[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lampe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1, ein Leuchtmittel für eine Lampe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 14 sowie ein
Verfahren zum temperaturabhängigen Beleuchten gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
15.
[0002] Bei einer solchen Lampe ist mindestens ein elektrisch betriebenes Leuchtmittel vorgesehen.
[0003] Die stetige Weiterentwicklung von Lampen führt zu immer neuen Möglichkeiten der Ausleuchtung.
Es besteht das andauernde Bedürfnis, eine möglichst hohe Lichtausbeute zielgerichtet
auf ein gewünschtes Objekt zu richten. Gängige portable Lampen haben zum einen den
Nachteil, dass sie nur umständlich auf ein Objekt gerichtet werden können, wenn die
portable Lampe auf einer Oberfläche abgelegt wird, um die Hände für eine Tätigkeit
freizuhalten. Zum anderen besteht bei Lampen mit besonders hoher Lichtausbeute die
Gefahr der Überhitzung, insbesondere der Elektronik oder des Akkus.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die
Aufgabe zugrunde, eine Lampe anzugeben, die sich selbst vor Schäden durch erhöhte Temperatur
schützt.
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Lampe mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß ist eine Regeleinrichtung vorgesehen, welche mit einem Temperatursensor
(72, 73) in Wirkverbindung steht und die Leuchtkraft des mindestens einen Leuchtmittels
(30) in Abhängigkeit von einer bestimmten Temperatur regelt.
[0007] Die Erfindung ist zumindest dann verwirklicht, wenn eine Lampe mit einem Temperatursensor
ausgebildet ist, welcher die Temperatur des Leuchtmittels oder der Lampe bestimmt,
wobei in Abhängigkeit einer bestimmten Temperatur eines Leuchtmittels und/oder der
Lampe an sich die Helligkeit, also die Leuchtkraft des Leuchtmittels, anpassbar ist.
Eine Anpassung erfolgt vorzugsweise automatisch aufgrund der Temperaturinformation
des Temperatursensors. Dabei kann bei einer erhöhten Temperatur die Leuchtkraft der/des
Leuchtmittel(s) vorzugsweise individuell absenkbar sein, und/oder einzelne Leuchtmittel
können vollständig abschaltbar sein, um der erhöhten Temperatur auf Grund der abgerufenen
Leistung durch die Leuchtmittel entgegenzuwirken. Die Regelung/Anpassung der Leuchtkraft
kann insbesondere dynamisch aufgrund von aktuellen Temperaturinformation über das
Leuchtmittel und/oder die Lampe (automatisch) erfolgen. Dabei können das einzelne
Leuchtmittel oder eine Mehrzahl von Leuchtmitteln in Abhängigkeit einer bestimmten
Temperatur dimmbar und/oder auch ohne vorher einsetzendes Dimmen der Leuchtintensität
bzw. der Helligkeit abschaltbar sein.
[0008] Die gemessene/bestimmte Temperatur kann insbesondere eine Innentemperatur innerhalb
des Lampengehäuses sein oder eine Temperatur einzelner Leuchtmittel, wobei die Temperatur
des jeweiligen Leuchtmittels am Leuchtmittel selbst oder einem Kühler für das Leuchtmittel
oder eine Gruppe von Leuchtmitteln bestimmbar ist.
[0009] Eine Dimmung oder Abschaltung einzelner oder aller Leuchtmittel kann bereits dann
erfolgen, wenn nur eines der Leuchtmittel eine Grenztemperatur überschreitet. Dabei
wird vorzugsweise durch die Regeleinrichtung das Leuchtmittel mit der von einem Temperatursensor
gemessenen Temperaturüberschreitung abgeschaltet.
[0010] Vorzugsweise ist jedem Kühlkörper oder jedem Leuchtmittel ein separater Temperatursensor
zugeordnet. Ein Kühlkörper kann auch mehrteilig sein, wobei der Kühlkörper insgesamt
zwischen seinen einzelnen Bereichen wärmeleitfähig sei kann.
[0011] Die erfindungsgemäße portable Lampe kann eine Kombination von Leuchtmittelabschaltung
und Leuchtmitteldimmung aufweisen, welche jeweils temperaturabhängig erfolgen kann.
Diese beiden Eigenschaften können sowohl an einzelnen Leuchtmitteln verwirklicht sein,
und/oder es können auch Leuchtmittel bereitgestellt sein, die nur gemäß einer der
beiden Funktionen ansteuerbar sind. Dabei kann es vorgesehen sein, dass zunächst eine
Dimmung der/des Leuchtmittel(s) einsetzt. Wenn diese nicht ausreicht, um eine vordefinierte
Grenztemperatur nicht zu überschreiten oder zu halten, erfolgt eine vereinzelte und
letztlich oder gleich vorzugsweise Abschaltung aller Leuchtmittel. Dieser Vorgang
kann als mindestens zweistufig also auch als mehrstufig beschrieben werden.
[0012] Dafür kann die Lampe mindestens zwei Leuchtmittel aufweisen. Den einzelnen Funktionen
(Dimmen, Abschalten) können sowohl einzelne Leuchtmittel als auch alle Leuchtmittel
zugeordnet sein, wobei mittels einer Steuereinrichtung ein Teil der Leuchtmittel zur
Abschaltung und ein anderer Teil der Leuchtmittel zur Dimmung ansteuerbar sein können.
[0013] Die Lampe kann zumindest ein Leuchtmittel aufweisen, welches dimmbar ist und mindestens
ein Leuchtmittel, welches abschaltbar ist. Die einzelnen Leuchtmittel der Lampe können
auch ausschließlich abschaltbar oder dimmbar sein.
