Hintergrund
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für Auszugvorrichtung
beispielsweise für einen Eckschrank. Auszugvorrichtungen für Eckschränke werden verwendet,
um den in der Ecke eines Eckschranks liegenden Stauraum besser zugänglich zu machen.
Stand der Technik
[0002] Aus dem Dokument
GB 727787 ist ein Beispiel für eine vorbekannte Führungsvorrichtung bekannt. Die Führungsvorrichtung
ist als eine mehrteilige Führungsschiene ausgebildet. Gemäss dem in diesem Dokument
beschriebenen Beispiel sind drei übereinander liegende Führungsschienen vorgesehen,
zwischen denen Kugeln angeordnet sind, sodass die einzelnen Führungsschienen eine
Gleitbewegung relativ zu den jeweils benachbarten Führungsschienen ausführen können.
Derartige Führungsschienen werden für Auszugvorrichtungen für Schubladen und dergleichen
verwendet. Es hat sich als nachteilig an dieser Lösung herausgestellt, dass die Verwindungssteifigkeit
sowie die Biegesteifigkeit derartiger Führungsschienen limitiert ist. Insbesondere,
wenn in Schubladen schwere Gegenstände gelagert werden, können sich die Führungsschienen
derart verformen, dass der Benutzer diese Verformungen bemerkt und als qualitativen
Mangel interpretiert.
Aufgabe der Erfindung
[0003] Daher ist es Aufgabe der Erfindung eine Führungsvorrichtung zu entwickeln, welche
auch bei erhöhtem Eigengewicht der Ablagefächer sowie der Last genügende Biegesteifigkeit
sowie Verwindungssteifigkeit aufweist, dass eine Schrägstellung oder eine merkliche
Abweichung der Ablagefächer von der Horizontalposition unter Last auch im vollständig
ausgezogenen Zustand mit Sicherheit vermieden werden kann.
Beschreibung der Erfindung
[0004] Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt durch eine Führungsvorrichtung gemäss
Anspruch 1. Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Führungsvorrichtung sind Gegenstand
der Ansprüche 2 bis 15.
[0005] Wenn der Begriff "beispielsweise" in der nachfolgenden Beschreibung verwendet wird,
bezieht sich dieser Begriff auf Ausführungsbeispiele und/oder Ausführungsformen, was
nicht notwendigerweise als eine bevorzugtere Anwendung der Lehre der Erfindung zu
verstehen ist. In ähnlicher Weise sind die Begriffe "vorzugsweise", "bevorzugt" zu
verstehen, indem sie sich auf ein Beispiel aus einer Menge von Ausführungsbeispielen
und/oder Ausführungsformen beziehen, was nicht notwendigerweise als eine bevorzugte
Anwendung der Lehre der Erfindung zu verstehen ist. Dementsprechend können sich die
Begriffe "beispielsweise", "vorzugsweise" oder "bevorzugt" auf eine Mehrzahl von Ausführungsbeispielen
und/oder Ausführungsformen beziehen.
[0006] Die nachfolgende detaillierte Beschreibung enthält verschiedene Ausführungsbeispiele
für die erfindungsgemässe Führungsvorrichtung. Die Beschreibung einer bestimmten Führungsvorrichtung
ist nur als beispielhaft anzusehen. In der Beschreibung und den Ansprüchen werden
die Begriffe "enthalten", "umfassen", "aufweisen" als "enthalten, aber nicht beschränkt
auf interpretiert.
[0007] Eine Führungsvorrichtung umfasst eine erste Führungsschienenanordnung, eine zweite
Führungsschienenanordnung und eine dritte Führungsschienenanordnung, wobei die erste
Führungsschienenanordnung zum ortsfesten Einbau auf oder an einem Grundelement bestimmt
ist. Die erste Führungsschienenanordnung umfasst ein erstes Paar von Führungsschienen.
Die zweite Führungsschienenanordnung umfasst ein zweites Paar von Führungsschienen.
Die dritte Führungsschienenanordnung umfasst ein drittes Paar von Führungsschienen.
Die zweite Führungsschienenanordnung ist mittels mindestens zwei auf je einer Führungsschiene
rollbaren Rollelementpaaren relativ zur ersten Führungsschienenanordnung verschiebbar.
Die dritte Führungsschienenanordnung ist relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung
mittels mindestens einem Rollelementpaar verschiebbar. Die erste Führungsschienenanordnung
umfasst eine Zahnstange und die dritte Führungsschienenanordnung umfasst eine weitere
Zahnstange, wobei die Zahnstange und die weitere Zahnstange über einen auf der zweiten
Führungsschienenanordnung auf zwei Rollen drehbar gelagerten Zahnriemen miteinander
in Eingriff stehen.
[0008] Die erste Führungsschienenanordnung kann je ein am ersten Paar der Führungsschienen
drehbar gelagertes Rollelement aufweisen, welches zur Führung je einer der Führungsschienen
des zweiten Paars ausgebildet ist.
[0009] Gemäss einem Ausführungsbeispiel weist die Führungsschiene je eine Deckfläche, eine
Grundfläche und einen die Deckfläche und Grundfläche verbindenden Steg auf. Diese
Anordnung hat den Vorteil, dass benachbarte Führungsschienen ineinander platzsparend
verschachtelt angeordnet werden können.
[0010] Gemäss einem Ausführungsbeispiel ist das Rollelement auf der Innenseite des Stegs
des zugehörigen Führungsschiene drehbar gelagert ist, wobei es mit der Führungsschiene
oder mit einem die Führungsschiene verbindenden Verbindungselement verbunden sein
kann.
[0011] Gemäss einem Ausführungsbeispiel sind die Rollen des Riementriebs auf der zweiten
Führungsschienenanordnung drehbar gelagert.
[0012] Gemäss einem Ausführungsbeispiel umfasst die Führungsvorrichtung eine erste Führungsschienenanordnung,
eine zweite Führungsschienenanordnung, eine dritte Führungsschienenanordnung, wobei
die erste Führungsschienenanordnung zum ortsfesten Einbau auf oder an einem Grundelement
bestimmt ist. Die erste Führungsschienenanordnung umfasst ein erstes Paar von Führungsschienen,
zweite Führungsschienenanordnung umfasst ein zweites Paar von Führungsschienen, die
dritte Führungsschienenanordnung umfasst ein drittes Paar von Führungsschienen. Die
zweite Führungsschienenanordnung ist mittels mindestens zwei auf je einer der Führungsschienen
rollbaren Rollelementpaaren relativ zur ersten Führungsschienenanordnung verschiebbar.
Die dritte Führungsschienenanordnung ist relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung
mittels mindestens einem Rollelementpaar verschiebbar.
[0013] Die erste Führungsschienenanordnung umfasst eine erste Zahnstange, die zweite Führungsschienenanordnung
eine zweite Zahnstange, die dritte Führungsschienenanordnung eine dritte Zahnstange.
