(19)
(11) EP 3 822 189 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
28.08.2024  Patentblatt  2024/35

(21) Anmeldenummer: 20208356.4

(22) Anmeldetag:  18.11.2020
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65D 23/14(2006.01)
B65D 25/36(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B65D 2203/02; B65D 25/36; B65D 1/265; B65D 25/205; B65D 2203/12

(54)

VERPACKUNG UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINER VERPACKUNG

PACKAGE, PACKAGING UNIT FOR A PACKAGE AND METHOD FOR MANUFACTURING A PACKAGE

EMBALLAGE, UNITÉ D'EMBALLAGE POUR UN EMBALLAGE ET PROCÉDÉ DE FABRICATION D'UN EMBALLAGE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 18.11.2019 DE 102019131104
08.05.2020 DE 102020112536

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
19.05.2021  Patentblatt  2021/20

(73) Patentinhaber: Cardbox Packaging Holding GmbH
1090 Wien (AT)

(72) Erfinder:
  • Schoeberl, Roland
    9500 Villach (AT)
  • Hockl, Klaus
    4470 Enns (AT)

(74) Vertreter: Canzler & Bergmeier Patentanwälte Partnerschaft mbB 
Despag-Straße 6
85055 Ingolstadt
85055 Ingolstadt (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 755 867
DE-U1- 202004 012 432
GB-A- 2 448 503
US-A1- 2011 100 852
AU-A- 5 291 190
DE-U1- 202013 101 912
US-A- 5 788 076
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackung, insbesondere für Lebensmittel, mit einem Behälter zum Aufnehmen eines insbesondere flüssigen und/oder zumindest teilweise festen Stoffs, einem Kennzeichnungselement zum Kennzeichnen des Stoffs und zumindest einem Funktionselement zur Verwendung des Stoffs. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackung.

    [0002] Zweiteilige Verpackungsbehälter mit einem Kunststoffbecher und einer Kartonhülse sind im Stand der Technik vielfach bekannt. Durch die zweiteilige Ausführung ergeben sich, im Gegensatz zu einteiligen Varianten von Verpackungsbehältern, zusätzlich folgende, eher widersprüchliche Anforderungen. So sollte zur vorschriftsmäßigen Entsorgung derartiger zweiteiliger Verpackungsbehälter die Kartonhülse vom Kunststoffbecher getrennt werden. Bei der Verwendung des Verpackungsbehälters sollte jedoch ein unbeabsichtigtes Trennen von Kartonhülse und Kunststoffbehälter vermieden werden.

    [0003] Hierfür schlägt die DE 195 09 100 A1 in einer vorteilhaften Ausführung vor, an mindestens einer Außenfläche des Kunststoffbechers eine im Wesentlichen parallel zum Becherrand verlaufende, nach außenragende Sicke vorzusehen und dass die Innenseite der Kartonhülse im zusammengefügten Zustand von Kunststoffbecher und Kartonhülse unmittelbar oberhalb der Sicke des Kunststoffbechers eine nach innen ragende Ausbuchtung aufweist. Nachteilig daran ist, dass die Kartonhülse und der Kunststoffbecher unter Kraftaufwand getrennt werden müssen, um eine vorschriftsmäßigen Entsorgung zu erreichen. Ferner ist nicht sichergestellt, dass diese Trennung beim Verzehr des Lebensmittels tatsächlich erfolgt.

    [0004] Aus der US 5 788 076 A ist eine Verpackung mit einem Behälter und einer Umhüllung bekannt, bei der die Umhüllung mittels eines integrierten Aufreißstreifens vom Behälter entfernt werden kann.

    [0005] In der GB 2 448 503 A ist ein Behälter mit einer Umhüllung offenbart, wobei die Umhüllung einen Öffnungsmechanismus umfasst.

    [0006] Aus der EP 0 755 867 A1 ist eine Umhüllung zum Verpacken mindestens eines Objekts bekannt, wobei die Umhüllung eine abnehmbare ergänzende Klappe umfasst.

    [0007] In der US 2011/0100852 A1 ist ein Behälter für Getränke mit einem in einer Aussparung herausnehmbar einsetzbaren Zusatzelement und einem umgebenden Bandelement offenbart, wobei das Bandelement herausnehmbar ist, so dass das Zusatzelement aus der Aussparung entfernt werden kann.

    [0008] Aus der AU 52911 90 A ist eine Etikettenbefestigungsvorrichtung bekannt, die ein Etikett in einer Halteposition hält.

    [0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Verpackung und ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackung zu schaffen, welche ein Trennen von zweiteiligen Verpackungen erleichtert, einen Benutzer zur Trennung unbewusst anleitet und/oder die Recyclebarkeit der Verpackung verbessert.

    [0010] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Verpackung und ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackung mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche.

    [0011] Vorgeschlagen wird eine Verpackung, insbesondere für Lebensmittel, mit einem Behälter zum Aufnehmen eines insbesondere flüssigen und/oder zumindest teilweise festen Stoffs, einem Kennzeichnungselement zum Kennzeichnen des Stoffs und zumindest einem Funktionselement zur Verwendung des Stoffs. Unter dem Begriff "Funktionselement" ist ein Element zu verstehen, das zur Verwendung des Stoffs vorgesehen ist. Hierbei kann es sich um ein Besteck, insbesondere Löffel, Gabel, Messer, Spachtel und/oder Essstäbchen, handeln. Ebenso ist es jedoch auch vorstellbar, dass das Funktionselement ein Strohhalm oder eine Ausschenkhilfe für Getränke ist. Unter dem Begriff "Kennzeichnungselement" ist ein Element zu verstehen, dass zur Kennzeichnung des für den Behälter vorgesehenen Stoffs vorgesehen ist. Die Verpackung ist vorzugsweise als Lebensmittelverpackung, insbesondere Joghurtverpackung, ausgebildet. Der Behälter und das Kennzeichnungselement sind derart mittelbar über das zumindest eine Funktionselement lösbar miteinander verbunden, dass sich das Kennzeichnungselement beim Entfernen des zumindest einen Funktionselements vom Behälter, insbesondere automatisch, trennen. Im bestimmungsgemäßen Gebrauch muss ein Benutzer demnach zur Verwendung des vom Behälter aufgenommenen Stoffs zunächst das Funktionselement vom Kennzeichnungselement lösen. Durch das Entfernen des Funktionselements wird automatisch auch die mittelbare Verbindung zwischen dem Kennzeichnungselement und dem Behälter getrennt. Hierdurch löst sich das Kennzeichnungselement automatisch vom Behälter. Vorteilhafterweise wird somit vom Benutzer unbewusst eine Trennung des Kennzeichnungselements vom Behälter durchgeführt, wenn dieser das Funktionselement benutzt. Hierdurch wird eine Trennung des Kennzeichnungselements vom Behälter erleichtert. Des Weiteren wird der Benutzter zur Trennung des Kennzeichnungselements vom Behälter unbewusst anleitet. Hierdurch wird vorteilhafterweise die Recyclebarkeit der Verpackung deutlich verbessert. Ist das Funktionselement an einem Behälter angebracht, so liegt es in der Grundform vor. Erfindungsgemäß ist das Funktionselement derart ausgebildet, dass es zur Verwendung des Stoffs nach dem Heraustrennen in eine Funktionsform gebracht werden kann, um den im bestimmungsgemä-ßen Gebrauch im Behälter befindlichen Stoff verbrauchen zu können.

