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(11) |
EP 3 765 664 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.01.2022 Patentblatt 2022/03 |
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Anmeldetag: 26.02.2019 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2019/054692 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2019/174905 (19.09.2019 Gazette 2019/38) |
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VERFAHREN ZUM BETREIBEN EINER WASCHMASCHINE UND WASCHMASCHINE
METHOD FOR OPERATING A WASHING MACHINE, AND WASHING MACHINE
PROCÉDÉ PERMETTANT DE FAIRE FONCTIONNER UNE MACHINE À LAVER ET MACHINE À LAVER
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
12.03.2018 DE 102018105667
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.01.2021 Patentblatt 2021/03 |
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Patentinhaber: Miele & Cie. KG |
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33332 Gütersloh (DE) |
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Erfinder: |
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- BENSMANN, Annette
49124 Georgsmarienhütte (DE)
- SIEDING, Dirk
44534 Lünen (DE)
- ZIELKE, Marcel
59320 Ennigerloh (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 112 262 EP-A1- 3 192 914 DE-A1- 19 731 667
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EP-A1- 2 796 607 CN-A- 107 604 585 JP-A- 2013 085 850
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine und Waschmaschine Die Erfindung betrifft
ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine und eine Waschmaschine. Insbesondere
betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine mit einem in
einem Gehäuse angeordneten Laugenbehälter, in dem eine Trommel drehbar gelagert ist,
einer frontseitig am Gehäuse angeordneten Beschickungsöffnung, die mit einer ein Türschauglas
aufweisenden Tür verschließbar ist, einem sich zwischen dem Gehäuse und dem Laugenbehälter
um die Beschickungsöffnung erstreckenden Türdichtring und einer Steuer- und oder Regeleinrichtung
sowie eine entsprechend ausgebildete Waschmaschine.
[0002] Das Verfahren umfasst eine Durchführung eines angewählten Waschprogramms, das eine
Spülphase umfasst und bei dem im Anschluss an die Spülphase Wasser auf das Türschauglas
und den Türdichtring aufgebracht wird, um das Türschauglas und den Türdichtring zu
spülen. Ein derartiges Verfahren ist aus der
EP3192914A1 bekannt. Dadurch soll Schaum von dem Türschauglas oder in der Innentrommel weggespült
werden. Es hat sich jedoch gezeigt, dass das Verfahren nur bei Waschprogrammen mit
geringen Beladungsmengen effektiv ist.
[0003] Eine weitere Waschmaschine, die einen Spül- und Trocknungsprozess zum Waschen des
Türschauglases und der Türdichtung der Waschmaschinentür durchführt, ist aus dem Dokument
CN 107 604 585 A bekannt. Der Erfindung stellt sich somit das Problem, ein Verfahren und eine Waschmaschine
bereit zu stellen, mit denen unabhängig von einer Beladungsmenge eines Waschprogramms
Schaum vor dem Türschauglas und/oder in der Innentrommel weggespült werden kann. Erfindungsgemäß
wird dieses Problem durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und
eine Waschmaschine mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0004] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben einer Schaumeliminierung
von dem Türschauglas und/oder in der Innentrommel darin, dass der Schaum unabhängig
von einer Beladungsmenge eines Waschprogramms entfernt wird. Wenn es notwendig ist,
wird der Schleudervorgang mit der Maximaldrehzahl durchgeführt, um das Türschauglas
von anliegender Wäsche zu befreien. Anschließend oder, wenn der Schleudervorgang nicht
notwendig ist, ausschließlich werden durch das Aufbringen von Wasser auf das Türschauglas
und den Türdichtring am Türschauglas sichtbarer Schaum und sich am und im Türdichtring
befindender Schaum aufgelöst und weggespült.
[0005] Erfindungsgemäß ist in dem Verfahren folgender Schritt vorgesehen: Durchführen eines
Schleudervorgangs im Anschluss an die Spülphase und vor dem Aufbringen des Wassers
auf das Türschauglas und den Türdichtring mit einer Maximaldrehzahl in Abhängigkeit
des angewählten Waschprogrammes.
[0006] Durch den erfindungsgemäßen Schritt wird die Wäsche in Abhängigkeit vom angewählten
Waschprogramm aus dem Bereich des Türschauglases und dem Türdichtring hinaus verdrängt,
damit das auf das Türschauglas und den Türdichtring aufgebrachte Wasser den Schaum
berühren kann und nicht von der sich in der Trommel befindenden Wäsche aufgesaugt
wird.
[0007] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Verfahren folgende Schritte auf: Ermitteln,
ob das Waschprogramm eine Schwellbeladungsmenge aufweist, die eine vorbestimmte Maximalbeladungsmenge
überschreitet und/oder ein Voluminös-Wäsche-Waschprogramm ist und Durchführen des
Schleudervorgangs im Anschluss an die Spülphase und vor dem Aufbringen des Wassers
auf das Türschauglas und den Türdichtring mit einer Maximaldrehzahl in Abhängigkeit
davon, ob das Waschprogramm die Schwellbeladungsmenge aufweist, die die die vorbestimmte
Maximalbeladungsmenge überschreitet, und/oder das Voluminös-Wäsche-Waschprogramm ist.
[0008] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die vorbestimmte Maximalbeladungsmenge eine
Beladungsmenge von 2 kg. Die Maximaldrehzahl beträgt bevorzugt 600 min
-1, bevorzugter 550 min
-1. Es wurde festgestellt, dass eine Durchführung des Schleudervorgangs mit der Maximaldrehzahl
nur notwendig ist, wenn das Waschprogramm eine Schwellbeladungsmenge aufweist, die
die vorbestimmte Maximalbeladungsmenge überschreitet und/oder ein Voluminös-Wäsche-Waschprogramm
ist. Ein Voluminös-Wäsche-Waschprogramm ist ein Waschprogramm zum Waschen von voluminöser
Wäsche wie Kopfkissen, Daunen und/oder Frottierware.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform wird bei Ermittlung, dass das Waschprogramm
eine Schwellbeladungsmenge aufweist, die gleich oder kleiner als die vorbestimmte
Maximalbeladungsmenge ist und ein von dem Voluminös-Wäsche-Waschprogramm verschiedenes
Waschprogramm ist, direkt im Anschluss an die Spülphase Wasser auf das Türschauglas
und/oder den Türdichtring aufgebracht, um das Türschauglas und den Türdichtring zu
spülen. D.h., wenn das Waschprogramm die Schwellbeladungsmenge aufweist, die kleiner
oder gleich der vorbestimmten Maximalbeladungsmenge ist, und ein von dem Voluminös-Wäsche-Waschprogramm
verschiedenes Waschprogramm ist, wird der Schleudervorgang mit der Maximaldrehzahl
nicht durchgeführt, sondern wird vielmehr direkt im Anschluss auf die Spülphase Wasser
auf das Türschauglas und den Türdichtring aufgebracht, um diese zu spülen und somit
von Schaum zu befreien. Die Schwellbeladungsmenge ist im Sinne der Erfindung eine
maximal zulässige Beladungsmenge jedes einzelnen Waschprogramms. Die Schwellbeladungsmenge
kann von Waschprogramm zu Waschprogramm verschieden sein und ist in der Waschmaschine
jeweils jedem Waschprogramm zugeordnet hinterlegt.
[0010] Bevorzugt wird bei Ermittlung, dass das Waschprogramm eine Schwellbeladungsmenge
aufweist, die die vorbestimmte Maximalbeladungsmenge überschreitet, und/oder das Voluminös-Wäsche-Waschprogramm
ist, der Schleudervorgang mit der Maximaldrehzahl durchgeführt und anschließend Wasser
auf das Türschauglas und/oder den Türdichtring aufgebracht, um das Türschauglas und
den Türdichtring zu spülen. Das bedeutet, wenn das Waschprogramm die Schwellbeladungsmenge
aufweist, die die vorbestimmte Maximalbeladungsmenge überschreitet, und/oder ein Voluminös-Wäsche-Waschprogramm
ist, wird der Schleudervorgang mit der Maximaldrehzahl zwischen der Spülphase und
dem Aufbringen des Wassers auf das Türschauglas und den Türdichtring durchgeführt.
Zweck des Schleudervorgangs im Anschluss an die Spülphase und vor dem Aufbringen des
Wassers auf das Türschauglas und den Türdichtring mit einer Maximaldrehzahl ist, die
Wäsche möglichst vom Türschauglas zu verdrängen und den Schaum freizulegen, welcher
sich in der Regel durch das Schleudern nicht ändert. Nach Freilegen des Schaums werden
das Türschauglas und der Türdichtring durch Aufbringen von Wasser gespült.
[0011] Das Türschauglas und der Türdichtring werden mit Wasser gespült, sodass der Schaum,
der sich dort ansammelt, weggespült wird, ohne dass zusätzliche Mittel benötigt werden.
Vielmehr können bereits vorhandene Komponenten der Waschmaschine genutzt werden, um
den Schaum von dem Türschauglas und dem Türdichtring zu entfernen. Das Aufbringen
von Wasser umfasst vorzugsweise ein Besprühen oder Bespritzen zumindest eines Teils
des Türschauglases und des Türdichtrings. Das Aufbringen des Wassers kann an einer
Stelle oder mehreren Stellen des Türschauglases und des Türdichtrings erfolgen. In
einer bevorzugten Ausführungsform wird das Wasser über eine Türschauglaseinspülung
auf das Türschauglas und den Türdichtring aufgebracht. Dadurch kann das Wasser direkt
auf das Türschauglas oder den Türdichtring aufgebracht werden. Beispielsweise weist
die Türschauglaseinspülung eine Düse auf, die das Wasser auf das Türschauglas und
den Türdichtring spritzt oder sprüht.
[0012] Wenn der Schleudervorgang durchgeführt wird, wird das Verfahren diesbezüglich bevorzugt
folgendermaßen durchgeführt: Bevorzugt weist das Verfahren folgende Schritte Sensieren
einer Beladungsmenge an Wäsche in der Trommel in einer Anfangsphase des Waschprogramms
und lineares oder stufenweises Einstellen der Maximaldrehzahl während des Schleudervorgangs
in Abhängigkeit von der sensierten Beladungsmenge auf. Alternativ oder zusätzlich
weist das Verfahren folgende Schritte Sensieren von Schaum in der Trommel am Ende
und/oder im Anschluss an die Spülphase und lineares oder stufenweises Einstellen der
Maximaldrehzahl während des Schleudervorgangs in Abhängigkeit von der Schaumsensierung
auf. D.h., der Schleudervorgang kann in Abhängigkeit von der sensierten Beladungsmenge
und/oder der Schaumsensierung geregelt und/oder gesteuert werden. Bei einer relativ
niedrigen sensierten Beladungsmenge wird bevorzugt die Maximaldrehzahl des Schleudervorgangs
linear eingestellt. Bei einer relativ hohen sensierten Beladungsmenge und/oder Schaumsensierung
wird bevorzugt die Drehzahl des Schleudervorgangs stufenweise auf die Maximaldrehzahl
des Schleudervorgangs erhöht. Die Maximaldrehzahl beträgt bevorzugt 600 min
-1, bevorzugter 550 min
-1. Bei dieser Maximaldrehzahl wird vermieden, dass noch mehr Schaum geschlagen wird,
und zudem wird die Wäsche an die Trommelwand gedrückt, fällt aber bei Trommelstillstand
nicht wieder zusammen. Eine Schaumsensierung ist beispielsweise aus der
DE19839896A1 oder
DE4104151A1 bekannt.
[0013] Bevorzugt ist die Trommel im Stillstand, während das Wasser auf das Türschauglas
und/oder den Türdichtring aufgebracht wird, um das Türschauglas und den Türdichtring
zu spülen. In einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Drehzahl der Trommel während
des Aufbringens des Wassers auf das Türschauglas und den Türdichtring daher 0 min
-1. D.h., die Trommel wird während des Aufbringens von Wasser auf das Türschauglas und
den Türdichtring nicht gedreht. Dadurch kann das aufgebrachte Wasser den Schaum in
Richtung Abfluss mitnehmen.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform wird im Anschluss an die Spülphase während des
Schleudervorgangs bei der Maximaldrehzahl und/oder während des Aufbringens von Wasser
auf das Türschauglas und den Türdichtring eine Ablaufeinrichtung zum Herausführen
des Wassers aus dem Laugenbehälter dauerhaft aktiviert. Dadurch wird das Wasser samt
Schaum aus dem Laugenbehälter entfernt und kann die Wäsche nicht kontaminieren.
[0015] Alternativ bevorzugt wird im Anschluss an die Spülphase während des Schleudervorgangs
bei der Maximaldrehzahl und/oder während des Aufbringens von Wasser auf das Türschauglas
und den Türdichtring die Ablaufeinrichtung zum Herausführen des Wassers aus dem Laugenbehälter
aktiviert, wenn ein Druck in dem Laugenbehälter sensiert wird, der größer als ein
vorbestimmter Schwellenwert ist. Der vorbestimme Schwellenwert ist bevorzugt derart
gewählt, dass der sensierte Druck nicht höher als einem Wasserstand entspricht, der
an einer Unterkante der Trommel liegt. Damit soll verhindert werden, dass der Schaum
nochmals in einen für einen Nutzer der Waschmaschine sichtbaren Bereich wie dem Türschauglas
aufsteigen kann.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform entspricht eine Menge an Wasser, das auf das
Türschauglas und den Türdichtring aufgebracht wird, um das Türschauglas und den Türdichtring
zu spülen, einer vorbestimmten Wassermenge, die vom durchgeführten Waschprogramm abhängt.
Dies kann erforderlich sein, wenn eine bestimmte Gesamtwassermenge im Waschprogramm
nicht überschritten werden soll. Alternativ oder zusätzlich hängt eine Menge an Wasser,
das auf das Türschauglas und den Türdichtring aufgebracht wird, um das Türschauglas
und den Türdichtring zu spülen, von der sensierten Beladungsmenge, dem sensierten
Schaum und/oder einer Menge eines automatisch dosierten Waschmittels ab, das während
des Waschprogramms dem Laugenbehälter zugeführt wird. Die auf das Türschauglas und
den Türdichtring aufgebrachte Wassermenge ist daher an den Waschprozess, an ein tatsächliches
Schaumaufkommen und/oder an eine automatische Waschmitteldosierung angepasst. Dadurch
wird sichergestellt, dass der Schaum auch tatsächlich weggespült werden kann und eine
optimale Wassermenge eingesetzt wird, d.h. weder zu viel noch zu wenig Wasser zum
Spülen eingesetzt wird.
[0017] Vorzugsweise weist das angewählte Waschprogramm folgenden Ablauf auf: Zuerst wird
die Beladungsmenge in einer Erfassungsphase mittels eines Massenträgheitsverfahrens
oder einer Gewichtsmessung ermittelt. Anschließend wird eine Waschphase mit Zuführen
von Wasser und optional Waschmittel in den Laugenbehälter, Aufheizen des Wassers auf
eine vorbestimmte Waschtemperatur, Waschen der Wäsche und Abpumpen des Wassers aus
dem Laugenbehälter mittels der Ablaufeinrichtung durchgeführt. Dann wird eine Spülphase
mit einem Spülabschnitt oder mehreren Spülabschnitten, jeweils aufweisend ein Zuführen
von Wasser in den Laugenbehälter und Abpumpen des Wassers aus dem Laugenbehälter mittels
der Ablaufeinrichtung, durchgeführt. Anschließend wird der Schleudervorgang mit der
Maximaldrehzahl in Abhängigkeit vom angewählten Waschprogramm durchgeführt. Dann wird
das Aufbringen von Wasser auf das Türschauglas und den Türdichtring durchgeführt,
um diese zu spülen. Anschließend wird eine Endschleuderphase mit Schleudern der Wäsche
bis zum Anlegen an den Trommelmantel unter Abpumpen von Wasser aus dem Laugenbehälter
mittels der Ablaufeinrichtung durchgeführt.
[0018] Die Erfindung betrifft ferner eine Waschmaschine mit einem in einem Gehäuse angeordneten
Laugenbehälter, in dem eine Trommel drehbar gelagert ist, einer frontseitig am Gehäuse
angeordneten Beschickungsöffnung, die mit einer ein Türschauglas aufweisenden Tür
verschließbar ist, einem sich zwischen dem Gehäuse und dem Laugenbehälter um die Beschickungsöffnung
erstreckenden Türdichtring und einer Regel- oder Steuereinrichtung, die eingerichtet
ist, ein Verfahren nach einer oder mehreren der beschriebenen Ausführungsformen zu
regeln oder zu steuern.
