Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft in einem Aspekt ein Segment, insbesondere ein
Bürsten-, Reinigungs-, Schleif- oder Poliersegment zur lösbaren Anordnung an einem
drehbar lagerbaren Träger eines Tellers, insbesondere zur Bildung eines Tellerbesens
oder eines Reinigungs-, Schleif- oder Poliertellers. Nach einem weiteren Aspekt betrifft
die Erfindung ferner einen Träger zur Bildung eines Tellerbesens sowie einen dementsprechend
ausgestatteten Tellerbesen, welcher einen derartigen Träger mit mehreren daran angeordneten
Segmenten, etwa Bürsten- oder Poliersegmenten aufweist.
Hintergrund
[0002] Die Verwendung sogenannter Tellerbesen ist für die Reinigung von befestigten Flächen
hinlänglich bekannt. Gängige Kehr- und Reinigungsmaschinen oder -geräte weisen einen
motorisch angetriebenen und dementsprechend drehbaren Kopf, d.h. einen Triebkopf auf,
an welchem ein Träger für den Tellerbesen drehfest angeordnet ist. Gängige Tellerbesen
weisen einen scheibenförmigen Tellerkörper auf, an welchem eine Vielzahl von Borsten
angeordnet sind, die mit ihrem freien Ende dem Tellerkörper abgewandt, typischerweise
bezogen auf die Drehachse des Tellerkörpers annähernd axial, bzw. unter einem vorgegebenen
Winkel axial und radial nach außen geneigt, ausgerichtet sind.
[0003] Aus der
US 3 766 589 A ist z.B. ein Tellerbesen mit einer oberen und mit einer unteren Platte bekannt, welche
mittels mehrerer Bolzen miteinander verbunden sind. Zwischen den Platten sind einzelne,
jeweils mit Borsten bestückte Segmentkörper anordenbar. Durch Anziehen der Bolzen
können jene Körper zwischen den Platten eingeklemmt werden. Bei einer derartigen Lösung
können zwar einzelne mit Borsten bestückte Segmente eines Tellerbesens bedarfsgerecht
ausgewechselt werden. Für das Auswechseln von Segmenten ist jedoch die Zuhilfenahme
von mit mit den Bolzen zusammenwirkenden Werkzeugen erforderlich. Mithin muss unter
Umständen die untere Platte komplett abgenommen und demontiert werden, was praktischerweise
nur bei einem vollständig von einer Kehr- oder Reinigungsmaschine demontierten Tellerbesen
möglich sein dürfte.
[0004] Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten
Teller zur Bildung eines Tellerbesens oder zur Bildung eines Reinigungs-, Schleif-
oder Poliertellers und hierfür vorgesehene Segmente bereitzustellen, die möglichst
einfach und intuitiv am Teller montierbar und im Bedarfsfall auch einzeln und unabhängig
voneinander auswechselbar sind. Die Montage und/oder Demontage einzelner Segmente
am oder von einem Träger des Tellerbesens soll möglichst werkzeugfrei, also ohne Zuhilfenahme
von Befestigungswerkzeugen erfolgen. Die Segmente und der hiermit korrespondierende
Träger sollen einen möglichst einfachen und robusten Aufbau aufweisen. Sie sollen
möglichst einfach und kostengünstig herstellbar sein. Nach einem weiteren Aspekt sollen
die Segmente eine verbesserte Ökobilanz aufweisen. Sie sollen ressourcenschonend herstellbar
sein.
Vorteilhafte Ausgestaltungen
[0005] Diese Aufgabe wird mit einem Segment gemäß dem unabhängigen Patentanspruch 1 sowie
mit einem Träger zur Bildung eines Tellerbesens oder zur Bildung eines Reinigungs-,
Schleif- oder Poliertellers gemäß Anspruch 13 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
sind dabei jeweils Gegenstand abhängiger Patentansprüche.
[0006] Das erfindungsgemäß vorgesehene Segment ist zur lösbaren Anordnung an einem kreisförmigen,
typischerweise scheibenartigen Träger eines Tellerbesens oder eines Reinigungs-, Schleif-
oder Poliertellers ausgestaltet und hierfür vorgesehen. Das Segment weist einen Segmentkörper
auf. Wenn das Segment als Bürstensegment zur Bildung eines Tellerbesens ausgestaltet
ist ragen von dessen Unterseite mehrere Borsten oder Borstenbüschel ab. Bei einer
alternativen Ausgestaltung des Segments, etwa zur Bildung eines Reinigungs-, Schleif-
oder Poliertellers oder einer entsprechenden Scheibe ist an der Unterseite des Segmentkörpers
eine abrasive Körnung, und/oder eine Faserstruktur, bspw. in Form eines Gewebes oder
eine Vlies angeordnet.
[0007] Der Segmentkörper weist eine Segmentführung auf, die zur lösbaren Montage des Segmentkörpers
am Träger korrespondierend zu einer Trägerführung des Trägers ausgebildet ist. Eine
von Segmentführung und Trägerführung weist dabei eine längserstreckte Aussparung mit
einer ersten Seitenwange und mit einer gegenüberliegenden zweiten Seitenwange auf.
Die andere von Segmentführung und Trägerführung weist hingegen einen mit der Aussparung
korrespondierenden axial vom Segmentkörper oder vom Träger hervorstehenden Vorsprung
mit einem Sockelabschnitt, einem Halsabschnitt und mit einem Kopfabschnitt auf. Der
Halsabschnitt liegt axial zwischen dem Sockelabschnitt und dem Kopfabschnitt.
[0008] Der Kopfabschnitt und der Sockelabschnitt sind gegenüber einem Querschnitt des Halsabschnitts
verbreitert ausgebildet. Der Kopfabschnitt und der Sockelabschnitt Stehen jeweils
von gegenüberliegenden ersten und zweiten Außenseiten des Halsabschnitts hervor.
[0009] Bei einigen Ausführungsbeispielen kann der Sockelabschnitt in den Träger oder in
den Segmentkörper integriert bzw. einstückig mit diesem ausgebildet sein. Der Sockelabschnitt
kann in den Segmentkörper oder in den Träger eingebettet sein. Kopfabschnitt, Halsabschnitt
und Sockelabschnitt sowie einer von Segmentkörper und Träger können einstückig ausgestaltet
sein. Es sind aber auch mehrteilige Ausführungsformen denkbar, bei welchen lediglich
der Halsabschnitt und der verbreitete Kopfabschnitt den Vorsprung bilden, die über
den Halsabschnitt oder mittels des Halsabschnitts mit dem Segmentkörper oder mit dem
Träger verbunden sind. Mithin kann der Sockelabschnitt auch von einem von Segmentkörper
oder Träger gebildet sein.
[0010] Der gegenüber dem Sockelabschnitt und dem Kopfabschnitt im Querschnitt verjüngt ausgestaltete
Halsabschnitt kann beispielsweise als eine Art Nut oder als Rille ausgestaltet sein,
welche in Montagestellung des Segmentkörpers an dem Träger zwischen den gegenüberliegenden
Seitenwangen der Aussparung zu liegen kommt. Typischerweise kommt der Halsabschnitt
passgenau zwischen den gegenüberliegenden Seitenwangen zu liegen. Die gegenüber dem
Halsabschnitt verbreitert ausgestalteten Abschnitte, nämlich Kopfabschnitt und Sockelabschnitt
können axial an der Berandung der Aussparung, mithin an in Axialrichtung weisenden
Rändern oder Randflächen der Seitenwangen anliegen. Auf diese Art und Weise kann ein
Formschluss zwischen der Segmentführung und der Trägerführung gebildet werden.
[0011] Typischerweise ist der Vorsprung in Längsrichtung in die Aussparung einführbar oder
einsetzbar. Die wechselseitige Geometrie von Vorsprung und Aussparung, mithin von
Segmentführung und Trägerführung bedingt bzw. erzwingt eine längserstreckte Montage-
bzw. Demontagebewegung, beispielsweise ein längserstrecktes Verschieben des Vorsprungs
relativ zur Aussparung, um den Halsabschnitt in den Bereich zwischen der ersten und
der zweiten Seitenwange zu verlagern.
[0012] Die gegenüberliegenden Seitenwangen können hierbei in Längsrichtung betrachtet eine
durchgehende bzw. glatte und kontinuierliche Struktur aufweisen, sodass die Seitenwangen
insoweit als Gleitflächen für die Außenseiten des Halsabschnitts fungieren können.
Auch kann der Halsabschnitt durchgehende, im Wesentlichen eben oder glatt ausgestaltete
nach außen weisende Flächen aufweisen, welche korrespondierend zur ersten und/oder
zur zweiten Seitenwange ausgestaltet sind. Im Zuge der Montage des Segmentkörpers
an dem Träger gelangt typischerweise die erste Außenseite gleitend mit der ersten
Seitenwange zur Anlage. Gleichzeitig kann auch die zweite Außenseite des Halsabschnitts
gleitend an der zweiten Seitenwange der Aussparung zur Anlage gelangen.
[0013] Die Aussparung und der Vorsprung können insoweit zur Realisierung einer Schiebeführung
ausgebildet sein. Die Schiebeführung erstreckt sich typischerweise in Längsrichtung
der Aussparung. Die ersten und zweiten Seitenwangen können sich parallel zur Längsrichtung
der Aussparung erstrecken. Sie können aber auch unter einem vorgegebenen Winkel zueinander
angeordnet sein. Beispielsweise können die erste und die zweite Seitenwange auch in
Längsrichtung, insbesondere entlang der Montagerichtung etwa konisch aufeinander zu
laufen.
