[0001] Die Erfindung betrifft eine Schienen-Schleifmaschine zum Schleifen von Schienen eines
Gleises gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 20 2017 000 696 U1 ist eine Schienen-Schleifmaschine bekannt, deren Schleifeinheit flexibel verstellbar
ist. Hierzu weist die Schleifmaschine einen Querschlitten auf, der an einem Maschinenrahmen
verschiebbar gelagert ist. An dem Querschlitten ist ein Zwischenrahmen befestigt,
an dem höhenverstellbar und um eine vertikale Achse verschwenkbar ein Motorrahmen
gelagert ist. An dem Motorrahmen ist wiederum die Schleifeinheit verschwenkbar gelagert.
[0003] Aus der
US 1,772,636 A ist eine Schienen-Schleifmaschine bekannt, die einen auf Schienen verfahrbaren Maschinenrahmen
umfasst. Auf dem maschinenrahmen ist ein Querschlitten verschiebbar gelagert, an dem
ein Schleifaggregat höhenverstellbar angeordnet ist.
[0004] Aus der
CN 106 192 630 A ist eine Schienen-Schleifmaschine mit einem auf Schienen verfahrbaren Maschinenrahmen
bekannt, auf dem ein Querschlitten verschiebbar gelagert ist. Auf dem Querschlitten
ist ein weiterer Querschlitten mittels einer Spindel verschiebbar gelagert. An dem
weiteren Querschlitten ist eine Höhenverstelleinrichtung mit einem daran angeordneten
Schleifaggregat befestigt.
[0005] Aus der
WO 2017/017 432 A1 ist eine Schienen-Schleifmaschine mit einem auswechselbaren Schleifaggregat bekannt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfach und stabil aufgebaute Schienen-Schleifmaschine
zu schaffen, die eine flexible Verstellbarkeit der Schleifeinheit ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Schienen-Schleifmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Dadurch, dass der Querschlitten einen geschlossenen Querschlittenrahmen
umfasst, ist der Querschlitten äußerst stabil, sodass an dem Querschlitten in einfacher
Weise die Schleifeinheit flexibel verstellbar und stabil angeordnet werden kann. Der
Querschlittenrahmen bildet insbesondere einen geschlossenen Ringkörper, der im Vergleich
zu einem aus dem Stand der Technik bekannten U-förmigen Körper stabiler ist. Der Querschlittenrahmen
erstreckt sich in der Längsrichtung und in der Querrichtung. Durch den geschlossenen
Querschlittenrahmen ist der Querschlitten zur Anordnung der flexibel verstellbaren
Schleifeinheit einfach nutzbar.
[0008] Der Querschlittenrahmen erstreckt sich in der Längsrichtung, die einer Verschieberichtung
der Schienen-Schleifmaschine entspricht und nachfolgend auch als x-Richtung bezeichnet
ist. Ferner erstreckt sich der geschlossene Querschlittenrahmen in der Querrichtung,
die senkrecht zu der Längsrichtung verläuft und nachfolgend auch als y-Richtung bezeichnet
ist. Eine Vertikalrichtung, die senkrecht zu der Längsrichtung und der Querrichtung
verläuft, ist nachfolgend auch als z-Richtung bezeichnet. Die x-, y- und z-Richtung
bilden ein kartesisches Koordinatensystem.
[0009] Der Führungsrahmen gewährleistet einen einfachen und stabilen Aufbau sowie eine flexible
Verstellbarkeit der Schleifeinheit. Der Führungsrahmen ermöglicht in einfacher Weise
eine Anordnung der Schleifeinheit derart, dass die Schleifeneinheit um eine Schwenkachse
verschwenkbar ist und in einer Vertikalrichtung linear verstellbar ist. Der Führungsrahmen
ist verschwenkbar an dem Querschlitten gelagert. Der Führungsrahmen ist insbesondere
an dem geschlossenen Querschlittenrahmen angeordnet, sodass der Führungsrahmen den
Querschlittenrahmen zusätzlich versteift. Die Schleifeinheit ist vorzugsweise an zwei
Seiten an dem Führungsrahmen gelagert, insbesondere mittels eines Schleifeinheit-Trägers.
Der Führungsrahmen ist an dem Querschlittenrahmen verschwenkbar gelagert, sodass die
Schleifeinheit in der Vertikalrichtung linear verlagerbar ist und um eine Schwenkachse
verschwenkbar ist.
