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(11) |
EP 3 807 206 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.06.2023 Patentblatt 2023/24 |
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Anmeldetag: 14.06.2019 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
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B66C 23/26 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2019/065711 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2019/238937 (19.12.2019 Gazette 2019/51) |
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TURMDREHKRAN MIT TURMAUFBAU AUS MEHREREN TURMSTÜCKEN
ROTARY TOWER CRANE HAVING A TOWER MAST THAT CONSISTS OF A PLURALITY OF TOWER SECTIONS
GRUE À TOUR PRÉSENTANT UNE STRUCTURE DE TOUR CONSTITUÉE DE PLUSIEURS PIÈCES DE TOUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
15.06.2018 DE 102018114421
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.04.2021 Patentblatt 2021/16 |
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Patentinhaber: Liebherr-Werk Biberach GmbH |
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88400 Biberach an der Riss (DE) |
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Erfinder: |
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- KONIJN, Eric
Singapore 126777 (SG)
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Vertreter: Laufhütte, Dieter |
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Lorenz Seidler Gossel
Rechtsanwälte Patentanwälte
Partnerschaft mbB
Widenmayerstraße 23 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 481 853 DE-A1-102015 003 982 US-A- 3 949 882
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DE-A1-102013 011 489 FR-A1- 2 958 279 US-A1- 2003 121 875
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Turmdrehkran nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Gattungsgemäße Turmdrehkrane umfassen einen Kranturm und einen an dessen oberem Ende
angeordneten Kranausleger. Bei Obendrehkranen ist der Ausleger, welcher typischerweise
einen Hauptausleger und einen Gegenausleger umfasst, über ein Drehwerk mit dem oberen
Ende des Kranturms verbunden, während bei Untendrehkranen Turm und Ausleger starr
miteinander verbunden sind und der Kranturm auf einem drehbaren Unterwagen steht.
[0003] Bei der Konstruktion hoher Bauwerke werden entsprechend hohe Krane mit Hakenhöhen
von teilweise über 100 m benötigt. Häufig bedient man sich dabei der Möglichkeit,
Krane an dem in der Konstruktion befindlichen Bauwerk zu verankern oder abzuspannen
und die Höhe des Krans bzw. dessen Hakenhöhe durch "Klettern" zu erhöhen. Der Begriff
"Klettern" bezeichnet hierbei das nachträgliche Einbringen von Turmstücken in den
Kranturm, um die Höhe des Krans an die zunehmende Höhe des Bauwerks anzupassen.
[0004] Problematisch sind jedoch Fälle, bei denen eine Verankerung bzw. ein Abspannen des
Krans an dem in Konstruktion befindlichen Bauwerk nicht möglich ist, beispielsweise
bei einer Verwendung von Fertigbauteilen, welche die erforderlichen Abspannkräfte
nicht aufnehmen können. In solchen Fällen müssen demnach freistehende Kranaufbauten
verwendet werden. Gerade die zunehmende Verwendung von Fertigbetonteilen bei hohen
Gebäuden stellt daher eine große Herausforderung für die Verwendung entsprechend hoher
Krane dar.
[0005] Um bei freistehenden Kranen dennoch große Höhen zu erreichen, besteht die Möglichkeit,
das untere Ende des mit dem Ausleger verbundenen Kranturms bzw. Turmstücks mittels
eines Übergangsstücks mit einem zusätzlichen Turmstück mit größeren Außenabmessungen
zu verbinden. Jedoch ist der zusätzliche breitere Kranturm äußerst kostenintensiv
und es besteht häufig eine geringe Verfügbarkeit.
[0006] Ein Kran, der den Oberbegriff von Anspruch 1 offenbart, ist in
US 3949882 A beschrieben.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Turmdrehkran mit
einer großen Hakenhöhe bereitzustellen, dessen Turmaufbau auf kostengünstigen und
gut verfügbaren Bauteilen basiert.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Turmdrehkran mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Demnach ist ein Turmdrehkran mit einem Turmaufbau vorgesehen,
an dessen oberem Ende ein Ausleger angeordnet ist, wobei erfindungsgemäß wenigstens
ein Teil des Turmaufbaus von mindestens drei nebeneinander angeordneten, parallelen
Turmstücken gebildet wird.
[0009] Die erfindungsgemäße Idee besteht darin, wenigstens einen Teil des Turmaufbaus eines
Turmdrehkrans aus mehreren einzelnen Krantürmen bzw. Turmstücken zusammenzustellen
und dadurch eine größere Hakenhöhe des Krans zu erreichen. Dabei handelt es sich bei
den mindestens drei parallelen Turmstücken vorzugsweise um Krantürme bzw. Turmstücke
von anderen Krantypen, insbesondere kleineren Krantypen. Ein derartiger Turmaufbau
ermöglicht es, Turmstücke von anderen, idealerweise gut verfügbaren Kransystemen zu
verwenden und erreicht dabei die notwendige Stabilität, um einen Turmaufbau mit großer
Höhe zu realisieren.
[0010] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und der nachfolgenden Beschreibung.
[0011] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass ein Teil des Turmaufbaus von einem
einzelnen Turmstück gebildet wird, welches vorzugsweise breiter als jedes der mindestens
drei parallelen Turmstücke ausgebildet ist. Das einzelne Turmstück befindet sich dabei
insbesondere oberhalb der mindestens drei parallelen Turmstücke.
[0012] Die Verwendung von kleineren parallel nebeneinander angeordneten Turmstücken ermöglicht
eine wirtschaftlich vorteilhafte Verlängerung des Turmaufbaus von Turmdrehkranen.
Beispielsweise können für die kleineren Turmstücke Krantürme von kleineren Kransystemen
zum Einsatz kommen. Dies ist insbesondere dann wirtschaftlich vorteilhaft, wenn die
kleineren Kransysteme ohnehin vorhanden und beispielsweise wegen geringer Auslastung
wenig im Einsatz sind. Mehrere parallel nebeneinander angeordnete kleinere Turmstücke
erreichen ferner oftmals eine höhere Stabilität als ein einzelnes breiteres Turmstück.
[0013] Die beanspruchte Erfindung offenbart, dass oberhalb der mindestens drei parallelen
Turmstücke ein Übergangsstück angeordnet ist, welches diese miteinander verbindet.
[0014] In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Übergangsstück eine sich
nach oben verjüngende konische Form aufweist und vorzugsweise als Gitterelement, als
Turmstück oder als Rahmen, beispielsweise als Blechkonstruktion, ausgeführt ist.
[0015] In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Übergangsstück die mindestens
drei parallelen Turmstücke mit einem einzelnen Turmstück verbindet, wobei das einzelne
Turmstück vorzugsweise breiter als jedes der parallelen Turmstücke ausgebildet ist.
[0016] Das Übergangsstück fungiert also quasi als Adapterstück, welches den dickeren Kranturm
bzw. das einzelne Turmstück mit den mindestens drei parallelen Turmstücken verbindet.
Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass der Kranausleger direkt an dem Übergangsstück,
entweder drehbar oder starr, befestigt ist. In diesem Fall wird der gesamte Turmaufbau
von den mindestens drei parallelen Turmstücken und dem Übergangsstück gebildet.
[0017] In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die mindestens drei parallelen
Turmstücke über Fundamentanker mit einem Fundamentkreuz oder einem Unterwagen verbunden
sind. Möglich ist auch, dass ein weiteres unteres Übergangsstück vorgesehen ist, welches
die unteren Enden der mindestens drei parallelen Turmstücke miteinander verbindet
und welches wiederum mit dem Fundamentkreuz oder Unterwagen verbunden ist. In diesem
Fall ergäbe sich eine besonders einfache Nachrüstbarkeit des erfindungsgemäßen Turmdrehkrans.
Zum Nachrüsten wird einfach der einzelne breitere Kranturm von dem Fundamentkreuz
oder Unterwagen gelöst und die zwischen den oberen und unteren Übergangsstücken angeordneten
mindestens drei parallelen Turmstücke eingefügt.
[0018] In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die mindestens drei parallelen
Turmstücke eigenständige Krantürme oder zumindest Teile davon darstellen, welche in
anderen Turmdrehkranen einsetzbar sind.
[0019] In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass das breitere einzelne Turmstück
einen eigenständigen Kranturm oder zumindest einen Teil davon darstellt, welcher in
einem anderen Turmdrehkran einsetzbar ist.
[0020] In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die mindestens drei parallelen
Turmstücke durch Aussteifungen miteinander verbunden sind. Dadurch wird die Stabilität
des erfindungsgemäßen Turmaufbaus weiter erhöht. Dabei kann vorgesehen sein, dass
die einzelnen Turmstücke durch Querstreben, Versteifungen, Gitterstücke oder andere
Aussteifungselemente untereinander verbunden sind.
[0021] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den anhand
der Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
- Figur 1:
- ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Turmdrehkrans in einer Seitenansicht;
- Figur 2a:
- eine Querschnitts-Draufsicht durch den unteren Abschnitt des Turmaufbaus des Ausführungsbeispiels
gemäß Figur 1 mit vier parallelen Turmstücken; und
- Figur 2b:
- ein alternatives Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Turmdrehkrans mit drei
parallelen Turmstücken in einer Querschnitts-Draufsicht durch den unteren Abschnitt
des Turmaufbaus;
[0022] In der Figur 1 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Turmdrehkrans 10
in einer Seitenansicht dargestellt. Der Turmdrehkran 10 ist als Obendrehkran ausgeführt
und weist einen Turmaufbau 2 auf, an dessen oberem Ende ein Ausleger 8, bestehend
aus Hauptausleger und Gegenausleger, über ein Drehwerk drehbar befestigt ist.
[0023] Der Turmaufbau 2 weist drei Abschnitte auf. Der obere Abschnitt, welcher mit dem
Ausleger 8 verbunden ist, wird durch ein einzelnes Turmstück 7 gebildet. Der untere
Abschnitt, welcher mit dem Kranfundament 3 verbunden ist, wird durch vier nebeneinander
angeordnete, parallele Turmstücke 1 gebildet, welche jeweils eine geringere Breite
bzw. Außenumfang als das einzelne Turmstück 7 aufweisen. Die kleineren Turmstücke
1 bilden dabei die Ecken eines Quadrats und sind über ein konisch geformtes Übergangsstück
6 (mittlerer Abschnitt) mit dem einzelnen breiteren Turmstück 7 verbunden. Zur Erhöhung
der Stabilität sind die kleineren Turmstücke 1 durch zusätzliche Aussteifungen 5 miteinander
verbunden.
[0024] Die kleineren Turmstücke 1 sind über Fundamentanker 4 mit einem Kranfundament 3 verbunden,
bei welchem es sich beispielsweise um ein Fundamentkreuz handeln kann. Bei dem erfindungsgemäßen
Turmdrehkran 10 kann es sich alternativ um einen Untendrehkran handeln. In diesem
Fall können die kleineren Turmstücke 1 mit einem drehbaren Unterwagen des Krans 10
verbunden sein. Möglich ist ebenfalls, dass die kleineren Turmstücke 1 mit einem weiteren
Übergangsstück verbunden sind, welches wiederum mit einem Fundamentkreuz oder Unterwagen
verbunden ist.
[0025] In der Figur 2a ist ein durch die mit "A" markierten Pfeile gekennzeichneter Schnitt
(Draufsicht) durch den unteren Abschnitt des Turmaufbaus 2 dargestellt. Es ist zu
erkennen, dass die vier parallelen Turmstücke 1 die Ecken eines Quadrats bilden, wodurch
eine hohe Stabilität des Turmaufbaus 2 gewährleistet wird.
