[0001] Die Erfindung betrifft eine Wäschebearbeitungsvorrichtung nach dem Anspruch 1, eine
Projektionseinheit für die Wäschebearbeitungsvorrichtung nach dem Anspruch 15 und
ein Verfahren mit der Wäschebearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 16.
[0002] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Flexibilität bereitzustellen. Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1, 15 und 16 gelöst,
während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen
entnommen werden können.
[0003] Es wird eine Wäschebearbeitungsvorrichtung mit einem Wäschebearbeitungsgerät, insbesondere
einer Waschmaschine, einem Waschtrockner und/oder einem Wäschetrockner, mit zumindest
einem Wasch- und/oder Trockenbehälter zur Aufnahme einer zu bearbeitenden Wäsche,
mit einem Grundkörper, welcher zumindest eine Tür zu einer Begrenzung des Wasch- und/oder
Trockenbehälters aufweist und mit einer Projektionseinheit, welche zumindest dazu
vorgesehen ist, zumindest ein Bild, insbesondere zumindest mit Geräteinformation des
Wäschebearbeitungsgeräts, mittels einer Projektion auszugeben, vorgeschlagen. Durch
eine derartige Ausgestaltung kann vorteilhaft eine hohe Flexibilität erreicht werden.
Insbesondere kann vorteilhaft eine beliebige Anzahl an Anzeigen und/oder Interfaces
(z.B. in verschiedenen Sprachen, verschiedenen Farben, verschiedenen Anordnungen etc.)
mittels der Projektionseinheit angezeigt werden. Dadurch kann vorteilhaft eine Anzahl
von Displayvarianten oder Bedienblendenvarianten reduziert werden. Zudem kann vorteilhaft
eine Vielzahl verschiedener Größen der Anzeige und/oder des Interfaces ermöglicht
werden, insbesondere indem eine Größe der durch die Projektionseinheit ausgegebenen
Projektion, beispielsweise mittels eines Objektivs o.ä., variiert werden kann. Zudem
kann vorteilhaft die Anzeige und/oder das Interface an verschiedene Situationen angepasst
werden, beispielsweise könnte das durch die Projektionseinheit ausgegebene Bild unterschiedliche
Inhalte an einem Verkaufsort (Point of Sale) und an einem Betriebsort anzeigen. Außerdem
kann die Projektionseinheit im Vergleich zu einem Display, z.B. einem TFT-Display,
ein vorteilhaft niedriges Verhältnis aus Energieverbrauch und erreichbarer Displaydiagonale
auf, insbesondere da ein Projektor nur eine einzelne LED als Lichtquelle benötigt.
Vorteilhaft können durch eine Reduktion einer Anzahl notwendiger LEDs für eine Anzeige
zudem Kosten und Energiebedarf gesenkt werden. Die Projektionseinheit ist vorzugsweise
innerhalb des Wäschebearbeitungsgeräts angeordnet. Es ist jedoch auch denkbar, dass
die Projektionseinheit, insbesondere ein Projektor der Projektionseinheit, zumindest
teilweise außerhalb oder vollständig außerhalb des Wäschebearbeitungsgeräts angeordnet
ist. Vorzugsweise ist die Projektionseinheit dazu vorgesehen, das Bild derart auszugeben,
dass es auf eine Fläche, insbesondere auf eine von außen sichtbare Fläche, des Wäschebearbeitungsgeräts
projiziert wird. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Projektionseinheit dazu vorgesehen,
das Bild derart auszugeben, dass es auf eine Fläche projiziert wird, welche nicht
zu dem Wäschebearbeitungsgerät zugehörig ist, beispielsweise auf eine Wand, auf einen
Boden oder auf eine speziell dafür vorgesehene Leinwand.
[0004] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Projektionseinheit zumindest den Projektor umfasst,
und dass der Projektor zumindest teilweise in die Tür, insbesondere in einen Türflügel
der Tür und/oder in einen mit dem Türflügel mitgeschwenkten Rahmen der Tür integriert
ist. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Kompaktheit der Gesamtkonstruktion erreicht
werden. Zudem kann vorteilhaft auf zusätzliche optische Einkoppelelemente, welche
dazu vorgesehen sind, ein Bild eines Projektors von außerhalb der Tür in die Tür einzukoppeln,
verzichtet werden. Dadurch kann vorteilhaft ein einfacher Aufbau erreicht werden.
Vorteilhaft kann eine hohe Flexibilität, insbesondere hinsichtlich einer Wahl eines
Projektors und/oder hinsichtlich eines Austauschs eines Projektors erreicht werden,
insbesondere da ein Zugang zu einer Tür oder ein Austausch einer Tür weitaus einfacher
ist als ein Öffnen des gesamten Geräts. Beispielsweise kann die Projektionseinheit
und/oder der Projektor vorteilhaft ein eigenes Modul ausbilden, welches insbesondere
einfach montierbar oder demontierbar ist. Zudem kann vorteilhaft auf ein Display in
der Tür, insbesondere im Bereich einer Sichtscheibe der Tür, verzichtet werden, wodurch
insbesondere Kosten gering gehalten werden können. Vorteilhaft kann eine Größe einer
Projektion des Projektors stufenlos eingestellt und/oder variiert werden. Dadurch
kann vorteilhaft eine hohe Flexibilität hinsichtlich einer Anzeigegröße erreicht werden.
Außerdem kann, insbesondere durch einen modularen Aufbau von Tür und/oder Projektionseinheit
eine einfache Nachrüstung von bereits im Einsatz befindlichen Geräten ermöglicht werden.