Die erste Zahnstange und die dritte Zahnstange stehen über einen auf der zweiten Führungsschienenanordnung
auf zwei Rollen drehbar gelagerten Zahnriemen miteinander in Eingriff. Eine vierte
Führungsschienenanordnung ist vorgesehen, welche eine vierte Zahnstange aufweist,
wobei die vierte Zahnstange und die zweite Zahnstange über einen auf der dritten Führungsschienenanordnung
auf zwei Rollen drehbar gelagerten Zahnriemen miteinander in Eingriff stehen.
[0014] Gemäss einem Ausführungsbeispiel sind die Rollen des Riementriebs auf der dritten
Führungsschienenanordnung drehbar gelagert.
[0015] Gemäss einem Ausführungsbeispiel enthalten die Zahnstangen Führungselemente zur Führung
in Auszugrichtung. Die Führungselemente können insbesondere als Nuten, Vorsprünge,
Schienenelemente, Rippen, Rillen ausgebildet sein.
[0016] Gemäss einem Ausführungsbeispiel können die Führungsschienen mittels eines Verbindungselements
verbunden sein. Insbesondere können die Rollelemente in je einem Schenkel des Verbindungselements
drehbar gelagert sein.
[0017] Die Führungsschienen der zweiten oder dritten Führungsschienenanordnung können mittels
eines Verbindungselements verbunden sein, welches an einem rückseitigen Ende der Führungsschienen
angeordnet ist.
[0018] Eine Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiel kann als
Auszugvorrichtung für Schubladen zum Einsatz kommen. Insbesondere kann eine Führungsvorrichtung
nach einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele für einen Eckschrank Verwendung
finden.
[0019] Ein Vorteil der erfindungsgemässen Führungsvorrichtung liegt in deren verbesserten
Zugänglichkeit, d.h. der Benutzer erhält einen verbesserten Zugang zum Inhalt des
oder der Ablagefächer. Zudem kann bei Verwendung einer Führungsvorrichtung nach einem
der Ausführungsbeispiele eine erhöhte Steifigkeit der Auszugvorrichtung erhalten werden,
welche zu einer erhöhten Formstabilität des oder der Ablagefächer führt, sodass gewährleistet
ist, dass die Ablageflächen im Wesentlichen horizontal bleiben, auch wenn verhältnismässig
schwere Gegenstände auf den Ablageflächen abgestellt werden, beispielsweise mit Flüssigkeiten
gefüllte Behälter wie Getränkeflaschen oder dergleichen.
[0020] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Führungsvorrichtung besteht darin, dass
die Auszugvorrichtung weniger Bauteile aufweist, insbesondere ist sie für linksseitige
und rechtsseitige Schubladen oder Eckschränke einsetzbar.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0021] Nachfolgend wird die erfindungsgemässe Führungsvorrichtung anhand einiger Ausführungsbeispiele
dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine Ansicht einer Führungsvorrichtung nach einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 eine Ansicht einer Führungsvorrichtung nach einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 die Führungsvorrichtung gemäss Fig. 2 im eingezogenen Zustand,
Fig. 4 eine erste Führungsschienenanordnung für eine Führungsvorrichtung nach einem
dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 eine zweite Führungsschienenanordnung für eine Führungsvorrichtung nach dem
dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 6 eine dritte Führungsschienenanordnung für eine Führungsvorrichtung nach dem
dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 7 eine vierte Führungsschienenanordnung für eine Führungsvorrichtung nach dem
dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 8 den Aufbau einer Führungsvorrichtung nach dem dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 9 eine Ansicht einer Führungsvorrichtung nach einem vierten Ausführungsbeispiel
von unten,
Fig. 10 eine Ansicht der Führungsvorrichtung nach dem vierten Ausführungsbeispiel
von oben,
Fig. 11 eine Ansicht der Führungsvorrichtung nach dem vierten Ausführungsbeispiel
von oben ohne Aufbau,
Fig. 12 ein Detail der Führungsvorrichtung nach dem vierten Ausführungsbeispiel,
Fig. 13 eine Ansicht der Führungsvorrichtung nach dem vierten Ausführungsbeispiel
von oben ohne Aufbau,
Fig. 14 eine Ansicht der Führungsvorrichtung nach dem vierten Ausführungsbeispiel
von oben ohne die erste Führungsschienenanordnung,
Fig. 15 eine Ansicht der Führungsvorrichtung nach dem vierten Ausführungsbeispiel
von oben ohne die erste und zweite Führungsschienenanordnung und ohne die linksseitigen
Führungsschienen.
Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
[0022] Fig. 1 zeigt eine Ansicht einer Führungsvorrichtung 100 nach einem ersten Ausführungsbeispiel.
Eine Führungsvorrichtung 100 umfasst eine erste Führungsschienenanordnung 1, eine
zweite Führungsschienenanordnung 2 und eine dritte Führungsschienenanordnung 3, wobei
die erste Führungsschienenanordnung 1 zum ortsfesten Einbau auf oder an einem Grundelement
5 bestimmt ist. Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst ein erstes Paar von
Führungsschienen 10. Die zweite Führungsschienenanordnung 2 umfasst ein zweites Paar
von Führungsschienen 20. Die dritte Führungsschienenanordnung 3 umfasst ein drittes
Paar von Führungsschienen 30, wobei die zweite Führungsschienenanordnung 2 mittels
mindestens zwei auf je einer der Führungsschienen 10 rollbaren Rollelementpaaren 21,
22 relativ zur ersten Führungsschienenanordnung 1 verschiebbar ist. Die dritte Führungsschienenanordnung
3 ist relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung 2 mittels mindestens einem Rollelementpaar
31 verschiebbar. Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst eine Zahnstange 15
und die dritte Führungsschienenanordnung 3 eine weitere Zahnstange 35, wobei die Zahnstange
15 und die weitere Zahnstange 35 über einen auf der zweiten Führungsschienenanordnung
2 auf zwei Rollen 27, 28 drehbar gelagerten Zahnriemen 29 miteinander in Eingriff
stehen. Die Rollen 27, 28 können hierbei auf einer zeichnerisch nicht dargestellten
Querstrebe der zweiten Führungsschienenanordnung 2 befestigt sein oder auf andere
Weise mit der zweiten Führungsschienenanordnung 2 verbunden sein.
[0023] Gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die erste Führungsschienenanordnung
1 je ein am ersten Paar der Führungsschienen 10 ein drehbar gelagertes Rollelement
11 auf, welches je eine der Führungsschienen 20 des zweiten Paars führt.
