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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 2.0.15 (20th of December) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3763448</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20220511</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>19185901.6</B210><B220><date>20190712</date></B220><B240><B241><date>20210121</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20220511</date><bnum>202219</bnum></B405><B430><date>20210113</date><bnum>202102</bnum></B430><B450><date>20220511</date><bnum>202219</bnum></B450><B452EP><date>20211216</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B07C   3/00        20060101AFI20200110BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B520EP><classifications-cpc><classification-cpc sequence="1"><text>B07C   3/00        20130101 FI20200107BHEP        </text></classification-cpc></classifications-cpc></B520EP><B540><B541>de</B541><B542>VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM ERZEUGEN UND AUFRECHTERHALTEN EINER ZUORDNUNG VON GEGENSTANDSDATEN UND POSITION EINES GEGENSTANDS</B542><B541>en</B541><B542>METHOD AND DEVICE FOR GENERATING AND MAINTAINING AN ALLOCATION OF OBJECT DATA AND POSITION OF AN OBJECT</B542><B541>fr</B541><B542>PROCÉDÉ ET DISPOSITIF DE GÉNÉRATION ET DE CONSERVATION D'UNE ATTRIBUTION DE DONNÉES D'OBJET ET DE LA POSITION D'UN OBJET</B542></B540><B560><B561><text>CN-A- 108 701 239</text></B561><B561><text>US-A1- 2009 114 575</text></B561><B561><text>US-A1- 2014 305 850</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>BEHLING, Jan</snm><adr><str>Baroper Straße 286</str><city>44227 Dortmund</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>JESPER, Jan Josef</snm><adr><str>Lohmannstr. 21</str><city>33129 Delbrück</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>BEUMER Group GmbH &amp; Co. KG</snm><iid>101740021</iid><irf>B11963EP</irf><adr><str>Oelder Strasse 40</str><city>59269 Beckum</city><ctry>DE</ctry></adr></B731><B731><snm>Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung 
der angewandten Forschung e.V.</snm><iid>101940561</iid><irf>B11963EP</irf><adr><str>Hansastr. 27c</str><city>80686 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Philipp, Matthias</snm><iid>101003092</iid><adr><str>Boehmert &amp; Boehmert 
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Pettenkoferstrasse 22</str><city>80336 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erzeugen und Aufrechterhalten einer Zuordnung von Gegenstandsdaten eines Gegenstands zu einer sich verändernden physischen Position des Gegenstands in einer Sortiervorrichtung, die mindestens einen Eingang zum Zuführen von Gegenständen zu der Sortiervorrichtung und eine Vielzahl von Übergabepunkten, an denen ausgewählte Gegenstände von der Sortiervorrichtung ausschleusbar sind, umfasst.</p>
<p id="p0002" num="0002">Aus der <patcit id="pcit0001" dnum="US20140305850A"><text>US-A-2014/0305850</text></patcit> ist ein Verfahren zum Erzeugen und Aufrechterhalten einer Zuordnung von Gegenstandsdaten eines Gegenstands zu einer sich verändernden physischen Position des Gegenstands in einer Sortiervorrichtung bekannt, wobei jedoch keine optischen Objektdaten der ausgeschleusten Gegenstände erfasst werden, und kein auf solchen Daten basiertes Verfolgen des Gegenstands durch Tracking erfolgt, und weiterhin eine Vorrichtung zum Ausführen eines solchen Verfahrens, jedoch ohne eine Erfassungseinrichtung zum Erfassen von optischen Objektdaten und Steuerungen zum Tracking ausgeschleuster Gegenstände.</p>
<p id="p0003" num="0003">Um einen von einer Sortieranlage, bspw. einem Sortierförderer, ausgeschleusten Gegenstand zu identifizieren, kann auf die über die Steuerung des Sortierförderers verfügbaren Sortierdaten der auf dem Sortierförderer befindlichen Gegenstände zurückgegriffen werden, wobei dann bspw. ein Bildabgleich oder ein Abgleich sonstiger Identifizierungsmerkmale wie Barcodes usw. vorgenommen werden kann. Eine solche Zuordnung ist aufwendig. Weiterhin geht beim Ausschleusen eines Gegenstands meist auch die eindeutige Zuordnung zwischen Gegenstand und Position verloren, weil sich Gegenstände überholen oder übereinander schieben.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, in einer Sortiervorrichtung in möglichst einfacher Weise die Zuordnung zwischen einem ausgeschleusten Gegenstand und seiner Position während eines an den Ausschleusvorgang anschließenden Bewegungsverlaufs des Gegenstands zu keinem Zeitpunkt zu verlieren, und weiterhin, sollte die Zuordnung einmal verloren gegangen sein, diese ohne wesentlichen Aufwand wieder herzustellen.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe schlägt die Erfindung ein Verfahren zum Erzeugen und Aufrechterhalten einer Zuordnung von Gegenstandsdaten eines Gegenstands zu einer sich verändernden physischen Position des Gegenstands in einer Sortiervorrichtung vor, die mindestens einen Eingang zum Zuführen von Gegenständen zu der Sortiervorrichtung und eine Vielzahl von Übergabepunkten, an denen ausgewählte Gegenstände von der Sortiervorrichtung ausschleusbar sind, umfasst, mit den Schritten:
<ul id="ul0001" list-style="dash">
<li>Zuführen eines Gegenstandes, von dem zumindest ein Identitätsmerkmal als Teil von Gegenstandsdaten des Gegenstands gespeichert sein kann, an einem Eingang der Sortiervorrichtung, Erfassen von Identitätsdaten vor, während oder nach dem Zuführen, und Speichern der Identitätsdaten als Teil von Gegenstandsdaten des Gegenstands,</li>
<li>aufgrund von Sortierdaten, aus denen für jeden Gegenstand ein Sortierziel des Gegenstands ableitbar ist, Bestimmen eines dem Gegenstand zugeordneten Übergabepunkts,</li>
<li>Transportieren des Gegenstands bis zu dem bestimmten Übergabepunkt,</li>
<li>Ausschleusen des Gegenstands an dem bestimmten Übergabepunkt,</li>
<li>Erfassen von optischen Objektdaten jedes an dem Übergabepunkt ausgeschleusten Gegenstands, wenn der Gegenstand eine vorgegebene Position auf der Sortiervorrichtung, an dem Übergabepunkt oder entlang eines sich von dem Übergabepunkt bis zu einem Entnahmepunkt erstreckenden Abgabewegs erreicht hat, und Speichern der optischen Objektdaten als weiteren Teil der Gegenstandsdaten des Gegenstands,</li>
<li>Fortbewegen des Gegenstands entlang des Abgabewegs,</li>
<li>während des Fortbewegens, auf den optischen Objektdaten basiertes Verfolgen des ausgeschleusten Gegenstands durch Tracking, wobei das Tracking in zeitlichen Abständen aufeinanderfolgend wiederholte Positionsbestimmungen<!-- EPO <DP n="4"> --> des Gegenstands entlang des Abgabewegs bis zu einer Entnahme des Gegenstands und Speichern einer aktuellen Position des Gegenstands als weiteren Teil der Gegenstandsdaten des Gegenstands umfasst.</li>
</ul></p>
<p id="p0006" num="0006">Bei einer derartigen Identifikation eines Gegenstands an einem bestimmten Übergabepunkt, bspw. einer bestimmten Ausschleuseinrichtung eines Sortierförderers, wird vorteilhaft die Tatsache genutzt, dass ein zu sortierender Gegenstand bereits bei der Zuführung zu dem Sortierförderer oder auf dem Sortierförderer selbst identifiziert wird, damit der Gegenstand an einem bestimmten, ihm zugeordneten Übergabepunkt ausgeschleust werden kann.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die Gegenstandsdaten eines bestimmten Gegenstands umfassen bevorzugt zumindest Identitätsdaten des Gegenstands, die in einer übergeordneten Steuerung der Sortiervorrichtung gespeichert sein können. Die Identitätsdaten können einem Identitätsmerkmal des Gegenstands entsprechen oder daraus ableitbar sein. Im Verlauf des Verfahrens werden weitere Daten als Gegenstandsdaten erfasst und zweckmäßigerweise auch gespeichert, insbesondere die optischen Objektdaten und zumindest eine aktuelle Position des Gegenstands in Form von Positionsdaten.</p>
<p id="p0008" num="0008">Sortierdaten, aus denen ein Sortierziel eines bestimmten Gegenstands ableitbar ist oder die das Sortierziel unmittelbar beschreiben, können bspw. optisch erfasst werden, etwa anhand eines Barcodes an dem Gegenstand, oder können in der Steuerung bereits gespeichert sein und den Identitätsdaten zugeordnet sein, so dass sich anhand der Identitätsdaten die Sortierdaten auffinden lassen. Die Sortierdaten können ebenfalls als Teil der Gegenstandsdaten eines jeweiligen Gegenstands gespeichert werden.</p>
<p id="p0009" num="0009">Bei der Sortiervorrichtung kann es sich um jegliche Vorrichtung, Anlage oder ein System handeln, die bzw. das sich zum Sortieren von Gegenständen eignet, wobei mindestens ein Eingang und mehrere Übergabepunkte zum Ausschleusen ausgewählter Gegenstände vorhanden sind. Beispielsweise kann es sich um einen Stetigförderer, bspw. Ringsorter, handeln, mit Fördereinheiten, die mit Kippschalen, Fallklappen oder Quergurtförderelementen ausgestattet sind. Andererseits sind auch unstetig arbeitende Techniken umfasst, wie bspw. ein Sortiersystem mit Fahrerlosen Transportfahrzeugen<!-- EPO <DP n="5"> --> (FTF). Die Übergabepunkte können Ausschleuseinrichtungen eines Sortes oder Stetigförderers sein, an die sich ein Abgabeweg anschließt, bspw. in Form eines Förderers, einer Rutsche, einer Rollenbahn und/oder eines Behälters, in den die Gegenstände fallen gelassen werden oder geworfen werden. Die Kombination eines Übergabepunktes, bspw. einer Ausschleuseinrichtung eines Sortierförderers, mit einem sich daran anschließenden Abgabeweg, der sich bis zu einem Entnahmepunkt erstreckt und bspw. durch einen Entnahmeförderer gebildet sein kann, wird auch als Endstelle bezeichnet.</p>
<p id="p0010" num="0010">Eine Ausschleuseinrichtung kann bspw. eine Abschiebeeinrichtung, einen Pusher oder Flipper aufweisen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die optischen Objektdaten der Gegenstände können mittels mindestens einer Kamera und/oder mindestens eines Scanners, insbesondere Laserscanners, erfasst werden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Das Tracking umfasst aufeinanderfolgende Positionsbestimmungen in zeitlichen Abständen, die entweder fest vorgegeben sein können, bspw. Zeitintervalle zwischen 0,1 ms und 10 s, oder aber sich aus anderen Parametern ergeben und nicht unmittelbar vorgegeben sind.</p>
<p id="p0013" num="0013">Wenn eine oder mehrere Abmessungen des Gegenstands erfasst werden, können bspw. optische Erfassungsvorgänge in einer, zwei oder allen drei Koordinatenrichtungen vorgenommen werden, bspw. mittels mindestens einer Messkamera, einer Lasermesseinrichtung oder mittels Lichtschrankenanordnungen. Zusätzlich oder alternativ können ein oder mehrere Bilder des Gegenstands aufgenommen werden, und das Gewicht des Gegenstands kann erfasst werden, bspw. mittels einer im Bereich eines Zuführbands integrierten Wiegeeinrichtung. Die erfassten Daten bezüglich Abmessungen, Bildern und/oder Gewicht werden bevorzugt als Teil der dem Gegenstand zugeordneten Gegenstandsdaten gespeichert.</p>
<p id="p0014" num="0014">Es kann vorgesehen sein, dass der Gegenstand entlang des Abgabewegs aktiv gefördert wird oder sich antriebslos bewegt, bspw. rutscht, rollt oder fällt.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">Die in kurzen zeitlichen Abständen wiederholten Positionsbestimmungen im Rahmen des Trackings erfolgen zweckmäßigerweise mittels optischer Erfassung des Gegenstands, insbesondere durch eine oder mehrere Kameras oder Scanner, wobei Bild- oder optische Trackingdaten erzeugt werden, und durch Abgleich dieser Daten mit den zuvor erfassten und gespeicherten optischen Objektdaten. Dieser Abgleich kann bei jeder Positionsbestimmung, nach jeweils einer Anzahl von Positionsbestimmungen, bspw. bei jeder zweiten, fünften, zehnten oder 100sten, in vorgegebenen zeitlichen Abständen oder jedenfalls spätestens bei der Entnahme des Gegenstands erfolgen, um spätestens zu diesem Zeitpunkt eine Verknüpfung oder Zuordnung zwischen den zuvor erfassten optischen Objektdaten und/oder sonstigen Gegenstandsdaten des Gegenstands mit den im Rahmen des Trackings erfassten Objektdaten, insbesondere Bilddaten, herzustellen, damit der Gegenstand spätestens bei der Entnahme eindeutig identifiziert ist oder zumindest seine Empfängerdaten zuordenbar sind.</p>
<p id="p0016" num="0016">Zweckmäßigerweise ist ein und dieselbe Kamera oder Scannereinrichtung sowohl für die Erfassung der optischen Objektdaten als auch für die wiederholte optische Erfassung des Gegenstands im Rahmen des Tracking vorgesehen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Bevorzugt ist vorgesehen, dass eine Entnahmeposition und/oder ein Entnahmezeitpunkt des ausgeschleusten Gegenstands von dem Abnahmeweg erfasst und bevorzugt auch gespeichert wird, insbesondere als weiterer Teil der Gegenstandsdaten des Gegenstands.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die optischen Objektdaten können zu einem vorgegebenen Zeitpunkt erfasst werden, alternativ zu der Erfassung an einer vorgegebenen Position, oder dann, wenn der Gegenstand von der Sortiervorrichtung an dem Übergabepunkt ausgeschleust worden ist.</p>
<p id="p0019" num="0019">Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass sich mehrere ausgeschleuste Gegenstände gleichzeitig auf dem Abgabeweg befinden und jeder einzelne Gegenstand durch Tracking verfolgt wird. Unabhängig davon, ob ein Tracking eines einzigen Gegenstands oder mehrerer Gegenstände gleichzeitig erfolgt, bedeutet dies im Rahmen der<!-- EPO <DP n="7"> --> Erfindung eine im Wesentlichen kontinuierliche, in kleinen Zeitabständen (bspw. weniger als 1 ms, 10 ms oder 100 ms) erfolgende bildliche Erfassung und Positionsbestimmung eines Gegenstands bzw. jedes einzelnen Gegenstands, so dass die Position eines oder jedes Gegenstands auf dem Abgabeweg jederzeit oder genauer gesagt zu in kleinen Abständen aufeinanderfolgenden Zeitpunkten bekannt ist. Es genügt, die jeweils letzte oder aktuelle Position des Gegenstands als Teil der Gegenstandsdaten zu speichern, wobei diese mit der nächsten aktuellen Position überschrieben werden kann. Die genannten Zeitabstände können so klein sein, dass eine praktisch kontinuierliche Positionserfassung erfolgt.</p>
