Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen von Fasern, Fusseln
und/oder Partikeln gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Zur Entfernung von Fasern, Fusseln und/oder Partikeln auf einer Oberfläche, insbesondere
einer glatten oder rauen textilen Oberfläche, kommen bislang Vorrichtungen zum Beispiel
in Form von Kleider- oder Fusselrollen sowie entsprechende Bürsten oder spezielle
Tücher zum Einsatz.
[0003] In diesem Zusammenhang wird auf die
US 5 806 099 A hingewiesen. Dort ist ein Plastikfäustling für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie
offenbart. Weiter wird auf die
US 4,820,558 A hingewiesen. Dort ist ein Einweg-Reinigungshandschuh offenbart, welcher über die
Finger gezogen wird.
[0004] Weiter wird auf die
GB 1,064,745 A hingewiesen, welche ebenfalls eine Art Fäustling allerdings ohne Ausbildung für den
Daumen offenbart, mit dem Kleider entfusselt werden können.
[0005] Solche Vorrichtungen für textile Oberflächen, exemplarisch beschrieben in der
DE 94 02 146 U1, der
DE 94 02 147 U1 oder der
DE 94 21 303 U1, sind als sogenannte Kleider- oder Fusselbürsten bekannt. Sie sind derart aufgebaut,
dass nach mehrfachem Entfernen von Fasern Fusseln und/oder Partikeln eine Reinigung
der Vorrichtung selbst, im Falle von Bürsten durch Auswaschen, erforderlich ist. Diese
Art von Kleiderbürsten verfügen dabei klassisch über eine bestimmte Anzahl von Bürstenhaaren
oder Borsten, vorzugsweise Naturhaarborsten. Diese Naturhaarborsten, insbesondere
Rosshaar- oder Schweinsborsten neigen dazu in Verbindung mit Wasser einen unangenehmen
Geruch zu entwickeln. Moderne Bürsten verfügen daher über sogenannte Mikrofasereinsätze,
welche zwar weniger Fasern, Fusseln und/oder Partikel aufnehmen können und daher häufiger
gereinigt werden müssen, jedoch keine Eigengerüche entwickeln.
[0006] Das Anwendungsprinzip von Mikrofasern ist auch für den Bereich der Entfernung von
Fasern, Fusseln und/oder Partikeln auf glatten Oberflächen bekannt und zwar nur nicht
in Form von Tüchern oder Lappen, sondern auch als speziell hierfür vorgesehene Vorrichtungen,
wie exemplarisch beschrieben in der
DE 20 2009 000 870 U1. Das Prinzip der mechanischen Reibung an der Oberfläche beim Entfernen der Fasern,
Fusseln und/oder Partikel führt dabei gelegentlich zu Oberflächenbeschädigungen, beispielsweise
in Form von Kratzern.
[0007] Andere Vorrichtungen wie Kleiderrollen machen sich die Eigenschaft eines sich auf
der mit Fasern, Fusseln und/oder Partikeln kontaminierten Oberfläche rollenden Zylinders
zu Nutzen, dessen Oberfläche selbst mit einer endlich begrenzten Anzahl von Klebebandwindungen
überzogen ist. Sobald die oberste Klebebandwindung mit Fasern, Fusseln und/oder Partikeln
überzogen ist, muss der Vorgang abgebrochen werden und diese Klebebandwindung abgezogen
werden. Solche Vorrichtungen sind in der Regel voluminöse Einwegartikel, umfassen
sie doch Rollenhalter und den Rollzylinder selbst, sodass nach Verbrauch der letzten
Klebebandwindung diese Art der Vorrichtung entsorgt werden muss. Eine solche Vorrichtung
ist detailliert in der
DE 1 908 307 U1 beschrieben.
[0008] Andere Ausführungen, sogenannte Fussel- oder Kleiderrollen basieren auf adhäsiven
Rollenauflage aus technischen teils makro- oder mikrostrukturierten silikon- oder
gummiartigen Oberflächenauflagen, deren rein physikalischmechanische Adhäsionskraft
für Fasern, Fusseln und/oder Partikel gegenüber den chemischen Adhäsionskräften von
Klebeschichten jedoch aufgrund des Wirkungsprinzips unterlegen sind. Ein häufigeres
Reinigen derartiger Vorrichtungen ist dabei ebenso erforderlich wie eine Neuanschaffung
nach bestimmter Nutzungsdauer aufgrund der Abnutzung oder Aushärtung der Silikone
oder Gummiteile.