[0014] Die Anzahl der sich abschaltenden Leuchtmittel kann von der bestimmten Temperatur
der Lampe und/oder der einzelnen Leuchtmittel abhängen. Je höher die bestimmte Temperatur
ist, desto mehr Leuchtmittel können in dieser Situation abschaltbar ausgebildet sein,
und/oder deren Dimmung kann zunehmen. Eine Grenztemperatur der einzelnen Leuchtmittel
oder der Lampe an sich kann dabei so in einer Regeleinrichtung/Steuereinrichtung hinterlegt
sein, dass diese die Leuchtmittel abschaltet und/oder dimmt, bevor diese Temperatur
überschritten wird. Wurde eine entsprechende Abkühlung der Lampe durch das Abschalten
und/oder Dimmen der/des Leuchtmittel(s) bewirkt, kann die Steuereinrichtung die Leuchtintensität
gedimmter Leuchtmittel stufenweise oder dynamisch erhöhen und/oder Leuchtmittel wieder
anschalten/hinzuschalten.
[0015] Beispielsweise können mindestens 2 Leuchtmittel vorgesehen sein, welche zumindest
abschaltend ausgebildet bzw. ansteuerbar sind, wobei diese beim Überschreiten einer
vordefinierten Temperatur abschalten.
[0016] Eine entsprechende Steuer-und/oder Regeleinrichtung kann das voranstehend und nachfolgend
beschriebene Dimmen und/oder Abschalten, vorzugsweise von einzelnen Leuchtmitteln(Gruppen)
bewirken. Die voranstehend genannte Steuereinrichtung kann auch eine Regeleinrichtung
sein. Die erfindungsgemäß erwähnte Regeleinrichtung kann auch eine Steuereinrichtung
sein. Die Regeleinrichtung kann auch eine steuernde Funktion aufweisen.
[0017] Die abschaltbaren Leuchtmittel können ebenfalls dimmbar sein. Nach einer Abschaltung
eines Leuchtmittels kann dieses im Bedarfsfall mit einer verminderten Intensität wieder
in Betrieb genommen werden und/oder dimmbar und/oder unter Volllast ansteuerbar sein.
[0018] Während das erste der mindestens zwei Leuchtmittel abgeschaltet wird, kann das zweite
Leuchtmittel auch mit oder unabhängig von einem dritten Leuchtmittel gedimmt werden.
Die Steuerung des simultanen Dimmens und Abschaltens kann mit einer Mehrzahl von Leuchtmitteln
erfolgen, wobei einzelne Leuchtmittel und/oder Gruppen von Leuchtmitteln zum Dimmen
und/oder Abschalten ansteuerbar sind.
[0019] Bevorzugt weisen die einzelnen Leuchtmittel unterschiedliche Abstrahlwinkel auf,
wobei bevorzugt Leuchtmittel zuerst abgeschaltet werden können, welche einen weiteren
Abstrahlwinkel haben. Hierdurch kann eine Fokussierung der vorhandenen Restintensität
von der Gesamtheit der noch (bei Abschaltung und/oder Dimmen) Licht aussendenden Leuchtmittel
erfolgen. Dies kann beispielsweise eine temperaturabhängige automatische Dimm- und
Fokussierung bewirken.
[0020] Die Lampe kann insbesondere eine mobile Lampe, beispielsweise eine Handleuchte, sein.
[0021] Der Temperatursensor kann grundsätzlich einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein.
[0022] Wie letztlich aufgrund der Temperaturmessung des Temperatursensors die Regelung der
Leuchtkraft des Leuchtmittels erfolgt, muss nicht zwingend festgelegt sein. Beispielsweise
kann eine Regeleinrichtung/Steuereinrichtung vorgesehen sein, welche die von dem Temperatursensor
bestimmte Temperatur in eine entsprechende Regelung/Ansteuerung der Helligkeit, also
der Leuchtkraft, des Leuchtmittels/der Lampe umsetzt. Hierfür können beispielsweise
eine Spannung und/oder eine Stromstärke, mit welcher das Leuchtmittel betrieben wird,
anpassbar sein. Dies kann insbesondere einen Einfluss auf die Ausgangsleistung des
Leuchtmittels, also die Leuchtstärke beziehungsweise Helligkeit, haben. Die Regeleinrichtung,
welche auch als Steuereinrichtung bezeichnet werden kann, kann insbesondere vorgesehen
sein, die Ausgangsleistung des Leuchtmittels durch Anpassung entsprechender Parameter
zu drosseln (auch bis auf 0, also vollständig) beziehungsweise die Drosselung zumindest
teilweise wieder aufzuheben.
[0023] Besonders bevorzugt ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung, dass die Regeleinrichtung
ausgebildet ist, die Leuchtkraft des Leuchtmittels bei höheren Temperaturen, insbesondere
beim Erreichen einer hinterlegten Grenztemperatur, zu verringern und bei einer geringeren
Temperatur der Lampe oder der Leuchtmittel, insbesondere bei Unterschreiten der Grenztemperatur,
die Leuchtkraft zu erhöhen. Für das Überschreiten und das Unterschreiten können auch
unterschiedliche Temperaturen vorgesehen sein, wobei die Grenztemperatur für das Unterschreiten
unterhalb der Grenztemperatur für das Überschreiten liegen kann. Vorzugsweise kann
die Anpassung der Leuchtkraft der Lampen linear oder exponentiell zur Temperatur erfolgen.
[0024] Die erfindungsgemäß genannte Temperatur kann grundsätzlich die Temperatur der einzelnen
Leuchtmittel, die Temperatur an einem oder mehreren Kühlkörpern der Leuchtmittel und/oder
die Temperatur der Lampe an sich sein oder eine Kombination der vorgenannten.
[0025] Erfindungsgemäß kann eine elektrische Energiequelle zum Betreiben des elektrischen
Leuchtmittels vorgesehen sein. Die Energiequelle kann eine beliebige Energiequelle
sein, welche elektrische Energie an zumindest das Leuchtmittel, vorzugsweise jedoch
auch an den Temperatursensor und oder eine Regeleinrichtung, bereitstellt. Vorzugsweise
handelt es sich um eine Batterie und/oder einen Akku, eine solarbetriebene Energiequelle
oder eine Energiequelle, die handbetrieben aufladbar ist.
[0026] Erfindungsgemäß ist unter dem Verbindungselement zu einer elektrischen Energiequelle
ein Mittel zu verstehen, welches es ermöglicht, die Lampe mit einer Energiequelle
zu verbinden. Dies kann beispielsweise ein klassisches Stromkabel sein, welches mit
den angeführten Komponenten der Lampe wirkverbunden sein kann.
