[0001] Die Erfindung betrifft eine Gesteinsverarbeitungsanlage. Solche Gesteinsverarbeitungsanlagen
können beispielsweise als mobile Siebanlagen ausgebildet sein. Dabei können diese
Siebanlagen selbständige Anlagen sein oder sie können direkt einer Gesteins-Brechanlage
(beispielsweise Backenbrecher, Rotationsprallbrecher etc.) zugeordnet sein.
[0002] Eine derartige Gesteinsverarbeitungsanlage ist aus
EP 3 482 836 A1 bekannt. Solche Gesteinsverarbeitungsanlagen weisen ein Maschinengestell auf, das
eine Siebeinheit trägt, wobei die Siebeinheit wenigstens zwei Siebdecks aufweist,
die in Höhenrichtung, insbesondere in Schwerkraftrichtung der Gesteinsverarbeitungsanlage,
zueinander versetzt angeordnet sind.
[0003] Mit den Siebdecks können Materialfraktionen getrennt werden. Auf dem Siebdeck wird
dementsprechend eine Materialfraktion abgeleitet, deren Körnung so ist, dass sie nicht
durch das Siebdeck hindurchfällt. Die Materialfraktion mit kleinerer Körnung passiert
das Siebdeck und fällt auf ein darunter liegendes weiteres Siebdeck oder beispielsweise
auf eine Transportvorrichtung. Die Siebdecks weisen jeweils einen Ableitbereich auf.
In diesem Ableitbereich kann die Materialfraktion, welche auf dem Siebdeck geführt
ist, aus dem Arbeitsbereich der Siebeinheit abgeleitet werden.
[0004] An die Siebeinheit der
EP 3 482 836 A1 schließt sich in Förderrichtung der Siebeinheit ein endlos umlaufendes Transferband
an. Dieses Transferband nimmt das Siebmaterial im Anschluss an die Siebeinheit im
Ableitbereich auf und transportiert es quer zur Förderrichtung der Siebeinheit ab.
[0005] Das Transferband übergibt dann das ausgesiebte Material an ein Rückführband. Dieses
Rückführband leitet das Siebmaterial zurück zu einem Brechaggregat. Das Transferband
kann in Höhenrichtung und quer zu seiner Längserstreckung verstellt werden, um es
wahlweise dem oberen Siebdeck oder beiden Siebdecks zuzuordnen. Ist es dem oberen
Siebdeck zugeordnet, so transportiert es das von diesem Siebdeck zugeführte Gesteinsmaterial
aus dem Ableitbereich dieses Siebdecks ab. Ist es dem unteren Siebdeck zugeordnet,
so transportiert es das von beiden Siebdecks zugeführte Gesteinsmaterial aus beiden
Ableitbereichen ab.
[0006] In der ersten Stellposition, in der das Transferband dem oberen Siebdeck zugeordnet
ist, kann ein Seiten-Austragsband am Maschinengestell verbaut sein, welches dann das
Gesteinsmaterial des unteren Siebdecks ableitet.
[0007] Die Verwendung des zusätzlichen Transferbands bedingt einen hohen Teile- und Montageaufwand.
Darüber hinaus beeinflusst dieses Transferband das Bauvolumen der Gesteinsverarbeitungsanlage
erheblich.
[0008] In einer zweiten, in der
EP 3 482 836 A1 beschriebenen Ausgestaltungsvariante ist eine Stellvorrichtung verwendet, mit der
die gesamte Siebeinheit mit den beiden Siebdecks zwischen zwei Stellpositionen in
Höhenrichtung verstellbar ist. Es werden dementsprechend die beiden Siebdecks gemeinsam
in Höhenrichtung versetzt. Hierdurch ergibt sich ebenfalls ein hoher mechanischer
Aufwand. Zudem muss auch die der Siebeinheit vorgelagerte Aufgabeeinheit umgebaut
werden, sodass das Gesteinsmaterial der Siebeinheit ordnungsgemäß zugeführt werden
kann.
[0009] GB 2 30 923 A offenbart eine Siebanlage mit einer Siebeinrichtung. Die Siebeinrichtung weist zwei
Siebdecks auf, die übereinander angeordnet sind. Die Siebdecks fördern Prozessmaterial
über ihre Ableitbereiche auf eine Transportvorrichtung. Die Transportrichtung fördert
das Prozessmaterial aus dem Arbeitsbereich der Siebeinrichtung. Die Transportvorrichtung
kann zwischen zwei Arbeitspositionen verstellt werden. In der ersten Arbeitsposition
nimmt die Transportvorrichtung das Prozessmaterial von beiden Siebdecks, in der zweiten
Arbeitsposition nur das Prozessmaterial eines Siebdecks auf.
[0010] Für die Verstellung der Transportvorrichtung ist eine Stellvorrichtung verwendet,
die einen Hydraulikzylinder aufweist, der einerseits am Maschinengestell und andererseits
an der Transportvorrichtung abgestützt ist. Weiterhin ist ein Gelenkarm vorgesehen.
Der Gelenkarm ist am Aufgabeende der Transportvorrichtung einerseits und andererseits
am Maschinengestell gelenkig angekoppelt. Schließlich ist ein Schiebelager vorgesehen,
welches bei der Verstellung der Transportvorrichtung zwischen den Einstellpositionen
wirkt.
[0011] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Gesteinsverarbeitungsanlage der eingangs erwähnten
Art bereitzustellen, die sich mit geringem Aufwand so umbauen lässt, dass wahlweise
isoliert eine oder gemeinsam mehrere Gesteinsfraktionen aus dem Ableitbereich der
Siebeinheit abgeführt werden können.
[0012] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Aufgabebereich der Transportvorrichtung
mittels der mechanischen Stellvorrichtung zwischen den beiden Stellpositionen in Höhenrichtung
und in Transportrichtung der Transportvorrichtung verstellbar ist.
[0013] Dadurch dass die Transportvorrichtung in Höhenrichtung und zusätzlich in Transportrichtung
der Transportvorrichtung verstellt wird, kann auf das Transferband, welches beim Stand
der Technik benötigt wird, verzichtet werden. Insbesondere kann das Gesteinsmaterial
aus dem oder den Ableitbereich/-en der Siebeinheit unmittelbar auf die Transportvorrichtung
aufgegeben und aus dem Arbeitsbereich der Gesteinsverarbeitungsanlage herausgeführt
werden. Das über die Transportvorrichtung abgeführte Gesteinsmaterial lässt sich dann
insbesondere unmittelbar im Abwurfbereich der Transportvorrichtung auf einer Halde
neben der Maschine aufhäufen.
[0014] Die mechanische Stellvorrichtung kann dabei beispielsweise von einem Hydraulikzylinder
oder einer motorisch betriebenen Stelleinheit gebildet sein oder eine solche Baueinheit
aufweisen.
