[0001] Die Erfindung betrifft eine Strahldüse zum Strahlbearbeiten oder Strahlen von Gegenständen,
wie Bauelemente, Werkzeuge, Haushaltsgegenstände, Töpfe, Pfannen oder dergleichen,
mit Hilfe von Strahlgut, das mit Hilfe von über mindestens eine Leitung geführter
Druckluft dem Strahlgut zugeführt wird, die dann über die Strahldüse nach außen abgeführt
wird und auf die zu strahlenden Gegenstände geleitet werden kann.
[0002] Es ist bereits eine Strahldüse zum Strahlbearbeiten oder Strahlen von Gegenständen,
wie Bauelemente, Werkzeuge, Haushaltsgegenstände, Töpfe, Pfannen oder dergleichen
allgemein bekannt, bei der durch die ungünstige Führung des Strahlguts innerhalb der
Strahldüse im Bereich der Luftzuführung ein hoher Verschleiß auftritt.
[0003] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen und eine verschleißfreie Strahldüse ausbilden.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Strahlgut über die gesamte
Länge oder zumindest teilweise über die Länge zwischen dem Einlassende und dem Auslassende
der Strahldüse gradlinig und/oder koaxial zur Mittelachse der Strahldüse verläuft
und die Druckluft zur Förderung des Strahlguts oder Granulats seitlich über die Leitung
und einen Ringspalt in den Innenraum der Strahldüse geführt wird. Hierdurch wird erreicht,
dass das Strahlgut oder Granulat insbesondere beim Eintritt in die Düsenkanäle nicht
direkt auf die Innenwände auftrifft, sondern koaxial durch die Düsenkanäle geleitet
werden kann und auch beim Eintritt der Druckluft in die Düsenkanäle das Granulat umströmt
und weiter durch die Düsenkanäle leitet.
Hierzu ist es vorteilhaft, dass das Strahlgut oder Granulat so durch die Strömungskanäle
der Strahldüse geführt wird, dass sie die Innenwände der Strömungskanäle auch bei
sehr langen Einsätzen nicht beschädigt werden.
[0005] Vorteilhaft ist es hierzu dass der Ringspalt im Innenraum der Strahldüse koaxial
zu einer Mittelachse ausgerichtet ist und von Druckluft durchströmt wird oder werden
kann.
[0006] Ferner ist es vorteilhaft, dass der Ringspalt im Innenraum der Düse derart koaxial
zur Mittelachse ausgerichtet ist, dass er das Strahlgut allseitig wie ein Rohrteil
ummantelt oder in etwa konzentrisch umschließt und das Strahlgut oder Granulat mitreißt,
sodass kaum eine Wandberührung der Düsenkanäle durch das Granulat möglich ist.
[0007] Vorteilhaft ist es auch, dass der Ringspalt im Innenraum der Düse derart koaxial
zur Mittelachse ausgerichtet ist, dass er das Strahlgut schlauchförmig umgibt.
[0008] Auch ist es von Vorteil, dass der Ringspalt durch ein innenliegendes Auslassende
eines vorderen Düsenkörpers und die gegenüberliegende innenliegende Seite des Hohlraums
eines Düsenkörperteils oder Zentrierrings gebildet ist.
[0009] Von besonderer Bedeutung ist für die vorliegende Erfindung, dass die Strahldüse insgesamt
aus mehreren Düsenkörperteilen zusammengesetzt ist und zwischen dem Einlassteil und
dem Auslassteil der Strahldüse im Bereich einer Einlassstelle der Druckluft eine ringförmige
Kammer vorgesehen ist, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser der Bohrungen
der beiden Düsenkörper im Einlass- und im Auslassbereich der Strahldüse und dass an
der ringförmigen Kammer ein Mischkörper vorgesehen ist, in dem die Druckluft nach
Verlassen der ringförmigen Kammer auf das Strahlgut trifft. Hierdurch werden die Herstellungskosten
verringert und der Zusammenbau der zahlreichen Einzelteile der Strahldüse wesentlich
erleichtert und damit der Zeitaufwand der Montage verkürzt.
[0010] Auch ist es vorteilhaft, dass die ringförmige Kammer auf einer gleichen oder in etwa
gleichen Querebene wie die Einlassöffnung des Anschlussrohrs für Druckluft liegt,
wobei die ringförmige Kammer mit Bezug auf die Strömungsrichtung des Strahlguts vor
dem Ringspalt zwischen dem vorderen Ende des Düsenkörpers und dem konisch verlaufenden
Wandteil des trichterförmig zugespitzten Hohlraums im Zentrierring oder dem Düsenkörperteil
vorgesehen ist. In der Ringkammer kann sich die Druckluft sammeln und dann über einen
sich an die Ringkammer anschließenden Ringkanal so beruhigen, dass sich die Druckluft
sich in eine laminare Strömung umwandelt, erst dann in einer nachgeordneten Mischkammer
auf das Strahlgut trifft, durch die vorteilhafte Strömungsführung das Strahlgut schlauchartig
ummantelt und weiter durch den Strömungskanal leitet und auch weitgehend sicherstellt,
dass das Granulat keine oder fast keine Wandberührung mit den Düsenkanälen hat.
[0011] Ferner ist es vorteilhaft, dass der trichterförmig zugespitzte Hohlraum im Düsenkörperteil
oder Zentrierring mit Bezug auf die Strömungsrichtung des Strahlguts nachgeordnet
ist und das Granulat-Luftgemisch durch die Querschnittsverengung weiter beschleunigt.
[0012] Vorteilhaft ist es auch, dass Düsenkörperteil oder Zentrierring in einen zylindrischen
Hohlraum des Mischkörpers geschoben und mit Hilfe einer Schraubverbindung gesichert
werden kann.
[0013] Ferner ist es vorteilhaft, dass der im vorderen Auslassbereich und im hinteren Einlassbereich
jeweils vorgesehene Düsenkörper aus jeweils einem äußeren und einem inneren konzentrisch
angeordneten zylindrischen Rohrstück besteht und dass das jeweils innen liegende Rohrstück
aus einem sehr harten Material, wie Borcarbid, gebildet ist.
[0014] Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung, durch folgende
Merkmale gekennzeichnet:
- a) Strahldüse zum Strahlbearbeiten bzw. Strahlen von Gegenständen, wie Bauelemente,
Werkzeuge, Haushaltsgegenstände, Töpfe, Pfannen oder dergleichen, mit Hilfe von Strahlgut
oder Granulat (9) wobei die Strahldüse über die gesamte Länge oder zumindest teilweise
über die gesamte Länge zwischen dem Einlassende und dem Auslassende der Strahldüse
gradlinig und/oder koaxial zur Mittelachse der Strahldüse verläuft;
- b) der Ringspalt im Innenraum der Strahldüse ist koaxial zur Mittelachse ausgerichtet
und wird von Druckluft durchströmt;
- c) der Ringspalt im Innenraum der Düse ist derart koaxial zur Mittelachse ausgerichtet,
dass er Strahlgut oder Granulat allseitig wie ein Rohrteil ummantelt oder umschließt
oder das Granulat in etwa konzentrisch umschließt und mitreißt;
- d) der Ringspalt im Innenraum der Düse ist koaxial zur Mittelachse ausgerichtet,
- e) die ringförmige Kammer liegt auf der gleichen Querebene wie die Einlassöffnung
des Anschlussrohrs für Druckluft, wobei die ringförmige Kammer mit Bezug auf die Strömungsrichtung
des Strahlguts vor dem Ringspalt vorgesehen ist, der zwischen dem vorderen Ende des
Düsenköpers und dem konisch verlaufenden Wandteil des trichterförmig zugespitzten
Hohlraums im Zentrierring oder einem Düsenkörperteil liegt.
[0015] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und
in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt. Dabei zeigen:
- Fig. 1a
- eine Schnittdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer Strahldüse mit schrägverlaufendem
Anschlussrohr für einen Luftschlauch, über die Druckluft eingeführt wird;
- Fig. 1
- b eine Explosionsdarstellung der Strahldüse gemäß Fig. 1a;
- Fig. 1c
- den Strömungsverlauf von Luft und Strahlgut in der Strahldüse gemäß Fig. 1;
- Fig. 2a
- eine Schnittdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Strahldüse mit einem
rechtwinklig angeschlossenem Anschlussrohr für einen Luftschlauch, über die Druckluft
eingeführt wird;
- Fig. 2b
- eine Explosionsdarstellung der Strahldüse gemäß Fig. 2a;
- Fig. 2c
- den Strömungsverlauf von Luft und Strahlgut in der Strahldüse gemäß Fig. 2a.
[0016] In Fig. 1 ist eine Strahldüse 1 dargestellt, die zum Strahlbearbeiten oder Strahlen
von Gegenständen, wie Bauelemente, Werkzeuge, Haushaltsgegenstände, Töpfe, Pfannen
oder dergleichen eingesetzt wird.
[0017] Das Strahlgut 9, wie Granulat, kann aus einem feinkörnigen Sand oder einem anderen
körnigen Material bestehen, das mit Hilfe von über mindestens eine Leitung 23 geführter
Druckluft 16 an einer besonderen Stelle auf die zu strahlenden Gegenstände geleitet
werden kann. Das Strahlgut 9 wird mit Hilfe von über mindestens eine Leitung geführter
Druckluft dem Strahlgut zugeführt, das dann über die Strahldüse nach Außen abgeführt
wird und auf die zu strahlenden Gegenstände geleitet werden kann
Das Strahlgut 9 wird über die gesamte Länge oder zumindest teilweise über die Länge
zwischen dem Einlassende und dem Auslassende der Strahldüse 1 gradlinig und koaxial
zur Mittelachse der Strahldüse 1 geführt und die Druckluft dient dabei zur Förderung
des Strahlguts oder Granulats 9.
[0018] Die Leitung 23 zur Förderung der Luft bzw. Druckluft ist hierzu seitlich an die Außenseite
der Strahldüse 1 angeschlossen.
[0019] Die Strahldüse 1 ist insgesamt aus mehreren Düsenkörperteilen zusammengesetzt. Im
Bereich einer Einlassstelle 26 für die Druckluft 16 befindet sich eine ringförmige
Kammer 27, deren Durchmesser etwas größer ist als der Durchmesser der Bohrungen 7,
37 bzw. der Strömungskanäle der Düsenkörper 2, 8.
[0020] Zwischen den beiden Düsenköpern 2,8 und/oder auch der hinteren Düsenkörper und der
vorderen Strahldüse 8, ist die ringförmige Kammer 27 vorgesehen, an der mit einem
geringen Abstand ein Mischkörper 25 angeschlossen ist, in dem die Druckluft nach Verlassen
der ringförmigen Kammer 27 auf das Strahlgut trifft.
[0021] Der Ringspalt 6 ist im Innenraum der Strahldüse 1 koaxial zu einer Mittelachse 24
ausgerichtet und wird von Druckluft durchströmt und das Strahlgut allseitig wie ein
Rohrteil ummantelt oder in etwa konzentrisch umschließt und das Strahlgut oder Granulat
9 mitreißt.
[0022] Der Ringspalt 6 ist durch ein innenliegendes Auslassende 35 eines vorderen Düsenkörpers
2 und die gegenüberliegende innenliegende Seite 28 eines Hohlraums 29 eines Düsenkörperteils
oder Zentrierrings 5 gebildet.
[0023] Die ringförmige Kammer 27 ist auf einer gleichen oder in etwa gleichen Querebene
36 wie die Einlassöffnung 26 des Anschlussrohrs 23 für Druckluft vorgesehen, wobei
die ringförmige Kammer 27 mit Bezug auf die Strömungsrichtung des Strahlguts 9 vor
dem Ringspalt 6 angeordnet ist, der zwischen dem vorderen Ende des Düsenkörpers 2
und dem konisch verlaufenden Wandteil 28 des trichterförmig zugespitzten Hohlraums
29 im Zentrierring oder dem Düsenkörperteil 5 vorgesehen ist. Die Druckluft wird über
die Leitung oder das Anschlussrohr 23 für einen Luftschlauch in die ringförmige Kammer
27 geleitet.
[0024] Hierdurch wird erreicht, dass das durch die Bohrungen oder Strömungskanäle 7, 37
geleitete Strahlgut oder Granulat insbesondere beim Eintritt der Luft 16 in die Düsenkanäle
7. 37 nicht direkt auf das Strahlgut auftrifft und dies gegen die Innenwände presst,
sondern zuerst koaxial durch die Düsenkanäle geleitet werden kann und dabei auch beim
Eintritt der Druckluft in den Hohlraum bzw. in die Mischkammer 29 das Granulat umströmt
und weiter durch die Düsenkanäle leitet. Damit wird sichergestellt, dass das Strahlgut
oder Granulat 9 so durch die Strömungskanäle der Strahldüse geführt wird, dass die
Innenwände der Bohrungen oder Strömungskanäle 7, 37 auch bei sehr langen Einsätzen
des Stahlguts nicht beschädigt werden können, da durch vorteilhafte Steuerung der
Luft 16 kaum Kontakt mit den Wänden der Bohrungen oder Strömungskanäle 7, 37 entsteht
Anstelle meherer Strömungskanäle 7, 3, kann je nach Ausgestaltung der Strahldüse auch
nur ein Strömungskanal vorgesehen sein, der sich über die gesamte Länge der Strahldüse
1 erstreckt.
[0025] Da der Ringspalt 6 im Innenraum der Düse 1 derart koaxial zur Mittelachse 24 ausgerichtet
ist, dass die Druckluft das Strahlgut allseitig wie ein Rohrteil ummantelt oder in
etwa konzentrisch umschließt und dadurch das Strahlgut oder Granulat (9) mitreißt,
hat das Granulat kaum eine Wandberührung mit Bohrungen oder Strömungskanälen 7, 37.
[0026] Die Strahldüse 1 ist, wie bereits erwähnt, insgesamt aus mehreren Düsenkörperteilen
zusammengesetzt. Hierdurch werden die Herstellungskosten verringert und der Zusammenbau
der zahlreichen Einzelteile der Strahldüse 1 wesentlich erleichtert und auch der Zeitaufwand
der Montage verkürzt.
[0027] In der Ringkammer kann sich die eingeleitete Druckluft 16 sammeln und dann über den
sich an die Ringkammer anschließenden Ringkanal so beruhigen, dass sich die Druckluft
in eine laminare Strömung umwandelt und erst dann in dem nachgeordneten Hohlraum oder
der Mischkammer 29 auf das Strahlgut trifft. Durch die vorteilhafte Strömungsführung
der Luft 16 wird das Strahlgut schlauchartig ummantelt und weiter durch den Strömungskanal
geleitet und somit weitgehend sichergestellt, dass das Granulat keine oder fast keine
Wandberührung mit den Düsenkanälen hat.
[0028] Der trichterförmig zugespitzte Hohlraum oder Mischkammer 29 im Düsenkörperteil oder
Zentrierring 5 ist mit Bezug auf die Strömungsrichtung des Strahlguts 9 so nachgeordnet,
dass das Granulat-Luftgemisch durch die Querschnittsverengung weiter beschleunigt.
[0029] Für den Zusammenbau kann ein Düsenkörperteil oder Zentrierring 5 in einen zylindrischen
Hohlraum 30 des Mischkörpers 25 geschoben und mit Hilfe einer Schraubverbindung 15
gesichert werden, wobei die Schraubverbindung 15 aus einer Überwurfmutter 3 und einer
Kontermutter 4 besteht.
[0030] Im vorderen Auslassbereich und im hinteren Einlassbereich sind die jeweils vorgesehenen
Düsenkörper oder Ringstrahlkörper2 aus jeweils einem äußeren 31, 33 und einem inneren
32, 34 konzentrisch angeordneten zylindrischen Rohrstück gebildet und das jeweils
innen liegende Rohrstück 32, 34 ist aus einem sehr harten verschleißfesten Material,
wie Borcarbid, gebildet.
[0031] Das zweite Ausführungsbeispiel weist die gleichen Bauteile wie im zuvor beschriebenen
Ausführungsbeispiel auf.
Funktionsübersicht:
[0032] Die Strahldüsen 1 für eine Strahlanlage arbeiten nach dem "Injektor"-Prinzip. Die
Druckluft strömt durch den Luftschlauch in die Strahlpistole 1. Von dort strömt sie
durch einen Ringspalt 6, der durch die Vorsatzdüse der Strahldüse 1 und die Ringstrahldüse
bzw. den Ringstrahlkörper 8 gebildet wird.
[0033] Am anderen Ende des Anschlussrohrs für einen Luftschlauch 23 ist das Strahlmittelansaugrohr
angeschlossen. Mit seiner Hilfe wird die Luftmenge für einen gleichmäßigen Strahl
eingestellt.
[0034] Beim Öffnen des Magnetventils strömt die Luft durch den Luftschlauch in die Strahlpistole
1. Durch den dabei entstehenden Unterdruck wird Strahlmittel durch den Strahlschlauch
aus einem Trichter gesaugt. Das Strahlmittel tritt mit der Luftgeschwindigkeit aus
der Strahldüse aus. Beim Auftreffen auf das Werkstück leistet das Strahlmittel seine
Arbeit auf der Oberfläche eines bereitgestellten Gegenstands.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Strahldüse, Strahlpistole
- 2
- Düsenkörper oder als Ringstrahlkörper bezeichnet
- 3
- Überwurfmutter
- 4
- Mutter, Kontermutter
- 5
- Düsenkörperteil, Zentrierring
- 6
- Ringspalt
- 7
- Bohrung, Strömungskanal
- 8
- Düsenkörper, Strahldüse
- 9
- Strahlgut wie Granulat, feinkörniger Sand
- 15
- Schraubverbindung, Überwurfmutter mit Kontermutter
- 16
- Luft
- 21
- Düsenaustrittsende,
- 23
- Leitung, Anschlussrohr für Luftschlauch
- 24
- Mittelachse
- 26
- Einlassöffnung
- 27
- ringförmige Kammer
- 28
- konisch verlaufendes Wandteil
- 29
- Hohlraum, Mischkammer
- 30
- Hohlraum
- 31
- äußeres Rohrstück
- 32
- inneres Rohrstück
- 33
- äußeres Rohrstück
- 34
- inneres Rohrstück
- 36
- Querebene
- 37
- Bohrung, Strömungskanal
1. Strahldüse (1) zum Strahlbearbeiten oder Strahlen von Gegenständen, wie Bauelemente,
Werkzeuge, Haushaltsgegenstände, Töpfe, Pfannen oder dergleichen, mit Hilfe von Strahlgut
(9), das mit Hilfe von über mindestens eine Leitung (23) geführter Druckluft dem Strahlgut
zugeführt wird, die dann über die Strahldüse (1) nach außen abgeführt wird und auf
die zu strahlenden Gegenstände geleitet werden kann,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Strahlgut (9) über die gesamte Länge oder zumindest teilweise über die Länge
zwischen dem Einlassende und dem Auslassende der Strahldüse (1) gradlinig und/oder
koaxial zur Mittelachse der Strahldüse (1) verläuft und die Druckluft zur Förderung
des Strahlguts oder Granulats (9) seitlich über die Leitung (23) und einen Ringspalt
(6) in den Innenraum der Strahldüse (1) geführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ringspalt (6) im Innenraum der Strahldüse (1) koaxial zu einer Mittelachse (24)
ausgerichtet ist und von Druckluft durchströmt wird oder werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ringspalt (6) im Innenraum der Düse (1) derart koaxial zur Mittelachse (24) ausgerichtet
ist, dass er das Strahlgut allseitig wie ein Rohrteil ummantelt oder in etwa konzentrisch
umschließt und das Strahlgut oder Granulat (9) und mitreißt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ringspalt (6) im Innenraum der Düse (1) derart koaxial zur Mittelachse (24) ausgerichtet
ist, dass er das Strahlgut umgibt oder schlauchförmig umgibt oder sich mit diesem
vermischt.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ringspalt (6) durch ein innenliegendes Auslassende eines vorderen Düsenkörpers
(2) und die gegenüberliegende innenliegende Seite (28) des Hohlraums (29) eines Düsenkörperteils
oder Zentrierrings (5) gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strahldüse (1) insgesamt aus mehreren Düsenkörperteilen zusammengesetzt ist und
zwischen dem Einlassteil und dem Auslassteil der Strahldüse (1) im Bereich einer Einlassstelle
(26) der Druckluft eine ringförmige Kammer (27) vorgesehen ist, deren Durchmesser
größer ist als der Durchmesser der Bohrungen der beiden Düsenkörper im Einlass- und
im Auslassbereich der Strahldüse (1) und dass an der ringförmigen Kammer (27) ein
Mischkörper vorgesehen ist, in dem die Druckluft nach Verlassen der ringförmigen Kammer
(27) auf das Strahlgut trifft.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass die ringförmige Kammer (27) auf einer gleichen oder in etwa gleichen Querebene (36)
wie die Einlassöffnung (26) des Anschlussrohrs (23) für Druckluft liegt, wobei die
ringförmige Kammer (27) mit Bezug auf die Strömungsrichtung des Strahlguts (9) vor
dem Ringspalt (6) zwischen dem Vorderteil (28) des trichterförmig zugespitzten Hohlraums
(29) im Zentrierring oder dem Düsenkörperteil (5) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der trichterförmig zugespitzte Hohlraum (29) im Düsenkörperteil oder Zentrierring
(5) mit Bezug auf die Strömungsrichtung des Strahlguts (9) nachgeordnet ist und das
Granulat-Luftgemisch durch die Querschnittsverengung weiter beschleunigt.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass Düsenkörperteil oder Zentrierring (5) in einen zylindrischen Hohlraum (30) des Mischkörpers
geschoben und mit Hilfe einer Schraubverbindung (15) gesichert werden kann.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der im vorderen Auslassbereich und im hinteren Einlassbereich jeweils vorgesehene
Düsenkörper (2) aus jeweils einem äußeren (31, 33) und einem inneren (32, 34) konzentrisch
angeordneten zylindrischen Rohrstück besteht und dass das jeweils innen liegende Rohrstück
(32, 34) aus einem sehr harten Material, wie Borcarbid, gebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
gekennzeichnet, durch folgende Merkmale:
a) Strahldüse (1) zum Strahlbearbeiten bzw. Strahlen von Gegenständen, wie Bauelemente,
Werkzeuge, Haushaltsgegenstände, Töpfe, Pfannen oder dergleichen, mit Hilfe von Strahlgut
oder Granulat (9), wobei die Strahldüse (1) über die gesamte Länge oder zumindest
teilweise über die gesamte Länge zwischen dem Einlassende und dem Auslassende der
Strahldüse (1) gradlinig und/oder koaxial zur Mittelachse der Strahldüse (1) verläuft;
b) der Ringspalt (6) im Innenraum der Strahldüse (1) ist koaxial zur Mittelachse (24)
ausgerichtet und wird von Druckluft durchströmt;
c) der Ringspalt (6) im Innenraum der Düse (1) ist derart koaxial zur Mittelachse
(24) ausgerichtet, dass er Strahlgut oder Granulat (9) allseitig wie ein Rohrteil
ummantelt oder umschließt oder das Granulat in etwa konzentrisch umschließt und mitreißt;
d) der Ringspalt (6) im Innenraum der Düse (1) ist koaxial zur Mittelachse (24) ausgerichtet,
e) die ringförmige Kammer (27) liegt auf der gleichen Querebene (36) wie die Einlassöffnung
(26) des Anschlussrohrs (23) für Druckluft, wobei die ringförmige Kammer (27) mit
Bezug auf die Strömungsrichtung des Strahlguts (9) vor dem Ringspalt (6) vorgesehen
ist, der zwischen dem vorderen Ende des Düsenköpers (2) und dem konisch verlaufenden
Wandteil (28) des trichterförmig zugespitzten Hohlraums (29) im Zentrierring oder
Düsenkörperteil (5) liegt.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Strahldüse (1) zum Strahlbearbeiten oder Strahlen von Gegenständen, wie Bauelemente,
Werkzeuge, Haushaltsgegenstände, Töpfe, Pfannen oder dergleichen, mit Hilfe von Strahlgut
(9), das mit Hilfe von über mindestens eine Leitung (23) geführter Druckluft dem Strahlgut
zugeführt wird, die dann über die Strahldüse (1) nach außen abgeführt wird und auf
die zu strahlenden Gegenstände geleitet werden kann, wobei das Strahlgut (9) über
die gesamte Länge oder zumindest teilweise über die Länge zwischen dem Einlassende
und dem Auslassende der Strahldüse (1) gradlinig und/oder koaxial zur Mittelachse
der Strahldüse (1) verläuft, wobei die Druckluft zur Förderung des Strahlguts oder
Granulats (9) seitlich über die Leitung (23) und einen Ringspalt (6) in den Innenraum
der Strahldüse (1) geführt wird,
dadurch gekennzeichnet
dass die ringförmige Kammer (27) mit Bezug auf die Strömungsrichtung des Strahlguts (9)
auf einer gleichen oder in etwa gleichen Querebene (36) wie die Einlassöffnung (26)
des Anschlussrohres (23) für Druckluft liegt, wobei die ringförmige Kammer (27) mit
Bezug auf die Strömungsrichtung des Strahlguts (9) vor dem Ringspalt (6) vorgesehen
ist und sich an die ringförmigen Kammer (27) ein Ringkanal (38) anschließt, über den
Luft laminar strömt und dann über den Ringspalt in einen Hohlraum oder die Mischkammer
(29) eintritt und auf das Strahlgut trifft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ringspalt (6) im Innenraum der Strahldüse (1) koaxial zu einer Mittelachse (24)
ausgerichtet ist und von Druckluft durchströmt wird oder werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ringspalt (6) im Innenraum der Düse (1) derart koaxial zur Mittelachse (24) ausgerichtet
ist, dass er das Strahlgut allseitig wie ein Rohrteil ummantelt oder in etwa konzentrisch
umschließt und das Strahlgut oder Granulat (9) und mitreißt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ringspalt (6) im Innenraum der Düse (1) derart koaxial zur Mittelachse (24) ausgerichtet
ist, dass er das Strahlgut umgibt oder schlauchförmig umgibt oder sich mit diesem
vermischt.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ringspalt (6) durch ein innenliegendes Auslassende eines vorderen Düsenkörpers
(2) und die gegenüberliegende innenliegende Seite (28) des Hohlraums (29) eines Düsenkörperteils
oder Zentrierrings (5) gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strahldüse (1) insgesamt aus mehreren Düsenkörperteilen zusammengesetzt ist und
zwischen dem Einlassteil und dem Auslassteil der Strahldüse (1) im Bereich einer Einlassstelle
(26) der Druckluft eine ringförmige Kammer (27) vorgesehen ist, deren Durchmesser
größer ist als der Durchmesser der Bohrungen der beiden Düsenkörper im Einlass- und
im Auslassbereich der Strahldüse (1) und dass an der ringförmigen Kammer (27) ein
Mischkörper vorgesehen ist, in dem die Druckluft nach Verlassen der ringförmigen Kammer
(27) auf das Strahlgut trifft.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der trichterförmig zugespitzte Hohlraum (29) im Düsenkörperteil oder Zentrierring
(5) mit Bezug auf die Strömungsrichtung des Strahlguts (9) nachgeordnet ist und das
Granulat-Luftgemisch durch die Querschnittsverengung weiter beschleunigt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass Düsenkörperteil oder Zentrierring (5) in einen zylindrischen Hohlraum (30) des Mischkörpers
geschoben und mit Hilfe einer Schraubverbindung (15) gesichert werden kann.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der im vorderen Auslassbereich und im hinteren Einlassbereich jeweils vorgesehene
Düsenkörper (2) aus jeweils einem äußeren (31, 33) und einem inneren (32, 34) konzentrisch
angeordneten zylindrischen Rohrstück besteht und dass das jeweils innen liegende Rohrstück
(32, 34) aus einem sehr harten Material, wie Borcarbid, gebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
gekennzeichnet, durch folgende Merkmale:
a) Strahldüse (1) zum Strahlbearbeiten bzw. Strahlen von Gegenständen, wie Bauelemente,
Werkzeuge, Haushaltsgegenstände, Töpfe, Pfannen oder dergleichen, mit Hilfe von Strahlgut
oder Granulat (9), wobei die Strahldüse (1) über die gesamte Länge oder zumindest
teilweise über die gesamte Länge zwischen dem Einlassende und dem Auslassende der
Strahldüse (1) gradlinig und/oder koaxial zur Mittelachse der Strahldüse (1) verläuft;
b) der Ringspalt (6) im Innenraum der Strahldüse (1) ist koaxial zur Mittelachse (24)
ausgerichtet und wird von Druckluft durchströmt;
c) der Ringspalt (6) im Innenraum der Düse (1) ist derart koaxial zur Mittelachse
(24) ausgerichtet, dass er Strahlgut oder Granulat (9) allseitig wie ein Rohrteil
ummantelt oder umschließt oder das Granulat in etwa konzentrisch umschließt und mitreißt;
d) der Ringspalt (6) im Innenraum der Düse (1) ist koaxial zur Mittelachse (24) ausgerichtet,
e) die ringförmige Kammer (27) liegt auf der gleichen Querebene (36) wie die Einlassöffnung
(26) des Anschlussrohrs (23) für Druckluft, wobei die ringförmige Kammer (27) mit
Bezug auf die Strömungsrichtung des Strahlguts (9) vor dem Ringspalt (6) vorgesehen
ist, der zwischen dem vorderen Ende des Düsenköpers (2) und dem konisch verlaufenden
Wandteil (28) des trichterförmig zugespitzten Hohlraums (29) im Zentrierring oder
Düsenkörperteil (5) liegt.