[0001] Die Erfindung betrifft ein System zur Realisierung einer Leuchte gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
[0002] Gattungsgemäße Systeme weisen als zwei Grundkomponenten eine in einer Längsrichtung
langgestreckte Tragschiene sowie einen in der Längsrichtung langgestreckten Montagekörper
auf. Üblicherweise sind an der Tragschiene Versorgungsleitungen angeordnet, und an
dem Montagekörper ist üblicherweise ein Leuchtmittel und/oder anderes Funktionselement
angeordnet, wie beispielsweise Funkmodule, Betriebsgeräte, etc. Typischerweise dient
die Tragschiene zur Fixierung der Leuchte an einem Bauelement, beispielsweise einer
Decke. Bei der Montage einer Leuchte wird üblicherweise zunächst die Tragschiene an
dem Bauelement befestigt und anschließend der Montagekörper, der mit den genannten
Komponenten der Leuchte bestückt ist, die eine entsprechende elektrische Versorgung
benötigen, an der Tragschiene fixiert, so dass Tragschiene und Montagekörper einen
Innenraum ausbilden, in dem wesentliche Elemente der Leuchte angeordnet sind, beispielsweise
Platinen mit LEDs, Betriebsgeräte, Funkmodule, Versorgungsleitungen, etc. Typischerweise
sind Tragschiene und Montagekörper jeweils in einer Längsrichtung langgestreckt ausgebildet.
Die Tragschiene weist üblicherweise einen Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
auf, der entlang einer Vertikalrichtung an einem vertikalen Ende offen ist und entlang
einer Transversalrichtung durch zwei Seitenwände begrenzt ist, die durch einen entlang
der Transversalrichtung verlaufenden Bodenabschnitt der Tragschiene miteinander verbunden
sind. Üblicherweise wird die Tragschiene über ihren Bodenabschnitt an einem Bauelement
befestigt. Der Montagekörper wird üblicherweise an dem offenen vertikalen Ende der
Tragschiene angeordnet, so dass der Montagekörper gemeinsam mit der Tragschiene einen
Innenraum ausbildet, der durch die Tragschiene und den Montagekörper senkrecht zur
Längsrichtung umlaufend abgeschlossen ist, wobei selbstverständlich die Umschließung
des Innenraums abschnittsweise unterbrochen sein kann, beispielsweise zum Ermöglichen
einer Luftzufuhr. Ein gattungsgemäßes System umfasst üblicherweise eine in der Längsrichtung
langgestreckte Stromleitschiene, die Kanäle aufweist, in denen Leitungsdrähte angeordnet
sind, sowie eine elektrische Kontakteinrichtung mit einem Montageabschnitt und einem
entlang einer Vertikalrichtung von dem Montageabschnitt beabstandeten Kontaktabschnitt.
In einer Betriebsposition der Komponenten, auch genannt Bauteile, des Systems, in
der die Komponenten des Systems eine die Betriebsposition charakterisierende Anordnung
zueinander aufweisen und die zur Realisierung einer Leuchte erforderlich ist, sind
die beiden Grundkomponenten aneinander befestigt, wobei die Stromleitschiene an einer
ersten der beiden Grundkomponenten befestigt ist und die Kontakteinrichtung mit ihrem
Montageabschnitt an einer zweiten der beiden Grundkomponenten befestigt ist und mit
ihrem Kontaktabschnitt mit zumindest einigen der Leitungsdrähte elektrisch leitend
verbunden ist. Zumeist ist die Stromleitschiene in der Betriebsposition an der Tragschiene
befestigt, insbesondere an dem Bodenabschnitt der Tragschiene. Es ist jedoch auch
denkbar, dass die Stromleitschiene in der Betriebsposition an dem Montagekörper, insbesondere
an dem Bodenabschnitt des Montagekörpers befestigt ist. Grundprinzip der Stromleitschiene
ist, über einen Längsabschnitt hinweg eine Kontaktierbarkeit zu ermöglichen, damit
eine Kontaktierung zwischen an der Tragschiene angeordneten Versorgungsleitungen und
den an dem Montagekörper angeordneten Komponenten innerhalb eines bestimmten Längsabschnitts
erfolgen kann und nicht nur an einer singulären Längsposition. So kann beispielsweise
der Montageabschnitt der Kontakteinrichtung in der Betriebsposition an der Tragschiene
positionsfest fixiert sein und die Kontakteinrichtung mit an der Tragschiene angeordneten
elektrischen Versorgungsleitungen elektrisch leitend verbunden sein, während an dem
Montagekörper die Stromleitschiene angeordnet ist und der Kontaktabschnitt der Kontakteinrichtung
in die Kanäle der Stromleitschiene eingreift und die in den Kanälen angeordneten Leitungsdrähte
kontaktiert, die ihrerseits mit an dem Montagekörper angeordneten Komponenten verbunden
sind zum Versorgen der Komponenten. Alternativ kann beispielsweise in der Betriebsposition
die Stromleitschiene an der Tragschiene angeordnet sein, wobei die in den Kanälen
der Stromleitschiene angeordneten Leitungsdrähte zumindest einen Abschnitt von Versorgungsleitungen
ausbilden, die in der Tragschiene angeordnet sind, wobei der Montageabschnitt an dem
Montagekörper fixiert ist und die Kontakteinrichtung in die Kanäle der an der Tragschiene
angeordneten Stromleitschiene eingreift zum Kontaktieren der darin angeordneten Leitungsdrähte,
wobei die Kontakteinrichtung gleichzeitig mit Komponenten, die an dem Montagekörper
angeordnet sind, elektrisch leitend verbunden ist zum Versorgen dieser Komponenten.
Die Kontakteinrichtung ermöglicht somit prinzipiell die Versorgung von an dem Montagekörper
angeordneten Komponenten, indem sie eine elektrische Verbindung zwischen den an der
Tragschiene angeordneten Versorgungsleitungen und den Komponenten ermöglicht. Die
Versorgungsleitungen können neben Energieversorgungsleitungen auch Steuerungs- bzw.
Datenleitungen umfassen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zum Erreichen der Betriebsposition
der Montagekörper und die Tragschiene entlang einer Vertikalrichtung, die senkrecht
auf der Längsrichtung steht, aufeinander zubewegt werden, bis sie aneinander angeordnet
sind und aneinander fixiert sind. Dem Fachmann sind gängige Haltefedern bekannt, über
die eine Fixierung eines Montagekörpers relativ zu einer Tragschiene erfolgen kann.
Typischerweise weisen solche Haltungsfedern einen Bodenabschnitt zur Montage an dem
Montagekörper auf sowie an beiden Transversalenden des Bodenabschnitts jeweils einen
sich von dem Bodenabschnitt vertikal weg erstreckenden Halteabschnitt, an dem ein
sich in der Transversalrichtung nach außen erstreckender Haltevorsprung vorgesehen
ist. Dieser Haltevorsprung hintergreift typischerweise einen Befestigungsvorsprung,
der an einer dem Haltevorsprung zugeordneten der Seitenwände der Tragschiene angeordnet
ist. Oftmals ist hierzu der Montagekörper selbst so ausgebildet, dass er einen Querschnitt
senkrecht zur Längsrichtung nach Art einer U-Form aufweist und somit einen Bodenabschnitt
und zwei Seitenwandabschnitt umfasst, wobei oftmals der Bodenabschnitt der Haltefeder
an dem Montagekörper befestigt ist, indem der Bodenabschnitt an Vorsprüngen verklemmt
wird, die an den Seitenwandabschnitten des Montagekörpers vorgesehen sind, wodurch
der Bodenabschnitt der Haltefeder gegen den Bodenabschnitt des Montagekörpers gepresst
wird. Es sind jedoch auch andere Befestigungsmöglichkeiten bekannt, beispielsweise
mittels Verschraubung, Verrastung oder mittels Bajonettverschlüsse, über die ein Montagekörper
an der Tragschiene fixiert werden kann. Allgemein dienen geeignete Befestigungsmittel,
mit denen der Montagekörper in der Betriebsposition an der Tragschiene befestigt ist,
bevorzugt dazu, ein vertikales voneinander Wegbewegen von Montagekörper und Tragschiene
ausgehend von der Betriebsposition zu verhindern.
[0003] Grundsätzlich sind im Stand der Technik eine Vielzahl an gängigen Kontakteinrichtungen
bekannt, über die die Kontaktierung zwischen Montagekörper und Tragschiene bzw. zwischen
an dem Montagekörper angeordneten Komponenten und an der Tragschiene angeordneten
Versorgungsleitungen mittels einer Stromleitschiene möglich ist. Dabei sind die Kontakteinrichtungen
stets so ausgebildet, dass sie Kontaktabschnitte aufweisen, mit denen sie in die Kanäle
der Stromleitschiene eingeführt werden können. Beispielsweise ist bekannt, einen festen
Abgriff an einer Stromleitschiene zu befestigen, der die in den Kanälen der Stromleitschiene
angeordneten Leitungsdrähte kontaktiert, wobei dieser Abgriff den Kontaktabschnitt
der Kontakteinrichtung ausbildet und über ein Kabel mit einem Montageabschnitt verbunden
ist, wobei Stromleitschiene und Montageabschnitt an unterschiedlichen Grundkomponenten
befestigt sind. Solche Kontakteinrichtungen sind jedoch kostspielig in der Herstellung
und aufwendig in der Montage. Es sind ferner Kontakteinrichtungen bekannt, die an
einer der beiden Grundkomponenten mit ihrem Montageabschnitt zu befestigen sind, wobei
die Stromleitschiene an der anderen der beiden Grundkomponenten befestigt ist und
die Kontakteinrichtung solche elektrische Kontaktabschnitte aufweist, dass bei dem
vertikalen Zusammenführen von Montagekörper und Tragschiene die Kontaktabschnitte
in die Kanäle der Stromleitschiene eingeführt werden und die darin angeordneten Leitungsdrähte
kontaktieren. Diese Lösung ermöglicht zwar eine kostengünstige Herstellung der Kontakteinrichtung
und eine einfache Montierbarkeit der Komponenten des Systems zum Erreichen der Betriebsposition.