[0010] Durch die parallel zu der Längsrichtung verlaufende Schwenkachse ist es möglich,
die Schiene seitlich schleifend zu bearbeiten. Vorzugsweise ist der Führungsrahmen
um mindestens 60°, insbesondere um mindestens 90°, und insbesondere um mindestens
120° um die Schwenkachse verschwenkbar. Vorzugsweise ist der Führungsrahmen mittels
zwei Schwenklagern an dem geschlossenen Querschlittenrahmen gelagert. Hierzu weist
der Führungsrahmen beispielsweise zwei Führungssäulen auf, die verschwenkbar an dem
geschlossenen Querschlittenrahmen gelagert sind. Der Führungsrahmen ist insbesondere
mittels eines Führungsrahmen-Antriebs um die Schwenkachse verschwenkbar. Der Führungsrahmen-Antrieb
ist beispielsweise manuell betätigbar. Der Führungsrahmen-Antrieb umfasst beispielsweise
einen Spindelantrieb oder einen Zahnstangenantrieb.
[0011] Eine Schienen-Schleifmaschine nach Anspruch 2 gewährleistet einen einfachen und stabilen
Aufbau. Durch die Querträger und die Längsträger wird in einfacher Weise der geschlossene
Querschlittenrahmen ausgebildet. Die Querträger erstrecken sich in der Querrichtung
und sind in der Längsrichtung zueinander beabstandet. Die Querträger verlaufen insbesondere
parallel zueinander. Die Längsträger verbinden die Querträger miteinander.
[0012] Die Längsträger erstrecken sich in Längsrichtung und sind in der Querrichtung zueinander
beabstandet. Die Längsträger verlaufen insbesondere parallel zueinander. Vorzugsweise
sind die Querträger und die Längsträger endseitig miteinander verbunden, sodass der
geschlossene Querschlittenrahmen in Draufsicht eine Rechteckform hat.
[0013] Eine Schienen-Schleifmaschine nach Anspruch 3 gewährleistet einen einfachen und stabilen
Aufbau sowie eine flexible Verstellbarkeit der Schleifeinheit. Der Querschlitten umfasst
erste Querschlitten-Führungsrollen, die - in der Vertikalrichtung betrachtet - oberhalb
von zweiten Querschlitten-Führungsrollen angeordnet sind. Die ersten Querschlitten-Führungsrollen
liegen gegen eine Oberseite des Maschinenrahmens an, wohingegen die zweiten Querschlitten-Führungsrollen
gegen eine Unterseite des Maschinenrahmens anliegen. Der Maschinenrahmen verläuft
somit - in Vertikalrichtung betrachtet - zwischen den ersten Querschlitten-Führungsrollen
und den zweiten Querschlitten-Führungsrollen. An jedem der Querträger des Querschlittenrahmens
sind beispielsweise mindestens zwei erste Querschlitten-Führungsrollen und mindestens
eine zweite Querschlitten-Führungsrolle angeordnet, sodass der Querschlitten exakt
und stabil bzw. spielfrei an dem Maschinenrahmen geführt ist. Die Querschlitten-Führungsrollen
sind insbesondere selbstzentrierend ausgebildet, sodass sich diese an dem Maschinenrahmen
aufgrund ihrer Querschnittsform selbst zentrieren bzw. ausrichten. Zum Verlagern des
Querschlittens in der Querrichtung weist die Schienen-Schleifmaschine vorzugsweise
einen Querschlitten-Spindelantrieb auf, der beispielsweise manuell betätigbar ist.
[0014] Eine Schienen-Schleifmaschine nach Anspruch 4 gewährleistet einen einfachen und stabilen
Aufbau sowie eine flexible Verstellbarkeit der Schleifeinheit. Die Führungssäulen
und der diese verbindende Verbindungsträger bilden vorzugsweise eine U-Form aus. Die
Führungssäulen sind, insbesondere endseitig, an dem geschlossenen Querschlittenrahmen
angeordnet. Vorzugsweise sind die Führungssäulen verschwenkbar an den Querträgern
angelenkt. Die Führungssäulen verlaufen parallel zueinander und ermöglichen eine linear
verstellbare Anordnung der Schleifeinheit. Der Verbindungsträger verbindet und stabilisiert
die Führungssäulen. An dem Verbindungsträger ist insbesondere ein Schleifeinheit-Spindelantrieb
zum linearen Verlagern der Schleifeinheit in der Vertikalrichtung befestigt. Der Schleifeinheit-Spindelantrieb
ist beispielsweise manuell betätigbar. Der Verbindungsträger verbindet die Führungssäulen
an einem dem Querschlitten abgewandten Ende des Führungsrahmens, sodass die an dem
Führungsrahmen angeordnete Schleifeinheit einen freien Zugang zu der Schiene hat.
