(19)
(11) EP 3 760 079 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
06.01.2021  Patentblatt  2021/01

(21) Anmeldenummer: 20183704.4

(22) Anmeldetag:  02.07.2020
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 96/06(2006.01)
A47F 11/10(2006.01)
A47F 5/08(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
KH MA MD TN

(30) Priorität: 04.07.2019 DE 102019118042

(71) Anmelder: Shop Systems GmbH
88677 Markdorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Remensperger, Eugen
    72517 Sigmaringendorf (DE)

(74) Vertreter: Otten, Roth, Dobler & Partner mbB Patentanwälte 
Großtobeler Straße 39
88276 Berg / Ravensburg
88276 Berg / Ravensburg (DE)

   


(54) EINSTECKVORRICHTUNG UND WARENPRÄSENTATIONSANORDNUNG


(57) Es wird eine Einsteckvorrichtung (1) für eine Anordnung zur Warenpräsentation mit einer an einer Tragstruktur anbringbaren Buchse (5) und einem Einsteckteil (6) vorgeschlagen, wobei das Einsteckteil (6) einen Einsteckabschnitt aufweist, der in eine Aufnahme der Buchse (5) in eine Einsteckrichtung einsteckbar ist, so dass das Einsteckteil (6) und die Buchse (5) lösbar miteinander verbunden sind, wobei eine Elektrifizierungsanordnung (8) vorgesehen ist, um im Verbindungszustand der Einsteckvorrichtung (1) über die Einsteckvorrichtung (1) einen elektrischen Verbraucher elektrisch zu versorgen, wobei zur elektrischen Versorgung eine elektrische Verbindung über die Buchse (5) und das Einsteckteil (6) eingerichtet ist, indem ein elektrisch leitender Kontakt durch eine galvanische Kontaktierung zwischen einer ersten Kontaktstelle und einer zweiten Kontaktstelle eingerichtet ist. Erfindungsgemäß ist an der Buchse (5) die erste Kontaktstelle im Mantelbereich der Aufnahme und am Einsteckabschnitt die zweite Kontaktstelle im Mantelbereich des Einsteckabschnitts ausgebildet, so dass im Verbindungszustand die erste Kontaktstelle im Mantelbereich der Buchse (5) und die zweite Kontaktstelle im Mantelbereich des Einsteckabschnitts miteinander elektrisch kontaktiert sind.




Beschreibung

Stand der Technik



[0001] Einsteckvorrichtungen mit einer Buchse an einer Tragstruktur wie beispielsweise einer Wand oder einem Profilelement und einem zur Buchse passenden Einsteckteil, die miteinander lösbar verbindbar sind, kommen in verschiedenen Ausgestaltungen zur Anwendung. Beispielsweise dienen Einsteckvorrichtungen dazu, um Anordnungen zur Präsentation von Gegenständen wie Waren in Verkaufs- bzw. Ausstellungsräumen, bevorzugt an Wänden der Verkaufsräume aufzunehmen.

[0002] An die Einsteckvorrichtung werden dabei höchste Ansprüche an Funktionalität, Technik, Optik und Montagesituation gestellt.

Aufgabe und Vorteile der Erfindung



[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einsteckvorrichtung der einleitend bezeichneten Art für eine Anordnung zur Warenpräsentation bzw. konkret eine Warenpräsentations-Einsteckvorrichtung verbessert bereitzustellen, insbesondere im Hinblick auf die Bereitstellung einer erweiterten Funktionalität der Einsteckvorrichtung. Die erweiterte Funktionalität der Einsteckvorrichtung betrifft keine Trageigenschaft der Einsteckvorrichtung. Die erweiterte Funktionalität dient zur Bereitstellung eines erhöhten Nutzkomforts der Einsteckvorrichtung beispielsweise für eine optisch bzw. visuell verbesserte Warenpräsentation.

[0004] Diese Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprüche gelöst.

[0005] Die abhängigen Ansprüche thematisieren vorteilhafte und zweckmäßige Varianten der Erfindung.

[0006] Die vorliegende Erfindung geht aus von einer Einsteckvorrichtung für eine Anordnung zur Warenpräsentation mit einer an einer Tragstruktur anbringbaren Buchse und einem von der Buchse separaten Einsteckteil, wobei das Einsteckteil einen Einsteckabschnitt aufweist, der in eine Aufnahme der Buchse in eine Einsteckrichtung entlang einer Einsteckachse bis zum Erreichen eines Verbindungszustands der Einsteckvorrichtung einsteckbar ist, so dass im Verbindungszustand das Einsteckteil und die Buchse lösbar miteinander verbunden sind,
wobei der Einsteckabschnitt einen Stirnbereich und einen außenliegenden Mantelbereich aufweist, und wobei die Aufnahme der Buchse einen in Einsteckrichtung vorneliegenden Stirnbereich und einen innenliegenden Mantelbereich aufweist, wobei im Verbindungszustand der Mantelbereich des Einsteckabschnitts und der Mantelbereich der Aufnahme aneinander in Anlage gelangen. Außerdem ist eine Elektrifizierungsanordnung vorgesehen, um im Verbindungszustand der Einsteckvorrichtung über die Einsteckvorrichtung einen elektrischen Verbraucher elektrisch zu versorgen, wobei zur elektrischen Versorgung eine elektrische Verbindung über die Buchse und das Einsteckteil eingerichtet ist, indem ein elektrisch leitender Kontakt durch eine galvanische Kontaktierung zwischen einer ersten Kontaktstelle eines Kontaktabschnitts der Elektrifizierungsanordnung an der Buchse und einer zweiten Kontaktstelle eines Kontaktabschnitts der Elektrifizierungsanordnung an dem Einsteckabschnitt eingerichtet ist.

[0007] Vorliegend wird unter einer Kontaktstelle insbesondere ein körperlicher Bereich verstanden, der unabhängig davon existiert, ob damit ein galvanischer Kontakt gerade bzw. aktuell eingerichtet ist oder nicht. Es werden daher auch nicht kontaktierte Bereiche, die also z.B. temporär galvanisch getrennt sind, als Kontaktstellen bezeichnet.

[0008] Die Buchse weist insbesondere einen Abschnitt für die Anbringung der Buchse an der Tragstruktur auf. Dies können beispielsweise Durchgangslöcher in z. B. einem Flanschabschnitt der Buchse für diese durchgreifende Schraubmittel zum Anschrauben der Buchse an einer Rückwand eines Wandelements oder einer Profilschiene sein. Die Aufnahme stellt einen zum Einstecken offenen Hohlraum bereit, wobei die Aufnahme in der an der Tragstruktur angebrachten Montagesituation von einer Einsteckseite für das Anbringen des Einsteckteils zugänglich bzw. offen ist. Zum Beispiel ist bei einer regelmäßig rückseitigen Wandanbringung der Buchse die Aufnahme über ein vorbereitetes Loch in einem entsprechenden Wandelement, das zum Beispiel mit einer vorne vorhandenen Öffnung der Aufnahme fluchtet, frei zugänglich von der Wandvorder- bzw. Wandsichtseite, wobei die restlichen Abschnitte der Buchse von dem Wandelement verdeckt sind.

