(19)
(11) EP 3 825 487 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.11.2021  Patentblatt  2021/44

(21) Anmeldenummer: 20204688.4

(22) Anmeldetag:  29.10.2020
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04B 1/68(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
E04B 1/161; E04B 1/6806

(54)

VERFAHREN ZUM ERSTELLEN EINER ABSCHALUNG DES ÜBERGANGS VON EINER BODEN-/DECKENPLATTE ZU EINER AUSSENWAND

METHOD FOR CREATING A SHUTTERING OF THE TRANSITION FROM A FLOOR/CEILING PANEL TO AN EXTERNAL WALL

PROCÉDÉ DE CONSTRUCTION D'UN COFFRAGE POUR L'ESPACE ENTRE UNE DALLE/DALLE HAUTE ET UN MUR EXTÉRIEUR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 25.11.2019 DE 102019131748

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.05.2021  Patentblatt  2021/21

(73) Patentinhaber: Max Frank GmbH & Co. KG
94339 Leiblfing (DE)

(72) Erfinder:
  • Heudorfer, Markus
    15366 Hoppegarten (DE)
  • Grüdl, Robert
    96337 Ludwigsstadt (DE)

(74) Vertreter: Glück Kritzenberger Patentanwälte PartGmbB 
Hermann-Köhl-Strasse 2a
93049 Regensburg
93049 Regensburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1-102007 051 490
DE-A1-102008 048 003
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Technisches Gebiet



    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erstellen einer Abschalung des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand.

    Stand der Technik



    [0002] Das Abschalen des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand durch eine verlorene Schalung mit eingebauter Wassersperre ist in der Praxis oft mit Schwierigkeiten verbunden und wird häufig mit Hilfe individuell konfektionierter Abschalelemente gelöst. Die DE 10 2007 051490 A1 offenbart ein Verfahren zum Erstellen einer Abschalung des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand.

    [0003] Aus der EP 0 513 740 B1 ist eine verlorene Schalung bestehend aus Schalungsteilen, die aus miteinander verbundenen Quer- und Längsstäben und einer dazwischen liegenden Metalltafel aufgebaut sind, und einer mit den Schalungsteilen fest verbundenen flächigen Wassersperre aus Blechmaterial bekannt.

    [0004] Die DE 20 2009 005 173 U1 beschreibt ebenfalls eine verlorene Schalung für den Betonbau mit zwei Schalungsteilen und einem als flächige Wassersperre ausgebildeten Blechmaterialstreifen. Die beiden Schalungsteile sind fluchtend in einer Ebene liegend zueinander ausgerichtet, wobei der Blechmaterialstreifen zwischen den beiden Schalungsteilen und senkrecht zur Ebene der Schalungsteile angeordnet ist. Der Blechmaterialstreifen ragt beidseitig über die Ebene der Schalungsteile hinaus. Der Blechmaterialstreifen weist an seinen beiden Oberflächen Befestigungselemente zur Befestigung der Schalungsteile auf, wobei die Schalungsteile in den Befestigungselementen kraftschlüssig klemmend mit dem Blechmaterialstreifen verbunden sind.

    [0005] Aus der EP 0 568 799 B1 ist ein verlorenes Abschalelement für eine Aufkantung an einer Verbindung zwischen einer Boden-/Deckenplatte und einer Wand mit einem im Wesentlichen trapezförmigen Querschnitt bekannt. Bei dieser Schalung bildet die kürzere der beiden parallel zueinander verlaufenden Seiten des trapezförmigen Querschnitts eine Betoneinfüllöffnung während die gegenüberliegende, längere Seite auf die Unterlage aufgestellt wird. Die geneigten Seiten werden durch Wandungsteile aus einem durchbrochenen Material gebildet, die durch die Betoneinfüllöffnung überbrückende Abstandshalter miteinander verbunden sind.

    [0006] Speziell konfektionierte Varianten dieser Abschalelemente können grundsätzlich zum Abschalen des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand eingesetzt werden. Von besonderem Nachteil ist aber die Tatsache, dass die Abschalelemente individuell an die Einbausituation insbesondere an den Ecken der Boden-/Deckenplatte angepasst werden müssen, weshalb jeweils zumindest zwei unterschiedliche Varianten zum Abschalen des Übergangs von der Boden-/Deckenplatte zu sämtlichen, daran angrenzenden Außenwänden erforderlich sind.

    [0007] Es besteht daher weiter Bedarf an Verfahren zum Erstellen einer Abschalung des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand, bei denen eine möglichst geringe Zahl an Varianten von Schalungselementen als verlorene Schalung zum Einsatz kommt.

    Darstellung der Erfindung



    [0008] Der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren zum Erstellen einer Abschalung des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand bereitzustellen, bei dem der Übergang zu sämtlichen, an eine Boden-/Deckenplatte angrenzenden Außenwänden mit einer möglichst geringen Zahl an Schalungselementen abgeschalt werden kann.

    [0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Verfahren zum Erstellen einer Abschalung des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand gemäß Anspruch 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Details, Aspekte und Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung, den Beispielen und den Zeichnungen.

    [0010] Erfindungsgemäß wird bei einem Verfahren zum Erstellen einer Abschalung des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand in einem Schritt a) ein Schalungselement für den Betonbau bereitgestellt. Das Schalungselement weist ein unteres Schalungsteil, ein erstes oberes Schalungsteil, ein zweites oberes Schalungsteil, einen als flächige Wassersperre ausgebildeten, horizontalen Blechmaterialstreifen und einen als flächige Wassersperre ausgebildeten, vertikalen Blechmaterialstreifen auf. Das untere Schalungsteil, das erste obere Schalungsteil und das zweite obere Schalungsteil sind in einer gemeinsamen Ebene angeordnet, wobei der horizontale Blechmaterialstreifen so zwischen den Schalungsteilen angeordnet ist, dass er im wesentlichen senkrecht zu der Ebene der Schalungsteile ausgerichtet ist und dabei eine erste Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens dem ersten oberen Schalungsteil und dem zweiten oberen Schalungsteil zugewandt ist und eine zweite Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens dem unteren Schalungsteil zugewandt ist und der horizontale Blechmaterialstreifen beidseitig über die Ebene der Schalungsteile hinausragt.

    [0011] Das erste obere Schalungsteil und das zweite obere Schalungsteil sind fest mit der ersten Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens verbunden und das untere Schalungsteil ist fest mit der zweiten Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens verbunden. Der vertikale Blechmaterialstreifen ist so zwischen dem ersten oberen Schalungsteil und dem zweiten oberen Schalungsteil angeordnet, dass er im wesentlichen senkrecht zu der Ebene der Schalungsteile ausgerichtet ist und dabei eine erste Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens dem ersten oberen Schalungsteil zugewandt ist und eine zweite Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens dem zweiten oberen Schalungsteil zugewandt ist und der vertikale Blechmaterialstreifen beidseitig über die Ebene der Schalungsteile hinausragt.

    [0012] Das erste obere Schalungsteil ist zumindest über einen Teilbereich seiner vertikalen Ausdehnung fest mit der ersten Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens verbunden und das zweite obere Schalungsteil ist zumindest über einen Teilbereich seiner vertikalen Ausdehnung fest mit der zweiten Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens verbunden, wobei der horizontale Blechmaterialstreifen und der vertikale Blechmaterialstreifen senkrecht zueinander angeordnet sind und fest miteinander verbunden sind. Bevorzugt ist das erste obere Schalungsteil über seine gesamte vertikale Ausdehnung fest mit der ersten Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens verbunden und das zweite obere Schalungsteil ist bevorzugt über seine gesamte vertikalen Ausdehnung fest mit der zweiten Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens verbunden, wobei der horizontale Blechmaterialstreifen und der vertikale Blechmaterialstreifen senkrecht zueinander angeordnet sind und fest miteinander verbunden sind.

    [0013] In Schritt b) des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt das Teilen des Schalungselementes entlang einer Linie parallel zu dem vertikalen Blechmaterialstreifen in zwei Schalungselementteile, nämlich in einen ersten, den vertikalen Blechmaterialstreifen aufweisenden Schalungselementteil und einen zweiten, den vertikalen Blechmaterialstreifen nicht aufweisenden Schalungselementteil, wobei das erste, den vertikalen Blechmaterialstreifen aufweisende Schalungselementteil entweder zumindest das erste obere Schalungsteil oder zumindest das zweite obere Schalungsteil umfasst. Gemäß Schritt c) erfolgt der Einbau des in Schritt b) erhaltenen, den vertikalen Blechmaterialstreifen aufweisenden Schalungselementteils als Abschalung des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand.

    [0014] Dem Fachmann ist bekannt, dass die auf den beiden Seiten einer Wassersperre angeordneten Schalungsteile eines Schalungselements üblicherweise in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind. Ein Versatz der auf verschiedenen Seiten beispielsweise eines Fugenblechs angeordneten Schalungsteile relativ zueinander bringt keinerlei technische Vorteile, es müsste aber die Wassersperre entsprechend breiter dimensioniert werden, damit diese um das benötigte Maß beidseitig über die Schalungsteile hinausragt. Wenn also im Rahmen des vorliegenden Textes in der allgemeinen Beschreibung und bei den Ausführungsbeispielen darauf hingewiesen wird, dass das untere Schalungsteil, das erste obere Schalungsteil und das zweite obere Schalungsteil in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind, so ist dies den genannten technischen Notwendigkeiten geschuldet. Ein unwesentlicher Versatz der Schalungsteile eines Schalungselements relativ zueinander ist selbstverständlich von der vorliegenden Erfindung umfasst.

    [0015] Durch das Teilen des Schalungselementes entlang einer Linie parallel zu dem vertikalen Blechmaterialstreifen in zwei Schalungselementteile wird es möglich, auf Basis eines einzigen, vorgefertigten Schalungselements beide, einander gegenüberliegenden, spiegelsymmetrischen Eckbereiche eines Betonbaus abzuschalen. Je nachdem, ob das erste, den vertikalen Blechmaterialstreifen aufweisende Schalungselementteil das erste obere Schalungsteil oder das zweite obere Schalungsteil umfasst, kann das Schalungselementteil zur Abschalung der "linken" oder der "rechten Ecke" des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand verwendet werden.

