[0001] Die Erfindung betrifft eine Ablagevorrichtung zur Aufnahme von losen Gegenständen
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, ein Verkehrsmittel mit wenigstens einer derartigen
Ablagevorrichtung, sowie ein Verfahren zum Betreiben einer Ablagevorrichtung.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Ablagevorrichtungen, wie z.B. Getränkehalter für Verkehrsmittel,
wie Fahrzeuge oder Flugzeuge bekannt. Dabei bieten derartige Ablagevorrichtungen einem
Benutzer die Möglichkeit eine Flasche oder eine Dose auch in geöffnetem Zustand während
der Fahrt oder des Fluges eines Verkehrsmittels abzustellen. Dazu sind die Getränkehalter
in der Regel entweder dauerhaft zugänglich oder verstellbare. Dauerhaft zugängliche
Getränkehalter haben den Nachteil, dass diese die Optik des Interieurs des Verkehrsmittels
negativ beeinflussen können. Darüber hinaus beanspruchen dauerhaft zugängliche Getränkehalter
Platz, der eine Beweglichkeit eines Benutzers einschränken kann. Ist ein Getränkehalter
verstellbar ausgebildet, kann der Benutzer diesen einklappen, wenn er den Getränkehalter
nicht benötigt, so dass der vom Getränkehalter benötigte Platz zur Bewegungsfreiheit
des Benutzers freigegeben wird. Auch die Optik des Interieurs wird dadurch nicht mehr
gestört. Die
DE 19963202 zeigt eine Ablagevorrichtung zur Aufnahme zumindest eines losen Gegenstandes, insbesondere
für ein Verkehrsmittel, aufweisendeine Aufnahmeeinheit, die zumindest in einen Ruhezustand
(I) und einen Bereitschaftszustand (II) bringbar ist, wobei die Aufnahme des losen
Gegenstands in einem Aufnahmebereich der Aufnahmeeinheit im Ruhezustand (I) verhindert
ist und im Bereitschaftszustand (II) ermöglicht ist.
[0003] Bekannte verstellbare Getränkehalter haben jedoch den Nachteil, dass der Verstellmechanismus
in der Regel viel Bauraum (auch im eingeklappten Zustand / Ruhezustand) benötigt,
so dass eine Integration in schmale Bauteile, wie z.B. eine Armlehne eines Sitzes
nicht möglich ist oder zu einer Verbreiterung der Armlehne führt. Weiterhin kann der
Verstellmechanismus häufig nicht vollständig verborgen werden, so dass hier weitere
optische Beeinträchtigungen des Interieurs die Folge sein können.
[0004] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, voranstehende, aus dem Stand der
Technik bekannte Nachteile zumindest teilweise zu beheben. Insbesondere ist es eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung einem Benutzer eine Ablage zu ermöglichen, bei
welcher möglichst einfacher Bedienung und/oder verbesserter Bewegungsfreiheit des
Benutzers, insbesondere im Ruhezustand, ein Bauraumbedarf reduziert ist.
[0005] Die voranstehende Aufgabe wird gelöst durch eine Ablagevorrichtung mit den Merkmalen
des unabhängigen Anspruchs zur Ablagevorrichtung, ein Verkehrsmittel mit den Merkmalen
des weiteren unabhängigen Anspruchs, sowie ein Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen
Verfahrensanspruchs. Weitere Merkmale und Details der Erfindung ergeben sich aus den
jeweiligen Unteransprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen. Dabei gelten Merkmale
und Details, die im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung beschrieben
sind, selbstverständlich auch im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verkehrsmittel
und/oder dem erfindungsgemäßen Verfahren und jeweils umgekehrt, so dass bezüglich
der Offenbarung zu den einzelnen Erfindungsaspekten stets wechselseitig Bezug genommen
wird bzw. werden kann.
[0006] Erfindungsgemäß ist eine Ablagevorrichtung zur Aufnahme zumindest eines losen Gegenstandes,
insbesondere für ein Verkehrsmittel, vorgesehen. Die Ablagevorrichtung weist eine
Aufnahmeeinheit auf, die zumindest in einen Ruhezustand und einen Bereitschaftszustand
bringbar ist. Die Aufnahme (insbesondere Halterung) des losen Gegenstands in einem
Aufnahmebereich der Aufnahmeeinheit ist im Ruhezustand verhindert und im Bereitschaftszustand
ermöglicht. Ferner ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Aufnahmeeinheit zumindest
ein erstes und ein zweites (insbesondere seitliches) Öffnungselement aufweist, die
beim Überführen der Aufnahmeeinheit vom Ruhezustand in den Bereitschaftszustand derart
(seitlich) relativ zueinander bewegbar sind, dass der Aufnahmebereich, insbesondere
in Bezug auf den Ruhezustand, vergrößert wird bzw. ist.
[0007] Unter dem losen Gegenstand kann ein mobiler Gegenstand verstanden werden, den ein
Benutzer mit sich führen kann. Bspw. kann die Ablagevorrichtung zur Aufnahme eines
Schlüsselbundes, einer Brille oder dergleichen ausgebildet sein. Vorzugsweise handelt
es sich bei dem losen Gegenstand um einen Getränkebehälter, d.h. insbesondere einen
Becher, eine Tasse, eine Getränkedose oder um eine Flasche. Der Aufnahmebereich kann
(geometrisch) korrespondierend zum losen Gegenstand ausgebildet sein. Unter der Aufnahme
eines losen Gegenstandes durch den Aufnahmebereich kann insbesondere verstanden werden,
dass der lose Gegenstand im Aufnahmebereich abstellbar und/oder ablegbar und/oder
gehalten ist. Vorzugsweise weist der Aufnahmebereich einen kreisförmigen Querschnitt
auf, so dass ein Getränkebehälter in unterschiedlichen Richtungen einen sicheren Stand
hat. Vorteilhafterweise kann der Aufnahmebereich derart ausgebildet sein, dass der
Aufnahmebereich vertikal von oben (insbesondere im Bereitschaftszustand) zugänglich
ist, wenn die Ablagevorrichtung montiert ist.
[0008] Um die Aufnahme des losen Gegenstandes im Ruhezustand zu verhindern kann der Aufnahmebereich
im Ruhezustand z.B. verkleinert sein, so dass der lose Gegenstand, nicht im Aufnahmebereich
ablegbar ist und/oder nicht in den Aufnahmebereich passt. Auch kann der Aufnahmebereich
im Ruhezustand einem Benutzer verborgen und/oder unzugänglich (insbesondere in einem
Gehäuseelement) sein. Im Bereitschaftszustand ist (hingegen) der Aufnahmebereich dem
Benutzer insbesondere zugänglich.
[0009] Vorzugsweise ist der Aufnahmebereich im Bereitschaftszustand zumindest teilweise
durch das erste und zweite Öffnungselement, insbesondere zylinderförmig, ausgebildet.
Die Öffnungselemente können greiferartig und/oder zumindest teilweise überlappend
ausgestaltet sein, so dass der lose Gegenstand zwischen den Öffnungselementen (insbesondere
seitlich) einfassbar ist. Vorzugsweise kann jedes der Öffnungselemente einen teilkreisförmigen
Ausschnitt aufweisen, so dass die Öffnungselemente gemeinsam einen kreisförmigen Aufnahmebereich
ausbilden können. Dabei kann der jeweilige teilkreisförmigen Ausschnitt der Öffnungselemente
mit einem (abstehenden) Haltelappen versehen sein, um den losen Gegenstand spielfrei
zu halten. Die (seitliche) Relativbewegung der Öffnungselemente zueinander kann umfassen,
dass beide Öffnungselemente bewegt werden oder dass lediglich eines der Öffnungselemente
relativ zum anderen Öffnungselement bewegt wird. Um den Aufnahmebereich zu vergrößern,
entfernen sich die Öffnungselemente dabei vorzugsweise voneinander. Es ist denkbar,
dass die Öffnungselemente zueinander verschwenkbar sind oder linear zueinander verstellbar
sind. Insbesondere können die Öffnungselemente aneinander geführt sein, um die relative
(seitliche) Bewegung zu ermöglichen.
[0010] Durch die (insbesondere seitliche) relative Bewegbarkeit der Öffnungselemente zueinander,
kann der Aufnahmebereich im Ruhezustand verkleinert sein. Dadurch ist insbesondere
im Ruhezustand eine kompakte Ablagevorrichtung ermöglicht, ohne die Funktion im Bereitschaftszustand
einzuschränken. Somit kann im Bereitschaftszustand eine sichere Aufnahme eines losen
Gegenstandes ermöglicht sein, während zumindest die Aufnahmeeinheit im Ruhezustand
einen geringen Platzbedarf aufweist. Dadurch kann die Ablagevorrichtung vorteilhafterweise
in ein Ausstattungselement eines Verkehrsmittels integrierbar sein. So ist bspw. in
Wohnwagen, Zügen oder Flugzeugen ein Platz im Bereich der Passagiere besonders wertvoll.
In derartigen Verkehrsmitteln kann die Ablagevorrichtung aufgrund ihrer Kompaktheit
bspw. in eine Armlehne oder Sitzteil integrierbar sein, die aufgrund des geringen
Platzangebotes schmal ausgestaltet ist.
[0011] Ferner kann bei einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung vorteilhafterweise vorgesehen
sein, dass die Ablagevorrichtung ein Gehäuseelement aufweist und die Aufnahmeeinheit
im Ruhezustand zumindest teilweise oder vollständig innerhalb des Gehäuseelementes
angeordnet ist, insbesondere wobei sich der Aufnahmebereich im Ruhezustand vollständig
innerhalb des Gehäuseelementes befindet. Das Gehäuseelement kann z.B. in ein Ausstattungselement
des Verkehrsmittels integrierbar sein. Durch die Anordnung der Aufnahmeeinheit im
Ruhezustand innerhalb des Gehäuseelementes, kann die Aufnahmeeinheit im Ruhezustand
im Gehäuseelement verstaut sein, so dass ein Raum außerhalb des Gehäuses frei von
der Aufnahmeeinheit sein kann. Vorteilhafterweise kann die Aufnahmeeinheit im Ruhezustand
mit dem Gehäuseelement bündig abschließen oder nur geringfügig aus dem Gehäuseelement
hervorragen. Dadurch kann eine Optik der Ablagevorrichtung und/oder eines Innenraums
des Verkehrsmittels im Ruhezustand verbessert sein. Das Gehäuseelement kann eine Gehäuseöffnung
aufweisen, in welche die Aufnahmeeinheit einschiebbar sein kann. Vorzugsweise kann
die Aufnahmeeinheit auch im Bereitschaftszustand zumindest teilweise im Gehäuseelement
angeordnet und/oder gelagert sein. Die Gehäuseöffnung kann durch eine gesonderte Klappe
im Ruhezustand der Aufnahmeeinheit verschließbar sein oder durch die Vorderseite der
Aufnahmeeinheit selbst, die zumindest teilweise oder vollständig aus der Vorderseite
vom ersten und zweiten Öffnungselement besteht.
[0012] Weiterhin kann bei einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung vorteilhafterweise vorgesehen
sein, dass die Aufnahmeeinheit zwischen dem ersten und zweiten Öffnungselement ein
Bodenelement aufweist, auf welchem der lose Gegenstand abstellbar ist, insbesondere
wobei zumindest eines der Öffnungselemente relativ zum Bodenelement bewegbar ist.
Durch das Bodenelement kann eine Abstellfläche des Aufnahmebereiches, insbesondere
zur Aufnahme des losen Gegenstands in vertikaler Richtung, gebildet sein. Zur Vergrößerung
des Aufnahmebereiches beim Überführen der Aufnahmeeinheit vom Ruhezustand in den Bereitschaftszustand
kann das Bodenelement vorteilhafterweise relativ zu beiden Öffnungselementen (insbesondere
absenkbar) bewegbar sein. Somit kann der Aufnahmebereich beim Überführen der Aufnahmeeinheit
vom Ruhezustand in den Bereitschaftszustand in drei Richtungen (seitlich bzw. horizontal
links und rechts sowie vertikal bzw. nach unten) vergrößerbar sein. Gleichzeitig kann
der Aufnahmebereich dadurch beim Überführen der Aufnahmeeinheit vom in Bereitschaftszustand
den Ruhezustand in drei Richtungen (seitlich bzw. horizontal rechts und links sowie
vertikal bzw. nach oben / insbesondere hochfahrbar) verkleinerbar sein. Dadurch kann
eine kompakte Ausbildung der Ablagevorrichtung im Ruhezustand weiter verbessert sein.
Vorteilhafterweise kann das Bodenelement Wandbereiche aufweisen, um den losen Gegenstand
bei Aufnahme des losen Gegenstands im Aufnahmebereich zu stabilisieren. Dadurch kann
ferner eine vereinfachte Ausbildung der Öffnungselemente in diesem Bereich ermöglicht
sein, ohne eine Stabilisierung des losen Gegenstandes zu verschlechtern.
[0013] Weiterhin kann bei einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung vorteilhafterweise vorgesehen
sein, dass die Aufnahmeeinheit ein Führungselement zur, insbesondere mittigen, Führung
des Bodenelementes (zum Absenken und Anheben) zwischen dem ersten und zweiten Öffnungselement
aufweist. Das Führungselement kann z.B. im Gehäuseelement anordbar sein und/oder am
Gehäuseeelement führbar sein. Insbesondere kann das Bodenelement durch das Führungselement
im und/oder am Gehäuseelement (höhenveränderbar) lagerbar sein. Dazu kann das Führungselement
am Gehäuseelement abgestützt sein. Insbesondere kann das Gehäuseelement einen Gehäusetunnel
aufweisen, in welchem das Führungselement führbar ist, um die Führung des Bodenelementes
zu ermöglichen. Durch eine mittige Führung kann gewährleistet sein, dass das Bodenelement
beim Überführen der Aufnahmeeinheit vom Ruhezustand in den Bereitschaftszustand unabhängig
einer Bewegung der Öffnungselemente zentral am Aufnahmebereich angeordnet bleibt,
insbesondere so dass eine zentrale Ablagefläche für den losen Gegenstand ermöglicht
ist.
[0014] Weiterhin kann bei einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung vorteilhafterweise vorgesehen
sein, dass das Bodenelement zum Überführen der Aufnahmeeinheit vom Ruhezustand in
den Bereitschaftszustand, insbesondere in vertikaler Richtung, absenkbar ist, insbesondere
wobei das Führungselement ein Führungsmittel aufweist, in welchem das Bodenelement
beweglich gelagert ist. Das Bodenelement kann ein Gegenführungsmittel aufweisen, welches
mit dem Führungsmittel wirkt. So ist es denkbar, dass das Führungsmittel schienen-
und/oder kulissenartig ausgebildet ist. Das Gegenführungsmittel kann als Zapfen und/oder
Vorsprung korrespondierend zum Führungsmittel ausgebildet sein. Vorzugsweise ist das
Bodenelement durch das Führungsmittel in einer Ebene führbar. Dadurch kann in einfacher
Art und Weise eine sichere Führung des Bodenelementes ermöglicht sein. Entlang der
durch das Führungsmittel vorgegebenen Richtung kann der Aufnahmebereich durch das
Bodenelement vergrößerbar und/oder verkleinerbar sein, so dass eine einfache Bedienung
und kompakte Bauweise der Ablagevorrichtung dadurch verbessert sein kann. Durch die
Absenkbarkeit des Bodenelementes beim Überführen der Aufnahmeeinheit vom Ruhezustand
in den Bereitschaftszustand kann ferner eine Kompaktheit der Ablagevorrichtung im
Ruhezustand weiter verbessert sein. Insbesondere kann das Bodenelement beim Überführen
der Aufnahmeeinheit vom Bereitschaftszustand in den Ruhezustand anhebbar und der Aufnahmebereich
verkleinerbar sein.
