| (19) |
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(11) |
EP 3 782 237 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.2022 Patentblatt 2022/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.04.2019 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2019/059411 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2019/201768 (24.10.2019 Gazette 2019/43) |
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| (54) |
STECKVERBINDERTEIL MIT HERMAPHRODITISCHEN KONTAKTELEMENTEN
CONNECTOR PART WITH HERMAPHRODITIC CONTACT ELEMENTS
PARTIE DE CONNECTEUR AYANT DES ÉLÉMENTS DE CONTACT HERMAPHRODITES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
17.04.2018 BE 201805256
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.02.2021 Patentblatt 2021/08 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- Phoenix Contact GmbH & Co. KG
32825 Blomberg (DE)
- EPT Holding GmbH & Co. KG
86971 Peiting (DE)
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| (72) |
Erfinder: |
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- GESKE, Ralf
32816 Schieder-Schwalenberg (DE)
- SCHAFMEISTER, Arndt
32694 Dörentrup (DE)
- BRENNAUER, Georg
82409 Wildsteig (DE)
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| (74) |
Vertreter: Muth, Bruno |
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Phoenix Contact GmbH & Co. KG
Intellectual Property Licenses & Standards
Flachsmarktstraße 8 32825 Blomberg 32825 Blomberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 806 496
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US-B1- 6 193 537
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Steckverbinderteil nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Ein derartiges Steckverbinderteil umfasst eine Mehrzahl von hermaphroditischen Kontaktelementen
zum Kontaktieren mit zugeordneten hermaphroditischen Kontaktelementen eines Gegensteckverbinderteils,
wobei jedes hermaphroditische Kontaktelement einen Körper, eine von dem Körper entlang
einer ersten Richtung erstreckte, erste Kontaktfahne und eine von dem Körper entlang
der ersten Richtung erstreckte zweite Kontaktfahne aufweist. Die erste Kontaktfahne
und die zweite Kontaktfahne sind hierbei entlang einer quer zur ersten Richtung erstreckten,
zweiten Richtung und zudem entlang einer quer zur ersten Richtung und quer zur zweiten
Richtung erstreckten, dritten Richtung zueinander versetzt.
[0003] Steckverbinderteile, die hermaphroditische Kontaktelemente aufweisen, können aneinander
gesteckt werden, um eine elektrische Kontaktierung zwischen den Kontaktelementen herzustellen.
Die hermaphroditischen Kontaktelemente der Steckverbinderteile sind hierbei gleich
ausgebildet, sodass nicht, wie sonst üblich, ein Steckverbinderteil auf Buchsenkontakte
und das andere Steckverbinderteil auf Stiftkontakte festgelegt ist. Stattdessen weisen
die hermaphroditischen Kontaktelemente beider Steckverbinderteile sowohl Buchsen-
als auch Stifteigenschaften auf.
[0004] Steckverbinderteile mit hermaphroditischen Kontaktelementen sind beispielsweise aus
der
US 6,193,537 und der
EP 1 973 201 B1 bekannt.
[0005] Bei den bekannten hermaphroditischen Kontaktelementen eines Steckverbinderteils stehen
Kontaktfahnen parallel zueinander von einem Körper vor und dienen dazu, von unterschiedlichen
Seiten (mit Bezug auf die dritte Richtung) mit Kontaktfahnen eines zugeordneten hermaphroditischen
Kontaktelements des Gegensteckverbinderteils in Anlage zu gelangen, sodass die erste
Kontaktfahne des hermaphroditischen Kontaktelements des Steckverbinderteils mit einer
zweiten Kontaktfahne eines zugeordneten hermaphroditischen Kontaktelement des Gegensteckverbinderteils
und die zweite Kontaktfahne des hermaphroditischen Kontaktelements des Steckverbinderteils
mit der ersten Kontaktfahne des zugeordneten hermaphroditischen Kontaktelements des
Gegensteckverbinderteils elektrisch kontaktierend wechselwirkt.
[0006] Werden Steckverbinderteile mit solchen hermaphroditischen Kontaktelementen aneinander
gesteckt, können an den hermaphroditischen Kontaktelementen Drehmomente auftreten,
die an dem Steckverbinderteil und dem Gegensteckverbinderteil aufgefangen und abgeleitet
werden müssen. Insbesondere kann es auf diese Weise zwischen hermaphroditischen Kontaktelementen
und einer Leiterplatte, an der die hermaphroditischen Kontaktelemente angeordnet sind,
zu einer Belastung kommen, die die Lebensdauer des Steckverbinderteils beeinträchtigen
kann.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Steckverbinderteil zur Verfügung zu
stellen, bei dem eine Drehmomentbelastung an den hermaphroditischen Kontaktelementen
reduziert sein kann.
