[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen im Sinne eines
Warendisplays.
[0002] Warendisplays, auch Produktdisplays oder -aufsteller genannt, dienen beispielsweise
in Form von Verkaufsaufstellern der individuellen Präsentation von Waren an einem
Verkaufsort (Point of Sale), wie einem Supermarkt, und werden in der Regel außerhalb
der konventionellen Verkaufsregale positioniert.
[0003] Eine andere Verwendungsform von Warendisplays ist die Ausstellung und/oder Aufbewahrung
von Waren, insbesondere im Sinne von Sammelobjekten, im Rahmen öffentlicher oder privater
Sammlungen.
[0004] Aus dem Stand der Technik sind bereits zahlreiche Warendisplays bekannt, die beispielsweise
in Form von Regaldisplays, Palettendisplays, Schüttdisplays oder Karusselldisplays
ausgeführt sein können. Die Waren können zumeist verpackt entweder direkt in die Warendisplays
gelegt, gestellt oder gefüllt werden, oder sind in Hängevorrichtungen des Warendisplays
einhängbar.
[0005] Verkaufsdisplays sind häufig aus Pappe oder Kunststoff gefertigt und werden neben
der Art und Weise der Aufnahme der Waren auch anhand der vorgesehenen Aufstellart
unter anderem nach Bodendisplays, Thekendisplays oder Wanddisplays unterschieden.
[0006] Im Hinblick auf Feuerzeuge sind Warendisplays insbesondere in Palettenform bekannt,
wobei eine Mehrzahl von Feuerzeugen im Bereich der Unterseiten der Feuerzeuge in Aussparungen
des palettenartigen Warendisplays steckbar ist, sodass jedes Feuerzeug individuell
vom Warendisplay gehaltert ist.
[0007] Die Feuerzeuge stehen dabei in Reihen hintereinander, sodass nur die Seitenflächen
der im Randbereich stehenden Feuerzeuge sichtbar sind.
[0008] Für gleichartige und gemeinsam angebotene Waren mit verschiedenen Produktdesigns,
beispielsweise verschiedene Drucke, ist es von hoher Relevanz, dem potentiellen Käufer
möglichst viele verschiedene Produktdesigns der Ware gleichzeitig zu präsentieren,
sodass der potentielle Käufer ein mit einem ihm zusagenden Produktdesign gestaltetes
Produkt leichter in der Vielzahl der präsentierten Produkte entdecken kann.
[0009] Derartige Produkte können regelmäßig auch Sammelobjekte sein, sodass es für die Kaufentscheidung
eines Sammlers wichtig ist, diesem durch die gleichzeitige Präsentation möglichst
vieler verschiedener Produkte bzw. Produktgestaltungen möglichst mindestens ein Produkt
zu präsentieren, das noch in der Sammlung fehlt.
[0010] Bei der Verwendung zur Ausstellung von Objekten im Rahmen einer Sammlung ist die
Sichtbarkeit jedes einzelnen Sammelobjektes von Bedeutung.
[0011] Bei der Ausstellung von Objekten mit einem Aufdruck im Rahmen einer Sammlung ist
die Sichtbarkeit des Aufdrucks jedes einzelnen Sammelobjektes von Bedeutung. Der Aufdruck
erfolgt dabei zumeist auf mindestens einer Seitenfläche eines Objektes.
[0012] Bekannte Vorrichtungen zur Halterung von derartigen Objekten verdecken, insbesondere
im Falle von einem auf umlaufend abgerundete Seitenflächen eines Objektes zumindest
bereichsweise aufgebrachten Aufdruck, diesen Aufdruck zumindest teilweise.
[0013] Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen
der einleitend genannten Art anzugeben, durch die eine gleichzeitige Sichtbarkeit
jeweils mindestens einer Seitenfläche aller in der Vorrichtung gehalterten Feuerzeuge
ermöglicht ist.