[0015] Gemäß der Erfindung ist es weiterhin vorgesehen, dass zwischen dem Maschinengestell
und der Transportvorrichtung ein Schwenkmechanismus wirksam ist, mittels dem die Verstellung
des Aufgabebereichs zwischen den beiden Stellpositionen geführt wird. Mit dem Schwenkmechanismus
kann die Transportvorrichtung kontrolliert zwischen den beiden Stellpositionen verfahren
werden, wobei gleichzeitig mit der mechanischen Stellvorrichtung die für die Verstellung
erforderliche Bewegungsenergie zur Verfügung gestellt wird. Dabei wird erfindungsgemäß
eine besonders einfache Bauweise dadurch erreicht, dass der Schwenkmechanismus einen
Halter und eine Schwinge aufweist, dass der Halter und die Schwinge jeweils mittels
eines Gelenks mittelbar oder unmittelbar an das Maschinengestell und jeweils mittels
eines weiteren Gelenks mittelbar oder unmittelbar an die Transportvorrichtung zur
Bildung eines Viergelenksystems angekoppelt sind. Der Halter und die Schwinge bilden
mithin die Lenker des Viergelenksystems. Über das Viergelenkssystem ist eine stabile
und zuverlässige Führung der Transportvorrichtung möglich. Insbesondere kann mit einem
solchen Viergelenkssystem gleichzeitig die gewünschte Höhenverstellung und die Verstellung
in Transportrichtung der Transportvorrichtung einfach bewerkstelligt werden.
[0016] In einer denkbaren Erfindungsvariante kann es insbesondere vorgesehen sein, dass
das Viergelenkssystem als Parallelogramm-Viergelenksystem ausgestaltet ist. Dies ist
allerdings nicht zwingend erforderlich. Insbesondere ist es nicht erforderlich, dass
der Halter und die Schwinge zueinander parallel stehen.
[0017] Gemäß einer bevorzugten Erfindungsvariante kann es vorgesehen sein, dass die Transportvorrichtung
mittels eines Schwenklagers in der ersten und/oder zweiten Stellposition derart um
eine Schwenkachse verstellbar am Maschinengestell befestigt ist, dass in der ersten
und/oder der zweiten Stellposition die Neigung der Transportvorrichtung veränderbar
ist.
[0018] Mit dem Schwenklager ist es möglich, die Neigung der Transportvorrichtung und damit
die Höhe des Abwurfbereichs einzustellen. Vorzugsweise ist eine solche Neigungsverstellung
in beiden Stellpositionen möglich. Dies kann dadurch ermöglicht werden, dass bei einem
Versatz zwischen den beiden Stellpositionen das Schwenklager selbst verstellt wird,
sodass die Schwenkachse dieses Schwenklagers in den verschiedenen Stellpositionen
unterschiedliche Raumpositionen einnimmt. Vorzugsweise kann es jedoch auch vorgesehen
sein, dass in den beiden Stellpositionen unterschiedliche Schwenklager an verschiedenen
Lagerorten verwirklicht werden.
[0019] Vorzugsweise kann es dabei vorgesehen sein, dass die Neigung der Transportvorrichtung
gegenüber der Horizontalen im Winkelbereich zwischen 0° und 35° stufenlos oder im
Rastermaß verstellbar ist. Besonders bevorzugt wird dieser Winkelbereich bei beiden
Stellpositionen der Transportvorrichtung eingehalten.
[0020] Eine besonders bevorzugte Erfindungsvariante ist derart, dass mit der mechanischen
Stellvorrichtung die Neigung der Transportvorrichtung gegenüber der Horizontalen zum
Einen und die Verstellung des Aufgabebereichs der Transportvorrichtung zwischen den
beiden Stellpositionen in Höhenrichtung und in Transportrichtung der Transportvorrichtung
zum Anderen bewirkt wird. Auf diese Weise kommt der mechanischen Stellvorrichtung
eine Doppelfunktion zu, was zu einer weiteren Verringerung des Teile-und Montageaufwand
führt.
[0021] Gemäß einer denkbaren Erfindungsalternative kann es vorgesehen sein, dass zwischen
der Transportvorrichtung und dem Maschinengestell eine Stütze mit einer Arretiervorrichtung
wirksam ist, die mit einem Stützteil an dem Maschinengestell und mit dem anderen Stützteil
an die Transportvorrichtung angekoppelt ist, und dass die zwei gegeneinander verstellbaren
Stützteile in verschiedenen Stellpositionen, die unterschiedlichen Neigungen der Transportvorrichtung
gegenüber der Horizontalen zugeordnet sind, formschlüssig mit einem Formschlusselement
gegeneinander arretierbar sind. Mit der Formschlussverbindung lässt sich die Ausrichtung
der Transportvorrichtung zuverlässig fixieren. Dies kann insbesondere dann von Vorteil
sein, wenn als mechanische Stellvorrichtung beispielsweise ein Hydraulikzylinder verwendet
ist. Dieser kann dann durch die Formschlussverbindung in der zugeordneten Stellposition
entlastet werden. Mit der Stütze kann die Transportvorrichtung gegenüber dem Maschinengestell
abgestützt oder an diesem aufgehängt sein.
[0022] Zur Arbeitsvereinfachung kann es vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die mechanische
Stellvorrichtung derart an die beiden Stützteile angekoppelt ist, dass bei einer Verstellung
der Stellvorrichtung die beiden Stützteile kraftbeaufschlagt gegeneinander verstellt
werden. Mit der mechanischen Stellvorrichtung können die beiden Stützteile zunächst
gegeneinander verstellt werden. Dann lässt sich die erreichte Stellpositionen mittels
der Formschlussverbindung fixieren.
[0023] Eine kompakt bauende Gesteinsverarbeitungsanlage kann dann gestaltet werden, wenn
vorgesehen ist, dass die mechanische Stellvorrichtung oder die Stütze an einem Stützteil
des Maschinengestells oder der Transportvorrichtung wahlweise in wenigstens zwei Fixierpositionen
mittels eines Fixierelements formschlüssig abstützbar ist, wobei die Fixierpositionen
in Höhenrichtung zueinander beabstandet angeordnet sind. Vorzugsweise sind die Fixierpositionen
dann den unterschiedlichen Stellpositionen der Transportvorrichtung zugeordnet. Wenn
die Transportvorrichtung in Höhenrichtung nach unten verstellt wird, dann kann beispielsweise
auch die untere Fixierposition für die mechanische Stellvorrichtung oder die Stütze
gewählt werden. Durch die Verstellung der Fixierpositionen kann die Wirkrichtung der
mechanischen Stellvorrichtung oder der Stütze in einem ausreichend steilen Anstellwinkel
zu der Transportvorrichtung angeordnet sein, so dass die von der mechanischen Stellvorrichtung
zur Verfügung gestellte Stellkraft ausreichend ist um die Verstellung der Transportvorrichtung
zu bewirken bzw. von der Stütze eine ausreichende Stützkraft zur Verfügung gestellt
wird.
[0024] Wenn zudem vorgesehen ist, dass die Verstellbewegung der mechanischen Stellvorrichtung
oder der Stütze zwischen den beiden Fixierpositionen mittels eines Führungsstücks,
das in einer Führung des Stützteils verstellbar ist, zumindest bereichsweise geführt
ist, dann lässt sich der Umbau zwischen den beiden Fixierpositionen einfach bewerkstelligen.