[0024] Fig. 2 zeigt eine Ansicht einer Führungsvorrichtung 200 nach einem zweiten Ausführungsbeispiel
in der Aufsicht im ausgezogenen Zustand. Bauelemente, welche die gleiche Funktion
wie die entsprechenden in Fig. 1 dargestellten Bauteile haben, werden mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet. Für diese Bauteile wird auf die Beschreibung zu Fig. 1 verwiesen,
die somit ausdrücklich auch auf das vorliegende Ausführungsbeispiel anwendbar ist.
Die Führungsvorrichtung 200 unterscheidet sich vom vorhergehenden, in Fig. 1 dargestellten,
Ausführungsbeispiel dahingehend, dass eine vierte Führungsschienenanordnung 4 vorgesehen
ist, welche eine Zahnstange 45 aufweist, wobei die Zahnstange 45 und die weitere Zahnstange
25 über einen auf der dritten Führungsschienenanordnung 3 auf zwei Rollen 37, 38 drehbar
gelagerten Zahnriemen 39 miteinander in Eingriff stehen. Die Rollen 37, 38 können
hierbei auf einer zeichnerisch nicht dargestellten Querstrebe der dritten Führungsschienenanordnung
3 befestigt sein oder auf andere Weise mit der dritten Führungsschienenanordnung 3
verbunden sein.
[0025] Fig. 3 zeigt die Führungsvorrichtung 200 gemäss Fig. 2 im eingezogenen Zustand. Die
erste Führungsschienenanordnung 1 trägt hierbei die zweite Führungsschienenanordnung
2, welche wiederum die dritte Führungsschienenanordnung 3 trägt. Die Führungsschienen
10 der Führungsschienenanordnung 1 dienen als Rollbahnen für die entsprechenden Rollelemente
21 des Rollelementpaars. Die Führungsschienen 10 gleiten auf den Rollelementen 11
des Rollelementpaars der Führungsschienen 10. Die Rollelemente 11 können hierzu die
von den Führungsschienen 10 aufgespannte Horizontalebene überragen. Hierdurch wird
vermieden, dass der überlappende Teil der Führungsschienen 20 direkt auf der Oberfläche
der darunterliegenden Führungsschiene 10 gleitet, wodurch ein wesentlich verringerter
Reibungswiderstand erzielbar ist und die Verschiebung der zweiten Führungsschienenanordnung
2 relativ zur ersten Führungsschienenanordnung 1 leichtgängig, das heisst ohne nennenswerten
Kraftaufwand erfolgen kann.
[0026] Die zweite Führungsschienenanordnung 2 ist relativ zur ersten Führungsschienenanordnung
1 mittels der Rollelementpaare 11, 21 verschiebbar. Die erste Führungsschienenanordnung
1 umfasst eine Zahnstange 15 und die dritte Führungsschienenanordnung 3 eine weitere
Zahnstange 35, wobei die Zahnstange 15 und die weitere Zahnstange 35 über einen auf
der zweiten Führungsschienenanordnung 2 auf zwei Rollen 27, 28 drehbar gelagerten
Zahnriemen 29 miteinander in Eingriff stehen. Die Rollen 27, 28 können hierbei auf
einer zeichnerisch nicht dargestellten Querstrebe der zweiten Führungsschienenanordnung
2 befestigt sein oder auf andere Weise mit der zweiten Führungsschienenanordnung 2
verbunden sein.
[0027] Die dritte Führungsschienenanordnung 3 ist relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung
2 mittels der Rollelementpaare 22, 31 verschiebbar. Die vierte Führungsschienenanordnung
4 ist relativ zur dritten Führungsschienenanordnung 3 mittels der Rollelementpaare
32, 41 verschiebbar. Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst eine Zahnstange
15 und die dritte Führungsschienenanordnung 3 eine weitere Zahnstange 35, wobei die
Zahnstange 15 und die weitere Zahnstange 35 über einen auf der zweiten Führungsschienenanordnung
2 auf zwei Rollen 27, 28 drehbar gelagerten Zahnriemen 29 miteinander in Eingriff
stehen. Die Rollen 27, 28 können hierbei auf einer zeichnerisch nicht dargestellten
Querstrebe der zweiten Führungsschienenanordnung 2 befestigt sein oder auf andere
Weise mit der zweiten Führungsschienenanordnung 2 verbunden sein, was zeichnerisch
nicht dargestellt ist.
[0028] Die vierte Führungsschienenanordnung 4 ist relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung
2 beweglich. Hierzu weist die zweite Führungsschienenanordnung 2 eine zugehörige zweite
Zahnstange 25 und die vierte Führungsschienenanordnung 4 eine zugehörige vierte Zahnstange
45 auf. Die weitere Zahnstange 35, welche zur dritten Führungsschienenanordnung 3
gehörig ist, wird in der Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels als dritte Zahnstange
35 bezeichnet. Die Zahnstange 15, welche zur ersten Führungsschienenanordnung 1 gehörig
ist, wird in der Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels als erste Zahnstange 15
bezeichnet.
[0029] Fig. 4 zeigt eine erste Führungsschienenanordnung 1 für eine Führungsvorrichtung
300 nach einem dritten Ausführungsbeispiel. Wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen
ist die erste Führungsschienenanordnung 1 zum ortsfesten Einbau auf oder an einem
Grundelement 5 bestimmt. Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst ein Paar von
Führungsschienen 10. Jede der Führungsschienen 10 weist eine Deckfläche, einen sich
von der Deckfläche nach unten erstreckenden Steg sowie eine Grundfläche auf. Wenn
die erste Führungsschienenanordnung 1 auf einem Bodenelement aufliegt, liegt diese
Grundfläche mit ihrer Unterseite zumindest teilweise auf dem Bodenelement auf. Jede
der Führungsschienen 10 weist ein erstes Ende auf, welches unmittelbar an das Grundelement
5 angrenzt oder an diesem befestigt ist. Jede der Führungsschienen 10 weist ein zweites
Ende auf, welches gegenüberliegend zum ersten Ende angeordnet ist. In der Nähe des
zweiten Endes ist je ein Rollelement 11 angeordnet. Die Führungsschienen 10 bilden
somit ein Paar von Führungsschienen aus. Die Rollelemente 11 bilden ein Paar von Rollelementen
11 aus. Jedes der Rollelemente überragt die Deckfläche der entsprechenden Führungsschiene
zumindest teilweise. Auf dem Rollelement 11 kommt im Betriebszustand die Grundfläche
der Führungsschiene 20 zu liegen, die in Fig. 5 dargestellt ist.
[0030] Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst eine Zahnstange 15, die nachfolgend
als erste Zahnstange bezeichnet werden soll. Die erste Zahnstange 15 enthält eine
Nut, die sich vom ersten Ende zum zweiten Ende der ersten Zahnstange 15 erstreckt.