[0014] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen
gelöst, die die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist.
[0015] Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen
der einleitend genannten Art anzugeben, durch die die Sichtbarkeit des Aufdruckes
auf einem Feuerzeug, insbesondere bei einem auf umlaufend abgerundete Seitenflächen
zumindest bereichsweise aufgebrachten Aufdruck, verbessert ist.
[0016] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen
gelöst, die die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist.
[0017] Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen
anzugeben, die an den verfügbaren Platz am Aufstellort und/oder den zur Präsentation
einer variablen Vielzahl von Feuerzeugen benötigten Platz anpassbar ist.
[0018] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen
aufweisend die Merkmale des Patentanspruchs 6 gelöst.
[0019] Die nachfolgend offenbarten Merkmale einer Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen
sind sowohl einzeln als auch in allen ausführbaren Kombinationen Bestandteil der Erfindung.
[0020] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen weist eine Grundplatte
auf, die eine Mehrzahl von Halterungseinrichtungen für jeweils ein Feuerzeug aufweist.
Die Halterungseinrichtungen sind auf der Grundplatte dabei derart angeordnet, dass
die Feuerzeuge in diesen halterbar sind, ohne einander bei einer Betrachtung von der
Vorderseite der Vorrichtung zu verdecken.
[0021] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Grundplatte eine Mehrzahl
von in Reihen und/oder Spalten angeordneten Halterungseinrichtungen auf.
[0022] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Halterungseinrichtungen
frei auf der Grundplatte angeordnet.
[0023] Eine Halterungseinrichtung ist in einer Ausführungsform der Erfindung als eine Aussparung
im Sinne einer Vertiefung oder als eine Öffnung in der Grundplatte ausgebildet. Die
Form der Öffnung ist dabei derart ausgebildet, dass ein Feuerzeug durch eine Klemmung
seitlich in einer Halterungseinrichtung halterbar ist.
[0024] Die seitliche Halterung eines Feuerzeuges im Sinne dieser Anmeldung ist dabei definiert
als eine Halterung des Feuerzeugs derart, dass die Längsachse des Feuerzeugs parallel
oder etwa parallel oder maximal mit einem Winkel von 45° zur Ebene ausgerichtet ist,
die durch die vorderseitige Oberfläche der Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen
gegeben ist. Insbesondere erfolgt die seitliche Halterung eines Feuerzeuges dabei
derart, dass mindestens eine Seitenfläche jedes mithilfe der Vorrichtung gehalterten
Feuerzeuges für einen vor der Vorrichtung positionierten Betrachter sichtbar ist.
[0025] Die Öffnung einer Halterungseinrichtung ist beispielsweise durch ein Stanzen der
Grundplatte fertigbar.
[0026] In einer Ausführungsform der Erfindung sind die Aussparungen oder Öffnungen der Halterungseinrichtungen
dem Profil eines Feuerzeuges bei einer Seitenansicht des Feuerzeuges nachempfunden,
sodass ein Feuerzeug mit einer zur Halterungseinrichtung korrespondierenden Form und
Größe seitlich in die Halterungseinrichtung einsteckbar ist, sodass eine Seite des
Feuerzeuges sichtbar ist.
[0027] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Aussparungen oder Öffnungen
der Halterungseinrichtungen dem Profil eines aus der übrigen Form des Feuerzeuges
herausragenden Teils angepasst, sodass ein derartiges Feuerzeug im Bereich des herausragenden
Teils mithilfe der Halterungseinrichtung halterbar ist.
[0028] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Aussparungen oder Öffnungen
der Halterungseinrichtungen länglich ausgebildet.
[0029] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Form der Aussparungen
oder Öffnungen etwa trapezförmig ausgebildet.
[0030] In einer Ausführungsform der Erfindung ist die Grundplatte aus einem elastischen
Material gefertigt.
[0031] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Grundplatte aus einem
schaumartigen Material, wie beispielsweise Moosgummi, gefertigt.
[0032] In einer Ausführungsform der Erfindung ist die Grundplatte an mindestens einer Seite
mit einer Kaschierung versehen. Die Kaschierung ist vorzugsweise plattenartig oder
folienartig ausgebildet und weist mit Ausnahme der Dicke etwa die gleichen Abmessungen
auf, wie die Grundplatte.
[0033] Die Kaschierung ist in einer Ausführungsform der Erfindung aus Papier, Pappe, Kunststoff
oder einem ähnlichen flächigen Material gefertigt.
[0034] In einer Ausführungsform der Erfindung weist die Grundplatte auf der Vorder- und
der Rückseite eine Kaschierung auf.
[0035] Eine auf der Vorderseite der Grundplatte angebrachte Kaschierung weist korrespondierend
zu den in der Grundplatte angeordneten Aussparungen oder Öffnungen der Halterungseinrichtungen
angeordnete Öffnungen auf.
[0036] Die Kaschierung ist in einer Ausführungsform der Erfindung, beispielsweise durch
Verkleben, fest mit der Grundplatte verbunden.
[0037] Durch die Kombination verschiedener Werkstoffe für die Grundplatte und einer auf
der Vorderseite der Grundplatte angeordneten Kaschierung ist eine festere Halterung
eines Feuerzeuges in einer Halterungseinrichtung im Vergleich zur Verwendung nur eines
Materials realisierbar.
[0038] Im Falle einer trapezförmigen Gestaltung der Aussparungen oder Öffnungen der Halterungseinrichtungen
zur Halterung eines Feuerzuges im Bereich eines aus dem übrigen Feuerzeug herausragenden
Teils, ist ein Feuerzeug durch die Positionierung des herausragenden Teils in der
trapezförmigen Aussparung oder Öffnung halterbar. Vorzugsweise verjüngt sich die Aussparung
oder Öffnung bei einer ganz oder teilweise aufgestellten Vorrichtung zur Halterung
von Feuerzeugen, in dem Sinne, dass diese schräg oder vertikal ausgerichtet ist, nach
unten hin, sodass die auf das Feuerzeug wirkende Schwerkraft die Klemmung des Feuerzeuges
unterstützend wirkt.
[0039] In einer Ausführungsform der Erfindung weist die Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen
mindestens ein Modul auf, das eine Mehrzahl von Halterungseinrichtungen für Feuerzeuge
aufweist.
[0040] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Vorrichtung zur Halterung
von Feuerzeugen mindestens ein Trägersystem auf, an dem mindestens ein Modul befestigbar
ist. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine Mehrzahl
von Modulen an dem mindestens einen Trägersystem befestigbar. Durch die Erweiterung
der Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen um mindestens ein weiteres Modul, ist
diese zur Halterung zusätzlicher Feuerzeuge erweiterbar.
[0041] Die Module einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen sind
in einer Ausführungsform der Erfindung lösbar an einem Trägersystem befestigbar.
[0042] In einer Ausführungsform der Erfindung sind die Module mithilfe von Haken und/oder
einem Klettsystem und/oder einem Rastsystem und/oder mindestens einem adhäsiven Verbindungselement
und/oder Saugnäpfen an einem Trägersystem oder an einer geeigneten Fläche befestigbar.
[0043] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Module mithilfe eines
magnetischen Verbindungssystems an einem Trägersystem befestigbar.
[0044] Beispielsweise weisen die Module integrierte oder auf der Oberfläche angeordnete
Permanentmagnete auf und das Trägersystem ist zumindest in den Bereichen des magnetischen
Verbindungssystems aus einem ferromagnetischen Material gefertigt.
[0045] In einer anderen Ausführungsform der Erfindung weisen die Module integrierte oder
auf der Oberfläche angeordnete ferromagnetische Elemente auf und das Trägersystem
weist zumindest in den Bereichen des magnetischen Verbindungssystems Permanentmagnete
auf.
[0046] In einer Ausführungsform weist mindestens ein Modul einen ausklappbaren Ständer bzw.
Standfuß auf, sodass das mindestens eine Modul aufstellbar ist.
[0047] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein ausklappbarer Standfuß
auf der Rückseite mindestens eines Moduls angeordnet.
[0048] In einer Ausführungsform der Erfindung weist mindestens ein Trägersystem einen Ständer
bzw. Standfuß auf, sodass das Trägersystem aufstellbar ist.
[0049] In einer Ausführungsform der Erfindung ist mindestens ein Trägersystem der Vorrichtung
zur Halterung von Feuerzeugen als ein Wandpanel ausgebildet.
[0050] Das als ein Wandpanel ausgebildete Trägersystem ist dazu ausgebildet mindestens zwei
Module der vorstehend genannten Art aufzunehmen.
[0051] Das als ein Wandpanel ausgebildete Trägersystem ist in einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung dazu ausgebildet acht Module der vorstehend genannten Art aufzunehmen.
[0052] In einer Ausführungsform der Erfindung ist das als ein Wandpanel ausgebildete Trägersystem
aus Pappe, Kunststoff oder einem ähnlichen flächigen Material gefertigt.
[0053] In einer Ausführungsform der Erfindung ist das Trägersystem faltbar.
[0054] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Trägersystem entlang mindestens
einer Faltkante faltbar.
[0055] In einer Ausführungsform der Erfindung ist das als ein Wandpanel ausgebildete Trägersystem
an einer Wand oder einer ähnlichen in etwa senkrechten Fläche befestigbar.
[0056] In einer Ausführungsform der Erfindung weist das als ein Wandpanel ausgebildete Trägersystem
mit dem Verbindungssystem der aufzunehmenden Module korrespondierende Verbindungseinrichtungen
auf.
[0057] In einer bevorzugten Ausführungsform sind mehrere Module an dem Trägersystem der
Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen unmittelbar aneinandergrenzend anzuordnen,
sodass keine oder nur geringe Spalte zwischen den einzelnen Modulen verbleiben.
[0058] In einer Ausführungsform der Erfindung ist eine erfindungsgemäße Halterungsvorrichtung
zur Halterung von Objekten ausgebildet, die keine Feuerzeuge sind.
[0059] Insbesondere ist daran gedacht, dass die erfindungsgemäße Halterungsvorrichtung zur
Halterung von Schreibgeräten, wie beispielsweise Kugelschreiber, verwendbar ist.
[0060] In einer Ausführungsform der Erfindung ist diese zur Halterung von Sammel-Objekten
ausgebildet.
[0061] In den nachfolgenden Figuren sind beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
- Figur 1.1 und 1.2:
- Eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Halterung von Feuerzeugen,
- Figur 2.1 und 2.2:
- Eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen,
- Figur 3.1 und 3.2:
- Eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen,
- Figur 4.1 und 4.2:
- Eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen,
- Figur 5:
- Eine Seitenansicht eines vertikalen Schnittes einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
einer Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen,
- Figur 6:
- Eine perspektivische Ansicht der Rückseite erfindungsgemäßen Ausführungsform einer
Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen,
- Figur 7:
- Eine perspektivische Ansicht zweier erfindungsgemäßer Ausführungsformen einer Vorrichtung
zur Halterung von Feuerzeugen,
- Figur 8:
- Eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Vorrichtung
zur Halterung von Feuerzeugen aufweisend ein Trägersystem und mehrere Module schräg
von der Seite und
- Figur 9:
- Eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Vorrichtung
zur Halterung von Feuerzeugen aufweisend ein Trägersystem und eine Mehrzahl von Modulen.
[0062] Die Figuren 1.1, 1.2, 2.1, 2.2, 3.1, 3.2, 4.1 und 4.2 zeigen verschiedene Ausführungsformen
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) jeweils in einer
perspektivischen Ansicht von vorn. In den Figuren 1.2, 2.2, 3.2 und 4.2 sind die in
den Figuren 1.1, 2.1, 3.1 und 4.1 jeweils vor der Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen
(1) dargestellten Feuerzeuge (100) in jeweils einer Halterungseinrichtung (3) der
Vorrichtungen zur Halterung von Feuerzeugen (1) gehaltert.
[0063] In den Figuren 1.1 bis 4.2 sind vier verschiedene Ausführungsformen der Halterungseinrichtungen
(3) von erfindungsgemäßen Vorrichtungen zur Halterung von Feuerzeugen (1) dargestellt.
[0064] In den Figuren 1.1 und 1.2 ist eine Halterungseinrichtung (3) in Form einer Aussparung
im Grundkörper (2) dargestellt, in die ein Feuerzeug (100) seitlich einsetzbar und
mit dieser halterbar ist. Eine Seite des Feuerzeuges (100) ist auch bei einer Halterung
des Feuerzeuges (100) mit der Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) für einen
vor der Vorrichtung positionierten Betrachter sichtbar. Die Form der Aussparung ist
dabei an den Hauptkörper (101) des Feuerzeugs (100) und den Kopfbereich (102) des
Feuerzeugs (100) angepasst, wobei insbesondere auch eine Anpassung an die Form des
Reibrads (103) realisiert ist.
[0065] In den Figuren 2.1 und 2.2 ist eine Halterungseinrichtung (3) in Form einer Aussparung
im Grundkörper (2) dargestellt, in die ein Feuerzeug (100) mit einem aus dem übrigen
Feuerzeug (100) herausragenden Teil (104) einsetzbar und mit dieser halterbar ist.
Der aus dem übrigen Feuerzeug (100) herausragende Teil (104) ist rippenartig ausgebildet.
Die Aussparung ist trapezförmig ausgebildet, wobei sich das Trapez nach unten hin
verjüngt. Ein mithilfe einer derart ausgebildeten Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen
(1) gehaltertes Feuerzeug (100) ist für einen vor der Vorrichtung positionierten Betrachter
je nach Blickwinkel von mehreren Seiten sichtbar.
[0066] In den Figuren 3.1 und 3.2 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) dargestellt, mit der Feuerzeuge (100)
einer anderen Gestalt analog zur Vorrichtung in den Figuren 1.1 und 1.2 seitlich halterbar
ist.
[0067] In den Figuren 4.1 und 4.2 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) dargestellt, wobei ein Feuerzeug (100)
im Bereich seiner Rückseite in der Vorrichtung (1) halterbar ist.
[0068] Figur 5 zeigt eine Seitenansicht eines vertikalen Schnittes einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1). Hinter der Grundplatte (2) ist eine
Trägerplatte (4) angeordnet, aus der heraus sich ein Ständer (5) erstreckt, der einen
zusätzlichen Standfuß realisiert. Mithilfe des Ständers (5) ist die Vorrichtung zur
Halterung von Feuerzeugen (1) aufstellbar. Ein Feuerzeug (100) ist im Bereich eines
sich aus seinem Hauptkörper (101) herausragenden Teils (104) in der Aussparung einer
Halterungseinrichtung (3) gehaltert.
[0069] In Figur 6 ist die in Figur 5 dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) in einer perspektivischen Ansicht von
hinten dargestellt. Der klappbare Ständer (5) ist aus der Trägerplatte (4) herausgeklappt.
[0070] Figur 7 zeigt zwei Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Halterung
von Feuerzeugen (1). Im linken Bereich ist eine Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen
(1) mit acht Halterungseinrichtungen (3) dargestellt, die in einer horizontal ausgerichteten
Reihe angeordnet sind. Im rechten Bereich ist eine Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen
(1) mit vierundzwanzig Halterungseinrichtungen (3) dargestellt, wobei jeweils acht
Halterungseinrichtungen (3) in einer horizontal ausgerichteten Reihe und drei Halterungseinrichtungen
(3) in einer etwa vertikal ausgerichteten Spalte angeordnet sind. Erfindungsgemäß
ist jedoch ausdrücklich auch an die freie Anordnung der Halterungseinrichtungen (3)
im Bereich der Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) gedacht.
[0071] In Figur 8 ist eine erfindungsgemäße Ausführungsform einer Vorrichtung zur Halterung
von Feuerzeugen (1) dargestellt, die ein Trägersystem (10) und mehrere Module (11)
aufweist. Das plattenartig ausgebildete Trägersystem (10) ist entlang einer Faltkante
(12) faltbar. Die die Halterungseinrichtungen (3) aufweisenden Module (11) sind an
dem Trägersystem (10) lösbar befestigbar. Zur Befestigung der Module (11) am Trägersystem
(10) weisen sowohl das Trägersystem (10) als auch jedes der Module (11) streifenförmige
Verbindungselemente (6a, 6b) auf, wobei durch die Anordnung der Verbindungselemente
(6a, 6b) auf den Modulen (11) und dem Trägersystem (10) die Anordnung der Module (1)
auf dem Trägersystem (10) vorgebbar ist. In der dargestellten Ausführungsform der
Erfindung sind die streifenförmigen Verbindungselemente (6a) außen auf der Rückseite
der Module (11) angeordnet und in einem etwa gleichen Abstand sind streifenförmige
Verbindungselemente (6b) auf dem Trägersystem (10) angeordnet.
[0072] Figur 9 zeigt die in Figur 8 dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) in einem entfalteten Zustand in einer
perspektivischen Ansicht von vorn. An dem plattenartig ausgebildeten Trägersystem
(10) sind acht der dargestellten Module (11) mithilfe der vorgesehenen Verbindungselemente
(6a, 6b) befestigbar.
1. Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) aufweisend einen Grundkörper (2) und
mindestens eine Halterungseinrichtung (3) für ein Feuerzeug (100), dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungseinrichtung (3) als eine längliche Öffnung oder als eine längliche
Aussparung im Grundkörper (2) der Vorrichtung (1) realisiert ist, sodass ein Feuerzeug
(100) halterbar ist, indem dieses zumindest bereichsweise seitlich in die Aussparung
oder Öffnung der Halterungseinrichtung (3) hinein steckbar ist.
2. Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) aus einem elastischen Material gefertigt ist, sodass ein in eine
Halterungseinrichtung (3) eingestecktes Feuerzeug (100) mithilfe von Klemmkräften
halterbar ist.
3. Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) nach mindestens einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) an mindestens einer Seite mit einer plattenartig oder folienartig
ausgebildeten Kaschierung versehen ist.
4. Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) nach mindestens einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese an der Rückseite einen Ständer (5) aufweist, sodass die Vorrichtung (1) aufstellbar
ist.
5. Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (5) aus einer auf der Rückseite der Vorrichtung (1) angeordneten Trägerplatte
(4) ausklappbar ist.
6. Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) nach mindestens einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieses mindestens ein Modul (11) aufweist, das als eine Vorrichtung (1) nach mindestens
einem der Ansprüche 1 bis 5 ausgebildet ist.
7. Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass diese mindestens ein Trägersystem (10) aufweist, an dem mindestens ein Modul (11)
befestigbar ist.
8. Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Modul (11) und das Trägersystem (10) korrespondierende Verbindungselemente
(6a, 6b) aufweisen, mit denen das mindestens eine Modul (11) am Trägersystem (10)
befestigbar ist.
9. Vorrichtung zur Halterung von Feuerzeugen (1) nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Modul (11) lösbar am mindestens einen Trägersystem (10) befestigbar
ist.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Trägersystem (10) entlang mindestens einer Faltkante (12) faltbar
ist.