[0001] Die Erfindung betrifft einen Staubsauger. Insbesondere betrifft die Erfindung einen
Staubsauger mit einem Gebläse, wobei das Gebläse einen Motor, eine Welle, die von
dem Motor antreibbar ist, ein Laufrad, welches an der Welle befestigt ist und ein
Gebläse-Gehäuse mit einer Gebläsehaube aufweist, das die Gebläse-Bauteile umschließt.
Aus einem druckschriftlich nicht belegten Stand der Technik ist bekannt, dass ein
derartiges Gebläse im Staubsauger von zwei Lagerelementen, eines in einem Einström-
bzw. Ansaugbereich und eines auf einer Aus- bzw. Abströmseite des Gebläses, aufgenommen
wird. Es sind daher mehrere Bauteile zur Lagerung des Gebläses notwendig. Diese benötigen
Bauraum und verursachen Kosten.
[0002] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, einen Staubsauger bereitzustellen, der
eine Gebläselagerung mit wenig Kosten und geringem benötigtem Bauraum aufweist.
[0003] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch einen Staubsauger mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0004] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben der Kostengünstigkeit
darin, dass wenig Bauteile verwendet werden und diese dabei weniger Bauraum benötigen.
Die Bauform ist sehr kompakt, da die Gebläselagerung in die beiden Gehäuseteile des
Motorraums integriert ist. Zudem wird durch die erfindungsgemäße Lösung eine gute
Luftleistung und Dämmleistung des Staubsauger-Gebläses erreicht.
[0005] Die Erfindung betrifft einen Staubsauger mit einem Gehäuse, einem Gebläse und einem
Lagerring, wobei das Gebläse in dem Gehäuse untergebracht ist und das Gehäuse mehrere
Gehäuseteile aufweist und das Gebläse auf dem Lagerring lagert, der gleichzeitig als
Dichtung zwischen den Gehäuseteilen wirkt. Die Bauweise ist kostengünstig und benötigt
wenig Bauraum. Bei dem Gehäuse handelt es sich um das Gehäuse, das den Motorraum umschließt.
[0006] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Lagerring an einem größten Durchmesser
des Gebläses angeordnet. Damit besteht weiterhin die Möglichkeit aus dem gleichen
Bauteil die Motorraumdichtung zu bilden, welche optimale Dichtergebnisse liefert.
[0007] Bevorzugt weist der Lagerring ein H-Profil auf, so dass er zwei Nuten aufweist. In
einer der Nuten des H-Profils ist bevorzugt ein Ende des einen Gehäuseteils und in
der anderen Nut des H-Profils ein Ende des weiteren Gehäuseteiles angeordnet. Dadurch
wird weiterhin ein gutes Dichtergebnis bereitgestellt. Das System aus Gehäuseteil,
weiterem Gehäuseteil und Lagerring weist ausreichend Stabilität auf und das Gebläse
ist fest in seiner Position gelagert und hält somit dem laufenden Betrieb des Staubsaugers
sowie Stoßbelastungen durch Fall stand. Bevorzugt weist das H-Profil Einführschrägen
auf. Die Einführschrägen sind derart ausgebildet sind, dass sie ein Einführen des
Gehäuseteils bzw. weiteren Gehäuseteils in die jeweilige Nut erleichtern.
[0008] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Lagerring eine Aufnahmegeometrie zum
Aufnehmen eines Teils des Gebläses in Form eines U-Profils auf. Das U-Profil weist
eine weitere Nut auf, in der das Teil des Gebläses lagert. Das U-Profil lässt sich
im einzelnen Zustand auch bei Übermaß sehr gut auf das Gebläse montieren.
[0009] Bevorzugt weist das Gebläse eine Lagerrippe mit einer Verzahnung auf und ist in der
weiteren Nut des U-Profils angeordnet. Die Lagerrippe ist in der weiteren Nut des
U-Profils gelagert. Die Verzahnung verhindert ein Verdrehen des Gebläses bei Anlauf
und während des Betriebs des Staubsaugers.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Lagerring rotationssymmetrisch ausgebildet.