Allerdings bringt diese Lösung auch verschiedene Nachteile mit sich. Beispielsweise
bieten Befestigungsmittel, wie beispielsweise Haltefedern oder Rastverbindungen, keine
solche Fixierbarkeit des Montagekörpers zur Tragschiene, dass bei jedweder Belastung
die vertikale Position des Montagekörpers relativ zur Tragschiene stets präzise und
unveränderbar festgelegt ist. So können beispielsweise in Gebäuden Schwingungen bzw.
Vertikalbewegungen von Raumdecken stattfinden, beispielsweise bedingt durch Bewegungseinflüsse
von über dem Raum liegenden Stockwerk aus auf die Decke oder durch Bewegungseinflüsse
auf das Erdreich in der Nähe des Gebäudes. Für den Fall, dass dann eine Relativbewegung
zwischen Tragschiene und Montagekörper auftritt, besteht die Gefahr, dass es zu Lichtbögen
innerhalb des von Tragschiene und Montagekörper eingeschlossenen Innenraums kommt,
falls die Kontakteinrichtung mit ihrem Kontaktabschnitt von den Leitungsdrähten der
Stromleitschiene abgeleitet, wodurch Brände ausgelöst werden können. Im Stand der
Technik wird diesem Problem dadurch vorgebeugt, dass eine hinreichende Kontaktlänge
zwischen Kontaktabschnitt und Leitungsdrähten vorgesehen wird und dass besondere Mechanismen
zum Sichern eines möglichst geringen Abstands zwischen Tragschiene und Montagekörper
vorgesehen werden. Beides bedingt jedoch eine kostspielige Herstellung und beeinflusst
die freie Verfügbarkeit des Innenraums für Leuchtenkomponenten. Außerdem ist bekannt,
dass die Stromleitschiene mit ihren Leitungsdrähten und Tragschiene und Montagekörper
aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden, die ein unterschiedliches Temperaturausdehnungsverhalten
aufweisen. Daher besteht die Gefahr, dass es zu einer Relativbewegung zwischen der
an der zweiten Grundkomponente befestigten Kontakteinrichtung relativ zu der Stromleitschiene
kommt, während die Kontakteinrichtung in elektrischem Eingriff mit den Leitungsdrähten
der Stromleitschiene ist. Dies kann zu Spannungen und zu einer verminderten Haltbarkeit
führen, insbesondere auch zum Entstehen eines Drehmoments zwischen Stromleitschiene
und Kontakteinrichtung. Ein solches Drehmoment bringt die Gefahr mit sich, dass eine
Relativkraft zwischen Montagekörper und Tragschiene erzeugt wird, die auf ein Lösen
dieser beiden Grundkomponenten voneinander ausgehend von der Betriebsposition hinwirkt,
so dass nur eine geringe zusätzliche relative Kraft zwischen den beiden Grundkomponenten
zu einem Lösen der Grundkomponenten voneinander führen kann. Außerdem besteht die
Gefahr, dass der Kontaktabschnitt seine elektrische Verbindung zu den Leitungsdrähten
der Stromleitschiene verliert.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System zur Realisierung
einer Leuchte bereitzustellen, das zumindest eines der oben beschriebenen Probleme
bzw. einen der oben beschriebenen Nachteile gattungsgemäßer Systeme zumindest teilweise
behebt.
[0005] Als eine Lösung der genannten der vorliegenden Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe
schlägt die Erfindung ein System mit den Merkmalen von Anspruch 1 vor.
[0006] Das erfindungsgemäße System ist zur Realisierung einer Leuchte geeignet. Das System
umfasst als zwei Grundkomponenten eine in einer Längsrichtung langestreckte Tragschiene,
an der Versorgungsleitungen angeordnet sind, sowie einen in der Längsrichtung langgestreckten
Montagekörper, an dem ein Leuchtmittel und/oder ein Funktionselement angeordnet ist.
Bei dem Leuchtmittel und/oder anderem Funktionselement handelt es sich um ein Element,
das elektrisch zu versorgen ist. Das System weist eine in der Längsrichtung langgestreckte
Stromleitschiene mit Kanälen auf, in denen Leitungsdrähte angeordnet sind, sowie eine
elektrische Kontakteinrichtung mit einem Montageabschnitt und einem entlang einer
Vertikalrichtung zu dem Montageabschnitt versetzten Kontaktabschnitt. In der Betriebsposition
sind die beiden Grundkomponenten aneinander befestigt und Montageabschnitt und Kontaktabschnitt
aneinander befestigt. Montageabschnitt und Kontaktabschnitt können als zwei separate
Bauteile ausgebildet sein, die miteinander zu einem ein sich zusammenhängend fixierten
Bauteil vereint sind, sie können auch gemeinsam als einstückig hergestelltes Bauteil
ausgebildet sein. In der Betriebsposition ist die Stromleitschiene an einer ersten
der Grundkomponenten befestigt, und die Kontakteinrichtung ist in der Betriebsposition
mit ihrem Montageabschnitt an einer zweiten der beiden Grundkomponenten befestigt
und mit ihrem Kontaktabschnitt mit zumindest einigen der Leitungsdrähte elektrisch
leitend verbunden. Besonders bevorzugt ist in der Betriebsposition die Stromleitschiene
an der Tragschiene fixiert und der Montageabschnitt der Kontakteinrichtung an dem
Montagekörper fixiert. Besonders bevorzugt sind Montagekörper und Tragschiene in der
Betriebsposition durch Befestigungsmittel aneinander befestigt, die eine Bewegung
des Montagekörpers entlang der Vertikalrichtung von der Tragschiene weg verhindern.
Besonders bevorzugt sind Montagekörper und Tragschiene so zueinander korrespondierend
ausgebildet, dass sie zum Erreichen der Betriebsposition entlang der Vertikalrichtung
aneinander geführt werden, bis sie eine vertikale Endposition erreichen, wobei sie
in dieser vertikalen Endposition über Befestigungsmittel aneinander fixiert werden.
Die zweite Grundkomponente weist einen Bodenabschnitt und zwei sich von dem Bodenabschnitt
entlang der Vertikalrichtung weg erstreckende Seitenwandabschnitte auf. In der Betriebsposition
ist der Montageabschnitt gegen den Bodenabschnitt gepresst an der zweiten Grundkomponente
gehalten. Der Kontaktabschnitt überlappt in der Betriebsposition mit einem vertikalen
Eingriffsabschnitt vertikal mit der Stromleitschiene und ist durch eine innerhalb
des Eingriffsabschnitts zwischen Stromleitschiene und Kontaktabschnitt wirkende Kontaktkraft
an der Stromleitschiene fixiert gehalten und mit zumindest einigen der Leitungsdrähte
der Stromleitschiene elektrisch leitend verbunden. Der Eingriffsabschnitt definiert
somit einen Abschnitt entlang der Vertikalrichtung, innerhalb dessen sich Stromleitschiene
und Kontaktabschnitt in der Betriebsposition überlappen. In diesem Überlappungsbereich,
d. h. innerhalb der vertikalen Erstreckung des Eingriffsabschnitts, wirkt die Kontaktkraft
zwischen Stromleitschiene und Kontaktabschnitt, bevorzugt unmittelbar zwischen Stromleitschiene
und Kontaktabschnitt. Die Kontaktkraft wirkt einer Verschiebung des Kontaktabschnitts
relativ zur Stromleitschiene ausgehend von der Betriebsposition entgegen. Beispielsweise
kann die Kontaktkraft einen Reibschluss zwischen Stromleitschiene und Kontaktabschnitt
in dem Eingriffsabschnitt bewirken. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Leitungsdrähte
von der Stromleitschiene umfasst sind. Es kann jedoch auch ein Formschluss innerhalb
des Eingriffsabschnitts zwischen Stromleitschiene und Kontaktabschnitt vorgesehen
sein, wobei auch der Formschluss eine Kontaktkraft zwischen Stromleitschiene und Kontaktabschnitt
bewirken kann. In dem Fall muss zum Durchführen einer Relativbewegung von Stromleitschiene
und Kontaktabschnitt zueinander ausgehend von der Betriebsposition eine solche Kraft
relativ zwischen Stromleitschiene und Kontaktabschnitt erzeugt werden, dass die Kontaktkraft
überwunden wird, wobei gegebenenfalls auch erforderlich sein kann, dass diese aufzubringende
Relativkraft zwischen Kontaktabschnitt und Stromleitschiene die Kontaktkraft deutlich
übersteigt, wenn eine Relativbewegung zwischen Kontaktabschnitt und Stromleitschiene
bewirkt werden soll, falls ein Formschluss innerhalb des Eingriffsabschnitts zwischen
Stromleitschiene und Kontaktabschnitt vorliegt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass
vorliegend bevorzugt die Kontaktkraft ausschließlich durch die von Stromleitschiene
und Kontaktabschnitt gebildete Anordnung in sich erzeugt wird. Zum Erzeugen einer
Relativbewegung von Kontaktabschnitt zu Stromleitschiene ausgehend von der Betriebsposition,
wobei abgestellt ist auf die relative Anordnung von Kontaktabschnitt und Stromleitschiene
zueinander, wenn sie sich in der Betriebsposition befinden, muss somit jedenfalls
eine mit Bezug auf diese Anordnung bestehend aus Stromleitschiene und Kontaktabschnitt
definierte Kraft überwunden werden, damit Stromleitschiene und Kontaktabschnitt zueinander
bewegt werden können, unabhängig von den sonstigen Einflüssen sonstiger Bauteile des
Systems in der Betriebsposition. Zum Durchführen einer Relativbewegung zwischen Kontaktabschnitt
und Stromleitschiene ist jedenfalls eine Überwindung der Kontaktkraft erforderlich,
die entsprechend zwischen Stromleitschiene und Kontaktabschnitt in der Betriebsposition
vorliegt. Erfindungsgemäß ist eine zwischen dem Montageabschnitt und der zweiten Grundkomponente
wirkende Federeinrichtung vorgesehen, die den Montageabschnitt in der Betriebsposition
mit einer Federkraft vertikal gegen den Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente
presst zum Fixieren des Montageabschnitts an der zweiten Grundkomponente. In der Betriebsposition
ist somit der Montageabschnitt jedenfalls, insbesondere ausschließlich, dadurch relativ
zur zweiten Grundkomponente fixiert, indem die Federeinrichtung eine Federkraft vertikal
auf den Montageabschnitt in Richtung zum Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente
ausübt. Dieser Federkraft ist kleiner als eine vertikale Mindestkraft, die zur Überwindung
der Kontaktkraft zum Durchführen einer vertikalen Relativbewegung zwischen Kontaktabschnitt
und Stromleitschiene erforderlich ist, wobei üblicherweise auf eine Relativbewegung
des Kontaktabschnitts entlang der Vertikalrichtung ausgehend von der Betriebsposition
von der Stromleitschiene weg Bezug genommen ist. Dabei ist abgestellt auf die Kontaktkraft,
die sich aus der Anordnung Kontaktabschnitt-Stromleitschiene ergibt. Die vertikale
Mindestkraft ist beispielsweise darüber definierbar, dass Kontaktabschnitt und Stromleitschiene
zueinander in eine solche Position gebracht werden, in der sie sich zueinander in
der Betriebsposition des Systems befinden. Die so geschaffene Anordnung von Stromleitschiene
und Kontaktabschnitt wird anschließend ausgehend von dieser Position, die diese Anordnung
auch in der Betriebsposition innehat, mit einer Kraft beaufschlagt, die relativ zwischen
Kontaktabschnitt und Stromleitschiene wirkt. Diese Kraft muss jedenfalls die Mindestkraft
übersteigen, damit der Kontaktabschnitt relativ zur Stromleitschiene bewegt werden
kann. Die Mindestkraft kann in einer Ausführungsform beispielsweise so bestimmt werden,
dass eine Relativkraft zwischen Tragschiene, an der die Stromleitschiene befestigt
ist, oder direkt zwischen der Stromleitschiene, und dem Kontaktabschnitt erzeugt wird
und in ihrem Betrag so lange erhöht wird, bis sich der Kontaktabschnitt relativ zu
der Stromleitschiene bewegt, wobei dieser sich ergebende Gesamtbetrag als Mindestkraft
festgelegt wird. Selbstverständlich kann der Betrag der Mindestkraft für verschiedene
Richtungen der Mindestkraft unterschiedlich sein. Die vertikale Mindestkraft ist der
Betrag der Mindestkraft entlang der Vertikalrichtung. Die Federeinrichtung kann beispielsweise
von der zweiten Grundkomponente oder von dem Montageabschnitt ausgebildet sein. Besonders
bevorzugt ist die Federeinrichtung nur von dem Montageabschnitt ausgebildet. In einer
Ausführungsform kann die Federeinrichtung teilweise von der zweiten Grundkomponente,
teilweise von dem Montageabschnitt ausgebildet sein. Das erfindungsgemäße System kann
weitere Merkmale aufweisen, die oben im Zusammenhang mit gattungsgemäßen Systemen
erläutert sind.
[0007] Das erfindungsgemäße System bringt im Vergleich zu gattungsgemäßen Systemen wesentliche
Vorteile mit sich. Indem der Montageabschnitt durch eine Federeinrichtung relativ
zu der zweiten Grundkomponente fixiert ist, indem die Federeinrichtung den Montageabschnitt
mit ihrer Federkraft vertikal gegen den Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente
presst, ist gewährleistet, dass der Montageabschnitt ausgehend von der Betriebsposition
von dem Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente entlang der Vertikalrichtung entfernbar
ist, d. h. ausgehend von seiner in der Betriebsposition bestehenden Lage entlang der
Vertikalrichtung relativ zu der zweiten Grundkomponente ausgelenkt wird, wenn nur
eine die Federkraft übersteigende Kraft entgegen der Federkraft auf den Montageabschnitt
relativ zur zweiten Grundkomponente aufgebracht wird. Da die Federkraft kleiner ist
als die vertikale Mindestkraft, die zur Überwindung der Kontaktkraft und zum Durchführen
einer vertikalen Relativbewegung zwischen Kontaktabschnitt und Stromleitschiene erforderlich
ist, ist gewährleistet, dass bei einer Relativbewegung der beiden Grundkomponenten
zueinander, beispielsweise wenn es aufgrund der Bewegung einer Decke, an der die Tragschiene
befestigt ist, zu einer Relativbewegung zwischen Montagekörper und Tragschiene kommt,
der Kontaktabschnitt unverändert in derselben Position relativ zu der Stromleitschiene
verbleiben kann, die er zu der Stromleitschiene in der Betriebsposition des Systems
innehat. Denn bei einer vertikalen Auslenkung des Montagekörpers relativ zu der Tragschiene
kann zunächst sich der Montageabschnitt von dem Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente
lösen. Da die Federkraft kleiner ist als die zur Überwindung der Kontaktkraft und
zum Durchführen einer vertikalen Relativbewegung zwischen Kontaktabschnitt und Stromleitschiene
erforderliche Mindestkraft, kann dabei während der Auslenkung der Federeinrichtung
ausgehend von ihrer in der Betriebsposition eingenommenen Lage der Kontaktabschnitt
ohne Veränderung seiner Position relativ zur Stromleitschiene verbleiben.
[0008] In einer Ausführungsform ist der Montageabschnitt ausgehend von der Betriebsposition
von dem Bodenabschnitt der ersten Grundkomponente entlang der Vertikalrichtung unter
Aufbringung einer die Federkraft übersteigenden Lösekraft lösbar, während die Federeinrichtung
den Montageabschnitt unverändert mit der Federkraft zum Bodenabschnitt der zweiten
Grundkomponente hin presst. Bevorzugt ist der Montageabschnitt ausgehend von der Betriebsposition
von dem Bodenabschnitt der ersten Grundkomponente entlang der Vertikalrichtung unter
Aufbringung einer die Federkraft übersteigenden, zwischen den beiden Grundkomponenten
wirkenden, insbesondere ausschließlich zwischen den beiden Grundkomponenten wirkenden,
Lösekraft lösbar, während die Federeinrichtung den Montageabschnitt unverändert mit
der Federkraft zum Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente hin presst. Bevorzugt
ist bei dem erfindungsgemäßen System in der Betriebsposition eine zwischen Montageabschnitt
und zweiter Grundkomponente vorgesehene Auslenkbegrenzung vorgesehen, die eine vertikale
Auslenkung, mit der der Montageabschnitt durch die Lösekraft ausgehend von der Betriebsposition
vertikal von dem Bodenabschnitt der ersten Grundkomponente entfernbar ist, auf eine
Maximalauslenkung beschränkt. Die Maximalauslenkung beträgt bevorzugt weniger als
5 mm, insbesondere weniger als 3 mm, insbesondere weniger als 2 mm. Besonders bevorzugt
ist die Auslenkbegrenzung zwischen Montageabschnitt und zweiter Grundkomponente so
vorgesehen, dass bei einer Anordnung von Montageabschnitt und zweiter Grundkomponente
zueinander, die der Anordnung von Montageabschnitt und zweiter Grundkomponente in
der Betriebsposition entspricht, die vertikale Auslenkung, mit der der Montageabschnitt
durch eine Lösekraft, die entlang der Vertikalrichtung zwischen Montageabschnitt und
zweiter Grundkomponente wirkt, ausgehend von der genannten Position des Montageabschnitts
relativ zur zweiten Grundkomponente vertikal von dem Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente
entfernbar ist, auf die Maximalauslenkung beschränkt ist. Besonders bevorzugt ist
die Auslenkbegrenzung unabhängig von der ersten Grundkomponente vorgesehen. Besonders
bevorzugt ist die Auslenkbegrenzung ausschließlich zwischen der zweiten Grundkomponente
und dem Montageabschnitt vorgesehen. Besonders bevorzugt ist die Auslenkbegrenzung
durch einen Abschnitt des Montageabschnitts und einen korrespondierenden Abschnitt
der zweiten Grundkomponente realisiert. Durch das Vorsehen der Auslenkbegrenzung kann
einem Lösen des Montageabschnitts von der zweiten Grundkomponente besonders effektiv
vorgebeugt sein, da hierdurch sichergestellt ist, dass die Federeinrichtung lediglich
so weit ausgelenkt werden kann, bis der Montageabschnitt relativ zur zweiten Grundkomponente,
ausgehend von seiner relativen Position zur zweiten Grundkomponente in der Betriebsposition,
mit der Maximalauslenkung ausgelenkt ist.