[0019] Weiterhin weist die Waschmaschine vorzugsweise eine Türschauglaseinspülung auf. Die
Türschauglaseinspülung ist vorzugsweise in und/oder an dem Türdichtring vorgesehen.
Beispielsweise ist die Türschauglaseinspülung eine Einsprüheinrichtung wie eine Düse
und/oder eine Öffnung in einem als Faltenbalgdichtung oder als elastische Manschette
ausgebildeten Türdichtring.
[0020] Bei der Waschmaschine kann es sich um eine in einem Privathaushalt oder gewerblich
genutzte Waschmaschine handeln. Der Begriff "Waschmaschine" umfasst vorzugsweise einen
Waschautomaten und/oder ein Kombigerät wie einen Waschtrockner.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt schematisch
- Fig. 1
- ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0022] Fig. 1 zeigt schematisch ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens. In
Schritt 1 wird ein letzter Spülabschnitt einer Spülphase eines angewählten Waschprogramms
durchgeführt. An den Schritt 1 schließt sich ein Schritt 2 an, in dem das erfindungsgemäße
Verfahren startet. An den Schritt 2 schließt sich ein Schritt 3 an, der ein Ermitteln
aufweist, ob das Waschprogramm eine Schwellbeladungsmenge aufweist, die eine vorbestimmte
Maximalbeladungsmenge wie beispielsweise 2 kg überschreitet und/oder ein Voluminös-Wäsche-Waschprogramm
ist. Wenn ja, d.h. wenn ermittelt wird, dass das Waschprogramm eine Schwellbeladungsmenge
aufweist, die die vorbestimmte Maximalbeladungsmenge überschreitet und/oder ein Voluminös-Wäsche-Waschprogramm
ist, dann schließt sich an den Schritt 3 ein Schritt 4 an, der ein Durchführen eines
Schleudervorgangs mit einer Maximaldrehzahl von 600 min
-1 aufweist, und an den Schritt 4 schließt sich ein Schritt 5 an.
[0023] Wenn im Schritt 3 ermittelt wird, dass das Waschprogramm eine Schwellbeladungsmenge
aufweist, die kleiner oder gleich zu der vorbestimmten Maximalbeladungsmenge ist,
und ein zu jedem Voluminös-Wäsche-Waschprogramm verschiedenes Waschprogramm ist, dann
schließt sich an den Schritt 3 direkt der Schritt 5 an. Der Schritt 5 weist ein Aufbringen
von Wasser auf ein Türschauglas und einen Türdichtring einer Waschmaschine auf, um
diese zu spülen, wobei eine Trommel der Waschmaschine im Stillstand ist, während das
Wasser auf das Türschauglas und/oder den Türdichtring aufgebracht wird. An den Schritt
5 schließt sich ein Schritt 6 an, der ein Endschleudern aufweist. Beim Endschleudern
wird zum Entwässern von sich in der Trommel befindlicher Wäsche die Trommel mit einer
gegenüber dem Schritt 4 erhöhten Drehzahl gedreht, bei der die Wäsche an einem Mantel
der Trommel anliegt und das Wasser aus der Wäsche aufgrund von Zentrifugalkraft aus
dem Gewebe vom Trommelinneren in den Laugenbehälter durch Öffnungen in der Trommel
geschleudert wird.
1. Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine mit einem in einem Gehäuse angeordneten
Laugenbehälter, in dem eine Trommel drehbar gelagert ist, einer frontseitig am Gehäuse
angeordneten Beschickungsöffnung, die mit einer ein Türschauglas aufweisenden Tür
verschließbar ist, einem sich zwischen dem Gehäuse und dem Laugenbehälter um die Beschickungsöffnung
erstreckenden Türdichtring und einer Steuer- und oder Regeleinrichtung, wobei das
Verfahren eine Durchführung eines angewählten Waschprogramms aufweist, das eine Spülphase
umfasst und bei dem im Anschluss an die Spülphase Wasser auf das Türschauglas und
den Türdichtring aufgebracht wird, um das Türschauglas und den Türdichtring zu spülen,
gekennzeichnet durch folgenden Schritt Durchführen eines Schleudervorgangs im Anschluss an die Spülphase
und vor dem Aufbringen des Wassers auf das Türschauglas und den Türdichtring mit einer
Maximaldrehzahl in Abhängigkeit des angewählten Waschprogrammes.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch folgende Schritte
- Ermitteln, ob das angewählte Waschprogramm eine Schwellbeladungsmenge aufweist,
die eine vorbestimmte Maximalbeladungsmenge überschreitet und/oder ein Voluminös-Wäsche-Waschprogramm
ist und
- Durchführen des Schleudervorgangs im Anschluss an die Spülphase und vor dem Aufbringen
des Wassers auf das Türschauglas und den Türdichtring mit der Maximaldrehzahl in Abhängigkeit
davon, ob das Waschprogramm die Schwellbeladungsmenge aufweist, die die vorbestimmte
Maximalbeladungsmenge überschreitet, und/oder das Voluminös-Wäsche-Waschprogramm ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
- bei Ermittlung, dass das Waschprogramm eine Schwellbeladungsmenge aufweist, die
gleich oder kleiner als die vorbestimmte Maximalbeladungsmenge ist, und ein von dem
Voluminös-Wäsche-Waschprogramm verschiedenes Waschprogramm ist, Wasser direkt im Anschluss
an die Spülphase auf das Türschauglas und den Türdichtring aufgebracht wird, um das
Türschauglas und den Türdichtring zu spülen, und
- bei Ermittlung, dass das Waschprogramm eine Schwellbeladungsmenge aufweist, die
die vorbestimmte Maximalbeladungsmenge überschreitet, und/oder das Voluminös-Wäsche-Waschprogramm
ist, der Schleudervorgang mit der Maximaldrehzahl im Anschluss an die Spülphase durchgeführt
wird und anschließend Wasser auf das Türschauglas und/oder den Türdichtring aufgebracht
wird, um das Türschauglas und den Türdichtring zu spülen.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Sensieren einer Beladungsmenge an Wäsche in der Trommel in einer Anfangsphase des
Waschprogramms und lineares oder stufenweises Einstellen der Maximaldrehzahl während
des Schleudervorgangs in Abhängigkeit von der sensierten Beladungsmenge.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Sensieren von Schaum in der Trommel am Ende und/oder im Anschluss an die Spülphase
und lineares oder stufenweises Einstellen der Maximaldrehzahl während des Schleudervorgangs
in Abhängigkeit von der Schaumsensierung.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel im Stillstand ist, während das Wasser auf das Türschauglas und den Türdichtring
aufgebracht wird, um das Türschauglas und den Türdichtring zu spülen.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an die Spülphase während des Schleudervorgangs bei der Maximaldrehzahl
und/oder während des Aufbringens von Wasser auf das Türschauglas und den Türdichtring
eine Ablaufeinrichtung zum Herausführen des Wassers aus dem Laugenbehälter dauerhaft
aktiviert wird.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an die Spülphase während des Schleudervorgangs bei der Maximaldrehzahl
und/oder während des Aufbringens von Wasser auf das Türschauglas und/oder den Türdichtring
eine Ablaufeinrichtung zum Herausführen des Wassers aus dem Laugenbehälter aktiviert
wird, wenn ein Druck in dem Laugenbehälter sensiert wird, der größer als ein vorbestimmter
Schwellenwert ist.
9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Menge an Wasser, das auf das Türschauglas und den Türdichtring aufgebracht wird,
um das Türschauglas und den Türdichtring zu spülen, einer vorbestimmten Wassermenge
entspricht, die vom angewählten Waschprogramm abhängt, und/oder von der sensierten
Beladungsmenge, dem sensierten Schaum und/oder einer Menge eines automatisch dosierten
Waschmittels abhängt, das während des Waschprogramms dem Laugenbehälter zugeführt
wird.
10. Waschmaschine mit einem in einem Gehäuse angeordneten Laugenbehälter, in dem eine
Trommel drehbar gelagert ist, einer frontseitig am Gehäuse angeordneten Beschickungsöffnung,
die mit einer ein Türschauglas aufweisenden Tür verschließbar ist, einem sich zwischen
dem Gehäuse und dem Laugenbehälter um die Beschickungsöffnung erstreckenden Türdichtring
und einer Regel- oder Steuereinrichtung, die eingerichtet ist, ein Verfahren nach
einem der Ansprüche 1 bis 9 zu regeln oder zu steuern.
1. Method for operating a washing machine having a suds container arranged in a housing,
in which container a drum is rotatably mounted, a loading opening arranged on the
front of the housing that can be closed by means of a door having a door inspection
glass, a door sealing ring which extends between the housing and the suds container
around the loading opening, and an open-loop and/or closed-loop control device, the
method comprising carrying out a selected washing programme which comprises a rinsing
phase and in which water is applied to the door inspection glass and the door sealing
ring following the rinsing phase in order to rinse the door inspection glass and the
door sealing ring, characterised by the following step: carrying out a spinning process following the rinsing phase and
before applying the water to the door inspection glass and the door sealing ring at
a maximum rotational speed on the basis of the selected washing programme.
2. Method according to claim 1,
characterised by the following steps
- determining whether the selected washing programme has a threshold load amount that
exceeds a predetermined maximum load amount and/or is a voluminous laundry washing
programme and
- carrying out the spinning process following the rinsing phase and before applying
the water to the door inspection glass and the door sealing ring at the maximum rotational
speed on the basis of whether the washing programme has the threshold load amount
that exceeds the predetermined maximum load amount and/or is the voluminous laundry
washing programme.
3. Method according to claim 2,
characterised in that
- if it is determined that the washing programme has a threshold load amount that
is equal to or smaller than the predetermined maximum load amount and is a washing
programme that is different from the voluminous laundry washing programme, water is
applied to the door inspection glass and the door sealing ring immediately following
the rinsing phase in order to rinse the door inspection glass and the door sealing
ring, and
- if it is determined that the washing programme has a threshold load amount that
exceeds the predetermined maximum load amount and/or is the voluminous laundry washing
programme, the spinning process is carried out at the maximum rotational speed following
the rinsing phase and then water is applied to the door inspection glass and/or the
door sealing ring in order to rinse the door inspection glass and the door sealing
ring.
4. Method according to any of the preceding claims, characterised by sensing a load amount of laundry in the drum in an initial phase of the washing programme
and a linear or step-by-step adjustment of the maximum rotational speed during the
spinning process on the basis of the sensed load amount.
5. Method according to any of the preceding claims, characterised by sensing foam in the drum at the end and/or following the rinsing phase and a linear
or step-by-step adjustment of the maximum rotational speed during the spinning process
on the basis of the sensed foam.
6. Method according to any of the preceding claims, characterised in that the drum is at a standstill while the water is applied to the door inspection glass
and the door sealing ring in order to rinse the door inspection glass and the door
sealing ring.
7. Method according to any of the preceding claims, characterised in that, following the rinsing phase and during the spinning process, at the maximum rotational
speed and/or during the application of water to the door inspection glass and the
door sealing ring, a discharge device for conducting the water out of the suds container
is permanently activated.
8. Method according to any of the preceding claims 1 to 6, characterised in that, following the rinsing phase and during the spinning process, at the maximum rotational
speed and/or during the application of water to the door inspection glass and/or the
door sealing ring, a discharge device for conducting the water out of the suds container
is activated when a pressure is sensed in the suds container that is greater than
a predetermined threshold.
9. Method according to any of the preceding claims, characterised in that an amount of water which is applied to the door inspection glass and the door sealing
ring in order to rinse the door inspection glass and the door sealing ring corresponds
to a predetermined amount of water which depends on the selected washing programme
and/or on the sensed load amount, the sensed foam and/or an amount of an automatically
dosed detergent which is fed to the suds container during the washing programme.
10. Washing machine having a suds container arranged in a housing, in which container
a drum is rotatably mounted, a loading opening arranged at the front of the housing
that can be closed by means of a door having a door inspection glass, a door sealing
ring that extends between the housing and the suds container around the loading opening,
and an open-loop and/or closed-loop control device that is configured to control a
method according to any of claims 1 to 9.