[0031] Fig. 5 zeigt eine zweite Führungsschienenanordnung 2 für eine Führungsvorrichtung
300 nach dem dritten Ausführungsbeispiel. Die zweite Führungsschienenanordnung 2 umfasst
ein Paar von Führungsschienen 20. Jede der Führungsschienen 20 weist eine Deckfläche,
einen sich von der Deckfläche nach unten erstreckenden Steg sowie eine Grundfläche
auf. Wenn die zweite Führungsschienenanordnung 2 auf dem Rollelement 11 der ersten
[0032] Führungsschiene 10 aufliegt, liegt diese Grundfläche mit ihrer Unterseite zumindest
teilweise auf dem Rollelement 11 auf. Jede der Führungsschienen 20 weist ein erstes
Ende auf, welches zum Grundelement 5 (siehe Fig. 4) ausgerichtet ist. Jede der Führungsschienen
20 weist ein zweites Ende auf, welches gegenüberliegend zum ersten Ende angeordnet
ist. In der Nähe des ersten Endes ist je ein Rollelement 21 angeordnet. In der Nähe
des zweiten Endes ist je ein Rollelement 22 angeordnet. Die Führungsschienen 20 bilden
somit ein Paar von Führungsschienen aus. Die Rollelemente 21, 22 bilden je ein Paar
von Rollelementen 21, 22 aus. Jedes der Rollelemente 22 überragt die Deckfläche der
entsprechenden Führungsschiene 20 zumindest teilweise. Auf dem Rollelement 22 kommt
im Betriebszustand die zugehörige Grundfläche der Führungsschiene 30 zu liegen, die
in Fig. 6 dargestellt ist.
[0033] Die zweite Führungsschienenanordnung 2 umfasst eine Zahnstange 25, die nachfolgend
als zweite Zahnstange bezeichnet werden soll. Die zweite Zahnstange 25 enthält ein
beispielsweise als Nut ausgebildetes Führungselement 26, die sich vom ersten Ende
zum zweiten Ende der zweiten Zahnstange 25 erstreckt. Auf der Unterseite der zweiten
Zahnstange 25 ist ein Riementrieb angebracht, der zwei Rollen 27, 28 sowie einen Zahnriemen
29 enthält. Die Rollen 27, 28 sind drehbar gelagert, sodass der Zahnriemen 29 eine
umlaufende Bewegung ausführen kann.
[0034] Fig. 6 zeigt eine dritte Führungsschienenanordnung 3 für eine Führungsvorrichtung
300 nach dem dritten Ausführungsbeispiel. Die dritte Führungsschienenanordnung 3 umfasst
ein Paar von Führungsschienen 30. Jede der Führungsschienen 30 weist eine Deckfläche,
einen sich von der Deckfläche nach unten erstreckenden Steg sowie eine Grundfläche
auf. Wenn die dritte Führungsschienenanordnung 3 auf dem Rollelement 22 der zweiten
Führungsschiene 20 aufliegt, liegt diese Grundfläche mit ihrer Unterseite zumindest
teilweise auf dem Rollelement 22 auf. Jede der Führungsschienen 30 weist ein erstes
Ende auf, welches zum Grundelement 5 (siehe Fig. 4) ausgerichtet ist. Jede der Führungsschienen
30 weist ein zweites Ende auf, welches gegenüberliegend zum ersten Ende angeordnet
ist. In der Nähe des ersten Endes ist je ein Rollelement 31 angeordnet. In der Nähe
des zweiten Endes ist je ein Rollelement 32 angeordnet. Die Führungsschienen 30 bilden
somit ein Paar von Führungsschienen aus. Die Rollelemente 31, 32 bilden je ein Paar
von Rollelementen 31, 32 aus. Jedes der Rollelemente 32 überragt die Deckfläche der
entsprechenden Führungsschiene 30 zumindest teilweise. Auf dem Rollelement 32 kommt
im Betriebszustand eine zugehörige Grundfläche eines Aufbaus 7 zu liegen, der schematisch
in Fig. 8 angedeutet ist. Der Aufbau 7 befindet sich oberhalb der in Fig. 7 dargestellten
vierten Führungsschienenanordnung 4.
[0035] Die dritte Führungsschienenanordnung 3 umfasst eine Zahnstange 35, die nachfolgend
als dritte Zahnstange bezeichnet werden soll. Die dritte Zahnstange 35 enthält ein
Führungselement 36, das in der vorliegenden Darstellung als Vorsprung ausgebildet
ist, der sich vom ersten Ende zum zweiten Ende der dritten Zahnstange 35 erstreckt.
Das Führungselement 36 kann auch auf einem neben der Zahnstange angeordneten Übergangselement
angeordnet sein. Das Übergangselement kann vorgesehen sein, wenn die Breite der dritten
Zahnstange zu gering ist, um den Vorsprung, welcher zur Aufnahme in einem beispielsweise
als eine Nut ausgebildetem Führungselement 46 der vierten Zahnstange bestimmt ist,
an der korrekten Position zu positionieren, sodass die vierte Zahnstange 45 entlang
des Vorsprungs geführt werden kann.
[0036] Gemäss einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann die vierte Zahnstange 45
einen Vorsprung aufweisen, der in einer auf dem Übergangselement befindlichen Nut
gleiten kann.
[0037] Auf der Oberseite der dritten Zahnstange 35 ist ein Riementrieb angebracht, der zwei
Rollen 37, 38 sowie einen Zahnriemen 39 enthält. Die Rollen 37, 38 sind drehbar gelagert,
sodass der Zahnriemen 39 eine umlaufende Bewegung ausführen kann.
[0038] Im zusammengebauten Zustand steht der Zahnriemen 39 im Eingriff mit der zweiten Zahnstange
25 sowie der vierten Zahnstange 45. Daher können die zweite Führungsschienenanordnung
2 und die vierte Führungsschienenanordnung 4 über den Zahnriemen 39 des Riementriebs
gekoppelt werden, wodurch die Stabilität der Führungsvorrichtung überraschenderweise
derart erhöht wird, dass Abweichungen des Aufbaus 7 in Bezug auf die Horizontallage
vermieden werden können.
[0039] Fig. 7 zeigt eine vierte Führungsschienenanordnung 4 für eine Führungsvorrichtung
300 nach dem dritten Ausführungsbeispiel. In Fig. 7 ist der oberhalb der vierten Führungsschienenanordnung
4 befindliche Aufbau 7 weggelassen, um die Sicht auf die darunter liegende vierte
Führungsschienenanordnung 4 nicht zu verstellen. Die vierte Führungsschienenanordnung
4 kann eine sehr einfache Bauweise aufweisen, denn es wird nur ein Paar von Rollelementen
41 benötigt, die auf der darunter liegenden Oberfläche der Führungsschienen 30 rollend
bewegt werden können. Eine Querstrebe 42 ist vorgesehen, um die Rollelemente in ihrer
Position festzulegen. Der Aufbau 7 (siehe Fig. 8) ist auf der Querstrebe 42 sowie
auf der vierten Zahnstange 45 befestigt. Hierdurch wird eine stabile Dreipunktauflage
für den Aufbau 7 erzielt. Für die Abmessungen des Aufbaus 7 sind daher grosse Variationen
möglich, das heisst, die Abmessungen des Aufbaus sind innerhalb einer grossen Bandbreite
frei wählbar.
