(19)
(11) EP 3 804 567 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
14.04.2021  Patentblatt  2021/15

(21) Anmeldenummer: 19202561.7

(22) Anmeldetag:  10.10.2019
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 88/493(2017.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
KH MA MD TN

(71) Anmelder: Peka-Metall AG
6295 Mosen (CH)

(72) Erfinder:
  • Weber, Bernhard
    5712 Beinwil am See (CH)
  • Schmidig, Adrian
    6045 Meggen (CH)

(74) Vertreter: Herrmann, Johanna 
Industrial Property Services GmbH Rosenweg 14
4303 Kaiseraugst
4303 Kaiseraugst (CH)

   


(54) FÜHRUNGSVORRICHTUNG FÜR EINE AUSZUGVORRICHTUNG


(57) Eine Führungsvorrichtung (100, 200, 300, 400) umfasst eine erste Führungsschienenanordnung (1), eine zweite Führungsschienenanordnung (2) und eine dritte Führungsschienenanordnung (3), wobei die erste Führungsschienenanordnung (1) zum ortsfesten Einbau auf oder an einem Grundelement (5) bestimmt ist, wobei die erste Führungsschienenanordnung (1) ein erstes Paar von Führungsschienen (10) umfasst, wobei zweite Führungsschienenanordnung (2) ein zweites Paar von Führungsschienen (20) umfasst, wobei die dritte Führungsschienenanordnung (3) ein drittes Paar von Führungsschienen (30) umfasst, wobei die zweite Führungsschienenanordnung (2) mittels mindestens zwei auf je einer der Führungsschienen (10) rollbaren Rollelementpaaren (21, 22) relativ zur ersten Führungsschienenanordnung (1) verschiebbar ist, wobei die dritte Führungsschienenanordnung (3) relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung (2) mittels mindestens einem Rollelementpaar (31) verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Führungsschienenanordnung (1) eine Zahnstange (15) und die dritte Führungsschienenanordnung (3) eine weitere Zahnstange (35) umfasst, wobei die Zahnstange (15) und die weitere Zahnstange (35) über einen auf der zweiten Führungsschienenanordnung (2) auf zwei Rollen (27, 28) drehbar gelagerten Zahnriemen (29) miteinander in Eingriff stehen.




Beschreibung

Hintergrund



[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für Auszugvorrichtung beispielsweise für einen Eckschrank. Auszugvorrichtungen für Eckschränke werden verwendet, um den in der Ecke eines Eckschranks liegenden Stauraum besser zugänglich zu machen.

Stand der Technik



[0002] Aus dem Dokument GB 727787 ist ein Beispiel für eine vorbekannte Führungsvorrichtung bekannt. Die Führungsvorrichtung ist als eine mehrteilige Führungsschiene ausgebildet. Gemäss dem in diesem Dokument beschriebenen Beispiel sind drei übereinander liegende Führungsschienen vorgesehen, zwischen denen Kugeln angeordnet sind, sodass die einzelnen Führungsschienen eine Gleitbewegung relativ zu den jeweils benachbarten Führungsschienen ausführen können. Derartige Führungsschienen werden für Auszugvorrichtungen für Schubladen und dergleichen verwendet. Es hat sich als nachteilig an dieser Lösung herausgestellt, dass die Verwindungssteifigkeit sowie die Biegesteifigkeit derartiger Führungsschienen limitiert ist. Insbesondere, wenn in Schubladen schwere Gegenstände gelagert werden, können sich die Führungsschienen derart verformen, dass der Benutzer diese Verformungen bemerkt und als qualitativen Mangel interpretiert.

Aufgabe der Erfindung



[0003] Daher ist es Aufgabe der Erfindung eine Führungsvorrichtung zu entwickeln, welche auch bei erhöhtem Eigengewicht der Ablagefächer sowie der Last genügende Biegesteifigkeit sowie Verwindungssteifigkeit aufweist, dass eine Schrägstellung oder eine merkliche Abweichung der Ablagefächer von der Horizontalposition unter Last auch im vollständig ausgezogenen Zustand mit Sicherheit vermieden werden kann.

Beschreibung der Erfindung



[0004] Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt durch eine Führungsvorrichtung gemäss Anspruch 1. Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Führungsvorrichtung sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 15.

[0005] Wenn der Begriff "beispielsweise" in der nachfolgenden Beschreibung verwendet wird, bezieht sich dieser Begriff auf Ausführungsbeispiele und/oder Ausführungsformen, was nicht notwendigerweise als eine bevorzugtere Anwendung der Lehre der Erfindung zu verstehen ist. In ähnlicher Weise sind die Begriffe "vorzugsweise", "bevorzugt" zu verstehen, indem sie sich auf ein Beispiel aus einer Menge von Ausführungsbeispielen und/oder Ausführungsformen beziehen, was nicht notwendigerweise als eine bevorzugte Anwendung der Lehre der Erfindung zu verstehen ist. Dementsprechend können sich die Begriffe "beispielsweise", "vorzugsweise" oder "bevorzugt" auf eine Mehrzahl von Ausführungsbeispielen und/oder Ausführungsformen beziehen.

[0006] Die nachfolgende detaillierte Beschreibung enthält verschiedene Ausführungsbeispiele für die erfindungsgemässe Führungsvorrichtung. Die Beschreibung einer bestimmten Führungsvorrichtung ist nur als beispielhaft anzusehen. In der Beschreibung und den Ansprüchen werden die Begriffe "enthalten", "umfassen", "aufweisen" als "enthalten, aber nicht beschränkt auf interpretiert.

[0007] Eine Führungsvorrichtung umfasst eine erste Führungsschienenanordnung, eine zweite Führungsschienenanordnung und eine dritte Führungsschienenanordnung, wobei die erste Führungsschienenanordnung zum ortsfesten Einbau auf oder an einem Grundelement bestimmt ist. Die erste Führungsschienenanordnung umfasst ein erstes Paar von Führungsschienen. Die zweite Führungsschienenanordnung umfasst ein zweites Paar von Führungsschienen. Die dritte Führungsschienenanordnung umfasst ein drittes Paar von Führungsschienen. Die zweite Führungsschienenanordnung ist mittels mindestens zwei auf je einer Führungsschiene rollbaren Rollelementpaaren relativ zur ersten Führungsschienenanordnung verschiebbar. Die dritte Führungsschienenanordnung ist relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung mittels mindestens einem Rollelementpaar verschiebbar. Die erste Führungsschienenanordnung umfasst eine Zahnstange und die dritte Führungsschienenanordnung umfasst eine weitere Zahnstange, wobei die Zahnstange und die weitere Zahnstange über einen auf der zweiten Führungsschienenanordnung auf zwei Rollen drehbar gelagerten Zahnriemen miteinander in Eingriff stehen.

[0008] Die erste Führungsschienenanordnung kann je ein am ersten Paar der Führungsschienen drehbar gelagertes Rollelement aufweisen, welches zur Führung je einer der Führungsschienen des zweiten Paars ausgebildet ist.