[0008] Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Demnach weist das Steckverbinderteil für jedes hermaphroditische Kontaktelement ein
zu einer ersten Spiegelebene spiegelbildliches hermaphroditisches Kontaktelement und
ein zu einer zweiten Spiegelebene spiegelbildliches hermaphroditisches Kontaktelement
auf. Die erste Spiegelebene ist hierbei durch die erste Richtung und die dritte Richtung
und die zweite Spiegelebene durch die erste Richtung und die zweite Richtung aufgespannt.
[0010] Für ein jedes hermaphroditisches Kontaktelement sind somit spiegelbildliche hermaphroditische
Kontaktelemente vorhanden, was bewirkt, dass bei steckendem Verbinden des Steckverbinderteils
mit einem zugeordneten Gegensteckverbinderteil Drehmomente spiegelbildlich wirken
und sich somit gegenseitig aufheben. Dadurch, dass für jedes hermaphroditische Kontaktelement
ein an der ersten Spiegelebene (die durch die erste Richtung und die dritte Richtung
aufgespannt ist) gespiegeltes hermaphroditisches Kontaktelement und ein an der zweiten
Spiegelebene (die durch die erste Richtung und die zweite Richtung aufgespannt ist)
gespiegeltes hermaphroditisches Kontaktelement vorhanden ist, heben sich Drehmomente,
die um die erste Richtung und um die zweite Richtung wirken, gerade auf, sodass ein
ausbalanciertes Steckverbinderteil mit einer reduzierten Belastung durch Drehmomente
bei steckender Verbindung mit einem zugeordneten Gegensteckverbinderteil geschaffen
wird.
[0011] Entlang der ersten Richtung erstreckt sich die Kontaktfahne von dem Körper. Entlang
der zweiten Richtung sind die Kontaktfahnen zueinander an dem Körper versetzt und
somit nebeneinander an dem Körper angeordnet. Entlang der dritten Richtung wirken
die Kontaktfahnen elektrisch kontaktierend mit zugeordneten Kontaktfahnen eines hermaphroditischen
Kontaktelements des Gegensteckverbinderteils zusammen. Dadurch, dass spiegelbildliche
hermaphroditische Kontaktelemente verwendet werden, heben sich Drehmomente, die durch
steckendes Verbinden der hermaphroditischen Kontaktelemente des Steckverbinderteils
mit zugeordneten hermaphroditischen Kontaktelementen des Gegensteckverbinderteils
entstehen, um die erste Richtung und um die zweite Richtung gerade auf, sodass eine
Drehmomentbelastung zwischen den Steckverbinderteilen bei steckender Verbindung zumindest
reduziert ist.
[0012] Vorzugsweise entspricht die Anzahl der hermaphroditischen Kontaktelemente des Steckverbinderteils
4 oder einem ganzzahligen vielfachen von 4, also 8, 12,16 usw. Die Anordnung der hermaphroditischen
Kontaktelemente ist dabei so gespiegelt, dass für jedes hermaphroditische Kontaktelement
ein zur ersten Spiegelebene spiegelbildliches hermaphroditisches Kontaktelement und
ein zur zweiten Spiegelebene spiegelbildliches hermaphroditisches Kontaktelement existiert.
Die Anordnung der hermaphroditischen Kontaktelemente ist somit ausbalanciert, sodass
sich eine Drehmomentbelastung im Ergebnis gerade aufhebt.
[0013] In einer Ausgestaltung ist der Körper flächig entlang einer durch die erste Richtung
und die zweite Richtung aufgespannten Ebene erstreckt. Das hermaphroditische Kontaktelement
kann beispielsweise als Biegestanzteil zum Beispiel aus einem Metallblech gefertigt
sein. Entsprechend erstreckt sich der Körper in der durch die erste Richtung und die
zweite Richtung aufgespannten Ebene.
[0014] Die erste Kontaktfahne kann sich hierbei in der Ebene von dem Körper erstrecken und
steht somit in die erste Richtung von dem Körper vor. Die erste Kontaktfahne kann
beispielsweise die Gestalt eines Kontaktstifts aufweisen.
[0015] Die zweite Kontaktfahne kann demgegenüber entlang der dritten Richtung zu der Ebene
versetzt sein und steht somit aus der Ebene heraus vor. Die zweite Kontaktfahne kann
beispielsweise über einen Verbindungsabschnitt, im Bereich dessen eine Umbiegung geschaffen
ist, mit dem Körper verbunden sein, sodass die zweite Kontaktfahne zu der Ebene versetzt
und außerhalb der Ebene angeordnet ist.
