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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORSMESMMAKHTNMD..........</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 1.7.2 (20 November 2019) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3757496</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20201230</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>20182490.1</B210><B220><date>20200626</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102019004618</B310><B320><date>20190626</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20201230</date><bnum>202053</bnum></B405><B430><date>20201230</date><bnum>202053</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>F27B   9/24        20060101AFI20200914BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>C21D   9/00        20060101ALI20200914BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>F27D   3/02        20060101ALI20200914BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>ROLLENHERD-DURCHLAUF-OFENANLAGE UND VERFAHREN ZUR ERWÄRMUNG VON MIT ALUMINIUM, SILIZIUM UND/ODER ZINK BESCHICHTETEN STAHLPLATINEN AUF HÄRTE- UND PRESSTEMPERATUR</B542><B541>en</B541><B542>CONTINUOUS ROLLER HEARTH FURNACE AND METHOD FOR HEATING STEEL PLATES COATED WITH ALUMINUM, SILICON AND / OR ZINC AT HARDENING AND PRESSING TEMPERATURE</B542><B541>fr</B541><B542>INSTALLATION DE FOUR TUNNEL À ROULEAUX ET PROCÉDÉ DE CHAUFFAGE DES BLANCS EN ACIER REVÊTUS D'ALUMINIUM, DE SILICIUM ET/OU DE ZINC À LA TEMPÉRATURE DE DURCISSEMENT ET DE PRESSION</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>BSN Thermprozesstechnik GmbH</snm><iid>101862347</iid><irf>P 2696 EP</irf><adr><str>Kammerbruchstrasse 64</str><city>52152 Simmerath</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Schütt, Werner</snm><adr><str>Wilhelmsgarten 6</str><city>52152 Simmerath</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Naeven, Ralf</snm><iid>101350962</iid><adr><str>König Naeven Schmetz 
Patent- und Rechtsanwaltskanzlei 
Kackertstraße 10</str><city>52072 Aachen</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>BA</ctry></B845EP><B845EP><ctry>ME</ctry></B845EP></B844EP><B848EP><B849EP><ctry>KH</ctry></B849EP><B849EP><ctry>MA</ctry></B849EP><B849EP><ctry>MD</ctry></B849EP><B849EP><ctry>TN</ctry></B849EP></B848EP></B800></SDOBI>
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<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage zur Erwärmung von mit Aluminium, Silizium und/oder Zink beschichteten Stahlplatinen auf Härte- und Presstemperatur mit Transportrollen zum Transport der Stahlplatinen durch einen beheizten Ofen. In diesem Ofen befindet sich eine Hubvorrichtung mit Hubleisten, mit denen die Stahlplatinen angehoben bzw. abgesenkt werden können, so dass eine Stahlplatine unter angehobenen Hubleisten hindurch bewegt werden kann. Außerdem haben die Stahlplatinen beim Ofendurchlauf keinen permanenten Kontakt zu den Transportrollen. Dadurch kann es nicht zu Beeinträchtigungen auf der beschichteten Oberfläche der Stahlplatinen kommen. Außerdem ermöglicht die Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage einen sehr schnellen Durchlauf der Stahlplatinen.
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft zunächst eine Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage zur Erwärmung von mit Aluminium, Silizium und/oder Zink beschichteten Stahlplatinen auf Härte- und Presstemperatur mit Transportrollen zum Transport der Stahlplatinen durch einen beheizten Ofen, der auf seiner Einlaufseite und seiner Auslaufseite jeweils eine Türe besitzt, die geöffnet und verschlossen werden kann und dadurch das Zuführen bzw. Herausführen der Stahlplatinen in den bzw. aus dem Ofen ermöglicht, wobei die Transportrollen im Innenraum des Ofens so angeordnet sind, dass sie alle auf einer Ebene ("Rollenherdebene") liegen und in parallelem Abstand zueinander sowie quer zur Transport- bzw. Durchlaufrichtung der Stahlplatinen verlaufen, und die Transportrollen mittels mehrerer Antriebe gedreht werden, um die Stahlplatinen auf den Transportrollen vorwärts zu bewegen, und wobei sich außerhalb des Ofens und in Höhe der Rollenherdebene vor der einlaufseitigen Türe ("Einlauftüre") ein Einlaufrollengang und hinter der auslaufseitigen Türe ("Auslauftüre") ein Auslaufrollengang befinden, über deren Transportrollen die Stahlplatinen in den Ofen und aus diesem heraus gelangen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Derartige Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlagen sind schon seit langem bekannt für das sogenannte "Presshärten" von Bauteilen, die aus Stahlwerkstoffen hergestellt sind, weshalb auch vom "Stahl-Presshärten" gesprochen wird. In der Regel sind diese Bauteile, also sogenannte Stahlplatinen, beschichtet, wobei es sich zum Beispiel um eine Beschichtung auf Aluminium-Basis oder Zink-Basis handeln kann. Diese beschichteten Stahlplatinen werden im Ofen der Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage auf Härtetemperatur erwärmt und nachfolgend in einer Presse warm umgeformt. Durch eine sehr schnelle Abkühlung der Stahlplatinen in der Presse ergibt sich neben der Umformung auch die für den Härtevorgang erforderliche Abschreckgeschwindigkeit, weshalb man dieses Verfahren "Presshärten" nennt. Die vorgenannte Härtetemperatur im Ofen liegt in einem Bereich von ungefähr 950°C, wobei zur Erreichung dieser Presshärtetemperatur die Rollenherdöfen, also die Öfen einer solchen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage, beheizt werden, und zwar beispielsweise mit elektrischen<!-- EPO <DP n="2"> --> Heizvorrichtungen oder mit Gasbrennern, welche meistens ober- und unterhalb der Rollenherdebene angeordnet sind. Die Stahlplatinen werden mittels der Transportrollen, die entsprechend der Transport- bzw. Durchlaufrichtung gedreht werden, durch den Ofen transportiert, das heißt es befinden sich über die gesamte Länge des Ofens Transportrollen in diesem Ofen, auf denen die Stahlplatinen vorwärts bewegt bzw. transportiert werden. Dies bedeutet, dass die Stahlplatinen während des Transportes durch den Ofen stets in Kontakt mit den Transportrollen stehen, die übrigens in der Regel aus einem keramischen Material bestehen. Beim Ofendurchlauf haben die beschichteten Stahlplatinen also einen permanenten Kontakt zu den Transportrollen. Dies führt jedoch zu dem Problem, dass das auf dem Stahlplatinen befindliche Beschichtungsmaterial, also beispielsweise die Aluminiumbeschichtung schmilzt, und zwar bei Aluminium-beschichteten Stahlplatinen bei einer Temperatur von circa 650°C, und sich dann dieses geschmolzene, das heißt flüssige sowie aggressive Beschichtungsmaterial auf den Transportrollen ablagert (teilweise kommt es zur "Pickelbildung") und häufig sogar in diese Transportrollen hinein diffundiert. Dies führt zu begrenzten Standzeiten der Transportrollen, was wiederum erhebliche Betriebskosten wegen des notwendigen Austauschs der Transportrollen, Betriebsunterbrechungen usw. verursacht. Abgesehen davon führt das Schmelzen bzw. Verflüssigen des Beschichtungsmaterials in dem Ofen nicht nur zur Beschädigung der Transportrollen, sondern häufig auch zu einer Beeinträchtigung der Oberfläche der Stahlplatinen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Daher liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage zu schaffen, welche die mit dem Einsatz der bisher bekannten Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlagen verbundenen und vorstehend beschriebenen Nachteile vermeidet, wobei gleichzeitig aus wirtschaftlichen Gründen ein möglichst schneller Durchlauf der Stahlplatinen erfolgen soll.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die Aufgabe wird bei einer Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage der gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, dass im Ofen eine Hubvorrichtung mit mindestens zwei Hubleisten-Gruppen vorhanden ist, deren Hubleisten zum Anheben oder Absenken der im Ofen positionierten Stahlplatinen angehoben und abgesenkt werden können, wobei die Hubleisten-Gruppen mit einer Steuereinrichtung ansteuerbar sind, sich die Hubleisten in der abgesenkten Position unterhalb<!-- EPO <DP n="3"> --> der Rollenherdebene befinden, die Breite der Hubleisten geringer als der Abstand zweier benachbarter Transportrollen ist und die Hubleisten beim Anheben jeweils zwischen zwei benachbarten Transportrollen hindurch nach oben bzw. oberhalb der Rollenherdebene gelangen und in Transport- bzw. Durchlaufrichtung der Stahlplatinen gesehen abschnittweise so angeordnet sind, dass sich in jedem Teilabschnitt der Transportrollen im Ofen eine Hubleisten-Gruppe befindet, mit deren Hubleisten wenigstens eine dem Ofen zugeführte und in einen der Teilabschnitte der Transportrollen gebrachte Stahlplatine mittels der Steuereinrichtung für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene angehoben wird, und dass die Hubleisten jeder Hubleisten-Gruppe eine den Transport einer Stahlplatine über die Transportrollen im Ofen ermöglichende Ausbildung haben derart, dass eine Stahlplatine unter angehobenen Hubleisten hindurch bewegt werden kann.</p>