[0009] Vorzugsweise weist die Aufnahme den zur Einsteckrichtung radial die Aufnahme begrenzenden Mantelbereich bzw. einen Wandungsabschnitt auf, mit einer axialen Länge gemäß der Länge des Einsteckabschnitts. Der Mantelbereich ist in Einsteckrichtung vorzugsweise sich verjüngend ausgebildet, was sich auf die Innenseite einer Buchsenwand der Buchse bezieht. Die Buchsenwand kann außen vorstehend rückwärtig an dem flächigen Flanschabschnitt der Buchse abstehend z. B. außen hülsenförmig z. B. zylindrisch ausgebildet sein.

[0010] Der Einsteckabschnitt umfasst vorzugsweise einen auf den Mantelbereich der Buchse abgestimmten außenseitigen Mantelbereich, wobei der Mantelbereich der Aufnahme und der Mantelbereich des Einsteckabschnitts, bzw. zumindest wesentliche Bereiche davon, im Verbindungszustand der Einsteckvorrichtung aneinander in flächige Anlage gelangen, so dass über die flächige Anlage ein fester Haltezustand des Einsteckteils an der Buchse eingerichtet ist. Damit können vorteilhafterweise vergleichsweise große Haltekräfte im Verbindungszustand von Einsteckteil und Buchse kompakt realisiert werden.

[0011] Der buchsen-innenseitig vorhandene Mantelbereich der Aufnahme ist in Einsteckrichtung sich verjüngend ausgebildet, vorzugsweise sich konisch verjüngend ausgebildet. Entsprechend der Konizität des Buchsen-Mantelbereichs ist der außenseitige Mantelbereich des Einsteckteils ebenfalls konisch sich verjüngend gestaltet.

[0012] Der Mantelbereich der Aufnahme ist vorzugsweise zumindest im Wesentlichen als gerader Kegelstumpf ausgebildet, wie auch der Mantelbereich des Einsteckabschnitts.

[0013] Auch ist bevorzugt eine zwischen der Buchse und dem Einsteckteil wirkende Verdrehsicherung zur Vermeidung einer Drehbewegung des Einsteckteils um die Einsteckachse des Einsteckteils im Verbindungszustand der Einsteckvorrichtung ausgestaltet.

[0014] Der Kern der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass an der Buchse die erste Kontaktstelle im Mantelbereich der Aufnahme ausgebildet ist und dass am Einsteckabschnitt die zweite Kontaktstelle im Mantelbereich des Einsteckabschnitts ausgebildet ist, so dass im Verbindungszustand die erste Kontaktstelle im Mantelbereich der Buchse und die zweite Kontaktstelle im Mantelbereich des Einsteckabschnitts miteinander elektrisch kontaktiert sind.

[0015] Ein elektrischer Kontakt bedeutet, dass eine galvanische Kontaktierung der beiden Kontaktstellen eingerichtet ist.

[0016] Damit ist vorteilhaft über die Einsteckvorrichtung ein beliebiger elektrischer Verbraucher am Einsteckteil elektrisch versorgbar, wie zum Beispiel eine elektrische Beleuchtungseinrichtung bzw. Leuchtanordnung zur Beleuchtung und Ausleuchtung eines Warenpräsentationsbereichs, in welchem Waren dargeboten werden bzw. werden können. Dies erhöht die Funktionalität der Einsteckvorrichtung im Hinblick der optisch vorteilhaften Warenpräsentation.

[0017] Im Verbindungszustand, vorausgesetzt es findet z. B. von außen über ein Stromnetz eine elektrische Versorgung des Kontaktabschnitts der Buchse statt, ist der Kontaktabschnitt des Einsteckteils elektrifizierbar. Von dort führt z. B. eine elektrische Verbindungsleitung zum Verbraucher. Bevorzugt sind an der Einsteckvorrichtung bzw. der Warenpräsentationsanordnung und/oder außerhalb Schalmittel zum Schalten bzw. zum Beispiel zum manuellen Einschalten und Ausschalten der elektrischen Versorgung des elektrischen Verbrauchers vorgesehen.

[0018] Die erste Kontaktstelle und die zweite Kontaktstelle sind zur Einsteckachse in radialer Richtung bevorzugt benachbart zueinander. Die erste Kontaktstelle und die zweite Kontaktstelle weisen zum Beispiel einen Abstand von z. B. 2, 5, 10 Millimeter zu dem jeweiligen Stirnbereich des Buchsenbodens und einem freien Ende des Einsteckabschnitts auf.

[0019] Vorteilhaft weist der Kontaktabschnitt der Elektrifizierungsanordnung an der Buchse zwei voneinander beabstandete erste Kontaktstellen auf und der Kontaktabschnitt der Elektrifizierungsanordnung an dem Einsteckabschnitt weist zwei voneinander beabstandete zweite Kontaktstellen auf, wobei eine erste Kontaktstelle und eine zweite Kontaktstelle, die miteinander verbunden sind, zu einem gemeinsamen elektrischen Pol zugehörig sind. Der Kontaktabschnitt an der Buchse ist vorzugsweise durch zwei getrennte Bauteile gebildet, ebenso der Kontaktabschnitt an dem Einsteckabschnitt, zum Beispiel ist der jeweilige Kontaktabschnitt durch zwei streifenförmige metallische Plättchen gebildet.

[0020] Vorzugsweise sind beide erste Kontaktstellen im Verbindungszustand jeweils mit dazugehöriger zweiter Kontaktstelle galvanisch im Kontakt, damit ist eine zweipolige elektrische Versorgung einrichtbar. Vorzugsweise sind bezogen zu einer zentralen Längsachse der Einsteckvorrichtung bzw. zur Einsteckachse die Kontaktstellen gegenüberliegende bzw. radial gegenüberliegend, vorzugsweise auf gleicher axialer Höhe bzw. in einer gemeinsamen axialen Ebene.

[0021] Auch von Vorteil ist es, dass im Mantelbereich der Aufnahme eine nach außen offene Öffnung vorhanden ist, wobei im Verbindungszustand der Einsteckvorrichtung über die Öffnung die galvanische Kontaktierung der ersten Kontaktstelle mit der zweiten Kontaktstelle eingerichtet ist. Die Öffnung ist im Mantelbereich der Aufnahme bzw. einem dazugehörigen Wandungsabschnitt, der die Aufnahme umschließt, vorhanden.

[0022] Vorzugsweise ist die Aufnahme mit ihrem Aufnahmevolumen für den Einsteckabschnitt topfartig bzw. nach vorne offen gemäß einer vorderen axialen Öffnung zum Einstecken des Einsteckabschnitts. Rückwärtig bzw. der vorderen axialen Öffnung axial gegenüberliegend ist die Aufnahme vorzugsweise verschlossen, von einem Buchsen- bzw. Topfboden. Die Öffnung umfasst nur eine vergleichsweise kleine Öffnungsfläche. Die Öffnung ist bevorzugt über eine axiale Teillänge des Wandungsabschnitts und über einen Teilumfang von z. B. 10 bis 30 Winkelgraden ausgebildet. Für die unterschiedlichen elektrischen Pole bzw. unterschiedlich gepolte Kontaktierungen sind vorzugsweise zwei radial gegenüberliegende Öffnungen im Mantelbereich bzw. in dem dazugehörigen Wandungsabschnitt vorhanden.