[0027] Erfindungsgemäß kann das Leuchtmittel ein einzelnes Leuchtmittel oder eine Gruppe
von Leuchtmittelelementen sein. Grundsätzlich können die Leuchtmittelelemente einzeln
oder in Untergruppen oder insgesamt durch die Regeleinrichtung individuell ansteuerbar
sein. Die Leuchtkraft der Lampe insgesamt kann somit beispielsweise durch Verringern
der Leuchtkraft einzelner Leuchtmittelelemente, das Abschalten einzelner Leuchtmittelelemente,
das Verringern der Leuchtkraft einer Untergruppe von Leuchtmittelelementen, das Abschalten
einer Untergruppe von Leuchtmittelelementen oder das Verringern der Leuchtkraft der
Leuchtmittelelemente insgesamt bereitgestellt sein. Eine Untergruppe kann hierbei
eine Teilmenge der Gesamtheit an Leuchtmittelelementen bilden.
[0028] Die einzelnen Leuchtmittelelemente können unterschiedliche Leuchtkraft aufweisen,
also beispielsweise Hochenergie- und Niedrigenergie-Leuchtmittelelemente sein. Hochenergie
beziehungsweise Niedrigenergie kann insbesondere bedeuten, dass die Leuchtmittel unterschiedliche
Leistung haben bzw. unterschiedlich hell leuchten. Momentan kann man von Hochenergie,
insbesondere im Bereich der LED-Technik, bei mehr als 3 Watt, vorzugsweise 20 Watt,
besonders bevorzugt 50 oder 100 Watt, Leistungsaufnahme sprechen. Von Niedrigenergie
kann, insbesondere im Bereich der LED-Technik, bei einer Leistungsaufnahme von weniger
als 3 Watt, vorzugsweise weniger als 0,3 Watt, gesprochen werden. Mit fortschreitender
Technik kann sich die notwenige Leistungsaufnahme für effektive Leuchtmittel weiter
reduzieren, weshalb auch der Übergang zwischen Hoch- und Niedrigenergie sich entsprechend,
insbesondere nach unten, verschieben kann.
[0029] Die Leuchtmittelelemente können alternativ oder ergänzend hierzu mit unterschiedlichen
Abstrahlwinkeln beziehungsweise Abstrahlrichtungen vorgesehen sein.
[0030] Die Leuchtmittelelemente können beispielsweise als Cluster angeordnet sein und mit
einem oder mehreren Kühlkörpern auf einer oder mehreren Grundplatinen verbunden sein.
Die Leuchtmittelelemente können auch als Lichtquellen bezeichnet werden.
[0031] Grundsätzlich kann die Lampe ein Betätigungselement aufweisen, mit welchem die Lampe
an- und ausschaltbar ist. Zwingend notwendig ist ein solches Element jedoch nicht,
da die Lampe beispielsweise auch so ausgebildet sein kann, dass sie immer leuchtet,
wenn Energie in der Energiequelle oder über das Verbindungselement zu einer elektrischen
Energiequelle bereitgestellt ist.
[0032] Die Regeleinrichtung kann auch mit einer Steuereinrichtung verbunden sein, welche
die Regeleinrichtung, basierend auf den gemessenen Temperaturen durch den Temperatursensor,
ansteuert und die Regeleinrichtung entsprechend regelnd in den Energiefluss zwischen
Leuchtmittel und Energiequelle beziehungsweise einem Verbindungselement zu einer elektrischen
Energiequelle eingreift.
[0033] Der Temperatursensor ist nicht auf eine bestimmte Ausführungsform beschränkt. Die
Temperaturmessung des Temperatursensors kann insbesondere ein Infrarotsignal, ein
Heizleiter, ein Kaltleiter, ein Halbleiter-Temperatursensor, ein Temperaturfühler
mit Schwingquarz oder ein ferromagnetischer Temperatursensor sein. Auch andere Verfahren
sind grundsätzlich denkbar und sollen nicht den Grundgedanken der vorliegenden Erfindung
beschränken.
[0034] Unter Leuchtkraft kann insbesondere die Ausgangsleistung eines Leuchtmittels oder
einer Gruppe von Leuchtmitteln beziehungsweise der Gesamtheit an Leuchtmitteln zu
verstehen sein. Sie betrifft insbesondere die Helligkeit der Strahlung beziehungsweise
den Anteil an elektromagnetischer Strahlung, welcher von dem menschlichen Auge wahrnehmbar
ist und/oder welche das menschliche Auge schädigen kann, soweit deren Intensität ein
schädigendes Niveau erreicht. Die Leuchtkraft kann insbesondere in Watt-Leuchtleistung
oder Lumen berechenbar sein. Dies kann auch Bereiche von UV- beziehungsweise IR-Strahlung
umfassen.
[0035] Nach einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen, dass das Leuchtmittel
und/oder der Temperatursensor einstellbar sind. Die Einstellbarkeit kann beispielsweise
als eine Austauschbarkeit an der Lampe verwirklicht sein. Die Einstellbarkeit kann
auch eine Orientierung des Leuchtmittels und/oder des Temperatursensors gegenüber
einem Grundkörper der Lampe sein. Die einzelnen Einstellbarkeitsmöglichkeiten können
untereinander auch in Kombination vorgesehen sein. Grundsätzlich kann es möglich sein,
an der Lampe Leuchtmittel und/oder Temperatursensoren entsprechend den situationsadäquaten
Bedürfnissen austauschbar vorzusehen, um beispielsweise Leuchtmittel mit höherer Leuchtkraft
und/oder Temperatursensoren mit unterschiedlichen Messbereichen vorsehen zu können.
