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(11) |
EP 3 774 110 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.01.2024 Patentblatt 2024/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.04.2019 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
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B21F 1/02 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2019/058782 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2019/197323 (17.10.2019 Gazette 2019/42) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM RICHTEN VON DRAHTENDEN
APPARATUS FOR STRAIGHTENING WIRE ENDS
DISPOSITIF DE REDRESSAGE DES EXTRÉMITÉS DE FIL MÉTALLIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
13.04.2018 DE 102018205662
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.02.2021 Patentblatt 2021/07 |
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Patentinhaber: Vitesco Technologies GmbH |
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93055 Regensburg (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHAFFERT, Jürgen
65824 Schwalbach a. Ts. (DE)
- BRANDAU, Rüdiger
65824 Schwalbach a. Ts. (DE)
- LENZ, Rainer
65824 Schwalbach a. Ts. (DE)
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| (74) |
Vertreter: Vitesco Technologies |
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Landsberger Straße 187 - Haus D 80687 München 80687 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
JP-A- S6 133 725 JP-U- S57 929 US-A- 4 106 532
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JP-A- S60 255 224 JP-U- S6 122 236
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Richten von abstehenden Drahtenden von
Kupferlackdrähten einer Spulenanordnung von Elektromotoren.
[0002] Insbesondere bei Kleinmotoren, wie sie häufig in Kraftfahrzeugen eingesetzt werden,
werden zur Erstellung einer Motorbaugruppe Spulen mit abstehenden Drahtenden für einen
Spritzgussvorgang in ein Spritzgießwerkzeug eingelegt. Weil sich verbogene Drahtenden
nicht in das Spritzgusswerkzeug einlegen lassen, wird von Hand ein glockenförmiges
Bauteil über die Drahtenden geschoben. Dieses glockenförmige Bauteil richtet die Drahtenden
und hält diese in einer vorgesehenen Position. Nachteilig hierbei ist, dass das glockenförmige
Bauteil ein zusätzlich zu fertigendes Bauteil ist und einen eigenen Montageschritt
erfordert.
[0003] Man könnte daran denken, die Drahtenden mittels einer Zange zu richten. Dies würde
jedoch zu Beschädigungen der Drahtenden, insbesondere des Lacks bei Kupferlackdrähten
führen.
[0004] Aus der
JP S61 33725 A ist eine Vorrichtung zur Einführung von Kabelenden in Platinen bekannt geworden,
bei der ein parallel zur Achsrichtung des Kabelendes verschiebbarer Greifer das Kabelende
an einer Isolation hält und ein zangenartiges Richtwerkzeug die nicht isolierte Spitze
des Kabelendes richtet. Anschließend bewegt sich das zangenartige Richtwerkzeug auseinander
und das Kabel wird von dem Greifer in die Platine geführt. Das Richten von abstehenden
Drahtenden von Kupferlackdrähten ist mit einem parallel zur Achsrichtung des Drahtendes
verschieblichen Greifers nicht möglich.
[0005] Die
JP S 61 22236 U offenbart eine Vorrichtung zur Verlötung eines Bauelementes auf einer Platine.
[0006] Die gattungsgemäße
JP S60 255224 A offenbart einen Schieber mit einer schlitzartigen Ausnehmung zur Abstützung eines
Drahtendes einer Spule. Der Schieber wird mit der schlitzartigen Ausnehmung über das
Drahtende geschoben und anschließend eine Formplatte in die Ausnehmung geführt, um
das Drahtende zu formen. Diese Vorrichtung ist nur für sehr steife Drahtenden geeignet,
bei welchen ein Wegbiegen bei der Bewegung des Schiebers ausgeschlossen ist.
[0007] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der ein
zusätzlich zu montierendes Bauteil vermieden wird und mit welchem eine Beschädigung
der Drahtenden vermieden werden kann.
[0008] Dieses Problem wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Klemmvorrichtung zum Klemmen
der Drahtenden mit Abstand zu deren freien Enden und eine Richtvorrichtung zum Richten
der über der Klemmvorrichtung überstehenden freien Enden der Drahtenden.