[0023] Eine vorteilhafte Variante besteht darin, dass die Buchse einen zur Einsteckachse axial ausgerichteten Buchsenboden aufweist, wobei der Buchsenboden zumindest im Wesentlichen geschlossen ist. Damit ist die Buchse einfach herstellbar. Außerdem ist die Aufnahme der Buchse, in welche der Einsteckabschnitt einsteckbar ist, gegen ein Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit in die Aufnahme von einer Rückseite der Buchse im Anbringzustand bzw. von Bereichen hinter der Tragstruktur wie der Tragwand geschützt.

[0024] Der Buchsenboden verschließt den hülsenförmigen Wandungsabschnitt hinten bzw. rückseitig bzw. entgegen der Einsteckseite. Im Bereich des Buchsenbodens findet keine galvanische Kontaktierung bzw. keine elektrisch leitende Zuführung bzw. Verbindung statt bzw. stellt keinen elektrischen Leitungskontakt zur elektrischen Versorgung bereit. Vorzugsweise ist der Buchsenboden vollständig bzw. zumindest im Wesentlichen geschlossen. Mit dem Buchsenboden ist die Aufnahme der Buchse in ihrem in Einsteckrichtung vorneliegenden Ende geschlossen ausgebildet. Vorteilhafterweise kann im Bereich des Buchsenbodens zum Beispiel ein Permanentmagnet zum buchsenseitigen Halten des hierzu magnetischen Einsteckabschnitts untergebracht werden.

[0025] Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung ist die Öffnung in dem Mantelbereich der Aufnahme in Richtung der Einsteckachse beabstandet vom Buchsenboden. Damit ist eine geschützte Kontaktierung möglich. Die beispielsweise rechteckförmig im zylinderförmigen Wandungsabschnitt vorhandene Öffnung ist beispielsweise über einen geschlossenen Bereich des Wandungsabschnitts beabstandet vom Buchsenboden.

[0026] Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass der Einsteckabschnitt auf seiner Außenseite eine Vertiefung aufweist, die zu Abschnitten der Außenseite des Einsteckabschnitts, die an die Vertiefung angrenzen, vertieft ausgebildet ist, wobei der Kontaktabschnitt am Einsteckabschnitt innerhalb der Vertiefung vorhanden ist. Der Kontaktabschnitt weist die zweite Kontaktstelle auf. Vorzugsweise ist der Kontaktabschnitt des Einsteckabschnitts an einem Einsteckteil-Steckelement vorhanden. Der Kontaktabschnitt des Einsteckabschnitts und das Einsteckteil-Steckelement sind vorzugsweise miteinander bzw. gemeinsam, zum Beispiel als ein Steckorgan gestaltet, das in der Vertiefung aufgenommen ist, z. B. durch Reibeffekte leicht fixiert an Wandungen der Vertiefung und/oder durch Magnetkräfte von Magnetmitteln der Einsteckvorrichtung gehalten. Bevorzugt sind die Vertiefung und der Kontaktabschnitt mit dem Einsteckteil-Steckelement so abgestimmt, dass der Kontaktabschnitt und das Einsteckteil-Steckelement nicht überstehend zu einer Hüllfläche des Einsteckabschnitts sind bzw. an der z. B. konischen Mantelfläche des Einsteckabschnitts überstehen.

[0027] Die eingebettete bzw. vertiefte Unterbringung des Kontaktabschnitts, ermöglicht eine kompakte und geschützte Ausbildung der Elektrifizierungsanordnung bzw. der zweiten Kontaktstelle. Die Vertiefung ist beispielsweise als in Längsrichtung des Einsteckabschnitts schmale, in einer Breitenabmessung der Vertiefung über einen geringen Teilumfang von z. B. 30 bis 50 bzw. 40 Winkelgraden ausgebildete, längliche Nut ausgestaltet. Die Länge der Vertiefung beträgt zum Beispiel circa die halbe Länge des Einsteckabschnitts. Die Vertiefung ist z. B. in Einsteckrichtung bzw. nach hinten in Richtung eines freien Endes des Einsteckabschnitts offen. Nach vorne reicht die Vertiefung vorzugsweise bis vorzugsweise bis zu einer Öffnung im Einsteckabschnitt wie z. B. einer Querbohrung. Die Öffnung ist vorzugsweise offen zu bzw. verbunden mit einem Hohlraum wie z. B. einer Längsbohrung in einem Anbringabschnitt des Einsteckteils.

[0028] Die Öffnung im Einsteckabschnitt reicht bis nahe an den Beginn des Einsteckabschnitts bzw. bis in den Bereich, wo der Einsteckabschnitt an einen Anbringabschnitt des Einsteckteils heranreicht. Am Anbringabschnitt kann eine Verlängerung angebracht werden, die Teil der Anordnung zur Warenpräsentation ist.

[0029] Nach einer vorteilhaften Modifikation der Erfindung weist das Einsteckteil einen Hohlraum auf, der zur Aufnahme einer elektrischen Leitung ausgebildet ist. Der Hohlraum ist z. B. durch eine zentrale Längs-Bohrung gebildet, die zur Aufnahme eines elektrischen Leiters dient zur Leitungsführung vom Kontaktabschnitt am Einsteckabschnitt zu einem vorderen freien Endes des Einsteckteils. Damit reicht der Leiter im Hohlraum, im Inneren geschützt untergebracht am Einsteckteil, vom Kontaktabschnitt am Einsteckabschnitt bis zu einem offenen Ende des Einsteckabschnitts. Von dort ist eine elektrische Verbindung bis zu einem elektrischen Verbraucher der Warenpräsentationsanordnung einrichtbar, z. B. über eine Kabelverlängerung.

[0030] Durch die Bohrung kann z. B. ein nach außen elektrisch isoliertes mehradriges Kabel geführt werden.

[0031] Der Hohlraum dient zur geschützten platzsparenden Aufnahme einer elektrisch leitenden Überbrückung über eine wesentliche Länge des Einsteckteils, insbesondere über eine Teillänge des Einsteckabschnitts und über vorzugsweise die gesamte Länge des Anbringabschnitts.

[0032] Der Hohlraum weist vorzugsweise eine zentrale Ausnehmung bzw. Bohrung auf, die am vorderen Ende des Anbringabschnitts axial offen ist, dem Ende also, das dem Einsteckabschnitt abgewandt ist.

[0033] Der Hohlraum ist an seinem anderen bzw. inneren Ende offen zu der Öffnung, bis zu welcher die Vertiefung im Einsteckabschnitt reicht. Damit ist ein durchgehende innenliegender Verbindungsraum zwischen dem Kontaktabschnitt am einsteckabschnitt und einem freien Ende des Anbringabschnitts am Einsteckteil, also zur Seite der Warenpräsentationsanordnung, bereitgestellt.

[0034] Die Öffnung geht vorzugsweise komplett durch den Einsteckabschnitt und ist zum Beispiel quer zur Längsbohrung ausgerichtet. Die Öffnung reicht bis zu außen voneinander beabstandeten bzw. getrennten Öffnungsauslässen auf der Außenseite des Einsteckabschnitts. Da die Öffnung mit dem Hohlraum verbunden ist, sind die Öffnungsauslässe sind z. B. an radial gegenüberliegenden Stellen außen vorhanden bzw. bilden an der Einsteckabschnitt-Außenseite beidseitig offene Stellen. Bis auf die beiden Öffnungsauslässe am Einsteckabschnitt und der axial offenen Seite des Anbringabschnitts ist der Hohlraum vorzugsweise geschlossen.