[0009] Besonders bevorzugt weist zumindest einer der Seitenwandabschnitte einen zum gegenüberliegenden
Seitenwandabschnitt hin weisenden Vorsprung auf, wobei die Federeinrichtung einen
Federarm aufweist, der vertikal nach oben gegen den Vorsprung presst und der den Montageabschnitt
vertikal nach unten gegen den Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente presst. Besonders
bevorzugt weist jeder der beiden Seitenwandabschnitte jeweils einen Vorsprung auf,
der zum gegenüberliegenden Seitenwandabschnitt hin weist, wobei die Federeinrichtung
an ihren Transversalenden jeweils einen Federarm aufweist, der vertikal nach oben
gegen den jeweiligen, ihm zugeordneten Vorsprung des jeweiligen Seitenwandabschnitts
weist. Ein Transversalende ist ein Ende der Federeinrichtung entlang der Transversalrichtung,
wobei die Transversalrichtung senkrecht auf der Vertikalrichtung und senkrecht auf
der Längsrichtung steht. Besonders bevorzugt weist die Federeinrichtung vier Federarme
auf, wobei jeweils zwei der Federarme ein Paar an Federarmen ausbilden, das sich in
der Transversalrichtung gegenüberliegt, wobei die beiden Paare an Federarmen entlang
der Längsrichtung voneinander beabstandet sind. Besonders bevorzugt bilden die Federarme
eines Paares an Federarmen jeweils ein Transversalende der Federeinrichtung aus. Besonders
bevorzugt bilden die beiden Paare an Federarmen jeweils ein Längsende der Federeinrichtung
aus. Besonders bevorzugt presst jeder der Federarme, wie zu dem einen Federarm erläutert,
vertikal nach oben gegen den Vorsprung des Seitenwandabschnitts, an dem der jeweilige
Federarm angeordnet ist. Durch das Vorsehen von vier solcher Federarme kann eine besonders
zuverlässige Fixierung des Montageabschnitts relativ zur zweiten Grundkomponente bzw.
zum Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente gewährleistet sein.
[0010] Besonders bevorzugt umfasst der Montageabschnitt einen aus einem Blech hergestellten
Körper, der einen Stützabschnitt ausbildet, mit dem der Montageabschnitt in der Betriebsposition
an dem Bodenabschnitt der ersten Grundkomponente anliegt, bevorzugt unmittelbar an
dem Bodenabschnitt der ersten Grundkomponente anliegt. Der Körper bildet ferner zumindest
einen Teil der Federeinrichtung aus, indem der Körper den Federarm ausbildet, der
in der Betriebsposition an dem Vorsprung mit einer vertikalen Presskraft anliegt,
die den Montagekörper gegen den Bodenabschnitt der ersten Grundkomponente presst.
Besonders bevorzugt weist der Körper mindestens vier Federarme auf, von denen jeder
in der Betriebsposition an dem Vorsprung des ihm zugeordneten Seitenwandabschnitts
mit einer vertikalen Presskraft anliegt, die den Montagekörper gegen den Bodenabschnitt
der ersten Grundkomponente presst. Der Montagekörper wird bei dieser Ausführungsform
aus der Summe der Presskräfte gegen den Bodenabschnitt der ersten Grundkomponente
gepresst, die von den mindestens vier Federarmen erzeugt werden. Besonders bevorzugt
sind die Federarme wie oben erläutert angeordnet, um eine besonders zuverlässige Fixierung
des Montageabschnitts an dem Bodenabschnitt der ersten Grundkomponente zu gewährleisten.
Durch das Vorsehen eines aus Blech hergestellten Körpers, der von dem Montageabschnitt
umfasst ist und wie erläutert ausgebildet ist, kann auf besonders einfache Weise ein
Montageabschnitt und ein Teil der Federeinrichtung mit den erläuterten Eigenschaften
realisiert sein. Besonders bevorzugt ist der Federarm an seinem in der Betriebsposition
vertikal von dem Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente wegweisenden Ende als
Kratznase ausgebildet, die in der Betriebsposition bevorzugt einen elektrischen Kontakt
zwischen der Kontakteinrichtung und der zweiten Grundkomponente herstellt. Bei dem
Vorsehen von mehreren Federarmen weist bevorzugt zumindest eine der Federarme ein
solches als Kratznase ausgebildetes Ende auf. Besonders bevorzugt liegt das als Kratznase
ausgebildete, von dem Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente wegweisende Ende
des Federarms in der Betriebsposition an dem Vorsprung des Seitenwandabschnitts an.
Wie oben erläutert ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass der bzw. die Federarme
auch bei einer Auslenkung des Montageabschnitts ausgehend von seiner in der Betriebsposition
relativ zum Bodenabschnitt eingenommenen Position bis hin zur Maximalauslenkung stets
an dem Vorsprung des Seitenwandabschnitts anliegt bzw. anliegen. Allgemein besonders
bevorzugt sind Bodenabschnitt, Seitenwandabschnitte und Vorsprung, insbesondere die
Vorsprünge der Seitenwandabschnitte, wobei jeder der Seitenwandabschnitte jeweils
einen Vorsprung aufweist, der zweite Grundkomponente aus einem Blech hergestellt,
insbesondere mittels Umformen des Blechs. Besonders bevorzugt ist der Vorsprung des
Seitenwandabschnitts durch eine Falz gebildet, wobei die Falz und somit der Vorsprung
ein Ende des Seitenwandabschnitts ausbilden. Dies kann entsprechend gelten, wenn jeder
der Seitenwandabschnitte jeweils einen zum gegenüberliegenden Seitenwandabschnitt
hinweisenden Vorsprung aufweist. Durch das Herstellen von Bodenabschnitt, Seitenwandabschnitten
und Vorsprung bzw. Vorsprüngen der zweiten Grundkomponente aus einem einstückigen
Blech kann die Grundkomponente mit ihren erforderlichen Eigenschaften auf besonders
einfache und kostengünstige Weise herstellbar sein.
[0011] Besonders bevorzugt weist der Montageabschnitt einen Begrenzungsvorsprung auf, der
in der Betriebsposition vertikal von dem Vorsprung des Seitenwandabschnitts beabstandet
ist und der bei der vertikalen Maximalauslenkung des Montageabschnitts relativ zur
zweiten Grundkomponente an dem Vorsprung anliegt. Bevorzugt ist der Begrenzungsvorsprung
in der Betriebsposition vertikal unterhalb des Vorsprungs des Seitenwandabschnitts
angeordnet, während die Federeinrichtung den Montageabschnitt vertikal nach unten
gegen den Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente presst. Der Begrenzungsvorsprung
kann bei der Maximalauslenkung beispielsweise mittelbar an dem Vorsprung anliegen,
beispielsweise indem bei der Maximalauslenkung ein Blechabschnitt des Montageabschnitts
an dem Vorsprung anliegt, gegen den der Begrenzungsvorsprung bei der Maximalauslenkung
zur Anlage kommt. Ein solcher Blechabschnitt weist bevorzugt eine Erstreckung von
weniger als 5 mm zwischen seiner Stelle auf, mit der er bei der Maximalauslenkung
an dem Vorsprung anliegt, uns seiner Stelle, mit der er bei der Maximalauslenkung
an dem Begrenzungsvorsprung anliegt. Besonders bevorzugt liegt der Begrenzungsvorsprung
bei der Maximalauslenkung unmittelbar an dem Vorsprung an. Hierdurch kann ein besonders
harter Anschlag des Begrenzungsvorsprungs und somit eine besonders präzise Einstellung
der Maximalauslenkung ermöglicht sein. Besonders bevorzugt ist der Begrenzungsvorsprung
durch einen plattenartigen Abschnitt des Montageabschnitts gebildet, dessen flächigen
Erstreckung einen Winkel von weniger als 30°, insbesondere weniger als 15°, relativ
zur Vertikalrichtung bildet. Der Begrenzungsvorsprung ist somit durch einen Abschnitt
gebildet, der nach Art einer Platte ausgebildet ist. Eine solche Platte weist eine
flächige Erstreckung auf, deren Fläche wesentlich größer ist als ihre Kantenfläche.
Die flächige Erstreckung bildet somit die Plattenfläche der Platte. Indem die flächige
Erstreckung des plattenartigen Abschnitts des Montageabschnitts, die den Begrenzungsvorsprung
ausbildet, einen geringen Winkel zur Vertikalrichtung bildet, kann besonders vorteilhaft
sichergestellt sein, dass der Begrenzungsvorsprung bei einer vertikalen Belastung
einen harten Anschlag bildet und somit die Maximalauslenkung präzise definieren kann,
da der Begrenzungsvorsprung bzw. der plattenartige Abschnitt dann möglichst wenig
elastisch auf eine solche vertikale Kraft wirkt. Besonders bevorzugt überlappt der
Begrenzungsvorsprung in der Betriebsposition in der Transversalrichtung mit dem Vorsprung
des Seitenwandabschnitts. Indem der Begrenzungsvorsprung transversal mit dem Vorsprung
des Seitenwandabschnitts überlappt, kann ein zuverlässiger Anschlag des Begrenzungsvorsprungs
und somit eine präzise Festlegung der Maximalauslenkung unterstützt sein. Besonders
bevorzugt ist der Seitenwandabschnitt relativ zu dem Bodenabschnitt der ersten Grundkomponente
entlang der Transversalrichtung elastisch auslenkbar und/oder bildet der Begrenzungsvorsprung
ein Transversalende des Montageabschnitts aus, das relativ zu einem gegenüberliegenden
Transversalende des Montageabschnitts entlang der Transversalrichtung elastisch auslenkbar
ist. Bei dieser besonders bevorzugten Ausführungsform kann sichergestellt sein, dass
einerseits der Montageabschnitt auf einfache Weise an dem Bodenabschnitt fixiert werden
kann, indem der Begrenzungsvorsprung entlang der Vertikalrichtung an dem Vorsprung
des Seitenwandabschnitts vorbei in Richtung zu dem Bodenabschnitt hin des Montagekörpers
geführt werden kann, wobei dennoch der Begrenzungsvorsprung in der Betriebsposition
mit dem Vorsprung des Seitenwandabschnitts überlappen kann. Allgemein ist bevorzugt
vorgesehen, dass der Montageabschnitt mehrere Begrenzungsvorsprünge aufweist, wobei
jeder Begrenzungsvorsprung genau einem Vorsprung eines Seitenwandabschnitts, d. h.
genau einem Seitenwandabschnitt und somit seinem Vorsprung zugeordnet ist. Besonders
bevorzugt sind, analog zu den wie oben erläutert vorteilhafterweise vorgesehenen vier
Federarmen, vier solcher Begrenzungsvorsprünge vorgesehen, wobei entsprechend den
oben erläuterten zwei Paaren an Federarmen zwei Paare an Begrenzungsvorsprüngen vorgesehen
sein können, die analog zu den zwei diskutierten Paaren an Federarmen verteilt an
dem Montageabschnitt vorgesehen sein können.
