(19)
(11) EP 3 824 143 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.05.2023  Patentblatt  2023/18

(21) Anmeldenummer: 19746432.4

(22) Anmeldetag:  10.07.2019
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E03C 1/06(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
E03C 1/06
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2019/000202
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2020/015843 (23.01.2020 Gazette  2020/04)

(54)

WANDBEFESTIGUNG MIT BRAUSENSTANGENROHR

WALL MOUNTING WITH RISER RAIL

FIXATION MURALE AVEC UNE BARRE DE DOUCHE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 20.07.2018 DE 102018117664

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.05.2021  Patentblatt  2021/21

(73) Patentinhaber: Grohe AG
58653 Hemer (DE)

(72) Erfinder:
  • MAINKA, David
    58640 Iserlohn (DE)
  • BEGEROW, Ralf
    58675 Hemer (DE)
  • VOREL, Thomas
    59757 Arnsberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 1 690 486
DE-A1- 4 124 353
US-A1- 2007 245 483
CN-U- 204 174 676
DE-A1- 19 651 915
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Wandbefestigung für ein Brausestangenrohr eines Duschsystems nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

    [0002] Ein solches Brausestangenrohr ist üblicherweise in vertikaler Richtung an einer Installationswand montiert, und zwar um einen vordefinierten Abstand von der Installationswand in der Tiefenrichtung beabstandet. Zur Befestigung des Brausestangenrohres ist dieses mit einer Konsole verbunden, die ihrerseits an der Installationswand befestigt ist.

    [0003] In der Regel wird das Brausestangenrohr über eine Schelle, die das Brausestangenrohr umgreift, mit der Konsole verbunden. Dadurch entstehen jedoch pro Schelle zwei umlaufende Schmutzkanten, die sich über den gesamten Umfang des Brausestangenrohres erstrecken. In deren Bereich sammelt sich leicht Schmutz, wie beispielsweise Shampoo- und Seifenreste an, der sich im Bereich der Schmutzkanten nur schwer entfernen lässt.

    [0004] Bei Brausestangenrohren sollen zusätzlich die Rohrenden wasserdicht verschlossen werden, um Schmutzeintritt zu vermeiden und um eine lange Haltbarkeit des Brausestangenrohres zu gewährleisten. Dies gelingt für gewöhnlich bei neuen Duschsystemen gut. Mit der Zeit altern jedoch alle im Duschsystem verbauten Teile und eine Wasserdichtheit der Verschlüsse des Brausestangenrohres ist nicht mehr gewährleistet. Darüber hinaus sammeln sich, verursacht durch die nachlassende Wasserdichtheit, Shampoo- und Seifenreste sowie Wasser im Inneren des Brausestangenrohres. Bei bekannten Duschsystemen ist es dabei nicht möglich, dass Duschsystem in einem solchen Fall mit vertretbarem Aufwand zu reinigen.

    [0005] Das Dokument DE4124353A1 offenbart eine Wandstange für eine Brause, wobei die Wandstange an den Endbereichen von an der Gebäudewand mit Schrauben befestigbaren, konsolartigen Halterungen in jeweils einer Sachbohrung aufgenommen ist.

    [0006] Das Dokument US2007245483A1 offenbart eine Endkappe für eine Brausestange, wobei die Brausestange mit Hilfe der Endkappe und eines Verbindungsstücks an der Wand befestigt wird.

    [0007] Die Druckschrift CN204174676U offenbart eine Brausestange mit einer Führungsrille, in der die Wandbefestigung verschiebbar ist.

    [0008] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Wandbefestigung für ein Brausestangenrohr bereitzustellen, bei der in haltbarer und reinigungsfreundlicher Weise eine Befestigung des Brausestangenrohres an der Installationswand ermöglicht wird.

    [0009] Die Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindungen sind in den Unteransprüchen offenbart.

    [0010] Gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 weist die Wandbefestigung ein Montageabschnitt auf, der im Inneren des Brausestangenrohres angeordnet ist und der mit der Endkappe verbunden ist sowie durch eine Rohrwandung des Brausestangenrohres hindurch mit der Konsole verschraubt ist, um das Brausestangenrohr einseitig an die Konsole anzubinden.

    [0011] Die Endkappe und der Montageabschnitt bilden zusammen einen mehrteiligen Bauteilverbund, der es erlaubt sowohl für den Montageabschnitt als auch für die Endkappe eine komplexe Geometrie zu wählen ohne den Herstellungsprozess der erfindungsgemäßen Wandbefestigung zu verkomplizieren. In dem mehrteiligen Bauteilverbund können die Endkappe und der Montageabschnitt aus unterschiedlichen Werkstoffen sein.

    [0012] In einer technischen Umsetzung weist der Montageabschnitt an einer der Konsole zugewandten Seite eine Mutter oder einen Gewindeeinsatz auf, die in Zusammenwirkung mit einer Befestigungsschraube den Montageabschnitt durch die Innenwandung des Brausestangenrohres hindurch, einseitig mit der Konsole verbinden.

    [0013] Gemäß der Erfindung weist der Montageabschnitt ein erstes Rastelement mit einem ersten Rasthaken und ein zweites Rastelement mit einem zweiten Rasthaken auf, wobei der erste Rasthaken in eine korrespondierende erste Ausnehmung der Endkappe und der zweite Rasthaken in eine korrespondierende zweite der Endkappe eingreift, um die Endkappe über eine Rastverbindung formschlüssig mit dem Montageabschnitt zu verbinden.

    [0014] Erfindungsgemäß weist die Endkappe eine Hülse und einen die Hülse einseitig verschließenden Deckel auf, wobei die erste Ausnehmung und die zweite Ausnehmung in eine äußere Mantelfläche der Hülse eingebracht sind und wobei das erste Rastelement und das zweite Rastelement jeweils mit ihren den Rasthaken gegenüberliegenden Seiten an einer Innenwandung des Brausestangenrohres anliegen, um die Rastelemente in ihrer Bewegung in Bezug zum Brausestangenrohr radial nach außen zu hindern.

    [0015] Im Hinblick auf einer weiteren Ausführungsform weist der erste Rasthaken und das erste Rastelement eine erste Breite b1 und der zweite Rasthaken und das zweite Rastelement eine zweite Breite b2 auf, wobei die erste Breite b1 und die zweite Breite b2 unterschiedliche Beträge aufweisen, und wobei die erste Ausnehmung an die Breite b1 und die zweite Ausnehmung an die Breite b2 angepasst ist, um die Endkappe in einer vordefinierten Orientierung relativ zu dem Montageabschnitt mit dem Montageabschnitt formschlüssig zu verbinden.

    [0016] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Montageabschnitt einen Höhenanschlag, insbesondere in Form einer Lasche, auf, der in eine Nut in der Endkappe eingreift, um ein erstes mechanisches Spiel des ersten Rastelements in der ersten Ausnehmung und ein zweites mechanisches Spiel des zweiten Rastelements in der zweiten Ausnehmung zu begrenzen. Das mechanische Spiel wird in einer Richtung parallel zu einer Längsachse des Brausestangenrohres begrenzt.

    [0017] Gemäß einer Ausführungsform weist der Montageabschnitt an einer der Konsole zugewandten Seite einen Aufnahmeraum, insbesondere eine Kegel- oder eine Flachsenkung auf, der konzentrisch um eine Achse des Gewindes der Mutter oder des Gewindes des Gewindeeinsatzes angeordnet ist und der sich in Bezug zum Brausestangenrohr radial nach innen erstreckt. Der Aufnahmeraum ist dazu ausgebildet ist, einen im Bereich der Bohrung vorhandenen Grat aufzunehmen.

    [0018] Bevorzugt ist, dass der Montageabschnitt an einer der Konsole zugewandten Seite eine ringförmige Überhöhung aufweist, die konzentrisch um eine Bohrungsachse einer Bohrung im Brausestangenrohr angeordnet ist und die sich in Bezug zum Brausestangenrohr radial nach außen erstreckt, wobei sich die Überhöhung in der Bohrung im Brausestangenrohr zentriert, um den Montageabschnitt in seiner Lage und Position relativ zum Brausestangenrohr zu fixieren.

    [0019] In einer konkreten Ausführungsvariante weist der Deckel eine Positionierkontur auf, die in eine komplementäre Kontur eingreift, die in einer Stirnseitenfläche des Brausestangenrohres eingebracht oder auf dieser aufgebracht ist, um den Deckel in einer vordefinierten Orientierung verdrehsicher zu dem Brausestangenrohr zu halten.

    [0020] In einem Ausführungsbeispiel sind die Ausklinkungen oder Stufen von der Stirnseitenfläche des Brausestangenrohres parallel zu einer Rotationssymmetrieachse des Brausestangenrohres in das Brausestangenrohr eingebracht. In diese Ausklinkungen oder Stufen greifen ein oder mehrere korrespondierende Absätze im Deckel der Endkappe ein, um ein Verdrehen der Endkappe relativ zum Brausestangenrohr zu verhindern.

    [0021] Im Hinblick auf eine weitere Ausführungsform weist der Montageabschnitt eine über eine oder mehrere Federelemente an dem Montageabschnitt angebundene Stützbasis oder einen oder mehrere Materialstege mit jeweils einem elastischen Fortsatz auf, die einen ersten Bereich des Montageabschnitts elastisch an die der Innenwandung des Brausestangenrohres zugewandten Seite andrückt, um den ersten Bereich des Montageabschnitts beim Einschrauben der Befestigungsschraube in Bezug zum Brausestangenrohr radial nach außen und in Richtung der Befestigungsschraube zu drücken.

    [0022] Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Figuren beschrieben. In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder ähnliche Komponenten mit gleicher bzw. ähnlicher Bedeutung bzw. Funktion.

    [0023] Es zeigen:
    Figur 1
    in einer Seitenschnittansicht ein an einer Installationswand befestigtes Brausestangenrohr;
    Figur 2
    in einer perspektivischen Ansicht einen Montageabschnitt;
    Figur 3
    in einer Schnittansicht eine mit dem Montageabschnitt der Figur 2 verbindbare Endkappe;
    Figur 4
    in einer Seitenschnittansicht ein weiteres Beispiel eines an einer Installationswand befestigten Brausestangenrohres; und
    Figur 5
    in einer perspektivischen Ansicht ein weiteres Beispiel eines Montageabschnittes.


    [0024] Figur 1 zeigt in einer Seitenschnittansicht eine erfindungsgemäße Wandbefestigung für ein Brausestangenrohr 10 eines ansonsten nicht dargestellten Duschsystems. Die Schnittebene, auf der die Seitenschnittansicht basiert, verläuft parallel zu einer Tiefenrichtung x und parallel zu einer Vertikalrichtung z. Das Brausestangenrohr 10 erstreckt sich in der Vertikalrichtung z und ist über eine Wandbefestigungskonsole 20 (nachfolgend als Konsole 20 bezeichnet) an der Installationswand 1 befestigt. In der in Figur 1 gezeigten Installationslage ist das Brausestangenrohr 10 in einer Tiefenrichtung x um einen Wandabstand x1 von der Installationswand 1 beabstandet.

    [0025] Für die Verbindung zwischen Brausestangenrohr 10 und Konsole 20 ist in dem Brausestangenrohr 10 ein Montageabschnitt 30 angeordnet, der durch die Rohrwandung des Brausestangenrohres 10 hindurch mit der Konsole 20 verschraubt ist. Dazu ist im Brausestangenrohr 10 eine Bohrung 11 mit einer Bohrungsachse 12 eingebracht. Im dargestellten Beispiel verläuft die Bohrungsachse 12 parallel zur Tiefenrichtung x und steht senkrecht auf der Vertikalrichtung z. Zur Verschraubung von Brausestangenrohr 10 und Konsole 20 wird eine Befestigungsschraube 21 durch ein Langloch 22 in der Konsole 20, durch die Bohrung 11 und durch eine im Montageabschnitt 30 eingebrachte Bohrung 31 hindurchgeführt und in eine im Montageabschnitt 30 vorgesehene Mutter 32 eingeschraubt. Die Drehsymmetrieachse der Mutter 32 und die Bohrungsachse der Bohrung 31 fallen dabei mit der Bohrungsachse 12 zusammen. Das Brausestangenrohr 10 ist auf diese Weise einseitig mit der Konsole 20 verbunden, wodurch Schmutzkanten verkürzt werden und eine erleichterte Reinigung des Duschsystems ermöglicht wird.

    [0026] Der Montageabschnitt 30 weist ein erstes Rastelement 34 mit einem ersten Rasthaken 341 und ein zweites Rastelement 35 mit einem zweiten Rasthaken 351 auf, wobei der erste Rasthaken 341 in eine in der Endkappe 40 eingebrachte erste Ausnehmung 41 und der zweite Rasthaken 351 in eine in der Endkappe 40 eingebrachte zweite Ausnehmung 42 eingreift und somit der Montageabschnitt 30 formschlüssig mit der Endkappe 40 verbunden ist. Die Endkappe 40 fixiert den Montageabschnitt 30 zumindest teilweise in Lage und Position im Brausestangenrohr 10 und verschließt ein Ende des Brausestangenrohres 10. Zusätzlich weist der Montageabschnitt 30 einen Höhenanschlag 36 auf, der in eine Nut 43 in der Endkappe 40 eingreift und die zusammen mit den Rastelemente 34 und 35 die Orientierung der Endkappe 40 relativ zum Montageabschnitt 30 sicherstellt. Die Rastelemente 34 und 35 sind im Brausestangenrohr 10 so angeordnet, dass sie sich in Bezug zum Brausestangenrohr 10 diametral gegenüber liegen und jeweils mit ihrer den Rasthaken 341 und 351 abgewandten Seiten an der Innenwandung des Brausestangenrohres 10 anliegen. Die Rastelemente 34 und 35 können sich deshalb im eingebauten Zustand in Bezug zum Brausestangenrohr 10 nicht radial nach außen bewegen. Die Rastverbindung zwischen den Rasthaken 341 und 351 und der ersten und der zweiten Ausnehmung 41 und 42 kann deshalb im eingebauten Zustand nicht zerstörungsfrei gelöst werden. Auf diese Weise ist die Endkappe 40 auf dem Montageabschnitt 30 gegen Herausnahme und gegen Herausfallen gesichert.

    [0027] Im dargestellten Beispiel weist der Montageabschnitt 30 an einer der Konsole 20 zugewandten Seite eine ringförmige Überhöhung 37 auf, die im eingebauten Zustand des Montageabschnittes 30 konzentrisch zur Bohrungsachse 12 angeordnet ist und deren Innendurchmesser gleich oder größer dem Gewindemaß der Mutter 32 ist. Die Überhöhung 37 erstreckt sich in Bezug zum Brausestangenrohr 10 radial nach außen und greift formschlüssig in die Bohrung 11 im Brausestangenrohr 10 ein und fixiert somit den Montageabschnitt 30 zumindest teilweise in seiner Position und Lage im Brausestangenrohr 10.

    [0028] Alternativ zu der Überhöhung 37 kann die Bohrung 31 bei anderen und nicht dargestellten erfindungsgemäßen Montageabschnitten 30 einen Aufnahmeraum aufweisen, der konzentrisch zur Bohrung 31 in die der Konsole 20 zugewandten Seite des Montageabschnittes 30 eingebracht ist und der dazu ausgebildet ist, einen Grat aufzunehmen, der bei der Herstellung der Bohrung 31 entsteht und der sich radial nach innen in das Brausestangenrohr 10 erstreckt. In einem Ausführungsbeispiel kann der Aufnahmeraum eine Kegelsenkung oder eine Flachsenkung sein.

    [0029] Figur 2 zeigt den Montageabschnitt 30 in einer perspektivischen Ansicht. Der Montageabschnitt 30 weist eine Längsachse 2 auf, die in einer Symmetrieebene (nicht dargestellt) liegt, zu der der Montageabschnitt 30 zumindest annähernd ebenensymmetrisch ist. Der Montageabschnitt 30 weist einen ersten Bereich 301 und einen daran anschließenden zweiten Bereich 302 auf. Im ersten Bereich 501 weist der Montageabschnitt 50 an der in Einbaulage der Konsole 20 zugewandten Seite annähernd die Form eines halbierten Kreiszylinders auf. Der halbierte Kreiszylinder wird dadurch gebildet, dass ein rotationssymmetrischer Kreiszylinder entlang einer Ebene halbiert wird, in der die Rotationssymmetrieachse liegt. Die Rotationssymmetrieachse verläuft im dargestellten Beispiel parallel zur Längsachse 3 des Montageabschnittes 50. Eine einachsig gekrümmte Mantelfläche des halbierten Zylinders ist, abgesehen von einer oder mehreren optionalen Ausnehmungen 33, so ausgestaltet, dass sich der Montageabschnitt 30 mit der einachsig gekrümmten Mantelfläche an der der Konsole 20 zugewandten Seite an die Innenwandung des Brausestangenrohres 10 anschmiegt. Im Bereich des halbierten Kreiszylinders ist die Mutter 32 (siehe Figur 1) eingesetzt.

    [0030] Der Montageabschnitt 30 weist an der der Konsole 20 abgewandten Seite eine Stützbasis 38, insbesondere in Form eines Stützstreifens auf, die über dachförmige Federelemente 39 elastisch mit dem Montageabschnitt 30 verbunden ist. Die Federelemente 39 sind dabei so ausgestaltet, dass die Stützbasis 38 relativ gegenüber dem halbierten Kreiszylinder bewegt werden kann. Im entspannten Zustand der Federelemente 39 weist der Montageabschnitt 30 senkrecht zur Längsachse 2 und in der Symmetrieebene des Montageabschnittes 30 eine Breite auf, die den Innendurchmesser des Brausestangenrohres 10 übersteigt. Zum Einführen des Montageabschnittes 30 wird die Stützbasis 38 gegen den halbierten Kreiszylinder gedrückt, bis der Montageabschnitt 30 in das Brausestangenrohr 10 eingeschoben werden kann. Im Brausestangenrohr 10 drücken die Federelemente 39 die Stützbasis 38 und den Montageabschnitt 30 jeweils gegen die Innenwandung des Brausestangenrohres 10. Dadurch wird der Montageabschnitt 30 zusammen mit der Mutter 32 an die der Konsole zugewandten Seite der Innenwandung des Brausestangenrohres 10 gedrückt, wodurch das Einschraube der Befestigungsschraube 21 in die Mutter 32 erleichtert wird.

    [0031] Im zweiten Bereich 302 weist der Montageabschnitt 30 das erste Rastelement 34 mit dem ersten Rasthaken 341 und das zweite Rastelement 35 mit dem zweiten Rasthaken 351 auf. Zusätzlich weist der Montageabschnitt 30 im zweiten Bereich 302 einen Höhenanschlag 36, insbesondere in Form einer Lasche, auf. Das erste und das zweite Rastelement 34 und 35 sind jeweils zur Symmetrieebene des Montageabschnittes 30 ebenensymmetrisch und der erste und der zweiten Rasthaken 341 und 351 sind an den der Längsachse 2 zugewandten Seiten des ersten und des zweiten Rastelements 34 und 35 angeordnet. Das erste und das zweite Rastelement 34 und 35 sind elastisch ausgeführt, sodass sie sich in der Symmetrieebene relativ zum übrigen Montageabschnitt 30 bewegen lassen. Das erste Rastelement 34 und der erste Rasthaken 341 weisen eine erste Breite b1 und das zweite Rastelement 35 und der zweite Rasthaken 351 weisen eine zweite Breite b2 auf. Die Breite b1 kann sich betragsmäßig von der Breite b2 unterscheiden, sodass die Endkappe 40 in einer vordefinierten Orientierung mit dem Montageabschnitt 30 verbindbar ist. Als Breite b1 und b2 wird die Ausdehnung senkrecht zur Symmetrieebene des Montageabschnittes 30 bezeichnet.

    [0032] Zwischen dem ersten und dem zweiten Rastelement 34 und 35 ist der Höhenanschlag 36 angeordnet. Der Höhenanschlag 36 verläuft parallel zur Längsachse 2 und führt durch diese hindurch. Der Höhenanschlag 36 steht außerdem senkrecht auf der Symmetrieebene des Montageabschnittes 30. Durch die Orientierung des Höhenanschlages 36 relativ zu dem ersten und dem zweiten Rastelement 34 und 35 ergibt sich für den zweiten Bereich 301 des Montageabschnittes 30 annähernd eine Kreuzform. Im dargestellten Beispiel überragt der Höhenanschlag 36 sowohl das erste als auch das zweite Rastelement 34 und 35 an der dem ersten Bereich 301 abgewandten Seite des zweiten Bereiches 302. Dadurch wird die Montage von Endkappe 40 und Montageabschnitt 30 erleichtert, da der Höhenanschlag 36 bereits zeitlich vor dem ersten und dem zweiten Rastelemente 34 und 35 in eine Nut 43 in der Endkappe 40 eingreift und die Endkappe 40 bei der Montage bis zur endgültigen Verbindung zwischen Montageabschnitt 30 und Endkappe 40 führt.

    [0033] Figur 3 zeigt die Endkappe 40 in einer Schnittansicht zu einer Symmetrieebene zu der die Endkappe 40 ebenensymmetrisch ist. Die erste und die zweite Ausnehmung 41 und 42 sind in einer äußeren Mantelfläche einer Hülse 44 eingebracht, die zusammen mit einem die Hülse 44 einseitig verschließenden Deckel 45, die Endkappe 40 bilden. Die erste und die zweite Ausnehmung 41 und 42 sind dabei diametral zur Hülse 44 angeordnet. Die äußere Mantelfläche der Hülse 44 verjüngt sich in Richtung der dem Deckel 45 abgewandten Seite, wodurch ein erleichtertes Einführen der Endkappe 40 in das Brausestangenrohr 10 ermöglicht wird.

    [0034] Im eingebauten Zustand verschließt der Deckel 45 ein Ende des Brausestangenrohres 10. In der zylindrischen Bohrung im Inneren der Hülse 44 verläuft senkrecht zur Symmetrieebene der Endkappe 40 die Nut 43, in die im eingebauten Zustand der Höhenanschlag 36 eingreift. In einem Bereich an einer Unterseite des Deckels 45, der im zusammengebauten Zustand mit einer Stirnseitenfläche des Brausestangenrohres 10 in Flächenkontakt steht, weist der Deckel 45 eine Positionierkontur auf, die sich im eingebauten Zustand parallel zur Längsachse 2 erstreckt. Die Positionierkontur greift in eine in der Stirnseitenfläche des Brausestangenrohres 10 eingebrachte oder auf diese aufgebrachte komplementäre Kontur ein. Die Positionierkontur des Deckels 45 fügt sich in die komplementäre Kontur nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip ein und bildet eine Verdrehsicherung zwischen Deckel 45 und Brausestangenrohr 10. Die Positionierkontur kann einen oder mehrere Absätze aufweisen. Im dargestellten Beispiel weist die Positionierkontur einen ersten Absatz 46 und einen zweiten Absatz 47 auf, die im eingebauten Zustand in entsprechende Ausklinkungen oder Stufen eingreifen, die in Richtung des Brausestangenrohres 10 in die Stirnseitenfläche des Brausestangenrohres 10 eingebracht oder auf diese aufgebracht sind. Der erste Absatz 46 weist eine erste Höhe h1 und der zweite Absatz 47 eine zweite Höhe h2 auf. Die Höhen h1 und h2 können betragsmäßig unterschiedlich sein, um eine Montage von Montageabschnitt 30 und Endkappe 40 in einer vordefinierten Orientierung zueinander zu gewährleisten. Als Höhe wird die Ausdehnung ausgehend von der Oberseite 48 des Deckels 45 parallel zu einer Drehsymmetrieachse der Endkappe 40 und in Richtung der Hülse 44 bezeichnet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel liegen der erste Absatz 46 und der zweite Absatz 47 im eingebauten Zustand auf korrespondierenden Ausklinkungen oder Stufen (nicht dargestellt) auf der Stirnseitenfläche des Brausestangenrohres 10 auf. In einem Beispiel kann der Deckel 45 an der der Hülse 44 abgewandten Seite auch beispielsweise halbkugelförmig gestaltet sein.

    [0035] Figur 4 zeigt in einer Seitenschnittansicht eine weitere erfindungsgemäße Wandbefestigung für das Brausestangenrohr 10 eines ansonsten nicht dargestellten Duschsystems. Die Schnittebene, auf der die Seitenschnittansicht basiert, verläuft parallel zur Tiefenrichtung x und parallel zur Vertikalrichtung z. Das Brausestangenrohr 10 erstreckt sich, wie auch im Beispiel der Figur 1, in der Vertikalrichtung z und ist über eine Wandbefestigungs-Konsole 70 (nachfolgend als Konsole 70 bezeichnet) an der Installationswand 1 befestigt. In der in Figur 4 gezeigten Installationslage ist das Brausestangenrohr 10 in einer Tiefenrichtung x um einen Abstand x2 von der Installationswand 1 beabstandet. Die Konsole 70 kann baugleich mit der Konsole 20 sein.

    [0036] Das Brausestangenrohr 10 ist auf gleiche Weise, wie bereits im Beispiel der Figur 1 beschrieben, mit der Konsole 70 verbunden. Zusätzlich ist ein Montageabschnitt 50, aufweisend einen ersten Bereich 501 und einen zweiten Bereich 502, mit einer Endkappe 90 formschlüssig verbunden. Die Endkappe 90 kann baugleich zur Endkappe 40 sein. Ebenso wie im Beispiel der Figur 1, ist das Brausestangenrohr 10 durch die Rohrwandung des Brausestangenrohres 10 hindurch mit dem Montageabschnitt 50 im Brausestangenrohr 10 verschraubt. Dazu ist im eingebauten Zustand des Montageabschnittes 50 die Mutter 32 in einer dem Brausestangerohr 10 zugewandten Seite des Montageabschnittes 50 eingesetzt. In diese Mutter 32 wird zum Zusammenbau die durch die Konsole 70 und durch die Wandung des Brausestangenrohres 10 hindurchgeführte Befestigungsschraube 21 eingedreht.

    [0037] Figur 5 zeigt in einer perspektivischen Ansicht den Montageabschnitt 50. Der Montageabschnitt 50 kann anstatt des bereits beschriebenen Montageabschnitts 30 in einer erfindungsgemäßen Wandbefestigung eingesetzt werden und kann in weiten Teilen baugleich mit dem Montageabschnitt 30 sein. Der Montageabschnitt 50 weist eine Längsachse 3 auf, die in einer Symmetrieebene (nicht dargestellt) liegt, zu der der Montageabschnitt 50 zumindest annähernd ebenensymmetrisch ist. Im ersten Bereich 501 (in Figur 4 dargestellt) weist der Montageabschnitt 50 an der in Einbaulage der Konsole 20 zugewandten Seite annähernd die Form eines halbierten Kreiszylinders auf. Der halbierte Kreiszylinder wird dadurch gebildet, dass ein rotationssymmetrischer Kreiszylinder entlang einer Ebene halbiert wird, in der die Rotationssymmetrieachse liegt. Die Rotationssymmetrieachse verläuft dabei parallel zur Längsachse 3 des Montageabschnittes 50. Die einachsig gekrümmte Mantelfläche des halbierten Zylinders ist, abgesehen von einer oder mehreren optionalen Ausnehmungen, so ausgestaltet, dass sich der Montageabschnitt 50 mit der einachsig gekrümmten Mantelfläche an der der Konsole 70 zugewandten Seite an die Innenwandung des Brausestangenrohres 10 anschmiegt. Die Mutter 32 kann im Bereich des halbierten Kreiszylinders eingesetzt sein.

    [0038] Anstatt der Stützbasis 38 (siehe Figur 2) weist der Montageabschnitt 50 einen ersten Materialsteg 51 und einen zweiten Materialsteg 52 auf. Die Materialstege 51 und 52 verlaufen parallel zur Längsachse 3 und stehen senkrecht auf der Schnittfläche des halbierten Kreiszylinders. Der erste Materialsteg 51 und der zweite Materialsteg 52 weisen an deren dem halbierten Kreiszylinder abgewandten Seiten jeweils einen elastischen Fortsatz 53 und 54 auf. Diese elastischen Fortsätze 53 und 54 erfüllen dieselbe Aufgabe wie die elastische gelagerte Stützbasis 38 beim Montageabschnitt 30. Im Brausestangenrohr 10 drücken die Fortsätze 53 und 54 und der Montageabschnitt 50 jeweils gegen die Innenwandung des Brausestangenrohres 10. Dadurch wird der Montageabschnitt 50 zusammen mit der Mutter 32 an die der Konsole zugewandten Seite der Innenwandung des Brausestangenrohres 10 gedrückt, wodurch das Einschraube der Befestigungsschraube 21 in die Mutter 32 erleichtert wird.

    [0039] Ein weiterer Unterschied zwischen dem Montageabschnitt 30 und dem Montageabschnitt 50 besteht darin, dass die den Rastelementen 34 und 35 entsprechenden Rastelemente 55 und 56 des Montageabschnittes 50 und der dem Höhenanschlag 36 entsprechende Höhenanschlag 57 des Montageabschnittes 50 auf einer Kreisscheibe 58 angeordnet sind. Im dargestellten Beispiel trennt die Kreisscheibe 58 den ersten Bereich 501 vom zweiten Bereich 502 und bildet durch ihre geometrische Form eine zusätzliche Führung des Montageabschnittes 50 an der Innenwandung des Brausestangenrohres 10. Der Montageabschnitt 50 kann im Übrigen baugleich zum Montageabschnitt 30 sein und kann ebenso wie der Montageabschnitt 30 mit der Endkappe 40 formschlüssig verbunden sein.

    [0040] Beim Zusammenbau der erfindungsgemäßen Wandbefestigungen können zuerst die Endkappen 40 und 90 auf die entsprechenden Montageabschnitte 30 und 50 aufgeklipst und damit formschlüssig mit den Montageabschnitten 30 und 50 verbunden werden. Anschließend werden die dadurch erhaltenen Baugruppen in das zugehörige Brausestangenrohr 10 eingeführt. Durch die unterschiedlich breiten Ausnehmungen in den Endkappen sowie durch die darin eingreifenden unterschiedlich breiten Rastelemente der Montageabschnitte wird erreicht, dass die Endkappen nur in einer vordefinierten Orientierung zu den Montageabschnitten mit diesen montiert werden können. Durch die Positionierkontur der Endkappen und, sofern vorhanden, durch die Überhöhung am Montageabschnitt im Bereich der Verschraubung wird erreicht, dass die Baugruppe nur in einer vordefinierten Orientierung zur Längsachse des Brausestangenrohres 10 und nur bis zu einer vordefinierten Tiefe in Vertikalrichtung z in dieses eingeführt werden kann. Die beschriebenen Bauteile können aus verschiedenen und auch aus zueinander unterschiedlichen Materialien, wie beispielsweise Kunststoffen oder Metallen sein. Insbesondere können die Montageabschnitte 30 und 50 aus Kunststoff, wie beispielsweise aus PBT-GF 30 sein. Ebenso können auch die Endkappen 40 und 90 aus Kunststoff, wie beispielsweise ABS sein. Das beschriebene Brausestangenrohr 10 kann beispielsweise aus Messing oder einem Edelstahl sein. Alternativ zu der beschriebenen Muttern 32 kann in den Montageabschnitten 30 und 50 auch ein Gewindeeinsatz oder ein in den Montageabschnitt eingebrachtes Gewinde verwendet werden.

    Bezugszeichenliste



    [0041] 
    1
    Installationswand
    2,3
    Längsachse
    10
    Brausestangenrohr
    11
    Bohrung
    12
    Bohrungsachse
    20, 70
    Wandbefestigungskonsole
    21
    Befestigungsschraube
    22
    Langloch
    30, 50
    Montageabschnitt
    32
    Mutter
    34
    erstes Rastelement
    35
    zweites Rastelement
    36,57
    Höhenanschlag
    37
    Überhöhung
    38
    Stützbasis
    39
    Federelemente
    40,90
    Endkappe
    41
    erste Ausnehmung
    42
    zweite Ausnehmung
    43
    Nut
    44
    Hülse
    45
    Deckel
    46
    erster Absatz
    47
    zweiter Absatz
    48
    Oberseite
    51
    erster Materialsteg
    52
    zweiter Materialsteg
    53
    erster Fortsatz
    54
    Zweiter Fortsatz
    55, 56
    Rastelemente
    58
    Kreisscheibe
    301, 501
    erster Bereich
    302, 502
    zweiter Bereich
    341
    erster Rasthaken
    351
    zweiter Rasthaken
    x
    Tiefenrichtung
    x1, x2
    Wandabstand
    z
    Vertikalrichtung
    b1, b2
    Breite
    h1, h2
    Höhe



    Ansprüche

    1. Wandbefestigung für ein Brausestangenrohr (10) eines Duschsystems, mit einer an der Installationswand (1) befestigbaren Konsole (20; 70) und Brausestangenrohr (10), wobei das Brausestangenrohr (10) an der Konsole (20; 70) befestigt ist und wobei das Brausestangenrohr (10) mit einer Endkappe (40; 90) verschlossen ist, wobei ein Montageabschnitt (30; 50) im Inneren des Brausestangenrohres (10) angeordnet ist, wobei der Montageabschnitt (30; 50) mit der Endkappe (40; 90) verbunden ist und durch eine Rohrwandung des Brausestangenrohres (10) hindurch mit der Konsole (20; 70) verschraubt ist, um das Brausestangenrohr (10) einseitig an die Konsole (20; 70) anzubinden, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageabschnitt (30; 50) ein erstes Rastelement (34) mit einem ersten Rasthaken (341) und ein zweites Rastelement (35) mit einem zweiten Rasthaken (351) aufweist, wobei der erste Rasthaken (341) in eine erste Ausnehmung (41) der Endkappe (40; 90) und der zweite Rasthaken (351) in eine zweite Ausnehmung (42) der Endkappe (40; 90) eingreift, um die Endkappe (40; 90) über eine Rastverbindung formschlüssig mit dem Montageabschnitt (30; 50) zu verbinden.
     
    2. Wandbefestigung und Brausestangenrohr (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageabschnitt (30; 50) an einer der Konsole (20; 70) zugewandten Seite eine Mutter (32) oder einen Gewindeeinsatz aufweist, die in Zusammenwirkung mit einer Befestigungsschraube (21) den Montageabschnitt (30; 50) durch die Rohrwandung des Brausestangenrohres (10) hindurch, einseitig mit der Konsole (20; 70) verbinden.
     
    3. Wandbefestigung und Brausestangenrohr (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Endkappe (40; 90) eine Hülse (44) und einen die Hülse (44) einseitig verschließenden Deckel (45) aufweist und die erste Ausnehmung (41) und die zweite Ausnehmung (42) in eine äußere Mantelfläche der Hülse (44) eingebracht sind, wobei das erste Rastelement (34) und das zweite Rastelement (35) jeweils mit ihren den Rasthaken (341; 351) gegenüberliegenden Seiten an einer Innenwandung des Brausestangenrohres (10) anliegen, um die Rastelemente (34; 35) in ihrer Bewegung in Bezug zum Brausestangenrohr (10) radial nach außen zu hindern.
     
    4. Wandbefestigung und Brausestangenrohr (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Rasthaken (341) und das erste Rastelement (34) eine erste Breite (b1) und der zweite Rasthaken (351) und das zweite Rastelement (35) eine zweite Breite (b2) aufweisen, wobei die erste Breite (b1) und die zweite Breite (b2) unterschiedlich sind, und wobei die erste Ausnehmung (41) an die erste Breite (b1) und die zweite Ausnehmung (42) an die zweite Breite (b2) angepasst sind, um die Endkappe (40; 90) in einer vordefinierten Orientierung relativ zu dem Montageabschnitt (30; 50) mit dem Montageabschnitt (30; 50) formschlüssig zu verbinden.
     
    5. Wandbefestigung und Brausestangenrohr (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageabschnitt (30; 50) einen Höhenanschlag (36; 57), insbesondere in Form einer Lasche, aufweist, der in eine Nut (43) in der Endkappe (40; 90) eingreift, um ein erstes Axialspiel des ersten Rastelements (34) in der ersten Ausnehmung (341) und ein zweites Axialspiel des zweiten Rastelements (35) in der zweiten Ausnehmung (351) zu begrenzen.
     
    6. Wandbefestigung und Brausestangenrohr (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageabschnitt (30; 50) an einer der Konsole (20; 70) zugewandten Seite einen Aufnahmeraum, insbesondere eine Kegel- oder eine Flachsenkung aufweist, der sich in Bezug zum Brausestangenrohr (10) radial nach innen erstreckt und der konzentrisch um eine Achse des Gewindes der Mutter (32) oder des Gewindes des Gewindeeinsatzes angeordnet ist und dazu ausgebildet ist, einen im Bereich der Bohrung (11) vorhandenen Grat aufzunehmen.
     
    7. Wandbefestigung und Brausestangenrohr (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageabschnitt (30; 50) an einer der Konsole (20; 70) zugewandten Seite eine ringförmige Überhöhung (37) aufweist, die konzentrisch um eine Bohrungsachse (12) einer Bohrung (11) im Brausestangenrohr (10) angeordnet ist und die sich in Bezug zum Brausestangenrohr (10) radial nach außen erstreckt, wobei sich die Überhöhung (37) in der Bohrung (11) des Brausestangenrohres (10) zentriert, um den Montageabschnitt (30; 50) in seiner Lage und Position relativ zum Brausestangenrohr (10) zu fixieren.
     
    8. Wandbefestigung und Brausestangenrohr (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (45) eine Positionierkontur aufweist, die in eine komplementäre Kontur eingreift, die in einer Stirnseitenfläche des Brausestangenrohres (10) eingebracht oder auf dieser aufgebracht ist, um den Deckel (45) in genau einer vordefinierten Orientierung verdrehsicher zu dem Brausestangenrohr (10) zu halten.
     
    9. Wandbefestigung und Brausestangenrohr (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageabschnitt (30; 50) eine über eine oder mehrere Federelemente (39) an dem Montageabschnitt (30) angebundene Stützbasis (38) oder einen oder mehrere Materialstege (51; 52) mit jeweils einem elastischen Fortsatz (53; 54) aufweist, die einen ersten Bereich (301; 501) des Montageabschnitts (30; 50) elastisch an die der Innenwandung des Brausestangenrohres (10) zugewandten Seite andrückt, um den ersten Bereich (301; 501) des Montageabschnitts (30; 50) beim Einschrauben einer Befestigungsschraube (21) in Bezug zum Brausestangenrohr (10) radial nach außen und in Richtung der Befestigungsschraube (21) zu drücken.
     


    Claims

    1. Wall fastening for a shower bar tube (10) of a shower system, having a support (20; 70) which can be fastened to the installation wall (1), and shower bar tube (10), wherein the shower bar tube (10) is fastened to the support (20; 70) and wherein the shower bar tube (10) is closed with an end cap (40; 90), wherein a mounting section (30; 50) is arranged inside the shower bar tube (10), wherein the mounting section (30; 50) is connected to the end cap (40; 90) and is screwed, through a tube wall of the shower bar tube (10), to the support (20; 70) in order to connect the shower bar tube (10) to the support (20; 70) on one side, characterized in that the mounting section (30; 50) has a first latching element (34) with a first latching hook (341) and a second latching element (35) with a second latching hook (351), wherein the first latching hook (341) engages in a first recess (41) of the end cap (40; 90) and the second latching hook (351) engages in a second recess (42) of the end cap (40; 90) in order to connect the end cap (40; 90) to the mounting section (30; 50) in a positive-locking manner via a latching connection.
     
    2. The wall fastening and shower bar tube (10) according to claim 1, characterized in that on a side facing the support (20; 70), the mounting section (30; 50) has a nut (32) or a threaded insert which, in cooperation with a fastening screw (21), connects the mounting section (30; 50), through the tube wall of the shower bar tube (10), to the support (20; 70) on one side.
     
    3. The wall fastening and shower bar tube (10) according to claim 1 or 2, characterized in that the end cap (40; 90) has a sleeve (44) and a cover (45) closing the sleeve (44) on one side, and the first recess (41) and the second recess (42) are made in an outer lateral surface of the sleeve (44), wherein the first latching element (34) and the second latching element (35) each rest with their sides opposite the latching hooks (341; 351) against an inner wall of the shower bar tube (10) in order to prevent a movement of the latching elements (34; 35) radially outwards with respect to the shower bar tube (10).
     
    4. The wall fastening and shower bar tube (10) according to any one of the preceding claims, characterized in that the first latching hook (341) and the first latching element (34) have a first width (b1) and the second latching hook (351) and the second latching element (35) have a second width (b2), wherein the first width (b1) and the second width (b2) are different, and wherein the first recess (41) is adapted to the first width (b1) and the second recess (42) is adapted to the second width (b2) to positively connect the end cap (40; 90) to the mounting section (30; 50) in a predefined orientation relative to the mounting section (30; 50).
     
    5. The wall fastening and shower bar tube (10) according to any one of the preceding claims, characterized in that the mounting section (30; 50) has a height stop (36; 57), in particular in the form of a tab, which engages in a groove (43) in the end cap (40; 90) in order to limit a first axial play of the first latching element (34) in the first recess (341) and a second axial play of the second latching element (35) in the second recess (351).
     
    6. The wall fastening and shower bar tube (10) according to claim 2, characterized in that on a side facing the support (20; 70), the mounting section (30; 50) has a receiving space, in particular a conical or a flat countersink, which extends radially inwards with respect to the shower bar tube (10) and which is arranged concentrically about an axis of the thread of the nut (32) or of the thread of the threaded insert and is configured to receive a ridge present in the region of the bore (11).
     
    7. The wall fastening and shower bar tube (10) according to any one of claims 1 to 5, characterized in that on a side facing the support (20; 70), the mounting section (30; 50) has an annular projection (37) which is arranged concentrically about a bore axis (12) of a bore (11) in the shower bar tube (10) and which extends radially outwards with respect to the shower bar tube (10), wherein the projection (37) is centered in the bore (11) of the shower bar tube (10) in order to fix the mounting section (30; 50) in its position and orientation relative to the shower bar tube (10).
     
    8. The wall fastening and shower bar tube (10) according to claim 3, characterized in that the cover (45) has a positioning contour engaging in a complementary contour made in or applied onto an end face of the shower bar tube (10) to hold the cover (45) in exactly one predefined orientation in a rotationally fixed manner relative to the shower bar tube (10).
     
    9. The wall fastening and shower bar tube (10) according to any one of the preceding claims, characterized in that the mounting section (30; 50) comprises a support base (38) connected to the mounting section (30) via one or more spring elements (39), or one or more material webs (51; 52) each having an elastic extension (53; 54), which presses a first region (301; 501) of the mounting section (30; 50) elastically against the side facing the inner wall of the shower bar tube (10) in order to press the first region (301; 501) of the mounting section (30; 50) radially outwards with respect to the shower bar tube (10) and towards the fastening screw (21) when a fastening screw (21) is screwed in.
     


    Revendications

    1. Fixation murale pour une barre de douche (10) d'un système de douche, pourvue d'une console (20 ; 70) susceptible d'être fixée sur une paroi d'installation (1) et d'une barre de douche (10), la barre de douche (10) étant fixée sur la console (20 ; 70) et la barre de douche (10) étant fermée par une calotte terminale (40 ; 90), un segment de montage (30 ; 50) étant placé à l'intérieur de la barre de douche (10), le segment de montage (30 ; 50) étant assemblé avec la calotte terminale (40 ; 90) et vissé avec la console (20 ; 70) à travers une paroi tubulaire de la barre de douche (10) pour raccorder unilatéralement la barre de douche (10) sur la console (20 ; 70), caractérisée en ce que le segment de montage (30 ; 50) comporte un premier élément d'enclenchement (34) pourvu d'un premier crochet d'enclenchement (341) et un deuxième élément d'enclenchement (35) pourvu d'un deuxième crochet d'enclenchement (351), le premier crochet d'enclenchement (341) s'engageant dans un premier évidement (41) de la calotte terminale (40 ; 90) et le deuxième crochet d'enclenchement (351) s'engageant dans un deuxième évidement (42) de la calotte terminale (40 ; 90), pour assembler la calotte terminale (40 ; 90) par complémentarité de forme avec le segment de montage (30 ; 50) par l'intermédiaire d'un assemblage par enclenchement.
     
    2. Fixation murale et barre de douche (10) selon la revendication 1, caractérisées en ce que sur un côté qui fait face à la console (20 ; 70), le segment de montage (30 ; 50) comporte un écrou (32) ou un insert taraudé, qui en interaction avec une vis de fixation (21) assemble unilatéralement le segment de montage (30 ; 50) à travers la paroi tubulaire de la barre de douche (10) avec la console (20 ; 70).
     
    3. Fixation murale et barre de douche (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisées en ce que la calotte terminale (40 ; 90) comporte une douille (44) et un couvercle (45) fermant unilatéralement la douille (44) et en ce que le premier évidement (41) et le deuxième évidement (42) sont ménagés dans une surface d'enveloppe de la douille (44), le premier élément d'enclenchement (34) et le deuxième élément d'enclenchement (35) étant respectivement adjacents par leurs côtés opposés au crochet d'enclenchement (341 ; 351) à une paroi intérieure de la barre de douche (10), pour entraver les éléments d'enclenchement (34 ; 35) dans leur déplacement en direction radiale vers l'extérieur en rapport à la barre de douche (10).
     
    4. Fixation murale et barre de douche (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisées en ce que le premier crochet d'enclenchement (341) et le premier élément d'enclenchement (34) présentent une première largeur (b1) et le deuxième crochet d'enclenchement (351) et le deuxième élément d'enclenchement (35) présentent une deuxième largeur (b2), la première largeur (b1) et la deuxième largeur (b2) étant différentes, et le premier évidement (41) étant adapté à la première largeur (b1) et le deuxième évidement (42) étant adapté à la deuxième largeur (b2), pour assembler la calotte terminale (40 ; 90) par complémentarité de forme avec le segment de montage (30 ; 50) selon une orientation prédéfinie par rapport au segment de montage (30 ; 50).
     
    5. Fixation murale et barre de douche (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisées en ce que le segment de montage (30 ; 50) comporte une butée en hauteur (36 ; 57), notamment sous la forme d'une patte, que s'engage dans une rainure (43) dans la calotte terminale (40 ; 90), pour limiter un premier jeu axial du premier élément d'enclenchement (34) dans le premier évidement (341) et un deuxième jeu axial du deuxième élément d'enclenchement (35) dans le deuxième évidement (351).
     
    6. Fixation murale et barre de douche (10) selon la revendication 2, caractérisée en ce que sur un côté qui fait face à la console (20 ; 70) , le segment de montage (30 ; 50) comporte un espace de logement, notamment un renfoncement conique ou plat, qui par rapport à la barre de douche (10) s'étend vers l'intérieur en direction radiale et qui est placé de manière concentrique autour d'un axe du taraudage de l'écrou (32) ou du taraudage de l'insert taraudé et qui est conçu pour recevoir une arête présente dans la zone du perçage (11).
     
    7. Fixation murale et barre de douche (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisées en ce que, sur un côté qui fait face à la console (20 ; 70), le segment de montage (30 ; 50) comporte une surélévation (37) de forme annulaire, qui est placée de manière concentrique autour d'un axe de perçage (12) d'un perçage (11) dans la barre de douche (10) et qui par rapport à la barre de douche (10), s'étend vers l'extérieur en direction radiale, la surélévation (37) se centrant dans le perçage (11) de la barre de douche (10), pour fixer le segment de montage (30 ; 50) dans son emplacement et sa position par rapport à la barre de douche (10).
     
    8. Fixation murale et barre de douche (10) selon la revendication 3, caractérisées en ce que le couvercle (45) présente un contour de positionnement, qui s'engage dans un contour complémentaire, qui est ménagé dans une surface de face frontale de la barre de douche (10) ou qui est appliqué sur celle-ci, pour maintenir le couvercle (45) dans précisément une orientation prédéfinie de manière bloquée en rotation par rapport à la barre de douche (10).
     
    9. Fixation murale et barre de douche (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisées en ce que le segment de montage (30 ; 50) comporte une base d'appui (38) attachée au segment de montage (30) par l'intermédiaire d'un ou de plusieurs éléments à ressort (39) ou une ou plusieurs barrettes de matière (51 ; 52), dotées chacune d'un prolongement (53 ; 54) élastique, qui presse (nt) de manière élastique une première zone (301 ; 501) du segment de montage (30 ; 50) contre le côté qui fait face à la paroi intérieure de la barre de douche (10), pour presser en direction radiale vers l'extérieur par rapport à la barre de douche (10) et en direction de la vis de fixation (21) la première zone (301 ; 501) du segment de montage (30 ; 50) lors du vissage d'une vis de fixation (21).
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente