Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kraftstoff-Hochdruckpumpe für ein Kraftstoff-Einspritzsystem
einer Brennkraftmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die
DE 10 2008 042 626 A1 offenbart eine Kraftstoff-Hochdruckpumpe mit einem Befestigungsflansch, der zwei
diametral entgegengesetzt angeordnete laschen- oder flügelartige Befestigungsabschnitte
aufweist, in denen jeweils ein Durchgangsloch zum Hindurchführen einer Befestigungsschraube
vorhanden ist. Auf diese Weise kann die Kraftstoff-Hochdruckpumpe an einem Motorblock
einer Brennkraftmaschine befestigt werden. Zur Vermeidung von Vibrationen wird am
Außenrand eines Befestigungsabschnitts durch einen Stanzvorgang Material verlagert,
wodurch eine erste Kontaktfläche zur Kontaktierung mit dem Motorblock auf einer ersten
Seite und eine zweite Kontaktfläche zur Kontaktierung mit einem Schraubenkopf auf
einer zweiten Seite des Befestigungsflansches bereitgestellt wird.
Offenbarung der Erfindung
[0003] Das der Erfindung zu Grunde liegende Problem wird durch eine Kraftstoff-Hochdruckpumpe
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind in Unteransprüchen angegeben.
[0004] Durch die Erfindung kann die Kraftstoff-Hochdruckpumpe auch an solchen Motorblöcken
befestigt werden, an denen nur eine kleine Oberfläche für die Befestigung des Befestigungsflansches
zur Verfügung steht. Bei solchen Motorblöcken steht nämlich oft nur eine vergleichsweise
geringe Aufstandsfläche für den Befestigungsflansch zur Verfügung. Durch die erfindungsgemäße
Maßnahme kann die erste Kontaktfläche, die für die Kontaktierung mit und die Abstützung
des Befestigungsflansches an dem Motorblock vorgesehen ist, näher als bisher an das
Durchgangsloch, welches zum Hindurchführen der Befestigungsschraube dient, herangerückt
werden. Dabei kann jedoch darauf geachtet werden, dass noch ein gewisser, geringer
Spalt zwischen dem Durchgangsloch und der ersten Kontaktfläche verbleibt, damit das
Durchgangsloch durch die Materialverlagerung nicht beschädigt wird und die Befestigungsschraube
nach dem Anziehen gerade bleibt.
[0005] Indem die erste Kontaktfläche nach radial einwärts näher als bisher an das Durchgangsloch
herangeführt werden kann, würde, ohne Gegenmaßnahmen, die auf der entgegengesetzten
zweiten Seite für die Lagerung und Abstützung des Schraubenkopfes erforderliche zweite
Kontaktfläche entsprechend kleiner werden. Damit dennoch auf der zweiten Seite des
Befestigungsflansches eine ausreichend große zweite Kontaktfläche für den Schraubenkopf
verbleibt, ist auf der ersten Seite der Unterbrechungs- oder Aussparungsabschnitt
vorgesehen, der auf der zweiten Seite zur Bildung eines zum Unterbrechungs- oder Aussparungsabschnitt
komplementären zusätzlichen Abschnittes der zweiten Kontaktfläche führt (es versteht
sich, dass hier und nachfolgend der Begriff "Schraubenkopf" auch eine eventuelle Unterlegscheibe
o.ä. beinhaltet).
[0006] Konkret wird eine Kraftstoff-Hochdruckpumpe mit einem Befestigungsflansch zur Befestigung
der Kraftstoff-Hochdruckpumpe an einem Motorblock einer Brennkraftmaschine vorgeschlagen.
Bei dem Befestigungsflansch handelt es sich üblicherweise um ein flaches, plattenartiges
Teil mit zwei diametral entgegengesetzt angeordneten flügelartigen Befestigungsabschnitten.
Der Befestigungsflansch hat mindestens ein Durchgangsloch (vorzugsweise zwei Durchgangslöcher,
nämlich eines in jedem Befestigungsabschnitt) zum Hindurchführen jeweils einer Befestigungsschraube.
In Einbaulage hat der insgesamt flache plattenartige Befestigungsflansch eine zum
Motorblock hin weisende erste Seite sowie eine in Einbaulage vom Motorblock weg weisende
zweite Seite.
[0007] Durch eine Materialverlagerung in einer Richtung senkrecht zu einer Ebene des Befestigungsflansches
wird auf der ersten Seite des Befestigungsflansches eine geringfügig abragende erste
Kontaktfläche gebildet, die zur definierten Kontaktierung mit und Abstützung an dem
Motorblock dient. Durch diese Materialverlagerung wird ferner auf der zweiten Seite
eine hierzu bereichsweise komplementäre zweite Kontaktfläche gebildet, die zur Kontaktierung
mit einem Schraubenkopf der Befestigungsschraube dient, so dass der Schraubenkopf
am Befestigungsflansch abgestützt wird.
[0008] Die erste Kontaktfläche ist in Umfangsrichtung um das Durchgangsloch herum gesehen
durch mindestens einen Unterbrechungs- oder Aussparungsabschnitt unterbrochen oder
ausgespart. In diesem Unterbrechungs- oder Aussparungsabschnitt hat also keine (dies
beinhaltet auch eine vergleichsweise nur geringe) Materialverlagerung stattgefunden.
Anders ausgedrückt: der Unterbrechungs- oder Aussparungsabschnitt ohne oder nur mit
geringer Materialverlagerung ist zumindest bereichsweise von einem Abschnitt umgeben,
in dem die besagte (stärkere) Materialverlagerung stattgefunden hat.
[0009] Der hier gemeinte mindestens eine Unterbrechungs- oder Aussparungsabschnitt ist,
vom Durchgangsloch ausgesehen, nicht in dem zu einem Gehäuse der Kraftstoff-Hochdruckpumpe
weisenden Bereich des Befestigungsflansches vorhanden, sondern in einem vom Durchgangsloch
aus gesehen äußeren, vom Gehäuse der Kraftstoff-Hochdruckpumpe eher fernliegenden
und sich in Umfangsrichtung gesehen maximal etwa über 270° um das Durchgangsloch herum
erstreckenden Sektor. Hierdurch wird auf der zweiten Seite ein zusätzlicher Abschnitt
der zweiten Kontaktfläche gebildet, an dem sich der Schraubenkopf der Befestigungsschraube
abstützen kann.
[0010] Bei einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass die erste Kontaktfläche mindestens
bereichsweise zu dem Durchgangsloch im Wesentlichen unmittelbar benachbart ist. Hierdurch
wird die Befestigung der Kraftstoff-Hochdruckpumpe auch an einem sehr kleinen Motorblock
ermöglicht. Hierbei bedeutet "im wesentlichen", dass gerade noch ein so großer Abstand
zwischen der ersten Kontaktfläche und dem Rand des Durchgangslochs verbleiben kann,
dass das Durchgangsloch bei der Materialverlagerung nicht verformt wird.
[0011] Bei einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass der zusätzliche Abschnitt der zweiten
Kontaktfläche mindestens bereichsweise zu dem Durchgangsloch unmittelbar benachbart
ist. Dies sorgt für eine zuverlässige Abstützung des Schraubenkopfes, insbesondere
auch dann, wenn der Schraubenkopf einen vergleichsweise kleinen Durchmesser aufweist.
[0012] Bei einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass die erste Kontaktfläche zum Durchgangsloch
hin einen ersten Randbereich und einen zweiten Randbereich aufweist, wobei der erste
Randbereich näher zum Durchgangsloch liegt als der zweite Randbereich. Dies ist also
jener Fall, der eher einem Aussparungsabschnitt als einem Unterbrechungsabschnitt
entspricht. Durch einen solchen Aussparungsabschnitt wird, vom Durchgangsloch aus
gesehen, ein entfernt liegender Bereich als erster Kontaktabschnitt zur Kontaktierung
zwischen Befestigungsflansch und Motorblock geschaffen, und dennoch bleibt unmittelbar
benachbart zum Durchgangsloch ein zweiter Kontaktabschnitt erhalten, an dem sich der
Schraubenkopf der Befestigungsschraube abstützen kann.
[0013] Bei einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass mindestens ein Unterbrechungs- oder
Aussparungsabschnitt auf einer Längsachse des Befestigungsflansches liegt. Dem liegt
die Überlegung zugrunde, dass der Befestigungsflansch üblicherweise eine längliche
Form hat, durch die eine Längsachse definiert wird, mit zwei flügel- oder laschenartig
abragenden Befestigungsabschnitten mit jeweils einem Durchgangsloch. Indem der Unterbrechungs-
oder Aussparungsabschnitt auf dieser Längsachse liegt, wird eine symmetrische Ausgestaltung
der ersten Kontaktfläche und der zweiten Kontaktfläche ermöglicht. Ein Verwinden des
Befestigungsflansches bei der Befestigung am Motorblock (also dem Anziehen der Befestigungsschrauben)
und eine hierdurch verursachte Schiefstellung der Kraftstoff-Hochdruckpumpe wird durch
diese Maßnahme vermieden.
[0014] Bei einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass die erste Kontaktfläche nach radial
außen vom Rand des Befestigungsflansches begrenzt wird. Dies bewirkt eine Maximierung
der ersten Kontaktfläche, da die erste Kontaktfläche bis ganz an den äußeren Rand
des Befestigungsflansches reicht.
[0015] Bei einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass die Materialverlagerung mindestens
auch durch einen Stanzvorgang herbeigeführt ist. Ein solcher Stanzvorgang ist mit
hoher Präzision und zu geringen Kosten durchführbar.
[0016] Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte
Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung einer Kraftstoff-Hochdruckpumpe mit einer ersten
Ausführungsform eines Befestigungsflansches;
- Figur 2
- eine perspektivische Darstellung von seitlich unten des Befestigungsflansches von
Figur 1;
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung von seitlich oben des Befestigungsflansches von Figur
1; und
- Figur 4
- eine perspektivische Darstellung von seitlich unten einer zweiten Ausführungsform
eines Befestigungsflansches.
[0017] Funktionsäquivalente Elemente und Bereiche tragen nachfolgend in unterschiedlichen
Ausführungsformen die gleichen Bezugszeichen.
[0018] Eine Kraftstoff-Hochdruckpumpe trägt in Figur 1 insgesamt das Bezugszeichen 10. Sie
umfasst ein im Querschnitt mehreckiges und insgesamt in etwa rotationssymmetrisches
Pumpengehäuse 12. Bei der Kraftstoff-Hochdruckpumpe 10 handelt es sich um eine sogenannte
"Steckpumpe". Sie wird mit einem in Figur 1 unteren Bereich 14 in eine Öffnung in
einen Zylinderkopf eines Motorblocks einer Brennkraftmaschine (nicht dargestellt)
eingesteckt. Der untere Bereich 14 umfasst unter anderem einen Kolben 16 und eine
Kolbenfeder 18. Im Betrieb der Brennkraftmaschine wird der Kolben 16 durch einen Exzenterabschnitt
einer Exzenterwelle oder einen Nockenabschnitt einer Nockenwelle in eine Hin- und
Herbewegung versetzt. Zur Befestigung der Kraftstoff-Hochdruckpumpe 10 am Motorblock
der Brennkraftmaschine dient ein Befestigungsflansch 20, auf den weiter unten noch
stärker in Detail eingegangen werden wird.
[0019] Die Kraftstoff-Hochdruckpumpe 10 umfasst einen Einlass 22 und einen Auslass 24. Im
Betrieb ist der Einlass 22 mit einer Kraftstoffleitung (nicht dargestellt) verbunden,
über die die Kraftstoff-Hochdruckpumpe 10 vorverdichteten Kraftstoff erhält. Der Auslass
24 der Kraftstoff-Hochdruckpumpe 10 ist mit einem Hochdruck-Kraftstoffspeicher (nicht
dargestellt) verbunden, der üblicherweise auch als "Rail" bezeichnet wird. An diesen
sind wiederum mehrere Injektoren angeschlossen, die den Kraftstoff direkt in Brennräume
der Brennkraftmaschine einspritzen. Als Kraftstoff kommt sowohl Benzin als auch Diesel
infrage.
[0020] Der Befestigungsflansch 20 ist stärker im Detail in den Figuren 2 und 3 gezeichnet.
In der Draufsicht hat der Befestigungsflansch 20 eine insgesamt oval erscheinende
Form einer länglichen Raute mit abgerundeten Ecken und mit einer Längsachse 26. Auf
diese Weise wird ein mittlerer Bereich 28 definiert, von dem aus sich zwei diametral
entgegengesetzt angeordnete und voneinander abragende flügelartige Befestigungsabschnitte
30a und 30b erstrecken. Der mittlere Bereich 28 wird von einer zentrischen Befestigungsöffnung
32 durchsetzt, die stufenartig ausgebildet ist. In diese Befestigungsöffnung 32 ist
das Pumpengehäuse 12 eingeführt. Ein Kontaktbereich zwischen der Befestigungsöffnung
32 und dem Pumpengehäuse 12 ist verschweißt, wodurch der Befestigungsflansch 20 starr
und einstückig mit dem Pumpengehäuse 12 verbunden ist.
[0021] Jeder Befestigungsabschnitt 30a und 30b weist ein auf der Längsachse 26 liegendes
Durchgangsloch 34a und 34b auf. Die Befestigungsabschnitte 30a und 30b sind identisch
und zueinander symmetrisch aufgebaut und ausgestaltet. Der Einfachheit halber wird
nachfolgend nur noch auf den Befestigungsabschnitt 30a eingegangen.
[0022] Der Befestigungsflansch 20 ist als insgesamt flaches und insgesamt im wesentlichen
ebenes plattenartiges Teil ausgebildet, welches eine Dicke D aufweist. Die Figur 2
zeigt den Befestigungsflansch von jener Seite her, die in Einbaulage zum Motorblock
hin weist. Diese Seite wird als "erste Seite" bezeichnet, sie trägt das Bezugszeichen
36. Die Figur 3 zeigt den Befestigungsflansch 20 von jener Seite her, die in Einbaulage
vom Motorblock abgewandt ist. Diese Seite wird als "zweite Seite" bezeichnet, sie
trägt das Bezugszeichen 38.
[0023] Der Befestigungsabschnitt 30a des Befestigungsflansches 20 weist auf der ersten Seite
36 eine durch eine Materialverlagerung, beispielsweise einen Stanzvorgang oder einen
Prägevorgang, gebildete erste Kontaktfläche 40 zur Kontaktierung mit dem Motorblock
auf. Auf der zweiten Seite 38 weist der der Befestigungsabschnitt 30a des Befestigungsflansches
20 eine zu der ersten Kontaktfläche 40 komplementäre und ebenfalls durch die Materialverlagerung
gebildete zweite Kontaktfläche 42 auf, die zur Kontaktierung mit einem Schraubenkopf
44 (bzw. einer zugehörigen Unterlegscheibe) einer Befestigungsschraube 46 dient.
[0024] Man erkennt aus Figur 2, dass die erste Kontaktfläche 40 in Umfangsrichtung um das
Durchgangsloch 34a herum gesehen durch mindestens einen Unterbrechungsabschnitt 48
unterbrochen ist, in dem keine oder zumindest eine wesentliche Materialverlagerung
stattgefunden hat. Hierdurch wird, wie aus Figur 3 ersichtlich ist, auf der zweiten
Seite 38 ein zusätzlicher Abschnitt 50 der zweiten Kontaktfläche 42 gebildet, an der
sich der Schraubenkopf 44 der Befestigungsschraube 46 abstützen kann. Durch den Unterbrechungsabschnitt
48 wird also die erste Kontaktfläche 40, in Umfangsrichtung um das Durchgangsloch
34a gesehen, in zwei ringabschnittsförmige Segmente oder Sektoren 40a und 40b unterteilt.
[0025] Man erkennt aus den Figuren 2 und 3 auch, dass der Unterbrechungsabschnitt 48, vom
Durchgangsloch 34a aus gesehen, nicht in einem zu dem Pumpengehäuse 12 der Kraftstoff-Hochdruckpumpe
10 weisenden Bereich 52 des Befestigungsflansches 20 vorhanden ist, sondern in einem
vom Durchgangsloch 34a aus gesehen äußeren, von der Befestigungsöffnung 32 und vom
Pumpengehäuse 12 der Kraftstoff-Hochdruckpumpe 10 eher fernliegenden und sich in Umfangsrichtung
gesehen etwa über 220° (maximal ungefähr 270°) um das Durchgangsloch 34a herum erstreckenden
Sektor. Aus den Figuren 2 und 3 ist auch ersichtlich, dass die erste Kontaktfläche
40 nach radial außen vom Rand (ohne Bezugszeichen) des Befestigungsflansches 20 begrenzt
wird.