    [0016] Mit dem Merkmal, wonach der "erste, den vertikalen Blechmaterialstreifen aufweisende Schalungselementteil entweder zumindest das erste obere Schalungsteil oder zumindest das zweite obere Schalungsteil umfasst", soll klar gestellt werden, dass die parallel zu dem vertikalen Blechmaterialstreifen verlaufende Linie, entlang derer das Schalungselement in zwei Schalungselementteile geteilt wird, nicht unbedingt direkt benachbart zu dem vertikalen Blechmaterialstreifen verlaufen muss. Es ist also sicher nicht zwingend, dass die beiden nach der Teilung des Schalungselements vorliegenden Schalungselementteile ausschließlich das erste obere Schalungsteil bzw. ausschließlich das zweite obere Schalungsteil umfassen. Vielmehr erfolgt die Abdichtung der Arbeitsfuge durch den vertikalen Blechmaterialstreifen üblicherweise in der Mitte der Außenwand. Aufgrund der üblichen, unterschiedlichen Mauerstärken von beispielsweise 300 mm, 500 mm oder 80 mm ist es erforderlich, den Zuschnitt an einer entsprechenden Position an dem Schalungselement vorzunehmen. Das zur Abschalung des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand verwendete Schalungselementteil, welches den vertikalen Blechmaterialstreifen aufweist, umfasst also zwar in jedem Fall das erste obere Schalungsteil oder das zweite obere Schalungsteil, kann aber bei Bedarf darüberhinaus zusätzlich einen Teil des jeweils anderen oberen Schalungsteils umfassen. Ein das erste obere Schalungsteil und den vertikalen Blechmaterialstreifen umfassendes Schalungselementteil kann also auch einen Teil des zweiten oberen Schalungsteils umfassen. Das das zweite obere Schalungsteil und den vertikalen Blechmaterialstreifen umfassende Schalungselementteil kann entsprechend auch einen Teil des ersten oberen Schalungsteils umfassen. Die Ausdehnung dieser zusätzlichen Schalungsteile hängt, wie beschrieben, von der Mauerstärke der Außenwand ab.

    [0017] Der mit dem erfindungsgemäßen Verfahren verbundene Vorteil, auf Basis eines einzigen, vorgefertigten Schalungselements beide, einander gegenüberliegende, spiegelsymmetrische Eckbereiche eines Betonbaus abschalen zu können, ist mit jeder Art von aus beliebigen Gründen asymmetrisch gestalteten Schalungselementen verbunden. Besonders offensichtlich sind die Vorteile, wenn die einzelnen Schalungselementteile eine Quer- und Längsstäbe umfassende Gittermatte und ein jeweils zwischen den Quer- und Längsstäben der Gittermatte eingeschweißtes durchbrochenes Metallblech umfassen. Zur Einsparung von Material werden in praktisch allen Fällen Quer- und Längsstäbe der Gittermatte in unterschiedlicher Dicke eingesetzt. Dabei wird das Schalungselement so eingebaut, dass die dicken Stäbe, unabhängig davon, ob es sich um die Quer- oder um die Längsstäbe handelt, im zweiten Betonierabschnitt lokalisiert sind.

    [0018] Durch das oben beschriebene Teilen des Schalungselementes wird es möglich, dass die für die beiden Eckbereiche benötigten Schalungselemente in beiden Fällen an ihren Außenseiten dickere Stäbe aufweisen als an ihren Innenseiten. Unter dem Begriff "dünne Stäbe" werden Durchmesser zwischen 1 mm und 5 mm verstanden, bevorzugt zwischen 2 mm und 4 mm, ebenfalls bevorzugt Stäbe mit einem Durchmesser von 1 mm, 2 mm, 3 mm, 4 mm oder 5 mm. Unter dem Begriff "dicke Stäbe" werden Durchmesser zwischen 6 mm und 24 mm verstanden, bevorzugt zwischen 6 mm und 20 mm, besonders bevorzugt zwischen 6 mm und 14 mm, ebenfalls bevorzugt Stäbe mit einem Durchmesser von 6 mm, 7 mm, 8 mm, 9 mm, 10 mm, 11 mm, 12 mm, 13 mm oder 14 mm.

    [0019] Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann jede Art von Bodenplatte, jede Art von Platte, die gleichzeitig als Boden- und als Deckenplatte dient, und jede Art von ausschließlich als Deckenplatte fungierender Platte abgeschalt werden. Im letzteren Fall handelt es sich um die ein Gebäude nach oben abschließende Platte. Bei der erfindungsgemäßen Verwendung muss das Schalungselement in diesem Fall einer Deckenplatte um 180° gedreht werden, sodass der vertikale Blechmaterialstreifen im eingebauten Zustand ausgehend von dem horizontalen Blechmaterialstreifen in vertikaler Richtung nach unten orientiert ist.

    [0020] Die besonderen Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens kommen zum Tragen, wenn zur Herstellung der verlorenen Schalung zum Abschalen des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand ein Teilen des Schalungselementes entlang einer Linie parallel zu dem vertikalen Blechmaterialstreifen in zwei Schalungselementteile vorgenommen wird, nämlich in einen ersten, den vertikalen Blechmaterialstreifen aufweisenden Schalungselementteil und einen zweiten, den vertikalen Blechmaterialstreifen nicht aufweisenden Schalungselementteil. Dabei umfasst das erste, den vertikalen Blechmaterialstreifen aufweisende Schalungselementteil entweder das erste obere Schalungsteil oder das zweite obere Schalungsteil.

    [0021] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird somit die Möglichkeit geschaffen, durch einen einzigen, einfach durchzuführenden Nachbearbeitungsschritt ein Schalungselement zur Herstellung der verlorenen Schalung zum Abschalen des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand an beiden, sich gegenüberliegenden, zueinander spiegelsymmetrischen Eckbereichen eines Betonbaus einzusetzen. Die bisherigen, für den Einzelfall konfektionierten Lösungen mussten immer separat für den einen Eckbereich und separat für den gegenüberliegenden, spiegelsymmetrischen Eckbereich hergestellt werden.

    [0022] Das oben beschriebene, in dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzte Schalungselement für den Betonbau wurde bisher ausschließlich für die Abschalung des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Innenwand verwendet. Nur bei diesem Einsatzzweck können die, sich ausgehend von dem vertikalen Blechmaterialstreifen in unterschiedliche Richtungen erstreckenden Schalungsteile als verlorene Schalung in dem Betonbau verbleiben. Im Falle von Innenwänden ist dies möglich, weil sich die Boden-/Deckenplatte auf beiden Seiten der Wand fortsetzt. Der Einsatz des Schalungselements für die Eckbereiche eines Betonbaus wurde bisher nicht in Betracht gezogen, weil das Schalungselement speziell für Innenwände entwickelt worden war.

    [0023] Dem Fachmann ist klar, dass das Schalungselement durch eine unterschiedliche Dimensionierung der vertikalen Blechmaterialstreifen und der verschiedenen Schalungsteile an jede denkbare Einbausituation angepasst werden kann. Sowohl die horizontale Ausdehnung wie auch die Höhe der Boden-/Deckenplatte können in einfacher Weise nachgebildet werden. Das vorgefertigte Schalungselement braucht dazu lediglich entsprechend der vorbekannten Maße der Boden-/Deckenplatte hergestellt zu werden.

    [0024] Bevorzugt ragt der vertikale Blechmaterialstreifen in vertikaler Richtung über das erste obere Schalungsteil und das zweite obere Schalungsteil hinaus. Wie nachfolgend noch näher beschrieben wird dadurch eine leichtere Verbindung mit einem Anschlussschalungselement ermöglicht.

    [0025] Bevorzugt sind die Schalungsteile an den Blechmaterialstreifen angeschweißt. Da die Schalungselemente genügend Stabilität aufweisen müssen, um zum Einen problemlos auf der Baustelle verbaut werden zu können und um zum Anderen dem Betondruck nach Einfüllen des Ortbetons in die Schalung standhalten zu können, müssen Schalungsteile und Blechmaterialstreifen fest und dauerhaft miteinander verbunden sein. Besonders geeignet zur Sicherstellung einer stabilen Verbindung ist ein Verschweißen der einzelnen Teile.

    [0026] Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Schalungsteile eine Quer- und Längsstäbe umfassende Gittermatte und ein jeweils zwischen den Quer- und Längsstäben der Gittermatte eingeschweißtes durchbrochenes Metallblech umfassen. Besonders bevorzugt handelt es sich bei dem durchbrochenen Metallblech um ein Streckmetall- oder ein Lochblech.

    [0027] Bevorzugt sind die Querstäbe des Metallgitters mit den Längsstäben des Metallgitters an ihren Kreuzungspunkten verschweißt. Ebenso sind die Quer- und Längsstäbe des Metallgitters mit dem durchbrochenen Metallblech verschweißt. Die Durchbrechungen sind vorteilhafterweise einerseits groß genug gewählt, dass durch hindurchtretende Betonschlempe eine haltbare und beständige Verbindung des Betons der zwei aneinander grenzenden Betonierabschnitte gewährleistet wird, andererseits aber nicht so groß, dass der Beton des ersten Betonierabschnitts durch die Öffnungen hindurchfließen kann.

    [0028] In Abhängigkeit von der Art des Einsatzes der Schalungselemente kann eine Optimierung der Dicke der Quer- und der Längsstäbe des Metallgitters und des Abstandes der Quer-und Längsstäbe zueinander vorgenommen werden. Je höher der zu erwartende Betondruck auf das Schalungselement ist umso dicker müssen die einzelnen Stäbe dimensioniert werden bzw. in umso geringerem Abstand zueinander müssen die Quer-und die Längsstäbe des Metallgitters verwendet werden.

    [0029] Zur Einsparung von Material werden in praktisch allen Fällen Quer- und Längsstäbe des Metallgitters in unterschiedlicher Dicke eingesetzt. Das Schalungselement wird dabei so eingebaut, dass die dicken Stäbe, unabhängig davon, ob es sich um die Quer- oder um die Längsstäbe handelt, im zweiten Betonierabschnitt lokalisiert sind. Wird nämlich der Beton des ersten Betonierabschnitts vergossen, so drückt dieser mit hoher Kraft gegen das durchbrochene Metallblech. Die relativ zum ersten Betonierabschnitt gesehen außen an der Schalung angebrachten, dicken Stäbe halten diesem Betondruck stand. Die im ersten Betonierabschnitt lokalisierten Stäbe können mit einem geringeren Durchmesser gewählt werden, da der Druck des Betons des zweiten Betonierabschnitts von dem bereits erhärteten Beton des ersten Betonierabschnitts aufgenommen wird.

    [0030] In diesem Zusammenhang wird auch offensichtlich, warum die bisher ausschließlich für den Einzelfall konfektionierten Schalungselemente immer separat für den einen Eckbereich und separat für den gegenüberliegenden, spiegelsymmetrischen Eckbereich eines Betonbaus hergestellt werden mussten. Die zur Abschalung der beiden Eckbereiche benötigten Schalungselemente sollen an ihren Außenseiten dickere Stäbe aufweisen als an ihren Innenseiten. Daher ist es nicht möglich, das für die "linke Ecke" konfektionierte Schalungselement zweifach zu produzieren und auch für die "rechte Ecke" zu verwenden. Die dünnen Stäbe wären an der Außenseite des Schalungselements angeordnet, was aufgrund des zu erwartenden Betondrucks zu einem Versagen der Schalung führen würde.