[0040] Fig. 8 zeigt die Führungsvorrichtung 300 nach dem dritten Ausführungsbeispiel in
einer Ansicht auf die Vorderseite. Fig. 4 zeigt eine Ansicht der Führungsvorrichtung
von vorne, das heisst in einer Ansicht normal zur Auszugsrichtung, die normal zur
Zeichnungsebene verläuft. Fig. 8 zeigt insbesondere, dass die Führungsvorrichtung
300 nur eine geringe Höhe aufweist, daher benötigt eine Führungsvorrichtung gemäss
diesem Ausführungsbeispiel besonders wenig Bauraum.
[0041] Für die ersten, zweiten, dritten und vierten Führungsschienenanordnungen 1, 2, 3,
4 werden drei Gleitebenen benötigt. Gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind
die Führungsschienen 10, 20, 30 kaskadenartig auf den darunterliegenden Rollelementpaaren
11, 22 angeordnet und der Aufbau 7 befindet sich auf dem Rollelementpaar 32, auf welchem
er gleitend gelagert ist.
[0042] In Fig. 8 ist auch gezeigt, dass die ersten und dritten Zahnstangen 15, 35 nebeneinander
liegend angeordnet werden können, wobei sich der Riementrieb mit dem Riemen 29 zwischen
den ersten und dritten Zahnstangen 15, 35 befindet. Die erste Zahnstange 15 ist üblicherweise
auf dem Bodenelement 6 angebracht. Das Bodenelement 6 kann Bestandteil des Grundelements
5 sein. Darüberliegend sind die zweiten und vierten Zahnstangen 25, 45 angeordnet,
wobei sich der Riementrieb mit dem Riemen 39 zwischen den zweiten und vierten Zahnstangen
25, 45 befindet. Daher ist gemäss Fig. 8 eine sehr kompakte Anordnung der Führungsschienenanordnungen
1, 2, 3, 4 möglich.
[0043] Fig. 9 zeigt eine Ansicht einer Führungsvorrichtung 400 nach einem vierten Ausführungsbeispiel
von unten im ausgezogenen Zustand. Bauelemente, welche die gleiche Funktion wie die
entsprechenden in den vorhergehenden Figuren dargestellten Bauteile haben, werden
mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Für diese Bauteile wird auf die Beschreibung
zu den vorhergehenden Figuren verwiesen, die somit ausdrücklich auch auf das vorliegende
Ausführungsbeispiel anwendbar ist. Die Führungsvorrichtung 400 unterscheidet sich
vom in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel dahingehend, dass eine vierte Führungsschienenanordnung
4 vorgesehen ist, welche eine vierte Zahnstange 45 aufweist, wobei die vierte Zahnstange
45 und die zweite Zahnstange 25 über einen auf der dritten Führungsschienenanordnung
3 auf zwei Rollen 37, 38 drehbar gelagerten Zahnriemen 39 miteinander in Eingriff
stehen.
[0044] Die Führungsvorrichtung 400 umfasst somit eine erste Führungsschienenanordnung 1,
eine zweite Führungsschienenanordnung 2, eine dritte Führungsschienenanordnung 3,
wobei die erste Führungsschienenanordnung 1 zum ortsfesten Einbau auf oder an einem
Grundelement 5 bestimmt ist, welches in der vorliegenden Darstellung weggelassen ist.
Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst ein erstes Paar von Führungsschienen
10. Die zweite Führungsschienenanordnung 2 umfasst ein zweites Paar von Führungsschienen
20. Die dritte Führungsschienenanordnung 3 umfasst ein drittes Paar von Führungsschienen
30. Die zweite Führungsschienenanordnung 2 ist mittels mindestens zwei auf je einer
der Führungsschienen 10 rollbar angeordneten Rollelementpaaren 11, 21 relativ zur
ersten Führungsschienenanordnung 1 verschiebbar. In Fig. 9 ist gezeigt, dass sich
die Deckfläche jeder der Führungsschienen 20 auf den Rollelementpaaren 11, 21 abstützt.
[0045] Die dritte Führungsschienenanordnung 3 ist relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung
2 mittels mindestens einem Rollelementpaar 31, 22 verschiebbar. Eine vierte Führungsschienenanordnung
4 ist gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel vorgesehen. Die vierte Führungsschienenanordnung
4 ist relativ zur dritten Führungsschienenanordnung 3 mittels mindestens einem Rollelementpaar
32, 41 verschiebbar.
[0046] Die erste Führungsschienenanordnung 1 umfasst eine erste Zahnstange 15, zweite Führungsschienenanordnung
2 eine zweite Zahnstange 25, die dritte Führungsschienenanordnung 3 eine dritte Zahnstange
35. Die erste Zahnstange 15 und die dritte Zahnstange 35 stehen über einen auf der
zweiten Führungsschienenanordnung 2 auf zwei Rollen 27, 28 drehbar gelagerten Zahnriemen
29 miteinander in Eingriff. Die vierte Führungsschienenanordnung 4 weist eine vierte
Zahnstange 45 auf, wobei die vierte Zahnstange 45 und die zweite Zahnstange 25 über
einen auf der dritten Führungsschienenanordnung 3 auf zwei Rollen 37, 38 (siehe Fig.
10) drehbar gelagerten Zahnriemen 39 miteinander in Eingriff stehen.
[0047] Fig. 10 zeigt eine Ansicht der Führungsvorrichtung 400 nach dem vierten Ausführungsbeispiel
von oben im ausgezogenen Zustand. Die erste Führungsschienenanordnung 1, die zweite
Führungsschienenanordnung 2, die dritte Führungsschienenanordnung 3 und die vierte
Führungsschienenanordnung 4 erstrecken sich somit über die maximale Länge. Die erste
Führungsschienenanordnung 1 ist zum ortsfesten Einbau auf oder an einem Grundelement
5 bestimmt, von welchem in der vorliegenden ein Bodenelement 6 gezeigt ist. Die erste
Führungsschienenanordnung 1 umfasst ein erstes Paar von Führungsschienen 10. Jede
der Führungsschienen 10 ist gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in der Nähe
einer Seitenkante des Bodenelements 6 an diesem befestigt. Die Befestigung ist nicht
dargestellt, sie kann lösbar, beispielsweise mittels einer Schraubverbindung oder
einer Rastverbindung ausgebildet sein. Auch eine unlösbare Verbindung, beispielsweise
eine Schweissverbindung, Klebeverbindung oder Nietverbindung kann bei geeigneter Materialpaarung
vorgesehen sein, falls eine spätere Demontage der Führungsvorrichtung nicht erforderlich
ist.