[0012] In einer Ausführungsform überlappt die Federeinrichtung in der Betriebsposition in
der Transversalrichtung mit dem Vorsprung des Seitenwandabschnitts, wobei der Seitenwandabschnitt
relativ zu dem Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente entlang der Transversalrichtung
elastisch auslenkbar ist und/oder die Federeinrichtung ein Transversalende des Montageabschnitts
ausbildet, mit dem sie in der Betriebsposition mit einer vertikalen Presskraft an
dem Vorsprung anliegt, und dieses von der Federeinrichtung ausgebildete Transversalende
relativ zu einem gegenüberliegenden Transversalende des Montageabschnitts entlang
der Transversalrichtung elastisch auslenkbar ist. Indem der Seitenwandabschnitt wie
erläutert relativ zu dem Bodenabschnitt auslenkbar ist und/oder das Transversalende
der Federeinrichtung wie erläutert relativ zu dem gegenüberliegenden Transversalende
des Montageabschnitts elastisch auslenkbar ist, kann besonders vorteilhaft gewährleistet
sein, dass einerseits die Federeinrichtung sich in der Betriebsposition zuverlässig
an dem Vorsprung bzw. den Vorsprüngen des Seitenwandabschnitts bzw. der Seitenwandabschnitte
abstützen kann, um den Montageabschnitt gegen den Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente
zu pressen, wobei gleichzeitig gewährleistet sein kann, dass der Montageabschnitt
auf einfache Weise an der zweiten Grundkomponente fixierbar ist, beispielsweise indem
der Montageabschnitt entlang der Vertikalrichtung nach unten auf den Bodenabschnitt
der zweiten Grundkomponente hin zubewegt werden kann, bis der Federarm unter dem Vorsprung
des Seitenwandabschnitts angeordnet ist und an diesem angreift und dabei den Montageabschnitt
entlang der Vertikalrichtung nach unten gegen den Bodenabschnitt der zweiten Grundkomponente
presst
In einer Ausführungsform weist der Montageabschnitt an jeder transversalen Seite einen
Führungsabschnitt auf, wobei jede der Führungsabschnitte in der Betriebsposition mit
einem vertikalen Abschnitt entlang eine ihm zugeordneten der beiden Seitenwandabschnitte
der zweiten Grundkomponente verläuft und in diesem vertikalen Abschnitt um weniger
als 1 mm, insbesondere weniger als 0,5 mm, insbesondere um weniger als 0,3 mm in der
Transversalrichtung von diesem ihm zugeordneten Seitenwandabschnitt beabstandet ist.
Die beiden Führungsabschnitte gewährleisten eine möglichst präzise Führung des Montageabschnitts
entlang der Transversalrichtung relativ zu der zweiten Grundkomponente. Dies kann
insbesondere dann vorteilhaft sein, wenn der Montageabschnitt ausgehend von seiner
Position, die er in der Betriebsposition relativ zu der zweiten Grundkomponente innehat,
aufgrund des Aufbringens einer wie oben erläuterten kraft relativ zu der zweiten Grundkomponente
entlang der Vertikalrichtung ausgelenkt ist. In diesem Fall können die Führungsabschnitte
sicherstellen, dass es nicht zu ungewünschten Bewegungen des Montageabschnitts relativ
zu der zweiten Grundkomponente kommt, die zu ungewünschten Bewegungen des Kontaktabschnitts
relativ zu der Stromleitschiene führen können.
[0013] Die Erfindung schlägt ferner als Lösung der genannten, der Erfindung zugrundeliegenden
objektiven technischen Aufgabe ein System zur Realisierung einer Leuchte vor, das
als zwei Grundkomponenten eine in einer Längsrichtung langgestreckte Tragschiene,
an der Versorgungsleitungen angeordnet sind, sowie einen in der Längsrichtung langgestreckten
Montagekörper umfasst, an dem ein Leuchtmittel und/oder anderes Funktionselement angeordnet
ist. Das System weist eine in der Längsrichtung langgestreckte Stromleitschiene mit
Kanälen auf, in denen Leitungsdrähte angeordnet sind, sowie eine elektrische Kontakteinrichtung
mit einem Montageabschnitt und einem entlang einer Vertikalrichtung zu dem Montageabschnitt
versetzten Kontaktabschnitt. In einer Betriebsposition sind die beiden Grundkomponenten
aneinander befestigt und ist die Stromleitschiene an einer ersten der Grundkomponenten
befestigt und ist die Kontakteinrichtung mit ihrem Montageabschnitt an einer zweiten
der beiden Grundkomponenten befestigt. Die zweite Grundkomponente weist einen Bodenabschnitt
und zwei sich von dem Bodenabschnitt entlang der Vertikalrichtung weg erstreckende
Seitenwandabschnitte auf. In der Betriebsposition ist der Montageabschnitt gegen den
Bodenabschnitt gepresst an der zweiten Grundkomponente gehalten, wobei der Kontaktabschnitt
in der Betriebsposition mit einem vertikalen Eingriffsabschnitt vertikal mit der Stromleitschiene
überlappt und durch eine innerhalb des Eingriffsabschnitts zwischen Stromleitschiene
und Kontaktabschnitt wirkende Kontaktkraft an der Stromleitschiene fixiert gehalten
ist und mit zumindest einigen der Leitungsdrähte elektrisch leitend verbunden ist.
Zum Durchführen einer Relativbewegung zwischen Kontaktabschnitt und Stromleitschiene
ist eine Überwindung der Kontaktkraft erforderlich. Die beschrieben zweite erfindungsgemäße
Lösung kann weitere Merkmale aufweisen, die oben im Zusammenhang mit der ersten erfindungsgemäßen
Lösung beschrieben sind. Gemäß der zweiten erfindungsgemäßen Lösung ist eine in Längsrichtung
verlaufende Führung zwischen Montageabschnitt und Kontaktabschnitt vorgesehen, wobei
der Kontaktabschnitt mittels der Führung relativ zu dem Montageabschnitt entlang der
Längsrichtung verschiebbar geführt ist und die Führung an jedem ihrer Längsenden jeweils
einen Anschlag ausbildet. Der Kontaktabschnitt ist nur innerhalb eines durch die Anschläge
festgelegten Längsbereichs relativ zu dem Montageabschnitt verschiebbar. Die zweite
erfindungsgemäße Lösung weist weitere besondere Vorteile auf. Insbesondere ist durch
das Vorsehen einer solchen Führung sichergestellt, dass der Montageabschnitt und der
Kontaktabschnitt sich zueinander innerhalb eines prädeterminierten Längsbereichs entlang
der Längsrichtung relativ zueinander bewegen können. Dies kann dem Erzeugen von Spannungen
zwischen den Bauteilen des Systems bei Wärmeschwankungen effektiv entgegenwirken.
Denn beispielsweise kann bei einer unterschiedlichen Wärmeausdehnung von Stromleitschiene,
Tragschiene und Montagekörper dann sichergestellt sein, dass einer solchen unterschiedlichen
Wärmeausdehnung dadurch begegnet werden kann, dass der Kontaktabschnitt sich relativ
zu dem Montageabschnitt bewegt, ohne dass hierzu Krafteinflüsse an den Übergängen
bzw. innerhalb des Eingriffsabschnitts zwischen Stromleitschiene und Kontaktabschnitt
auftreten. Allgemein können erste und zweite erfindungsgemäße Lösung und ihre vorliegend
beschriebenen verschiedenen Ausführungsformen miteinander kombinierbar sein. Besonders
bevorzugt sind die Anschläge im Hinblick auf die geometrischen Dimensionen von Montageabschnitt
und Kontaktabschnitt dergestalt ausgebildet, dass die Anschläge eine Verschiebestrecke
des Kontaktabschnitts, innerhalb der er ausgehend von der Betriebsposition relativ
zu dem Montageabschnitt verschiebbar ist, von mindestens 1 mm, insbesondere mindestens
2 mm zulassen und/oder die Verschiebestrecke auf weniger als 10 mm, insbesondere weniger
als 5 mm begrenzen. Die Erfinder haben erkannt, dass das Vorgeben einer gewissen Mindestverschiebestrecke
besonders vorteilhaft ist, um über einen ausreichend großen Temperaturbereich hinweg
dem Auftreten einer entsprechenden Spannung zwischen den Bauteilen des Systems vorzubeugen.
Anderseits haben die Erfinder erkannt, dass bei dem Zulassen einer zu großen Verschiebestrecke
Probleme auftreten können, beispielsweise dann, wenn eine freie Bewegbarkeit des Kontaktabschnitts
relativ zum Montageabschnitt aufgrund von elektrischen Kontaktierungen oder aufgrund
von auf dem Montagekörper zur Verfügung stehendem Bauraum nicht erwünscht ist und/oder
zu Beschädigungen führen kann.