[0014] Von Vorteil kann der Vorsprung der Segmentführung oder der Trägerführung einteilig
ausgestaltet und beispielsweise auch einstückig mit dem Träger oder mit dem Segmentkörper
ausgebildet sein. Dies ermöglicht eine besonders einfache, fertigungsrationelle zugleich
aber auch sehr robuste und dauerhaltbare Fertigung bzw. Verwirklichung des Vorsprungs
und der wechselseitigen Montage von Segmentführung und Trägerführung.
[0015] Für die Bildung einer formschlüssigen Verbindung in Bezug auf die Axialrichtung,
welche typischerweise mit der Längsrichtung der Drehachse des Trägers zusammenfällt,
ist für die Verbreiterung von Kopfabschnitt und Sockelabschnitt lediglich diejenige
Querschnittsachse des Halsabschnitts zu betrachten, welche sich senkrecht oder schräg
zur Einführrichtung in die Aussparung erstreckt. Der Kopfabschnitt und der Sockelabschnitt
weisen zumindest in einer Richtung quer oder senkrecht zur Längsrichtung der Aussparung,
bzw. quer oder senkrecht zur Montagerichtung des Segments am Träger eine entsprechende
Verbreiterung auf.
[0016] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung ist ferner vorgesehen, dass der lichte Abstand
zwischen dem Halsabschnitt und dem Sockelabschnitt in etwa der axialen Erstreckung
der ersten und/oder der zweiten Seitenwange entspricht. Somit kann sichergestellt
werden, dass der Kopfabschnitt mit seiner dem Sockelabschnitt zugewandten Unterseite
an einer ersten axialen Fläche der Seitenwangen entlanggleiten und dass korrespondierend
hierzu die dem Kopfabschnitt zugewandten axialen Flächen oder Oberseite des Sockelabschnitts
an einer zweiten axialen Fläche von erster und zweiter Seitenwange entlang gleiten.
[0017] Bezogen auf die Axialrichtung kann hierdurch eine weitgehend spielfreie längserstreckte
Führung von Vorsprung und Aussparung erzielt werden. Auf gesonderte Befestigungsmittel,
mittels welchen die Segmente am Träger in Axialrichtung zu fixieren wären, kann insoweit
von Vorteil verzichtet werden. Dies ermöglicht einen besonders einfachen, fertigungsrationellen
sowie dauerhaltbaren und robusten Aufbau des Trägers als auch der Segmente oder Segmentkörper.
[0018] Nach einer weiteren Ausgestaltung weist der Kopfabschnitt einen ersten Außenrand
und einen gegenüberliegenden zweiten Außenrand auf. Ein Abstand zwischen dem ersten
Au-ßenrand und dem zweiten Außenrand ist dabei größer als eine lichte Weite zwischen
der ersten Seitenwange und der zweiten Seitenwange. Bezogen auf die Querrichtung der
längserstreckten Aussparung, d. h. bezogen auf den Abstand zwischen der ersten und
der zweiten Seitenwange der Aussparung weist der Kopfabschnitt deutlich größere Abmessungen
auf, sodass der erste und der zweite Außenrand bezogen auf eine Richtung quer oder
senkrecht zur Längserstreckung der Aussparung außerhalb der Aussparung und beabstandet
von den Den gegenüberliegenden Seitenwangen zu liegen kommen. Auf diese Art und Weise
werden, in Axialrichtung betrachtet, wechselseitige Überlappungsbereiche zwischen
dem Kopfabschnitt und der Berandung der längserstreckten Aussparung gebildet, wodurch
das Segment bzw. der Segmentkörper axial am Träger fixierbar ist.
[0019] In gleicher Art und Weise kann auch der Sockelabschnitt gegenüberliegende erste und
zweite Außenränder aufweisen, wobei ein Abstand zwischen diesen Außenränder größer
ist als eine lichte Weite zwischen der ersten Seitenwange und der zweiten Seitenwange.
Der Sockelabschnitt kann insbesondere bezogen auf die Geometrie des Trägers eine scheibenartige
Kontur aufweisen und insoweit zumindest in Umfangsrichtung betrachtet eine durchgehende
randfreie Außenkontur aufweisen. Insoweit wäre für den Träger nicht von ersten und
zweiten gegenüberliegenden, sich in Radialrichtung erstreckende Außenrändern, sondern
von einer durchgehenden Scheibe zu sprechen, die frei von die Umfangsrichtung begrenzenden
Außenrändern ist. Die lichte Weite zwischen den gegenüberliegenden Seitenwangen wird
insoweit vom Sockelabschnitt überdeckt, wodurch ebenfalls eine axiale Anlage und demgemäß
eine in Axialrichtung wirkende formschlüssige Verbindung gebildet werden kann.
[0020] Nach einer weiteren Ausgestaltung weist der Kopfabschnitt axial angrenzend an den
Halsabschnitt dem Halsabschnitt zugewandt eine erste Unterseite und eine zweite Unterseite
auf. Die erste Unterseite ist an der ersten Seitenwange axial zur Anlage bringbar.
Die zweite Unterseite ist demgemäß an der zweiten Seitenwange axial zur Anlage bringbar.
[0021] Genau genommen weisen die ersten und die zweiten Seitenwange jeweils eine dem Halsabschnitt
zugewandte bzw. dem Sockelabschnitt zugewandte axiale Anlagefläche auf, an welcher
entsprechende Unterseiten bzw. Oberseiten von Kopfabschnitt und Sockelabschnitt axial
zur Anlage bringbar sind.
[0022] Insoweit weist auch der Sockelabschnitt axial angrenzend an den Halsabschnitt dem
Halsabschnitt zugewandt bzw. dem Kopfabschnitt zugewandt eine erste Oberseite und
eine zweite Oberseite auf, die an den betreffenden Seitenwangen der Aussparung axial
zur Anlage bringbar sind. Auch hier kann die erste Oberseite des Sockelabschnitts
axial an einer axialen Anlagefläche der ersten Seitenwange anliegen. Die zweite Oberseite
des Sockelabschnitts kann demgemäß axial an einer axialen Anlagefläche der zweiten
Seitenwand axial zur Anlage gelangen.
[0023] Erste und zweite Unterseite des Kopfabschnitts befinden sich typischerweise auf gegenüberliegenden
Seiten des Halsabschnitts. Gleichermaßen können sich auch erste und zweite Oberseiten
des Sockelabschnitts an gegenüberliegenden Außenseiten des Halsabschnitts befinden.
[0024] Es sind hierbei auch Ausführungsformen denkbar, bei welchen der Halsabschnitt eine
ovale oder runde Querschnittskontur aufweist, sodass streng genommen nur von einer
einzigen umlaufenden ggf. einen Zylindermantel bildenden Außenseite des Halsabschnitts
gesprochen werden kann. Bei solchen Ausgestaltungen fungieren radial gegenüberliegende
Abschnitte oder Bereiche der Mantelfläche des Halsabschnitts als erste und zweite
Außenseiten des Halsabschnitts. Demgemäß und wenn beispielsweise auch der Kopfabschnitt
einen ovale oder kreisrunde Querschnittskontur aufweisen sollte, weist dieser lediglich
eine umlaufende Unterseite auf. Auch hier würden beispielsweise radial gegenüberliegende
Abschnitte der Unterseite als erste und zweite Unterseite im Sinne der zuvor angegebenen
Definition fungieren.
[0025] Nach einer weiteren Ausgestaltung ist die Aussparung in Längsrichtung von einem Endanschlag
begrenzt. Der Endanschlag kann eine sich zwischen den Längsenden der gegenüberliegenden
Seitenwangen erstreckende Berandung aufweisen. Er kann von einer entsprechenden Stirnwand
oder Stirnseite der Aussparung gebildet sein. Der Endanschlag der Aussparung definiert
eine Endmontageposition, insbesondere dann, wenn beispielsweise eine Vorderseite des
Vorsprungs im Zuge der Montage des Segmentkörpers am Träger an dem Endanschlag bzw.
an der Stirnseite oder an der Stirnwand der längserstreckten Aussparung zur Anlage
gelangt.
[0026] Nach einer weiteren Ausgestaltung weist der Endanschlag eine mechanische Codierung
auf. Die mechanische Codierung ist korrespondierend zu einer mechanischen Gegencodierung
an einer Vorderseite des Vorsprungs ausgebildet. Die Vorderseite des Vorsprungs erstreckt
sich während der Montage des Segments am Träger in Montagerichtung. Sie befindet sich
ferner an einem in Montagerichtung vorn liegenden Ende des Vorsprungs. Mit Erreichen
der Endmontagestellung gelangt die Vorderseite des Vorsprungs an dem Endanschlag der
Aussparung zur Anlage. Auf diese Art und Weise wird die Einführ- oder Demontagebewegung
des Segments bzw. des Segmentkörpers relativ zum Träger bei Erreichen der Endmontagestellung
blockiert.
[0027] Nach einer weiteren Ausgestaltung weist der Endanschlag der Aussparung eine mechanische
Codierung auf, welche korrespondierend zu einer mechanischen Gegencodierung an der
Vorderseite des Vorsprungs ausgebildet ist. Eine von Codierung und Gegencodierung
weist typischerweise einen sich in Längsrichtung erstreckenden Vorsprung oder mehrere
solcher Vorsprünge auf. Die andere von mechanischer Codierung und mechanischer Gegencodierung
weist eine oder mehrere mit dem Vorsprung korrespondierende oder komplementär hierzu
ausgestaltete Aussparungen auf.