    [0012] Vorteilhaft ist es, wenn die Verpackung für Lebensmittel, beispielsweise für einen Joghurt, vorgesehen ist. In diesem Fall ist der Behälter vorzugsweise ein Becher zum Aufnehmen eines Joghurts. Das Kennzeichnungselement kennzeichnet hierbei, das Lebensmittel, insbesondere den Joghurt, der im Becher aufgenommen ist. Zur Verwendung, insbesondere zum Auslöffeln, des Joghurts wird ein angebrachtes Funktionselement, insbesondere ein Löffel, benutzt. Sind der Becher und der Löffel mittelbar über den Löffel lösbar miteinander verbunden, so trennt sich beim Entfernen des Löffels das Kennzeichnungselement vom Becher. Dadurch können diese getrennt voneinander entsorgt werden, ohne hierfür zusätzliche Kraft aufwenden zu müssen.

    [0013] Vorteilhaft ist es, wenn der Behälter und das Kennzeichnungselement ausschließlich über das zumindest eine Funktionselement und/oder lösbar miteinander verbunden sind. Dadurch kann das Trennen des Kennzeichnungselements vom Behälter ohne andere Einflussgrößen sichergestellt werden. Auch ist es vorteilhaft, wenn das Kennzeichnungselement ausschließlich im Bereich des Funktionselements und/oder ausschließlich über das Funktionselement und über zumindest ein Klebemittel, insbesondere einen Klebstoff, mit dem Behälter verbunden ist. Vorzugsweise ist das Funktionselement über ein erstes Klebemittel mit dem Behälter und/oder über ein zweites Klebemittel mit dem Kennzeichnungselement verbunden.

    [0014] Diesbezüglich ist es ferner vorteilhaft, wenn das zumindest eine Funktionselement lösbar mit dem Behälter und/oder dem Kennzeichnungselements verbunden ist. So kann je nach Bedarf eine getrennte Entsorgung der einzelnen Bestandteile gewährleistet werden.

    [0015] Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn das zumindest eine Funktionselement zumindest teilweise Bestandteil des Behälters und/oder des Kennzeichnungselements ist. Ebenso bringt es Vorteile, wenn das zumindest eine Funktionselement zumindest einteilig mit dem Behälter und/oder dem Kennzeichnungselement ausgebildet ist. Eine derartige Ausführung kann zu einer einfacheren, schnelleren und/oder kostengünstigeren Produktion führen.

    [0016] Vorteile bringt es zudem mit sich, wenn das zumindest eine Funktionselement zumindest teilweise aus dem Material des Behälters und/oder des Kennzeichnungselements hergestellt ist. Dadurch kann das zumindest eine Funktionselement gemeinsam mit dem Behälter und/oder dem Kennzeichnungselement entsorgt werden. Zusätzlich kann es dadurch zu einer kostengünstigeren Produktion führen.

    [0017] Vorteilhaft ist es, wenn der Behälter aus einem ersten Material, insbesondere Kunststoff, und das Kennzeichnungselement aus einem zweiten Material, insbesondere Papier, Karton und/oder Pappe, hergestellt ist. So kann für den Behälter und das Kennzeichnungselement je nach deren Anforderungen ein dafür geeignetes Material verwendet werden.

    [0018] Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn die Verpackung, insbesondere der Behälter und/oder das Kennzeichnungselement, wenigstens einen Solltrennbereich aufweist. Unter dem Begriff "Solltrennbereich" ist ein durch räumlichkörperliche Ausbildung, wie beispielsweise Materialart, Materialbeschaffenheit, geometrische Ausgestaltung und/oder Materialschwächung, spezifizierter Bereich zu verstehen, der bei Krafteinwirkung von den angrenzenden Bereichen und/oder Elementen gelöst und/oder zerstört wird. Der Solltrennbereich ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass beim Zerstören des Solltrennbereichs das Funktionselement vom Behälter und/oder vom Kennzeichnungselement abgetrennt werden kann. Zusätzlich oder alternativ ist der Solltrennbereich vorzugsweise derart ausgebildet, dass beim Zerstören des Solltrennbereichs das Kennzeichnungselement zerteilt wird, so dass dieses vom Behälter abfällt. Vorteilhaft ist es, wenn der Behälter und/oder das Kennzeichnungselement einen ersten Solltrennbereich umfasst, über den das Funktionselement, insbesondere mittelbar und/oder ausschließlich, mit dem Behälter und/oder dem Kennzeichnungselement verbunden ist. Ist das Funktionselement zumindest teilweise Bestandteil des Behälters und/oder des Kennzeichnungselements und/oder teilweise aus dem gleichen Material hergestellt, so kann das Funktionselement beim Zerstören des ersten Solltrennbereichs gezielt vom Behälter und/oder vom Kennzeichnungselement getrennt werden. Zusätzlich oder alternativ ist es vorteilhaft, wenn der Behälter und/oder das Kennzeichnungselement einen zweiten Solltrennbereich umfasst. Der zweite Solltrennbereich ist vorzugsweise zwischen dem Funktionselement und dem Kennzeichnungselement ausgebildet. Hierbei kann es sich insbesondere um eine Perforation und/oder um eine Klebeverbindung, vorzugsweise einen Klebepunkt, handeln. Zusätzlich oder alternativ ist der zweite Solltrennbereich derart ausgebildet, dass über diesen ein erster Abschnitt des Kennzeichnungselements mit einem zweiten Abschnitt des Kennzeichnungselements verbunden ist. Die beiden Abschnitte können miteinander einteilig ausgebildet sein oder zwei voneinander getrennte und/oder miteinander verbundene, insbesondere verklebte, Teile des Kennzeichnungselements darstellen. Beim Zerstören des zweiten Solltrennbereichs werden somit die beiden Abschnitte des Kennzeichnungselements voneinander gelöst. Hierdurch löst sich das Kennzeichnungselement vom Behälter. Vorteilhaft ist es, wenn die beiden Solltrennbereiche miteinander kombiniert sind, insbesondere derart, dass sie beim Heraustrennen des Funktionselements nacheinander zerstört werden. Die beiden Solltrennbereiche können unmittelbar benachbart zueinander angeordnet sein und/oder sich, insbesondere in einer Querrichtung des Kennzeichnungselements, aneinander anschlie-ßen.

