[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein verpacktes Produkt, umfassend mindestens zwei
Portionseinheiten sowie eine Umverpackung, wobei eine Portionseinheit eine Einheitsdosis
des Produkts sowie eine die Einheitsdosis umschließende Verpackungseinheit umfasst.
[0002] Wasch- und Reinigungsmittelzusammensetzungen in fester, pulverförmiger, flüssiger
oder gelförmiger Form, die für den Gebrauch in einer Waschmaschine und/oder einer
Geschirrspülmaschine geeignet sind, werden heute vielfach in vordosierten Portionseinheiten
angeboten. Dabei wird jeweils eine Einheitsdosis des Waschmittels in einer einzelnen
Verpackungseinheit aufgenommen. Besonders benutzerfreundlich sind dabei solche Portionseinheiten,
bei denen die Verpackungseinheit wasserlöslich ist, so dass die Portionseinheit unmittelbar
in die Waschmaschine oder in den Geschirrspüler gegeben werden kann. Die wasserlösliche
Verpackungseinheit löst sich im Waschwasser auf und das Waschmittel wird freigesetzt,
ohne dass ein Benutzer in Kontakt mit dem Waschmittel kommt. Insbesondere werden flüssige
und gelförmige Wasch- und Reinigungsmittel in sogenannten Ein- oder Mehrkammersystemen
angeboten, bei denen das Wasch- oder Reinigungsmittel in einer oder mehreren Kammern
aufgenommen ist, die durch im Randbereich miteinander versiegelte, wasserlösliche
Folienabschnitte gebildet sind.
[0003] Derartige Portionseinheiten von Wasch- oder Reinigungsmitteln werden für den Endverbraucher
in der Regel in Mengen von 10 bis 40 Portionseinheiten in einer beispielsweise quaderförmigen
Karton- oder Kunststoffumverpackung mit wiederverschließbarer Öffnung im Handel angeboten.
Das Ensemble der Portionseinheiten befindet sich dabei ungeordnet in der Umverpackung,
was mit mehreren Nachteilen behaftet ist. So entstehen bei der ungeordneten Anordnung
zahlreiche Hohlräume zwischen den einzelnen Portionseinheiten, so dass das benötigte
Innenvolumen der Umverpackung üblicherweise wesentlich größer ist als die Summe der
Volumina der einzelnen Portionseinheiten. Hierdurch ist sowohl der Anteil an Umverpackungsmaterial
als auch der Platzbedarf bei Transport und Lagerung des Produkts unnötig hoch, was
wenig umweltfreundlich ist und mit erhöhten Kosten einhergeht. Der Deckel einer solchen
Umverpackung bietet oft wenig Schutz gegenüber dem Zugriff von Kindern.
[0004] Darüber hinaus kann es bei einem ungeordneten Ensemble von Portionseinheiten beim
Drehen oder Schütteln der Umverpackung aufgrund der Hohlräume zwischen den Portionseinheiten
zu Verschiebungen und/oder Verkeilungen der Portionseinheiten untereinander kommen,
wodurch das Risiko für eine Ruptur einer einzelnen Verpackungseinheit und damit das
Auslaufen von Waschmittel in die Umverpackung ansteigt.
[0005] Aus der
WO 2017/139424 A1 ist bereits eine Umverpackungslösung bekannt, bei der Portionseinheiten als geordneter
Stapel innerhalb der Umverpackung angeordnet sind. Bei der Lösung gemäß
WO 2017/139424 A1 haben allerdings die Randbereiche der Siegelflächen der individuellen Verpackungseinheiten
der Portionseinheiten einen Kontakt zur inneren Wandung der Umverpackung. Dies wird
als nachteilig erachtet, da die Portionseinheiten sich dadurch nur schwer in der Umverpackung
bewegen und verschieben lassen. Zudem werden durch den Kontakt zwischen der Siegelfläche
der individuellen Verpackungseinheiten der Portionseinheiten und der Innenwandung
der Umverpackung die Siegelflächen deformiert und dadurch die Siegelnähte in besonderer
Weise mechanisch beansprucht, insbesondere bei einer Bewegung der Portionseinheiten
innerhalb der Umverpackung, wodurch das Risiko einer Ruptur der Versiegelung ansteigt.
Schließlich kann es durch den Kontakt zwischen Siegelflächen und Innenwandung der
Umverpackung zu einem unerwünschten Anhaften der Portionseinheiten an der inneren
Wandung der Umverpackung kommen, was bei dem Versuch der Ablösung zu einer Beschädigung
der Portionseinheiten führen kann.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines verpackten
Produkts, umfassend mindestens zwei Portionseinheiten sowie eine Umverpackung, in
welcher die Portionseinheiten besonders platzsparend angeordnet werden können, welches
bequem in der Handhabung ist und einen erschwerten Zugang für Kinder bietet.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein verpacktes Produkt mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1.
