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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORSMESMMAKHTNMD..........</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 1.7.2 (20 November 2019) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3795297</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20210324</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>19198503.5</B210><B220><date>20190920</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20210324</date><bnum>202112</bnum></B405><B430><date>20210324</date><bnum>202112</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B24B  31/00        20060101AFI20191220BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B24B  27/00        20060101ALI20191220BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>B24B  57/02        20060101ALI20191220BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>GLEITSCHLEIFANLAGE</B542><B541>en</B541><B542>VIBRATORY FINISHING MACHINE</B542><B541>fr</B541><B542>INSTALLATION DE POLISSAGE MÉCANO-CHIMIQUE</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Haug Intelligente Poliersysteme GmbH</snm><iid>101836194</iid><irf>922/14 EP</irf><adr><str>Maybachstr. 5</str><city>72189 Vöhringen</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Wälde, Rainer</snm><adr><str>Uhlandstraße 2</str><city>72250 Freudenstadt</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Klocke, Peter</snm><iid>101365667</iid><adr><str>ABACUS 
Patentanwälte 
Lise-Meitner-Strasse 21</str><city>72202 Nagold</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>BA</ctry></B845EP><B845EP><ctry>ME</ctry></B845EP></B844EP><B848EP><B849EP><ctry>KH</ctry></B849EP><B849EP><ctry>MA</ctry></B849EP><B849EP><ctry>MD</ctry></B849EP><B849EP><ctry>TN</ctry></B849EP></B848EP></B800></SDOBI>
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Gleitschleifanlage (1) mit mehreren Gleitschleifmaschinen (2) und schlägt vor, mehrere Tanks (7) für verschiedene, flüssige Schleif-Zusatzmittel und mehrere Sammelbehälter (15) zum getrennten Sammeln der Schleif-Zusatzmittel vorzusehen.
<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="112" he="122" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Gleitschleifanlage mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Das Gebrauchsmuster <patcit id="pcit0001" dnum="DE202005021013U1"><text>DE 20 2005 021 013 U1</text></patcit> offenbart eine Gleitschleifmaschine mit einem trommelförmigen Arbeitsbehälter, der auf Federn schwingfähig gelagert ist und mit mehreren Unwuchtantrieben zu Schwingungen in verschiedenen Ebenen angeregt werden kann. Durch die Schwingungen des Arbeitsbehälters werden ein oder mehrere Werkstücke und Schleifkörper in dem Arbeitsbehälter in Bewegungen in dem Arbeitsbehälter und relativ zueinander versetzt. Durch die Relativbewegungen der Schleifkörper zu dem oder den Werkstücken werden das oder die Werkstücke gleitgeschliffen, das heißt Oberflächen der Werkstücke werden trennend bearbeitet. Durch Sprühköpfe kann ein Wasser-Compound-Gemisch als flüssiges Schleif-Zusatzmittel in den Arbeitsbehälter gespritzt werden.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aufgabe der Erfindung ist eine Weiterbildung einer Gleitschleifmaschine hinsichtlich einer Zufuhr und/oder Ableitung eines flüssigen Schleif-Zusatzmittels.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Die erfindungsgemäße Gleitschleifanlage weist eine Gleitschleifmaschine, einen oder mehrere Tanks für ein flüssiges Schleif-Zusatzmittel, eine Zuleitung vom Tank zu einem Arbeitsbehälter der Gleitschleifmaschine, durch die das flüssige Schleif-Zusatzmittel aus dem Tank in den Arbeitsbehälter fließen kann, und/oder einen Sammelbehälter zum Auffangen des flüssigen Schleif-Zusatzmittels, das durch einen Ablauf aus dem Arbeitsbehälter ausströmt, auf. Vorzugsweise ist eine Zuströmung durch die Zuleitung und/oder eine Abströmung durch den Ablauf durch Öffnen und Schließen der Zuleitung und/oder des Ablaufs oder in anderer Weise steuerbar.</p>
<p id="p0005" num="0005">Der Tank ist allgemein ein offener oder geschlossener Behälter für eine Flüssigkeit als Schleif-Zusatzmittel. Es können auch Kanister als Tanks oder anstelle von Tanks verwendet werden. Die Flüssigkeit kann beispielsweise Wasser, eine Säure, Lauge, ein Neutralisationsmittel oder ein Gemisch sein. Die Flüssigkeit kann ein Korrosionsschutzmittel, ein Entfettungsmittel und/oder ein Trennmittel, das ein aneinander Haften kleiner Werkstücke vermeidet, aufweisen. Die Flüssigkeit kann auch dazu dienen, Abrieb in Schwebe zu halten und abzutransportieren.</p>
<p id="p0006" num="0006">Der Arbeitsbehälter der Gleitschleifmaschine ist beweglich und weist einen Schleifantrieb auf, mit dem der Arbeitsbehälter antreibbar ist, so dass er Bewegungen ausführt, die das oder die Werkstücke und die Schleifkörper im Arbeitsbehälter in Bewegungen und in Relativbewegungen zueinander versetzen, durch die die Schleifkörper Oberflächen des oder der Werkstücke trennend bearbeiten. Der Arbeitsbehälter kann beispielsweise um eine horizontale Achse drehbar sein, um die Schleifkörper in Bewegungen relativ zu dem oder den Werkstücken zu versetzen. Vorzugsweise weist der Arbeitsbehälter einen oder mehrere Unwuchtantriebe auf, mit denen er in Schwingungen in einer oder mehreren Schwingungsebenen und/oder in Drehschwingungen versetzt und/oder zu Vibrationen angeregt werden kann, um die Schleifkörper im Arbeitsbehälter in Bewegungen relativ zu dem oder den Werkstücken zu versetzen. Die Aufzählung ist beispielhaft und nicht abschließend.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Die Erfindung ermöglicht in einfacher Weise eine Zuleitung einer Flüssigkeit als Schleif-Zusatzmittel in den Arbeitsbehälter der Gleitschleifmaschine und/oder Flüssigkeit aus dem Arbeitsbehälter zu entfernen und im Sammelbehälter zu sammeln, um sie beispielsweise wieder aufzubereiten oder später zu entsorgen.</p>
<p id="p0008" num="0008">Vorzugsweise weist die erfindungsgemäße Gleitschleifanlage mehrere Tanks auf, aus denen verschiedene Flüssigkeiten in den Arbeitsbehälter der Gleitschleifmaschine zugeführt werden können. Das ermöglicht eine Mischung verschiedener Flüssigkeiten oder es werden verschiedene Flüssigkeiten nacheinander dem Arbeitsbehälter zugeführt, wobei eine Flüssigkeit aus dem Arbeitsbehälter abgelassen werden kann, bevor eine andere Flüssigkeit zugeführt wird.</p>
<p id="p0009" num="0009">Vorzugsweise weist die erfindungsgemäße Gleitschleifanlage eine Dosieranlage zum Dosieren der Flüssigkeit/en aus dem/n Tank/s auf. Die Dosieranlage kann beispielsweise eine Pumpe und/oder ein Ventil, insbesondere ein steuerbares Ventil, beispielsweise ein Magnetventil aufweisen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Zu einer Zufuhr von Wasser sieht eine Ausgestaltung der Erfindung einen Wasseranschluss auf, durch den Wasser in den Tank oder in mehrere Tanks und/oder in den Arbeitsbehälter der Gleitschleifmaschine zuführbar ist.</p>
<p id="p0011" num="0011">Eine Weiterbildung der Erfindung sieht mehrere Sammelbehälterfür Flüssigkeit aus dem Arbeitsbehälter vor. Dadurch können verschiedene Flüssigkeiten, die nacheinander in den Arbeitsbehälter der Gleitschleifmaschine zugeführt und die jeweils aus dem Arbeitsbehälter abgelassen oder in anderer Weise entfernt werden, bevor eine andere Flüssigkeit zugeführt wird, getrennt gesammelt werden, was eine Aufbereitung oder Entsorgung der Flüssigkeiten vereinfacht.</p>
<p id="p0012" num="0012">Vorzugsweise ist in dem Ablauf aus dem Arbeitsbehälter ein Filter angeordnet, das die Schleifkörper und lose im Arbeitsbehälter befindliche Werkstücke im Arbeitsbehälter rückhält, wenn die Flüssigkeit durch den Ablauf aus dem Arbeitsbehälter ausströmt. Der Filter kann beispielsweise ein Gitter oder ein Sieb sein. Auch kann ein Filter verwendet werden, der so fein ist, dass es Abrieb vom Gleitschleifen rückhält.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0013" num="0013">Möglich ist beispielsweise auch ein Grobfilter, das die Schleifkörper und die Werkstücke im Arbeitsbehälter rückhält und ein feineres Filter zum Trennen des Abriebs von der Flüssigkeit. Ein Filter für den Abrieb muss nicht am oder im Arbeitsbehälter angeordnet sein sondern kann den Abrieb auch an anderer Stelle von der Flüssigkeit trennen, so dass der Abrieb außerhalb des Arbeitsbehälters gesammelt und entfernt werden kann.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die erfindungsgemäße Gleitschleifanlage kann mehrere Gleitschleifmaschinen aufweisen, deren Arbeitsbehälter eine Flüssigkeit oder Flüssigkeiten aus einem oder mehreren Tanks erhalten und aus deren Arbeitsbehältern die Flüssigkeit oder Flüssigkeiten in einen oder mehrere Sammelbehälter entfernt werden können.</p>
<p id="p0015" num="0015">Für eine Voll- oder Teilautomatisierung sieht eine Ausgestaltung der Erfindung eine Einrichtung zum Einbringen des oder der Werkstücke in den Arbeitsbehälter der Gleitschleifmaschine und/oder zum Entnehmen des oder der Werkstücke aus dem Arbeitsbehälter vor. Eine solche Einrichtung kann ein Roboter sein oder einen Roboter aufweisen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Insbesondere wenn andere Flüssigkeiten als Wasser in dem oder den Tanks aufbewahrt werden, sieht eine Ausgestaltung der Erfindung eine Leckageauffangeinrichtung und/oder eine Leckageüberwachung an dem oder den Tanks und/oder vorzugsweise auch an dem oder den Sammelbehältern vor. Die Leckageauffangeinrichtung kann eine Auffangwanne oder eine Tropfwanne sein, in oder über der der Tank oder der Sammelbehälter angeordnet ist, so dass bei einer Undichtigkeit Flüssigkeit aus dem Tank oder dem Sammelbehälter in die Auffangwanne oder die Tropfwanne fließt. Zur Leckageüberwachung kann ein Flüssigkeitssensor in einer solchen Wanne oder auch an dem Tank oder dem Sammelbehälter so angeordnet sein, dass durch eine Undichtigkeit austretende und außen an dem Tank oder dem Sammelbehälter nach unten fließende Flüssigkeit an den Flüssigkeitssensor gelangt. Möglich sind mehrere Flüssigkeitssensoren an verschiedenen Stellen des Tanks oder des Sammelbehälters um einen Flüssigkeitsaustritt durch Undichtigkeit zuverlässig festzustellen.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0017" num="0017">Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Füllstandsüberwachung für den oder die Sammelbehälter vor um automatisch zu melden, wenn der Sammelbehälter voll ist und gelehrt werden muss. Die Füllstandsüberwachung kann beispielsweise einen Flüssigkeitsstand im Sammelbehälter messen oder das Erreichen einer festgelegten, maximalen Füllhöhe feststellen.</p>
<p id="p0018" num="0018">Sämtliche in der Beschreibung genannte und/oder der Zeichnung dargestellte Merkmale können einzeln für sich oder in jeder beliebigen Kombination bei Ausführungen der Erfindung verwirklicht sein. Ausführungen der Erfindung, die nicht alle, sondern nur einen Teil der Merkmale eines Anspruchs, auch des unabhängigen Anspruchs, aufweisen, sind möglich.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die einzige Figur zeigt ein Fließbild einer Gleitschleifanlage gemäß der Erfindung. Die Zeichnung ist eine vereinfachte und schematisierte Darstellung zur Erläuterung und zum Verständnis der Erfindung.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die in der Zeichnung dargestellte, erfindungsgemäße Gleitschleifanlage 1 weist mehrere, im Ausführungsbeispiel drei Gleitschleifmaschinen 2 auf.</p>
<p id="p0021" num="0021">Jede Gleitschleifmaschine 2 weist einen beweglichen Arbeitsbehälter 3 zur Aufnahme nicht dargestellter Schleifkörper und eines oder mehrerer Werkstücke auf. Das oder die Werkstücke können lösbar im Arbeitsbehälter 3 festgelegt, beispielsweise festgespannt sein oder sich zusammen mit den Schleifkörpern lose im Arbeitsbehälter 3 befinden. Im Ausführungsbeispiel sind die Arbeitsbehälter 3 schwingfähig auf Federn 4 gelagert.</p>
<p id="p0022" num="0022">Zum Bewegen der Arbeitsbehälter 3 weisen die Gleitschleifmaschinen 2 Schleifantriebe 5 auf, mit denen die Arbeitsbehälter 3 so bewegbar sind, dass sich die Schleifkörper und die Werkstücke in den Arbeitsbehältern 3 relativ zueinander bewegen, so dass die Schleifkörper Oberflächen der Werkstücke trennend bearbeiten, was als Gleitschleifen bezeichnet werden kann.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0023" num="0023">Im Ausführungsbeispiel weisen die Gleitschleifmaschinen zwei Unwuchtmotoren 6 als Schleifantriebe 5 auf, von denen der Übersichtlichkeit wegen nur einer gezeichnet ist. Mit den Unwuchtmotoren 6 können die Arbeitsbehälter 3 in Schwingungen versetzt werden, die Relativbewegungen zwischen den Schleifkörpern und dem oder den Werkstücken in den Arbeitsbehältern 3 zum Gleitschleifen der Oberflächen der Werkstücke erzeugen. Die Unwuchtmotoren 6 sind schwenkbar, so dass Schwingungsebenen einstellbar sind. Außerdem sind Drehzahlen und damit Schwingfrequenzen und Größen von Unwuchten und damit Schwingungsamplituden einstellbar.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die erfindungsgemäße Gleitschleifanlage 1 weist mehrere, im Ausführungsbeispiel drei Tanks 7 für Flüssigkeiten als flüssige Schleif-Zusatzmittel auf. Solche Schleif-Zusatzmittel können beispielsweise verschiedene Säuren und/oder ein Neutralisationsmittel sein. Als Tanks 7, anstelle der Tanks 7 oder zusätzlich zu den Tanks 7 kann die Gleitschleifanlage 1 Kanister aufweisen. Die Anzahl der Tanks 7 muss nicht mit der Anzahl der Gleitschleifmaschninen 2 übereinstimmen. Von jedem Tank 7 führt eine sich verzweigende Zuleitung 8 zu den Arbeitsbehältern 3 der Gleitschleifmaschinen 2, wobei an einer Verzweigungsstelle ein Mehrwegeventil 9 angeordnet ist, mit dem die Flüssigkeit aus jedem der Tanks 7 auf jeden beliebigen Arbeitsbehälter 3 der Gleitschleifmaschinen 2 verteilt werden kann. Die Verteilung auf die Arbeitsbehälter 3 kann beispielsweise auch mit Zuleitungen erfolgen, die sich nicht verzweigen, sondern von denen jeweils eine von jedem Tank 7 zu jedem Arbeitsbehälter 3 führt. In jeder Zuleitung 8 ist Absperrventil anstelle des Mehrwegwentils 9 vorgesehen (nicht dargestellt).</p>
<p id="p0025" num="0025">Zwischen den Tanks 7 und den Verzweigungsstellen der Zuleitungen 8 ist in jeder der Zuleitung 8 eine Dosierpumpe 10 angeordnet, um die Flüssigkeiten aus den Tanks 7 dosiert in die Arbeitsbehälter 3 der Gleitschleifmaschinen 2 fördern zu können. Die Dosierpumpen 10 können allgemein auch als Dosieranlage aufgefasst werden.</p>
<p id="p0026" num="0026">Außerdem weist die Gleitschleifanlage 1 einen Wasseranschluss 11 auf, von dem eine sich ebenfalls verzweigende Wasserzuleitung 12 zu jedem Arbeitsbehälter 3<!-- EPO <DP n="7"> --> der Gleitschleifmaschinen 2 führt. In einem gemeinsamen Abschnitt der Wasserzuleitung 12 ist ein Stetig-Magnetventil mit einstellbarer Öffnungsweite als Dosierventil 13 angeordnet, mit der eine Durchflussmenge des Wassers dosiert werden kann. An einer Verzweigungsstelle der Wasserzuleitung 12 ist wie in den Zuleitungen 8 von den Tanks 7 ein Mehrwegeventil 14 angeordnet, so das jedem Arbeitsbehälter 3 der Gleitschleifmaschinen 2 eine dosierte Wassermenge zugeleitet werden kann.</p>
<p id="p0027" num="0027">Das Wasser kann mit den Flüssigkeiten aus einem oder mehreren der Tanks 7 gemischt werden.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die erfindungsgemäße Gleitschleifanlage 1 weist einen oder mehrere Sammelbehälter 15 für die Flüssigkeiten aus den Arbeitsbehältern 3 der Gleitschleifmaschinen 2 auf. Im Ausführungsbeispiel weist die Gleitschleifanlage 1 so viele Sammelbehälter 15 auf, wie sie Tanks 7 für Flüssigkeiten aufweist oder so viele, wie unterschiedliche Flüssigkeiten als flüssige Schleif-Zusatzmittel vorgesehen sind. Von jedem Arbeitsbehälter 3 führt eine sich verzweigende Ablaufleitung, die nachfolgend als Ablauf 16 bezeichnet wird, zu den Sammelbehältern 15. Auch an Verzweigungsstellen der Abläufe 16 sind Mehrwegeventile 17 angeordnet, so dass die Flüssigkeiten aus den Arbeitsbehältern 3 auf die Sammelbehälter 15 verteilt werden können.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die verschiedenen Flüssigkeiten können getrennt in den Sammelbehältern 15 gesammelt werden: es wird eine Flüssigkeit aus einem der Tanks 7 ggf. gemischt mit Wasser aus einem der Arbeitsbehälter 3 in einen der Sammelbehälter 15 abgelassen bevor eine andere Flüssigkeit aus einem anderen der Tanks 7 dem Arbeitsbehälter 3 zugeführt wird. Durch das getrennte Sammeln der verschiedenen Flüssigkeiten lassen sich die Flüssigkeiten einfacher wieder aufbereiten oder entsorgen.</p>
<p id="p0030" num="0030">Wie die Zuleitungen 8 können auch die Wasserzuleitungen 12 und/oder die Abläufe 16 Absperrventile anstelle der Mehrwegeventile 14, 17 in den verzweigten Abschnitten der Leitungen 8, 12 zum Verteilen des Wassers auf die Arbeitsbehälter 3 und zum Verteilen der Flüssigkeiten aus den Arbeitsbehältern 3 auf die Sammelbehälter 15 aufweisen (nicht dargestellt).<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0031" num="0031">Die Arbeitsbehälter 3 der Gleitschleifmaschinen 2 weisen Filter 18 auf, durch die die Abläufe 16 angeschlossen sind. Die Filter 18, die beispielsweise auch Gitter oder Siebe sein können, halten die Schleifkörper und sofern die Werkstücke lose in den Arbeitsbehälter 3 sind, auch die Werkstücke in den Arbeitsbehältern 3.</p>
<p id="p0032" num="0032">Unter jedem Tank 7 und unter jedem Sammelbehälter 15 ist eine Auffangwanne als Leckageauffangeinrichtung 19, 20 angeordnet, in die Flüssigkeit bei einer Undichtigkeit des Tanks 7 beziehungsweise des Sammelbehälters 15 läuft. Jede Leckageauffangeinrichtung 19, 20 weist einen Flüssigkeitssensor als Leckageüberwachung 21, 22 auf, mit der Flüssigkeit auf einem Boden der die Leckageauffangeinrichtung 19, 20 bildenden Auffangwanne feststellbar ist.</p>
<p id="p0033" num="0033">Die Sammelbehälter 15 weisen Flüssigkeitsstandsmesser als Füllstandsüberwachungen 23 auf, mit denen messbar ist, wie voll die Sammelbehälter 15 sind beziehungsweise ob die Sammelbehälter 15 voll sind und gelehrt werden müssen.</p>
<p id="p0034" num="0034">Die Gleitschleifanlage 1 weist einen Roboter 24 mit einer Greifeinrichtung 25 zum Einbringen der Werkstücke in die Arbeitsbehälter 3 der Gleitschleifmaschinen 2 und zum Entnehmen der Werkstücke aus den Arbeitsbehältern 3 auf. Im Ausführungsbeispiel ist der Roboter 24 drehbar und weist einen mehrgliedrigen Greifarm 26 auf. Der Roboter 24 ist so aufgestellt und der Greifarm 26 so lang und so beweglich, dass die Werkstücke in jeden Arbeitsbehälter 3 der Gleitschleifmaschinen 2 einbringbar und aus jedem Arbeitsbehälter 3 entnehmbar sind. Der Roboter 24 kann allgemein auch als Einrichtung 27 zum Einbringen und Entnehmen der Werkstücke in die und aus den Arbeitsbehältern 3 aufgefasst werden.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="9"> -->
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Gleitschleifanlage zum Gleitschleifen von Werkstücken, mit einer Gleitschleifmaschine (2) zum Gleitschleifen der Werkstücke, die einen beweglichen Arbeitsbehälter (3) zur Aufnahme von Schleifkörpern und eines oder mehrerer Werkstücke und die einen Schleifantrieb (5), mit dem der Arbeitsbehälter (3) antreibbar ist, so dass sich die Schleifkörper relativ zu dem oder den Werkstücken im Arbeitsbehälter (3) bewegen, aufweist, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Gleitschleifanlage (1) einen Tank (7) für eine Flüssigkeit und eine Zuleitung (8) vom Tank (7) zum Arbeitsbehälter (3) und/oder dass die Gleitschleifanlage (1) einen Sammelbehälter (15) für Flüssigkeit aus dem Arbeitsbehälter (3) und einen Ablauf (16) vom Arbeitsbehälter (3) zum Sammelbehälter (15) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Gleitschleifanlage nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Gleitschleifanlage (1) mehrere Tanks (7) für verschiedene Flüssigkeiten und Zuleitungen (8) von den Tanks (7) zum Arbeitsbehälter (3) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Gleitschleifanlage nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Gleitschleifanlage (1) eine Dosieranlage (10) zum Dosieren der Flüssigkeit aus dem Tank (7) aufweist.<!-- EPO <DP n="10"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Gleitschleifanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Gleitschleifanlage (1) einen Wasseranschluss (11) für den Tank (7) und/oder den Arbeitsbehälter () aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Gleitschleifanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Gleitschleifanlage (1) mehrere Sammelbehälter (15) für Flüssigkeit aus dem Arbeitsbehälter (3) aufweist, in die Flüssigkeit aus dem Arbeitsbehälter (3) der Gleitschleifmaschine (2) wahlweise ausleitbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Gleitschleifanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Ablauf (16) ein Filter (18) aufweist, das die Schleifkörper und die Werkstücke im Arbeitsbehälter (3) rückhält.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Gleitschleifanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Gleitschleifanlage (1) mehrere Gleitschleifmaschinen (2) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Gleitschleifanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Gleitschleifanlage (1) eine Einrichtung (27) zum Einbringen des oder der Werkstücke in den Arbeitsbehälter (3) und/oder zum Entnehmen des oder der Werkstücke aus dem Arbeitsbehälter (3) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Gleitschleifanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Tank (7) und/oder der Sammelbehälter (15) eine Leckageauffangeinrichtung (19, 20) und/oder eine Leckageüberwachung (21, 22) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Gleitschleifanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Sammelbehälter (15) eine Füllstandsüberwachung (23) aufweist.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="161" he="167" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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<srep-info><file-reference-id>922/14 EP</file-reference-id><application-reference><document-id><country>EP</country><doc-number>19198503.5</doc-number></document-id></application-reference><applicant-name><name>Haug Intelligente Poliersysteme GmbH</name></applicant-name><srep-established srep-established="yes"/><srep-invention-title title-approval="yes"/><srep-abstract abs-approval="yes"/><srep-figure-to-publish figinfo="by-applicant"><figure-to-publish><fig-number>1</fig-number></figure-to-publish></srep-figure-to-publish><srep-info-admin><srep-office><addressbook><text>MN</text></addressbook></srep-office><date-search-report-mailed><date>20200108</date></date-search-report-mailed></srep-info-admin></srep-info><srep-for-pub><srep-fields-searched><minimum-documentation><classifications-ipcr><classification-ipcr><text>B24B</text></classification-ipcr></classifications-ipcr></minimum-documentation></srep-fields-searched><srep-citations><citation id="sr-cit0001"><patcit dnum="DE3740211A1" id="sr-pcit0001" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=DE3740211&amp;CY=ep"><document-id><country>DE</country><doc-number>3740211</doc-number><kind>A1</kind><name>VOLKSWAGEN AG [DE]</name><date>19880728</date></document-id></patcit><category>X</category><rel-claims>1-6,10</rel-claims><category>Y</category><rel-claims>7,8</rel-claims><rel-passage><passage>* Anspruch 1; Abbildung 1 *</passage></rel-passage><rel-passage><passage>* Spalte 2, Zeilen 17-35 *</passage><passage>* Spalte 3, Zeilen 37-47 *</passage><passage>* Spalte 4, Zeilen 33-40 *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0002"><patcit dnum="GB2351251A" id="sr-pcit0002" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=GB2351251&amp;CY=ep"><document-id><country>GB</country><doc-number>2351251</doc-number><kind>A</kind><name>COLLINS ANTHONY GERARD [IE]</name><date>20001227</date></document-id></patcit><category>X</category><rel-claims>1,2,4</rel-claims><category>Y</category><rel-claims>7,8</rel-claims><rel-passage><passage>* Seite 10, Zeile 15 - Seite 11, Zeile 1; Abbildung 7 *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0003"><patcit dnum="EP1258514A1" id="sr-pcit0003" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=EP1258514&amp;CY=ep"><document-id><country>EP</country><doc-number>1258514</doc-number><kind>A1</kind><name>ROLLWASCH ITALIANA SPA [IT]</name><date>20021120</date></document-id></patcit><category>X</category><rel-claims>1-3,6,9</rel-claims><rel-passage><passage>* Absätze [0043],  [0044]; Abbildung 1 *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0004"><patcit dnum="EP3015221A1" id="sr-pcit0004" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=EP3015221&amp;CY=ep"><document-id><country>EP</country><doc-number>3015221</doc-number><kind>A1</kind><name>REDAELLI PAOLO [IT]</name><date>20160504</date></document-id></patcit><category>Y</category><rel-claims>7,8</rel-claims><rel-passage><passage>* Absatz [0091]; Anspruch 1; Abbildungen 1, 2 *</passage></rel-passage></citation></srep-citations><srep-admin><examiners><primary-examiner><name>Endres, Mirja</name></primary-examiner></examiners><srep-office><addressbook><text>Munich</text></addressbook></srep-office><date-search-completed><date>20191217</date></date-search-completed></srep-admin><!--							The annex lists the patent family members relating to the patent documents cited in the above mentioned European search report.							The members are as contained in the European Patent Office EDP file on							The European Patent Office is in no way liable for these particulars which are merely given for the purpose of information.							For more details about this annex : see Official Journal of the European Patent Office, No 12/82						--><srep-patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>3740211</doc-number><kind>A1</kind><date>19880728</date></document-id></priority-application><text>KEINE</text></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>GB</country><doc-number>2351251</doc-number><kind>A</kind><date>20001227</date></document-id></priority-application><text>KEINE</text></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>EP</country><doc-number>1258514</doc-number><kind>A1</kind><date>20021120</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>1258514</doc-number><kind>A1</kind><date>20021120</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>IT</country><doc-number>MI20010962</doc-number><kind>A1</kind><date>20021111</date></document-id></family-member></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>EP</country><doc-number>3015221</doc-number><kind>A1</kind><date>20160504</date></document-id></priority-application><text>KEINE</text></patent-family></srep-patent-family></srep-for-pub></search-report-data>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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