[0036] Hierfür kann eine Aufnahme bereitgestellt sein, welche beispielsweise als Adapterverbindung
ausgebildet ist, welche zum einen eine stromleitende Verbindung zwischen der elektrischen
Energiequelle oder dem Verbindungselement zu der elektrischen Energiequelle und dem
Leuchtmittel und/oder dem Temperatursensor bereitstellt. Zum anderen kann die Aufnahme
zusätzlich oder alternativ dazu als Adapterelement fungieren, wobei die Aufnahme Leuchtmittel
und/oder einen Temperatur-sensor aufnehmen kann. Hierzu kann es vorgesehen sein, dass
der Temperatur-sensor und/oder das Leuchtmittel lösbar mit dem Grundkörper der Lampe
verbindbar sind.
[0037] Nach einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen,
dass der Temperatursensor mit dem mindestens einen Leuchtmittel eine Einheit bildet.
Die Einheit, welche einen Temperatursensor mit mindestens einem Leuchtmittel aufweisen
kann, kann insbesondere eine austauschbare Einheit bilden, welche beispielsweise in
der Aufnahme, welche auch als Adapterverbindung vorsehbar ist, einheitlich verbindbar
sein kann. Somit kann ein Leuchtmittel mit entsprechend angepasstem oder allgemein
zur Verfügung gestelltem Temperatursensor auf der Aufnahme der Lampe in einfacher
Weise (austauschbar) anordenbar sein. Die Einheit kann insbesondere ein Leuchtmittel
aufweisen, welches in Leuchtrichtung am Rand einer Leuchtmittelelementanordnung oder
zwischen den einzelnen Leuchtmittelelementen einen Temperatursensor aufweist.
[0038] Über den Adapter kann die Lampe auch beispielsweise mit UV-Leuchtmitteln, flexiblen
Leuchtschläuchen, Spiegeln oder beleuchteten Magneten versehen werden.
[0039] Erfindungsgemäß kann es vorgesehen sein, dass die Lampe neben dem einen Leuchtmittel
mindestens ein weiteres Leuchtmittel aufweist, welches ebenfalls mit dem Temperatursensor
und der Energiequelle oder einer weiteren Energiequelle verbunden ist. Das weitere
Leuchtmittel kann ein diskretes einzelnes Leuchtmittel, eine Gruppe von weiteren Leuchtmitteln
und/oder ein funktional sich von dem ersten Leuchtmittel unterscheidendes zweites
Leuchtmittel sein. So kann beispielsweise das erste Leuchtmittel ein einzelnes Leuchtmittelelement
oder eine Gruppe von Leuchtmittelelementen aufweisen, welche beispielsweise vorrangig
im sichtbaren Bereich emittieren, wohingegen das weitere Leuchtmittel ein weiteres
diskretes Leuchtmittelelement oder eine weitere Gruppe von Leuchtmittelelementen ist,
welche beispielsweise in einem anderen Spektralbereich des Lichts emittieren als das
erste Leuchtmittel.
[0040] Nach der vorliegenden Erfindung soll der definitionsgemäße Unterschied zwischen Leuchtmittel
und Leuchtmittelelement darin bestehen, dass das Leuchtmittel einen Überbegriff darstellt,
unter welchen das Leuchtmittelelement fallen kann. Ein Leuchtmittel kann somit beispielsweise
ein einzelnes Leuchtmittelelement oder eine Gruppe von Leuchtmittelelementen sein.
[0041] Eine zweckmäßige Weiterbildung der vorliegenden Erfindung kann darin bestehen, dass
eine Fassung für zumindest ein Leuchtmittel und/oder den Temperatursensor vorgesehen
ist, welche mindestens einen oder mehrere Längsstege aufweist, von denen zumindest
einer eine elektrische Verbindung zwischen Energiequelle und dem Leuchtmittel und/oder
dem Temperatursensor bereitstellt.
[0042] Besonders zweckmäßig ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung, dass zumindest
zwei Längsstege vorgesehen sind, zwischen welchen das mindestens eine Leuchtmittel
und/oder der Temperatursensor angeordnet sind und welche das Leuchtmittel und/oder
den Temperatursensor zumindest teilweise umgeben.
[0043] Mindestens 2 der Längsstege können einen Rahmen bilden, welcher zumindest an einer
Seite eine Öffnung aufweist, insbesondere U-förmig ausgebildet ist (der Rahmen). Bei
der U-förmigen Ausbildung des Rahmens kann beispielsweise ein Grundkörper der Lampe
an einem Ende der Längsstege vorgesehen sein, wohingegen in einem gegenüberliegenden
Endbereich der Längsstege oder in einem sonstigen Bereich entlang der Längsstege das
Leuchtmittel und/oder der Temperatursensor, insbesondere die Fassung für ein Leuchtmittel
und/oder den Temperatursensor, vorgesehen sein können.
[0044] Besonders bevorzugt ist es vorgesehen, dass endseitig an den Längsstegen, auf der
Seite, die eine Öffnung aufweisen kann, also der Seite, welche vom Grundkörper beabstandet
ist, die Aufnahme, welche insbesondere als Adapter ausgebildet sein kann, vorgesehen
ist.
[0045] So kann die Lampe endseitig eine Aufnahme für ein Leuchtmittel und/oder einen Temperatursensor
aufweisen, wobei Lampe und/oder Temperatursensor, insbesondere deren Aufnahme, Gehäuse
oder Einheit, lösbar mit der Lampe verbunden sein können.
[0046] Die Stege können hierbei zumindest teilweise zu einer Elektrifizierung des Leuchtmittels
beziehungsweise des Temperatursensors am Ende beziehungsweise in einem Endbereich
der Längsstege beitragen.
[0047] Der Grundgedanke einer Aufnahme, in welche eine Lampe und/oder ein Temperatursensor
in Form einer Einheit austauschbar aufnehmbar sind, kann auch unabhängig von den Längsstegen
verwirklicht sein.
[0048] Besonders bevorzugt ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung, dass das Leuchtmittel
und/oder der Temperatursensor insbesondere in der Fassung schwenkbar einstellbar sind
(Einstellbarkeit nach Anspruch 2), wobei Leuchtmittel und/oder der Temperatursensor
in ihrer Ausrichtung gegenüber der Fassung veränderbar lagerbar, insbesondere schwenkbar,
sind.
[0049] Das Leuchtmittel und/oder der Temperatursensor können an dem Längssteg beziehungsweise
zwischen den Längsstegen insbesondere an oder in der U-Form, welche durch mindestens
2 Längsstege gebildet sein kann, veränderbar lagerbar sein.
[0050] Insbesondere können die Aufnahme beziehungsweise das Leuchtmittel und/oder der Temperatursensor
quer zu einer Längsrichtung der Längsstege drehbar gelagert sein. Die drehbare Lagerung
der Aufnahme beziehungsweise des Leuchtmittels und/oder des Temperatursensors kann
hierbei mindestens 45°, vorzugsweise 90°, besonders bevorzugt 180° oder 270°, betragen.
Nach einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung können die Aufnahme beziehungsweise
der Temperatursensor und/oder das Leuchtmittel entlang einer Achse, vorzugsweise quer
einer Längsrichtung der Längsstege, frei rotierbar sein. Hierfür kann vorzugsweise
ein Schleifkontakt vorgesehen sein, welcher auch während beziehungsweise nach einer
Neuorientierung der Aufnahme beziehungsweise des Leuchtmittels und/oder des Temperatursensors
eine Verbindung zu der Energiequelle aufrechterhalten kann.
[0051] Zwischen einem Grundkörper, welcher beispielsweise als Griff für die Lampe ausgebildet
sein kann, und der Aufnahme beziehungsweise dem Leuchtmittel und/oder dem Temperatursensor
kann zwischen den Stegen ein Freiraum gebildet sein, welcher als Sichtfenster beispielsweise
zur Aufnahme einer Lupe ausgebildet sein kann.
[0052] Bevorzugt ist es vorgesehen, dass der Temperatursensor mit zumindest einem Leuchtmittel
eine Einheit bildet, welche vorzugsweise eine eckige, eine runde, eine ovale oder
eine kugelförmige Geometrie aufweist. Die Einheit kann die zuvor beschriebene Fassung
sein, in welcher das mindestens eine Leuchtmittel und der Temperatursensor vorgesehen
sein können.
[0053] In einer einfachen Ausführungsform kann das erfindungsgemäße Leuchtmittel mit einem
integrierten Temperatursensor ausgebildet sein, welcher seitlich zu dem Leuchtmittel
angeordnet sein kann. Das Leuchtmittel kann mit einer Fassung gebildet sein, mittels
welcher das Leuchtmittel in einer Aufnahme der erfindungsgemäßen Lampe, insbesondere
austauschbar, vorgesehen sein kann.
[0054] Weiterhin kann eine Ladestation vorgesehen sein, welche den Energiespeicher in der
Lampe laden kann. Die Ladestation kann mit einer Aufnahme bereitgestellt sein, in
welche zumindest ein Teil der Lampe einführbar und mit elektrischen Kontakten kontaktierbar
ist oder induktiv über entsprechende Spulen den internen Energiespeicher lädt. An
der Ladestation können ein Bewegungsmelder und/oder ein Temperatursensor vorgesehen
sein, welche eine Temperatur erkennen beziehungsweise in Abhängigkeit von einer erfassten
Temperatur die Helligkeit der Lampe, wenn sich diese mit der Ladestation in Wirkverbindung
befindet, regeln.
[0055] Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird mittels eines Temperatursensors die Temperatur
von Leuchtmitteln in einer Lampe oder der Lampe selbst bestimmt. Die bestimmte Temperatur
wird einer Regeleinrichtung zur Verfügung gestellt, welche die Leuchtkraft eines Leuchtmittels
basierend auf einer bestimmten Temperatur regelt, wobei bei steigenden Temperaturen
eine Herabregelung und/oder Abschaltung der Ausgangsleistung von zumindest einzelnen
Leuchtmitteln erfolgen kann.
[0056] Die Anpassung der Leuchtkraft an die gemessene Temperatur kann inkrementell oder
stufenlos erfolgen, wobei Leuchtmittel einzeln abschaltbar und/oder dimmbar auf die
jeweilige durch den mindestens einen Sensor bestimmte Temperatur einstellbar sind.
[0057] Vorzugsweise ist es vorgesehen, dass die Lampe eine Aufnahme für eine lösbar verbindbare
Energiequelle aufweist. Hierdurch kann eine besonders einfache Integration in eine
Produktserie von elektrisch betriebenen Werkzeugen erfolgen, die mit demselben Energiequellentyp,
beispielsweise einem Lithiumionen-Akku, betreibbar sind.
[0058] Die Lampe kann auch einen Bluetooth-Sender und/oder -Empfänger (FunkEmpfänger und/oder
-Sender) aufweisen, mittels welchen eine Fernsteuerung der Lampe ermöglicht ist.
[0059] Ergänzend zur Temperaturabhängigkeit kann eine Timer-Funktion als zusätzliches Schutzkriterium
in die Regelung der Leuchtkraft involviert/integriert sein.
[0060] Die Timer-Funktion begrenzt eine Ausschaltzeit oder eine Zeit bis zu einer automatischen
Reduzierung der Leuchtkraft unabhängig von einer festgestellten Temperatur und kann
frei einstellbar sein, abhängig von Größe, Kühlkörper, Außenhaut usw. Ferner kann
die Timerfunktion gekoppelt mit der stufen- oder stufenlosen Dimmung der Lichtquelle
verwirklicht sein.
[0061] Zwischen Timer und Temperatur-Sensor kann eine Steuerung angeordnet oder beide können
parallel agieren, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Funktion auch dahingehend
reflektiert, dass wiederkehrendes Einschalten der Lichtquelle die Ist-Temperatur-Referenz
für die Timer-Funktion ist und die Anpassung der Leuchtstärke reflektiert. Je höher
die Anfangstemperatur der Lampe, z. B. auf Grund wiederholten Anschaltens, desto kürzer
der sich einstellende Timer, bis die Lampe anfängt zu dimmen.
[0062] Es kann beispielsweise die Timer-Funktion von der Regeleinrichtung übergangen werden,
wenn die Temperatur schon frühzeitig, bevor das Timerlimit erreicht ist, überschritten
wird. Damit ist sichergestellt, dass der kumulative Temperaturanstieg berücksichtigt
wird mit dem Ziel, dass die Temperatur der Außenhaut der Leuchte nicht über einen
Grenzwert hinaus überschritten wird.