[0014] Besonders bevorzugt ist durch die Führung eine zwischen Kontaktabschnitt und Montageabschnitt
wirkende Haltekraft gewährleistet zum Verhindern einer Verschiebung des Kontaktabschnitts
relativ zu dem Montageabschnitt entlang der Längsrichtung, wobei zum Verschieben des
Kontaktabschnitts relativ zu dem Montageabschnitt eine in Längsrichtung relativ zwischen
Montageabschnitt und Kontaktabschnitt wirkende Verschiebekraft erforderlich ist, die
zum Überwinden der Haltekraft eine Mindestkraftkomponente entlang der Längsrichtung
aufweist, wobei insbesondere diese Mindestkraftkomponente kleiner ist als eine entlang
der Längsrichtung wirkende Mindestkraft, die zur Überwindung der Kontaktkraft und
zum Durchführen einer Relativbewegung entlang der Längsrichtung zwischen Kontaktabschnitt
und Stromleitschiene erforderlich ist. Wie oben erläutert befinden sich Kontaktabschnitt
und Stromleitschiene in der Betriebsposition in einer bestimmten relativen Position
zueinander, in der die Kontaktkraft zwischen Stromleitschiene und Kontaktabschnitt
wirkt. Um diese Anordnung Stromleitschiene-Kontaktabschnitt ausgehend von der Position,
die sie in der Betriebsposition innehat, so zu verändern, dass der Kontaktabschnitt
relativ zur Stromleitschiene entlang der Längsrichtung bewegt wird, ist eine Kraft
erforderlich, die jedenfalls die Kontaktkraft überwindet und zum Durchführen einer
Relativbewegung entlang der Längsrichtung zwischen Kontaktabschnitt und Stromleitschiene
geeignet ist. Indem die Mindestkraftkomponente, die zum Überwinden der Haltekraft
zwischen Montageabschnitt und Kontaktabschnitt erforderlich ist, kleiner ist als die
Kraft entlang der Längsrichtung, die zum Überwinden der Kontaktkraft zum Durchführen
einer Relativbewegung von Kontaktabschnitt und Stromleitschiene zueinander erforderlich
ist, kann bei der besonders vorteilhaften Ausführungsform gewährleistet sein, dass
bei dem Auftreten einer relativen Kraft zwischen Stromleitschiene und Kontaktabschnitt
der Kontaktabschnitt in seiner Position relativ zur Stromleitschiene verbleiben kann,
während er sich relativ zu dem Montageabschnitt ausgehend von der Betriebsposition
bewegt. Somit kann durch die besonders vorteilhafte Ausführungsform das Auftreten
von Spannungen in dem System verhindert sein, wenn es seine Betriebsposition aufweist
und externe Krafteinflüsse auf das System wirken, wobei gleichzeitig sichergestellt
sein kann, dass der Kontaktabschnitt relativ zum Montageabschnitt zuverlässig fixiert
ist. Besonders bevorzugt ist durch die Führung der Kontaktabschnitt in jeder Position
des Kontaktabschnitts innerhalb des Längsbereichs relativ zu dem Montageabschnitt
mit einer Haltekraft verklemmt. Besonders bevorzugt wirkt in der Betriebsposition
die Haltekraft ausschließlich senkrecht zur Längsrichtung. Die Haltekraft kann somit
einen Kraftschluss zwischen Kontaktabschnitt und Halteabschnitt bewirken, so dass
nur unter Erzeugung einer erheblichen Reibung zwischen Kontaktabschnitt und Montageabschnitt
der Kontaktabschnitt relativ zum Montageabschnitt bewegt werden kann.
[0015] In einer Ausführungsform ist die Führung zumindest teilweise durch Umformung eines
Blechabschnitts ausgebildet, wobei der umgeformte Blechabschnitt von dem Montageabschnitt
umfasst ist und einen von dem Kontaktabschnitt umfassten Gegenabschnitt umgreift und
kraftschlüssig an diesem anliegt. Indem der Blechabschnitt von dem Montageabschnitt
umfasst ist, kann der Blechabschnitts besonders gut in den Montageabschnitt mit seinen
sonstigen Funktionalitäten integriert sein, wobei der Blechabschnitt durch Umformung
auf einfache Weise zur Klemmführung ausgebildet sein kann. Indem der Kontaktabschnitt
einen Gegenabschnitt umfasst und dieser Gegenabschnitt von dem Blechabschnitt umgriffen
ist und der Blechabschnitt dadurch kraftschlüssig an diesem anliegt, kann eine besonders
gute Fixierung von Montageabschnitt und Kontaktabschnitt relativ zueinander gewährleistet
sein. Allgemein ist besonders bevorzugt die Führung zwischen Kontaktabschnitt und
Montageabschnitt so ausgebildet, dass die Führung einen ersten Teil aufweist, der
von dem Montageabschnitt ausgebildet ist, sowie einen zweiten Teil, der von dem Kontaktabschnitt
ausgebildet ist, wobei der erste Teil dergestalt mit einer vertikalen Kraft kraftschlüssig
an dem zweiten anliegt, dass Montageabschnitt und Kontaktabschnitt entlang der Vertikalrichtung
gegeneinander gepresst sind und dadurch aneinander gehalten sind. Besonders bevorzugt
ist die Führung ausschließlich durch Montageabschnitt und Kontaktabschnitt ausgebildet.
[0016] Besonders bevorzugt ist der Montageabschnitt durch ein erstes Bauteil und der Kontaktabschnitt
durch ein zweites, von dem ersten separates Bauteil ausgebildet. Besonders bevorzugt
ist das erste Bauteil aus einem Blech hergestellt. Besonders bevorzugt umfasst das
zweite Bauteil einen Spritzgusskörper. Besonders bevorzugt bildet das Blech den oben
angegebenen Blechabschnitt aus, der umgeformt ist. Besonders bevorzugt bildet der
Spritzgusskörper den obengenannten zweiten Teil der Führung aus. Besonders bevorzugt
sind die beiden Bauteile über die Führung, insbesondere ausschließlich über die Führung
zueinander gehalten. Besonders bevorzugt sind die beiden Bauteile verliersicher miteinander
fixierbar, wobei die beiden Bauteile sich in der Betriebsposition in ihrer verliersicher
zueinander fixierten Anordnung befinden.
[0017] Die Erfindung betrifft ferner eine Kontakteinrichtung umfassend einen Montageabschnitt
und einen Kontaktabschnitt, wobei die Kontakteinrichtung dazu ausgebildet ist, in
einem erfindungsgemäßen System verwendet zu werden. Die Erfindung betrifft ferner
eine Leuchte, die mit dem erfindungsgemäßen System hergestellt ist, wobei sich in
der Leuchte sämtliche Bestandteile des Systems in der Betriebsposition befinden.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf fünf Figuren anhand eines Ausführungsbeispiels
erläutert.
[0019] Es zeigen:
- Figur 1:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung einen Querschnitt von Bestandteilen einer
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems in der Betriebsposition;
- Figur 2:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung eine perspektivische Darstellung auf Bestandteile
des Systems in der Betriebsposition;
- Figur 3:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung eine perspektivische Ansicht des Montageabschnitts
der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems;
- Figur 4:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung eine perspektivische Ansicht des Kontaktabschnitts
der erfindungsgemäßen Ausführungsform;
- Figur 5:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung einen vergrößerten Ausschnitt einer perspektivischen
Darstellung auf Bestandteile der erfindungsgemäßen Ausführungsform in der Betriebsposition;
- Figur 6:
- in einer schematischen Prinzipdarstellung einen Ausschnitt einer Querschnittsdarstellung
von Bestandteilen der erfindungsgemäßen Ausführungsform in der Betriebsposition.
[0020] In den Figuren 1 bis 6 ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems in
verschiedenen Prinzipdarstellungen dargestellt. In Figur 1 ist ein Querschnitt senkrecht
zur Längsrichtung V schematisch dargestellt, während sich das System in der Betriebsposition
befindet. Das dargestellte beschriebene Ausführungsbeispiel umfasst eine Tragschiene
1 sowie einen Montagekörper 2. Sowohl die Tragschiene 1 als auch der Montagekörper
2 weisen jeweils einen Querschnitt nach Art einer U-Form auf, der durch Bodenabschnitt
und Seitenwandabschnitte gebildet ist. In der in Figur 1 dargestellten Betriebsposition
ist der Montagekörper 2 an der Tragschiene 1 durch in Figur 1 nicht dargestellte Befestigungsmittel
so gehalten, dass der Montagekörper 2 mit seinen Seitenwandabschnitten 21 entlang
der Vertikalrichtung Z gegen von den Seitenwandabschnitten der Tragschiene 1 gebildete
Vorsprünge gepresst ist. In der Betriebsposition ist ferner an der Tragschiene 1,
nämlich an ihrem Bodenabschnitt, eine Stromleitschiene 3 fixiert. Die Stromleitschiene
3 weist Stege 31 auf, die zwischen sich Kanäle ausbilden, wobei in den Kanälen in
Figur 1 nicht dargestellte Leitungsdrähte angeordnet sind, die über Aussparungen 310,
die in den Stegen 31 vorgesehen sind, an den Stegen 31 der Stromleitschiene 3 gehalten
sind. An dem Bodenabschnitt 22 des Montagekörpers 2 ist eine Kontakteinrichtung 4
befestigt, indem der Montageabschnitt 6 der Kontakteinrichtung 4 entlang der Vertikalrichtung
Z gegen den Bodenabschnitt 22 des Montagekörpers 2 gepresst ist. Die Kontakteinrichtung
4 weist neben dem Montageabschnitt 6 ferner den Kontaktabschnitt 5 auf, wobei der
Kontaktabschnitt 5 entlang der Vertikalrichtung Z versetzt zu dem Montageabschnitt
6 angeordnet ist.
[0021] Die relative Anordnung von Kontaktabschnitt 5, Montageabschnitt 6 und Montagekörper
2 wird insbesondere aus der perspektivischen Darstellung gemäß Figur 2 ersichtlich.
Der Kontaktabschnitt 5 weist einen Abschnitt 56 auf, mit dem er auf einem Abschnitt
66 des Montagekörpers 6 aufliegt und gegen diesen Abschnitt 66 gepresst gehalten ist.
Aus der Zusammenschau von Figur 1 und 2 ist ersichtlich, dass der Montagekörper 6
eine Federeinrichtung 61 aufweist, die an einem Transversalende eine Kratznase 630
ausbildet, die in der Betriebsposition von unten gegen den Vorsprung 210 eines der
jeweiligen Kratznase 630 zugeordneten Seitenwandabschnitts 21 des Montagekörpers 2
presst und dabei einen Stützabschnitt 65 des Montageabschnitts 6 gegen den Bodenabschnitt
22 des Montagekörpers 2 presst. An dieser Stelle sei angemerkt, dass in den schematischen
Prinzipdarstellungen die Federeinrichtung 61 in ihrer nicht ausgelenkten Ruhelage
dargestellt ist, was rein darstellungstechnisch bedingt ist. Selbstverständlich erstreckt
sich die Kratznase 630 nicht, wie in den Figuren dargestellt, "in" den Seitenwandabschnitt
21 sondern liegt von unten an dem Vorsprung 210 des Seitenwandabschnitts 21 an und
presst dadurch den Stützabschnitt 65 des Montageabschnitts 6 gegen den Bodenabschnitt
22 des Montagekörpers 2. Aus der Zusammenschau der Figuren 1 und 2 ist ferner ersichtlich,
dass der Kontaktabschnitt 5 Stege 51 aufweist, die in der Betriebsposition in den
Kanälen der Stromleitschiene 3 angeordnet sind und gegen Leitungsdrähte der Stromleitschiene
3 pressen, die in den Kanälen angeordnet sind und an den Stegen 31 gehalten sind.
In den Figuren sind die elektrischen Kontaktelemente, die an den Stegen 51 des Kontaktabschnitts
5 vorgesehen sind, und die gegen die Leitungsdrähte der Stromleitschiene 3 in der
Betriebsposition pressen, nicht dargestellt.
[0022] Der schematische Aufbau von Kontaktabschnitt 5 und Montageabschnitt 6 der Kontakteinrichtung
4 ist insbesondere aus den schematischen Prinzipdarstellungen gemäß den Figuren 3
und 4 ersichtlich. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Montageabschnitt
6 als Bauteil ausgebildet, das aus einem Blech hergestellt ist, wobei hierzu das Blech
umgeformt wird. Der Montageabschnitt 6 weist einen durch Umformung gebildeten Blechabschnitt
63 auf, und die Kontakteinrichtung 5 weist einen durch Vorsprünge 52 ausgebildeten
Gegenabschnitt auf. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel weist der Kontaktabschnitt
5 einen Spritzgusskörper auf, wobei sowohl die Stege 51 als auch die Vorsprünge 52,
die den Gegenabschnitt ausbilden, Teil des Spritzgusskörpers sind. Der Kontaktabschnitt
5 und der Montageabschnitt 6 sind zueinander verliersicher fixierbar, indem der Kontaktabschnitt
5 relativ zu dem Montageabschnitt 6 so angebracht wird, dass der umgeformte Blechabschnitt
63 des Montagekörpers 6 die Vorsprünge 52 umgreift und dabei den Kontaktabschnitt
5 mit seinem Abschnitt 56 gegen den korrespondierenden Abschnitt 66 des Montagekörpers
6 presst, was erfindungsgemäß allgemein vorteilhaft ist. Dabei sind an dem Montageabschnitt
6 Anschläge 64 vorgesehen. Wenn der Kontaktabschnitt 5 relativ zu dem Montageabschnitt
6 wie erläutert positioniert ist und verliersicher an diesem befestigt ist, befinden
sich die Vorsprünge 52 zwischen den Anschlägen 64. Die Anschläge 64 legen dabei einen
Längsbereich fest, innerhalb dessen der Kontaktabschnitt 5 relativ zu dem Montageabschnitt
6 entlang der Längsrichtung X verschiebbar ist. In der Betriebsposition ist der durch
die Vorsprünge 52 ausgebildete Gegenabschnitt des Montageabschnitt 5 von sämtlichen
Anschlägen 64 des Montagekörpers 6 beabstandet. Dies ist insbesondere aus Figur 5
ersichtlich, in der schematisch durch einen vergrößerten Auszug die relative Anordnung
von Kontaktabschnitt 5, Montageabschnitt 6 und Montagekörper 2 zueinander in der Betriebsposition
dargestellt ist. Aus Figur 5 ist erkennbar, dass in der Betriebsposition der von den
Vorsprüngen 52 des Kontaktabschnitts 5 ausgebildete Gegenabschnitt in Längsrichtung
X von dem Vorsprung 64 des Montagekörpers 6 beabstandet ist, wodurch sich eine Verschiebbarkeit
des Kontaktabschnitts 5 relativ zum Montageabschnitt 6 entlang der Längsrichtung X
ergibt, wenn nur eine ausreichend hohe Kraft entlang der Längsrichtung zwischen diesen
beiden Grundkomponenten aufgebracht wird, über die die zwischen Kontaktabschnitt 5
und Montageabschnitt 6 wirkende Haltekraft überwunden werden kann.
[0023] Aus der Zusammenschau der Figuren 3, 4, 5 und 6 ist ferner ersichtlich, dass der
Montageabschnitt 6 einen Begrenzungsvorsprung 62 aufweist, der in der Betriebsposition,
die in den Figuren 5 und 6 in schematischen Auszügen dargestellt ist, entlang der
Vertikalrichtung Z nach unten versetzt zu dem Vorsprung 210 des Seitenwandabschnitts
21 des Montagekörpers 2 angeordnet und somit entlang der Vertikalrichtung Z relativ
zu diesem Vorsprung 210 beabstandet ist. Ferner weist der Montageabschnitt 6 einen
Führungsabschnitt 67 auf, der in der Betriebsposition um weniger als 1 mm von dem
Vorsprung 210 des Seitenwandabschnitts 21 entlang der Transversalrichtung Y beabstandet
ist. Der Montageabschnitt 6 ist über die Federeinrichtung 61 entlang der Vertikalrichtung
Z nach unten gegen den Bodenabschnitt 22 gepresst, indem die Kratznase 630 entlang
der Vertikalrichtung Z von unten gegen den Vorsprung 210 des Seitenwandabschnitts
21 presst, was in den Figuren, insbesondere in Figur 6 nicht korrekt dargestellt ist.
Die Federeinrichtung 61 ist dabei so ausgestaltet, dass bei dem Aufbringen einer die
Federkraft übersteigenden, der Federkraft entgegnen Kraft der Montageabschnitt 6 mit
seinem Stützabschnitt 65 von dem Bodenabschnitt 22 entlang der Vertikalrichtung Z
weg bewegbar ist, während die Kratznase 630 der Federeinrichtung 63 unverändert von
unten gegen die Vorsprünge 210 der Seitenwandabschnitte 21 presst. Da die Federkraft
kleiner ist als die vertikale Mindestkraft, die zur Überwindung der Kontaktkraft zum
Durchführen einer vertikalen Relativbewegung zwischen Kontaktabschnitt 5 und Stromleitschiene
3 erforderlich ist, kann das erfindungsgemäße System ermöglichen, dass bei einer Relativbewegung
von Tragschiene 1 zum Montagekörper 2 entlang der Vertikalrichtung Z zueinander, ausgehend
von der in Figur 1 gezeigten Betriebsposition, der Montageabschnitt 6 entlang der
Vertikalrichtung Z sich mit seinem Stützabschnitt 65 von dem Bodenabschnitt 22 entfernt,
während der Montageabschnitt 6 weiterhin mit der Federkraft entlang der Vertikalrichtung
Z auf den Bodenabschnitt 22 hinzu beaufschlagt wird, wobei gleichzeitig der Kontaktabschnitt
5 mit seinen Stegen 51 unverändert in Eingriff mit der Stromleitschiene 3 bleibt.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 1
- Tragschiene
- 2
- Montagekörper
- 3
- Stromleitschiene
- 4
- Kontakteinrichtung
- 5
- Kontaktabschnitt
- 6
- Montageabschnitt
- 21
- Seitenwandabschnitt
- 22
- Bodenabschnitt
- 31
- Steg der stromleitschiene
- 51
- Steg des Kontaktabschnitts
- 52
- Vorsprung der Kontakteinrichtung
- 56
- Abschnitt
- 61
- Federeinrichtung
- 62
- Begrenzungsvorsprung
- 63
- Blechabschnitt
- 64
- Anschlag
- 65
- Stützabschnitt des Montageabschnitts
- 66
- Abschnitt des Montagekörpers
- 67
- Führungsabschnitt
- 210
- Vorsprung des Seitenwandabschnitts
- 310
- Aussparung
- 630
- Kratznase
- X
- Längsrichtung
- Y
- Transversalrichtung
- Z
- Vertikalrichtung
1. System zur Realisierung einer Leuchte, das System umfassend als zwei Grundkomponenten
eine in einer Längsrichtung (X) langgestreckte Tragschiene (1), an der Versorgungsleitungen
angeordnet sind, sowie einen in der Längsrichtung (X) langgestreckten Montagekörper
(2), an dem ein Leuchtmittel und/oder anderes Funktionselement angeordnet ist, wobei
das System eine in der Längsrichtung (X) langgestreckte Stromleitschiene (3) mit Kanälen
aufweist, in denen Leitungsdrähte angeordnet sind, sowie eine elektrische Kontakteinrichtung
(4) mit einem Montageabschnitt (6) und einem entlang einer Vertikalrichtung (Z) zu
dem Montageabschnitt (6) versetzten Kontaktabschnitt (5) aufweist, wobei in einer
Betriebsposition die beiden Grundkomponenten aneinander befestigt sind, die Stromleitschiene
(3) an einer ersten der Grundkomponenten befestigt ist und die Kontakteinrichtung
(4) mit ihrem Montageabschnitt (6) an einer zweiten der beiden Grundkomponenten befestigt
ist, wobei die zweite Grundkomponente einen Bodenabschnitt (22) und zwei sich von
dem Bodenabschnitt (22) entlang der Vertikalrichtung (Z) weg erstreckende Seitenwandabschnitte
(21) aufweist und in der Betriebsposition der Montageabschnitt (6) gegen den Bodenabschnitt
(22) gepresst an der zweiten Grundkomponente gehalten ist, wobei der Kontaktabschnitt
(5) in der Betriebsposition mit einem vertikalen Eingriffsabschnitt vertikal mit der
Stromleitschiene (3) überlappt und durch eine innerhalb des Eingriffsabschnitts zwischen
Stromleitschiene (3) und Kontaktabschnitt (5) wirkende Kontaktkraft an der Stromleitschiene
(3) fixiert gehalten ist und mit zumindest einigen der Leitungsdrähte elektrisch leitend
verbunden ist, wobei zum Durchführen einer Relativbewegung zwischen Kontaktabschnitt
(5) und Stromleitschiene (3) eine Überwindung der Kontaktkraft erforderlich ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine zwischen dem Montageabschnitt (6) und der zweiten Grundkomponente wirkende Federeinrichtung
(61) vorgesehen ist, die den Montageabschnitt (6) in der Betriebsposition mit einer
Federkraft vertikal gegen den Bodenabschnitt (22) der zweiten Grundkomponente presst
zum Fixieren des Montageabschnitts (6) an der zweiten Grundkomponente, wobei die Federkraft
kleiner ist als eine vertikale Mindestkraft, die zur Überwindung der Kontaktkraft
zum Durchführen einer vertikalen Relativbewegung zwischen Kontaktabschnitt (5) und
Stromleitschiene (6) erforderlich ist.
2. System nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Montageabschnitt (6) ausgehend von der Betriebsposition von dem Bodenabschnitt
(22) der ersten Grundkomponente entlang der Vertikalrichtung (Z) unter Aufbringung
einer die Federkraft übersteigenden Lösekraft lösbar ist, während die Federeinrichtung
(61) den Montageabschnitt (6) unverändert mit der Federkraft zum Bodenabschnitt (22)
der zweiten Grundkomponente hin presst, wobei eine zwischen Montageabschnitt (6) und
zweiter Grundkomponente vorgesehene Auslenkbegrenzung vorgesehen ist, die eine vertikale
Auslenkung, mit der der Montageabschnitt (6) durch die Lösekraft ausgehend von der
Betriebsposition vertikal von dem Bodenabschnitt (22) der zweiten Grundkomponente
entfernbar ist, auf eine Maximalauslenkung beschränkt, die insbesondere weniger als
5 mm, insbesondere weniger als 3 mm beträgt.
3. System nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest einer der Seitenwandabschnitte (21) einen zum gegenüberliegenden Seitenwandabschnitt
(21) hin weisenden Vorsprung (210) aufweist, wobei die Federeinrichtung (61) einen
Federarm aufweist, der vertikal nach oben gegen den Vorsprung (210) presst und der
den Montageabschnitt (6) vertikal nach unten gegen den Bodenabschnitt (22) der zweiten
Grundkomponente presst.
4. System nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Montageabschnitt (6) einen aus einem Blech hergestellten Körper umfasst, der einen
Stützabschnitt (65) ausbildet, mit dem der Montageabschnitt (6) in der Betriebsposition
an dem Bodenabschnitt (22) der ersten Grundkomponente anliegt, wobei der Körper außerdem
zumindest einen Teil der Federeinrichtung (61) ausbildet, indem der Körper den Federarm,
insbesondere mindestens vier Federarme ausbildet, der in der Betriebsposition an dem
Vorsprung mit einer vertikalen Presskraft anliegt, die den Montagekörper (2) gegen
den Bodenabschnitt (22) der ersten Grundkomponente presst, wobei insbesondere der
Federarm an seinem in der Betriebsposition vertikal von dem Bodenabschnitt (22) der
zweiten Grundkomponente weg weisenden Ende als Kratznase (630) ausgebildet ist, die
einen elektrische Kontakt zwischen der Kontakteinrichtung (4) und der zweiten Grundkomponenten
herstellt.
5. System nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
Bodenabschnitt (22), Seitenwandabschnitte (21) und Vorsprung (210) der zweiten Grundkomponente
aus einem einstückigen Blech durch Umformen des Blechs hergestellt sind.
6. System nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Montageabschnitt (6) einen Begrenzungsvorsprung (62) aufweist, der in der Betriebsposition
vertikal von dem Vorsprung (210) des Seitenwandabschnitts (21) beabstandet ist und
der bei der Maximalauslenkung an dem Vorsprung (210) anliegt.
7. System nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Begrenzungsvorsprung (62) durch einen plattenartigen Abschnitt des Montageabschnitts
(6) gebildet ist, dessen flächige Erstreckung einen Winkel von weniger als 30°, insbesondere
weniger als 15°, relativ zur Vertikalrichtung (Z) bildet.
8. System nach einem der Ansprüche 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Begrenzungsvorsprung (62) in der Betriebsposition in der Transversalrichtung (Y)
mit dem Vorsprung (210) des Seitenwandabschnitts (21) überlappt, wobei der Seitenwandabschnitt
(21) relativ zu dem Bodenabschnitt (22) der zweiten Grundkomponente entlang der Transversalrichtung
(Y) elastisch auslenkbar ist und/oder der Begrenzungsvorsprung (62) ein Transversalende
des Montageabschnitts (6) ausbildet, das relativ zu einem gegenüberliegenden Transversalende
des Montageabschnitts (6) entlang der Transversalrichtung (Y) elastisch auslenkbar
ist.
9. System nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Federeinrichtung (61) in der Betriebsposition in der Transversalrichtung (Y) mit
dem Vorsprung (210) des Seitenwandabschnitts (21) überlappt, wobei der Seitenwandabschnitt
(21) relativ zu dem Bodenabschnitt (22) der zweiten Grundkomponente entlang der Transversalrichtung
(Y) elastisch auslenkbar ist und/oder die Federeinrichtung (61) ein Transversalende
des Montageabschnitts (6) ausbildet, mit dem sie in der Betriebsposition mit einer
vertikalen Presskraft an dem Vorsprung (210) anliegt, und dieses von der Federeinrichtung
(61) ausgebildete Transversalende relativ zu einem gegenüberliegenden Transversalende
des Montageabschnitts (6) entlang der Transversalrichtung (Y) elastisch auslenkbar
ist.
10. System nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Montageabschnitt (6) an jeder transversalen Seite einen Führungsabschnitt (67)
aufweist, von denen jeder in der Betriebsposition mit einem vertikalen Abschnitt (56)
entlang einem ihm zugeordneten der beiden Seitenwandabschnitte (21) der zweiten Grundkomponente
verläuft und in diesem vertikalen Abschnitt um weniger als 1 mm, insbesondere weniger
als 0,5 mm in der Transversalrichtung (Y) von diesem ihm zugeordneten Seitenwandabschnitt
(21) beabstandet ist.
11. System, insbesondere nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine in Längsrichtung (X) verlaufende Führung zwischen Montageabschnitt (6) und Kontaktabschnitt
(5) vorgesehen ist, wobei der Kontaktabschnitt (5) mittels der Führung relativ zu
dem Montageabschnitt (6) entlang der Längsrichtung (X) verschiebbar geführt ist und
die Führung an jedem ihrer Längsenden jeweils einen Anschlag (64) ausbildet, wobei
der Kontaktabschnitt (5) nur innerhalb eines durch die Anschläge (64) festgelegten
Längsbereichs relativ zu dem Montageabschnitt (6) verschiebbar ist, wobei insbesondere
die Anschläge (64) eine Verschiebestrecke des Kontaktabschnitts (5) relativ zu dem
Montageabschnitt (6) von mindestens 1 mm, insbesondere mindestens 2 mm zulassen und/oder
die Verschiebestrecke insbesondere auf weniger als 10 mm, insbesondere weniger als
5 mm begrenzen.
12. System nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Führung eine zwischen Kontaktabschnitt (5) und Montageabschnitt (6) wirkende Haltekraft
ausübt zum Verhindern einer Verschiebung des Kontaktabschnitts (5) relativ zu dem
Montageabschnitt (6) entlang der Längsrichtung (X) ausgehend von der Betriebsposition,
wobei zum Verschieben des Kontaktabschnitts (5) relativ zu dem Montageabschnitt (6)
eine in Längsrichtung (X) relativ zwischen Montageabschnitt (6) und Kontaktabschnitt
(5) wirkende Verschiebekraft erforderlich ist, die zum Überwinden der Haltekraft eine
Mindestkraftkomponente entlang der Längsrichtung (X) aufweist, wobei insbesondere
diese Mindestkraftkomponente kleiner ist als eine entlang der Längsrichtung (X) wirkende
Mindestkraft, die zur Überwindung der Kontaktkraft zum Durchführen einer Relativbewegung
entlang der Längsrichtung (X) zwischen Kontaktabschnitt (5) und Stromleitschiene (3)
erforderlich ist.
13. System nach einem der Ansprüche 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
in der Führung der Kontaktabschnitt (5) in jeder Position des Kontaktabschnitts (5)
innerhalb des Längsbereichs relativ zu dem Montageabschnitt (6) mit einer Haltekraft
verklemmt ist
14. System nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Führung einen umgeformten Blechabschnitt (63), der von dem Montageabschnitt (6)
umfasst ist, und einen von dem Kontaktabschnitt (5) umfassten Gegenabschnitt umfasst,
wobei der Blechabschnitt (63) den Gegenabschnitt umgreift und kraftschlüssig an diesem
anliegt.
15. System nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Montageabschnitt (6) durch ein erstes Bauteil und der Kontaktabschnitt (5) durch
ein zweites, von dem ersten separaten Bauteil ausgebildet ist, wobei insbesondere
das erste Bauteil aus einem Blech hergestellt ist und das zweite Bauteil einen Spritzgusskörper
umfasst.
16. Kontakteinrichtung (4) umfassend Montageabschnitt (6) und Kontaktabschnitt (5), wobei
die Kontakteinrichtung (4) ausgebildet ist zur Verwendung in einem System nach einem
der vorangehenden Ansprüche.
17. Leuchte, hergestellt mit dem System nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei sich
in der Leuchte sämtliche Bestandteile des Systems in der Betriebsposition befinden.