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(11) |
EP 3 758 554 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.08.2023 Patentblatt 2023/34 |
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Anmeldetag: 27.03.2019 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2019/057743 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2019/185729 (03.10.2019 Gazette 2019/40) |
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MÖBELPLATTE
FURNITURE PANEL
PANNEAU DE MEUBLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
28.03.2018 DE 102018107419
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.01.2021 Patentblatt 2021/01 |
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Patentinhaber: Bulthaup GmbH & Co. KG |
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84155 Bodenkirchen (DE) |
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Erfinder: |
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- ECKERT, Marc Oliver
84155 Bodenkirchen (DE)
- RINGWALD, Andreas
84028 Landshut (DE)
- LIMMER, Gerhard
84160 Frontenhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Herrmann, Uwe |
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Lorenz Seidler Gossel
Rechtsanwälte Patentanwälte
Partnerschaft mbB
Widenmayerstraße 23 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 610 678 DE-U1-202013 011 564 US-A1- 2003 170 594
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DE-U1- 9 105 346 FR-A- 1 288 781
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Möbelplatte, insbesondere eine Möbelfront,
wobei die Möbelplatte eine Trägerplatte und eine Abdeckung aufweist.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, beispielsweise eine Möbelfront z.B. eines
Auszugs mit einer Abdeckung, wie z.B. einem Dekor mit einer Dekorschicht zu versehen.
Dabei kann beispielsweise eine Trägerplatte aus einem Holzwerkstoff mit einer Kunststoffbeschichtung
versehen werden, die der Möbelfront das endgültige optische Erscheinungsbild verleiht.
[0003] Ein Nachteil bei derartigen Möbelfronten besteht darin, dass das Dekor nicht oder
nur mit großem Aufwand veränderbar ist und im Übrigen bei der Montage größte Vorsicht
geboten ist, damit das Dekor nicht beschädigt wird.
[0004] Es sind im Stand der Technik auch Möbelfronten bekannt, wobei eine auswechselbare,
wannenförmige Abdeckung kraft- oder formschlüssig auf eine Trägerplatte fixiert wird,
wie zum Beispiel in Patentdokumente
DE19610678 und
DE9105346U offenbart.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möbelplatte der eingangs
genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass deren optisches Erscheinungsbild leicht
veränderbar ist und zudem das Risiko ausgeschlossen werden kann, dass es zu einer
Beschädigung der Abdeckung während der Montagearbeiten kommt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Möbelplatte mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Danach ist vorgesehen, dass die Abdeckung einen Raum aufweist, in dem die Trägerplatte
zumindest teilweise aufgenommen ist, wobei der Raum und die Trägerplatte so dimensioniert
sind, dass die Abdeckung auf die Trägerplatte aufsteckbar ist und in ihrer aufgesteckten
Position durch Kraftschluss und/oder durch Formschluss auf der Trägerplatte fixiert
ist.
[0008] Die Abdeckung ist somit lösbar mit der Trägerplatte verbunden, so dass diese leicht
montiert und demontiert werden kann. Abgesehen davon besteht ein Vorteil darin, dass
die Montage der Abdeckung erfolgen kann, wenn andere Arbeiten an dem Möbelstück abgeschlossen
sind, so dass die Abdeckung vor Beschädigungen geschützt ist, die während der Montagearbeiten
an dem Möbelstück ansonsten auftreten könnten.
[0009] An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass der Begriff "Platte" nicht einschränkend
dahingehend auszulegen ist, dass es sich um ein flaches, ebenes Bauteil handeln muss.
Auch gekrümmte, beliebige geformte und beliebige starke Materialien bzw. Träger sind
von der Erfindung und von dem Begriff "Platte" umfasst. Der Begriff "Trägerplatte"
steht somit beispielsweise synonym für den Begriff "Träger".
[0010] Bei der Möbelplatte kann es sich beispielsweise um die Front eines Auszuges, um eine
Möbeltür, um eine Tür eines Küchengerätes, wie z.B. eines Kühl- /Gefrierschranks um
eine Seitenwange eines Möbelstücks etc. handeln.