[0063] Selbstverständlich kann die Umgebungstemperatur bei Festlegung einer Anfangsreferenztemperatur
bei Aktivierung der Leuchte relevant sein.
[0064] Mittels des elektronisches Temperaturmanagements zum Schutz des Leuchtmittels, wie
es bereits im Zusammenhang mit der Leuchtkraftverminderung und/oder der Abschaltung
bei Erreichen einer zuvor gesetzten Grenztemperatur beschrieben wurde, kann ein Anstieg
der Temperatur insbesondere am Leuchtmittel, an dessen Kühlkörper, an der Außenhaut
des Lampenkopfs und/oder an internen oder externen Stromquellen (z. B. Batteriepacks)
erkannt und entsprechend vermieden werden. Das Temperaturmanagement kann auch beim
Laden zur Koordination/Einhaltung der vom jeweiligen Batteriehersteller zugelassenen
Temperaturrange/Maximaltemperatur eingesetzt werden.
[0065] Praktisches Beispiel: Die bei einer Verwendung eintretende Erwärmung der Leuchte
überschreitet die zuvor festgelegte zulässige Maximaltemperatur der Batterie/des Akkus.
Dies kann dadurch begünstigt sein, dass sich der Akku in einem geschlossenen Gehäuse
der Lampe befindet. Durch eine Herabsetzung der Leuchtkraft kann die Ausgangsleistung
vermindert werden, was einer weiteren Erwärmung der beschriebenen Einrichtungen, insbesondere
der Stromquelle, vorbeugen kann. Das Herabsetzen der Leuchtkraft kann grundsätzlich
schon vor Erreichen der Grenztemperatur einsetzen, um das Erreichen der Grenztemperatur
hinauszuzögern. Vorzugsweise ist es vorgesehen, dass die Lampe beim Erreichen der
Grenztemperatur ganz oder teilweise abschaltet.
[0066] Dasselbe Zusammenwirken von Temperaturmanagement und Stromquelle kann auch bei mechanisch
auf die Lampe aufgesteckten Akkus (z. B. auf Powertool) vorgesehen sein.
[0067] Durch das Temperaturmanagement kann auch der Ladevorgang in einem voreingestellten
Temperaturbereich erfolgen. Zum Beispiel bei Lagerung der Leuchte mit Acku in einem
Einsatzfahrzeug, welches tiefen Temperaturen als Außentemperatur (Winter) ausgesetzt
ist, kann das Temperaturmanagement-Modul den Akku vor nicht sachgemäßem Laden bei
diesen Minustemperaturen schützen. Das Temperaturmanagement kann hinsichtlich des
Ladevorgangs also nicht nur eine Maximaltemperatur sondern auch (und/oder) eine hinterlegbare
Minimaltemperatur aufweisen, welche den hinterlegten Grenzwerten gemäß der Spezifikationen
des entsprechenden Batterie-/Akkuherstellers entsprechen kann.
[0068] Vorzugsweise können mindestens zwei Leuchtmittel vorgesehen sein. Die Leuchtmittel
können unterschiedliche Abstrahlwinkel aufweisen. Ein erstes Leuchtmittel kann einen
kleineren Leuchtkegel als das zweite Leuchtmittel aufweisen. Das zweite Leuchtmittel
kann dabei um das erste Leuchtmittel herum angeordnet sein (halbkreisförmig, kreisförmig,
kreisförmig mit Unterbrechung(en) und in anderen symmetrischen Anordnungen). Bevorzugt
wird das Leuchtmittel mit dem geringeren Abstrahlwinkel, welches also fokussierter
sein Licht abstrahlen kann, beim Unterschreiten eines vorbestimmten Abstands abgeschaltet,
wodurch zwar weiterhin Helligkeit durch das mindestens zweite Leuchtmittel bereitgestellt
sein kann, das für das Auge bedenklichere Leuchtmittel mit stärkerem Fokus jedoch
abgeschaltet ist. Dies kann zusätzlich oder alternativ zu einem Herabregeln der Helligkeit
der Leuchtmittel in Abhängigkeit von einem Abstand zu einer Oberfläche in Leuchtrichtung
der Leuchtmittel erfolgen.
[0069] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
In den Figuren zeigen:
- Figur 1
- eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lampe,
- Figur 2
- die erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lampe mit geneigtem Leuchtmittel,
- Figur 3
- eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lampe,
- Figur 4
- die zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lampe mit Ladestation,
- Figur 5
- eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit Temperatursensor in
einer Seitenansicht und
- Figur 6
- eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit Temperatursensor in
einer Draufsicht.
[0070] Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lampe 10, welche insbesondere
als Handleuchte ausgebildet sein kann. Diese kann insbesondere einen Grundkörper 20
aufweisen, welcher mit den weiteren Komponenten in Wirkverbindung stehen kann. Seitlich
an dem Grundkörper kann ein Griffbereich 21 angeordnet sein, welcher einen besonders
festen Halt der Lampe ermöglicht. Auf einer Rückseite kann ein Trageclip 23 angeordnet
sein, mittels welchem die Lampe beispielsweise an einem Gürtel angeordnet werden kann.
In einem oberen Endbereich der Lampe ist eine U-förmige Aufnahme 25 vorgesehen, welche
aus zumindest 2 Stegen 26 und 27, vorzugsweise mit dem Grundkörper 20, gebildet sein
kann. In der U-förmigen Ausnehmung, welche nach oben geöffnet sein kann, ist ein Leuchtmittel
30 angeordnet, welches auch einen Temperatursensor aufweisen kann. Das Leuchtmittel
und/oder der Temperatursensor können schwenkbar in der Fassung 25 vorgesehen sein.
[0071] Wie insbesondere aus Figur 2 hervorgeht, können das Leuchtmittel und/oder der Temperatursensor
in etwa orthogonal zu einer Längsachse der Lampe beziehungsweise einer Längsachse
der Stege 26 und 27 vorgesehen sein. Hierdurch kann in Bezug auf den Grundkörper der
Lampe ein variabler Abstrahlwinkel des Leuchtmittels 30 der Lampe vorgesehen sein.