[0009] Gemäss einem Ausführungsbeispiel weist die Führungsschiene je eine Deckfläche, eine Grundfläche und einen die Deckfläche und Grundfläche verbindenden Steg auf. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass benachbarte Führungsschienen ineinander platzsparend verschachtelt angeordnet werden können.

[0010] Gemäss einem Ausführungsbeispiel ist das Rollelement auf der Innenseite des Stegs des zugehörigen Führungsschiene drehbar gelagert ist, wobei es mit der Führungsschiene oder mit einem die Führungsschiene verbindenden Verbindungselement verbunden sein kann.

[0011] Gemäss einem Ausführungsbeispiel sind die Rollen des Riementriebs auf der zweiten Führungsschienenanordnung drehbar gelagert.

[0012] Gemäss einem Ausführungsbeispiel umfasst die Führungsvorrichtung eine erste Führungsschienenanordnung, eine zweite Führungsschienenanordnung, eine dritte Führungsschienenanordnung, wobei die erste Führungsschienenanordnung zum ortsfesten Einbau auf oder an einem Grundelement bestimmt ist. Die erste Führungsschienenanordnung umfasst ein erstes Paar von Führungsschienen, zweite Führungsschienenanordnung umfasst ein zweites Paar von Führungsschienen, die dritte Führungsschienenanordnung umfasst ein drittes Paar von Führungsschienen. Die zweite Führungsschienenanordnung ist mittels mindestens zwei auf je einer der Führungsschienen rollbaren Rollelementpaaren relativ zur ersten Führungsschienenanordnung verschiebbar. Die dritte Führungsschienenanordnung ist relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung mittels mindestens einem Rollelementpaar verschiebbar.

[0013] Die erste Führungsschienenanordnung umfasst eine erste Zahnstange, die zweite Führungsschienenanordnung eine zweite Zahnstange, die dritte Führungsschienenanordnung eine dritte Zahnstange. Die erste Zahnstange und die dritte Zahnstange stehen über einen auf der zweiten Führungsschienenanordnung auf zwei Rollen drehbar gelagerten Zahnriemen miteinander in Eingriff. Eine vierte Führungsschienenanordnung ist vorgesehen, welche eine vierte Zahnstange aufweist, wobei die vierte Zahnstange und die zweite Zahnstange über einen auf der dritten Führungsschienenanordnung auf zwei Rollen drehbar gelagerten Zahnriemen miteinander in Eingriff stehen.

[0014] Gemäss einem Ausführungsbeispiel sind die Rollen des Riementriebs auf der dritten Führungsschienenanordnung drehbar gelagert.

[0015] Gemäss einem Ausführungsbeispiel enthalten die Zahnstangen Führungselemente zur Führung in Auszugrichtung. Die Führungselemente können insbesondere als Nuten, Vorsprünge, Schienenelemente, Rippen, Rillen ausgebildet sein.

[0016] Gemäss einem Ausführungsbeispiel können die Führungsschienen mittels eines Verbindungselements verbunden sein. Insbesondere können die Rollelemente in je einem Schenkel des Verbindungselements drehbar gelagert sein.

[0017] Die Führungsschienen der zweiten oder dritten Führungsschienenanordnung können mittels eines Verbindungselements verbunden sein, welches an einem rückseitigen Ende der Führungsschienen angeordnet ist.

[0018] Eine Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiel kann als Auszugvorrichtung für Schubladen zum Einsatz kommen. Insbesondere kann eine Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele für einen Eckschrank Verwendung finden.

[0019] Ein Vorteil der erfindungsgemässen Führungsvorrichtung liegt in deren verbesserten Zugänglichkeit, d.h. der Benutzer erhält einen verbesserten Zugang zum Inhalt des oder der Ablagefächer. Zudem kann bei Verwendung einer Führungsvorrichtung nach einem der Ausführungsbeispiele eine erhöhte Steifigkeit der Auszugvorrichtung erhalten werden, welche zu einer erhöhten Formstabilität des oder der Ablagefächer führt, sodass gewährleistet ist, dass die Ablageflächen im Wesentlichen horizontal bleiben, auch wenn verhältnismässig schwere Gegenstände auf den Ablageflächen abgestellt werden, beispielsweise mit Flüssigkeiten gefüllte Behälter wie Getränkeflaschen oder dergleichen.

[0020] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Führungsvorrichtung besteht darin, dass die Auszugvorrichtung weniger Bauteile aufweist, insbesondere ist sie für linksseitige und rechtsseitige Schubladen oder Eckschränke einsetzbar.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen



[0021] Nachfolgend wird die erfindungsgemässe Führungsvorrichtung anhand einiger Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigen

Fig. 1 eine Ansicht einer Führungsvorrichtung nach einem ersten Ausführungsbeispiel,

Fig. 2 eine Ansicht einer Führungsvorrichtung nach einem zweiten Ausführungsbeispiel,

Fig. 3 die Führungsvorrichtung gemäss Fig. 2 im eingezogenen Zustand,

Fig. 4 eine erste Führungsschienenanordnung für eine Führungsvorrichtung nach einem dritten Ausführungsbeispiel,

Fig. 5 eine zweite Führungsschienenanordnung für eine Führungsvorrichtung nach dem dritten Ausführungsbeispiel,

Fig. 6 eine dritte Führungsschienenanordnung für eine Führungsvorrichtung nach dem dritten Ausführungsbeispiel,

Fig. 7 eine vierte Führungsschienenanordnung für eine Führungsvorrichtung nach dem dritten Ausführungsbeispiel,

Fig. 8 den Aufbau einer Führungsvorrichtung nach dem dritten Ausführungsbeispiel,

Fig. 9 eine Ansicht einer Führungsvorrichtung nach einem vierten Ausführungsbeispiel von unten,

Fig. 10 eine Ansicht der Führungsvorrichtung nach dem vierten Ausführungsbeispiel von oben,

Fig. 11 eine Ansicht der Führungsvorrichtung nach dem vierten Ausführungsbeispiel von oben ohne Aufbau,

Fig. 12 ein Detail der Führungsvorrichtung nach dem vierten Ausführungsbeispiel,

Fig. 13 eine Ansicht der Führungsvorrichtung nach dem vierten Ausführungsbeispiel von oben ohne Aufbau,

Fig. 14 eine Ansicht der Führungsvorrichtung nach dem vierten Ausführungsbeispiel von oben ohne die erste Führungsschienenanordnung,

Fig. 15 eine Ansicht der Führungsvorrichtung nach dem vierten Ausführungsbeispiel von oben ohne die erste und zweite Führungsschienenanordnung und ohne die linksseitigen Führungsschienen.


Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen



[0022] Fig. 1 zeigt eine Ansicht einer Führungsvorrichtung 100 nach einem ersten Ausführungsbeispiel. Eine Führungsvorrichtung 100 umfasst eine erste Führungsschienenanordnung 1, eine zweite Führungsschienenanordnung 2 und eine dritte Führungsschienenanordnung 3, wobei die erste Führungsschienenanordnung 1 zum ortsfesten Einbau auf oder an einem Grundelement 5 bestimmt ist. Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst ein erstes Paar von Führungsschienen 10. Die zweite Führungsschienenanordnung 2 umfasst ein zweites Paar von Führungsschienen 20. Die dritte Führungsschienenanordnung 3 umfasst ein drittes Paar von Führungsschienen 30, wobei die zweite Führungsschienenanordnung 2 mittels mindestens zwei auf je einer der Führungsschienen 10 rollbaren Rollelementpaaren 21, 22 relativ zur ersten Führungsschienenanordnung 1 verschiebbar ist. Die dritte Führungsschienenanordnung 3 ist relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung 2 mittels mindestens einem Rollelementpaar 31 verschiebbar. Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst eine Zahnstange 15 und die dritte Führungsschienenanordnung 3 eine weitere Zahnstange 35, wobei die Zahnstange 15 und die weitere Zahnstange 35 über einen auf der zweiten Führungsschienenanordnung 2 auf zwei Rollen 27, 28 drehbar gelagerten Zahnriemen 29 miteinander in Eingriff stehen. Die Rollen 27, 28 können hierbei auf einer zeichnerisch nicht dargestellten Querstrebe der zweiten Führungsschienenanordnung 2 befestigt sein oder auf andere Weise mit der zweiten Führungsschienenanordnung 2 verbunden sein.

[0023] Gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die erste Führungsschienenanordnung 1 je ein am ersten Paar der Führungsschienen 10 ein drehbar gelagertes Rollelement 11 auf, welches je eine der Führungsschienen 20 des zweiten Paars führt.

[0024] Fig. 2 zeigt eine Ansicht einer Führungsvorrichtung 200 nach einem zweiten Ausführungsbeispiel in der Aufsicht im ausgezogenen Zustand. Bauelemente, welche die gleiche Funktion wie die entsprechenden in Fig. 1 dargestellten Bauteile haben, werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Für diese Bauteile wird auf die Beschreibung zu Fig. 1 verwiesen, die somit ausdrücklich auch auf das vorliegende Ausführungsbeispiel anwendbar ist. Die Führungsvorrichtung 200 unterscheidet sich vom vorhergehenden, in Fig. 1 dargestellten, Ausführungsbeispiel dahingehend, dass eine vierte Führungsschienenanordnung 4 vorgesehen ist, welche eine Zahnstange 45 aufweist, wobei die Zahnstange 45 und die weitere Zahnstange 25 über einen auf der dritten Führungsschienenanordnung 3 auf zwei Rollen 37, 38 drehbar gelagerten Zahnriemen 39 miteinander in Eingriff stehen. Die Rollen 37, 38 können hierbei auf einer zeichnerisch nicht dargestellten Querstrebe der dritten Führungsschienenanordnung 3 befestigt sein oder auf andere Weise mit der dritten Führungsschienenanordnung 3 verbunden sein.

[0025] Fig. 3 zeigt die Führungsvorrichtung 200 gemäss Fig. 2 im eingezogenen Zustand. Die erste Führungsschienenanordnung 1 trägt hierbei die zweite Führungsschienenanordnung 2, welche wiederum die dritte Führungsschienenanordnung 3 trägt. Die Führungsschienen 10 der Führungsschienenanordnung 1 dienen als Rollbahnen für die entsprechenden Rollelemente 21 des Rollelementpaars. Die Führungsschienen 10 gleiten auf den Rollelementen 11 des Rollelementpaars der Führungsschienen 10. Die Rollelemente 11 können hierzu die von den Führungsschienen 10 aufgespannte Horizontalebene überragen. Hierdurch wird vermieden, dass der überlappende Teil der Führungsschienen 20 direkt auf der Oberfläche der darunterliegenden Führungsschiene 10 gleitet, wodurch ein wesentlich verringerter Reibungswiderstand erzielbar ist und die Verschiebung der zweiten Führungsschienenanordnung 2 relativ zur ersten Führungsschienenanordnung 1 leichtgängig, das heisst ohne nennenswerten Kraftaufwand erfolgen kann.

[0026] Die zweite Führungsschienenanordnung 2 ist relativ zur ersten Führungsschienenanordnung 1 mittels der Rollelementpaare 11, 21 verschiebbar. Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst eine Zahnstange 15 und die dritte Führungsschienenanordnung 3 eine weitere Zahnstange 35, wobei die Zahnstange 15 und die weitere Zahnstange 35 über einen auf der zweiten Führungsschienenanordnung 2 auf zwei Rollen 27, 28 drehbar gelagerten Zahnriemen 29 miteinander in Eingriff stehen. Die Rollen 27, 28 können hierbei auf einer zeichnerisch nicht dargestellten Querstrebe der zweiten Führungsschienenanordnung 2 befestigt sein oder auf andere Weise mit der zweiten Führungsschienenanordnung 2 verbunden sein.

[0027] Die dritte Führungsschienenanordnung 3 ist relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung 2 mittels der Rollelementpaare 22, 31 verschiebbar. Die vierte Führungsschienenanordnung 4 ist relativ zur dritten Führungsschienenanordnung 3 mittels der Rollelementpaare 32, 41 verschiebbar. Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst eine Zahnstange 15 und die dritte Führungsschienenanordnung 3 eine weitere Zahnstange 35, wobei die Zahnstange 15 und die weitere Zahnstange 35 über einen auf der zweiten Führungsschienenanordnung 2 auf zwei Rollen 27, 28 drehbar gelagerten Zahnriemen 29 miteinander in Eingriff stehen. Die Rollen 27, 28 können hierbei auf einer zeichnerisch nicht dargestellten Querstrebe der zweiten Führungsschienenanordnung 2 befestigt sein oder auf andere Weise mit der zweiten Führungsschienenanordnung 2 verbunden sein, was zeichnerisch nicht dargestellt ist.

[0028] Die vierte Führungsschienenanordnung 4 ist relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung 2 beweglich. Hierzu weist die zweite Führungsschienenanordnung 2 eine zugehörige zweite Zahnstange 25 und die vierte Führungsschienenanordnung 4 eine zugehörige vierte Zahnstange 45 auf. Die weitere Zahnstange 35, welche zur dritten Führungsschienenanordnung 3 gehörig ist, wird in der Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels als dritte Zahnstange 35 bezeichnet. Die Zahnstange 15, welche zur ersten Führungsschienenanordnung 1 gehörig ist, wird in der Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels als erste Zahnstange 15 bezeichnet.