<p id="p0005" num="0005">Diese erfindungsgemäße Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage hat zunächst den entscheidenden Vorteil, dass die beschichteten Stahlplatinen beim Ofendurchlauf keinen permanenten Kontakt zu den Transportrollen haben. Dazu ist eine spezielle in der Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage integrierte Hubvorrichtung mit sogenannten Hubleisten vorgesehen, die gruppenweise im Ofen angeordnet sind. Die Ausbildung und Wirkungsweise dieser Hubleisten ist so gestaltet, dass eine Berührung der zum Beispiel keramischen Transportrollen mit dem aggressiven geschmolzenen bzw. flüssigen Beschichtungsmaterial der Stahlplatinen vollkommen ausgeschlossen ist. Dies liegt daran, dass die Temperatur der Stahlplatinen, wenn sie durch das Anheben der Hubleisten ihre sogenannte "Erwärmungs- bzw. Halteposition" oberhalb der Rollenherdebene eingenommen haben, noch nicht die Schmelztemperatur des Beschichtungsmaterials, die bei Aluminiumbeschichtungen bei ungefähr 650°C liegt, erreicht hat. Die Stahlplatinen werden also zunächst kalt in den Ofen zu dem vorgesehenen Platz gefahren bzw. mittels der Transportrollen transportiert und dann für eine durch die Steuereinrichtung vorbestimmte Zeit durch die hochfahrenden Hubleisten in die Erwärmungs- bzw. Halteposition angehoben. Erst dort in dieser Erwärmungs- bzw. Halteposition wird also durch die im Ofen vorhandenen Heizvorrichtungen die gewünschte Presshärtetemperatur, zum Beispiel 950°C, der Stahlplatinen erreicht. Dies bedeutet, dass auch die Schmelztemperatur des Beschichtungsmaterials erst in der angehobenen Erwärmungs- bzw. Halteposition der Stahlplatinen erreicht wird, das heißt erst dort in der Erwärmungs- bzw. Halteposition die<!-- EPO <DP n="4"> --> Beschichtung schmilzt bzw. flüssig wird. Weiterhin besteht nun die Besonderheit der erfindungsgemäßen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage darin, dass an dem betreffenden Platz, also dem für dieses Stahlplatinen durch die Steuereinrichtung vorgesehenen Teilabschnitt (der auch "Rollengang" genannt werden kann) der Transportrollen, die in die Erwärmungs- bzw. Halteposition angehobene Stahlplatine dort so lange verbleibt, bis die sogenannte "Ofenzeit", bestehend aus der Aufheizzeit und Temperaturhaltezeit, beendet ist. Die Stahlplatine verbleibt also in der angehobenen Position so lange, bis die Ofenzeit beendet ist, das heißt wenn die Beschichtung durch die Eisenaufnahme aus dem metallischen Stahlplatinen einen höheren Schmelzpunkt als die Ofentemperatur hat und die Beschichtung somit "hitzefest" ist. Dadurch dass die Stahlplatine in der angehobenen Erwärmungs- bzw. Halteposition eine fixierte Lage hat, also dort in der Erwärmungs- bzw. Halteposition für die vorbestimmte Ofenzeit nicht bewegt wird, kann es also nicht zu Beeinträchtigungen auf der beschichteten Oberfläche der Stahlplatine kommen, so wie dies bei den bisher bekannten Rollenherdöfen durch die Bewegung der Stahlplatinen in nachteiliger Weise der Fall ist. Erst nach Beendigung der Ofenzeit wird also die Stahlplatine durch Absenken der Hubleisten wieder auf die Rollenherdebene abgesenkt, wobei zu diesem Zeitpunkt das Beschichtungsmaterial aus dem vorgenannten Grund der Eisenaufnahme nicht mehr flüssig ist und daher nicht mehr zu Beschädigungen der Transportrollen führen. Nach dem Absenken der Stahlplatine auf die Rollenherdebene wird diese Stahlplatine dann zum Umformen in der nachfolgenden Presse aus dem Ofen herausgefahren.</p>
<p id="p0006" num="0006">Des Weiteren gewährleistet die fixe Position der Stahlplatinen bzw. "Batches" (mit diesem englischen Wort sind in der Fachsprache mehrere Stahlplatinen gemeint) im Ofenraum eine exakte Positionierung während des gesamten Prozessverlaufes. Dies ist für eine partielle Härtung mit schmalen Übergängen zwischen hart und weich notwendig. Damit ist gemeint, dass eine Stahlplatine beispielsweise unterschiedliche Härtegrade erhalten soll. So kann also beispielsweise eine quadratische Stahlplatine mit einer Größe von 1m x 1m (also 1 Meter Kantenlänge) eine (linke) Hälfte, die hart werden soll, und eine (rechte) Hälfte haben, die weich bzw. weicher werden soll. Um dies zu erreichen, ist es wichtig, dass die Stahlplatine exakt und fest positioniert ist während der Erwärmung, da sonst der schmale Übergangsbereich zwischen der linken (nachher harten) Hälfte und der rechten (nachher weicheren) Hälfte nicht genau<!-- EPO <DP n="5"> --> genug hergestellt wird. Dies ist wichtig, damit in der nachfolgenden Presse bei der Abkühlung auch nur die linke Hälfte der Stahlplatine abgeschreckt wird, das heißt nicht deren rechte Hälfte. Um zu erreichen, dass die rechte Hälfte im Ofen in der Erwärmungs- bzw. Halteposition weich bzw. weicher als die linke Hälfte wird, also nur die linke Hälfte auf die Härte- und Presstemperatur gebracht wird, sind die Heizvorrichtungen im Ofen entsprechend ausgebildet bzw. eingestellt, was hier nicht näher erläutert werden braucht. Entsprechendes gilt für die oben genannten "Batches", das heißt wenn nicht nur eine einzelne Stahlplatine, sondern gleichzeitig mehrere (zum Beispiel 2 bis 4 Stahlplatinen) in einen Teilabschnitt des Ofens gefahren und dort erwärmt werden. Die Einbringung solcher "Batches" ist an sich schon bekannt und erfolgt heutzutage sehr oft bei derartigen Anlagen.</p>
<p id="p0007" num="0007">Damit nun aber zwei oder mehrere Stahlplatinen gleichzeitig im Ofen der erfindungsgemäßen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage zum Presshärten erwärmt werden können und ein möglichst schneller Durchlauf der Stahlplatinen durch den Ofen möglich ist, bei gleichzeitig ausreichender Ofenzeit für die Stahlplatinen in der Erwärmungs- bzw. Halteposition, ist die erfindungsgemäße Hubvorrichtung mit den Hubleisten so konstruiert, dass eine Stahlplatine auf den Transportrollen durch den Ofen transportiert werden kann, und zwar auch unter Hubleisten hindurch, auf denen sich gerade eine Stahlplatine in der angehobenen Erwärmungs- bzw. Halteposition befindet. Anders ausgedrückt kann also eine Stahlplatine auf den Transportrollen im Ofen unter dort angehobenen und noch in der Erwärmungsphase befindlichen anderen Stahlplatinen durchgefahren werden. In einer später noch näher beschriebenen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage bestehen die Hubleisten dazu aus einer Stützkonstruktion mit einem Profil, so dass auf den Transportrollen bewegte Stahlplatinen durch die sich aus dieser Profilform ergebenden Öffnungen der Hubleisten gelangen bzw. gefahren werden können, wenn sich diese Hubleisten in der angehobenen Position befinden. Bei angehobenen Hubleisten können daher weitere Stahlplatinen unterhalb der angehobenen Hubleisten durchgefahren werden.</p>
<p id="p0008" num="0008">Es ist außerdem darauf hinzuweisen, dass die Hubleisten bei der erfindungsgemäßen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage so ausgebildet sind, dass sie sich in der abgesenkten Position unterhalb der Rollenherdebene befinden und beim Anheben jeweils zwischen zwei<!-- EPO <DP n="6"> --> benachbarten Transportrollen hindurch nach oben bzw. oberhalb der Rollenherdebene gelangen. Die Hubleisten, die sich im Ofen auf der gesamten Ofenlänge befinden, gelangen also jeweils zwischen den Transportrollen hindurch in den Ofenraum oberhalb der Rollenherdebene. Da auch die Transportrollen durchgehend über die gesamte Ofenlänge vorhanden sind, arbeiten also die Hubleisten auf der gesamten Ofenlänge zwischen diesen Transportrollen, werden also dort in vertikaler Richtung auf- und abwärts gefahren.</p>
<p id="p0009" num="0009">Ferner sei noch darauf hingewiesen, dass die erfindungsgemäße Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage eine Einlauftüre und eine Auslauftüre hat, damit es im Betrieb nicht zu unnötigen Wärmeverlusten oder erhöhtem Schutzgasbedarf kommt. Allerdings ist das Vorhandensein dieser beiden Türen für das erfindungsgemäße Hub- und Transportsystem für die Stahlplatinen keine wesentliche Voraussetzung. Anders ausgedrückt würde also dieses integrierte Hub- und Transportsystem auch bei einer Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage funktionieren, die keine Einlauf- und/oder Auslauftüre(n) besitzt. Entsprechendes gilt für den Einlaufrollengang und den Auslaufrollengang, der bei solchen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlagen an sich schon bekannt ist und einen möglichst schnellen Prozessablauf gewährleistet. Die erfindungsgemäße Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage würde aber im Prinzip auch ohne einen Einlaufrollengang bzw. Auslaufrollengang funktionieren.</p>
<p id="p0010" num="0010">In diesem Zusammenhang ist auch auf einen weiteren wesentlichen Vorteil der neuen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage hinzuweisen: Die Schutzgasdichtheit des Ofens bleibt auch bei der erfindungsgemäßen Konstruktion mit den Hubleisten während des laufenden Betriebs der Anlage stets gewährleistet. Die Hubvorrichtung mit den Hubleisten beeinträchtigt also nicht die Schutzgasdichtheit des Ofens. Diese Schutzgasdichtheit ist für den Presshärte-Prozess sehr wichtig.</p>
<p id="p0011" num="0011">Eine nähere Erläuterung des Antriebs für die Transportrollen ist nicht erforderlich, da solche Transportrollenantriebe bei Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlagen an sich bekannt sind. Üblicherweise erfolgt der Antrieb elektrisch in Verbindung mit einer entsprechenden Steuerung. Es ist klar, dass im Falle der erfindungsgemäßen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage eine Steuereinrichtung notwendig ist, welche die Bewegungen der zu erwärmenden<!-- EPO <DP n="7"> --> Stahlplatinen realisiert und dazu die jeweiligen Komponenten der Anlage steuert, das heißt vor allem die Transportrollen, die Hubleisten sowie die Ofentüren, also die Einlauftüre und die Auslauftüre, was hier keiner näheren Erläuterung bedarf. Die Steuereinrichtung muss jedenfalls so programmiert werden, dass der Ablauf des Prozesses in der Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage optimal erfolgt.</p>