[0016] Für jedes hermaphroditische Kontaktelement des Steckverbinderteils existiert ein
zur ersten Spiegelebene spiegelbildliches hermaphroditisches Kontaktelement und ein
zur zweiten Spiegelebene spiegelbildliches hermaphroditisches Kontaktelement. Hierbei
kann auch vorgesehen sein, dass Gruppen von hermaphroditischen Kontaktelementen zueinander
gespiegelt sind, sodass für eine Gruppe von mehr als einem hermaphroditischen Kontaktelement
eine zu der ersten Spiegelebene spiegelbildliche Gruppe von hermaphroditischen Kontaktelementen
und eine zu der zweiten Spiegelebene spiegelbildliche Gruppe von hermaphroditischen
Kontaktelementen existiert. Beispielweise kann auf diese Weise zu einer Gruppe von
drei hermaphroditischen Kontaktelementen eine zur ersten Spiegelebene spiegelbildliche
Gruppe von drei hermaphroditischen Kontaktelementen und eine zur zweiten Spiegelebene
spiegelbildliche Gruppe von drei hermaphroditischen Kontaktelementen existieren. Eine
Aufhebung der Drehmomente erfolgt somit gruppenweise dadurch, dass zu jeder Gruppe
von hermaphroditischen Kontaktelementen spiegelbildliche Gruppen von hermaphroditischen
Kontaktelementen existieren.
[0017] In einer Ausgestaltung sind die hermaphroditischen Kontaktelemente gemeinsam an eine
Leiterplatte angeschlossen. Die Leiterplatte kann sich beispielsweise in einer durch
die zweite Richtung und die dritte Richtung aufgespannten Ebene erstrecken und Anschlussplätze
aufweisen, mit denen die hermaphroditischen Kontaktelemente zum Beispiel verlötet
sind, sodass die hermaphroditischen Kontaktelemente zum einen mechanisch an der Leiterplatte
befestigt und zudem elektrisch mit der Leiterplatte kontaktiert sind. Ein jedes hermaphroditisches
Kontaktelement kann hierzu beispielsweise eine Anschlusslasche aufweisen, die von
dem Körper vorsteht und die eine lötende Verbindung mit der Leiterplatte ermöglicht.
[0018] Ein Steckverbindersystem umfasst ein Steckverbinderteil nach der vorangehend beschriebenen
Art sowie ein Gegensteckverbinderteil, das eine der Anzahl der hermaphroditischen
Kontaktelemente des Steckverbinderteils entsprechende Anzahl von hermaphroditischen
Kontaktelementen aufweist und mit dem das Steckverbinderteil steckend verbunden werden
kann. Die hermaphroditischen Kontaktelemente des Steckverbinderteils und des Gegensteckverbinderteils
sind identisch ausgestaltet und dabei so zueinander angeordnet, dass durch steckendes
Verbinden des Steckverbinderteils mit dem Gegensteckverbinderteil die hermaphroditischen
Kontaktelemente elektrisch kontaktierend miteinander in Eingriff gebracht werden können.
[0019] Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke soll nachfolgend anhand der in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht einer Anordnung von hermaphroditischen Kontaktelementen, in verbundenem
Zustand;
- Fig. 2
- eine Ansicht einer anderen Anordnung von hermaphroditischen Kontaktelementen;
- Fig. 3
- eine Ansicht eines hermaphroditischen Kontaktelements in Verbindung mit einem zugeordneten
hermaphroditischen Kontaktelement;
- Fig. 4A
- eine Ansicht eines Steckverbinderteils mit einer Anordnung von hermaphroditischen
Kontaktelementen;
- Fig. 4B
- eine Ansicht eines zugeordneten Gegensteckverbinderteils;
- Fig. 5A
- eine frontale Ansicht des Steckverbinderteils;
- Fig. 5B
- eine frontale Ansicht des Gegensteckverbinderteils;
- Fig. 6A
- eine rückseitige Ansicht des Steckverbinderteils;
- Fig. 6B
- eine rückseitige Ansicht des Gegensteckverbinderteils;
- Fig. 7A
- eine Ansicht eines Steckverbinderteils mit einer Anordnung von hermaphroditischen
Kontaktelementen, nach einem weiteren Ausführungsbeispiel;
- Fig. 7B
- eine Ansicht eines zugeordneten Gegensteckverbinderteils;
- Fig. 8A
- eine frontale Ansicht des Steckverbinderteils;
- Fig. 8B
- eine frontale Ansicht des Gegensteckverbinderteils;
- Fig. 9A
- eine rückseitige Ansicht des Steckverbinderteils;
- Fig. 9B
- eine rückseitige Ansicht des Gegensteckverbinderteils;
- Fig. 10A
- eine Ansicht eines Steckverbinderteils mit einer Anordnung von hermaphroditischen
Kontaktelementen, nach einem weiteren Ausführungsbeispiel;
- Fig. 10B
- eine Ansicht eines zugeordneten Gegensteckverbinderteils;
- Fig. 11A
- eine frontale Ansicht des Steckverbinderteils;
- Fig. 11B
- eine frontale Ansicht des Gegensteckverbinderteils;
- Fig. 12A
- eine rückseitige Ansicht des Steckverbinderteils;
- Fig. 12B
- eine rückseitige Ansicht des Gegensteckverbinderteils;
- Fig. 13A
- eine Ansicht eines Steckverbinderteils mit einer Anordnung von hermaphroditischen
Kontaktelementen, nach einem weiteren Ausführungsbeispiel;
- Fig. 13B
- eine Ansicht eines zugeordneten Gegensteckverbinderteils;
- Fig. 14A
- eine frontale Ansicht des Steckverbinderteils;
- Fig. 14B
- eine frontale Ansicht des Gegensteckverbinderteils;
- Fig. 15A
- eine rückseitige Ansicht des Steckverbinderteils; und
- Fig. 15B
- eine rückseitige Ansicht des Gegensteckverbinderteils.
[0020] Fig. 1 und 2 zeigen Anordnungen von hermaphroditischen Kontaktelementen 1A-1D, 2A-2D,
die Bestandteil unterschiedlicher Steckverbinderteile sind und entlang einer entlang
einer ersten Richtung X gerichteten Steckrichtung steckend miteinander verbunden werden
können, um auf diese Weise eine elektrische Kontaktierung zwischen den hermaphroditischen
Kontaktelementen 1A-1D, 2A-2D herzustellen.
[0021] Wie aus der Ansicht gemäß Fig. 3 ersichtlich ist, weist jedes hermaphroditische Kontaktelement
1A-1D, 2A-2D einen Körper 10, 20 auf, der in einer durch die erste Richtung X und
eine zweite Richtung Y aufgespannten Ebene erstreckt ist und von dem Kontaktfahnen
12, 13, 22, 23 entlang der ersten Richtung X vorstehen. Eine erste Kontaktfahne 12,
22 erstreckt sich hierbei entlang der ersten Richtung X in der Ebene des Körpers 10,
20, während eine entlang der zweiten Richtung Y zu der ersten Kontaktfahne 12, 22
versetzte, zweite Kontaktfahne 13, 23 zu der Ebene des Körpers 10, 20 versetzt und
somit außerhalb der Ebene angeordnet ist.
[0022] Sind einander zugeordnete hermaphroditische Kontaktelemente 1A-1D, 2A-2D steckend
miteinander verbunden, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, so kontaktieren die Kontaktfahnen
12, 13, 22, 23 entlang einer dritten Richtung Z, wobei die Kontaktfahnen 12, 13 des
einen hermaphroditischen Kontaktelements 1A-1D von unterschiedlichen Seiten an den
Kontaktfahnen 22, 23 des anderen hermaphroditischen Kontaktelements 2A-2D anliegen.
[0023] Um eine Drehmomentbelastung an Steckverbinderteilen, deren Bestandteil die hermaphroditischen
Kontaktelemente 1A-1D, 2A-2D gemäß Fig. 1 und 2 sind, zu reduzieren, sind bei den
Anordnungen gemäß Fig. 1 und 2 die hermaphroditischen Kontaktelemente 1A-1D, 2A-2D
zu Spiegelebenen E1, E2 spiegelbildlich zueinander angeordnet, was zur Folge hat,
dass sich Drehmomente M1, M2 um die erste Richtung X und die zweite Richtung Y, die
aufgrund der steckenden Verbindung zwischen den hermaphroditischen Kontaktelementen
1A-1D, 2A-2D wirken, gerade aufheben und im Ergebnis eine ausbalancierte Anordnung
von hermaphroditischen Kontaktelementen 1A-1D, 2A-2D an jedem Steckverbinderteil geschaffen
wird.
[0024] Die hermaphroditischen Kontaktelemente 1A-1D sind an einem ersten Steckverbinderteil
angeordnet und dazu über von den Körpern 10 der hermaphroditischen Kontaktelemente
1A-1D vorstehende Anschlusslaschen 11 (siehe Fig. 3) gemeinsam an einer Leiterplatte
angeordnet. Ebenso sind die an einem zweiten Steckverbinderteil angeordneten hermaphroditischen
Kontaktelemente 2A-2D über von den Körpern 20 der hermaphroditischen Kontaktelemente
2A-2D vorstehende Anschlusslaschen 21 (siehe Fig. 3) an einer in Fig. 1 schematisch
dargestellten Leiterplatte 5 angeordnet. Über die Anschlusslaschen 11, 21 können die
hermaphroditischen Kontaktelemente 1A-1D, 2A-2D insbesondere mit Anschlussflächen
50 einer zugeordneten Leiterplatte 5 verlötet sein, sodass die hermaphroditischen
Kontaktelemente 1A-1D, 2A-2D mechanisch an der zugeordneten Leiterplatte 5 festgelegt
und elektrisch mit der Leiterplatte 5 kontaktiert sind.
[0025] Bei der Anordnung der hermaphroditischen Kontaktelemente 1A-1D, 2A-2D gemäß Fig.