[0029] Fig. 4 zeigt eine erste Führungsschienenanordnung 1 für eine Führungsvorrichtung 300 nach einem dritten Ausführungsbeispiel. Wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ist die erste Führungsschienenanordnung 1 zum ortsfesten Einbau auf oder an einem Grundelement 5 bestimmt. Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst ein Paar von Führungsschienen 10. Jede der Führungsschienen 10 weist eine Deckfläche, einen sich von der Deckfläche nach unten erstreckenden Steg sowie eine Grundfläche auf. Wenn die erste Führungsschienenanordnung 1 auf einem Bodenelement aufliegt, liegt diese Grundfläche mit ihrer Unterseite zumindest teilweise auf dem Bodenelement auf. Jede der Führungsschienen 10 weist ein erstes Ende auf, welches unmittelbar an das Grundelement 5 angrenzt oder an diesem befestigt ist. Jede der Führungsschienen 10 weist ein zweites Ende auf, welches gegenüberliegend zum ersten Ende angeordnet ist. In der Nähe des zweiten Endes ist je ein Rollelement 11 angeordnet. Die Führungsschienen 10 bilden somit ein Paar von Führungsschienen aus. Die Rollelemente 11 bilden ein Paar von Rollelementen 11 aus. Jedes der Rollelemente überragt die Deckfläche der entsprechenden Führungsschiene zumindest teilweise. Auf dem Rollelement 11 kommt im Betriebszustand die Grundfläche der Führungsschiene 20 zu liegen, die in Fig. 5 dargestellt ist.

[0030] Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst eine Zahnstange 15, die nachfolgend als erste Zahnstange bezeichnet werden soll. Die erste Zahnstange 15 enthält eine Nut, die sich vom ersten Ende zum zweiten Ende der ersten Zahnstange 15 erstreckt.

[0031] Fig. 5 zeigt eine zweite Führungsschienenanordnung 2 für eine Führungsvorrichtung 300 nach dem dritten Ausführungsbeispiel. Die zweite Führungsschienenanordnung 2 umfasst ein Paar von Führungsschienen 20. Jede der Führungsschienen 20 weist eine Deckfläche, einen sich von der Deckfläche nach unten erstreckenden Steg sowie eine Grundfläche auf. Wenn die zweite Führungsschienenanordnung 2 auf dem Rollelement 11 der ersten

[0032] Führungsschiene 10 aufliegt, liegt diese Grundfläche mit ihrer Unterseite zumindest teilweise auf dem Rollelement 11 auf. Jede der Führungsschienen 20 weist ein erstes Ende auf, welches zum Grundelement 5 (siehe Fig. 4) ausgerichtet ist. Jede der Führungsschienen 20 weist ein zweites Ende auf, welches gegenüberliegend zum ersten Ende angeordnet ist. In der Nähe des ersten Endes ist je ein Rollelement 21 angeordnet. In der Nähe des zweiten Endes ist je ein Rollelement 22 angeordnet. Die Führungsschienen 20 bilden somit ein Paar von Führungsschienen aus. Die Rollelemente 21, 22 bilden je ein Paar von Rollelementen 21, 22 aus. Jedes der Rollelemente 22 überragt die Deckfläche der entsprechenden Führungsschiene 20 zumindest teilweise. Auf dem Rollelement 22 kommt im Betriebszustand die zugehörige Grundfläche der Führungsschiene 30 zu liegen, die in Fig. 6 dargestellt ist.

[0033] Die zweite Führungsschienenanordnung 2 umfasst eine Zahnstange 25, die nachfolgend als zweite Zahnstange bezeichnet werden soll. Die zweite Zahnstange 25 enthält ein beispielsweise als Nut ausgebildetes Führungselement 26, die sich vom ersten Ende zum zweiten Ende der zweiten Zahnstange 25 erstreckt. Auf der Unterseite der zweiten Zahnstange 25 ist ein Riementrieb angebracht, der zwei Rollen 27, 28 sowie einen Zahnriemen 29 enthält. Die Rollen 27, 28 sind drehbar gelagert, sodass der Zahnriemen 29 eine umlaufende Bewegung ausführen kann.

[0034] Fig. 6 zeigt eine dritte Führungsschienenanordnung 3 für eine Führungsvorrichtung 300 nach dem dritten Ausführungsbeispiel. Die dritte Führungsschienenanordnung 3 umfasst ein Paar von Führungsschienen 30. Jede der Führungsschienen 30 weist eine Deckfläche, einen sich von der Deckfläche nach unten erstreckenden Steg sowie eine Grundfläche auf. Wenn die dritte Führungsschienenanordnung 3 auf dem Rollelement 22 der zweiten Führungsschiene 20 aufliegt, liegt diese Grundfläche mit ihrer Unterseite zumindest teilweise auf dem Rollelement 22 auf. Jede der Führungsschienen 30 weist ein erstes Ende auf, welches zum Grundelement 5 (siehe Fig. 4) ausgerichtet ist. Jede der Führungsschienen 30 weist ein zweites Ende auf, welches gegenüberliegend zum ersten Ende angeordnet ist. In der Nähe des ersten Endes ist je ein Rollelement 31 angeordnet. In der Nähe des zweiten Endes ist je ein Rollelement 32 angeordnet. Die Führungsschienen 30 bilden somit ein Paar von Führungsschienen aus. Die Rollelemente 31, 32 bilden je ein Paar von Rollelementen 31, 32 aus. Jedes der Rollelemente 32 überragt die Deckfläche der entsprechenden Führungsschiene 30 zumindest teilweise. Auf dem Rollelement 32 kommt im Betriebszustand eine zugehörige Grundfläche eines Aufbaus 7 zu liegen, der schematisch in Fig. 8 angedeutet ist. Der Aufbau 7 befindet sich oberhalb der in Fig. 7 dargestellten vierten Führungsschienenanordnung 4.

[0035] Die dritte Führungsschienenanordnung 3 umfasst eine Zahnstange 35, die nachfolgend als dritte Zahnstange bezeichnet werden soll. Die dritte Zahnstange 35 enthält ein Führungselement 36, das in der vorliegenden Darstellung als Vorsprung ausgebildet ist, der sich vom ersten Ende zum zweiten Ende der dritten Zahnstange 35 erstreckt. Das Führungselement 36 kann auch auf einem neben der Zahnstange angeordneten Übergangselement angeordnet sein. Das Übergangselement kann vorgesehen sein, wenn die Breite der dritten Zahnstange zu gering ist, um den Vorsprung, welcher zur Aufnahme in einem beispielsweise als eine Nut ausgebildetem Führungselement 46 der vierten Zahnstange bestimmt ist, an der korrekten Position zu positionieren, sodass die vierte Zahnstange 45 entlang des Vorsprungs geführt werden kann.

[0036] Gemäss einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann die vierte Zahnstange 45 einen Vorsprung aufweisen, der in einer auf dem Übergangselement befindlichen Nut gleiten kann.

[0037] Auf der Oberseite der dritten Zahnstange 35 ist ein Riementrieb angebracht, der zwei Rollen 37, 38 sowie einen Zahnriemen 39 enthält. Die Rollen 37, 38 sind drehbar gelagert, sodass der Zahnriemen 39 eine umlaufende Bewegung ausführen kann.