[0035] Vorteilhaft ist der Kontaktabschnitt der Elektrifizierungsanordnung an dem Einsteckabschnitt mit der elektrischen Leitung verbunden, die im Hohlraum des Einsteckteils aufgenommen ist. Dies ermöglicht die elektrische Durchleitung über eine Teillänge des Einsteckteils. Der galvanische Kontakt zwischen dem Kontaktabschnitt und der elektrischen Leitung ist durch vorzugsweise z. B. eine Lötverbindung oder durch einen lösbaren Steckerkontakt eingerichtet.

[0036] Vorteilhaft ist der Kontaktabschnitt der Elektrifizierungsanordnung an einem Steckelement ansteckbar. Bevorzugt sind der Kontaktabschnitt an der Buchse und der Kontaktabschnitt an dem Einsteckabschnitt an einem jeweiligen zugehörigen Steckelement lösbar eingesetzt.

[0037] Eine andere vorteilhafte Ausbildung sieht vor, dass der Kontaktabschnitt der Elektrifizierungsanordnung an der Buchse an einem Buchsen-Steckelement vorhanden ist, wobei das Buchsen-Steckelement aus einem elektrisch isolierenden Material besteht. Damit ist eine elektrische Isolierung des Buchsen-Kontaktabschnitts zur Buchse einrichtbar. Der Buchsen-Kontaktabschnitt ist zum Beispiel aus einem dünnen Metallplättchen gebildet, das in einen auf die Form und Größe des Kontaktabschnitts bzw. des Metallplättchens passend abgestimmten Sitz an dem Buchsen-Steckelement einsetzbar ist. Der Buchsen-Kontaktabschnitt ist vorzugsweise über eine lösbare Rastverbindung mit dem Buchsen-Steckelement rastend verbunden.

[0038] Der Buchsen-Kontaktabschnitt ist vorzugsweise aus einem Federstahl gebildet. Der Buchsen-Kontaktabschnitt weist vorzugsweise einen federnd ausgebildeten Federabschnitt derart auf, dass das Buchsen-Steckelement mit dem Kontaktabschnitt durch den am Buchsen-Steckelement überstehenden Federabschnitt durch ein federndes Einschnappen des Federabschnitt in eine Kontur bzw. Ausnehmung am Buchsen-Steckelement verrastbar ist. Die erste Kontaktstelle ist vorzugsweise ebenfalls an einem federnden Abschnitt ausgebildet, womit eine Vorspannung bereitgestellt wird, über welche vorteilhaft eine sichere galvanische Kontaktierung zwischen der ersten Kontaktstelle und der zweiten Kontaktstelle, die zum Kontaktabschnitt am Einsteckabschnitt gehört, einrichtbar ist. Dies erfolgt, wenn das Einsteckteil und die Buchse im Verbindungszustand sind.

[0039] Die Buchse besteht vorzugsweise aus einem Metallmaterial wie z. B. einem Gussteil. Das Buchsen-Steckelement, das Teil der Elektrifizierungsanordnung ist, besteht z. B. aus einem Kunststoffmaterial. Das Buchsen-Steckelement mit dem Kontaktabschnitt ist an der Buchse ansteckbar. Außen an der Buchse ist eine Einsetzkontur zum Einsetzen des Buchsen-Steckelements vorgesehen. Vorzugsweise ist das Buchsen-Steckelement über einen Schiebesitz an der Buchse anbringbar. Der erste Kontaktabschnitt ist durch Aufnahme in dem Buchsen-Steckelement elektrisch isoliert gegenüber der metallischen Buchse, wenn das Buchsen-Steckelement an der Buchse angebracht ist. Bei elektrischer Bestromung des ersten Kontaktabschnitts bleibt die Buchse stromfrei.

[0040] Der erste Kontaktabschnitt ist an dem Buchsen-Steckelement vorzugsweise lösbar einsetzbar. Das Buchsen-Steckelement weist, bezogen auf den an der Buchse angebrachten Zustand, eine stirnseitige Öffnung bzw. offene Seite auf, vorzugsweise eine axial rückseitig offene Seite. Über die offene Seite erfolgt von außen, z. B. rückseitig zur Tragstruktur, eine elektrische leitende Verbindung des ersten Kontaktabschnitts, zum Beispiel über eine an die Buchse heranreichende elektrische Versorgungsleitung wie ein Kabel eines Stromnetzes. Das Kabel reicht vorzugsweise durch die offene Seite und ist mit zumindest einer leitenden Ader des Kabels an dem Kontaktabschnitt elektrisch leitend verbunden z. B. angelötet.

[0041] Zur Bereitstellung einer getrennten zweipoligen elektrischen Versorgung sind an der Buchse zwei Aussparungen für ein jeweils passend einsetzbares Buchsen-Steckelement mit jeweils einem Kontaktabschnitt vorhanden.

[0042] Nach einer bevorzugten Variante ist der Kontaktabschnitt der Elektrifizierungsanordnung an dem Einsteckteil an einem Einsteckteil-Steckelement vorhanden, wobei das Einsteckteil-Steckelement aus einem elektrisch isolierenden Material besteht. Das Einsteckteil-Steckelement ist zum Einsteckteil, das bevorzugt aus einem Metallmaterial besteht, ein separates Bauteil, vorzugsweise daran passend einsetzbar. Zur Bereitstellung einer getrennten zweipoligen elektrischen Versorgung sind an dem Einsteckabschnitt zwei Vertiefungen für ein jeweils passend einsetzbares Einsteckteil-Steckelement vorhanden.

[0043] Der Einsteckteil-Kontaktabschnitt ist zum Beispiel aus einem dünnen Metallplättchen gebildet, das in einen auf die Form und Größe des Kontaktabschnitts passend abgestimmten Sitz an dem Einsteckteil-Steckelement einsetzbar ist. Der Einsteckteil-Kontaktabschnitt ist vorzugsweise über eine lösbare Rastverbindung mit dem Einsteckteil-Steckelement rastend verbunden.

[0044] Das Einsteckteil-Steckelement und die Vertiefung auf der Außenseite des Einsteckabschnitts sind aufeinander abgestimmt ausgebildet, so dass das Einsteckteil-Steckelement vollständig oder zumindest nahezu vollständig versenkbar in der Vertiefung aufgenommen ist. Vorzugsweise reicht ein Rand des Einsteckteil-Steckelements an eine Außenseite des Einsteckabschnitts heran oder steht geringfügig daran über. Vorzugsweise ist der Kontaktabschnitt eines Einsteckteil-Steckelements am Einsteckteil zwischen gegenüberliegenden Rändern des Einsteckteil-Steckelements etwas tieferliegend zu der jeweiligen Außenseite der Ränder vorhanden. Der Kontaktabschnitt ist vorzugsweise aus einem z. B. streifenförmigen Metallplättchen gebildet mit einem winklig nach innen umgebogenen stirnseitigen Ende. Das umgebogene stirnseitige Ende erstreckt sich im eingesetzten Zustand des Einsteckteil-Steckelements radial etwas nach innen in einen Bereich der Öffnung bzw. des Hohlraums des Einsteckabschnitts. An dem umgebogenen stirnseitigen Ende ist vorzugsweise eine elektrische Leitung verbunden z. B. eine Ader einer elektrischen Kabelleitung angelötet.

