| (19) |
 |
|
(11) |
EP 3 766 383 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
06.09.2023 Patentblatt 2023/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.07.2020 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
REGALBODENBAUSATZ
SHELVING KIT
MODULE DE FOND DE RAYONNAGE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
16.07.2019 DE 202019103914 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
20.01.2021 Patentblatt 2021/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Regalfuchs GmbH & Co. KG |
|
81929 München (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Gerwien, Alexander
85757 Karlsfeld (DE)
- Gerwien, Andreas
85591 Vaterstetten (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Manitz Finsterwald
Patent- und Rechtsanwaltspartnerschaft mbB |
|
Martin-Greif-Strasse 1 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 20 007 202
|
US-A1- 2013 284 686
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Regalbodenbausatz, insbesondere für Systemregale mit
vertikalen Pfosten und die Pfosten verbindenden horizontalen Streben, mit zwei Längsleisten
und einer oder mehreren Querleisten, die mit ihren beiden Enden jeweils an einer der
beiden Längsleisten verankerbar sind und mit diesen im montierten Zustand den Regalboden
aufspannen.
[0002] Systemregale aus vertikalen Pfosten und horizontalen Streben können platzsparend
verpackt und versandt werden. Die Einzelteile werden dann vor Ort montiert. In das
montierte Regal können Regalböden verschiedener Art eingesetzt werden.
[0003] Ein Regallager mit zumindest zwei sich im Wesentlichen vertikal erstreckenden Wangen
und zumindest zwei sich im Wesentlichen horizontal erstreckenden Querträgern, die
jeweils in im Wesentlichen gleicher Höhe des Regallagers die Wangen miteinander verbinden,
ist aus der
DE 200 07 202 U1 bekannt. Zwischen den Querträgern ist zumindest ein sich im Wesentlichen horizontal
erstreckendes Bodenelement anordenbar, auf dessen Oberseite das Lagergut zur Anlage
bringbar ist, wobei die Querträger aus einem im Querschnitt offenen Längsprofil hergestellt
sind.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Regalbodenbausatz anzugeben, der ebenfalls platzsparend
verpackt und versandt werden kann und der zudem einfach herzustellen und zu montieren
ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch einen Regalbodenbausatz der genannten Art gelöst, bei dem
die Längsleisten mindestens abschnittsweise ein U-Profil mit einem ersten Profilschenkel,
einem gegenüberliegenden zweiten Profilschenkel und einer die Profilschenkel verbindenden
Basis umfassen und bei dem in jeweils einem ersten U-Profilschenkel mindestens eine
Durchtrittsöffnung zum Einsetzen des Endes einer Querleiste vorhanden ist, wobei die
Längsleisten zum Einhängen in Horizontalstreben eines Systemregals ausgebildet sind.
[0006] Der erfindungsgemäße Bausatz besteht im Wesentlichen nur aus U-Profilen und Querleisten,
die bevorzugt als Rundrohre ausgebildet sind. Die Querleisten müssen bei der Montage
lediglich in die Aussparungen zweier gegenüberliegend angeordneter U-Profile eingesteckt
werden. Durch die Verwendung von U-Profilen für die Längsleisten erhält der Regalboden
zudem eine hohe Festigkeit. Über eine Variation der Länge der Querleisten können besonders
einfach Regalböden unterschiedlicher Tiefe zur Verfügung gestellt werden.
[0007] Die Längsleisten des erfindungsgemäßen Regalbodenbausatzes sind zum Einhängen in
Horizontalstreben eines Systemregals ausgebildet. Der Regalboden braucht dann nicht
selbst Verbindungsmittel zu den vertikalen Pfosten des Systemregals aufzuweisen. Durch
das einfache Einhängen in die horizontalen Streben des Systemregals wird der Regalboden
sicher mit dem Regal verbunden und stabilisiert.
[0008] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist jeweils auf der
zum zweiten U-Profilschenkel weisenden Seite des ersten U-Profilschenkels eine Anschlagwand
am U-Profil befestigt, welche den Durchtritt der Querleiste begrenzt. Hierdurch wird
die Montage des Regalbodens weiter vereinfacht. Die Querleisten werden automatisch
richtig positioniert und behindern nicht ein Einhängen der Längsleisten in die Horizontalstreben
eines Systemregals.
[0009] Besonders bevorzugt ist die Anschlagwand an das U-Profil angeformt, insbesondere
durch Abkanten des ersten U-Profilschenkels, der hierfür eine größere Länge aufweist
als der zweite Schenkel. Eine andere geeignete Möglichkeit besteht darin, die Anschlagwand
stoffschlüssig mit dem U-Profil zu verbinden, beispielsweise durch Schweißen oder
Löten.
[0010] Grundsätzlich genügt es, wenn sich die Anschlagwand nur hinter den Durchtrittsöffnungen
des U-Profilschenkels befindet. Bevorzugt ist es jedoch, wenn sich die Anschlagwand
über die gesamte Länge des U-Profils erstreckt. Dies ist insbesondere von der Herstellung
her günstig.
[0011] Der freie Abstand zwischen den beiden U-Profilschenkeln, oder zwischen der Anschlagwand
und dem zweiten Profilschenkel ist bevorzugt größer, insbesondere geringfügig größer,
als die Breite der Horizontalstreben eines zugehörigen Systemregals in der Aufspannebene
des Regalbodens. Hierdurch kann der Regalboden leicht in die Horizontalstreben eingehängt
und ein sicherer Sitz des Regalbodens auf den Horizontalstreben des Systemregals gewährleistet
werden.
[0012] Die Längsleisten sind insbesondere als durchgängiges U-Profil ausgebildet. Sie können
dadurch kostengünstig als Strangprofil hergestellt und auf die jeweils gewünschte
Länge abgelängt werden.
[0013] Die Anzahl der Durchtrittsöffnungen im U-Profilschenkel kann entsprechend des gewünschten
Einsatzes des Regalbodens gewählt werden. Bevorzugt ist es jedoch, wenn eine Vielzahl
von Durchtrittsöffnungen vorgesehen ist, insbesondere zumindest im Wesentlichen über
die gesamte Länge der Längsleisten verteilt. Dadurch kann der Nutzer des Regalbodens
die Ausgestaltung des Regalbodens variieren. Beispielsweise können die Abstände zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Querleisten so gewählt werden, dass diese eine Weinflasche
tragen können.
[0014] Besonders bevorzugt ist es, wenn der Abstand aufeinanderfolgender Durchtrittsöffnungen
einem festen Rastermaß entspricht. Dies ist zum einen günstig für die Herstellung
des Regalbodenbausatzes und erlaubt zum anderen eine einfache Montage für unterschiedliche
Einsatzzwecke.
[0015] Die Durchtrittsöffnungen können insbesondere als runde oder längliche Ausstanzungen
und die Längsleisten als Rundstäbe, insbesondere aus Vollmaterial, ausgebildet sein,
wobei der Durchmesser bzw. die Breite der Ausstanzungen geringfügig größer ist als
der Durchmesser der Rundstäbe. Besonders bevorzugt ist der Durchmesser bzw. die Breite
ca. 1 mm größer. Ausstanzungen sind einfach in der Herstellung, Rundstäbe aus Vollmaterial
besonders kostengünstig.
[0016] Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung sind die Durchtrittsöffnungen ausgehend
vom ersten Profilschenkel bis in die Basis geführt, so dass die Querleisten von der
Basis her in die Durchtrittsöffnungen einführbar sind. Hierdurch ist der Regalboden
noch leichter montierbar. Insbesondere können die Längsleisten bei entsprechender
Ausgestaltung zunächst in Horizontalstreben eines Systemregals eingehängt werden.
Anschließend müssen die Querleisten nur noch von oben her in die Durchtrittsöffnungen
zweier gegenüberliegender Längsleisten eingeführt werden.
[0017] Um ein passgenaues Einführen der Querleisten in die Durchtrittsöffnungen bei dieser
Ausgestaltung zu ermöglichen, ist bevorzugt am freien Ende des ersten Profilschenkels
jeweils ein zum zweiten Profilschenkel weisender Abstandhalter vorgesehen, wobei die
Erstreckung des Abstandshalters zum zweiten Schenkel hin zumindest der Erstreckung
der Durchtrittsöffnung in die Basis entspricht. Damit kann sichergestellt werden,
dass die Querleisten beim Einführen in die Durchtrittsöffnungen von der Basis her
ohne weiteres an den Horizontalstreben des Systemregals vorbeigeführt werden können.
[0018] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend
beschrieben.
[0019] Es zeigen, jeweils in schematischer Darstellung,
- Fig. 1
- eine perspektivische Seitenansicht einer Längsleiste eines ersten Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen Regalbodenbausatzes,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht auf einen Abschnitt einer Längsleiste des ersten Ausführungsbeispiels
mit eingesetzter Querleiste auf einer Horizontalstrebe eines Systemregals,
- Fig. 3
- ein Systemregal mit einem erfindungsgemäßen Regalboden in einer ersten Nutzungsvariante,
- Fig. 4
- ein Systemregal mit einem erfindungsgemäßen Regalboden in einer zweiten Nutzungsvariante,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht einer Längsleiste einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Regalbodenbausatzes,
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht auf einen Abschnitt der Längsleiste von Fig. 5 mit eingesetzter
Querleiste,
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht auf einen Abschnitt einer Längsleiste des zweiten Ausführungsbeispiels
mit eingesetzter Querleiste auf einer Horizontalstrebe eines Systemregals,
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf die Stirnseite einer Längsleiste gemäß einer dritten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Regalbodenbausatzes und
- Fig. 9
- eine perspektivische Ansicht auf einen Abschnitt einer Längsleiste des dritten Ausführungsbeispiels
mit eingesetzter Querleiste auf einer Horizontalstrebe eines Systemregals.
[0020] Die in Fig. 1 dargestellte Längsleiste 1 besteht aus einem U-Profil mit einem ersten
Profilschenkel 2 und einem zweiten Profilschenkel 3 sowie einer die beiden Profilschenkel
verbindenden Basis 4. In dem ersten Profilschenkel 2 ist eine Vielzahl von runden
Durchtrittsöffnungen 5 vorgesehen, die entsprechend einem festen Rastermaß über die
Länge der Längsleiste 1 verteilt angeordnet sind. Der Abstand aufeinanderfolgender
Durchtrittsöffnungen beträgt beispielsweise 30 mm.
[0021] Wie man insbesondere in Fig. 2 erkennt, ist an dem ersten Schenkel 2 der Längsleiste
1 eine Anschlagwand 6 befestigt, die sich zwischen dem ersten Profilschenkel 2 und
dem zweiten Profilschenkel 3 befindet und den Durchtritt eines Profilstabs 7 durch
die Durchtrittsöffnungen 5 begrenzt. Der Profilstab 7, von dem in Fig. 2 nur der Endabschnitt
gezeigt ist, bildet eine Querleiste des Regalbodens. Das andere Ende des Profilstabs
7 ist ebenfalls in eine Durchtrittsöffnung 5 einer zweiten Längsleiste 1 eingesteckt,
die parallel zur ersten Längsleiste 1 angeordnet ist. Zusammen mit den Profilstäben
7 spannen die beiden Längsleisten 1 so einen Regalboden auf.
[0022] Wie in Fig. 2 zudem angedeutet ist, können die Längsleisten 1 des Regalbodens in
Horizontalstreben 8 eines Systemregals 9 eingehängt werden, wie es in den Fig. 3 und
4 gezeigt ist. Hierfür ist der Abstand a zwischen der Anschlagwand 6 und dem zweiten
Profilschenkel 3 geringfügig größer ausgebildet als die Breite b der Horizontalstrebe
8.
[0023] In Fig. 3 ist ein Systemregal 9 mit einem erfindungsgemäßen Regalboden 10 dargestellt,
bei dem Profilstreben 7 mit einem solchen Abstand in entsprechende Durchtrittsöffnungen
5 der Längsleisten 1 eingesteckt sind, dass eine Flasche 11 zwischen zwei benachbarten
Profilstreben 7 gelagert werden kann. In Fig. 4 ist ein Systemregal 9 gezeigt, bei
dem ein erfindungsgemäßer Regalboden 10 mit lediglich einer Profilstrebe 7 versehen
ist. Diese kann als Kleiderstange verwendet werden, in welche ein Kleiderbügel 12
eingehängt werden kann. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, zwei Streben 7 im
Abstand eines Hängeregisters vorzusehen. Damit kann der Regalboden als Hängeregister
dienen. Das Systemregal 9 ist jeweils aus vertikalen Pfosten 13 und horizontalen Streben
8 gebildet, wobei die horizontalen Streben 8 in die Pfosten 13 eingehängt sind. Das
Systemregal 9 ist daher ebenfalls als Bausatz herstellbar und vom Nutzer selbst montierbar.
Die Fig. 3 und 4 zeigen zudem herkömmliche Regalböden 14.
[0024] Die in den Fig. 5 bis 7 dargestellte Längsleiste 1 des zweiten Ausführungsbeispiels
besteht ebenfalls aus einem U-Profil mit einem ersten Profilschenkel 2 und einem zweiten
Profilschenkel 3 sowie einer die beiden Profilschenkel verbindenden Basis 4. Die in
dem ersten Profilschenkel 2 vorgesehenen Durchtrittsöffnungen 5 sind nun aber nicht
wie beim ersten Ausführungsbeispiel rund ausgeführt, sondern als Langlöcher, die ausgehend
vom ersten Profilschenkel 2 bis in die Basis 4 geführt sind. Wie man sieht, können
dadurch die Querleisten 7 von der Basis 4 her in die Durchtrittsöffnungen 5 eingeführt
werden. Das geschlossene Ende der Langlöcher 5 ist halbkreisförmig ausgebildet. Als
Rundstäbe ausgeführte Profilstreben 7 können dadurch sicher gelagert werden. Um ein
sicheres Einführen auch bei auf einer Horizontalstrebe 8 eines Systemregals aufgesetzter
Längsleiste 1 zu ermöglichen, ist der erste Profilschenkel 2 an seinem freien Ende
in Richtung auf den zweiten Profilschenkel 3 zur Bildung eines Abstandhalters 15 abgekantet.
Der Abstandshalter 15 erstreckt sich dabei zumindest soweit in Richtung auf den zweiten
Profilschenkel 3, wie die Durchtrittsöffnung 5 in die Basis 4, bevorzugt jedoch etwas
mehr, so dass ein Einführen der Querleiste 7 von der Basis 4 her in jedem Fall sicher
möglich ist.
[0025] Das in den Fig. 8 und 9 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel der Erfindung stimmt
weitgehend mit dem zweiten Ausführungsbeispiel überein. Anstelle des Abstandhalters
15 ist hier jedoch mit dem ersten Profilschenkel 2 ein L-Profil 16 verbunden, dessen
einer Schenkel 17 sich vom freien Ende des ersten Schenkels 2 in Richtung auf den
zweiten Schenkel 3 erstreckt und dessen zweiter Schenkel 18 vom Ende des ersten Schenkels
17 bis zur Basis 4 geführt ist. Wie man in Fig. 9 erkennt, entspricht der Abstand
a zwischen dem zweiten Schenkel 18 des L-förmigen Profils 16 und dem zweiten Schenkel
3 wiederum in etwa der Breite b der Horizontalstrebe 8. Damit wird wiederum ein sicherer
Sitz der Längsleiste 1 auf der Horizontalstrebe 8 sichergestellt.