Insbesondere kann die Richtung, in welche das Leuchtmittel Licht abstrahlt, im rechten
Winkel zu einer Längsachse des Grundkörpers beziehungsweise der Längsachse der Stege
26 und 27 parallel zu diesen oder in einem beliebigen dazwischenliegenden Winkel veränderbar
sein.
[0072] Besonders bevorzugt sind das Leuchtmittel 30 und/oder der Temperatursensor frei um
seine Achse in der Aufnahme 25 drehbar gelagert.
[0073] Figur 3 beschreibt eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lampe 40, welche
ein erstes Leuchtmittel 30 mit oder ohne Temperatursensor aufweisen kann. Dieser kann
über Adapterelemente 31 mit seitlich angeordneten Stegen 32, 33 verbunden werden.
Hierdurch ist eine Austauschbarkeit des Leuchtmittels 30 und/oder des Temperatursensors
an der Lampe gewährleistet. Zwischen den Stegen, insbesondere zwischen dem Leuchtmittel
30 und einem Grundkörper 38 der Lampe, kann ein Freiraum 50 gebildet sein, welcher
beispielsweise eine Lupe aufnehmen kann. Gemäß Figur 3 ist die Lupe durch einen oberen
Rand 51 beziehungsweise einen unteren Rand 52 begrenzt. Grundsätzlich kann die Lupe
jedoch auch ohne eine Fassung nach oben oder unten zwischen den Stegen 42 und 43 vorgesehen
sein. Der Rand 51 bildet keine Brücke zwischen den Stegen 42 und 43 und bildet somit
keine Unterbrechung der vorgesehenen Form, welche die beiden Stege 42 und 43 insbesondere
im Zusammenhang mit dem Grundkörper 48 bilden.
[0074] Nach der vorliegenden Erfindung kann es vorgesehen sein, dass zur Stabilisierung
der beiden Stege 42 und 43 beziehungsweise 26 und 27 ober- oder unterhalb des Leuchtmittels
30 mit oder ohne Temperatursensor eine Querverbindung vorgesehen ist. Erfindungsgemäß
ist selbst in diesem Fall von einer U-förmigen Form auszugehen. In einem Bereich zwischen
Grundkörper 48 und dem Leuchtmittel 30 mit oder ohne Temperatursensor kann ein zweites
Leuchtmittel mit oder ohne Temperatursensor vorgesehen sein. Grundsätzlich ist es
zweckmäßig, lediglich einen Temperatursensor vorzusehen. Dieser kann jedoch Elemente
aufweisen, die an unterschiedlichen Bereichen der Lampe angeordnet sind und dort jeweils
die vorliegende Temperatur bestimmen können. Das weitere Leuchtmittel und/oder der
(weitere) Temperatursensor können auch in einem Fußbereich der Lampe vorgesehen sein,
wobei ein Grundkörper 48 zwischen dem Leuchtmittel 30 mit oder ohne Temperatursensor
und dem zweiten Leuchtmittel 41 mit oder ohne Temperatursensor vorgesehen sein kann.
Außerdem kann die Lampe 40 ein Tastmittel 44 aufweisen, mittels welchem die Lampe
an- und ausschaltbar ist und/oder eine Grundhelligkeit der Lampe und/oder eine temperaturabhängige
Helligkeit der Lampe (des Leuchtmittels/der Leuchtmittel) einstellbar sind. Im Übrigen
kann die Lampe eine Anzeige 45 aufweisen, welche den Stand eines vorgesehenen Energiespeichers,
welcher beispielsweise in dem Grundkörper 48 vorgesehen ist, anzeigt. Weiterhin kann
ein Anschluss für ein Lademittel 46 vorgesehen sein, beispielsweise ein USB-Anschluss,
über welchen ein Energiespeicher der Lampe innerhalb der Lampe aufladbar ist. Für
eine ordnungsgemäße Befestigung kann ein Haken 47 vorgesehen sein, welcher vorzugsweise
drehbar an dem Grundkörper 48 angebracht sein kann.
[0075] Durch die lösbare Verbindung zwischen der Leuchte 30 und den Stegen 42 und 43 über
die Adapterelemente 31 kann eine Austauschbarkeit des Leuchtmittels und/oder des Temperatursensors
30 an einem Kopfende der Lampe ermöglicht sein. Hierdurch kann die Lampe, welche im
Übrigen eine weitere Leuchte 41 aufweisen kann, bedarfsgerecht an die Bedingungen
angepasst werden. Beispielsweise kann eine Leuchte geringerer oder höherer Leuchtkraft,
eine Leuchte mit oder ohne Temperatursensor oder ein sonstiges mittels Elektrizität
betreibbares Gerät an der Lampe im Kopfbereich vorgesehen sein.
[0076] Die Leuchte 30 mit oder ohne Temperatursensor gemäß Figur 3 kann in einer Fassung
32 vorgesehen sein, gegenüber welcher das Leuchtmittel und/oder der Temperatursensor
drehbar gelagert sein können. Die Drehachse ist grundsätzlich beliebig, kann jedoch
vorzugsweise in etwa orthogonal zu den Stegen 42 und 43 beziehungsweise quer zu einer
Längsachse des Grundkörpers 48 vorgesehen sein. Besonders bevorzugt ist das Leuchtmittel
mit oder ohne Temperatursensor 30 frei in seiner Leuchtrichtung gegenüber dem Grundkörper
einstellbar. Auch das zweite Leuchtmittel 41 kann mit derselben Achse wie das Leuchtmittel
30 oder mit einer anderen Achse drehbar an der Lampe 40 vorgesehen sein.
[0077] Figur 4 zeigt die zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in einem zusammengebauten
Zustand zwischen Leuchtmittel 30 und/oder Temperatursensor mit dem Körper 48 über
die Stege 42 und 43. Die Lampe an sich ist in Figur 4 in einer Ladestation 60 vorgesehen,
welche über einen Mechanismus 61 verfügt, über welchen die Lampe betätigbar, also
ein- und ausschaltbar, ist. Die Ladestation kann mit einer Dämmerungs-/oder Fotodiode
zum Erkennen der Helligkeit im Umfeld bereitgestellt sein. Auch kann die Ladestation
einen Temperatursensor beziehungsweise einen Bewegungsmelder aufweisen, mittels welchem
die Helligkeit der Lampe in Abhängigkeit zur gemessenen Temperatur der Ladestation
regelbar ist oder in Abhängigkeit von einer Bewegung vor der Lampe die Lampe ein-und
ausschaltbar ist.
[0078] Grundsätzlich sind spezielle Eigenschaften der ersten oder zweiten Ausführungsform
miteinander kombinierbar oder substituierbar. Eine Festlegung auf eine der beiden
Ausführungsformen ist grundsätzlich nicht im Sinne der vorliegenden Erfindung.
[0079] Figur 5 zeigt ein erfindungsgemäßes Leuchtmittel 70, welches einen Temperatursensor
aufweist. Der Temperatursensor kann insbesondere ausgebildet sein, mit dem Leuchtmittel
beziehungsweise mit dem photoemittierenden Element so zusammenzuwirken, dass bei hoher
Temperatur des Leuchtmittels oder der Lampe an sich die Leuchtkraft des Leuchtmittels
beziehungsweise des photoemittierenden Elements reduziert wird. Die Messeinrichtungen
72 und 73 des Temperatursensors sind vorzugsweise dabei funktional im Bereich der
Leuchtmittel vorgesehen.
[0080] Figur 6 zeigt eine Draufsicht auf eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Leuchtmittels
mit einem photoemittierenden Element 74 und den Einrichtungen 72 und 73 des Temperatursensors,
welcher ein Gehäuse 78 und/oder eine Linse beziehungsweise ein Glas 75 und/oder einen
Reflektor 79 aufweisen kann, welche das photoemittierende Element 74 halten und/oder
einen Isolierring 77 aufweisen können.
1. Lampe mit
mindestens einem elektrisch betriebenen Leuchtmittel (30)
gekennzeichnet durch
eine Regeleinrichtung, welche mit einem Temperatursensor (72, 73) in Wirkverbindung
steht und ausgebildet ist, die Leuchtkraft des mindestens einen Leuchtmittels (30)
in Abhängigkeit von einer vom Temperatursensor festgestellten Temperatur des Leuchtmittels
und/oder der Lampe zu regeln.
2. Lampe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Leuchtmittel (30) und/oder der Temperatursensor (72, 73) einstellbar sind.
3. Lampe nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Temperatursensor (72, 73) mit dem mindestens einen Leuchtmittel (30) eine Einheit
bildet.
4. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Temperatursensor angeordnet ist, die Temperatur des Leuchtmittels an einem Kühlkörper
des Leuchtmittels zu bestimmen.
5. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Betätigungselement (44), insbesondere ein Knopf oder ein Rad, vorgesehen ist,
mittels welchem die temperaturabhängige Leuchtkraft des Leuchtmittels (30) einstellbar
ist.
6. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Leuchtmittel eine lichtemittierende Diode, nämlich ein LED-Leuchtmittel, ist
7. Lampe nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedem Kühlkörper ein Temperatursensor zugeordnet ist.
8. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Temperatursensor (72, 73) einstellbar/eingestellt ist, eine Temperatur des jeweiligen
Leuchtmittels (30, 41) zu bestimmen, wobei die Leuchtkraft des Leuchtmittels (30)
entsprechend der gemessenen Temperatur regelbar ist und/oder wobei Informationen zur
Temperatur des Leuchtmittels (30), vorzugsweise in der Regeleinrichtung, zur automatischen
Anpassung einer Leuchtkraft hinterlegbar/hinterlegt sind.
9. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Fassung (32) für zumindest ein Leuchtmittel (30) und/oder den Temperatursensor
(72, 73) vorgesehen ist, welche mindestens einen Längssteg (42, 43) aufweist, von
welchen zumindest einer eine elektrische Verbindung zwischen Energiequelle und dem
Leuchtmittel und/oder dem Temperatursensor (72, 73) bereitstellt.
10. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest zwei Längsstege (42, 43) vorgesehen sind, zwischen welchen das mindestens
eine Leuchtmittel (30) und/oder der Temperatursensor (72, 73) angeordnet sind und
welche das Leuchtmittel (30) und/oder den Temperatursensor (72, 73) zumindest teilweise
umgeben.
11. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der durch die Längsstege (42, 43) gebildete Rahmen an zumindest einer Seite eine
Öffnung aufweist, die insbesondere U-förmig ausgebildet ist.
12. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einstellbarkeit des Leuchtmittels (30) und/oder des Temperatursensors (72, 73)
eine Schwenkbarkeit, insbesondere in der Fassung, aufweist, wobei Leuchtmittel (30)
und/oder der Temperatursensor (72, 73) in ihrer Ausrichtung gegenüber der Fassung
(32) veränderbar lagerbar, insbesondere schwenkbar, sind.
13. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lampe eine Aufnahme für eine lösbar verbindbare Energiequelle aufweist.
14. Leuchtmittel für eine Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
gekennzeichnet durch
einen Temperatursensor (72, 73), welcher eine Temperatur des Leuchtmittels (30) bestimmt
und
eine Regeleinrichtung, welche mit dem Temperatursensor (72, 73) in Wirkverbindung
steht und die Leuchtkraft des mindestens einen Leuchtmittels in Abhängigkeit von dem
bestimmten Temperatur regelt.
15. Verfahren zum adaptiven Beleuchten eines Objekts oder einer Oberfläche, insbesondere
mittels einer Lampe, nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
bei welchem
mittels eines Temperatursensors (72, 73) eine Temperatur des Leuchtmittels bestimmt
wird und die bestimmte Temperatur einer Regeleinrichtung zur Verfügung gestellt wird,
welche die Leuchtkraft mindestens zweier Leuchtmittel basierend auf der bestimmten
Temperatur regelt.