[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrisch leitende Kontaktverbindung zwischen einer
ersten und einer zweiten Leiterplatte gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer elektrisch leitenden
Kontaktverbindung zwischen einer ersten Leiterplatte und einer zweiten Leiterplatte
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 3.
[0003] Elektrisch leitende Kontaktverbindungen zwischen Bauteilen, beispielsweise Leiterplatten,
sind aus dem Stand der Technik bekannt. Aus der
DE 41 32 995 A1 ist es beispielsweise bekannt Kontakte einer starren Leiterplatte mit Kontakten einer
flexiblen Leiterplatte zu verlöten. Ferner ist es beispielsweise bekannt zwei Leiterplatten,
insbesondere einer starre und eine flexible Leiterplatte, über sogenannte Steckverbinderleisten
und Leiterplattenbuchsen, Stift- oder Buchsenleisten, die auf den Leiterplatten montiert
sind, miteinander zu verbinden. Ferner sind aus der
US 3,980,367 A,
JP H08 213068 A und der
EP 2 107 642 A2 Verbindungen mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt, bei denen
ein Verbindungselement zunächst gleichzeitig durch Öffnungen in zwei oder mehr Leiterplatten
hindurchgeführt wird und anschließend durch Umformen des Verbindungselements eine
Verbindung hergestellt wird.
[0004] EP 0 664 576 A2 offenbart eine Verbindungselement, das zunächst durch Umformen mit einer ersten Leiterplatte
und anschließend durch Einpressen mit einer weiteren Leiterplatte verbunden wird.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine gegenüber dem Stand der Technik kostengünstigere,
mit einem geringeren Aufwand herstellbare elektrisch leitende Kontaktverbindung und
ein Verfahren zum Herstellen der elektrisch leitenden Kontaktverbindung anzugeben.
[0006] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass die erste Leiterplatte im Bereich der Kontaktverbindung
einen Anschlussstift umfasst und die zweite Leiterplatte im Bereich der Kontaktverbindung
eine Durchstecköffnung umfasst, wobei der Anschlussstift der ersten Leiterplatte wenigstens
teilweise aus einem elektrisch leitfähigen Material ausgebildet ist und durch die
Durchstecköffnung der zweiten Leiterplatte hindurch gesteckt ist, wobei der Anschlussstift
in einem durch die Durchstecköffnung der zweiten Leiterplatte über die zweite Leiterplatte
herausragenden Abschnitt durch einen Umformvorgang, insbesondere einen Biegevorgang
oder einen Nietvorgang, derart umgeformt ist, dass zwischen der ersten und der zweiten
Leiterplatte eine formschlüssige Verbindung ausgebildet ist.
[0007] Die erfindungsgemäße Kontaktverbindung ist, ohne einen weiteren Lötvorgang zu erfordern,
herstellbar. Im Vergleich zu einer Steckverbindung erfordert die erfindungsgemäße
Kontaktverbindung wenig Materialaufwand.
[0008] Der Anschlussstift umfasst insbesondere eine zylindrische Form und ist wenigstens
in einem durch die Durchstecköffnung der zweiten Leiterplatte, über die zweite Leiterplatte
herausragenden, Abschnitt plastisch verformbar.
[0009] Der Anschlussstift ist beispielsweise aus Metall und/oder einer Legierung und/oder
teilweise aus Kunststoff in Kombination mit einem elektrisch leitfähigen Material
hergestellt.
[0010] Der Anschlussstift ist in dem durch die Durchstecköffnung der zweiten Leiterplatte,
über die zweite Leiterplatte herausragenden, Abschnitt, unter Krafteinwirkung mittels
einem geeigneten Werkzeug, derart umgeformt worden, dass der umgeformte Abschnitt
die zweite Leiterplatte teilweise überragend gegen die erste Leiterplatte hält.
[0011] Vorteilhafterweise umfasst eine Innenwandung der Durchstecköffnung der zweiten Leiterplatte
ein elektrisch leitfähiges Material. Der, durch die Durchtrittsöffnung der zweiten
Leiterplatte, hindurchgesteckte Anschlussstift der ersten Leiterplatte kontaktiert
die Innenwandung zumindest teilweise, vorzugsweise vollumfänglich, so dass dadurch
eine elektrisch leitende Verbindung ausgebildet ist.