[0048] Die Führungsschienen 10 des Führungsschienenpaars verlaufen parallel zueinander.
Jede der Führungsschienen 10 weist eine Grundfläche auf, die hier auf dem Bodenelement
6 aufliegt. Von der Grundfläche erstreckt sich ein Steg bis zur Deckfläche, die oberhalb
der Grundfläche verläuft und zumindest teilweise parallel zur Grundfläche ausgerichtet
ist. Auf der Unterseite der Innenseite der Deckfläche können die hier nicht sichtbaren
Rollelemente 21 der zweiten Führungsschienenanordnung 2 eine Rollbewegung ausführen.
Die erste Führungsschienenanordnung 1 enthält eine erste Zahnstange 15. Die erste
Zahnstange 15 weist eine an einer der Seitenflächen angebrachte Verzahnung auf. Gemäss
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel enthält die erste Zahnstange 15 eine Nut 16,
die sich auf der Oberseite der ersten Zahnstange 15 befindet.
[0049] Die zweite Führungsschienenanordnung 2 umfasst ein zweites Paar von Führungsschienen
20. Jede der Führungsschienen 20 weist eine Grundfläche auf, die in einem Abstand
oberhalb des Bodenelements 6 verläuft, sodass die zweite Führungsschienenanordnung
im eingezogenen Zustand oberhalb des Bodenelements 6 zu liegen kommt. Von der Grundfläche
erstreckt sich ein Steg bis zur Deckfläche, die oberhalb der Grundfläche verläuft
und zumindest teilweise parallel zur Grundfläche ausgerichtet ist. Der Steg kann sich
insbesondere in die Vertikalrichtung erstrecken. Auf der Unterseite der Innenseite
der Deckfläche kann das hier nicht sichtbare Rollelement 11 der ersten Führungsschienenanordnung
1 eine Rollbewegung ausführen. Auf der Oberseite der Deckfläche jeder der Führungsschienen
20 kann das zugehörige hier nicht sichtbare Rollelement 31 der dritten Führungsschienenanordnung
3 eine Rollbewegung ausführen.
[0050] Die zweite Führungsschienenanordnung 2 enthält eine zweite Zahnstange 25. Die zweite
Zahnstange 25 weist eine an einer der Seitenflächen angebrachte Verzahnung auf. Gemäss
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel befindet sich die Verzahnung der zweiten Zahnstange
25 auf derselben Seite wie die Verzahnung der ersten Zahnstange 15. Gemäss dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel enthält die zweite Zahnstange 25 ein als eine Nut ausgebildetes
Führungselement 26, die sich auf der Oberseite der zweiten Zahnstange 25 befindet.
[0051] Die zweite Führungsschienenanordnung 2 ist mittels mindestens zwei auf je einer der
Führungsschienen 10 rollbar angeordneten Rollelementpaaren 11, 21 relativ zur ersten
Führungsschienenanordnung 1 verschiebbar. In Fig. 9 ist gezeigt, dass sich die Deckfläche
jeder der Führungsschienen 20 auf den Rollelementpaaren 11, 21 abstützt.
[0052] Die dritte Führungsschienenanordnung 3 umfasst ein drittes Paar von Führungsschienen
30. Jede der Führungsschienen 30 weist eine Grundfläche auf, die in einem Abstand
oberhalb des Bodenelements 6 verläuft, sodass die dritte Führungsschienenanordnung
3 im eingezogenen Zustand oberhalb des Bodenelements 6 zu liegen kommt. Von der Grundfläche
jeder der Führungsschienen 30 erstreckt sich ein Steg bis zur Deckfläche, die oberhalb
der Grundfläche verläuft und zumindest teilweise parallel zur Grundfläche ausgerichtet
ist. Der Steg kann sich insbesondere in die Vertikalrichtung erstrecken. Auf der Unterseite
der Aussenseite der Deckfläche kann das hier nicht sichtbare Rollelement 22 der zweiten
Führungsschienenanordnung 2 eine Rollbewegung ausführen. Auf der Unterseite der Innenseite
der Deckfläche kann das das hier nicht sichtbare Rollelement 41 der vierten Führungsschienenanordnung
4 eine Rollbewegung ausführen. Auf der Oberseite der Deckfläche jeder der Führungsschienen
30 befindet sich ein Aufbau 7, der über die vierte Führungsschienenanordnung 4 mit
der dritten Führungsschienenanordnung 3 koppelbar ist.
[0053] In Fig. 10 ist sichtbar, dass die Rollen 37, 38 des Riementriebs mit dem Riemen 39
gemäss diesem Ausführungsbeispiel auf der dritten Zahnstange 35 der dritten Führungsschienenanordnung
3 befestigt sind. Der Riemen 39 steht an einer Längsseite zumindest teilweise im Eingriff
mit der vierten Zahnstange 45, auf der gegenüberliegenden Längsseite zumindest teilweise
im Eingriff mit der zweiten Zahnstange 25.
[0054] Die dritte Führungsschienenanordnung 3 enthält ein Gleitelement, welches zur Aufnahme
im Führungselement 26 bestimmt ist, die sich auf der Oberseite der zweiten Zahnstange
25 befindet. Die dritte Führungsschienenanordnung 3 steht mit der zweiten Führungsschienenanordnung
2 gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht nur über entsprechenden Führungsschienen
20, 30 in Verbindung, sondern auch über die als Führungselement 26 fungierende Nut.
Das Gleitelement kann als Vorsprung ausgebildet sein, es können aber auch ein oder
mehrere Gleitelemente an der Zahnstange 35 angebracht sein oder es kann ein zusätzliches
Führungselement auf der dritten Führungsschienenanordnung 3 vorgesehen sein, welches
das oder die Gleitelemente enthält.
[0055] Die vierte Führungsschienenanordnung 4 dient gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
der Aufnahme eines Aufbaus 7, der in der vorliegenden Darstellung als transparentes
Element gezeichnet ist, um die den Aufbau tragende vierte Führungsschienenanordnung
4 nicht zu verdecken.
[0056] Fig. 11 zeigt eine Ansicht der Führungsvorrichtung 400 nach dem vierten Ausführungsbeispiel
von oben ohne Aufbau und ohne Bodenelement 6 im ausgezogenen Zustand. In Fig. 11 ist
gezeigt, wie die Führungsschienenpaare der ersten Führungsschienenanordnung 1, der
zweiten Führungsschienenanordnung 2, der dritten Führungsschienenanordnung 3 ineinander
eingreifen, sodass sie relativ zueinander bewegbar sind und gleichzeitig relativ zueinander
geführt bleiben.