<p id="p0012" num="0012">In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage ist vorgesehen, dass die Hubvorrichtung drei Hubleisten-Gruppen umfasst und jeder Hubleisten-Gruppe ein Teilabschnitt der Transportrollen zugeordnet ist, so dass in jedem dieser drei Teilabschnitte jeweils wenigstens eine dort positionierte Stahlplatine angehoben oder abgesenkt werden kann. Bei einer solchen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage gibt es also drei Teilabschnitte, in denen eine Stahlplatine oder gegebenenfalls auch mehrere Stahlplatinen positioniert werden und erwärmt werden. Mit einer solchen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage kann ein relativ hoher und schneller Durchsatz von Stahlplatinen erzielt werden. An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass die Größe der Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage bzw. des darin enthaltenen Ofens erfindungsgemäß nicht festgelegt, also nicht eingeschränkt ist. Es ist also möglich, sehr große und auch weniger große Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlagen gemäß der Erfindung herzustellen. Bei einer sehr großen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage können wesentlich mehr Hubleisten-Gruppen (zum Beispiel 10, 20 oder 30 Hubleisten-Gruppen) über die gesamte Ofenlänge angeordnet werden als bei einer kleineren Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage. Die Anzahl der Teilabschnitte (bzw. "Rollengänge") der Transportrollen bzw. der diesen zugeordneten Hubleisten-Gruppen sind also erfindungsgemäß nicht festgelegt. Wenn sehr viele Teilabschnitte bzw. Hubleisten-Gruppen vorgesehen sind, muss dies bei der Programmierung der Steuereinrichtung entsprechend berücksichtigt werden, was jedoch keine programmiertechnische Schwierigkeit darstellt.</p>
<p id="p0013" num="0013">In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage befindet sich in jeder Hubleisten-Gruppe zwischen allen jeweils benachbarten Transportrollen eine Hubleiste. Dies hat den Vorteil, dass in einem Teilabschnitt der Transportrollen zwischen allen Transportrollen hindurch Hubleisten auf- und abwärts bewegt werden können, wodurch eine Stahlplatine auf den Hubleisten eine besonders stabile und sichere Lage bzw.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Positionierung und insbesondere eine quasi flächendeckende Ablage erhält, da die Stahlplatine von unten durch eine maximale Anzahl an Hubleisten getragen wird. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass es erfindungsgemäß nicht unbedingt notwendig ist, dass sich zwischen allen benachbarten Transportrollen immer eine Hubleiste befindet. Es wäre also auch möglich, in einem Teilabschnitt, der beispielsweise zwölf Transportrollen aufweist, nicht zwischen allen Transportrollen elf Hubleisten anzuordnen, sondern beispielsweise nur sechs Hubleisten, das heißt nicht zwischen allen benachbarten Transportrollen eine Hubleiste vorzusehen. Die Anzahl und Geometrie der Hubleisten ist vor allem der Dicke der Stahlplatinen entsprechend zu bemessen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Wie schon oben ausgeführt, sind die Hubleisten jeder Hubleisten-Gruppe für den Transport einer Stahlplatine über die Transportrollen so ausgebildet, dass eine Stahlplatine unter angehobenen Hubleisten hindurch bewegt werden kann, und wird dazu in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgeschlagen, dass diese Hubleisten aus einer Stützkonstruktion mit einem Profil bestehen. Bei dieser Ausführungsform ist also vorgesehen, dass die Hubleisten jeder Hubleisten-Gruppe auf einer auf- und abwärts verfahrbaren Stützkonstruktion sitzen, an deren oberen Ende die einzelnen Hubleisten angeordnet sind und deren Höhe so bemessen ist, dass die Stahlplatinen auf die zur Erreichung der Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene erforderliche Höhe angehoben werden können, wobei die Hubleisten jeweils aus einem quer zur Transport- bzw. Durchlaufrichtung liegenden Profil bestehen, das nur an den Enden auf der Stützkonstruktion aufliegt, und die Länge der Hubleisten größer als die Breite der durchlaufenden Stahlplatinen ist, so dass auf den Transportrollen bewegte Stahlplatinen durch die sich aus dieser Stützkonstruktion ergebenden Öffnungen der Hubleisten gelangen können, wenn sich diese Hubleisten in der angehobenen Position befinden. Das Profil liegt also nur an den Enden auf, also links und rechts des lichten Ofenraums. Diese Bauform ermöglicht in besonders vorteilhafter Weise das Hindurchfahren von Stahlplatinen im Ofen unter dort bereits befindlichen und in der Erwärmungs- bzw. Halteposition befindlichen Stahlplatinen. Bei angehobenen Hubleisten können daher weitere Stahlplatinen unterhalb der angehobenen Hubleisten durchgefahren werden. Die vorgenannte Stützkonstruktion ist in ihrer Form übrigens nicht festgelegt. Sie kann zum Beispiel eine rechteckige Form haben.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0016" num="0016">Die erfindungsgemäße Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage eignet sich in besonders vorteilhafter Weise zur Erwärmung von Stahlplatinen mit einer Aluminium-Silizium-Beschichtung oder einer Zink-Beschichtung. Bei einer Aluminium-Silizium-Beschichtung kann es sich um eine Legierung handeln, die beispielsweise aus 95 % Aluminium und 5 % Silizium besteht.</p>
<p id="p0017" num="0017">Bevorzugt werden bei der erfindungsgemäßen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage Transportrollen aus keramischen Material verwendet, denn dieses Material ist bekanntlich vor allem sehr hitzefest, so dass es sich für die Verwendung hier besonders eignet.</p>
<p id="p0018" num="0018">Mit den erfindungsgemäßen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlagen kann in vorteilhafter Weise auch ein grundsätzlich schon oben beschriebenes Verfahren zur Erwärmung von mit Aluminium, Silizium und/oder Zink beschichteten Stahlplatinen auf Härte- und Presstemperatur durchgeführt werden. Es ist an sich schon ein solches Verfahren bekannt, bei dem die Stahlplatinen auf Transportrollen durch einen beheizten Ofen transportiert werden, der auf seiner Einlaufseite und seiner Auslaufseite jeweils eine Türe besitzt, die geöffnet und verschlossen werden kann und dadurch das Zuführen bzw. Herausführen der Stahlplatinen in den bzw. aus dem Ofen ermöglicht, wobei die Transportrollen im Innenraum des Ofens so angeordnet sind, dass sie alle auf einer Ebene ("Rollenherdebene") liegen und in parallelem Abstand zueinander sowie quer zur Transport- bzw. Durchlaufrichtung der Stahlplatinen verlaufen, und die Transportrollen mittels mehrerer Antriebe gedreht werden, um die Stahlplatinen auf den Transportrollen vorwärts zu bewegen, und wobei sich außerhalb des Ofens und in Höhe der Rollenherdebene vor der einlaufseitigen Türe ("Einlauftüre") ein Einlaufrollengang und hinter der auslaufseitigen Türe ("Auslauftüre") ein Auslaufrollengang befinden, so dass ein Stahlplatinen zunächst über die Transportrollen des Einlaufrollengangs durch die geöffnete Einlauftüre dem Ofen zugeführt wird und nach Beendigung der Verweilzeit im Ofen ("Ofenzeit") durch die geöffnete Auslauftüre und über die Transportrollen des Auslaufrollengangs aus dem Ofen herausgeführt wird.</p>
<p id="p0019" num="0019">Es ist nun erfindungsgemäß vorgesehen, dieses Verfahren so auszugestalten, dass es mit einer Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage gemäß der Erfindung so durchgeführt wird, dass durch die<!-- EPO <DP n="10"> --> Einlauftüre nach und nach Stahlplatinen über die sich dazu in Drehung versetzten Transportrollen dem Ofen zugeführt und in jeweils einen der Teilabschnitte (Rollengänge) der Transportrollen gebracht werden, diese Stahlplatinen mit den Hubleisten der zu den jeweiligen Teilabschnitten gehörenden Hubleisten-Gruppe mittels der Steuereinrichtung entweder gleichzeitig oder in einer bestimmten Reihenfolge und für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene angehoben werden und dann die Stahlplatinen zur Beendigung ihrer Ofenzeit durch Absenken der Hubleisten auf die Rollenherdebene mittels der Steuereinrichtung entweder gleichzeitig oder in einer bestimmten Reihenfolge abgesenkt werden und durch die geöffnete Auslauftüre aus dem Ofen heraus auf den Auslaufrollengang transportiert werden, wo sie der Anlage nach und nach entnommen werden, wobei die Hubleisten jeder Hubleisten-Gruppe eine den Transport einer Stahlplatine über die Transportrollen im Ofen ermöglichende Ausbildung haben derart, dass eine Stahlplatine unter angehobenen Hubleisten hindurch bewegt werden kann. Auf diese Weise findet der dem Pressen vorgeschaltete Erwärmungsvorgang in vorteilhafter Weise statt, indem das schon oben beschriebene und mit den dort erläuterten Vorteilen verbundene Transport- und Hubsystem der erfindungsgemäßen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage verwendet wird. Zwecks Vermeidung von Wiederholungen hinsichtlich der Ausbildung und Wirkungsweise der Einzelteile dieses integrierten Transport- und Hubsystems wird auf die obigen Ausführungen verwiesen. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren werden also nach und nach Stahlplatinen in den Ofen gefahren, wo sie dann für eine bestimmte Zeit die sogenannte Ofenzeit, in die Erwärmungs- bzw. Halteposition mit den zugehörigen Hubleisten angehoben werden. Anders als bei den bisher bekannten Rollenherdöfen ohne Hubeinrichtung, ist es bei diesem erfindungsgemäßen Verfahren also möglich, durch die ungehinderte Vorwärtsbewegung der Stahlplatinen auf den Transportrollen und bei dem gleichzeitig möglichen Anheben und Absenken der Stahlplatinen mittels der Hubleisten einen kontinuierlichen Durchlauf der Stahlplatinen zu realisieren. Es ist also bei dem erfindungsgemäßen Verfahren möglich, ohne Unterbrechung nach und nach Stahlplatinen in den Ofen zu fahren, dort zu erwärmen und wieder aus dem Ofen herauszufahren. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass bei dem erfindungsgemäßen Verfahren frei gewählt werden kann bzw. es dem Programmierer der Steuereinrichtung überlassen ist, an welchen Platz, also zu welchem Teilabschnitt (Rollengang) ein in den Ofen gelangendes Stahlplatinen gebracht wird. Es lassen sich also je nach Anzahl der<!-- EPO <DP n="11"> --> Hubleisten-Gruppen die unterschiedlichsten Abfolgen für den Eintransport, das Anheben und Absenken sowie den Austransport der Stahlplatinen vorsehen. Dies liegt im Wesentlichen an der Ausgestaltung der Hubleisten, die ein Hindurchfahren einer Stahlplatine unter angehobenen Hubleisten hindurch ermöglicht.</p>