1. Procédé de fonctionnement d'une machine à laver comportant une cuve à lessive disposée
dans un boîtier, dans laquelle un tambour est monté rotatif, une ouverture de chargement
disposée sur l'avant du boîtier, laquelle peut être fermée au moyen d'une porte présentant
un hublot de porte, une bague d'étanchéité de porte s'étendant entre le boîtier et
la cuve à lessive autour de l'ouverture de chargement et un dispositif de commande
et/ou de régulation, le procédé présentant l'exécution d'un programme de lavage sélectionné
qui comprend une phase de rinçage et dans lequel, après la phase de rinçage, de l'eau
est appliquée sur le hublot de porte et la bague d'étanchéité de porte afin de rincer
le hublot de porte et la bague d'étanchéité de porte, caractérisé par l'étape suivante : exécution d'un processus d'essorage après la phase de rinçage
et avant l'application d'eau sur le hublot de porte et la bague d'étanchéité de porte
à une vitesse maximale en fonction du programme de lavage sélectionné.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé par les étapes suivantes :
- détermination du fait de savoir si le programme de lavage sélectionné présente une
quantité de charge seuil qui dépasse une quantité de charge maximale prédéterminée
et/ou est un programme de lavage de linge volumineux et
- exécution du processus d'essorage après la phase de rinçage et avant l'application
d'eau sur le hublot de porte et la bague d'étanchéité de porte à la vitesse maximale
selon que le programme de lavage présente la quantité de charge seuil qui dépasse
la quantité de charge maximale prédéterminée et/ou est le programme de lavage de linge
volumineux.
3. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
- lorsqu'il est déterminé que le programme de lavage présente une quantité de charge
seuil égale ou inférieure à la quantité de charge maximale prédéterminée et qu'il
s'agit d'un programme de lavage qui diffère du programme de lavage de linge volumineux,
de l'eau est immédiatement appliquée sur le hublot de porte et la bague d'étanchéité
de porte après la phase de rinçage afin de rincer le hublot de porte et la bague d'étanchéité
de porte, et
- lorsqu'il est déterminé que le programme de lavage présente une quantité de charge
seuil qui dépasse la quantité de charge maximale prédéterminée et/ou est le programme
de lavage de linge volumineux, le processus d'essorage est exécuté à la vitesse maximale
après la phase de rinçage, puis de l'eau est appliquée sur le hublot de porte et/ou
la bague d'étanchéité de porte afin de rincer le hublot de porte et la bague d'étanchéité
de porte.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la détection d'une quantité de charge de linge dans le tambour lors d'une phase initiale
du programme de lavage et le réglage linéaire ou progressif de la vitesse maximale
pendant le processus d'essorage en fonction de la quantité de charge détectée.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la détection de mousse dans le tambour à la fin et/ou après la phase de rinçage et
le réglage linéaire ou progressif de la vitesse maximale pendant le processus d'essorage
en fonction de la détection de mousse.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tambour est à l'arrêt pendant que l'eau est appliquée sur le hublot de porte et
la bague d'étanchéité de porte afin de rincer le hublot de porte et la bague d'étanchéité
de porte.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'après la phase de rinçage pendant le processus d'essorage à la vitesse maximale et/ou
pendant l'application d'eau sur le hublot de porte et la bague d'étanchéité de porte,
un dispositif d'évacuation permettant d'amener l'eau hors de la cuve à lessive est
activé en permanence.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes 1 à 6, caractérisé en ce qu'après la phase de rinçage pendant le processus d'essorage à la vitesse maximale et/ou
pendant l'application d'eau sur le hublot de porte et/ou la bague d'étanchéité de
porte, un dispositif d'évacuation permettant d'amener l'eau hors de la cuve à lessive
est activé lorsqu'une pression supérieure à une valeur seuil prédéterminée est détectée
dans la cuve à lessive.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une quantité d'eau, appliquée sur le hublot de porte et la bague d'étanchéité de porte
afin de rincer le hublot de porte et la bague d'étanchéité de porte, correspond à
une quantité d'eau prédéterminée qui dépend du programme de lavage sélectionné et/ou
de la quantité de charge détectée, de la mousse détectée et/ou d'une quantité de détergent
dosé automatiquement, lequel est introduit dans la cuve à lessive pendant le programme
de lavage.
10. Machine à laver comportant une cuve à lessive disposée dans un boîtier, dans laquelle
un tambour est monté rotatif, une ouverture de chargement disposée sur l'avant du
boîtier, laquelle peut être fermée par une porte présentant un hublot de porte, une
bague d'étanchéité de porte s'étendant entre le boîtier et la cuve à lessive autour
de l'ouverture de chargement, et un dispositif de régulation ou de commande configuré
pour régler ou commander un procédé selon l'une des revendications 1 à 9.

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