Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein wiederverwendbares modulares Schalungssystem für die Herstellung
von gewendelten Fertigteiltreppen, sowie eine Verfahren zur Verwendung des genannten
Schalungssystems.
Stand der Technik
[0002] Schalungssysteme für gerade Fertigteiltreppen sind seit längerem bekannt. Bei diesen
Vorrichtungen, wie sie beispielsweise in der
EP 2808143 offenbart sind, wird die Schalung aus einem Schalungsraum sowie eingesetzten Stufenkernelementen
aufgebaut. Die Treppe wird dabei auf der Seite liegend gegossen und das Schalungssystem
erlaubt es auf einfache Weise, unterschiedliche Längen von Fertigteiltreppen herzustellen.
[0003] Bei gewendelten Fertigteiltreppen kommt durch die Wendelform der fertigen Treppe
die Schwierigkeit hinzu, dass diese nicht in einer derart einfachen Schalung auf der
Seite liegend gegossen werden kann. Es gibt unterschiedliche Ansätze, dieses Problem
zu lösen. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit, gesamte Schalungsformen für unterschiedliche
Treppentypen vorrätig zu halten, was jedoch sehr viel Lagerfläche einnimmt und die
Vielfalt der möglichen Treppen stark einschränkt. In den meisten Fällen werden individuelle
Lösungen gebraucht, bei welchen die Gesamthöhe und der Verlauf der Treppe je nach
Bauwerk vorgegeben werden, und die jeweilige Stufenanzahl und Stufenhöhe entsprechend
eingepasst werden müssen. Üblicherweise muss deshalb eine gewendelte Treppe zumeist
vor Ort mit hohem Zeit- und Personalaufwand gefertigt werden.
[0004] In der
DE 20311936 U ist eine Treppenschalung zur Herstellung von gewendelten Fertigteiltreppen offenbart,
bei welcher einzelne Stufenkästen dem Verlauf der Treppe folgend übereinander gestapelt
und mit langen Stützen für jeden Stufenkern abgestützt werden. Die einzelnen Stufenkerne
können jeweils einzeln in ihrer Höhe verstellt werden, um unterschiedliche Stufenhöhen
zu erreichen. Durch diese Vorrichtung ist es zwar möglich, eine Schalung für unterschiedliche
gewendelte Fertigteiltreppen mit nur einem Satz von Stufenkernen zu errichten, der
zeitliche Aufwand zur Errichtung einer Schalung ist aber immer noch sehr hoch. Es
muss jeder einzelne Stufenkern eingestellt und maßgenau positioniert und fixiert werden.
Dies bedeutet, dass bei jeder einzelnen Stufe präzise Messarbeiten notwendig sind.
Spätestens ab dem Beginn einer Kurve der gewendelten Treppe kann dieses Messen jeweils
nur von einem Stufenkern zum Nächsten erfolgen, wodurch sich etwaige geringe Messfehler
von Stufe zu Stufe addieren. Eine spätere Korrektur bedeutet dann, dass alle Stufenkerne
ab dem Fehler neu ausgerichtet werden müssen. Da die Herstellungskosten aufgrund des
Zeitaufwands für die Errichtung der Schalung immer noch sehr hoch sind, konnten sich
individuelle Fertigteiltreppen gegenüber vor Ort realisierten in vielen Bereichen
noch nicht durchsetzen.
Kurzbeschreibung der Erfindung
[0005] Es ist nun Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schalungssystem und ein Verfahren
zu Errichtung eines derartigen Schalungssystems für gewendelte Fertigteiltreppen zu
schaffen, welches die oben genannten Nachteile beseitigt. Dabei soll das Schalungssystem
hauptsächlich modulare wiederverwendbare Teile umfassen, wodurch die Lagerung platzsparend
ist und die Anschaffungskosten gering gehalten werden. Die Zeit für den Aufbau der
Schalung einer individuellen Fertigteiltreppe soll gegenüber den bekannten Systemen
deutlich reduziert werden, wobei ein Großteil des Zusammenbaus kein aufwändiges Einmessen
einzelner Komponenten erfordert und die durchzuführenden Messungen an einer gleichbleibenden
Referenz erfolgen, um ein Addieren von Messfehlern zu verhindern.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das vorgeschlagene Schalungssystem gelöst,
wobei das Schalungssystem folgende Elemente umfasst:
- mehrere in Neigung und gegebenenfalls in der Höhe verstellbare Stützbretthalteelemente,
wobei die Stützbretthalteelemente auf einer Grundfläche jeweils dem geplanten Treppenverlauf
folgend aufstellbar sind,
- Stützbretter, welche ebenfalls dem Treppenverlauf folgend auf den Stützbretthalteelementen
fixierbar sind, wobei die Stützbretter an ihrer im montierten Zustand oben liegenden
Stirnseite Ausnehmungen und/oder Vorsprünge zur Aufnahme von Stufenkernelementen aufweisen,
- mehrere Stufenkernelemente von zumindest einer Art, wobei jedes Stufenkernelement
an der Oberseite die Schalhaut für eine Stufe ausbildet und an der Unterseite Vorsprünge
und/oder Ausnehmungen aufweist, mittels welcher sie in die entsprechenden gegengleichen
Ausnehmungen und/oder Vorsprünge der Stützbretter einsetzbar sind, und wobei an jeweils
einer normal zur Oberseite verlaufenden Seitenfläche der Stufenkernelemente Stirnseitenschalungselemente
fixierbar sind,
- Stirnseitenschalungselemente, welche an den jeweiligen Stufenkernelementen fixierbar
sind, und welche die Schalhaut für die Stirnseiten der jeweiligen Stufe ausbilden
und
- seitliche Schalwände, welche zur seitlichen Abschalung der Treppe auf die Stufenkernelemente
oben aufsetzbar sind. Durch die Verwendung von einstellbaren Stützbretthalteelementen
und kostengünstig herstellbaren Stützbrettern, welche sehr einfach als gerade Elemente
maßgenau positioniert werden können, wird es möglich, dass die einzelnen Stufenkernelemente
ohne weiteres Messen einfach in die dafür vorgesehenen Positionen eingelegt werden
können, was die Errichtung der Schalung deutlich beschleunigt. Ferner können die Stufenkerne
seitlich parallel zur Vorderkante verschoben werden, um dies bestmöglich geometrisch
nutzen zu können.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schalungssystems ist
es vorgesehen, dass die Stützbretthalteelemente jeweils einen Aufstellabschnitt, einen
Mittelabschnitt und einen Halteabschnitt aufweisen, wobei der Mittelabschnitt über
Gelenke an seinen Enden mit dem Aufstellabschnitt und mit dem Halteabschnitt verbunden
ist, und wobei die drei Abschnitte in unterschiedlichen Winkeln zueinander über zwei
Lochraster oder beispielsweise Spindelantriebe, die jeweils zwischen dem Aufstellabschnitt
und dem Mittelabschnitt bzw. zwischen dem Mittelabschnitt und dem Halteabschnitt angeordnet
sind, verstellbar und fixierbar sind, sodass der Halteabschnitt, an welchem die Stützbretter
fixierbar sind, in unterschiedlichen Höhenabständen und Winkeln zum Aufstellabschnitt
lagefixierbar ist. Dieser Aufbau ist besonders einfach, und die Stützbretthalteelemente
können an den gleichen Positionen belassen werden oder auch bei Bedarf entsprechend
dem Verlauf der geplanten gewendelten Treppe versetzt werden. Gleichzeitig bieten
derartige Stützbretthalteelemente den Vorteil, dass sie sehr flexibel auf eine Vielzahl
von Höhen und Neigungswinkel schnell einstellbar und fixierbar sind. Es muss für den
Treppenverlauf lediglich die gewünschte Anzahl an Stützbretthalteelementen auf der
Grundfläche genau positioniert sein und die Höhe und Neigung gewählt werden.
[0008] Dabei ist es alternativ ein zusätzliches bevorzugtes Merkmal, dass die Stützbretthalteelemente
jeweils einen Aufstellabschnitt und einen Halteabschnitt aufweisen, wobei die beiden
Abschnitte über Gelenke miteinander verbunden sind, und wobei die beiden Abschnitte
in unterschiedlichen Winkeln zueinander über einen Lochraster oder beispielsweise
einen Spindelantrieb, der zwischen dem Aufstellabschnitt und dem Halteabschnitt angeordnet
ist, verstellbar und fixierbar sind, sodass der Halteabschnitt, an welchem die Stützbretter
fixierbar sind, in unterschiedlichen Winkeln zum Aufstellabschnitt lagefixierbar ist.
An manchen Stellen im Verlauf einer geplanten gewendelten Treppe können auch diese
einfacher aufgebauten Stützbretthalteelemente eingesetzt werden, welche lediglich
eine Winkeleinstellung des Halteabschnitts, aber keine Höheneinstellung erlauben.
Diese Stützbretthalteelemente können beispielsweise bei einem sehr tiefliegenden Abschnitt
der gewendelten Treppe verwendet werden, oder aber auch unmittelbar auf einem Podest.
[0009] Es ist ferner ein bevorzugtes Merkmal, dass zumindest eine Art Stufenkernelement
mit rechteckiger Oberseite, zumindest eine Art Stufenkernelement mit trapezförmiger
Oberseite und gegebenenfalls zumindest eine Art von Stufenkernelement mit polygonaler
Oberseite vorgesehen sind, wobei bevorzugt mehrere verschiedene Arten von Stufenkernelementen
mit trapezförmigen bzw. polygonalen Oberseiten mit unterschiedlichen Winkeln zwischen
Vorderkante und Hinterkante der Oberseite und/oder gegebenenfalls mit unterschiedlichen
Längen bzw. Breiten vorgesehen sind. Prinzipiell kann nur eine Art von rechteckigen
Stufenkernen vorgesehen sein, aber aus Platzgründen kann es von Vorteil sein, mehrere
Arten von Stufenkernen vorrätig zu halten, da insbesondere in den Wendelbereichen
einer gewendelten Treppe Stufenkerne mit einer eher keilförmigen Oberseite sinnvoll
sind.
[0010] Gemäß einem weiteren bevorzugten Merkmal ist es vorgesehen, dass die Vorsprünge und/oder
Ausnehmungen zur Positionierung der Stufenkernelemente an gegengleichen Ausnehmungen
und/oder Vorsprüngen der Stützbretter als parallel zur Vorderkante der Stufenkernelemente
verlaufende Rippen bzw. Nuten ausgebildet sind. Mit Hilfe diese Rippen bzw Nuten ist
es besonders einfach, die Stufenkerne auf den Stützbrettern zu positionieren. Im Anschluss
an das Aufsetzen der Stufenkerne können diese in Längsrichtung der Rippen bzw. Nuten
innerhalb der Führung in den Stützbrettern verschoben werden, ohne dass die korrekten
Abmessungen der Schalung beeinflusst werden.
[0011] Ein weiteres bevorzugtes Merkmal ist es, dass mehrere Arten von Stirnseitenschalungselementen
mit unterschiedlichen Höhen vorgesehen sind, um für unterschiedliche Stufenhöhen einsetzbar
zu sein. Die Stirnseitenschalungselemente erfordern wenig Platz und es können damit
unterschiedliche Plattenhöhen vorrätig gehalten werden. Beispielsweise können sich
die unterschiedlichen Plattenhöhen jeweils ansteigend geringfügig um beispielsweise
1,2 oder 3 mm unterscheiden. Dadurch kann durch Einsatz einer unterschiedlichen Anzahl
geringfügig höherer oder niedrigerer Stirnseitenschalungselemente jede gewünschte
Treppenhöhe eingestellt werden. Stirnseitenschalungselemente eines bestimmten Typs
können beispielsweise auch farblich oder schriftlich gekennzeichnet sein, um das Errichten
der Schalung weiter zu vereinfachen. Die Stirnseitenschalungselemente können beim
Errichten der Schalung beispielsweise mittels Magnethalterungen oder anderer reversibler
Befestigungsmittel an den Seitenflächen der Stufenkernelemente fixiert werden.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist es ein weiteres Merkmal,
dass zur Begrenzung der Grundfläche an zumindest zwei benachbarten Seitenkanten der
Grundfläche senkrechte Referenzwände vorgesehen sind, welche dem maßgenauen Positionieren
der Stützbretthalteelemente und der seitlichen Schalwände dienen. Durch das Vorsehen
von zwei festen Referenzwänden an der Grundfläche wird das Einmessen der Stützbretthalteelemente
und der seitlichen Schalwände weiter vereinfacht. Um in einem Werk gewendelte Fertigteiltreppen
in beiden Wendelrichtungen errichten zu können, können die beiden Referenzwände auch
gespiegelt vorhanden sein. Dabei bildet eine durchgehende Rückwand beispielsweise
die eine Referenzwand für zwei Grundflächen und eine normal dazu angeordnete Trennwand
zwischen den beiden Grundflächen bildet die jeweils zweite Referenzwand. An der Grundfläche
können auch vorgegebene Rastpositionen an definierten Abständen zu den Referenzwänden
vorgesehen sein. An diesen Positionen können die Stützbretthalteelemente fixiert werden.
Dadurch werden nur mehr die Angaben der passenden Rastpositionen benötigt und ein
Einmessen der Stützbretthalteelemente kann entfallen, was den Aufbau der Schalung
weiter beschleunigt.
[0013] Dabei ist es ein weiteres bevorzugtes Merkmal, dass am Scheitelpunkt der beiden Referenzwände
an der Oberseite ein Schwenkkran vorgesehen ist. Dies erlaubt ein einfaches Manipulieren
der einzelnen Komponenten des Schalungssystems beim Errichten der Schalung.
[0014] Zusätzlich ist es dabei ein bevorzugtes Merkmal, dass auf der Grundfläche zumindest
ein Podest für die Positionierung der Stützbretthalteelemente für den höher gelegenen
Teil der gewendelten Fertigteiltreppe vorgesehen ist. Je nachdem, wie flexibel der
Arbeitsraum gestaltet werden soll, können auch fest montierte oder bewegliche Podeste
vorgesehen sein, auf welchen die Stützbretthalteelemente für weiter oben gelegene
Abschnitte der gewendelten Treppe positioniert werden. Unter dem höchstgelegenen Podest
können Schubladen zur Verwahrung der Stufenkerne während des Schalungsumbaus vorgesehen
sein.
[0015] Die Erfindung wird ferner durch ein Verfahren zum Herstellen einer Schalung für gewendelte
Fertigteiltreppen unter Verwendung eines oben beschriebenen Schalungssystems gelöst,
wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:
- computergestütztes Erstellen eines Bauteilplans einer gewendelten Fertigteiltreppe
unter Angabe der Geometrie der geplanten Treppe,
- computergestützte Berechnung der Aufstellposition der einzelnen Stützbretthalteelemente
gegenüber einer an der Grundfläche vorgesehenen Referenz, wobei als Referenz vorzugsweise
die Referenzwände herangezogen werden, oder computergestützte Berechnung der Aufstellposition
der einzelnen Stützbretthalteelemente innerhalb eines vorgegebenen Rasters an der
Grundfläche
- computergestützte Berechnung der Einstellung der einzelnen Stützbretthalteelemente
hinsichtlich der Höhen- und Neigungseinstellung,
- computergestützte Erstellung von Schnittmustern für die Stützbretter und die seitlichen
Schalwände,
- computergestützte Berechnung der Anzahl und gegebenenfalls Art der Stufenkernelemente
und der Anzahl und Art der Stirnseitenschalungselemente,
- Herstellen der Stützbretter und seitlichen Schalwände auf Basis der erstellten Schnittmuster,
- Positionieren und Einstellen der Stützbretthalteelemente in die jeweils vorgegebene
Höhe und Neigung sowie Position auf der Grundfläche, Einsetzen der zugeschnittenen
Stützbretter in die Stützbretthalteelemente, Einsetzen der ausgewählten Stirnseitenschalungselemente
in die Stufenkernelemente, Einsetzen der ausgewählten Stufenkernelemente an den entsprechenden
ausgeschnittenen Positionen an der oberen Stirnseite der Stützbretter, Einmessen und
Positionieren der seitlichen Schalwände an der Oberseite der positionierten Stufenkernelemente.
[0016] Durch das beschriebene Verfahren zur Herstellung einer Schalung wird die Zeit, die
zum Errichten benötigt wird, ganz erheblich verkürzt. Zu Beginn werden die nötigen
Bauplandaten der zu bildenden gewendelten Fertigteiltreppe in eine entsprechende Software
eingegeben, mittels welcher dann die entsprechenden Berechnungen für das Schalungssystem
durchgeführt werden. Dabei werden die Schnittmuster für die Stützbretter und die seitlichen
Schalwände erstellt. Mit diesen Schnittmustern können die entsprechenden Komponenten
dann automatisiert hergestellt, beispielsweise zugeschnitten werden, wodurch ebenfalls
die Personalkosten und damit die Herstellungskosten der gewendelten Fertigteiltreppe
gering gehalten werden. Ferner wird durch die Berechnung ein Plan für die Errichtung
der Schalung erstellt, auf welchem die Position, die Höhen- und Neigungseinstellung
der Stützbretthalteelemente, die Anzahl und gegebebenfalls Art der einzusetzenden
Stufenkerne, die Anzahl und Art der Stirnseitenschalungselemente, sowie die Position
der seitlichen Schalwände angegeben sind. Für die eigentliche Errichtung müssen folglich
nur mehr die Positionierung der Stützbretthalteelemente und abschließend die Positionierung
der seitlichen Schalwände gegenüber einer Referenz eingemessen werden. Bei Vorhandensein
eines Rasters auf der Grundfläche kann sogar das Einmessen der Position der Stützbretthalteelemente
entfallen bzw. vereinfacht werden. Alle anderen Schritte können sehr rasch und einfach
aufgrund der vorgegebenen Einstellungen und Elemente modular zusammengefügt werden,
wodurch die Gesamterrichtungszeit der Schalung drastisch verkürzt wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungsfiguren
[0017] Die Erfindung wird nun näher anhand der folgenden Ausführungsbeispiele sowie mit
Hilfe der beiliegenden Figuren beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf ein zusammengesetztes erfindungsgemäßes Schalungssystem,
Fig. 2 eine schematische Detailansicht eines Stützbretts mit angeordneten Stufenkernelementen
und Stirnseitenschalungselementen,
Fig. 3 eine Detailschnittansicht eines Stufenkernelements angeordnet auf zwei Stützbrettern,
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht einer möglichen Ausführungsform eines Stützbretthalteelements,
Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf eine Grundfläche mit Referenzwänden und
Fig. 6 eine schematische Seitenansicht einer Grundfläche mit darauf angeordnetem Schalungssystem
Beschreibung der Ausführungsarten
[0018] Bei der schematischen Draufsicht eines zusammengesetzten Schalungssystems gemäß der
Fig. 1 wurden die Stufenkernelemente 5 durchsichtig dargestellt, um den Gesamtaufbau
besser sichtbar zu machen. Auf einer Grundfläche 2, welche durch zwei benachbarte
Referenzwände 18 begrenzt ist, wurden insgesamt fünf Stützbretthalteelemente 1 positioniert
und hinsichtlich der gewünschten Höhe und Neigung eingestellt. Auf den Stützbretthaltevorrichtungen
1 werden jeweils Stützbretter 3 fixiert, welche zuvor entsprechend dem gewünschten
Treppenverlauf beispielsweise durch Zuschneiden hergestellt wurden. Die Einstellungen
der Höhe und Neigung erfolgen rasch aufgrund der vorgegebenen Angaben aus der computergestützten
Berechnung. Die Stützbretter 3 wurden ebenfalls aufgrund dieser Planung vollautomatisch
hergestellt und können einfach, beispielsweise durch Einklemmen oder durch sonstige
Halterungen, wie beispielsweise Magnethalterungen, an den Stützbretthalteelementen
1 fixiert werden.
[0019] Auf die entsprechenden Ausnehmungen 4 bzw. Vorsprünge der zugeschnittenen Stützbretter
3 werden die Stufenkernelemente 5,16,21 aufgesetzt. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel
kamen drei Arten von Stufenkernelementen 5,16,21 zum Einsatz. Ein Stufenkernelement
5 mit einer rechteckigen Oberseite 6, ein Stufenkernelement 16 mit einer trapezförmigen
Oberseite 6 und ein Stufenkernelement 21 mit einer polygonalen Oberseite 6.
[0020] Vor dem Aufsetzen der Stufenkernelemente 5,16,21, werden noch die passenden Stirnseitenschalungselemente
9 eingesetzt und abschließend die ebenfalls automatisiert hergestellten seitlichen
Schalungswände 10 aufgesetzt. Die seitlichen Schalungswände 10 werden wieder mit Hilfe
der Referenzwände 18 eingemessen oder mit Hilfe von Schablonen positioniert. Derartige
Schablonen, mittels welcher der Abstand zwischen einer Referenzwand und einer seitlichen
Schalungswand 10 eingestellt werden kann, können ebenfalls aufgrund der computergenerierten
Pläne hergestellt werden, so wie dies auch für die Seitenschalungswände 10 und die
Stützbretter 3 der Fall ist. Es werden dadurch so gut wie keine Messschritte benötigt,
um die Schalung weitgehend aus modularen bzw. automatisiert hergestellten Einzelelementen
zusammenzufügen.
[0021] In den Fig. 2 und 3 ist das Zusammenspiel zwischen den Stufenkernelementen 5 und
den Stützbrettern 3 als schematischer Detailausschnitt näher dargestellt. Die Stützbretter
3 werden aufgrund des computergestützt erstellten Schnittmusters hergestellt. Dabei
werden an der oberen Stirnseite der Stützbretter 3 jeweils Abstufungen für die Auflage
der Stufenkernelemente 5 ausgeschnitten. Diese Abstufungen sind in einem Winkel zur
unteren Stirnseite der Stützbretter 3 angeordnet, wobei dieser Winkel im Wesentlichen
jenem Winkel entspricht, der dem Winkel zwischen dem jeweiligen Halteabschnitt 13
des Stützbretthalteelements 1 und der Grundfläche 2 entspricht. An der oberen Stirnseite
der Stützbretter 3 sind ferner Ausnehmungen 4 ausgeschnitten, in welchen Vorsprünge
7 der Stufenkernelemente 5 geführt sind. Zwischen den Abstufungen für die Auflage
der Stufenkernelemente sind weiters Ausnehmungen 23 in den Stützbrettern vorgesehen,
welche erlauben, dass die überstehenden hinteren Bereiche des jeweiligen Stufenkerns
Platz finden. Dadurch benötigt man nur wenige Arten von Stufenkernen, welche mit unterschiedlicher
Überlappung übereinandergestapelt werden.
[0022] Die Stufenkernelemente 5 selbst sind vorzugsweise aus Metall gefertigt und weisen
eine die Schalhaut bildende Oberseite 6 auf. Mit den an den Stufenkernelementen 5
angeformten Vorsprüngen 7 können diese leicht auf den Stützbrettern 3 positioniert
werden, wobei die Stufenkerne 3 danach noch seitlich innerhalb der Ausnehmungen 4
der Stützbretter 3 verschoben werden können (siehe Fig. 3). Wie aus der Fig. 3 ersichtlich
müssen die Ausnehmungen 4 auch bei in einem Winkel zu den Stützbrettern 3 verlaufenden
Stufen nicht aufwändig ausgeschnitten werden. Es genügt diese im rechten Winkel, beispielsweise
mittels eines einfachen Fräskopfs, auszuschneiden. Die Vorsprünge 7 der Stufenkernelemente
5 werden sicher über die jeweiligen Seitenkanten der Ausnehmungen 4 in den Stützbrettern
3 geführt. Typischerweise sind die Stufenkernelemente 5 deutlich größer ausgeführt,
als für die jeweilige Treppe benötigt wird. Insbesondere in ihrer jeweiligen Längsrichtung
weisen die Stufenkernelemente 5 einen deutlichen Überstand auf, welcher beim Zusammenbau
dazu dient, dass die Arbeitskräfte für den Aufbau den Randbereich der Stufenkerne
als Treppe während des Zusammenbaus benutzen können.
[0023] An den an der Vorderkante 17 anschließenden vorderen Seitenflächen 8 der Stufenkernelemente
5 sind passende Stirnseitenschalungselemente 9 fixiert. Dies kann beispielsweise über
Magnetverbindungsmittel bewerkstelligt werden. Die Stirnseitenschalungselemente 9
sind an ihrer Unterseite noch mit Profilen 22 versehen, um die fertige Schalung im
Übergang zwischen den einzelnen Stufenkernelementen 5 abzudichten und um Abfasungen
ausbilden zu können. Es können verschiedene Arten von Stirnseitenschalungselementen
9 mit unterschiedlichen Höhen vorrätig gehalten werden. Die Stirnseitenschalungselemente
9 können beispielsweise in gering unterschiedlichen Höhenabständen von beispielsweise
1 bis 3 mm vorrätig sein. Es wird dann je nach geplanter Angabe die passende Art von
Stirnseitenschalungselementen 9 ausgewählt. Um hinsichtlich der Gesamthöhe der zu
fertigenden Treppe flexibel zu sein, können auch Stirnseitenschalungselemente 9 mit
unterschiedlichen Höhen im Wechsel zueinander eingesetzt werden, wodurch sich jede
mögliche tatsächliche Gesamthöhe der Treppe abbilden lässt. Die Auswahl und Positionen
der einzelnen Arten von Stirnseitenschalungselementen 9 ergeben sich wieder aus der
computergestützten Planung und werden dabei natürlich auch beim Schnittmuster der
Stützbretter 3 berücksichtigt.
[0024] In Fig. 4 ist in einer schematischen Seitenansicht ein Stützbretthalteelement 1 dargestellt.
Das Stützbretthalteelement 1 umfasst dabei einen Aufstellabschnitt 11, einen Mittelabschnitt
12 sowie einen Halteabschnitt 13, wobei diese Abschnitte 11,12,13 über Gelenke 14
Z-förmig miteinander verbunden sind. Über Lochraster 15 könnten die einzelnen Abschnitte
11,12,13 zueinander eingestellt und fixiert werden, wodurch der Abstand und die Neigung
des Halteabschnitts 11 gegenüber der Grundfläche 2 flexibel einstellbar sind. Die
Einstellung der einzelnen Abschnitte 11,12,13 zueinander kann auch über andere Stellmittel,
wie beispielsweise Spindelantriebe, stufenlos erfolgen. Eine möglichst einfach gerasterte
Einstellung ist aber ausreichend, da die nötige Flexibilität der Feinabstimmung auch
über das Schnittmuster der Stützbretter 3 erfolgen kann. Bei einem besonders einfachen
Stützbretthalteelement (nicht gezeigt) ist kein Mittelabschnitt 12 vorgesehen, sondern
der Halteabschnitt 13 ist dann direkt über ein Gelenk mit dem Aufstellabschnitt 11
verbunden, wodurch nur der Winkel, jedoch nicht die Höhe voreinstellbar ist.
[0025] In den Fig. 5 und 6 sind bevorzugte Varianten eines Arbeitsraums für die Errichtung
der Schalung dargestellt. Der Arbeitsraum wird dabei aus der Grundfläche 2 sowie jeweils
zwei benachbarten Referenzwänden 18 gebildet. Auf der Grundfläche 2 können ferner
mehrere Podeste 20 vorgesehen werden, aufweichen die Stützbretthalteelemente 1 für
die höher gelegenen Treppenabschnitte positionierbar sind. In der schematischen Draufsicht
der Fig. 5 sind zwei Arbeitsräume dargestellt, welche gespiegelt angeordnet werden,
um gewendelte Fertigteiltreppen in beide Windungsrichtungen herstellen zu können.
Eine durchgehende, die Grundfläche 2 begrenzende Rückwand bildet dabei eine der Referenzwände
18. Eine zwischen den Grundflächen 2 aufgestellte Trennwand bildet für beide Arbeitsräume
die zweite Referenzwand 18. Im Scheitelpunkt zwischen den beiden Referenzwänden 18
ist ein Schwenkkran montiert, mittels welchem die einzelnen Komponenten des Schalungssystems
leichter manipuliert werden können. Die Referenzwände dienen beim Schalungszusammenbau
gleichzeitig als Absturzsicherung für die Arbeiter.
[0026] In Fig. 6 ist einer der Arbeitsräume in einer Seitenansicht dargestellt, wobei eine
fertig zusammengesetzte Schalung schematisch eingezeichnet ist. Die Podeste 20 erlauben
es, die gleiche Art von Stützbretthalteelement 1 an jeder Stelle der Schalung auch
im oberen Bereich der Treppe zu verwenden. Aufgrund der sehr flexibel einsetzbaren
und billig herstellbaren Einzelkomponenten des Schalungssystems wird nur ein geringer
Lagerplatz benötigt und das Zusammenfügen der einzelnen Komponenten für eine individuelle
Treppenschalung erfordert nur geringen Zeitaufwand und weniger Fachpersonal als die
im Stand der Technik bekannte Lösungen. Ein Schalungszusammenbau bzw. -umbau und die
Fertigung der Fertigteiltreppe sind innerhalb von nur einem Arbeitstag möglich.
1. Wiederverwendbares modulares Schalungssystem für die Herstellung von gewendelten Fertigteiltreppen,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schalungssystem folgende Elemente umfasst:
- mehrere in Neigung und gegebenenfalls in der Höhe verstellbare Stützbretthalteelemente
(1), wobei die Stützbretthalteelemente (1) auf einer Grundfläche (2) jeweils dem geplanten
Treppenverlauf folgend aufstellbar sind,
- Stützbretter (3), welche ebenfalls dem Treppenverlauf folgend auf den Stützbretthalteelementen
(1) fixierbar sind, wobei die Stützbretter (3) an ihrer im montierten Zustand oben
liegenden Stirnseite Ausnehmungen (4) und/oder Vorsprünge zur Aufnahme von Stufenkernelementen
(5) aufweisen,
- mehrere Stufenkernelemente (5) von zumindest einer Art, wobei jedes Stufenkernelement
(5) an der Oberseite (6) die Schalhaut für eine Stufe ausbildet und an der Unterseite
Vorsprünge (7) und/oder Ausnehmungen aufweist, mittels welcher sie in die entsprechenden
gegengleichen Ausnehmungen (4) und/oder Vorsprünge der Stützbretter (3) einsetzbar
sind, und wobei an jeweils einer normal zur Oberseite (6) verlaufenden Seitenfläche
(8) der Stufenkernelemente (5) Stirnseitenschalungselemente (9) fixierbar sind,
- Stirnseitenschalungselemente (9), welche an den jeweiligen Stufenkernelementen (5)
fixierbar sind, und welche die Schalhaut für die Stirnseiten der jeweiligen Stufe
ausbilden und
- seitliche Schalwände (10), welche zur seitlichen Abschalung der Treppe auf die Stufenkernelemente
(5) oben aufsetzbar sind.
2. Wiederverwendbares modulares Schalungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützbretthalteelemente (1) jeweils einen Aufstellabschnitt (11), einen Mittelabschnitt
(12) und einen Halteabschnitt (13) aufweisen, wobei der Mittelabschnitt (12) über
Gelenke (14) an seinen Enden mit dem Aufstellabschnitt (11) und mit dem Halteabschnitt
(13) verbunden ist, und wobei die drei Abschnitte (11,12,13) in unterschiedlichen
Winkeln zueinander über zwei Lochraster (15) oder beispielsweise zwei Spindelantriebe
, die jeweils zwischen dem Aufstellabschnitt und dem Mittelabschnitt bzw. zwischen
dem Mittelabschnitt und dem Halteabschnitt angeordnet sind, verstellbar und fixierbar
sind, sodass der Halteabschnitt (13), an welchem die Stützbretter (3) fixierbar sind,
in unterschiedlichen Höhenabständen und Winkeln zum Aufstellabschnitt (11) lagefixierbar
ist.
3. Wiederverwendbares modulares Schalungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützbretthalteelemente (1) jeweils einen Aufstellabschnitt und einen Halteabschnitt
aufweisen, wobei die beiden Abschnitte über Gelenke miteinander verbunden sind, und
wobei die beiden Abschnitte in unterschiedlichen Winkeln zueinander über einen Lochraster
oder beispielsweise einen Spindelantrieb, der zwischen dem Aufstellabschnitt und dem
Halteabschnitt angeordnet ist, verstellbar und fixierbar sind, sodass der Halteabschnitt,
an welchem die Stützbretter (3) fixierbar sind, in unterschiedlichen Winkeln zum Aufstellabschnitt
lagefixierbar ist.
4. Wiederverwendbares modulares Schalungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Art Stufenkernelement (5) mit rechteckiger Oberseite (6), zumindest
eine Art Stufenkernelement (16) mit trapezförmiger Oberseite (6) und gegebenenfalls
zumindest eine Art Stufenkernelement (21) mit polygonaler Oberseite (6) vorgesehen
sind, wobei bevorzugt mehrere verschiedene Arten von Stufenkernelementen (16,21) mit
trapezförmigen bzw. polygonalen Oberseiten (6) mit unterschiedlichen Winkeln zwischen
Vorderkante (17) und Hinterkante der Oberseite (6) und/oder gegebenenfalls mit unterschiedlichen
Längen bzw. Breiten vorgesehen sind.
5. Wiederverwendbares modulares Schalungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (7) und/oder Ausnehmungen zur Positionierung der Stufenkernelemente
(5,16,21) an gegengleichen Ausnehmungen (4) und/oder Vorsprüngen der Stützbretter
(3) als parallel zur Vorderkante (17) der Stufenkernelemente (5,16,21) verlaufende
Rippen bzw. Nuten ausgebildet sind, wodurch auch eine Querverschiebung der Stufenkernelemente
(5,16,21) ohne Änderung der Schalungsgeometrie möglich ist.
6. Wiederverwendbares modulares Schalungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Arten von Stirnseitenschalungselementen (9) mit unterschiedlichen Höhen vorgesehen
sind, um für unterschiedliche Stufenhöhen einsetzbar zu sein.
7. Wiederverwendbares modulares Schalungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung der Grundfläche (2) an zumindest zwei benachbarten Seitenkanten der
Grundfläche (2) senkrechte Referenzwände (18) vorgesehen sind, welche dem maßgenauen
Positionieren der Stützbretthalteelemente (1) und der seitlichen Schalwände (10) dienen.
8. Wiederverwendbares modulares Schalungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Scheitelpunkt der beiden Referenzwände (18) an der Oberseite ein Schwenkkran (19)
vorgesehen ist.
9. Wiederverwendbares modulares Schalungssystem nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Grundfläche (2) zumindest ein Podest (20) für die Positionierung der Stützbretthalteelemente
(1) für den höher gelegenen Teil der Fertigteilwendeltreppe vorgesehen ist.
10. Verfahren zum Herstellen einer Schalung für gewendelte Fertigteiltreppen unter Verwendung
eines Schalungssystems gemäß den Ansprüchen 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass es folgende Schritte umfasst:
- computergestütztes Erstellen eines Bauteilplans einer gewendelten Fertigteiltreppe
unter Angabe der Geometrie der geplanten Treppe,
- computergestützte Berechnung der Aufstellposition der einzelnen Stützbretthalteelemente
(1) gegenüber einer an der Grundfläche (2) vorgesehenen Referenz, wobei als Referenz
vorzugsweise die Referenzwände (18) herangezogen werden, oder computergestützte Berechnung
der Aufstellposition der einzelnen Stützbretthalteelemente (1) innerhalb eines vorgegebenen
Rasters an der Grundfläche (2)
- computergestützte Berechnung der Einstellung der einzelnen Stützbretthalteelemente
(1) hinsichtlich der Höhen- und Neigungseinstellung,
- computergestützte Erstellung von Schnittmustern für die Stützbretter (3) und die
seitlichen Schalwände (10),
- computergestützte Berechnung der Anzahl und gegebenenfalls Art der Stufenkernelemente
(5,16,21) und der Anzahl und Art der Stirnseitenschalungselemente (9),
- Herstellen der Stützbretter (3) und seitlichen Schalwände (10) auf Basis der erstellten
Schnittmuster,
- Positionieren und Einstellen der Stützbretthalteelemente (1) in die vorgegebene
Höhe und Neigung sowie Position auf der Grundfläche (2), Einsetzen der zugeschnittenen
Stützbretter (3) in die Stützbretthalteelemente (1), Einsetzen der ausgewählten Stirnseitenschalungselemente
(9) in die Stufenkernelemente (1), Einsetzen der ausgewählten Stufenkernelemente (1)
an den entsprechenden ausgeschnittenen Positionen an der oberen Stirnseite der Stützbretter
(3), Einmessen und Positionieren der seitlichen Schalwände an der Oberseite der positionierten
Stufenkernelemente.