1 weist ein jedes hermaphroditisches Kontaktelement 1A-1D ein zu einer ersten Spiegelebene
E1 spiegelbildliches hermaphroditisches Kontaktelement 1A-1D und zudem ein zu einer
zweiten Spiegelebene E2 spiegelbildliches hermaphroditisches Kontaktelement 1A-1D
auf. So sind die hermaphroditischen Kontaktelemente 1A, 1C zur Spiegelebene E1 spiegelbildlich
zu den hermaphroditischen Kontaktelementen 1B, 1D, indem die Anordnung der Kontaktfahnen
12, 13 am Körper 10 betrachtet entlang der zweiten Richtung Y gerade umgekehrt ist.
Zudem sind den hermaphroditischen Kontaktelementen 1A, 1B die hermaphroditischen Kontaktelemente
1C, 1D zur Spiegelebene E2 spiegelbildlich, indem die Kontaktfahnen 13 zu unterschiedlichen
Seiten von dem jeweiligen Körper 10 abstehen.
[0026] Während bei der Anordnung gemäß Fig. 1 die Kontaktfahnen 13 der unterschiedlichen
hermaphroditischen Kontaktelemente 1A-1D jeweils nach außen weisen, weisen die Kontaktfahnen
13 der hermaphroditischen Kontaktelemente 1A-1D bei der Anordnung gemäß Fig. 2 nach
innen und somit aufeinander zu.
[0027] Fig. 4A, 4B bis 6A, 6B zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Steckverbindersystems
mit Steckverbinderteilen 3, 4, die zum Herstellen einer Verbindung aneinander angesteckt
werden können. Jedes Steckverbinderteil 3, 4 weist ein Gehäuse 30, 40 auf, an denen
Anordnungen von hermaphroditischen Kontaktelementen 1A-1D, 2A-2D angeordnet sind derart,
dass durch Aneinanderstecken die Steckverbinderteile 3, 4 elektrisch miteinander verbunden
werden können.
[0028] Das Steckverbinderteil 3 weist einen Steckabschnitt 31 auf, der von einer Stecköffnung
32 umgeben ist. An dem Steckabschnitt 31 sind Kontaktöffnungen 310 geformt, in denen
die zugeordneten hermaphroditischen Kontaktelemente 1A-1D mit ihren Kontaktfahnen
13 einliegen. Die Kontaktfahnen 12 sind demgegenüber im Bereich der Stecköffnung 32
angeordnet.
[0029] Das Steckverbinderteil 4 ist zu dem Steckverbinderteil 3 komplementär geformt. So
weist das Steckverbinderteil 4 eine Stecköffnung 41 auf, in die der Steckabschnitt
31 des Steckverbinderteils 3 eingesteckt werden kann. Die Stecköffnung 41 ist von
einem Steckabschnitt 42 umgeben, der bei miteinander verbundenen Steckverbinderteilen
3, 4 in der Stecköffnung 32 des Steckverbinderteils 3 zu liegen kommt. Am Steckabschnitt
42 sind Kontaktöffnungen 420 geformt, in denen die hermaphroditischen Kontaktelemente
2A-2D der Steckverbinderteils 4 mit ihren Kontaktfahnen 23 einliegen, während die
Kontaktfahnen 22 im Bereich der Stecköffnung 41 angeordnet sind.
[0030] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind an dem Steckverbinderteil 3 vier Gruppen
von je drei hermaphroditischen Kontaktelementen 1A-1D angeordnet, die zueinander um
Spiegelebenen E1, E2 spiegelbildlich sind. So sind die hermaphroditischen Kontaktelemente
1A, 1C zur Spiegelebene E1 spiegelbildlich zu den hermaphroditischen Kontaktelementen
1B, 1D. Zudem sind die hermaphroditischen Kontaktelemente 1A, 1B zur Spiegelebene
E2 spiegelbildlich zu den hermaphroditischen Kontaktelementen 1C, 1D. Es ergibt sich
eine ausbalancierte Anordnung von hermaphroditischen Kontaktelementen 1A-1D auf Seiten
des Steckverbinderteils 3 und ebenso der hermaphroditischen Kontaktelemente 2A-2D
auf Seiten des Steckverbinderteils 4, aufgrund derer eine Drehmomentbelastung bei
gesteckten Steckverbinderteilen 3, 4 weitestgehend reduziert ist.
[0031] Auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7A, 7B bis 9A, 9B sind vier Gruppen von
je drei hermaphroditischen Kontaktelementen 1A-1D, 2A-2D an jedem Steckverbinderteil
3, 4 gebildet, die zu Spiegelebenen E1, E2 gerade spiegelbildlich zueinander angeordnet
sind. Die Anordnung der hermaphroditischen Kontaktelemente 1A-1D des Steckverbinderteils
3 und genauso der hermaphroditischen Kontaktelemente 2A-2D des Steckverbinderteils
4 mit Blick auf die Spiegelebene E2 ist hierbei gerade umgekehrt zu dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 4A, 4B bis 6A, 6B.
