[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verwendung einer Lampe (1) zur Härung eines
lichthärtbaren Klebstoffes während der Verlängerung von Wimpern, wobei die Lampe (1)
mindestens ein Leuchtmittel (2) und eine Spannungsversorgung (3) umfasst und die Lampe
(1) mit einem mit dem Fuß bedienbaren Schalter (4) gesteuert werden kann. Die vorliegende
Erfindung betrifft zudem eine entsprechende Lampe und ein entsprechendes Verfahren
zur Verlängerung von Wimpern.
[0002] Für das ästhetische Erscheinungsbild spielen Wimpern eine besondere Rolle. Besonders
bei Frauen werden lange, dichte, voluminöse und geschwungene Wimpern als besonders
ästhetisch angesehen und sind ein verbreitetes Schönheitsideal für viele Frauen. Um
die Wimpern hervorzuheben sind zahlreiche Methoden bekannt. Eine der älteren Methoden,
um Wimpern hervorzuheben, ist die Verwendung von Wimperntusche zum Betonen, Färben,
Verlängern und Verdichten der Wimpern. Die Wimperntusche wird mit einer Bürste auf
die Wimpern aufgetragen und verbleibt dort, bis sie - meist am Abend - wieder entfernt
wird. Indem der Wimperntusche Kunstseide- oder Nylon-Fasern hinzugegeben werden, erhält
man ebenfalls den optischen Effekt einer tatsächlichen Wimpernverlängerung und ein
erhöhtes Wimpernvolumen. Wimperntusche hat allerdings auch den Nachteil, dass sie
nicht immer wasserbeständig ist und - beispielsweise während des Sportes oder dem
Reiben des Auges - verschmieren kann. Zudem ist es häufig notwendig, den Auftrag der
Wimperntusche regelmäßig nachzubessern und ein Entfernen der Wimperntusche vor dem
zu Bett gehen ist nötig, was wiederrum dazu führt, dass ein neues Auftragen am nächsten
Tag notwendig wird.
[0003] Als Alternative zur Wimperntusche wurde die Wimpernverlängerung entwickelt. Bei der
Wimpernverlängerung handelt es sich um eine kosmetische Methode, bei der ein oder
mehrere Verlängerungswimpern, bei denen es sich um Kunst- oder Naturhaare handelt,
mit einem Klebstoff auf jeweils eine natürliche Wimper geklebt werden, um die Länge
und Fülle der natürlichen Wimpern zu erhöhen und einen stärkeren Wimpernschwung zu
bewirken. Die angeklebten Verlängerungswimpern verbleiben permanent auf den natürlichen
Wimpern und fallen üblicherweise mit diesen zum Ende der natürlichen Lebenszeit der
Wimper aus oder wenn die Klebewirkung des Klebstoffes nachlässt. Im Vergleich mit
Wimperntusche entfällt bei einer Wimpernverlängerung ein Abschminken am Abend und
Neuschminken am Morgen und ein Verschmieren ist ausgeschlossen.
[0004] Als Klebstoffe für die Wimpernverlängerung werden üblicherweise Cyanacrylatklebstoffe
verwendet, die auch als Sekundenkleber bekannt sind. Nachteilig bei der Verwendung
von Cyanacrylatklebstoffen ist, dass häufig Reizungen oder allergische Reaktionen
auftreten, die zu juckenden, geröteten oder gereizten Augen und Augenbereichen der
Person, bei der die Wimpern verlängert werden, führen können. Bei der Kosmetikerin,
die die Wimpernverlängerung mit Cyanacrylatklebstoffen durchführt, können chronische
Reizungen der Schleimhäute und der Atemwegsorgane auftreten, da diese häufig täglich
und über mehrere Stunden den Emissionen der Cyanacrylatklebstoffe ausgesetzt ist.
[0005] Um diesen von den Cyanacrylatklebstoffen ausgehenden Nachteil zu beseitigen werden
immer häufiger lichthärtbare Klebstoffe verwendet, die keine Cyanacrylate umfassen
und bei Einstrahlung von Licht einer bestimmten Wellenlänge aushärten. Anders als
bei Cyanacrylatklebstoffen ist es bei lichthärtbaren Klebstoffen daher notwendig,
den Klebstoff nach dem Auftragen mit Licht einer auf den Klebstoff angepassten Wellenlänge
oder mit eine entsprechenden Wellenbereichsspanne zu bestrahlen, um den Härtevorgang
des Klebstoffes zu indizieren.
[0006] Die Kosmetikerin verwendet zur Wimpernverlängerung üblicherweise zwei Pinzetten,
die sie in jeweils einer Hand hält. Eine Pinzette wird verwendet, um eine der natürlichen
Wimpern zu separieren, indem die benachbarten Wimpern zur Seite gedrückt werden. Mit
der zweiten Pinzette greift sie eine künstliche Wimper, taucht ein Ende der künstlichen
Wimper in einen Klebstoff und platziert die mit Klebstoff benetzte Wimper auf der
separierten Wimper. Um den lichthärtbaren Klebstoffe auszuhärten, muss der Klebstoff
mit Licht geeigneter Wellenlänge bestrahlt werden. Hierbei muss die zu verlängernde
Wimper weiterhin separat von den benachbarten Wimpern gehalten werden, während die
künstliche Wimper so lange fixiert ist, bis der Klebstoff ausgehärtet ist. Derzeit
bestehen keine geeigneten Lösungen, um die Lichteinstrahlung zu steuern.
[0007] In der
WO 2016/179024 A1 wird eine Apparatur zur Bestrahlung eines lichthärtbaren Klebstoffes beschrieben,
die eine Pinzette und eine Lampe umfasst. Die Lampe wird über einen am Pinzettenende
angebrachten Bogen so positioniert, dass sie über dem geschlossenen Spitzen der Pinzette
angeordnet ist. Mit der Pinzette kann die künstliche Verlängerungswimper gegriffen,
mit Klebstoff benetzt und anschließend auf die zu verlängernde Wimper aufgesetzt werden.
Die Lampe wird über einen Mikroprozessor gesteuert und schaltet sich ein, wenn ein
an der Pinzette angebrachter Schalter betätigt wird.
[0008] In der
US2005063177 wird eine Beleuchtungsanordnung beschrieben, die auf übliche Werkzeuge, wie beispielsweise
auch Pinzetten angebracht werden kann. Durch die beschriebene Beleuchtungsanordnung
soll der Arbeitsbereich ausgeleuchtet werden, um dem Benutzer auch in dunkler Umgebung
ein präzises Arbeiten zu ermöglichen. Dabei kann das Licht über eine Steuereinheit
an und ausgeschaltet werden, wobei ein permanentes Licht während der gesamten Arbeitszeit
vorgesehen ist. Das Härten eines Klebers ist mit der in diesem Dokument offenbarten
Beleuchtungsanordnung nicht beschrieben.
[0009] Nachteil bei den bisher bekannten Lösungen ist, dass das Gewicht der Pinzette durch
die Beleuchtungseinheit signifikant erhöht wird. Da bei der Wimpernverlängerung die
Wimpern einzeln verklebt werden müssen, führt die Verwendung einer schweren Pinzette
zu einer schnellen Ermüdung der Kosmetikerin. Zudem ist es bei dem bisher im Stand
der Technik vorgeschlagenen Lösungen nicht möglich, die Bestrahlung mit Licht einfach
zu steuern und hierbei die Pinzetten weiterhin ruhig in den Händen zu halten.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, eine Möglichkeit zu finden mit der die
oben beschriebenen Nachteile vermieden werden können. Insbesondere sollte auf die
Benutzung einer schweren Pinzette vermieden werden und die Steuerung des Lichtes sollte
einfach durchgeführt werden können.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Verwendung einer Lampe (1) zur
Härung eines Klebstoffes während der Verlängerung von Wimpern, wobei die Lampe (1)
mindestens ein Leuchtmittel (2) und eine Spannungsversorgung (3) umfasst und die Lampe
(1) mit einem mit dem Fuß bedienbaren Schalter (4) gesteuert werden kann.
[0012] Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Lampe (1) zur Härung eines
Klebstoffes während der Verlängerung von Wimpern, umfassend ein Leuchtmittel (2) und
eine Spannungsversorgung (3) und/oder einen Anschluss für eine Spannungsversorgung
(3), wobei die Lampe (1) einen mit dem Fuß bedienbaren Schalter (4) aufweist, der
so eingerichtet ist, dass mit dem Schalter (4) das Leuchtmittel (2) gesteuert werden
kann.
[0013] Es hat sich gezeigt, dass durch die Verwendung eines mit dem Fuß bedienbaren Schalters
(4), bei dem es sich um einen Fußpedalschalter handeln kann, die Möglichkeit besteht,
dass die Kosmetikerin die Lampe mit ihrem Fuß steuern kann und somit die Hände weiterhin
verwenden kann, um die Wimpern zu verlängern. Hierdurch ist es auch möglich, dass
die Lichtemissionszeit minimiert werden kann und so eine Lichtbestrahlung der Person,
an der die Wimpernverlängerung durchgeführt wird, minimiert werden kann. Die Kosmetikerin
kann die Beleuchtung mit dem Fuß starten, wenn die künstliche Wimper mit dem lichthärtbaren
Klebstoff auf der zu verlängernden Wimper angebracht ist. Die Bestrahlung endet, nach
einer eingestellten Zeit oder wenn die Kosmetiker den Schalter (4) loslässt.
[0014] Der mit dem Fuß bedienbaren Schalter (4) ist vorzugsweise so ausgebildet, dass er
auf dem Fußboden platziert werden kann.
[0015] Es versteht sich, dass die einzelnen Komponenten so miteinander verbunden sind, dass
dem Leuchtmittel Strom von der Spannungsversorgung zuführbar ist und der Strom über
den Schalter gesteuert werden kann. Entsprechende Möglichkeiten zur Verkabelung und
Steuerung sind dem Fachmann bekannt.