[0038] Im zusammengebauten Zustand steht der Zahnriemen 39 im Eingriff mit der zweiten Zahnstange 25 sowie der vierten Zahnstange 45. Daher können die zweite Führungsschienenanordnung 2 und die vierte Führungsschienenanordnung 4 über den Zahnriemen 39 des Riementriebs gekoppelt werden, wodurch die Stabilität der Führungsvorrichtung überraschenderweise derart erhöht wird, dass Abweichungen des Aufbaus 7 in Bezug auf die Horizontallage vermieden werden können.

[0039] Fig. 7 zeigt eine vierte Führungsschienenanordnung 4 für eine Führungsvorrichtung 300 nach dem dritten Ausführungsbeispiel. In Fig. 7 ist der oberhalb der vierten Führungsschienenanordnung 4 befindliche Aufbau 7 weggelassen, um die Sicht auf die darunter liegende vierte Führungsschienenanordnung 4 nicht zu verstellen. Die vierte Führungsschienenanordnung 4 kann eine sehr einfache Bauweise aufweisen, denn es wird nur ein Paar von Rollelementen 41 benötigt, die auf der darunter liegenden Oberfläche der Führungsschienen 30 rollend bewegt werden können. Eine Querstrebe 42 ist vorgesehen, um die Rollelemente in ihrer Position festzulegen. Der Aufbau 7 (siehe Fig. 8) ist auf der Querstrebe 42 sowie auf der vierten Zahnstange 45 befestigt. Hierdurch wird eine stabile Dreipunktauflage für den Aufbau 7 erzielt. Für die Abmessungen des Aufbaus 7 sind daher grosse Variationen möglich, das heisst, die Abmessungen des Aufbaus sind innerhalb einer grossen Bandbreite frei wählbar.

[0040] Fig. 8 zeigt die Führungsvorrichtung 300 nach dem dritten Ausführungsbeispiel in einer Ansicht auf die Vorderseite. Fig. 4 zeigt eine Ansicht der Führungsvorrichtung von vorne, das heisst in einer Ansicht normal zur Auszugsrichtung, die normal zur Zeichnungsebene verläuft. Fig. 8 zeigt insbesondere, dass die Führungsvorrichtung 300 nur eine geringe Höhe aufweist, daher benötigt eine Führungsvorrichtung gemäss diesem Ausführungsbeispiel besonders wenig Bauraum.

[0041] Für die ersten, zweiten, dritten und vierten Führungsschienenanordnungen 1, 2, 3, 4 werden drei Gleitebenen benötigt. Gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Führungsschienen 10, 20, 30 kaskadenartig auf den darunterliegenden Rollelementpaaren 11, 22 angeordnet und der Aufbau 7 befindet sich auf dem Rollelementpaar 32, auf welchem er gleitend gelagert ist.

[0042] In Fig. 8 ist auch gezeigt, dass die ersten und dritten Zahnstangen 15, 35 nebeneinander liegend angeordnet werden können, wobei sich der Riementrieb mit dem Riemen 29 zwischen den ersten und dritten Zahnstangen 15, 35 befindet. Die erste Zahnstange 15 ist üblicherweise auf dem Bodenelement 6 angebracht. Das Bodenelement 6 kann Bestandteil des Grundelements 5 sein. Darüberliegend sind die zweiten und vierten Zahnstangen 25, 45 angeordnet, wobei sich der Riementrieb mit dem Riemen 39 zwischen den zweiten und vierten Zahnstangen 25, 45 befindet. Daher ist gemäss Fig. 8 eine sehr kompakte Anordnung der Führungsschienenanordnungen 1, 2, 3, 4 möglich.

[0043] Fig. 9 zeigt eine Ansicht einer Führungsvorrichtung 400 nach einem vierten Ausführungsbeispiel von unten im ausgezogenen Zustand. Bauelemente, welche die gleiche Funktion wie die entsprechenden in den vorhergehenden Figuren dargestellten Bauteile haben, werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Für diese Bauteile wird auf die Beschreibung zu den vorhergehenden Figuren verwiesen, die somit ausdrücklich auch auf das vorliegende Ausführungsbeispiel anwendbar ist. Die Führungsvorrichtung 400 unterscheidet sich vom in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel dahingehend, dass eine vierte Führungsschienenanordnung 4 vorgesehen ist, welche eine vierte Zahnstange 45 aufweist, wobei die vierte Zahnstange 45 und die zweite Zahnstange 25 über einen auf der dritten Führungsschienenanordnung 3 auf zwei Rollen 37, 38 drehbar gelagerten Zahnriemen 39 miteinander in Eingriff stehen.

[0044] Die Führungsvorrichtung 400 umfasst somit eine erste Führungsschienenanordnung 1, eine zweite Führungsschienenanordnung 2, eine dritte Führungsschienenanordnung 3, wobei die erste Führungsschienenanordnung 1 zum ortsfesten Einbau auf oder an einem Grundelement 5 bestimmt ist, welches in der vorliegenden Darstellung weggelassen ist. Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst ein erstes Paar von Führungsschienen 10. Die zweite Führungsschienenanordnung 2 umfasst ein zweites Paar von Führungsschienen 20. Die dritte Führungsschienenanordnung 3 umfasst ein drittes Paar von Führungsschienen 30. Die zweite Führungsschienenanordnung 2 ist mittels mindestens zwei auf je einer der Führungsschienen 10 rollbar angeordneten Rollelementpaaren 11, 21 relativ zur ersten Führungsschienenanordnung 1 verschiebbar. In Fig. 9 ist gezeigt, dass sich die Deckfläche jeder der Führungsschienen 20 auf den Rollelementpaaren 11, 21 abstützt.

[0045] Die dritte Führungsschienenanordnung 3 ist relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung 2 mittels mindestens einem Rollelementpaar 31, 22 verschiebbar. Eine vierte Führungsschienenanordnung 4 ist gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel vorgesehen. Die vierte Führungsschienenanordnung 4 ist relativ zur dritten Führungsschienenanordnung 3 mittels mindestens einem Rollelementpaar 32, 41 verschiebbar.

[0046] Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst eine erste Zahnstange 15, zweite Führungsschienenanordnung 2 eine zweite Zahnstange 25, die dritte Führungsschienenanordnung 3 eine dritte Zahnstange 35. Die erste Zahnstange 15 und die dritte Zahnstange 35 stehen über einen auf der zweiten Führungsschienenanordnung 2 auf zwei Rollen 27, 28 drehbar gelagerten Zahnriemen 29 miteinander in Eingriff. Die vierte Führungsschienenanordnung 4 weist eine vierte Zahnstange 45 auf, wobei die vierte Zahnstange 45 und die zweite Zahnstange 25 über einen auf der dritten Führungsschienenanordnung 3 auf zwei Rollen 37, 38 (siehe Fig. 10) drehbar gelagerten Zahnriemen 39 miteinander in Eingriff stehen.