[0045] Ein weiterer Vorteil stellt sich dadurch ein, dass die erste Kontaktstelle und/oder die zweite Kontaktstelle als federnde Kontaktstelle ausgebildet sind. Die die erste Kontaktstelle und/oder die zweite Kontaktstelle sind vorzugsweise an einem federnden Abschnitt des betreffenden Kontaktabschnitts vorhanden. Damit wird eine sichere galvanische Verbindung zwischen den beiden Kontaktstellen sichergestellt durch eine wirkende FederVorspannung.

[0046] Schließlich ist es vorteilhaft, dass eine zwischen der Aufnahme der Buchse und dem Einsteckabschnitt des Einsteckteils wirkende Positionieranordnung ausgebildet ist, so dass in umfänglicher Richtung zur Einsteckachse eine Positionsvorgabe zwischen dem Einsteckabschnitt des Einsteckteils und der Buchse eingerichtet ist. Damit ist es nur in genau einer umfänglichen Relativstellung von Buchse und Einsteckteil möglich, den Verbindungszustand der Einsteckvorrichtung einzurichten. Damit kann eine falsche Polung der mit der Elektrifizierungsanordnung einrichtbaren elektrischen Verbindung bzw. Versorgung des elektrischen Verbrauchers vermieden werden. Damit lassen sich insbesondere Gefahrensituationen und/oder ein elektrischer Kurzschluss bzw. eine Beschädigung zum Beispiel eines Trafos der Elektrifizierungsanordnung ausschließen.

[0047] Die Positionieranordnung ist separat oder vorzugsweise in Kombination mit der Verdrehsicherung ausgebildet. Die Positionieranordnung bzw. die Verdrehsicherung umfasst zum Beispiel eine zwischen dem Mantelbereich der Aufnahme und dem Mantelbereich des Einsteckabschnitts ausgebildete Sicherungskontur. Die Sicherungskontur umfasst z. B. eine erste und eine zweite Nut, die sich in der Breite unterscheiden, vorzugsweise im bzw. außen am Mantelbereich des Einsteckabschnitts, und genau zwei in der Position zu den Nuten passenden Erhöhungen an der sonst konischen Wandung der Aufnahme, mit einer ersten Erhöhung an dem Mantelbereich der Buchse, die im Verbindungszustand passend in die erste Nut eingreift und mit einer zweiten Erhöhung an der Buchse, die im Verbindungszustand passend in die zweite Nut eingreift. Die Steckverbindung im Verbindungszustand von Buchse und Einsteckteil ist nur in genau einer Dreh-Relativstellung von Buchse und Einsteckteil möglich, womit die polrichtige Elektrifizierung sichergestellt ist.

[0048] Es ist überdies vorteilhaft, dass Magnetmittel zur Erhöhung einer Haltekraft im Verbindungszustand der Einsteckvorrichtung vorgesehen sind.

[0049] Mit Magnetmitteln, insbesondere mit an der Buchse und an entsprechenden Abschnitten des Einsteckteils angebrachten Dauermagneten, lässt sich die Haltekraft problemlos und unkompliziert im Verbindungszustand erhöhen. Insbesondere ist es vorteilhaft, dass die Magnetmittel ein erstes Magnetteil in einem in Einsteckrichtung stirnseitigen Bereich des Einsteckabschnitts und ein zweites mit einer zur Magnetpolung des ersten Magnetteils entgegengesetzter Polung versehenes Magnetteil an einem Boden der Aufnahme umfassen.

[0050] Schließlich erstreckt sich die Erfindung auf eine Anordnung zur Warenpräsentation mit einer Einsteckvorrichtung nach einem der oben beschriebenen Ausführungen. Die Warenpräsentationsanordnung lässt sich damit vorteilhaft mit einem elektrischen Verbraucher versehen, der unauffällig bzw. von außen optisch nicht ersichtlich, sicher und platzsparend über die Einsteckvorrichtung elektrisch versorgbar ist. Der elektrische Verbraucher ist zum Beispiel Teil einer Beleuchtungseinrichtung zur Beleuchtung der dargebotenen Waren, beispielsweise mit einem Leuchtmittel wie z. B. einem LED-Leuchtmittel.

[0051] Ein Teil der Warenpräsentationsanordnung ist vorzugsweise am Anbringabschnitt des Einsteckteils anbringbar bzw. befestigbar.

Figurenbeschreibung



[0052] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind anhand der Ausführungsbeispiele nachfolgend erläutert. Im Einzelnen zeigt:
Fig. 1
eine perspektivische Ansicht schräg von oben auf eine erfindungsgemäße Einsteckvorrichtung in Einbau-Ausrichtung,
Fig. 2
die Einsteckvorrichtung gemäß Fig. 1 von der Seite an einer Tragstruktur, die teilweise und gestrichelt angedeutet ist,
Fig. 3
die Einsteckvorrichtung gemäß Fig. 1 von oben,
Fig. 4
die Einsteckvorrichtung gemäß Fig. 1 in Explosionsdarstellung,
Fig. 5
die Einsteckvorrichtung perspektivische schräg von oben in einem zentralen Längsschnitt mit einer Schnittebene parallel zur Vertikalen,
Fig. 6
die Einsteckvorrichtung gemäß Fig. 4 von der Seite,
Fig. 7
die Einsteckvorrichtung gemäß Fig. 5 von der Seite zusätzlich mit einer daran angeordneten, unterbrochen und teilweise in Umrissen angedeuteten Anordnung zur Warenpräsentation,
Fig. 8
die Einsteckvorrichtung gemäß Fig. 3 in einem Längsschnitt mit einer Schnittebene parallel zur Horizontalen, wobei eine Magnetanordnung angedeutet ist,
Fig. 8a
ein vergrößerter Ausschnitt aus Fig. 8,
Fig. 9
eine Buchse der Einsteckvorrichtung gemäß der Fig. 1 bis 8 in einer perspektivischen Rückansicht schräg von oben,
Fig. 10
ein Buchsen-Steckelement der Einsteckvorrichtung gemäß der Fig. 1 bis 8 perspektivisch von der Seite,
Fig. 11
perspektivisch das Buchsen-Steckelement gemäß Fig. 10 in einer weiteren Ansicht,
Fig. 11a
ein Kontaktabschnitt, der an dem Buchsen-Steckelement gemäß Fig. 10, 11 ansteckbar ist,
Fig. 12
ein Einsteckteil der Einsteckvorrichtung gemäß der Fig. 1 bis 8 perspektivisch schräg von der Seite,
Fig. 13
ein Einsteckteil-Steckelement der Einsteckvorrichtung gemäß der Fig. 1 bis 8 von der Seite perspektivisch schräg von oben,
Fig. 14
das Einsteckteil-Steckelement gemäß Fig. 13 von der Seite perspektivisch schräg von unten und
Fig. 15
einen an dem Einsteckteil-Steckelement gemäß der Fig. 13 und 14 ansteckbaren Kontaktabschnitt des Einsteckteils.


[0053] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Einsteckvorrichtung 1 in einem Verbindungszustand. Die Einsteckvorrichtung 1 ist an einer Tragstruktur 3 wie z. B. einem Wandelement 4 (s. Fig. 2) oder einer Profilschiene verankerbar. Die Einsteckvorrichtung 1, die für eine Einrichtung bzw. Anordnung 2 zur Warenpräsentation (s. Fig. 7) vorgesehen ist, umfasst eine an der Tragstruktur 3 anbringbare Buchse 5, ein von der Buchse 5 separates

[0054] Einsteckteil 6, einen Aufsteckring 7 und eine Elektrifizierungsanordnung 8.

[0055] Das Einsteckteil 6 weist einen Einsteckabschnitt 9 und einen Anbringabschnitt 10 auf, wobei der Einsteckabschnitt 7 in eine einen Hohlraum bildende Aufnahme 11 der Buchse 5 in eine Einsteckrichtung P1 entlang einer Einsteckachse L bis zum Erreichen des Verbindungszustands der Einsteckvorrichtung 1 einsteckbar ist. Im Verbindungszustand sind das Einsteckteil 6 und die Buchse 5 lösbar miteinander verbunden, wobei eine vergleichsweise hohe Haltekraft gegen ein Lösen des an der Buchse 5 komplett eingesteckten Einsteckteils 6 wirkt. Ein Buchsenboden 5a der Buchse 5 ist geschlossen.

[0056] Der Einsteckabschnitt 9 umfasst einen Stirnbereich 12 und einen außenliegenden Mantelbereich 13, die im Verbindungszustand innerhalb der Aufnahme 11 vorhanden sind. Auch die hohle Aufnahme 11 der Buchse 5 weist einen in Einsteckrichtung P1 vorneliegenden Stirnbereich 14 und einen innenliegenden Mantelbereich 15 auf. Im Verbindungszustand gelangen der Mantelbereich 13 des Einsteckabschnitts 9 und der Mantelbereich 15 der Aufnahme aneinander in Anlage. Die Mantelbereiche 13 und 15 sind vorzugsweise als aufeinander passend abgestimmte Konusflächen ausgebildet. Diese bzw. die jeweiligen Oberflächen der Mantelbereiche 13 und 15 kommen im Verbindungszustand in flächigen Kontakt. Die im Verbindungszustand gegenseitig aneinander in Anlage bzw. Kontakt befindlichen Konusflächen der Mantelbereiche 13 und 15 stellen einen bestmöglichen bzw. optimierten Formschluss bereit. Daraus ergibt sich eine Verbindung von Einsteckteil 6 und Buchse 5 mit optimierter Stabilität bzw. mit optimiertem Spiel bei hoher Haltekraft zwischen Einsteckteil 6 und Buchse 5.

[0057] Mit der Elektrifizierungsanordnung 8 wird mit der Einsteckvorrichtung 1 im Verbindungszustand ein elektrischer Verbraucher 40 wie z. B. ein Beleuchtungsorgan 41 im Nahbereich der Einsteckvorrichtung 1 (s. Fig. 7) bzw. an der Anordnung 2 zur Warenpräsentation elektrisch versorgt. Dabei ist eine elektrische Verbindung eines an der Buchse 5 vorhandenen Teils der Elektrifizierungsanordnung 8 und eines an dem Einsteckteil 6 vorhandenen Teils der Elektrifizierungsanordnung 8 eingerichtet. Hierzu besteht ein elektrisch leitender Kontakt durch eine galvanische Kontaktierung zwischen einer ersten Kontaktstelle 17 eines Kontaktabschnitts 16 (s. Fig. 11a) der Elektrifizierungsanordnung 8 an der Buchse 5 und einer zweiten Kontaktstelle 19 eines Kontaktabschnitts 18 (s. Fig. 15) der Elektrifizierungsanordnung 8 an dem Einsteckabschnitt 9 bzw. des Einsteckteils 6.

[0058] Der aus einem elektrisch leitenden Material wie zum Beispiel einem Stahlmaterial gebildete Kontaktabschnitt 16 an der Buchse 5 ist an einem Buchsen-Steckelement 20 (s. Fig. 10, 11) aus einem elektrisch nicht leitenden Material wie z. B. einem Kunststoffmaterial lösbar aber arretierbar aufgenommen.

[0059] Auch der aus einem elektrisch leitenden Material bzw. einem Stahlmaterial gebildete Kontaktabschnitt 18 an dem Einsteckabschnitt 9 ist an einem Einsteckteil-Steckelement 21 (s. Fig. 13, 14) aus einem elektrisch nicht leitenden Material lösbar aber arretierbar aufgenommen.

[0060] Die Fig. 9 zeigt die Buchse 5, welche beispielsweise einstückig aus einem metallischen Gussteil besteht und Teil einer erfindungsgemäßen Einsteckvorrichtung ist. An der Buchse 5 ist der dazugehörige Kontaktabschnitt 16 mit einem Buchsen-Steckelement 20 anbringbar.

[0061] An der Buchse 5 sind hierfür an einer an einem Flanschabschnitt 24 der Buchse 5 rückseitig abstehenden Wandung 25 der Buchse 5 zwei radial zur Einsteckachse L gegenüberliegende Aussparungen 22, 23 ausgebildet. Die Aussparungen 22, 23 sind jeweils passend auf das Buchsen-Steckelement 20 abgestimmt gestaltet. Dadurch lassen sich zwei Buchsen-Steckelemente 20 mit jeweils einem daran vorhandenen Kontaktabschnitt 16 an der Buchse 5 anstecken. Im Steckzustand der Buchsen-Steckelemente 20 sind diese selbsthaltend durch z. B. Reibeffekte an der Buchse 5 befestigt. Ein stirnseitig vorstehender Zapfen 26 an den beiden Buchsen-Steckelementen 20 greift reibbehaftet in eine entsprechende jeweilige Bohrung 27 in dem Flanschabschnitt 24.

[0062] Die Wandung 25 bildet innenseitig den Mantelbereich 15 der Aufnahme 11. Mit jeder Aussparung der Aussparungen 22, 23 wird jeweils eine Öffnung 28, 29 in der Wandung 25 und damit in dem Mantelbereich 15 gebildet. Durch jede Öffnung 28, 29 greift ein Abschnitt des jeweiligen Kontaktabschnitts 16, wobei der durchgreifende Abschnitt die Kontaktstelle 17 aufweist. Damit werden mit den beiden Kontaktabschnitten 16 zwei unterschiedliche elektrische Pole mit bzw. an den Kontaktstellen 17 bereitgestellt, die dem Teil der Elektrifizierungsanordnung 8 zugeordnet sind, welcher an der Buchse 5 vorhanden ist. Die beiden Kontaktstellen 17 stehen zur Einsteckachse L radial nach innen zum Mantelbereich 15 der Aufnahme 11 über bzw. liegen radial weiter innen als der Mantelbereich 15, an radial gegenüberliegenden Positionen innerhalb der Aufnahme 11. Dort kommen die Kontaktstellen 17 jeweils in Kontakt mit der jeweils dazugehörigen Kontaktstelle 19 des betreffenden Kontaktabschnitts 18 am Einsteckabschnitt 19.

[0063] Für die jeweiligen Kontaktabschnitte 18 mit dem Einsteckteil-Steckelement 21 am Einsteckabschnitt 9 sind im Mantelbereich 13 bzw. auf einer Außenseite des Einsteckabschnitts 9 zwei radial gegenüberliegenden Vertiefungen 30 und 31 ausgebildet. Die Vertiefungen 30, 31 sind jeweils passend auf das Einsteckteil-Steckelement 21 abgestimmt gestaltet. Dadurch lassen sich zwei Einsteckteil-Steckelemente 21 mit jeweils einem daran vorhandenen Kontaktabschnitt 18 an dem Einsteckteil 6 bzw. dem Einsteckabschnitt 9 anstecken bzw. einsetzen. Im Einsetzzustand der Einsteckteil-Steckelemente 21 (s. Fig. 4, 6) sind diese selbsthaltend an dem Einsteckabschnitt 9 befestigt.

[0064] Wie insbesondere Fig. 8 und Fig. 8a verdeutlicht, sind im Verbindungszustand die erste Kontaktstelle 17 im Mantelbereich der Buchse 5 und die zweite Kontaktstelle 19 im Mantelbereich des Einsteckabschnitts 9 miteinander in einem elektrischen Kontakt.

[0065] Die Elektrifizierungsanordnung 8 umfasst außerdem eine elektrische Kabelleitung 32 wie eine Kabelleitung mit zwei Leitungsadern 33 und 34, wobei die Leitungsadern 33 und 34 zur Bereitstellung von unterschiedlichen elektrischen Polen bzw. eines elektrischen Plus-Pols und eines elektrischen Minus-Pols dienen. Über die Rückseite der Tragstruktur 3 führt eine Teillänge 33a der Leitungsader 33 von einer elektrischen Versorgung (nicht gezeigt) bis zu einem der beiden buchsenseitigen Kontaktabschnitte 16. Mit diesem Kontaktabschnitte 16 ist ein nach außen bis auf seine Enden isolierter leitender Draht der Teillänge 33a der Leitungsader 33 galvanisch verbunden, zum Beispiel angelötet. Über die Rückseite der Tragstruktur 3 führt außerdem eine Teillänge 34a der Leitungsader 34 von der elektrischen Versorgung bis zu dem anderen der beiden buchsenseitigen Kontaktabschnitte 16. Mit diesem Kontaktabschnitte 16 ist ein leitender Draht der Teillänge 34a der Leitungsader 34 galvanisch verbunden, zum Beispiel angelötet.

[0066] Die elektrisch leitenden Verbindung über die jeweiligen Paare der Kontaktstellen 17 und 19 wird weitergeführt bis zu einer Teillänge 33b der Leitungsader 33 und einer Teillänge 34b der Leitungsader 34. Die Teillängen 33b und 34b führen von einem freien Ende des Anbringabschnitts 10 durch einen zentralen Hohlraum 35 des Einsteckteils 6 bis zu einem jeweilig zugehörigen Kontaktabschnitt 18 der beiden einsteckabschnittseitigen Kontaktabschnitte 18. Mit dem einen Kontaktabschnitt 18 ist ein leitender Draht der Teillänge 34a der Leitungsader 34 galvanisch verbunden, zum Beispiel angelötet. Mit dem anderen Kontaktabschnitt 18 ist ein leitender Draht der Teillänge 33b der Leitungsader 33 galvanisch verbunden, zum Beispiel angelötet.

[0067] Zur lösbaren zum Beispiel federnden Verrastung des Kontaktabschnitts 16 am Buchsen-Steckelement 20 weist der Kontaktabschnitts 16 zwei an einem Streifenblech umgebogene Federlaschen 36 auf, die in einer Kontur 37 am Buchsen-Steckelement 20 einrasten im funktionsrichtigen Einsetzzustand des Kontaktabschnitts 16 am Buchsen-Steckelement 20.

[0068] Entsprechend weist der Kontaktabschnitts 18 zur lösbaren zum Beispiel federnden Verrastung des Kontaktabschnitts 18 am Einsteckteil-Steckelement 21 eine an einem Streifenblech umgebogene Federlasche 38 auf, die in einer Kontur 39 am Einsteckteil-Steckelement 21 einrastet im funktionsrichtigen Einsetzzustand des Kontaktabschnitts 18 am Einsteckteil-Steckelement 21.

[0069] Zur Verdrehsicherung und zur polrichtigen elektrischen Verbindung der Buchsenseite der Einsteckvorrichtung 1 und der Einsteckteilseite der Einsteckvorrichtung 1 sind zwei längliche, in Richtung der Einsteckachse L sich erstreckende im Schnitt viereckige, im Mantelbereich der Aufnahme 11 nach innen vorstehende Stege 42, 43 gegenüberliegend vorhanden (s. Fig. 7). Die beiden Stege 42, 43 weisen untereinander eine unterschiedliche Breite auf. In entsprechender Breite bzw. Ausrichtung und Position sind zwei Nuten 44 und 45 mit jeweils unterschiedlicher Breite außen im Mantelbereich des Einsteckabschnitts 9 ausgebildet (s. Fig. 12).

[0070] Zur weiteren Erhöhung einer Haltekraft im Verbindungszustand der Einsteckvorrichtung 1 ist außerdem eine Magnetanordnung 46 vorgesehen (s. Fig. 8, 8a). Die Magnetanordnung 46 umfasst Magnetmittel mit der Buchse 5 zugeordneten bzw. darin in einer Sacklochbohrung z. B. eingeklebte Dauermagneten 47 und einen dem Einsteckteil 6 zugeordneten weiteren Dauermagneten 48, welcher ebenfalls in einer Sacklochbohrung stirnseitig an einem vorderen Ende bzw. dem Stirnbereich 12 am Einsteckabschnitt 9 fest angebracht ist. Die Magnetanordnung 46 ist in den Figuren 8 und 8a angedeutet, wobei die Umrisse der Dauermagneten 47 und 48 gestrichelt dargestellt sind. Der magnetische Pol des Dauermagneten 47 ist dem magnetischen Pol des Dauermagneten 48 entgegengesetzt, so dass im Verbindungszustand die Dauermagneten 47 und 48 im anziehenden Kontakt miteinander sind oder über einen vergleichsweise sehr geringen Spalt mit z. B. einem Spaltabstand von weniger als ein Millimeter voneinander beabstandet sind.

[0071] Die mit der Magnetanordnung 46 auf das Einsteckteil 6 in Einsteckrichtung P1 anziehende Kraft wirkt stirnseitig auf das Einsteckteil 6, womit zusätzlich zum existierenden Form- bzw. Reibschluss das Einsteckteil 6 über die von den Dauermagneten 47 und 48 bereitgestellte Magnetkraft fest in der Buchse 5 gehalten ist.