[0025] Erfindungsgemäß kann es auch vorgesehen sein, dass der Schwenkmechanismus den Halter
aufweist, dass an der Transportvorrichtung oder dem Maschinengestell ein Halteelement
angeordnet ist, dass der Halter ein Fangelement aufweist, das in einer ersten Position
der Transportvorrichtung das Fangelement außer und in einer zweiten Position das Fangelement
in Eingriff mit dem Halteelement steht.
[0026] Erfindungsgemäß kann es auch vorgesehen sein, dass an der Transportvorrichtung oder
dem Maschinengestell ein Halteelement angeordnet ist, dass der Halter des Schwenkmechanismus
ein Fangelement aufweist, und dass in einer ersten Position der Transportvorrichtung
das Fangelement außer und in einer zweiten Position das Fangelement in Eingriff mit
dem Halteelement steht. Auf diese Weise kann der Halter des Schwenkmechanismus in
einer Stellposition der Transportvorrichtung außer Eingriff mit dem Halteelement stehen.
Entsprechend kann die Transportvorrichtung dann unbeeinflusst von dem Halteelement
nach Wunsch des Anwenders in seiner Neigung verstellt werden. Wenn das Halteelement
von dem Halter gefangen wird, dann ist der Schwenkmechanismus mit der Transportvorrichtung
gekoppelt und die Transportvorrichtung kann dann in die zweite Stellposition verfahren
werden.
[0027] Eine denkbare Erfindungsalternative kann dergestalt sein, dass die Transportvorrichtung
in der ersten Stellposition an einem ersten Schwenklager um eine erste Schwenkachse
schwenkbar gehalten ist und in einer zweiten Stellposition der Transportvorrichtung
das ortsfeste Schwenklager für die Transportvorrichtung von dem Halteelement und dem
Halter gebildet ist.
[0028] Wenn dabei dann zusätzlich vorgesehen ist, dass in der zweiten Stellposition, in
der das ortsfeste Schwenklager für die Transportvorrichtung von dem Halteelement und
dem Halter gebildet ist, das Gelenkstück mit dem die Transportvorrichtung gegenüber
der Schwinge verschwenkbar ist, in einer Stellführung quer zur Gelenkachse verstellbar
ist, dann kann auch in der zweiten Stellposition auf einfache Weise eine Neigungsverstellung
der Transportvorrichtung bewirkt werden. Bei einer solchen Neigungsverstellung wird
das Gelenksstück in der Stellführung versetzt.
[0029] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung einer Gesteinsverarbeitungsanlage in Seitenansicht,
- Figuren 2 bis 5
- jeweils ein Detail der Gesteinsverarbeitungsanlage in verschiedenen Betriebsstellungen.
[0030] Figur 1 zeigt eine Gesteinsverarbeitungsanlage 10, an der die Erfindung beispielhaft
erläutert werden soll. Bei dieser Gesteinsverarbeitungsanlage 10 handelt es sich um
eine Siebmaschine. Allerdings ist die Erfindung auf die Anwendung bei einer Siebmaschine
nicht beschränkt. Vielmehr kann die Erfindung auch bei einer anderen Gesteinsverarbeitungsanlage,
beispielsweise bei einem Gesteinsbrecher, insbesondere einem Backenbrecher, einem
Kegelbrecher oder einem Rotationsprallbrecher mit zugeordneter Siebeinheit eingesetzt
werden.
[0031] Weiterhin kann die Erfindung auch bei kombinierten Gesteinsbrechanlagen mit Siebanlagen
eingesetzt werden. Die nachfolgenden Erläuterungen sind daher nur beispielhaft anhand
einer Siebanlage beschrieben. Die nachfolgenden Ausführungen gelten insbesondere auch
für die vorgenannte Gesteinsverarbeitungsanlage.
[0032] Wie Figur 1 zeigt, weist die Gesteinsverarbeitungsanlage 10 ein Maschinengestell
13 auf, welches von Fahrwerken 14, die beispielsweise als Kettenlaufwerke ausgebildet
sind, getragen wird. Weiterhin weist die Gesteinsverarbeitungsanlage 10 einen Aufgabetrichter
11 auf. Über diesen kann sie mit zu bearbeitendem Gesteinsmaterial beschickt werden.
Im Bereich des Aufgabetrichters 11 ist eine Fördereinrichtung vorgesehen, die beispielsweise
von einem Trichterabzugsband 12 gebildet ist. Weiterhin ist anstelle eines Trichterabzugsbands
12 auch die Verwendung einer Förderrinne mit einer Fördereinrichtung denkbar, die
als Vibrationsförderer ausgeführt ist.
[0033] Im Anschluss an den Aufgabetrichter 11 besitzt die Gesteinsverarbeitungsanlage 10
eine Siebeinheit 20.
[0034] Wie Figur 1 zeigt, weist die Siebeinheit 20 im Anschluss an das Trichterabzugsband
12 ein oberes Siebdeck 21 auf. Auf dieses Siebdeck 21 wird das Gesteinsmaterial mittels
des Trichterabzugsbands 12 gefördert. Das Siebdeck 21 weist einen Siebrost auf, der
eine vorbestimmte Maschenweite hat. Gesteinsmaterial, welches aufgrund der Korngröße
nicht durch das Siebdeck 21 fallen kann, wird auf eine Transportvorrichtung 15, die
vorliegend als endlos umlaufendes Transportband ausgebildet ist, aufgegeben und von
diesem auf einen Schütthaufen gefördert. Das Gesteinsmaterial, welches durch das Siebdeck
21 fällt, gelangt auf das darunterliegende Siebdeck 22. Das Siebdeck 22 hat wieder
eine vorbestimmte Maschenweite. Gesteinsmaterial, welches nicht durch das Siebdeck
22 fällt, wird einem Seiten-Austragband 17 zugeführt. Dieses Seiten-Austragband 17
führt seitlich aus dem Arbeitsbereich der Siebeinheit 20 heraus. Das ausgesiebte Material
wird aufgehäuft, wie dies Figur 1 erkennen lässt. Das Siebmaterial, welches durch
das Siebdeck 22 fällt, gelangt auf eine Fördereinrichtung 23, beispielsweise ein endlos
umlaufendes Förderband. Dieses ausgesiebte Feinmaterial wird zu einem Feinkorn-Austragband
16 geführt und von diesem aus dem Arbeitsbereich der Maschine ausgetragen. Das ausgesiebte
Feinmaterial wird wieder seitlich der Maschine aufgehäuft. Die beiden Siebdecks 21
und 22 sind mittels Schwingungsantrieben, insbesondere Exzenter-Antrieben angetrieben.
[0035] Die Transportvorrichtung 15 kann auf eine untere Position versetzt werden, so dass
das Überlauf-Oberdeck-Material des Siebdecks 21 und das Überlauf-Unterdeck-Material
des Siebdecks 22 über das Transportband 15 ausgetragen wird und somit nur zwei Siebfraktionen
ausgesiebt werden. Dementsprechend ist nur ein seitliches Feinkorn-Transportband 16
verbaut. Auf das Seiten-Austragband 17 kann dementsprechend verzichtet werden, bzw.
wurde dieses entweder abgebaut oder in eine Position/Anordnung an der Anlage verbracht
in der dieses Seiten-Austragband entsprechend außer Funktion gesetzt ist.
