[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine
Platine zur Verwendung einer solchen Leuchte nach Anspruch 13.
[0002] Die meisten modernen Arbeitsplatzleuchten sind heutzutage als LED-Leuchten ausgestaltet
und weisen hierzu eine Mehrzahl von LEDs auf. Die LEDs sind in der Regel SMD-Bauteile,
welche auf einer Platine angeordnet und elektrisch mit dieser verbunden sind und eine
rechteckige, häufig quadratische Leuchtfläche aufweisen. Zur Beleuchtung großer Arbeitsflächen
wie Tischoberflächen oder dergleichen sind langgestreckte Leuchten bekannt, welche
wenigstens eine Reihe hintereinander angeordneter LEDs aufweist, sodass diese LEDs
auf einer geraden Line liegen. Es ist hierbei auch bekannt, dass eine solche Arbeitsplatzleuchte
zwei sich parallel zueinander erstreckender Reihen von LEDs aufweist. Weiterhin ist
bekannt, dass das Lichtaustrittsfenster der Leuchte durch einen Diffusor gebildet
wird.
[0003] Es ist weiterhin bekannt, bei einer Leuchte LEDs mit unterschiedlichen Spektren,
das heißt wenigstens zwei Arten von LEDs (erste LEDs und zweite LEDs), einzusetzen,
um so ein bestimmtes Farbspektrum zu erreichen. Hierbei ist es auch bekannt, die unterschiedlichen
LEDs jeweils separat anzusteuern (das heißt es ist ein Stromkreis für die ersten LEDs
und ein Stromkreis für die zweiten LEDs vorgesehen), sodass die relative Helligkeit
der ersten LEDs zu den zweiten LEDs eingestellt werden kann, um so die "Gesamtfarbe"
der von der Leuchte emittierten Strahlung einstellen zu können. Ein Ziel bei nahezu
allen Arbeitsplatzleuchten ist, dass die Ausleuchtung der Arbeitsfläche so gleichmäßig
wie möglich ist, das heißt, dass die Lichteinstrahlung auf die Arbeitsfläche sowohl
hinsichtlich der Intensität als auch hinsichtlich des Spektrums möglichst homogen
ist.
[0004] Hiervon ausgehend stellt sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe, eine Leuchte
zur Verfügung zu stellen, welche zu einem solchen homogenen Lichteintrag führt, insbesondere
dann, wenn wenigstens zwei unterschiedliche LEDs (im Weiteren als erste LEDs und zweite
LEDs bezeichnet) in der Leuchte verbaut sind.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Leuchte mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Eine
Platine zur Verwendung in einer solchen Leuchte ist in Anspruch 13 angegeben.
[0006] Wie dies im Stand der Technik grundsätzlich bekannt ist, weist die Leuchte zwei Reihen
von LEDs auf, so dass eine erste Reihe erster LEDs und eine zweite Reihe zweiter LEDs
vorhanden sind, wobei die ersten LEDs eine erste Linie bilden, die zweiten LEDs eine
zweite Linie bilden und sich beide Linien entlang einer Hauptrichtung erstrecken.
Vorzugsweise sind alle ersten LEDs untereinander gleichartig und alle zweiten LEDs
untereinander gleichartig, wobei sich jedoch erste und zweite LEDs hinsichtlich ihrer
Spektren voneinander unterscheiden, sodass das Spektrum des Lichts, welches von der
Leuchte abgestrahlt wird, eine additive Mischung der Spektren der ersten und zweiten
LEDs ist. Typischerweise weist jede Reihe über 50 LEDs auf, häufig deutlich mehr.
[0007] Erfindungsgemäß ist wenigstens eine der beiden Linien wellenförmig ausgebildet. Hierdurch
bleibt der Aufbau der Platine sehr einfach - alle ersten LEDs bilden eine erste Reihe
und liegen auf der ersten Linie und alle zweiten LEDs bilden eine zweite Reihe und
liegen auf einer zweiten Linie, wobei sich die beiden Linien in der Regel nicht überschneiden
- und dennoch wird die Lichthomogenität gegenüber einer Anordnung, bei der die ersten
und die zweiten LEDs jeweils auf einer Geraden liegen, deutlich verbessert.
[0008] Eine besonders gute Homogenität des Lichts wird erreicht, wenn beide Linien wellenförmig
ausgebildet sind, insbesondere dann, wenn sich diesen beiden Wellen "parallel", also
gleichphasig zueinander erstrecken, das heißt, wenn der Abstand der beiden Linien
zueinander konstant ist. Vorzugsweise sind die beiden Wellenlinien auch periodisch
ausgebildet, beispielsweise im Wesentlichen sinusförmig.
[0009] Bei einer linearen Anordnung von LEDs (zwei Geraden) kann die optische Trennbarkeit
der beiden Geraden auf dem beleuchteten Objekt nur dadurch vermindert werden, dass
der Abstand der beiden Geraden zueinander verringert wird, sodass der Diffusor über
seine Breite weniger gleichmäßiger beschienen und eine ungleichmäßigere Ausleuchtung
am zu beleuchtendem Objekt erzielt wird. Die Lichtstromdichte nimmt zu den seitlichen
Diffusorrändern ab, was zu einer nichthomogenen Ausleuchtung der beleuchteten Arbeitsfläche
führen kann. Bei der Verwendung verschiedenfarbiger LEDs für die beiden Geraden wäre
dies, trotz möglichst geringem Abstand der Geraden, mit verschiedenfarbigen Abbildungen
auf dem Diffusor verbunden und es wäre offensichtlich, dass verschiedenfarbige LED-Gruppen
verwendet werden. Auch die Ausleuchtung am Objekt könnte dann unterschiedliche Farbzonen
aufweisen (je nach Abstand, LED-Anordnung und Diffusor-Material), da nicht optimal
gemischt werden kann.
[0010] Durch die wellenförmige Anordnung der verschiedenfarbigen LEDs ist es einem Betrachter
optisch nicht möglich, zwei verschiedenfarbige Leuchtmittel auf der Oberfläche etwaig
verwendeter Diffusoren auszumachen und die Illusion eines einfarbig homogenen Leuchtmittels
entsteht. Das Wellenmuster verbreitert die LED-Anordnung ohne die Farbgruppen voneinander
zu entfernen. So arbeitet auch der Diffusor effektiver das Resultat ist eine homogene
Farbmischungen am Objekt.
[0011] Die optisch besten Resultate werden erzielt, wenn die Amplitude und der gleichphasige
Abstand beider Wellen so gewählt sind, dass Minima der oberen Welle und Maxima der
unteren Welle mindestens auf gleicher Höhe liegen (und umgekehrt) oder sich sogar
noch weiter überschneiden. Dies gilt nur für die Wellenmuster, nicht für die Leiterbahnen.
So kann visuell für unterschiedliche Farbgruppen des Leuchtmittels keine eindeutige
Trennung ausgemacht werden und in Verbindung mit einem etwaig verwendeten Diffusor
wird dieser Eindruck vervollkommnet.
[0012] Ein zusätzlicher Vorteil der wellenförmigen Anordnung der LEDs ist, dass die für
den Betrieb von LEDs nötigen Treiber (Linearregler) und Regelwiderstände außerhalb
der Anordnung der LEDs platzsparend innerhalb der Wellentäler untergebracht werden
können. Ein Linearregler und ein zugeordneter externer Regelwiderstand haben zusammen
ungefähr den gleichen Platzbedarf wie eine LED. Konventionell befinden sich diese
Linearregler sehr oft zwischen den LEDs entlang ihrer Haupterstreckungsrichtung. Dieser
unbeleuchtete Raum stört häufig eine homogene Lichtausbringung, wenn z.B. Stellen
auf der Platine weniger dicht mit LEDs bestückt werden können, da hier Treiber vorgesehen
sind oder ein Treiber einen Teil des von einer LED ausgestrahlten Lichts abschattet.