[0005] Unter einer "Wäschebearbeitungsvorrichtung" soll insbesondere eine Waschmaschinenvorrichtung,
eine Waschtrocknervorrichtung und/oder eine Wäschetrocknervorrichtung verstanden werden,
welche zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Wäschebearbeitungsgeräts,
insbesondere einer Waschmaschine, eines Waschtrockners und/oder eines Wäschetrockners,
ausbildet. Insbesondere kann die Wäschebearbeitungsvorrichtung auch das gesamte Wäschebearbeitungsgerät
umfassen. Unter einem "Grundkörper" soll insbesondere ein Teil des Wäschebearbeitungsgeräts
verstanden werden, welcher das Wäschebearbeitungsgerät nach außen begrenzt. Vorzugsweise
bildet der Grundkörper ein Gehäuse, vorzugsweise inklusive Tür, des Wäschebearbeitungsgeräts
aus. Unter einer "Projektionseinheit" soll insbesondere eine Einheit, vorzugsweise
ein optisches Gerät, verstanden werden, welche/s dazu vorgesehen ist, eine zweidimensionale
Vorlage auf einer Bildfläche, insbesondere mittels einer Projektion, abzubilden. Der
Projektor weist insbesondere zumindest ein Objektiv auf. Der Projektor weist insbesondere
eine eigene Lichtquelle auf. Vorteilhaft benötigt der Projektor im Vergleich zu einem
Display, beispielsweise einem TFT-Display lediglich eine einzige Lichtquelle, beispielsweise
LED. Dadurch kann vorteilhaft eine Anzahl von LEDs und somit auch Kosten gering gehalten
werden. Vorteilhaft kann ein besonders günstiges Verhältnis aus Kosten oder Energiebedarf
zu Displaygröße erreicht werden. Der Projektor ist dazu vorgesehen eine, insbesondere
mittels eines Liquid Crystal on Silicon (LCoS)-Controllers erzeugte, Vorlage, vorzugsweise
vergrößert, abzubilden. Das Bild ist insbesondere als ein statisches Bild oder als
ein bewegtes Bild ausgebildet. Das Bild kann insbesondere zu einer Anzeige von Geräteinformationen
und/oder zu einer Bereitstellung von Bedienschaltflächen dienen. Unter einer "Geräteinformation"
soll insbesondere eine dem Wäschebearbeitungsgerät zugeordnete Information und/oder
Eingabeaufforderung verstanden werden. Die Geräteinformation kann insbesondere eine
Information über einen Status, einen Betriebszustand, einen Betriebsfortschritt, einen
Betriebsmodus, eine Handlungsanweisung oder dergleichen umfassen. Beispielsweise kann
eine verbleibende Dauer bis zu einer Fertigstellung des aktuellen Wäschebearbeitungsvorgangs
angezeigt werden. Insbesondere ist das Bild dazu vorgesehen, jegliche Anzeige darzustellen,
welche auch durch ein projektionsfreies Bedienpanel eines Wäschebearbeitungsgeräts
angezeigt werden kann. Die Tür ist insbesondere dazu vorgesehen, den Wasch- und/oder
Trockenbehälter wasserdicht zu verschließen. Die Tür ist insbesondere zumindest bereichs-
und/oder teilweise transparent ausgebildet. Die Tür ist vorzugsweise auf einer Frontseite
des, insbesondere als Frontloader ausgebildeten, Wäschebearbeitungsgeräts angeordnet.
Alternativ kann die Tür aber auch beispielsweise auf einer Oberseite eines, insbesondere
als Toploader ausgebildeten Wäschebearbeitungsgeräts angeordnet sein. Unter der Wendung
"in die Tür integriert" soll insbesondere an und/oder vorzugsweise in der Tür angeordnet
verstanden werden. Insbesondere ist der Projektor derart in die Tür, insbesondere
den Türflügel, integriert, dass er bei einer Bewegung der Tür, insbesondere des Türflügels,
mitbewegt wird, vorzugsweise bei einer Schwenkung der Tür, insbesondere des Türflügels,
mitgeschwenkt wird. Insbesondere ist der Projektor positionsfest relativ zu einem
Rahmen der Tür an der Tür befestigt. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell
ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer
bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das
Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand
erfüllt und/oder ausführt.
[0006] Ferner wird vorgeschlagen, dass der Projektor zwischen einem äußeren Rahmen und einem
inneren Rahmen eines Türflügels der Tür angeordnet ist. Dadurch kann vorteilhaft eine
besonders hohe Kompaktheit und/oder eine besonders einfache Ausgestaltung der Waschgerätevorrichtung
erreicht werden. Insbesondere kann eine besonders vorteilhafte Integration des Projektors
in die Tür erreicht werden. Insbesondere überlappen der äußere Rahmen und der innere
Rahmen in zumindest einer Richtung, insbesondere in einer senkrecht auf eine Sichtfläche
der Tür stehende Richtung, zumindest zu einem Großteil. Unter einem "Großteil" soll
insbesondere 51 %, vorzugsweise 66 %, bevorzugt 75 % und besonders bevorzugt 90 %
verstanden werden. Insbesondere umfasst der äußere Rahmen und/oder der innere Rahmen
zumindest eine, vorzugsweise in zumindest einer Ebene vollständig von dem Rahmen umgebene,
Sichtöffnung, welche dazu vorgesehen ist, eine Sichtscheibe aufzunehmen. Unter einem
Türflügel soll insbesondere ein beweglicher, vorzugsweise schwenkbarer, Teil einer
Tür verstanden werden. Insbesondere ist der äußere Rahmen auf einer dem Wasch- und/oder
Trockenbehälter abgewandten Seite der Tür angeordnet. Insbesondere ist der innere
Rahmen auf einer dem Wasch- und/oder Trockenbehälter zugewandten Seite der Tür angeordnet.
[0007] Außerdem wird vorgeschlagen, dass die Tür ein Abstandshalterelement aufweist, welches
zwischen dem äußeren Rahmen und dem inneren Rahmen angeordnet ist und welches einen
Aufnahmeraum ausbildet, der zumindest dazu vorgesehen ist, den Projektor aufzunehmen.
Dadurch kann eine besonders vorteilhafte Integration des Projektors in die Tür sichergestellt
werden. Insbesondere kann eine besonders hohe Stabilität der Tür mit dem integrierten
Projektor erreicht werden. Insbesondere ist das Abstandshalterelement, der innere
Rahmen und/oder der äußere Rahmen zumindest im Wesentlichen ring- oder ellipsenförmig
ausgebildet. Insbesondere ist das Abstandshalterelement dazu vorgesehen, zumindest
formschlüssig mit dem inneren Rahmen und/oder mit dem äußeren Rahmen verbunden zu
werden. Insbesondere bildet das Abstandshalterelement zumindest ein Versteifungselement
aus, welches dazu vorgesehen ist, die Tür, insbesondere den Türflügel, vorzugsweise
zumindest in einer Türebene der Tür, zu versteifen. Insbesondere berühren sich in
einem montierten Zustand der Tür der äußere Rahmen und das Abstandshalterelement,
der innere Rahmen und das Abstandshalterelement und/oder der innere Rahmen und der
äußere Rahmen. Vorzugsweise ist der Aufnahmeraum auf einer dem inneren Rahmen zugewandten
Seite des Abstandshalterelements angeordnet. Bevorzugt ist der Projektor auf einer
dem inneren Rahmen zugewandten Seite des Abstandshalterelements angeordnet. Alternativ
kann der Aufnahmeraum auch auf einer dem äußeren Rahmen zugewandten Seite des Abstandshalterelements
angeordnet sein. Insbesondere sind Maße und/oder Form des Aufnahmeraums zumindest
im Wesentlichen an eine Form des Projektors angepasst.
[0008] Zusätzlich wird vorgeschlagen, dass der Projektor in einer unteren Hälfte der Tür
angeordnet ist. Dadurch kann vorteilhaft eine besonders hohe Kompaktheit der Projektionseinheit,
insbesondere in eine Richtung senkrecht zu der Sichtfläche der Tür, erreicht werden.
Insbesondere kann trotz eines begrenzten Raums in der Tür ein vorteilhaft großer Projektionspfad
erreicht werden, wodurch eine möglichst geringe Komplexität eines Optiksystems, insbesondere
eines Spiegel- und/oder Linsensystems, der Projektionseinheit zu einer Führung des
projizierten Bilds erreicht werden.