    [0019] Vorteile bringt es zudem mit sich, wenn sich der Solltrennbereich, insbesondere der erste Solltrennbereich, der zweite Solltrennbereich und/oder eine Kombination aus diesen beiden, über die komplette Querrichtung des Kennzeichnungselements erstreckt. Infolgedessen wird das Kennzeichnungselement beim Zerstören des Solltrennbereichs zerteilt, so dass es vom Behälter abfällt. So wird die Trennung der beiden Abschnitte des Kennzeichnungselements voneinander sowie die Trennung des Funktionselements vom Behälter und/oder vom Funktionselement weiter vereinfacht.

    [0020] Auch ist es von Vorteil, wenn der Solltrennbereich eine Materialschwächung, insbesondere eine Perforation, Falzung und/oder Ausdünnung, ist. So ist eine noch einfachere und gezieltere Trennung des zumindest einen Funktionselements vom Behälter und/oder vom Kennzeichnungselement realisierbar.

    [0021] Ebenso bringt es Vorteile mit sich, wenn das zumindest eine Funktionselement in zumindest einem Verbindungsbereich mit dem Behälter und/oder dem Kennzeichnungselement verbunden, insbesondere verklebt, ist. Besonders vorteilhaft ist ein derartiger Verbindungsbereich, wenn das eine Funktionselement mit dem Behälter und/oder dem Kennzeichnungselement zweiteilig ausgebildet ist und/oder aus unterschiedlichen Materialien hergestellt ist. Durch einen derartigen Verbindungsbereich kann das Funktionselement gezielt vom Behälter und/oder vom Kennzeichnungselement getrennt werden.

    [0022] Besondere Vorteile bringt es zudem mit sich, wenn ein in dem zumindest einen Verbindungsbereich angeordneter Klebstoff derart ausgebildet ist, dass das Funktionselement beschädigungsfrei vom Behälter und/oder dem Kennzeichnungselement gelöst werden kann. So kann eine uneingeschränkte Funktion des Funktionselements nach dessen Trennen gewährleistet werden.

    [0023] Vorteilhaft ist es, wenn das Funktionselement über einen ersten Verbindungsbereich mit dem Behälter und/oder über einen zweiten Verbindungsbereich mit dem Kennzeichnungselement verbunden ist.

    [0024] Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn das Funktionselement, der Behälter und/oder das Kennzeichnungselement zumindest einen Eingriffsbereich aufweist. Dieser Eingriffsbereich kann eine Lasche, Ausbuchtung oder jedes andere Hilfsmittel zum Eingreifen sein. So kann der Eingriff zum Funktionselement, zum Behälter und/oder zum Kennzeichnungselement erleichtert werden, um diese einfacher voneinander zu Trennen.

    [0025] Das Funktionselement weist zumindest eine Faltkontur auf. So kann das Funktionselement aus einer Grundform in eine Funktionsform gefaltet werden, um eine einfachere Verwendung des Stoffs, insbesondere des Lebensmittels, zu gewährleisten. Am Beispiel eines Löffels kann eine flache und/oder leicht gebogene Grundform, welche insbesondere aus dem Kennzeichnungselement herausgetrennt wird, in eine Funktionsform, welche ein Stielende zum Greifen und/oder eine schalenartige Vertiefung aufweist, gefaltet werden.

    [0026] Auch ist es äußerst vorteilhaft, wenn das Kennzeichnungselement als geschlossener Ring, insbesondere Wickel, ausgebildet ist und/oder den Behälter an seinem Außenumfang umgibt. Es ist vorstellbar, dass ein derartig geschlossener Ring, insbesondere Wickel, durch einen Bogen, insbesondere aus Papier, Karton und/oder Pappe, hergestellt wird. Hierfür wird der Bogen in einer notwendigen Kontur ausgeschnitten und an dessen Enden zu einem Ring zusammengefügt. Eine derartige Ausbildung hat den Vorteil, dass es sehr günstig und schnell herzustellen ist.

    [0027] Des Weiteren wird ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackung nach der vorherigen Beschreibung, mit dem Behälter zum Aufnehmen eines Stoffs, dem Kennzeichnungselement zum Kennzeichnen des Stoffs und dem zumindest einen Funktionselement zur Verwendung des Stoffs, wobei das Kennzeichnungselement und das Funktionselement, insbesondere von außen, am Behälter angebracht werden, vorgeschlagen. Der Behälter und das Kennzeichnungselement werden mittelbar über das zumindest eine Funktionselement lösbar miteinander verbunden. So kann sich das Kennzeichnungselement beim Entfernen des zumindest einen Funktionselements vom Behälter trennen.

    [0028] Die Verpackung kann dabei gemäß zumindest einem Merkmal der vorangegangenen und/oder nachfolgenden Beschreibung ausgebildet sein.

    [0029] Vorteilhaft ist es, wenn der Behälter und das Kennzeichnungselement mittelbar über das zumindest eine Funktionselement lösbar miteinander verbunden werden, so dass sich das Kennzeichnungselement beim Entfernen des zumindest einen Funktionselements vom Behälter trennen kann.

    [0030] Auch ist es vorteilhaft, wenn der Behälter und das Kennzeichnungselement ausschließlich mittelbar über das zumindest eine Funktionselement lösbar miteinander verbunden werden.

    [0031] Vorteile bringt es zudem mit sich, wenn das zumindest eine Funktionselement lösbar mit dem Behälter und/oder dem Kennzeichnungselements verbunden wird.

    [0032] Vorteilhaft ist es zudem, wenn der Behälter aus einem ersten Material, insbesondere Kunststoff, und das Kennzeichnungselement aus einem zweiten Material, insbesondere Papier, Karton und/oder Pappe, hergestellt wird.

    [0033] Auch ist es äußert vorteilhaft, wenn das Funktionselement über einen Solltrennbereich mit dem Behälter und/oder dem Kennzeichnungselement verbunden wird.

    [0034] Vorteilhaft ist es zudem, wenn das Funktionselement in zumindest einem Verbindungsbereich mit dem Behälter und/oder dem Kennzeichnungselement verbunden, insbesondere verklebt, wird.

    [0035] Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben. Es zeigt:
    Figur 1
    eine perspektivische Ansicht einer Verpackung gemäß einem Ausführungsbeispiel,
    Figur 2
    eine Schnittdarstellung einer Seitenansicht einer Verpackung gemäß einem Ausführungsbeispiel ähnlich der Figur 1,
    Figur 3a
    eine Draufsicht einer Verpackungseinheit in einer ausgebreiteten Form gemäß einem Ausführungsbeispiel,
    Figur 3b
    eine Draufsicht einer Verpackungseinheit in einer ausgebreiteten Form gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel,
    Figur 3c
    eine Draufsicht einer Verpackungseinheit in einer ausgebreiteten Form gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel,
    Figur 3d
    eine Draufsicht einer Verpackungseinheit in einer ausgebreiteten Form gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel,
    Figur 4a
    eine perspektivische Ansicht eines Funktionselements in einer Grundform gemäß einem Ausführungsbeispiel,
    Figur 4b
    eine perspektivische Ansicht eines Funktionselements in einer Funktionsform gemäß einem Ausführungsbeispiel ähnlich der Figur 4,
    Figur 5
    eine Schnittdarstellung einer Seitenansicht einer Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel und
    Figur 6
    eine Schnittdarstellung einer Seitenansicht einer Verpackung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel.


    [0036] Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Verpackung 1 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel. Die Verpackung 1 weist einen Behälter 2, ein Kennzeichnungselement 3 und ein Funktionselement 4 auf. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Behälter 2 als runder, konisch zulaufender Becher ausgebildet. Das Kennzeichnungselement 3 umgibt den Behälter 2 an seinem Außenumfang. Es dient zur Kennzeichnung eines zur Aufnahme in dem Behälter 2 vorgesehenen Stoffs, insbesondere Lebensmittels. Ferner kann das Kennzeichnungselement 3 zur Bewerbung einer im Zusammenhang mit dem Stoff stehenden Marke dienen. Vorteilhafterweise verstärkt das Kennzeichnungselement 3 den Behälter 2, so dass dieser dünnwandig ausgebildet werden kann. Hierdurch kann der Behälter 2 materialsparend ausgebildet werden. Das Kennzeichnungselement 3 und der Behälter 2 sind vorzugsweise aus zueinander unterschiedlichen Materialien ausgebildet. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um Materialien, die aus Recyclinggründen voneinander getrennt werden müssen. Das Kennzeichnungselement 3 ist insbesondere aus einem umweltverträglichen Material, wie beispielsweise Karton, Papier oder Pappe, hergestellt. Der Behälter 2 ist vorzugweise aus einem umweltunverträglichen Material, wie beispielsweise Kunststoff, hergestellt.

    [0037] Im gezeigten Beispiel bilden das Kennzeichnungselement 3 und das Funktionselement 4 eine Verpackungseinheit 5 der Verpackung 1 aus. Hierbei ist das Funktionselement 4 zumindest teilweise Bestandteil des Kennzeichnungselements 3. Das Funktionselement 4 ist über einen ersten Solltrennbereich 6, welcher beispielsweise eine Materialschwächung 7, insbesondere in Form einer Perforation, sein kann, mit dem Kennzeichnungselement 3 verbunden. Ein derartiger erster Solltrennbereich 6 dient demnach dazu, das Kennzeichnungselement 3 und das Funktionselement 4 der Verpackungseinheit 5 mit den Händen und/oder ohne zusätzliches Werkzeug voneinander zu trennen. Der erste Solltrennbereich 6 bildet somit vorzugsweise eine Sollbruchstelle aus. Der erste Solltrennbereich 6 wird beim Trennen des Funktionselements 4 vom Kennzeichnungselement 3 irreparabel zerstört.

    [0038] Die Verpackungseinheit 5 ist in zumindest einem Verbindungsbereich 8 mit dem Behälter 2 lösbar verbunden. Die lösbare Verbindung ist vorzugsweise durch einen im Verbindungsbereich 8 angeordneten Klebstoff 9 ausgebildet.

    [0039] Der Verbindungsbereich 8 ist zwischen dem Funktionselement 4 und dem Behälter 2 ausgebildet. Das Kennzeichnungselement 3 liegt stattdessen am Außenumfang des Behälters 2 lose an. Infolgedessen ist das Kennzeichnungselement 3 mittelbar über das Funktionselement 4 im Verbindungsbereich 8 mit dem Behälter 2 verbunden. Beim Entfernen des Funktionselements 4, wird dieses im ersten Solltrennbereich 6 von dem Kennzeichnungselement 3 getrennt. Gleichzeitig wird hierbei auch die Verbindung zwischen dem Funktionselement 4 und dem Behälter 2 im Verbindungsbereich 8 getrennt. Sobald das Funktionselement 4 vom Kennzeichnungselement 3 entfernt ist, besteht infolgedessen auch zwischen dem Kennzeichnungselement 3 und dem Behälter 2 keine Befestigung, insbesondere Klebeverbindung, mehr. Aufgrund dessen ist somit automatisch auch das Kennzeichnungselement 3 vom Behälter 2 gelöst. Das Kennzeichnungselement 3 fällt demnach vom Behälter 2 ab oder kann von diesem leicht abgestreift werden. Wenn ein Benutzer das Funktionselement 4 benutzt will, muss er somit zwingend auch das Kennzeichnungselement 3 vom Behälter 2 trennen.

    [0040] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind im Bereich des Funktionselements 4 mehrere Verbindungsbereiche 8 ausgebildet. Zwischen dem Kennzeichnungselement 3 und dem Behälter 2 liegt keine kraftschlüssige Verbindung vor. Das Kennzeichnungselement 3 liegt somit lose am Behälter 2 an. Infolgedessen trennt sich das Kennzeichnungselement 3, nachdem das Funktionselement 4 entfernt wurde, vom Behälter 2.

    [0041] Damit ein Benutzer das Funktionselement 4 leichter vom Kennzeichnungselement 3 trennen kann, ist es vorteilhaft, wenn die Verpackungseinheit 5 einen Eingriffsbereich 10 aufweist. Dieser kann, wie in Figur 1 gezeigt, in Form einer Lasche ausgebildet sein. Durch Greifen und Ziehen an diesem Eingriffsbereich 10, insbesondere der Lasche, ist ein einfacheres Trennen des Funktionselements 4 vom Kennzeichnungselement 3 realisierbar. Ebenso kann anstatt einer Lasche auch eine Aussparung, insbesondere zwischen Funktionselement 4 und Kennzeichnungselement 3, ausgebildet sein.

    [0042] Wird also das Funktionselement 4 aus dem Kennzeichnungselement 3, insbesondere durch Eingreifen in den Eingriffsbereich 10, getrennt, so wird auch die, vorzugsweise stoffschlüssige, Verbindung zwischen der Verpackungseinheit 5 und dem Behälter 2 in dem zumindest einen Verbindungsbereich 8 getrennt. Das Kennzeichnungselement 3 ist also ausschließlich mittelbar über das Funktionselement 4 mit dem Behälter 2 verbunden. Dies hat zur Folge, dass bei entferntem Funktionselement 4 das Kennzeichnungselement 3 vom Behälter 2 abfällt. Der Verbraucher muss sich somit nicht mit einer getrennten Entsorgung des Behälters 2 und des Kennzeichnungselements 3 nach dem Verbrauch des darin befindlichen Stoffs, insbesondere Lebensmittels, auseinandersetzen.

    [0043] Um den im Behälter 2 befindlichen Stoff einfacher verbrauchen zu können, wird das Funktionselement 4 nach dem Heraustrennen in eine Funktionsform gebracht (vgl. Figur 4a und 4b). Hierfür weist das Funktionselement 4 zumindest eine Faltkontur 11 auf. In der Funktionsform kann das zumindest eine Funktionselement 4 beispielsweise ein Löffel, eine Gabel, ein Messer, eine Spachtel oder ein Essstäbchen sein.

    [0044] In Figur 2 ist eine seitliche Schnittdarstellung der Verpackung 1 gemäß einem Ausführungsbeispiel ähnlich der Figur 1 dargestellt. Der Schnitt durch die Verpackung 1 verläuft hierbei im Wesentlichen mittig durch das Funktionselement 4. Die vorstehend in Bezug auf das in Figur 1 dargestellte Ausführungsbeispiel genannten Merkmale der Verpackung 1 können aufeinander übertragen und miteinander kombiniert werden. Ebenso wie in Figur 1 dargestellt, ist auch in Figur 2 das Kennzeichnungselement 3 mittelbar über das Funktionselement 4 mit dem Behälter 2 verbunden. Die Verpackungseinheit 5 ist in dem zumindest einen Verbindungsbereich 8 mit dem Behälter 2 lösbar verbunden. Der Verbindungsbereich 8 ist zwischen dem Funktionselement 4 und dem Behälter 2 ausgebildet. Das Kennzeichnungselement 3 ist ausschließlich mittelbar, insbesondere über das zumindest eine Funktionselement 4 und/oder den zumindest einen Verbindungsbereich 8, mit dem Behälter 2 verbunden. Es besteht somit keine unmittelbare Klebeverbindung zwischen dem Kennzeichnungselement 3 und dem Behälter 2. Löst man also das Funktionselement 4 über den in Figur 1 gezeigten ersten Solltrennbereich 6 aus dem Kennzeichnungselement 3 heraus, wird automatisch auch der Verbindungsbereich 8 getrennt. Hierdurch löst sich das Kennzeichnungselement 3 vom Behälter 2. Dies hat zur Folge, dass bei entferntem Funktionselement 4 das Kennzeichnungselement 3 vom Behälter 2 in eine Querrichtung Q des Kennzeichnungselements 3 abfällt.

    [0045] In den Figuren 3a, 3b, 3c und 3d sind jeweils Draufsichten einer Verpackungseinheit 5 in einer ausgebreiteten Form gemäß weiteren Ausführungsbeispielen dargestellt. Das in Figur 1 und 2 dargestellt Ausführungsbeispiel der Verpackung 1 kann alternativ eine Verpackungseinheit 5 gemäß den in Figuren 3a, 3b, 3c und 3b dargestellten alternativen Ausführungsformen aufweisen. Die Verpackungseinheit 5 weist auch hier das Kennzeichnungselement 3 und das Funktionselement 4 auf, welche über den ersten Solltrennbereich 6 miteinander verbunden und/oder trennbar sind. Die vorstehend in Bezug auf die in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiele sowie die nachfolgend in Bezug auf die in den Figuren 3a, 3b, 3c und 3d dargestellten Ausführungsbeispielen genannten Merkmale der Verpackungseinheit 5 können aufeinander übertragen und miteinander kombiniert werden.

    [0046] Die in den Figuren 1, 2 und 3a dargestellten Verpackungseinheiten 5 unterscheiden sich im Wesentlichen nur durch den alternativen Eingriffsbereich 10. So weist die in Figur 3a gezeigte Verpackungseinheit 5 mehrere, insbesondere zwei, Eingriffsbereiche 10 auf, wo hingegen die in Figur 1 gezeigte Verpackungseinheit 5 nur einen Eingriffsbereich 10 umfasst. Des Weiteren ist der Eingriffsbereich 10, insbesondere die Ausnehmung, gemäß Figur 1 im Kennzeichnungselement 3 und die Eingriffsbereiche 10, insbesondere Ausnehmungen, gemäß Figur 3a im Funktionselement ausgebildet. In Figur 2 wurde aufgrund der besseren Übersichtlichkeit auf die Darstellung des Eingriffsbereich 10 verzichtet.

    [0047] In ausgebreiteter Form weist die Verpackungseinheit 5 eine Längsrichtung L und die Querrichtung Q auf. Wenn die abgerollte Verpackungseinheit 5 aus Figur 3a entlang der Längsrichtung L um den Behälter 2 gewickelt wird, entsteht der in den Figuren 1 und 2 gezeigte Wickel. Die Verpackungseinheit 5 ist demnach gemäß den Figuren 1 und 2 als Wickel ausgebildet. Um die Form des Wickels zu halten, wird, wie in Figur 3a gezeigt, ein freies Ende 12 der Verpackungseinheit 5 an einer Befestigungslasche 13 befestigt, insbesondere geklebt. So kann gewährleistet werden, dass der Wickel nicht wieder in die ausgebreitete Form übergeht.

    [0048] Figur 3b zeigt ähnlich wie Figur 3a eine abgerollte Verpackungseinheit 5. Im Unterschied zu dem in Figur 3a dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Kennzeichnungselement 3 einen zweiten Solltrennbereich 16 auf. Das Funktionselement 4 bildet an einem Ende in Querrichtung Q des Kennzeichnungselements 3 einen Eingriffsbereich 10. Zieht man am Eingriffsbereich 10, so trennt sich das Funktionselement 4 vom Kennzeichnungselement 3 entlang des ersten Solltrennbereichs 6. Beim Trennen des Funktionselements 4 vom Kennzeichnungselement 3 über den ersten Solltrennbereich 6, trennt sich auch ein erster Abschnitt 17 vom zweiten Abschnitt 18 des Kennzeichnungselements 3 aufgrund des zweiten Solltrennbereichs 16. Da sich die Solltrennbereiche 6, 16 über die gesamte Querrichtung Q des Kennzeichnungselements 4 erstrecken, sind nach dem Trennen des Funktionselements 4 der erste Abschnitt 17 und der zweite Abschnitt 18 komplett voneinander getrennt.

    [0049] In Figur 3c ist ähnlich zu den Figuren 3a und 3b eine abgerollte Verpackungseinheit 5 dargestellt. Im Gegensatz zu den vorangestellten Ausführungsbeispielen erstreckt sich das Funktionselement 4 über die Querrichtung Q des Kennzeichnungselements 3 hinaus. Der erste Solltrennbereich 6 erstreckt sich somit über die komplette Querrichtung Q des Kennzeichnungselements 3. Beim Trennen des Funktionselements 4 vom Kennzeichnungselement 3 über den ersten Solltrennbereich 6, trennt sich das Kennzeichnungselement 3 in den ersten Abschnitt 17 und zweiten Abschnitt 18 auf.

    [0050] Figur 3d zeigt ähnlich zu den Figuren 3a, 3b und 3c eine abgerollte Verpackungseinheit 5. Im Gegensatz zu den vorangestellten Anwendungsbeispielen ist das Funktionselement 4 als Trichter ausgebildet. Ebenso wie in Figur 3b gezeigt, erstreckt sich auch hier der erste Solltrennbereich 6 zusammen mit dem zweiten Solltrennbereich 16 über die komplette Querrichtung Q des Kennzeichnungselements 3. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Ausführungsbeispielen weist das Funktionselement 4 zwei Einstecklaschen 19 und zwei Aussparungen 20 auf. Nach dem Trennen des Funktionselements 4 vom Kennzeichnungselement 3 wird das Funktionselement 4 entlang der Faltkontur 11 gefaltet und die Einstecklaschen 19 in die Aussparungen 20 gesteckt. Dadurch entsteht aus dem Funktionselement 4 ein Trichter.

    [0051] In den Figuren 4a und 4b ist ein Funktionselement 4, insbesondere für eine Verpackung 1 und/oder Verpackungseinheit 5 gemäß dem in Figur 1, 2 und/oder 3a gezeigten Ausführungsbeispielen, in unterschiedlichen Zuständen gezeigt. Figur 4a zeigt das Funktionselement 4 in einer Grundform und Figur 4b in einer Funktionsform. Ist das Funktionselement 4 an einem Behälter 2 (siehe Figur 1) angebracht, so liegt es in der Grundform vor. Wird das Funktionselement 4 jedoch zur Verwendung vom Behälter 2 getrennt und an seiner zumindest einen Faltkontur 11 gefaltet, liegt das Funktionselement 4 gemäß Figur 4b in seiner Funktionsform vor. Im gezeigten Beispiel weist die Funktionsform des Funktionselements 4 ein Stielende 14 zum Greifen und eine schalenartige Vertiefung 15 zum Aufnehmen des Stoffs auf. Das Funktionselement 4 ist somit als Löffel geformt.

    [0052] Figur 5 zeigt eine seitliche Schnittdarstellung der Verpackung 1 gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Figuren umfasst hier die Verpackungseinheit 5 den Behälter 2 und das Funktionselement 4. Das Kennzeichnungselement 3 ist über den Verbindungsbereich 8 mit dem Funktionselement 4 verbunden. Dieser Verbindungsbereich 8 ist durch diejenigen Flächen des Funktionselements 4 ausgebildet, welche dem Behälter 2 zugewandt sind. Die Flächen halten das Kennzeichnungselement 3 formschlüssig am Behälter 2. Das Kennzeichnungselement 3 ist somit mittelbar über das Funktionselement 4 mit dem Behälter 2 verbunden.

    [0053] Das Funktionselement 4 ist über den ersten Solltrennbereich 6 mit dem Behälter 2 verbunden. Zum leichteren Trennen kann der erste Solltrennbereich 6 eine Materialschwächung 7, insbesondere im vorliegenden Beispiel eine Kerbe, aufweisen. Wird das Funktionselement 4 vom Behälter 2 entfernt, so bleibt zumindest ein Teil des ersten Solltrennbereichs 6 mit dem Behälter 2 verbunden. Da das Kennzeichnungselement 3 ausschließlich vom Funktionselement 4, insbesondere formschlüssig, am Behälter 2 gehalten wird, fällt dieses beim Entfernen des Funktionselements 4 vom Behälter 2 ab. Der Verbraucher ist somit gezwungen, den Behälter 2, das Kennzeichnungselement 3 und das Funktionselement 4 nach dem Verbrauch des darin befindlichen Stoffs, insbesondere Lebensmittels, getrennt voneinander zu entsorgen.

    [0054] In Figur 6 ist eine seitliche Schnittdarstellung der Verpackung 1 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel dargestellt. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Figuren ist hier das Funktionselement 4 sowohl mit dem Behälter 2 als auch mit dem Kennzeichnungselement 3 über Verbindungsbereiche 8, 8' verbunden. Hierbei ist der Behälter 2 über den ersten Verbindungsbereich 8 und das Kennzeichnungselement 3 über den zweiten Verbindungsbereich 8' mit dem Funktionselement 4 verbunden. Das Funktionselement 4 ist, insbesondere in einer Querschnittsansicht, zwischen dem Behälter 2 und dem Kennzeichnungselement 3 angeordnet. Die lösbare Verbindung zwischen dem Kennzeichnungselement 3 und dem Behälter 2 ist durch den in den Verbindungsbereichen 8, 8' angeordneten Klebstoff 9 ausgebildet. Das Kennzeichnungselement 3 ist ausschließlich mittelbar, nämlich über das zumindest eine Funktionselement 4 und den zumindest einen Verbindungsbereich 8, 8`, insbesondere vorliegend über den jeweiligen Klebstoff 9, mit dem Behälter 2 verbunden. Es besteht somit keine unmittelbare Klebeverbindung zwischen dem Kennzeichnungselement 3 und dem Behälter 2. Infolgedessen wird beim Lösen des Funktionselements 4 das Kennzeichnungselement 3 automatisch vom Behälter 2 gelöst. Zusätzlich oder alternativ kann ähnlich zum Ausführungsbeispiel der Figuren 2 und 5 das Funktionselement 4 über den ersten Solltrennbereich 6 mit dem Behälter 2 und/oder dem Kennzeichnungselement 3 verbunden sein.

    [0055] Wird also das Funktionselement 4 über den ersten Verbindungsbereich 8 vom Behälter 2 gelöst, so wird automatisch auch der zweite Verbindungsbereich 8' getrennt. Hierdurch löst sich das Kennzeichnungselement 3 vom Behälter 2. Dies hat zur Folge, dass bei entferntem Funktionselement 4 das Kennzeichnungselement 3 vom Behälter 2 in Querrichtung Q des Kennzeichnungselements 3 abfällt.

    [0056] Zusätzlich kann das Kennzeichnungselement 3 im Bereich des Funktionselements 4 einen Solltrennbereich 6 aufweisen, insbesondere eine Materialschwächung 7, wie beispielsweise eine Perforation. Beim Entfernen des Funktionselements 4 wird somit zusätzlich der Solltrennbereich 6 des Kennzeichnungselements 3 zerstört, sodass das Kennzeichnungselement 3 leichter vom Behälter 2 entfernt werden kann.

    [0057] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind ebenso möglich.

    Bezugszeichenliste



    [0058] 
    1
    Verpackung
    2
    Behälter
    3
    Kennzeichnungselement
    4
    Funktionselement
    5
    Verpackungseinheit
    6
    Erster Solltrennbereich
    7
    Materialschwächung
    8,8`
    Verbindungsbereich
    9
    Klebstoff
    10
    Eingriffsbereich
    11
    Faltkontur
    12
    Freies Ende
    13
    Befestigungslasche
    14
    Stielende
    15
    Vertiefung
    16
    Zweiter Solltrennbereich
    17
    Erster Abschnitt
    18
    Zweiter Abschnitt
    19
    Einstecklasche
    20
    Aussparung
    Q
    Querrichtung
    L
    Längsrichtung



    Ansprüche

    1. Verpackung (1), insbesondere für Lebensmittel,

    mit einem Behälter (2) zum Aufnehmen eines Stoffs,

    einem Kennzeichnungselement (3) zum Kennzeichnen des Stoffs und zumindest einem Funktionselement (4), das in einer Grundform vorliegt und an dem Behälter (2) angebracht ist,

    wobei der Behälter (2) und das Kennzeichnungselement (3) mittelbar über das zumindest eine Funktionselement (4) lösbar miteinander verbunden sind, so dass sich das Kennzeichnungselement (3) beim Entfernen des zumindest einen Funktionselements vom Behälter (2) trennt,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass das Funktionselement (4) derart ausgebildet ist, dass es zur Verwendung des Stoffs nach dem Heraustrennen in eine Funktionsform gebracht werden kann, um den im bestimmungsgemäßen Gebrauch im Behälter (2) befindlichen Stoff verbrauchen zu können, wobei das Funktionselement (4) zumindest eine Faltkontur (11) aufweist.


     
    2. Verpackung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) und das Kennzeichnungselement (3) ausschließlich über das zumindest eine Funktionselement (4) lösbar miteinander verbunden sind.
     
    3. Verpackung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Funktionselement (4) lösbar mit dem Behälter (2) und/oder dem Kennzeichnungselements (3) verbunden ist.
     
    4. Verpackung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Funktionselement (4) zumindest teilweise Bestandteil des Behälters (2) und/oder des Kennzeichnungselements (3) ist und/oder
    einteilig mit dem Behälter (2) und/oder dem Kennzeichnungselement (3) ausgebildet ist.
     
    5. Verpackung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Funktionselement (4) zumindest teilweise aus dem Material des Behälters (2) und/oder des Kennzeichnungselements (3) hergestellt ist.
     
    6. Verpackung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) aus einem ersten Material, insbesondere Kunststoff, und das Kennzeichnungselement (3) aus einem zweiten Material, insbesondere Papier, Karton und/oder Pappe, hergestellt ist.
     
    7. Verpackung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung, insbesondere der Behälter (2) und/oder das Kennzeichnungselement (3), wenigstens einen Solltrennbereich (6, 16) aufweist, insbesondere

    einen ersten Solltrennbereich (6), über den das wenigstens eine Funktionselement (4) mit dem Behälter (2) und/oder dem Kennzeichnungselement (3) verbunden ist, und/oder

    einen zweiten Solltrennbereich (16), über den ein erster Abschnitt (17) des Kennzeichnungselements (3) mit einem zweiten Abschnitt (18) des Kennzeichnungselements (3) verbunden ist.


     
    8. Verpackung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich wenigstens ein Solltrennbereich (6, 16) über die komplette Querrichtung (Q) des Kennzeichnungselements (3) erstreckt.
     
    9. Verpackung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Solltrennbereiche (6, 16) eine Materialschwächung (7), insbesondere eine Perforation, Falzung und/oder Ausdünnung, ist.
     
    10. Verpackung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Funktionselement (4) in zumindest einem Verbindungsbereich (8, 8') mit dem Behälter (2) und/oder dem Kennzeichnungselement (3) verbunden, insbesondere verklebt, ist,
    wobei vorzugsweise ein in dem zumindest einen Verbindungsbereich (8, 8') angeordneter Klebstoff (9) derart ausgebildet ist, dass das zumindest eine Funktionselement (4) beschädigungsfrei vom Behälter (2) und/oder dem Kennzeichnungselement (3) gelöst werden kann.
     
    11. Verpackung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (4) über einen ersten Verbindungsbereich (8) mit dem Behälter (2) und/oder über einen zweiten Verbindungsbereich (8`) mit dem Kennzeichnungselement (3) verbunden ist.
     
    12. Verpackung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Funktionselement (4), der Behälter (2) und/oder das Kennzeichnungselement (3) zumindest einen Eingriffsbereich (10) aufweist.
     
    13. Verfahren zur Herstellung einer Verpackung (1) nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,

    mit dem Behälter (2) zum Aufnehmen eines Stoffs,

    dem Kennzeichnungselement (3) zum Kennzeichnen des Stoffs und

    dem zumindest einen Funktionselement (4) zur Verwendung des Stoffs,

    bei dem das Kennzeichnungselement (3) und das Funktionselement (4) am Behälter (2) angebracht werden,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass der Behälter (2) und das Kennzeichnungselement (3) mittelbar über das zumindest eine Funktionselement (4) lösbar miteinander verbunden werden, so dass sich das Kennzeichnungselement (3) beim Entfernen des zumindest einen Funktionselements (4) vom Behälter (2) trennen kann.


     


    Claims

    1. Packing (1), in particular for food,

    with a container (2) for receiving a substance,

    a labelling element (3) for labelling the substance and

    at least one functional element (4), which is present in a basic form and is attached to the container (2),

    wherein the container (2) and the labelling element (3) are detachably connected to one another indirectly via the at least one functional element (4), so that the labelling element (3) separates from the container (2) when the at least one functional element is removed,

    characterized in that

    the functional element (4) is designed in such a way that it can be brought into a functional form for use of the substance after separation, in order to be able to consume the substance present in the container (2) during intended use,

    wherein the functional element (4) has at least one folding contour (11).


     
    2. The packing according to the preceding claim, characterized in that the container (2) and the labelling element (3) are detachably connected to one another exclusively via the at least one functional element (4).
     
    3. The packing according to one or more of the preceding claims, characterized in that the at least one functional element (4) is detachably connected to the container (2) and/or the labelling element (3).
     
    4. The packing according to one or more of the preceding claims, characterized in that the at least one functional element (4) is at least partially component of the container (2) and/or of the labelling element (3)
    and/or
    is formed in one piece with the container (2) and/or the labelling element (3).
     
    5. The packing according to one or more of the preceding claims, characterized in that the at least one functional element (4) is produced at least partially from the material of the container (2) and/or of the labelling element (3).
     
    6. The packing according to one or more of the preceding claims, characterized in that the container (2) is produced from a first material, in particular plastic, and the labelling element (3) is produced from a second material, in particular paper, cardboard and/or paperboard.
     
    7. The packing according to one or more of the preceding claims, characterized in that the packing, in particular the container (2) and/or the labelling element (3), has at least one predetermined separation region (6, 16), in particular

    a first predetermined separation region (6), via which the at least one functional element (4) is connected to the container (2) and/or the labelling element (3), and/or

    a second predetermined separation region (16), via which a first section (17) of the labelling element (3) is connected to a second section (18) of the labelling element (3).


     
    8. The packing according to one or more of the preceding claims, characterized in that at least one predetermined separation region (6, 16) extends over the entire transverse direction (Q) of the labelling element (3).
     
    9. The packing according to claim 9, characterized in that at least one of the predetermined separation regions (6, 16) is a material weakening (7), in particular a perforation, folding and/or thinning.
     
    10. The packing according to one or more of the preceding claims, characterized in that the at least one functional element (4) is connected, in particular adhesively bonded, to the container (2) and/or the labelling element (3) in at least one connecting area (8, 8'),
    wherein preferably an adhesive (9) arranged in the at least one connecting area (8, 8') is designed in such a way that the at least one functional element (4) can be detached from the container (2) and/or the labelling element (3) without damage.
     
    11. The packing according to one or more of the preceding claims, characterized in that the functional element (4) is connected to the container (2) via a first connecting area (8) and/or to the labelling element (3) via a second connecting area (8').
     
    12. The packing according to one or more of the preceding claims, characterized in that the at least one functional element (4), the container (2) and/or the labelling element (3) has at least one engagement area (10).
     
    13. A method for producing a packing (1) according to one or more of the preceding claims,

    with the container (2) for receiving a substance,

    the labelling element (3) for labelling the substance and

    the at least one functional element (4) for use of the substance,

    in which the labelling element (3) and the functional element (4) are attached to the container (2),

    characterized in that

    the container (2) and the labelling element (3) are detachably connected to one another indirectly via the at least one functional element (4), so that the labelling element (3) can separate from the container (2) when the at least one functional element (4) is removed.


     


    Revendications

    1. Emballage (1), en particulier pour des denrées alimentaires, comprenant un récipient (2) destiné à recevoir une substance,

    un élément d'étiquetage (3) destiné à étiqueter la substance et

    au moins un élément fonctionnel (4) qui se présente sous une forme de base et qui est monté sur le récipient (2),

    le récipient (2) et l'élément d'étiquetage (3) étant reliés l'un à l'autre de manière amovible indirectement par le biais de l'au moins un élément fonctionnel (4), de sorte que l'élément d'étiquetage (3) se sépare du récipient (2) lors du retrait de l'au moins un élément fonctionnel,

    caractérisé en ce que

    l'élément fonctionnel (4) est réalisé de telle sorte qu'il peut être amené dans une forme fonctionnelle pour l'utilisation de la substance après la séparation, afin de pouvoir consommer la substance se trouvant dans le récipient (2) lors de l'utilisation conforme à l'usage prévu,

    l'élément fonctionnel (4) présentant au moins un contour de pliage (11).


     
    2. Emballage selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le récipient (2) et l'élément d'étiquetage (3) sont reliés l'un à l'autre de manière amovible exclusivement par le biais de l'au moins un élément fonctionnel (4).
     
    3. Emballage selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément fonctionnel (4) est relié de manière amovible au récipient (2) et/ou à l'élément d'étiquetage (3).
     
    4. Emballage selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément fonctionnel (4) fait au moins en partie du récipient (2) et/ou de l'élément d'étiquetage (3) et/ou
    est réalisé d'une seule pièce avec le récipient (2) et/ou l'élément d'étiquetage (3).
     
    5. Emballage selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément fonctionnel (4) est fabriqué au moins en partie à partir du matériau du récipient (2) et/ou de l'élément d'étiquetage (3).
     
    6. Emballage selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le récipient (2) est fabriqué à partir d'un premier matériau, en particulier de plastique, et l'élément d'étiquetage (3) est fabriqué à partir d'un deuxième matériau, en particulier de papier et/ou de carton.
     
    7. Emballage selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'emballage, en particulier le récipient (2) et/ou l'élément d'étiquetage (3), présente au moins une zone de séparation théorique (6, 16), en particulier

    une première zone de séparation théorique (6), par le biais de laquelle l'au moins un élément fonctionnel (4) est relié au récipient (2) et/ou à l'élément d'étiquetage (3), et/ou

    une deuxième zone de séparation théorique (16), par le biais de laquelle une première section (17) de l'élément d'étiquetage (3) est reliée à une deuxième section (18) de l'élément d'étiquetage (3).


     
    8. Emballage selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une zone de séparation théorique (6, 16) s'étend sur toute la direction transversale (Q) de l'élément d'étiquetage (3).
     
    9. Emballage selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'au moins l'une des zones de séparation théoriques (6, 16) est un affaiblissement de matériau (7), en particulier une perforation, un pliage et/ou un amincissement.
     
    10. Emballage selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément fonctionnel (4) est relié, en particulier collé, au récipient (2) et/ou à l'élément d'étiquetage (3) dans au moins une zone de liaison (8, 8'),
    de préférence un adhésif (9) disposé dans l'au moins une zone de liaison (8, 8') étant réalisé de telle sorte que l'au moins un élément fonctionnel (4) peut être détaché sans endommagement du récipient (2) et/ou de l'élément d'étiquetage (3).
     
    11. Emballage selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément fonctionnel (4) est relié au récipient (2) par le biais d'une première zone de liaison (8) et/ou à l'élément d'étiquetage (3) par le biais d'une deuxième zone de liaison (8').
     
    12. Emballage selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément fonctionnel (4), le récipient (2) et/ou l'élément d'étiquetage (3) présentent au moins une zone d'engagement (10).
     
    13. Procédé de fabrication d'un emballage (1) selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes,

    comprenant le récipient (2) destiné à recevoir une substance, l'élément d'étiquetage (3) destiné à étiqueter la substance et

    l'au moins un élément fonctionnel (4) destiné à utiliser la substance, dans lequel l'élément d'étiquetage (3) et l'élément fonctionnel (4) sont montés sur le récipient (2),

    caractérisé en ce que

    le récipient (2) et l'élément d'étiquetage (3) sont reliés l'un à l'autre de manière amovible indirectement par le biais de l'au moins un élément fonctionnel (4), de sorte que l'élément d'étiquetage (3) peut se séparer du récipient (2) lors du retrait de l'au moins un élément fonctionnel (4).


     




    Zeichnung


























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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