Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftstoffinjektor, insbesondere einen Common-Rail-Injektor
für selbstzündende Brennkraftmaschinen, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
[0002] Ein gattungsgemäßer Kraftstoffinjektor ist aus der
DE 10 2014 225 293 A1 der Anmelderin bekannt. Der bekannte Kraftstoffinjektor zeichnet sich durch ein Schaltventil
mit einem Ventilsitz aus, der an einem Ventilstück ausgebildet ist. Das Ventilstück
ist in einem Haltekörper des Kraftstoffinjektors aufgenommen und mittels einer Ventilspannschraube
axial gegen einen stufenförmigen Absatz am Haltekörper gepresst, wobei der Absatz
und das Ventilstück einen Dichtbereich mit zwei Dichtflächen ausbilden. Dabei wirkt
die Ventilspannschraube unter Zwischenlage eines im Querschnitt dreiecksförmigen Druckrings
gegen eine am Ventilstück radial umlaufende, schräg angeordnete Fläche.
[0003] Der mit einer Stirnseite eines Magnetankers zusammenwirkende Ventilsitz am Ventilstück
dient mittelbar der Betätigung einer Düsennadel. Wesentlich dabei ist, dass dabei
einerseits der Ankerhub des Magnetankers so groß eingestellt werden kann, dass eine
Sitzdrosselung am Ventilsitz vermieden wird, und dass der Ankerhub auf der anderen
Seite möglichst klein ist, um eine gewünschte Dynamik des Magnetankers bei relativ
geringer elektrischer Leistung des Magnetaktors zu ermöglichen.
[0004] Aus der
EP 3 032 085 A1,
DE 10 2008 005 523 A1 und
WO 01/79689 A2 sind darüber hinaus jeweils Kraftstoffinjektoren bekannt, wobei das jeweilige Ventilstück
eine nach außen, auf eine Spannmutter gerichtete angeschrägte Schulter aufweist. Weiterhin
zeigt die
WO 03/095825 A1 einen Injektor zur Kraftstoffeinspritzung bei mit einem Drosselmodul, das mittels
Schneidkanten abgedichtet ist.
[0005] Weiterhin geht die Tendenz bei selbstzündenden Brennkraftmaschinen zu immer höheren
System- bzw. Kraftstoffdrücken, die typischerweise mehr als 2000bar, zukünftig mehr
als 2500bar betragen können. Der Kraftstoffdruck wirkt innerhalb des Kraftstoffinjektors
über einen Hochdruckraum auch auf das Ventilstück und bewirkt dadurch eine Verringerung
des maximalen Ankerhubs, da das Ventilstück bzw. der Ventilsitz zusammen mit dem Magnetanker
bei ortsfest angeordnetem oberen Ankerhubanschlag nach oben, bzw. vom Hochdruckraum,
in dem die Düsennadel angeordnet ist, gedrückt wird. Die aus der genannten Schrift
bekannte Dichtgeometrie zwischen dem stufenförmigen Absatz an dem Haltekörper und
der gegengleichen Dichtfläche an dem Ventilstück hat sich diesbezüglich als nicht
optimal herausgestellt, da er eine relativ große axiale Verschiebung des Ventilsitzes
in Richtung des oberen Ankerhubanschlags zur Folge haben kann.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Der erfindungsgemäße Kraftstoffinjektor hat den Vorteil, dass selbst bei relativ
hohen System- bzw. Kraftstoffdrücken im Kraftstoffinjektor der maximale Ankerhub relativ
wenig reduziert wird. Dadurch kann bei der Einstellung des maximalen Ankerhubs bei
der Fertigung des Kraftstoffinjektors ein relativ kleiner Ankerhub eingestellt werden,
was sowohl auf die gewünschte Ankerdynamik als auch auf einen möglichst geringen Energiebedarf
für den Magnetaktor von Vorteil ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, durch eine vorteilhafte geometrische Gestaltung
zwischen den Dichtflächen am Ventilstück und am Haltekörper die Verformung des Ventilstücks
in axialer Richtung auch bei relativ hohen Betriebsdrücken zu reduzieren. Insbesondere
wird durch die vorgeschlagene Geometrie im Bereich der Dichtflächen eine Krafteinleitung,
hervorgerufen durch den hydraulischen Druck in das Ventilstück derart geändert, dass
die in Längsrichtung des Ventilstücks wirkenden Verformungskräfte reduziert werden.
[0008] Konkret schlägt es die Lehre der Erfindung vor, dass die an dem Ventilstück ausgebildete
erste Dichtfläche, die mit einer zweiten Dichtfläche zusammenwirkt, in Bezug zur Längsachse
des Ventilstücks in einem schrägen Winkel angeordnet ist. Eine derartige Anordnung
der ersten Dichtfläche in einem schrägen Winkel begünstigt eine gegenüber dem Stand
der Technik modifizierte Einleitung der hydraulischen Kräfte in das Ventilstück und
führt zu einer Reduzierung dessen Längsdehnung.
[0009] Der schräge Winkel an der ersten Dichtfläche des Ventilstücks beträgt erfindungsgemäß
zwischen 30° und 60°. Dies deshalb, weil dieser Winkel bzw. Winkelbereich ein Kompromiss
zwischen der aufgrund von Toleranzen geforderten Montierbarkeit einerseits und der
geforderten Dichtheit aufgrund der Schrägstellung der auf die erste Dichtfläche wirkenden
Reaktionskraft zur Minimierung der vertikalen Sitzverformung andererseits darstellt.
Dabei ist die erste Dichtfläche an einem im Durchmesser vergrößerten Abschnitt des
Ventilstücks an einer dem Spannelement abgewandten Stirnseite angeordnet und die zweite
Dichtfläche ist monolithisch und gegengleich zur ersten Dichtfläche am Haltekörper
ausgebildet.
[0010] In Weiterbildung der Erfindung weist das Schaltventil einen mit dem Ventilsitz zusammenwirkenden
Magnetanker als Aktor des Schaltventils auf.
[0011] Insbesondere werden die vorteilhaften Auswirkungen des Kraftstoffinjektors erzielt,
wenn dieser dazu ausgebildet ist, mit einem Systemdruck von über 2000bar betrieben
zu werden.
[0012] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung.
[0013] Diese zeigt in:
- Fig. 1
- einen Teillängsschnitt durch eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Kraftstoffinjektors im Bereich des Schaltventils, um die Lage der Bauteile im Injektor
zu illustrieren, und
- Fig. 2
- ein Detail der Fig. 1 mit einer erfindungsgemäßen Ausführungsform des Haltekörpers.
[0014] Gleiche Elemente bzw. Elemente mit gleicher Funktion sind in den Figuren mit den
gleichen Bezugsziffern versehen.
[0015] Der in der Fig. 1 ausschnittsweise dargestellte, nicht erfindungsgemäße Kraftstoffinjektor
10 ist als sogenannter Common-Rail-Injektor ausgebildet und dient dem Einspritzen
von Kraftstoff in den nicht gezeigten Brennraum einer selbstzündenden Brennkraftmaschine.
Der Einspritz- bzw. Systemdruck kann dabei insbesondere mehr als 2000bar betragen.
[0016] Der Kraftstoffinjektor 10 weist einen Haltekörper 12 auf, in dem ein Ventilstück
14 als Bestandteil eines Schaltventils 15 angeordnet ist. Das Ventilstück 14 weist
eine Bohrung auf, in die ein axialer Endbereich einer Düsennadel 16 eintaucht. Die
Düsennadel 16 ist entlang einer Längsachse 18, die gleichzeitig die Längsachse 18
des Ventilstücks 14 ausbildet, hubbeweglich angeordnet. Die Steuerung der Hubbewegung
der Düsennadel 16 erfolgt mittels des Schaltventils 15 in an sich bekannter Art und
Weise. Hierzu begrenzt das Ventilstück 14 zusammen mit einer Stirnseite der Düsennadel
16 einen Steuerraum 20, der über nicht gezeigte Bohrungen mit unter Systemdruck stehendem
Kraftstoff gefüllt ist. Der Steuerraum 20 ist über eine Ablaufbohrung 22 mit integrierter
Ablaufdrossel 24 über einen am Ventilstück 14 ausgebildeten Ventilsitz 26 in Richtung
eines Niederdruckbereichs 40 des Kraftstoffinjektors 10 druckentlastbar.
[0017] Das Freigeben bzw. Verschließen des Ventilsitzes 26 erfolgt mittels eines hubbeweglich
angeordneten Magnetankers 28, der beispielhaft radial innerhalb einer umlaufenden
Wand 30 des Ventilstücks 14 geführt ist. Der Magnetanker 28 wirkt mit einer im Einzelnen
nicht dargestellten Magnetspule 32 zusammen, die bei einer Bestromung ein magnetisches
Feld aufbaut, das den Magnetanker 28 in Richtung der Magnetspule 32 zieht und dabei
den Ventilsitz 26 am Ventilstück 14 freigibt. Dadurch wird der Steuerraum 20 druckentlastet,
was zu einer Aufwärtsbewegung der Düsennadel 16 in Richtung des Magnetankers 28 und
somit zu einem Freigeben wenigstens einer nicht dargestellten Einspritzöffnung am
Kraftstoffinjektor 10 führt. Weiterhin bildet die dem Magnetanker 28 zugewandte Stirnfläche
34 der Magnetspule 32 bzw. eines Magnetkerns 35 beispielhaft einen oberen Hubanschlag
für den Magnetanker 28 aus, sodass der Hub des Magnetankers 28 durch den Abstand der
oberen Stirnfläche 36 des Magentankers 28 und der ihr zugewandten Stirnseite 34 der
Magnetspule 32 bzw. des Magnetkerns 35 definiert bzw. begrenzt ist.