[0016] Bei dem Schalter (4) kann es sich um einen Taster handeln, der einen Impuls an einen
Mikroprozessor oder an ein Relais leitet und somit eine vorgegebene und ggf. einstellbare
Beleuchtungszeit auslöst. Bei der Verwendung eines Mikroprozessors, der das Leuchtmittel
steuert, besteht die Möglichkeit, dass verschieden Schaltprogramme programmiert und
über eine mögliche Bedieneinheit gewählt werden können. So kann zum Beispiel die Beleuchtungsdauer
eingestellt werden, die nach dem Betätigen des Tasters startet und nach Ablauf der
eingestellten Beleuchtungsdauer selbstständig endet. Hierdurch kann die Beleuchtungsdauer
auf unterschiedliche lichthärtbare Klebstoffe eingestellt werden.
[0017] Alternativ kann es sich bei dem Schalter um einen Tastschalter handeln, der die Beleuchtung
durch Drücken auf Schalter aktiviert und durch das Loslassen wieder deaktiviert. Bei
dieser Ausführung hat die Kosmetikerin die volle Kontrolle über die Beleuchtungsdauer.
[0018] In einer weniger bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei dem Schalter um
einen Ausschalter, d.h. dass nach dem Betätigen des Schalters die Beleuchtung dauerhaft
aktiviert wird und erst bei einem erneuten Betätigen des Schalters deaktiviert wird.
[0019] Der mit dem Fuß bedienbare Schalter (4) kann mit der Lampe bzw. mit dem Leuchtmittel
(2) über ein Kabel (5) verbunden sein. In einer alternativen Ausgestaltung verfügt
der Schalter (4) über eine Funkeinheit und kann die Lampe bzw. das Leuchtmittel über
Funk (z. b. über Bluetooth) steuern. Bei einer kabellosen Steuerung über Funk, Infrarot
oder dergleichen kann auf ein Kabel verzichtet werden, sodass die üblichen mit einem
Kabel verbunden Nachteile behoben werden.
[0020] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung umfasst der Begriff Lampe im Zweifelsfall die
Gesamtheit aus Leuchtmittel (2), Schalter (4) und Spannungsversorgung (3) und/oder
Anschluss für eine Spannungsversorgung. Die einzelnen Komponenten müssen hierfür allerdings
nicht in einem einzigen Gehäuse angeordnet sein. So ist es bevorzugt, wenn Leuchtmittel,
Spannungsversorgung und Schalter in räumlich getrennten Teilen der Lampe eingebaut
sind und mittels Verkabelung und/oder kabellos, z.B. mittels Funk, miteinander verbunden
sind.
[0021] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist der Begriff Licht nicht lediglich auf das
visuelle Lichtspektrum beschränkt, sondern umfasst neben dem visuellen Licht auch
das ultraviolette Licht (UV-Licht) und hierbei insbesondere das UVA-Licht (380-315
nm).
[0022] Es ist erfindungsgemäß bevorzugt, wenn das Leuchtmittel (2) Licht im Wellenlängenbereich
von 300 nm bis 700 nm, bevorzugt von 350 nm bis 600 nm und besonders bevorzugt von
380 nm bis 500 nm emittiert. Dabei ist es möglich, dass entweder ein Lichtspektrum
mit Licht unterschiedlicher Wellenlängen emittiert wird oder dass Licht mit nur einer
oder einigen wenigen Wellenlängen emittiert wird.
[0023] Es ist erfindungsgemäß besonders bevorzugt, wenn das Leuchtmittel UVA-Licht im Wellenlängenbereich
von 320 bis 400 nm emittiert. UVA-Licht ist sehr energiereich und viele lichthärtbare
Klebstoffe sind so ausgelegt, dass Sie mit UVA-Licht gehärtet werden können.
[0024] Es ist erfindungsgemäß bevorzugt, wenn das Leuchtmittel (2) eine Leuchtdiode (LED)
ist. Leuchtdioden (kurz LED von englisch light-emitting diode) sind lichtemittierende
Halbleiter-Bauteile, die beim Anschluss einer Spannung in Durchlassrichtung elektromagnetische
Strahlung unterschiedlicher Wellenlängen (visuelles Licht, Infrarotlicht und UV-Licht)
abstrahlen. Die Wellenlänge hängt von dem verwendeten Halbleitermaterial und der des
Halbleitermaterials Dotierung ab. Leichtdioden haben den Vorteil, dass die in sehr
kleinen Bauformen verfügbar sind, kaum wärme emitieren und zudem eine hohe Lichtausbeute
aufweisen.
[0025] Es ist erfindungsgemäß bevorzugt, wenn das Leuchtmittel gedimmt werden kann, um die
Intensität des emittierten Lichts auf den verwendeten Klebstoff einzustellen.
[0026] In einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist das Leuchtmittel (2) am Ende
eines biegsamen halbsteifen Arms (6) angeordnet, welcher vorzugsweise durch manuelle
Biegung in verschiedene Stellungen bringbar ist. Entsprechende halbsteife biegsame
Arme sind dem Fachmann bereits bekannt und werden häufig bei Schreibtischlampen oder
bei Leselampen verwendet. In einer bevorzugten Ausgestaltung kann es sich bei dem
biegsamen halbsteifen Arm (6) um einen Schwanenhals (auch Flexarm genannt) oder einen
Gelenkschlaucharm handeln. Durch die Verwendung eines entsprechenden biegsamen halbsteifen
Armes (6) besteht die Möglichkeit, das Leuchtmittel so zu positionieren, dass es an
der Klebestelle der zu verlängernden Wimper angeordnet ist und die Kosmetikerin idealerweise
nicht während der Wimpernverlängerung stört.
[0027] Erfindungsgemäß bevorzugt ist der biegsame halbsteife Arm (6) dünn ausgebildet und
weist vorzugsweise eine Dicke von unter 2 cm, weiter bevorzugt eine Dicke von unter
1 cm auf.
[0028] In einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung kann die Lampe so ausgebildet sein,
dass sie eine Befestigungsmöglichkeit umfasst, vorzugsweise um die Lampe an einem
Stuhl, einem Tisch, an Möbeln, einer Brille, einem Handgelenk, einem Ober- oder Unterarm,
einem Stativ oder einem Stirnband zu befestigen.
[0029] Bei der Befestigungsmöglichkeit kann es sich vorzugsweise um einen Clip, insbesondere
Brillenclip, ein Band, eine Manschette, insbesondere Handgelenksmanschette, ein Klettband,
eine Klammer, eine Schraube oder eine Schraubenaufnahme handelt.
[0030] Es ist ebenfalls möglich, dass die Lampe auch mehrere Befestigungsmöglichkeiten aufweist,
sodass sie an verschiedenen Objekten befestig werden kann.
[0031] Schraubenaufnahmen werden auch häufig bei Fotokameras eingesetzt, um diese an Stativen
oder anderen Ständern zu befestigen. Durch den Einsatz einer entsprechenden Schraubenaufnahme,
besteht daher die Möglichkeit, die erfindungsgemäße Lampe an einer Vielzahl von im
Fotobereich angebotenen Haltern zu befestigen.
[0032] Alternativ besteht auch die Möglichkeit, dass die Lampe direkt in eine Brille oder
eine Kopfhalterung integriert ist.
[0033] In einer anderen Ausgestaltung ist die Lampe so ausgebildet, dass sie selbstständig
stehen kann, beispielsweise auf dem Fußboden oder auf einem Tisch. In diesem Fall
umfasst die Lampe vorzugsweise einen Sockel, der auf dem Fußboden oder einem Tisch
platziert werden kann.
[0034] Je nach Ausführungsform der Lampe ist es erfindungsgemäß bevorzugst, wenn der biegsame
halbsteife Arm (6) eine Länge von mehr als 5 cm aufweist, vorzugsweise mehr als 7
cm, besonders bevorzugt mehr als 10 cm und hierbei weniger als 45 cm.
[0035] In einer alternativen Ausführungsform der Lampe ist es erfindungsgemäß bevorzugst,
wenn der biegsame halbsteife Arm (6) eine Länge von mehr als 45 cm aufweist, vorzugsweise
mehr als 50 cm besonders bevorzugt mehr als 55 cm und/oder eine maximale Länge von
100 cm, vorzugsweise weniger als 80 cm, weiter bevorzugt von weniger als 70 cm. Es
ist erfindungsgemäß bevorzugt, wenn der biegsame halbsteife arm (6) eine Länge im
Bereich von 45 bis 100 cm aufweist, vorzugsweise im Bereich von 50 bis 80 cm, weiter
bevorzugt eine Länge im Bereich von 55 bis 70 cm aufweist.
[0036] Es ist erfindungsgemäß bevorzugt, wenn es sich bei der Spannungsversorgung um
- a) eine oder mehrere Batterien handelt,
- b) einen oder mehrere Akkus handelt,
und/oder
- c) um ein Netzteil handelt, das vorzugsweise so ausgebildet ist, dass es an das Stromnetz
angeschlossen werden kann.
[0037] Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, die oben genannten Optionen der Spannungsversorgung
zu kombinieren. So ist es beispielsweise möglich einen Akku als Spannungsversorgung
zu verwenden, der über ein Netzteil, das über einen Stecker mit der Lampe verbunden
ist und diesen Akku laden kann. Für den Fall, dass der Akku leer ist kann die Spannungsversorgung
auch alternativ über ein Netzteil erfolgen und dabei ggf. den Akku laden.
[0038] Erfindungsgemäß kann die Spannungsversorgung räumlich getrennt von dem Leuchtmittel
angeordnet sein. In einer Ausgestaltung befindet sich die Spannungsversorgung in einem
Gehäuse, das über Kabel mit dem Leuchtmittel verbunden ist. Alternativ kann die Spannungsversorgung
auch mit dem Schalter (4) verbunden sein, der wiederrum mit dem Leuchtmittel verbunden
ist. Auch ist es möglich, dass die Spannungsversorgung in dem Schalter (2) integriert
ist.
[0039] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung umfasst die
Lampe (1) zur Härtung eines Klebstoffes während der Wimpernverlängerung ein Leuchtmittel
(2), das Licht im Wellenlängenbereich von 300 nm bis 700 nm emittiert, eine Spannungsversorgung
(3) oder einen Anschluss für eine Spannungsversorgung (3), wobei die Lampe (1) einen
mit dem Fuß bedienbaren Schalter (4) aufweist und das Leuchtmittel (2) durch den Schalter
gesteuert werden kann, wobei das Leuchtmittel mindestens eine Leuchtdiode (LED) ist
oder umfasst,
wobei das Leuchtmittel am Ende eines biegsamen halbsteifen Arms angeordnet ist, welcher
durch manuelle Biegung in verschiedene Stellungen bringbar ist und wobei die Schalter
(4) ein Taster oder ein Tastschalter ist.
[0040] Der Schalter ist in dieser besonders bevorzugten Ausgestaltung vorzugsweise als Fußpedalschalter
ausgebildet und über ein Kabel mit dem Leuchtmittel oder einer Steuereinheit für das
Leuchtmittel verbunden.
[0041] Hierbei ist es insbesondere vorteilhaft, wenn die Lampe eine Manschette umfasst,
die es ermöglicht die Lampe an einem Handgelenk, Ober- oder Unterarm zu befestigen.
Dabei ist die Manschette vorzugsweise so ausgebildet, dass der biegsame halbsteife
Arm an der Manschette befestigt ist.
[0042] Es ist erfindungsgemäß bevorzugt, wenn während der erfindungsgemäßen Verwendung ein
lichthärtbarer Klebstoff verwendet wird. Entsprechend lichthärtbare Klebstoffe sind
aus dem Stand der Technik bereits bekannt. Erfindungsgemäß bevorzugt sind lichthärtbare
Klebstoffe, umfassend
- a) mindestens ein polyfunktionelles (Meth)Acrylat mit zwei, drei, vier, fünf, sechs
oder mehr als sechs (Meth)Acrylat-Gruppen und/oder ein monofunktionelles (Meth)Acrylat
mit einer (Meth)Acrylat-Gruppe
und
- b) mindestens einen Photoinitiator, der nach Einstrahlung von Licht eine chemische
Reaktion der polyfunktionellen (Meth)Acrylate injiziert.
[0043] Vorzugsweise umfasst der lichthärtbare Klebstoff keine monofunktionellen (Meth)Acrylate
mit nur einer (Meth)Acrylat-Gruppe.
[0044] Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verlängerung
von Wimpern, umfassend die folgenden Schritte:
- i) Herstellen oder Bereitstellen eines lichthärtenden Klebstoffs, vorzugsweise umfassend
die oben beschriebenen Komponenten a) und b),
- ii) Herstellen oder Bereitstellen einer künstlichen Wimper,
- iii) in Kontaktbringen der in Schritt ii) hergestellten oder bereitgestellten künstlichen
Wimper mit dem in Schritt i) hergestellten oder bereitgestellten Klebstoff, sodass
ein Teil des Klebstoffsg an der künstlichen Wimper haftet und diese benetzt, vorzugswiese
an einem Teil der künstlichen Wimper,
- iv) in Kontaktbringen der in Schritt iii) mit dem Klebstoff benetzten künstlichen
Wimper mit einer zu verlängernden (natürlichen) Wimper, sodass der Klebstoff zwischen
der zu verlängernden Wimper und der künstlichen Wimper angeordnet ist,
- v) Bestrahlen des Klebstoffs mit Licht aus einer erfindungsgemäßen Lampe, sodass der
zwischen der zu verlängernden Wimper und der künstlichen Wimper angeordnete aushärtet
und die zu verlängernden Wimper mit der künstlichen Wimper verklebt werden.
[0045] Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren näher
erläutert und beschrieben. Dabei zeigen
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Lampe (1) zur Härtung eines Klebstoffes,
- Figur 2
- eine erfindungsgemäße Lampe (1) zur Härtung eines Klebstoffes in der Ausführung als
auf einer Handgelenksmanschette (15) angebrachter Lampe mit biegsamem Arm (6),
- Figur 3
- eine erfindungsgemäße Lampe (1) zur Härtung eines Klebstoffes in der Ausführung als
auf einer Brille (10) angebrachter Lampe mit biegsamem Arm (6),
- Figur 4
- eine erfindungsgemäße Lampe (1) zur Härtung eines Klebstoffes in der Ausführung als
Klemmlampe,
- Figur 5
- eine erfindungsgemäße Lampe (1) zur Härtung eines Klebstoffes in der Ausführung als
Kopflampe und
- Figur 6
- eine erfindungsgemäße Lampe (1) zur Härtung eines Klebstoffes in der Ausführung als
Standlampe mit biegsamem Arm (6),
[0046] Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Lampe (1) zur Härtung eines Klebstoffes während
der Verlängerung von Wimpern. Die Lampe umfasst ein Leuchtmittel (2, in der Figur
1 nur angedeutet), das an einem Ende eines biegsamen halbsteifen Arms (6) angeordnet
ist. Der Arm kann durch manuelle Biegung durch den Benutzer in verschiedene Stellungen
gebracht werden. Der Arm ist auf einem Gehäuse angebracht, das gleichzeitig eine Spannungsversorgung
(3) darstellt, da in dem Gehäuse Akkus angeordnet sind, die das Leuchtmittel (2),
bei dem es sich im vorliegenden Fall um eine Leuchtdiode handelt, die UVA-Licht mit
einer Wellenlänge im Wellenlängenbereich von 320 bis 400 nm emittiert, mit der zum
Leuchten benötigten Spannung versorgt. Die Lampe ist über ein Kabel (5) mit einem
mit dem Fuß bedienbaren Schalter (4) verbunden, bei dem es sich in dieser Ausgestaltung
um ein einen ein Fußpedalschalter handelt, der als Tastschalter ausgebildet ist. Wenn
der Benutzer den Fußpedalschalter betätigt wird die durch das Leuchtmittel (2) aktiviert
und durch das Loslassen des Fußpedalschalters wird das Leuchtmittel wieder deaktiviert.
Das Gehäuse kann beispielsweise auf der Rückseite eine Befestigungsmöglichkeit aufweisen,
um die Lampe an einem Stuhl, einem Tisch, einer Brille, einem Handgelenk, einem Stirnband
oder dergleichen zu befestigen.
[0047] Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Lampe (1) zur Härtung eines Klebstoffes während
der Verlängerung von Wimpern. Die Lampe umfasst ein Leuchtmittel (2, in der Figur
1 nur angedeutet), das an einem Ende eines biegsamen halbsteifen Arms (6) angeordnet
ist. Der Arm kann durch manuelle Biegung durch den Benutzer in verschiedene Stellungen
gebracht werden. In der vorliegenden Ausgestaltung hat der Arm eine Läng von ca. 20
cm, kann aber in alternativen Ausgestaltungen auch eine Länge im Bereich von 10 bis
30 cm, vorzugsweise 15 bis 25 cm aufweisen. Der biegsame halbsteife Arm (6) ist auf
einer Handgelenksmanschette (15) angebracht, die um das Handgelenk eines Benutzers
(14) angeordnet ist. Die Handgelenksmanschette kann mit Klett-Verschlüssen geschlossen
sein. Das Leuchtmittel (2) ist über ein Kabel (5) mit einem mit dem Fuß bedienbaren
Schalter (4) verbunden, bei dem es sich in dieser Ausgestaltung um ein einen ein Fußpedalschalter
handelt, der als Tastschalter ausgebildet ist. Wenn der Benutzer den Fußpedalschalter
betätigt wird das Leuchtmittel (2) aktiviert und durch das Loslassen des Fußpedalschalters
wird das Leuchtmittel wieder deaktiviert. Der Schalter (4) ist über ein weiters Kabel
mit einem Netzteil (3) verbunden, das die Spannungsversorgung darstellt und in eine
Wandsteckdose (7) gesteckt ist. Bei dem Leuchtmittel (2) handelt es sich in dieser
Ausgestaltung um eine Leuchtdiode, die UVA-Licht mit einer Wellenlänge im Wellenlängenbereich
von 320 bis 400 nm emittiert. Die Handmanschette kann gepolstert ausgebildet sein,
um den Tragekomfort durch den Benutzer zu erhöhen und/oder möglichst breit ausgebildet
sein, um den auf das Handgelenk lastenden Druck besser verteilen zu können.
[0048] Figur 3 zeigt eine erfindungsgemäße Lampe (1) zur Härtung eines Klebstoffes während
der Verlängerung von Wimpern, die eine Brille (10) zum Aufsetzen umfasst. Die Lampe
umfasst zudem ein Leuchtmittel (2, in der Figur 3 nur angedeutet), das an einem Ende
eines biegsamen halbsteifen Arms (6) angeordnet ist. Das andere Ende des biegsamen
Armes (6) ist über eine Haltevorrichtung an der Brille (10) befestigt. Der Arm (6)
kann durch manuelle Biegung durch den Benutzer in verschiedene Stellungen gebracht
werden. Die Spannungsversorgung (3) über Batterien, die in einem Gehäuse angeordnet
sind und über ein Kabel mit der Brille und dem Leuchtmittel (2) verbunden ist. Um
das Gewicht der Brille (10) mit Arm (6) und Leuchtmittel (2) möglichst gering zu halten,
ist es vorteilhaft die Spannungsversorgung (3) separat von der Brille (10) anzuordnen.
Die Kosmetikerin kann in diesem Fall das Gehäuse mit der Spannungsversorgung in einer
Tasche tragen. Die Lampe ist über ein zweites Kabel (5) mit einem mit dem Fuß bedienbaren
Schalter (4) verbunden, bei dem es sich in dieser Ausgestaltung um ein einen ein Fußpedalschalter
handelt, der als Tastschalter ausgebildet ist. Wenn der Benutzer den Fußpedalschalter
betätigt wird die durch das Leuchtmittel (2) aktiviert und durch das Loslassen des
Fußpedalschalters wird das Leuchtmittel wieder deaktiviert. Bei dem Leuchtmittel (2)
handelt es sich im vorliegenden Fall um eine Leuchtdiode, die UVA-Licht mit einer
Wellenlänge im Wellenlängenbereich von 320 bis 400 nm emittiert.
[0049] Figur 4 zeigt eine erfindungsgemäße Lampe (1) zur Härtung eines Klebstoffes während
der Verlängerung von Wimpern, die eine Klammer (12) umfasst. Mit der Klammer kann
die Lampe an einem Tisch, einem Stuhl oder anderen Gegenständen oder Möbeln fixiert
werden. Die Lampe umfasst zudem ein Leuchtmittel (2, in der Figur 4 nur angedeutet),
das an einem Ende eines biegsamen halbsteifen Arms (6) angeordnet ist. Das andere
Ende des biegsamen Armes (6) ist über eine Haltevorrichtung an der Klammer (12) befestigt.
Der Arm (6) kann durch manuelle Biegung durch den Benutzer in verschiedene Stellungen
gebracht werden. Die Spannungsversorgung (3) über Batterien, die in einem Gehäuse
angeordnet sind und über ein Kabel mit dem Leuchtmittel (2) verbunden ist. Die Lampe
ist über ein zweites Kabel (5) mit einem mit dem Fuß bedienbaren Schalter (4) verbunden,
bei dem es sich in dieser Ausgestaltung um ein einen ein Fußpedalschalter handelt,
der als Tastschalter ausgebildet ist. Wenn der Benutzer den Fußpedalschalter betätigt
wird die durch das Leuchtmittel (2) aktiviert und durch das Loslassen des Fußpedalschalters
wird das Leuchtmittel wieder deaktiviert. Bei dem Leuchtmittel (2) handelt es sich
im vorliegenden Fall um eine Leuchtdiode, die UVA-Licht mit einer Wellenlänge im Wellenlängenbereich
von 320 bis 400 nm emittiert.
[0050] Figur 5 zeigt eine erfindungsgemäße Lampe (1) gemäß Figur 1, die an der Rückseite
des Gehäuses, dass die Spannungsversorgung (3) umfasst, ein Stirnband (11) umfasst,
dass eine Befestigung der Lampe (1) an dem Kopf (13) eines Benutzers ermöglicht. In
einer Alternativen Ausführungsform wird die Spannungsversorgung nicht in dem Gehäuse
angebracht, sondern in einem Separaten Gehäuse, dass entweder auf an dem Hinterkopf
des Benutzers aufliegenden Teil des Stirnbandes (11) oder in einer Tasche des Benutzers
angeordnet werden kann. Durch ein räumliches Trennen des Lampenteils, das das Leuchtmittel
umfasst, und der Spannungsversorgung (3) kann das auf dem Kopf des Benutzers lastende
Gewicht gesenkt werden. In einer alternativen Ausführungsform kann die die Spannungsversorgung
mit dem Schalter (2) verbunden sein, die wiederum mit dem Leuchtmittel verbunden ist.
[0051] Figur 6 zeigt eine erfindungsgemäße Lampe (1) zur Härtung eines Klebstoffes während
der Verlängerung von Wimpern. Die Lampe umfasst ein Leuchtmittel (2, in der Figur
6 nur angedeutet), das an einem Ende eines biegsamen halbsteifen Arms (6) angeordnet
ist. Der Arm kann durch manuelle Biegung durch den Benutzer in verschiedene Stellungen
gebracht werden. Der Arm ist über eine Stange (8) auf einem Bodensockel (9) angeordnet.
Die Spannungsversorgung (3) erfolgt über ein Netzteil, dass in einer Wandsteckdose
(7) eingesteckt ist und über ein Kabel mit der Lampe verbunden ist. Die Lampe ist
über ein zweites Kabel (5) mit einem mit dem Fuß bedienbaren Schalter (4) verbunden,
bei dem es sich in dieser Ausgestaltung um ein einen ein Fußpedalschalter handelt,
der als Tastschalter ausgebildet ist. Wenn der Benutzer den Fußpedalschalter betätigt
wird die durch das Leuchtmittel (2) aktiviert und durch das Loslassen des Fußpedalschalters
wird das Leuchtmittel wieder deaktiviert. Bei dem Leuchtmittel (2) handelt es sich
im vorliegenden Fall um eine Leuchtdiode, die UVA-Licht mit einer Wellenlänge im Wellenlängenbereich
von 320 bis 400 nm emittiert. Die Höhe der Lampe (1) ist so ausgebildet, dass der
Arm (4) über die Schulter einer Kosmetikerin geführt werden kann währen die Lampe
hinter der Kosmetikerin angeordnet ist. In einer alternativen Ausgestaltung kann die
Spannungsversorgung und/oder der mit dem Fuß bedienbare Schalter in den Bodensockel
(9) integriert sein.
Bezuqszeichenliste:
[0052]
- 1
- Lampe
- 2
- Leuchtmittel
- 3
- Spannungsversorgung
- 4
- mit dem Fuß bedienbarer Schalter
- 5
- Kabel
- 6
- biegsamer halbsteifer Arm
- 7
- Wandsteckdose
- 8
- Stange
- 9
- Bodensockel
- 10
- Brille
- 11
- Stirnband
- 12
- Klammer
- 13
- Kopf eines Benutzers
- 14
- Hand eines Benutzers
- 15
- Handgelenksmanschette
1. Verwendung einer Lampe (1) zur Härung eines Klebstoffes während der Verlängerung von
Wimpern, wobei die Lampe (1) mindestens ein Leuchtmittel (2) und eine Spannungsversorgung
(3) umfasst und die Lampe (1) mit einem mit dem Fuß bedienbaren Schalter (4) gesteuert
werden kann.
2. Verwendung nach Anspruch 1, wobei während der Wimpernverlängerung ein lichthärtbarer
Klebstoff verwendet wird.
3. Verwendung nach Anspruch 2, wobei der lichthärtbare Klebstoffe, folgende Bestandteile
umfasst:
a) mindestens ein polyfunktionelles (Meth)Acrylat mit zwei, drei, vier, fünf, sechs
oder mehr als sechs (Meth)Acrylat-Gruppen und/oder ein monofunktionelles (Meth)Acrylat
mit einer (Meth)Acrylat-Gruppe
und
b) mindestens einen Photoinitiator, der nach Einstrahlung von Licht eine chemische
Reaktion der (Meth)Acrylate injiziert.
4. Verwendung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Leuchtmittel Licht im Wellenlängenbereich
von 300 nm bis 700 nm, bevorzugt von 350 nm bis 600 nm und besonders bevorzugt von
380 nm bis 500 nm emittiert.
5. Verwendung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Leuchtmittel UVA-Licht im
Wellenlängenbereich von 320 bis 400 nm emittiert.
6. Verwendung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der mit dem Fuß bedienbare Schalter
(4) und die Lampe (1) über ein Kabel (5) oder kabellos miteinander verbunden sind.
7. Verwendung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Schalter (4) ein Taster
oder ein Tastschalter ist.
8. Verwendung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Schalter (4) ein Fußpedalschalter
ist.
9. Verwendung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Leuchtmittel (2) am Ende
eines biegsamen halbsteifen Arms (6) angeordnet ist, welcher vorzugsweise durch manuelle
Biegung in verschiedene Stellungen bringbar ist.
10. Verwendung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Lampe eine Befestigungsmöglichkeit
umfasst, die es ermöglicht die Lampe an einem Stuhl, einer Brille, einem Körperteil,
einem Stativ oder einem Stirnband zu befestigen.
11. Verwendung nach Anspruch 10, wobei die Befestigungsmöglichkeit eine Manschette, eine
Klammer, eine Schraube, eine Schraubenaufnahme oder ein Clip ist.
12. Verwendung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Spannungsversorgung (3)
a) über eine oder mehrere Batterien erfolgt, b) über einen oder mehrere Akkus erfolgt
oder c) über ein Netzteil erfolgt.
13. Verfahren zur Verlängerung von Wimpern, umfassend die folgenden Schritte:
i) Herstellen oder Bereitstellen eines lichthärtenden Klebstoffs, vorzugsweise wie
in Anspruch 3 definiert,
ii) Herstellen oder Bereitstellen einer künstlichen Wimper,
iii) Inkontaktbringen der in Schritt ii) hergestellten oder bereitgestellten künstlichen
Wimper mit dem in Schritt i) hergestellten oder bereitgestellten Klebstoff, sodass
ein Teil des Klebstoffs an der künstlichen Wimper haftet und diese benetzt, vorzugswiese
an einem Teil der künstlichen Wimper,
iv) Inkontaktbringen einer zu verlängernden Wimper mit der in Schritt iii) mit dem
Klebstoff benetzten künstlichen Wimper mit einer zu verlängernden (natürlichen) Wimper,
sodass der Klebstoff zwischen der zu verlängernden Wimper und der künstlichen Wimper
angeordnet ist,
v) Bestrahlen des Klebstoffs mit Licht aus einer Lampe wie in einem der Ansprüche
1 bis 12 oder 14 definiert, sodass der zwischen der zu verlängernden Wimper und der
künstlichen Wimper angeordnete Klebstoff aushärtet und die zu verlängernden Wimper
mit der künstlichen Wimper verklebt werden.
14. Lampe (1) zur Härtung eines Klebstoffes während der Wimpernverlängerung umfassend
ein Leuchtmittel (2), das Licht im Wellenlängenbereich von 300 nm bis 700 nm emittiert,
eine Spannungsversorgung (3) und/oder einen Anschluss für eine Spannungsversorgung
(3), wobei die Lampe (1) einen mit dem Fuß bedienbaren Schalter (4) aufweist und das
Leuchtmittel (2) durch den Schalter gesteuert werden kann, wobei das Leuchtmittel
mindestens eine Leuchtdiode (LED) ist oder umfasst,
wobei das Leuchtmittel am Ende eines biegsamen halbsteifen Arms angeordnet ist, welcher
durch manuelle Biegung in verschiedene Stellungen bringbar ist und
wobei die Schalter (4) ein Taster oder ein Tastschalter ist.
15. Lampe nach Anspruch 14, wobei die Lampe eine Manschette umfasst, die es ermöglicht
die Lampe an einem Handgelenk, Ober- oder Unterarm zu befestigen.