[0047] Fig. 10 zeigt eine Ansicht der Führungsvorrichtung 400 nach dem vierten Ausführungsbeispiel von oben im ausgezogenen Zustand. Die erste Führungsschienenanordnung 1, die zweite Führungsschienenanordnung 2, die dritte Führungsschienenanordnung 3 und die vierte Führungsschienenanordnung 4 erstrecken sich somit über die maximale Länge. Die erste Führungsschienenanordnung 1 ist zum ortsfesten Einbau auf oder an einem Grundelement 5 bestimmt, von welchem in der vorliegenden ein Bodenelement 6 gezeigt ist. Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst ein erstes Paar von Führungsschienen 10. Jede der Führungsschienen 10 ist gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in der Nähe einer Seitenkante des Bodenelements 6 an diesem befestigt. Die Befestigung ist nicht dargestellt, sie kann lösbar, beispielsweise mittels einer Schraubverbindung oder einer Rastverbindung ausgebildet sein. Auch eine unlösbare Verbindung, beispielsweise eine Schweissverbindung, Klebeverbindung oder Nietverbindung kann bei geeigneter Materialpaarung vorgesehen sein, falls eine spätere Demontage der Führungsvorrichtung nicht erforderlich ist.

[0048] Die Führungsschienen 10 des Führungsschienenpaars verlaufen parallel zueinander. Jede der Führungsschienen 10 weist eine Grundfläche auf, die hier auf dem Bodenelement 6 aufliegt. Von der Grundfläche erstreckt sich ein Steg bis zur Deckfläche, die oberhalb der Grundfläche verläuft und zumindest teilweise parallel zur Grundfläche ausgerichtet ist. Auf der Unterseite der Innenseite der Deckfläche können die hier nicht sichtbaren Rollelemente 21 der zweiten Führungsschienenanordnung 2 eine Rollbewegung ausführen. Die erste Führungsschienenanordnung 1 enthält eine erste Zahnstange 15. Die erste Zahnstange 15 weist eine an einer der Seitenflächen angebrachte Verzahnung auf. Gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel enthält die erste Zahnstange 15 eine Nut 16, die sich auf der Oberseite der ersten Zahnstange 15 befindet.

[0049] Die zweite Führungsschienenanordnung 2 umfasst ein zweites Paar von Führungsschienen 20. Jede der Führungsschienen 20 weist eine Grundfläche auf, die in einem Abstand oberhalb des Bodenelements 6 verläuft, sodass die zweite Führungsschienenanordnung im eingezogenen Zustand oberhalb des Bodenelements 6 zu liegen kommt. Von der Grundfläche erstreckt sich ein Steg bis zur Deckfläche, die oberhalb der Grundfläche verläuft und zumindest teilweise parallel zur Grundfläche ausgerichtet ist. Der Steg kann sich insbesondere in die Vertikalrichtung erstrecken. Auf der Unterseite der Innenseite der Deckfläche kann das hier nicht sichtbare Rollelement 11 der ersten Führungsschienenanordnung 1 eine Rollbewegung ausführen. Auf der Oberseite der Deckfläche jeder der Führungsschienen 20 kann das zugehörige hier nicht sichtbare Rollelement 31 der dritten Führungsschienenanordnung 3 eine Rollbewegung ausführen.

[0050] Die zweite Führungsschienenanordnung 2 enthält eine zweite Zahnstange 25. Die zweite Zahnstange 25 weist eine an einer der Seitenflächen angebrachte Verzahnung auf. Gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel befindet sich die Verzahnung der zweiten Zahnstange 25 auf derselben Seite wie die Verzahnung der ersten Zahnstange 15. Gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel enthält die zweite Zahnstange 25 ein als eine Nut ausgebildetes Führungselement 26, die sich auf der Oberseite der zweiten Zahnstange 25 befindet.

[0051] Die zweite Führungsschienenanordnung 2 ist mittels mindestens zwei auf je einer der Führungsschienen 10 rollbar angeordneten Rollelementpaaren 11, 21 relativ zur ersten Führungsschienenanordnung 1 verschiebbar. In Fig. 9 ist gezeigt, dass sich die Deckfläche jeder der Führungsschienen 20 auf den Rollelementpaaren 11, 21 abstützt.

[0052] Die dritte Führungsschienenanordnung 3 umfasst ein drittes Paar von Führungsschienen 30. Jede der Führungsschienen 30 weist eine Grundfläche auf, die in einem Abstand oberhalb des Bodenelements 6 verläuft, sodass die dritte Führungsschienenanordnung 3 im eingezogenen Zustand oberhalb des Bodenelements 6 zu liegen kommt. Von der Grundfläche jeder der Führungsschienen 30 erstreckt sich ein Steg bis zur Deckfläche, die oberhalb der Grundfläche verläuft und zumindest teilweise parallel zur Grundfläche ausgerichtet ist. Der Steg kann sich insbesondere in die Vertikalrichtung erstrecken. Auf der Unterseite der Aussenseite der Deckfläche kann das hier nicht sichtbare Rollelement 22 der zweiten Führungsschienenanordnung 2 eine Rollbewegung ausführen. Auf der Unterseite der Innenseite der Deckfläche kann das das hier nicht sichtbare Rollelement 41 der vierten Führungsschienenanordnung 4 eine Rollbewegung ausführen. Auf der Oberseite der Deckfläche jeder der Führungsschienen 30 befindet sich ein Aufbau 7, der über die vierte Führungsschienenanordnung 4 mit der dritten Führungsschienenanordnung 3 koppelbar ist.

[0053] In Fig. 10 ist sichtbar, dass die Rollen 37, 38 des Riementriebs mit dem Riemen 39 gemäss diesem Ausführungsbeispiel auf der dritten Zahnstange 35 der dritten Führungsschienenanordnung 3 befestigt sind. Der Riemen 39 steht an einer Längsseite zumindest teilweise im Eingriff mit der vierten Zahnstange 45, auf der gegenüberliegenden Längsseite zumindest teilweise im Eingriff mit der zweiten Zahnstange 25.

[0054] Die dritte Führungsschienenanordnung 3 enthält ein Gleitelement, welches zur Aufnahme im Führungselement 26 bestimmt ist, die sich auf der Oberseite der zweiten Zahnstange 25 befindet. Die dritte Führungsschienenanordnung 3 steht mit der zweiten Führungsschienenanordnung 2 gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht nur über entsprechenden Führungsschienen 20, 30 in Verbindung, sondern auch über die als Führungselement 26 fungierende Nut. Das Gleitelement kann als Vorsprung ausgebildet sein, es können aber auch ein oder mehrere Gleitelemente an der Zahnstange 35 angebracht sein oder es kann ein zusätzliches Führungselement auf der dritten Führungsschienenanordnung 3 vorgesehen sein, welches das oder die Gleitelemente enthält.

[0055] Die vierte Führungsschienenanordnung 4 dient gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Aufnahme eines Aufbaus 7, der in der vorliegenden Darstellung als transparentes Element gezeichnet ist, um die den Aufbau tragende vierte Führungsschienenanordnung 4 nicht zu verdecken.