[0028] Die mechanische Codierung und Gegencodierung bewirkt, dass ausschließlich solche
Segmente am Träger anordenbar sind, die für den betreffenden Träger vorgesehen sind.
So können insbesondere unterschiedliche Träger mit unterschiedlichen Codierungen bereitgestellt
werden, an denen jeweils nur bestimmte, nämlich solche Segmente anordenbar sind, die
über eine geeignete Gegencodierung verfügen. Auf diese Art und Weise kann verhindert
werden, dass solche Segmente, die für einen bestimmten Träger nicht verwendet werden
sollen, auch an diesem Träger nicht montiert oder hieran befestigt werden können.
[0029] Über die Codierung und Gegencodierung kann insbesondere, bezogen auf die Umfangsrichtung
des Trägers, eine Art formschlüssige Verbindung von Aufnahme und Fortsatz, mithin
zwischen Segment und Träger gebildet werden. Sofern die Aufnahme und der Fortsatz
mit einem gewissen mechanischen Spiel behaftet sind, bzw. wenn der Fortsatz, in Umfangsrichtung
betrachtet, um ein vorgegebenes Spaltmaß kleiner ist als die lichte Weite der hierzu
korrespondierend ausgestalteten Aufnahme kann ein gewisses spielbehaftetes Montieren
der Segmentkörper am Träger vorgesehen sein. Mit Erreichen der Endmontagekonfiguration
und mit Eingreifen der Codierung in die Gegencodierung können etwaige durch vorgesehene
Spaltmaße zwischen Aufnahme und Fortsatz bedingte mögliche Verkippungen des Segments
relativ zum Träger kompensiert bzw. weitgehend beseitigt bzw. unterbunden werden können.
[0030] Nach einer weiteren Ausgestaltung geht die Aussparung in Längsrichtung dem Endanschlag
abgewandt in eine Aufnahmeverbreiterungen über. Die Aufnahmeverbreiterungen weist
einen ersten Seitenrand und einen gegenüberliegenden zweiten Seitenrand auf. Eine
lichte Weite zwischen dem ersten Seitenrand und dem zweiten Seitenrand ist dabei größer
als ein Außenabstand zwischen gegenüberliegenden Außenrändern des Kopfabschnitts.
Typischerweise ist die lichte Weite zwischen dem ersten Seitenrand und dem zweiten
Seitenrand kleiner als die in diese Richtung weisende Erstreckung des Sockelabschnitts.
[0031] Typischerweise und nach einer weiteren Ausgestaltung ist die Längserstreckung der
Aufnahmeverbreiterungen, insbesondere die Erstreckung der Aufnahmeverbreiterungen
entlang der Montagerichtung zumindest größer als die Erstreckung des Kopfabschnitts
in dieser Richtung.
[0032] D. h. die lichte Weite zwischen den gegenüberliegenden Seitenrändern der Aufnahmeverbreiterungen
und die Länge der Aufnahmeverbreiterungen in Längsrichtung betrachtet ist zumindest
gleichgroß, typischerweise aber wenigstens geringfügig größer als die entsprechenden
Dimensionen des Kopfabschnitts in Längsrichtung und quer bzw. senkrecht hierzu. Auf
diese Art und Weise kann erreicht werden, dass der Kopfabschnitt in Axialrichtung
fluchtend oder weitgehend überdeckend mit der Aufnahmeverbreiterung anordenbar und
anschließend in Axialrichtung in die Aufnahmeverbreiterungen einführbar, ggf. auch
hindurchführbar ist.
[0033] Der Sockelabschnitt weist in Längsrichtung oder quer bzw. senkrecht hierzu Außenabmessungen
auf, die größer sind als die Längsrichtung der Aufnahmeverbreiterung oder der lichte
Abstand zwischen den gegenüberliegenden ersten und zweiten Seitenrändern der Aufnahmeverbreiterung.
Die an den Halsabschnitt angrenzende Oberseite des Sockelabschnitts kann insoweit
axial an der Öffnungsberandung der Aufnahmeverbreiterung zur Anlage gelangen und insoweit
das axiale Einführen des Kopfabschnitts in die Aufnahmeverbreiterung in Axialrichtung
begrenzen.
[0034] Idealerweise befinden sich die Seitenränder und die Seitenwangen in ein und derselben
Ebene. Mit Erreichen der soeben beschriebenen Vormontagestellung, in welcher der Kopfabschnitt
im Bereich der Aufnahmeverbreiterung zu liegen kommt können die gegenüberliegenden
Außenseiten des Halsabschnitts in den Bereich zwischen den gegenüberliegenden Seitenwangen
der längserstreckten Aussparung in Längsrichtung eingeführt bzw. eingeschoben werden.
Hierdurch kann alsdann eine axiale Sicherung und Fixierung des Segments am Träger
erfolgen.
[0035] Der erste Seitenrand kann über eine nach innen in die Aussparung ragende Stufe in
die erste Seitenwange übergehen. Der erste Seitenrand und die erste Seitenwange können
sich im Wesentlichen parallel zueinander erstrecken. Gleichermaßen kann auch der zweite
Seitenrand über eine nach innen in die Aussparung hineinragende Stufe in die zweite
Seitenwange übergehen. Der zweite Seitenrand und die zweite Seitenwange können sich
im westlichen parallel zueinander erstrecken. Der Übergang von den Seitenrändern der
Aufnahmeverbreiterungen Ihnen die Seitenwangen der Aussparung kann aber auch schräg,
etwa nach Art einer Fase oder Einführschräge ausgestaltet sein. Dies kann die Montage,
insbesondere das Einführen des Halsabschnitts in die schräg oder senkrecht zur Einführrichtung
gegenüber der Aufnahmeverbreiterungen verjüngt ausgestaltete Aussparung vereinfachen.
Insoweit kann mittels einer Einführschräge im Übergangsbereich zwischen den Seitenrändern
und Seitenwangen eine Zentrierhilfe bereitgestellt werden.
[0036] Nach einer weiteren Ausgestaltung ist die lichte Weite zwischen dem ersten Seitenrand
und dem zweiten Seitenrand größer als der Abstand zwischen dem ersten Außenrand und
dem zweiten Außenrand des Kopfabschnitts. Dies ermöglicht beispielsweis ein kollisionsfreies
axiales Einführen des Kopfabschnitts in die Aufnahmeverbreiterung. Hieran anschließend
kann eine wechselseitige Montagebewegung von Segmentkörper und Träger in der oder
parallel zu der vom Träger gebildeten Ebene, typischerweise entlang der Längsrichtung
der Aussparung erfolgen.
[0037] Die längserstreckte Aussparung und die Aufnahmeverbreiterung können einteilig ausgestaltet
sein. Die Aussparung geht barrierefrei in die Aufnahmeverbreiterung über. Insoweit
können die Aussparung und die Aufnahmeverbreiterung auch als Abschnitte einer gemeinsamen
Aussparung oder Aufnahme in einem vom Segmentkörper oder Träger betrachtet werden.
[0038] Nach einer weiteren Ausgestaltung ist die Aufnahmeverbreiterung dem Endanschlag der
Aussparung in Längsrichtung gegenüberliegend von einer sich zwischen dem ersten Seitenrand
und dem zweiten Seitenwand erstreckenden Stirnseite begrenzt. Bei der Aufnahmeverbreiterung
kann es sich beispielsweise um eine im Wesentlichen rechteckige oder quadratische
Aufnahmeverbreiterungen handeln. Die Stirnseite begrenzt die Aufnahmeverbreiterungen
in Längsrichtung, typischerweise in der der Montagerichtung abgewandten Längsrichtung.
Gegenüberliegend geht die Aufnahmeverbreiterungen in die Aussparung über. Die Aussparung
ist anderen Ends von dem Endanschlag begrenzt, welcher ebenfalls eine Stirnseite aufweisen
kann.
[0039] Jene Ausgestaltung ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Aussparung im Träger
vorgesehen ist und der axiale Vorsprung am Segmentkörper vorgesehen ist. Die stirnseitige
Begrenzung der Aufnahmeverbreiterung verleiht dem Träger eine erhöhte Stabilität.
Wenn ferner beispielsweise eine Montagerichtung von radial außen nach radial innen
vorgesehen ist, kann eine radial außenliegende Außenseite des Trägers umlaufend, d.h.
in Umfangsrichtung geschlossen ausgestaltet sein, wodurch eine vom Träger ausgehende
Verletzungsgefahr verringert oder gänzlich beseitigt werden kann. Andernfalls wäre
nämlich auch grundsätzlich denkbar, dass die Aufnahmeverbreiterung an den radial außen
liegenden Au-ßenrand des Trägers angrenzt, sodass der Träger an seinem Außenrand mehrere,
als Aufnahmeverbreiterungen fungierende randseitige Ausnehmungen aufweist, von denen
ein gewisses Verletzungsrisiko ausgehen könnte.
[0040] Die in Umfangsrichtung am radialen Außenrand geschlossene bzw. durchgehende Ausgestaltung
des Trägers bzw. der Trägerscheibe bewirkt ferner eine erhöhte Stabilität und Festigkeit
der Trägerführung(en), insbesondere diese die längserstreckte Aussparung aufweist.