[0012] Der Anschlussstift ist mit der ersten Leiterplatte mittels eines Pin-in-Paste-Lötverfahrens,
verbunden. Der Anschlussstift ist durch eine Öffnung, ein sogenanntes Bestückungsloch,
in der ersten Leiterplatte geführt und mit der ersten Leiterplatte verlötet. Beispielsweise
ist der Anschlussstift auf einer Rückseite der ersten Leiterplatte oder im Falle des
Pin-in-Paste-Lötverfahrens in der Öffnung mit der ersten Leiterplatte verlötet. Beim
Pin-in-Paste-Lötverfahren wird Lotpaste in die Öffnung gedruckt und anschließend der
Anschlussstift hindurchgesteckt. Beim Aufschmelzen der Lotpaste zieht sich das flüssige
Lot in die Öffnung zurück und bildet die Lötverbindung aus. Ebenfalls wäre es denkbar,
dass der Anschlussstift in einem die erste Leiterplatte, auf der Rückseite der ersten
Leiterplatte, überragenden Abschnitt einen vorgefertigten Setzkopf umfasst, so dass
die Nietverbindung durch Umformen des über die zweite Leiterplatte herausragenden,
Abschnitt geschlossen wird.
[0013] Alternativ ist der Anschlussstift mit der ersten Leiterplatte mittels eines SMT-,
Surface-Mounting-Technologie, Lötverfahrens, verbunden. Der Anschlussstift ist dann
mittels lötfähiger Anschlussflächen direkt auf die erste Leiterplatte gelötet.
[0014] Die erste Leiterplatte ist eine starre Leiterplatte und die zweite Leiterplatte ist
eine flexible Leiterplatte. Die erste Leiterplatte umfasst beispielsweise als nichtleitendes
Trägermaterial eine mit Epoxidharz getränkte Glasfasermatte, auch unter der Materialkennung
FR4 bekannt. Die zweite Leiterplatte ist beispielsweise eine, insbesondere dünne,
Leiterplatte auf Basis von Polyimid-Folien. Solche Leiterplatten können vorteilhafterweise
platzsparend, insbesondere durch Falten in engsten Strukturen, beispielsweise in Beleuchtungseinrichtungen,
und/oder zum Verbinden von zwei starren Leiterplatten, beispielsweise in Beleuchtungseinrichtungen,
verwendet werden.
[0015] Weitere bevorzugte Ausführungsformen beziehen sich auf ein Verfahren zum Herstellen
einer elektrisch leitenden Kontaktverbindung zwischen einer ersten Leiterplatte und
einer zweiten Leiterplatte, wobei die erste Leiterplatte im Bereich der Kontaktverbindung
einen Anschlussstift umfasst und die zweite Leiterpatte im Bereich der Kontaktverbindung
eine Durchstecköffnung umfasst, wobei der Anschlussstift der ersten Leiterplatte wenigstens
teilweise aus einem elektrisch leitfähigen Material ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlussstift der ersten Leiterplatte durch die Durchstecköffnung der zweiten
Leiterplatte hindurch gesteckt wird, und anschließend ein durch die Durchstecköffnung
der zweiten Leiterplatte über die zweite Leiterplatte herausragender Abschnitt des
Anschlussstifts in einem Umformvorgang, insbesondere einem Biegevorgang oder einem
Nietvorgang, derart umgeformt wird, dass zwischen der ersten und der zweiten Leiterplatte
eine formschlüssige Verbindung ausgebildet wird.
[0016] Der Anschlussstift wird in dem Umformvorgang in dem durch die Durchstecköffnung der
zweiten Leiterplatte, über die zweite Leiterplatte herausragenden, Abschnitt, unter
Krafteinwirkung mittels einem geeigneten Werkzeug, derart umgeformt, dass der umgeformte
Abschnitt anschließend die zweite Leiterplatte teilweise überragend gegen die erste
Leiterplatte hält.
[0017] Das Umformen umfasst beispielsweise ein sogenanntes Anstauchen des Anschlussstiftes
und/oder das Vorformen eines Nietkopfs, insbesondere durch kreisende Schläge mit dem
Kugelkopfhammer, und/oder das endgültige Formen des Nietkopfs, insbesondere mittels
eines Nietkopfsetzers.
[0018] Der Anschlussstift wird in einem vorhergehenden Schritt mit der ersten Leiterplatte
mittels eines Pin-in-Paste Lötverfahrens, verbunden.
[0019] Alternativ wird der Anschlussstift in einem vorhergehenden Schritt mit der ersten
Leiterplattem mittels eines SMT-, Surface-Mounting-Technologie-, Lötverfahren, verbunden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Dabei bezeichnen gleiche Bezugszeichen
in verschiedenen Figuren jeweils gleiche oder zumindest ihrer Funktion nach vergleichbare
Elemente. Es zeigen, jeweils in schematischer Form:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße elektrisch leitende Kontaktverbindung gemäß einer ersten bevorzugten
Ausführungsform;
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße elektrisch leitende Kontaktverbindung gemäß einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform, und
- Fig. 3
- mit erfindungsgemäßen Kontaktverbindungen miteinander verbundene Leiterplatten.
[0020] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße elektrisch leitende Kontaktverbindung gemäß einer
ersten bevorzugten Ausführungsform in einer Schnittansicht, die in ihrer Gesamtheit
mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet ist. Die Kontaktverbindung 10 verbindet eine erste
Leiterplatte 12 mit einer zweiten Leiterplatte 14. Die zweite Leiterplatte 14 umfasst
eine Durchstecköffnung 16 und die erste Leiterpatte 12 umfasst einen Anschlussstift
18, der durch die Durchstecköffnung 16 der zweiten Leiterplatte 14 hindurch gesteckt
ist.
[0021] Der Anschlussstift 18 ist wenigstens teilweise aus einem elektrisch leitfähigen Material
ausgebildet. Gemäß der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform ist der Anschlussstift
18 auf einer Oberfläche 20 der ersten Leiterplatte 12 montiert. Erfindungsgemäß ist
der Anschlussstift 18 mittels eines SMT-, Surface-Mounting-Technologie, Lötverfahrens,
mit der Oberfläche 20 der ersten Leiterplatte 12 verbunden.
[0022] Eine Innenwandung 22 der Durchstecköffnung 16 der zweiten Leiterplatte 14 umfasst
ein elektrisch leitfähiges Material. Der Anschlussstift 18 kontaktiert die Innenwandung
22 zumindest teilweise, vorzugsweise vollumfänglich, so dass dadurch eine elektrisch
leitende Verbindung ausgebildet ist, zwischen der ersten Leiterplatte 12 und der zweiten
Leiterplatte 14 ausgebildet ist.
[0023] Der Anschlussstift 18 ist in einem durch die Durchstecköffnung 16 der zweiten Leiterplatte
14 über die zweite Leiterplatte 14 herausragenden Abschnitt 24 durch einen Umformvorgang,
insbesondere einen Biegevorgang oder einen Nietvorgang, derart umgeformt, dass zwischen
der ersten und der zweiten Leiterplatte 12, 14 eine formschlüssige Verbindung ausgebildet
ist. Der umgeformte Abschnitt 24 hält die zweite Leiterplatte 14 teilweise überragend
gegen die erste Leiterplatte 12.
[0024] Das Umformen erfolgt unter Krafteinwirkung mittels einem geeigneten Werkzeug. Das
Umformen umfasst beispielsweise ein sogenanntes Anstauchen des Anschlussstiftes 18
und/oder das Vorformen der Abschnitts 24 in Form eines Nietkopfs, insbesondere durch
kreisende Schläge mit dem Kugelkopfhammer, und/oder das endgültige Formen des Abschnitts
24 in Form eines Nietkopfs, insbesondere mittels eines Nietkopfsetzers.
[0025] Figur 2 zeigt die Kontaktverbindung 10 gemäß einer weiteren Ausführungsform in einer
Schnittansicht. Der Anschlussstift 18 der ersten Leiterplatte ist mit der ersten Leiterplatte
12 mittels Durchkontaktierung verbunden.
[0026] Die erste Leiterplatte 12 umfasst dazu eine Öffnung 26, ein sogenanntes Bestückungsloch.
Der Anschlussstift 18 ist durch die Öffnung 26 der ersten Leiterplatte 12 durchgeführt
und mit der ersten Leiterplatte 12 verlötet. Gemäß der Erfindung ist der Anschlussstift
18 mittels eines Pin-in-Paste-Lötverfahrens in der Öffnung 26 mit der ersten Leiterplatte
12 verlötet. Dazu wird zunächst eine Lotpaste in die Öffnung 26 gedruckt und anschließend
der Anschlussstift 18 hindurchgesteckt. Beim Aufschmelzen der Lotpaste zieht sich
das flüssige Lot in die Öffnung 26 zurück und bildet die Lötverbindung 28 aus. Gemäß
einer nicht dargestellten Ausführungsform ist es auch denkbar, dass der Anschlussstift
18 auf einer Rückseite 30 der ersten Leiterplatte 12 verlötet ist.
[0027] Ebenfalls wäre es denkbar, dass der Anschlussstift in einem die erste Leiterplatte
12 auf der Rückseite 30 überragenden Abschnitt einen vorgefertigten Setzkopf umfasst,
so dass die Nietverbindung durch Umformen des über die zweite Leiterplatte 14 herausragenden
Abschnitt 24 geschlossen wird.
[0028] Figur 3 zeigt mehrere mit erfindungsgemäßen Kontaktverbindungen 10 miteinander verbundene
Leiterplatten 12, 14 in einer Ansicht von der Seite. Die erste Leiterplatte 12 eine
starre Leiterplatte und die zweite Leiterplatte 14 ist eine flexible Leiterplatte.
Ferner ist eine weitere, starre Leiterplatte 12' vorgesehen. Die erste Leiterplatte
12 umfasst beispielsweise als nichtleitendes Trägermaterial eine mit Epoxidharz getränkte
Glasfasermatte, welches auch unter der Materialkennung FR4 bekannt ist. Die zweite
Leiterplatte 14 ist beispielsweise eine, insbesondere dünne, Leiterplatte auf Basis
von Polyimid-Folien. Gemäß der dargestellten Ausführungsform ist die zweite Leiterplatte
14 zum Verbinden der zwei starren Leiterplatten 12, 12', vorgesehen. Eine solche Verwendung
ist beispielsweise in Beleuchtungseinrichtungen, insbesondere zum Verbinden von LED-Leiterplatten,
denkbar. Eine LED-Leiterplatte umfasst dabei eine oder mehrere LEDs, wobei mehrere
Leiterplatten insbesondere bei Beleuchtungseinrichtungen mit Mehrkammerreflektoren
oder/oder mit mehreren Einspeisepunkten verwendet werden.
1. Elektrisch leitende Kontaktverbindung (10) zwischen einer ersten und einer zweiten
Leiterplatte (12, 14), umfassend die erste und die zweite Leiterplatte und einen Anschlussstift
(18), wobei die erste Leiterplatte (12) eine starre Leiterplatte und die zweite Leiterplatte
(14) eine flexible Leiterplatte ist, wobei die erste Leiterplatte (12) im Bereich
der Kontaktverbindung (10) den Anschlussstift (18) umfasst und die zweite Leiterpatte
(14) im Bereich der Kontaktverbindung (10) eine Durchstecköffnung (16) umfasst, wobei
der Anschlussstift (18) der ersten Leiterplatte (12) wenigstens teilweise aus einem
elektrisch leitfähigen Material ausgebildet ist und durch die Durchstecköffnung (16)
der zweiten Leiterplatte (14) hindurch gesteckt ist, wobei der Anschlussstift (18)
in einem durch die Durchstecköffnung (16) der zweiten Leiterplatte (14) über die zweite
Leiterplatte (14) herausragenden Abschnitt (24) durch einen Umformvorgang, insbesondere
einen Biegevorgang oder einen Nietvorgang, derart umgeformt ist, dass zwischen der
ersten und der zweiten Leiterplatte (12, 14) eine formschlüssige Verbindung ausgebildet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstift (18) mit der ersten Leiterplatte (12) mittels eines Pin-in-Paste-Lötverfahrens,
oder mittels eines SMT-, Surface-Mounting-Technologie, Lötverfahrens, verbunden ist.
2. Kontaktverbindung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Innenwandung (22) der Durchstecköffnung (16) der zweiten Leiterplatte (14) ein
elektrisch leitfähiges Material umfasst.
3. Verfahren zum Herstellen einer elektrisch leitenden Kontaktverbindung (10) zwischen
einer ersten Leiterplatte (12) und einer zweiten Leiterplatte (14) umfassend die erste
und die zweite Leiterplatte (12, 14) und einen Anschlussstift (18), wobei die erste
Leiterplatte (12) eine starre Leiterplatte und die zweite Leiterplatte (14) eine flexible
Leiterplatte ist, wobei die erste Leiterplatte (12) im Bereich der Kontaktverbindung
(10) den Anschlussstift (18) umfasst und die zweite Leiterplatte (14) im Bereich der
Kontaktverbindung (10) eine Durchstecköffnung (16) umfasst, wobei der Anschlussstift
(18) der ersten Leiterplatte (12) wenigstens teilweise aus einem elektrisch leitfähigen
Material ausgebildet ist, wobei der Anschlussstift (18) der ersten Leiterplatte (12)
durch die Durchstecköffnung (16) der zweiten Leiterplatte (14) hindurch gesteckt wird,
und anschließend ein durch die Durchstecköffnung (16) der zweiten Leiterplatte (14)
über die zweite Leiterplatte (14) herausragender Abschnitt (24) des Anschlussstifts
(18) in einem Umformvorgang, insbesondere einem Biegevorgang oder einem Nietvorgang,
derart umgeformt wird, dass zwischen der ersten und der zweiten Leiterplatte (12,
14) eine formschlüssige Verbindung ausgebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstift (18) in einem vorhergehenden Schritt mit der ersten Leiterplatte
(12) mittels eines Pin-in-Paste Lötverfahrens, oder dass der Anschlussstift (18) in
einem vorhergehenden Schritt mit der ersten Leiterplatte (12) mittels eines SMT-,
Surface-Mounting-Technologie-, Lötverfahrens, verbunden wird.
1. Electrically conductive contact connection (10) between a first and a second circuit
board (12, 14), comprising the first and the second circuit board and a connection
pin (18), the first circuit board (12) being a rigid circuit board and the second
circuit board (14) being a flexible circuit board, the first circuit board (12) comprising
the connection pin (18) in the region of the contact connection (10) and the second
circuit board (14) comprising an insertion opening (16) in the region of the contact
connection (10), the connection pin (18) of the first circuit board (12) being at
least partially formed from an electrically conductive material and being inserted
through the insertion opening (16) of the second circuit board (14), the connection
pin (18) being formed in a portion (24) protruding through the insertion opening (16)
of the second circuit board (14) beyond the second circuit board (14) by a forming
process, in particular a bending process or a riveting process, in such a way that
that a form-fitting connection is formed between the first and the second circuit
board (12, 14), characterized in that the connection pin (18) is connected to the first circuit board (12) by means of
a pin-in-paste soldering process or by means of an SMT (surface mounting technology)
soldering process.
2. Contact connection (10) according to claim 1, characterized in that an inner wall (22) of the insertion opening (16) of the second circuit board (14)
comprises an electrically conductive material.
3. Method for producing an electrically conductive contact connection (10) between a
first circuit board (12) and a second circuit board (14), comprising the first and
the second circuit board (12, 14) and a connection pin (18), the first circuit board
(12) being a rigid circuit board and the second circuit board (14) being a flexible
circuit board, the first circuit board (12) comprising the connection pin (18) in
the region of the contact connection (10) and the second circuit board (14) comprising
an insertion opening (16) in the region of the contact connection (10), the connection
pin (18) of the first circuit board (12) being at least partially formed from an electrically
conductive material, the connection pin (18) of the first circuit board (12) being
inserted through the insertion opening (16) of the second circuit board (14), and
then a portion (24) of the connection pin (18) protruding through the insertion opening
(16) of the second circuit board (14) beyond the second circuit board (14) being formed
in a forming process, in particular a bending process or a riveting process, in such
a way that a form-fitting connection is formed between the first and the second circuit
board (12, 14), characterized in that the connection pin (18) is connected to the first circuit board (12) in a preceding
step by means of a pin-in-paste soldering process, or in that the connection pin (18) is connected to the first circuit board (12) in a preceding
step by means of an SMT (surface mounting technology) soldering process.
1. Connexion à contact (10) électriquement conductrice entre une première et une seconde
carte de circuit imprimé (12, 14), comprenant la première et la seconde carte de circuit
imprimé et une broche de connexion (18), dans laquelle la première carte de circuit
imprimé (12) est une carte de circuit imprimé rigide et la seconde carte de circuit
imprimé (14) est une carte de circuit imprimé flexible, dans laquelle la première
carte de circuit imprimé (12) comprend la broche de connexion (18) dans la zone de
la connexion à contact (10) et la seconde carte de circuit imprimé (14) comprend une
ouverture de passage (16) dans la zone de la connexion à contact (10), dans laquelle
la broche de connexion (18) de la première carte de circuit imprimé (12) est réalisée
au moins partiellement à partir d'un matériau électriquement conducteur et est enfichée
à travers l'ouverture de passage (16) de la seconde carte de circuit imprimé (14),
dans laquelle la broche de connexion (18) est déformée par un processus de déformation,
en particulier un processus de pliage ou un processus de rivetage, dans une section
(24) faisant saillie au-dessus de la seconde carte de circuit imprimé (14) à travers
l'ouverture de passage (16) de la seconde carte de circuit imprimé (14), de telle
sorte qu'une liaison par complémentarité de forme est réalisée entre la première et
la seconde carte de circuit imprimé (12, 14), caractérisée en ce que la broche de connexion (18) est reliée à la première carte de circuit imprimé (12)
au moyen d'un procédé de brasage Pin-in-Paste ou au moyen d'un procédé de brasage
SMT, technique de montage en surface.
2. Connexion à contact (10) selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une paroi interne (22) de l'ouverture de passage (16) de la seconde carte de circuit
imprimé (14) comprend un matériau électriquement conducteur.
3. Procédé de fabrication d'une connexion à contact (10) électriquement conductrice entre
une première carte de circuit imprimé (12) et une seconde carte de circuit imprimé
(14), comprenant la première et la seconde carte de circuit imprimé (12, 14) et une
broche de connexion (18), dans lequel la première carte de circuit imprimé (12) est
une carte de circuit imprimé rigide et la seconde carte de circuit imprimé (14) est
une carte de circuit imprimé flexible, dans lequel la première carte de circuit imprimé
(12) comprend la broche de connexion (18) dans la zone de la connexion à contact (10)
et la seconde carte de circuit imprimé (14) comprend une ouverture de passage (16)
dans la zone de la connexion à contact (10), dans lequel la broche de connexion (18)
de la première carte de circuit imprimé (12) est réalisée au moins partiellement à
partir d'un matériau électriquement conducteur, dans lequel la broche de connexion
(18) de la première carte de circuit imprimé (12) est enfichée à travers l'ouverture
de passage (16) de la seconde carte de circuit imprimé (14), et une section (24) de
la broche de connexion (18), laquelle section fait saillie au-dessus de la seconde
carte de circuit imprimé (14) à travers l'ouverture de passage (16) de la seconde
carte de circuit imprimé (14), est ensuite déformée par un processus de déformation,
en particulier un processus de pliage ou un processus de rivetage, de telle sorte
qu'une liaison par complémentarité de forme est réalisée entre la première et la seconde
carte de circuit imprimé (12, 14), caractérisé en ce que la broche de connexion (18) est reliée, dans une étape précédente, à la première
carte de circuit imprimé (12) au moyen d'un procédé de brasage Pin-in-Paste, ou en ce que la broche de connexion (18) est reliée, dans une étape précédente, à la première
carte de circuit imprimé (12) au moyen d'un procédé de brasage SMT, technique de montage
en surface.