[0056] Fig. 11 zeigt eine Ansicht der Führungsvorrichtung 400 nach dem vierten Ausführungsbeispiel von oben ohne Aufbau und ohne Bodenelement 6 im ausgezogenen Zustand. In Fig. 11 ist gezeigt, wie die Führungsschienenpaare der ersten Führungsschienenanordnung 1, der zweiten Führungsschienenanordnung 2, der dritten Führungsschienenanordnung 3 ineinander eingreifen, sodass sie relativ zueinander bewegbar sind und gleichzeitig relativ zueinander geführt bleiben.

[0057] Die zweite Führungsschienenanordnung 2 weist ein als Querstrebe ausgebildetes Verbindungselement 23 auf, welches eine Verbindung zwischen Führungsschienen 20 des Führungsschienenpaars ausbildet. Gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel befindet sich das Verbindungselement 23 im Bereich des Rollelements 21. Das Verbindungselement 23 weist eine Ausnehmung für die erste Zahnstange 15 auf, sodass das Verbindungselement 23 relativ zu der ersten Zahnstange beweglich ist. Die zweite Führungsschienenanordnung 2 weist ein weiteres Verbindungselement 24 auf, welches sich am vorderen Ende der Führungsschienen 20 befindet. Dieses Verbindungselement 24 ist als u-förmiges Profilelement ausgebildet, an dessen Schenkeln die Rollelemente 22 angeordnet sind, was in Fig. 12 sichtbar ist.

[0058] Die dritte Führungsschienenanordnung 3 weist ein als Querstrebe ausgebildetes Verbindungselement 33 auf, welches eine Verbindung zwischen Führungsschienen 30 des Führungsschienenpaars ausbildet. Gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel befindet sich das Verbindungselement 33 im Bereich des Rollelements 31. Das Verbindungselement 33 weist eine Ausnehmung für die zweite Zahnstange 25 und den damit gekoppelten Riementrieb enthaltend den Riemen 29 auf, sodass das Verbindungselement 33 relativ zu der zweiten Zahnstange 25 beweglich ist. Die dritte Führungsschienenanordnung 3 weist ein weiteres Verbindungselement 34 auf, welches sich am vorderen Ende der Führungsschienen 30 befindet. Dieses Verbindungselement 34 ist als u-förmiges Profilelement ausgebildet, an dessen Schenkeln die Rollelemente 32 angeordnet sind.

[0059] Die vierte Führungsschienenanordnung 4 weist ein als Querstrebe ausgebildetes Verbindungselement 42 auf, welches eine Verbindung zwischen den Rollelementen 41 ausbildet. Das Verbindungselement 42 ist mit der vierten Zahnstange 45 verbunden. Gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Verbindungselement 42 als u-förmiges Profilelement ausgebildet. An der Aussenseite der beiden Schenkel dieses u-förmigen Profilelements sind die Rollelemente 41 angebracht, von welchen nur ein einziges in Fig. 11 sichtbar ist.

[0060] Fig. 12 zeigt ein Detail der Führungsvorrichtung 400 nach dem vierten Ausführungsbeispiel. Diese Darstellung zeigt die beiden Riementriebe sowie die zugehörigen dritten und vierten Zahnstangen 35, 45, welche sich zumindest teilweise im Eingriff mit den zugehörigen Riementrieben befinden. Die Rollen 37, 38 des Riementriebs, welcher den Riemen 39 enthält, sind auf der dritten Zahnstange 35 befestigt. Der Riemen 39 des Riementriebs steht mit der vierten Zahnstange 45 im Eingriff. Die dritte Zahnstange 35 befindet sich unterhalb der vierten Zahnstange 45. Die dritte Zahnstange 35 steht mit dem Riemen 29 in Eingriff.

[0061] Die Rollen 27, 28 des Riementriebs, welcher den Riemen 29 enthält, sind auf der Unterseite der zweiten Zahnstange 25 oder eines dazu parallel angeordneten Balken- oder Plattenelements befestigt. Die zweite Zahnstange 25, die in diesem Ausschnitt nicht sichtbar ist, kann mit dem Riemen 39 in Eingriff stehen. Die zweite Zahnstange 25 enthält eine an ihrer Oberseite verlaufende Nut, welche gemäss diesem Ausführungsbeispiel das Führungselement 26 ausbildet, die in Fig. 10 gezeigt ist. In Fig. 12 ist ein parallel zur dritten Zahnstange 35 verlaufendes Schienenelement 51 dargestellt, welches zur Aufnahme in dem als Nut ausgebildeten Führungselement 26 bestimmt ist.

[0062] Fig. 13 zeigt eine Ansicht der Führungsvorrichtung 400 nach dem vierten Ausführungsbeispiel von oben im ausgezogenen Zustand ohne Aufbau. Zudem ist in Fig. 13 das Verbindungselement 23 weggelassen, um die Anordnung der ersten und zweiten Zahnstangen 15, 25 besser sichtbar zu machen. Die Rollelemente 21, welche auf der Aussenseite des Schenkels des Verbindungselements 23 angeordnet sind, sind zur Verdeutlichung von dessen Position noch dargestellt.

[0063] Fig. 14 zeigt eine Ansicht der Führungsvorrichtung 400 nach dem vierten Ausführungsbeispiel von oben ohne die erste Führungsschienenanordnung 1. Von der zweiten Führungsschienenanordnung 2 sind nur die unterhalb der zweiten Zahnstange 25 befindlichen Rollen 27, 28, sowie der Riemen 29 des ersten Riementriebs gezeigt. Die zweite Zahnstange 25 wurde in der Darstellung weggelassen, um den Blick auf die beiden Riementriebe freizugeben. Fig. 14 zeigt somit, dass die dritte Zahnstange 35 zum Eingriff mit dem Riemen 29 bestimmt ist.

[0064] Die Rollen 37, 38, welche den Riemen 39 des zweiten Riementriebs tragen, sind auf der Oberseite der dritten Zahnstange 35 befestigt. Auf der Oberseite der dritten Zahnstange 35 verläuft auch ein Schienenelement 52, welches zur Aufnahme eines zugehörigen Führungselements 46, beispielsweise einer Nut, der vierten Zahnstange 45 dient.

[0065] Fig. 15 zeigt eine Ansicht der Führungsvorrichtung 400 nach dem vierten Ausführungsbeispiel von oben ohne die zweite Führungsschienenanordnung und ohne die linksseitigen Führungsschienen. In Fig. 15 ist auch ein Plattenelement gezeigt, auf welchem die dritte Zahnstange 35 befestigt ist. Auf der gegenüberliegenden Seite des Plattenelement, das heisst auf dessen Oberseite, befindet sich das Schienenelement 52, welches zur Führung der vierten Zahnstange 45 dient.