[0009] Durch diese Gestaltung werden die Drahtenden mit Abstand zu deren freien Enden von
der Klemmeinrichtung zunächst gehalten. Durch eine entsprechende Gestaltung der Klemmeinrichtung
werden Beschädigungen insbesondere bei Kupferlackdrähten vermieden. Anschließend lassen
sich die freien Enden der Drahtenden von der Richteinrichtung richten und damit in
eine vorgesehene Form bringen. Damit werden ohne Einsatz von weiteren Bauteilen die
Drahtenden auf eine vorgesehene Form gebracht. Die die Spulenanordnung aufweisende
Motorbaugruppe lässt sich anschließend in das Spritzgusswerkzeug einsetzen. Die Vorrichtung
gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders
kompakt, wenn die Klemmvorrichtung und die Richtvorrichtung in zwei übereinander liegenden
Ebenen angeordnet sind.
[0010] Meist hat ein Elektromotor zumindest zwei Drahtenden, welche gerichtet werden müssen.
Die Vorrichtung ermöglicht gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
eine schnelle Bearbeitung mehrerer Drahtenden, wenn die Klemmvorrichtung und die Richtvorrichtung
zum gleichzeitigen Klemmen und Richten von mehreren Drahtenden ausgebildet sind.
[0011] Eine Fixierung der Drähte beim Richten der Drahtenden gestaltet sich gemäß einer
anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders einfach, wenn die Klemmvorrichtung
zwei zwischen einer Klemmstellung und einer Freigabestellung relativ zueinander verfahrbare
Klemmelemente hat und dass in der Klemmstellung eingelegte Drahtenden kraftschlüssig
gehalten sind und in der Freigabestellung ein Kraftschluss mit eingelegten Drahtenden
gelöst ist.
[0012] Ein gleichmäßiges Einklemmen der Drahtenden lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung sicherstellen, wenn die Klemmelemente jeweils mit einem
Aktor verbunden sind und quer zur Achse der Drahtenden verfahrbar sind. Das Richten
der Drahtenden gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung besonders einfach, wenn die Richtvorrichtung zwei zwischen einer Richtstellung
zur Biegung oder zum Richten der Drahtenden und einer Freigabestellung relativ zueinander
verfahrbare Richtelemente hat. Zur gleichzeitigen Bearbeitung mehrerer Drahtenden
können die Richtelemente entsprechend geformt sein.
[0013] Im konstruktiv einfachsten Fall könnte eines der Richtelemente feststehend und das
andere der Richtelemente verfahrbar sein. Dies kann jedoch zu einer unerwünschten
Belastung der Drahtenden führen. Die Belastung der Drahtenden lässt sich gemäß einer
anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders gering halten, wenn die
beiden Richtelemente jeweils mit einem Aktor verbunden und quer zur Achse der Drahtenden
verfahrbar sind. Durch diese Gestaltung bewegen sich die Richtelemente aufeinander
zu und richten das vorzugsweise mittig von der Klemmvorrichtung gehaltene Drahtende.
[0014] Ein seitliches Abknicken der Drahtenden beim Richten lässt sich gemäß einer anderen
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach vermeiden, wenn die Richtelemente
prismenförmig gestaltet sind. Durch diese Gestaltung wird das Drahtende in die vorgesehene
Form geführt.
[0015] Die Vorrichtung lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung einfach
für mehrere Drahtenden, unterschiedliche Formen oder für unterschiedliche Querschnitte
der Drahtenden umrüsten, wenn die Richtelemente lösbar in der Richtvorrichtung befestigt
sind. Diese Gestaltung ermöglicht das Auswechseln der Richtelemente und damit die
Anpassung der Richtvorrichtung auf die Anzahl, die zu richtende Form und den Querschnitt
der Drahtenden. Zur lösbaren Befestigung eignet sich insbesondere eine Verschraubung.
[0016] Die Aktoren zum Antrieb der Richtelemente und der Klemmelemente lassen sich gemäß
einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung auf einer Seite anordnen,
wenn eines der Richtelemente und eines der Klemmelemente über Zugstangen mit dem jeweiligen
Aktor verbunden sind. Durch diese Gestaltung überragt die Vorrichtung die Spulenanordnung
seitlich, so dass bei mehreren zu richtenden Drahtenden mehrere Vorrichtungen miteinander
gekoppelt werden können. Die Vorrichtung gestaltet sich hierdurch zudem besonders
kompakt.
[0017] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in
- Fig.1
- eine perspektivische Darstellung eines Richtwerkzeuges mit drei Vorrichtungen zum
Richten von Drahtenden,
- Fig.2
- eine vergrößerte perspektivische Darstellung einer der Vorrichtungen aus Figur 1,
- Fig.3
- eine Draufsicht auf die Vorrichtung aus Figur 1,
- Fig.4
- eine Seitenansicht der Vorrichtung aus Figur 1,
- Fig.5
- eine Schnittdarstellung der Vorrichtung aus Figur 3 entlang der Linie V - V,
- Fig.6
- eine Schnittdarstellung der Vorrichtung aus Figur 3 entlang der Linie VI - VI.
[0018] Figur 1 zeigt ein Richtwerkzeug mit drei miteinander verbundenen Vorrichtungen 1
und eine Spulenanordnung 2. Die Vorrichtungen dienen zum Richten von Drahtenden 3
der Spulenanordnung 2 vor dem Einlegen der Spulenanordnung 2 in ein Spritzgusswerkzeug.
Die Vorrichtungen 1 sind über einen Ringträger 4 miteinander verbunden und lassen
sich entlang mehrerer vertikaler Führungssäulen 5 auf die von der Spulenanordnung
2 abstehenden Drahtenden 3 schieben, so dass jede der Vorrichtungen 1 zwei Drahtenden
3 aufnimmt. Die Vorrichtungen 1 dienen jeweils zum gleichzeitigen Klemmen und Richten
zweier Drahtenden 3. Die Spulenanordnung 2 ist Teil eines Stators eines nicht dargestellten
elektrischen Kleinmotors, welcher als Stellmotor in heutigen Kraftfahrzeugen häufig
eingesetzt wird.
[0019] Figur 2 zeigt eine der Vorrichtungen 1 aus Figur 1 in einer perspektivischen Darstellung.
Die Vorrichtung 1 hat eine Klemmvorrichtung 6 und eine Richtvorrichtung 7. Die Klemmvorrichtung
6 dient zum Klemmen der Drahtenden 3 mit Abstand zu deren freien Enden, während die
Richtvorrichtung 7 sandwichartig über der Klemmvorrichtung 6 angeordnet ist und zum
Richten der freien Enden der Drahtenden 3 ausgebildet ist. Die Klemmvorrichtung 6
und die Richtvorrichtung 7 liegen damit in zwei übereinander liegenden Ebenen und
weisen jeweils zwei Aktoren 8 - 11 zum Antrieb von Klemmelementen 12, 13 und Richtelementen
14, 15 auf. Die Aktoren 8, 9 der Klemmvorrichtung 6 sind in Figur 3 in einer Draufsicht
zu erkennen. Die Aktoren 8 - 11 sind als doppelt wirkende Pneumatikzylinder ausgebildet
und ermöglichen eine Bewegung der Klemmelemente 12, 13 der Klemmvorrichtung 6 und
der Richtelemente 14, 15 der Richtvorrichtung 7 aufeinander zu.
[0020] Die als Pneumatikzylinder ausgebildeten Aktoren 8 - 11 ermöglichen ein aktives voneinander
weg Bewegen und aktives aufeinander zu Bewegen der Klemmelemente 12, 13 oder der Richtelemente
14, 15 quer zur in Figur 1 dargestellten Achsen der Drahtenden 3. Damit werden die
Drahtenden 3 bei aufeinander zu bewegten Klemmelementen 12, 13 kraftschlüssig in einer
definierten Position gehalten und können von den Richtelementen 14, 15 in die gewünschte
Form gerichtet werden. Anschließend werden Richtelemente 14, 15 und Klemmelemente
12, 13 voneinander wegbewegt und die Spulenanordnung 2 kann mit den gerichteten Drahtenden
3 aus dem Richtwerkzeug entnommen werden.
[0021] Figur 3 zeigt in einer Draufsicht auf die Vorrichtung 1 aus Figur 1, dass bei der
Richtvorrichtung 7 der die den Richtelementen 14, 15 nahe Aktor 10 unmittelbar mit
einem der Richtelemente 14 verbunden ist, während der den Richtelementen 14, 15 ferne
Aktor 11 über Zugstangen 16 mit dem zweiten Richtelement 15 verbunden ist. Die Richtelemente
14, 15 sind prismenförmig gestaltet und lösbar in der Richtvorrichtung 7 befestigt.
Damit kann die Richtvorrichtung 7 durch Auswechseln der Richtelemente 14, 15 beispielsweise
zum Richten eines einzelnen Drahtendes 3 oder dreier Drahtenden 3 umgerüstet werden.
[0022] Figur 4 zeigt in einer Seitenansicht der Vorrichtung 1, dass die Klemmvorrichtung
6 analog wie die Richtvorrichtung 7 aufgebaut ist und ebenfalls Zugstangen 17 hat
zur Verbindung des einen Aktors 9 mit dem einen Klemmelement 13 hat. Weiterhin haben
die Klemmvorrichtung 6 und die Richtvorrichtung 7 jeweils Stellschrauben 18, 19 zur
Einstellung von nicht näher dargestellten Anschlägen der mit den Zugstangen 16, 17
verbundenen Klemmelementes 13 und Richtelementes 15.
[0023] Figur 5 zeigt eine mittige Schnittdarstellung durch die Vorrichtung 1 aus Figur 3
entlang der Linie V - V. Hierbei ist zu erkennen, dass die Richtelemente 14, 15 kammartig
ineinander greifen. Damit werden die Drahtenden 3 in die vorgesehene Form geführt.
Die Klemmelemente 12, 13 weisen im Vergleich zu den Richtelementen 14,1 5 kleine Abmessungen
auf.
[0024] Figur 6 zeigt zur Verdeutlichung eine seitliche Schnittdarstellung durch die Vorrichtung
1 aus Figur 3 entlang der Linie VI - VI im Bereich der Zugstangen 16, 17.
1. Vorrichtung (1) zum Richten von abstehenden Drahtenden (3) von Kupferlackdrähten einer
Spulenanordnung (2) von Elektromotoren, gekennzeichnet durch eine Klemmvorrichtung (6) zum Klemmen der Drahtenden (3) mit Abstand zu deren freien
Enden und eine Richtvorrichtung (7) zum Richten der über der Klemmvorrichtung (6)
überstehenden freien Enden der Drahtenden (3).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (6) und die Richtvorrichtung (7) in zwei übereinander liegenden
Ebenen angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (6) und die Richtvorrichtung (7) zum gleichzeitigen Klemmen
und Richten von mehreren Drahtenden (3) ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (6) zwei zwischen einer Klemmstellung und einer Freigabestellung
relativ zueinander verfahrbare Klemmelemente (12, 13) hat und dass in der Klemmstellung
eingelegte Drahtenden (3) kraftschlüssig gehalten sind und in der Freigabestellung
ein Kraftschluss mit eingelegten Drahtenden (3) gelöst ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmelemente (12, 13) jeweils mit einem Aktor (8, 9) verbunden sind und quer
zur Achse der Drahtenden (3) verfahrbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtvorrichtung (7) zwei zwischen einer Richtstellung zur Biegung oder zum Richten
der Drahtenden (3) und einer Freigabestellung relativ zueinander verfahrbare Richtelemente
(14, 15) hat.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Richtelemente (14, 15) jeweils mit einem Aktor (10, 11) verbunden und
quer zur Achse der Drahtenden eine Klemmvorrichtung zum Klemmen der Drahtenden und
eine Richtvorrichtung zum Richten der über der Klemmvorrichtung überstehenden Drahtenden
(3) verfahrbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtelemente (14, 15) prismenförmig gestaltet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtelemente (14, 15) lösbar in der Richtvorrichtung (7) befestigt sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Richtelemente (15) und eines der Klemmelemente (13) über Zugstangen (16,
17) mit dem jeweiligen Aktor (9, 11) verbunden sind.
1. Apparatus (1) for straightening protruding wire ends (3) of enamelled copper wires
of a coil arrangement (2) of electric motors, characterized by a clamping apparatus (6) for clamping the wire ends (3) at a distance from the free
ends thereof, and a straightening apparatus (7) for straightening the free ends of
the wire ends (3) protruding beyond the clamping apparatus (6).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the clamping apparatus (6) and the straightening apparatus (7) are arranged in two
planes lying one above the other.
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that the clamping apparatus (6) and the straightening apparatus (7) are designed for simultaneously
clamping and straightening a plurality of wire ends (3).
4. Apparatus according to at least one of Claims 1 to 3, characterized in that the clamping apparatus (6) has two clamping elements (12, 13) which are movable relative
to one another between a clamping position and a release position, and in that wire ends (3) inserted in the clamping position are held in a force-fitting manner,
and a force-fitting connection with inserted wire ends (3) is released in the release
position.
5. Apparatus according to Claim 4, characterized in that the clamping elements (12, 13) are each connected to an actuator (8, 9) and are movable
transversely with respect to the axis of the wire ends (3).
6. Apparatus according to at least one of Claims 1 to 5, characterized in that the straightening apparatus (7) has two straightening elements (14, 15) which are
movable relative to one another between a straightening position for bending or for
straightening the wire ends (3) and a release position.
7. Apparatus according to Claim 6, characterized in that the two straightening elements (14, 15) are each connected to an actuator (10, 11),
and a clamping apparatus for clamping the wire ends and a straightening apparatus
for straightening the wire ends (3) protruding beyond the clamping apparatus are movable
transversely with respect to the axis of the wire ends.
8. Apparatus according to Claim 6 or 7, characterized in that the straightening elements (14, 15) are configured in the shape of a prism.
9. Apparatus according to at least one of Claims 6 to 8, characterized in that the straightening elements (14, 15) are fastened releasably in the straightening
apparatus (7).
10. Apparatus according to at least one of Claims 4 to 9, characterized in that one of the straightening elements (15) and one of the clamping elements (13) are
connected to the respective actuator (9, 11) via tie rods (16, 17) .
1. Dispositif (1) pour redresser les extrémités saillantes (3) de fils de cuivre émaillés
d'un ensemble de bobines (2) de moteurs électriques, caractérisé par un dispositif de serrage (6) pour serrer les extrémités de fils (3) à distance de
leurs extrémités libres et un dispositif de redressage (7) pour redresser les extrémités
libres des extrémités de fils (3) qui dépassent du dispositif de serrage (6).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de serrage (6) et le dispositif de redressage (7) sont agencés dans
deux plans l'un au-dessus de l'autre.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de serrage (6) et le dispositif de redressage (7) sont conçus pour
le serrage et le redressage simultanés de plusieurs extrémités de fil (3).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de serrage (6) a deux éléments de serrage (12, 13) déplaçables l'un
par rapport à l'autre entre une position de serrage et une position de libération
et en ce que, dans la position de serrage, des extrémités de fil (3) insérées sont maintenues
par friction et, dans la position de libération, une liaison par friction avec des
extrémités de fil (3) insérées est libérée.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que les éléments de serrage (12, 13) sont chacun reliés à un actionneur (8, 9) et sont
déplaçable transversalement à l'axe des extrémités de fil (3).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le dispositif de redressage (7) comporte deux éléments de redressage (14, 15) mobiles
l'un par rapport à l'autre entre une position de redressage pour la courbure ou le
redressage des extrémités de fils (3) et une position de libération.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les deux éléments de redressage (14, 15) sont reliés chacun à un actionneur (10,
11) et en ce qu'un dispositif de serrage pour serrer les extrémités de fil et un dispositif de redressage
pour redresser les extrémités de fil (3) dépassant du dispositif de serrage sont aptes
à être déplacés transversalement à l'axe des extrémités de fil.
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les éléments de redressage (14, 15) ont une forme de prisme.
9. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que les éléments de redressage (14, 15) sont fixés de manière amovible dans le dispositif
de redressage (7).
10. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 9, caractérisé en ce que l'un des éléments de redressage (15) et l'un des éléments de serrage (13) sont reliés
à l'actionneur respectif (9, 11) par des barres de traction (16, 17) .
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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