[0008] Konkrete Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] Gemäß Patentanspruch 1 handelt es sich bei der Erfindung um ein verpacktes Produkt,
umfassend mindestens zwei Portionseinheiten sowie eine Umverpackung, wobei eine Portionseinheit
eine Einheitsdosis des Produkts sowie eine die Einheitsdosis umschließende Verpackungseinheit
umfasst und wobei die Umverpackung mindestens einen Aufnahmeraum für die Aufnahme
der zu einem Stapel angeordneten Portionseinheiten und mindestens eine Entnahmeöffnung
zur Entnahme einer einzelnen Portionseinheit aus der Umverpackung umfasst und wobei
die in einer Ebene senkrecht zur Längsachse der Umverpackung liegende Querschnittsform
des Aufnahmeraums und die Umfangskontur einer Portionseinheit in ihrem geometrischen
Verlauf übereinstimmen und die Portionseinheiten innerhalb des Aufnahmeraums in einer
Ausgangslage derart gestapelt sind, dass sie entlang ihres Umfangs überall den gleichen
Abstand von der inneren Wandung des Aufnahmeraums einnehmen. Die Erfindung zeichnet
sich weiterhin dadurch aus, dass das verpackte Produkt für jede Entnahmeöffnung einen
Sicherheitsverschluss umfasst, über welchen die jeweilige Entnahmeöffnung zu öffnen
und wieder sicher zu verschließen ist.
[0010] Mit anderen Worten sieht die Erfindung vor, dass die Portionseinheiten, die jeweils
eine Einheitsdosis des Produkts sowie eine die Einheitsdosis umschließende Verpackungseinheit
umfassen, als Stapel innerhalb des Aufnahmeraums der Umverpackung angeordnet sind.
Die Umverpackung kann dabei beispielsweise röhrenförmig ausgebildet sein und einen
Stapel an Portionseinheiten aufnehmen. Um eine ausreichende Beweglichkeit der Portionseinheiten
innerhalb des Aufnahmeraums sicherzustellen, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass
die in einer Ebene senkrecht zur Längsachse der Umverpackung liegende Querschnittsform
des Aufnahmeraums und die Umfangskontur einer Portionseinheit in ihrem geometrischen
Verlauf übereinstimmen und dass die Portionseinheiten innerhalb des Aufnahmeraums
in einer Ausgangslage derart gestapelt sind, dass sie entlang ihres Umfangs überall
den gleichen Abstand von der inneren Wandung des Aufnahmeraums einnehmen. Unter einem
Übereinstimmen des geometrischen Verlaufs soll erfindungsgemäß verstanden werden,
dass bei einer kreisförmigen Umfangskontur der Portionseinheit auch die Querschnittsform
des Aufnahmeraums kreisförmig ist, während bei einer rechteckigen Umfangskontur der
Portionseinheit auch die Querschnittsform des Aufnahmeraums rechteckig ist. Alternativ
können Umfangskontur und Querschnittsform auch übereinstimmend elliptisch ausgebildet
sein. Durch ein Übereinstimmen des geometrischen Verlaufs der Umfangskontur der Portionseinheiten
und der Querschnittsform des Aufnahmeraums kann erreicht werden, dass die Portionseinheiten
mit ihrem äußeren Rand, beispielsweise einem Siegelrand, nicht an der inneren Wandung
des Aufnahmeraums anliegen. Insbesondere kann verhindert werden, dass einzelne Bereiche
bzw. Ecken des Siegelrandes umklappen und flächig an der Wandung des Aufnahmeraums
anliegen, wie es beispielsweise der Fall ist, wenn Portionseinheiten mit einer rechteckigen
Umfangskontur in einen Aufnahmeraum mit runder Querschnittsform eingestapelt werden.
[0011] Erfindungsgemäß sind die Portionseinheiten in einer Ausgangslage innerhalb des Aufnahmeraums
derart gestapelt, dass sie entlang ihres Umfangs überall den gleichen Abstand von
der inneren Wandung des Aufnahmeraums einnehmen. Dieser Abstand kann lediglich einen
bis wenige Millimeter betragen, er kann jedoch auch etwa 1 bis 2 cm betragen. Grundsätzlich
ist es erstrebenswert, dass das Innenvolumen des Aufnahmeraums nur wenig größer ist
als die Summe der Volumina der eingestapelten Portionseinheiten, so dass ein kleiner
Abstand zwischen den Portionseinheiten und der Wandung des Aufnahmeraums bevorzugt
wird.
[0012] Das Einstapeln der Portionseinheiten in den Aufnahmeraum kann beispielsweise großtechnisch
über sogenannte Pick-und-Place-Roboter erfolgen. Derartige Industrieroboter sind in
der Lage, Waren mit großer Geschwindigkeit und hoher Präzision aufzunehmen und an
einem definierten Ort, beispielsweise in dem Aufnahmeraum einer Umverpackung, wieder
abzulegen. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass die Portionseinheiten in einer
Ausgangslage innerhalb des Aufnahmeraums zu einem exakt ausgerichteten Stapel aufgestapelt
sind.
[0013] Die Erfindung zeichnet sich darüber hinaus dadurch aus, dass das verpackte Produkt
für jede Entnahmeöffnung einen Sicherheitsverschluss umfasst, über welchen die jeweilige
Entnahmeöffnung zu öffnen und wieder sicher zu verschließen ist. Unter einem Sicherheitsverschluss
wird dabei erfindungsgemäß ein Verschluss verstanden, der, insbesondere für kleinere
Kinder, für eine erschwerte Zugänglichkeit zu dem Aufnahmeraum sorgt. Es kann sich
dabei um einen kindersicheren Verschluss handeln, es kann jedoch auch lediglich das
Öffnen der Entnahmeöffnung erschwert sein, beispielsweise gegenüber dem einfachen
Abnehmen oder Aufklappen eines Deckels.
[0014] Erfindungsgemäß kann die Umverpackung eine oder mehrere Entnahmeöffnungen umfassen,
wobei jeder Entnahmeöffnung ein Sicherheitsverschluss zugeordnet ist. So kann bei
einer röhrenförmigen Gestalt der Umverpackung beispielweise eine Entnahmeöffnung auf
einer der Stirnseiten der Röhre angeordnet sein bzw. eine komplette Stirnseite der
Röhre einnehmen, während eine zweite Entnahmeöffnung als seitlich im Bereich des Röhrenmantels
angeordneter Schlitz ausgebildet sein kann, der in einer parallel zu den Stirnseiten
liegenden Ebene angeordnet ist und derart bemessen ist, dass bei jedem Entnahmevorgang
stets nur eine einzelne Portionseinheit aus der Umverpackung entnommen werden kann.
Alternativ kann auch lediglich eine der beiden Entnahmeöffnungen vorgesehen sein.
Eine Entnahmeöffnung auf einer der Stirnseiten bietet dabei den Vorteil, dass durch
Neigen der Umverpackung mehrere Portionseinheiten aus dem Aufnahmeraum ausgeschüttet
werden können. Eine schlitzförmige Entnahmeöffnung hingegen erlaubt die gezielte Entnahme
einer einzelnen Portionseinheit, ohne dass ein Nutzer, insbesondere bei bereits reduziertem
Füllstand innerhalb des Aufnahmeraums, umständlich in die stirnseitige Öffnung eingreifen
muss und dabei unter Umständen mit weiteren Portionseinheiten in Kontakt kommt.
[0015] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens ein Sicherheitsverschluss
als schwenkbare Klappe ausgebildet, welche in der geschlossenen Stellung mit der Umverpackung
verrastet. Eine schwenkbare Klappe kann als Sicherheitsverschluss an einer schlitzförmigen
Entnahmeöffnung vorgesehen sein, wobei die Klappe über ein Scharnier an die Umverpackung
angelenkt ist und sich in dergeschlossenen Stellung in die schlitzförmige Entnahmeöffnung
einpasst. Dabei verrastet sie derart mit der Umverpackung, dass ein Öffnen der Klappe
einen gewissen Kraftaufwand erfordert, den insbesondere kleinere Kinder in der Regel
nicht in der Lage sind zu leisten.
[0016] Eine alternative Ausgestaltung sieht vor, dass mindestens ein Sicherheitsverschluss
als um die Umverpackung legbares Klettband ausgebildet ist. Das Klettband kann als
separates Teil oder zumindest abschnittsweise mit der Umverpackung verbunden ausgebildet
sein und weist eine Länge auf, die größer ist als der Umfang der Umverpackung, so
dass die endseitigen Abschnitte des Klettbandes einander überlappen, wenn dieses im
Bereich der Entnahmeöffnung um die Umverpackung gelegt wird. Es ist zumindest im Bereich
der überlappenden endseitigen Abschnitte auf der einen Seite mit kleinen Haken und
auf der anderen Seite mit kleinen Schlaufen versehen, die sich bei einem um die Umverpackung
gelegten Klettband derart miteinander verhaken, dass wiederum ein gewisser Kraftaufwand
erforderlich ist, um das Klettband zu lösen und die Entnahmeöffnung freizugeben. Ein
als Klettband ausgebildeter Sicherheitsverschluss ist in besonderer Weise zum Verschließen
von schlitzförmigen Entnahmeöffnungen geeignet, wobei ein solches Klettband als einziger
Sicherheitsverschluss einer Entnahmeöffnung vorgesehen sein kann oder in Kombination
mit einem zweiten Sicherheitsverschluss zur Anwendung kommen kann. So kann beispielsweise
zusätzlich zu der oben beschriebenen schwenkbaren Klappe ein Klettband vorgesehen
sein, derart, dass die Entnahmeöffnung zunächst durch die schwenkbare Klappe verschlossen
wird und sodann ein Klettband so um die Umverpackung gelegt wird, dass die geschlossene
Klappe hiervon verdeckt wird. Eine solche Kombination von zwei Sicherheitsverschlüssen
bietet einen noch besseren Schutz gegenüber dem Zugriff von Kindern.
[0017] Gemäß einer Ausführung der Erfindung ist die Umverpackung aus einem inneren und einem
äußeren Hohlzylinder gebildet ist, wobei der innere Hohlzylinder den Aufnahmeraum
für die Portionseinheiten begrenzt und der äußere Hohlzylinder den inneren Hohlzylinder
konzentrisch umgibt, wobei der innere und der äußere Hohlzylinder um ihre Längsachsen
gegeneinander verdrehbar sind und wobei sowohl der innere als auch der äußere Hohlzylinder
jeweils eine Öffnung umfassen, die durch Verdrehen der beiden Hohlzylinder gegeneinander
zur Deckung gebracht werden können, wobei die beiden zur Deckung gebrachten Öffnungen
eine Entnahmeöffnung der Umverpackung bilden, wobei die Umverpackung eine Bajonettsicherung
aufweist, durch welche der innere und der äußere Hohlzylinder gegen ein Verdrehen
gegeneinander sicherbar sind.
[0018] Mit anderen Worten umfasst die Umverpackung bei dieser Ausführungsform zwei konzentrisch
ineinandergesteckte Hohlzylinder, die gegeneinander verdrehbar sind, wobei lediglich
in einer bestimmten Relativposition der beiden Hohlzylinder zueinander eine Entnahmeöffnung
freigegeben wird. Die beiden Hohlzylinder sind dabei über eine Bajonettsicherung gegen
ein unbeabsichtigtes Verdrehen gesichert. Diese muss zunächst durch eine Dreh-Zieh-Bewegung
gelöst werden, bevor der innere Hohlzylinder gegenüber dem äußeren Hohlzylinder verdrehbar
ist. Eine solche Dreh-Zieh-Bewegung ist für kleiner Kinder in der Regel nicht ausführbar.
Nach Lösung der Bajonettsicherung sind bei dieser Ausgestaltung zur Freigabe der Entnahmeöffnung
darüber hinaus die beiden Öffnungen der Hohlzylinder durch Verdrehen exakt zur Deckung
zu bringen, was eine weitere Hürde für Kinder darstellt. Damit bietet auch diese Ausführungsform
einen mehrstufigen Schutz gegenüber dem Zugriff von Kindern. Die Öffnungen können
als schlitzförmige Öffnungen in den Wandungen der Hohlzylinder angeordnet sein und
so bemessen sein, dass bei freigegebener Entnahmeöffnung bei jedem Entnahmevorgang
stets nur eine einzelne Portionseinheit aus der Umverpackung entnommen werden kann.
[0019] Gemäß einem Vorschlag der Erfindung kann mindestens ein Sicherheitsverschluss als
Deckel mit Bajonettsicherung ausgebildet sein. Ein solcher Sicherheitsverschluss findet
vorzugsweise bei röhrenförmigen Umverpackungen mit stirnseitiger Entnahmeöffnung Anwendung.
Er kann auch zusätzlich zu einem oben bereits beschriebenen Sicherheitsverschluss
in Form einer Klappe oder eines Klettbandes oder bei der Ausführung mit zwei konzentrischen
Hohlzylindern Anwendung finden. Auch hier bietet die Bajonettsicherung in oben beschriebener
Weise einen Schutz gegenüber dem Zugriff von Kindern.
[0020] Es kann auch vorgesehen sein, dass zwei röhrenförmige Umverpackungen übereinander
angeordnet werden, wobei der Boden der oberen Umverpackung einen Sicherheitsverschluss
für eine stirnseitige Entnahmeöffnung der unteren Umverpackung bildet und per Bajonettsicherung
mit der unteren Umverpackung verbindbar ist.
[0021] Ein weiterer Vorschlag der Erfindung sieht vor, dass die Umverpackung mindestens
zwei Aufnahmeräume für die Aufnahme der zu einem Stapel angeordneten Portionseinheiten
umfasst, wobei die mindestens zwei Aufnahmeräume durch mindestens zwei miteinander
verbundene Röhrensegmente ausgebildet sind und wobei jeder Aufnahmeraum mindestens
eine Entnahmeöffnung und einen der Entnahmeöffnung zugeordneten Sicherheitsverschluss
aufweist. Beispielsweise kann die Umverpackung zwei Aufnahmeräume umfassen, die derart
zueinander angeordnet sind, dass die Umverpackung einen 8-förmigen Querschnitt aufweist.
Jedes der beiden Röhrensegmente kann dabei einen Stapel an Portionseinheiten aufnehmen,
wobei die beiden Röhrensegmente gleichartig oder verschieden bemessen sein können
und damit der Aufnahme gleichartiger oder unterschiedlicher Portionseinheiten dienen
können. Jeder Aufnahmeraum weist dabei mindestens eine Entnahmeöffnung sowie einen
der Entnahmeöffnung zugeordneten Sicherheitsverschluss auf. Es kann sich dabei jeweils
um die oben bereits beschriebenen Varianten von Entnahmeöffnungen handeln, d.h. stirnseitige
Entnahmeöffnungen und/oder schlitzförmige Entnahmeöffnungen im Bereich der Wandungen
der Röhrensegmente. Jeder dieser Entnahmeöffnungen kann mit den ebenfalls bereits
beschriebenen Varianten an Sicherheitsverschlüssen zusammenwirken. Grundsätzlich können
auch mehr als zwei, beispielsweise drei oder vier miteinander verbundene Röhrensegmente
vorgesehen sein, die entsprechend drei oder vier separate Aufnahmeräume ausbilden.
[0022] Jeder Aufnahmeraum einer Umverpackung kann dabei etwa 5 bis 25 Portionseinheiten,
vorzugsweise 10 bis 20 Portionseinheiten aufnehmen.
[0023] Vorzugsweise handelt es sich bei dem Produkt um ein Wasch- und/oder Reinigungsmittel.
Wasch- und/oder Reinigungsmittel werden häufig ein Einheitsdosen mit die Einheitsdosis
umschließender Verpackungseinheit angeboten.
[0024] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
- Figur 1:
- ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen verpackten Produkts mit geschlossenem
Sicherheitsverschluss;
- Figur 2:
- das Ausführungsbeispiel aus Figur 1 mit geöffnetem Sicherheitsverschluss;
- Figur 3:
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des verpackten Produkts mit geschlossenem Sicherheitsverschluss;
- Figur 4:
- das Ausführungsbeispiel aus Figur 2 mit geöffnetem Sicherheitsverschluss;
- Figur 5:
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des verpackten Produkts mit teilweise geöffnetem
Sicherheitsverschluss;
- Figur 6:
- das Ausführungsbeispiel aus Figur 5 mit geöffnetem Sicherheitsverschluss;
- Figur 7:
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des verpackten Produkts mit geöffnetem Sicherheitsverschluss;
- Figur 8:
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des verpackten Produkts in schematischer, stark vereinfachter
Schnittdarstellung;
- Figur 9:
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des verpackten Produkts in schematischer, stark vereinfachter
Schnittdarstellung.
[0025] Die Figuren 1 und 2 zeigen ein im Ganzen mit 1 bezeichnetes erfindungsgemäßes verpacktes
Produkt. Das verpackte Produkt 1 umfasst eine als Röhre ausgebildete, zylinderförmige
Umverpackung 3, die einen Aufnahmeraum 5 umfasst, in dem zu einem Stapel angeordnete
Portionseinheiten 2 aufgenommen sind. Jede Portionseinheit 2 umfasst eine Einheitsdosis
eines Waschmittels sowie eine die Einheitsdosis umschließende Verpackungseinheit 4.
Die in einer Ebene senkrecht zur Längsachse L der Umverpackung liegende Querschnittsform
des Aufnahmeraums 5 und die Umfangskontur 7 einer Portionseinheit 2 stimmen in ihrem
geometrischen Verlauf übereinstimmen. Aufgrund der zylinderförmigen Ausgestaltung
der Umverpackung 3 weist der Aufnahmeraum 5 einen kreisförmigen Querschnitt auf. Die
Umfangskontur 7 der Portionseinheiten 2 ist ebenfalls kreisförmig, wobei der Durchmesser
der Umfangskontur 7 einer Portionseinheit 2 geringfügig kleiner ist als der Durchmesser
des kreisförmigen Querschnitts des Aufnahmeraums 5. In einer Ausgangslage sind die
Portionseinheiten 2 innerhalb des Aufnahmeraums 5, beispielsweise mit Hilfe eines
Pick-und-Place-Roboters, derart gestapelt, dass sie entlang ihres Umfangs überall
den gleichen Abstand von der inneren Wandung des Aufnahmeraums 5 einnehmen. Natürlich
können sich die Portionseinheiten 2 in einer von der Ausgangslage abweichenden Lage
leicht verschieben und dadurch im Bereich ihres Umfangs punktuell Kontakt zur inneren
Wandung des Aufnahmeraums 5 haben. Entscheidend ist aber, dass verhindert werden kann,
dass bereits in der Ausgangslage einzelne Bereiche bzw. Ecken eines Siegelrandes der
Portionseinheiten 2 umklappen und flächig an der Wandung des Aufnahmeraums 5 anliegen,
wie es beispielsweise der Fall ist, wenn Portionseinheiten 2 mit einer rechteckigen
Umfangskontur in einen Aufnahmeraum 5 mit runder Querschnittsform eingestapelt werden.
Ein gleichmäßiger Abstand zwischen der Umfangskontur 7 der Portionseinheiten 2 und
der inneren Wandung des Aufnahmeraums 5 stellt sicher, dass die Portionseinheiten
2 innerhalb des Aufnahmeraums 2 gut beweglich sind und sich nicht innerhalb des Aufnahmeraums
5 verkeilen.
[0026] Die Umverpackung 3 umfasst weiterhin eine Entnahmeöffnung 6 zur Entnahme einer einzelnen
Portionseinheit 2 aus der Umverpackung 3. Die im Bereich des Röhrenmantels angeordnete
Entnahmeöffnung 6 ist schlitzförmig ausgebildet und so bemessen, dass bei einem Entnahmevorgang
stets nur eine einzige Portionseinheit 2 durch die Entnahmeöffnung 2 aus der Umverpackung
3 entnommen werden kann, siehe hierzu insbesondere Figur 2. Wird eine Portionseinheit
2 durch die Entnahmeöffnung 6 aus der Umverpackung 3 entnommen, so rutscht der in
dem Aufnahmeraum verbleibende Stapel an Portionseinheiten 2 um die Höhe der entnommenen
Portionseinheit 2 nach unten und in der Folge kann die nun zuunterst in dem Stapel
liegende Portionseinheit 2 in einem weiteren Entnahmevorgang durch die Entnahmeöffnung
6 entnommen werden. Der Entnahmeöffnung 6 ist ein Sicherheitsverschluss 8 zugeordnet,
über welchen die Entnahmeöffnung 6 zu öffnen und wieder sicher zu verschließen ist.
Bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Sicherheitsverschluss
8 als schwenkbare Klappe 9 ausgebildet, welche in der geschlossenen Stellung gemäß
Figur 1 mit der Umverpackung 3 verrastet. Die Klappe 9 ist über ein Scharnier 10 an
die Umverpackung 3 angelenkt und passt sich in der geschlossenen Stellung in die schlitzförmige
Entnahmeöffnung 6 ein. Dabei verrastet sie derart mit der Umverpackung 3, dass ein
Öffnen der Klappe 9 einen gewissen Kraftaufwand erfordert, den insbesondere kleinere
Kinder in der Regel nicht in der Lage sind zu leisten. Kindern wird dadurch der Zugang
zu den Portionseinheiten erschwert. Um die sich im geschlossenen Zustand vollständig
in die Entnahmeöffnung 6 einpassende Klappe 9 zum Öffnen der Entnahmeöffnung 6 greifen
zu können, ist eine vorstehende Lasche 11 an die Klappe 9 angeformt.
[0027] Die Figuren 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen verpackten
Produkts 1, die sich von der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsform lediglich
durch die Ausgestaltung des Sicherheitsverschlusses 8 unterscheidet. Der Sicherheitsverschluss
8 ist hier als um die Umverpackung 3 legbares Klettband 12 ausgebildet. Das Klettband
12 ist auf der hier nicht sichtbaren Rückseite der Umverpackung 3 abschnittsweise
mit dieser verbunden und weist eine Länge auf, die größer ist als der Umfang der Umverpackung
3, so dass die endseitigen Abschnitte 13, 14 des Klettbandes 12 einander überlappen,
wenn dieses im Bereich der Entnahmeöffnung 6 um die Umverpackung 3 gelegt wird. Es
ist zumindest im Bereich der überlappenden endseitigen Abschnitte 13, 14 auf der einen
Seite mit kleinen Haken und auf der anderen Seite mit kleinen Schlaufen versehen,
die sich bei einem um die Umverpackung 3 gelegten Klettband 12 derart miteinander
verhaken, dass wiederum ein gewisser Kraftaufwand erforderlich ist, um das Klettband
12 zu lösen und die Entnahmeöffnung 6 freizugeben. Über die konkrete Auswahl der Klettelemente,
d.h. der Haken und Schlaufen, kann Einfluss genommen werden auf die Kraft, die zum
Öffnen des Sicherheitsverschlusses 8 notwendig ist.
[0028] Die Figuren 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen verpackten
Produkts 1. Hierbei ist die Umverpackung 3 aus einem äußeren Hohlzylinder 15 und einem
inneren Hohlzylinder 16 gebildet, wobei der innere Hohlzylinder 16 den Aufnahmeraum
5 für die Portionseinheiten 2 begrenzt und der äußere Hohlzylinder 15 den inneren
Hohlzylinder 16 konzentrisch umgibt. Der innere und der äußere Hohlzylinder sind um
ihre Längsachsen L gegeneinander verdrehbar. Der innere Hohlzylinder 16 umfasst eine
Öffnung 17, der äußere Hohlzylinder 15 umfasst eine Öffnung 18. Die beiden Öffnungen
17, 18 können durch Verdrehen der beiden Hohlzylinder 15, 16 gegeneinander zur Deckung
gebracht werden können, wobei die beiden zur Deckung gebrachten Öffnungen 17, 18 eine
Entnahmeöffnung 6 der Umverpackung 3 bilden.
[0029] Figur 5 zeigt einen Zustand, in dem die beiden Öffnungen 17 und 18 nur teilweise
zur Deckung gebracht sind und die Entnahmeöffnung 6 daher noch nicht vollständig freigegeben
ist und die Portionseinheit 2 noch nicht entnommen werden kann. Ausgehend von dem
in Figur 5 dargestellten Zustand können durch Drehen des inneren Hohlzylinders 16
in Richtung des Pfeils A und/oder durch Drehen des äußeren Hohlzylinders 15 in Richtung
des Pfeils B die beiden Öffnungen 17, 18 vollständig zur Deckung gebracht und die
Entnahmeöffnung 6 damit freigegeben werden, siehe Darstellung der Figur 6, so dass
eine Portionseinheit 2 aus der Entnahmeöffnung 6 entnommen werden kann. Durch anschließendes
Verdrehen der beiden Hohlzylinder 15, 16 gegeneinander kann die Entnahmeöffnung 6
wieder verschlossen werden.
[0030] Die Umverpackung 3 weist darüber hinaus eine in den Figuren nicht dargestellte Bajonettsicherung
auf, durch welche der innere und der äußere Hohlzylinder 15, 16 gegen ein Verdrehen
gegeneinander sicherbar sind. Mit anderen Worten ist in einem ersten Schritt durch
eine Dreh-Zieh-Bewegung zunächst die Bajonettsicherung zu lösen, bevor in einem zweiten
Schritt der innere Hohlzylinder 16 gegenüber dem äußeren Hohlzylinder 15 verdrehbar
ist. Eine solche Dreh-Zieh-Bewegung ist für kleiner Kinder in der Regel nur schwer
ausführbar. Nach Lösung der Bajonettsicherung sind bei dieser Ausgestaltung zur Freigabe
der Entnahmeöffnung 6 darüber hinaus die beiden Öffnungen 17, 18 der Hohlzylinder
15, 16 durch Verdrehen exakt zur Deckung zu bringen, was eine weitere Hürde für Kinder
darstellt. Damit bietet diese Ausführungsform einen mehrstufigen Schutz gegenüber
dem Zugriff von Kindern.
[0031] Bei dem in den Figuren 5 und 6 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Entnahmeöffnung
6 im oberen, dem Boden 19 abgewandten Bereich der Umverpackung 3 angeordnet. Dies
stellt eine alternative Anordnungsmöglichkeit gegenüber der Anordnung der Entnahmeöffnung
6 gemäß den Figuren 1 bis 4 dar, wo die Entnahmeöffnung angrenzend an den Boden 19
angeordnet ist. Zur Entnahme von Portionseinheiten 2 ist die Umverpackung 3 gemäß
Figuren 5 und 6, insbesondere bei bereits teilentleerter Umverpackung 3, so zu verschwenken,
dass Portionseinheiten 2 innerhalb des Aufnahmeraums 5 vor der Entnahmeöffnung 6 zu
liegen kommen. Aufgrund der oben bereits beschriebenen guten Beweglichkeit der Portionseinheiten
2 innerhalb des Aufnahmeraums 5 ist dies ohne weiteres möglich.
[0032] Figur 7 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen verpackten Produkts
1. Die Umverpackung 3 weist hier lediglich eine stirnseitige Entnahmeöffnung 20 auf,
durch die Portionseinheiten 2 aus der Umverpackung 3 entnommen werden können. Der
der Entnahmeöffnung 20 zugeordnete Sicherheitsverschluss 21 ist als Deckel 22 mit
Bajonettsicherung 23 ausgebildet. Die Umverpackung 3 weist angrenzend an die Entnahmeöffnung
20 eine Rastnase 24 auf, welche mit der Bajonettsicherung 23 derart verrastbar ist,
dass der Deckel 22 nur durch eine kombinierte Dreh-Zieh-Bewegung zu öffnen ist.
[0033] Bei den in den Figuren 1 bis 6 gezeigten Ausführungsbeispielen ist die Umverpackung
3 in einem stirnseitigen Bereich 25 jeweils geschlossen ausgebildet. Alternativ kann
der Bereich 25 auch als stirnseitige Öffnung ausgebildet sein, welche mit einem Deckel
gemäß Figur 7 verschließbar ist. In diesem Fall würde die Umverpackung 3 zwei Entnahmeöffnungen
aufweisen.
[0034] Die Figur 8 zeigt in stark vereinfachter, schematischer Schnittansicht eine Umverpackung
3 mit 8-förmigem Querschnitt. Sie umfasst zwei nebeneinander angeordnete Aufnahmeräume
5, die jeweils der Aufnahme eines Stapels von Portionseinheiten 2 dienen. Die zwei
Aufnahmeräume 5 sind durch zwei miteinander verbundene Röhrensegmente 26, 27 ausgebildet.
Jeder Aufnahmeraum 5 weist eine hier nicht dargestellte Entnahmeöffnung 6 gemäß einer
der oben beschriebenen Varianten und einen der Entnahmeöffnung 6 zugeordneten Sicherheitsverschluss
8 auf.
[0035] Figur 9 zeigt in ebenfalls stark vereinfachter, schematischer Schnittansicht eine
Umverpackung 3, welche aus vier miteinander verbundenen Röhrensegmenten 28-31 gebildet
ist, die entsprechend vier separate Aufnahmeräume 5 ausbilden. In jedem Aufnahmeraum
5 kann ein Stapel hier nicht dargestellter Portionseinheiten 2 aufgenommen werden.
Jeder Aufnahmeraum 5 weist eine hier nicht dargestellte Entnahmeöffnung 6 gemäß einer
der oben beschriebenen Varianten und einen der Entnahmeöffnung 6 zugeordneten Sicherheitsverschluss
8 auf.
1. Verpacktes Produkt (1), umfassend mindestens zwei Portionseinheiten (2) sowie eine
Umverpackung (3), wobei eine Portionseinheit (2) eine Einheitsdosis des Produkts sowie
eine die Einheitsdosis umschließende Verpackungseinheit (4) umfasst und wobei die
Umverpackung (3) mindestens einen Aufnahmeraum (5) für die Aufnahme der zu einem Stapel
angeordneten Portionseinheiten (2) und mindestens eine Entnahmeöffnung (6, 20) zur
Entnahme einer einzelnen Portionseinheit (2) aus der Umverpackung (3) umfasst und
wobei die in einer Ebene senkrecht zur Längsachse L der Umverpackung (3) liegende
Querschnittsform des Aufnahmeraums (5) und die Umfangskontur (7) einer Portionseinheit
(2) in ihrem geometrischen Verlauf übereinstimmen und die Portionseinheiten (2) innerhalb
des Aufnahmeraums (5) in einer Ausgangslage derart gestapelt sind, dass sie entlang
ihres Umfangs überall den gleichen Abstand von der inneren Wandung des Aufnahmeraums
(5) einnehmen, dadurch gekennzeichnet, dass das verpackte Produkt (1) für jede Entnahmeöffnung (6, 20) einen Sicherheitsverschluss
(8, 21) umfasst, über welchen die jeweilige Entnahmeöffnung (6, 20) zu öffnen und
wieder sicher zu verschließen ist.
2. Verpacktes Produkt (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Sicherheitsverschluss (8, 21) als schwenkbare Klappe (9) ausgebildet
ist, welche in der geschlossenen Stellung mit der Umverpackung (3) verrastet.
3. Verpacktes Produkt (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Sicherheitsverschluss (8, 21) als um die Umverpackung legbares Klettband
(12) ausgebildet ist.
4. Verpacktes Produkt (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umverpackung (3) aus einem inneren Hohlzylinder (16) und einem äußeren Hohlzylinder
(15) gebildet ist, wobei der innere Hohlzylinder (16) den Aufnahmeraum (5) für die
Portionseinheiten (2) begrenzt und der äußere Hohlzylinder (15) den inneren Hohlzylinder
(16) konzentrisch umgibt, wobei der innere und der äußere Hohlzylinder (15, 16) um
ihre Längsachsen L gegeneinander verdrehbar sind und wobei sowohl der innere als auch
der äußere Hohlzylinder (15, 16) jeweils eine Öffnung (17, 18) umfassen, die durch
Verdrehen der beiden Hohlzylinder (15, 16) gegeneinander zur Deckung gebracht werden
können, wobei die beiden zur Deckung gebrachten Öffnungen (17, 18) eine Entnahmeöffnung
(6) der Umverpackung 3 bilden, wobei die Umverpackung (3) eine Bajonettsicherung aufweist,
durch welche der innere und der äußere Hohlzylinder (15, 16) gegen ein Verdrehen gegeneinander
sicherbar sind.
5. Verpacktes Produkt (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Sicherheitsverschluss (8, 21) als Deckel (22) mit Bajonettsicherung
(23) ausgebildet ist.
6. Verpacktes Produkt (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umverpackung (3) mindestens zwei Aufnahmeräume (5) für die Aufnahme der zu einem
Stapel angeordneten Portionseinheiten (2) umfasst, wobei die mindestens zwei Aufnahmeräume
(5) durch mindestens zwei miteinander verbundene Röhrensegmente (26, 27, 28, 29, 30,
31) ausgebildet sind und wobei jeder Aufnahmeraum (5) mindestens eine Entnahmeöffnung
(6, 20) und einen der Entnahmeöffnung (6, 20) zugeordneten Sicherheitsverschluss (8,
21) aufweist.
7. Verpacktes Produkt (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Produkt ein Wasch- und/oder Reinigungsmittel ist.