[0001] Die Erfindung betrifft eine Dunstabzugsvorrichtung für ein Küchengerät nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Bei einer gattungsmäßigen Vorrichtung gemäß der Druckschrift
DE 36 01 460 A1 wird der Dunst vom Kochfeld durch einen Absaugschacht nach unten geführt und diese
kann damit anstelle oder zusätzlich zu einer oberhalb diesem üblicherweise installierten
Dunstabzugshaube vorgesehen sein. Sie umfasst wenigstens einen entlang einer Seite
des Küchengerätes verlaufenden Absaugschacht mit einer langen, schmalen Absaugöffnung
und einen daran über flexible Luftleitungen angeschlossenen Gebläse. Es sind beispielsweise
zwei Absaugschächte beidseitig des Kochfeldes angeordnet, die via Rohre in ein Gebläse
in einem Unterschrank führen. Von einem Druckstutzen des Gebläses besteht eine Verbindung
über eine Abluftleitung an die Außenatmosphäre. Diese bekannte Vorrichtung hat den
Nachteil, dass sie im Küchengerät unterhalb des Kochfelds viel Platz beansprucht und
keinen oder einen nur sehr beschränkten Nutzraum für Schubfächer, Regale und ähnliche
Einrichtungen zulässt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dunstabzugsvorrichtung der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, dass mit ihr der Aufbau des Küchengeräts unterhalb
des Kochfeldes räumlich bzw. funktionell kaum beeinträchtigt ist und auch eine volle
nicht beschränkte Absaugleistung gewährleistet werden kann.
[0004] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Den Absaugschacht und das Gehäuse des Absauggebläses mit dem Ringkanal unmittelbar
nebeneinander anzuordnen und diese dabei mit je einem schmalen länglichen Querschnitt
zu dimensionieren, die der oberen Absaugöffnung angepasst sind, und diese durch eine
zentrale quere Durchlassöffnung zu verbinden, ermöglicht eine sehr schmale Bauweise
der Dunstabzugsvorrichtung. Dass die entlang einer Randkante des Kochfeldes verlaufende
Absaugöffnung schmal und länglich ist, bedeutet, dass die entlang der Randkante des
Kochfeldes verlaufende Seite der Abzugsöffnung länger ist, als die sich von der Randkante
weg erstreckende Breite der vorzugsweise rechteckförmigen Absaugöffnung. Dass der
Dunst vom Kochfeld nach unten abgesaugt wird, bedeutet hingegen, dass beim Kochvorgang
auf dem Kochfeld entstehende, vom kochenden Kochgut im auf dem Kochfeld stehenden
Kochgeschirr aufsteigende Dünste umgekehrt und unter eine vom Kochfeld gebildete Abstellebene
abgesaugt werden. Die obere Absaugöffnung der Dunstabzugsvorrichtung ist vorzugsweise
in der vom Kochfeld definierten Abstellebene angeordnet. Der restliche Aufbau der
Dunstabzugsvorrichtung ist vorteilhafterweise unterhalb der Abstellebene des Kochfeldes
angeordnet.
[0006] Sowohl der Absaugschacht als auch das Gehäuse des Absauggebläses sind jeweils mit
einem schmalen länglichen Querschnitt dimensioniert. So sind der Querschnitt des Absaugschachts
und auch der Querschnitt des Gehäuses des Absauggebläses an die Form der oberen Absaugöffnung
angepasst. Das bedeutet, dass der Querschnitt des Absaugschachtes im Wesentlichen
dem Querschnitt der oberen Ansaugöffnung entspricht. Auch das Gehäuse des Absauggebläses
bietet einen Querschnitt, der auf den Querschnitt der Ansaugöffnung und auf den Querschnitt
des Absaugschachts abgestimmt ist. Vorteilhafterweise erstreckt sich das Gehäuse des
Absauggebläses unterhalb der länglich geformten Absaugöffnung, sodass die Baubreite
des Gehäuses der Länge der Absaugöffnung entspricht. Die Baulänge des Gehäuses ist
hingegen vorteilhafterweise der Breite der länglichen Ansaugöffnung angenähert, sodass
der Absaugschacht und das Gehäuse im eingebauten Zustand nur geringfügig in den Innenraum
des Küchengerätes hineinragen.
[0007] Damit wird als wesentlicher Vorteil erreicht, dass eine solche erfindungsgemäße Dunstabzugsvorrichtung
in ein Küchenmöbel mit den gängigen Baugrößen einbaubar ist, ohne dass damit der Platz
insbesondere unterhalb des Kochfeldes für Schubladen oder ähnliches unbenutzbar ist,
so wie dies bei Dunstabzugshauben oberhalb des Kochfeldes möglich ist.
[0008] Andererseits kann aber ihre Bauhöhe und Länge entlang der Rückseite oder der Seitenwand
des Küchengerätes ohne erhebliche Platzeinschränkungen des Küchengerätes ausreichend
groß dimensioniert werden, so dass die erforderliche Saugleistung des Sauggebläses
optimal ausgelegt werden kann.
[0009] Das Absauggebläse mit seinem Gehäuse ist vorteilhaft durch ein rückwärtsgekrümmtes
Radiallaufrad und einem dieses Radiallaufrad rotierenden, zentralen Antriebsmotor
zusammengesetzt. Damit kann eine maximale Absaugleistung erzielt werden, die den Anforderungen
vollauf gerecht wird.
[0010] Der radial das Absauggebläse umgebende Ringkanal ermöglicht eine besonders kompakte
und gleichmäßige Luftführung der über das Radiallaufrad geförderten Luft in einen
Abzugskanal. Der ringförmig das Radiallaufrad umgebende Ringkanal ermöglicht der über
die rückwärtsgekrümmten Leitschaufeln des Radiallaufrad geförderten Luft aus dem Absaugschacht
eine gleichmäßige, radiale Bewegung auf dem gesamten Radius um das Radiallaufrad nach
außen, bevor die Luft in dem Ringkanal umgelenkt und in den Abzugskanal geleitet wird.
Mit dem Ringkanal kann eine besonders flache Ausführung des Radiallaufrads mit hohem
Durchmesser gewählt werden, sodass das Gehäuse des Absauggebläses eine geringe Baulänge
bei gleichzeitig hoher Baubreite aufweisen kann.
[0011] Sehr vorteilhaft ist der mit der oben ausgebildeten Absaugöffnung versehene Absaugschacht
und das Gehäuse des Absauggebläses in dem Küchengerät separiert vom Kochfeld eingebaut,
damit sowohl das Kochfeld als auch die Dunstabzugsvorrichtung unabhängig voneinander
dimensioniert bzw. eingebaut oder ausgewechselt werden können.
[0012] Einerseits ist es dadurch möglich, das Küchengerät mit vernachlässigbaren Einschränkungen
unabhängig von der Dunstabzugsvorrichtung zu konstruieren. Andererseits ist es auch
von Vorteil, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung gut zugänglich ist und gegebenenfalls
bei einem Defekt ohne weiteres ausgewechselt werden kann.
[0013] Es ist auch zwecks eines möglichst kompakten, raumsparenden Aufbaus der Vorrichtung
vorteilhaft, wenn der Absaugschacht und das Gehäuse des Absauggebläses mit ihren breiteren
Seiten unmittelbar nebeneinander liegen und durch eine Zwischenwand mit der zentralen
queren Durchlassöffnung getrennt sind. Die unmittelbare Anordnung des Absaugschachts
neben dem Gehäuse des Absauggebläses ermöglicht einen kompakten Aufbau, da der Absaugschacht
entlang des Gehäuses des Absauggebläses zur Durchlassöffnung in der Zwischenwand zwischen
dem Gehäuse des Absauggebläses und dem Absaugschacht geführt ist. Über die Durchlassöffnung
in der Zwischenwand mündet der Absaugschacht direkt in dem Gehäuse des Absauggebläses,
da die Durchlassöffnung in der Zwischenwand gleichzeitig die Ansaugöffnung des Gehäuses
für das Absauggebläse bildet.
[0014] Um den verfügbaren Einbauraum voll zu ausnutzen, sieht die Erfindung auch vor, dass
der Abzugskanal auf dem Boden des darauf stehenden Küchengeräts in einer vorzugsweise
waagerechten Ebene flach verläuft und dort mit einem ebenfalls vorzugsweise flach
ausgebildeten Geruchsfilter versehen ist.
[0015] Die erfindungsgemäße Dunstabzugsvorrichtung kann in verschiedenen Anordnungsvarianten
eingebaut werden. So ist es in einer ersten Variante vorgesehen, dass sich die Absaugöffnung
entlang der rückseitigen Längskante des Kochfeldes erstreckt.
[0016] In einer weiteren Variante ist die Anordnung so gewählt, dass die Absaugöffnung entlang
mindestens einer der Seitenkanten des Kochfeldes verläuft, wobei der sich daran anschließende
Absaugschacht mit dem Absauggebläse in das Küchengerät als seitlich von außen frei
zugängliche Seitenwand einbaubar ist.
[0017] Bei einem größeren Kochfeld ist es ebenfalls möglich, beide Varianten miteinander
so zu kombinieren, dass rückseitig und seitlich solche Abzugsvorrichtungen mit je
einer der Absaugöffnung vorgesehen sein könnten und der Dunstabzug gleichzeitig von
zwei oder drei Seiten des Kochfeldes erfolgen würde.
[0018] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf
die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen perspektivischen Schnitt durch das Zentrum einer erfindungsgemäßen Dunstabzugsvorrichtung
rückseitig in einem Küchengerät;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht nur der Dunstabzugsvorrichtung nach Fig. 1; und
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht der Dunstabzugsvorrichtung nach Fig. 1 vor dem Einbau
derselben in das Küchengerät.
[0019] Das in Fig. 1 dargestellte Küchengerät 1 ist mit einem Kochfeld 2 ausgestattet und
es ist als ein auf Füßen 1' stehendes Möbel ausgebildet, welches vorderseitig mit
mehreren ausziehbaren Schubladenfronten 21, 22 und diesen zugeordneten Handgriffen
21' und im Innenraum 14 mit entsprechenden Schubladen 23, 24 ausgestattet ist. Selbstverständlich
kann dieses Küchengerät unterschiedlich ausgebildet sein und als Teil einer Kochinsel
oder wandseitig zwischen nebeneinander angeordneten Möbelstücken oder Schränken eingebaut
sein. Es kann auch an einer Kochstelle in einer beliebigen Räumlichkeit oder sonst
wo eingebaut sein.
[0020] In diesem Küchengerät 1 ist eine Dunstabzugsvorrichtung 3 mit einer entlang einer
Randkante des Kochfeldes 2 verlaufenden schmalen, länglichen, oberen Absaugöffnung
4 mit einem diese bildenden Absaugschacht 6 und einem ein Gehäuse 10 aufweisendes
Absauggebläse 7 vorgesehen. Dieses Gehäuse 10 umfasst einen das Absauggebläse 7 radial
umgebenden Ringkanal 10' und einen daran anschließenden Abzugskanal 11.
[0021] Erfindungsgemäß sind bei dieser Dunstabzugsvorrichtung 3 der Absaugschacht 6 und
das Gehäuse 10 des Absauggebläses 7 mit dem Ringkanal 10' unmittelbar nebeneinander
angeordnet und sie sind beide mit je einem schmalen länglichen Querschnitt dimensioniert,
die der oberen Absaugöffnung 4 angepasst sind. Sie sind jeweils kastenförmig ausgebildet
und durch eine zentrale quere Durchlassöffnung 13 für den Durchfluss der zu reinigenden
Kochdünste verbunden.
[0022] Dieser Absaugschacht 6 und das Gehäuse 10 liegen mit ihren breiteren gegenüberliegenden
Seiten unmittelbar aneinander und sind dabei durch eine die zentrale quere Durchlassöffnung
13 aufweisende Zwischenwand 12 voneinander getrennt. Die Zwischenwand kann auch zweiteilig
sowohl beim Absaugschacht 6 als auch beim Gehäuse 10 vorgesehen sein.
[0023] Diese schmalen länglichen Querschnitte des Absaugschachtes 6 mit der gebildeten Öffnung
6' und des Gehäuses 10 des Absauggebläses 7 sind jeweils im Wesentlichen rechteckförmig
ausgebildet und das Verhältnis der horizontalen Länge zur Breite oben bei der Absaugöffnung
4 beträgt jeweils ein Mehrfaches, zum Beispiel 25:1. Dies kann je nach Bedarf vorzugsweise
zwischen 5:1 und 30:1 gewählt werden. Zweckmäßigerweise ist die horizontale Länge
des Absaugschachtes 6 oben gleich wie diejenige der Absaugöffnung 4 bemessen, damit
die Absaugleistung über die gesamte Länge von letzterer gleichmäßig erfolgt. Diese
schmale Seite vom Absaugschacht 6 zusammen mit dem Gehäuse 10 ist vorzugsweise mit
einer insgesamten Tiefe zwischen 90 bis 160 mm bemessen.
[0024] Beide durch den Absaugschacht 6 und das Gehäuse 10 gebildeten kastenförmigen Abschnitte
ragen im eingebauten Zustand nur geringfügig in den Innenraum 14 des Küchengerätes
1. Andererseits verfügen sie aber über eine sehr große Baubreite, die in etwa der
Länge der Absaugöffnung 4 entspricht. Dadurch kann die geforderte Absaugleistung trotz
der sehr schmalen Bauweise erreicht werden.
[0025] Der Absaugschacht 6, welcher von dem der Absaugöffnung 4 angepassten schmalen länglichen
Querschnitt ausgeht, ist mit einer sich nach unten verjüngenden Breite 9 ausgebildet,
bei dem er diese quere Durchlassöffnung 13 umgibt. Über die sich verjüngende Breite
9 des Absaugschachtes 6 an der Durchlassöffnung 13 kann das Absauggebläse 7 hinter
der Durchlassöffnung 13 gleichmäßig mit Luft aus dem Absaugschacht 6 angeströmt werden.
[0026] Das Absauggebläse 7 ist im Rahmen der Erfindung mit einem Radiallaufrad mit rückwärtsgekrümmten
Leitschaufeln und einem dieses rotierenden Antriebsmotor 8 vorzugsweise ein Elektromotor
versehen, wobei dieser Antriebsmotor 8 im Zentrum des Gehäuses 10 angeordnet und damit
sehr platzsparend im Absauggebläse 7 integriert ist.
[0027] Mit diesem Absauggebläse 7 wird die Förderung des abzusaugenden Dunstes vom Absaugschacht
6 durch die Durchlassöffnung 13 und anschließend radial nach außen in einen Ringkanal
10' des Gehäuses 10 und von diesem in den Abzugskanal 11 bewirkt.
[0028] Gemäß Fig. 3 ist der nach unten verlaufende Abzugskanal 11 seitlich am Ende des Gehäuses
10 des Absauggebläses 7 mit einem abgewinkelten Anschlussstück 15 mit Biegeelementen
16, 17 und einem anschließenden Geruchsfilter 5 versehen, die im eingebauten Zustand
entlang der Unterseite des Küchengeräts 1 ausgerichtet und dementsprechend als Umluftzirkulation
vorgesehen sind. Dieses abgewinkelte Anschlussstück 15 und der Geruchsfilter 5 sind
ebenso mit einem schmalen länglichen Querschnitt versehen und verlaufen quer zum Gehäuse
10 in einer waagerechten Ebene. Mit der Anordnung ihrer Schmalseiten in Höhenrichtung,
wie in Fig. 1 ersichtlich ist, können sie unter das Küchengerät geführt sein und benötigen
damit wenig Platz. Bei den Biegeelementen 16, 17 des abgewinkelten Anschlussstücks
15 handelt es sich vorzugsweise um abgewinkelte Luftschächte. Durch die Ausrichtung
des abgewinkelten Anschlussstücks 15 und des Geruchsfilters 5 quer zum Gehäuse 10
des Absauggebläses 7 in der waagerechten Ebene, verlaufen die Schmalseiten dieser
Komponenten 5, 15 in Höhenrichtung, sodass ein flacher Aufbau realisiert werden kann.
Mit diesem flachen Aufbau kann der Geruchsfilter 5 vorteilhaferweise unter einem Stauraum
15 des Küchengeräts 1 angeordnet werden, sodass sich der Geruchsfilter im Bereich
der Füße 1' des Küchengeräts 1 befindet.
[0029] Zur Erzielung einer schmalen Anordnung fluchtet die Absaugöffnung 4 eines Kanals
20 annähernd mit der wandförmigen Außenseite des Gehäuses 10 des Absauggebläses 7,
wie auch in Fig. 1 ersichtlich ist. Zu diesem Zwecke erstreckt sich der Absaugschacht
6 Z-förmig ausgehend von der Absaugöffnung 4 oberhalb des Gehäuses 10 quer und folglich
entsprechend senkrecht nach unten.
[0030] Die erfindungsgemäße Dunstabzugsvorrichtung 3 bildet eine unabhängig vom Küchengerät
1 herstellbare Baueinheit, die als solche mit wenigen Handgriffen in das Gerät 1 einbaubar
ist, ohne in den Gesamtaufbau desselben einzugreifen. Um die Montage zu erleichtern,
sind an beiden Seiten des Absaugschachtes 6 beispielsweise Stützelemente 18, 19 vorgesehen,
die am Boden des darauf stehenden Küchengerätes befestigbar sind. Diese Absaugöffnung
4 erstreckt sich parallel hinter der rückseitigen Längskante 2' des Kochfeldes 2.
Der daran anschließende Absaugschacht 6 mit dem Absauggebläse 7 ist derart angeordnet,
dass derselbe im eingebauten Zustand die Rückseite des Küchengerätes 1 bildet.
[0031] Die Erfindung ist mit dem obigen Ausführungsbeispiel ausreichend dargetan. Die erfindungsgemässe
Dunstabzugsvorrichtung könnte aber auch seitlich neben dem Kochfeld des Küchengeräts
eingebaut sein. Bei Geräten, bei denen eine starke Dunstabzugsleistung erforderlich
ist, könnte beidseitig des Küchengerätes und je nach Bedarf auch rückseitig oder seitlich
und rückseitig je eine Dunstabzugsvorrichtung eingebaut sein.
[0032] Im Prinzip könnte das Kochfeld außen eine andere Form haben als rechteckig, zum Beispiel
abgerundet oder ellipsenförmig. Entsprechend wäre die Absaugöffnung vorzugsweise dieser
Außenform des Kochfeldes angepasst und der Absaugschacht wäre oben ebenso entsprechend
gleich geformt und würde dann in diese vertikal nach unten verlaufende Kastenform
wie dargestellt übergehen.
[0033] Für einen guten Zugang des Geruchsfilters 5 zwecks Reinigung oder Auswechslung der
Filter könnte dieser auch statt unterseitig an der Seitenwand des Küchengerätes vorzugsweise
mit seiner länglichen Ausbildung in Höhenrichtung angeordnet sein. Das Anschlussstück
15 müsste dann entsprechend vom Abzugskanal 11 seitlich wegführen. Anstelle eines
Geruchsfilters 5 könnte auch vom Anschlussstück als Abluft eine Leitung nach außen
geführt sein.
1. Dunstabzugsvorrichtung (3) für ein Küchengerät (1) mit einem Kochfeld (2), wobei die
Dunstabzugsvorrichtung (3) mindestens eine entlang einer Randkante des Kochfeldes
(2) verlaufende schmale, längliche, obere Absaugöffnung (4) aufweist, mit einem an
diese Absaugöffnung (4) anschließenden Absaugschacht (6) und einem ein Gehäuse (10)
aufweisendes Absauggebläse (7), durch welches Dunst vom Kochfeld (2) durch den Absaugschacht
(6) nach unten abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet,
dass der Absaugschacht (6) und das Gehäuse (10) des Absauggebläses (7) unmittelbar nebeneinander
liegen und dabei mit je einem schmalen länglichen Querschnitt dimensioniert sind,
die der oberen Absaugöffnung (4) angepasst sind, wobei sie durch eine zentrale quere
Durchlassöffnung (13) verbunden sind.
2. Dunstabzugsvorrichtung (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Absauggebläse (7) einen radial umgebenden Ringkanal (10') umfasst und durch ein
Radiallaufrad mit rückwärtsgekrümmten Leitschaufeln mit einem das Radiallaufrad rotierenden,
zentral angeordneten Antriebsmotor (8) gebildet ist, wobei das Absauggebläse (7) eine
Förderung des abzusaugenden Dunstes vom Absaugschacht (6) durch die Durchlassöffnung
(13) und anschließend radial nach außen in den Ringkanal (10') und von diesem in einen
Abzugskanal (11) bewirkt.
3. Dunstabzugsvorrichtung (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der oben ausgebildeten Absaugöffnung (4) versehene Absaugschacht (6) und
das Gehäuse (10) des Absauggebläses (7) in dem Küchengerät (1) separiert als unabhängige
Baueinheit vom Kochfeld (2) einbaubar sind.
4. Dunstabzugsvorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Absaugschacht (6) und das Gehäuse (10) des Absauggebläses (7) mit ihren breiteren
Seiten unmittelbar nebeneinander liegenden und durch eine Zwischenwand (12) mit der
zentralen queren Durchlassöffnung (13) getrennt sind.
5. Dunstabzugsvorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Absaugschacht (6), welcher von dem der Absaugöffnung (4) angepassten schmalen
länglichen Querschnitt ausgeht, mit einer sich nach unten verjüngenden Breite (9)
ausgebildet ist.
6. Dunstabzugsvorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) des Absauggebläses (7) am Ende einen nach unten verlaufenden Abzugskanal
(11) umfasst, wobei der Abzugskanal (11) mit einem abgewinkelten Anschlussstück (15)
mit Biegeelementen (16, 17) und einem abschließenden Geruchsfilter (5) versehen ist,
die vorzugsweise im eingebauten Zustand entlang der Unterseite des Küchengeräts (1)
ausrichtbar sind.
7. Dunstabzugsvorrichtung (3) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dieses abgewinkelte Anschlussstück (15) und der Geruchsfilter (5) quer zu diesem
Gehäuse (10) verlaufen und ebenso mit einem schmalen, länglichen Querschnitt versehen
sind, die quer zum Gehäuse (10) in einer waagerechten Ebene mit ihren Schmalseiten
in Höhenrichtung verlaufen.
8. Dunstabzugsvorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die mindestens eine Absaugöffnung (4) neben der rückseitigen oder einer seitlichen
Längskante (2') des Kochfeldes (2) erstreckt, wobei der sich daran anschließende Absaugschacht
(6) mit dem Absauggebläse (7) derart angeordnet ist, dass der Absaugschacht (6) im
eingebauten Zustand die Rückseite oder eine Seitenwand des Küchengerätes (1) bildet.
9. Dunstabzugsvorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugöffnung (4) annähernd mit einer Außenseite des Gehäuses (10) des Absauggebläses
(7) fluchtet und sich ein Absaugschacht (6) Z-förmig ausgehend von der Absaugöffnung
(4) oberhalb des Gehäuses (10) quer und folglich entsprechend nach unten erstreckt.
10. Dunstabzugsvorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die schmalen länglichen Querschnitte des Absaugschachtes (6) und des Gehäuses (10)
des Absauggebläses (7) jeweils im Wesentlichen recht-eckförmig ausgebildet sind und
eine schmale Seite vom Absaugschacht (6) zusammen mit dem Gehäuse (10) mit einer insgesamten
Tiefe vorzugsweise zwischen 90 bis 160 mm bemessen ist.
11. Dunstabzugsvorrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die schmalen länglichen Querschnitte des Absaugschachtes (6) und des Gehäuses (10)
des Absauggebläses (7) jeweils im Wesentlichen recht-eckförmig ausgebildet sind und
das Verhältnis der Länge zur Breite oben bei der Absaugöffnung (4) jeweils ein Mehrfaches
beträgt, vorzugsweise zwischen 5:1 zu 30:1.