[0041] Nach einer weiteren Ausgestaltung weist die Segmentführung ein Sicherungselement
auf, welches mit einem korrespondierend hierzu ausgestalteten Gegensicherungselement
der Trägerführung lösbar in Eingriff bringbar ist, wenn das Segment seine Endmontagestellung
am Träger einnimmt.
[0042] Das Sicherungselement ist derart ausgebildet, dass es mit dem Gegensicherungselement
eine Fixierung bezüglich der Montagerichtung bildet. Ist die Aussparung beispielsweise
in Radialrichtung längserstreckt, so bewirken das Sicherungselement und das Gegensicherungselement
eine radiale Fixierung des Segmentkörpers am Träger. Ist hingegen beispielsweise eine
Montagerichtung in Umfangsrichtung vorgesehen, so bewirken das Sicherungselement und
das Gegensicherungselement eine wechselseitige Fixierung des Segments und des Trägers
in Bezug auf die Umfangsrichtung des Trägers.
[0043] Das Sicherungselement kann beispielsweise als Rast- oder Clipselement ausgestaltet
sein, welches entgegen einer Rückstellkraft, beispielsweise ausgehend von einer Rückstellfeder
von einer Verschlussstellung in einer Lösestellung überführbar ist. Das Gegensicherungselement
kann als ein hiermit korrespondierend ausgestaltetes Gegenrastelement oder Gegenclipselement
ausgebildet sein.
[0044] Das Sicherungselement kann beispielsweise einen beweglich an der Segmentführung gelagerten
Riegel oder dergleichen Sicherungselemente, wie etwa einen Bolzen oder einen Stift
aufweisen, welcher an einer korrespondierend hierzu ausgestalteten Anlage, Vertiefung
oder Öffnung des Gegensicherungselements zur Anlage oder hiermit in Eingriff gelangen
kann. Es sind hierbei auch umgekehrte Konstellation von Sicherungselement und Gegensicherungselement
beliebig denkbar.
[0045] Nach einer weiteren Ausgestaltung ist das Sicherungselement an einer der Montagerichtung
des Segments am Träger abgewandten Rückseite des Vorsprungs ausgebildet oder hieran
angeordnet. Das Gegensicherungselement der Trägerführung kann beispielsweise einen
senkrecht oder schräg zur Montagerichtung beweglichen Bügel oder Riegel aufweisen,
welcher mit Erreichen des Segments in der Endmontagestellung an der der Montagerichtung
des Segments abgewandten Rückseite zur Anlage bringbar ist. Die Vorderseite des Vorsprungs
hat mit Erreichen der Endmontagestellung am Endanschlag anliegen. Auf diese Art und
Weise kann der Vorsprung, mithin das Segment bezüglich der Montagerichtung, d. h.
bezüglich der Längserstreckung der Aussparung am Träger fixiert werden.
[0046] Nach einer weiteren Ausgestaltung weist die Segmentführung den von einer Oberseite
des Segmentkörpers hervorstehenden Vorsprung auf. Dieser ist dazu ausgebildet, die
längserstreckte Aussparung, welche als eine Durchgangsöffnung im Träger ausgestaltet
ist, axial zu durchsetzen.
[0047] Andere Ausgestaltungen sehen hingegen vor, dass die Segmentführung eine in die Oberseite
des Segmentkörpers eingelassene längserstreckte Aussparung aufweist, welche dazu ausgebildet
ist, einen von der Unterseite des Trägers axial hervorstehender Vorsprung aufzunehmen.
Die Aussparung am Segmentkörper kann den Segmentkörper durchsetzen und insoweit eine
Durchgangsöffnung sein. Die Aussparung kann aber auch sacklochartig ausgestaltet sein.
[0048] Die Segmentführung und Trägerführung sind generell nach dem Schlüssel-Schlossprinzip
komplementär zueinander ausgestaltet.
[0049] Ausführungsformen, bei welchen die Segmentführung einen axial von Segmentkörper hervorstehenden
Vorsprung aufweist gelten sämtliche zuvor im Hinblick auf den Vorsprung beschriebenen
Merkmale als der Segmentführung und somit dem Segment zugehörig. Sämtliche die Aussparung
betreffenden und zuvor beschriebenen Merkmale gelten komplementär hierzu als der Trägerführung
und somit dem Träger zugehörig.
[0050] Bei anderen Ausgestaltungen, bei welchen der Vorsprung axial vom Träger hervorsteht
gelten sämtliche zuvor im Hinblick auf den Vorsprung beschriebenen Merkmale und Vorteile
als zum Träger zugehörig. Sinngemäß und korrespondierend hierzu gelten sämtliche zuvor
beschriebenen und im Hinblick auf die längserstreckte Aussparung beschriebenen Merkmale
und Eigenschaften als zur Segmentführung und folglich dem Segment bzw. Segmentkörper
zugehörig.
[0051] Nach einer weiteren Ausgestaltung des Segments ist die Segmentführung als Anbauteil
am Segmentkörper angeordnet und am Segmentkörper fixiert. Bei weiteren Ausgestaltungen
ist die Segmentführung einstückig mit dem Segmentkörper ausgebildet oder in den Segmentkörper
integriert. Die Ausgestaltung als Anbauteil erweist sich insbesondere dann als praktikabel,
wenn die Segmentführung den vom Segmentkörper hervorstehenden Vorsprung aufweist.
Der übrige Segmentkörper kann hierbei nämlich dann als eine im Wesentlichen flache
Scheibe oder als ein im Wesentlichen flacher Segmentkörper mit gegenüberliegenden
im Wesentlichen flachen und ebenen Ober- und/oder Unterseiten ausgebildet sein.
[0052] Das Anbauteil kann dabei den Halsabschnitt und den Kopfabschnitt des Vorsprungs bilden,
während der Sockelabschnitt im Segmentkörper angeordnet oder vom Segmentkörper gebildet
sein kann. Es ist aber auch denkbar, dass der vom Segmentkörper hervorstehende Vorsprung
einstückig mit dem Segmentkörper ausgebildet ist. Der Segmentkörper kann hierbei beispielsweise
als Frästeil oder als Gussbauteil ausgestaltet sein. Die einstückige Ausgestaltung
des Segmentkörpers kommt insbesondere auch dann infrage, wenn die Segmentführung als
längserstreckte Aussparung ausgestaltet ist, die komplementär zu den an der Unterseite
des Trägers angeordneten und axial hiervon hervorstehenden Vorsprüngen der Trägerführung
ausgestaltet sind. Eine derart längserstreckte Aussparung oder Ausnehmung bzw. Aufnahme
an der Oberseite des Segmentkörpers kann beispielsweise aus einem Rohling ausgefräst
oder ausgeschnitten sein.
[0053] Nach einer weiteren Ausgestaltung ist der Segmentkörper ein aus einem Rohling gefräster,
ausgeschnittener bzw. aus einem Rohling ausgestanzter Kunststoffkörper oder Metallkörper.
Derartige Fertigungsverfahren zur Herstellung des oder der Segmentkörper sind besonders
einfach, insbesondere aber auch kostengünstig und fertigungsrationell zu implementieren.
Ferner können hierbei auch individuell unterschiedlich gestaltete Segmentkörper ohne
große Umrüstzeiten in einer maschinellen Fertigung bereitgestellt werden.
[0054] Solche Kunststoff- oder Metallkörper sind besonders einfach und fertigungsrationell
herstellbar. Produktions- und Herstellungskosten für solche Segmente können auf diese
Art und Weise reduziert werden.
[0055] Nach einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ferner einen Träger
zur Bildung eines Reinigung-, Schleif- oder Poliertellers. Der Träger weist eine Trägerscheibe
auf, welche bezüglich einer Drehachse an einer Kehr- oder Reinigungsmaschine drehbar
antreibbar ist. An der Trägerscheibe sind mehrere, sich jeweils in einer Längsrichtung
erstreckende Trägerführungen für jeweils ein zuvor beschriebenes Segment angeordnet
oder hieran ausgebildet. Die Trägerführungen können sich beispielsweise in Radialrichtung
oder in Umfangsrichtung an oder in der Trägerscheibe erstrecken.
[0056] Die Trägerführungen sind komplementär zu den Segmentführungen der jeweiligen Segmente
ausgestaltet. Die Trägerführung kann entweder eine längserstreckte Aussparung mit
einer ersten Seitenwange und mit einer gegenüberliegenden zweiten Seitenwange aufweisen.
Alsdann weisen die an den Segmenten vorgesehenen Segmentführungen jeweils einen axial
vom Segmentkörper hervorstehenden Vorsprung auf. Alternativ und bei anderen Ausgestaltungen
weisen die Trägerführungen einen typischerweise axial von der Unterseite der Trägerscheibe
hervorstehenden Vorsprung auf, welcher komplementär zu längserstreckten Aussparungen
typischerweise an der Oberseite der Segmentkörper ausgebildet sind.
[0057] Nach einer weiteren Ausgestaltung weisen die Trägerführungen jeweils eine längserstreckte
Aussparung mit einer ersten Seitenwange und mit einem gegenüberliegenden zweiten Seitenwange
auf. Eine lichte Weite zwischen der ersten Seitenwange und der zweiten Seitenwange
ist dabei jeweils kleiner als ein in dieser Richtung verbreiterter Sockelabschnitt
und Kopfabschnitt eines axial vom Segmentkörper hervorstehenden Vorsprungs eines am
Träger lösbar anordenbaren Segments.
[0058] Auf diese Art und Weise können die typischerweise von der Oberseite der Segmente
hervorstehenden Vorsprünge in Axialrichtung formschlüssig entlang einer Montagerichtung
mit ihrem Halsabschnitt in den Bereich zwischen den ersten und zweiten Seitenwangen
der Aussparungen der Trägerführungen in Längsrichtung eingeschoben werden, wodurch
eine axiale Sicherung der Segmente am Träger erfolgt.
[0059] Nach einer weiteren Ausgestaltung des Trägers sind mehrere Segmente an einer Unterseite
des Trägers anordenbar, die dabei mit ihren von den jeweiligen Segmentkörpern von
der Oberseite der Segmentkörper axial hervorstehenden Vorsprüngen die hiermit korrespondierend
und als Durchgangsöffnungen ausgestalteten Aussparungen der Trägerführungen in Axialrichtung
durchsetzen. Eine Fixierung der die Aussparungen durchsetzenden Vorsprünge kann insbesondere
von der Oberseite des Trägers her erfolgen, sodass für ein Auswechseln einzelner Segmentkörper
eine Demontage des Trägers von der Welle einer Reinigungsmaschine nicht erforderlich
ist. Die Ausgestaltung von Durchgangsöffnungen im Segmentkörper ermöglicht eine unmittelbare
Zugänglichkeit zumindest der axial von der Oberseite der Segmentkörper nach oben hervorstehenden
Vorsprünge durch den Träger hindurch bzw. an der Oberseite des Trägers. Insoweit kann
der Bediener- und Nutzerkomfort für eine werkzeuglose Auswechslung einzelner Segmente
oder Segmentkörper verbessert werden.
[0060] Die Trägerführungen und die Segmentführungen können nach Art eines Stecker-Buchsen-Prinzips
miteinander wechselwirken, welches eine einfache und lösbare Montage einzelner Segmentkörper
am Träger bzw. an der Trägerscheibe ermöglicht.
[0061] Nach einem weiteren Aspekt ist schließlich ein Tellerbesen oder ein Reinigungs-,
Schleif- oder Polierteller zur Anordnung an einer Reinigungs-, Kehr- oder Poliermaschine
vorgesehen, welcher einen zuvor beschriebenen Träger und zumindest ein hieran angeordnetes
zuvor beschriebenes Segment aufweist.
[0062] Anstelle eines mit Borsten bestückten Bürstensegments ist ferner auch denkbar, dass
an der Unterseite des Segmentkörpers keine Borsten, sondern lediglich eine mit einer
zu reinigenden Fläche in Kontaktstellung gelangende Reinigungsstruktur, beispielsweise
in Form eines Gewebes, eines Gewirkes oder einer Schleifkörnung angeordnet ist. Die
Anordnung von der Unterseite des Segmentkörpers abragender Borsten ist lediglich rein
beispielhaft und grundsätzlich kann der Segmentkörper auch als Segment einer Schleif-
oder Poliersegment ausgestaltet sein, wobei der Segmentkörper an seiner Unterseite
eine Schleif-, Polier- oder Abrasivfläche aufweist.
[0063] Der Tellerbesen ist grundsätzlich sowohl für den Einsatz in der Straßen- und Gehwegreinigung,
ein Reinigungs-, Schleif- oder Polierteller ist bevorzugt für die Bereiche der Innenraumreinigung
einsetzbar.
[0064] Es ist ferner anzumerken, dass sämtliche in Bezug auf ein Segment, etwa ein Bürstensegment
beschriebenen Merkmale und Vorteile auch in gleicher oder analoger Art und Weise für
den Träger des Tellerbesens sowie für den Tellerbesen gelten; und umgekehrt.
Kurzbeschreibung der Figuren
[0065] Weitere Merkmale, Ziele sowie Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Figuren erläutert. Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Explosionsdarstellung eines mit mehreren Bürstensegmenten bestückten
Tellerbesens,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Tellerbesen von unten betrachtet,
- Fig. 3
- eine isolierte Darstellung des Trägers und mehrerer hieran anzuordnender Segmente
in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 4
- eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung, jedoch mit in einem Abstand voneinander
angeordneten Segmenten,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht eines Segments in Radialrichtung betrachtet,
- Fig. 6
- eine isolierte perspektivische Darstellung eines Segments von schräg oben betrachtet,
- Fig. 7
- eine vereinfachte schematische Darstellung eines Querschnitt durch eine wechselseitige
Anordnung von Segment und Träger nach der Ausgestaltung gemäß der Figuren 1 bis 6,
- Fig. 8
- einen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform von Segmentführung und Trägerführung,
bei welcher der Träger mit mehreren Vorsprüngen versehen ist,
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform einer Trägerscheibe von oben betrachtet,
- Fig. 10
- eine Draufsicht von oben auf eine weitere Ausgestaltung einer Trägerscheibe,
- Fig. 11
- eine perspektivische Darstellung eines Tellerbesens mit mehreren Segmenten in der
Endmontagekonfiguration und
- Fig. 12
- eine vergrößerte Darstellung eines wechselseitigen Eingriffs eines Sicherungselements
und eines Gegensicherungselements zur Fixierung einzelner Segmente am Träger.
Detaillierte Beschreibung
[0066] In den Fig. 1 und 3 ist ein bezüglich einer Drehachse 1 an einer Kehr- oder Reinigungsmaschine
drehbar lagerbarer Kehr- oder Reinigungsvorrichtung 10 gezeigt. Bei der Kehr- oder
Reinigungsvorrichtung kann es sich beispielsweise um einen Tellerbesen handeln. Die
Kehr- oder Reinigungsvorrichtung 10 weist einen scheibenartigen, ggf. kreisförmigen
Träger 12 mit einer Trägerscheibe 14 auf, an deren Unterseite 15 mehrere Bürsten-,
Reinigungs-, Schleif- oder Poliersegmente 40 vorgesehen und lösbar, insbesondere auswechselbar
angeordnet sind. Von einer Unterseite 41 der jeweiligen Segmente 40 ragen im gezeigten
Ausführungsbeispiel mehrere Borsten 6 etwa in Richtung einer Drehachse 1 der Kehr-
oder Reinigungsvorrichtung 10 nach unten ab.
[0067] Ein Beispiel eines zum Beispiel als Bürstensegment ausgestalteten Segments 40 ist
beispielsweise in den Figuren 3 bis 7 detailliert dargestellt. An der Unterseite 41
des Segments 40 sind mehrere, beispielsweise als Sacklochbohrungen ausgestaltete Befestigungsstellen
50 vorgesehen, in oder an welchen jeweils einzelne oder mehrere Borsten 6 in einer
an und für sich bekannten Art und Weise befestigbar sind. Anstelle von mit Borsten
6 oder Borstenbüscheln ausgestatteten Bürstensegmenten 40 kann die Kehr- oder Reinigungsvorrichtung
10 auch gleichermaßen mit vorliegend nicht gezeigten Reinigungssegmenten ausgestaltet
sein, an deren einer zu bearbeitenden oder zu reinigenden Fläche zugewandten Unterseite
anstelle von Borsten ein Schleif- oder Reinigungspad angeordnet oder ausgebildet ist.
Der Tellerbesen wäre dann nicht als Besen sondern als Reinigungs-, Schleif- oder Polierteller
ausgestaltet.
[0068] Die einzelnen am Träger 12 anordenbaren und weitreichend identisch ausgestalteten
Segmente 40 weisen jeweils einen Segmentkörper 42 auf, welcher kuchenstückartig oder
hinsichtlich seiner gegenüberliegenden Seitenränder 43, 45 wie in Fig. 4 beispielsweise
dargestellt, keilförmig ausgestaltet ist. In den Figuren 2 bis 6 ist lediglich eine
von vielen denkbaren geometrischen Ausgestaltungen eines Segmentkörpers 42 gezeigt.
Von Vorteil ergänzen sich mehrere, in Umfangsrichtung u aneinander angrenzend an der
Unterseite des Trägers 12 angeordnete Segmentkörper 42 zu einem Vollkreis oder zu
einem Kreisring, wie dies beispielsweise in Fig. 3 gezeigt ist. Hier bilden insgesamt
8 unmittelbar in Umfangsrichtung u aneinander angrenzende Segmentkörper 42 einen geschlossenen
umlaufenden Ring, wobei jeder der Segmentkörper 42 gesondert an der Unterseite 15
des Trägers 12 lösbar angeordnet sind. Der Träger 12 weist eine zum Beispiel kreisrunde
oder ringförmige, weitreichend ebene Trägerscheibe 14 auf.
[0069] Am Träger 12, insbesondere in seiner Trägerscheibe 14 sind mehrere, sogenannte Trägerführungen
30 vorgesehen. Diese weisen jeweils eine Aussparung 31 auf, die sich in Längsrichtung,
vorliegend entlang der Radialrichtung r der Trägerscheibe 14 erstrecken. Komplementär
zu den Trägerführungen 30 weist jedes der Segmente eine Segmentführung 60 auf. Die
Segmentführungen 60 weisen jeweils eine axial von der Oberseite 49 der Segmentkörper
42 hervorstehenden Vorsprung 61 auf. Der Vorsprung 61 ist in Längsrichtung, d. h.
in Radialrichtung r in die Aussparungen 61 der Trägerführungen 30 einführbar, bzw.
einschiebbar. Die Segmentführungen 60 sind vorliegend radial innenliegend, am Innenrand
44 der Segmente 40 angeordnet. Der Vorsprung 61 kann aber auch radial beabstandet
vom Innenrand 44 angeordnet sein. Typischerweise befindet sich der Vorsprung 61 bezogen
auf die Umfangsrichtung u zentriert an der Oberseite 49 eines jeden Segments 40.
[0070] In dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 6 sind mehrere Trägerführungen 30 in
Form von längserstreckten Aussparungen 31 verteilt über den Träger 12 angeordnet.
Die hierzu komplementär ausgestalteten Segmente 40 verfügen jeweils über einen als
Vorsprung 61 ausgestaltete Segmentführung 60. Der Vorsprung 61 erstreckt sich axial
von der Oberseite 49 der Segmentkörper 42 nach oben, um insbesondere die als Durchgangsöffnung
ausgestaltete Aussparung 31 am Träger 12 in Axialrichtung z zu durchsetzen.
[0071] In der Fig. 8 ist eine quasi kinematische Umkehr von Trägerführung und Segmentführung
dargestellt. Dort weist die Segmentführung 160 eine längserstreckte Aussparung 161
auf, in welcher ein hierzu komplementär ausgestalteten Vorsprung 131 einer an der
Unterseite 15 der Trägerscheibe 14 vorgesehenen Trägerführung 130 einführbar ist.
[0072] Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 7 sind an der Trägerscheibe 14 mehrere
über den Umfang verteilt angeordnete, sich jeweils in Radialrichtung r längserstreckende
Aussparungen 31 ausgebildet. Jede der Aussparungen 31 weist eine erste Seitenwange
32 und eine gegenüberliegende zweite Seitenwange 33 auf. Die gegenüberliegenden Seitenwangen
32, 33 erstrecken sich in etwa parallel zur Längsachse der Aussparungen 31. Radial
innen liegenden gehen die Seitenwangen 32, 33 in eine Stirnseite 35 über, die sich
im Wesentlichen in Umfangsrichtung erstreckt. Die Stirnseite 35 bildet einen Endanschlag
34. Der Endanschlag 34 ist ferner, wie in Fig. 4 gezeigt, mit einer mechanischen Codierung
36 versehen. Die mechanische Codierung weist einen radial nach außen, nämlich in die
Aussparung 31 ragenden Vorsprung 37 auf. Der Vorsprung 37 kann zu seinem freien Ende
hin verjüngt, bzw. spitz zulaufend ausgestaltet sein.
[0073] Die hier gezeigte mechanische Codierung 36 ist lediglich beispielhaft. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist sie komplementär zu einer mechanischen Gegencodierung 76 an
einer Vorderseite 64 des Vorsprungs 61 der Segmentführung 60 ausgestaltet. Die Gegencodierung
76 weist eine Ausnehmung bzw. einer Aufnahme 77 für den Vorsprung 37 auf. Mit Erreichen
einer Endmontagestellung greift die Codierung 36 in die Gegencodierung 76 ein. Indem
die Aufnahme 77 und der Vorsprung 37 spitz zulaufend bzw. konisch ausgestaltet sind
erfolgt eine wechselseitige Zentrierung von Codierung 36 und Gegencodierung 76 in
Umfangsrichtung u wenn der Vorsprung 61 seine radial innenliegende Endmontagestellung
an der Aussparung 31 einnimmt.
[0074] Unabhängig von einer Codierung 36 und Gegencodierung 76 weist die Aussparung 31 dem
Endanschlag 34 gegenüberliegend eine Aufnahmeverbreiterungen 38 auf. Die Aussparung
31 geht insbesondere in Längsrichtung in die Aufnahmeverbreiterung 38 über. Die Aufnahmeverbreiterung
38 weist einen ersten Seitenrand 28 und einen zweiten Seitenrand 29 auf. Der erste
Seitenrand 28 kann sich im Wesentlichen parallel zur ersten Seitenwange 32 erstrecken.
Der zweite Seitenrand 29 kann sich im Wesentlichen parallel zur zweiten Seitenwange
erstrecken. Im Übergangsbereich zwischen den Seitenrändern der 28, 29 in die jeweiligen
Seitenwangen 32, 33 kann eine Stufe oder eine Einführschräge ausgestaltet sein. Das
der Aussparung 31 abgewandte Ende der Aufnahmeverbreiterungen 38 ist mit einer Stirnseite
27 versehen, welche eine mechanische Verbindung der radial außen liegenden Enden der
ersten und zweiten Seitenränder 28, 29 bildet. Insoweit kann der Träger 12 an seinem
Außenrand durchgehend und frei von Aussparungen ausgestaltet sein. Ein etwaiges Verletzungsrisiko
kann auf diese Art und Weise verringert wäre dann.
[0075] Die lichte Weite zwischen den gegenüberliegenden Seitenwangen 32, 33 ist derart bemessen,
dass eine am seitlichen Außenrand des in die Aussparung 31 einführbaren Vorsprungs
61 vorgesehene Nut in den Zwischenraum zwischen den Seitenwangen 32, 33 ein führbar
ist.
[0076] Wie insbesondere anhand der Darstellungen der Figuren 5 bis 7 erkennbar weist der
Vorsprung 61 einen Halsabschnitt 66 und einen Kopfabschnitt 67 auf. Der Vorsprung
61 erstreckt sich in Axialrichtung z von einem Sockelabschnitt 58. Der Sockelabschnitt
58 kann Teil des Vorsprungs 61 sein. Der Sockelabschnitt 58 kann aber auch flächenbündig
in den Segmentkörper 42 eingelassen bzw. als Teil des Segmentkörpers 42 ausgebildet
sein. Der Sockelabschnitt 58 des Vorsprungs 61 kann insoweit baulich als integrale
Komponente oder als integraler Bestandteil bzw. Abschnitt des Segmentkörpers 42 ausgebildet
sein, während lediglich der Halsabschnitt 66 und der Kopfabschnitt 67 axial von der
Oberseite 49des Segmentkörpers 42 hervorstehen.
[0077] Der Kopfabschnitt 67 und der Sockelabschnitt 58 bzw. der Segmentkörper 42 sind gegenüber
einem Querschnitt des Halsabschnitts 66 verbreitert ausgebildet. Insoweit stehen der
Kopfabschnitt 67 und der Sockelabschnitt 58 von gegenüberliegenden Außenseiten 62,
63 des Halsabschnitts 66 hervor. Die lichte Weite zwischen den gegenüberliegenden
Seitenwangen 32, 33 entspricht in etwa dem Querschnitt des Halsabschnitts 66 zwischen
den gegenüberliegenden Außenseiten 62, 63. Der verbreiterte Kopfabschnitt 67, der
gegenüber dem Kopfabschnitt 67 im Querschnitt verjüngte Halsabschnitt 66 und der abermals
verbreiterte Sockelabschnitt 58 bzw. der verbreitete Segmentkörper 42 können eine
Art Doppel T-Profil bilden, welches in Längsrichtung in den Bereich zwischen den gegenüberliegenden
Seitenwangen 32, 33 der Aussparung 31 einführbar ist, bis eine Vorderseite 64 des
Vorsprungs 61 an dem Endanschlag 34 der Aussparung 31 zur Anlage gelangt.
[0078] In dieser Endmontagekonfiguration ist insbesondere vorgesehen, dass eine der Vorderseite
64 abgewandte Rückseite 65 des Vorsprungs 61 im Bereich eines an der Oberseite 16
des Trägers 12 angeordneten Gegensicherungselements 94 zu liegen kommt. Wie insbesondere
in Fig. 12 gezeigt kann das Gegensicherungselement 94 als Verriegelung zur radialen
Fixierung des Vorsprungs 51 in der Aussparung 31 fungieren. Das Gegensicherungselement
94 weist vorliegend einen Sicherungsbolzen 96 auf, welcher quer bzw. senkrecht zur
Längsrichtung der Aussparung 31 beweglich am Gegensicherungselement 94 gelagert ist.
In der in Fig. 12 gezeigten Sicherungsstellung ragt der Sicherungsbolzen 96 nach innen,
in den Bereich der Aussparung 31. Mithin steht der Sicherungsbolzen 96 derart weit
von dem Seitenrand 28 nach innen in die Aufnahmeverbreiterung 38 hervor, dass er bezogen
auf die Längsrichtung der Aussparung 31 an der Rückseite 65 des Vorsprungs 61 zur
Anlage gelangt.
[0079] Die Rückseite 65 fungiert insoweit als Gegensicherungselement 74 oder als Sicherungsstruktur,
die dafür Sorge trägt, dass der Vorsprung 61, mithin die gesamte Segmentführung 60
und das hiermit verbundene Segment 40 in Radialrichtung an den Träger 12 fixiert ist.
Wie insbesondere in Fig. 7 gezeigt kann der Vorsprung 61 einstückig mit dem Trägerkörper
42 ausgestaltet sein, er kann aber auch, wie in Fig. 6 angedeutet, als separates Bauteil
an der Oberseite 49 des Segments 40 befestigt sein. Der Vorsprung 61 kann beispielsweise
als Montageplatte 56 an der Oberseite 49 befestigt sein. Die Montageplatte 56 bzw.
der Vorsprung 61 und Segmentkörper 42 können zum Beispiel miteinander verschraubt
sein. Dies ermöglicht eine separate Fertigung von Vorsprung 61 und Segmentkörper 42.
Beide, die Montageplatte 56 bzw. der Vorsprung 61 unter der Segmentkörper 42 können
jeweils separat aus einem Rohling ausgeschnitten, von einem Rohling abgeschnitten
oder entsprechend ausgestaltet sein. Ein Materialverbrauch kann bei der separaten
Bereitstellung der Montageplatte 56 und des Segmentkörpers 42 im Vergleich zu einem
Ausfräsen des gesamten Segments 40 aus einem Rohling deutlich reduziert sein.
[0080] Die mehrteilige Ausgestaltung kann sich insbesondere zur Fertigung der von den Außenseiten
62, 63 des Halsabschnitts 66 gebildete Hinterschneidung(en) als vorteilhaft erweisen.
[0081] Der Kopfabschnitt 67 weist außenliegende Außenränder 68, 69 auf, die in der in Fig.
7 im Querschnitt gezeigten Montagestellung außerhalb der Aussparung 31 liegen. Insoweit
ist angrenzend an den ersten Außenrand 68 des Kopfabschnitt 67 eine erste Unterseite
70 des Kopfabschnitt 67 ausgeformt, welche dem Sockelabschnitt 58 und der ersten Außenseite
62 des Halsabschnitts 66 zugewandt ist. Gegenüberliegend, d.h. angrenzend an den zweiten
Außenrand 69, weist der Kopfabschnitt 67 eine zweite Unterseite 72 auf, welcher der
zweiten Außenseite 63 und der Oberseite des Sockelabschnitt 58 zugewandt ist. Der
lichte Abstand zwischen den Unterseiten 70, 72 und der Oberseite 49 des Sockelabschnitts
58 bzw. des Segmentkörpers 42 entspricht im Wesentlichen der Materialstärke des Trägers
12 bzw. der Trägerscheibe 14.
[0082] Der lichte Abstand zwischen der Oberseite 49 und den beiden Unterseiten 70, 72 kann
geringfügig größer als die Materialstärke der Trägerscheibe 14, mithin als die axiale
Dicke oder Erstreckung der Seitenwangen 32, 33 sein. Hierdurch wird eine besonders
einfache, leichtgängige gleitende Führung des Vorsprungs 61 an der längserstreckten
Aussparung 31 ermöglicht. Der Vorsprung 61, mithin die Montageplatte 56 weist eine
im Wesentlichen quaderförmige Gestalt mit den beiden seitlichen Einbuchtungen im Bereich
der Außenseiten 62, 63 des verjüngt ausgestalteten und an die Oberseite 49 der Segmentkörper
42 angrenzenden Halsabschnitts 66 auf. Anstelle eines vorliegend gezeigten rechteckigen
oder quadratischen Vorsprungs 61 sind auch kreisrunde Vorsprünge denkbar, wobei dann
die erste und zweite Unterseite 70, 72 als auch die erste und zweite Außenseite 62,
63 Teil einer einzigen umlaufende Außenseite sein können.
[0083] Bei der alternativen Ausgestaltung gemäß der Fig. 8 weist die Trägerführung 130 einen
an der Unterseite 15 der Trägerscheibe 14 ausgebildeten Vorsprung 131 auf, der ebenso
wie der zuvor beschriebene Vorsprung 61 einen Sockelabschnitt 128, einen demgegenüber
verjüngt ausgestalteten Halsabschnitt 136 und einen gegenüber dem Halsabschnitt 136
verbreiterten Kopfabschnitt 137 aufweist. Der Halsabschnitt 136 weist gegenüberliegende
erste und zweite Außenseiten 132, 133 auf, welche korrespondierend bzw. komplementär
zu ersten und zweiten Seitenwangen 162, 163 einer längserstreckte Aussparung 161 des
einer an der Oberseite 49 des Segmentkörpers 42 ausgestalteten Segmentführungen 160
ausgebildet sind.
[0084] Der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Außenrändern 138, 139 des Kopfabschnitts
ist hierbei größer als die lichte Weite zwischen den Seitenwangen 162, 163. Ebenso
ist die Erstreckung des Sockelabschnitts 128 bzw. die Erstreckung der Unterseite 15
der ansonsten im Wesentlichen eben ausgestalteten Trägerscheibe 14 größer als die
lichte Weite zwischen den Seitenwangen 162, 163. Mit anderen Worten bildet der im
Querschnitt verjüngt ausgestaltete Halsabschnitt 136 eine randseitige Nut, in welcher
die einander zugewandten Seitenwangen 132, 133 in Längsrichtung gleitend eingreifen
können.
[0085] In Fig. 8 ist ferner gezeigt, dass die Aussparung 161 eine der Geometrie des verbreiterten
Kopfabschnitt 137 komplementär ausgestalteten verbreiterten Kopfraum 167 mit einem
unten liegenden, den Kopfraum 167 axial verschließenden Boden 168 aufweist. Insoweit
ist die Aussparung 161 von der Oberseite 49 des Segments 40 betrachtet nicht durchgehend
sondern vielmehr als eine Art Sackloch ausgebildet. Dies kann zur Erhöhung der Stabilität
und mechanischen Belastbarkeit des Segments 40 beitragen. Insoweit gelangen der Unterseite
15 des Trägers 12 zugewandte erste und zweite Unterseiten 140, 142 des Kopfabschnitts
137 an zum Boden 168 weisenden Innenseiten 170, 172 der einander zugewandten Seitenwangen
162, 163 zur Anlage. Bei anderen Ausgestaltungen des Segments 40 können die Innenseiten
170, 172 auch mit der Unterseite 41 des Segmentkörpers 42 zusammenfallen oder in die
Unterseite 41 integriert sein. Der Kopfabschnitt 137 kann dabei nach unten vom Segmentkörper
142 hervorstehen und den Segmentkörper 42, insbesondere dessen Aussparung 161 axial
durchsetzen.
[0086] In den Figuren 1 bis 4 ist ferner gezeigt, dass an der Unterseite 15 der Trägerscheibe
14 eine Anlage 20 angeordnet ist. Die Anlage 20 weist eine z.B. gelochte Scheibe 21
mit einer nach außen weisenden mechanischen Codierung 22 auf. Wie aus der Darstellung
gemäß Fig. 2 hervorgeht befindet sich die Anlage 20 bzw. die Scheibe 21 sich auf dem
axialen Niveau der Segmentkörper 42.
[0087] Insoweit kann an dem Innenrand 44 der Segmentkörper 42 eine mechanische Gegencodierung
52 vorgesehen bzw. dort ausgebildet sein. Die mechanische Gegencodierung 52 ist komplementär
zur mechanischen Codierung 22 ausgebildet. Einer der mechanischen Codierung 22 und
der mechanischen Gegencodierung 52 weist typischerweise einen sich in Radialrichtung
erstreckenden Fortsatz 24 und der andere von mechanischer Codierung 22 und mechanischer
Gegencodierung 52 weist eine komplementär hierzu ausgestaltete Aufnahme 54 oder Aussparung
auf. Auf diese Art und Weise kann eine zweite mechanische Codierung 22 und mechanische
Gegencodierung 52 verwirklicht werden. Diese kann anstelle der mechanischen Codierung
36 und mechanischen Gegencodierung 76 oder ergänzend hierzu vorgesehen sein. Eine
Oberseite der Scheibe 21 kann im Wesentlichen angrenzend an der Unterseite 15 der
Trägerscheibe 14 angeordnet sein. In der Trägerscheibe 81 sind mehrere Durchgangsöffnungen
vorgesehen, die komplementär und überdeckend zu Durchgangsöffnungen 82 in der Scheibe
21 ausgebildet sind. Auf diese Art und Weise können die Trägerscheibe 14 und die Scheibe
21 zum Beispiel miteinander verschraubt sein.
[0088] In den Figuren 9 und 10 sind zwei weitere Ausführungsbeispiel einer Trägerführung
30 der Trägerscheibe 40 gezeigt. Auch hier weisen die Trägerführungen 30 jeweils mehrere
Aussparungen 31 mit Aufnahmeverbreiterungen 38 auf. Im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel
der Figuren 1 bis 6 erstrecken sich die Aussparungen 31 im Wesentlichen in Tangential-
oder in Umfangsrichtung u. Es können mehrere radial versetzte Anordnungen oder Reihen
an Trägerführungen 30 vorgesehen sein.
[0089] In Fig. 9 erstrecken sich die Aussparungen 31 entgegen dem Uhrzeigersinn in die Aufnahmeverbreiterungen
38. Hier ist insbesondere vorgesehen, dass sich der Träger 12 im Betrieb entgegen
dem Uhrzeigersinn dreht, sodass die Vorsprünge 61 der Segmentführungen 60 an den Endanschlag
34 gedrückt werden.
[0090] In Fig. 10 ist eine umgekehrte Anordnung der Aussparungen 31 gezeigt. Hier erstrecken
sich die Aussparungen 31 im Uhrzeigersinn in die hieran angrenzenden Aufnahmeverbreiterungen
38. Eine derartige Anordnung ist insbesondere für solche Träger 12 und Trägerscheiben
14 vorgesehen, die im Betrieb der Kehr- oder Reinigungsvorrichtung im Uhrzeigersinn
angetrieben werden.
[0091] Die Segmente 40 zur Anordnung an der Unterseite der in den Figuren 9 und 10 gezeigten
Träger 12 sind derart komplementär zueinander ausgestaltet, dass bei Anordnung sämtlicher
Segmente 40 ein umlaufender Borstenring an der Unterseite 15 des Trägers 12 gebildet
wird.
Bezugszeichenliste
[0092]
- 1
- Drehachse
- 6
- Borsten
- 10
- Kehr- oder Reinigungsvorrichtung
- 12
- Träger
- 13
- Durchgangsöffnung
- 14
- Trägerscheibe
- 15
- Unterseite
- 16
- Oberseite
- 20
- Anlage
- 21
- Scheibe
- 22
- mechanische Codierung
- 24
- Fortsatz
- 27
- Stirnseite
- 28
- Seitenrand
- 29
- Seitenrand
- 30
- Trägerführung
- 31
- Aussparung
- 32
- Seitenwange
- 33
- Seitenwange
- 34
- Endanschlag
- 35
- Seitenwand
- 36
- mechanische Codierung
- 37
- Vorsprung
- 38
- Aufnahmeverbreiterungen
- 40
- Segment
- 41
- Unterseite
- 42
- Segmentkörper
- 43
- Seitenrand
- 44
- Innenrand
- 45
- Seitenrand
- 46
- Außenrand
- 49
- Oberseite
- 50
- Befestigungsstelle
- 52
- mechanische Gegencodierung
- 54
- Aufnahme
- 56
- Montageplatte
- 58
- Sockelabschnitt
- 60
- Segmentführung
- 61
- Vorsprung
- 62
- Außenseite
- 63
- Außenseite
- 64
- Vorderseite
- 65
- Rückseite
- 66
- Halsabschnitt
- 67
- Kopfabschnitt
- 68
- Außenrand
- 69
- Außenrand
- 70
- Unterseite
- 72
- Unterseite
- 74
- Sicherungselements
- 76
- Gegencodierung
- 77
- Aufnahme
- 81
- Durchgangsöffnung
- 82
- Durchgangsöffnung
- 94
- Gegensicherungselement
- 96
- Sicherungsbolzen
- 128
- Sockelabschnitt
- 130
- Trägerführung
- 131
- Vorsprung
- 132
- Außenseite
- 133
- Außenseite
- 136
- Halsabschnitt
- 137
- Kopfabschnitt
- 138
- Außenrand
- 139
- Außenrand
- 140
- Unterseite
- 142
- Unterseite
- 160
- Segmentführung
- 161
- Aussparung
- 162
- Seitenwange
- 163
- Seitenwange
- 167
- Kopfraum
- 168
- Boden
- 170
- Innenseite
- 172
- Innenseite
1. Segment (40) zur lösbaren Anordnung an einem bezüglich einer Drehachse (1) drehbar
lagerbaren Träger (12) zur Bildung eines Tellerbesens oder zur Bildung eines Reinigungs-,
Schleif- oder Poliertellers, mit:
- einem Segmentkörper (42) von dessen Unterseite (41) mehrere Borsten (6) abragen
oder an dessen Unterseite (41) eine abrasive Körnung und/oder eine Faserstruktur angeordnet
ist,
- wobei der Segmentkörper (42) eine Segmentführung (60; 160) aufweist, die zur lösbaren
Montage des Segmentkörpers (42) am Träger (12) korrespondierend zu einer Trägerführung
(30; 130) des Trägers (12) ausgebildet ist,
- wobei eine von Segmentführung (60; 160) und Trägerführung (30; 130) eine längserstreckte
Aussparung (31; 161) mit einer ersten Seitenwange (32; 162) und mit einer gegenüberliegenden
zweiten Seitenwange (33; 163) aufweist,
- wobei die andere von Segmentführung (60; 160) und Trägerführung (30; 130) einen
mit der Aussparung (31; 161) korrespondierenden axial vom Segmentkörper (42) oder
vom Träger (12) hervorstehenden Vorsprung (61; 131) mit einem Sockelabschnitt (58;
128), einem Halsabschnitt (66; 136) und mit einem Kopfabschnitt (67; 137) aufweist,
wobei der Halsabschnitt (66; 136) axial zwischen dem Sockelabschnitt (58; 128) und
dem Kopfabschnitt (67; 137) liegt und wobei der Kopfabschnitt (67; 137) und der Sockelabschnitt
(58; 128) gegenüber einem Querschnitt des Halsabschnitts (66; 136) verbreitert ausgebildet
sind und jeweils von gegenüberliegenden ersten und zweiten Außenseiten (62, 63; 132,
133) des Halsabschnitts (66; 136) hervorstehen.
2. Segment (40) nach Anspruch 1, wobei der Kopfabschnitt (67; 137) einen ersten Au-ßenrand
(68; 138) und einen gegenüberliegenden zweiten Außenrand (69; 139) aufweist, wobei
ein Abstand zwischen dem ersten Außenrand (68; 138) und dem zweiten Außenrand (69;
139) größer ist als eine lichte Weite zwischen der ersten Seitenwange (32; 162) und
der zweiten Seitenwange (33; 163).
3. Segment (40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Kopfabschnitt (67;
137) axial angrenzend an den Halsabschnitt (66; 136) dem Halsabschnitt (66; 136) zugewandt
eine erste Unterseite (70; 140) und eine zweite Unterseite (72; 142) aufweist, welche
an der ersten Seitenwange (32; 162) und der zweiten Seitenwange (33; 163) axial zur
Anlage bringbar sind.
4. Segment (40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Aussparung (31) in
Längsrichtung von einem Endanschlag (34) begrenzt ist.
5. Segment (40) nach Anspruch 4, wobei der Endanschlag (34) eine mechanische Codierung
(36) aufweist, welche korrespondierend zu einer mechanischen Gegencodierung (76) an
einer Vorderseite (64) des Vorsprungs (61) ausgebildet ist.
6. Segment (40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 oder 5, wobei die Aussparung
(31) in Längsrichtung dem Endanschlag (34) abgewandt in eine Aufnahmeverbreiterung
(38) übergeht, welche einen ersten Seitenrand (28) und einen gegenüberliegenden zweiten
Seitenrand (29) aufweist, wobei eine lichte Weite zwischen dem ersten Seitenrand (28)
und dem zweiten Seitenrand (29) größer ist als ein Außenabstand zwischen gegenüberliegenden
Außenrändern des Kopfabschnitts (67).
7. Segment (40) nach Anspruch 6, wobei die Aufnahmeverbreiterung (38) dem Endanschlag
(34) der Aussparung (31) in Längsrichtung gegenüberliegend von einer sich zwischen
dem ersten Seitenrand (28) und dem zweiten Seitenrand (29) erstreckenden Stirnseite
(27) begrenzt ist.
8. Segment (40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Segmentführung (60)
ein Sicherungselement (74) aufweist, welches mit einem korrespondierend hierzu ausgestalteten
Gegensicherungselement (94) der Trägerführung (30) lösbar in Eingriff bringbar ist,
wenn das Segment (40) seine Endmontagestellung am Träger (12) einnimmt.
9. Segment (40) nach Anspruch 8, wobei das Sicherungselement (74) an einer der Montagerichtung
des Segments (40) am Träger (12) abgewandten Rückseite (65) des Vorsprungs (61) ausgebildet
oder angeordnet ist.
10. Segment (40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Segmentführung (60)
den von einer Oberseite (49) des Segmentkörpers (42) hervorstehenden Vorsprung (61)
aufweist, welcher dazu ausgebildet ist, die längserstreckte Aussparung (31), welche
als eine Durchgangsöffnung im Träger (12) ausgestaltet ist, axial zu durchsetzen.
11. Segment (40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Segmentführung (60)
als Anbauteil am Segmentkörper (42) angeordnet und am Segmentkörper fixiert ist oder
wobei die Segmentführung (60) einstückig mit dem Segmentkörper (42) ausgebildet oder
in den Segmentkörper (42) integriert ist.
12. Segment (40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Segmentkörper (42)
ein aus einem Rohling gefräster, ausgeschnittener bzw. aus einem Rohling ausgestanzter
Kunststoffkörper oder Metallkörper ist.
13. Träger (12) zur Bildung eines Tellerbesens oder zur Bildung eines Reinigungs-, Schleif-
oder Poliertellers, mit:
- einer Trägerscheibe (14), welche bezüglich einer Drehachse (1) an einer Kehr- oder
Reinigungsmaschine drehbar antreibbar ist und an welcher mehrere, sich jeweils in
einer Längsrichtung erstreckende Trägerführungen (30; 130) für jeweils ein Segment
(40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche angeordnet oder ausgebildet sind.
14. Träger (12) nach Anspruch 13, wobei die Trägerführungen (30) jeweils eine längserstreckte
Aussparung (31) mit einer ersten Seitenwange (32; 162) und mit einer gegenüberliegenden
zweiten Seitenwange (33; 163) aufweisen, wobei eine lichte Weite zwischen der ersten
Seitenwange (32) und der zweiten Seitenwange (33) jeweils kleiner ist als ein in dieser
Erstreckung von eines Kopfabschnitts (67) und eines Sockelabschnitts (58) eines axial
vom Segmentkörper (42) eines am Träger (12) lösbar anordenbaren Segments (40) hervorstehenden
Vorsprungs (61).
15. Träger (12) nach Anspruch 13 oder 14, wobei die mehreren Segmente (40) an einer Unterseite
(15) des Trägers (12) anordenbar und dabei mit ihren axial von den jeweiligen Segmentkörpern
(42) von der Oberseite (49) der Segmentkörper (42) axial hervorstehenden Vorsprüngen
(61) die hiermit korrespondierend und als Durchgangsöffnungen ausgestalteten Aussparungen
(31) der Trägerführungen (30) in Axialrichtung durchsetzen.