[0009] Zusammenfassend weisen die aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen zentrale
Nachteile bei einer universellen Handhabung für textile und nichttextile Oberflächen
unter intensiven Ressourcenaufwand auf, was die Nachreinigung der Vorrichtung selbst
oder deren Ersatzbeschaffung anbelangt.
[0010] In der
DE 296 10 859 U1 ist eine Vorrichtung zum Entfernen von Schmutzpartikeln, wie Fusseln, Fasern, Staub,
Krümeln, Schuppen, Haaren oder dergleichen beschrieben, welche aus einer flexiblen
Trägerbahn besteht, die auf einer Seite mit einer Haftbeschichtung belegt ist, wobei
eine Vielzahl solcher haftenden Trägerbahnen blockartig übereinandergelegt sind. Das
blockartige Übereinanderlegen der Trägerbahnen, beschichtet mit einer Haftschicht,
ergibt einen starren blockförmigen Volumenkörper. Dieses Übereinanderlegen resultiert
ferner in einem Verlust der Flexibilität der Vorrichtung selbst und hat somit zum
Nachteil, sich jedem beliebigen von Schmutzpartikeln zu befreienden Untergrund anpassen
zu können.
[0011] In der
DE 20 2013 104 323 U1 ist eine Vorrichtung zur Entfernung von Fasern, Fusseln und/oder Partikeln von einer
Oberfläche offenbart, welche durch eine Klebeschicht auf zumindest einer Umlauffläche
einer Hülle gekennzeichnet ist.
[0012] Diese Klebeschicht wird vor Ingebrauchnahme durch ein Schutzpapier abgedeckt.
[0013] Diese Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, dass ein insgesamtes Handling von Hülle
und Schutzpapier nicht einfach ist. Hinzu kommt, dass das Schutzpapier nicht einfach
von der Klebeschicht zu lösen ist. Weiterhin kann der für die Klebeschicht verwendete
Klebstoff nicht für alle Textilien verwendet werden und ist darüber hinaus auch nicht
auf die Qualität des Hüllenmaterials abgestimmt.
Aufgabe der Erfindung
[0014] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile des Standes der Technik
zu überwinden. Insbesondere soll eine Vorrichtung bereitgestellt werden, die einfach
und schnell und insbesondere ressourcen- und oberflächenschonend zur Entfernung von
Fasern, Fusseln und/oder Partikeln auf sämtlichen, glatten und/oder rauen, Oberflächen,
insbesondere textilen Oberflächen, durch einfache Handhabung und flexible Anpassung
an eine solche Oberfläche beliebiger Geometrie, verwendet werden kann, ohne diese
zu verkratzen oder in ähnlicher Weise zu beschädigen.
Lösung der Aufgabe
[0015] Zur Lösung der Aufgabe führen die Merkmale nach Anspruch 1.
[0016] Zwei flexible, komplementäre Teilflächen aus ressourcenschonendem Material sind übereinanderliegend
derart miteinander verbunden, dass sie eine hand- oder fingeraufnehmende Hülle bilden.
Selbstverständlich soll auch daran gedacht sein, die Hülle aus einem Schlauch herzustellen
bzw. die Hülle aus nicht komplementären Teilflächen zusammenzusetzen. Dies hätte den
Vorteil, dass keine Naht vorhanden ist.
[0017] Eine der beiden Teilflächen ist dabei öffnungsseitig, d.h. in Richtung einer Öffnung
der Hülle länger ausgebildet als die andere Teilfläche, d.h. eine der beiden Teilflächen
bildet eine verlängerte Teilfläche bzw. Überstand aus. Auf diese Weise lassen sich
die beiden Teilflächen bei Gebrauch leichter voneinander lösen, um eine Hand und/oder
einen oder mehrere einzelne Finger zwischen sich aufnehmen zu können.
[0018] Die Hülle kann eine beliebige dem Verwendungszweck dienende geometrische Aussenkontur
aufweisen, vorzugsweise die eines Handschuhs - mit Fingerteilen oder ohne.
[0019] Eine oder beide oder auch nur Bereiche von Umlaufflächen der beiden Teilflächen der
Hülle sind mit einer Klebeschicht beschichtet, sodass sie eine klebrige Oberfläche
aufweisen. Die Klebeschicht nimmt dabei bevorzugt also nicht die vollständige Umlauffläche
ein. Stattdessen verbleibt ein klebefreier Bereich auf zumindest einer der Umlaufflächen,
welcher sich natürlich bevorzugt in einem Randbereich dieser Umlauffläche befindet.
[0020] Diese Klebeschicht kann aus Gründen der Handhabung durch eine Schutzfolie oder -papier
oder dergleichen derart geschützt sein, dass zahlreiche Vorrichtungen dieser Art in
beispielsweise einer Spendervorrichtung, ähnlich einem Papierhandtuchspender, einzeln
entnehmbar gelagert werden können.
[0021] Die Schutzfolie gleicht in Form und Ausmass derjenigen Teilfläche, deren Klebeschicht
sie abdecken soll. Damit überdeckt die Schutzfolie auch den klebefreien Bereich in
einem Randbereich der Umlauffläche, was ein besseres Ergreifen und Abziehen der Schutzfolie
ermöglichen soll.
[0022] Das Aufziehen oder Überstreifen der Vorrichtung über eine Hand oder einen oder mehrere
Finger und das Abziehen der Schutzfolie dienen als vorbereitende Massnahmen für das
Entfernen von Fasern, Fusseln und/oder Partikeln. Den Entfernungsschritt stellen nun
beliebige Bewegungen wie ganz- oder teilflächiges Tupfen, Wischen, Reiben, Rubbeln
mit der Vorrichtung auf beliebigen Oberflächen zur Entfernung von Fasern, Fusseln
und/oder Partikeln dar.
[0023] Die klebrige Oberfläche bindet die Fasern, Fusseln und/oder Partikel und reinigt
somit oberflächenschonend beliebige, textile oder nichttextile Oberflächen. Hierzu
zählen nur beispielhaft Kleidung, Polstermöbel, Autositze und dergleichen mehr.
[0024] Die Vorrichtung kann durchaus mehrmals verwendet werden. Ein einmaliger Gebrauch
ist ebenfalls denkbar, da aufgrund des ressourcenschonenden Materials die Vorrichtung
direkt nach Gebrauch mitsamt den darauf permanent haftenden Fasern, Fusseln und/oder
Partikeln direkt dem dualen System für Recycling zugeführt werden kann. Da bevorzugt
ein lösungsmittelfreier Klebstoff für die Klebeschicht in Frage kommt, ist die Vorrichtung
zu 100% recyclingfähig.
[0025] Zumeist sind die Vorrichtungen mit LDPE (Low-density polyethylene)-Qualität vorgesehen.
Jedoch sind auch Vorrichtungen in LDPE Post-Consumer-Recycling-Qualität, PP (Polypropylen)
und aus Natron-Papier jeweils mit Schutzpapier vorgesehen. Der verwendete Klebstoff
für die Klebeschicht ist dann auf die einzelnen Qualitäten abgestimmt.
[0026] Der verwendete Klebstoff für die Klebeschicht soll jedoch nicht nur auf die einzelnen
oben genannten Qualitäten abgestimmt sein, er soll ferner für auch für Naturfasern
und Kunstfasern geeignet sein.
[0027] Weiterhin ist es denkbar, eine oder beide Flächen der Vorrichtung und/oder die Schutzfolie
mit Werbung zu versehen.
[0028] Ein Vorteil der vorliegenden Vorrichtung ist, dass sie flexibel zum Einsatz gebracht
werden kann. Durch ihre Ausgestaltung passt sie in jede Tasche und kann überall hin
mitgenommen werden. Zusätzlich weist sie ein einfaches Handling auf und Fasern, Fusseln
und/oder Partikel und dergleichen werden schnell und zuverlässig entfernt.
Figurenbeschreibung
[0029] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnungen;
diese zeigen in:
Figur 1 einen perspektivischen Querschnitt durch eine erfindungsgemässe Vorrichtung;
Figur 2 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung nach Figur 1 beim Abziehen einer
Schutzfolie; und
Figur 3 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung nach Figur 1 in Gebrauchslage.
[0030] Gemäss den Figuren 1 bis 3 weist eine Vorrichtung P aus ressourcenschonendem Material
bevorzugt zwei flexible und bevorzugt komplementäre Teilflächen 1 und 2 auf, welche
übereinanderliegend derart miteinander verbunden sind, dass sie eine hand- oder fingeraufnehmende
Hülle 10 bilden. Eine der beiden Teilflächen 1 oder 2 ist dabei öffnungsseitig, d.h.
in Richtung einer Öffnung 7 der Hülle 10 länger ausgebildet als die andere Teilfläche
2 oder 1, d.h. eine der beiden Teilflächen 1 oder 2 bildet eine verlängerte Teilfläche
bzw. Überstand 11 aus, wie dies in Figur 2 gezeigt ist. Auf diese Weise lassen sich
die beiden Teilflächen 1 und 2 bei Gebrauch leichter voneinander lösen, um eine Hand
8 und/oder einen oder mehrere einzelne Finger zwischen sich aufnehmen zu können.
[0031] Figur 1 zeigt eine mögliche Ausführungsform, bei der eine oder beide Umlaufflächen
3 und 4 der Teilflächen 1 und 2 der Hülle 10 mit einer Klebeschicht 5 derart beschichtet
sind, dass sie eine klebrige Oberfläche aufweisen. Selbstverständlich können auch
nur Bereiche der ein oder anderen oder beider Umlaufflächen 3 und 4 mit einer Klebeschicht
5 versehen sein. Die Klebeschicht 5 nimmt dabei bevorzugt also nicht die vollständige
Umlauffläche 3 und/oder 4 ein. Stattdessen verbleibt ein klebefreier Bereich 12 auf
der Umlauffläche 3 und/oder 4, welcher sich natürlich bevorzugt in einem Randbereich
der Umlauffläche 3 und/oder 4 befindet, um die nachfolgend beschriebene Schutzfolie
6 ergreifen zu können.
[0032] Die Klebeschicht 5 ist aus Gründen der vereinfachten Handhabung und zum Schutz vor
Verkleben im Falle mehrerer Vorrichtungen untereinander mit besagter Schutzfolie 6
oder -papier oder dergleichen versehen. Die Schutzfolie 6 gleicht in Form und Ausmass
derjenigen Teilfläche 1 bzw. 2, deren Klebeschicht 5 sie abdecken soll. Damit überdeckt
die Schutzfolie 6 auch den klebefreien Bereich 12 in einem Randbereich der Umlauffläche
3 und/oder 4, was ein besseres Ergreifen und Abziehen der Schutzfolie 6 ermöglichen
soll.
[0033] Bezugnehmend auf die Figuren 1 - 3 erklärt sich die Funktionsweise der erfindungsgemässen
Vorrichtung P folgendermassen:
Die Vorrichtung P wird über die Hand 8 und/oder einzelne Finger gestreift. Die Hand
8 fährt dabei in die Öffnung 7 der Vorrichtung P zwischen den beiden Teilflächen 1
und 2 ein, was durch den Überstand 11 im Vergleich zu früher deutlich vereinfacht
ist.
[0034] Gemäss Figur 2 wird dann die Schutzfolie 6 von der darunter befindlichen Klebeschicht
5 abgezogen, was bevorzugt in Richtung der Finderspitzen erfolgen soll. Dies gelingt
einfach, indem im Bereich des klebefreien Bereiches 12 unter die Schutzfolie 6 gegriffen
wird, um dort dann die Schutzfolie 6 zu ergreifen und abzuziehen.
[0035] Die Vorrichtung P ist nun gebrauchsfertig. Sie kann nun, wie in Figur 3 gezeigt,
entsprechend von Pfeilen 9 bzw. durch beliebige Bewegungen in alle Raumrichtungen,
durch ganz- oder teilflächiges Tupfen, Wischen, Reiben, Rubbeln, eingesetzt werden,
um Fasern, Fusseln und/oder Partikel von einer nicht näher gezeigten Oberfläche zu
entfernen. Die Klebeschicht 5 bindet dabei die Fasern, Fussel und/oder Partikel und
reinigt damit oberflächenschonend beliebige, textile oder nichttextile Oberflächen.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Teilfläche |
34 |
|
67 |
|
| 2 |
Teilfläche |
35 |
|
68 |
|
| 3 |
Umlauffläche |
36 |
|
69 |
|
| 4 |
Umlauffläche |
37 |
|
70 |
|
| 5 |
Klebeschicht |
38 |
|
71 |
|
| 6 |
Schutzfolie |
39 |
|
72 |
|
| 7 |
Öffnung |
40 |
|
73 |
|
| 8 |
Hand |
41 |
|
74 |
|
| 9 |
Pfeil |
42 |
|
75 |
|
| 10 |
Hülle |
43 |
|
76 |
|
| 11 |
verlängerte Teilfläche/Überstand |
44 |
|
77 |
|
| 12 |
klebefreie Zone |
45 |
|
78 |
|
| 13 |
|
46 |
|
79 |
|
| 14 |
|
47 |
|
|
|
| 15 |
|
48 |
|
|
|
| 16 |
|
49 |
|
|
|
| 17 |
|
50 |
|
|
|
| 18 |
|
51 |
|
P |
Vorrichtung |
| 19 |
|
52 |
|
|
|
| 20 |
|
53 |
|
|
|
| 21 |
|
54 |
|
|
|
| 22 |
|
55 |
|
|
|
| 23 |
|
56 |
|
|
|
| 24 |
|
57 |
|
|
|
| 25 |
|
58 |
|
|
|
| 26 |
|
59 |
|
|
|
| 27 |
|
60 |
|
|
|
| 28 |
|
61 |
|
|
|
| 29 |
|
62 |
|
|
|
| 30 |
|
63 |
|
|
|
| 31 |
|
64 |
|
|
|
| 32 |
|
65 |
|
|
|
| 33 |
|
66 |
|
|
|
1. Vorrichtung zum Entfernen von Fasern, Fusseln und/oder Partikeln von einer Oberfläche,
mit einer Klebeschicht (5) auf zumindest einer Umlauffläche (3, 4) einer Hülle (10),
wobei die Hülle (10) aus zumindest zwei flexiblen, komplementären Teilflächen (1,
2) zusammengesetzt ist,
dadurch gekennzeichnet,
eine der beiden Teilflächen (1, 2) einen Überstand (11) ausbildet, die Umlauffläche
(3) und/oder die Umlauffläche (4) einen klebefreien Bereich (12) aufweist, wobei sich
der klebefreie Bereich (12) in einem Randbereich der Umlauffläche (3, 4) befindet
und der Überstand (11) im Bereich einer Öffnung (7) der Hülle (10) angeordnet ist,
wobei die Klebeschicht (5) mit einer Schutzfolie (6) versehen ist und die Schutzfolie
(6) in Form und Ausmass derjenigen Teilfläche (1, 2) gleicht, deren Klebeschicht (5)
sie abdecken soll, wobei die Schutzfolie (6) den klebefreien Bereich (12) im Randbereich
der Umlauffläche (3, 4) überdeckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (10) über eine Hand (8), einen oder mehrere Finger oder dergleichen führbar
ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (10) aus ressourcenschonendem und/oder recycelbarem Material besteht.
1. Device for removing fibres, lints and/or particles from a surface, having an adhesive
layer (5) on at least one circumferential surface (3, 4) of a cover (10), whereby
the cover (10) is composed of at least two flexible, complementary partial surfaces
(1, 2),
characterized in,
that one of the two partial surfaces (1, 2) forms a protrusion (11), the circumferential
surface (3) and/or the circumferential surface (4) has an non-adhesive area (12),
whereby the non-adhesive area (12) is located in an edge area of the circumferential
surface (3, 4) and the protrusion (11) is arranged in the region of an opening (7)
of the cover (10), wherein the adhesive layer (5) is provided with a protective film
(6) and the protective film (6) is similar in shape and extent to the partial surface
(1, 2) whose adhesive layer (5) it is to cover, wherein the protective film (6) covers
the non-adhesive area (12) in the edge region of the circumferential surface (3, 4).
2. Device according to one of the previous claims, characterized in that the cover (10) can be guided over a hand (8), one or more fingers or the like.
3. Device according to one of the previous claims, characterized in that the casing (10) consists of resource-saving and/or recyclable material.
1. Dispositif pour l'élimination de fibres, peluches et/ou particules d'une surface,
comportant une couche adhésive (5) sur au moins une surface périphérique (3, 4) d'une
enveloppe (10), l'enveloppe (10) étant constituée d'au moins deux surfaces partielles
(1, 2) flexibles complémentaires,
caractérisé en ce que
l'une des deux surfaces partielles (1, 2) forme une saillie (11) et en ce que la surface périphérique (3) et/ou la surface périphérique (4) présente(nt) une zone
non adhésive (12), la zone non adhésive (12) se trouvant dans une zone de bord de
la surface de périphérique (3, 4) et la saillie (11) étant située dans la zone d'une
ouverture (7) de l'enveloppe (10), la couche adhésive (5) étant pourvue d'un film
protecteur (6) et le film protecteur (6) ayant la même forme et la même étendue que
celle de la surface partielle (1, 2) dont il doit recouvrir la couche adhésive (5),
le film protecteur (6) recouvrant la zone non adhésive (12) dans la zone de bord de
la surface périphérique (3, 4).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'enveloppe (10) peut être guidée sur une main (8), sur un ou plusieurs doigts ou
équivalent.
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 ou 2, caractérisé en ce que l'enveloppe (10) est constituée d'un matériau économe en ressources et/ou recyclable.