[0057] Die zweite Führungsschienenanordnung 2 weist ein als Querstrebe ausgebildetes Verbindungselement
23 auf, welches eine Verbindung zwischen Führungsschienen 20 des Führungsschienenpaars
ausbildet. Gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel befindet sich das Verbindungselement
23 im Bereich des Rollelements 21. Das Verbindungselement 23 weist eine Ausnehmung
für die erste Zahnstange 15 auf, sodass das Verbindungselement 23 relativ zu der ersten
Zahnstange beweglich ist. Die zweite Führungsschienenanordnung 2 weist ein weiteres
Verbindungselement 24 auf, welches sich am vorderen Ende der Führungsschienen 20 befindet.
Dieses Verbindungselement 24 ist als u-förmiges Profilelement ausgebildet, an dessen
Schenkeln die Rollelemente 22 angeordnet sind, was in Fig. 12 sichtbar ist.
[0058] Die dritte Führungsschienenanordnung 3 weist ein als Querstrebe ausgebildetes Verbindungselement
33 auf, welches eine Verbindung zwischen Führungsschienen 30 des Führungsschienenpaars
ausbildet. Gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel befindet sich das Verbindungselement
33 im Bereich des Rollelements 31. Das Verbindungselement 33 weist eine Ausnehmung
für die zweite Zahnstange 25 und den damit gekoppelten Riementrieb enthaltend den
Riemen 29 auf, sodass das Verbindungselement 33 relativ zu der zweiten Zahnstange
25 beweglich ist. Die dritte Führungsschienenanordnung 3 weist ein weiteres Verbindungselement
34 auf, welches sich am vorderen Ende der Führungsschienen 30 befindet. Dieses Verbindungselement
34 ist als u-förmiges Profilelement ausgebildet, an dessen Schenkeln die Rollelemente
32 angeordnet sind.
[0059] Die vierte Führungsschienenanordnung 4 weist ein als Querstrebe ausgebildetes Verbindungselement
42 auf, welches eine Verbindung zwischen den Rollelementen 41 ausbildet. Das Verbindungselement
42 ist mit der vierten Zahnstange 45 verbunden. Gemäss dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist das Verbindungselement 42 als u-förmiges Profilelement ausgebildet. An der Aussenseite
der beiden Schenkel dieses u-förmigen Profilelements sind die Rollelemente 41 angebracht,
von welchen nur ein einziges in Fig. 11 sichtbar ist.
[0060] Fig. 12 zeigt ein Detail der Führungsvorrichtung 400 nach dem vierten Ausführungsbeispiel.
Diese Darstellung zeigt die beiden Riementriebe sowie die zugehörigen dritten und
vierten Zahnstangen 35, 45, welche sich zumindest teilweise im Eingriff mit den zugehörigen
Riementrieben befinden. Die Rollen 37, 38 des Riementriebs, welcher den Riemen 39
enthält, sind auf der dritten Zahnstange 35 befestigt. Der Riemen 39 des Riementriebs
steht mit der vierten Zahnstange 45 im Eingriff. Die dritte Zahnstange 35 befindet
sich unterhalb der vierten Zahnstange 45. Die dritte Zahnstange 35 steht mit dem Riemen
29 in Eingriff.
[0061] Die Rollen 27, 28 des Riementriebs, welcher den Riemen 29 enthält, sind auf der Unterseite
der zweiten Zahnstange 25 oder eines dazu parallel angeordneten Balken- oder Plattenelements
befestigt. Die zweite Zahnstange 25, die in diesem Ausschnitt nicht sichtbar ist,
kann mit dem Riemen 39 in Eingriff stehen. Die zweite Zahnstange 25 enthält eine an
ihrer Oberseite verlaufende Nut, welche gemäss diesem Ausführungsbeispiel das Führungselement
26 ausbildet, die in Fig. 10 gezeigt ist. In Fig. 12 ist ein parallel zur dritten
Zahnstange 35 verlaufendes Schienenelement 51 dargestellt, welches zur Aufnahme in
dem als Nut ausgebildeten Führungselement 26 bestimmt ist.
[0062] Fig. 13 zeigt eine Ansicht der Führungsvorrichtung 400 nach dem vierten Ausführungsbeispiel
von oben im ausgezogenen Zustand ohne Aufbau. Zudem ist in Fig. 13 das Verbindungselement
23 weggelassen, um die Anordnung der ersten und zweiten Zahnstangen 15, 25 besser
sichtbar zu machen. Die Rollelemente 21, welche auf der Aussenseite des Schenkels
des Verbindungselements 23 angeordnet sind, sind zur Verdeutlichung von dessen Position
noch dargestellt.
[0063] Fig. 14 zeigt eine Ansicht der Führungsvorrichtung 400 nach dem vierten Ausführungsbeispiel
von oben ohne die erste Führungsschienenanordnung 1. Von der zweiten Führungsschienenanordnung
2 sind nur die unterhalb der zweiten Zahnstange 25 befindlichen Rollen 27, 28, sowie
der Riemen 29 des ersten Riementriebs gezeigt. Die zweite Zahnstange 25 wurde in der
Darstellung weggelassen, um den Blick auf die beiden Riementriebe freizugeben. Fig.
14 zeigt somit, dass die dritte Zahnstange 35 zum Eingriff mit dem Riemen 29 bestimmt
ist.
[0064] Die Rollen 37, 38, welche den Riemen 39 des zweiten Riementriebs tragen, sind auf
der Oberseite der dritten Zahnstange 35 befestigt. Auf der Oberseite der dritten Zahnstange
35 verläuft auch ein Schienenelement 52, welches zur Aufnahme eines zugehörigen Führungselements
46, beispielsweise einer Nut, der vierten Zahnstange 45 dient.
[0065] Fig. 15 zeigt eine Ansicht der Führungsvorrichtung 400 nach dem vierten Ausführungsbeispiel
von oben ohne die zweite Führungsschienenanordnung und ohne die linksseitigen Führungsschienen.
In Fig. 15 ist auch ein Plattenelement gezeigt, auf welchem die dritte Zahnstange
35 befestigt ist. Auf der gegenüberliegenden Seite des Plattenelement, das heisst
auf dessen Oberseite, befindet sich das Schienenelement 52, welches zur Führung der
vierten Zahnstange 45 dient.