Der Lagerring weist im Verbau seinen funktionalen Zustand auf. Der Lagerring ist bevorzugt
ein weiches Bauteil, um dichtende und dämpfende Eigenschaften bereitzustellen. Bevorzugt
ist der Lagerring aus Gummi beispielsweise EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk)
gebildet. Er besitzt bevorzugt keine Eigenstabilität. Der Lagerring weist bevorzugt
umlaufend angeordnete Stützrippen an einer Innenfläche auf. Der Lagerring ist bevorzugt
derart ausgebildet, dass er sich komplett frei mit der weiteren Nut des U-Profils
auf die Lagerippe setzen lässt.
[0011] Bevorzugt ist eines der Gehäuseteile als Teil des Abluftfilters ausgebildet. Dadurch
können weiterhin Bauteile eingespart werden. Bevorzugt ist das weitere Gehäuseteil
als Teil des Abluftfilters ausgebildet und ist der Abluftfilter ausgebildet, das Gebläse
zumindest teilweise in seinem Inneren aufzunehmen. Der Abluftfilter bildet so zusammen
mit dem Gebläse eine Motorkapsel, die weiterhin mit dem Gehäuseteil über den Lagerring
verbunden ist. Diese Motorkapsel aus Gebläse, Lagerring und weiterem Gehäuseteil bietet
die Möglichkeit der Vorkonfektionierung und somit die Bildung von unterschiedlichen
Varianten in der Gebläse- und Motorausstattung und der Filterausstattung im Hinblick
auf unterschiedliche Filtrationsklassen während einer Montage des Staubsaugers.
[0012] Bevorzugt sind das Gebläse und das weitere Gehäuseteil mittels einer Steck- und/oder
Rastverbindung verbunden. Das Gebläse weist bevorzugt einen Motor, eine Welle, die
von dem Motor antreibbar ist, ein Laufrad, welches an der Welle befestigt ist und
ein Gebläse-Gehäuse mit einer Gebläsehaube auf, dass die Gebläse-Bauteile umschließt.
Das Gebläse-Gehäuse ist bevorzugt zylinderförmig ausgebildet, wobei sein Durchmesser
variieren kann. Das Gebläse-Gehäuse bildet eine Leitstufe des Gebläses aus. Gebläse-Gehäuse
und Leitstufe sind dabei einstückig ausgeführt. Bevorzugt weist eine Stirnseite des
GebläseGehäuses Öffnungen auf, um einem Luftstrom zur Kühlung des Motors zu erlauben.
Auch das weitere Gehäuseteil ist bevorzugt zylinderförmig ausgebildet, wobei der Durchmesser
variabel sein kann.
[0013] Der gesamte Motorraum, der durch das Gehäuseteil und das weitere Gehäuseteil begrenzt
ist, ist bevorzugt als eine nichtverschraubte Kapsel ausgebildet. Bevorzugt sind all
diese Bauteile in Achsrichtung des Gebläses zusammengesetzt. Dadurch wird eine kompakte
Bauform erzeugt, deren Bauteile nicht miteinander verschraubt bzw. unverschraubt sind.
[0014] Durch den erfindungsgemäßen Aufbau kann eine Trennung des Über- und Unterdruckraumes
nicht direkt an einem Einström- bzw. Ansaugbereich des Gebläses stattfinden. Vielmehr
befindet sich ein Freiraum um das Gebläse im Einströmbereich. In einer bevorzugten
Ausführungsform ist im Einströmbereich des Gebläses ein Dämpfungselement und/oder
ein Dichtungselement angeordnet. Dadurch wird verhindert, dass das Gebläse sich aus
dem Freiraum zusätzlich Luft ziehen kann, insbesondere wird diese Sekundärströmung
verhindert. Der Freiraum kann mit einem Dämpfungselement in Form eines Schaums oder
Vlieses ausgekleidet sein. Alternativ oder zusätzlich kann der Freiraum an der Einströmstelle
des Gebläses mit einem Dichtungselement verschlossen sein. Die auskleidenden Dämmelemente
oder das Dichtungselement sitzt bevorzugt um den Einströmbereich des Gebläses. Dadurch
kann bei Betrieb die einströmende Luft beruhigt werden und somit auch einen positiven
akustischen Nutzen bringen. Das Dämpfungselement und/oder das Dichtungselement weisen
bevorzugt eine strömungstechnisch günstige Geometrie auf. Das Dämpfungselement und/oder
ein Dichtungselement ragt bevorzugt in den Einströmbereich des Gebläses. Dadurch beruhigt
es den Luftstrom direkt im Einströmbereich und hat somit einen positiven akustischen
Effekt.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform ist alternativ oder zusätzlich im Aus- bzw.