[0026] Eine alternative Ausführungsform mit lediglich drei kleineren parallelen Turmstücken
1 ist in der Figur 2b gezeigt, welche die gleiche Querschnittsansicht wie die Figur
2a repräsentiert. Die drei kleineren Turmstücke 1 sind hier gedreht zueinander platziert
und bilden die Ecken eines gleichseitigen Dreiecks. Hierdurch wird ebenfalls eine
hohe Stabilität erreicht, wobei ein kleineres Turmstück 1 weniger zum Einsatz kommt
als bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2a. Allerdings ist es auch möglich,
je nach Anforderung an Stabilität, Hakenhöhe, Wirtschaftlichkeit, etc. eine andere
Anzahl oder Anordnung der kleineren Turmstücke 1 für den Turmaufbau 2 zu verwenden.
[0027] Der Erfindung liegt die Einsicht zugrunde, dass mehrere kleinere Turmstücke 1 eine
stabilere Kranturmkonfiguration ermöglichen können als ein einzelnes breiteres bzw.
stärkeres Turmstück 7. Darüber hinaus sind kleinere Turmstücke 1 anderer Kransysteme
typischerweise günstiger und besser auf dem Markt verfügbar als größere Krantürme
7. Oftmals werden Turmstücke 1 kleinerer Kransysteme ungenutzt bereitgehalten und
können somit einfach und kostengünstig in dem Turmaufbau 2 eines erfindungsgemäßen
Turmdrehkrans 10 zum Einsatz kommen.
[0028] Beispielsweise kann durch die Verwendung von vier Turmstücken 1 vom Typ Liebherr
120 HC ein Turmsystem konstruiert werden, welches stärker bzw. stabiler und bezogen
auf den Meterpreis kostengünstiger ist als ein einzelner größerer Kranturm vom Typ
1250 HC. Dadurch ist es z.B. möglich, freistehende Krane vom Typ Liebherr 550 / 630
/ 1000 EC-H mit Hakenhöhen von über 100 m bereitzustellen. Darüber hinaus sind beispielsweise
kleinere Turmstücke vom Typ 120 HC wirtschaftlicher in der Montage und auf dem Markt
besser verfügbar als größere Turmstücke vom Typ 1250 HC.
Bezugszeichenliste:
[0029]
- 1
- Turmstück
- 2
- Turmaufbau
- 3
- Kranfundament
- 4
- Fundamentanker
- 5
- Aussteifung
- 6
- Übergangsstück
- 7
- Turmstück
- 8
- Ausleger
- 10
- Turmdrehkran
1. Turmdrehkran (10) mit einem Turmaufbau (2), an dessen oberem Ende ein Ausleger (8)
angeordnet ist, wobei wenigstens ein Teil des Turmaufbaus (2) von mindestens drei
nebeneinander angeordneten, parallelen Turmstücken (1) gebildet wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass oberhalb der mindestens drei parallelen Turmstücke (1) ein Übergangsstück (6) angeordnet
ist, welches diese miteinander verbindet.
2. Turmdrehkran (10) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Turmaufbaus (2) von einem einzelnen Turmstück (7) gebildet wird, welches
vorzugsweise breiter als jedes der mindestens drei parallelen Turmstücke (1) ausgebildet
ist.
3. Turmdrehkran (10) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Übergangsstück (6) eine sich nach oben verjüngende konische Form aufweist und
vorzugsweise als Gitterelement, als Turmstück oder als Rahmen ausgeführt ist.
4. Turmdrehkran (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Übergangsstück (6) die mindestens drei parallelen Turmstücke (1) mit einem einzelnen
Turmstück (7) verbindet, wobei das einzelne Turmstück (7) vorzugsweise breiter als
jedes der mindestens drei parallelen Turmstücke (1) ausgebildet ist.
5. Turmdrehkran (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens drei parallelen Turmstücke (1) über Fundamentanker (4) mit einem Fundamentkreuz
(3) oder einem Unterwagen des Turmdrehkrans (10) verbunden sind.
6. Turmdrehkran (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens drei parallelen Turmstücke (1) eigenständige Krantürme oder zumindest
Teile davon darstellen, welche in anderen Turmdrehkranen einsetzbar sind.
7. Turmdrehkran (10) gemäß einem der Ansprüche 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das einzelne Turmstück (7) einen eigenständigen Kranturm oder zumindest einen Teil
davon darstellt, welcher in einem anderen Turmdrehkran einsetzbar ist.
8. Turmdrehkran (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens drei parallelen Turmstücke (1) durch Aussteifungen (5) miteinander
verbunden sind.
1. Rotary tower crane (10) having a tower structure (2), at the top end of which a boom
(8) is arranged, wherein at least a part of the tower structure (2) is formed by at
least three parallel tower pieces (1) arranged side-by-side,
characterised in that
a transition piece (6) is arranged above the at least three parallel tower pieces
(1), which transition piece interconnects said tower pieces.
2. Rotary tower crane (10) according to claim 1, characterised in that a part of the crane structure (2) is formed by an individual tower piece (7) which
is preferably designed so as to be wider than each of the at least three parallel
tower pieces (1).
3. Rotary tower crane (10) according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the transition piece (6) has an upwardly tapering conical shape and is preferably
designed as a grating element, as a tower piece, or as a frame.
4. Rotary tower crane (10) according to any of the preceding claims, characterised in that the transition piece (6) connects the at least three parallel tower pieces (1) to
an individual tower piece (7), wherein the individual tower piece (7) is preferably
designed so as to be wider than each of the at least three parallel tower pieces (1).
5. Rotary tower crane (10) according to any of the preceding claims, characterised in that the at least three parallel tower pieces (1) are connected via foundation anchors
(4) to a cruciform base (3) or an undercarriage of the rotary tower crane (10).
6. Rotary tower crane (10) according to any of the preceding claims, characterised in that the at least three parallel tower pieces (1) constitute independent crane towers
or at least parts thereof, which can be used in other rotary tower cranes.
7. Rotary tower crane (10) according to either claim 2 or claim 4, characterised in that the individual tower piece (7) constitutes an independent crane tower or at least
a part thereof, which can be used in another rotary tower crane.
8. Rotary tower crane (10) according to any of the preceding claims, characterised in that the at least three parallel tower pieces (1) are interconnected by bracings (5).
1. Grue à tour (10) avec une structure de tour (2), à l'extrémité supérieure de laquelle
est disposée une flèche (8), dans laquelle une partie de la structure de tour (2)
est formée par au moins trois pièces de tour parallèles (1) disposées côte à côte,
caractérisée en ce
qu'est disposée, au-dessus des au moins trois pièces de tour parallèles (1), une pièce
de transition (6), laquelle relie celles-ci entre elles.
2. Grue à tour (10) selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une partie de la structure de tour (2) est formée par une pièce de tour individuelle
(7), laquelle est réalisée de préférence avec une plus grande largeur que chacune
des au moins trois pièces de tour parallèles (1).
3. Grue à tour (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la pièce de transition (6) présente une forme conique se rétrécissant vers le haut
et est réalisée de préférence en tant qu'élément grillagé, en tant que pièce de tour
ou en tant que cadre.
4. Grue à tour (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la pièce de transition (6) relie les au moins trois pièces de tour parallèles (1)
à une pièce de tour individuelle (7), dans laquelle la pièce de tour individuelle
(7) est réalisée de préférence avec une plus grande largeur que chacune des au moins
trois pièces de tour parallèles (1).
5. Grue à tour (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les au moins trois pièces de tour parallèles (1) sont reliées à une croix de fondation
(3) ou à un châssis inférieur de la grue à tour (10) par l'intermédiaire de tirants
de fondation (4).
6. Grue à tour (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les au moins trois pièces de tour parallèles (1) constituent des tours de grue indépendantes
ou du moins des parties de celles-ci, lesquelles peuvent être employées dans d'autres
grues à tour.
7. Grue à tour (10) selon l'une quelconque des revendications 2 ou 4, caractérisée en ce que la pièce de tour individuelle (7) constitue une tour de grue indépendante ou du moins
une partie de celle-ci, laquelle peut être employée dans une autre grue à tour.
8. Grue à tour (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les au moins trois pièces de tour parallèles (1) sont reliées entre elles par des
renforts (5).

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