Durch die wellenförmig und gleichmäßig angeordneten LEDs mit Linearreglern abseits
des LED-Wegs in den Tälern der Wellen gibt es keine Inhomogenität bedingt durch die
nötigen Treiber.
[0013] Ein weiterer Vorteil ist folgender: Der maximalen Anzahl von LEDs, welche pro Längeneinheit
auf einer Gerade angeordnet sein können, ist thermisch wie auch bezüglich des Platzbedarfs
für Leiterbahnen und Pads Grenzen gesetzt. Die Wellenförmige Anordnung "entspannt"
dies deutlich, das heißt, die Anzahl der LEDs pro Längeneinheit kann erhöht werden.
[0014] Vorzugsweise ist die Amplitude der Welle(n) relativ klein, das heißt, dass die Anordnung
der LEDs in der Hauptrichtung eine Länge und senkrecht zur Hauptrichtung eine Breite
definiert und die Länge die Breite um einen Faktor von wenigstens 25 übersteigt. Dies
verbessert die Lichthomogenität weiter und hat den weiteren Vorteil einfach herstellbarer
und relativ kleiner Platinen.
[0015] Um die Homogenität weiter zu verbessern ist es ist weiter bevorzugt, dass der Abstand
zwischen zwei benachbarten ersten und zweiten LEDs relativ klein ist, insbesondere
weniger als die Hälfte der Kantenlänge einer LED beträgt.
[0016] Um die Leuchte einfach herstellen zu können, sind erste und zweite LEDs vorzugsweise
jeweils auf einer Platine angeordnet und die Leuchte weist mehrere in der Hauptrichtung
hintereinander angeordnete, identisch aufgebaute Platinen auf, wobei sich das Wellenmuster
der LEDs auf jeder Platine vorzugsweise mehrmals wiederholt.
[0017] Die Leuchte weist in der Regel ein Gehäuse mit zwei Seitenwänden auf. Um die Lichtausbeute
zu erhöhen, können die Innenseiten der Seitenwände reflektierend ausgeführt sein.
Dies kann sich zusätzlich günstig auf die Homogenität des emittierten Lichts auswirken,
ebenso die das Vorhandensein eines Diffusors.
[0018] Weitere bevorzugte Ausführungsbeispiele ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen
sowie aus den nun mit Bezug auf die Figuren näher dargestellten Ausführungsbeispielen.
[0019] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die Figuren
näher beschrieben. Hierbei zeigen:
- Figur 1:
- eine Draufsicht auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leuchte,
- Figur 2:
- eine der mit LEDs bestückten Platinen der Leuchte der Figur 1,
- Figur 3:
- einen Schnitt entlang der Ebene A-A in Figur 1 in einer der Figur 2 entsprechenden
Skalierung und
- Figur 4:
- eine alternative Ausführung einer Platine in einer der Figur 2 entsprechenden Darstellung.
[0020] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die Figuren
1 bis 3 näher beschrieben. Hierbei wird auf alle diese Figuren Bezug genommen.
[0021] Die erfindungsgemäße Leuchte 5 weist ein Gehäuse 20 mit einem Boden 23 und zwei Seitenwänden
21, 22 auf. Vorzugsweise sind die Innenseiten 21a und 21b der Seitenwände reflektierend
ausgeführt, beispielsweise dadurch, dass sie weiß sind. Die Lichtaustrittsöffnung
des Gehäuses ist im gezeigten Ausführungsbeispiel mittels eines plattenförmigen Diffusors
25 verschlossen. Das Vorsehen eines Diffusors 25 ist bevorzugt, jedoch nicht allen
denkbaren Ausführungsbeispielen zwingend. Statt eines Diffusors 25 könnte auch eine
klare Scheibe oder sogar gar kein Bauelement vorgesehen sein. Das Gehäuse ist in der
Regel an den Stirnseiten ebenfalls geschlossen; die entsprechenden Stirnwände sind
in den Figuren jedoch nicht dargestellt.
[0022] Die Leuchte erstreckt sich in einer Hauptrichtung H und auf dem Boden 23 sind entlang
dieser Hauptrichtung H mehrere mit LEDs 11, 12 bestückte, rechteckige Platinen 10
angeordnet. Alle diese Platinen 10 sind zueinander gleichartig, insbesondere was die
Anordnung ihrer LEDs angeht. Jede der Platinen 10 trägt zwei Reihen von LEDs, nämlich
eine erste Reihe erster LEDs 11 und eine zweite Reihe zweiter LEDs 12, welche jeweils
auf einer nichtgeraden Linie (erste Linie und zweite Linie) liegen. Die beiden Linien
bilden zueinander gleichphasige Wellen. Die Leuchtflächen der als SMD-Bauteile ausgebildeten
LEDs sind quadratisch und haben typischerweise eine Kantenlänge zwischen 2 und 4 mm.
Die Beschaltung der Platinen ist derart, dass alle ersten LEDs 11 der Leuchte gemeinsam
angesteuert werden können und dass alle zweiten LEDs 12 der Leuchte gemeinsam angesteuert
werden können, so dass die relative Helligkeit von ersten LEDs 11 und zweiten LEDs
12 einstellbar ist. Alle ersten LEDs 11 sind untereinander gleichartig, ebenso alle
zweiten LEDs 12, jedoch weisen die ersten LEDs 11 ein von den zweiten LEDs 12 verschiedenes
Emissionsspektrum auf.
[0023] Die Länge I der LED-Anordnung entspricht im gezeigten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen
der Länge der Leuchte. Diese Länge I beträgt typischerweise zwischen 30 Zentimetern
und mehr als einem Meter. Erste LEDs 11 und zweite LEDs 12 liegen in einer Ebene und
sind als zueinander parallele - also gleichphasige - Wellen angeordnet, d.h. der Abstand
von in Querrichtung zur Hauptrichtung H benachbarten LEDs ist konstant. Im gezeigten
Ausführungsbeispiel wiederholt sich das Wellenmuster auf jeder Platine mehrfach, im
gezeigten konkreten Ausführungsbeispiel jeweils nach sieben LEDs. Die so erzeugten
wellenförmigen Linien "schwingen" bezüglich einer sich entlang der Hauptrichtung H
erstreckende Geraden g derart, dass die meisten der ersten LEDs 11 auf der einen Seite
dieser Geraden g angeordnet sind und die meisten der zweiten LEDs 12 auf der anderen
Seite dieser Geraden g angeordnet sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel liegt keine
der ersten LEDs 11 auf der Seite der zweiten LEDs 12 und umgekehrt; weiterhin werden
einige erste und zweite LEDs 11, 12 von der Geraden g geschnitten. Die beiden zueinander
parallelen Wellen der LEDs haben somit eine relativ geringe Amplitude und die Länge
der LED-Anordnung I übersteigt somit die Gesamtbreite b der LED-Anordnung mindestens
um einen Faktor 25. Dies wird auch dadurch begünstigt, dass der Abstand zweiter benachbarter
erster und zweiter LEDs deutlich kleiner ist als die Kantenlänge der LEDs.
[0024] Es hat sich herausgestellt, dass aufgrund der Wellenanordnung eine sehr gleichmäßige
Flächenausleuchtung der zu beleuchtenden Arbeitsfläche gelingt. Dennoch sind die mit
LEDs bestückten Platinen 10 und somit die Leuchte insgesamt sehr einfach herzustellen,
da die unterschiedlichen LEDs in sich nicht überschneiden Linien angeordnet sind,
so dass die Leiterbahnen der LEDs keinen kompliziertes Muster aufweisen müssen. In
den "Wellentälern" ist Platz für elektronische Bauteile wie insbesondere Linearregler
und Widerstände zur Versorgung der jeweils benachbarten ersten bzw. zweiten LEDs.