[0032] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10A, 10B bis 12A ,12B sind drei Vierergruppen
von hermaphroditischen Kontaktelementen 1A-1D, 2A-2D an jedem Steckverbinderteil 3,
4 gebildet, die in sich gerade spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet sind und in
sich somit zueinander ausbalanciert sind. So ist bei dem Steckverbinderteil 3 zu zwei
hermaphroditischen Kontaktelementen 1A, 1B entlang der dritten Richtung Z benachbart
ein zur Spiegelebene E2 gerade spiegelbildliches Paar von hermaphroditischen Kontaktelementen
1C, 1D angeordnet. Zu den hermaphroditischen Kontaktelementen 1A, 1C sind zur Spiegelebene
E1 die hermaphroditischen Kontaktelemente 1B, 1D spiegelbildlich. Es ergibt sich wiederum
eine ausbalancierte, in der Drehmomentbelastung reduzierte Anordnung von hermaphroditischen
Kontaktelementen 1A-1D, 2A-2D an jedem Steckverbinderteil 3, 4.
[0033] Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 13A, 13B bis 15A, 15B ist in der Abfolge der hermaphroditischen
Kontaktelemente 1A-1D, 2A-2D an jedem Steckverbinderteil 3, 4 betrachtet entlang der
dritten Richtung Z gerade umgekehrt zu der Abfolge bei dem Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 10A, 10B bis 12A, 12B.
[0034] Weil bei den Steckverbinderteilen 3, 4 zu jedem hermaphroditischen Kontaktelement
1A-1D, 2A-2D ein zur Spiegelebene E1 spiegelbildliches hermaphroditisches Kontaktelement
1A-1D, 2A-2D und zudem ein zur Spiegelebene E2 spiegelbildliches hermaphroditisches
Kontaktelement 1A-1D, 2A-2D existiert, heben sich die Drehmomente um die erste Richtung
X und die zweite Richtung Y bei den Anordnungen von hermaphroditischen Kontaktelementen
1A-1D, 2A-2D gerade auf. An dem Gehäuse 30, 40 der Steckverbinderteile 3, 4 müssen
in gestecktem Zustand somit im Ergebnis keine Drehmomente aufgefangen und abgeleitet
werden.
[0035] Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke ist nicht auf die vorangehend geschilderten
Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern lässt sich grundsätzlich auch in gänzlich
andersgearteter Weise verwirklichen.
[0036] So sind auch andere Bauformen von hermaphroditischen Kontaktelementen als die hier
beschriebenen denkbar und möglich.
[0037] Solche Anordnungen von hermaphroditischen Kontaktelementen können an ganz unterschiedlichen
Steckverbinderteilen zum Herstellen ganz unterschiedlicher Verbindungen, zum Beispiel
einer Datenverbindung oder auch einer elektrischen Versorgung an einer industriellen
Anlage oder dergleichen, Verwendung finden.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1A-1D
- Hermaphroditisches Kontaktelement
- 10
- Körper
- 11
- Anschlusslasche
- 12
- Kontaktfahne
- 13
- Kontaktfahne
- 130
- Kontaktende
- 131
- Verbindungsabschnitt
- 2A-2D
- Hermaphroditisches Kontaktelement
- 20
- Körper
- 21
- Anschlusslasche
- 22
- Kontaktfahne
- 23
- Kontaktfahne
- 230
- Kontaktende
- 231
- Verbindungsabschnitt
- 3
- Steckverbinderteil
- 30
- Gehäuse
- 31
- Steckabschnitt
- 310
- Kontaktöffnung
- 32
- Stecköffnung
- 4
- Steckverbinderteil
- 40
- Gehäuse
- 41
- Stecköffnung
- 42
- Steckabschnitt
- 420
- Kontaktöffnung
- 5
- Leiterplatte
- 50
- Anschlussfläche
- E1, E2
- Spiegelebene
- M1, M2
- Drehmoment
- X, Y, Z
- Richtung
1. Steckverbinderteil (3, 4), mit einer Mehrzahl von hermaphroditischen Kontaktelementen
(1A-1D, 2A-2D) zum Kontaktieren mit zugeordneten hermaphroditischen Kontaktelementen
(2A-2D, 1A-1D) eines Gegensteckverbinderteils (4, 3), wobei jedes hermaphroditische
Kontaktelement (1A-1D, 2A-2D) einen Körper (10, 20), eine von dem Körper (10, 20)
entlang einer ersten Richtung (X) erstreckte, erste Kontaktfahne (12) und eine von
dem Körper (10, 20) entlang der ersten Richtung (X) erstreckte zweite Kontaktfahne
(13) aufweist, wobei die erste Kontaktfahne (12) und die zweite Kontaktfahne (13)
entlang einer quer zur ersten Richtung (X) erstreckten, zweiten Richtung (Y) und zudem
entlang einer quer zur ersten Richtung (X) und quer zur zweiten Richtung (Y) erstreckten,
dritten Richtung (Z) zueinander versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckverbinderteil (3, 4) für jedes hermaphroditische Kontaktelement (1A-1D,
2A-2D) ein zu einer durch die erste Richtung (X) und die dritte Richtung (Z) aufgespannten,
ersten Spiegelebene (E1) spiegelbildliches hermaphroditisches Kontaktelement (1A-1D,
2A-2D) und ein zu einer durch die erste Richtung (X) und die zweite Richtung (Y) aufgespannten,
zweiten Spiegelebene (E2) spiegelbildliches hermaphroditisches Kontaktelement (1A-1D,
2A-2D) aufweist.
2. Steckverbinderteil (3, 4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der hermaphroditischen Kontaktelemente (1A-1D, 2A-2D) des Steckverbinderteils
(3, 4) vier oder einem ganzzahligen Vielfachen von vier entspricht.
3. Steckverbinderteil (3, 4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (10, 20) eines jeden hermaphroditischen Kontaktelements (1A-1D, 2A-2D)
flächig entlang einer durch die erste Richtung (X) und die zweite Richtung (Y) aufgespannten
Ebene erstreckt ist.
4. Steckverbinderteil (3, 4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kontaktfahne (12, 22) in der Ebene von dem Körper (10, 20) erstreckt ist.
5. Steckverbinderteil (3, 4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kontaktfahne (13, 23) entlang der dritten Richtung (Z) zu der Ebene versetzt
ist.
6. Steckverbinderteil (3, 4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckverbinderteil (3, 4) für eine Gruppe von mehr als einem hermaphroditischen
Kontaktelement (1A-1D, 2A-2D) eine zu der ersten Spiegelebene (E1) spiegelbildliche
Gruppe von hermaphroditischen Kontaktelementen (1A-1D, 2A-2D) und eine zu der zweiten
Spiegelebene (E2) spiegelbildliche Gruppe von hermaphroditischen Kontaktelementen
(1A-1D, 2A-2D) aufweist.
7. Steckverbinderteil (3, 4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hermaphroditischen Kontaktelemente (1A-1D, 2A-2D) gemeinsam an eine Leiterplatte
(5) angeschlossen sind.
8. Steckverbinderteil (3, 4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (10, 20) eines jeden hermaphroditischen Kontaktelements (1A-1D, 2A-2D)
eine Anschlusslasche (11, 21) aufweist, über die das hermaphroditische Kontaktelement
(1A-1D, 2A-2D) an die Leiterplatte (5) angeschlossen sind.
9. Steckverbindersystem, mit einem Steckverbinderteil (3, 4) nach einem der vorangehenden
Ansprüche und einem Gegensteckverbinderteil (4, 3) mit einer Mehrzahl von hermaphroditischen
Kontaktelementen (2A-2D, 1A-1D) zum steckenden Verbinden mit dem Steckverbinderteil
(3, 4).
1. Plug connector part (3, 4) having a plurality of hermaphroditic contact elements (1A-1D,
2A-2D) for making contact with associated hermaphroditic contact elements (2A-2D,
1A-1D) of a mating plug connector part (4, 3), wherein each hermaphroditic contact
element (1A-1D, 2A-2D) has a body (10, 20), a first contact lug (12), which extends
from the body (10, 20) along a first direction (X), and a second contact lug (13),
which extends from the body (10, 20) along the first direction (X), wherein the first
contact lug (12) and the second contact lug (13) are offset with respect to each other
along a second direction (Y), which extends transversely with respect to the first
direction (X), and, in addition, along a third direction (Z), which extends transversely
with respect to the first direction (X) and transversely with respect to the second
direction (Y), characterized in that, for each hermaphroditic contact element (1A-1D, 2A-2D), the plug connector part
(3, 4) has a hermaphroditic contact element (1A-1D, 2A-2D), which is mirror-inverted
with respect to a first mirror plane (E1) spanned by the first direction (X) and the
third direction (Z), and a hermaphroditic contact element (1A-1D, 2A-2D), which is
mirror-inverted with respect to a second mirror plane (E2) spanned by the first direction
(X) and the second direction (Y).
2. Plug connector part (3, 4) according to Claim 1, characterized in that the number of hermaphroditic contact elements (1A-1D, 2A-2D) of the plug connector
part (3, 4) corresponds to four or an integer multiple of four.
3. Plug connector part (3, 4) according to Claim 1, characterized in that the body (10, 20) of each hermaphroditic contact element (1A-1D, 2A-2D) extends flat
along a plane spanned by the first direction (X) and the second direction (Y).
4. Plug connector part (3, 4) according to Claim 1, characterized in that the first contact lug (12, 22) extends in the plane from the body (10, 20).
5. Plug connector part (3, 4) according to Claim 1, characterized in that the second contact lug (13, 23) is offset along the third direction (Z) with respect
to the plane.
6. Plug connector part (3, 4) according to Claim 1, characterized in that, for a group of more than one hermaphroditic contact element (1A-1D, 2A-2D), the
plug connector part (3, 4) has a group of hermaphroditic contact elements (1A-1D,
2A-2D) which is mirror-inverted with respect to the first mirror plane (E1) and a
group of hermaphroditic contact elements (1A-1D, 2A-2D) which is mirror-inverted with
respect to the second mirror plane (E2) .
7. Plug connector part (3, 4) according to Claim 1, characterized in that the hermaphroditic contact elements (1A-1D, 2A-2D) are jointly connected to a printed
circuit board (5).
8. Plug connector part (3, 4) according to Claim 1, characterized in that the body (10, 20) of each hermaphroditic contact element (1A-1D, 2A-2D) has a connection
tab (11, 21) via which the hermaphroditic contact element (1A-1D, 2A-2D) is connected
to the printed circuit board (5).
9. Plug connector system, having a plug connector part (3, 4) according to one of the
preceding claims and a mating plug connector part (4, 3) having a plurality of hermaphroditic
contact elements (2A-2D, 1A-1D) for the plug-in connection to the plug connector part
(3, 4).
1. Partie de connecteur enfichable (3, 4) comprenant une pluralité d'éléments de contact
hermaphrodites (1A-1D, 2A-2D) destinés à venir en contact avec des éléments de contact
hermaphrodites associés (2A-2D, 1A-1D) d'une partie de connecteur enfichable (4, 3),
chaque élément de contact hermaphrodite (1A-1D, 2A-2D) comportant un corps (10, 20),
une première patte (12) qui s'étend depuis le corps (10, 20) suivant une première
direction (X), et une deuxième patte de contact (13) qui s'étend depuis le corps (10,
20) suivant la première direction (X), la première patte de contact (12) et la deuxième
patte de contact (13) étant décalées l'une de l'autre suivant une deuxième direction
(Y) qui s'étend transversalement à la première direction (X) et également suivant
une troisième direction (Z) qui s'étend transversalement à la première direction (X)
et transversalement à la deuxième direction (Y), caractérisée en ce que la partie de connecteur enfichable (3, 4) comportant pour chaque élément de contact
hermaphrodite (1A-1D, 2A-2D) un élément de contact hermaphrodite (1A-1D, 2A-2D) en
image de miroir par rapport à un premier plan de miroir (E1) formé par la première
direction (X) et la troisième direction (Z), et un élément de contact hermaphrodite
(1A-1D, 2A-2D)) en image de miroir par rapport à un deuxième plan de miroir (E2) formé
par la première direction (X) et la deuxième direction (Y).
2. Partie de connecteur enfichable (3, 4) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le nombre d'éléments de contact hermaphrodites (1A-1D, 2A-2D) de la partie de connecteur
enfichable (3, 4) correspond à quatre ou à un multiple entier de quatre.
3. Partie de connecteur enfichable (3, 4) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps (10, 20) de chaque élément de contact hermaphrodite (1A-1D, 2A-2D) s'étend
dans un plan formé par la première direction (X) et la deuxième direction (Y).
4. Partie de connecteur enfichable (3, 4) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la première patte de contact (12, 22) s'étend dans le plan depuis le corps (10, 20).
5. Partie de connecteur enfichable (3, 4) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la deuxième patte de contact (13, 23) est décalée par rapport au plan suivant la
troisième direction (Z).
6. Partie de connecteur enfichable (3, 4) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la partie de connecteur enfichable (3, 4) comporte pour un groupe de plus d'un élément
de contact hermaphrodite (1A-1D, 2A-2D) un groupe d'éléments de contact hermaphrodites
(1A-1D, 2A-2D) en image de miroir par rapport au premier plan de miroir (E1) et un
groupe d'éléments de contact hermaphrodites (1A-1D, 2A-2D) en image de miroir par
rapport au deuxième plan de miroir (E2).
7. Partie de connecteur enfichable (3, 4) selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments de contact hermaphrodites (1A-1D, 2A-2D) sont raccordés conjointement
à une carte de circuit imprimé (5).
8. Partie de connecteur enfichable (3, 4) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps (10, 20) de chaque élément de contact hermaphrodite (1A-1D, 2A-2D) comporte
une languette de raccordement (11, 21) qui raccorde l'élément de contact hermaphrodite
(1A-1D, 2A-2D) à la carte de circuit imprimé (5).
9. Système formant connecteur enfichable comprenant une partie de connecteur enfichable
(3, 4) selon l'une des revendications précédentes et une partie de connecteur enfichable
homologue (4, 3) pourvue d'une pluralité d'éléments de contact hermaphrodites (2A-2D,
1A-1D) et destinée à être reliée par enfichage à la partie de connecteur enfichable
(3, 4).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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