Bezugszeichenliste



[0072] 
1
Einsteckvorrichtung
2
Anordnung
3
Tragstruktur
4
Wandelement
5
Buchse
5a
Buchsenboden
6
Einsteckteil
7
Aufsteckring
8
Elektrifizierungsanordnung
9
Einsteckabschnitt
10
Anbringabschnitt
11
Aufnahme
12
Stirnbereich
13
Mantelbereich
14
Stirnbereich
15
Mantelbereich
16
Kontaktabschnitt
17
Kontaktstelle
18
Kontaktabschnitt
19
Kontaktstelle
20
Buchsen-Steckelement
21
Einsteckteil-Steckelement
22
Aussparung
23
Aussparung
24
Flanschabschnitt
25
Wandung
26
Zapfen
27
Bohrung
28
Öffnung
29
Öffnung
30
Vertiefung
31
Vertiefung
32
Kabelleitung
33
Leitungsader
33a
Teillänge
33b
Teillänge
34
Leitungsader
34a
Teillänge
34a
Teillänge
35
Hohlraum
36
Federlasche
37
Kontur
38
Federlasche
39
Kontur
40
Verbraucher
41
Beleuchtungsorgan
42
Steg
43
Steg
44
Nut
45
Nut
46
Magnetanordnung
47
Dauermagnet
48
Dauermagnet



Ansprüche

1. Einsteckvorrichtung (1) für eine Anordnung (2) zur Warenpräsentation mit einer an einer Tragstruktur (3) anbringbaren Buchse (5) und einem von der Buchse (5) separaten Einsteckteil (6), wobei das Einsteckteil (6) einen Einsteckabschnitt (9) aufweist, der in eine Aufnahme (11) der Buchse (5) in eine Einsteckrichtung entlang einer Einsteckachse bis zum Erreichen eines Verbindungszustands der Einsteckvorrichtung (1) einsteckbar ist, so dass im Verbindungszustand das Einsteckteil (6) und die Buchse (5) lösbar miteinander verbunden sind, wobei der Einsteckabschnitt (9) einen Stirnbereich (12) und einen außenliegenden Mantelbereich (13) aufweist, und wobei die Aufnahme (11) der Buchse (5) einen in Einsteckrichtung vorneliegenden Stirnbereich (14) und einen innenliegenden Mantelbereich (15) aufweist, wobei im Verbindungszustand der Mantelbereich (13) des Einsteckabschnitts (9) und der Mantelbereich (15) der Aufnahme (11) aneinander in Anlage gelangen, wobei eine Elektrifizierungsanordnung (8) vorgesehen ist, um im Verbindungszustand der Einsteckvorrichtung (1) über die Einsteckvorrichtung (1) einen elektrischen Verbraucher (40) elektrisch zu versorgen, wobei zur elektrischen Versorgung eine elektrische Verbindung über die Buchse (5) und das Einsteckteil (6) eingerichtet ist, indem ein elektrisch leitender Kontakt durch eine galvanische Kontaktierung zwischen einer ersten Kontaktstelle (17) eines Kontaktabschnitts (16) der Elektrifizierungsanordnung (8) an der Buchse (5) und einer zweiten Kontaktstelle (19) eines Kontaktabschnitts (18) der Elektrifizierungsanordnung (8) an dem Einsteckabschnitt (9) eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Buchse (5) die erste Kontaktstelle (17) im Mantelbereich (15) der Aufnahme (11) ausgebildet ist und dass am Einsteckabschnitt (9) die zweite Kontaktstelle (19) im Mantelbereich (13) des Einsteckabschnitts (9) ausgebildet ist, so dass im Verbindungszustand die erste Kontaktstelle (17) im Mantelbereich (15) der Buchse (5) und die zweite Kontaktstelle (19) im Mantelbereich (13) des Einsteckabschnitts (9) miteinander elektrisch kontaktiert sind.
 
2. Einsteckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktabschnitt (16) der Elektrifizierungsanordnung (8) an der Buchse (5) zwei voneinander beabstandete erste Kontaktstellen (17) aufweist und der Kontaktabschnitt (18) der Elektrifizierungsanordnung (8) an dem Einsteckabschnitt (9) zwei voneinander beabstandete zweite Kontaktstellen (19) aufweist, wobei eine erste Kontaktstelle (17) und eine zweite Kontaktstelle (19), die miteinander verbunden sind, zu einem gemeinsamen elektrischen Pol zugehörig sind.
 
3. Einsteckvorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Mantelbereich (15) der Aufnahme (11) eine nach außen offene Öffnung (28, 29) vorhanden ist, wobei im Verbindungszustand der Einsteckvorrichtung (1) über die Öffnung (28, 29) die galvanische Kontaktierung der ersten Kontaktstelle (17) mit der zweiten Kontaktstelle (19) eingerichtet ist.
 
4. Einsteckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (5) einen zur Einsteckachse axial ausgerichteten Buchsenboden (5a) aufweist, wobei der Buchsenboden (5a) zumindest im Wesentlichen geschlossen ist.
 
5. Einsteckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (28, 29) in dem Mantelbereich (15) der Aufnahme (11) in Richtung der Einsteckachse beabstandet ist vom Buchsenboden (5a).
 
6. Einsteckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsteckabschnitt (9) auf seiner Außenseite eine Vertiefung (30, 31) aufweist, die zu Abschnitten der Außenseite des Einsteckabschnitts (9), die an die Vertiefung (30, 31) angrenzen, vertieft ausgebildet ist, wobei der Kontaktabschnitt (18) am Einsteckabschnitt (9) innerhalb der Vertiefung (30, 31) vorhanden ist.
 
7. Einsteckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsteckteil (6) einen Hohlraum (35) aufweist, der zur Aufnahme einer elektrischen Leitung (32) ausgebildet ist.
 
8. Einsteckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktabschnitt (18) der Elektrifizierungsanordnung (8) an dem Einsteckabschnitt (9) mit der elektrischen Leitung (32) verbunden ist, die im Hohlraum (35) des Einsteckteils (6) aufgenommen ist.
 
9. Einsteckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktabschnitt (16, 18) der Elektrifizierungsanordnung (8) an einem Steckelement ansteckbar ist.
 
10. Einsteckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktabschnitt (16) der Elektrifizierungsanordnung (8) an der Buchse (5) an einem Buchsen-Steckelement (20) vorhanden ist, wobei das Buchsen-Steckelement (20) aus einem elektrisch isolierenden Material besteht.
 
11. Einsteckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktabschnitt (18) der Elektrifizierungsanordnung (8) an dem Einsteckteil (6) an einem Einsteckteil-Steckelement (21) vorhanden, wobei das Einsteckteil-Steckelement (21) aus einem elektrisch isolierenden Material besteht.
 
12. Einsteckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kontaktstelle (17) und/oder die zweite Kontaktstelle (19) als federnde Kontaktstelle ausgebildet ist.
 
13. Einsteckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen der Aufnahme (11) der Buchse (5) und dem Einsteckabschnitt (9) des Einsteckteils (6) wirkende Positionieranordnung ausgebildet ist, so dass in umfänglicher Richtung zur Einsteckachse eine Positionsvorgabe zwischen dem Einsteckabschnitt (9) des Einsteckteils (6) und der Buchse (5) eingerichtet ist.
 
14. Einsteckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Magnetmittel (47, 48) zur Erhöhung einer Haltekraft im Verbindungszustand der Einsteckvorrichtung (1) vorgesehen sind.
 
15. Anordnung (2) zur Warenpräsentation mit einer Einsteckvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
 




Zeichnung



















Recherchenbericht









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