[0009] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Projektionseinheit zumindest das Optiksystem
umfasst, welches dazu vorgesehen ist, das durch den Projektor ausgegebene Bild derart
umzulenken, dass es auf einer Vorderfläche des Grundkörpers erscheint. Dadurch kann
eine vorteilhaft hohe Kompaktheit der Waschgerätevorrichtung erreicht werden, insbesondere
mit einer besonders effektiven Raumausnutzung. Vorzugsweise umfasst das Optiksystem
zumindest einen Spiegel und/oder zumindest eine Linse. Insbesondere ist das Optiksystem
dazu vorgesehen, einen von dem Projektor ausgesandten Lichtstrahl zumindest einmal
um zumindest 90° abzulenken. Insbesondere ist eine Projektionsrichtung des Projektors,
welche insbesondere durch eine Abstrahlrichtung des Objektivs des Projektors vorgegeben
ist, im Wesentlichen parallel zu einer Projektionsebene auf, welche das durch den
Projektor projizierte Bild für einen Bediener sichtbar dargestellt wird. Unter "im
Wesentlichen parallel" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ
zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei die
Richtung gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere kleiner als 8°,
vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Unter
einer "Vorderfläche" des Grundkörpers soll insbesondere die Sichtfläche der Tür verstanden
werden. Die Sichtfläche der Tür ist insbesondere die für einen Bediener von außen
sichtbare Oberfläche der Tür. Alternativ ist denkbar, dass mittels des Optiksystems
das von dem Projektor ausgegebene Bild derart umgelenkt wird, dass es aus der Tür
herausgeführt und auf einer außerhalb der Tür liegenden Vorderfläche des Grundkörpers
erscheint, beispielsweise in einem Bereich einer Bedienblende des Wäschebearbeitungsgeräts.
Insbesondere ist denkbar, dass ein Teil des durch den Projektor ausgegebenen Bilds
derart von dem Optiksystem abgelenkt wird, dass es auf einer Vorderfläche der Tür
erscheint und dass ein weiterer Teil des durch den Projektor ausgegebenen Bilds derart
abgelenkt wird, dass es auf einer Vorderfläche des Grundkörpers in einem Bereich außerhalb
der Tür, beispielsweise in einem Bereich eines Bedienpanels des Wäschebearbeitungsgeräts,
erscheint. Dazu ist es insbesondere notwendig, das ausgegebene Bild in zwei Teilbilder
aufzuteilen, welche jeweils unterschiedlich von dem Optiksystem ablenkbar sind.
[0010] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das Optiksystem dazu vorgesehen ist, das durch
den Projektor ausgegebene Bild derart umzulenken, dass es in der Sichtscheibe der
Tür erscheint. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Flexibilität erreicht werden. Insbesondere
kann vorteilhaft eine bereits vorhandene, vorteilhaft in einem Sichtfeld eines Bedieners
liegende, Fläche zusätzlich für eine Bildanzeige verwendet werden. Die Sichtscheibe
ist insbesondere als eine zumindest im Wesentlichen transparente Scheibe ausgebildet,
welche dazu vorgesehen ist, eine Sicht in den Wasch- und/oder Trockenbehälter, insbesondere
auch während eines aktiven Betriebs des Wäschebearbeitungsgeräts, zu erlauben. Die
Sichtscheibe ist im Wesentlichen zentral in der Tür angeordnet. Insbesondere ist die
Sichtscheibe zumindest im Wesentlichen rund oder elliptisch. Insbesondere ist ein
Zentrum der Sichtscheibe relativ zu einem Zentrum des Türflügels leicht nach oben
versetzt angeordnet. Dadurch kann vorteilhaft zusätzlicher Bauraum für die Integration
des Projektors geschaffen werden.
[0011] Wenn das Optiksystem zumindest ein Projektionselement umfasst, welches auf die Sichtscheibe
aufgebracht ist und welches dazu vorgesehen ist, das durch den Projektor ausgegebene
Bild darzustellen, kann vorteilhaft eine besonders hohe Lichtausbeute einer Projektion
erreicht werden, wodurch vorteilhaft ein Energiebedarf möglichst niedrig gehalten
werden kann. Das Projektionselement ist insbesondere dazu vorgesehen, das durch den
Projektor ausgegebene Bild zumindest teilweise zu absorbieren. Vorzugsweise ist das
Projektionselement mit der Sichtscheibe verklebt oder verschweißt.
[0012] Zudem wird vorgeschlagen, dass das Projektionselement als ein/e, insbesondere zumindest
teilweise transparente/s, Rückprojektionselement, insbesondere Rückprojektionsfolie,
ausgebildet ist. Dadurch kann vorteilhaft das Optiksystem besonders einfach ausgestaltet
werden, insbesondere da eine Einstrahlung des Bilds von einer Rückseite einer Sichtfläche
erfolgen kann. Unter "teilweise transparent" soll insbesondere mit einer mittleren
Transmissivität über alle sichtbaren Lichtwellenlängen von zumindest 30 %, vorzugsweise
zumindest 50 %, bevorzugt von zumindest 70 % und besonders bevorzugt von höchstens
90 %, verstanden werden. Insbesondere ist das Rückprojektionselement dazu vorgesehen,
ein von einer Rückseite des Rückprojektionselements aus eingestrahltes Bild auf einer
Vorderseite des Rückprojektionselements für einen Betrachter sichtbar zu machen. Insbesondere
weist das Rückprojektionselement einen Leuchtdichtefaktor (bei einem Blickwinkel von
0°) von zumindest 1,05, vorzugsweise von zumindest 1,3, bevorzugt von zumindest 1,5
und besonders bevorzugt von zumindest 2 auf. Insbesondere ist das Rückprojektionselement
als eine Rückprojektionsfolie aus PVC ausgebildet.
[0013] Wenn das Optiksystem dazu vorgesehen ist, das durch den Projektor ausgegebene Bild
derart umzulenken, dass es auf einer Vorderfläche einer Rahmeneinheit einer Sichtscheibe
der Tür, insbesondere des Türflügels, erscheint, kann vorteilhaft eine hohe Flexibilität
erreicht werden. Insbesondere kann vorteilhaft eine bereits vorhandene, vorteilhaft
in einem Sichtfeld eines Bedieners liegende, Fläche zusätzlich für eine Bildanzeige
verwendet werden. Vorteilhaft bleibt zudem ein ungehinderter Blick in ein Inneres
des Wasch- und/oder Trockenbehälters durch die Sichtscheibe möglich.
[0014] Außerdem wird vorgeschlagen, dass das Optiksystem zumindest den Spiegel umfasst,
welcher insbesondere zumindest dazu vorgesehen ist, das durch den Projektor ausgegebene
Bild um einen Winkel von wenigstens 50°, vorzugsweise von wenigstens 60° und bevorzugt
von wenigstens 80° abzulenken. Der Spiegel ist insbesondere als ein vollreflektierender
oder als ein semitransparenter Spiegel ausgebildet. Durch einen semitransparenten
Spiegel kann vorteilhaft ein Blick in das Innere des Wasch- und/oder Trockenbehälters
durch die Sichtscheibe und durch den semitransparenten Spiegel ermöglicht werden.
Insbesondere weist der semitransparente Spiegel eine Transmission von mindestens 30
%, vorzugsweise mindestens 50 % und bevorzugt mindestens 65 % auf. Insbesondere ist
denkbar, dass der Spiegel als ein elektrisch schaltbarer Spiegel ausgebildet ist,
dessen Transparenz und/oder Reflektivität von einer angelegten Spannung abhängt.
[0015] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Projektionseinheit eine Recheneinheit aufweist,
welche zumindest zu einer Ansteuerung des Projektors vorgesehen ist und welche in
die Tür integriert ist. Dadurch kann vorteilhaft ein einfacher Aufbau erreicht werden.
Beispielsweise kann die Recheneinheit vorteilhaft ein eigenes Modul ausbilden, welches
insbesondere einfach montierbar oder demontierbar ist. Vorteilhaft kann die Recheneinheit
ein Speichermodul umfassen, welches dazu vorgesehen ist, verschiedene Programme abzuspeichern,
die insbesondere dazu vorgesehen sind, Informationen in verschiedenen Sprachen oder
in verschiedenen Designs zur Projektion mittels des Projektors auszugeben. Auch ist
dadurch beispielsweise möglich, unterschiedliche Anzeigen für unterschiedliche Aufgaben
auszugeben. Beispielsweise könnte an einem Verkaufsort eine Übersicht der Gerätespezifikationen
oder ein Verkaufspreis durch die Projektionseinheit angezeigt werden. Unter einer
"Recheneinheit" soll insbesondere eine Einheit mit einem Informationseingang, einer
Informationsverarbeitung und einer Informationsausgabe verstanden werden. Vorteilhaft
weist die Recheneinheit zumindest einen Prozessor, einen Speicher, Ein- und Ausgabemittel,
weitere elektrische Bauteile, ein Betriebsprogramm, Regelroutinen, Steuerroutinen
und/oder Berechnungsroutinen auf. Vorzugsweise sind die Bauteile der Recheneinheit
auf einer gemeinsamen Platine angeordnet und/oder vorteilhaft in einem gemeinsamen
Gehäuse angeordnet. Insbesondere ist die Recheneinheit als ein Einplatinencomputer,
beispielsweise ein Raspberry Pi®-Computer, ausgebildet. Insbesondere umfasst die Recheneinheit
den LCoS-Controller oder ist mit einem von der Recheneinheit getrennt ausgebildeten
LCoS-Controller der Projektionseinheit verbunden. Insbesondere umfasst die Projektionseinheit
eine Kühleinheit, welche zumindest dazu vorgesehen ist, die Recheneinheit, den Projektor
und/oder den LCoS-Controller zu kühlen. Vorzugsweise ist die Kühleinheit als ein Ventilator
oder als ein kaskadiertes Peltier-Element ausgebildet. Unter einer "Ansteuerung des
Projektors" soll insbesondere ein Erzeugen und Übertragen eines Bildes an den Projektor,
insbesondere mit Hilfe des LCoS-Controllers, verstanden werden. Insbesondere ist die
Recheneinheit derart in die Tür, insbesondere den Türflügel, integriert, dass sie
bei einer Bewegung der Tür, insbesondere des Türflügels, mitbewegt wird, vorzugsweise
bei einer Schwenkung der Tür, insbesondere des Türflügels, mitgeschwenkt wird. Insbesondere
ist der Projektor positionsfest relativ zu einem Rahmen der Tür an der Tür befestigt.
Insbesondere ist die Recheneinheit zwischen dem äußeren Rahmen und dem inneren Rahmen
des Türflügels angeordnet. Insbesondere ist die Recheneinheit in dem Aufnahmeraum
angeordnet.
[0016] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Projektionseinheit, insbesondere die Recheneinheit,
eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle umfasst. Dadurch kann vorteilhaft eine
Flexibilität weiter erhöht werden. Insbesondere kann vorteilhaft eine Vielzahl an
Bildern, Informationen und/oder Daten an die Projektionseinheit übermittelt werden,
welche anschließend von dem Projektor in einem Bild ausgegeben werden können. Vorteilhaft
erlaubt die Kommunikationsschnittstelle ein Update, eine Neuinstallation und/oder
einen Austausch des Betriebsprogramms, der Regelroutinen, der Steuerroutinen und/oder
der Berechnungsroutinen der Recheneinheit. Zudem ist denkbar, dass Daten über die
Kommunikationsschnittstelle auf die Recheneinheit gestreamt und durch den Projektor
angezeigt werden können. Insbesondere ist die Kommunikationsschnittstelle dazu vorgesehen,
von der Recheneinheit erhaltene Daten auszusenden und/oder Daten zu empfangen und
an die Recheneinheit zu übermitteln. Vorzugsweise umfasst die Kommunikationsschnittstelle
eine WLAN-Schnittstelle, eine Bluetooth-Schnittstelle, eine ZigBee-Schnittstelle,
eine NFC-Schnittstelle, eine WiMax-Schnittstelle, eine Enocean-Schnittstelle, eine
Z-Wave-Schnittstelle oder dergleichen. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass
die Recheneinheit eine kabelbasierte Schnittstelle, wie z.B. USB oder LAN, umfasst.
[0017] Außerdem wird vorgeschlagen, dass eine Fläche, über welche sich das durch den Projektor
ausgegebene Bild erstreckt, eine Interaktionsfläche für einen Bediener ausbildet,
welche insbesondere dazu vorgesehen ist, auf eine Annäherung oder eine Berührung einer
Bedienerhand zu reagieren. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Flexibilität erreicht
werden, insbesondere da Möglichkeiten für eine Benutzerinteraktion mit dem durch den
Projektor dargestellten Bild frei sind von Einschränkungen durch vordefinierte Schaltknöpfe.
Vorteilhaft kann zudem eine besonders hohe Bedienerfreundlichkeit und Intuitivität
erreicht werden. Vorteilhaft bildet die Fläche, über welche sich das durch den Projektor
ausgegebene Bild erstreckt, einen Touchscreen oder einen Touchless-Touchscreen aus.
Insbesondere erstreckt sich die Interaktionsfläche zumindest über einen Großteil des
Projektionselements oder über das gesamte Projektionselement. Insbesondere umfasst
die Interaktionsfläche einen Teil einer Oberfläche des Wäschebearbeitungsgeräts. Alternativ
ist jedoch auch denkbar, dass die Interaktionsfläche auf einer Oberfläche angeordnet
ist, welche getrennt von dem Wäschebearbeitungsgerät ist, d.h. insbesondere keinen
Teil der Oberfläche des Wäschebearbeitungsgeräts ausbildet. Beispielsweise kann die
Interaktionsfläche auf einer Wand oder auf einem Boden eines Raums in dem das Wäschebearbeitungsgerät
aufgestellt ist, angeordnet sein.
[0018] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Projektionseinheit ein optisches Erfassungselement
aufweist, welches dazu vorgesehen ist, die Annäherung der Bedienerhand an die Interaktionsfläche
und/oder die Berührung der Interaktionsfläche durch die Bedienerhand zu sensieren.
Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Flexibilität erreicht werden, insbesondere indem
eine Vielzahl möglicher Anordnungen der Interaktionsfläche, insbesondere innerhalb
des Wäschebearbeitungsgeräts oder außerhalb des Wäschebearbeitungsgeräts ermöglicht
werden kann. Insbesondere ist die Interaktionsfläche frei von einer Touch-Folie ausgebildet.
Dadurch kann vorteilhaft eine besonders einfache Konstruktion ermöglicht werden, wodurch
insbesondere Kosten niedrig gehalten werden können. Zudem kann vorteilhaft eine Größe
der Interaktionsfläche beliebig eingestellt und/oder geändert werden. Insbesondere
ist das optische Erfassungselement als eine Fotodiode, vorzugsweise eine Infrarot-Diode,
ausgebildet, welche dazu vorgesehen ist, eine Annäherung an die Interaktionsfläche
oder eine Berührung der Interaktionsfläche zu detektieren. Insbesondere ist die Fotodiode
dazu vorgesehen, einen Infrarot-Touchscreen auszubilden. Vorteilhaft kann dadurch
eine hohe Präzision und Geschwindigkeit von Interaktionen mittels der Interaktionsfläche
gewährleistet werden.
[0019] Ferner wird ein Verfahren mit der Wäschebearbeitungsvorrichtung vorgeschlagen, bei
welchem insbesondere ein Bild auf eine Sichtscheibe eines Wäschebearbeitungsgeräts
projiziert wird und mittels welchem vorteilhaft eine hohe Flexibilität erreicht werden
kann.
[0020] Die Wäschebearbeitungsvorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung
und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Wäschebearbeitungsvorrichtung
zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin
genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl
aufweisen.
[0021] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Frontalansicht eines Wäschebearbeitungsgeräts mit einer Wäschebearbeitungsvorrichtung,
- Fig. 2
- eine schematische Explosionsdarstellung eines Teils der Wäschebearbeitungsvorrichtung,
- Fig. 3
- ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens mit der Wäschebearbeitungsvorrichtung
und
- Fig. 4
- eine schematische Seitenansicht eines alternativen Wäschebearbeitungsgeräts mit einer
alternativen Wäschebearbeitungsvorrichtung.
[0023] Figur 1 zeigt eine Frontalansicht eines als Frontloader ausgebildeten Wäschebearbeitungsgeräts
12. Das beispielhaft dargestellte Wäschebearbeitungsgerät 12 aus der Fig. 1 ist ein
Waschtrockner. Alternativ könnte das Wäschebearbeitungsgerät 12 jedoch genauso ein
Wäschetrockner oder ein Waschvollautomat sein. Das Wäschebearbeitungsgerät 12 weist
eine Wäschebearbeitungsvorrichtung 10 auf. Die Wäschebearbeitungsvorrichtung 10 weist
einen Wasch- und/oder Trockenbehälter 14 auf. Der Wasch- und/oder Trockenbehälter
14 ist zu einer Aufnahme einer zu bearbeitenden Wäsche vorgesehen. Der Wasch- und/oder
Trockenbehälter 14 bildet eine Wasch- und/oder Trockentrommel aus. Die Wäschebearbeitungsvorrichtung
10 weist einen Grundkörper 16 auf. Der Grundkörper 16 umfasst zumindest ein Teil eines
Gehäuses 56 des Wäschebearbeitungsgeräts 12. Der Grundkörper 16 bildet das Gehäuse
56 des Wäschebearbeitungsgeräts 12 aus. Der Grundkörper 16 weist eine Tür 18 auf.
Die Tür 18 ist zu einer Begrenzung des Wasch- und/oder Trockenbehälters 14 nach außen
vorgesehen. Die Tür 18 ist zu einem zumindest wasserdichten Verschließen des Wasch-
und/oder Trockenbehälters 14 bei einem Wasch- und/oder Trockenvorgang vorgesehen.
Die Tür 18 umfasst einen Türflügel 30. Der Türflügel 30 ist um eine Vertikalachse
schwenkbar ausgebildet.
[0024] Die Wäschebearbeitungsvorrichtung 10 weist eine Projektionseinheit 20 auf. Die Projektionseinheit
20 ist dazu vorgesehen, ein Bild 22 mittels einer Projektion auszugeben. Das Bild
22 kann, wie beispielhaft in Fig. 1 dargestellt, ein Bedienpanel und/oder eine Geräteinformation
des Wäschebearbeitungsgeräts 12 anzeigen (hier: eine verbleibende Restzeit eines Betriebsvorgangs).
Die Projektionseinheit 20 ist in die Tür 18 integriert. In der Fig. 1 ist ein Bild
22 beispielhaft auf eine Sichtscheibe 42 des Wäschebearbeitungsgeräts 12 projiziert
dargestellt. In der Fig. 1 ist ein weiteres Bild 22' beispielhaft in einen Bereich
einer oberen Bedienblende 60 des Wäschebearbeitungsgeräts 12 projiziert dargestellt.
Alternativ ist selbstverständlich auch denkbar, dass das Bild 22, 22' nur in den Bereich
der Bedienblende 60 oder nur in den Bereich der Sichtscheibe 42 projiziert wird.
[0025] Fig. 2 zeigt eine Explosionsdarstellung eines Teils der Wäschebearbeitungsvorrichtung
10, insbesondere des Türflügels 30 der Tür 18 des Wäschebearbeitungsgeräts 12. Die
Wäschebearbeitungsvorrichtung 10 weist eine Rahmeneinheit 46 auf. Der Türflügel 30
weist die Rahmeneinheit 46 auf. Die Rahmeneinheit 46 umfasst einen äußeren Rahmen
26. Der äußere Rahmen 26 ist auf einer dem Wasch- und/oder Trockenbehälter 14 abgewandten
Seite der Tür 18 angeordnet. Der äußere Rahmen 26 ist ringförmig ausgebildet. Die
Rahmeneinheit 46 umfasst einen inneren Rahmen 28. Der innere Rahmen 28 ist auf einer
dem Wasch- und/oder Trockenbehälter 14 zugewandten Seite der Tür 18 angeordnet. Der
innere Rahmen 28 ist ringförmig ausgebildet. Der innere Rahmen 28 ist in einer unteren
Hälfte 36 der Tür 18 breiter als in einer oberen Hälfte 68 der Tür 18. Dadurch kann
vorteilhaft ein ausreichender Bauraum für die Projektionseinheit 20 bereitgestellt
werden. Die Tür 18, insbesondere der Türflügel 30, weist die Sichtscheibe 42 auf.
Die Sichtscheibe 42 ist als ein äußeres Scheibenelement der Tür 18 ausgebildet. Die
Sichtscheibe 42 begrenzt in einem geschlossenen Zustand der Tür 18 das Wäschebearbeitungsgerät
12 nach außen. Die Sichtscheibe 42 ist durch den äußeren Rahmen 26 gehaltert. Die
Tür 18, insbesondere der Türflügel 30, umfasst eine weitere Sichtscheibe 62. Die weitere
Sichtscheibe 62 ist als ein inneres Scheibenelement der Tür 18 ausgebildet. Die innere
Sichtscheibe 62 begrenzt in dem geschlossenen Zustand der Tür 18 den Wasch- und/oder
Trockenbehälter 14. Die innere Sichtscheibe 62 ist durch den inneren Rahmen 28 gehaltert.
[0026] Die Projektionseinheit 20 weist einen Projektor 24 auf. Der Projektor 24 ist in die
Tür 18 integriert. Der Projektor 24 ist in den Türflügel 30 integriert. Der Projektor
24 ist dazu vorgesehen, das Bild 22 in Form von Lichtstrahlen abzustrahlen. Die Projektionseinheit
20 weist eine Recheneinheit 50 auf. Die Recheneinheit 50 ist in die Tür 18 integriert.
Die Recheneinheit 50 ist in den Türflügel 30 integriert. Die Recheneinheit 50 ist
zu einer Ansteuerung des Projektors 24 vorgesehen. Die Recheneinheit 50 ist dazu vorgesehen,
das Bild 22, welches von dem Projektor 24 abgestrahlt werden soll, zu berechnen. Die
Projektionseinheit 20 weist einen LCoS-Controller 58 auf. Der LCoS-Controller 58 ist
in die Tür 18 integriert. Der LCoS-Controller 58 ist in den Türflügel 30 integriert.
Der LCoS-Controller 58 ist dazu vorgesehen, den Projektor 24 anzusteuern. Der LCoS-Controller
58 ist dazu vorgesehen, ein durch die Recheneinheit 50 berechnetes Bild 22 derart
darzustellen, dass es der Projektor 24 durch ein Bestrahlen des LCoS-Controllers 58
ausgeben kann. Die Projektionseinheit 20 weist eine Kühleinheit 64 auf. Die Kühleinheit
64 ist in die Tür 18 integriert. Die Kühleinheit 64 ist in den Türflügel 30 integriert.
Die Kühleinheit 64 ist dazu vorgesehen, zumindest eine weitere Komponente der Projektionseinheit
20, z.B. die Recheneinheit 50, den Projektor 24 und/oder den LCoS-Controller 58 zu
kühlen. Die Projektionseinheit 20 weist eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle
52 auf. Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 52 ist dazu vorgesehen, drahtlos
mit einem externen Gerät, insbesondere mit dem Internet, zu kommunizieren. Die drahtlose
Kommunikationsschnittstelle 52 ist einstückig mit der Recheneinheit 50 ausgebildet.
Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 52 umfasst zumindest ein Sendermodul zu
einem Versenden digitaler Daten. Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 52 umfasst
zumindest ein Empfängermodul zu einem Empfangen digitaler Daten. Darunter, dass zwei
Einheiten "einstückig" ausgebildet sind, soll insbesondere verstanden werden, dass
die Einheiten zumindest ein, insbesondere zumindest zwei, vorteilhaft zumindest drei
gemeinsame Elemente aufweisen, die Bestandteil, insbesondere funktionell wichtiger
Bestandteil, beider Einheiten sind.
[0027] Die Projektionseinheit 20 weist eine Halteeinheit 66 auf. Die Halteeinheit 66 ist
dazu vorgesehen, den Projektor 24, die Recheneinheit 50, die Kühleinheit 64 und/oder
den LCoS-Controller 58 an der Tür 18, insbesondere an dem Türflügel 30, zu haltern
und/oder zu befestigen. Die Halteeinheit 66 ist zerstörungsfrei lösbar an die Tür
18, insbesondere an dem Türflügel 30, befestigbar. Der Projektor 24 ist zerstörungsfrei
lösbar an die Halteeinheit 66 befestigbar. Die Recheneinheit 50 ist zerstörungsfrei
lösbar an die Halteeinheit 66 befestigbar. Die Kühleinheit 64 ist zerstörungsfrei
lösbar an die Halteeinheit 66 befestigbar. Der LCoS-Controller 58 ist zerstörungsfrei
lösbar an die Halteeinheit 66 befestigbar.
[0028] Die Projektionseinheit 20 ist zu einem Großteil zwischen dem äußeren Rahmen 26 und
dem inneren Rahmen 28 des Türflügels 30 der Tür 18 angeordnet. Der Projektor 24, die
Halteeinheit 66, die Kühleinheit 64, der LCoS-Controller 58 und/oder die Recheneinheit
50 ist/sind zwischen dem äußeren Rahmen 26 und dem inneren Rahmen 28 des Türflügels
30 der Tür 18 angeordnet. Die Projektionseinheit 20 ist zu einem Großteil in der unteren
Hälfte 36 der Tür 18 angeordnet. Der Projektor 24, die Halteeinheit 66, die Kühleinheit
64, der LCoS-Controller 58 und/oder die Recheneinheit 50 ist/sind in der unteren Hälfte
36 der Tür 18 angeordnet.
[0029] Die Tür 18 weist ein Abstandshalterelement 32 auf. Das Abstandshalterelement 32 ist
zwischen dem äußeren Rahmen 26 und dem inneren Rahmen 28 des Türflügels 30 der Tür
18 angeordnet. Das Abstandshalterelement 32 ist ringförmig ausgebildet. Das Abstandshalterelement
32 bildet einen Aufnahmeraum 34 aus. Der durch das Abstandshalterelement 32 gebildete
Aufnahmeraum 34 ist dazu vorgesehen, den Projektor 24 aufzunehmen. Der Aufnahmeraum
34 ist dazu vorgesehen, zumindest eine weitere Komponente oder mehrere weitere Komponenten
der Projektionseinheit 20, z.B. die Recheneinheit 50, die Kühleinheit 64, die Halteeinheit
66 und/oder den LCoS-Controller 58, aufzunehmen. Das Abstandshalterelement 34 ist
zudem dazu vorgesehen, die Tür 18, insbesondere die Rahmeneinheit 46, zu verstärken.
[0030] Die Projektionseinheit 20 umfasst ein Optiksystem 38. Das Optiksystem 38 ist dazu
vorgesehen, das durch den Projektor 24 ausgegebene Bild 22 derart umzulenken, dass
es auf einer Vorderfläche 40 des Grundkörpers 16 erscheint. Alternativ oder zusätzlich
kann das Optiksystem 38 dazu vorgesehen sein, das durch den Projektor 24 ausgegebene
Bild 22 derart umzulenken, dass es auf einer Vorderfläche der Rahmeneinheit 46 der
Sichtscheibe 42 der Tür 18 erscheint oder auf der Bedienblende 60 erscheint. Bevorzugt
ist das Optiksystem 38 jedoch zumindest dazu vorgesehen, das durch den Projektor 24
ausgegebene Bild 22 derart umzulenken, dass es in der Sichtscheibe 42 der Tür 18 erscheint.
Das Optiksystem 38 weist ein Projektionselement 44 auf. Das Projektionselement 44
ist dazu vorgesehen, das durch den Projektor 24 ausgegebene Bild 22 darzustellen.
Das Projektionselement 44 ist auf die Sichtscheibe 42 aufgebracht. Das Projektionselement
44 ist auf die Sichtscheibe 42 aufgeschweißt. Alternativ ist denkbar, dass das Projektionselement
44 in die Sichtscheibe 42 integriert, beispielsweise zwischen Einzelscheiben der Sichtscheibe
42 angeordnet, ist oder, dass das Projektionselement 44 einstückig oder einteilig
mit der Sichtscheibe 42 ausgebildet ist. Zudem ist denkbar, dass das Projektionselement
44 getrennt von der Sichtscheibe 42 ausgebildet ist. Das Projektionselement 44 ist
als ein Rückprojektionselement ausgebildet. Das Rückprojektionselement ist als eine
Rückprojektionsfolie ausgebildet. Das Rückprojektionselement ist teilweise transparent.
Unter "einstückig" soll insbesondere stoffschlüssig verbunden, wie beispielsweise
durch einen Schweißprozess und/oder Klebeprozess usw., und besonders vorteilhaft angeformt
verstanden werden, wie durch die Herstellung aus einem Guss und/oder durch die Herstellung
in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren. Das Optiksystem 38 umfasst zumindest
einen Spiegel 48. Der Spiegel 48 ist dazu vorgesehen, das durch den Projektor 24 ausgegebene
Bild 22 derart abzulenken, dass es auf der Vorderfläche 40 der Wäschebearbeitungsvorrichtung
10, insbesondere auf der Sichtscheibe 42 erscheint. Der Spiegel 48 ist zwischen der
Sichtscheibe 42 und der weiteren Sichtscheibe 62 angeordnet. Der Spiegel 48 ist in
einem Inneren des Türflügels 30 angeordnet. Das Optiksystem 38 weist eine Spiegelhalterung
70 auf. Die Spiegelhalterung 70 ist dazu vorgesehen, den Spiegel 48 relativ zu dem
Projektor 24 auszurichten. Die Spiegelhalterung 70 ist dazu vorgesehen, den Spiegel
48 zu der Sichtscheibe 42 und/oder zu der weiteren Sichtscheibe 62 angewinkelt zu
haltern. Es ist denkbar, dass ein Winkel des Spiegels 48 relativ zu der Sichtscheibe
42 mittels der Spiegelhalterung 70 manuell und/oder automatisiert veränderbar und/oder
einstellbar ist.
[0031] Das durch den Projektor 24 ausgegebene Bild 22 erstreckt sich über eine Fläche der
Sichtscheibe 42, insbesondere über das Projektionselement 44. Die Fläche, über die
sich das durch den Projektor 24 ausgegebene Bild 22 erstreckt, bildet eine Interaktionsfläche
54, 54' für einen Bediener aus. Die Interaktionsfläche 54, 54' ist dazu vorgesehen,
auf eine Annäherung oder eine Berührung einer Bedienerhand zu reagieren. Die Projektionseinheit
20 weist ein optisches Erfassungselement (nicht gezeigt) auf. Das optische Erfassungselement
ist in den Projektor 24 integriert. Das optische Erfassungselement ist einstückig
mit dem Projektor ausgebildet. Das optische Erfassungselement ist dazu vorgesehen,
die Annäherung der Bedienerhand an die Interaktionsfläche 54, 54' und/oder die Berührung
der Interaktionsfläche 54, 54' durch die Bedienerhand zu sensieren. Die Interaktionsfläche
54, 54' ist frei von einer Touch-Folie ausgebildet. Das optische Erfassungselement
ist als eine Fotodiode (nicht gezeigt) ausgebildet. Die Fotodiode ist als eine Infrarot-Fotodiode
ausgebildet. Die Fotodiode ist dazu vorgesehen, die Annäherung oder die Berührung
der Interaktionsfläche 54, 54' durch die Bedienerhand zu erkennen. Insbesondere ist
die Fotodiode dazu vorgesehen, einen Annäherungs- und/oder Berührungsort innerhalb
der Interaktionsfläche 54, 54' zu erkennen. Insbesondere ist die Fotodiode mit der
Recheneinheit 50 derart verbunden, dass erkannte Annäherungen, Berührungen oder Gesten
an die Recheneinheit 50 übermittelt werden und dort zu einer Eingabe von Steuerbefehlen
dienen können.
[0032] Fig. 3 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm einiger Verfahrensschritte eines Verfahrens
mit der Wäschebearbeitungsvorrichtung 10. In zumindest einem Verfahrensschritt 72
wird das Bild 22 von der Recheneinheit 50 und dem LCoS-Controller 58 erzeugt und von
dem Projektor 24 ausgegeben. In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt 74 trifft
das Bild 22 auf den Spiegel 48 auf und wird von dem Spiegel 48 in Richtung der Sichtscheibe
42, insbesondere des Projektionselements 44, abgelenkt. In zumindest einem weiteren
Verfahrensschritt 76 wird das Bild 22 auf dem als Rückprojektionselement ausgebildeten
Projektionselement 44 so dargestellt, dass es für einen Bediener von außerhalb des
Wäschebearbeitungsgeräts 12 sichtbar ist. In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt
78 wird die Interaktionsfläche 54, 54', d.h. die von dem Bild 22, 22' bedeckte Fläche
der Sichtscheibe 42, durch einen Bediener berührt. In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt
80 wird durch die Berührung der Interaktionsfläche 54, 54' ein Steuerbefehl durch
die Recheneinheit 50 an eine Steuereinheit (nicht gezeigt) des Wäschebearbeitungsgeräts
12 übermittelt und ein Betriebsmodus des Wäschebearbeitungsgeräts 12 gestartet. In
zumindest einem weiteren Verfahrensschritt 82 wird eine Geräteinformation, insbesondere
eine Information über den zuvor gestarteten Betriebsmodus über die Projektionseinheit
20 als Bild 22 ausgegeben.
[0033] In der Figur 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden
Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den
Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 3 verwiesen werden
kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels
in der Figur 4 der zusätzliche Buchstabe a nachgestellt. Bezüglich gleich bezeichneter
Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich
auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren
1 bis 3 verwiesen werden.