Diese Bauteile selbst sind in Figur 2 nicht dargestellt, geeignete Einbauplätze sind
jedoch durch die Pfeile in Figur 2 angedeutet.
[0025] Wie das Ausführungsbeispiel der Figur 4 zeigt, kann die Amplitude der beiden wellenförmigen
Linien auch größer sein, insbesondre dahingehend, dass die Gerade g die Nulllinie,
um die die beiden Linien schwingen, bildet. Jedoch ist auch hier die Gesamtlänge I
der LED-Anordnung deutlich größer als die maximale Breite, vorzugswiese ebenfalls
um wenigstens einen Faktor 25.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 5
- Leuchte
- 10
- Platine
- 11
- erste LED
- 12
- zweite LED
- 20
- Gehäuse
- 21
- erste Seitenwand
- 21a
- Innenseite der ersten Seitenwand
- 22
- zweite Seitenwand
- 22a
- Innenseite der zweiten Seitenwand
- 23
- Boden
- 25
- Diffusor
- H
- Hauptrichtung
- g
- Gerade
- b
- Breite
- l
- Länge
1. Leuchte (5) mit einer ersten Reihe erster LEDs (11), welche eine erste Linie bilden
und einer zweiten Reihe zweiter LEDs (12), welche eine zweite Linie bilden, wobei
sich beide Linien entlang einer gemeinsamen Hauptrichtung (H) erstrecken,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der beiden Linien wellenförmig ausgebildet ist.
2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Linien wellenförmig und vorzugsweise periodisch ausgebildet sind.
3. Leuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der beiden Linien zueinander konstant ist.
4. Leuchte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine sich in der Hauptrichtung (H) erstreckende Gerade (g) existiert, welche beide
Linien schneidet, wobei vorzugsweise einige erste und zweite LEDs (11, 12) von der
Geraden (g) geschnitten werden.
5. Leuchte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Großteil der ersten LEDs (11) auf einer ersten Seite der Gerade (g) befindet
und sich ein Großteil der zweiten LEDs (12) auf der zweiten Seite der Gerade (g) befindet.
6. Leuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich keine erste LED (11) vollständig auf der zweiten Seite befindet und sich keine
zweite LED (12) vollständig auf der ersten Seite befindet.
7. Leuchte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gerade (g) die Nulllinie beider wellenförmiger Linien bildet.
8. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der LEDs in der Hauptrichtung (H) eine Länge (l) und senkrecht zur
Hauptrichtung (H) eine Breite (b) definiert und die Länge (l) die Breite (b) um einen
Faktor von wenigstens 25 übersteigt.
9. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass erste und zweite LEDs (11, 12) jeweils auf einer Platine (10) angeordnet sind und
dass die Leuchte mehrere in der Hauptrichtung (H) hintereinander angeordnete, identisch
aufgebaute Platinen (10) aufweist, wobei sich das Wellenmuster der LEDs auf jeder
Platine vorzugsweise mehrmals wiederholt.
10. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass alle ersten LEDs (11) gleichartig sind, alle zweiten LEDs (12) gleichartig sind
und
dass erste LEDs (11) und zweite LEDs (12) unterschiedliche Emissionsspektren aufweisen
und/oder die ersten LEDs (11) getrennt von den zweiten LEDs (12) angesteuert werden
können.
11. Leuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die LEDs (11, 12) in einem zwei Seitenwände (21, 22) aufweisenden Gehäuse (20) angeordnet
sind, wobei die Innenseiten (21a, 22a) der Seitenwände (21, 22) vorzugsweise reflektierend
ausgeführt sind.
12. Leuchte nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse einen Diffusor trägt.
13. Mit LEDs (11, 12) bestückte Platine (10) zur Verwendung in einer Leuchte (5) nach
einem der vorangehenden Ansprüche.