<p id="p0020" num="0020">In einer bevorzugten Ausführungsform des vorgenannten erfindungsgemäßen Verfahrens ergibt sich ein besonders vorteilhafter Verfahrensablauf. Diese bevorzugte Verfahrensvariante sieht vor, dass die Einlauftüre geöffnet wird und durch diese das 1. Stahlplatinen über die sich dazu in Drehung versetzten Transportrollen dem Ofen zugeführt und in einen der Teilabschnitte der Transportrollen gebracht wird, die Einlauftüre geschlossen wird und dann die 1. Stahlplatine mit den Hubleisten der zu diesem Teilabschnitt gehörenden Hubleisten-Gruppe mittels der Steuereinrichtung für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene angehoben wird, dass anschließend in entsprechender Weise eine 2. Stahlplatine und gegebenenfalls weitere Stahlplatinen nach und nach in andere Teilabschnitte der Transportrollen gebracht und mit den dort befindlichen Hubleisten in die Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene angehoben wird bzw. werden, dass dann die 1. Stahlplatine zur Beendigung ihrer Ofenzeit durch Absenken der Hubleisten in diesem Teilabschnitt auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre öffnet, die 1. Stahlplatine durch diese Auslauftüre aus dem Ofen heraus auf den Auslaufrollengang transportiert wird, wo sie der Anlage entnommen wird, und die Auslauftüre wieder geschlossen wird, dass anschließend die Einlauftüre geöffnet wird und durch diese zunächst eine weitere Stahlplatine in den Ofen zu dem Teilabschnitt transportiert wird, wo sich vorher die 1. Stahlplatine befand, und dort diese weitere Stahlplatine mit den Hubleisten für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition angehoben wird, dass dann die 2. Stahlplatine durch Absenken der Hubleisten in diesem Teilabschnitt auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre öffnet, die 2. Stahlplatine durch diese Auslauftüre aus dem Ofen heraus auf den Auslaufrollengang transportiert wird, wo sie der Anlage entnommen wird, und die Auslauftüre wieder geschlossen wird, dass anschließend in entsprechender Weise nach und nach eine Stahlplatine aus dem Ofen heraus transportiert wird und an dessen Stelle eine weitere Stahlplatine dem Ofen zugeführt wird, und dass dieser Prozess so lange erfolgt, bis die letzte Stahlplatine aus dem Ofen heraus transportiert worden ist. Mit dieser Verfahrensvariante lässt<!-- EPO <DP n="12"> --> sich in besonders günstiger Weise ein sehr schneller Durchlauf von Stahlplatinen in der erfindungsgemäßen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage realisieren.</p>
<p id="p0021" num="0021">Gemäß einer Weiterbildung der vorgenannten Verfahrensvariante wird nun eine andere Verfahrensvariante angegeben, und zwar für den Fall, dass die Hubvorrichtung drei Hubleisten-Gruppen umfasst und jeder Hubleisten-Gruppe ein Teilabschnitt der Transportrollen zugeordnet ist, so dass in jedem dieser drei Teilabschnitte im Ofen eine dort positionierte Stahlplatine angehoben oder abgesenkt werden kann. Bei dieser Verfahrensvariante ist nun vorgesehen, dass die Einlauftüre und die Auslauftüre zunächst geschlossen sind, auf dem Einlaufrollengang eine 1. Stahlplatine aufgelegt wird, danach die Einlauftüre geöffnet wird und durch diese die 1. Stahlplatine über die sich dazu in Drehung versetzten Transportrollen dem Ofen zugeführt und in einen 1. Teilabschnitt der Transportrollen gebracht wird, die Einlauftüre geschlossen wird und dann die 1. Stahlplatine mit den Hubleisten der zu diesem 1. Teilabschnitt gehörenden Hubleisten-Gruppe mittels der Steuereinrichtung für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene angehoben wird, dass anschließend in entsprechender Weise eine 2. Stahlplatine in einen 2. Teilabschnitt der Transportrollen gebracht und mit den dort befindlichen Hubleisten in die Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene angehoben wird, dass anschließend in entsprechender Weise eine 3. Stahlplatine in einen 3. Teilabschnitt der Transportrollen gebracht und mit den dort befindlichen Hubleisten in die Erwärmungsposition oberhalb der Rollenherdebene angehoben wird, dass dann die 1. Stahlplatine zur Beendigung ihrer Ofenzeit durch Absenken der Hubleisten im 1. Teilabschnitt auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre öffnet, die 1. Stahlplatine durch diese Auslauftüre aus dem Ofen heraus auf den Auslaufrollengang transportiert wird, wo sie der Anlage entnommen wird, und die Auslauftüre wieder geschlossen wird, dass anschließend die Einlauftüre geöffnet wird und durch diese zunächst eine 4. Stahlplatine in den Ofen zum 1. Teilabschnitt transportiert wird, wo sich vorher die 1. Stahlplatine befand, und dort diese 4. Stahlplatine mit den Hubleisten für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition angehoben wird, dass dann die 2. Stahlplatine durch Absenken der Hubleisten im 2. Teilabschnitt auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre öffnet, die 2. Stahlplatine durch diese Auslauftüre aus dem Ofen heraus auf den Auslaufrollengang transportiert wird, wo sie der Anlage entnommen wird,<!-- EPO <DP n="13"> --> und die Auslauftüre wieder geschlossen wird, dass anschließend die Einlauftüre geöffnet wird und durch diese zunächst eine 5. Stahlplatine in den Ofen zum 2. Teilabschnitt transportiert wird, wo sich vorher die 2. Stahlplatine befand, und dort diese 5. Stahlplatine mit den Hubleisten für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition angehoben wird, dass dann die 3. Stahlplatine durch Absenken der Hubleisten im 3. Teilabschnitt auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre öffnet, die 3. Stahlplatine durch diese Auslauftüre aus dem Ofen heraus auf den Auslaufrollengang transportiert wird, wo sie der Anlage entnommen wird, und die Auslauftüre wieder geschlossen wird, dass anschließend die Einlauftüre geöffnet wird und durch diese eine 6. Stahlplatine in den Ofen zum 3. Teilabschnitt transportiert wird, wo sich vorher die 3. Stahlplatine befand, und dort diese 6. Stahlplatine mit den Hubleisten für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition angehoben wird, dass dann die 4. Stahlplatine durch Absenken der Hubleisten im 1. Teilabschnitt auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre öffnet, die 4. Stahlplatine durch diese Auslauftüre aus dem Ofen heraus auf den Auslaufrollengang transportiert wird, wo sie der Anlage entnommen wird, und die Auslauftüre wieder geschlossen wird, dass dann die 5. Stahlplatine durch Absenken der Hubleisten im 2. Teilabschnitt auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre öffnet, die 5. Stahlplatine durch diese Auslauftüre aus dem Ofen heraus auf den Auslaufrollengang transportiert wird, wo sie der Anlage entnommen wird, und die Auslauftüre wieder geschlossen wird, und dass dann die 6. Stahlplatine durch Absenken der Hubleisten im 3. Teilabschnitt auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre öffnet, die 6. Stahlplatine durch diese Auslauftüre aus dem Ofen heraus auf den Auslaufrollengang transportiert wird, wo sie der Anlage entnommen wird, und die Auslauftüre wieder geschlossen wird, und dass die vorgenannten Verfahrensschritte so lange wiederholt werden, bis alle weiteren zu erwärmenden Stahlplatinen den Ofen verlassen haben. Bei dieser Variante wird also ein Verfahren mit einer Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage durchgeführt, in der die zu erwärmenden Stahlplatinen in drei Teilabschnitten der Transportrollen, also in drei Hubleisten-Gruppen erwärmt werden können. Der in dieser Verfahrensvariante angegebene Verfahrensablauf ist besonders schnell und effektiv und wiederholt sich so lange, bis die ersten sechs Stahlplatinen und dann alle weiteren gegebenenfalls noch zu erwärmenden Stahlplatinen den Ofen durchlaufen und schließlich verlassen haben.<!-- EPO <DP n="14"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Für die vorgenannte Verfahrensvariante mit drei Teilabschnitten der Transportrollen bzw. drei Hubleistengruppen wird schließlich noch eine Verfahrensvariante genannt, bei der sich der 1. Teilabschnitt im Bereich unmittelbar vor der Auslauftüre, der 3. Teilabschnitt im Bereich des Ofens unmittelbar hinter der Einlauftüre und der 2. Teilabschnitt zwischen dem 1. Teilabschnitt und dem 3. Teilabschnitt befinden.</p>
<p id="p0023" num="0023">An dieser Stelle ist noch einmal anzumerken, dass das erfindungsgemäße Verfahren auch bei Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlagen eingesetzt werden kann, die nicht nur zwei oder drei Hubleisten-Gruppen, sondern wesentlich mehr Hubleisten-Gruppen (z.B. 10, 20 oder 30 Hubleisten-Gruppen) haben. Eine Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage mit drei Hubleisten-Gruppen ist daher als eine kleinere Anlage anzusehen.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die Erfindung wird nun nachstehend anhand der schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine Längsschnitt-Ansicht einer Ausführungsform der erfindungsge-mäßen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage mit drei Teilabschnitten der Transportrollen bzw. drei Hubleisten-Gruppen,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine Ansicht der in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> gezeigten Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage im Querschnitt entlang der Linie A-A von <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und</dd>