[0036] Weiterhin ist es denkbar, dass das Feinkorn-Austragband 16 und das Seiten-Austragband
17 wahlweise zu einer der beiden Seiten der Maschine am Maschinengestell 13 angebaut
werden kann. Des Weiteren ist es denkbar, dass das Feinkorn-Austragband 16 und auch
das Seiten-Austragband 17 auf der gleichen Seite der Anlage angeordnet sind.
[0037] In Figur 2 ist ein vergrößertes Detail der Gesteinsverarbeitungsanlage 10 deutlicher
gezeigt. Wie diese Darstellung veranschaulicht, weist die Transportvorrichtung 15
einen Rahmen auf, der das endlos umlaufende Transportband 15.3 trägt. Dabei bildet
die Transportvorrichtung 15 einen Aufgabebereich 15.1 und einen Abwurfbereich 15.2.
[0038] Die Transportvorrichtung 15 ist an dem Maschinengestell 13 befestigt. Zu diesem Zweck
weist das Maschinengestell 13 einen Träger 50 auf. An dem Träger 50 ist ein erstes
Schwenklager 15.4 angeordnet, an dem die Transportvorrichtung 15 schwenkbar gelagert
ist.
[0039] Die Transportvorrichtung 15 ist mittels einer Stütze 30 gegenüber dem Maschinengestell
13, beispielsweise an einem Arm 51 des Trägers 50 abgestützt, wie Figur 2 zeigt. Die
Stütze 30 besitzt zwei Stützteile 36 und 38, die linear gegeneinander verstellt, beispielsweise
gegeneinander teleskopiert werden können. Das Stützteil 36 ist mit Formschlusselementen
39 ausgestattet. Diese können, wie dies die Zeichnung beispielhaft zeigt, als Bohrungen
ausgebildet sein. An dem Stützteil 36 sind Formschluss-Gegenelemente 39.1 vorhanden,
die ebenfalls als Bohrungen ausgebildet sein können. In der in Figur 2 gezeigten Stellposition
der Transportvorrichtung 15 kann ein Bolzen durch die zueinander fluchtenden Bohrungen
(Formschlusselement 39 und Formschluss-Gegenelement 39.1) hindurchgesetzt werden.
Auf diese Weise wird eine Arretiervorrichtung 35 gebildet.
[0040] Die Stütze 30 ist über ein Schwenklager 37 an die Transportvorrichtung 15 schwenkbar
angekoppelt. Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Stütze 30 mittels eines Fixierelements
43 an einem Stützteil 40 des Maschinengestells 13 abgestützt. Das Stützteil 40 kann,
wie dies Figur 2 beispielhaft zeigt, an einem Arm 51 des Trägers 50 befestigt sein.
Die Befestigung am Stützteil 40 ist so ausgeführt, dass hier eine lösbare Verbindung
gegeben ist. Diese kann beispielsweise durch einen Bolzen bewerkstelligt werden, der
durch zueinander fluchtende Bohrungen des Stützteils 40 und des Stützteils 38 hindurchgestellt
ist. Da die beiden Stützteile 36 und 38 gegeneinander formschlüssig mit der Arretiervorrichtung
35 blockiert sind, können diese nicht gegeneinander verstellt werden. Damit ergibt
sich eine feste Stützlänge. Über die Stütze 30 kann die Transportvorrichtung 15 mithin
gegenüber dem Maschinengestell 13 abgestützt werden.
[0041] Wie Figur 2 weiter erkennen lässt, kann der Stütze 30 eine mechanische Stellvorrichtung
31 zugeordnet sein. Die mechanische Stellvorrichtung 31 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
als Hydraulikzylinder ausgeführt. Denkbar ist auch die Verwendung anderer mechanische
Einstellvorrichtungen 31, beispielsweise einer Getriebeanordnung, eines Stellmotors
oder dergleichen. Der Hydraulikzylinder weist eine Kolbenstange auf, die ein Stellglied
32 bildet. Das Stellglied 32 ist über einen Verbinder 33 an das Stützteil 38 angeschlossen.
Am gegenüberliegenden Ende ist der Hydraulikzylinder über einen Verbinder 34 an das
zweite Stützteil 36 fest angekoppelt.
[0042] Figur 2 lässt deutlich erkennen, dass die Siebeinheit 20 die oben beschriebenen Siebdecks
21 und 22 aufweist. Die beiden Siebdecks 21, 22 sind in Höhenrichtung H, also in Schwerkraftrichtung
zueinander versetzt angeordnet. Jedes der Siebdecks 21, 22 besitzt einen Ableitbereich
A1 bzw. A2. A1 bildet den Ableitbereich des ersten Siebdecks 21 und A2 den Ableitbereich
des zweiten Siebdecks 22.
[0043] Figur 2 lässt deutlich erkennen, dass der Ableitbereich A1 des ersten Siebdecks 21
dem Aufgabebereich 15.1 der Transportvorrichtung 15 zugeordnet ist. Der Ableitbereich
A2 des zweiten Siebdecks 22 führt zu dem Aufgabebereich des Seiten-Austragsbands 17.
[0044] Um eine geordnete Übergabe des Gesteinsmaterials zu ermöglichen, weist das Transportband
15 einen Trichter 18 auf. Dieser verhindert, dass seitlich Gesteinsmaterial aus dem
Aufgabebereich 15.1 abfallen kann. Auch das Seiten-Austragsband 17 kann mit einem
solchen Trichter ausgestattet sein.
[0045] Während des Betriebs der Anlage wird das Gesteinsmaterial vom Siebdeck 21 im Ableitbereich
A1 auf den Aufgabebereich 15.1 der Transportvorrichtung 15 aufgegeben. Das Gesteinsmaterial
wird dann in Transportrichtung D entlang der Transportvorrichtung 15 bewegt und zu
dem Schütthaufen (siehe Figur 1) geführt. In gleicher Weise wird das Gesteinsmaterial
des darunterliegenden Siebdecks 22 auf das Seiten-Austragsband 17 aufgegeben. Es wird
entlang einer Förderrichtung über das Seiten-Austragsband 17 zu einem Schütthaufen
geführt.
[0046] Wie dies oben beschrieben wurde, kann die Gesteinsverarbeitungsanlage 10 nun so umgebaut
werden, dass beide Gesteinsfraktionen der Siebdecks 21 und 22 auf die Transportvorrichtung
15 aufgegeben werden. Wie oben beschrieben, wird zu diesem Zweck das Seiten-Austragsband
17 abgebaut oder so verstellt, dass es aus dem Ableitbereich A2 herausbewegt wird.
[0047] Wie Figur 2 veranschaulicht, ist am Maschinengestell 13 ein Halter 61 über ein Gelenk
62 schwenkbar befestigt. Beispielsweise kann der Halter 61 an einem Ansatz 52 des
Trägers 50 schwenkbar befestigt sein. Der Halter 61 weist einen Hebel auf, an dessen
Ende ein Fangelement 63 angeordnet ist. Das Fangelement 63 ist in Form einer hinterschnittenen
Aufnahme ausgebildet. Besonders bevorzugt ist der Halter 61 mit seinem Fangelement
63 in Form eines schwenkbaren Hakens ausgebildet.