[0011] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Abdeckung ausschließlich durch Kraft-, d.h.
durch Reibschluss auf der Trägerplatte hält, dass also keine weiteren Befestigungsmittel
erforderlich sind.
[0012] Die Abdeckung kann ihrerseits ein Trägermaterial, wie z.B. ein Blech, Kunststoff,
Holz etc. aufweisen, das teilweise oder vollständig mit einem Bezug überdeckt bzw.
versehen ist.
[0013] Das Trägermaterial ist vorzugsweise mehreckig, bevorzugt viereckig und weist an jeder
Seite eine überstehende Kante auf, die abgekantet werden kann.
[0014] Vorzugsweise überdeckt der Bezug das Trägermaterial so, dass das Trägermaterial im
aufgesteckten Zustand der Abdeckung auf der Trägerplatte nicht mehr oder nur noch
teilweise sichtbar ist, z. B. nur noch mit einem stufenförmigen Vorsprung. In diesem
Fall ist das Trägermaterial weitgehend oder vollständig von dem Bezug überdeckt. Die
Innenseite des Trägermaterials der Abdeckung ist sichtbar, wenn die Abdeckung abgenommen
ist. Das Trägermaterial kann z.B. aus Blech bestehen.
[0015] Die Abdeckung oder der Bezug kann teilweise oder vollständig Leder und/oder einen
Textilwerkstoff und/oder Kunststoff und/oder eine Folie und/oder Papier aufweisen
oder aus einem oder mehreren dieser Materialien bestehen. Besonders bevorzugt ist
es, wenn es sich bei dem Leder um Naturleder handelt.
[0016] Ein besonders guter und einfach realisierbarer Halt des Bezugs auf dem Trägermaterial
ergibt sich, wenn der Bezug auf das Trägermaterial teilweise oder vollflächig aufgeklebt
ist.
[0017] Die Trägerplatte, die vorzugsweise aus Holz besteht oder Holz aufweist, umfasst vorzugsweise
einen stufenförmigen Abschnitt, auf dem die Abdeckung mit ihren Kantenenden aufsitzt,
wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass der stufenförmige Abschnitt und die Abdeckung
an einer oder mehreren Seiten miteinander abschließen. In diesem Fall ergibt sich
ein bündiger Übergang zwischen der Außenseite der Abdeckung und des stufenförmigen
Abschnitts.
[0018] Die Trägerplatte ist vorzugsweise viereckig.
[0019] Die Trägerplatte weist eine oder mehrere Durchbrechungen bzw. Bohrungen auf, so dass
die Abdeckung durch die Durchbrechungen hindurch von innen von der Trägerplatte weg
gedrückt werden kann. Durch Druck auf die nach innen weisende Seite der Abdeckung
kann diese von der Trägerplatte weg gedrückt und dann abgenommen werden.
[0020] Weiterhin ist vorgesehen, dass die Trägerplatte einen oder mehrere Beschläge, wie
Scharniere, Führungen etc. aufweist, die sich auf der von der Abdeckung abgewandten
Seite der Trägerplatte befinden.
[0021] Die genannte Durchbrechung dient zur Aufnahme des oder der Beschläge oder eines Teils
von diesen.
[0022] Vorzugsweise weist die Abdeckung keine im auf die Trägerplatte aufgesteckten Zustand
sichtbaren Nähte oder überhaupt keine Nähte auf.
[0023] Die vorliegende Erfindung betrifft des Weiteren ein Verfahren zur Montage einer erfindungsgemäßen
Möbelplatte, wobei zunächst die Trägerplatte montiert wird und sodann, vorzugsweise
als letzter Arbeitsschritt bei der Montage bzw. Herstellung des fraglichen Möbelstücks
die Abdeckung auf die Trägerplatte aufgesteckt wird.
[0024] Somit wird verhindert, dass die Abdeckung im Rahmen des Montageprozesses verdreckt
oder beschädigt wird.
[0025] Die vorliegende Erfindung betrifft des Weiteren wenigstens ein Möbelstück, wie z.B.
eine Schublade, einen Schrank etc. mit zumindest einer Möbelplatte gemäß der Erfindung.
[0026] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0027] Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Ansicht der Arbeitsschritte bei der Herstellung der Abdeckung,
- Figur 2:
- eine perspektivische Ansicht des Eckbereichs einer Trägerplatte,
- Figur 3:
- perspektivische Ansichten des Eckbereiches einer Trägerplatte mit Durchbrechungen
ohne Scharnier, mit Scharnier und mit Abdeckung vor deren Aufstecken und
- Figur 4:
- perspektivische Ansichten des Eckbereichs einer Abdeckung und einer Möbelplatte mit
unterschiedlichen Materialien der Abdeckung.
[0028] Figur 1 zeigt in Schritt 1 eine Blechplatine 100, aus der einzelne Blechzuschnitte
10 z.B. durch Lasern herausgeschnitten werden.
[0029] Die Schritte sind jeweils oberhalb der Abbildungen durch Zahlen gekennzeichnet. Ein
solcher Blechzuschnitt 10 ist in Schritt 2 gezeigt. Er weist eine mehreckige, vorzugsweise
viereckige Form auf (gestrichelte Linien), an deren Seiten jeweils ein Kantenbereich
K übersteht. Der Blechzuschnitt 10 bildet die Trägerplatte 10.
[0030] In Schritt 3 wird das Trägermaterial 10 auf einer Seite vollflächig mit Textil oder
Leder oder einem sonstigen Bezug B kaschiert.
[0031] Sodann wird in Schritt 4 in den Eckbereichen des Bezugs eine Stanze S positioniert
und eine Ecke des Bezugs wird ausgestanzt, wie dies in Schritt 5 ersichtlich ist.
Anschließend werden die überstehenden Kanten des Bezugs B über das Trägermaterial
10 drapiert, wie dies aus Schritt 5 (s. Pfeile) hervorgeht und die Kanten K des Trägermaterials
10 werden nacheinander (1, 2 ...) oder gleichzeitig abgekantet, wie dies in Schritt
6 gezeigt ist. Vorzugsweise stehen diese Kanten K anschließend senkrecht zur Grundfläche
des Trägermaterials, d.h. senkrecht zur Papierebene.
[0032] Beim Abkanten wird der Bezug an den Ecken nach innen (s. Pfeil), d.h. zu dem Trägermaterial
hin drapiert (Schritt 7). Die in den Schritten 1 bis 7 unten liegende Außenseite der
Abdeckung ist nun vollständig mit dem Bezug versehen.
[0033] Stürzt man die Abdeckung ausgehend von der Position gemäß Schritt 7, erhält man die
Abdeckung 200 gemäß Schritt 8, d.h. ein kastenförmigen Körper mit einer offenen Seite,
die in Schritt 8 unten angeordnet ist.
[0034] Figur 2 zeigt die Trägerplatte T mit einer Fase bzw. mit einem stufenförmigen Vorsprung
S.
[0035] Figur 3 zeigt die Durchbrechungen D der Trägerplatte T ohne Beschläge a), mit darin
aufgenommenen Scharnierhalterungen b), an denen sich das Scharnier BS befindet und
kurz vor dem Aufstecken der Abdeckung 200, wie dies aus Figur 3 c) hervorgeht.
[0036] Aus Figur 4 a) geht eine Abdeckung 200 mit Textil-Außenseite ohne Trägerplatte hervor.
Figur 4 b) zeigt die Abdeckung 200 im auf die Trägerplatte T aufgesteckten Zustand,
wobei die Abdeckung auf ihrer sichtbaren Außenseite Textil aufweist.
[0037] Figur 4 c) zeigt die Anordnung gemäß Figur 4 b) mit einer Abdeckung, deren Außenseite
aus Naturleder besteht.
[0038] In einer bevorzugten Ausgestaltung weist die vorliegende Erfindung einen oder mehrere
folgende Vorteile auf:
- 1. Einseitige Leder-/Textilkaschierung möglich ohne Verzug der Bauteile durch schwimmende
Lagerung der Abdeckung auf der Trägerplatte,
- 2. Industrieller Verklebeprozess der Vorderseiten möglich,
- 3. Textile Naht-Optik ohne Nähte,
- 4. Baukastensystem: Freie Kombination der Materialien aus Träger und Abdeckung, d.h.
Cover,
- 5. Varianz wird erst ganz am Ende des Herstellungsprozesses erzeugt,
- 6. 2-schaliger Aufbau, dadurch optische "Leichtigkeit",
- 7. nachträglicher Austausch der Abdeckungen möglich,
- 8. gesamte Technik (Scharniere, Touch-Beschlag, Puffer etc.) erfolgt auf der Rückseite,
d.h. auf der vor der Abdeckung abgewandten Seite der Trägerplatte in bekanntes Material,
- 9. Abdeckung wird erst ganz am Ende des Herstellungsprozesses aufgebracht, dadurch
wird die Gefahr von Beschädigungen / Verschmutzungen reduziert,
- 10. Eigenfertigung und Fremdbezug der Abdeckungen denkbar,
- 11. keine offenen Kanten am Bezug, z.B. am Leder oder Textil,
- 12. Träger kann komplett versiegelt werden, somit auch ein Schutz gegen Feuchtigkeit
erreicht werden,
- 13. unterschiedlichste Materialien sind verarbeitbar, wie z.B. Leder, Textil, Papier,
Folien etc.
1. Möbelplatte, insbesondere Möbelfront, wobei die Platte eine Trägerplatte (T) und eine
Abdeckung (200) aufweist, wobei die Abdeckung (200) einen Raum aufweist, in dem die
Trägerplatte (T) aufgenommen ist, wobei der Raum und die Trägerplatte (T) so dimensioniert
sind, dass die Abdeckung (200) auf die Trägerplatte (T) aufsteckbar ist und in ihrer
aufgesteckten Position durch Kraftschluss und/oder Formschluss auf der Trägerplatte
(T) fixiert ist, wobei die Trägerplatte (T) eine oder mehrere Durchbrechungen (D)
aufweist, so dass die Abdeckung (200) durch die Durchbrechungen (D) hindurch von der
Trägerplatte (T) weg gedrückt werden kann, und wobei die Trägerplatte (T) einen oder
mehrere Beschläge (BS) aufweist, die sich auf der von der Abdeckung (200) abgewandten
Seite der Möbelplatte befinden,
dadurch gekennzeichnet, dass
der oder die Beschläge (BS) in der oder den genannten Durchbrechungen (D) angeordnet
sind.
2. Möbelplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (200) ihrerseits ein Trägermaterial (10) aufweist, das mit einem Bezug
(B) versehen ist.
3. Möbelplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (200) oder der Bezug (B) teilweise oder vollständig Leder und/oder
einen Textilwerkstoff und/oder Kunststoff und/oder eine Folie und/oder Papier aufweist
oder aus diesen besteht.
4. Möbelplatte nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bezug (B) mit dem Trägermaterial (10) verklebt ist.
5. Möbelplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (T) einen stufenförmigen Abschnitt (S) aufweist, auf dem die Abdeckung
(200) aufsitzt, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass der stufenförmige Abschnitt
(S) und die Abdeckung (200) an einer oder mehreren Seiten miteinander abschließen.
6. Möbelplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (200) keine im aufgesteckten Zustand sichtbaren Nähte oder insgesamt
keine Nähte aufweist.
7. Verfahren zur Montage einer Möbelplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst die Trägerplatte (T) montiert wird und sodann, vorzugsweise als letzter
Arbeitsschritt die Abdeckung (200) auf die Trägerplatte (T) aufgesteckt wird.
8. Möbelstück, insbesondere Schrank oder Schublade, mit wenigstens einer Möbelplatte
gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6.
1. A furniture panel, in particular a furniture front, wherein the panel has a support
panel (T) and a cover (200), wherein the cover (200) has a space in which the support
panel (T) is received, with the space and the support panel (T) being dimensioned
such that the cover (200) can be placed onto the support panel (T) and is fixed on
the support panel (T) in its placed on position by force fit and/or by form fit, wherein
the support panel (T) has one or more through-holes (D) so that the cover (200) can
be pressed away from the support panel (T) through one or more through-holes (D),
and wherein the support plate (T) has one or more fittings (BS) that are located on
the side of the furniture panel remote from the cover (200),
characterized in that
the fitting or fittings (BS) are arranged in said through-hole or through-holes (D).
2. A furniture panel in accordance with claim 1, characterized in that the cover (200) in turn has a support material (10) that is provided with a covering
(B).
3. A furniture panel in accordance with claim 1 or claim 2, characterized in that the cover (200) or the covering (B) completely and/or partially comprises or consists
of leather and/or a textile material and/or plastic and/or a film and/or paper.
4. A furniture panel in accordance with one of the claims 2 or 3, characterized in that the covering (B) is adhesively bonded to the support material (10).
5. A furniture panel in accordance with one of the preceding claims, characterized in that the support plate (T) has a step-like section (S) on which the cover (200) is seated,
with provision preferably being made that the step-like section (S) and the cover
(200) terminate with one another at one or more sides.
6. A furniture panel in accordance with one of the preceding claims, characterized in that the cover (200) does not have any visible seems or any seams at all in the placed
on state.
7. A method of installing a furniture panel in accordance with one of the claims 1 to
6, characterized in that the support plate (T) is installed first and then, preferably as the last work step,
the cover (200) is placed onto the support panel (T).
8. A piece of furniture, in particular a cupboard or a drawer, comprising at least one
furniture panel in accordance with one of the claims 1 to 6.
1. Panneau de meuble, en particulier façade de meuble, dans lequel le panneau présente
un panneau de support (T) et un recouvrement (200), dans lequel le recouvrement (200)
présente un espace, dans lequel le panneau de support (T) est logé, dans lequel l'espace
et le panneau de support (T) sont dimensionnés de telle sorte que le recouvrement
(200) peut être emboîté sur le panneau de support (T) et est fixé sur le panneau de
support (T) à force et/ou par complémentarité de forme dans sa position emboîtée,
dans lequel le panneau de support (T) présente un ou plusieurs ajours (D), si bien
que le recouvrement (200) peut être enfoncé à travers les ajours (D) de part en part
de manière à s'éloigner du panneau de support (T), et dans lequel le panneau de support
(T) présente une ou plusieurs ferrures (BS), qui se trouvent sur le côté, opposé au
recouvrement (200), du panneau de meuble,
caractérisé en ce que
la ou les ferrures (BS) sont disposées dans l'ajour ou les ajours (D) évoqués.
2. Panneau de meuble selon la revendication 1, caractérisé en ce que le recouvrement (200) présente quant à lui un matériau de support (10), qui est pourvu
d'un revêtement (B).
3. Panneau de meuble selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le recouvrement (200) ou le revêtement (B) présente en partie ou en totalité du cuir
et/ou un matériau textile et/ou une matière plastique et/ou un film et/ou du papier
ou en est constitué.
4. Panneau de meuble selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que le revêtement (B) est collé au matériau de support (10).
5. Panneau de meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le panneau de support (T) présente une section en forme de palier (S), sur laquelle
repose le recouvrement (200), dans lequel il est prévu de préférence que la section
en forme de palier (S) et le recouvrement (200) se terminent l'un avec l'autre sur
un ou plusieurs côtés.
6. Panneau de meuble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le recouvrement (200) ne présente aucun joint visible dans l'état emboîté ou ne présente
globalement aucun joint.
7. Procédé pour le montage d'un panneau de meuble selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisé en ce qu'en premier lieu le panneau de support (T) est monté et ensuite le recouvrement (200)
est emboîté sur le panneau de support (T) de préférence en tant que dernière étape
de travail.
8. Pièce de meuble, en particulier armoire ou tiroir, avec au moins un panneau de meuble
selon l'une quelconque des revendications 1 à 6.


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