[0015] Eine Schienen-Schleifmaschine nach Anspruch 5 gewährleistet einen einfachen und stabilen
Aufbau. Der Schleifeinheit-Träger ist verlagerbar an dem Führungsrahmen angeordnet
und stabilisiert den Führungsrahmen in einfacher Weise. Vorzugsweise weist der Schleifeinheit-Träger
zwei Trägersäulen auf, die beidseitig an dem Führungsrahmen, insbesondere an den zugehörigen
Führungssäulen geführt sind. Der Schleifeinheit-Träger weist vorzugsweise eine Fixiereinrichtung
auf, sodass die Schleifeinheit in einer gewünschten Schleifposition relativ zu dem
Führungsrahmen fixierbar ist.
[0016] Eine Schienen-Schleifmaschine nach Anspruch 6 gewährleistet einen einfachen und stabilen
Aufbau. Dadurch, dass der Schleifeinheit-Träger einen geschlossenen Trägerrahmen umfasst,
werden eine einfache und stabile Befestigung der Schleifeinheit und zusätzlich eine
Stabilisierung des Führungsrahmens ermöglicht. Der Trägerrahmen umfasst zwei Trägersäulen,
die im Wesentlichen in der Vertikalrichtung verlaufen und an den Führungssäulen verschiebbar
gelagert sind. Vorzugsweise sind die Trägersäulen rohrförmig ausgebildet, sodass diese
in einfacher und zuverlässiger Weise an den Führungssäulen geführt sind. Die Führungssäulen
erstrecken sich hierzu jeweils durch eine der Trägersäulen. Die Trägersäulen sind
durch Längsträger miteinander verbunden. Die Längsträger erstrecken sich im Wesentlichen
in der Längsrichtung und sind in der Vertikalrichtung beabstandet zueinander angeordnet.
Die Längsträger verbinden die Trägersäulen im Wesentlichen endseitig. An einem dem
Querschlitten zugewandten ersten Längsträger ist die Schleifeinheit befestigt. Die
Schleifeinheit ist relativ zu dem Schleifeinheit-Träger fest angeordnet, also nicht
verlagerbar. An einem dem Querschlitten abgewandten zweiten Längsträger ist insbesondere
ein Schleifeinheit-Spindelantrieb zum Verlagern des Schleifeinheit-Trägers in der
Vertikalrichtung befestigt. Der geschlossene Trägerrahmen begrenzt einen Innenraum,
in dem zumindest teilweise ein Antriebsmotor der Schleifeinheit angeordnet ist.
[0017] Eine Schienen-Schleifmaschine nach Anspruch 7 gewährleistet einen einfachen und stabilen
Aufbau sowie eine flexible Verstellbarkeit der Schleifeinheit. Dadurch, dass der Schleifeinheit-Träger
verlagerbar an den Führungssäulen gelagert ist, werden der Führungsrahmen sowie der
Schleifeinheit-Träger stabilisiert. Durch den Querschlitten, den Führungsrahmen und
den Schleifeinheit-Träger ist die Schleifeinheit in einfacher und flexibler Weise
zur Bearbeitung der jeweiligen Schiene verstellbar.
[0018] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste perspektivische Ansicht einer Schienen-Schleifmaschine,
- Fig. 2
- eine zweite perspektivische Ansicht der Schienen-Schleifmaschine in Figur 1,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Schienen-Schleifmaschine in Figur 1,
- Fig. 4
- eine Schnittansicht der Schienen-Schleifmaschine entlang der Schnittlinie IV-IV in
Figur 3,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf einen Maschinenrahmen und einen daran geführten Querschlitten
der Schienen-Schleifmaschine,
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht des Querschlittens und einer Schleifeinheit, die mittels
eines Führungsrahmens und eines Schleifeinheit-Trägers linear verlagerbar und verschwenkbar
an dem Querschlitten gelagert ist, und
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht entsprechend Figur 6 ohne die Schleifeinheit.
[0019] Eine Schienen-Schleifmaschine 1 dient zum Schleifen jeweils einer Schiene 2 eines
Gleises und weist einen Maschinenrahmen 3 auf, der über Führungsrollen 4 auf der Schiene
2 geführt ist. Der Maschinenrahmen 3 ist über einen Querausleger 5 auf der weiteren
Schiene 2 des Gleises über Führungsrollen 4 abgestützt. An dem Maschinenrahmen 3 ist
ein Handgriff 6 angeordnet, mittels dem die Schleifmaschine 1 manuell auf den Schienen
2 verschiebbar ist. Die Führungsrollen 4 definieren eine Verschieberichtung der Schleifmaschine
1, die nachfolgend auch als Längsrichtung oder x-Richtung bezeichnet ist.
[0020] Der Maschinenrahmen 3 weist Maschinenrahmen-Längsträger 7, 8 und Maschinenrahmen-Querträger
9, 10 auf, die miteinander verbunden sind, sodass der Maschinenrahmen 3 eine geschlossene
Form hat. Die Maschinenrahmen-Längsträger 7, 8 erstrecken sich in der x-Richtung und
sind in einer senkrecht zu der x-Richtung verlaufenden y-Richtung beabstandet zueinander.
Die y-Richtung ist nachfolgend auch als Querrichtung bezeichnet. Die Maschinenrahmen-Querträger
9, 10 verlaufen in der y-Richtung und sind in der x-Richtung zueinander beabstandet.
Die Maschinenrahmen-Querträger 9, 10 sind endseitig an den Maschinenrahmen-Längsträgern
7, 8 befestigt, sodass der Maschinenrahmen 3 eine Rechteckform hat. Der Querausleger
5 ist teleskopartig verschiebbar in den Maschinenrahmen-Querträgern 9, 10 angeordnet,
sodass die Führungsrollen 4 in der y-Richtung veränderbar zueinander beabstandet sind.
[0021] An dem Maschinenrahmen 3 ist ein Querschlitten 11 gelagert. Der Querschlitten 11
ist mittels eines Querschlitten-Spindelantriebs 12 in der y-Richtung relativ zu dem
Maschinenrahmen 3 verlagerbar. Der Querschlitten 11 weist einen geschlossenen Querschlittenrahmen
13 auf, der durch Längsträger 14, 15 und durch Querträger 16, 17 gebildet ist. Die
Längsträger 14, 15 erstrecken sich in der x-Richtung und sind in der y-Richtung voneinander
beabstandet. Die Längsträger 14, 15 sind mittels der Querträger 16, 17 endseitig miteinander
verbunden, sodass der Querschlittenrahmen 13 in Draufsicht eine Rechteckform hat.
Die Querträger 16, 17 erstrecken sich in der y-Richtung und sind in der x-Richtung
zueinander beabstandet.
[0022] Die Querträger 16, 17 umfassen jeweils einen ersten Abschnitt 18, der die Längsträger
14, 15 miteinander verbindet, und einen zweiten Abschnitt 19, der sich ungefähr mittig
von dem jeweiligen ersten Abschnitt 18 - in einer Vertikalrichtung betrachtet - nach
unten erstreckt. Die Vertikalrichtung ist nachfolgend auch als z-Richtung bezeichnet
und verläuft senkrecht zu der x- und der y-Richtung. Die x-, y- und z-Richtung bilden
somit ein kartesisches Koordinatensystem.
[0023] An dem jeweiligen ersten Abschnitt 18 sind beidseitig des zugehörigen zweiten Abschnitts
19 erste Querschlitten-Führungsrollen 20 drehbar an dem jeweiligen Querträger 16,
17 gelagert. Darüber hinaus ist an dem jeweiligen zweiten Abschnitt 19 eine zweite
Querschlitten-Führungsrolle 21 drehbar an dem jeweiligen Querträger 16, 17 gelagert.
Die ersten Querschlitten-Führungsrollen 20 sind in der z-Richtung beabstandet zu den
zweiten Querschlitten-Führungsrollen 21 gelagert, sodass die ersten Querschlitten-Führungsrollen
20 an einer Oberseite des Maschinenrahmens 3 anliegen, wohingegen die zweiten Querschlitten-Führungsrollen
21 an einer Unterseite des Maschinenrahmens 3 anliegen. Die Querschlitten-Führungsrollen
20, 21 haben eine selbstzentrierende Querschnittsform, sodass der Querschlitten 11
selbstzentrierend an dem Maschinenrahmen 3 geführt ist.
[0024] Der Querschlitten-Spindelantrieb 12 ist an dem Querschlitten 11 und dem Maschinenrahmen
3 befestigt und manuell mittels eines Handrades 22 betätigbar, sodass der Querschlitten
11 in der y-Richtung verlagerbar ist.
[0025] An dem Querschlitten 11 ist ein Führungsrahmen 23 um eine Schwenkachse 24 verschwenkbar
gelagert. Der Führungsrahmen 23 umfasst zwei Führungssäulen 25, 26 und einen die Führungssäulen
25, 26 verbindenden Verbindungsträger 27. Die Führungssäulen 25, 26 sind endseitig
jeweils an einem der zweiten Abschnitte 19 der Querträger 16, 17 angeordnet. Hierzu
sind die Führungssäulen 25, 26 mittels eines jeweiligen Schwenklagers 28, 29 mit dem
Querschlittenrahmen 13 verbunden. Die Schwenklager 28, 29 umfassen Schwenkstifte,
die sich ausgehend von den zweiten Abschnitten 19 durch zugehörige Bohrungen in den
Führungssäulen 25, 26 erstrecken und so die Schwenkachse 24 ausbilden. Die Schwenkachse
24 verläuft parallel zu der x-Richtung. Der geschlossenen Querschlittenrahmen 13 begrenzt
- in Draufsicht betrachtet - einen Innenraum, in dem der Führungsrahmen 23 gelagert
ist.
[0026] Die Führungssäulen 25, 26 verlaufen parallel zueinander und sind an einem der Schwenkachse
24 gegenüberliegenden Ende mittels des Verbindungsträgers 27 verbunden. Der Führungsrahmen
23 weist somit eine U-Form auf. Zum Verschwenken des Führungsrahmens 23 weist die
Schleifmaschine 1 einen Führungsrahmen-Antrieb 30 auf. Der Führungsrahmen-Antrieb
30 ist an dem Querschlitten 11 und dem Führungsrahmen 23 befestigt und manuell mittels
eines Handrades 31 betätigbar. Der Führungsrahmen 23 ist relativ zu dem Querschlitten
11 um mindestens 60°, insbesondere um mindestens 90°, und insbesondere um mindestens
120° um die Schwenkachse 24 verschwenkbar.
[0027] Die Schleifmaschine 1 weist eine Schleifeinheit 32 auf, die mittels eines Schleifeinheit-Trägers
33 an dem Führungsrahmen 23 gelagert ist. Die Schleifeinheit 32 ist somit mittels
des Querschlittens 11 in der y-Richtung verlagerbar und mittels des Führungsrahmens
23 um die Schwenkachse 24 verschwenkbar. Der Schleifeinheit-Träger 33 ist in der z-Richtung
verlagerbar an dem Führungsrahmen 23 angeordnet. Der Schleifeinheit-Träger 33 umfasst
einen geschlossenen Trägerrahmen 34. Der Trägerrahmen 34 wird durch Trägersäulen 35,
36 und diese verbindende Längsträger 37, 38 gebildet. Die Trägersäulen 35, 36 sind
rohrförmig ausgebildet. Die Führungssäulen 25, 26 erstrecken sich durch jeweils eine
der Trägersäulen 35, 36, sodass diese verlagerbar an den Führungssäulen 25, 26 geführt
sind. Die Trägersäulen 35, 36 sind endseitig durch die Längsträger 37, 38 verbunden,
sodass der Trägerrahmen 34 die geschlossene Form ausbildet. Die Längsträger 37, 38
erstrecken sich in der x-Richtung und sind in der z-Richtung zueinander beabstandet.
An dem dem Querschlitten 11 zugewandten ersten Längsträger 37 ist die Schleifeinheit
32 fest, also nicht verlagerbar, befestigt. Zum Verlagern des Trägerrahmens 34 weist
die Schleifmaschine 1 einen Schleifeinheit-Spindelantrieb 39 auf, der an dem Verbindungsträger
27 und an dem zweiten Längsträger 38 befestigt ist, der dem Querschlitten 11 abgewandt
ist. Der Schleifeinheit-Spindelantrieb 39 ist manuell mittels eines Handrades 40 betätigbar.
[0028] Die Schleifeinheit 32 weist einen Antriebsmotor 41 und ein Schleifwerkzeug 42 auf,
das mittels des Antriebsmotors 41 um eine Drehachse 43 drehantreibbar ist. Das Schleifwerkzeug
42 ist - in der z-Richtung betrachtet - unterhalb des Längsträgers 37 angeordnet,
wohingegen der Antriebsmotor 41 oberhalb des Längsträgers 37 angeordnet ist. Der Antriebsmotor
41 erstreckt sich zumindest teilweise in einen Innenraum, der durch den Trägerrahmen
34 begrenzt ist.
[0029] Die Schleifmaschine 1 weist aufgrund des geschlossenen Maschinenrahmens 3, des geschlossenen
Querschlittenrahmens 13 und des geschlossenen Trägerrahmens 34 einen einfachen und
stabilen Aufbau auf. Durch den linear verlagerbaren Querschlitten 11, den verschwenkbaren
Führungsrahmen 23 und den linear verlagerbaren Schleifeinheit-Träger 33 bzw. Trägerrahmen
34 ist die Schleifeinheit 32 in flexibler Weise zum Schleifen von Schienen 2 verstellbar.
1. Schienen-Schleifmaschine zum Schleifen von Schienen eines Gleises mit
- einem Maschinenrahmen (3),
- mehreren Führungsrollen (4) zum manuellen Verschieben der Schienen-Schleifmaschine
(1) in einer Längsrichtung (x), die an dem Maschinenrahmen (3) drehbar gelagert sind,
- einem Querschlitten (11),
-- der in einer Querrichtung (y) verlagerbar an dem Maschinenrahmen (3) gelagert ist,
und
-- der einen geschlossenen Querschlittenrahmen (13) umfasst,
- einer Schleifeinheit (32), die mittels des Querschlittens (11) in der Querrichtung
(y) verlagerbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Querschlitten (11) ein Führungsrahmen (23) angeordnet ist,
dass an dem Führungsrahmen (23) die Schleifeinheit (32) in einer Vertikalrichtung (z)
verlagerbar gelagert ist,
dass der Führungsrahmen (23) an dem Querschlitten (11) um eine parallel zu der Längsrichtung
(x) verlaufende Schwenkachse (24) verschwenkbar gelagert ist, und
dass die Schleifeinheit (32) zum Verschwenken um die Schwenkachse (24) an dem Führungsrahmen
(23) angeordnet ist.
2. Schienen-Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Querschlittenrahmen (13) sich in der Querrichtung (y) erstreckende Querträger
(16, 17) umfasst, die mit sich in der Längsrichtung (x) erstreckenden Längsträger
(14, 15) verbunden sind.
3. Schienen-Schleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Querschlitten (11) zum Verlagern in der Querrichtung (y) mehrere Querschlitten-Führungsrollen
(20, 21) umfasst, die in einer Vertikalrichtung (z) beanstandet zueinander angeordnet
sind.
4. Schienen-Schleifmaschine nacheinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Führungsrahmen (23) zwei Führungssäulen (25, 26) und einen diese verbindenden
Verbindungsträger (27) umfasst.
5. Schienen-Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schleifeinheit (32) an einem Schleifeinheit-Träger (33) befestigt ist, der in
der Vertikalrichtung (z) verlagerbar an dem Führungsrahmen (23) gelagert ist.
6. Schienen-Schleifmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schleifeinheit-Träger (33) einen geschlossenen Trägerrahmen (34) umfasst.
7. Schienen-Schleifmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schleifeinheit-Träger (33) verlagerbar an Führungssäulen (25, 26) des Führungsrahmens
(23) gelagert ist.
1. Rail grinding machine for grinding rails of a track, having
- a machine frame (3),
- a plurality of guide rollers (4) for manual movement of the rail grinding machine
(1) in a longitudinal direction (x), which are rotatably mounted on the machine frame
(3),
- a cross slide (11),
-- which is mounted on the machine frame (3) in such a manner as to be movable in
a transverse direction (y), and
-- which comprises a closed cross slide frame (13),
- a grinding unit (32), which is movable in the transverse direction (y) by means
of the cross slide (11),
characterized
in that a guide frame (23) is arranged on the cross slide (11),
in that the grinding unit (32) is mounted on the guide frame (23) in such a manner as to
be movable in a vertical direction (z),
in that the guide frame (23) is mounted on the cross slide (11) in such a manner as to be
pivotable about a pivoting axis (24) extending parallel to the longitudinal direction
(x), and
in that the grinding unit (32) is arranged on the guide frame (23) for pivoting about the
pivoting axis (24).
2. Rail grinding machine as claimed in claim 1, characterized in that the cross slide frame (13) comprises crossmembers (16, 17) which extend in the transverse
direction (y) and are connected to longitudinal members (14, 15) extending in the
longitudinal direction (x).
3. Rail grinding machine as claimed in claim 1 or 2, characterized in that, for movement in the transverse direction (y), the cross slide (11) comprises a plurality
of cross slide guide rollers (20, 21), which are arranged spaced apart in a vertical
direction (z).
4. Rail grinding machine as claimed in any of claims 1 to 3, characterized
in that the guide frame (23) comprises two guide columns (25, 26) and a connecting member
(27) connecting said columns.
5. Rail grinding machine as claimed in any of claims 1 to 4, characterized
in that the grinding unit (32) is secured on a grinding unit support (33) which is mounted
on the guide frame (23) in such a manner as to be movable in the vertical direction
(z).
6. Rail grinding machine as claimed in claim 5, characterized in that the grinding unit support (33) comprises a closed support frame (34).
7. Rail grinding machine as claimed in claim 5 or 6, characterized in that the grinding unit support (33) is mounted movably on guide columns (25, 26) of the
guide frame (23).
1. Machine à meuler des rails destinée au meulage des rails d'une voie avec
- un châssis de machine (3),
- plusieurs galets de guidage (4) destinés au déplacement manuel de la machine à meuler
des rails (1) dans une direction longitudinale (x), qui sont montés de manière rotative
sur le châssis de machine (3),
- un chariot transversal (11),
-- qui est monté sur le châssis de machine (3) de manière à pouvoir être déplacé dans
une direction transversale (y), et
-- qui comprend un châssis de chariot transversal fermé (13),
- une unité de meulage (32) qui peut être déplacée dans la direction transversale
(y) au moyen du chariot transversal (11),
caractérisée
en ce qu'un cadre de guidage (23) est disposé sur le chariot transversal (11),
en ce que l'unité de meulage (32) est montée sur le cadre de guidage (23) de manière à pouvoir
être déplacée dans une direction verticale (z),
en ce que le cadre de guidage (23) est monté sur le chariot transversal (11) de manière à pouvoir
pivoter autour d'un axe de pivotement (24) s'étendant parallèlement à la direction
longitudinale (x), et
en ce que l'unité de meulage (32) est disposée sur le cadre de guidage (23) pour pivoter autour
de l'axe de pivotement (24).
2. Machine à meuler des rails selon la revendication 1, caractérisée en ce que le châssis de chariot transversal (13) comprend des traverses (16, 17) s'étendant
dans la direction transversale (y), qui sont reliées à des longerons (14, 15) s'étendant
dans la direction longitudinale (x).
3. Machine à meuler des rails selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le chariot transversal (11) comprend, pour le déplacement dans la direction transversale
(y), plusieurs galets de guidage de chariot transversal (20, 21) qui sont disposés
de manière espacée les uns par rapport aux autres dans une direction verticale (z).
4. Machine à meuler des rails selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée
en ce que le cadre de guidage (23) comprend deux colonnes de guidage (25, 26) et un support
de liaison (27) reliant celles-ci.
5. Machine à meuler des rails selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée
en ce que l'unité de meulage (32) est fixée sur un support d'unité de meulage (33) qui est
monté sur le cadre de guidage (23) de manière à pouvoir être déplacé dans la direction
verticale (z).
6. Machine à meuler des rails selon la revendication 5, caractérisée en ce que le support d'unité de meulage (33) comprend un cadre de support fermé (34).
7. Machine à meuler des rails selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que le support d'unité de meulage (33) est monté de manière déplaçable sur des colonnes
de guidage (25, 26) du cadre de guidage (23).