[0015] Ferner kann bei einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung vorteilhafterweise vorgesehen
sein, dass zumindest eines der Öffnungselemente eine Auflagefläche aufweist, auf welcher
ein Auflagemittel des Bodenelementes im Bereitschaftszustand auflegbar ist. Dadurch
kann eine Relativbewegung des Bodenelementes zum dem Öffnungselement beim Überführen
der Aufnahmeeinheit vom Ruhezustand in den Bereitschaftszustand begrenzbar sein. Vorzugsweise
weist das Bodenelement zumindest zwei Auflagemittel und jedes der beiden Öffnungselemente
eine Auflagefläche auf, wobei auf jeder der Auflageflächen vorteilhafterweise eines
der Auflagemittel auflegbar sein kann. Dadurch kann im Bereitschaftszustand eine stabile
Ausrichtung des Bodenelementes zu den Öffnungselementen gewährleistet sein. Insbesondere
kann das Bodenelement dadurch vorteilhaft an den Öffnungselementen lagerbar sein,
um den losen Gegenstand im Aufnahmebereich abzustützen.
[0016] Ferner ist bei einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung vorgesehen, dass die Aufnahmeeinheit
ein Vorspannelement in Form einer Druckfeder aufweist, durch welches die Öffnungselemente
in den Bereitschaftszustand vorgespannt sind. Das Vorspannelement kann zwischen den
beiden Öffnungselementen und/oder an den beiden Öffnungselementen gelagert sein. Dazu
können die Öffnungselemente Lagerzapfen zur Aufnahme des Vorspannelementes aufweisen.
Durch das Vorspannelement kann ermöglicht sein, dass die Aufnahmeeinheit bei Betätigung
automatisch vom Ruhezustand in den Bereitschaftszustand überführbar ist. Weiterhin
kann dadurch verhinderbar sein, dass der Aufnahmebereich im Bereitschaftszustand unbeabsichtigt
verkleinert wird und dadurch den losen Gegenstand beschädigt oder eine Aufnahme desselben
verhindert. Das Vorspannelement kann eine Feder, z.B. in Form einer Druckfeder, umfassen.
Vorteilhafterweise kann das Vorspannelement im Bereitschaftszustand zwischen dem Aufnahmebereich
und dem Gehäuseelement angeordnet sein, so dass ein Bauraumbedarf in einem vorderen,
einem Benutzer zugewandten Bereich der Ablagevorrichtung verringert sein kann.
[0017] Es ist ferner bei einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung denkbar, dass das erste
und zweite Öffnungselement Rastmittel aufweisen, durch welche das erste und zweite
Öffnungselement im Bereitschaftszustand zueinander fixierbar sind. Insbesondere können
die Rastmittel im Bereitschaftszustand dem Vorspannelement entgegenwirken. Durch die
Rastmittel kann eine Bewegung der Öffnungselemente zueinander begrenzbar sein. Die
Rastmittel können hakenartig ausgestaltet sein, um ein Ineinandergreifen der Rastmittel
im Bereitschaftszustand zu ermöglichen. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass das Rastmittel
des ersten Öffnungselementes das Rastmittel des zweiten Öffnungselementes umgreift.
Dadurch kann in einfacher Art und Weise die Relativbewegung der Öffnungselemente zueinander
ermöglicht sein. Ferner kann vorgesehen sein, dass die Öffnungselemente beim Überführen
der Aufnahmeeinheit vom Ruhezustand in den Bereitschaftszustand durch die Rastmittel
aneinander geführt sind.
[0018] Weiterhin kann bei einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung vorteilhafterweise vorgesehen
sein, dass die Aufnahmeeinheit zum Überführen der Aufnahmeeinheit vom Bereitschaftszustand
in den Ruhezustand derart durch eine auf die Aufnahmeeinheit wirkende Kraft in einer
ersten Richtung betätigbar ist, dass eine Relativbewegung des ersten und zweiten Öffnungselementes
zumindest teilweise in einer zweiten Richtung erfolgt, insbesondere wobei sich der
Aufnahmebereich bei der Relativbewegung des ersten und zweiten Öffnungselementes in
der zweiten Richtung verkleinert. Dadurch kann sich eine einfache Bedienung für einen
Benutzer der Ablagevorrichtung ergeben. Insbesondere kann durch eine äußere Kraft
der Aufnahmebereich automatisch verkleinerbar sein. Bei der äußeren Kraft kann es
sich vorteilhafterweise um eine Betätigungskraft eines Benutzers handeln. Dadurch
kann die Aufnahmeeinheit manuell vom Bereitschaftszustand in den Ruhezustand überführbar
sein. Es ist jedoch ebenfalls denkbar, dass es sich bei der äußeren Kraft um eine
elektromotorische Kraft einer Antriebseinheit der Ablagevorrichtung handelt, die die
Aufnahmeeinheit in das Gehäuseelement schiebt oder zieht.
[0019] Ferner kann bei einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung vorteilhafterweise vorgesehen
sein, dass zumindest eines der Öffnungselemente und/oder das Bodenelement ein Leitmittel
aufweist, durch welches das Öffnungselement und/oder das Bodenelement beim Überführen
der Aufnahmeeinheit vom Bereitschaftszustand in den Ruhezustand an einem Gegenführungsmittel
des Gehäuseelementes führbar ist. Vorteilhafterweise können das Bodenelement und beide
Öffnungselemente jeweils zumindest ein Leitmittel aufweisen. Dadurch kann die Bewegung
der Öffnungselemente und des Bodenelementes beim Überführen der Aufnahmeeinheit vom
Ruhezustand in den Bereitschaftszustand in definierter Art und Weise erfolgen. Ferner
kann das Öffnungselement und/oder das Bodenelement beim Überführen der Aufnahmeeinheit
vom Bereitschaftszustand in den Ruhezustand durch das Leitmittel derart leitbar sein,
dass der Aufnahmebereich automatisch verkleinert wird. Insbesondere wird dadurch bei
einfacher Bedienung ermöglicht, dass die Ablagevorrichtung in den Ruhezustand überführbar
ist, in welchem der Platzbedarf der Ablagevorrichtung reduziert ist.
[0020] Weiterhin ist es bei einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung denkbar, dass das
Leitmittel eine Außenfläche des Öffnungselementes und/oder des Bodenelementes umfasst,
welche, insbesondere zur ersten Richtung, schräg ausgebildet ist. Insbesondere kann
die Außenfläche an einem Gegenleitmittel des Gehäuseelementes, insbesondere in Form
eines Öffnungsrandes, leitbar sein. Durch eine schräge Ausführung des Leitmittels
kann eine besonders einfache Führungsmöglichkeit bereitgestellt werden, insbesondere
ohne dass zusätzliche Bauteile, wie Führungsschienen oder dergleichen erforderlich
sind. Insbesondere kann die jeweilige Außenfläche schräg zu einem Gegenleitmittel
des Gehäuseelementes verlaufen. Dadurch kann eine Kraft, die in der ersten Richtung
verläuft, eine Reaktionskraft am Leitmittel und/oder am Gegenleitmittel erzeugen,
welche eine Verstellung des jeweiligen Öffnungselementes und/oder des Bodenelementes
initiiert.
[0021] Weiterhin kann bei einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung vorteilhafterweise vorgesehen
sein, dass das erste Öffnungselement, das zweite Öffnungselement und/oder das Bodenelement
jeweils einteilig als Kunststoff-Spritzgussteil ausgestaltet sind. Insbesondere aufgrund
der Aufteilung einer Ausbildung des Aufnahmebereiches auf mehrere Bauteile können
diese vorteilhaft in einem Kunststoff-Spritzguss-Verfahren herstellbar sein. Bspw.
kann sich dadurch eine vereinfachte Entformung der Bauteile ergeben. Durch die Ausgestaltung
als Kunststoff-Spritzgussteil können die Herstellkosten der Ablagevorrichtung reduzierbar
sein. Weiterhin bietet ein Kunststoff-Spritzguss den Vorteil, dass geringe Wandstärken,
insbesondere bei geringen Toleranzen, herstellbar sind, so dass der Bauraumbedarf
der Ablagevorrichtung reduziert sein kann und die Einzelteile vorteilhaft miteinander
wirken können.
[0022] Weiterhin ist es bei einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung denkbar, dass die
Ablagevorrichtung eine Antriebseinheit aufweist, durch welche die Aufnahmeeinheit
vom Ruhezustand in den Bereitschaftszustand bringbar ist und/oder dass die Ablagevorrichtung
einen Lösemechanismus aufweist, durch welchen die Aufnahmeeinheit über eine Druckkraft,
insbesondere auf eine Vorderseite der Aufnahmeeinheit, vom Ruhezustand in den Bereitschaftszustand
bringbar ist. Insbesondere kann die Antriebseinheit den Lösemechanismus aufweisen.
Die Antriebseinheit kann z.B. einen Linearmotor und/oder einen Elektromotor umfassen.
Weiterhin kann die Antriebseinheit mit einem der Öffnungselemente wirken, um das Öffnungselement
anzutreiben. Insbesondere ist es ferner denkbar, dass die Aufnahmeeinheit durch die
Antriebseinheit vom Bereitschaftszustand in den Ruhezustand bringbar ist. Der Lösemechanismus
kann vorteilhafterweise ein Federelement umfassen. Durch das Federelement kann die
Aufnahmeeinheit in den Ruhezustand und/oder in den Bereitschaftszustand verstellbar
sein. Weiterhin ist es denkbar, dass die Aufnahmeeinheit durch den Lösemechanismus
in den Bereitschaftszustand oder in den Ruhezustand vorgespannt ist. Der Bereitschaftszustand
oder der Ruhezustand kann dabei z.B. durch das Vorspannelement aufrechterhaltbar sein.
Weiterhin ist es denkbar, dass der Lösemechanismus einen Schaltmechanismus umfasst,
bei welchem ein Druck auf eine Vorderseite der Vorderseite einen Zustandswechsel zwischen
dem Ruhezustand und dem Bereitschaftszustand und/oder umgekehrt erzeugt.
[0023] Vorzugsweise kann bei einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung vorgesehen sein,
dass beim Überführen der Aufnahmeeinheit vom Ruhezustand in den Bereitschaftszustand
lediglich das Führungselement, das erste und zweite Öffnungselement, das Bodenelement
und das Vorspannelement eine Bewegung ausführen, und/oder dass die Aufnahmeeinheit
aus dem Führungselement, dem ersten und zweiten Öffnungselement, dem Bodenelement
und dem Vorspannelement besteht. Somit kann die Aufnahmeeinheit einen besonders einfachen
Aufbau aufweisen. Durch die geringe Anzahl an einzelnen Bauteilen können ferner die
Herstellkosten gering gehalten werden.
[0024] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Verkehrsmittel vorgesehen. Das
Verkehrsmittel weist einen Innenraum auf, der für einen Benutzer zugänglich ist. Der
Innenraum weist ferner ein Ausstattungselement auf, in welches eine erfindungsgemäße
Ablagevorrichtung integriert ist.
[0025] Somit bringt ein erfindungsgemäßes Verkehrsmittel die gleichen Vorteile mit sich,
wie sie bereits ausführlich mit Bezug auf eine erfindungsgemäße Ablagevorrichtung
beschrieben worden sind. Bei dem Verkehrsmittel kann es sich bspw. um ein Fahrzeug,
insbesondere ein Kraftfahrzeug, handeln. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Verkehrsmittel
um einen Wohnwagen, einen Reisebus, einen Zug oder ein Flugzeug. Bei dem Ausstattungselement
kann es sich z.B. um eine Armlehne handeln. Somit können durch die erfindungsgemäße
Ablagevorrichtung besonders schmale Armlehnen verwendet werden, welche wenig Platz
beanspruchen. Die Integration der Ablagevorrichtung ist dabei vorteilhaft möglich.
Es ist jedoch ebenso denkbar, dass es sich bei dem Ausstattungselement um ein Armaturenbrett,
eine Verkleidung oder ein anderes Element eines Interieurs des Verkehrsmittels handelt.
[0026] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zum Betreiben einer erfindungsgemäßen
Ablagevorrichtung, die zur Aufnahme eines losen Gegenstands geeignet ist. Dabei umfasst
das Verfahren folgende Schritte:
- (Seitliches) Bewegen eines ersten und eines zweiten Öffnungselementes einer Aufnahmeeinheit
der Ablagevorrichtung relativ zueinander, so dass die Aufnahmeeinheit von einem Ruhezustand,
in welchem die Aufnahme des losen Gegenstands in einem Aufnahmebereich der Aufnahmeeinheit
verhindert ist, in einen Bereitschaftszustand, in welchem die Aufnahme des losen Gegenstands
im Aufnahmebereich ermöglicht ist, überführt wird.
[0027] Somit bringt ein erfindungsgemäßes Verfahren die gleichen Vorteile mit sich, wie
sie bereits Ausführlich in Bezug auf eine erfindungsgemäße Ablagevorrichtung und/oder
ein erfindungsgemäßes Verkehrsmittel beschrieben worden sind.
[0028] Bei den Ortsangaben im Text "seitlich" oder "horizontal" bzw. "oben" oder "unten"
bzw. "vertikal" handelt sich um Angaben zur im Wesentlichen horizontalen Einbausituation
der erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung im Verkehrsmittel.
[0029] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der
Erfindung im Einzelnen beschrieben sind. Dabei können die in den Ansprüchen und in
der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination
erfindungswesentlich sein. Es zeigen schematisch:
- Figur 1
- ein Verkehrsmittel mit einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung
- Figur 2
- eine Explosionsansicht der erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung in einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Figuren 3a+b
- die Ablagevorrichtung in einem Ruhezustand und in einem Bereitschaftszustand,
- Figuren 4a-d
- ein Überführen einer Aufnahmeeinheit der Ablagevorrichtung vom Ruhezustand in den
Bereitschaftszustand,
- Figur 5
- Rastmittel von Öffnungselementen der Ablagevorrichtung im Bereitschaftszustand,
- Figur 6
- eine Lagerung eines Bodenelementes auf den Öffnungselementen der Ablagevorrichtung
im Bereitschaftszustand, und
- Figur 7
- ein Antrieb einer erfindungsgemäßen Ablagevorrichtung.
[0030] In der nachfolgenden Beschreibung zu einigen Ausführungsbeispielen der Erfindung
werden für die gleichen technischen Merkmale auch in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen
die identischen Bezugszeichen verwendet.
[0031] Figur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Verkehrsmittel 1 mit einem Innenraum 2, in welchem
ein Passagier sich aufhalten kann. Im Innenraum 2 ist ein Ausstattungselement 3 angeordnet,
in welches eine erfindungsgemäße Ablagevorrichtung 10 integriert ist. Hier dargestellt
ist das Verkehrsmittel 1 in Form eines Kraftfahrzeuges und das Ausstattungselement
3 in Form eines Armaturenbrettes. Es ist jedoch ebenso denkbar, dass das Ausstattungselement
3 und/oder das Verkehrsmittel 1 anders ausgestaltet sind. Insbesondere kann es sich
bei dem Verkehrsmittel 1 um einen Wohnwagen, einen Reisebus, einen Zug oder ein Flugzeug
handeln. Bei dem Ausstattungselement 3 kann es sich z.B. um eine Armlehne handeln.
Die Ablagevorrichtung 10 hat insbesondere die Funktion eines Getränkehalters, vorzugsweise
in Form eines Becherhalters.
[0032] Figur 2 zeigt die Ablagevorrichtung 10 in einer schematischen Explosionsansicht.
Die Ablagevorrichtung 10 weist ein Gehäuseelement 11 auf, welches in das Ausstattungselement
3 integriert ist. Dabei ist es denkbar, dass das Gehäuseelement 11 und das Ausstattungselement
3 einteilig ausgestaltet sind. Es ist jedoch ebenso denkbar, dass das Gehäuseelement
11 separat zum Ausstattungselement 3 und insbesondere einzeln handhabbar vorgesehen
ist.
[0033] In eine Gehäuseöffnung 11.2, die einen Zugang zu einem Gehäusetunnel darstellt, ist
eine Aufnahmeeinheit 20 der Ablagevorrichtung 10 integrierbar, welche in einen Ruhezustand
I bringbar ist, in welchem eine Aufnahme eines losen Gegenstandes 4 in einem Aufnahmebereich
21 der Aufnahmeeinheit 20 verhindert ist. Ferner ist die Aufnahmeeinheit 20 in einen
Bereitschaftszustand II, in welchem die Aufnahme des losen Gegenstands 4 in dem Aufnahmebereich
21 ermöglicht ist, bringbar. Der Ruhezustand I ist in Figur 3a dargestellt. Dabei
befindet sich die Aufnahmeeinheit 20 vollständig oder nahezu vollständig in dem Gehäuseelement
11. Insbesondere ist die Aufnahmeeinheit 20 dabei über die Gehäuseöffnung 11.2 in
den Gehäusetunnel eingeschoben. Der Bereitschaftszustand II ist ferner in Figur 3b
dargestellt. Dabei befindet sich die Aufnahmeeinheit 20 zumindest teilweise außerhalb
des Gehäuseelementes 11, so dass ein Aufnahmebereich 21, insbesondere vor dem Gehäuseelement
11, ausgebildet ist. Wie dargestellt, kann der lose Gegenstand 4 im Bereitschaftszustand
II der Aufnahmeeinheit 20 im Aufnahmebereich 21 platziert, insbesondere abgestellt,
werden. Ist der lose Gegenstand 4 nicht im Aufnahmebereich 21 angeordnet, kann die
Aufnahmeeinheit 20 im Gehäuseelement 11 durch eine, insbesondere manuelle, Kraft in
einer ersten Richtung 101 im Gehäuseelement 11 versenkt und damit in den Ruhezustand
I überführt werden.
[0034] In den Figuren 4a bis 4d ist ferner ein Bewegungsablauf eines Verfahrens zum Betreiben
der Ablagevorrichtung 10 dargestellt, wobei die Aufnahmeeinheit 20 vom Ruhezustand
I in den Bereitschaftszustand II überführt wird. Die Ablagevorrichtung 10 ist in den
Figuren 4a und 4c in einer Seitenansicht und in den Figuren 4b und 4d in einer Draufsicht
dargestellt.
[0035] So zeigen die Figuren 4a und 4b eine Zwischenposition der Aufnahmeeinheit 20, in
welcher sich die Aufnahmeeinheit 20 bereits entgegen der ersten Richtung 101 bewegt
hat. Die Figuren 4c und 4d zeigen die Aufnahmeeinheit 20 im Bereitschaftszustand II.
Die Aufnahmeeinheit 20 weist ein erstes und ein zweites Öffnungselement 30, 40 auf,
die derart (seitlich) relativ zueinander bewegbar sind, dass der Aufnahmebereich 21
beim Überführen der Aufnahmeeinheit 20 vom Ruhezustand I in den Bereitschaftszustand
II vergrößerbar ist. Dazu bewegen sich die Öffnungselemente 30, 40 entlang einer zweiten
Richtung 102 entgegengesetzt zueinander.
[0036] Wie in Figur 2 dargestellt, weist die Aufnahmeeinheit 20 ein Vorspannelement 70 auf,
welches zwischen den Öffnungselementen 30, 40 angeordnet ist. Durch das Vorspannelement
70 ist die Aufnahmeeinheit 20 insbesondere in den Bereitschaftszustand II vorgespannt.
Dazu ist das Vorspannelement 70 zwischen den Öffnungselementen 30, 40 angeordnet,
so dass die Öffnungselemente 30, 40 entlang der zweiten Richtung 102 auseinander gedrückt
werden. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Vorspannelement 70 um eine Druckfeder.
[0037] Gleichzeitig mit der (seitlichen) Relativbewegung der Öffnungselemente 30, 40, bewegt
sich auch ein Bodenelement 50 der Aufnahmeeinheit 20 in einer dritten Richtung 103
(Absenkrichtung) beim Überführen der Aufnahmeeinheit 20 vom Ruhezustand I in den Bereitschaftszustand
II. Dadurch wird der Aufnahmebereich 21 beim Überführen der Aufnahmeeinheit 20 vom
Ruhezustand I in den Bereitschaftszustand II auch in der dritten Richtung 103 vergrößert.
Das Bodenelement 50 dient im Bereitschaftszustand II insbesondere dazu, den losen
Gegenstand 4 in vertikaler Richtung abzustützen. Ferner weist das Bodenelement 50
Wandungen 54 auf, die den losen Gegenstand 4 in horizontaler Richtung stabilisieren
oder zumindest am Herausfallen aus dem Aufnahmebereich 21 hindern können. Die Wandungen
54 sind insbesondere einstückig mit dem Bodenelement 50 ausgebildet. Dadurch ergeben
sich insbesondere gestalterische Vorteile für die Öffnungselemente 30, 40.
[0038] Wie in den Figuren 4a und 4c dargestellt, wird das Bodenelement 50 beim Überführen
der Aufnahmeeinheit 20 vom Ruhezustand I in den Bereitschaftszustand II durch ein
Führungselement 60 mittig zwischen den Öffnungselementen 30, 40 und/oder mittig zum
Gehäuseelement 11 geführt. Dazu weist das Bodenelement 50 ein, insbesondere in Figur
2 dargestelltes, Gegenführungsmittel 53 auf, das in einem Führungsmittel 61 des Führungselementes
60 führbar ist. Das Führungsmittel 61 ist vorzugsweise kulissen- und/oder schienenartig
ausgeführt, insbesondere so dass sich das Bodenelement 50 relativ zum Führungselement
60 in der dritten Richtung 103 bewegen kann. Das Führungselement 60 ist ferner im
Gehäuseelement 11, insbesondere im Gehäusetunnel, seitlich abgestützt. Weiterhin ist
das Führungselement 60 im Gehäuseelement 11 gleitend gelagert, um eine Bewegung des
Führungselementes 60 entlang der ersten Richtung 101 zu ermöglichen.
[0039] Insbesondere um eine gleichförmige Bewegung der Öffnungselemente 30, 40 und des Bodenelementes
50 zu ermöglichen, weisen die Öffnungselemente 30, 40 und das Bodenelement 50 Leitmittel
32, 42, 52 auf. Die Leitmittel 32, 42, 52 umfassen Außenflächen 32.1, 42.1, 52.1 der
Öffnungselemente 30, 40 und des Bodenelementes 50, die schräg zur ersten Richtung
101 und/oder zum Gehäuseelement 11 angeordnet sind. Dadurch können die Leitmittel
32, 42, 52 an Gegenleitmitteln 11.1, insbesondere in Form eines Randes der Gehäuseöffnung
11.2 des Gehäuseelementes 11, gleiten. Dadurch entfernen sich die Öffnungselemente
30, 40 und das Bodenelement 50 beim Überführen der Aufnahmeeinheit 20 vom Ruhezustand
I in den Bereitschaftszustand II automatisch voneinander. Beim Überführen der Aufnahmeeinheit
20 vom Bereitschaftszustand II in den Ruhezustand I verringern die Öffnungselemente
30, 40 und das Bodenelement 50 automatisch einen Abstand zueinander.
[0040] Figur 5 zeigt eine einem Benutzer zugewandte, vom Gehäuseelement 11 abgewandte Vorderseite
22 der Aufnahmeeinheit 20 in einer schematischen Detailansicht eines Querschnittes
in der Draufsicht. Die Öffnungselemente 30, 40 weisen Rastmittel 33, 43 auf, durch
welche eine Relativbewegung der Öffnungselemente 30, 40 im Bereitschaftszustand II
begrenzbar ist. Wie dargestellt, sind die Rastmittel 33, 43 hakenartig und komplementär
zueinander ausgestaltet, so dass die Rastmittel 33, 43 zumindest in einer Richtung
102 ineinander verhakt werden können. Dabei ist vorgesehen, dass das erste Öffnungselement
30 das zweite Öffnungselement 40 umgreift. Vorzugsweise können die Öffnungselemente
30, 40 dadurch gleichzeitig an einer Vorderseite 22 der Aufnahmeeinheit 20 aneinander
geführt sein.
[0041] Figur 6 zeigt ferner eine Seitenansicht der Vorderseite 22 der Aufnahmeeinheit 20
in einer schematischen Detailansicht. Die Aufnahmeeinheit 20 befindet sich dabei im
Bereitschaftszustand II. Um das Bodenelement 50, insbesondere auch bei auf dem Bodenelement
50 abgestelltem losen Gegenstand 4, im Bereitschaftszustand II an der Vorderseite
22 abzustützen, weisen die Öffnungselemente 30, 40 Auflageflächen 31, 41 auf, auf
welchen Auflagemittel 51 des Bodenelementes 50 abstützbar sind. Vorzugsweise weist
jedes der Öffnungselemente 30, 40 eine Auflagefläche 31, 41 auf, auf welchem jeweils
ein Auflagemittel 51 des Bodenelementes 50 abstützbar ist. Dadurch kann das Bodenelement
50 im Bereitschaftszustand II der Aufnahmeeinheit 20 insbesondere symmetrisch abgestützt
werden.
[0042] Wie in Figur 2 dargestellt, kann die Aufnahmeeinheit 20 vorzugsweise aus den beiden
Öffnungselementen 30, 40, dem Bodenelement 50, dem Führungselement 60 und dem Vorspannelement
70 bestehen. Vorteilhafterweise können die Öffnungselemente 30, 40, das Bodenelement
50 und/oder das Führungselement 60 jeweils als Kunststoff-Spritzgussteil ausgestaltet
sein.
[0043] Figur 7 zeigt eine erfindungsgemäße Ablagevorrichtung 10 mit einer Aufnahmeeinheit
20 in einem Ruhezustand I. Dabei ist die Aufnahmeeinheit 20 zumindest im Wesentlichen
in einem Gehäuseelement 11 angeordnet. Weiterhin ist im Gehäuseelement 11 eine Antriebseinheit
80 mit einem Lösemechanismus 81 vorgesehen. Durch die Antriebseinheit 80 und/oder
den Lösemechanismus 81 kann die Aufnahmeeinheit 20 insbesondere vom Ruhezustand I
in einen Bereitschaftszustand II zur Aufnahme eines losen Gegenstandes 4 überführt
werden. Dazu kann die Antriebseinheit 80 z.B. einen Motor umfassen. Weiterhin ist
es denkbar, dass die Aufnahmeeinheit 20 im Ruhezustand I durch den Lösemechanismus
81 freigebbar ist und automatisch in den Bereitschaftszustand II bringbar ist. Dazu
kann der Lösemechanismus 81 dazu ausgebildet sein, die Aufnahmeeinheit 20 im Ruhezustand
I in Abhängigkeit von einer äußeren Kraft in einer ersten Richtung 101 auf eine Vorderseite
22 der Aufnahmeeinheit 20 freizugeben.
[0044] Die voranstehende Erläuterung der Ausführungsformen beschreibt die vorliegende Erfindung
ausschließlich im Rahmen von Beispielen. Selbstverständlich können einzelne Merkmale
der Ausführungsformen, sofern technisch sinnvoll, frei miteinander kombiniert werden,
ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen, soweit der Gegenstand den
Rahmen der Ansprüche nicht überschreitet.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 1
- Verkehrsmittel
- 2
- Innenraum
- 3
- Ausstattungselement
- 4
- loser Gegenstand, insbesondere Flasche oder Dose
- 10
- Ablagevorrichtung
- 11
- Gehäuseelement
- 11.1
- Gegenleitmittel
- 11.2
- Gehäuseöffnung
- 20
- Aufnahmeeinheit
- 21
- Aufnahmebereich
- 22
- Vorderseite
- 30
- erstes Öffnungselement
- 31
- Auflagefläche
- 32
- Leitmittel
- 32.1
- Außenfläche
- 33
- Rastmittel
- 40
- zweites Öffnungselement
- 41
- Auflagefläche
- 42
- Leitmittel
- 42.1
- Außenfläche
- 43
- Rastmittel
- 50
- Bodenelement
- 51
- Auflagemittel
- 52
- Leitmittel
- 52.1
- Außenfläche 52.1
- 53
- Gegenführungsmittel
- 54
- Wandung
- 60
- Führungselement
- 61
- Führungsmittel
- 70
- Vorspannelement
- 80
- Antriebseinheit
- 81
- Lösemechanismus
- 101
- erste Richtung (Einfahrrichtung)
- 102
- zweite Richtung (seitliche bzw. horizontale Richtung, links / rechts)
- 103
- dritte Richtung (Absenkrichtung bzw. vertikale Richtung)
- I
- Ruhezustand
- II
- Bereitschaftszustand
1. Ablagevorrichtung (10) zur Aufnahme zumindest eines losen Gegenstandes (4), insbesondere
für ein Verkehrsmittel (1), aufweisend
eine Aufnahmeeinheit (20), die zumindest in einen Ruhezustand (I) und einen Bereitschaftszustand
(II) bringbar ist, wobei die Aufnahme des losen Gegenstands (4) in einem Aufnahmebereich
(21) der Aufnahmeeinheit (20) im Ruhezustand (I) verhindert ist und im Bereitschaftszustand
(II) ermöglicht ist,
wobei die Aufnahmeeinheit (20) zumindest ein erstes und ein zweites Öffnungselement
(30, 40) aufweist, die beim Überführen der Aufnahmeeinheit (20) vom Ruhezustand (I)
in den Bereitschaftszustand (II) derart relativ zueinander bewegbar sind, dass der
Aufnahmebereich (21) vergrößert wird, wobei die Öffnungselemente (30, 40) zueinander
verschwenkbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmeeinheit (20) ein Vorspannelement (70) in Form einer Druckfeder aufweist,
durch welches die Öffnungselemente (30, 40) in den Bereitschaftszustand (II) vorgespannt
sind.
2. Ablagevorrichtung (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Gehäuseelement (11) vorgesehen ist und die Aufnahmeeinheit (20) im Ruhezustand
(I) zumindest teilweise innerhalb des Gehäuseelementes (11) angeordnet ist, insbesondere
wobei sich der Aufnahmebereich (21) im Ruhezustand (I) vollständig innerhalb des Gehäuseelementes
(11) befindet.
3. Ablagevorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmeeinheit (20) zwischen dem ersten und zweiten Öffnungselement (30, 40)
ein Bodenelement (50) aufweist, auf welchem der lose Gegenstand (4) abstellbar ist,
insbesondere wobei zumindest eines der Öffnungselemente (30, 40) relativ zum Bodenelement
(50) bewegbar ist.
4. Ablagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmeeinheit (20) ein Führungselement (60) zur, insbesondere mittigen, Führung
des Bodenelementes (50) zwischen dem ersten und zweiten Öffnungselement (30, 40) aufweist,
und/oder dass das Bodenelement (50) zum Überführen der Aufnahmeeinheit (20) vom Ruhezustand
(I) in den Bereitschaftszustand (II) absenkbar ist, insbesondere wobei das Führungselement
(60) ein Führungsmittel (61) aufweist, in welchem das Bodenelement (50) beweglich
gelagert ist.
5. Ablagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eines der Öffnungselemente (30, 40) eine Auflagefläche (31, 41) aufweist,
auf welcher ein Auflagemittel (51) des Bodenelementes (60) im Bereitschaftszustand
(II) auflegbar ist.
6. Ablagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste und zweite Öffnungselement (30, 40) Rastmittel (33, 43) aufweisen, durch
welche das erste und zweite Öffnungselement (30, 40) im Bereitschaftszustand (II)
zueinander fixierbar sind.
7. Ablagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmeeinheit (20) zum Überführen der Aufnahmeeinheit (20) vom Bereitschaftszustand
(II) in den Ruhezustand (I) derart durch eine auf die Aufnahmeeinheit (20) wirkende
Kraft in einer ersten Richtung (101) betätigbar ist, dass eine Relativbewegung des
ersten und zweiten Öffnungselementes (30, 40) zumindest teilweise in einer zweiten
Richtung (102) erfolgt, insbesondere wobei sich der Aufnahmebereich (20.1) bei der
Relativbewegung des ersten und zweiten Öffnungselementes (30, 40) in der zweiten Richtung
(102) verkleinert.
8. Ablagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eines der Öffnungselemente (30, 40) und/oder das Bodenelement (50) ein
Leitmittel (32, 42, 52) aufweist, durch welches das Öffnungselement (30, 40) und/oder
das Bodenelement (50) beim Überführen der Aufnahmeeinheit (20) vom Bereitschaftszustand
(II) in den Ruhezustand (I) an einem Gegenführungsmittel (11.1) des Gehäuseelementes
(11) führbar ist.
9. Ablagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Leitmittel (32, 42, 52) eine Außenfläche (32.1, 42.1) des Öffnungselementes (30,
40) und/oder des Bodenelementes (50) umfasst, welche, insbesondere zur ersten Richtung
(101), schräg ausgebildet ist.
10. Ablagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Öffnungselement (30), das zweite Öffnungselement (40) und/oder das Bodenelement
(50) jeweils einteilig als Kunststoff-Spritzgussteil ausgestaltet sind.
11. Ablagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Antriebseinheit (80) vorgesehen ist, durch welche die Aufnahmeeinheit (20) vom
Ruhezustand (I) in den Bereitschaftszustand (II) bringbar ist und/oder dass ein Lösemechanismus
(81) vorgesehen ist, durch welchen die Aufnahmeeinheit (20) über eine Druckkraft,
insbesondere auf eine Vorderseite (22) der Aufnahmeeinheit (20), vom Ruhezustand (I)
in den Bereitschaftszustand (II) bringbar ist.
12. Ablagevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass beim Überführen der Aufnahmeeinheit (20) vom Ruhezustand (I) in den Bereitschaftszustand
(II) lediglich das Führungselement (60), das erste und zweite Öffnungselement (30,
40), das Bodenelement (50) und das Vorspannelement (70) eine Bewegung ausführen, und/oder
dass die Aufnahmeeinheit (20) aus dem Führungselement (60), dem ersten und zweiten
Öffnungselement (30, 40), dem Bodenelement (50) und dem Vorspannelement (70) besteht.
13. Verkehrsmittel (1) aufweisend
einen Innenraum (2), der für einen Benutzer zugänglich ist,
wobei der Innenraum (2) ein Ausstattungselement (3) aufweist, in welches eine Ablagevorrichtung
(10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche integriert ist.
14. Verfahren zum Betreiben einer Ablagevorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis
12 zur Aufnahme eines losen Gegenstands (4) durch die Ablagevorrichtung (10), umfassend
folgende Schritte:
- Bewegen eines ersten und eines zweiten Öffnungselementes (30, 40) einer Aufnahmeeinheit
(20) der Ablagevorrichtung (10) relativ zueinander, so dass die Aufnahmeeinheit (20)
von einem Ruhezustand (I), in welchem die Aufnahme des losen Gegenstands (4) in einem
Aufnahmebereich (21) der Aufnahmeeinheit (20) verhindert ist, in einen Bereitschaftszustand
(II), in welchem die Aufnahme des losen Gegenstands (4) im Aufnahmebereich (21) ermöglicht
ist, überführt wird.
1. Storage device (10) for receiving at least one loose object (4) , in particular for
a means of transport (1) , comprising
a receiving unit (20) which can be brought into at least a rest state (I) and a receiving
state (II) , wherein receiving of the loose object (4) in a receiving region (21)
of the receiving unit (20) being prevented in the rest state (I) and being enabled
in the receiving state (II) ,
wherein the receiving unit (20) has at least a first and a second opening element
(30 , 40) which , when the receiving unit (20) is transferred from the rest state
(I) to the receiving state (II) , can be moved relative to one another in such a way
that the receiving region (21) is enlarged , wherein the opening elements (30 , 40)
can be pivoted relative to one another,
characterized in that
the receiving unit (20) has a prestressing element (70) in the form of a compression
spring by means of which the opening elements (30 , 40) are prestressed into the receiving
state (II).
2. Storage device (10) according to claim 1 ,
characterized in that
a housing element (11) is provided and the receiving unit (20) is arranged at least
partially within the housing element (11) in the rest state (I) , in particular the
receiving region (21) being located completely within the housing element (11) in
the rest state (I).
3. Storage device (10) according to claim 1 or 2 ,
characterized in that
the receiving unit (20) has , between the first and second opening elements (30 ,
40) , a base element (50) on which the loose object (4) can be placed , in particular
at least one of the opening elements (30 , 40) being movable relative to the base
element (50).
4. Storage device (10) according to any one of the preceding claims ,
characterized in that
the receiving unit (20) has a guide element (60) for guiding the base element (50)
, in particular centrally , between the first and second opening elements (30 , 40)
, and/or in that the base element (50) can be lowered for transferring the receiving unit (20) from
the rest state (I) to the receiving state (II) , in particular the guide element (60)
having a guide means (61) in which the base element (50) is movably mounted.
5. Storage device (10) according to any one of the preceding claims ,
characterized in that
at least one of the opening elements (30 , 40) has a bearing surface (31 , 41) on
which a bearing means (51) of the base element (60) can be placed in the receiving
state (II).
6. Storage device (10) according to any one of the preceding claims ,
characterized in that
the first and second opening elements (30 , 40) have latching means (33 , 43) by means
of which the first and second opening elements (30 , 40) can be fixed to one another
in the receiving state (II).
7. Storage device (10) according to any one of the preceding claims ,
characterized in that
for transferring the receiving unit (20) from the receiving state (II) to the rest
state (I) , the receiving unit (20) can be actuated in a first direction (101) by
a force acting on the receiving unit (20) in such a way that a relative movement of
the first and second opening elements (30 , 40) takes place at least partially in
a second direction (102) , in particular the receiving region (20.1) being reduced
in size in the second direction (102) during the relative movement of the first and
second opening elements (30 , 40).
8. Storage device (10) according to any one of the preceding claims ,
characterized in that
at least one of the opening elements (30 , 40) and/or the base element (50) has a
guiding means (32 , 42 , 52) by which the opening element (30 , 40) and/or the base
element (50) can be guided on a counterguide means (11.1) of the housing element (11)
when the receiving unit (20) is transferred from the receiving state (II) to the rest
state (I).
9. Storage device (10) according to any one of the preceding claims ,
characterized in that
the guiding means (32 , 42 , 52) comprises an outer surface (32.1 , 42.1) of the opening
element (30 , 40) and/or of the base element (50) , which is formed obliquely , in
particular with respect to the first direction (101).
10. Storage device (10) according to any one of the preceding claims ,
characterized in that
the first opening element (30) , the second opening element (40) and/or the base element
(50) are each formed in one piece as a plastic injection-molded part.
11. Storage device (10) according to any one of the preceding claims ,
characterized in that
a drive unit (80) is provided , by means of which the receiving unit (20) can be brought
from the rest state (I) into the receiving state (II) , and/or in that a release mechanism (81) is provided , by means of which the receiving unit (20)
can be brought from the rest state (I) into the receiving state (II) via a compressive
force , in particular on a front side (22) of the receiving unit (20).
12. Storage device (10) according to any one of the preceding claims ,
characterized in that
when the receiving unit (20) is transferred from the rest state (I) to the receiving
state (II) , only the guide element (60) , the first and second opening elements (30
, 40) , the base element (50) and the prestressing element (70) execute a movement,
and/or in that the receiving unit (20) comprises the guide element (60) , the first and second opening
elements (30 , 40) , the base element (50) and the prestressing element (70).
13. Means of transport (1) comprising
an interior space (2) accessible to a user,
wherein the interior space (2) comprises an equipment element (3) comprising a storage
device (10) according to one of the preceding claims.
14. A method of operating a storage device (10) according to any one of the claims 1 to
12 for receiving a loose object (4) by the storage device (10) , comprising the steps
of :
- Moving a first and a second opening element (30 , 40) of a receiving unit (20) of
the storage device (10) relative to each other , so that the receiving unit (20) is
transferred from a rest state (I) , in which the receiving of the loose object (4)
in a receiving region (21) of the receiving unit (20) is prevented , to a receiving
state (II) , in which the receiving of the loose object (4) in the receiving region
(21) is enabled.
1. Dispositif de rangement (10) destiné à recevoir au moins un objet en vrac (4), en
particulier pour un moyen de transport (1), comprenant
une unité de réception (20) qui peut être amenée au moins dans un état de repos (I)
et dans un état d'attente (II), la réception de l'objet en vrac (4) dans une zone
de réception (21) de l'unité de réception (20) étant empêchée dans l'état de repos
(I) et étant possible dans l'état d'attente (II) ,
dans lequel l'unité de réception (20) présentant au moins un premier et un deuxième
élément d'ouverture (30 , 40) qui , lors du passage de l'unité de réception (20) de
l'état de repos (I) à l'état d'attente (II) , peuvent être déplacés l'un par rapport
à l'autre de telle sorte que la zone de réception (21) est agrandie , les éléments
d'ouverture (30 , 40) pouvant pivoter l'un par rapport à l'autre ,
caractérisé en ce que
l'unité de réception (20) présente un élément de précontrainte (70) sous la forme
d'un ressort de pression, par lequel les éléments d'ouverture (30, 40) sont précontraints
dans l'état d'attente (II).
2. Dispositif de rangement (10) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
qu'un élément de boîtier (11) est prévu et que l'unité de réception (20) est disposée,
à l'état de repos (I) , au moins partiellement à l'intérieur de l'élément de boîtier
(11) , en particulier la zone de réception (21) se trouvant , à l'état de repos (I)
, entièrement à l'intérieur de l'élément de boîtier (11).
3. Dispositif de rangement (10) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'unité de réception (20) présente, entre le premier et le deuxième élément d'ouverture
(30 , 40) , un élément de fond (50) sur lequel l'objet en vrac (4) peut être déposé
, en particulier au moins l'un des éléments d'ouverture (30 , 40) étant mobile par
rapport à l'élément de fond (50).
4. Dispositif de rangement (10) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité de réception (20) présente un élément de guidage (60) pour le guidage, en
particulier au milieu, de l'élément de fond (50) entre le premier et le deuxième élément
d'ouverture (30, 40),
et/ou en ce que l'élément de fond (50) peut être abaissé pour faire passer l'unité de réception (20)
de l'état de repos (I) à l'état d'attente (II), en particulier l'élément de guidage
(60) présentant un moyen de guidage (61) dans lequel l'élément de fond (50) est logé
de manière mobile.
5. Dispositif de rangement (10) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au moins l'un des éléments d'ouverture (30, 40) présente une surface d'appui (31,
41) sur laquelle un moyen d'appui (51) de l'élément de fond (50) peut être posé à
l'état d'attente (II).
6. Dispositif de rangement (10) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le premier et le deuxième élément d'ouverture (30, 40) présentent des moyens d'encliquetage
(33, 43) par lesquels le premier et le deuxième élément d'ouverture (30, 40) peuvent
être fixés l'un par rapport à l'autre dans l'état d'attente (II).
7. Dispositif de rangement (10) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité de réception (20) peut être actionnée par une force agissant sur l'unité de
réception (20) dans une première direction (101) pour faire passer l'unité de réception
(20) de l'état d'attente (II) à l'état de repos (I) de telle sorte qu'un mouvement
relatif du premier et du deuxième élément d'ouverture (30 , 40) s'effectue au moins
partiellement dans une deuxième direction (102) , la zone de réception (20.1) se réduisant
notamment dans la deuxième direction (102) lors du mouvement relatif du premier et
du deuxième élément d'ouverture (30 , 40).
8. Dispositif de rangement (10) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au moins l'un des éléments d'ouverture (30 , 40) et/ou l'élément de fond (50) présente
un moyen de guidage (32 , 42 , 52) par lequel l'élément d'ouverture (30 , 40) et/ou
l'élément de fond (50) peut être guidé lors du passage de l'unité de réception (20)
de l'état d'attente (II) à l'état de repos (I) sur un moyen de contre guidage (11.1)
de l'élément de boîtier (11).
9. Dispositif de rangement (10) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le moyen de guidage (32, 42, 52) comprend une surface extérieure (32.1, 42.1) de l'élément
d'ouverture (30, 40) et/ou de l'élément de fond (50), qui est réalisée de manière
inclinée, en particulier par rapport à la première direction (101).
10. Dispositif de rangement (10) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le premier élément d'ouverture (30), le deuxième élément d'ouverture (40) et/ou l'élément
de fond (50) sont réalisés chacun d'une seule pièce sous forme de pièce moulée par
injection de matière plastique.
11. Dispositif de rangement (10) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
il est prévu une unité d'entraînement (80) par laquelle l'unité de réception (20)
peut être amenée de l'état de repos (I) à l'état d'attente (II) et/ou en ce qu'il est prévu un mécanisme de libération (81) par lequel l'unité de réception (20)
peut être amenée de l'état de repos (I) à l'état d'attente (II) par une force de pression,
en particulier sur une face avant (22) de l'unité de réception (20).
12. Dispositif de rangement (10) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
lors du passage de l'unité de réception (20) de l'état de repos (I) à l'état d'attente
(II), seuls l'élément de guidage (60), le premier et le deuxième élément d'ouverture
(30 , 40), l'élément de fond (50) et l'élément de précontrainte (70) exécutent un
mouvement, et/ou en ce que l'unité de réception (20) se compose de l'élément de guidage
(60), du premier et du deuxième élément d'ouverture (30, 40), de l'élément de fond
(50) et de l'élément de précontrainte (70).
13. Moyen de transport (1) comprenant
un espace intérieur (2) accessible à un utilisateur,
l'espace intérieur (2) présentant un élément d'équipement (3) dans lequel est intégré
un dispositif de rangement (10) selon l'une des revendications précédentes.
14. Procédé d'exploitation d'un dispositif de rangement (10) selon l'une des revendications
1 à 12 destiné à recevoir d'un objet (4) en vrac par le dispositif de rangement (10),
comprenant les étapes suivantes :
- Le déplacement d'un premier et d'un deuxième élément d'ouverture (30 , 40) d'une
unité de réception (20) du dispositif de rangement (10) l'un par rapport à l'autre
, de sorte que l'unité de réception (20) est transférée d'un état de repos (I), dans
lequel la réception de l'objet en vrac (4) dans une zone de réception (21) de l'unité
de réception (20) est empêchée , à un état d'attente (II) , dans lequel la réception
de l'objet en vrac (4) dans la zone de réception (21) est possible.