[0066] Für den Fachmann ist offensichtlich, dass viele weitere Varianten zusätzlich zu den
beschriebenen Ausführungsbeispielen möglich sind, ohne vom erfinderischen Konzept
abzuweichen. Der Gegenstand der Erfindung wird somit durch die vorangehende Beschreibung
nicht eingeschränkt und ist durch den Schutzbereich bestimmt, der durch die Ansprüche
festgelegt ist. Für die Interpretation der Ansprüche oder der Beschreibung ist die
breitest mögliche Lesart der Ansprüche massgeblich. Insbesondere sollen die Begriffe
"enthalten" oder "beinhalten" derart interpretiert werden, dass sie sich auf Elemente,
Komponenten oder Schritte in einer nicht-ausschliesslichen Bedeutung beziehen, wodurch
angedeutet werden soll, dass die Elemente, Komponenten oder Schritte vorhanden sein
können oder genutzt werden können, dass sie mit anderen Elementen, Komponenten oder
Schritten kombiniert werden können, die nicht explizit erwähnt sind. Wenn die Ansprüche
sich auf ein Element oder eine Komponente aus einer Gruppe beziehen, die aus A, B,
C bis N Elementen oder Komponenten bestehen kann, soll diese Formulierung derart interpretiert
werden, dass nur ein einziges Element dieser Gruppe erforderlich ist, und nicht eine
Kombination von A und N, B und N oder irgendeiner anderen Kombination von zwei oder
mehr Elementen oder Komponenten dieser Gruppe.
1. Führungsvorrichtung (100, 200, 300, 400) umfassend eine erste Führungsschienenanordnung
(1), eine zweite Führungsschienenanordnung (2) und eine dritte Führungsschienenanordnung
(3), wobei die erste Führungsschienenanordnung (1) zum ortsfesten Einbau auf oder
an einem Grundelement (5) bestimmt ist, wobei die erste Führungsschienenanordnung
(1) ein erstes Paar von Führungsschienen (10) umfasst, wobei zweite Führungsschienenanordnung
(2) ein zweites Paar von Führungsschienen (20) umfasst, wobei die dritte Führungsschienenanordnung
(3) ein drittes Paar von Führungsschienen (30) umfasst, wobei die zweite Führungsschienenanordnung
(2) mittels mindestens zwei auf je einer der Führungsschienen (10) rollbar angeordneten
Rollelementpaaren (11, 21) relativ zur ersten Führungsschienenanordnung (1) verschiebbar
ist, wobei die dritte Führungsschienenanordnung (3) relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung
(2) mittels mindestens einem Rollelementpaar (31, 22) verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Führungsschienenanordnung (1) eine Zahnstange (15) und die dritte Führungsschienenanordnung
(3) eine weitere Zahnstange (35) umfasst, wobei die Zahnstange (15) und die weitere
Zahnstange (35) über einen auf der zweiten Führungsschienenanordnung (2) auf zwei
Rollen (27, 28) drehbar gelagerten Zahnriemen (29) miteinander in Eingriff stehen.
2. Führungsvorrichtung (100, 200, 300, 400) nach Anspruch 1, wobei die erste Führungsschienenanordnung
(1) je ein am ersten Paar der Führungsschienen (10) drehbar gelagertes Rollelement
(11) aufweist, welches zur Führung je einer der Führungsschienen (20) des zweiten
Paars ausgebildet ist.
3. Führungsvorrichtung (100, 200, 300, 400) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Führungsschiene (10, 20, 30) je eine Deckfläche, eine Grundfläche und einen
die Deckfläche und Grundfläche verbindenden Steg aufweist.
4. Führungsvorrichtung (100, 200, 300, 400) nach Anspruch 3, wobei das Rollelement (11,
22, 32) auf der Innenseite des Stegs des zugehörigen Führungsschiene (10, 20, 30)
drehbar gelagert ist.
5. Führungsvorrichtung (100, 200, 300, 400) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Rollen (27, 28) des Riementriebs auf der zweiten Führungsschienenanordnung
(2) drehbar gelagert sind.
6. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend
eine erste Führungsschienenanordnung (1), eine zweite Führungsschienenanordnung (2),
eine dritte Führungsschienenanordnung (3), wobei die erste Führungsschienenanordnung
(1) zum ortsfesten Einbau auf oder an einem Grundelement (5) bestimmt ist, wobei die
erste Führungsschienenanordnung (1) ein erstes Paar von Führungsschienen (10) umfasst,
wobei die zweite Führungsschienenanordnung (2) ein zweites Paar von Führungsschienen
(20) umfasst, wobei die dritte Führungsschienenanordnung (3) ein drittes Paar von
Führungsschienen (30) umfasst, wobei die zweite Führungsschienenanordnung (2) mittels
mindestens zwei auf je einer der Führungsschienen (10) rollbaren Rollelementpaaren
(11, 21) relativ zur ersten Führungsschienenanordnung (1) verschiebbar ist, wobei
die dritte Führungsschienenanordnung (3) relativ zur zweiten Führungsschienenanordnung
(2) mittels mindestens einem Rollelementpaar (31, 22) verschiebbar ist, wobei die
erste Führungsschienenanordnung (1) eine erste Zahnstange (15), zweite Führungsschienenanordnung
(2) eine zweite Zahnstange (25), die dritte Führungsschienenanordnung (3) eine dritte
Zahnstange (35) umfasst, wobei die erste Zahnstange (15) und die dritte Zahnstange
(35) über einen auf der zweiten Führungsschienenanordnung (2) auf zwei Rollen (27,
28) drehbar gelagerten Zahnriemen (29) miteinander in Eingriff stehen, wobei eine
vierte Führungsschienenanordnung (4) vorgesehen ist, welche eine vierte Zahnstange
(45) aufweist, wobei die vierte Zahnstange (45) und die zweite Zahnstange (25) über
einen auf der dritten Führungsschienenanordnung (3) auf zwei Rollen (37, 38) drehbar
gelagerten Zahnriemen (39) miteinander in Eingriff stehen.
7. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach Anspruch 6, wobei die Rollen (37, 38) des
Riementriebs auf der dritten Führungsschienenanordnung (3) drehbar gelagert sind.
8. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach einem der Ansprüche 6 oder 7, wobei die Zahnstangen
(15, 25, 35, 35) Führungselemente (26, 36, 46) zur Führung in Auszugrichtung enthalten.
9. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei die Führungsschienen
(20) mittels eines Verbindungselements (24) verbunden sind.
10. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach Anspruch 9, wobei die Rollelemente (22) in
je einem Schenkel des Verbindungselements (24) drehbar gelagert sind.
11. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach einem der Ansprüche 6 bis 10, wobei die Führungsschienen
(30) mittels eines Verbindungselements (34) verbunden sind.
12. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach Anspruch 11, wobei die Rollelemente (22)
in je einem Schenkel des Verbindungselements (24) drehbar gelagert sind.
13. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach einem der Ansprüche 6 bis 12, wobei die Führungsschienen
(20) mittels eines Verbindungselements (23) verbunden sind, welches an einem rückseitigen
Ende der Führungsschienen (20) angeordnet ist.
14. Führungsvorrichtung (200, 300, 400) nach einem der Ansprüche 6 bis 13, wobei die Führungsschienen
(30) mittels eines Verbindungselements (33) verbunden sind, welches an einem rückseitigen
Ende der Führungsschienen (30) angeordnet ist.
15. Eckschrank umfassend eine Führungsvorrichtung (100, 200, 300, 400) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche.