[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schallwandlereinheit, insbesondere für einen
In-Ohr-Kopfhörer, zum Erzeugen und/oder Erfassen von Schallwellen im hörbaren Wellenlängenbereich
und/oder im Ultraschallbereich mit einer Leiterplatte und zumindest einem darauf angeordneten
MEMS-Schallwandler, wobei zumindest ein Anschlusselement des Trägerelements mit zumindest
einem Kontaktelement des MEMS-Schallwandlers elektrisch leitend verbunden ist.
[0002] Aus der
DE 10 2014 016 753 A1 ist eine Schallwandlereinheit bekannt, welcher in einer Leitplatte angeordnet ist.
Nachteilig daran ist es, dass eine Herstellung einer derartigen Schallwandlereinheit
aufwändig ist.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Schallwandlereinheit zu schaffen,
deren Herstellungsverfahren vereinfacht wird.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Schallwandlereinheit, deren Herstellungsverfahren
und ein mobiles Gerät mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche.
[0005] Vorgeschlagen wird eine Schallwandlereinheit zum Erzeugen und/oder Erfassen von Schallwellen
im hörbaren Wellenlängenbereich und/oder im Ultraschallbereich. Die Schallwandlereinheit
kann somit als Lautsprecher und/oder als Mikrofon betrieben werden. Im Ultraschallbereich
können die Schallwellen beispielsweise als Abstands- oder Näherungssensor verwendet
werden. Die Schallwandlereinheit kann ferner beispielsweise für In-Ohr-Kopfhörer verwendet
werden, welche zumindest teilweise in einen Gehörgang angeordnet werden. Die Schallwandlereinheit
kann aber auch für andere Schallerzeugungseinheiten verwendet werden, wie beispielsweise
für Smartphones, Radios, Fernseher, PCs, usw.
[0006] Die Schallwandlereinheit umfasst eine Leiterplatte und zumindest einen darauf angeordneten
MEMS-Schallwandler. Die Leiterplatte kann elektrische Leitungen bzw. Leiterbahnen
aufweisen, um elektrische Spannungen, elektrische Ströme und/oder elektrische Signale
zu führen. Der MEMS-Schallwandler dient ferner zum Erzeugen und/oder Erfassen von
Schallwellen im hörbaren Wellenlängenbereich und/oder im Ultraschallbereich. Die Leiterplatte
ist dabei ein Träger für den MEMS-Schallwandler.
[0007] Ferner weist die Leiterplatte zumindest ein Anschlusselement und der MEMS-Schallwandler
zumindest ein Kontaktelement auf. Weiterhin ist das zumindest eine Anschlusselement
mit dem zumindest einem Kontaktelement elektrisch leitend verbunden. Dabei ist jeweils
ein Anschlusselement mit einem Kontaktelement verbunden, wenn von beiden mehrere vorhanden
sind.
[0008] Erfindungsgemäß ist der MEMS-Schallwandler als oberflächenmontierbares Bauteil ausgebildet,
welches mittels Oberflächenmontage mit der Leiterplatte verbunden ist. Da der MEMS-Schallwandler
als oberflächenmontierbares Bauteil ausgebildet ist, kann dieser mittels Oberflächenmontage
auf der Leiterplatte angeordnet werden. Dies ist ein Montageverfahren, welches gut
automatisiert werden kann. Das Herstellen der Schallwandlereinheit wird dadurch vereinfacht
und beschleunigt.
[0009] Vorteilhaft ist es, wenn das Anschlusselement und das Kontaktelement mittels einer
stoffschlüssigen Verbindung miteinander elektrisch verbunden sind. Dabei kann das
Anschlusselement und das Kontaktelement auch miteinander verlötet sein, so dass eine
Lötverbindung ausgebildet ist. Dadurch wird eine stabile, elektrisch leitende Verbindung
ausgebildet. Ferner kann die stoffschlüssige Verbindung den MEMS-Schallwandler selbstständig
bzw. allein auf der Leiterplatte halten.
[0010] Von Vorteil ist es, wenn der MEMS-Schallwandler eine Membraneinheit aufweist, welche
mit einem Wandlerelement des MEMS-Schallwandlers gekoppelt ist. Mit Hilfe des Wandlerelements,
welches beispielsweise einen Piezoaktor und/oder eine piezoelektrische Schicht umfassen
kann, können Auslenkungen erzeugt und/oder erfasst werden. Diese Auslenkungen werden
durch die Kopplung, beispielsweise durch ein Koppelelement, auf die Membraneinheit
übertragen werden. Die Membraneinheit erzeugt daraufhin Schall. Die Membraneinheit
kann aber auch Schallwellen in Auslenkungen umwandeln, welche auf das Wandlerelement
übertragen werden. Das Wandlerelement kann dabei aus einem elektrischen Signal die
Auslenkungen erzeugen und/oder aus Auslenkungen die elektrischen Signale.
[0011] Vorteilhafterweise ist die Membraneinheit oder eine Membran der Membraneinheit aus
einem hitzebeständigen Membranmaterial ausgebildet. Als hitzebeständiges Membranmaterial
können beispielsweise Polyimide, Polyamide oder Silikone verwendet werden. Wenn der
MEMS-Schallwandler auf die Leiterplatte gelötet wird, kann sich der MEMS-Schallwandler
und somit auch die Membran bzw. die Membraneinheit bis auf oder sogar mehr als 300°C
erwärmen. Mit Hilfe des hitzebeständigen Membranmaterials kann eine Beschädigung verhindert
werden.
[0012] Von Vorteil ist es, wenn der MEMS-Schallwandler einen Wandlerträger umfasst, wobei
der MEMS-Schallwandler mittels dem Wandlerträger auf der Leiterplatte angeordnet ist.
Der Wandlerträger kann ein Trägersubstrat sein. An dem Wandlerträger kann ferner das
Wandlerelement, insbesondere der Piezoaktor und/oder die piezoelektrische Schicht,
angeordnet sein. Zusätzlich oder alternativ kann an dem Wandlerträger die Membraneinheit
angeordnet sein.
[0013] Zusätzlich oder alternativ ist es vorteilhaft, wenn der Wandlerträger einen ersten
Durchgangskanal aufweist. Durch den ersten Durchgangskanal kann ein Druck ausgeglichen
werden, der dadurch entsteht, wenn sich die Membraneinheit bewegt bzw. wenn diese
ausgelenkt wird.
[0014] Von Vorteil ist es, wenn das zumindest eine Kontaktelement als Kontaktfläche ausgebildet
ist. Dadurch kann der MEMS-Schallwandler einfacher konstruiert werden.
[0015] Zusätzlich oder alternativ ist es von Vorteil, wenn das zumindest eine Kontaktelement
am Wandlerträger angeordnet. Dadurch wird auf weitere Bauteile verzichtet, so dass
der MEMS-Schallwandler bzw. die Schallwandlereinheit kompakt aufgebaut ist. Beispielsweise
kann der Wandlerträger die zumindest eine Kontaktfläche aufweisen, welche vorzugsweise
an einer Außen- bzw. Umfangsseite des Wandlerträgers angeordnet sind.
[0016] Zusätzlich oder alternativ ist es von Vorteil, wenn der Wandlerträger elektrische
Leitungen für das Wandlerelement aufweist. Mit Hilfe dieser elektrischen Leitungen
können die elektrischen Signale zum Wandlerelement geführt oder von diesem weg geführt
werden. Die elektrischen Leitungen können dabei an einer Außenfläche und/oder in einem
Inneren des Wandlerträgers verlaufen.
[0017] Vorteilhaft ist es, wenn die Leiterplatte einen zweiten Durchgangskanal aufweist.
Dieser zweite Durchgangskanal kann zum ersten Durchgangskanal des MEMS-Schallwandlers
koaxial und/oder deckungsgleich sein. Der Druck, der beim Auslenken der Membraneinheit
ausgebildet wird, kann somit durch den ersten und zweiten Durchgangskanal ausgeglichen
werden. Der erste und zweite Durchgangskanal bilden zusammen einen Ausgleichskanal.
Der erste und zweite Durchgangskanal bilden ferner zusammen eine Verbindung zu einem
Hintervolumen der Schallwandlereinheit, wobei mit Hilfe des Hintervolumens die akustischen
Eigenschaften der Schallwandlereinheit bestimmt werden.
[0018] Von Vorteil ist es, wenn die Leiterplatte eine dem MEMS-Schallwandler zugewandte
Bauteilseite aufweist, auf welche der MEMS-Schallwandler in einem Kontaktbereich aufgesetzt
ist, so dass die Kontaktelemente mit den Anschlusselementen kontaktieren. Die Leiterplatte
kann bereits die Kontaktbereiche aufweisen, so dass eine Herstellung der Schallwandlereinheit
in großen Stückzahlen sehr einfach ist. Der Kontaktbereich weist dabei die Kontaktelemente
auf.
[0019] Vorteilhaft ist es, wenn die Schallwandlereinheit eine Platine aufweist, auf der
die Leiterplatte mit dem MEMS-Schallwandler angeordnet ist. Die Platine kann dabei
größer ausgebildet sein als die Leiterplatte. Die Einheit aus Leiterplatte und MEMS-Schallwandler
ist auf der Platine angeordnet. Die Platine umfasst ferner weitere elektrische Komponenten,
welche für den Betrieb der Schallwandlereinheit benötigt werden. So kann die Platine
beispielsweise eine Steuereinheit, eine, insbesondere kabellose, Schnittstelle, eine
Energieeinheit, eine Speichereinheit, Sensoren und/oder eine Energieschnittstelle
umfassen.
[0020] Die Platine kann, wie auch die Leiterplatte, Leiterbahnen aufweisen.
[0021] Dabei kann vorteilhafterweise die Leiterplatte mittels Abstandshalter auf der Platine
angeordnet sein. Dabei kann auch ein einziger Abstandhalter genügen. Der zumindest
eine Abstandhalter ist somit zwischen der Platine und der Leiterplatte angeordnet.
[0022] Von Vorteil ist es, wenn zwischen der Leiterplatte und der Platine zumindest eine
elektrische Steckerverbindung angeordnet ist, so dass elektrische Signale zum MEMS-Schallwandler
geführt und/oder von diesem weg geführt werden können.
[0023] Zusätzlich oder alternativ kann auch zumindest ein Abstandshalter die Leiterplatte
und Platine zum Austausch von elektrischen Signalen elektrisch verbinden. Die oder
der Abstandshalter können elektrisch leitfähig sein. Zusätzlich oder alternativ kann
auch in zumindest einem Abstandshalter Leiterbahnen angeordnet sein, so dass durch
einen Abstandshalter mehrere Leiter geführt werden.
[0024] Vorteilhaft ist es, wenn die Schallwandlereinheit ein Wandlergehäuse aufweist, in
dem zumindest der MEMS-Schallwandler und/oder die Leiterplatte angeordnet sind. Mit
Hilfe des Wandlergehäuses kann zumindest der MEMS-Schallwandler vor Schmutz und Beschädigung
geschützt werden.
[0025] Von Vorteil ist es, wenn das Wandlergehäuse einen ersten Koppelbereich zum Ankoppeln
eines Ohrelements an das Wandlergehäuse aufweist. Das Ohrelement kann dabei aus einem
flexiblen Material, beispielsweise Gummi, sein. Das Ohrelement kann dafür vorgesehen
sein, dass dieses in einen Gehörgang zumindest teilweise geschoben wird, wenn die
Schallwandlereinheit für einen In-Ohr-Kopfhörer verwendet wird. Das Ohrelement oder
auch Ohrstöpsel kann sich dem Gehörgang anpassen.
[0026] Zusätzlich oder alternativ ist es von Vorteil, wenn das Wandlergehäuse einen zweiten
Koppelbereich zum Ankoppeln einer Kopfhörereinheit an das Wandlergehäuse aufweist.
Die Kopfhörereinheit kann beispielsweise eine Batterie oder einen Akkumulator aufweisen.
[0027] Vorteilhaft ist es, wenn das Wandlergehäuse eine Austrittsöffnung für Schallwellen
aufweist. Wird das Wandlergehäuse bzw. die Schallwandlereinheit für einen In-Ohr-Kopfhörer
verwendet, ist die Austrittsöffnung in Richtung des Gehörgangs bzw. des Trommelfells
gerichtet. Die Schallwellen werden somit direkt zum Ohr geführt.
[0028] Um die akustischen Eigenschaften der Schallwandereinheit anzupassen, ist es von Vorteil,
wenn das Wandlergehäuse ein Vordervolumen aufweist, welches zwischen der Austrittsöffnung
und dem MEMS-Schallwandler angeordnet ist.
[0029] Von Vorteil ist es, wenn das Wandlergehäuse einen Staubschutz und/oder einen Feuchtigkeitsschutz
aufweist. Dabei kann der Staubschutz im Bereich der Austrittsöffnung und/oder der
Feuchtigkeitsschutz im Bereich zwischen Vordervolumen und MEMS-Schallwandler angeordnet
sein. Damit kann das Eindringen von Staub- und/oder Feuchtigkeit verhindert werden.
[0030] Ferner kann der Staub- und/oder Feuchtigkeitsschutz mit dem Wandlergehäuse verklebt
sein.
[0031] Vorteilhaft ist es, wenn die Schallwandlereinheit zumindest einen zweiten MEMS-Schallwandler
aufweist, wobei einer der beiden MEMS-Schallwandler als Lautsprecher und der andere
MEMS-Schallwandler als Mikrofon betreibbar ist. Dadurch können Schallwellen erzeugt
und, insbesondere gleichzeitig, erfasst werden.
[0032] Von Vorteil ist es, wenn beide MEMS-Schallwandler nebeneinander auf der Leiterplatte
angeordnet sind. Dadurch können die beiden MEMS-Schallwandler platzsparend angeordnet
werden.
[0033] Alternativ kann einer der beiden MEMS-Schallwandler auf dem anderen MEMS-Schallwandler
angeordnet sein. Beispielsweise ist der MEMS-Schallwandler, der als Mikrofon betrieben
wird, auf dem MEMS-Schallwandler angeordnet, der als Lautsprecher betrieben wird.
[0034] Vorteilhaft ist es, wenn die Leiterplatte eine Druckausgleichsöffnung aufweist. Die
Druckausgleichsöffnung kann dabei neben dem zumindest einem MEMS-Schallwandler angeordnet
sein. Mit Hilfe der Druckausgleichsöffnung wird ferner das Vorder- und das Hintervolumen
miteinander verbunden. Ein Druck zwischen Vorder- und Hintervolumen wird dadurch ausgeglichen.
[0035] Von Vorteil ist es, wenn um die Druckausgleichsöffnung eine Dammanordnung angeordnet
ist. Infolgedessen kann verhindert werden, dass Klebstoff, welcher beispielsweise
zum Ankleben der Leiterplatte an dem Wandlergehäuse verwendet wird, in die Druckausgleichsöffnung
gelangen kann und diese dadurch verschließt.
[0036] Vorgeschlagen wird des Weiteren ein Verfahren zum Herstellen einer Schallwandlereinheit,
insbesondere für einen In-Ohr-Kopfhörer, zum Erzeugen und/oder Erfassen von Schallwellen
im hörbaren Wellenlängenbereich und/oder im Ultraschallbereich.
[0037] Dabei kann die Schallwandlereinheit gemäß zumindest einem Merkmal der vorangegangenen
und/oder nachfolgenden Beschreibung ausgebildet werden.
[0038] Beim Verfahren wird auf eine Leiterplatte zumindest ein MEMS-Schallwandler angeordnet.
[0039] Weiterhin wird beim Verfahren zumindest ein Anschlusselement des MEMS-Schallwandlers
mit zumindest einem Kontaktelement der Leiterplatte elektrisch verbunden. Dadurch
wird eine elektrische Verbindung zwischen Leiterplatte und MEMS-Schallwandler ausgebildet.
[0040] Erfindungsgemäß ist der zumindest eine MEMS-Schallwandler ein oberflächenmontierbares
Bauteil, welches mittels Oberflächenmontage mit der Leiterplatte verbunden wird. Mittels
der Oberflächenmontage kann der MEMS-Schallwandler automatisiert auf die Leiterplatte
gesetzt werden. Das elektrische Verbinden der Leiterplatte mit dem MEMS-Schallwandler
kann dabei ebenfalls automatisiert durchgeführt werden. Infolgedessen kann das Herstellungsverfahren
vereinfacht werden.
[0041] Vorgeschlagen wird außerdem eine Schallerzeugungseinheit mit einer Schallwandlereinheit
zum Erzeugen und/oder Erfassen von Schallwellen im hörbaren Wellenlängenbereich und/oder
im Ultraschallbereich. Die Schalleinheit kann beispielsweise ein In-Ohr-Kopfhörer,
ein Smartphone, ein Telefon und/oder eine Musikanlage sein. Die Schallerzeugungseinheit
kann auch ein anderes mobiles Gerät sein.
[0042] Erfindungsgemäß ist die Schallwandlereinheit gemäß zumindest einem Merkmal der vorangegangenen
und/oder nachfolgenden Beschreibung ausgebildet. Zusätzlich oder alternativ kann die
Schallwandlereinheit gemäß zumindest einem Merkmal der vorangegangenen und/oder nachfolgenden
Beschreibung ausgebildet werden.
[0043] Außerdem ist es von Vorteil, wenn die Schallerzeugungseinheit ein Ohrelement aufweist,
welches in einem ersten Koppelbereich der Schallwandlereinheit angeordnet ist. Das
Ohrelement ist beispielsweise ein Ohrstöpsel. Das Ohrelement ist flexibel ausgebildet,
beispielsweise ist es auch Gummi, so dass es sich einem Gehörgang anpassen kann, wenn
es in diesen eingeführt ist. Die Schallerzeugungseinheit ist in diesem Fall ein In-Ohr-Kopfhörer.
[0044] Zusätzlich oder alternativ weist die Schallerzeugungseinheit eine Kopfhörereinheit
auf, welche in einem zweiten Koppelbereich der Schallwandlereinheit angeordnet ist.
Die Kopfhörereinheit kann beispielsweise eine Batterie und/oder einen Akkumulator
aufweisen. Die Schallerzeugungseinheit ist hier ebenfalls ein In-Ohr-Kopfhörer.
[0045] Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische, schematische Ansicht einer Schallwandlereinheit mit einer Leiterplatte
und einem MEMS-Schallwandler,
- Figur 2
- eine perspektivische, schematische Ansicht einer Schallwandlereinheit mit einer Leiterplatte
und einem MEMS-Schallwandler auf einer Platine,
- Figur 3a
- eine seitliche Schnittansicht einer Schallwandlereinheit mit Wandlergehäuse,
- Figur 3b
- eine perspektivische Schnittansicht der Figur 3a,
- Figur 4
- eine seitliche Schnittansicht einer Schallwandlereinheit mit einer Druckausgleichsöffnung,
- Figur 5
- eine seitliche Schnittansicht des MEMS-Schallwandlers mit einem Ausschnitt der Leiterplatte,
- Figur 6a, b
- zwei seitliche Schnittansichten einer Schallwandlereinheit mit jeweils einem zweiten
MEMS-Schallwandler und
- Figur 7
- eine seitliche Schnittansicht eines In-Ohr-Kopfhörers.
[0046] Figur 1 zeigt eine perspektivische, schematische Ansicht einer Schallwandlereinheit
1 mit einer Leiterplatte 2 und einem MEMS-Schallwandler 3. Mit Hilfe des MEMS-Schallwandlers
3 können Schallwellen erzeugt und/oder erfasst werden. Wenn die Schallwellen erzeugt
werden, wird der MEMS-Schallwandler 3 bzw. die Schallwandlereinheit 1 als Lautsprecher
betrieben. Zusätzlich oder alternativ kann der MEMS-Schallwandler 3 bzw. die Schallwandlereinheit
1 auch als Mikrofon betrieben werden, so dass die Schallwellen erfasst werden.
[0047] Die Schallwandlereinheit 1 kann ferner für eine Schallerzeugungseinheit 41 verwendet
werden, welche in Figur 7 beispielshaft als In-Ohr-Kopfhörer 41 ausgebildet ist.
[0048] Die Leiterplatte 2 weist ferner im vorliegenden Ausführungsbeispiel zumindest ein
Anschlusselement 4 auf. In der hier gezeigten Figur 1 ist der Übersichtlichkeit halber
lediglich ein Anschlusselement 4 mit einem Bezugszeichen versehen, obwohl die Leiterplatte
2 hier mehrere Anschlusselemente 4 aufweist. Das Anschlusselement 4 kann, wie hier
gezeigt ist, als Anschlussfläche ausgebildet sein. Das Anschlusselement 4, insbesondere
die Anschlussfläche, ist auf und/oder an einer Bauteilseite 7 angeordnet. Die Leiterplatte
2 weist ferner eine zur Bauteilseite 7 gegenüberliegende Unterseite 8 auf.
[0049] Der MEMS-Schallwandler 3 weist des Weiteren zumindest ein Kontaktelement 5 auf, welches
hier als Kontaktfuß ausgebildet ist. Es ist der Übersichtlichkeit halber wieder lediglich
ein Kontaktelement 5 mit einem Bezugszeichen versehen, obwohl der MEMS-Schallwandler
3 mehrere Kontaktelemente 5 aufweist. Die Kontaktelemente 5 sind dabei derart angeordnet,
dass jeweils ein Kontaktelement 5 auf einem Anschlusselement 4 liegt, wenn der MEMS-Schallwandler
3 auf der Bauteilseite 7 angeordnet ist. Erfindungsgemäß ist der MEMS-Schallwandler
3 als ein oberflächenmontierbares Bauteil ausgebildet, welches mittels Oberflächenmontage
mit der Leiterplatte 2 verbunden ist. Infolgedessen ist jedem Kontaktelement 5 ein
Anschlusselement 4 zugeordnet, so dass diese beiden eine elektrische Verbindung ausbilden
können.
[0050] Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein Kontaktelement 5 mittels einer
Lötverbindung 6 mit dem zugeordneten Anschlusselement 4 verbunden, so dass die elektrische
Verbindung ausgebildet ist. Auch hierzu ist der Übersichtlichkeit halber die Lötverbindung
6 lediglich zwischen einem Kontaktelement 5 und einem Anschlusselement 4 gezeigt.
Natürlich kann zwischen allen Kontaktelementen 5 und dem jeweiligen zugeordneten Anschlusselement
4 eine Lötverbindung 6 bestehen. Anstelle der Lötverbindung 6 kann auch eine andere
stoffschlüssige Verbindung zwischen dem Anschlusselement 4 und dem Kontaktelement
5 ausgebildet werden. Die Verbindung ist dabei eine elektrische Verbindung.
[0051] Mit Hilfe der Oberflächenmontage kann der MEMS-Schallwandler 3 automatisiert und
schnell mit der Leiterplatte 2 verbunden werden.
[0052] Die Leiterplatte 2 weist ferner eine Vielzahl an Leiterbahnen 9 auf, wobei wieder
der Übersichtlichkeit halber lediglich eine Leiterbahn 9 mit einem Bezugszeichen versehen
ist. Die Leiterbahnen 9 sind mit den Anschlusselementen 4 elektrisch verbunden. Die
Leiterbahnen 9 sind ferner lediglich schematisch gezeigt. Die Leiterbahnen 9 können
zusammenlaufen und/oder parallel verlaufen. Ferner können die Leiterbahnen 9 durch
die Leiterplatte 2 auf die Unterseite 8 verlaufen.
[0053] Die Leiterplatte 2 weist ferner einen Kontaktbereich 48 auf, in welchem der MEMS-Schallwandler
3 angeordnet ist bzw. werden kann. Im Kontaktbereich sind vorzugsweise die Anschlusselemente
4 angeordnet.
[0054] Figur 2 zeigt eine perspektivische, schematische Ansicht einer Schallwandlereinheit
1 mit einer Leiterplatte 2 und einem MEMS-Schallwandler 3 auf einer Platine 10.
[0055] Ferner werden der Einfachheit halber Merkmale und deren Wirkung, die bereits in den
vorangegangenen Figuren beschrieben sind, nicht nochmals erklärt. Ferner weisen im
Vergleich zu den vorangegangenen und/oder nachfolgenden Figuren gleiche Merkmale oder
zumindest ähnlich wirkende Merkmale gleiche Bezugszeichen auf. So können beispielsweise
Merkmale der Übersichtlichkeit halber auch erst in den folgenden Figuren beschrieben
sein.
[0056] Die Leiterplatte 2 und der darauf angeordnete MEMS-Schallwandler 3 ist hier auf der
Platine 10 angeordnet. Die Platine 10 ist dabei größer als die Leiterplatte 2. Auf
der Platine 10 können somit weitere Bauteile angeordnet werden, welche für den Betrieb
der Schallwandlereinheit 1 benötigt werden. Die Platin 10 ist auch eine Hauptplatine.
[0057] Die Leiterplatte 2 ist gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel mittels Abstandshalter
11 auf der Platine 10 angeordnet. Diese beabstanden die Leiterplatte 2 von der Platine
10.
[0058] Die Platine 10 weist eine Platinenoberseite 14 und eine gegenüberliegende Platinenunterseite
15 auf. Die Leiterplatte 2 ist auf der Platinenoberseite 14 angeordnet. Auf der Platinenoberseite
14 sind ferner Elektronikbauteile 12 angeordnet, wobei der Übersichtlichkeit halber
nicht alle Elektronikbauteile 12 mit einem Bezugszeichen versehen sind. Die Elektronikbauteile
12 können beispielsweise Steuerungseinheiten, Speichereinheiten, Widerstände, Spulen,
Kondensatoren, Funkmodule und/oder Sensoren sein. Ferner weist die Platine 10 beispielhaft
gezeigte Leiterbahnen 13 auf. Mit Hilfe der Leiterbahnen 13 werden alle Bauteile miteinander
elektrisch verbunden. Zusätzlich oder alternativ kann auch ein Elektronikbauteil 12,
welches hier schematisch gezeigt ist, an der Platinenunterseite 15 angeordnet sein.
Die Platine 10 kann ebenfalls eine PCB (printed circuit board oder gedruckte Leiterplatte)
sein.
[0059] Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Leiterplatte 2 und die Platine
10 rund ausgebildet und koaxial zueinander angeordnet.
[0060] Um elektrische Signale zwischen der Leiterplatte 2 und der Platine 10 austauschen
zu können, weist das vorliegende Ausführungsbeispiel eine Steckerverbindung 47 auf.
[0061] Zusätzlich oder alternativ können die elektrischen Signale auch durch die Abstandshalter
11 geführt werden. Durch die Abstandshalter kann beispielsweise zumindest eine elektrische
Versorgungsspannung zum MEMS-Schallwandler 3 oder andere Bauteile geführt werden.
[0062] Figuren 3a und 3b zeigen die Schallwandlereinheit 1 mit einem Wandlergehäuse 16 in
einer seitlichen Schnittansicht (Fig. 3a) und in einer perspektivischen Ansicht (Fig.
3b). Bei der Schnittansicht der Figur 3a sind die Schnittflächen nicht schraffiert
dargestellt.
[0063] Ferner werden der Einfachheit halber Merkmale und deren Wirkung, die bereits in den
vorangegangenen Figuren beschrieben sind, nicht nochmals erklärt. Ferner weisen im
Vergleich zu den vorangegangenen und/oder nachfolgenden Figuren gleiche Merkmale oder
zumindest ähnlich wirkende Merkmale gleiche Bezugszeichen auf. So können beispielsweise
Merkmale der Übersichtlichkeit halber auch erst in den folgenden Figuren beschrieben
sein.
[0064] In dem Wandlergehäuse 16 sind zumindest der MEMS-Schallwandler 3 und/oder die Leiterplatte
2 angeordnet, so dass zumindest der MEMS-Schallwandler 3 vor Schmutz und Beschädigung
geschützt wird.
[0065] Ferner ist auch die Platine 10 gezeigt, wobei die Leiterplatte 2 mit den in Figur
2 gezeigten, jedoch hier nicht gezeigten, Abstandshalter 11 auf der Platine 10 angeordnet
ist.
[0066] Das Wandlergehäuse 16 weist eine Austrittsöffnung 21 auf, durch welche die Schallwellen
aus dem Wandlergehäuse 16 austreten und/oder in das Wandlergehäuse 16 eintreten können.
Wenn die Schallwandlereinheit 1 für einen In-Ohr-Kopfhörer verwendet wird, ist die
Austrittsöffnung 21 dem Ohr zugewandt, wenn der In-Ohr-Kopfhörer von einem Träger
getragen wird.
[0067] Auf der zur Austrittsöffnung 21 gegenüberliegenden Seite des Wandlergehäuses 16 ist
eine Einführöffnung 26 angeordnet, durch welche der MEMS-Schallwandler 3 und/oder
die Leiterplatte 2 in das Wandlergehäuse 16 bzw. einen Innenraum 27 des Wandlergehäuses
16 eingeführt werden kann.
[0068] Der Innenraum 27 wird durch das Wandlergehäuse 16 und die Austrittsöffnung 21 und
die Einführöffnung 26 begrenzt.
[0069] Die Platine 10 ist gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel größer als die Einführöffnung
26 ausgebildet. Die Platine 10 verschließt die Einführöffnung 26.
[0070] Das Wandlergehäuse 16 weist ferner eine erste Sockelanordnung 22 auf, auf welche
die Platine 10 aufgesetzt werden kann. Die erste Sockelanordnung 22 umrandet die Einführöffnung
26.
[0071] Das Wandlergehäuse 16 weist ferner eine zweite Sockelanordnung 23 auf, die im Bereich
des Innenraums 27 angeordnet ist und auf welche die Leiterplatte 2 aufgesetzt werden
kann.
[0072] Das Wandlergehäuse 16 weist außerdem eine dritte Sockelanordnung 24 auf, die im Bereich
des Innenraums 27 angeordnet ist und auf welche ein Feuchtigkeitsschutz 18 aufgesetzt
werden kann. Der Feuchtigkeitsschutz 18 ist hier zwischen der Austrittsöffnung 21
und dem MEMS-Schallwandler 3 angeordnet, so dass der MEMS-Schallwandler 3 vor Feuchtigkeit
geschützt ist, die durch die Austrittsöffnung 21 eintreten kann. Der Feuchtigkeitsschutz
18 kann beispielsweise eine Membran sein, welche Feuchtigkeit zurückhält aber Schallwellen
durchlässt.
[0073] Das Wandlergehäuse 16 weist des Weiteren eine vierte Sockelanordnung 25 auf, auf
welche ein Staubschutz 17 aufgesetzt werden kann. Mit Hilfe des Staubschutze 17 kann
verhindert werden, dass Staub und/oder Schmutz in den Innenraum 27 des Wandlergehäuses
16 gelangt.
[0074] Wenn der MEMS-Schallwandler 3 und/oder die Leiterplatte 2 im Wandlergehäuse 16 angeordnet
sind, unterteilen diese den Innenraum 27 in ein Vordervolumen 19 und ein Hintervolumen
20. Das Vordervolumen 19 ist zwischen der Austrittsöffnung 21 und dem MEMS-Schallwandler
3 angeordnet. Das Hintervolumen 20 ist zwischen dem MEMS-Schallwandler 3 und der Einführöffnung
26 bzw. der Platine 10 angeordnet. Im Hintervolumen 20 sind die hier nicht gezeigten
Abstandshalter 11 zumindest teilweise angeordnet.
[0075] Gemäß dem in Figur 3b gezeigten Ausführungsbeispiel ist zu erkennen, dass das Wandlergehäuse
16 rotationssymmetrisch ausgebildet ist. Demzufolge ist die Austrittsöffnung 21, der
Staubschutz 17, die Platine 10, die Leiterplatte 2 und/oder die vier Sockelanordnungen
22 - 25 rund ausgebildet sind. Der Innenraum 27 ist ebenfalls rotationssymmetrisch.
[0076] Das Wandlergehäuse 16 weist ferner einen ersten Koppelbereich 28 auf. In den ersten
Koppelbereich 28 kann ein später beschriebenes Ohrelement 42 angeordnet werden. Das
Ohrelement 42 ist vorteilhafterweise flexibel und/oder aus Gummi, so dass es in einen
Gehörgang des Trägers eingeführt werden kann, wobei es sich der Innenkontur des Gehörgangs
anpasst. Mit Hilfe des Ohrelements 42 wird ein Tragekomfort des In-Ohr-Kopfhörers
41 verbessert, wenn die Schallwandlereinheit 1 dafür verwendet wird.
[0077] Das Wandlergehäuse 16 weist ferner einen ersten Vorsprung 30 auf, mit welchem verhindert
wird, dass das in dem ersten Koppelbereich 28 angeordnete Ohrelement 42 vom Wandlergehäuse
16 rutschen kann. Der erste Vorsprung 30 ist zum ersten Koppelbereich 28 benachbart.
[0078] Das Wandlergehäuse 16 weist ferner einen zweiten Koppelbereich 29 auf. In den zweiten
Koppelbereich 29 kann eine später beschriebene Kopfhörereinheit 43 angeordnet werden.
Die Kopfhörereinheit 43 umfasst die neben der Schallwandlereinheit 1 noch benötigten
Elemente, wenn die Schallwandlereinheit 1 in einem In-Ohr-Kopfhörer 41 verwendet wird.
Derartige Elemente sind beispielsweise ein Energiespeicher 44, eine Ladebuchse zum
Laden des Energiespeichers 44 und/oder zusätzliche Sensoren 45.
[0079] Das Wandlergehäuse 16 weist ferner einen zweiten Vorsprung 31 auf, mit welchem verhindert
wird, dass die in dem zweiten Koppelbereich 29 angeordnete Kopfhörereinheit 43 vom
Wandlergehäuse 16 rutschen kann. Der zweite Vorsprung 31 ist zum zweiten Koppelbereich
29 benachbart.
[0080] Der erste und/oder der zweite Koppelbereich 28, 29 ist ferner zylindrisch ausgebildet.
[0081] Figur 4 zeigt eine seitliche Schnittansicht einer Schallwandlereinheit 1 mit einer
Druckausgleichsöffnung 32. Die Schnittflächen sind wieder nicht schraffiert dargestellt.
[0082] Ferner werden der Einfachheit halber Merkmale und deren Wirkung, die bereits in den
vorangegangenen Figuren beschrieben sind, nicht nochmals erklärt. Ferner weisen im
Vergleich zu den vorangegangenen und/oder nachfolgenden Figuren gleiche Merkmale oder
zumindest ähnlich wirkende Merkmale gleiche Bezugszeichen auf. So können beispielsweise
Merkmale der Übersichtlichkeit halber auch erst in den folgenden Figuren beschrieben
sein. Außerdem sind die bereits aus den vorangegangenen Figuren bekannte Merkmale
nicht nochmals mit einem Bezugszeichen versehen.
[0083] Die Leiterplatte 2 und/oder der MEMS-Schallwandler 3 unterteilen den Innenraum 27
in das Vordervolumen 19 und das Hintervolumen 20. Das Vordervolumen 19 erstreckt sich
von der Leiterplatte 2 und/oder dem MEMS-Schallwandler 3 bis zur Austrittsöffnung
21, also vorzugsweise auch durch den Feuchtigkeitsschutz 18. Mit Hilfe der Druckausgleichsöffnung
32 kann ein Druckunterschied zwischen dem Vorder- und dem Hintervolumen 19, 20 ausgeglichen
werden, der entsteht, wenn der MEMS-Schallwandler 3 betrieben wird. Die Druckausgleichsöffnung
32 kann dabei einen Durchmesser aufweisen, welcher kleiner als 0,5 mm ist. Bei einer
derartigen Größenordnung ist die Druckausgleichsöffnung 32 im Wesentlichen undurchlässig
für Schallwellen. Jedoch kann sich der Druckunterschied ausgleichen. Die Druckausgleichsöffnung
32 ist hier in der Leiterplatte 2 angeordnet, wobei auch mehrere Druckausgleichsöffnungen
32 denkbar wären.
[0084] Die Druckausgleichsöffnungen 32 ist hiervon einer Dammanordnung 33 umrandet. Mit
Hilfe der Dammanordnung 33 kann verhindert werden, dass Klebstoff in die Druckausgleichsöffnungen
32 gelangt, wenn die Leiterplatte 2 mit dem Wandlergehäuse 16 verklebt ist.
[0085] Figur 5 zeigt eine Schnittansicht des MEMS-Schallwandlers 3 mit einem Ausschnitt
der Leiterplatte 2. Hier ist Der MEMS-Schallwandler 3 detaillierter gezeigt.
[0086] Ferner werden der Einfachheit halber Merkmale und deren Wirkung, die bereits in den
vorangegangenen Figuren beschrieben sind, nicht nochmals erklärt. Ferner weisen im
Vergleich zu den vorangegangenen und/oder nachfolgenden Figuren gleiche Merkmale oder
zumindest ähnlich wirkende Merkmale gleiche Bezugszeichen auf. So können beispielsweise
Merkmale der Übersichtlichkeit halber auch erst in den folgenden Figuren beschrieben
sein. Außerdem sind die bereits aus den vorangegangenen Figuren bekannte Merkmale
nicht nochmals mit einem Bezugszeichen versehen.
[0087] Der MEMS-Schallwandler 3 umfasst einen Wandlerträger 34, welcher als Wandlersubstrat
ausgebildet sein kann. Mittels des Wandlerträgers 34 sitzt der MEMS-Schallwandler
3 auf der Leiterplatte 2 auf.
[0088] Auf dem Wandlerträger 34 ist mittels Fußelementen 38 ein Wandlerelement 35 angeordnet.
Das Wandlerelement 35 kann zumindest einen Piezoaktor und/oder zumindest eine piezoelektrische
Schicht umfassen, so dass das Wandlerelement 35 elektrische Signale in Auslenkungen
und/oder Auslenkungen in elektrische Signale wandeln kann. Wenn die elektrischen Signale
in Auslenkungen gewandelt werden, wird der MEMS-Schallwandler 3 als Lautsprecher betrieben.
Wenn die Auslenkungen in elektrischen Signale gewandelt werden, wird der MEMS-Schallwandler
3 als Mikrofon betrieben. Die elektrischen Signale können Audiosignale sein.
[0089] Der MEMS-Schallwandler 3 umfasst ferner eine Membraneinheit 37, welche mittels einem
Koppelelement 36 mit dem Wandlerelement 35 gekoppelt ist. Auslenkungen können somit
zwischen der Membraneinheit 37 und dem Wandlerelement ausgetauscht werden.
[0090] Mit Hilfe der Membraneinheit 37 kann die darüber angeordnete Luft durch die Auslenkungen
in Schwingung versetzt werden, so dass Schallwellen erzeugt werden. Der MEMS-Schallwandler
3 wird demzufolge als Lautsprecher betrieben. Dagegen können aber auch Schallwellen
die Membraneinheit 37 in Schwingung versetzen, welche in Auslenkungen der Membraneinheit
37 resultieren. Die Auslenkungen werden von dem Wandlerelement 35 in elektrische Signale
gewandelt. Der MEMS-Schallwandler 3 wird infolgedessen als Mikrofon betrieben. Mit
Hilfe der Leiterplatte 2 und/oder der Platine 10 können die Audiosignale zum MEMS-Schallwandler
3 geführt und/oder von diesem weggeführt werden.
[0091] Die besagten Auslenkungen weisen eine Richtung entlang einer Hubachse H auf. Entlang
der Hubachse H wird auch das Wandlerelement 35 und die Membraneinheit 37 ausgelenkt.
[0092] Im Wandlerträger 34 ist ferner ein erster Durchgangskanal 39 angeordnet. In der Leiterplatte
2 ist ein zweiter Durchgangskanal 40 angeordnet. Beide Durchgangskanäle 39, 40 sind
koaxial und deckungsgleich zueinander angeordnet. Beide Durchgangskanäle 39, 40 bilden
einen Ausgleichskanal. Wenn sich die Membraneinheit 37, welche vorzugsweise geschlossen
ist, entlang der Hubachse H auslenkt, entsteht auf der der Leiterplatte 2 zugewandten
im Bereich des Wandlerelements 35 und/oder der Membraneinheit 37 ein abwechselnder
Unter- und Überdruck. Dieser behindert jedoch die Bewegung der Membraneinheit 37.
Mit Hilfe des ersten und zweiten Durchgangskanals 39, 40 kann eine Verbindung zum
Hintervolumen 20 ausgebildet werden, so dass der Unter- und Überdruck abgeschwächt
werden und sich die Membraneinheit 37 besser ausgelenkt werden kann. Die beiden Durchgangskanäle
39, 40 dienen zur Verbesserung der Akustik des MEMS-Schallwandlers 3.
[0093] Ferner kann das zumindest eine Kontaktelement 5 am Wandlerträger 34 angeordnet sein,
welches vorzugsweise auch als Kontaktfläche ausgebildet sein kann. Das zumindest eine
Kontaktelement 5 kann an einer Außen- bzw. Umfangsseite des MEMS-Schallwandlers 3
bzw. des Wandlerträgers 34 angeordnet sein. Durch die zumindest eine Kontaktfläche
kann der MEMS-Schallwandler 3 unmittelbar auf die Leiterplatte 2 gelötet werden. Vorzugweise
weist der MEMS-Schallwandler 3 bzw. der Wandlerträger 34 mehrere Kontaktflächen auf,
welche passend zu den Anschlusselementen 4 angeordnet sind.
[0094] Die Figuren 6a und 6b zeigen eine Schallwandlereinheit 1 mit jeweils einem zweiten
MEMS-Schallwandler 3b in zwei unterschiedlichen Konfigurationen.
[0095] Ferner werden der Einfachheit halber Merkmale und deren Wirkung, die bereits in den
vorangegangenen Figuren beschrieben sind, nicht nochmals erklärt. Ferner weisen im
Vergleich zu den vorangegangenen und/oder nachfolgenden Figuren gleiche Merkmale oder
zumindest ähnlich wirkende Merkmale gleiche Bezugszeichen auf. So können beispielsweise
Merkmale der Übersichtlichkeit halber auch erst in den folgenden Figuren beschrieben
sein. Außerdem sind die bereits aus den vorangegangenen Figuren bekannte Merkmale
nicht nochmals mit einem Bezugszeichen versehen.
[0096] Die Funktionen der beiden MEMS-Schallwandler 3a, 3b ist in Figur 5 beschrieben.
[0097] Wenn die Schallwandlereinheit 1 zwei MEMS-Schallwandler 3a, 3b aufweist, kann ein
MEMS-Schallwandler 3a, 3b als Lautsprecher und der andere MEMS-Schallwandler 3a, 3b
als Mikrofon betrieben werden. Dadurch kann die Schallwandlereinheit 1, insbesondere
gleichzeitig, als Lautsprecher und als Mikrofon betrieben werden.
[0098] In der Figur 6a ist ein MEMS-Schallwandler 3b auf dem anderen MEMS-Schallwandler
3a angeordnet. Dies ist vorteilhaft, wenn kaum Platz auf der Leiterplatte 2 vorhanden
ist.
[0099] In Figur 6b sind beide MEMS-Schallwandler 3a, 3b nebeneinander auf der Leiterplatte
2 angeordnet. Dies ist vorteilhaft, wenn eine Höhe begrenzt werden soll.
[0100] Figur 7 zeigt eine seitliche Schnittansicht eines zumindest teilweise dargestellten
In-Ohr-Kopfhörers 41. Als In-Ohr-Kopfhörer 41 wird die Schallwandlereinheit 1 hauptsächlich
als Lautsprecher verwendet. Der hier gezeigte In-Ohr-Kopfhörer 41 ist ein Beispiel
einer Schallerzeugungseinheit 41. Die Schallwandlereinheit 1 kann beispielsweise auch
in einem anderen Gerät, wie beispielsweise ein Smartphone, PC, usw., angeordnet sein.
[0101] Ferner werden der Einfachheit halber Merkmale und deren Wirkung, die bereits in den
vorangegangenen Figuren beschrieben sind, nicht nochmals erklärt. Ferner weisen im
Vergleich zu den vorangegangenen und/oder nachfolgenden Figuren gleiche Merkmale oder
zumindest ähnlich wirkende Merkmale gleiche Bezugszeichen auf. So können beispielsweise
Merkmale der Übersichtlichkeit halber auch erst in den folgenden Figuren beschrieben
sein. Außerdem sind die bereits aus den vorangegangenen Figuren bekannte Merkmale
nicht nochmals mit einem Bezugszeichen versehen.
[0102] In dieser Figur 7 ist besser gezeigt, dass auf beiden Seiten der Platine 10 Elektronikbauteile
12a, 12b angeordnet sein können.
[0103] Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist im ersten Koppelbereich 28 des Wandlergehäuses
16 das Ohrelement 42 angeordnet ist. Das Ohrelement 42 bildet mit dem ersten Koppelbereich
28 und dem ersten Vorsprung 30 eine formschlüssige Verbindung, so dass das Ohrelement
42 nicht vom Wandlergehäuse 16 rutschen kann.
[0104] Das Ohrelement 42 weist ferner eine Ohrelementöffnung 46 auf, welche gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel zur Austrittsöffnung 21 koaxial ist.
[0105] Im zweiten Koppelbereich 29 ist die Kopfhörereinheit 43 an das Wandlergehäuse 16
gekoppelt. Die Kopfhörereinheit 43 bildet mit dem zweiten Koppelbereich 29 und dem
zweiten Vorsprung 31 eine formschlüssige Verbindung, so dass die Kopfhörereinheit
43 nicht vom Wandlergehäuse 16 rutschen kann.
[0106] Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Kopfhörereinheit 43 beispielhaft
einen Energiespeicher 44 und einen weiteren Sensor 45 auf. Natürlich kann die Kopfhörereinheit
43 noch weitere Bauteile für den In-Ohr-Kopfhörer 41 aufweisen.
[0107] Auch wenn hier die Schallwandlereinheit 1 in Verbindung mit dem In-Ohr-Kopfhörer
41 beschrieben ist, so dass kann die Schallwandlereinheit 1 auch für ein anderes mobiles
Gerät verwendet werden. Die Schallwandlereinheit 1 kann auch für ein Smartphone, ein
Radio, einen Fernseher usw. verwendet werden. Der In-Ohr-Kopfhörer 41 ist ein Beispiel
eines mobilen Geräts.
[0108] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind ebenso möglich wie eine
Kombination der Merkmale, auch wenn diese in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen
dargestellt und beschrieben sind.
Bezugszeichenliste
[0109]
- 1
- Schallwandlereinheit
- 2
- Leiterplatte
- 3
- MEMS-Schallwandler
- 4
- Anschlusselement
- 5
- Kontaktelement
- 6
- Lötverbindung
- 7
- Bauteilseite
- 8
- Unterseite
- 9
- Leiterbahn
- 10
- Platine
- 11
- Abstandshalter
- 12
- Elektronikbauteil
- 13
- Leiterbahn
- 14
- Platinenoberseite
- 15
- Platinenunterseite
- 16
- Wandlergehäuse
- 17
- Staubschutz
- 18
- Feuchtigkeitsschutz
- 19
- Vordervolumen
- 20
- Hintervolumen
- 21
- Austrittsöffnung
- 22
- erste Sockelanordnung
- 23
- zweite Sockelanordnung
- 24
- dritte Sockelanordnung
- 25
- vierte Sockelanordnung
- 26
- Einführöffnung
- 27
- Innenraum
- 28
- erster Koppelbereich
- 29
- zweiter Koppelbereich
- 30
- erster Vorsprung
- 31
- zweiter Vorsprung
- 32
- Druckausgleichsöffnung
- 33
- Dammanordnung
- 34
- Wandlerträger
- 35
- Wandlerelement
- 36
- Koppelelement
- 37
- Membraneinheit
- 38
- Fußelement
- 39
- ersten Durchgangskanal
- 40
- zweiten Durchgangskanal
- 41
- In-Ohr-Kopfhörer
- 42
- Ohrelement
- 43
- Kopfhörereinheit
- 44
- Energiespeicher
- 45
- Sensor
- 46
- Ohrelementöffnung
- 47
- Steckerverbindung
- 48
- Kontaktbereich
- H
- Hubachse
1. Schallwandlereinheit (1), insbesondere für einen In-Ohr-Kopfhörer, zum Erzeugen und/oder
Erfassen von Schallwellen im hörbaren Wellenlängenbereich und/oder im Ultraschallbereich
mit einer Leiterplatte (2) und zumindest einem darauf angeordneten MEMS-Schallwandler
(3), wobei zumindest ein Anschlusselement (4) der Leiterplatte (2) mit zumindest einem
Kontaktelement (5) des MEMS-Schallwandlers (3) elektrisch leitend verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der MEMS-Schallwandler (3) als oberflächenmontierbares Bauteil ausgebildet ist, welches
mittels Oberflächenmontage mit der Leiterplatte (2) verbunden ist.
2. Schallwandlereinheit nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement (4) und das Kontaktelement (5) mittels einer stoffschlüssigen
Verbindung, insbesondere eine Lötverbindung (6), miteinander elektrisch verbunden
sind.
3. Schallwandlereinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der MEMS-Schallwandler (3) eine Membraneinheit (37) aufweist, welche mit einem Wandlerelement
(35) des MEMS-Schallwandlers (3) gekoppelt ist und welche vorzugsweise aus einem hitzebeständigen
Membranmaterial ausgebildet ist.
4. Schallwandlereinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der MEMS-Schallwandler (3) einen Wandlerträger (34) umfasst, wobei der MEMS-Schallwandler
(3) mittels dem Wandlerträger (34) auf der Leiterplatte (2) angeordnet ist und/oder
wobei der Wandlerträger (34) einen ersten Durchgangskanal (39) aufweist, und/oder
dass die Leiterplatte (2) einen zweiten Durchgangskanal (40) aufweist, welche vorzugsweise
mit dem ersten Durchgangskanal (39) koaxial und/oder deckungsgleich ist.
5. Schallwandlereinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Kontaktelement (5) als Kontaktfläche ausgebildet ist und/oder
dass das zumindest eine Kontaktelement (5) am Wandlerträger (34) angeordnet ist und/oder
dass der Wandlerträger (34) elektrische Leitungen für das Wandlerelement (35) aufweist.
6. Schallwandlereinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte (2) eine dem MEMS-Schallwandler (3) zugewandte Bauteilseite (7)
aufweist, auf welche der MEMS-Schallwandler (3) in einem Kontaktbereich (48) aufgesetzt
ist, so dass die Kontaktelemente (5) mit den Anschlusselementen (4) kontaktieren.
7. Schallwandlereinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallwandlereinheit (1) eine Platine (10) aufweist, auf dem die Leiterplatte
(2) mit dem MEMS-Schallwandler (3) angeordnet ist, wobei die Leiterplatte (2) vorzugsweise
mittels Abstandshalter (11) auf der Platine (10) angeordnet ist, und/oder dass zwischen
der Leiterplatte (2) und der Platine (10) zumindest eine elektrische Steckerverbindung
(47) angeordnet ist und/oder
dass zumindest ein Abstandshalter (11) die Leiterplatte (2) und Platine (10) zum Austausch
von elektrischen Signalen elektrisch verbindet..
8. Schallwandlereinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallwandlereinheit (1) ein Wandlergehäuse (16) aufweist, in dem zumindest der
MEMS-Schallwandler (3) und/oder die Leiterplatte (2) angeordnet sind, wobei vorzugsweise
das Wandlergehäuse (16) einen ersten Koppelbereich (28) zum Ankoppeln eines Ohrelements
(42) an das Wandlergehäuse (16) und/oder
das Wandlergehäuse (16) einen zweiten Koppelbereich (29) zum Ankoppeln einer Kopfhörereinheit
(43) an das Wandlergehäuse (16) aufweist.
9. Schallwandlereinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandlergehäuse (16) eine Austrittsöffnung (21) für Schallwellen aufweist und/oder
dass das Wandlergehäuse (16) ein Vordervolumen (19) aufweist, welches zwischen der
Austrittsöffnung (21) und dem MEMS-Schallwandler (3) angeordnet ist.
10. Schallwandlereinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandlergehäuse (16) einen Staubschutz (17) und/oder einen Feuchtigkeitsschutz
(18) umfasst, wobei der Staubschutz (17) vorzugsweise im Bereich der Austrittsöffnung
(21) und/oder der Feuchtigkeitsschutz (18) im Bereich zwischen Vordervolumen (19)
und MEMS-Schallwandler (3) angeordnet ist und/oder wobei der Staub- und/oder Feuchtigkeitsschutz
(17, 18) vorzugsweise mit dem Wandlergehäuse (16) verklebt sind..
11. Schallwandlereinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallwandlereinheit (1) zumindest einen zweiten MEMS-Schallwandler (3a, 3b)
aufweist, wobei einer der beiden MEMS-Schallwandler (3a, 3b) als Lautsprecher und
die andere MEMS-Schallwandler (3a, 3b) als Mikrofon betreibbar ist und wobei beide
MEMS-Schallwandler (3a, 3b) vorzugsweise nebeneinander auf der Leiterplatte (2) angeordnet
sind oder
wobei einer der beiden MEMS-Schallwandler (3a, 3b) vorzugsweise auf dem anderen MEMS-Schallwandler
(3a, 3b) angeordnet ist.
12. Schallwandlereinheit nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte (2) eine Druckausgleichsöffnung (32) aufweist, wobei vorzugsweise
um die Druckausgleichsöffnung (32) eine Dammanordnung (33) angeordnet ist.
13. Verfahren zum Herstellen einer Schallwandlereinheit (1), insbesondere für einen In-Ohr-Kopfhörer,
zum Erzeugen und/oder Erfassen von Schallwellen im hörbaren Wellenlängenbereich und/oder
im Ultraschallbereich, wobei die Schallwandlereinheit insbesondere gemäß einem oder
mehreren der vorherigen Ansprüche ausgebildet wird,
bei dem auf eine Leiterplatte (2) zumindest ein MEMS-Schallwandler (3) angeordnet
wird
und
bei dem zumindest ein Anschlusselement (4) des MEMS-Schallwandlers (3) mit zumindest
einem Kontaktelement (5) der Leiterplatte (2) elektrisch verbunden wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zumindest eine MEMS-Schallwandler (3) ein oberflächenmontierbares Bauteil ist,
welches mittels Oberflächenmontage auf der Leiterplatte (2) angeordnet wird.
14. Schallerzeugungseinheit (41), insbesondere ein In-Ohr-Kopfhörer, mit einer Schallwandlereinheit
(1) zum Erzeugen und/oder Erfassen von Schallwellen im hörbaren Wellenlängenbereich
und/oder im Ultraschallbereich,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schallwandlereinheit (1) gemäß einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche ausgebildet
ist und/oder wird.
15. Schallerzeugungseinheit nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallerzeugungseinheit (41) ein Ohrelement (42) aufweist, welches in einem ersten
Koppelbereich (28) der Schallwandlereinheit (1) angeordnet ist und/oder
dass die Schallerzeugungseinheit (41) eine Kopfhörereinheit (43) aufweist, welche
in einem zweiten Koppelbereich (29) der Schallwandlereinheit (1) angeordnet ist.