[0018] Um einen innerhalb des Haltekörpers 12 ausgebildeten, unter Systemdruck stehenden
Hochdruckraum 38 von dem Niederdruckbereich 40 des Kraftstoffinjektors 10 hydraulisch
zu trennen, ist es erforderlich, dass das Ventilstück 14 gegenüber dem Haltekörper
12 druckdicht angeordnet ist. Hierzu findet eine Ventilspannschraube 42 Verwendung,
die gegen eine ebene Oberseite 44 des Ventilstücks 14 im Bereich eines im Durchmesser
vergrößerten Abschnitts 46 des Ventilstücks 14 drückt und das Ventilstück 14 somit
in Richtung einer an dem Haltekörper 12 ausgebildeten, radial umlaufenden und ebenen
Schulter 48 mit einer Axialkraft kraftbeaufschlagt.
[0019] Wesentlich dabei ist, dass diese Axialkraft unter Zwischenlage eines als separaten
Bauteil 50 ausgebildeten, ringförmigen Elements auf den Haltekörper 12 wirkt. Das
Bauteil 50 ist in Wirkverbindung mit einer schräg angeordneten Fläche 52 an dem Ventilstück
14 auf der der Ventilspannschraube 42 abgewandten Stirnseite angeordnet. Diese Fläche
52 bildet eine erste Dichtfläche 53 aus, wobei ein Winkel α zwischen der ersten Dichtfläche
53 und der Längsachse 18 zwischen 30° und 60°, vorzugsweise 45° beträgt. Die an dem
einen dreiecksförmigen Querschnitt aufweisenden Bauteil 50 ausgebildete, mit der ersten
Dichtfläche 53 zusammenwirkende und gegengleich ausgebildete zweite Dichtfläche 54
bewirkt eine Abdichtung zum Ventilstück 14 hin.
[0020] Weiterhin ist zwischen dem Außenumfang des Bauteils 50 und dem Ventilstück 14 und
einer Aufnahmebohrung 56 des Haltekörpers 12 ein Radialspalt 58 ausgebildet. Das Bauteil
50 weist auf der der Schulter 48 zugewandten Seite eine dritte Dichtfläche 59 auf,
die mit der als vierte Dichtfläche 60 wirkenden Schulter 48 am Haltekörper 12 zusammenwirkt.
[0021] Das Bauteil 50 besteht entweder aus demselben Material wie der Haltekörper 12 und/oder
das Ventilstück 14, oder aber aus einem gegenüber dem Haltekörper 12 und/oder dem
Ventilstück 14 unterschiedlichen Material. Weiterhin erkennt man anhand der Fig. 1,
dass der Außendurchmesser D
A des Bauteils 50 geringer ist wie der Innendurchmesser D
I der Ausnehmung 62 des Haltekörpers 12.
[0022] In den Fig. 2 ist ein erfindungsgemäßer Kraftstoffinjektor 10a dargestellt, bei dem
auf ein separates Bauteil 50 verzichtet wird. Vielmehr weist der Haltekörper 12a an
der Stelle, an der das Bauteil 50 bei dem Kraftstoffinjektor 10 vorgesehen ist, eine
schräg ausgebildete zweite Dichtfläche 54a auf, die monolithisch an dem Haltekörper
12a ausgebildet ist, insbesondere durch einen Schleifvorgang. Die erste Dichtfläche
54a wirkt mit der gegengleichen ersten Dichtfläche 53 an dem Ventilstück 14 zusammen,
das identisch zum Ventilstück 14 des Kraftstoffinjektors 10 ausgebildet ist.
1. Kraftstoffinjektor (10; 10a) mit einem Schaltventil (15) zur zumindest mittelbaren
Steuerung der Hubbewegung einer Düsennadel (16), wobei das Schaltventil (15) ein Ventilstück
(14) mit einem Ventilsitz (26) aufweist, wobei das Ventilstück (14) in einem Haltekörper
(12; 12a) angeordnet und mittels eines Spannelements (42), insbesondere mittels einer
Ventilspannschraube, axial in Richtung des Haltekörpers (12; 12a) verspannt ist, und
wobei das Ventilstück (14) zum Haltekörper (12; 12a) gegen einen Hochdruckbereich
(38) abgedichtet angeordnet ist und hierzu eine an dem Ventilstück (14) ausgebildete
und um eine Längsachse (18) des Ventilstücks (14) radial umlaufende erste Dichtfläche
53) aufweist, die mit einer zweiten Dichtfläche (54; 54a) zusammenwirkt,
wobei die erste Dichtfläche (53) am Ventilstück (14) in Bezug zur Längsachse (18)
in einem schrägen Winkel (α) angeordnet ist, wobei der schräge Winkel (α) zwischen
30°und 60° beträgt, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Dichtfläche (53) an einem im Durchmesser vergrößerten Abschnitt (46) des
Ventilstücks (14) an einer dem Spannelement (42) abgewandten Stirnseite angeordnet
ist, wobei die zweite Dichtfläche (54a) monolithisch und gegengleich zur ersten Dichtfläche
(53) am Haltekörper (12a) ausgebildet ist.
2. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der schräge Winkel (α) 45° beträgt.
3. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltventil (15) einen mit dem Ventilsitz (26) zusammenwirkenden Magnetanker
(28) aufweist.
4. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftstoffinjektor (10; 10a) dazu ausgebildet ist, mit einem Systemdruck von
über 2000 bar betrieben zu werden.
1. Fuel injector (10; 10a) having a switching valve (15) for at least indirect control
of the stroke movement of a nozzle needle (16), wherein the switching valve (15) has
a valve piece (14) with a valve seat (26), wherein the valve piece (14) is arranged
in a holding body (12; 12a) and, by means of a clamping element (42), in particular
by means of a valve clamping screw, is clamped axially in the direction of the holding
body (12; 12a), and wherein the valve piece (14) is arranged, in relation to the holding
body (12; 12a), in a manner sealed off with respect to a high-pressure region (38)
and, for this purpose, has a first sealing surface (53) which is formed on the valve
piece (14) and which extends radially around a longitudinal axis (18) of the valve
piece (14) and which interacts with a second sealing surface (54; 54a),
wherein the first sealing surface (53) on the valve piece (14) is arranged at an oblique
angle (α) in relation to the longitudinal axis (18), wherein the oblique angle (α)
is between 30° and 60°, characterized in that the first sealing surface (53) is arranged on a portion (46) of enlarged diameter
of the valve piece (14) on a face side which faces away from the clamping element
(42), wherein the second sealing surface (54a) is formed monolithically and in an
identical but opposed manner in relation to the first sealing surface (53) on the
holding body (12a).
2. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that the oblique angle (α) is 45°.
3. Fuel injector according to Claim 1 or 2, characterized
in that the switching valve (15) has a magnet armature (28) which interacts with the valve
seat (26) .
4. Fuel injector according to Claim 1, 2 or 3, characterized
in that the fuel injector (10; 10a) is configured to be operated with a system pressure of
over 2000 bar.
1. Injecteur de carburant (10 ; 10a) doté d'une soupape de commutation (15) servant à
la commande au moins indirecte du mouvement de va-et-vient d'une aiguille d'injecteur
(16), la soupape de commutation (15) présentant une pièce de soupape (14) dotée d'un
siège de soupape (26), la pièce de soupape (14) étant disposée dans un corps de retenue
(12 ; 12a) et étant serrée axialement en direction du corps de retenue (12 ; 12a)
au moyen d'un élément de serrage (42), en particulier au moyen d'une vis de serrage
de soupape, et la pièce de soupape (14) étant disposée par rapport au corps de retenue
(12 ; 12a) de manière étanche vis-à-vis d'une région haute pression (38) et présentant
à cet effet une première surface d'étanchéité (53) réalisée sur la pièce de soupape
(14) et périphérique radialement autour d'un axe longitudinal (18) de la pièce de
soupape (14), laquelle surface d'étanchéité coopère avec une deuxième surface d'étanchéité
(54 ; 54a),
la première surface d'étanchéité (53) sur la pièce de soupape (14) étant disposée
suivant un angle aigu (α) par rapport à l'axe longitudinal (18), l'angle aigu (α)
valant entre 30° et 60°, caractérisé en ce que la première surface d'étanchéité (53) est disposée sur une partie (46), présentant
un diamètre agrandi, de la pièce de soupape (14) sur un côté frontal opposé à l'élément
de serrage (42), la deuxième surface d'étanchéité (54a) étant réalisée sur le corps
de retenue (12a) de manière monolithique et opposée à la première surface d'étanchéité
(53).
2. Injecteur de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que
l'angle aigu (α) vaut 45°.
3. Injecteur de carburant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
la soupape de commutation (15) présente une armature magnétique (28) coopérant avec
le siège de soupape (26).
4. Injecteur de carburant selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que
l'injecteur de carburant (10 ; 10a) est réalisé pour fonctionner avec une pression
de système de plus de 2000 bars.