[0026] Aus Figur 2 ist ferner ersichtlich, dass die erste Kontaktfläche 40 zu dem Durchgangsloch
34a insoweit im Wesentlichen unmittelbar benachbart ist, als lediglich ein sehr geringer
und direkt an das Durchgangsloch 34a angrenzender Bereich nicht von der Materialverlagerung
betroffen ist. Dies ist sinnvoll, um das Durchgangsloch 34a durch die Materialverlagerung
nicht zu verformen. Aus Figur 3 wiederum ist ersichtlich, dass der zusätzliche Abschnitt
50 der zweiten Kontaktfläche 42 zu dem Durchgangsloch 34a unmittelbar benachbart ist,
also direkt an dieses heranreicht. Auf diese Weise wird der Schraubenkopf 44 der Befestigungsschraube
46 bestmöglich gestützt.
[0027] In Figur 4 ist eine abgewandelte Ausführungsform eines Befestigungsflansches 20 gezeigt.
Diese unterscheidet sich von jener der Figuren 1-3 dadurch, dass anstelle eines Unterbrechungsabschnitts
lediglich ein Aussparungsabschnitt 54 vorgesehen ist, durch den erste Kontaktfläche
40 nicht in zwei voneinander getrennte Segmente oder Sektoren 40a und 40b unterteilt
wird. Vielmehr bleiben die beiden Sektoren 40a und 40b durch einen radial äußeren
Steg 56 miteinander verbunden. Die erste Kontaktfläche 40 hat zum Durchgangsloch 34a
hin also einen ersten Randbereich 58 und einen zweiten Randbereich 60, wobei der erste
Randbereich 58 näher zum Durchgangsloch 34a liegt als der zweite Randbereich 60. Hierdurch
wird die erste Kontaktfläche 40 nochmals vergrößert, und dennoch steht für den Schraubenkopf
44 der Befestigungsschraube 46 eine ausreichend große zweite Kontaktfläche 42 zur
Verfügung.
1. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10), mit einem Befestigungsflansch (20) zur Befestigung
der Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) an einem Motorblock einer Brennkraftmaschine mit
mindestens einem Durchgangsloch (34) zum Hindurchführen einer Befestigungsschraube
(46) und mit einer in Einbaulage zum Motorblock hin weisenden ersten Seite (36) und
einer in Einbaulage vom Motorblock weg weisenden zweiten Seite (38), wobei der Befestigungsflansch
(20) auf der ersten Seite (36) eine durch eine Materialverlagerung gebildete erste
Kontaktfläche (40) zur Kontaktierung mit dem Motorblock und auf der zweiten Seite
(38) eine hierzu bereichsweise komplementäre zweite Kontaktfläche (42) zur Kontaktierung
mit einem Schraubenkopf (44) der Befestigungsschraube (46) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kontaktfläche (40) in Umfangsrichtung um das Durchgangsloch (34) herum
gesehen durch mindestens einen Unterbrechungs- oder Aussparungsabschnitt (48, 54)
unterbrochen oder ausgespart ist, in dem keine Materialverlagerung stattgefunden hat,
wodurch auf der zweiten Seite (38) ein zusätzlicher Abschnitt (50) der zweiten Kontaktfläche
(42) gebildet ist.
2. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kontaktfläche (40) mindestens bereichsweise zu dem Durchgangsloch (34)
im Wesentlichen unmittelbar benachbart ist.
3. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Abschnitt (50) der zweiten Kontaktfläche (42) mindestens bereichsweise
zu dem Durchgangsloch (34) unmittelbar benachbart ist.
4. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kontaktfläche (40) zum Durchgangsloch (34) hin einen ersten Randbereich
(58) und einen zweiten Randbereich (60) aufweist, wobei der erste Randbereich (58)
näher zum Durchgangsloch (34) liegt als der zweite Randbereich (60).
5. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Unterbrechungs- oder Aussparungsabschnitt (48, 54) auf einer Längsachse
(26) des Befestigungsflansches (20) liegt.
6. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kontaktfläche (40) nach radial außen vom Rand des Befestigungsflansches
(20) begrenzt wird.
7. Kraftstoff-Hochdruckpumpe (10) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Materialverlagerung mindestens auch durch einen Stanzvorgang herbeigeführt ist.