[0026] Wie sich aus den vorstehenden Ausführungen ergibt, ist der erfindungsgemäße Regalbodenbausatz
besonders einfach in der Herstellung sowie in der Montage. Durch das Einhängen in
Horizontalstreben 8 eines Systemregals ergibt sich eine hohe Stabilität. Durch die
Vielzahl von Durchtrittsöffnungen 5 in den Längsleisten 1 ergibt sich zudem eine große
Variabilität des Einsatzes des erfindungsgemäßen Regalbodens.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 1
- Längsleiste
- 2
- erster Schenkel
- 3
- zweiter Schenkel
- 4
- Basis
- 5
- Durchtrittsöffnung
- 6
- Anschlagwand
- 7
- Querleiste
- 8
- Horizontalstrebe
- 9
- System regal
- 10
- Regalboden
- 11
- Flasche
- 12
- Kleiderbügel
- 13
- Pfosten
- 14
- Regalboden
- 15
- Abstandshalter
- a
- Abstand
- b
- Breite
1. Regalbodenbausatz, insbesondere für Systemregale (9) mit vertikalen Pfosten (13) und
die Pfosten (13) verbindenden horizontalen Streben (8), mit zwei Längsleisten (1)
und einer oder mehreren Querleisten (7), die mit ihren beiden Enden jeweils an einer
der beiden Längsleisten (1) verankerbar sind und mit diesen im montierten Zustand
den Regalboden (10) aufspannen,
wobei
die Längsleisten (1) mindestens abschnittsweise ein U-Profil mit einem ersten Profilschenkel
(2), einem zweiten Profilschenkel (3) und einer die Profilschenkel (2, 3) verbindenden
Basis (4) umfassen, wobei in jeweils einem ersten U-Profilschenkel (2) mindestens
eine Durchtrittsöffnung (5) zum Einsetzen des Endes einer Querleiste (7) vorhanden
ist und dadurch gekennzeichnet, dass die Längsleisten (1) zum Einhängen in Horizontalstreben (8) eines Systemregals (9)
ausgebildet sind.
2. Regalbodenbausatz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf der zum zweiten U-Profilschenkel (3) weisenden Seite des ersten U-Profilschenkels
(2) eine Anschlagwand (6) am U-Profil (1) befestigt ist, welche den Durchtritt der
Querleiste (7) begrenzt.
3. Regalbodenbausatz nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Anschlagwand (6) an das U-Profil (1) angeformt ist, insbesondere durch Abkanten,
oder dass die Anschlagwand (6) stoffschlüssig mit dem U-Profil (1) verbunden ist,
insbesondere durch Löten oder Schweißen.
4. Regalbodenbausatz nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Anschlagwand (6) zumindest im Wesentlichen längs des gesamten U-Profils (1)
erstreckt.
5. Regalbodenbausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der freie Abstand (a) zwischen den beiden U-Profilschenkeln (2, 3), oder zwischen
der Anschlagwand (6) und dem zweiten Profilschenkel (3) größer ist, insbesondere geringfügig
größer, als die Breite (b) der Horizontalstreben (8) des Systemregals in der Aufspannebene
des Regalbodens (10).
6. Regalbodenbausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Längsleisten (1) ein durchgängiges U-Profil umfassen.
7. Regalbodenbausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Vielzahl von Durchtrittsöffnungen (5) vorgesehen und insbesondere zumindest im
Wesentlichen über die gesamte Länge der Längsleisten (1) verteilt angeordnet ist.
8. Regalbodenbausatz nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Abstand aufeinanderfolgender Durchtrittsöffnungen (5) einem festen Rastermaß entspricht.
9. Regalbodenbausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Durchtrittsöffnungen (5) als runde oder längliche Ausstanzungen und die Querleisten
(7) als Rundstäbe, insbesondere aus Vollmaterial, ausgebildet sind, wobei der Durchmesser
bzw. die Breite der Ausstanzungen geringfügig größer ist als der Durchmesser der Rundstäbe
(7), bevorzugt ca. 1 mm größer.
10. Regalbodenbausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Durchtrittsöffnungen (5) ausgehend vom ersten Profilschenkel (2) bis in die Basis
(4) geführt sind, so dass die Querleisten (7) von der Basis (4) her in die Durchtrittsöffnungen
(5) einführbar sind, wobei das geschlossene Ende der Durchtrittsöffnungen bevorzugt
halbkreisförmig ausgebildet ist.
11. Regalbodenbausatz nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
am freien Ende des ersten Profilschenkels (2) ein zum zweiten Profilschenkel (3) weisender
Abstandshalter (15) vorgesehen ist, insbesondere in Form eines abgekanteten Abschnitts
des ersten Profilschenkels (2), wobei die Erstreckung des Abstandshalters (15) zum
zweiten Profilschenkel (3) hin zumindest der Erstreckung der Durchtrittsöffnung (5)
in die Basis (4) entspricht, insbesondere geringfügig größer ist.