Abströmbereich des Gebläses ein Dämpfungselement angeordnet. Im Ausströmbereich des
Gebläses wird die Luft bei Betrieb durch eine mit einer Schaufelgeometrie ausgebildeten
Leitstufe aus dem Gebläse geleitet. An dieser Stelle ist bevorzugt das Dämpfungselement
bevorzugt benachbart zur Leitstufe angeordnet. Dadurch wird die Luft bei Betrieb gezielt
durch das Dämpfungselement geleitet. Dieses wirkt für die chaotisch aus dem Gebläse
austretenden Luft wie ein Gleichrichter und beruhigt den Luftstrom und führt somit
zu einer Reduktion des Luftrauschens. Zusätzlich führt dieses Beruhigen des Luftstroms
zu einer Luftleistungssteigerung in Form von Volumenstromrückgewinnung.
[0016] Im Einströmbereich oder Ausströmbereich angeordnete Dämpfungselemente und/oder Dichtungselemente
können identisch sein und können als Gleichteil verwendet werden. Am Einströmbereich
ist das Dämpfungselement und/oder Dichtungselement bevorzugt komprimiert angeordnet,
während es im Ausströmbereich bevorzugt in seiner Ausgangslage eingesetzt ist.
[0017] Bevorzugt ist im Einströmbereich und/oder Ausströmbereich das Dämmelement in Form
eines Schaums angeordnet. Beispielsweise kann das Dämmelement ein Schaumring sein.
Bevorzugt ist der Schaum offenporig. Dadurch kann weiterhin ein akustischer Nutzen
erzielt werden.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Gehäuseteil mindestens eine Rippengeometrie
auf, die formschlüssig mit einer Aufnahmegeometrie des weiteren Gehäuseteiles verbunden
ist. Dadurch kann die Montage der Motorkapsel in das Gehäuseteil des Motorraums gerichtet
erfolgen. Bevorzugt weist das Gehäuseteil mehrere Rippengeometrien auf, so dass eine
Fixierung des Gehäuseteils in der Achsrichtung des Gebläses insbesondere über umlaufend
am weiteren Gehäuseteil angeordnete Aufnahmegeometrien am weiteren Gehäuseteil erfolgt.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Staubsauger weiterhin ein Gerätekorpus-Gehäuse
auf, das mehrere Gehäuse-Einsätze aufweist, die das Gehäuse zumindest teilweise umhüllen.
Die beiden Gehäuse-Einsätze halten bevorzugt das Gehäuse, das den Motorraum begrenzt,
fest zusammen.
[0020] Bevorzugt weist eines der mindestens zwei Gehäuseteile Aufnahmegeometrien auf, die
ausgebildet sind, mit komplementären Gegenelementen des Gerätekorpus-Gehäuses in Eingriff
zu stehen. Bevorzugt weist das weitere Gehäuseteil die Aufnahmegeometrien auf. Beispielsweise
weist es zwei bis sechs Aufnahmegeometrien auf, die umlaufend an einer Außenfläche
angeordnet sind. Bevorzugt sind die Aufnahmegeometrien ausgelegt, sich bei der Montage
in die beiden Gehäuse-Einsätze des Gerätekorpus-Gehäuse einzufügen. Bevorzugt sind
die Aufnahmegeometrien in Achsrichtung des Gebläses mit Spiel ausgelegt, um insbesondere
bei möglichen Dichtheitsproblemen die Vorspannung in das H-Profil des Lagerrings zu
erhöhen. Neben einer Abstützung in den Gehäusen-Einsätzen sind die Ausfnahmegeometrien
bevorzugt derart ausgebildet, dass sie eine Verdrehsicherung bieten.
[0021] In einer bevorzugten Ausführungsform weist eines oder mehrere der Gehäuse-Einsätze
Aufnahmegeometrien auf, die ausgebildet sind, jeweils mit komplementären Gegenelementen
des anderen Gerätekorpus-Einsatzes, des Gehäuseteils und/oder des weiteren Gehäuseteiles
in Eingriff zu stehen. Dadurch sind die beiden Gehäuse-Einsätze miteinander verrastbar.
Bevorzugt sind die beiden Gehäuse-Einsätze zusätzlich miteinander verschraubt. Dadurch
wird eine endgültige Fixierung bewirkt.
[0022] Das weitere Gehäuseteil weist bevorzugt ein Abstützungselement auf, das ausgebildet
ist, sich in dem Gehäuse-Einsatz und dem weiteren Gehäuse-Einsatz abzustützen. Ferner
sind das Gehäuseteil und das weitere Gehäuseteil bevorzugt durch eine umlaufende Fixierung
aneinander fixiert.
[0023] Bevorzugt handelt es sich bei dem Staubsauger um einen handgeführten Staubsauger.
Unter dem Ausdruck "handgeführt" ist zu verstehen, dass der Staubsauger per Hand von
dem Nutzer bei Betrieb geführt wird. Bevorzugt ist der Staubsauger als Hand- und/oder
Stabstaubsauger ausgebildet. Bevorzugter sind ein Saugrohr, der das Gebläse enthaltende
Gerätekorpus, ein Handgriff und optional eine Bodendüse des Staubsaugers in mehreren
Staubsaugerkonfigurationen miteinander verbindbar, so dass der Staubsauger als Mehrzweck-Staubsauger
ausgebildet ist.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Staubsauger einen Akkumulator auf,
der ausgebildet ist, das Antriebsaggregat mit Strom zu versorgen.
[0025] Bevorzugt ist der Staubsauger als Zyklon-Staubsauger ausgebildet. Unter dem Begriff
"Zyklon-Staubsauger" ist ein Staubsauger zu verstehen, der beutellos ist und in einem
in den Staubsauger eintretenden Luftstrom Wirbel und etwaige Verwirbelungen erzeugt
werden, wodurch das Sauggut wie z.B. Staubteilchen aufgrund von Fliehkraft in eine
vorbestimmte Richtung gedrückt und abgeschieden werden.
[0026] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt schematisch und nicht maßstabsgerecht
- Fig. 1
- eine Teilquerschnittsansicht eines erfindungsgemäßen Staubsaugers;
- Fig. 2
- eine Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Lagerrings;
- Fig. 3
- eine vergrößerte Teilansicht des in Fig. 1 gezeigten Staubsaugers;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht des in Fig. 2 gezeigten Lagerrings;
- Fig. 5
- eine Schnittansicht des in Fig. 2 gezeigten Lagerrings;
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf den in Fig. 2 gezeigten Lagerring;
- Fig. 7
- eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Abluftfilters;
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf den in Fig. 7 gezeigten Abluftfilter;
- Fig. 9
- eine perspektivische Ansicht eines Montageschritts zur Montage des in Fig. 1 gezeigten
Gehäuses samt Gebläse;
- Fig. 10
- zeigt eine Seitenansicht des in Fig. 9 gezeigten Montageschritts in entgegengesetzter
Montagerichtung;
- Fig. 11
- eine perspektivische Ansicht des in Fig. 9 oder 10 hergestellten Gehäuses;
- Fig. 12
- eine Draufsicht auf das in Fig. 11 gezeigten Gehäuse;
- Fig. 13
- eine Explosionsansicht eines Gerätekorpus-Gehäuses des in Fig. 1 gezeigten Staubsaugers;
- Fig. 14
- eine perspektivische Teilansicht der in Fig. 1 gezeigten Motorkapsel;
- Fig. 15
- eine perspektivische Teilansicht eines Gerätekorpus des in Fig. 1 gezeigten Staubsaugers;
- Fig. 16
- eine perspektivische Ansicht eines Teil-Montageschritts zur Herstellung des in Fig.
15 gezeigten Gerätekorpus;
- Fig. 17
- eine perspektivische Ansicht eines Montageschritts zur Herstellung des in Fig. 15
gezeigten Gerätekorpus;
- Fig. 18
- eine Querschnittsansicht des gemäß Fig. 17 hergestellten Gerätekorpus;
- Fig. 19
- eine weitere Querschnittsansicht des in Fig. 18 gezeigten Gerätekorpus;
- Fig. 20
- eine weitere Draufsicht auf den in Fig. 18 gezeigten Gerätekorpus;
- Fig. 21
- eine weitere Draufsicht auf den in Fig. 18 gezeigten Gerätekorpus;
- Fig. 22
- eine perspektivische Ansicht der in Fig. 1 gezeigten Motorkapsel; und
- Fig. 23
- eine Teilquerschnittsansicht eines weiteren erfindungsgemäßen Staubsaugers.
[0027] Fig. 1 zeigt eine Teilquerschnittsansicht eines erfindungsgemäßen Staubsaugers. Der
Staubsauger weist ein Gehäuse 1, das ein Gehäuseteil 11 und ein weiteres Gehäuseteil
12 aufweist. Ferner weist der Staubsauger ein Gebläse 7 mit einem Gebläse-Gehäuse
77, das in dem Gehäuse 1 angeordnet ist, einen Lagerring 2 auf, der an dem Gehäuse
1 angeordnet ist, so dass er beide Gehäuseteile 11, 12 dichtend verbindet. Das Gebläse
7 lagert auf dem Lagerring 2, der gleichzeitig als Dichtung zwischen den Gehäuseteilen
11, 12 wirkt. Dazu weist das Gebläse 7 weiterhin eine Lagerrippe 76 mit einer Verzahnung
75 auf, die auf dem Lagerring 2 lagert. Der Lagerring 2 ist an einem größten Durchmesser
des Gebläses 7 angeordnet. Das weitere Gehäuseteil 12 ist Teil eines Abluftfilters
6. Das Gebläse-Gehäuse 77 weist eine Gebläsehaube 5 auf. Zwischen der Gebläsehaube
5 und dem Gehäuseteil 11 existiert ein Freiraum 4. Das Gebläse 7 und das weitere Gehäuseteil
bilden eine Motorkapsel.
[0028] Fig. 2 zeigt eine Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Lagerrings. Der Lagerring
2 weist ein H-Profil 21 auf, so dass es zwei Nuten aufweist. Der Lagerring 2 weist
ferner eine Aufnahmegeometrie zum Aufnehmen eines Teils des Gebläses (nicht gezeigt)
in Form eines U-Profils 22 auf, wobei das U-Profil eine weitere Nut ausbildet. Ferner
weist der Lagerring 2 vier Einführschrägen 23 auf. Die Einführschrägen 23 sind ausgebildet,
ein Einführen des Gehäuseteils 11 und des weiteren Gehäuseteiles 12 zu erleichtern.
[0029] Fig. 3 zeigt eine vergrößerte Teilansicht des in Fig. 1 gezeigten Staubsaugers. Das
Gebläse 7 weist die Lagerrippe 76 mit der Verzahnung 75 auf, die in der weiteren Nut
des U-Profils 22 angeordnet ist. In einer der Nuten des H-Profils 21 ist ein Ende
des Gehäuseteils 11 und in der anderen Nut des H-Profils 21 ein Ende des weiteren
Gehäuseteiles 12 angeordnet.
[0030] Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht des in Fig. 2 gezeigten Lagerrings. Der
Lagerring 2 weist ferner umlaufend angeordnete Stützrippen 24 auf, die an einer Innenfläche
des Lagerrings 2 ausgebildet sind.
[0031] Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht des in Fig. 2 gezeigten Lagerrings. Der Lagerring
2 weist die umlaufend angeordneten Stützrippen 24, das H-Profil 21 und das U-Profil
22 auf.
[0032] Fig. 6 zeigt eine Draufsicht auf den in Fig. 2 gezeigten Lagerring. Der Lagerring
2 ist rotationssymmetrisch ausgebildet. Die Stützrippen 24 sind an einer Innenfläche
(nicht gezeigt) des Lagerrings 2 angeordnet. Hier sind die Schnittlinien des Schnitts
für die Darstellung gemäß Fig. 5 gestrichelt gezeigt.
[0033] Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Abluftfilters. Der Abluftfilter
6 weist das weitere Gehäuseteil 12 auf, das mehrere Aufnahmegeometrien 121 aufweist.
Die Aufnahmegeometrien 121 sind ausgebildet, komplementäre Elemente (nicht gezeigt)
eines Geätekorpus-Gehäuses (nicht gezeigt) aufzunehmen und/oder mit einer Rippengeometrie
(nicht gezeigt) des Gehäuseteils (nicht gezeigt) formschlüssig verbunden zu werden.
[0034] Fig. 8 zeigt eine Draufsicht auf den in Fig. 7 gezeigten Abluftfilter. An dem weiteren
Gehäuseteil 12 sind die Aufnahmegeometrien 121 ausgebildet, die verschieden ausgebildet
sind.
[0035] Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Montageschritts zur Montage des in
Fig. 1 gezeigten Gehäuses samt Gebläse, wobei der Lagerring am Gebläse vormontiert
gezeigt ist. Das Gehäuseteil 11, das Gebläse 7 und weitere Gehäuseteil 12 werden in
Pfeilrichtung zusammengefügt.
[0036] Fig. 10 zeigt eine Seitenansicht des in Fig. 9 gezeigten Montageschritts in entgegengesetzter
Montagerichtung. Das Gehäuseteil 11, das Gebläse 7 und weitere Gehäuseteil 12 werden
in Pfeilrichtung zusammengefügt.
[0037] Fig. 11 zeigt eine perspektivische Ansicht des in Fig. 9 oder 10 hergestellten Gehäuses.
Das Gehäuse 1 weist das Gehäuseteil 11 und das weitere Gehäuseteil 12 auf, das Teil
des Abluftfilters 6 ist und die Aufnahmegeometrien 121 aufweist. Zwei der Aufnahmegeometrien
121 sind derart ausgebildet, dass sie mit Rippengeometrien 111 des Gehäuseteils 11
formschlüssig verbunden sind.
[0038] Fig. 12 zeigt eine weitere Draufsicht auf den in Fig. 11 gezeigte Gehäuse. Das Gehäuseteil
11 weist zwei Rippengeometrien 111 und das weitere Gehäuseteil 12 zwei Aufnmahmegeometrien
121 auf, die formschlüssig miteinander verbunden sind. Weiterhin weist das weitere
Gehäuseteil 12 drei weitere Aufnahmegeometrien 121.
[0039] Fig. 13 zeigt eine Explosionsansicht eines Gerätekorpus-Gehäuses des in Fig. 1 gezeigten
Staubsaugers. Das Gerätekorpus-Gehäuse 8 weist einen Gehäuse-Einsatz 81 und einen
weiteren Gehäuse-Einsatz 82 auf. Sowohl der Gerätekorpus-Einsatz 81 als auch der weitere
Gehäuse-Einsatz 82 weisen jeweils Aufnahmegeometrien 84 auf, die ausgebildet sind,
mit dem Gehäuse oder dem jeweils anderen Gehäuse-Einsatz 82, 81 in Eingriff zu stehen.
[0040] Fig. 14 zeigt eine perspektivische Teilansicht der in Fig. 1 gezeigten Motorkapsel.
Das Gebläse 7, von dem die Gebläsehaube 5 sichtbar ist, ist in den Abluftfilter 6
mit dem weiteren Gehäuseteil 12 angeordnet, um eine Motorkapsel zu bilden. Die gezeigten
weiteren Aufnahmegeometrien 121 bieten bei Einbau in das in Fig. 8 gezeigte Gerätekorpus-Gehäuse
(nicht gezeigt) zusätzlich zu einer Abstützung eine Verdrehsicherung.
[0041] Fig. 15 zeigt eine perspektivische Teilansicht des Gerätekorpus des in Fig. 1 gezeigten
Staubsaugers. Der Gerätekorpus 8 umschließt teilweise die Motorkapsel aus Abluftfilter
6 und Gebläse 7. Durch die Aufnahmegeometrien 121 ist die Motorkapsel im jeweiligen
Gehäuse-Einsatz 81, 82 abgestützt und verdrehsicher angeordnet.
[0042] Fig. 16 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Teil-Montageschritts zur Herstellung
des in Fig. 1 gezeigten Gerätekorpus. Das Gehäuse 11 weist die über den Lagerring
(nicht gezeigt) verbundenen Gehäuseteile 11, 12 auf, in deren Inneren das Gebläse
(nicht gezeigt) angeordnet ist. Das Gehäuse 1 wird in Pfeilrichtung in den weiteren
Gehäuse-Einsatz 82 eingebracht.
[0043] Fig. 17 zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren Montageschritts zur Herstellung
des in Fig. 15 gezeigten Gerätekorpus samt Gehäuseteil 11. Der Gehäuse-Einsatz 81
und das Gehäuse 1 werden in Pfeilrichtung zu dem weiteren Gehäuse-Einsatz 82 bewegt
und somit montiert.
[0044] Fig. 18 zeigt eine Querschnittsansicht des gemäß Fig. 17 hergestellten Gerätekorpus.
Das Gehäuseteil 12 weist ein Abstützungselement 122 auf, das ausgebildet ist, sich
in dem Gehäuse-Einsatz 81 und dem weiteren Gehäuse-Einsatz 82 abzustützen. Ferner
sind die beiden Gehäuseteile 11, 12 durch eine umlaufende Fixierung 83 aneinander
fixiert. Das Gebläse 7 weist einen Motor 71, der ausgebildet ist, eine Welle 72 des
Gebläses 7 zu drehen. Ferner weist das Gebläse 7 ein Laufrad 73 auf, das an der Welle
72 angeordnet ist.
[0045] Dem Laufrad 73 ist in Strömungsrichtung des Gebläses eine Leitstufe 77 nachgelagert.
Diese Leitstufe 77 bildet eine Lagerrippe 75 aus, welche in dem Lagerring 2 gelagert
ist.
[0046] Fig. 19 zeigt eine weitere Querschnittsansicht des in Fig. 18 gezeigten Gerätekorpus.
Das Gehäuseteil 12 stützt sich beidseitig in dem Gehäuse-Einsatz 81 und dem weiteren
Gehäuse-Einsatz 82 ab.
[0047] Fig. 20 zeigt eine weitere Draufsicht auf den in Fig. 18 gezeigten Gerätekorpus.
Der weitere Gehäuse-Einsatz 82 ist mit dem Gehäuse 1 mittels Schrauben 9 verbunden.
[0048] Fig. 21 zeigt eine weitere Draufsicht auf den in Fig. 18 gezeigten Gerätekorpus.
Der Gehäuse-Einsatz 81 und der weitere Gehäuse-Einsatz 82 sind mit dem Gehäuse 1 und
miteinander mittels Schrauben 9 verbunden.
[0049] Fig. 22 zeigt eine perspektivische Ansicht der in Fig. 1 gezeigten Motorkapsel. Die
Motorkapsel ist aus dem Abluftfilter 6, der das weitere Gehäuseteil 12 aufweist, und
dem Gebläse 7 samt Gebläsehaube 5, gebildet.
[0050] Fig. 23 zeigt eine Teilquerschnittsansicht eines weiteren erfindungsgemäßen Staubsaugers.
Der in Fig. 23 gezeigte Staubsauger entspricht dem in Fig. 1 gezeigten Staubsauger
mit dem Unterschied, dass im Einströmbereich des Gebläses 7 und im Ausströmbereich
des Gebläses 7 jeweils ein Dämpfungselement 3 angeordnet ist. Die Luft strömt in Pfeilrichtung.
Bezugszeichenliste
[0051]
- 1
- Gehäuse
- 11
- Gehäuseteil
- 111
- Rippengeometrie
- 12
- weiteres Gehäuseteil
- 121
- Aufnahmegeometrie
- 122
- Abstützungselement
- 123
- weitere Aufnahmegeometrie
- 2
- Lagerring
- 21
- H-Profil
- 22
- U-Profil
- 23
- Einführschräge
- 24
- Stützrippe
- 3
- Dämpfungselement
- 4
- Freiraum
- 5
- Gebläsehaube
- 6
- Abluftfilter
- 7
- Gebläse
- 71
- Motor
- 72
- Welle
- 73
- Laufrad
- 75
- Lagerrippe
- 76
- Verzahnung
- 77
- Gebläse-Gehäuse und Leitstufe
- 8
- Gerätekorpus-Gehäuse
- 81
- Gehäuse-Einsatz
- 82
- weitere Gehäuse-Einsatz
- 83
- Fixierung
- 84
- Aufnahmegeometrie
- 9
- Schraube
- 10
- Dämpfungselement
1. Staubsauger mit einem Gehäuse (1), einem Gebläse (7) und einem Lagerring (2), wobei
das Gebläse (7) in dem Gehäuse (1) untergebracht ist und das Gehäuse (1) mehrere Gehäuseteile
(11, 12) aufweist und das Gebläse (7) auf dem Lagerring (2) lagert, der gleichzeitig
als Dichtung zwischen den Gehäuseteilen (11, 12) wirkt.
2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerring (2) an einem größten Durchmesser des Gebläses (7) angeordnet ist.
3. Staubsauger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerring (2) ein H-Profil (21) aufweist, so dass es zwei Nuten aufweist, und
in einer der Nuten des H-Profils (21) ein Ende des Gehäuseteils (11) und in der anderen
Nut des H-Profils (21) ein Ende des weiteren Gehäuseteils (12) angeordnet ist.
4. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerring (2) eine Aufnahmegeometrie zum Aufnehmen eines Teils des Gebläses (7)
in Form eines U-Profils (22) aufweist.
5. Staubsauger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse (7) eine Lagerrippe (75) mit einer Verzahnung (76) aufweist und in der
weiteren Nut des U-Profils (22) angeordnet ist
6. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerring (2) rotationssymmetrisch ausgebildet ist.
7. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Gehäuseteile (12) als Teil des Abluftfilters (6) ausgebildet ist.
8. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Einströmbereich des Gebläses (7) und/oder im Ausströmbereich des Gebläses (7)
ein Dämpfungselement (3) angeordnet ist.
9. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseteil (11) mindestens eine Rippengeometrie (111) aufweist, die formschlüssig
mit einer Aufnahmegeometrie (121) des weiteren Gehäuseteiles (12) verbunden ist.
10. Staubsauger nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Gerätekorpus-Gehäuse (8), das mehrere Gehäuse-Einsätze (81, 82) aufweist, die
das Gehäuse (1) zumindest teilweise umhüllen.
11. Staubsauger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder mehrere der Gehäuse-Einsätze (81, 82) Aufnahmegeometrien aufweist, die
ausgebildet sind, jeweils mit komplementären Gegenelementen des anderen Gerätekorpus-Einsatzes
(82, 81), des Gehäuseteiles (11) und/oder des weiteren Gehäuseteiles (12) in Eingriff
zu stehen.
12. Staubsauger nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass eines der mindestens zwei Gehäuseteile (12) Aufnahmegeometrien (121) aufweist, die
ausgebildet sind, mit weiteren komplementären Gegenelementen des Gerätekorpus-Gehäuses
(8) in Eingriff zu stehen.