<p id="p0020" num="0020">Bei einer rasch aufeinanderfolgenden Übergabe zahlreicher Gegenstände an ein und demselben Übergabepunkt kann es dazu kommen, dass bei dem Tracking eines Gegenstands ein Verlust der Zuordnung der Gegenstandsdaten zu der physischen Position des Gegenstands an einer Position entlang des Abgabewegs eintritt, etwa weil der Gegenstand von einem oder mehreren anderen Gegenständen aus Sicht einer für das Tracking verwendeten Bilderfassungseinrichtung bzw. Kamera zeitweise ganz oder teilweise verdeckt ist, oder weil ein Gegenstand von dem Abgabeweg entfernt wird, beispielsweise von dem Abgabeweg herunterfällt oder manuell entnommen wird, und anschließend manuell auf den Abgabeweg zurückgelegt wird, wobei für einen solchen Fall vorgesehen ist, dass nach dem Verlust der Zuordnung sobald wie möglich, d.h. insbesondere sobald der Gegenstand aus Sicht der Bilderfassungseinrichtung nicht mehr verdeckt ist, oder zurückgelegt worden ist, das Tracking festgesetzt wird, insbesondere indem weitere optische Objektdaten und zweckmäßigerweise auch die physische Position des Gegenstands erfasst und mit den optischen Objektdaten abgeglichen werden, und bei Übereinstimmung der optischen Objektdaten mit den weiteren optischen Objektdaten im Rahmen eines festgelegten Toleranzbereichs das Tracking auf der Grundlage der früher erfassten optischen Objektdaten fortgesetzt wird, wobei das Tracking in zeitlichen Abständen aufeinanderfolgend wiederholte Positionsbestimmungen des Gegenstands entlang des Abgabewegs bis zu einer Entnahme des Gegenstands und Speichern einer aktuellen Position des Gegenstands als weiteren Teil der Gegenstandsdaten des Gegenstands umfasst.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Bei einem wiederholten Verlust der Zuordnung der Gegenstandsdaten zu einer physischen Position des Gegenstands können die vorgenannten Schritte erneut durchlaufen werden.</p>
<p id="p0022" num="0022">Bei einer Abweichung der weiteren optischen Objektdaten von den optischen Objektdaten außerhalb eines vorgegebenen Toleranzbereichs kann den Gegenstandsdaten eine Fehlerinformation hinzugefügt werden.</p>
<p id="p0023" num="0023">Es kann vorgesehen sein, dass sämtliche innerhalb des Abgabewegs zwischen dem Übergabepunkt und dem Entnahmepunkt befindlichen Gegenstände fortlaufend erfasst und durch das Tracking verfolgt werden und bei einem Verdecken eines Gegenstands durch einen anderen Gegenstand im Abgabeweg oder Entfernen eines Gegenstands von dem Abgabewegdas Tracking des Gegenstands sobald wie möglich fortgesetzt wird, insbesondere sobald der Gegenstand nicht mehr verdeckt ist oder auf den Abgabeweg zurückgelegt worden ist.</p>
<p id="p0024" num="0024">Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Gegenstandsdaten aller gleichzeitig auf einem Abgabeweg eines Übergabepunkts befindlichen, noch nicht entnommenen Gegenstände als eine Teilmenge aller in der Sortiervorrichtung vorliegenden Gegenstandsdaten dem Übergabepunkt zugeordnet werden und beim Abgleichen der weiteren optischen Objektdaten mit den optischen Objektdaten die optischen Objektdaten der dem Übergabepunkt zugeordneten Teilmenge von Gegenstandsdaten verwendet werden.</p>
<p id="p0025" num="0025">Zweckmäßigerweise sieht die Erfindung vor, dass die Identitäts- oder Gegenstandsdaten eines von dem Abgabeweg entnommenen Gegenstands und/oder eine daraus abgeleitete Information an eine den Gegenstand entnehmende Person oder Entnahmeeinrichtung übermittelt werden. Eine abgeleitete Information kann beispielsweise die Position eines Gegenstands in der Reihenfolge einer Auslieferfahrt eines Fahrers eines Paketfahrzeugs sein, mit deren Kenntnis das Fahrzeug besser beladen werden kann. Auch kann eine genaue Ablageposition im Paketfahrzeug übermittelt werden. Die Erfindung ermöglicht somit vorteilhafterweise, dass die einen Gegenstand entnehmende Person oder Entnahmeeinrichtung nicht nochmals die<!-- EPO <DP n="9"> --> Identität des Gegenstands feststellen muss, sondern die bereits erfassten Identitätsdaten aufgrund der Positionsverfolgung des Gegenstands unmittelbar zur Verfügung hat, und ggf. noch weitere Informationen.</p>
<p id="p0026" num="0026">Es kann vorgesehen sein, dass an dem Eingang, bspw. auf einer Einschleuseinrichtung, oder auf der Sortiervorrichtung selbst die Abmessungen und/oder das Gewicht eines Gegenstands erfasst und als Teil der Gegenstandsdaten gespeichert und bedarfsweise an eine Steuerung übermittelt werden.</p>
<p id="p0027" num="0027">In vorrichtungsmäßiger Hinsicht wird die Aufgabe der Erfindung gelöst durch eine Vorrichtung zum Erzeugen und Aufrechterhalten einer Zuordnung von Gegenstandsdaten eines Gegenstands zu einer sich verändernden physischen Position des Gegenstands in einer Sortiervorrichtung, die mindestens einen Eingang zum Zuführen von Gegenständen auf die Sortiervorrichtung und eine Vielzahl von Übergabepunkten, an denen ausgewählte Gegenstände von der Sortiervorrichtung ausschleusbar sind, und
<ul id="ul0002" list-style="dash">
<li>eine Speichereinrichtung zum Speichern der Gegenstandsdaten, einer Position und von optischen Objektdaten,</li>
<li>eine Ausschleuseinrichtung zum Ausschleusen eines bestimmten Gegenstands von der Sortiervorrichtung an einem bestimmten Übergabepunkt,</li>
<li>eine im Bereich des Übergabepunkts angeordnete Erfassungseinrichtung zum Erfassen von optischen Objektdaten und zum Verfolgen eines oder mehrerer an dem Übergabepunkt ausgeschleuster Gegenstände durch Tracking, und</li>
<li>eine Steuerung, die zum Steuern der Sortiervorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach der Erfindung eingerichtet ist, umfasst.</li>
</ul></p>
<p id="p0028" num="0028">Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, wobei auf eine Zeichnung Bezug genommen wird, in der<!-- EPO <DP n="10"> -->
<ul id="ul0003" list-style="none">
<li><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> einen Teilabschnitt eines Sortierförderers im Bereich eines Übergabepunkts mit einer darüber angeordneten Erfassungseinrichtung für Bilddaten und Identitätsmerkmalen von Gegenständen zeigt,</li>
<li><figref idref="f0001">Fig. 2</figref> eine von dem Sortierförderer abzweigenden Abgabeweg mit darauf befindlichen, ausgeschleusten Gegenständen und einer im Bereich des Übergabepunkts angeordneten Kamera zeigt,</li>
<li><figref idref="f0002">Fig. 3</figref> die Endstelle nach <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> zeigt, wobei die Gegenstände zu einem späteren Zeitpunkt in einer anderen Position dargestellt sind, und</li>
<li><figref idref="f0002">Fig. 4</figref> eine Seitenansicht des Abgabewegs nach <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> und <figref idref="f0002">3</figref> zeigt.</li>
</ul></p>
<p id="p0029" num="0029"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt ausschnittsweise eine Sortiervorrichtung in Form eines Sortierförderers 2, der mindestens einen Eingang in Form einer Einschleuseinrichtung 4 umfasst, auf der die zu sortierenden Gegenstände 20 einzeln dem Sortierförderer 2 zugeführt werden können und von der in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> nur ein vorderster, an den Sortierförderer 2 anstoßender Endabschnitt mit einem gerade einzuschleusenden Gegenstand 20 dargestellt ist. <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt weiterhin eine Erfassungseinrichtung 6 z.B. in Form einer Kamera, eines Scanners oder Kombination davon, mit der erste Bilddaten und Identitätsmerkmale jedes einzelnen Gegenstands 20 als Gegenstandsdaten auf dem Sortierförderer 2 erfasst werden können. Vorzugsweise ist die Erfassungseinrichtung 6 auch zur Erfassung von Abmessungen der Gegenstände sowie zum Bestimmen des Gewichts eingerichtet.</p>
<p id="p0030" num="0030">Der Sortierförderer 2 umfasst in dem dargestellten Beispiel eine Anzahl von in einer Förderrichtung 8 bewegten Transporteinheiten 8a, von denen jede mit einem quer zur Förderrichtung 8 antreibbaren Quergurtförderelement versehen ist, auf dem jeweils ein Gegenstand aufgenommen, transportiert und an einem bestimmten Übergabepunkt oder an einer bestimmten Endstelle abgegeben werden kann. Der Übergabepunkt 10 ist hierbei durch eine an sich bekannte Ausschleuseinrichtung gebildet.</p>
<p id="p0031" num="0031"><figref idref="f0001">Fig. 2</figref> zeigt einen solchen Übergabepunkt 10 mit einem daran anschließenden Abgabeweg, der sich quer zur Förderrichtung 8 oder unter einem bestimmten Winkel<!-- EPO <DP n="11"> --> dazu seitlich an den Sortierförderer 2 anschließt. Eine zentrale Steuerung der Sortieranlage, an die die Gegenstandsdaten bzw. die ersten Bilddaten und Identitätsmerkmale jedes einzelnen eingeschleusten Gegenstands übermittelt werden, verfügt gleichzeitig über Sortierdaten jedes einzelnen Gegenstands, aus denen entnehmbar ist, an welchem Übergabepunkt bzw. in welche Endstelle jeder einzelne auf dem Sortierförderer 2 befindliche Gegenstand auszuschleusen ist.</p>
<p id="p0032" num="0032">Weiterhin erhält die Steuerung aufgrund der bekannten Position der Einschleuseinrichtung und der ebenfalls bekannten Geschwindigkeit des Sortierförderers fortlaufend logische und/oder physische Positionsdaten jedes einzelnen auf dem Sortierförderer befindlichen Gegenstands, oder kann diese anhand der Geschwindigkeit des Sortierförderers bestimmen, d.h. logische Positionsdaten in Bezug auf eine Zuordnung eines Gegenstands zu der diesen tragenden Transporteinheit des Sortierförderers, und/oder physische Positionsdaten.</p>
<p id="p0033" num="0033">Da die Steuerung aufgrund der genannten Sortierdaten das Sortierziel eines jeden Gegenstands kennt, und damit den Übergabepunkt, an der dem Gegenstand auszuschleusen ist, kann die Steuerung dem Sortierförderer bzw. der Transporteinheit, die einen bestimmten Gegenstand trägt, bei oder kurz vor Erreichen des bestimmten Übergabepunkts ein Ausschleussignal übermitteln, woraufhin das Quergurtförderelement in Betrieb gesetzt wird und den Gegenstand an dem bestimmten Übergabepunkt 10 ausschleust.</p>
<p id="p0034" num="0034">Selbstverständlich können eine Vielzahl von Einschleuseinrichtungen zum Zuführen von Gegenständen auf den Sortierförderer vorgesehen sein, und es kann eine Erfassungseinrichtung an einer oder mehreren Einschleuseinrichtungen vorgesehen sein, entweder wie in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> dargestellt stromab der Einschleuseinrichtung auf dem Sortierförderer, oder aber unmittelbar auf der Einschleuseinrichtung zur Erfassung bestimmter Gegenstandsdaten der Gegenstände beim bzw. unmittelbar vor dem Einschleusen, bspw. Identitätsdaten, Bilddaten, allgemein optische Objektdaten und/oder Abmessungen oder Gewicht.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0035" num="0035">Wie <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> zeigt, ist im Bereich des Übergabepunkts 10, in diesem Fall etwa mittig oberhalb des daran anschließenden Abgabewegs, eine Bilderfassungseinrichtung in Form einer Kamera 12 angeordnet, mit der optische Objektdaten wie etwa Bilddaten von jedem an dem Übergabepunkt 10 auszuschleusenden oder ausgeschleusten Gegenstand erfasst werden, falls diese nicht bereits zuvor erfasst worden sind. Die Kamera bzw. Bilderfassungseinrichtung ist mit der Steuerung verbunden und übermittelt die optischen Objektdaten an diese, oder diese Daten können durch die Steuerung von der Bilderfassungseinrichtung abfragbar sein.</p>
<p id="p0036" num="0036">Vor, während oder nach dem Ausschleusen eines Gegenstands an der diesem zugeordneten Übergabepunkt, in diesem Beispiel der Ausschleuseinrichtung, registriert die Steuerung den ausgeschleusten Gegenstand als einen Gegenstand, der sich an oder anschließend an den bestimmten Übergabepunkt befindet, wobei die Gegenstandsdaten solcher einem bestimmten Übergabepunkt zugeordneten Gegenstände als eine Teilmenge aller in der Sortiervorrichtung vorliegenden Gegenstandsdaten gespeichert werden können. Im Beispiel der <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> sind vier Gegenstände an dem Übergabepunkt 10 ausgeschleust worden, so dass die Teilmenge von Gegenstandsdaten die Gegenstandsdaten wie Bild- oder optische Objektdaten und Identitätsdaten dieser vier Gegenstände in Verknüpfung mit oder Zuordnung zu dem Übergabepunkt 10 umfasst.</p>
<p id="p0037" num="0037">Jeder ausgeschleuste Gegenstand wird ab dem Übergabepunkt 10 hinsichtlich seiner Position entlang des Abgabewegs bis zu seiner letztendlichen Entnahme an einem Entnahmepunkt 14 durch Tracking verfolgt. Diese Verfolgung durch Tracking erfolgt in an sich bekannter Weise dadurch, dass mittels der Kamera 12 in kurzen zeitlichen Abständen, die bspw. kleiner als 1 ms oder kleiner als 10 ms sein können, ein Bild des Gegenstands erfasst und mit einem jeweils kurz zuvor aufgenommenen Bild abgeglichen wird, woraus eine aktuelle Position des Gegenstands bestimmt wird. Jede aktuelle Position eines Gegenstands wird als Teil der Gegenstandsdaten des Gegenstands gespeichert, so dass zu jedem Zeitpunkt eine Zuordnung der Gegenstandsdaten des Gegenstands und der Position besteht.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0038" num="0038">Der Gegenstand wird durch das genannte Tracking bis zu einer Entnahme von dem Abgabeweg verfolgt, insbesondere bis zu einem Entnahmepunkt 14, der so eingerichtet sein kann, dass regelmäßig jeder an dem Übergabepunkt 10 ausgeschleuste Gegenstand dort entnommen wird. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass ein Gegenstand an einem beliebigen Punkt entlang des Abgabewegs von diesem entnommen wird.</p>
<p id="p0039" num="0039">Bei dem Tracking eines Gegenstands kann ein Verlust der Zuordnung der Gegenstandsdaten zu der physischen Position des Gegenstands während dessen Bewegung entlang des Abgabewegs eintreten, bspw. wenn der Gegenstand kurzzeitig von anderen Gegenständen verdeckt wird und für die Kamera nicht oder nicht vollständig sichtbar ist. Für diesen Fall ist vorgesehen, dass nach dem Verlust der Zuordnung weitere optische Objektdaten, insbesondere Bilddaten, des Gegenstands erfasst werden, insbesondere sobald dieser nicht mehr von anderen Gegenständen verdeckt wird und für die Kamera erneut sichtbar wird, und dass diese weiteren optischen Objektdaten oder Bilddaten mit den ursprünglichen, zuvor erfassten optischen Objektdaten oder Bilddaten abgeglichen werden. Wenn hierbei im Rahmen eines vorgegebenen Toleranzbereichs eine Übereinstimmung zwischen den weiteren Bild- oder optischen Objektdaten und dazu passenden, zuvor erfassten Bild- oder optischen Objektdaten gefunden wird, kann das Tracking des Gegenstands fortgesetzt werden. Hierbei können entweder die weiteren optischen Objektdaten zugrunde gelegt werden und gespeichert werden, bspw. als weiterer Teil der Gegenstandsdaten, oder das Tracking kann auf Grundlage der früher erfassten optischen Objektdaten fortgesetzt werden.</p>
<p id="p0040" num="0040">Da in der Steuerung die Gegenstandsdaten jedes einzelnen Gegenstands auf der Endstelle 10 gespeichert sind, kann diese Information beim Entnehmen eines Gegenstands von der Endstelle oder dem Abgabeweg bzw. Entnahmepunkt genutzt werden, um bspw. mehrere zu einem Sortierziel gehörige Gegenstände gemeinsam weiter zu transportieren oder zu lagern, oder aber um zu unterschiedlichen Sortierzielen gehörende Gegenstände von ein und demselben Abgabeweg oder Entnahmepunkt zu entnehmen, und anhand der für jeden Gegenstand bekannten Sortierinformation einzelnen, unterschiedlichen Sortierzielen zuzuordnen und unterschiedlich weiter zu transportieren. Damit besteht die Möglichkeit, ein und<!-- EPO <DP n="14"> --> demselben Übergabepunkt mehrere Sortierziele zuzuordnen und dadurch Übergabepunkte einzusparen bzw. mehrfach zu nutzen.</p>
<p id="p0041" num="0041"><figref idref="f0002">Fig. 4</figref> erläutert in einer Seitenansicht die Anordnung mehrerer Übergabepunkte bzw. Endstellen 10.1, 10.2, 10.3, ..., wobei im dargestellten Beispiel die Endstelle 10 bzw. 10.1 als "destination #32" bezeichnet ist, wie auch in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> angedeutet ist, wo die vier Gegenstände (#4, #15, #99, #171) dem Sortierziel "destination #32" zugeordnet sind.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum Erzeugen und Aufrechterhalten einer Zuordnung von Gegenstandsdaten eines Gegenstands zu einer sich verändernden physischen Position des Gegenstands (20) in einer Sortiervorrichtung (2), die mindestens einen Eingang (4) zum Zuführen von Gegenständen zu der Sortiervorrichtung (2) und eine Vielzahl von Übergabepunkten (10), an denen ausgewählte Gegenstände (20) von der Sortiervorrichtung (2) ausschleusbar sind, umfasst, mit den Schritten:
<claim-text>- Zuführen eines Gegenstandes (20), von dem zumindest ein Identitätsmerkmal als Teil von Gegenstandsdaten des Gegenstands (20) gespeichert sein kann, an einem Eingang (4) der Sortiervorrichtung, Erfassen von Identitätsdaten vor, während oder nach dem Zuführen, und Speichern der Identitätsdaten als Teil von Gegenstandsdaten des Gegenstands (20),</claim-text>
<claim-text>- aufgrund von Sortierdaten, aus denen für jeden Gegenstand (20) ein Sortierziel des Gegenstands (20) ableitbar ist, Bestimmen eines dem Gegenstand (20) zugeordneten Übergabepunkts (10),</claim-text>
<claim-text>- Transportieren des Gegenstands (20) bis zu dem bestimmten Übergabepunkt (10),</claim-text>
<claim-text>- Ausschleusen des Gegenstands (20) an dem bestimmten Ubergabepunkt (10),</claim-text>
<b>gekennzeichnet durch</b> die weiteren Schritte :
<claim-text>- Erfassen von optischen Objektdaten jedes an dem Übergabepunkt (10) ausgeschleusten Gegenstands (20), wenn der Gegenstand (20) eine vorgegebene Position auf der Sortiervorrichtung (2), an dem Übergabepunkt (10) oder entlang eines sich von dem Übergabepunkt (10) bis zu einem Entnahmepunkt (14) erstreckenden Abgabewegs erreicht hat, und Speichern der optischen Objektdaten als weiteren Teil der Gegenstandsdaten des Gegenstands (20),</claim-text>
<claim-text>- Fortbewegen des Gegenstands (20) entlang des Abgabewegs,<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text>
<claim-text>- während des Fortbewegens, auf den optischen Objektdaten basiertes Verfolgen des ausgeschleusten Gegenstands (20) durch Tracking, wobei das Tracking in zeitlichen Abständen aufeinanderfolgend wiederholte Positionsbestimmungen des Gegenstands (20) entlang des Abgabewegs bis zu einer Entnahme des Gegenstands (20), und Speichern einer aktuellen Position des Gegenstands (20) als weiteren Teil der Gegenstandsdaten des Gegenstands (20) umfasst.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Tracking für jede Positionsbestimmung eine optische Erfassung des Gegenstands (20) umfasst, wobei ein Abgleich mit den optischen Objektdaten bei jeder Positionsbestimmung, in bestimmten zeitlichen Abständen oder bei der Entnahme des Gegenstands (20) erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> während, vor oder nach dem Zuführen eines Gegenstands eine oder mehrere Abmessungen und/oder ein oder mehrere Bilder und/oder ein Gewicht eines Gegenstands (20) erfasst und als Teil der Gegenstandsdaten gespeichert werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Gegenstand (20) entlang des Abgabewegs aktiv gefördert wird oder sich antriebslos bewegt, rutscht, rollt oder fällt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> eine Entnahmeposition und/oder ein Entnahmezeitpunkt des Gegenstands (20) von dem Abgabeweg erfasst und gespeichert wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Erfassen der optischen Objektdaten zu einem vorgegebenen Zeitpunkt oder dann durchgeführt wird, wenn der Gegenstand (20) von der Sortiervorrichtung (2) an dem Übergabepunkt (10) ausgeschleust worden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sich mehrere ausgeschleuste Gegenstände (20) gleichzeitig auf dem Abgabeweg (10) befinden und jeder einzelne Gegenstand (20) durch das Tracking verfolgt wird.<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> bei dem Tracking des Gegenstands (20) ein Verlust der Zuordnung der Gegenstandsdaten zu der physischen Position des Gegenstands (20) an einer Position entlang des Abgabewegs eintritt, wobei nach dem Verlust der Zuordnung sobald wie möglich weitere optische Objektdaten des Gegenstands (20) erfasst und mit den optischen Objektdaten abgeglichen werden, und wobei bei Übereinstimmung der optischen Objektdaten mit den weiteren optischen Objektdaten im Rahmen eines festgelegten Toleranzbereichs das Tracking auf der Grundlage der optischen Objektdaten fortgesetzt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> bei einem wiederholten Verlust der Zuordnung der Gegenstandsdaten zu der physischen Position des Gegenstands (20) erneut die Schritte gemäß Anspruch 8 durchlaufen werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> bei einer Abweichung der weiteren optischen Objektdaten von den optischen Objektdaten außerhalb des Toleranzbereichs den Gegenstandsdaten eine Fehlerinformation hinzugefügt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 7 oder nach Anspruch 8, 9 oder 10, soweit auf Anspruch 7 rückbezogen, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sämtliche innerhalb des Abgabewegs zwischen dem Übergabepunkt (10) und dem Entnahmepunkt (14) befindlichen Gegenstände (20) fortlaufend erfasst und durch das Tracking verfolgt werden und bei einem Verdecken eines Gegenstands durch einen anderen Gegenstand im Abgabeweg (10) das Tracking des verdeckten Gegenstands fortgesetzt wird, sobald der Gegenstand nicht mehr verdeckt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Gegenstandsdaten aller gleichzeitig auf einem Abgabeweg eines Übergabepunkts (10) befindlichen, noch nicht entnommenen Gegenstände (20) als eine Teilmenge aller in der Sortiervorrichtung vorliegenden Gegenstandsdaten dem Übergabepunkt (10) zugeordnet werden und beim Abgleichen der weiteren optischen Objektdaten mit den optischen Objektdaten die optischen Objektdaten der dem Übergabepunkt (10) zugeordneten Teilmenge von Gegenstandsdaten verwendet werden.<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Identitäts- oder Gegenstandsdaten eines von dem Abgabeweg entnommenen Gegenstands (20) und/oder eine daraus abgeleitete Information an eine den Gegenstand entnehmende Person oder Entnahmeeinrichtung übermittelt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Vorrichtung zum Erzeugen und Aufrechterhalten einer Zuordnung von Gegenstandsdaten eines Gegenstands zu einer sich verändernden physischen Position des Gegenstands (20) in einer Sortiervorrichtung (2),die mindestens einen Eingang (4) zum Zuführen von Gegenständen zu der Sortiervorrichtung (2) und eine Vielzahl von Übergabepunkten (10), an denen ausgewählte Gegenstände (20) von der Sortiervorrichtung (2) ausschleusbar sind, und weiter
<claim-text>- eine Speichereinrichtung zum Speichern der Gegenstandsdaten einer Position und von optischen Objektdaten,</claim-text>
<claim-text>- eine Ausschleuseinrichtung zum Ausschleusen eines bestimmten Gegenstands von der Sortiervorrichtung (2) an einem bestimmten Ubergabepunkt (10) umfasst, <b>gekennzeichnet durch</b></claim-text>
<claim-text>- eine im Bereich des Übergabepunkts (10) angeordnete Erfassungseinrichtung (12) zum Erfassen von optischen Objektdaten und zum Tracking eines oder mehrerer an dem Übergabepunkt (10) ausgeschleuster Gegenstände (20), und</claim-text>
<claim-text>- eine Steuerung, die zum Steuern der Sortiervorrichtung (2) zum Ausführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 13 eingerichtet ist.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 14, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Sortiervorrichtung (2) Kippschalen-, Fallklappen- oder Quergurtfördereinheiten oder Fahrerlose Transportfahrzeuge umfasst.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="19"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Method for generating and maintaining an allocation of object data of an object to a changing physical position of the object (20) in a sorting device (2) that comprises at least one entry point (4) for feeding objects to the sorting device (2) and a plurality of transfer points (10) at which selected objects (20) can be discharged from the sorting device (2), with the steps of:
<claim-text>- feeding in an object (20), of which at least one identity feature can be stored as part of the object data of the object (20), at an entry point (4) of the sorting device, capturing identity data before, during or after such feeding in, and storing the identity data as part of the object data of the object (20),</claim-text>
<claim-text>- on the basis of sorting data from which a sorting destination of the object (20) can be derived for each object (20), determining a transfer point (10) that is allocated to the object (20),</claim-text>
<claim-text>- transporting the object (20) as far as the specified transfer point (10),</claim-text>
<claim-text>- discharging the object (20) at the specified transfer point (10),</claim-text>
<b>characterised by</b> the additional steps of:
<claim-text>- capturing optical object data for each object (20) discharged at the transfer point (10) when the object (20) has reached a predetermined position on the sorting device (2), at the transfer point (10) or along a delivery path extending from the transfer point (10) to a removal point (14), and storing the optical object data as an additional part of the object data of the object (20),</claim-text>
<claim-text>- moving the object (20) along the delivery path,</claim-text>
<claim-text>- during the movement, tracking the discharged object (20) on the basis of the optical object data by means of the tracking system,</claim-text>
wherein the tracking comprises repeated determination of the position of the object (20) along the delivery path at consecutive time intervals, until the object (20) is removed, and storing a current position of the object (20) as an additional part of the object data of the object (20).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Method according to claim 1, <b>characterised in that</b> for each determination of the position, the tracking comprises an optical capture<!-- EPO <DP n="20"> --> of the object (20), wherein a comparison is made with the optical object data for each determination of the position, at particular intervals of time or when the object (20) is removed.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Method according to claim 1 or 2, <b>characterised in that</b> during, before or after an object is fed in, one or more dimensions and/or one or more images and/or a weight of an object (20) are captured and stored as part of the object data.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the object (20) is actively transported along the delivery path or moves in an unpowered manner, slips, rolls or falls.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> a removal position and/or time of removal of the object (20) from the delivery path is captured and stored.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the capture of the optical object data is carried out at a predetermined point in time or when the object (20) has been discharged from the sorting device (2) at the transfer point (10).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> several discharged objects (20) are simultaneously situated on the delivery path (10) and each individual object (20) is tracked by the tracking system.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> during the tracking of the object (20), a loss of the allocation of the object data to the physical position of the object (20) occurs at a position along the delivery path, wherein after the allocation is lost, additional optical object data of the object (20) are captured as soon as possible and are compared with the optical object data, and wherein if the optical object data agree with the additional optical<!-- EPO <DP n="21"> --> object data within the scope of a specified tolerance range, the tracking is continued on the basis of the optical object data.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Method according to claim 8, <b>characterised in that</b> in the event of a repeated loss of the allocation of the object data to the physical position of the object (20), the steps according to claim 8 are run through again.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Method according to claim 8 or 9, <b>characterised in that</b> in the event that the additional optical object data deviate from the optical object data outside the tolerance range, an error message is added to the object data.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Method according to claim 7 or according to claim 8, 9 or 10 insofar as it refers back to claim 7, <b>characterised in that</b> all the objects (20) situated within the delivery path between the transfer point (10) and the removal point (14) are continuously captured and tracked by the tracking system, and in the event that an object is obscured by another object in the delivery path (10), the tracking of the obscured object is continued as soon as the object is no longer obscured.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Method according to one of the claims 8 to 11, <b>characterised in that</b> the object data of all objects (20) that are simultaneously situated on a delivery path of a transfer point (10) and have not yet been removed are allocated to the transfer point (10) as a subset of all the object data present in the sorting device, and when the additional optical object data are compared with the optical object data, the optical object data of the subset of object data allocated to the transfer point (10) are used.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the identity data or object data of an object (20) taken from the delivery path and/or an item of information derived from them are communicated to a person or removal device removing the object.<!-- EPO <DP n="22"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>Device for generating and maintaining an allocation of object data of an object to a changing physical position of the object (20) in a sorting device (2), comprising at least one entry point (4) for feeding objects to the sorting device (2) and a plurality of transfer points (10) at which selected objects (20) can be discharged from the sorting device (2), and also
<claim-text>- a storage device for storing the object data of a position and of optical object data,</claim-text>
<claim-text>- a discharge device for discharging a particular object from the sorting device (2) at a particular transfer point (10),</claim-text>
<b>characterised by</b>
<claim-text>- a capture device (12) arranged in the area of the transfer point (10), for capturing<br/>
optical object data and for tracking one or more objects (20) discharged at the transfer point (10), and
<claim-text>- a control unit that is set up to control the sorting device (2) to execute the method according to one of the claims 1 to 13.</claim-text></claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>Device according to claim 14, <b>characterised in that</b><br/>
the sorting device (2) comprises tilting pans, drop flap units or transverse conveyor belt units or driverless transport vehicles.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="23"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Un procédé d'attribution et de maintien d'une attribution de données objets pour un objet, à destination d'une position physique changeante de cet objet (20) dans un dispositif de tri (2) qui comporte au moins un point d'entrée (4) afin de faire avancer des objets vers le dispositif de tri (2) et une pluralité de points de transfert (10) au niveau desquels des objets sélectionnés (20) peuvent se décharger depuis le dispositif de tri (2), avec exécution des étapes suivantes :
<claim-text>- l'avance d'un objet (20), dont au moins une fonctionnalité d'identification peut être mémorisée dans le cadre des données objets de cet objet (20), en un point d'entrée (4) du dispositif de tri, avec saisie des données d'identification avant, pendant ou après cette avance et avec mémorisation de ces données d'identification dans le cadre des données objets de cet objet (20),</claim-text>
<claim-text>- sur la base des données de tri à partir desquelles une destination de tri de l'objet (20) peut être dérivée pour chaque objet (20), la détermination d'un point de transfert (10) qui est affecté à cet objet (20),</claim-text>
<claim-text>- le transport de l'objet (20) jusqu'au point de transfert spécifié (10),</claim-text>
<claim-text>- la décharge de cet objet (20) au niveau du point de transfert spécifié (10),<br/>
<b>se caractérisant par</b> les étapes supplémentaires suivantes :</claim-text>
<claim-text>- la capture des données objets optiques pour chaque objet (20) déchargé au niveau du point de transfert (10) lorsque l'objet (20) a atteint une position prédéterminée sur le dispositif de tri (2), au point de transfert (10) ou le long d'une voie de livraison qui part du point de transfert (10) et aboutit à un point de retrait (14), avec mémorisation des données objets optiques en tant qu'élément supplémentaire des données objets de l'objet (20),</claim-text>
<claim-text>- le déplacement de l'objet (20) le long de la voie de livraison,<!-- EPO <DP n="24"> --></claim-text>
<claim-text>- durant ce déplacement, le suivi de l'objet déchargé (20) sur la base des données objets optiques par le biais du système de suivi, et ce suivi se compose d'une détermination répétée de la position de l'objet (20) le long de la voie de livraison, à des intervalles consécutifs de temps, jusqu'à ce que l'objet (20) soit retiré, et la mémorisation d'une position actuelle de l'objet (20) en tant qu'élément supplémentaire des données objets de l'objet (20).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Le procédé que décrit la revendication 1, et qui se <b>caractérise par le fait que</b>, lors de chaque détermination de la position, le suivi se compose d'une saisie optique de l'objet (20), et si ce n'est qu'une comparaison a lieu entre les données objets optiques de chaque détermination de la position, à des intervalles spécifiques de temps ou lors du retrait de l'objet (20).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Le procédé que décrit la revendication 1 ou 2, et qui se <b>caractérise par le fait que</b>, durant, avant ou après l'insertion d'un objet, une ou plusieurs dimensions et (ou) une ou plusieurs images et (ou) un poids d'un objet (20) sont saisis et mémorisés en tant qu'éléments des données objets.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Le procédé que décrit l'une ou l'autre des revendications précédentes, et qui se <b>caractérise par le fait que</b> l'objet (20) est acheminé, de manière active, le long de la voie de livraison ou se déplace sans faire appel à un procédé mécanique, glisse, roule ou chute.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Le procédé que décrit l'une ou l'autre des revendications précédentes, et qui se <b>caractérise par le fait qu'</b>une position de retrait et (ou) l'étape de retrait de l'objet (20) de la voie de livraison est saisie et mémorisée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Le procédé que décrit l'une ou l'autre des revendications précédentes, et qui se <b>caractérise par le fait que</b> la saisie des données objets optiques s'effectue à un point prédéterminé dans le temps ou lorsque l'objet (20) a été déchargé par le dispositif de tri (2) au niveau du point de transfert (10).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Le procédé que décrit l'une ou l'autre des revendications précédentes, et qui se <b>caractérise par le fait que</b> :
<claim-text>plusieurs objets déchargés (20) se situent, simultanément, sur la voie de livraison (10) et</claim-text>
<claim-text>que chaque objet individuel (20) est suivi par le système de suivi.</claim-text><!-- EPO <DP n="25"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Le procédé que décrit l'une ou l'autre des revendications précédentes, et qui se <b>caractérise par le fait que</b>, durant le suivi de l'objet (20), une perte d'attribution des données objets à la position physique de l'objet (20) se situe à une position le long de la voie de livraison, et si ce n'est, après cette perte d'attribution, que les données objets optiques supplémentaires de l'objet (20) sont saisies le plus tôt possibles et comparées aux données objets optiques, et si ce n'est, si ces données objets optiques correspondent bien aux données objets optiques supplémentaires dans les limites d'une plage spécifique de tolérance, que le suivi se poursuit sur la base des données objets optiques.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Le procédé que décrit la revendication 8, et qui se <b>caractérise par le fait que</b>, en cas de perte répétée de l'attribution des données objet à la position physique de l'objet (20), les étapes que décrit la revendication 8 sont de nouveau exécutées.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Le procédé que décrit la revendication 8 ou 9, et qui se <b>caractérise par le fait que</b> si les données objets optiques supplémentaires s'écartent des données objets optiques et sortent de la plage de tolérance, un message d'erreur vient s'ajouter aux données objets.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Le procédé que décrit la revendication 7 ou la revendication 8, 9 ou 10 en cas de référence avec la revendication 7, et qui se <b>caractérise par le fait que</b> tous les objets (20) qui se situent dans la voie de livraison, entre le point de transfert (10) et le point de retrait (14) sont saisis et suivis, en continu, par le système de suivi et,<br/>
lorsqu'un objet est caché par un autre objet dans la voie de livraison (10), le suivi de l'objet caché reprend dès que cet objet n'est plus caché.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Le procédé que décrit l'une ou l'autre des revendications 8 à 11, et qui se <b>caractérise par le fait que</b> les données objets de tous les objets (20) qui se situent,
<claim-text>simultanément, sur une voie de livraison d'un point de transfert (10) et n'ont pas encore été retirés sont attribués au point de transfert (10) sous la forme d'une sous-série de toutes les données objets qui sont présentes dans le dispositif de tri, et</claim-text>
<claim-text>lorsque les données objets optiques supplémentaires sont comparées aux données objets optiques, les données objets optiques de cette sous-série de données objets attribuées au point de transfert (10) sont utilisées.</claim-text><!-- EPO <DP n="26"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Le procédé que décrit l'une ou l'autre des revendications précédentes, et qui se <b>caractérise par le fait que</b> les données d'identification ou les données objets d'un objet (20) prélevé dans la voie de livraison et (ou) une information qui en est dérivée est communiquée à une personne ou un dispositif de retrait chargé d'assurer le retrait de l'objet.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Un dispositif de production et de maintien d'une attribution de données objets d'un objet, à destination d'une position physique changeante de cet objet (20) dans un dispositif de tri (2) qui comporte au moins un point d'entrée (4) afin de faire avancer des objets jusqu'au dispositif de tri (2) et une pluralité de points de transfert (10) au niveau desquels des objets sélectionnés (20) peuvent être déchargés depuis le dispositif de tri (2) et, également,
<claim-text>- un dispositif de mémorisation conçu pour assurer la mémorisation les données objets d'une position et les données objets optiques,</claim-text>
<claim-text>- un dispositif de décharge conçu pour décharger un objet spécifique depuis le dispositif de tri (2) au niveau d'un point spécifique de transfert (10),<br/>
et qui se <b>caractérise par le fait que</b> :</claim-text>
<claim-text>- un dispositif de saisie (12) implanté dans la zone du point de transfert (10), de manière à saisir les données objets optiques et à assurer le suivi d'un ou plusieurs objets (20) déchargés au niveau du point de transfert (10) et</claim-text>
<claim-text>- un groupe de commande qui est programmé pour contrôler le dispositif de tri (2), afin de permettre à ce dernier d'exécuter ce procédé comme indiqué dans l'une ou l'autre des revendications 1 à 13.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Le dispositif que décrit la revendication 14, et qui se <b>caractérise par le fait que</b> :
<claim-text>le dispositif de tri (2) comporte des plateaux inclinables, des éléments à rabattant ou à tapis roulant transversal ou des véhicules de transport sans chauffeur.</claim-text></claim-text></claim><!-- EPO <DP n="27"> -->
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="28"> -->
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="162" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="29"> -->
<figure id="f0002" num="3,4"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="157" he="220" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US20140305850A"><document-id><country>US</country><doc-number>20140305850</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