[0034] Die Fig. 4 zeigt ein alternatives Wäschebearbeitungsgerät 12a, welches eine alternative
Wäschebearbeitungsvorrichtung 10a umfasst. Die Wäschebearbeitungsvorrichtung 10a weist
eine Projektionseinheit 20a mit einem Projektor 24a auf. Der Projektor 24a ist dazu
vorgesehen, ein Bild 22a auf eine außerhalb des Wäschebearbeitungsgeräts 12a angeordnete
Fläche 84a zu projizieren. Die eine außerhalb des Wäschebearbeitungsgeräts 12a angeordnete
Fläche 84a bildet dabei eine Interaktionsfläche 54a aus. In dem in Fig. 4 dargestellten
Beispiel ist der Projektor 24a zumindest teilweise in dem Wäschebearbeitungsgerät
12a integriert, es ist jedoch auch denkbar, dass der Projektor 24a außerhalb des Wäschebearbeitungsgeräts
12a angeordnet ist oder anordenbar ist und insbesondere kabelgebunden oder kabellos
mit dem Wäschebearbeitungsgerät 12a, insbesondere einer Steuereinheit (nicht gezeigt)
des Wäschebearbeitungsgeräts 12a, kommuniziert.
Bezugszeichen
[0035]
- 10
- Wäschebearbeitungsvorrichtung
- 12
- Wäschebearbeitungsgerät
- 14
- Wasch- und/oder Trockenbehälter
- 16
- Grundkörper
- 18
- Tür
- 20
- Projektionseinheit
- 22
- Bild
- 24
- Projektor
- 26
- Äußerer Rahmen
- 28
- Innerer Rahmen
- 30
- Türflügel
- 32
- Abstandshalterelement
- 34
- Aufnahmeraum
- 36
- Untere Hälfte
- 38
- Optiksystem
- 40
- Vorderfläche
- 42
- Sichtscheibe
- 44
- Projektionselement
- 46
- Rahmeneinheit
- 48
- Spiegel
- 50
- Recheneinheit
- 52
- Kommunikationsschnittstelle
- 54
- Interaktionsfläche
- 56
- Gehäuse
- 58
- LCoS-Controller
- 60
- Bedienblende
- 62
- Weitere Sichtscheibe
- 64
- Kühleinheit
- 66
- Halteeinheit
- 68
- Obere Hälfte
- 70
- Spiegelhalterung
- 72
- Verfahrensschritt
- 74
- Verfahrensschritt
- 76
- Verfahrensschritt
- 78
- Verfahrensschritt
- 80
- Verfahrensschritt
- 82
- Verfahrensschritt
- 84
- Fläche
1. Wäschebearbeitungsvorrichtung (10, 10a) mit einem Wäschebearbeitungsgerät (12, 12a),
insbesondere einer Waschmaschine, einem Waschtrockner und/oder einem Wäschetrockner,
mit zumindest einem Wasch- und/oder Trockenbehälter (14) zur Aufnahme einer zu bearbeitenden
Wäsche, mit einem Grundkörper (16), welcher zumindest eine Tür (18) zu einer Begrenzung
des Wasch- und/oder Trockenbehälters (14) aufweist und mit einer Projektionseinheit
(20, 20a), welche zumindest dazu vorgesehen ist, zumindest ein Bild (22, 22', 22a),
insbesondere zumindest mit Geräteinformation des Wäschebearbeitungsgeräts (12, 12a),
mittels einer Projektion auszugeben.
2. Wäschebearbeitungsvorrichtung (10, 10a) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionseinheit (20, 20a) zumindest einen Projektor (24, 24a) umfasst, welcher
zumindest teilweise in die Tür (18) integriert ist.
3. Wäschebearbeitungsvorrichtung (10, 10a) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Projektor (24, 24a) zwischen einem äußeren Rahmen (26) und einem inneren Rahmen
(28) eines Türflügels (30) der Tür (18) angeordnet ist.
4. Wäschebearbeitungsvorrichtung (10, 10a) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (18) ein Abstandshalterelement (32) aufweist, welches zwischen dem äußeren
Rahmen (26) und dem inneren Rahmen (28) angeordnet ist und welches einen Aufnahmeraum
(34) ausbildet, der zumindest dazu vorgesehen ist, den Projektor (24, 24a) aufzunehmen.
5. Wäschebearbeitungsvorrichtung (10, 10a) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Projektor (24, 24a) in einer unteren Hälfte (36) der Tür (18) angeordnet ist.
6. Wäschebearbeitungsvorrichtung (10) einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionseinheit (20) zumindest ein Optiksystem (38) umfasst, welches dazu
vorgesehen ist, das durch den Projektor (24) ausgegebene Bild (22, 22') derart umzulenken,
dass es auf einer Vorderfläche (40) des Grundkörpers (16) erscheint.
7. Wäschebearbeitungsvorrichtung (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Optiksystem (38) dazu vorgesehen ist, das durch den Projektor (24) ausgegebene
Bild (22) derart umzulenken, dass es in einer Sichtscheibe (42) der Tür (18) erscheint.
8. Wäschebearbeitungsvorrichtung (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Optiksystem (38) zumindest ein Projektionselement (44) umfasst, welches auf die
Sichtscheibe (42) aufgebracht ist und welches dazu vorgesehen ist, das durch den Projektor
(24) ausgegebene Bild (22) darzustellen.
9. Wäschebearbeitungsvorrichtung (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Projektionselement (44) als ein, insbesondere zumindest teilweise transparentes,
Rückprojektionselement ausgebildet ist.
10. Wäschebearbeitungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Optiksystem (38) zumindest einen Spiegel (48) umfasst.
11. Wäschebearbeitungsvorrichtung (10, 10a) zumindest nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionseinheit (20, 20a) eine Recheneinheit (50) aufweist, welche zumindest
zu einer Ansteuerung des Projektors (24, 24a) vorgesehen ist und welche in die Tür
(18) integriert ist.
12. Wäschebearbeitungsvorrichtung (10, 10a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionseinheit (20, 20a) eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle (52)
umfasst.
13. Wäschebearbeitungsvorrichtung (10, 10a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fläche, über welche sich das durch den Projektor (24, 24a) ausgegebene Bild
(22, 22', 22a) erstreckt, eine Interaktionsfläche (54, 54', 54a) für einen Bediener
ausbildet, welche insbesondere dazu vorgesehen ist, auf eine Annäherung oder eine
Berührung einer Bedienerhand zu reagieren.
14. Wäschebearbeitungsvorrichtung (10, 10a) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionseinheit (20, 20a) ein optisches Erfassungselement aufweist, welches
dazu vorgesehen ist, die Annäherung der Bedienerhand an die Interaktionsfläche (54,
54', 54a) und/oder die Berührung der Interaktionsfläche (54, 54', 54a) durch die Bedienerhand
zu sensieren.
15. Projektionseinheit (20, 20a) für eine Wäschebearbeitungsvorrichtung (10, 10a) nach
einem der vorhergehenden Ansprüche.
16. Verfahren mit einer Wäschebearbeitungsvorrichtung (10, 10a) nach einem der Ansprüche
1 bis 14.