<dt>Fig. 3 bis 44</dt><dd>der Ansicht in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> entsprechende Prinzip-Darstellungen der Durchführung bzw. des Ablaufs einer erfindungsgemäßen Verfahrensvariante mit einer Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage gemäß den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> mit drei Teilabschnitten der Transportrollen und drei Hubleisten-Gruppen, wobei der Durchlauf von sechs Stahlplatinen Schritt für Schritt dargestellt wird.</dd>
</dl></p>
<p id="p0025" num="0025">Die <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> zeigen eine Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage 1 mit einem Ofen 2, in dem sich zur Zeit die drei Stahlplatinen 3, 4 und 5 befinden, um auf Härte- und Presstemperatur erwärmt<!-- EPO <DP n="15"> --> zu werden. Dazu sind im Ofen 2 eine obere Heizvorrichtung 6 und eine untere Heizvorrichtung 7 vorgesehen. Der Transport der Stahlplatinen 3 - 5 erfolgt auf Transportrollen 8. Diese Transportrollen 8 sind im Innenraum 9 des Ofens 2 so angeordnet, dass sie alle auf einer Ebene, der sogenannten "Rollenherdebene", liegen und in parallelem Abstand zueinander sowie quer zur Transport- bzw. Durchlaufrichtung der Stahlplatinen 3 - 5 verlaufen. Dabei werden die Transportrollen 8 mittels hier nicht näher dargestellter, aber an sich bekannter Antriebe in Drehung versetzt, um die Stahlplatinen 3 - 5 auf den Transportrollen 8 vorwärts zu bewegen. Die Stahlplatinen 3 - 5 werden an der einen Seite des Ofens 2 in Höhe der Rollenherdebene zugeführt, und zwar durch eine einlaufseitige Türe, der sogenannten Einlauftüre 10. Auf der der Einlauftüre 10 gegenüberliegenden Seite des Ofens 2 befindet sich, ebenfalls in Höhe der Rollenherdebene, die auslaufseitige Türe, also die Auslauftüre 11. Mit der Einlauftüre 10 bzw. Auslauftüre 11 können die dortigen Öffnungen des Ofens 2 verschlossen und geöffnet werden, das heißt die Stahlplatinen 3 - 5 gelangen durch diese Öffnungen in den Ofen 2 und aus diesem heraus, was nachstehend noch näher beschrieben wird. Die obere Heizvorrichtung 6 befindet sich übrigens oberhalb der Rollenherdebene und die untere Heizvorrichtung 7 unterhalb derselben.</p>
<p id="p0026" num="0026">Bereits an dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass sich vor der Einlauftüre 10 ein nicht in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref>, aber in den <figref idref="f0002 f0003 f0004 f0005 f0006 f0007 f0008 f0009 f0010 f0011 f0012 f0013 f0014 f0015">Fig. 3 bis 44</figref> dargestellter Einlaufrollengang 12 befindet. Dementsprechend befindet sich hinter der Auslauftüre 11 ein Auslaufrollengang 13.</p>
<p id="p0027" num="0027">Des Weiteren ist im Ofen 2 eine Hubvorrichtung vorhanden, um die Stahlplatinen 3 - 5 anzuheben und abzusenken. Diese somit im Ofen 2 integrierte Hubvorrichtung umfasst bei dieser Ausführungsform der Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage 1 drei sogenannte Hubleisten-Gruppen 14, 15 und 16, zu der jeweils elf Hubleisten 17 gehören. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind alle Hubleisten 17 bzw. die drei Hubleisten-Gruppen 14 - 16 gleich ausgebildet, so dass deren Ausbildung nur anhand einer Hubleisten-Gruppe, nämlich der Hubleisten-Gruppe 14, näher beschrieben wird. Wie in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> zu erkennen ist, sind die Hubleisten 17 der Hubleisten-Gruppen 14 - 16 abschnittweise angeordnet. Im vorliegenden Fall bedeutet dies, dass es drei Teilabschnitte 18, 19 und 20 der Transportrollen 8 gibt, wobei jeder Teilabschnitt 18 - 20 zwölf Transportrollen umfasst. In einem 1. Teilabschnitt 18 befindet sich<!-- EPO <DP n="16"> --> also die Hubleisten-Gruppe 14, im 2. Teilabschnitt 19 die Hubleisten-Gruppe 15 und im 3. Teilabschnitt 20 die Hubleisten-Gruppe 16. Dementsprechend liegt auf den Hubleisten 17 der Hubleisten-Gruppe 14 die Stahlplatine 3, wobei in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> der Zustand gezeigt ist, in dem sich diese Stahlplatine 3 in einer angehobenen Position befindet, der sogenannten "Erwärmungs- bzw. Halteposition". Nachdem also die Stahlplatine 3 durch die Einlauftüre 10 auf den Transportrollen 8 in den 1. Teilabschnitt 18 gelangt ist, wurde mittels einer hier nicht näher dargestellten Steuereinrichtung die Hubvorrichtung für die Hubleisten-Gruppe 14 aktiviert, das heißt die Hubleisten 17 der Hubleisten-Gruppe 14 wurden angehoben, so dass die Stahlplatine 3 in die Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene gelangt. Um dies zu erreichen, sind die Hubleisten 17 so ausgebildet, dass sie zwischen den parallel beabstandeten Transportrollen 8 nach oben in den Bereich oberhalb der Rollenherdebene gelangen können. Dies ist möglich, weil die Breite der Hubleisten 17 geringer als der Abstand zweier benachbarter Transportrollen 8 ist. Dabei sitzen die Hubleisten 17 auf einer auf- und abwärts fahrbaren Stützkonstruktion 21, die in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> dargestellt ist und an deren oberen Ende die einzelnen Hubleisten 17 angeordnet sind. Dabei sind die Hubleisten 17 als Profile ausgebildet. Dieses Profil, also eine Hubleiste 17, liegt dabei nur an den seitlichen Enden auf der Stützkonstruktion 21 auf. In <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> ist dies am Beispiel der Hubleisten-Gruppe 14 mit der sich in der Erwärmungs- bzw. Halteposition befindliche Stahlplatine 3 zu erkennen. Dort in <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> ist zu sehen, dass die aus einem Profil bestehende Hubleiste 17 nur an ihren seitlichen Enden, also bei dieser Querschnittsansicht gemäß Linie A-A von <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>, am linken bzw. rechten Ende auf der Stützkonstruktion 21 liegt. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel besitzt die Stützkonstruktion 21 mit der Hubleiste 17 eine rechteckige Form. Dabei ist die Länge der Hubleiste 17 größer als die Breite der Stahlplatine 3. Die rechteckförmige Stützkonstruktion 21 mit der Hubleiste 17 ist nun nach Art eines Rahmens so ausgebildet, dass dann, wenn sich die Hubleisten 17 der Hubleisten-Gruppe 14 in der hier gezeigten angehobenen Erwärmungs- bzw. Halteposition befinden, andere Stahlplatinen 4 und 5 unter der Stahlplatine 3 hindurch gefahren werden können. Die Stützkonstruktion 21 mit den Hubleisten 17 ist also so gestaltet, dass sich Öffnungen 22 ergeben, wenn die Hubleisten 17 angehoben sind, also freibleibende Bereiche, durch welche Stahlplatinen transportiert werden können.<!-- EPO <DP n="17"> --></p>
<p id="p0028" num="0028">Es bedarf keiner näheren Erläuterung, dass sich die Hubleisten 17 in der abgesenkten Position unterhalb der Rollenherdebene befinden. Dies ist in dem in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> gezeigten Zustand bei den Hubleisten 17 der Hubleisten-Gruppen 15 und 16 gerade der Fall. Dort liegen die Stahlplatinen 4 und 5 noch auf den Transportrollen 8. Die Auf- und Abwärtsverfahrmöglichkeit der Hubleisten 17 der drei Hubleisten-Gruppen 14 - 16 ist übrigens in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> durch kleine senkrecht verlaufende Pfeile mit zwei Pfeilspitzen verdeutlicht. Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass sich hier in diesem Ausführungsbeispiel jeweils nur eine Stahlplatine 3, 4 bzw. 5 in einem Teilabschnitt 18, 19 bzw. 20 bzw. einer Hubleisten-Gruppe 14, 15 bzw. 16 befindet, es aber auch möglich wäre, mehr als eine Stahlplatine, also beispielsweise 2, 3 oder 4 nebeneinander liegende (gegebenenfalls kleinere) Stahlplatinen (der Fachmann spricht in diesem Fall von "Batches) in einen Teilabschnitt zu transportieren und dort anzuheben, so dass dann gegebenenfalls diese Stahlplatinen gleichzeitig in der Erwärmungs- bzw. Halteposition erwärmt würden. Der Einfachheit halber wird in dieser Figurenbeschreibung jedoch der Fall beschrieben, dass sich in jeder Hubleisten-Gruppe 14, 15 und 16 nur eine Stahlplatine zum Anheben bzw. Absenken befindet.</p>
<p id="p0029" num="0029">Es wurde schon erläutert, dass sich in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> die Stahlplatine 3 in der angehobenen Lage befindet, also der sogenannten Erwärmungs- bzw. Halteposition. In dieser Position verbleibt die Stahlplatine 3 für eine durch die Steuereinrichtung bzw. Programmierung vorgesehenen Zeit, bis die vorgegebene Presshärtetemperatur erreicht ist, welche zum Beispiel bei ungefähr 950°C liegt. Da jedoch die Schmelztemperatur des auf den Stahlplatinen 3 - 5 befindlichen Beschichtungsmaterials geringer als diese Presshärtetemperatur ist, kommt es zu einem Schmelzen des Beschichtungsmaterials, während sich die Stahlplatine 3 in der angehobenen Erwärmungs- bzw. Halteposition befindet. Dadurch dass die Stahlplatine 3 in der Erwärmungs- bzw. Halteposition jedoch keinen Kontakt mehr mit den Transportrollen 8 hat, kommt es nicht zu den schon oben erläuterten nachteiligen Auswirkungen. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Transportrollen 8 aus einem keramischen Material bestehen. Wenn sich die Stahlplatinen 3 - 5 also in der angehobenen Position befinden, haben sie keinerlei Kontakt zu den keramischen Transportrollen 8, so dass es auch zu keiner Beschädigung derselben kommen kann. Im vorliegenden Beispiel enthalten die Stahlplatinen 3 - 5 übrigens eine Aluminium-Silizium-Beschichtung. Alternativ ist auch eine Zink-Beschichtung<!-- EPO <DP n="18"> --> möglich. Das Grundprinzip der vorliegenden Erfindung ist allerdings nicht auf diese Beschichtungsmaterialien beschränkt.</p>
