anlageflächen (26, 27) am Gesamtgurt (10)
abstützt.
14. Tragvorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageflächen (26, 27) der Tragvorrichtung (1) in einem Winkel (α) von 40° bis
80°, insbesondere von 45° bis 70° gegen die Hochrichtung (40) der Tragvorrichtung
(1) orientiert sind.
15. Tragvorrichtung nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (8) zwischen den Anlageflächen (26, 27) angeordnet ist, dass zwischen
dem Fortsatz (8) und der Anlagefläche (26, 27) eine Führung (28, 29) angeordnet ist,
die die Breitseite (31) des Gesamtgurts (10) parallel zu einer Hochrichtung (70) des
Fortsatzes (8) ausrichtet.
16. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (3) L-förmig ist, dass die L-Form von einer Bodenplatte und eine
Rückenplatte des Grundkörpers (3) gebildet ist, und dass die Bodenplatte die Grundplatte
(7) ist.