[0048] In der in Figur 2 gezeigten Ausgangsstellung ist eine Auflaufschräge 63.1 des Fangelements
63 an einem Halteelement 54 angelegt. Das Halteelement 54 kann beispielsweise als
Bolzen ausgebildet sein. Das Halteelement 54 ist an der Transportvorrichtung 15 befestigt.
[0049] Figur 2 lässt erkennen, dass in der Grundstellung der Halter 61 mittels eines Sicherungselements
53 an dem Ansatz 52 abgestützt ist. Das Sicherungselement 53 verhindert, dass sich
der Halter 61 nach unten drehen kann. Um nun den Umbau der Transportvorrichtung 15
zu bewerkstelligen, wird zuerst das Sicherungselement 53 entfernt. Anschließend wird
die Arretiervorrichtung 35 gelöst und die hier gebildete Formschlussverbindung aufgehoben.
Nun kann die mechanische Stellvorrichtung 31 aktiviert werden, wobei der Abstand zwischen
den beiden Verbindern 33, 34 verkleinert wird. Dies kann durch ein Einfahren des Stellglieds
32 (Kolbenstange) in den Hydraulikzylinder erfolgen. Bei dieser Verfahrbewegung verstellt
sich die Transportvorrichtung 15 in ihrer Neigung. In Figur 3 ist diese Neigungsverstellung
mit dem Pfeil S symbolisiert, der die Schwenkbewegung zeigt. Sobald das Halteelement
54 formschlüssig in dem Fangelement 63 gefangen ist, kann die Transportvorrichtung
15 nicht weiter in Richtung der Schwenkbewegung S verstellt werden. Die Transportvorrichtung
15 ist nun zum einen an dem ersten Schwenklager 15.4 und zum anderen an dem Halter
61 gehalten.
[0050] Da in dieser Position auch die Stütze 30 und damit die Stellvorrichtung 31 kraftfrei
gestellt wurden, kann das Fixierelement 43 gelöst werden.
[0051] Figur 3 zeigt, dass die Stütze 30 ein Führungsstück 41 aufweist, das im Bereich des
Stützteils 40 angeordnet ist. Dieses Führungsstück 41 ist in einer Führung 41.1 des
Stützteils 40 linear verstellbar geführt. Bei gelöstem Fixierelement 43 kann nun der
Hydraulikzylinder aktiviert werden. Dabei wird das Stellglied 32 ausgefahren. Infolge
dieser Ausfahrbewegung verstellt sich das Führungsstück 41 in der Führung 41.1 in
die Position, die in Figur 4 gezeigt ist. In dieser Position kann die Stütze 30 wieder
mit einem Fixierelement 42 formschlüssig mit dem Träger 50 verbunden werden. Dies
kann beispielsweise wieder mit einem Bolzen erfolgen. In dieser Position ist die Transportvorrichtung
15 nun statisch überbestimmt an dem Halter 61, der Stütze 30 und dem ersten Schwenklager
15.4 abgestützt. Daher kann die Verbindung des ersten Schwenklagers 15.4 gelöst werden.
Das erste Schwenklager 15.4 kann beispielsweise so gebildet sein, dass der Träger
50 und die Transportvorrichtung 15 zueinander fluchtende Bohrungen aufweisen, durch
die ein Bolzen hindurchgesetzt ist. Dieser Bolzen kann zum Lösen des ersten Schwenklagers
15.4 nun gezogen werden. Die Transportvorrichtung 15 ist dann statisch bestimmt mit
dem Halter 61 und der Stütze 30 am Maschinengestell 13 gehalten.
[0052] Die Figuren 4 und 5 zeigen den Übergang der Transportvorrichtung 15, wobei der Aufgabebereich
15.1 der Transportvorrichtung 15 von der ersten Stellposition gemäß Figur 4 in die
zweite Stellposition gemäß Figur 5 verstellt wird. Bei dieser Stellbewegung wird der
Aufgabebereich 15.1 sowohl in Höhenrichtung H als auch in die Transportrichtung D
der Transportvorrichtung 15 verstellt.
[0053] Die Stellbewegung wird dabei mit einem Schwenkmechanismus 60 geführt. Der Schwenkmechanismus
60 umfasst den vorstehend beschriebenen Halter 61 und die in Figur 5 deutlich erkennbare
Schwinge 64. Der Halter 61 und die Schwinge 64 sind jeweils über ein Gelenk 62, 64.1
mit dem Maschinengestell 13, vorzugsweise dem Träger 50 schwenkbar verbunden. Die
Schwenkachse verläuft senkrecht zur Bildebene gemäß Figur 5. Weiterhin sind der Halter
61 und die Schwinge 64 über jeweils ein weiteres Gelenk 54.1 und 19.1 mit der Transportvorrichtung
15 verbunden. Mit den Gelenken 62, 64.1, den weiteren Gelenken 54.1 und 19.1 sowie
dem Halter 61 und der Schwinge 64 wird ein Viergelenkssystem, im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ein Parallelogramm-Viergelenksystem gebildet.
[0054] Das Viergelenksystem muss nicht zwingend als Parallelogramm ausgebildet sein. Wenn
es ein Parallelogramm-Viergelenksystem ist, bleibt der Anstellwinkel des Abzugsbandes
vor und nach der Verlagerung des Bandes gleich. Weicht das Viergelenksystem von der
Parallelogrammform ab, so wird sich mit der Verlagerung des Bandes auch der Anstellwinkel
des Bandes verändern.
[0055] Tatsächlich ausgeführt beim vorliegenden Beispiel ist kein exaktes Parallelogramm
realisiert aber die Abweichung von der Parallelogrammform ist nur gering. Damit bleibt
der Anstellwinkel des Abzugsbandes vor und nach der Verlagerung nahezu gleich aber
nicht exakt gleich.
[0056] Wenn nun ausgehend von der ersten Stellposition gemäß Figur 4 die Stellvorrichtung
31 betätigt wird, so wird der Abstand zwischen den beiden Verbinder 33, 34 verkürzt.
Infolge dieser Verkürzung schwenken sowohl der Halter 61 als auch die Schwinge 64
im abwärts. Hierdurch wird die Verstellung der Transportvorrichtung 15 in die zweite
Stellposition bewirkt, wie dies Figur 5 zeigt. Infolge der Verwendung eines Parallelogramm-Viergelenksystems
wird bei dieser Verstellung die Neigung der Transportvorrichtung 15 vorzugsweise beibehalten.
Selbstverständlich ist es auch denkbar, dass kein Parallelogramm-Viergelenkssystem
sondern ein Viergelenkssystem verwendet wird, bei dem die Verbindungslinie zwischen
den Gelenksachsen des Gelenks 62 und des weiteren Gelenks 54.1 zum einen und die Verbindungslinie
zwischen den Gelenksachsen des 1. Schwenklagers 15.4 und des weiteren Gelenks 19.1
zum anderen, nicht parallel sind. Dann ändert sich jedoch die Neigung der Transportvorrichtung
15 gegenüber der Horizontalen bei einer Verstellung von der ersten Stellposition in
die zweite Stellposition.
[0057] In der in Figur 5 gezeigten zweiten Stellposition ist der Aufgabebereich 15.1 der
Transportvorrichtung 15 so angeordnet, dass er sowohl dem Ableitbereich A1 des ersten
Siebdecks 21 als auch dem Ableitbereich A2 des zweiten Siebdecks 22 zugeordnet ist.
Beide Siebdecks 21 und 22 können mithin das auf ihnen geführte Gesteinsmaterial auf
die Transportvorrichtung 15 aufgeben. Der Trichter 18 ist entsprechend ausgestaltet,
dass er ein Abfallen von Gesteinsmaterial von beiden Siebdecks 21 und 22 verhindert.
[0058] Wie Figur 5 erkennen lässt, ist der Halter 61 so verstellt, dass das Halteelement
54 des weiteren Gelenks 54.1 in Flucht zu einer Lageraufnahme 15.7 steht. Mithilfe
dieser Lageraufnahme 15.7 und dem Halteelement 54 kann dann ein zweites Schwenklager
15.6 gebildet werden. Dies ist beispielsweise dergestalt möglich, dass das Halteelement
54 eine Lagerbohrung aufweist, die in Flucht zu der Lageraufnahme 15.7 steht. Durch
die fluchtenden Bohrungen kann dann ein Bolzen hindurchgesetzt werden, der die Lagerachse
bildet. Das zweite Schwenklager 15.6 bildet nun die Achse, um die die Transportvorrichtung
15 verschwenkt werden kann, um deren Neigungswinkel einzustellen.
[0059] Diese Neigungsverstellung erfolgt wieder unter Zuhilfenahme der Stellvorrichtung
31. Wenn mittels der Stellvorrichtung 31 der Abstand der Verbinder 33, 34 vergrößert
wird, so vergrößert sich auch der Neigungswinkel der Transportvorrichtung 15 gegenüber
der Horizontalen. Die Schwenkbewegung S wird insbesondere deswegen möglich, weil ein
Gelenksstück 19 des weiteren Gelenks 19.1 der Schwinge 64 in einer Stellführung 64.3,
beispielsweise einem Langloch versetzt werden kann. Der minimale und der maximale
Einstellwinkel der Transportvorrichtung 15 wird dabei durch die Enden 64.2 des Langlochs
begrenzt, an denen das Gelenksstück 19 in den beiden Extremstellungen anschlägt. Die
Fixierung der Einstellposition erfolgt wieder über die Arretiervorrichtung 35, wie
dies vorstehend beschrieben wurde.
[0060] Soll nun umgekehrt die Transportvorrichtung 15 von der in Figur 5 gezeigten zweiten
Stellposition in die in Figur 2 gezeigte erste Stellposition verbracht werden, so
ist die vorbeschriebene Arbeitsreihenfolge in umgekehrter Richtung zu durchlaufen.
1. Gesteinsverarbeitungsanlage (10) mit einem Maschinengestell (13), das eine Siebeinheit
(20) trägt,
wobei die Siebeinheit (20) wenigstens zwei Siebdecks (21, 22) aufweist, die in Höhenrichtung
(H) der Gesteinsverarbeitungsanlage (10) zueinander versetzt angeordnet sind,
wobei die Siebdecks (21, 22) jeweils einen Ableitbereich (A1, A2) aufweisen,
wobei sich in Förderrichtung an die Siebeinheit (22) eine Transportvorrichtung (15)
anschließt,
wobei die Transportvorrichtung (15) einen Aufgabebereich (15.1) und einen Abwurfbereich
(15.2) aufweist,
wobei sich zwischen dem Aufgabebereich (15.1) und dem Abwurfbereich (15.2) ein Transportmittel,
insbesondere ein endlos umlaufendes Transportband (15.3), in eine Transportrichtung
(D) zumindest bereichsweise erstreckt,
wobei die Transportvorrichtung (15) mittels einer mechanischen Stellvorrichtung (31)
am Maschinengestell (13) befestigt ist,
wobei mit der mechanischen Stellvorrichtung (31) der Aufgabebereich (15.1) der Transportvorrichtung
(15) zwischen zwei Stellpositionen, in denen der Aufgabebereich (15.1) wahlweise einem
der Ableitbereiche (A1, A2) der beiden Siebdecks (21, 22) oder beiden Abwurfbereichen
(A1, A2) zugeordnet ist, verstellbar ist,
und wobei der Aufgabebereich (15.1) der Transportvorrichtung (15) mittels der mechanischen
Stellvorrichtung (31) zwischen den beiden Stellpositionen in Höhenrichtung und in
Transportrichtung (D) der Transportvorrichtung (15) verstellbar ist,
wobei zwischen dem Maschinengestell (13) und der Transportvorrichtung (15) ein Schwenkmechanismus
(60) wirksam ist, mittels dem die Verstellung des Aufgabebereichs (15.1) zwischen
den beiden Stellpositionen geführt wird.
wobei der Schwenkmechanismus (60) einen Halter (61) und eine Schwinge (64) aufweist,
und wobei der Halter (61) und die Schwinge (64) jeweils mittels eines Gelenks (62,
64.1) mittelbar oder unmittelbar an das Maschinengestell (13) und jeweils mittels
eines weiteren Gelenks (54.1, 19.1) mittelbar oder unmittelbar an die Transportvorrichtung
(15) angekoppelt sind, dadurch
gekennzeichnet, dass der Halter, die Schwinge, das Maschinengestell und die Transportvorrichtung ein Viergelenksystem
bilden.
2. Gesteinsverarbeitungsanlage (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (15) mittels eines Schwenklagers (erstes Schwenklager (15.4)
oder zweites Schwenklager (15.6)) in der ersten und/oder zweiten Stellposition derart
um eine Schwenkachse verstellbar am Maschinengestell (13) befestigt ist, dass in der
ersten und/oder der zweiten Stellposition die Neigung der Transportvorrichtung (15)
veränderbar ist
3. Gesteinsverarbeitungseinrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gegenzeichnet,
dass die Neigung der Transportvorrichtung (15) gegenüber der Horizontalen im Winkelbereich
zwischen 0° und 35° stufenlos oder im Rastermaß verstellbar ist.
4. Gesteinsverarbeitungseinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gegenzeichnet,
dass mit der mechanischen Stellvorrichtung (31) die Neigung der Transportvorrichtung
(15) gegenüber der Horizontalen zum Einen und die Verstellung des Aufgabebereichs
(15.1) der Transportvorrichtung (15) zwischen den beiden Stellpositionen in Höhenrichtung
und in Transportrichtung (D) der Transportvorrichtung (15) zum Anderen bewirkt wird.
5. Gesteinsverarbeitungseinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gegenzeichnet,
dass zwischen der Transportvorrichtung (15) und dem Maschinengestell (13) eine Stütze
(30) mit einer Arretiervorrichtung (35) wirksam ist, die mit einem Stützteil (38)
an dem Maschinengestell (13) und mit dem anderen Stützteil (36) an die Transportvorrichtung
(15) angekoppelt ist, und dass die zwei gegeneinander verstellbaren Stützteile (36,
38) in verschiedenen Stellpositionen, die unterschiedlichen Neigungen der Transportvorrichtung
(15) gegenüber der Horizontalen zugeordnet sind, formschlüssig mit einem Formschlusselement
(39) gegeneinander arretierbar sind.
6. Gesteinsverarbeitungseinrichtung (10) nach Anspruch 5, dadurch gegenzeichnet, dass
die mechanische Stellvorrichtung (31) derart an die beiden Stützteile (36, 38) angekoppelt
ist, dass bei einer Verstellung der Stellvorrichtung (31) die beiden Stützteile (36,
38) kraftbeaufschlagt gegeneinander verstellt werden.
7. Gesteinsverarbeitungseinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gegenzeichnet,
dass die mechanische Stellvorrichtung (31) oder die Stütze (30) an einem Stützteil
(40) des Maschinengestells (13) oder der Transportvorrichtung (15) wahlweise in wenigsten
zwei Fixierpositionen mittels eines Fixierelements (42, 43) formschlüssig abstützbar
ist, wobei die Fixierpositionen in Höhenrichtung zueinander beabstandet angeordnet
sind.
8. Gesteinsverarbeitungseinrichtung (10) nach Anspruch 7, dadurch gegenzeichnet, dass
die Verstellbewegung der mechanischen Stellvorrichtung (31) oder der Stütze (30) zwischen
den beiden Fixierpositionen mittels eines Führungsstücks (41), das in einer Führung
(41.1) des Stützteils (40) verstellbar ist, zumindest bereichsweise geführt ist.
9. Gesteinsverarbeitungsanlage (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, an der Transportvorrichtung (15) oder dem Maschinengestell (13) ein Halteelement
(54) angeordnet ist, dass der Halter (61) des Schwenkmechanismus (60) ein Fangelement
(63) aufweist, und dass in einer ersten Position der Transportvorrichtung (15) das
Fangelement außer und in einer zweiten Position das Fangelement in Eingriff mit dem
Halteelement (54) steht.
10. Gesteinsverarbeitungsanlage (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (15) in der ersten Stellposition an einem ersten Schwenklager
(15.4) um eine erste Schwenkachse schwenkbar gehalten ist und in einer zweiten Stellposition
der Transportvorrichtung (15) das ortsfeste Schwenklager für die Transportvorrichtung
von dem Halteelement (54) und dem Halter (61) gebildet ist.
11. Gesteinsverarbeitungsanlage (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der zweiten Stellposition, in der das ortsfeste Schwenklager für die Transportvorrichtung
(15) von dem Halteelement (54) und dem Halter (61) gebildet ist, das Gelenkstück (19)
mit dem die Transportvorrichtung (15) gegenüber der Schwinge (64) verschwenkbar ist,
in einer Stellführung (64.3) quer zur Gelenkachse verstellbar ist.
1. A rock processing plant (10) having a machine frame (13), which supports a screening
unit (20),
wherein the screening unit (20) has at least two screen decks (21, 22) which are arranged
offset from each other in the vertical direction (H) of the rock processing plant
(10),
wherein the screen decks (21, 22) each have a discharge area (A1, A2),
wherein a transport device (15) is connected to the screening unit (22) in the conveying
direction,
wherein the transport device (15) forms a feed area (15.1) and a discharge area (15.2),
wherein a transport means, in particular an endless circulating conveyor belt (15.3),
extends in a transport direction (D) at least partially between the feed area (15.1)
and the discharge area (15.2),
wherein the transport device (15) is attached to the machine frame (13) by means of
a mechanical actuator (31),
wherein the mechanical actuator (31) can be used to move the feed area (15.1) of the
transport device (15) between two control positions, in which the feed area (15.1)
is optionally assigned to one of the discharge areas (A1, A2) of the two screen decks
(21, 22) or both discharge areas (A1, A2),
and wherein the mechanical actuator (31) can be used to move the feed area (15.1)
of the transport device (15) between the two control positions in the vertical direction
and in the transport direction (D) of the transport device (15),
wherein a swivel mechanism (60) is effective between the machine frame (13) and the
transport device (15), which swivel mechanism is used to guide the displacement of
the feed area (15.1) between the two control positions,
wherein the swivel mechanism (60) has a holder (61) and a swingarm (64), and wherein
the holder (61) and the swingarm (64) are each coupled directly or indirectly to the
machine frame (13) by means of a joint (62, 64.1) and each coupled directly or indirectly
to the transport device (15) by means of a further joint (54.1, 19.1),
characterized
in that the holder, the swingarm, the machine frame and the transport device form a four-bar
linkage system.
2. The rock processing plant (10) according to claim 1, characterized in that the transport device(15) is attached to the machine frame (13) by means of a swivel
bearing (first swivel bearing (15.4) or second swivel bearing (15.6)) in the first
and/or second control position such that it can be moved about a swivel axis in such
a way that the inclination of the transport device (15) can be changed in the first
and/or in the second control position.
3. The rock processing device (10) according to claim 1 or 2, characterized in that the inclination of the transport device(15) with respect to the horizontal can be
continuously adjusted in an angular range between 0° and 35° or in accordance with
modular dimensions.
4. The rock processing device (10) according to any one of the claims 1 to 3, characterized in that the mechanical actuator (31) is used to effect the inclination of the transport device
(15) with respect to the horizontal on the one hand and the movement of the feed area
(15.1) of the transport device (15) between the two control positions in the vertical
direction and in the transport direction (D) of the transport device (15) on the other
hand.
5. The rock processing device (10) according to any one of the claims 1 to 4, characterized in that a support with a locking device (35) is effective between the transport device (15)
and the machine frame (13), one support part (38) of which support (30) is coupled
with to the machine frame (13) and the other support part (36) is coupled to the transport
device (15), and that the two support parts (36, 38), which are adjustable relative
to each other, can be locked relative to each other in different control positions,
which are assigned to different inclinations of the transport device (15) relative
to the horizontal, in a form-fitting manner and using a form-fit element (39).
6. The rock processing device (10) according to claim 5, characterized in that the mechanical actuator (31) is coupled to the two support parts (36, 38) in such
a way that the two support parts (36, 38) are moved against each when subjected to
force when the actuator (31) is moved.
7. The rock processing device (10) according to any one of the claims 1 to 6, characterized in that the mechanical actuator (31) or the support (30) can optionally rest on a support
part (40) of the machine frame (13) or of the transport device (15) in a form-fitting
manner in at least two mounting positions by means of a mounting element (42, 43),
wherein the mounting positions are spaced apart in the vertical direction.
8. The rock processing device (10) according to claim 7, characterized in that the adjustment motion of the mechanical actuator (31) or of the support (30) between
the two mounting positions is guided, at least partially, by means of a guide piece
(41), which can be adjusted in a guide (41.1) of the support part (40).
9. The rock processing device (10) according to any one of the claims 1 to 8, characterized in that a holding element (54) is arranged on the transport device(15) or on the machine
frame (13), that the holder (61) of the swivel mechanism (60) comprises a catch element
(63) and that in a first position of the transport device (15) the catch element is
not in engagement with the holding element and in a second position of the transport
device the catch element is in engagement with the holding element (54).
10. The rock processing plant (10) according to claim 9, characterized in that the transport device (15) is held in the first control position on a first swivel
bearing (15.4) in a swiveling manner about a first swivel axis and in a second control
position of the transport device (15) the stationary swivel bearing for the transport
device is formed by the holding element (54) and the holder (61).
11. The rock processing plant (10) according to claim 10, characterized in that in the second control position, in which the stationary swivel bearing for the transport
device (15) is formed by the holding element (54) and the holder (61), the articulation
link (19), which can be used to swivel the transport device (15) relative to the swingarm
(64), can be moved in a positioning guide (64.3) transverse to the axis of articulation.
1. Installation de traitement de roches (10) comprenant un bâti de machine (13) qui porte
une unité de criblage (20), l'unité de criblage (20) présentant au moins deux étages
de criblage (21, 22) qui sont décalés l'un par rapport à l'autre dans le sens de la
hauteur (H) de l'installation de traitement de roches (10), les étages de criblage
(21, 22) présentant chacun une zone de déviation (A1, A2), un dispositif de chargement
(15) se raccordant à l'unité de criblage (22) dans le sens du transport, le dispositif
de transport (15) présentant une zone d'alimentation (15. 1) et une zone de déchargement
(15. 2), un moyen de transport, en particulier une bande transporteuse (15.3) circulant
sans fin, s'étendant au moins par zones dans une direction de transport (D) entre
la zone de chargement (15.1) et la zone de déchargement (15.2), le dispositif de transport
(15) étant fixé au bâti de machine (13) au moyen d'un dispositif de réglage mécanique
(31), la zone de chargement (15.1) du dispositif de transport (15) étant déplacée
au moyen du dispositif de réglage mécanique (31) entre deux positions de réglage,
dans lesquelles la zone de chargement (15. 1) étant associée au choix à l'une des
zones de déviation (A1, A2) des deux étages de criblage (21, 22) ou aux deux zones
de déchargement (A1, A2), et la zone de chargement (15.1) du dispositif de transport
(15) pouvant être déplacée au moyen du dispositif de réglage mécanique (31) entre
les deux positions de réglage dans le sens de la déviation et dans le sens de transport
(D) du dispositif de transport (15), un mécanisme de pivotement (60) étant actif entre
le bâti de machine (13) et le dispositif de transport (15), mécanisme au moyen duquel
le déplacement de la zone de chargement (15. 1) entre les deux positions de réglage,
le mécanisme de pivotement (60) présentant un support (61) et un bras oscillant (64),
et le support (61) et le bras oscillant (64) étant couplés respectivement au moyen
d'une articulation (62, 64.1) directement ou indirectement au bâti de machine (13)
et respectivement au moyen d'une autre articulation (54.1, 19.1) directement ou indirectement
au dispositif de transport (15),
caractérisé
en ce que le support, le bras oscillant, le bâti de machine et le dispositif de transport forment
un système à quatre articulations.
2. Installation de traitement de roches (10) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de transport (15) est fixé au bâti de machine (13) au moyen d'un palier
de pivotement (premier palier de pivotement (15.4) ou deuxième palier de pivotement
(15.6)) dans la première et/ou la deuxième position de réglage de manière à pouvoir
être réglé autour d'un axe de pivotement de telle sorte que l'inclinaison du dispositif
de transport (15) puisse être modifiée dans la première et/ou la deuxième position
de réglage.
3. Installation de traitement de roches (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'inclinaison du dispositif de transport (15) par rapport à l'horizontale est réglable
en continu ou par pas dans la plage angulaire comprise entre 0° et 35°.
4. Installation de traitement de roches (10) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de réglage mécanique (31) permet de réaliser l'inclinaison du dispositif
de transport (15) par rapport à l'horizontale d'une part et le réglage de la zone
de chargement (15.1) du dispositif de transport (15) entre les deux positions de réglage
dans le sens de la hauteur et dans le sens de transport (D) du dispositif de transport
(15) d'autre part.
5. Installation de traitement de roches (10) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'entre le dispositif de transport (15) et le bâti de machine (13) agit un support (30)
avec un dispositif d'arrêt (35), qui est couplé par une pièce d'appui (38) au bâti
de machine (13) et par l'autre pièce d'appui (36) au dispositif de transport (15),
et en ce que les deux pièces d'appui (36, 38) réglables l'une par rapport à l'autre peuvent être
bloquées l'une contre l'autre par complémentarité de forme avec un élément de complémentarité
de forme (39) dans différentes positions de réglage qui sont associées à différentes
inclinaisons du dispositif de transport (15) par rapport à l'horizontale.
6. Installation de traitement de roches (10) selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de réglage mécanique (31) est couplé aux deux pièces d'appui (36, 38)
de telle sorte que, lors d'un déplacement du dispositif de réglage (31), les deux
pièces d'appui (36, 38) sont déplacées l'une par rapport à l'autre en étant soumises
à une force.
7. Installation de traitement de roches (10) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif de réglage mécanique (31) ou le support (30) peut s'appuyer par complémentarité
de forme sur une pièce de support (40) du bâti de machine (13) ou du dispositif de
transport (15), au choix dans au moins deux positions de fixation, au moyen d'un élément
de fixation (42, 43), les positions de fixation étant disposées à distance les unes
des autres dans le sens de la hauteur.
8. Installation de traitement de roches (10) selon la revendication 7, caractérisée en ce que le mouvement de réglage du dispositif de réglage mécanique (31) ou de l'appui (30)
entre les deux positions de fixation est guidé au moins par zones au moyen d'une pièce
de guidage (41) qui peut être réglée dans un guide (41.1) de la pièce d'appui (40).
9. Installation de traitement de roches (10) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'un élément de maintien (54) est disposé sur le dispositif de transport (15) ou le
bâti de machine (13), en ce que le support (61) du mécanisme de pivotement (60) présente un élément de capture (63),
et en ce que dans une première position du dispositif de transport (15), l'élément de capture
est hors de prise et dans une deuxième position, l'élément de capture est en prise
avec l'élément de maintien (54).
10. Installation de traitement de roches (10) selon la revendication 9, caractérisée en ce que, dans la première position de réglage, le dispositif de transport (15) est maintenu
sur un premier palier de pivotement (15.4) de manière à pouvoir pivoter autour d'un
premier axe de pivotement et, dans une deuxième position de réglage du dispositif
de transport (15), le palier de pivotement fixe pour le dispositif de transport est
formé par l'élément de maintien (54) et le support (61).
11. Installation de traitement de roches (10) selon la revendication 10, caractérisée en ce que dans la deuxième position de réglage, dans laquelle le palier de pivotement fixe
pour le dispositif de transport (15) est formé par l'élément de maintien (54) et le
support (61), la pièce d'articulation (19), avec laquelle le dispositif de transport
(15) peut pivoter par rapport au bras oscillant (64), est réglable dans un guide de
réglage (64.3) transversalement à l'axe d'articulation.