<p id="p0030" num="0030">Zur Klarstellung sei auch noch darauf hingewiesen, dass durch die oben genannten Pfeile mit zwei Pfeilspitzen in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> kenntlich gemacht wird, das die Hubleisten 17 auf- und abwärts bewegt, also angehoben bzw. abgesenkt werden. In <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> befinden sich die Hubleisten 17 der Hubleisten-Gruppen 15 und 16 eigentlich in der abgesenkten Position, also unterhalb der Rollenherdebene. Zur Veranschaulichung sind in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> die oberen Enden dieser Hubleisten 17 der Hubleisten-Gruppen 15 und 16 aber auch oberhalb der Transportrollen noch einmal dargestellt. Dadurch sollen die Hubleisten 17 der Hubleisten-Gruppen 15 und 16 einmal in der abgesenkten und einmal in der angehobenen Position gezeigt werden, um das Prinzip der Hubvorrichtung zu veranschaulichen.</p>
<p id="p0031" num="0031">Anhand der <figref idref="f0002 f0003 f0004 f0005 f0006 f0007 f0008 f0009 f0010 f0011 f0012 f0013 f0014 f0015">Fig. 3 bis 44</figref> soll nun eine mögliche Ablaufvariante eines Verfahrens zur Erwärmung der Stahlplatinen 3, 4 und 5 sowie 23, 24 und 25, also insgesamt sechs Stahlplatinen, mit der Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage 1 beschrieben werden. Hierfür sind die Darstellungen gemäß den <figref idref="f0002 f0003 f0004 f0005 f0006 f0007 f0008 f0009 f0010 f0011 f0012 f0013 f0014 f0015">Fig. 3 bis 44</figref> zum besseren Verständnis vereinfacht ausgeführt, aber die Grundkomponenten der Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage 1 in den <figref idref="f0002 f0003 f0004 f0005 f0006 f0007 f0008 f0009 f0010 f0011 f0012 f0013 f0014 f0015">Fig. 3 bis 44</figref> entsprechen den Grundkomponenten, wie sie in den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> dargestellt sind, so dass zwecks Vermeidung von Wiederholungen auf die obigen Ausführungen zu den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> verwiesen wird. Besonders vereinfacht sind die Hubleisten-Gruppen 14, 15 und 16 in den <figref idref="f0002 f0003 f0004 f0005 f0006 f0007 f0008 f0009 f0010 f0011 f0012 f0013 f0014 f0015">Fig. 3 bis 44</figref> dargestellt.</p>
<p id="p0032" num="0032">In der <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> wird nun zunächst der erste Verfahrensschritt gezeigt, bei dem die Einlauftüre 10 und die Auslauftüre 11 geschlossen sind und sich auf dem Einlaufrollengang 12 eine 1. Stahlplatine 3 befindet. Im Ofen 2 ist zu diesem Zeitpunkt noch keine Stahlplatine, das heißt alle "Plätze" im Ofen 2 sind noch frei. Außerdem befinden sich alle drei Hubleisten-Gruppen 14, 15 und 16 in der angehobenen Position ("Grundstellung").</p>
<p id="p0033" num="0033"><figref idref="f0002">Fig. 4</figref> zeigt nun den nächsten Schritt, dass die Einlauftüre 10 geöffnet ist und die Hubleisten-Gruppe 14 in der abgesenkten Position befindet, damit zum dortigen 1. Teilabschnitt 18 der<!-- EPO <DP n="19"> --> Transportrollen 8 die 1. Stahlplatine 3 transportiert werden kann. Wie dies nun geschieht, zeigt <figref idref="f0002">Fig. 5</figref>. Die Stahlplatine 3 wird also auf den Transportrollen 8 sowie unter den Hubleisten-Gruppen 15 und 16 hindurch in den Ofen 2 transportiert, bis sie ihren Platz im 1. Teilabschnitt 18 erreicht hat (<figref idref="f0003">Fig. 6</figref>). Nun wird die Einlauftüre 10 geschlossen (<figref idref="f0003">Fig. 7</figref>) und die Stahlplatine 3 in die Erwärmungs- bzw. Halteposition angehoben, in der sie für eine bestimmte Zeit verbleibt, um die notwendige Presshärtetemperatur zu erreichen. Währenddessen wird bereits die 2. Stahlplatine 4 auf dem Einlaufrollengang 12 aufgelegt (<figref idref="f0003">Fig. 8</figref>). Sodann wird im nächsten Schritt (<figref idref="f0004">Fig. 9</figref>) die Einlauftür 10 geöffnet und die Hubleisten-Gruppe 15 in die untere Position abgesenkt. <figref idref="f0004">Fig. 10</figref> zeigt, wie die 2. Stahlplatine 4 dann in den Ofen 2 unter der Hubleisten-Gruppe 16 hindurch eintransportiert wird. Mittels der vorhandenen Antriebe der Transportrollen 8 vorwärts in Transport- bzw. Durchlaufrichtung (in der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> sowie den <figref idref="f0002 f0015">Fig. 3 - 44</figref> ist dies von links nach rechts) gelangt die Stahlplatine 4 dann in den 2. Teilabschnitt 19 (<figref idref="f0004">Fig. 11</figref>). Dann wird die Einlauftür 10 geschlossen und die Stahlplatine 4 angehoben (<figref idref="f0005">Fig. 12</figref>). Es ist in <figref idref="f0005">Fig. 12</figref> zu sehen, dass nun beide Stahlplatinen 3 und 4 in der Erwärmungs- bzw. Halteposition verweilen.</p>
<p id="p0034" num="0034">Wie <figref idref="f0005">Fig. 13</figref> zeigt, folgt jetzt die 3. Stahlplatine 5, die ebenfalls zuerst auf den Einlaufrollengang 12 aufgelegt wird, bevor die Einlauftüre 10 geöffnet (<figref idref="f0005">Fig. 14</figref>) und die Hubleisten-Gruppe 16 abgesenkt wird, um dann später die Stahlplatine 5 anheben zu können. Der Eintransport der Stahlplatine 5 ist in der <figref idref="f0006">Fig. 15</figref> zu sehen und die <figref idref="f0006">Fig. 16</figref> zeigt den Zustand, wenn die Stahlplatine 5 den noch freien Platz im 3. Teilabschnitt 20 erreicht hat. Dann wird wieder die Einlauftüre 11 geschlossen (<figref idref="f0006">Fig. 17</figref>) und die Stahlplatine 5 ebenfalls in die Erwärmungs- bzw. Halteposition angehoben.</p>
<p id="p0035" num="0035">In der <figref idref="f0007">Fig. 18</figref> wird nun gezeigt, wie bereits die 4. Stahlplatine 23 auf dem Einlaufrollengang 12 aufgelegt ist, während die drei Stahlplatinen 3 - 5 noch im Ofen 2 verweilen. <figref idref="f0007">Fig. 19</figref> zeigt den nächsten Schritt, dass die Hubleisten-Gruppe 14 abgesenkt wurde, so dass die Stahlplatine 3 wieder auf den Transportrollen 8 aufliegt, und die Auslauftüre 11 geöffnet ist (<figref idref="f0007">Fig. 19</figref>), um ein Herausfahren der Stahlplatine 3 aus dem Ofen 2 zu ermöglichen (<figref idref="f0007">Fig. 20</figref>). Dieses Ausfahren erfolgt übrigens mit höchstmöglicher Geschwindigkeit, damit der Prozess möglichst schnell abläuft und während des Ausfahrens infolge der geöffneten Auslauftüre 11 keine<!-- EPO <DP n="20"> --> Wärmeverluste auftreten und auch die Schutzgasdichtheit des Ofens 2 gewährleistet bleibt. In <figref idref="f0008">Fig. 21</figref> ist dann zu sehen, wie die Stahlplatine 3 auf dem Auslaufrollengang 13 liegt. Dort befindet sich unterhalb der Rollenherdebene ein Hubrahmen 26, mit dem die Stahlplatine 3 auf die zur Erreichung der Entnahmeposition oberhalb der Rollenherdebene erforderliche Höhe angehoben werden kann. Die Stahlplatine 3 kann also dann dort am Auslaufrollengang 13 entnommen werden, nachdem im Übrigen die Auslauftüre 11 wieder geschlossen wurde (siehe <figref idref="f0008">Fig. 22</figref>).</p>
<p id="p0036" num="0036">Nun wiederum öffnet sich die Einlauftür 10, um den Eintransport der 4. Stahlplatine 23 zu ermöglichen (<figref idref="f0008">Fig. 23</figref>). Diese Stahlplatine 23 wird nun in den Ofen 2 hineintransportiert, und zwar zum 1. Teilabschnitt 18 (<figref idref="f0009">Fig. 24 und 25</figref>), wo sich vorher die 1. Stahlplatine 3 befand. <figref idref="f0009">Fig. 26</figref> zeigt, dass die Einlauftür 10 erneut geschlossen wurde und sich die 4. Stahlplatine 23 nun im 1. Teilabschnitt 18 bzw. dort in der Erwärmungs- bzw. Halteposition befindet, während daneben noch die Stahlplatinen 3 und 4 ebenfalls in dieser Position sind.</p>
<p id="p0037" num="0037">In <figref idref="f0010">Fig. 27</figref> ist zu sehen, dass währenddessen schon die nächste, also die 5. Stahlplatine 24 auf dem Einlaufrollengang 12 aufgelegt worden ist. Im nächsten Schritt werden die Hubleisten 17 der Hubleisten-Gruppe 15 im zweiten Teilabschnitt 19 abgesenkt und die Auslauftüre 11 geöffnet (<figref idref="f0010">Fig. 28</figref>). Jetzt wird die Stahlplatine 4 aus dem Ofen 2 herausgefahren (<figref idref="f0010">Fig. 29</figref>), bis sie auf dem Auslaufrollengang 13 liegt (<figref idref="f0011">Fig. 30</figref>). In <figref idref="f0011">Fig. 31</figref> ist zu erkennen, dass die Auslauftür 11 wieder geschlossen ist und die Stahlplatine 4 am Auslaufrollengang 13 zwecks Entnahme derselben mit dem Hubrahmen 26 angehoben worden ist.</p>
<p id="p0038" num="0038"><figref idref="f0011">Fig. 32</figref> zeigt nun den nächsten Schritt, das heißt die Einlauftüre 10 ist geöffnet für die nächste, nämlich die 5. Stahlplatine 24, für die der freigewordene Platz im 2. Teilabschnitt 19 des Ofens 2 vorgesehen ist. In <figref idref="f0012">Fig. 33</figref> ist gezeigt, wie nun die Stahlplatine 24 in den Ofen transportiert wird, bis sie ihre Position im 2. Teilabschnitt 19 erreicht hat (<figref idref="f0012">Fig. 34</figref>). Danach wird die Einlauftüre 10 wieder geschlossen (<figref idref="f0012">Fig. 35</figref>). Es befinden sich also jetzt die drei Stahlplatinen 23, 24 und 5 im Ofen 2. An dieser Stelle sei angemerkt, dass sich aus den <figref idref="f0002 f0003 f0004 f0005 f0006 f0007 f0008 f0009 f0010 f0011 f0012 f0013 f0014 f0015">Fig. 3 bis 44</figref> ergibt, dass sich der 1. Teilabschnitt 18 im Bereich unmittelbar vor der Auslauftüre 11, der 3. Teilabschnitt<!-- EPO <DP n="21"> --> 20 im Bereich des Ofens 2 unmittelbar hinter der Einlauftüre 10 und der 2. Teilabschnitt 19 zwischen dem 1. Teilabschnitt 18 und dem 3. Teilabschnitt 20 befinden.</p>
<p id="p0039" num="0039">Während die Stahlplatinen 23, 24 und 5 noch im Ofen 2 verweilen, wird auf dem Einlaufrollengang 12 die nächste Stahlplatine, nämlich die 6. Stahlplatine 25 aufgelegt (<figref idref="f0013">Fig. 36</figref>). Danach öffnet sich die Auslauftüre 11 (<figref idref="f0013">Fig. 37</figref>) und die Hubleisten-Gruppe 16 wird abgesenkt, so dass die Stahlplatine 5 wieder auf die Transportrollen 18 gelangt. <figref idref="f0013">Fig. 38</figref> zeigt dann, wie die Stahlplatine 5 (mit höchster Geschwindigkeit) aus dem Ofen 2 herausgefahren wird, bis sie auf dem Auslaufrollengang 13 liegt (<figref idref="f0014">Fig. 39</figref>). Dann wird die Auslauftür 11 geschlossen (<figref idref="f0014">Fig. 40</figref>) und die Stahlplatine 5 zur Entnahme am Auslauf angehoben (<figref idref="f0014">Fig. 40). Fig. 41</figref> zeigt nun, dass die Stahlplatine 5 entfernt wurde und sich die Einlauftür 10 geöffnet hat, um einen Eintransport der Stahlplatine 25 zu ermöglichen (<figref idref="f0015">Fig. 42</figref>). Die Stahlplatine 25 erreicht dann (<figref idref="f0015">Fig. 43</figref>) den 3. Teilabschnitt 20. Anschließend wird die Einlauftür 10 wieder geschlossen (<figref idref="f0015">Fig. 44</figref>) und die Hubleistengruppe 16 hebt die Stahlplatine 25 in die Erwärmungs- bzw. Halteposition an (<figref idref="f0015">Fig. 44</figref>). In dem in <figref idref="f0015">Fig. 44</figref> gezeigten Zustand befinden sich also die drei Stahlplatinen 23, 24 und 25 allesamt in der Erwärmungs- bzw. Halteposition. Analog zu dem oben beschriebenen Verfahrensablauf für das Ausfahren bzw. Heraustransportieren der Stahlplatinen 3, 4 und 5 erfolgt nun nach und nach der Austransport der Stahlplatinen 23, 24 und 25 sowie der Eintransport weiterer Stahlplatinen, was jedoch hier nicht weiter beschrieben wird. Die vorstehend beschriebenen Verfahrensschritte können also solange fortgesetzt werden, bis alle zu erwärmenden Stahlplatinen ihre Ofenzeit verbracht und den Ofen verlassen haben.</p>
<p id="p0040" num="0040">Schließlich sei noch angemerkt, dass der vorstehend beschriebene und vorteilhafte Ablauf nur eine mögliche Variante darstellt. Es sind also noch unzählige andere Verfahrensabläufe möglich, bei denen aufgrund einer entsprechenden Einrichtung bzw. Programmierung der Steuereinrichtung die gewünschte Abfolge des Zuführens, Anhebens bzw. Absenken sowie Herausführens von Stahlplatinen realisiert wird. Das Grundprinzip der erfindungsgemäßen Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage und damit durchgeführten Verfahren ist also nicht auf das oben anhand der <figref idref="f0002 f0003 f0004 f0005 f0006 f0007 f0008 f0009 f0010 f0011 f0012 f0013 f0014 f0015">Fig. 3 - 44</figref> beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="22"> -->
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage zur Erwärmung von mit Aluminium, Silizium und/oder Zink beschichteten Stahlplatinen auf Härte- und Presstemperatur mit Transportrollen zum Transport der Stahlplatinen durch einen beheizten Ofen, der auf seiner Einlaufseite und seiner Auslaufseite jeweils eine Türe besitzt, die geöffnet und verschlossen werden kann und dadurch das Zuführen bzw. Herausführen der Stahlplatinen in den bzw. aus dem Ofen ermöglicht, wobei die Transportrollen im Innenraum des Ofens so angeordnet sind, dass sie alle auf einer Ebene ("Rollenherdebene") liegen und in parallelem Abstand zueinander sowie quer zur Transport- bzw. Durchlaufrichtung der Stahlplatinen verlaufen, und die Transportrollen mittels mehrerer Antriebe gedreht werden, um die Stahlplatinen auf den Transportrollen vorwärts zu bewegen, und wobei sich außerhalb des Ofens und in Höhe der Rollenherdebene vor der einlaufseitigen Türe ("Einlauftüre") ein Einlaufrollengang und hinter der auslaufseitigen Türe ("Auslauftüre") ein Auslaufrollengang befinden, über deren Transportrollen die Stahlplatinen in den Ofen und aus diesem heraus gelangen,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> im Ofen (2) eine Hubvorrichtung mit mindestens zwei Hubleisten-Gruppen (14 - 16) vorhanden ist, deren Hubleisten (17) zum Anheben oder Absenken der im Ofen (2) positionierten Stahlplatinen (3 - 5, 23 - 25) angehoben und abgesenkt werden können, wobei die Hubleisten-Gruppen (14 - 16) mit einer Steuereinrichtung ansteuerbar sind, sich die Hubleisten (17) in der abgesenkten Position unterhalb der Rollenherdebene befinden, die Breite der Hubleisten (17) geringer als der Abstand zweier benachbarter Transportrollen (8) ist und die Hubleisten (17) beim Anheben jeweils zwischen zwei benachbarten Transportrollen (8) hindurch nach oben bzw. oberhalb der<!-- EPO <DP n="23"> --> Rollenherdebene gelangen und in Transport- bzw. Durchlaufrichtung der Stahlplatinen (3 - 5, 23 - 25) gesehen abschnittweise so angeordnet sind, dass sich in jedem Teilabschnitt (18 - 20) der Transportrollen (8) im Ofen (2) eine Hubleisten-Gruppe (14 - 16) befindet, mit deren Hubleisten (17) wenigstens eine dem Ofen (2) zugeführte und in einen der Teilabschnitte (18 - 20) der Transportrollen (8) gebrachte Stahlplatine (3 - 5, 23 - 25) mittels der Steuereinrichtung für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene angehoben wird, und dass die Hubleisten (17) jeder Hubleisten-Gruppe (14 - 16) eine den Transport einer Stahlplatine (3 - 5, 23 - 25) über die Transportrollen (8) im Ofen (2) ermöglichende Ausbildung haben derart, dass eine Stahlplatine (3 - 5, 23 - 25) unter angehobenen Hubleisten (17) hindurch bewegt werden kann.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Hubvorrichtung drei Hubleisten-Gruppen (14 - 16) umfasst und jeder Hubleisten-Gruppe (14 - 16) ein Teilabschnitt (18 - 20) der Transportrollen (8) zugeordnet ist, so dass in jedem dieser drei Teilabschnitte (18 - 20) jeweils wenigstens eine dort positionierte Stahlplatine (3 - 5, 23 - 25) angehoben oder abgesenkt werden kann.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sich in jeder Hubleisten-Gruppe (14 - 16) zwischen allen jeweils benachbarten Transportrollen (8) eine Hubleiste (17) befindet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Hubleisten (17) jeder Hubleisten-Gruppe (14 - 16) auf einer auf- und abwärts verfahrbaren Stützkonstruktion (21) sitzen, an deren oberen Ende die einzelnen Hubleisten (17) angeordnet sind und deren Höhe so bemessen ist, dass die Stahlplatinen (3 - 5, 23- 25) auf die zur Erreichung der Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene erforderliche Höhe angehoben werden können, wobei die Hubleisten (17) jeweils aus einem quer zur Transport- bzw. Durchlaufrichtung liegenden Profil bestehen, das nur an den Enden auf der Stützkonstruktion (21) aufliegt, und die Länge der Hubleisten (17) größer als die Breite der durchlaufenden Stahlplatinen (3 - 5, 23 - 25) ist, so dass auf den Transportrollen (8)<!-- EPO <DP n="24"> --> bewegte Stahlplatinen (3 - 5, 23 - 25) durch die sich aus dieser Stützkonstruktion (21) ergebenden Öffnungen (22) der Hubleisten (17) gelangen können, wenn sich diese Hubleisten (17) in der angehobenen Position befinden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage nach einem der Ansprüche 1 oder 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> er zur Erwärmung von Stahlplatinen (3 - 5, 23 - 25) mit einer Aluminium-Silizium-Beschichtung oder einer Zink-Beschichtung verwendet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet dass</b> die Transportrollen (8) aus einem keramischen Material bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren zur Erwärmung von mit Aluminium, Silizium und/oder Zink beschichteten Stahlplatinen auf Härte- und Presstemperatur mit einer Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Stahlplatinen auf Transportrollen durch einen beheizten Ofen transportiert werden, der auf seiner Einlaufseite und seiner Auslaufseite jeweils eine Türe besitzt, die geöffnet und verschlossen werden kann und dadurch das Zuführen bzw. Herausführen der Stahlplatinen in den bzw. aus dem Ofen ermöglicht, wobei die Transportrollen im Innenraum des Ofens so angeordnet sind, dass sie alle auf einer Ebene ("Rollenherdebene") liegen und in parallelem Abstand zueinander sowie quer zur Transport- bzw. Durchlaufrichtung der Stahlplatinen verlaufen, und die Transportrollen mittels mehrerer Antriebe gedreht werden, um die Stahlplatinen auf den Transportrollen vorwärts zu bewegen, und wobei sich außerhalb des Ofens und in Höhe der Rollenherdebene vor der einlaufseitigen Türe ("Einlauftüre") ein Einlaufrollengang und hinter der auslaufseitigen Türe ("Auslauftüre") ein Auslaufrollengang befinden, so dass eine Stahlplatine zunächst über die Transportrollen des Einlaufrollengangs durch die geöffnete Einlauftüre dem Ofen zugeführt wird und nach Beendigung der Verweilzeit im Ofen ("Ofenzeit") durch die geöffnete Auslauftüre und über die Transportrollen des Auslaufrollengangs aus dem Ofen herausgeführt wird,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<!-- EPO <DP n="25"> --><b>dass</b> durch die Einlauftüre (10) nach und nach Stahlplatinen (3 - 5, 23 - 25) über die sich dazu in Drehung versetzten Transportrollen (8) dem Ofen (2) zugeführt und in jeweils einen der Teilabschnitte (18 - 20) der Transportrollen (8) gebracht werden, diese Stahlplatinen (3 - 5, 23 - 25) mit den Hubleisten (17) der zu den jeweiligen Teilabschnitten (18 -20) gehörenden Hubleisten-Gruppe (14 - 16) mittels der Steuereinrichtung entweder gleichzeitig oder in einer bestimmten Reihenfolge und für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene angehoben werden und dann die Stahlplatinen (3 - 5, 23 - 25) zur Beendigung ihrer Ofenzeit durch Absenken der Hubleisten (17) auf die Rollenherdebene mittels der Steuereinrichtung entweder gleichzeitig oder in einer bestimmten Reihenfolge abgesenkt werden und durch die geöffnete Auslauftüre (11) aus dem Ofen (2) heraus auf den Auslaufrollengang (13) transportiert werden, wo sie der Anlage nach und nach entnommen werden, wobei die Hubleisten (17) jeder Hubleisten-Gruppe (14 - 16) eine den Transport einer Stahlplatine (3 - 5, 23 - 25) über die Transportrollen (8) im Ofen (2) ermöglichende Ausbildung haben derart, dass eine Stahlplatine (3 - 5, 23 - 25) unter angehobenen Hubleisten (17) hindurch bewegt werden kann.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren zur Erwärmung von mit Aluminium, Silizium und/oder Zink beschichteten Stahlplatinen auf Härte- und Presstemperatur mit einer Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage nach Anspruch 7,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Einlauftüre (10) und die Auslauftüre (11) zunächst geschlossen sind, auf dem Einlaufrollengang (12) eine 1. Stahlplatine (3) aufgelegt wird, danach die Einlauftüre (10) geöffnet wird und durch diese die 1. Stahlplatine (3) über die sich dazu in Drehung versetzten Transportrollen (8) dem Ofen (2) zugeführt und in einen der Teilabschnitte (18 -20) der Transportrollen (8) gebracht wird, die Einlauftüre (10) geschlossen wird und dann die 1. Stahlplatine (3) mit den Hubleisten (17) der zu diesem Teilabschnitt (18 - 20) gehörenden Hubleisten-Gruppe (14 - 16) mittels der Steuereinrichtung für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene<!-- EPO <DP n="26"> --> angehoben wird, dass anschließend in entsprechender Weise eine 2. Stahlplatine (4) und gegebenenfalls weitere Stahlplatinen (5, 23 - 25) nach und nach in andere Teilabschnitte (18 - 20) der Transportrollen (8) gebracht und mit den dort befindlichen Hubleisten (17) in die Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene angehoben wird bzw. werden, dass dann die 1. Stahlplatine (3) zur Beendigung ihrer Ofenzeit durch Absenken der Hubleisten (17) in diesem Teilabschnitt (18 - 20) auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre (11) öffnet, die 1. Stahlplatine (3) durch diese Auslauftüre (11) aus dem Ofen (2) heraus auf den Auslaufrollengang (13) transportiert wird, wo sie der Anlage (1) entnommen wird, und die Auslauftüre (11) wieder geschlossen wird, dass anschließend die Einlauftüre (10) geöffnet wird und durch diese zunächst eine weitere Stahlplatine (4 - 5, 23 - 25) in den Ofen (2) zu dem Teilabschnitt (18 - 20) transportiert wird, wo sich vorher die 1. Stahlplatine (3) befand, und dort diese weitere Stahlplatine (4 - 5, 23 - 25) mit den Hubleisten (17) für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition angehoben wird, dass dann die 2. Stahlplatine (4) durch Absenken der Hubleisten (17) in diesem Teilabschnitt (18 - 20) auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre (11) öffnet, die 2. Stahlplatine (4) durch diese Auslauftüre (11) aus dem Ofen (2) heraus auf den Auslaufrollengang (11) transportiert wird, wo sie der Anlage (1) entnommen wird, und die Auslauftüre (11) wieder geschlossen wird, dass anschließend in entsprechender Weise nach und nach eine Stahlplatine (5, 23 - 25) aus dem Ofen (2) heraus transportiert wird und an dessen Stelle eine weitere Stahlplatine dem Ofen (2) zugeführt wird, und dass dieser Prozess so lange erfolgt, bis die letzte Stahlplatine aus dem Ofen (2) heraus transportiert worden ist</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren zur Erwärmung von mit Aluminium, Silizium und/oder Zink beschichteten Stahlplatinen auf Härte- und Presstemperatur mit einer Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage nach Anspruch 8, wobei die Hubvorrichtung drei Hubleisten-Gruppen umfasst und jeder Hubleisten-Gruppe ein Teilabschnitt der Transportrollen zugeordnet ist, so dass in jedem dieser drei Teilabschnitte im Ofen jeweils eine dort positionierte Stahlplatine angehoben oder abgesenkt werden kann,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<!-- EPO <DP n="27"> --><b>dass</b> die Einlauftüre (10) und die Auslauftüre (11) zunächst geschlossen sind, auf dem Einlaufrollengang (12) eine 1. Stahlplatine (3) aufgelegt wird, danach die Einlauftüre (10) geöffnet wird und durch diese die 1. Stahlplatine (3) über die sich dazu in Drehung versetzten Transportrollen (8) dem Ofen (2) zugeführt und in einen 1. Teilabschnitt (18) der Transportrollen (8) gebracht wird, die Einlauftüre (10) geschlossen wird und dann die 1. Stahlplatine (3) mit den Hubleisten (17) der zu diesem 1. Teilabschnitt (18) gehörenden Hubleisten-Gruppe (14 - 16) mittels der Steuereinrichtung für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene angehoben wird, dass anschließend in entsprechender Weise eine 2. Stahlplatine (4) in einen 2. Teilabschnitt (19) der Transportrollen (8) gebracht und mit den dort befindlichen Hubleisten (17) in die Erwärmungs- bzw. Halteposition oberhalb der Rollenherdebene angehoben wird, dass anschließend in entsprechender Weise eine 3. Stahlplatine (5) in einen 3. Teilabschnitt (20) der Transportrollen (8) gebracht und mit den dort befindlichen Hubleisten (17) in die Erwärmungsposition oberhalb der Rollenherdebene angehoben wird, dass dann die 1. Stahlplatine (3) zur Beendigung ihrer Ofenzeit durch Absenken der Hubleisten (17) im 1. Teilabschnitt (18) auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre (11) öffnet, die 1. Stahlplatine (3) durch diese Auslauftüre (11) aus dem Ofen (2) heraus auf den Auslaufrollengang (13) transportiert wird, wo sie der Anlage (1) entnommen wird, und die Auslauftüre (11) wieder geschlossen wird, dass anschließend die Einlauftüre (10) geöffnet wird und durch diese zunächst eine 4. Stahlplatine (23) in den Ofen (2) zum 1. Teilabschnitt (18) transportiert wird, wo sich vorher die 1. Stahlplatine (3) befand, und dort diese 4. Stahlplatine (23) mit den Hubleisten (17) für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition angehoben wird, dass dann die 2. Stahlplatine (4) durch Absenken der Hubleisten (17) im 2. Teilabschnitt (19) auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre (11) öffnet, die 2. Stahlplatine (4) durch diese Auslauftüre (11) aus dem Ofen (2) heraus auf den Auslaufrollengang (13) transportiert wird, wo sie der Anlage (1) entnommen wird, und die Auslauftüre (11) wieder geschlossen wird, dass anschließend die Einlauftüre (10) geöffnet wird und durch diese zunächst eine 5. Stahlplatine (24) in den Ofen (2) zum 2. Teilabschnitt (19) transportiert wird, wo sich vorher die 2. Stahlplatine (4) befand, und dort diese 5. Stahlplatine (24) mit den Hubleisten (17) für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition angehoben wird, dass dann die 3. Stahlplatine (5) durch Absenken der Hubleisten (17)<!-- EPO <DP n="28"> --> im 3. Teilabschnitt (20) auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre (11) öffnet, die 3. Stahlplatine (5) durch diese Auslauftüre (11) aus dem Ofen (2) heraus auf den Auslaufrollengang (13) transportiert wird, wo sie der Anlage (1) entnommen wird, und die Auslauftüre (11) wieder geschlossen wird, dass anschließend die Einlauftüre (10) geöffnet wird und durch diese eine 6. Stahlplatine (25) in den Ofen (2) zum 3. Teilabschnitt (20) transportiert wird, wo sich vorher die 3. Stahlplatine (5) befand, und dort diese 6. Stahlplatine (25) mit den Hubleisten (17) für eine bestimmte Zeit in die Erwärmungs- bzw. Halteposition angehoben wird, dass dann die 4. Stahlplatine (23) durch Absenken der Hubleisten (17) im 1. Teilabschnitt (18) auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre (11) öffnet, die 4. Stahlplatine (23) durch diese Auslauftüre (11) aus dem Ofen (2) heraus auf den Auslaufrollengang (13) transportiert wird, wo sie der Anlage (1) entnommen wird, und die Auslauftüre (11) wieder geschlossen wird, dass dann die 5. Stahlplatine (24) durch Absenken der Hubleisten (17) im 2. Teilabschnitt (19) auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre (11) öffnet, die 5. Stahlplatine (24) durch diese Auslauftüre (11) aus dem Ofen (2) heraus auf den Auslaufrollengang (13) transportiert wird, wo sie der Anlage (1) entnommen wird, und die Auslauftüre (11) wieder geschlossen wird, und dass dann die 6. Stahlplatine (25) durch Absenken der Hubleisten (17) im 3. Teilabschnitt (20) auf die Rollenherdebene abgesenkt wird, sich die Auslauftüre (11) öffnet, die 6. Stahlplatine (25) durch diese Auslauftüre (11) aus dem Ofen (2) heraus auf den Auslaufrollengang (13) transportiert wird, wo sie der Anlage (1) entnommen wird, und die Auslauftüre (11) wieder geschlossen wird, und dass die vorgenannten Verfahrensschritte so lange wiederholt werden, bis alle weiteren zu erwärmenden Stahlplatinen den Ofen (2) verlassen haben.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren zur Erwärmung von mit Aluminium, Silizium und/oder Zink beschichteten Stahlplatinen auf Härte- und Presstemperatur mit einer Rollenherd-Durchlauf-Ofenanlage nach Anspruch 9,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> sich bei diesem Verfahren der 1. Teilabschnitt (18) im Bereich unmittelbar vor der Auslauftüre (11), der 3. Teilabschnitt (20) im Bereich des Ofens (2) unmittelbar hinter<!-- EPO <DP n="29"> --> der Einlauftüre (10) und der 2. Teilabschnitt (19) zwischen dem 1. Teilabschnitt (18) und dem 3. Teilabschnitt (20) befinden.</claim-text></claim>
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