[0066] Für den Fachmann ist offensichtlich, dass viele weitere Varianten zusätzlich zu den beschriebenen Ausführungsbeispielen möglich sind, ohne vom erfinderischen Konzept abzuweichen. Der Gegenstand der Erfindung wird somit durch die vorangehende Beschreibung nicht eingeschränkt und ist durch den Schutzbereich bestimmt, der durch die Ansprüche festgelegt ist. Für die Interpretation der Ansprüche oder der Beschreibung ist die breitest mögliche Lesart der Ansprüche massgeblich. Insbesondere sollen die Begriffe "enthalten" oder "beinhalten" derart interpretiert werden, dass sie sich auf Elemente, Komponenten oder Schritte in einer nicht-ausschliesslichen Bedeutung beziehen, wodurch angedeutet werden soll, dass die Elemente, Komponenten oder Schritte vorhanden sein können oder genutzt werden können, dass sie mit anderen Elementen, Komponenten oder Schritten kombiniert werden können, die nicht explizit erwähnt sind. Wenn die Ansprüche sich auf ein Element oder eine Komponente aus einer Gruppe beziehen, die aus A, B, C bis N Elementen oder Komponenten bestehen kann, soll diese Formulierung derart interpretiert werden, dass nur ein einziges Element dieser Gruppe erforderlich ist, und nicht eine Kombination von A und N, B und N oder irgendeiner anderen Kombination von zwei oder mehr Elementen oder Komponenten dieser Gruppe.


Ansprüche

1. Führungsvorrichtung (100, 200, 300, 400) umfassend eine erste Führungsschienenanordnung (1), eine zweite Führungsschienenanordnung (2) und eine dritte Führungsschienenanordnung (3), wobei die erste Führungsschienenanordnung (1) zum ortsfesten Einbau auf oder an einem Grundelement (5) bestimmt ist, wobei die erste Führungsschienenanordnung (1) ein erstes Paar von Führungsschienen (10) umfasst, wobei zweite Führungsschienenanordnung (2) ein zweites Paar von Führungsschienen (20) umfasst, wobei die dritte Führungsschienenanordnung (3) ein drittes Paar von Führungsschienen (30) umfasst, wobei die zweite Führungsschienenanordnung (2) mittels mindestens zwei auf je einer der Führungsschienen (10) rollbar angeordneten Rollelementpaaren (11, 21) relativ zur ersten Führungsschienenanordnung (1) verschiebbar ist, wobei die dritte Führungsschienenanordnung (3) relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung (2) mittels mindestens einem Rollelementpaar (31, 22) verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Führungsschienenanordnung (1) eine Zahnstange (15) und die dritte Führungsschienenanordnung (3) eine weitere Zahnstange (35) umfasst, wobei die Zahnstange (15) und die weitere Zahnstange (35) über einen auf der zweiten Führungsschienenanordnung (2) auf zwei Rollen (27, 28) drehbar gelagerten Zahnriemen (29) miteinander in Eingriff stehen.
 
2. Führungsvorrichtung (100, 200, 300, 400) nach Anspruch 1, wobei die erste Führungsschienenanordnung (1) je ein am ersten Paar der Führungsschienen (10) drehbar gelagertes Rollelement (11) aufweist, welches zur Führung je einer der Führungsschienen (20) des zweiten Paars ausgebildet ist.
 
3. Führungsvorrichtung (100, 200, 300, 400) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Führungsschiene (10, 20, 30) je eine Deckfläche, eine Grundfläche und einen die Deckfläche und Grundfläche verbindenden Steg aufweist.
 
4. Führungsvorrichtung (100, 200, 300, 400) nach Anspruch 3, wobei das Rollelement (11, 22, 32) auf der Innenseite des Stegs des zugehörigen Führungsschiene (10, 20, 30) drehbar gelagert ist.
 
5. Führungsvorrichtung (100, 200, 300, 400) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Rollen (27, 28) des Riementriebs auf der zweiten Führungsschienenanordnung (2) drehbar gelagert sind.
 
6. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend eine erste Führungsschienenanordnung (1), eine zweite Führungsschienenanordnung (2), eine dritte Führungsschienenanordnung (3), wobei die erste Führungsschienenanordnung (1) zum ortsfesten Einbau auf oder an einem Grundelement (5) bestimmt ist, wobei die erste Führungsschienenanordnung (1) ein erstes Paar von Führungsschienen (10) umfasst, wobei die zweite Führungsschienenanordnung (2) ein zweites Paar von Führungsschienen (20) umfasst, wobei die dritte Führungsschienenanordnung (3) ein drittes Paar von Führungsschienen (30) umfasst, wobei die zweite Führungsschienenanordnung (2) mittels mindestens zwei auf je einer der Führungsschienen (10) rollbaren Rollelementpaaren (11, 21) relativ zur ersten Führungsschienenanordnung (1) verschiebbar ist, wobei die dritte Führungsschienenanordnung (3) relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung (2) mittels mindestens einem Rollelementpaar (31, 22) verschiebbar ist, wobei die erste Führungsschienenanordnung (1) eine erste Zahnstange (15), zweite Führungsschienenanordnung (2) eine zweite Zahnstange (25), die dritte Führungsschienenanordnung (3) eine dritte Zahnstange (35) umfasst, wobei die erste Zahnstange (15) und die dritte Zahnstange (35) über einen auf der zweiten Führungsschienenanordnung (2) auf zwei Rollen (27, 28) drehbar gelagerten Zahnriemen (29) miteinander in Eingriff stehen, wobei eine vierte Führungsschienenanordnung (4) vorgesehen ist, welche eine vierte Zahnstange (45) aufweist, wobei die vierte Zahnstange (45) und die zweite Zahnstange (25) über einen auf der dritten Führungsschienenanordnung (3) auf zwei Rollen (37, 38) drehbar gelagerten Zahnriemen (39) miteinander in Eingriff stehen.
 
7. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach Anspruch 6, wobei die Rollen (37, 38) des Riementriebs auf der dritten Führungsschienenanordnung (3) drehbar gelagert sind.
 
8. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach einem der Ansprüche 6 oder 7, wobei die Zahnstangen (15, 25, 35, 35) Führungselemente (26, 36, 46) zur Führung in Auszugrichtung enthalten.
 
9. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei die Führungsschienen (20) mittels eines Verbindungselements (24) verbunden sind.
 
10. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach Anspruch 9, wobei die Rollelemente (22) in je einem Schenkel des Verbindungselements (24) drehbar gelagert sind.
 
11. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach einem der Ansprüche 6 bis 10, wobei die Führungsschienen (30) mittels eines Verbindungselements (34) verbunden sind.
 
12. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach Anspruch 11, wobei die Rollelemente (22) in je einem Schenkel des Verbindungselements (24) drehbar gelagert sind.
 
13. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach einem der Ansprüche 6 bis 12, wobei die Führungsschienen (20) mittels eines Verbindungselements (23) verbunden sind, welches an einem rückseitigen Ende der Führungsschienen (20) angeordnet ist.
 
14. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach einem der Ansprüche 6 bis 13, wobei die Führungsschienen (30) mittels eines Verbindungselements (33) verbunden sind, welches an einem rückseitigen Ende der Führungsschienen (30) angeordnet ist.
 
15. Eckschrank umfassend eine Führungsvorrichtung (100, 200, 300, 400) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
 




Zeichnung































Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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