12. Regalboden, hergestellt aus einem Regalbodenbausatz nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
13. System regal mit vertikalen Pfosten (13), an den Pfosten (13) verankerten oder verankerbaren
Horizontalstreben (8) und mindestens einem Regalboden (10) nach Anspruch 12 oder einem
Regalbodenbausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der Regalboden bevorzugt
mit seinen beiden U-Profilen (1) in zwei gegenüberliegende Horizontalstreben (8) des
Systemregals (9) eingehängt oder einhängbar ist.
1. A shelf kit, in particular for system shelves (9) having vertical posts (13) and horizontal
struts (8) connecting the posts (13), having two longitudinal strips (1) and one or
more transverse strips (7) which can be anchored with their two ends at one of the
two longitudinal strips (1) in each case and which span the shelf (10) in the assembled
state with said two ends,
wherein
the longitudinal strips (1) at least sectionally comprise a U-profile having a first
profile limb (2), a second profile limb (3) and a base (4) connecting the profile
limbs (2, 3), wherein at least one passage opening (5) for inserting the end of a
transverse strip (7) is present in a respective first U-profile limb (2) and characterized in that the longitudinal strips (1) are configured to be hung in horizontal struts (8) of
a system shelf (9).
2. A shelf kit in accordance with claim 1,
characterized in that,
at the side of the first U-profile limb (2) facing the second U-profile limb (3),
an abutment wall (6) is fastened to the U-profile (1) and limits the passage of the
transverse strip (7).
3. A shelf kit in accordance with claim 2,
characterized in that
the abutment wall (6) is molded to the U-profile (1), in particular by folding, or
in that the abutment wall (6) is connected in a bonded manner to the U-profile (1), in particular
by soldering or welding.
4. A shelf kit in accordance with claim 2 or 3,
characterized in that
the abutment wall (6) extends at least substantially along the entire U-profile (1).
5. A shelf kit in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
the free spacing (a) between the two U-profile limbs (2, 3) or between the abutment
wall (6) and the second profile limb (3) is greater, in particular slightly greater,
than the width (b) of the horizontal struts (8) of the system shelf in the spanned
plane of the shelf (10).
6. A shelf kit in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
the longitudinal strips (1) comprise a continuous U-profile.
7. A shelf kit in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
a plurality of passage openings (5) are provided and are in particular arranged distributed
at least substantially over the entire length of the longitudinal strips (1).
8. A shelf kit in accordance with claim 7,
characterized in that
the spacing of consecutive passage openings (5) corresponds to a fixed grid dimension.
9. A shelf kit in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
the passage openings (5) are formed as round or elongate punched-out portions and
the transverse strips (7) are formed as round bars, in particular of solid material,
with the diameter or the width of the punched-out portions being slightly larger than
the diameter of the round bars (7), preferably approximately 1 mm larger.
10. A shelf kit in accordance with any one of the claims 1 to 8,
characterized in that
the passage openings (5), starting from the first profile limb (2), are guided into
the base (4) so that the transverse strips (7) can be introduced into the passage
openings (5) from the base (4), with the closed end of the passage openings preferably
being semicircular.
11. A shelf kit in accordance with claim 10,
characterized in that
a spacer (15), in particular in the form of a folded-over section of the first profile
limb (2), facing towards the second profile limb (3) is provided at the free end of
the first profile limb (2), with the extent of the spacer (15) towards the second
profile limb (3) at least corresponding to the extent of the passage opening (5) into
the base (4), in particular being slightly larger.
12. A shelf made from a shelf kit in accordance with any one of the preceding claims.
13. A system shelf comprising vertical posts (13), horizontal struts (8) which are anchored
or can be anchored at the posts (13) and at least one shelf (10) in accordance with
claim 12 or a shelf kit in accordance with any one of the claims 1 to 11, wherein
the shelf is preferably hung or can be hung with its two U-profiles (1) into two oppositely
disposed horizontal struts (8) of the system shelf (9).
1. Ensemble formant tablette de rayonnage, en particulier pour des rayonnages modulaires
(9) munis de montants verticaux (13) et d'entretoises horizontales (8) reliant les
montants (13), comprenant deux baguettes longitudinales (1) et une ou plusieurs baguettes
transversales (7) dont les deux extrémités peuvent être ancrées chacune à l'une des
deux baguettes longitudinales (1) et qui, à l'état monté, définissent avec ces dernières
la tablette de rayonnage (10),
dans lequel
les baguettes longitudinales (1) présentent au moins localement un profilé en U ayant
une première branche de profilé (2), une deuxième branche de profilé (3) et une base
(4) reliant les branches de profilé (2, 3),
dans une première branche de profilé en U (2) respective, il est prévu au moins une
ouverture de passage (5) pour insérer l'extrémité d'une baguette transversale (7),
caractérisé en ce que
les baguettes longitudinales (1) sont conçues pour être accrochées dans des entretoises
horizontales (8) d'un rayonnage modulaire (9).
2. Ensemble formant tablette de rayonnage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
sur le côté de la première branche de profilé en U (2) dirigé vers la deuxième branche
de profilé en U (3), une paroi de butée (6) est fixée au profilé en U (1), laquelle
délimite le passage de la baguette transversale (7).
3. Ensemble formant tablette de rayonnage selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
la paroi de butée (6) est conformée sur le profilé en U (1), en particulier par pliage,
ou
en ce que la paroi de butée (6) est reliée au profilé en U (1) par coopération de matière,
en particulier par brasage ou soudage.
4. Ensemble formant tablette de rayonnage selon la revendication 2 ou 3,
caractérisé en ce que
la paroi de butée (6) s'étend au moins sensiblement le long de la totalité du profilé
en U (1).
5. Ensemble formant tablette de rayonnage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la distance libre (a) entre les deux branches de profilé en U (2, 3) ou entre la paroi
de butée (6) et la deuxième branche de profilé (3) est plus grande, en particulier
légèrement plus grande, que la largeur (b) des entretoises horizontales (8) du rayonnage
modulaire dans le plan défini par la tablette de rayonnage (10).
6. Ensemble formant tablette de rayonnage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les baguettes longitudinales (1) comprennent un profilé en U continu.
7. Ensemble formant tablette de rayonnage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
il est prévu une pluralité d'ouvertures de passage (5) qui sont en particulier réparties
au moins sensiblement sur toute la longueur des baguettes longitudinales (1).
8. Ensemble formant tablette de rayonnage selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
la distance entre les ouvertures de passage (5) successives correspond à une dimension
de trame fixe.
9. Ensemble formant tablette de rayonnage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les ouvertures de passage (5) sont réalisées sous forme de découpes rondes ou allongées,
et les baguettes transversales (7) sont réalisées sous forme de barres rondes, en
particulier en matériau plein, le diamètre ou la largeur des découpes étant légèrement
supérieur(e), de préférence d'environ 1 mm, au diamètre des barres rondes (7).
10. Ensemble formant tablette de rayonnage selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
les ouvertures de passage (5) sont menées à partir de la première branche de profilé
(2) jusque dans la base (4), de sorte que les baguettes transversales (7) peuvent
être insérées dans les ouvertures de passage (5) à partir de la base (4), l'extrémité
fermée des ouvertures de passage étant de préférence de forme semi-circulaire.
11. Ensemble formant tablette de rayonnage selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
à l'extrémité libre de la première branche de profilé (2) est prévue un élément d'écartement
(15) dirigé vers la deuxième branche de profilé (3), en particulier sous la forme
d'une portion repliée de la première branche de profilé (2), l'extension de l'élément
d'écartement (15) vers la deuxième branche de profilé (3) correspondant au moins,
en particulier étant légèrement supérieure, à l'extension de l'ouverture de passage
(5) dans la base (4).
12. Tablette de rayonnage réalisée à partir d'un ensemble formant tablette de rayonnage
selon l'une des revendications précédentes.
13. Rayonnage modulaire comprenant des montants verticaux (13), des entretoises horizontales
(8) ancrées ou pouvant être ancrées sur les montants (13), et au moins une tablette
de rayonnage (10) selon la revendication 12 ou un ensemble formant tablette de rayonnage
selon l'une des revendications 1 à 11, la tablette de rayonnage étant de préférence
accrochée ou pouvant être accrochée par ses deux profilés en U (1) dans deux entretoises
horizontales opposées (8) du rayonnage modulaire (9).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente