[0001] Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Motorenverpackung für zumindest einen Motor,
insbesondere einen Verbrennungsmotor, und betrifft eine Motorenverpackung nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1. Gattungsgemäße Motorenverpackungen weisen ein Bodenelement
und zumindest ein Transportsicherungselement zur vorübergehenden Befestigung des Motors
während des Transports auf. Das Transportsicherungselement ist mit dem Bodenelement
und einem Stützelement zur Stützung des Motors verbunden.
[0002] Motoren, insbesondere Verbrennungsmotoren, sind empfindliche Vorrichtungen, die während
eines Transportes besonders gut vor Beschädigungen geschützt werden müssen. Aus dem
Stand der Technik sind zu diesem Zweck Motorenverpackungen der eingangs erwähnten
Art bekannt, bei denen die Motoren mit Hilfe der Transportsicherungselemente gegen
Verrutschen und Verkippen innerhalb der Motorenverpackungen gesichert werden.
[0003] Bei höheren Krafteinwirkungen während des Transports, beispielsweise beim Umladen
der Motorenverpackungen, tritt jedoch manchmal das Problem auf, dass sich die Transportsicherungselemente
lösen bzw. kaputt gehen. Folglich sind die Motoren nicht mehr ausreichend gesichert
und können in weiterer Folge während des Transports leicht beschädigt werden.
[0004] Aus
JP 2003 072751 A ist eine Motorenverpackung für Bootsmotoren bekannt. Ein Bootsmotor kann an einer
Halterung am Boden der Motorenverpackung mit Hilfe von Schrauben befestigt werden.
[0005] Die
US 2,885,165 A offenbart eine Stützeinrichtung für ein Schwungrad eines Motors. Ein mit Löchern
versehenes Gehäuse des Schwungrads kann mit der Stützeinrichtung verschraubt und der
Motor dadurch abgestützt werden.
[0007] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik
zu lindern bzw. gänzlich zu beseitigen. Insbesondere ist es Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Motorenverpackung mit erhöhter Stabilität zu schaffen, um die Motoren
während des Transports besser zu schützen.
[0008] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Motorenverpackung mit den Merkmalen des Anspruches
1. Erfindungsgemäß ist bei einer Motorenverpackung der eingangs erwähnten Art vorgesehen,
dass das Transportsicherungselement durch einen Winkelverbinder gebildet ist und das
Stützelement ein erstes und ein zweites Wandelement aufweist, die im Wesentlichen
senkrecht zu dem Bodenelement angeordnet sind, wobei der Winkelverbinder einen ersten
und einen zweiten Schenkel aufweist, welcher erste Schenkel mit dem Bodenelement und
welcher zweite Schenkel mit dem ersten Wandelement des Stützelements verbunden ist,
wobei der zweite Schenkel zur Verbindung mit dem Motor mit einem freien Ende über
das erste Wandelement hinausragt.
[0009] Vorteilhafterweise wird durch die mechanische Verbindung zwischen dem Bodenelement,
dem Stützelement und dem Transportsicherungselement die Steifigkeit und folglich die
Stabilität der Motorenverpackung insgesamt erhöht. Vorzugsweise wird das Transportsicherungselement
mit Hilfe von Befestigungsmitteln, wie beispielsweise Schrauben, Bolzen und/oder Nieten,
mit dem Bodenelement und dem Stützelement verbunden. Es können auch mehrere Transportsicherungselemente
mit dem Stützelement verbunden sein. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn
die Motorenverpackung für den Transport von mehreren Motoren ausgebildet ist. Das
Transportsicherungselement ist dazu eingerichtet, mit zumindest einem Motor, vorzugsweise
durch Verschraubung, für die Dauer des Transports lösbar verbunden zu werden und den
Motor dadurch während des Transports in der Motorenverpackung gegen Verrutschen und
Verkippen zu sichern. Während des Transports ist ein Motor somit über das Transportsicherungselement
auch indirekt mit dem Bodenelement und mit dem Stützelement verbunden. Zur Verbindung
mit einem Motor kann das Transportsicherungselement zumindest ein Durchgangsloch für
ein Befestigungsmittel, insbesondere eine Schraube, aufweisen. Gegebenenfalls kann
das Durchgangsloch auch ein Innengewinde aufweisen. Das Transportsicherungselement
ist aus Gründen der Stabilität vorzugsweise aus Metall gefertigt. Das Stützelement
ist dazu vorgesehen, das Transportsicherungselement und gleichzeitig den Motor zu
stützen. Zu diesem Zweck kann das Stützelement derart dimensioniert sein, dass der
Motor während des Transports mittelbar (z.B. über eine dämpfende Zwischeneinlage)
oder unmittelbar an dem Stützelement an- und/oder aufliegt. Alternativ kann zwischen
dem Stützelement und dem Motor während des Transports im bestimmungsgemäßen Transportzustand
ein Spiel vorgesehen sein. Bei dieser Ausführungsform entsteht ein Kontakt zwischen
dem Stützelement und dem Motor somit erst, wenn der Motor während des Transports (trotz
des Transportsicherungselements) verkippen oder verrutschen sollte. Das Stützelement
weist ein erstes und ein zweites Wandelement auf, kann aber auch mehrere Wandelemente
aufweisen, welche seitlich zu dem und/oder unterhalb des Motor/s angeordnet sind.
[0010] Das Bodenelement, insbesondere dessen Oberseite, ist vorzugsweise plan, d.h. wölbungsfrei,
ausgeführt. Das Bodenelement kann beispielsweise durch eine Palette oder durch eine
Palette mit einer insbesondere durchgehenden, oberseitig auf der Palette angeordneten
Auflage gebildet sein. Die Auflage kann einen umlaufenden, nach oben hin abstehenden
Rand aufweisen. Besonders bevorzugt ist, wenn die Motorenverpackung für zumindest
zwei, noch mehr bevorzugt für zumindest vier, ganz besonders bevorzugt für zumindest
sechs Motoren ausgebildet ist. Zu diesem Zweck können in der Motorenverpackung entsprechende
gleichartige Bereiche vorgesehen sein, in denen die Motoren platziert werden können.
Zweckmäßigerweise entspricht die Zahl an Transportsicherungselementen mindestens der
Zahl an Motoren, die mit Hilfe der erfindungsgemäßen Motorenverpackung transportiert
werden können. Aus fertigungstechnischen Gründen besteht das Stützelement und/oder
das Bodenelement vorzugsweise aus Holz.
[0011] In dieser Offenbarung beziehen sich Richtungsangaben wie "oben" oder "unten" auf
den bestimmungsgemäßen Transportzustand der Motorenverpackung. Dabei ist das Bodenelement
unterhalb der zu transportierenden Motoren angeordnet. Ein allfälliger Deckel der
Motorenverpackung wäre oberhalb der zu transportierenden Motoren angeordnet.
[0012] Erfindungsgemäß ist das Transportsicherungselement durch einen Winkelverbinder gebildet.
Der Winkelverbinder weist einen ersten und einen zweiten Schenkel auf, wobei der erste
Schenkel mit dem Bodenelement und der zweite Schenkel mit dem Stützelement verbunden
ist. Vorzugsweise beträgt der zwischen den beiden Schenkeln aufgespannte Winkel im
Wesentlichen 90°. Es kann dabei vorgesehen sein, dass der zweite Schenkel länger als
der erste Schenkel ausgebildet ist. Der zweite Schenkel steht zur Verbindung mit dem
Motor mit seinem freien Ende vom Stützelement ab, d.h. er ragt über das angrenzende
erste Wandelement hinaus. An dem abstehenden freien Ende des zweiten Schenkels kann
der Motor mit dem Winkelverbinder verbunden werden.
[0013] Um den Motor noch besser gegen Verrutschen und Verkippen zu sichern, kann vorgesehen
sein, dass das Stützelement zumindest eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Teils des
Motors aufweist. Die Ausnehmung kann an einer Oberseite, insbesondere an einem oberen
Randbereich des Stützelements, vorgesehen sein.
[0014] Besonders vorteilhaft ist, wenn in der Motorenverpackung zumindest ein Motor vorgesehen
ist und die Ausnehmung eine Kontur aufweist, die im Wesentlichen an eine Außenfläche
des Motors angepasst ist. Die Kontur der Ausnehmung muss dabei nicht exakt der Kontur
der besagten Außenfläche des Motors entsprechen. Es genügt, wenn die Kontur der Ausnehmung
einer abgewandelten Form der Kontur der besagten Außenfläche des Motors entspricht.
[0015] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Stützelement ein zum Bodenelement im Wesentlichen
senkrecht angeordnetes Wandelement aufweist. Das Wandelement liegt vorzugsweise unmittelbar
mit einem unteren Randbereich an dem Bodenelement an. Besonders bevorzugt ist, wenn
das Wandelement gleichzeitig als Trennwand zwischen zwei für den Transport von Motoren
vorgesehenen Bereichen fungiert. Unter Trennwand ist in diesem Zusammenhang also ein
Wandelement zu verstehen, das die Motorenverpackung in Bereiche unterteilt, in welchen
jeweils ein Motor für den Transport platziert und durch ein Transportsicherungselement
gesichert werden kann.
[0016] Das Stützelement weist zumindest ein erstes und ein zweites Wandelement auf. Das
erste und das zweite Wandelement sind insbesondere im Wesentlichen rechtwinkelig zueinander
angeordnet.
[0017] Um die Stabilität des Stützelements weiter zu erhöhen, ist es vorteilhaft, wenn das
erste und das zweite Wandelement über entsprechende Verbindungsabschnitte der Wandelemente
miteinander verbunden sind. Wenn eine Mehrzahl an ersten und zweiten Wandelementen
vorgesehen ist, wird durch die Wandelemente ein Raster bzw. ein Gitter mit mehreren
Bereichen gebildet, in welches die Motoren während des Transports eingelegt werden
können.
[0018] Eine besonders einfach herzustellende und stabile Motorenverpackung ergibt sich,
wenn das erste Wandelement im Verbindungsabschnitt eine erste vorzugsweise im Wesentlichen
schlitzförmige Öffnung in einem unteren Randbereich des ersten Wandelements und das
zweite Wandelement im Verbindungsabschnitt eine mit der ersten Öffnung korrespondierende
zweite, vorzugsweise im Wesentlichen schlitzförmige Öffnung in einem oberen Randbereich
des zweiten Wandelements aufweist und die beiden Wandelemente durch Eingriff der ersten
Öffnung in die zweite Öffnung miteinander verbunden sind. Vorteilhafterweise kann
durch diese Art der Verbindung der Wandelemente auf zusätzliche Befestigungsmittel
wie Schrauben oder Klebstoff verzichtet werden.
[0019] Für den Transport mehrerer Motoren ist es günstig, wenn eine Mehrzahl an ersten und
eine Mehrzahl an zweiten Wandelementen vorgesehen sind, welche derart miteinander
verbunden sind, dass in Draufsicht ein insbesondere regelmäßiges Raster aus insbesondere
geschlossenen Rechtecken entsteht, in welche Motoren zumindest teilweise einfügbar
sind. Die Rechtecke entsprechen den oben erwähnten Bereichen für die Motoren.
[0020] Bevorzugt ist, wenn die Motorenverpackung für zumindest zwei, vorzugsweise zumindest
vier, insbesondere sechs, Motoren vorgesehen ist und weiters eine umlaufende Seitenwand
und einen Deckel aufweist.
[0021] Im Folgenden wird die Erfindung an Hand von Figuren beschrieben, auf die sie allerdings
nicht beschränkt sein soll.
Fig. 1 zeigt eine Schrägansicht von oben auf eine erfindungsgemäße Motorenverpackung
für sechs Motoren;
Fig. 2 zeigt erste und zweite Wandelemente;
Fig. 3 zeigt ein aus den ersten und zweiten Wandelementen teilweise zusammengefügtes
Stützelement;
Fig. 4 zeigt eine Explosionsdarstellung der erfindungsgemäßen Motorenverpackung;
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Motorenverpackung; und
Fig. 6 zeigt zusammengesetzte Motorenverpackung, wobei zur Übersicht die Bestandteile
der Motorenverpackung transparent dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt eine Schrägansicht auf eine erfindungsgemäße Motorenverpackung 1 für
sechs Motoren 2, wobei zum Zwecke der Übersicht die Seitenwände 25 und der Deckel
24 der Motorenverpackung 1 weggelassen wurden (siehe jedoch Fig. 4).
[0022] Die in Fig. 1 gezeigte Motorenverpackung 1 weist ein aus einer Palette 3 und einer
Auflage 4 gebildetes Bodenelement 5, eine Mehrzahl an Transportsicherungselementen
6 sowie ein Stützelement 7 auf. Die Auflage 4 besitzt einen nach oben abstehenden,
umlaufenden Rand 8. Die Transportsicherungselemente 6 dienen dazu, die Motoren 2 während
des Transports zu befestigen und dadurch gegen Verrutschen und Verkippen zu sichern.
[0023] Um die Stabilität der Motorenverpackung 1 zu erhöhen, ist erfindungsgemäß vorgesehen,
dass die Transportsicherungselemente 6 mit dem Stützelement 7 und mit dem Bodenelement
5 verbunden sind. Die Transportsicherungselemente 6 sind jeweils durch einen Winkelverbinder
9 mit einem ersten 10 und einem zweiten Schenkel 11 gebildet. Das Stützelement 7 weist
in der gezeigten Ausführungsform mehrere erste 12` und mehrere, quer zu den ersten
12' angeordnete zweite Wandelemente 12" auf. Die Wandelemente 12` und 12" sind im
Wesentlichen senkrecht zur Oberfläche des Bodenelements 5 angeordnet.
[0024] In Fig. 1 ist erkennbar, dass die ersten Schenkel 10 der Winkelverbinder 9 mit dem
Bodenelement 5 und die zweiten Schenkel 11 der Winkelverbinder 9 mit einem jeweils
angrenzenden Wandelement 12 verbunden sind. Die zweiten Schenkel 11 ragen dabei mit
ihren freien Enden 13 über einen oberen Randbereich 14 des jeweils angrenzenden Wandelements
12' e" hinaus und können dadurch auf einfache Weise mit einem Motor 2, beispielsweise
mittels Verschraubung, verbunden werden. Zur Verbindung weisen die zweiten Schenkel
11 Durchgangslöcher 15 auf, durch welche Gewindeabschnitte von Schrauben (nicht dargestellt)
durchgeführt werden können. An den oberen Randbereichen 14 der Wandelemente 12 sind
Ausnehmungen 16 vorgesehen, welche Teile bzw. Abschnitte der Motoren 2 zumindest teilweise
aufnehmen können. Durch die Ausnehmungen 16 werden die Motoren 2 zusätzlich gegen
Verkippungen gesichert. Bei der gezeigten Ausführungsform werden die ersten 12` und
die zweiten Wandelemente 12" des Stützelements 7 zu einem Gitter bzw. Raster 17 zusammengefügt.
Dabei sind die ersten Wandelemente 12' und die zweiten Wandelemente 12" über Verbindungsabschnitte
18` bzw. 18" miteinander verbunden. Dies ist in Fig. 2 und Fig. 3 näher dargestellt.
[0025] Um die ersten Wandelemente 12' mit den zweiten Wandelementen 12" zu verbinden, sind
in einem unteren Randbereich 19' der ersten Wandelemente 12' erste vorzugsweise schlitzförmige
Öffnungen 20' und in einem oberen Randbereich 14" der zweiten Wandelemente 12" zweite
vorzugsweise schlitzförmige Öffnungen 20" vorgesehen. Zur Verbindung der ersten Wandelemente
12` mit den zweiten Wandelementen 12" werden die vorzugsweise schlitzförmigen ersten
20` und zweiten Öffnungen 20" in Eingriff miteinander gebracht. Hierzu werden die
ersten Wandelemente 12' von oben auf die zweiten Wandelemente 12" aufgeschoben. Dadurch
entsteht eine mechanische Verbindung zwischen den ersten 12' und zweiten Wandelementen
12", ohne dass hierfür Verbindungsmittel, wie beispielsweise Schrauben, Nägel und/oder
Klebemittel, verwendet werden müssten. Dadurch wird die Fertigung der Motorenverpackung
1 vereinfacht. Die Verwendung zusätzlicher Verbindungsmittel ist jedoch nicht ausgeschlossen.
Durch Verbinden der ersten Wandelemente 12' mit den zweiten Wandelementen 12" wird
das Stützelement 7 gebildet. In Fig. 3 ist ein teilweise fertiggestelltes Stützelement
7 gezeigt. Die ersten Wandelemente 12` sind hierbei rechtwinkelig zu den zweiten Wandelementen
12" angeordnet.
[0026] Wie bereits erwähnt, entsteht durch die Verbindung der ersten Wandelemente 12` mit
den zweiten Wandelementen 12" von oben betrachtet ein Raster 17 mit mehreren rechteckförmigen
Bereichen 21 (siehe Fig. 1). Die Motoren 2 können für den Transport in den rechteckförmigen
Bereichen 21 platziert werden. Einige der Wandelemente 12 dienen hierbei als Trennwände
22 zwischen den rechteckförmigen Bereichen 21. Um das Stützelement 7 am Bodenelement
5 zu fixieren, können weitere Winkelverbinder 23 vorgesehen sein.
[0027] Fig. 4 zeigt eine Explosionsdarstellung der erfindungsgemäßen Motorenverpackung 1.
In Fig. 4 ist ein Deckel 24 und eine umlaufende Seitenwand 25 dargestellt, welche
aus zwei im Wesentlichen U-förmigen, einander zugewandten Teilen 26 und 27 besteht.
Im zusammengesetzten Zustand umschließt die Motorenverpackung 1 die Motoren 2 vollständig.
[0028] Fig. 5 zeigt des Weiteren noch eine Draufsicht auf die Motorenverpackung 1, wobei
wiederum der Deckel 24 weggelassen wurde.
[0029] Fig. 6 zeigt eine Motorenverpackung 1, in welche ein Motor 2 eingefügt ist. Der Übersicht
halber wurden die Bestandteile der Motorenverpackung 1 (Seitenwand 25 etc.) transparent
dargestellt.
1. Motorenverpackung (1) für zumindest einen Motor (2), insbesondere einen Verbrennungsmotor,
aufweisend:
- ein Bodenelement (5) und
- zumindest ein Transportsicherungselement (6) zur vorübergehenden Befestigung des
Motors (2) während des Transports,
wobei das Transportsicherungselement (6) mit dem Bodenelement (5) und einem Stützelement
(7) zur Stützung des Motors (2) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Transportsicherungselement (6) durch einen Winkelverbinder (9) gebildet ist und
das Stützelement (7) ein erstes (12') und ein zweites Wandelement (12") aufweist,
die im Wesentlichen senkrecht zu dem Bodenelement (5) angeordnet sind, wobei der Winkelverbinder
(9) einen ersten und einen zweiten Schenkel aufweist, welcher erste Schenkel (10)
mit dem Bodenelement (5) und welcher zweite Schenkel (11) mit dem ersten Wandelement
(12') des Stützelements (7) verbunden ist, wobei der zweite Schenkel zur Verbindung
mit dem Motor (2) mit einem freien Ende (13) über das erste Wandelement (12') hinausragt.
2. Motorenverpackung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (7) eine Ausnehmung (16) zur Aufnahme eines Teils des Motors (2)
aufweist.
3. Motorenverpackung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Motorenverpackung (1) ein Motor (2) vorgesehen ist und die Ausnehmung (16)
eine Kontur aufweist, die im Wesentlichen an eine Außenfläche des Motors (2) angepasst
ist.
4. Motorenverpackung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandelemente (12) als Trennwände (22) zwischen zwei Bereichen (21) zur Aufnahme
von Motoren (2) ausgebildet sind.
5. Motorenverpackung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste (12') und das zweite Wandelement (12") im Wesentlichen rechtwinkelig zueinander
angeordnet sind.
6. Motorenverpackung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste (12') und das zweite Wandelement (12") über entsprechende Verbindungsabschnitte
(18', 18") der Wandelemente (12', 12") miteinander verbunden sind.
7. Motorenverpackung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Wandelement (12') im Verbindungsabschnitt (18') eine erste vorzugsweise
im Wesentlichen schlitzförmige Öffnung (20') in einem unteren Randbereich (19') des
ersten Wandelements (12') und das zweite Wandelement (12") im Verbindungsabschnitt
(18") eine mit der ersten Öffnung (20') korrespondierende zweite, vorzugsweise im
Wesentlichen schlitzförmige Öffnung (20") in einem oberen Randbereich (14") des zweiten
Wandelements (12") aufweist und die beiden Wandelemente (12', 12") durch Eingriff
der ersten Öffnung (20') in die zweite Öffnung (20") miteinander verbunden sind.
8. Motorenverpackung (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl an ersten (12') und eine Mehrzahl an zweiten Wandelementen (12") vorgesehen
sind, welche derart miteinander verbunden sind, dass in Draufsicht ein insbesondere
regelmäßiges Raster (17) aus insbesondere geschlossenen Rechtecken entsteht, in welche
Motoren (2) zumindest teilweise einfügbar sind.
9. Motorenverpackung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorenverpackung (1) für zumindest zwei, vorzugsweise zumindest vier, insbesondere
sechs, Motoren (2) vorgesehen ist und weiters eine umlaufende Seitenwand (25) und
einen Deckel (24) aufweist.
1. Motor packaging (1) for at least one motor (2), in particular an internal combustion
engine, comprising:
- a base element (5) and
- at least one transport securing element (6) for temporarily fastening the motor
(2) during transport,
the transport securing element (6) being connected to the base element (5) and a support
element (7) for supporting the motor (2),
characterised in that the transport securing element (6) is formed by an angle connector (9) and the support
element (7) has a first wall element (12') and a second wall element (12') which are
arranged substantially perpendicularly to the base element (5), the angle connector
(9) having a first leg and a second leg, the first leg (10) being connected to the
base element (5) and the second leg (11) being connected to the first wall element
(12') of the support element (7), the second leg projecting with a free end (13) beyond
the first wall element (12') in order to be connected to the motor (2).
2. Motor packaging (1) according to claim 1, characterised in that the support element (7) has a recess (16) for receiving part of the motor (2).
3. Motor packaging (1) according to claim 2, characterised in that a motor (2) is provided in the motor packaging (1) and the recess (16) has a contour
which is substantially adapted to an outer surface of the motor (2).
4. Motor packaging (1) according to any of claims 1 to 3,
characterized in that the wall elements (12) are designed as partitions (22) between two regions (21) for
receiving motors (2).
5. Motor packaging (1) according to any of claims 1 to 4,
characterized in that the first wall element (12') and the second wall element (12") wall element are arranged
substantially at right angles to one another.
6. Motor packaging (1) according to any of claims 1 to 5,
characterized in that the first wall element (12') and the second wall element (12") are connected to one
another via corresponding connection portions (18', 18") of the wall elements (12',
12").
7. Motor packaging (1) according to claim 6, characterised in that the first wall element (12') in the connection portion (18') has a first, preferably
substantially slot-shaped opening (20') in a lower edge region (19') of the first
wall element (12') and the second wall element (12") in the connection portion (18")
has a second, preferably substantially slot-shaped opening (20') corresponding to
the first opening (20") in an upper edge region (14") of the second wall element (12"),
and the two wall elements (12', 12") are connected to one another by engagement of
the first opening (20') into the second opening (20").
8. Motor packaging (1) according to either claim 6 or claim 7,
characterized in that a plurality of first wall elements (12') and a plurality of second wall elements
(12") are provided, which are connected to one another in such a way that in plan
view an in particular regular grid (17) is produced from in particular closed rectangles,
into which motors (2) can be at least partially inserted.
9. Motor packaging (1) according to any of claims 1 to 8,
characterized in that the motor packaging (1) is provided for at least two, preferably at least four, in
particular six, motors (2) and further comprises a peripheral side wall (25) and a
cover (24).
1. Emballage pour moteurs (1) pour au moins un moteur (2), en particulier un moteur à
combustion, présentant :
- un élément de plancher (5) et
- au moins un élément de protection de transport (6) pour une fixation transitoire
du moteur (2) pendant le transport,
dans lequel l'élément de protection de transport (6) est relié à l'élément de plancher
(5) et un élément de soutien (7) pour soutenir le moteur (2),
caractérisé en ce que l'élément de protection de transport (6) est formé par une équerre (9) et l'élément
de soutien (7) présente un premier (12') et un second élément de paroi (12") qui sont
agencés essentiellement à la verticale de l'élément de plancher (5), dans lequel l'équerre
(9) présente une première et une seconde branche, laquelle première branche (10) est
reliée à l'élément de plancher (5) et laquelle seconde branche (11) est reliée au
premier élément de paroi (12') de l'élément de soutien (7), dans lequel la seconde
branche fait saillie avec une extrémité libre (13) par-dessus le premier élément de
paroi (12') pour une liaison avec le moteur (2).
2. Emballage pour moteurs (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de soutien (7) présente un évidement (16) pour la réception d'une partie
du moteur (2).
3. Emballage pour moteurs (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un moteur (2) est prévu dans l'emballage pour moteurs (1) et l'évidement (16) présente
un contour qui est essentiellement ajusté à une surface extérieure du moteur (2).
4. Emballage pour moteurs (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les éléments de paroi (12) sont conçus en tant que parois de séparation (22) entre
deux zones (21) pour la réception de moteurs (2).
5. Emballage pour moteurs (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le premier (12') et le second élément de paroi (12") sont agencés essentiellement
à angle droit l'un par rapport à l'autre.
6. Emballage pour moteurs (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le premier (12') et le second élément de paroi (12") sont reliés l'un à l'autre via
des sections de liaison (18', 18") correspondantes des éléments de paroi (12', 12").
7. Emballage pour moteurs (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que le premier élément de paroi (12') dans la section de liaison (18') présente une première
ouverture (20') de préférence essentiellement en forme de fente dans une zone de bord
inférieure (19') du premier élément de paroi (12') et le second élément de paroi (12")
dans la section de liaison (18") présente une seconde ouverture (20") de préférence
essentiellement en forme de fente et correspondant à la première ouverture (20') dans
une zone de bord supérieure (14") du second élément de paroi (12") et les deux éléments
de paroi (12', 12") sont reliés l'un à l'autre par engagement de la première ouverture
(20') dans la seconde ouverture (20").
8. Emballage pour moteurs (1) selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'une pluralité de premiers (12') et une pluralité de seconds éléments de paroi (12")
sont prévus, lesquels sont reliés les uns aux autres de sorte qu'en vue de dessus
résulte un quadrillage (17) en particulier régulier constitué de rectangles en particulier
fermés dans lesquels des moteurs (2) peuvent être au moins partiellement insérés.
9. Emballage pour moteurs (1) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'emballage pour moteurs (1) est prévu pour au moins deux, de préférence au moins
quatre, en particulier six, moteurs (2), et présente également une paroi latérale
(25) périphérique et un couvercle (24).