    [0031] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist zumindest ein Blechmaterialstreifen auf seiner ersten und/oder zweiten Oberfläche zumindest teilweise, bevorzugt vollflächig, mit einer Dichtungsbeschichtung versehen. Durch eine Beschichtung, insbesondere durch eine vollflächige Beschichtung, wird eine besonders gute Abdichtung gegen Wasser erreicht. Ein weiterer Vorteil liegt in der nachfolgend noch genauer beschriebenen Tatsache begründet, das verschiedene Formen von Anschlussschalungselementen zusammen mit dem oben beschriebenen Schalungselement eingesetzt werden können. Das oben beschriebene Schalungselement und ein Anschlussschalungselement sind dabei so zueinander angeordnet, dass ein Blechmaterialstreifen des Schalungselements in eine schlitzartige Aussparung des Anschlussschalungselement eingreift oder ein Blechmaterialstreifen des Anschlussschalungselement in eine schlitzartige Aussparung des Schalungselements eingreift oder auch beides gleichzeitig erfolgt, also jeweils ein Blechmaterialstreifen des einen Schalungselements in die schlitzartige Aussparung des anderen Schalungselements eingreift.

    [0032] In anderen Ausführungsformen können über die Schalungsteile eines Schalungselements hinausragende Blechmaterialstreifen vorgesehen sein, die mit analog gestalteten, über die Schalungsteile des Anschlussschalungselements hinausragende Blechmaterialstreifen in Kontakt gebracht werden. Allen Anordnungen von Schalungselement und Anschlussschalungselement ist gemeinsam, dass eine Oberfläche eines Blechmaterialstreifens des Schalungselements mit einer Oberfläche des Blechmaterialstreifens des Anschlussschalungselements in Kontakt gebracht wird. Sind nun die beiden Blechmaterialstreifen zumindest teilweise, bevorzugt vollflächig, mit einer Dichtungsbeschichtung ausgestattet, welche immer eine gewisse Klebrigkeit aufweist, so sind die beiden Blechmaterialstreifen nach dem Inkontaktbringen ihrer Oberflächen fest miteinander verbunden, nämlich fest miteinander verklebt. Dadurch wird dem gesamten Schalungssystem schon beim Aufbau eine zusätzliche Stabilität verliehen. Zudem weist das Schalungssystem bei miteinander verklebten Blechmaterialstreifen eine zusätzlich Sicherheit vor umläufigem Wasser auf. Der Anschluss weiterer Anschlussschalungselemente kann dabei ausgehend von einem der beschriebenen Schalungselemente sowohl in horizontaler Richtung wie auch in vertikaler Richtung erfolgen.

    [0033] Die Dichtungsbeschichtung kann grundsätzlich auf jede dem Fachmann bekannte Art auf den Blechmaterialstreifen aufgebracht werden. Bevorzugt weist die Dichtungsbeschichtung eine Klebstoffschicht zur Befestigung an dem Blechmaterialstreifen auf. Vor dem Aufbringen auf den Blechmaterialstreifen ist die Klebstoffschicht der Beschichtung üblicherweise mit einem Papierstreifen abgedeckt. Zur Befestigung kann der Papierstreifen dann einfach von der Beschichtung abgezogen und die Klebstoffschicht auf den Blechmaterialstreifen gedrückt werden. Es entsteht auf einfache Weise eine haltbare Verbindung zwischen der Beschichtung und dem Blechmaterialstreifen.

    [0034] Bei den nachfolgend noch näher beschriebenen Beschichtungen handelt es sich in der Regel um Materialien, die bei höheren Temperaturen ohne Zersetzung geschmolzen werden können. Als weitere bevorzugte Art der Aufbringung der Beschichtung auf den Blechmaterialstreifen kann daher das Aufspritzen des flüssigen Beschichtungsmaterials auf den Blechmaterialstreifen eingesetzt werden. Das Beschichtungsmaterial wird mit Hilfe einer Spritzdüse auf den Blechmaterialstreifen aufgespritzt, erkaltet dort und ergibt eine feste Dichtungsbeschichtung.

    [0035] Unabhängig von der Art des Aufbringens der Beschichtung auf den Blechmaterialstreifen ist die Beschichtung bis zu ihrem Einsatz als Teil einer Wassersperre mit einem Schutzüberzug ausgestattet. Die als Dichtungsbeschichtung eingesetzten Materialien verleihen der Beschichtung nämlich in jedem Fall eine klebrige Oberfläche, die sich in bekannter Weise mit dem vergossenen Beton gut verbindet. Zum Schutz dieser klebrigen Oberflächen wird in der Regel eine Papierschicht oder eine Kunststofffolie verwendet, die dann vor dem Vergießen des Betons von der Beschichtung abgezogen wird.

    [0036] Wie üblich und dem Fachmann bekannt sorgt die Dichtungsbeschichtung beim Einsatz der Schalungselemente in wasserbeaufschlagten Betonteilen für eine Abdichtung der Fuge gegen Wasser. Dazu ist es besonders vorteilhaft, wenn sich die Oberflächen der Beschichtungen gut mit dem Beton auf beiden Seiten der Fuge verbinden. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Beschichtung daher eine klebrige Oberfläche auf, die sich dauerhaft mit dem angrenzenden Beton verbindet. Tritt der erwartete Schwund des Betons beim Aushärten auf, so wird die Dichtungsbeschichtung auf beiden Seiten der Schalung von dem Beton mitgezogen, wobei sich die Dicke der Beschichtung vergrößert. Auf diese Weise sorgt die Dichtungsbeschichtung für eine sichere Abdichtung der Fuge gegen Wasser.

    [0037] Grundsätzlich kann als Dichtungsbeschichtung im Rahmen der vorliegenden Erfindung jede Art von Beschichtung verwendet werden, die die genannten Eigenschaften aufweist. Besonders gut geeignet sind Beschichtungen, die im Wesentlichen aus Butyl-Kautschuk, aus Bentonit, aus Bitumen-Kautschuk, aus einem Schmelzkleber oder aus einem quellbaren Kunststoff bestehen. Unter "quellbarem Kunststoff" werden alle üblichen, mit einem quellbaren Material ausgestatteten, thermoplastischen Elastomere verstanden. Quellbare Kunststoffe können in Folienform oder in Form von Bändern am Markt bezogen werden.

    [0038] Bei Butyl-Kautschuk handelt es sich um Polyisobutylen, das mit Harzen und Füllstoffen (z.B. Kalziumcarbonat) modifiziert ist. Bitumen-Kautschuk ist ein aus Erdöl gewonnenes Produkt, dessen genaue Zusammensetzung variiert. Bei Bentonit handelt es sich um eine quellfähige Mischung aus verschiedenen Tonmineralien. Als Hauptbestandteil ist Montmorillonit (60 - 80%) enthalten, Begleitmineralien sind Quarz, Glimmer, Feldspat, Pyrit oder auch Calcit.

    [0039] Die Dicke der Beschichtung wird so gewählt, dass die Beschichtung einerseits auch bei Betonschwund an dem aushärtenden Beton haften bleibt, andererseits aber kein überflüssiges Beschichtungsmaterial auf die verlorene Schalung aufgetragen wird. Bevorzugt weist die Dichtungsbeschichtung eine Dicke zwischen 0,1 mm und 5 mm, besonders bevorzugt zwischen 0,15 mm und 3 mm, insbesondere eine Dicke zwischen 0,2 mm und 2 mm und insbesondere bevorzugt eine Dicke zwischen 0,5 mm und 1,5 mm auf. Als besonders vorteilhaft erweist sich eine Dicke der Dichtungsbeschichtung von rund 1 mm.

    [0040] Die genannten Beschichtungsmaterialen in den genannten Beschichtungsdicken können ihr Volumen bei Zugbelastung um wenigstens 50% und bis zu 100% vergrößern. Dadurch wird auch bei einem stärkeren Betonschwund eine gute Abdichtung der Fuge gewährleistet.

    [0041] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird in dem erfindungsgemäßen Verfahren ein Schalungselement eingesetzt, bei dem zwischen der ersten Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens und dem ersten oberen Schalungsteil eine schlitzartige Aussparung vorgesehen ist, wobei die schlitzartige Aussparung sich ausgehend von dem der ersten Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens abgewandten Rand des ersten oberen Schalungsteils über maximal 90%, bevorzugt maximal 75%, besonders bevorzugt maximal 50% der horizontalen Ausdehnung des ersten oberen Schalungsteils erstreckt. Es sollte in jedem Fall eine minimale Länge der schlitzartigen Aussparung von 100 mm eingehalten werden.

    [0042] Besonders bevorzugt wird in dem Verfahren gemäß der Erfindung ein Schalungselement verwendet, bei dem der horizontale Blechmaterialstreifen über den der zweiten Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens abgewandten Rand des zweiten oberen Schalungsteils und über den der zweiten Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens abgewandten Rand des unteren Schalungsteils vorspringt und die erste und die zweite Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet sind.

    [0043] Die genannten Ausführungsformen schaffen einfache Möglichkeiten, zwei vorteilhafterweise mit einer Dichtungsbeschichtung ausgestattet Blechmaterialstreifen zweier Schalungselemente, insbesondere eines Schalungselements und eines Anschlusselements miteinander in Kontakt zu bringen. Insbesondere durch die Klebrigkeit der Beschichtungen sind die beiden Blechmaterialstreifen nach dem Inkontaktbringen ihrer Oberflächen fest miteinander verbunden. Dadurch wird dem gesamten Schalungssystem eine zusätzliche Stabilität verliehen. Zudem weist das Schalungssystem bei miteinander verklebten vertikalen Blechmaterialstreifen eine zusätzlich Sicherheit vor umläufigem Wasser auf.

    [0044] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird in dem Verfahren gemäß der Erfindung ein Schalungselement verwendet, bei dem zwischen der ersten Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens und dem zweiten oberen Schalungsteil eine schlitzartige Aussparung vorgesehen ist, wobei die schlitzartige Aussparung sich ausgehend von dem der zweiten Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens abgewandten Rand des zweiten oberen Schalungsteils über maximal 90%, bevorzugt maximal 75%, besonders bevorzugt maximal 50% der horizontalen Ausdehnung des zweiten oberen Schalungsteils erstreckt. Es sollte in jedem Fall eine minimale Länge der schlitzartigen Aussparung von 100 mm eingehalten werden.

    [0045] Die Beschränkung der Ausdehnung der schlitzartigen Aussparungen auf maximal 90%, bevorzugt maximal 75%, besonders bevorzugt maximal 50% der Ausdehnung des jeweiligen benachbarten Schalungsteils ist der Stabilität der Schalungselemente geschuldet. Bei einer weiteren Vergrößerung der schlitzartigen Aussparungen wäre zu befürchten, dass die Befestigung des jeweiligen Schalungsteils am benachbarten Blechmaterialstreifen nicht mehr ausreichend stabil ist.

    [0046] Besonders bevorzugt wird in dem Verfahren gemäß der Erfindung ein Schalungselement verwendet, bei dem der horizontale Blechmaterialstreifen über den der ersten Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens abgewandten Rand des ersten oberen Schalungsteils und über den der ersten Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens abgewandten Rand des unteren Schalungsteils vorspringt und die erste und die zweite Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet sind.

    [0047] Auch diese Ausführungsformen schaffen einfache Möglichkeiten, zwei vorteilhafterweise mit einer Dichtungsbeschichtung ausgestattete Blechmaterialstreifen zweier Schalungselemente, insbesondere eines Schalungselements und eines Anschlusselements miteinander in Kontakt zu bringen. Die Verbindung der Blechmaterialstreifen nach dem Inkontaktbringen ihrer Oberflächen verleiht dem gesamten Schalungssystem eine zusätzliche Stabilität. Zudem weist das Schalungssystem bei miteinander verklebten vertikalen Blechmaterialstreifen eine zusätzlich Sicherheit vor umläufigem Wasser auf.

    [0048] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird ein Schalungselement verwendet, bei dem der horizontale Blechmaterialstreifen über den der ersten Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens benachbarten Rand des unteren Schalungsteils vorspringt und nur die zweite Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet ist.

    [0049] Besonders bevorzugt wird ein Schalungselement verwendet, bei dem der horizontale Blechmaterialstreifen über den der zweiten Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens abgewandten Rand des zweiten oberen Schalungsteils vorspringt und nur die erste Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet ist.

    [0050] Schließlich schaffen auch diese Ausführungsformen einfache Möglichkeiten, zwei vorteilhafterweise mit einer Dichtungsbeschichtung ausgestattet Blechmaterialstreifen zweier Schalungselemente, insbesondere eines Schalungselements und eines Anschlusselements miteinander in Kontakt zu bringen. Die Verbindung der Blechmaterialstreifen nach dem Inkontaktbringen ihrer Oberflächen verleiht dem Schalungssystem eine zusätzliche Stabilität. Zudem weist das Schalungssystem bei miteinander verklebten vertikalen Blechmaterialstreifen eine zusätzlich Sicherheit vor umläufigem Wasser auf.

    [0051] Durch eine entsprechend gewählte Dimensionierung der schlitzartigen Aussparung kann sichergestellt werden, dass der Blechmaterialstreifen des einen Schalungselements ausreichend weit in die schlitzartige Aussparung des anderen Schalungselements eingreifen kann. Eine eine auf diese Weise gewährleistete ausreichende Überlappung der beiden Blechmaterialstreifen ist erforderlich, um eine sichere Abdichtung gegen Wasser zu gewährleisten. Die Ausdehnung der schlitzartigen Aussparung darf aber nicht zu groß gewählt werden, da ansonsten die Stabilität der Befestigung von Blechmaterialstreifen am jeweiligen Schalungsteil nicht gewährleistet ist.

    [0052] Bevorzugt werden in dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung zusätzlich die Schritte

    d) Bereitstellen eines Anschlussschalungselements und

    e) Herstellen einer wasserdichten Verbindung zwischen dem ersten, den vertikalen Blechmaterialstreifen aufweisenden Schalungselementteil und dem Anschlussschalungselement

    durchgeführt.

    [0053] Besonders bevorzugt wird in Schritt d) ein Anschlussschalungselement bereitgestellt, wobei das Anschlussschalungselement ein unteres Anschlussschalungsteil, ein oberes Anschlussschalungsteil und einen als flächige Wassersperre ausgebildeten, horizontalen Blechmaterialstreifen aufweist, wobei das untere Anschlussschalungsteil und das obere Anschlussschalungsteil in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind, wobei der horizontale Blechmaterialstreifen so zwischen den Anschlussschalungsteilen angeordnet ist, dass er im wesentlichen senkrecht zu der Ebene der Anschlussschalungsteile ausgerichtet ist und dabei eine erste Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens dem oberen Anschlussschalungsteil zugewandt ist und eine zweite Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens dem unteren Anschlussschalungsteil zugewandt ist und der horizontale Blechmaterialstreifen beidseitig über die Ebene der Anschlussschalungsteils hinausragt. Das obere Anschlussschalungsteil ist fest mit der ersten Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens verbunden und das untere Anschlussschalungsteil ist fest mit der zweiten Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens verbunden.

    [0054] Insbesondere bevorzugt springt der horizontale Blechmaterialstreifen des Anschlussschalungselements über einen vertikalen Rand des oberen Anschlussschalungsteils und über einen vertikalen Rand des unteren Anschlussschalungsteils vor und die erste Oberfläche und die zweite Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens sind in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet. Zudem ist zwischen der ersten Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens und dem ersten oberen oder dem zweiten oberen Schalungsteil des ersten, den vertikalen Blechmaterialstreifen aufweisenden Schalungselementteils eine schlitzartige Aussparung vorgesehen, wobei die schlitzartige Aussparung sich ausgehend von dem dem vertikalen Blechmaterialstreifen abgewandten Rand des ersten oberen oder des zweiten oberen Schalungsteils über maximal 90% der horizontalen Ausdehnung des ersten oberen Schalungsteils oder über maximal 90% der horizontalen Ausdehnung des zweiten oberen Schalungsteils erstreckt. Das erste Schalungselementteil und das Anschlussschalungselement werden bevorzugt so zueinander angeordnet, dass der horizontale Blechmaterialstreifen des Anschlussschalungselements in die schlitzartige Aussparung des ersten Schalungselementteils eingreift, wobei eine Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens des Anschlussschalungselements mit einer Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens des ersten Schalungselementteils in Kontakt gebracht wird.

    [0055] Die schlitzartige Aussparung erstreckt sich ausgehend von dem dem vertikalen Blechmaterialstreifen abgewandten Rand des ersten oberen oder des zweiten oberen Schalungsteils über maximal 90%, bevorzugt maximal 75%, besonders bevorzugt maximal 50% der horizontalen Ausdehnung des ersten oberen Schalungsteils oder über maximal 90%, bevorzugt maximal 75%, besonders bevorzugt maximal 50% der horizontalen Ausdehnung des zweiten oberen Schalungsteils. Es sollte in jedem Fall eine minimale Länge der schlitzartigen Aussparung von 100 mm eingehalten werden.

    [0056] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform springt der horizontale Blechmaterialstreifen des ersten Schalungselementteils über den der zweiten Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens abgewandten Rand des zweiten oberen Schalungsteils vor und nur die erste Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens ist in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet. Alternativ springt der horizontale Blechmaterialstreifen des ersten Schalungselementteils über den der ersten Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens abgewandten Rand des unteren Schalungsteils vor und nur die zweite Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens ist in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet ist. Der horizontale Blechmaterialstreifen des Anschlussschalungselements springt über einen vertikalen Rand des oberen Anschlussschalungsteils vor und nur die erste Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens ist in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet. Der horizontale Blechmaterialstreifen des Anschlussschalungselements springt über einen vertikalen Rand des unteren Anschlussschalungsteils vor und nur die zweite Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens ist in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet. Das erste Schalungselementteil und das Anschlussschalungselement werden so zueinander angeordnet, dass eine Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens des Anschlussschalungselements mit einer Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens des ersten Schalungselementteils in Kontakt gebracht wird.

    [0057] Gemäß bevorzugten Ausführungsformen ist also zusätzlich zumindest ein Anschlussschalungselement vorgesehen, welches schlitzartige Aussparungen aufweisen kann, oder dessen horizontaler Blechmaterialstreifen in einem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet ist. Beide Optionen dienen dem problemlosen Anschluss der Anschlussschalungselemente an ein bereits vorhandens Schalungselement. Durch die Verwendung von einem oder mehreren zusätzlichen Anschlussschalungselementen ist auf sehr einfache Weise eine Vergrößerung des Schalungssystems durch Anschluss standartisierter Schalungselemente sowohl für die Abschalung der sich in horizontaler Richtung fortsetzenden Boden-/Deckenplatte wie auch für die Abschalung der in vertikaler Richtung zu errichtenden Außenwand möglich.

    [0058] Besonders zweckmäßig im Hinblick auf die Stabilität der Schalungselemente ist es, wenn die einzelnen Schalungsteile im Bereich ihrer Begrenzungskanten einen Quer- oder Längsstab der bevorzugt als Bestandteil der Schalungsteile verwendeten Gittermatte aufweisen.

    Kurze Beschreibung der Zeichnungen



    [0059] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Erfindung nicht auf die angegebenen Beispiele beschränkt sein soll. Es zeigen
    Fig. 1
    eine perspektivische Ansicht eines in einem Verfahren gemäß der Erfindung verwendeten Schalungselements;
    Fig. 2
    eine seitliche Ansicht des Schalungselements gemäß Fig. 1;
    Fig. 3
    eine seitliche Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines in einem Verfahren gemäß der Erfindung verwendeten Schalungselements;
    Fig. 4
    eine seitliche Ansicht des in zwei Schalungselementteile geteilten Schalungselements der Figur 3;
    Fig. 5
    eine seitliche Ansicht eines Anschlussschalungselements;
    Fig. 6
    eine seitliche Ansicht einer Kombination eines Schalungselementteils der Figur 4 mit dem Anschlussschalungselement der Figur 5;
    Fig. 7
    eine seitliche Ansicht eines weiteren Anschlussschalungselements.

    Wege zur Ausführung der Erfindung



    [0060] Die Figuren 1 und 2 zeigen ein Schalungselement S für den Betonbau umfassend ein unteres Schalungsteil 1, ein erstes oberes Schalungsteil 2, ein zweites oberes Schalungsteil 3, einen als flächige Wassersperre ausgebildeten, horizontalen Blechmaterialstreifen 4 und einen als flächige Wassersperre ausgebildeten, vertikalen Blechmaterialstreifen 5.

    [0061] Die Schalungsteile 1, 2, 3 bestehen aus einer Quer- und Längsstäbe umfassenden Gittermatte und jeweils einem zwischen den Quer- und Längsstäben der Gittermatte eingeschweißten Streckmetallblech.

    [0062] Das untere Schalungsteil 1, das erste obere Schalungsteil 2 und das zweite obere Schalungsteil 3 sind in einer gemeinsamen Ebene angeordnet, wobei der horizontale Blechmaterialstreifen 4 so zwischen den Schalungsteilen 1, 2, 3 angeordnet ist, dass er im wesentlichen senkrecht zu der Ebene der Schalungsteile 1, 2, 3 ausgerichtet ist und dabei eine erste Oberfläche 4a des horizontalen Blechmaterialstreifens dem ersten oberen Schalungsteil 2 und dem zweiten oberen Schalungsteil 3 zugewandt ist und eine zweite Oberfläche 4b des horizontalen Blechmaterialstreifens dem unteren Schalungsteil 1 zugewandt ist.

    [0063] Der horizontale Blechmaterialstreifen 4 ragt beidseitig über die Ebene der Schalungsteile 1, 2, 3 hinaus. Das erste obere Schalungsteil 2 und das zweite obere Schalungsteil 3 sind mit der ersten Oberfläche 4a des horizontalen Blechmaterialstreifens verschweißt und das untere Schalungsteil 1 ist mit der zweiten Oberfläche 4b des horizontalen Blechmaterialstreifens verschweißt.

    [0064] Der vertikale Blechmaterialstreifen 5 ist so zwischen dem ersten oberen Schalungsteil 2 und dem zweiten oberen Schalungsteil 3 angeordnet, dass er im wesentlichen senkrecht zu der Ebene der Schalungsteile 1, 2, 3 ausgerichtet ist und dabei eine erste Oberfläche 5a des vertikalen Blechmaterialstreifens dem ersten oberen Schalungsteil 2 zugewandt ist und eine zweite Oberfläche 5b des vertikalen Blechmaterialstreifens dem zweiten oberen Schalungsteil 3 zugewandt ist.

    [0065] Der vertikale Blechmaterialstreifen 5 ragt beidseitig über die Ebene der Schalungsteile 1, 2, 3 hinaus. Das erste obere Schalungsteil 2 ist mit der ersten Oberfläche 5a des vertikalen Blechmaterialstreifens 5 verschweißt und das zweite obere Schalungsteil 3 mit der zweiten Oberfläche 5b des vertikalen Blechmaterialstreifens 5 verschweißt. Die Befestigung des ersten und auch des zweiten oberen Schalungsteils an dem vertikalen Blechmaterialstreifens 5 muss nicht wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt über die gesamte vertikale Ausdehnung der oberen Schalungsteile erfolgen. Es können auch schlitzartige Aussparungen zwischen dem Blechmaterialstreifen 5 und den oberen Schalungsteile vorgesehen werden. Diese dienen ganz allgemein im Zusammenhang mit allen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung der Verbindung zu Anschlussschalungsteilen in vertikaler Richtung in gleicher Weise wie es oben allgemein und nachfolgend für Ausführungsbeispiele beschrieben ist. Der horizontale Blechmaterialstreifen 4 und der vertikale Blechmaterialstreifen 5 sind senkrecht zueinander angeordnet sind und fest miteinander verschweißt.

    [0066] Der horizontale Blechmaterialstreifen 4 springt über den der ersten Oberfläche 5a des vertikalen Blechmaterialstreifens 5 abgewandten Rand Ru des unteren Schalungsteils 1 vor und die zweite Oberfläche 4b des horizontalen Blechmaterialstreifens 4 ist in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet. Zudem springt der horizontale Blechmaterialstreifen 4 über den der zweiten Oberfläche 5b des vertikalen Blechmaterialstreifens 5 abgewandten Rand Rb des zweiten oberen Schalungsteils 3 vor und die erste Oberfläche 4a des horizontalen Blechmaterialstreifens 4 ist in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet.

    [0067] Die Figur 3 zeigt eine alternative Ausführungsform eines Schalungselements S für den Betonbau umfassend ein unteres Schalungsteil 1, ein erstes oberes Schalungsteil 2, ein zweites oberes Schalungsteil 3, einen als flächige Wassersperre ausgebildeten, horizontalen Blechmaterialstreifen 4 und einen als flächige Wassersperre ausgebildeten, vertikalen Blechmaterialstreifen 5.

    [0068] Die Schalungsteile 1, 2, 3 bestehen aus einer Quer- und Längsstäbe umfassenden Gittermatte und jeweils einem zwischen den Quer- und Längsstäben der Gittermatte eingeschweißten Streckmetallblech.

    [0069] Das untere Schalungsteil 1, das erste obere Schalungsteil 2 und das zweite obere Schalungsteil 3 sind in einer gemeinsamen Ebene angeordnet, wobei der horizontale Blechmaterialstreifen 4 so zwischen den Schalungsteilen 1, 2, 3 angeordnet ist, dass er im wesentlichen senkrecht zu der Ebene der Schalungsteile 1, 2, 3 ausgerichtet ist und dabei eine erste Oberfläche 4a des horizontalen Blechmaterialstreifens dem ersten oberen Schalungsteil 2 und dem zweiten oberen Schalungsteil 3 zugewandt ist und eine zweite Oberfläche 4b des horizontalen Blechmaterialstreifens dem unteren Schalungsteil 1 zugewandt ist.

    [0070] Der horizontale Blechmaterialstreifen 4 ragt beidseitig über die Ebene der Schalungsteile 1, 2, 3 hinaus. Das erste obere Schalungsteil 2 und das zweite obere Schalungsteil 3 sind mit der ersten Oberfläche 4a des horizontalen Blechmaterialstreifens verschweißt und das untere Schalungsteil 1 ist mit der zweiten Oberfläche 4b des horizontalen Blechmaterialstreifens verschweißt.

    [0071] Der vertikale Blechmaterialstreifen 5 ist so zwischen dem ersten oberen Schalungsteil 2 und dem zweiten oberen Schalungsteil 3 angeordnet, dass er im wesentlichen senkrecht zu der Ebene der Schalungsteile 1, 2, 3 ausgerichtet ist und dabei eine erste Oberfläche 5a des vertikalen Blechmaterialstreifens dem ersten oberen Schalungsteil 2 zugewandt ist und eine zweite Oberfläche 5b des vertikalen Blechmaterialstreifens dem zweiten oberen Schalungsteil 3 zugewandt ist.

    [0072] Der vertikale Blechmaterialstreifen 5 ragt beidseitig über die Ebene der Schalungsteile 1, 2, 3 hinaus. Das erste obere Schalungsteil 2 ist mit der ersten Oberfläche 5a des vertikalen Blechmaterialstreifens 5 verschweißt und das zweite obere Schalungsteil 3 mit der zweiten Oberfläche 5b des vertikalen Blechmaterialstreifens 5 verschweißt. Der horizontale Blechmaterialstreifen 4 und der vertikale Blechmaterialstreifen 5 sind senkrecht zueinander angeordnet sind und fest miteinander verschweißt.

    [0073] Der horizontale Blechmaterialstreifen 4 springt über den der zweiten Oberfläche 5b des vertikalen Blechmaterialstreifens 5 abgewandten Rand Rb des zweiten oberen Schalungsteils 3 und über den der zweiten Oberfläche 5b des vertikalen Blechmaterialstreifens 5 abgewandten Rand Rc des unteren Schalungsteils 1 vor und die erste und die zweite Oberfläche 4a, 4b des horizontalen Blechmaterialstreifens 4 sind in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet.

    [0074] Zwischen der ersten Oberfläche 4a des horizontalen Blechmaterialstreifens 4 und dem ersten oberen Schalungsteil 2 ist eine schlitzartige Aussparung 6 vorgesehen, wobei die schlitzartige Aussparung 6 sich ausgehend von dem der ersten Oberfläche 5a des vertikalen Blechmaterialstreifens 5 abgewandten Rand Ra des ersten oberen Schalungsteils 2 über rund 25% der horizontalen Ausdehnung TG des ersten oberen Schalungsteils 2 erstreckt.

    [0075] Die Figur 4 zeigt eine seitliche Ansicht des Schalungselements der Figur 3, welches in zwei Schalungselementteile S2a, S2b geteilt dargestellt ist. Das Schalungselement S gemäß Figur 3 wurde entlang einer Linie parallel zu dem vertikalen Blechmaterialstreifen 5 in zwei Schalungselementteile S2a, S2b, nämlich in einen ersten, den vertikalen Blechmaterialstreifen 5 aufweisenden Schalungselementteil S2a und einen zweiten, den vertikalen Blechmaterialstreifen 5 nicht aufweisenden Schalungselementteil S2b geteilt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst das erste, den vertikalen Blechmaterialstreifen 5 aufweisende Schalungselementteil S2a ausschließlich das erste obere Schalungsteil 2. Wie beschrieben kann das Schalungselementteil S2a in anderen Ausführungsform auch einen Teil des zweiten oberen Schalungsteils 3 umfassen.

    [0076] In der Figur 5 ist ein Anschlussschalungselement S3 dargestellt. Das Anschlussschalungselement S3 weist ein unteres Anschlussschalungsteil S31, ein oberes Anschlussschalungsteil S32 und einen als flächige Wassersperre ausgebildeten, horizontalen Blechmaterialstreifen S34 auf. Die Anschlussschalungsteile S31, S32 bestehen aus einer Quer- und Längsstäbe umfassenden Gittermatte und jeweils einem zwischen den Quer- und Längsstäben der Gittermatte eingeschweißten Streckmetallblech.

    [0077] Das untere Anschlussschalungsteil S31 und das obere Anschlussschalungsteil S32 sind in einer gemeinsamen Ebene angeordnet. Der horizontale Blechmaterialstreifen S34 ist so zwischen den Anschlussschalungsteilen S31, S32 angeordnet, dass er im wesentlichen senkrecht zu der Ebene der Anschlussschalungsteile S31, S32 ausgerichtet ist und dabei eine erste Oberfläche S34a des horizontalen Blechmaterialstreifens dem oberen Anschlussschalungsteil S32 zugewandt ist und eine zweite Oberfläche S34b des horizontalen Blechmaterialstreifens dem unteren Anschlussschalungsteil S31 zugewandt ist. Der horizontale Blechmaterialstreifen S34 ragt beidseitig über die Ebene der Anschlussschalungsteile S31, S32 hinaus.

    [0078] Das obere Anschlussschalungsteil S32 ist mit der ersten Oberfläche S34a des horizontalen Blechmaterialstreifens verschweißt und das untere Anschlussschalungsteil S31 ist mit der zweiten Oberfläche S34b des horizontalen Blechmaterialstreifens verschweißt.

    [0079] Zwischen der ersten Oberfläche S34a des horizontalen Blechmaterialstreifens und dem oberen Anschlussschalungsteil S32 ist eine schlitzartige Aussparung S36 vorgesehen, wobei die schlitzartige Aussparung S36 sich ausgehend von einem vertikal orientierten Rand S3R des oberen Anschlussschalungsteil S32 über rund 15% der horizontalen Ausdehnung S3T des oberen Anschlussschalungsteils S32 erstreckt.

    [0080] Der horizontale Blechmaterialstreifen 34 springt über einen vertikal orientierten Rand S3R2 des oberen Anschlussschalungsteils S32 und über einen vertikal orientierten Rand S3R1 des unteren Anschlussschalungsteils S31 vor. Dadurch sind die erste und die zweite Oberfläche S34a, S34b des horizontalen Blechmaterialstreifens S34 in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet.

    [0081] Aus der Figur 6 wird der Sinn der im Zusammenhang mit den Figuren 3, 4 und 5 beschriebenen schlitzartigen Aussparungen und vorspringenden Blechmaterialstreifen deutlich. Die Figur 6 zeigt eine seitliche Ansicht einer Kombination des ersten, den vertikalen Blechmaterialstreifen 5 aufweisenden Schalungselementteils S2a der Figur 4 mit dem Anschlussschalungselement der Figur 5.

    [0082] Das erste, den vertikalen Blechmaterialstreifen 5 aufweisende Schalungselementteil S2a und das Anschlussschalungselement S3 sind so zueinander angeordnet, dass der Blechmaterialstreifen S34 des Anschlussschalungselements S3 in die schlitzartige Aussparung 6 des Schalungselementteils S2a eingreift. Die Oberfläche S34b des Blechmaterialstreifens S34 des Anschlussschalungselements S3 steht mit der ersten Oberfläche 4a des horizontalen Blechmaterialstreifens 4 des zweiten Schalungselementteils S2a in Kontakt.

    [0083] Sämtliche im Zusammenhang mit den in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispielen gezeigten Blechmaterialstreifen sind an ihren Oberflächen vollflächig mit einer Dichtungsbeschichtung (nicht dargestellt) aus Butyl-Kautschuk ausgestattet. Da auch der Blechmaterialstreifen S34 und der Blechmaterialstreifen 4 vollflächig mit einer Dichtungsbeschichtung ausgestattet sind, welche eine gewisse Klebrigkeit aufweist, sind die beiden Blechmaterialstreifen S34, 4 nach dem Inkontaktbringen ihrer Oberflächen fest miteinander verklebt. Dadurch wird dem gesamten Schalungssystem eine zusätzliche Stabilität verliehen. Zudem weist das Schalungssystem bei miteinander verklebten Blechmaterialstreifen S34, 4 eine zusätzlich Sicherheit vor umläufigem Wasser auf.

    [0084] Schließlich zeigt die Figur 7 ein Anschlussschalungselement S4. Das Anschlussschalungselement S4 weist ein unteres Anschlussschalungsteil S41, ein oberes Anschlussschalungsteil S42 und einen als flächige Wassersperre ausgebildeten, horizontalen Blechmaterialstreifen S44 auf. Die Anschlussschalungsteile S41, S42 bestehen aus einer Quer- und Längsstäbe umfassenden Gittermatte und jeweils einem zwischen den Quer- und Längsstäben der Gittermatte eingeschweißten Streckmetallblech.

    [0085] Das untere Anschlussschalungsteil S41 und das obere Anschlussschalungsteil S42 sind in einer gemeinsamen Ebene angeordnet. Der Blechmaterialstreifen S44 ist so zwischen den Anschlussschalungsteilen S41, S42 angeordnet, dass er im wesentlichen senkrecht zu der Ebene der Anschlussschalungsteile S41, S42 ausgerichtet ist und dabei eine erste Oberfläche S44a des Blechmaterialstreifens dem oberen Anschlussschalungsteil S42 zugewandt ist und eine zweite Oberfläche S44b des Blechmaterialstreifens S44 dem unteren Anschlussschalungsteil S41 zugewandt ist. Der Blechmaterialstreifen S44 ragt beidseitig über die Ebene der Anschlussschalungsteile S41, S42 hinaus.

    [0086] Das obere Anschlussschalungsteil S42 ist mit der ersten Oberfläche S44a des Blechmaterialstreifens S44 verschweißt und das untere Anschlussschalungsteil S41 ist mit der zweiten Oberfläche S44b des Blechmaterialstreifens S44 verschweißt.

    [0087] Der Blechmaterialstreifen S44 springt über einen vertikal orientierten Rand S4R2 des oberen Anschlussschalungsteils S42 vor. Dadurch ist nur die erste Oberfläche S44a des horizontalen Blechmaterialstreifens S44 in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet. Zudem springt der Blechmaterialstreifen S44 über einen vertikal orientierten Rand S4R4 des unteren Anschlussschalungsteils S41 vor. Dadurch ist nur die zweite Oberfläche S44b des horizontalen Blechmaterialstreifens S44 in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet. Das in Figur 7 dargestellte Anschlussschalungselement S4 kann zur Verlängerung des in Figur 2 gezeigten Schalungselement S eingesetzt werden. Fügt man das Anschlussschalungselement S4 und das Schalungselement S zusammen, so kommt z.B. der vorspringende, frei zugängliche Teil der zweiten Oberfläche 4b des Blechmaterialstreifens 4 des Schalungselements S mit dem vorspringenden, frei zugänglichen Teil der ersten Oberfläche S44a des Blechmaterialstreifens S44 des Anschlussschalungselements S4 in Kontakt. Bei entsprechender Ausstattung mit einer Dichtungsbeschichtung werden die beiden Elemente fest miteinander verklebt.

    [0088] Durch die Verwendung von einem oder mehreren zusätzlichen Anschlussschalungselementen S3, S4 ist auf sehr einfache Weise eine Vergrößerung eines Schalungselements durch Anschluss standartisierter Schalungselemente sowohl für die Abschalung der sich in horizontaler Richtung fortsetzenden Boden-/Deckenplatte wie auch für die Abschalung der in vertikaler Richtung zu errichtenden Außenwand möglich.

    Bezugszeichenliste



    [0089] 
    1
    unteres Schalungsteil
    2
    erstes oberes Schalungsteil
    3
    zweites oberes Schalungsteil
    4
    horizontaler Blechmaterialstreifen
    4a, 4b
    erste und zweite Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens 4
    5
    vertikaler Blechmaterialstreifen
    5a, 5b
    erste und zweite Oberfläche des vertikalen Blechmaterialstreifens 5
    6, S36
    schlitzartige Aussparung
    S
    Schalungselement
    S3, S4
    Anschlussschalungselement
    S31, S41
    unteres Anschlussschalungsteil
    S32, S42
    oberes Anschlussschalungsteil
    S3R2
    vertikal orientierter Rand des oberen Anschlussschalungsteils S32
    S3R1
    vertikal orientierter Rand des unteren Anschlussschalungsteils S31
    S4R2
    vertikal orientierter Rand des oberen Anschlussschalungsteils S42
    S4R4
    vertikal orientierter Rand des unteren Anschlussschalungsteils S41
    S34
    horizontaler Blechmaterialstreifen des Anschlussschalungselements S3
    S44
    horizontaler Blechmaterialstreifen des Anschlussschalungselements S4
    S34a, S34b
    erste und zweite Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens S34
    S44a, S44b
    erste und zweite Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens S44
    TG
    horizontale Ausdehnung des ersten oberen Schalungsteils 2
    TO
    horizontale Ausdehnung des zweiten oberen Schalungsteils 3
    S3T
    horizontale Ausdehnung des oberen Anschlussschalungsteils S32
    S2a
    erstes, den vertikalen Blechmaterialstreifen aufweisendes Schalungselementteil
    S2b
    zweites, den vertikalen Blechmaterialstreifen nicht aufweisendes Schalungselementteil
    Ra
    der ersten Oberfläche 5a des vertikalen Blechmaterialstreifens 5 abgewandter Rand des ersten oberen Schalungsteils 2
    Rb
    der zweiten Oberfläche 5b des vertikalen Blechmaterialstreifens 5 abgewandter Rand des zweiten oberen Schalungsteils 3
    Rc
    der zweiten Oberfläche 5b des vertikalen Blechmaterialstreifens 5 abgewandter Rand des unteren Schalungsteils 1
    Ru
    der ersten Oberfläche 5a des vertikalen Blechmaterialstreifens 5 abgewandter Rand des unteren Schalungsteils 1



    Ansprüche

    1. Verfahren zum Erstellen einer Abschalung des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand mit den Schritten

    a) Bereitstellen eines Schalungselements (S) für den Betonbau,

    wobei das Schalungselement (S) ein unteres Schalungsteil (1), ein erstes oberes Schalungsteil (2), ein zweites oberes Schalungsteil (3), einen als flächige Wassersperre ausgebildeten, horizontalen Blechmaterialstreifen (4) und einen als flächige Wassersperre ausgebildeten, vertikalen Blechmaterialstreifen (5) aufweist,

    wobei das untere Schalungsteil (1), das erste obere Schalungsteil (2) und das zweite obere Schalungsteil (3) in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind,

    wobei der horizontale Blechmaterialstreifen (4) so zwischen den Schalungsteilen (1, 2, 3) angeordnet ist, dass er im wesentlichen senkrecht zu der Ebene der Schalungsteile (1, 2, 3) ausgerichtet ist und dabei eine erste Oberfläche (4a) des horizontalen Blechmaterialstreifens dem ersten oberen Schalungsteil (2) und dem zweiten oberen Schalungsteil (3) zugewandt ist und eine zweite Oberfläche (4b) des horizontalen Blechmaterialstreifens dem unteren Schalungsteil (1) zugewandt ist und der horizontale Blechmaterialstreifen (4) beidseitig über die Ebene der Schalungsteile (1, 2, 3) hinausragt,

    wobei das erste obere Schalungsteil (2) und das zweite obere Schalungsteil (3) fest mit der ersten Oberfläche (4a) des horizontalen Blechmaterialstreifens verbunden sind und das untere Schalungsteil (1) fest mit der zweiten Oberfläche (4b) des horizontalen Blechmaterialstreifens verbunden ist,

    wobei der vertikale Blechmaterialstreifen (5) so zwischen dem ersten oberen Schalungsteil (2) und dem zweiten oberen Schalungsteil (3) angeordnet ist, dass er im wesentlichen senkrecht zu der Ebene der Schalungsteile (1, 2, 3) ausgerichtet ist und dabei eine erste Oberfläche (5a) des vertikalen Blechmaterialstreifens dem ersten oberen Schalungsteil (2) zugewandt ist und eine zweite Oberfläche (5b) des vertikalen Blechmaterialstreifens dem zweiten oberen Schalungsteil (3) zugewandt ist und der vertikale Blechmaterialstreifen (5) beidseitig über die Ebene der Schalungsteile (1, 2, 3) hinausragt,

    wobei das erste obere Schalungsteil (2) zumindest über einen Teilbereich seiner vertikalen Ausdehnung fest mit der ersten Oberfläche (5a) des vertikalen Blechmaterialstreifens verbunden ist und das zweite obere Schalungsteil (3) zumindest über einen Teilbereich seiner vertikalen Ausdehnung fest mit der zweiten Oberfläche (5b) des vertikalen Blechmaterialstreifens (5) verbunden ist,

    wobei der horizontale Blechmaterialstreifen (4) und der vertikale Blechmaterialstreifen (5) senkrecht zueinander angeordnet sind und fest miteinander verbunden sind,

    b) Teilen des Schalungselementes (S) entlang einer Linie parallel zu dem vertikalen Blechmaterialstreifen (5) in zwei Schalungselementteile (S2a, S2b), nämlich in einen ersten, den vertikalen Blechmaterialstreifen (5) aufweisenden Schalungselementteil (S2a) und einen zweiten, den vertikalen Blechmaterialstreifen (5) nicht aufweisenden Schalungselementteil (S2b), wobei das erste, den vertikalen Blechmaterialstreifen (5) aufweisende Schalungselementteil (S2a) entweder zumindest das erste obere Schalungsteil (2) oder zumindest das zweite obere Schalungsteil (3) umfasst,

    c) Einbau des in Schritt b) erhaltenen, den vertikalen Blechmaterialstreifen (5) aufweisenden Schalungselementteils (S2a) als Abschalung des Übergangs von einer Boden-/Deckenplatte zu einer Außenwand.


     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungsteile (1, 2, 3) an den Blechmaterialstreifen (4, 5) angeschweißt sind.
     
    3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungsteile (1, 2, 3) jeweils eine Quer- und Längsstäbe umfassende Gittermatte und jeweils ein zwischen den Quer- und Längsstäben der Gittermatte eingeschweißtes durchbrochenes Metallblech, insbesondere ein Streckmetall- oder ein Lochblech, umfassen.
     
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Blechmaterialstreifen (4, 5) auf seiner ersten und/oder zweiten Oberfläche zumindest teilweise, bevorzugt vollflächig, mit einer Dichtungsbeschichtung versehen ist, wobei die Dichtungsbeschichtung bevorzugt eine Klebstoffschicht zur Befestigung an dem Blechmaterialstreifen (4, 5) aufweist, wobei die Dichtungsbeschichtung bevorzugt aus Butyl-Kautschuk, aus Bentonit, aus Bitumen-Kautschuk, aus einem Schmelzkleber oder aus einer Mischung dieser Materialien besteht.
     
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsbeschichtung eine Dicke zwischen 0,1 mm und 5 mm aufweist, bevorzugt eine Dicke zwischen 0,15 mm und 3 mm, besonders bevorzugt eine Dicke zwischen 0,2 mm und 2 mm, insbesondere bevorzugt eine Dicke zwischen 0,5 mm und 1,5 mm, ganz besonders bevorzugt eine Dicke von rund 1 mm aufweist.
     
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Oberfläche (4a) des horizontalen Blechmaterialstreifens (4) und dem ersten oberen Schalungsteil (2) eine schlitzartige Aussparung (6) vorgesehen ist, wobei die schlitzartige Aussparung (6) sich ausgehend von dem der ersten Oberfläche (5a) des vertikalen Blechmaterialstreifens (5) abgewandten Rand (Ra) des ersten oberen Schalungsteils (2) über maximal 90% der horizontalen Ausdehnung (TG) des ersten oberen Schalungsteils (2) erstreckt und/oder
    zwischen der ersten Oberfläche (4a) des horizontalen Blechmaterialstreifens (4) und dem zweiten oberen Schalungsteil (3) eine schlitzartige Aussparung vorgesehen ist, wobei die schlitzartige Aussparung sich ausgehend von dem der zweiten Oberfläche (5b) des vertikalen Blechmaterialstreifens (5) abgewandten Rand (Rb) des zweiten oberen Schalungsteils (3) über maximal 90% der horizontalen Ausdehnung (TO) des zweiten oberen Schalungsteils (3) erstreckt.
     
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Blechmaterialstreifen (4) über den der zweiten Oberfläche (5b) des vertikalen Blechmaterialstreifens (5) abgewandten Rand (Rb) des zweiten oberen Schalungsteils (3) und über den der zweiten Oberfläche (5b) des vertikalen Blechmaterialstreifens (5) abgewandten Rand (Rc) des unteren Schalungsteils (1) vorspringt und die erste und die zweite Oberfläche (4a, 4b) des horizontalen Blechmaterialstreifens (4) in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet sind
    und/oder
    der horizontale Blechmaterialstreifen (4) über den der ersten Oberfläche (5a) des vertikalen Blechmaterialstreifens (5) abgewandten Rand (Ra) des ersten oberen Schalungsteils (2) und über den der ersten Oberfläche (5a) des vertikalen Blechmaterialstreifens (5) abgewandten Rand (Ru) des unteren Schalungsteils (1) vorspringt und die erste und die zweite Oberfläche (4a, 4b) des horizontalen Blechmaterialstreifens (4) in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet sind.
     
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Blechmaterialstreifen (4) über den der ersten Oberfläche (5a) des vertikalen Blechmaterialstreifens (5) benachbarten Rand (Ru) des unteren Schalungsteils (1) vorspringt und nur die zweite Oberfläche (4b) des horizontalen Blechmaterialstreifens (4) in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet ist
    und/oder
    der horizontale Blechmaterialstreifen (4) über den der zweiten Oberfläche (5b) des vertikalen Blechmaterialstreifens (5) abgewandten Rand (Rb) des zweiten oberen Schalungsteils (3) vorspringt und nur die erste Oberfläche (4a) des horizontalen Blechmaterialstreifens (4) in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet ist.
     
    9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei zusätzlich die Schritte

    d) Bereitstellen eines Anschlussschalungselements (S3, S4) und

    e) Herstellen einer wasserdichten Verbindung zwischen dem ersten, den vertikalen Blechmaterialstreifen (5) aufweisenden Schalungselementteil (S2a) und dem Anschlussschalungselement (S3, S4)

    durchgeführt werden.
     
    10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,

    - dass in Schritt d) ein Anschlussschalungselement (S3, S4) bereitgestellt wird, wobei das Anschlussschalungselement (S3, S4) ein unteres Anschlussschalungsteil (S31, S41), ein oberes Anschlussschalungsteil (S32, S42) und einen als flächige Wassersperre ausgebildeten, horizontalen Blechmaterialstreifen (S34, S44) aufweist,

    wobei das untere Anschlussschalungsteil (S31, S41) und das obere Anschlussschalungsteil (S32, S42) in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind,

    wobei der horizontale Blechmaterialstreifen (S34, S44) so zwischen den Anschlussschalungsteilen (S31, S32, S41, S42) angeordnet ist, dass er im wesentlichen senkrecht zu der Ebene der Anschlussschalungsteile (S31, S32, S41, S42) ausgerichtet ist und dabei eine erste Oberfläche (S34a, S44a) des horizontalen Blechmaterialstreifens dem oberen Anschlussschalungsteil (S32, S42) zugewandt ist und eine zweite Oberfläche (S34b, S44b) des horizontalen Blechmaterialstreifens dem unteren Anschlussschalungsteil (S31, S41) zugewandt ist und der horizontale Blechmaterialstreifen (S34, S44) beidseitig über die Ebene der Anschlussschalungsteile (S31, S32, S41, S42) hinausragt,

    wobei das obere Anschlussschalungsteil (S32, S42) fest mit der ersten Oberfläche (S34a, S44a) des horizontalen Blechmaterialstreifens verbunden ist und das untere Anschlussschalungsteil (S31, S41) fest mit der zweiten Oberfläche (S34b, S44b) des horizontalen Blechmaterialstreifens verbunden ist.


     
    11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,

    - dass der horizontale Blechmaterialstreifen (S34) des Anschlussschalungselements (S3) über einen vertikal orientierten Rand (S3R2) des oberen Anschlussschalungsteils (S32) und über einen vertikal orientierten Rand (S3R1) des unteren Anschlussschalungsteils (S31) vorspringt und die erste Oberfläche (S34a) und die zweite Oberfläche (S34b) des horizontalen Blechmaterialstreifens (S34) in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet sind,

    - dass zwischen der ersten Oberfläche (4a) des horizontalen Blechmaterialstreifens (4) und dem ersten oberen oder dem zweiten oberen Schalungsteil (2, 3) des ersten, den vertikalen Blechmaterialstreifen (5) aufweisenden Schalungselementteils (S2a) eine schlitzartige Aussparung (6) vorgesehen ist, wobei die schlitzartige Aussparung (6) sich ausgehend von dem dem vertikalen Blechmaterialstreifen (5) abgewandten Rand (Ra, Rb) des ersten oberen oder des zweiten oberen Schalungsteils (2, 3) über maximal 90% der horizontalen Ausdehnung (TG) des ersten oberen Schalungsteils (2) oder über maximal 90% der horizontalen Ausdehnung (TO) des zweiten oberen Schalungsteils (3) erstreckt,

    - wobei das erste Schalungselementteil (S2a) und das Anschlussschalungselement (S3) so zueinander angeordnet werden, dass der horizontale Blechmaterialstreifen (S34) des Anschlussschalungselements (S3) in die schlitzartige Aussparung (6) des ersten Schalungselementteils (S2a) eingreift, wobei eine Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens (S34) des Anschlussschalungselements (S3) mit einer Oberfläche des horizontalen Blechmaterialstreifens (4) des ersten Schalungselementteils (S2a) in Kontakt gebracht wird.


     
    12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,

    - dass der horizontale Blechmaterialstreifen (4) des ersten Schalungselementteils über den der zweiten Oberfläche (5b) des vertikalen Blechmaterialstreifens (5) abgewandten Rand (Rb) des zweiten oberen Schalungsteils (3) vorspringt und die erste Oberfläche (4a) des horizontalen Blechmaterialstreifens (4) in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet ist oder dass der horizontale Blechmaterialstreifen (4) des ersten Schalungselementteils über den der ersten Oberfläche (5a) des vertikalen Blechmaterialstreifens (5) abgewandten Rand (Ru) des unteren Schalungsteils (1) vorspringt und die zweite Oberfläche (4b) des horizontalen Blechmaterialstreifens (4) in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet ist, und

    - dass der horizontale Blechmaterialstreifen (S44) des Anschlussschalungselements (S4) über einen vertikal orientierten Rand (S4R2) des oberen Anschlussschalungsteils (S42) vorspringt und nur die erste Oberfläche (S44a) des horizontalen Blechmaterialstreifens (S44) in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet ist, und

    - dass der horizontale Blechmaterialstreifen (S44) des Anschlussschalungselements (S4) über einen vertikal orientierten Rand (S4R4) des unteren Anschlussschalungsteils (S41) vorspringt und nur die zweite Oberfläche (S44b) des horizontalen Blechmaterialstreifens (S44) in dem vorspringenden Bereich frei zugänglich ausgebildet ist,

    - wobei das erste Schalungselementteil und das Anschlussschalungselement (S4) so zueinander angeordnet werden, dass eine Oberfläche (S44a, S44b) des horizontalen Blechmaterialstreifens (S44) des Anschlussschalungselements (S4) mit einer Oberfläche (4a, 4b) des horizontalen Blechmaterialstreifens (4) des ersten Schalungselementteils in Kontakt gebracht wird.


     


    Claims

    1. A method for creating a formwork of the transition from a floor/ceiling slab to an outer wall, comprising the steps

    a) providing a formwork element (S) for the concrete construction,

    wherein the formwork element (S) comprises a lower formwork part (1), a first upper formwork part (2), a second upper formwork part (3), a horizontal sheet metal material strip (4) in the form of a flat water barrier, and a vertical sheet metal material strip (5) in the form of a flat water barrier,

    wherein the lower formwork part (1), the first upper formwork part (2) and the second upper formwork part (3) are arranged in a common plane,

    wherein the horizontal sheet metal material strip (4) is arranged between the formwork parts (1, 2, 3) such that it is oriented substantially perpendicular to the plane of the formwork parts (1, 2, 3), and a first surface (4a) of the horizontal sheet metal material strip faces the first upper formwork part (2) and the second upper formwork part (3), and a second surface (4b) of the horizontal sheet metal material strip faces the lower formwork part (1), and the horizontal sheet metal material strip (4) projects from the plane of the formwork parts (1, 2, 3) on both sides,

    wherein the first upper formwork part (2) and the second upper formwork part (3) are connected fixedly to the first surface (4a) of the horizontal sheet metal material strip, and the lower formwork part (1) is connected fixedly to the second surface (4b) of the horizontal sheet metal material strip,

    wherein the vertical sheet metal material strip (5) is arranged between the first upper formwork part (2) and the second upper formwork part (3) such that it is oriented substantially perpendicular to the plane of the formwork parts (1, 2, 3), and a first surface (5a) of the vertical sheet metal material strip faces the first upper formwork part (2), and a second surface (5b) of the vertical sheet metal material strip faces the second upper formwork part (3), and the vertical sheet metal material strip (5) projects from the plane of the formwork parts (1, 2, 3) on both sides,

    wherein the first upper formwork part (2) is connected fixedly to the first surface (5a) of the vertical sheet metal material strip at least in a portion of its vertical extent, and the second upper formwork part (3) is connected fixedly to the second surface (5b) of the vertical sheet metal material strip (5) at least in a portion of its vertical extent,

    wherein the horizontal sheet metal material strip (4) and the vertical sheet metal material strip (5) are arranged perpendicular to each other and are connected fixedly to each other,

    b) dividing the formwork element (S) along a line parallel to the vertical sheet metal material strip (5) into two formwork element parts (S2a, S2b), specifically into a first formwork element part (S2a) comprising the vertical sheet metal material strip (5) and a second formwork element part (S2b) not comprising the vertical sheet metal material strip (5), wherein the first formwork element part (S2a) comprising the vertical sheet metal material strip (5) comprises either at least the first upper formwork part (2) or at least the second upper formwork part (3),

    c) installing the formwork element part (S2a) obtained in step b) and comprising the vertical sheet metal material strip (5) as a formwork of the transition from a floor/ceiling slab to an outer wall.


     
    2. Method according to Claim 1,
    characterised in that
    the formwork parts (1, 2, 3) are welded to the sheet metal material strips (4, 5).
     
    3. Method according to one of Claims 1 and 2,
    characterised in that
    the formwork parts (1, 2, 3) each comprise a grid mat, comprising transverse and longitudinal bars, and a metal sheet having holes, in particular an expanded metal sheet or perforated metal sheet, welded in between the transverse and longitudinal bars of the grid mat.
     
    4. Method according to any one of Claims 1 to 3,
    characterised in that
    at least one sheet metal material strip (4, 5) is provided with a seal coating over at least part, preferably all, of its area on its first and/or second surface, wherein the seal coating preferably comprises an adhesive layer for fastening to the sheet metal material strip (4, 5), wherein the seal coating preferably consists of butyl rubber, bentonite, bitumen rubber, a melt adhesive or a mixture of these materials.
     
    5. Method according to any one of Claims 1 to 4,
    characterised in that
    the seal coating has a thickness between 0.1 mm and 5 mm, preferably a thickness between 0.15 mm and 3 mm, particularly preferably a thickness between 0.2 mm and 2 mm, in particular preferably a thickness between 0.5 mm and 1.5 mm, very particularly preferably a thickness of around 1 mm.
     
    6. Method according to any one of Claims 1 to 5,
    characterised in that

    a slot-like cut-out (6) is provided between the first surface (4a) of the horizontal sheet metal material strip (4) and the first upper formwork part (2), wherein the slot-like cut-out (6), starting from the edge (Ra) of the first upper formwork part (2) facing away from the first surface (5a) of the vertical sheet metal material strip (5), extends over no more than 90 % of the horizontal extent (TG) of the first upper formwork part (2),
    and/or

    a slot-like cut-out is provided between the first surface (4a) of the horizontal sheet metal material strip (4) and the second upper formwork part (3), wherein the slot-like cut-out, starting from the edge (Rb) of the second upper formwork part (3) facing away from the second surface (5b) of the vertical sheet metal material strip (5), extends over no more than 90 % of the horizontal extent (TO) of the second upper formwork part (3).


     
    7. Method according to Claim 6,
    characterised in that

    the horizontal sheet metal material strip (4) protrudes beyond the edge (Rb) of the second upper formwork part (3) facing away from the second surface (5b) of the vertical sheet metal material strip (5) and beyond the edge (Rc) of the lower formwork part (1) facing away from the second surface (5b) of the vertical sheet metal material strip (5), and the first and second surfaces (4a, 4b) of the horizontal sheet metal material strip (4) are freely accessible in the protruding region,
    and/or

    the horizontal sheet metal material strip (4) protrudes beyond the edge (Ra) of the first upper formwork part (2) facing away from the first surface (5a) of the vertical sheet metal material strip (5) and beyond the edge (Ru) of the lower formwork part (1) facing away from the first surface (5a) of the vertical sheet metal material strip (5), and the first and second surfaces (4a, 4b) of the horizontal sheet metal material strip (4) are freely accessible in the protruding region.


     
    8. Method according to any one of Claims 1 to 6,
    characterised in that
    the horizontal sheet metal material strip (4) protrudes beyond the edge (Ru) of the lower formwork part (1) adjacent to the first surface (5a) of the vertical sheet metal material strip (5), and only the second surface (4b) of the horizontal sheet metal material strip (4) is freely accessible in the protruding region, and/or the horizontal sheet metal material strip (4) protrudes beyond the edge (Rb) of the second upper formwork part (3) facing away from the second surface (5b) of the vertical sheet metal material strip (5), and only the first surface (4a) of the horizontal sheet metal material strip (4) is freely accessible in the protruding region.
     
    9. Method according to any one of Claims 1 to 8, wherein the following steps are additionally carried out

    d) providing a connecting formwork element (S3, S4), and

    e) producing a water-tight connection between the first formwork element part (S2a) comprising the vertical sheet metal material strip (5) and the connecting formwork element (S3, S4).


     
    10. Method according to Claim 9,
    characterised in that

    - in step d), a connecting formwork element (S3, S4) is provided, wherein the connecting formwork element (S3, S4) has a lower connecting formwork part (S31, S41), an upper connecting formwork part (S32, S42) and a horizontal sheet metal material strip (S34, S44) in the form of a flat water barrier, wherein the lower connecting formwork part (S31, S41) and the upper connecting formwork part (S32, S42) are arranged in a common plane, wherein the horizontal sheet metal material strip (S34, S44) is arranged between the connecting formwork parts (S31, S32, S41, S42) such that it is oriented substantially perpendicular to the plane of the connecting formwork parts (S31, S32, S41, S42), and a first surface (S34a, S44a) of the horizontal sheet metal material strip faces the upper connecting formwork part (S32, S42), and a second surface (S34b, S44b) of the horizontal sheet metal material strip faces the lower connecting formwork part (S31, S41), and the horizontal sheet metal material strip (S34, S44) projects from the plane of the connecting formwork parts (S31, S32, S41, S42) on both sides,
    wherein the upper connecting formwork part (S32, S42) is connected fixedly to the first surface (S34a, S44a) of the horizontal sheet metal material strip, and the lower connecting formwork part (S31, S41) is connected fixedly to the second surface (S34b, S44b) of the horizontal sheet metal material strip.


     
    11. Method according to Claim 10,
    characterised in that

    - the horizontal sheet metal material strip (S34) of the connecting formwork element (S3) protrudes beyond a vertically oriented edge (S3R2) of the upper connecting formwork part (S32) and beyond a vertically oriented edge (S3R1) of the lower connecting formwork part (S31), and the first surface (S34a) and the second surface (S34b) of the horizontal sheet metal material strip (S34) are freely accessible in the protruding region,

    - a slot-like cut-out (6) is provided between the first surface (4a) of the horizontal sheet metal material strip (4) and the first upper or the second upper formwork part (2, 3) of the first formwork element part (S2a) having the vertical sheet metal material strip (5), wherein the slot-like cut-out (6), starting from the edge (Ra, Rb) of the first upper or the second upper formwork part (2, 3) facing away from the vertical sheet metal material strip (5), extends over no more than 90 % of the horizontal extent (TG) of the first upper formwork part (2) or over no more than 90 % of the horizontal extent (TO) of the second upper formwork part (3),

    - wherein the first formwork element part (S2a) and the connecting formwork element (S3) are arranged relative to each other such that the horizontal sheet metal material strip (S34) of the connecting formwork element (S3) engages in the slot-like cut-out (6) of the first formwork element part (S2a), wherein a surface of the horizontal sheet metal material strip (S34) of the connecting formwork element (S3) is brought into contact with a surface of the horizontal sheet metal material strip (4) of the first formwork element part (S2a).


     
    12. Method according to Claim 10,
    characterised in that

    - the horizontal sheet metal material strip (4) of the first formwork element part protrudes beyond the edge (Rb) of the second upper formwork part (3) facing away from the second surface (5b) of the vertical sheet metal material strip (5), and the first surface (4a) of the horizontal sheet metal material strip (4) is freely accessible in the protruding region, or in that the horizontal sheet metal material strip (4) of the first formwork element part protrudes beyond the edge (Ru) of the lower formwork part (1) facing away from the first surface (5a) of the vertical sheet metal material strip (5), and the second surface (4b) of the horizontal sheet metal material strip (4) is freely accessible in the protruding region, and

    - the horizontal sheet metal material strip (S44) of the connecting formwork element (S4) protrudes beyond a vertically oriented edge (S4R2) of the upper connecting formwork part (S42), and only the first surface (S44a) of the horizontal sheet metal material strip (S44) is freely accessible in the protruding region, and

    - the horizontal sheet metal material strip (S44) of the connecting formwork element (S4) protrudes beyond a vertically oriented edge (S4R4) of the lower connecting formwork part (S41), and only the second surface (S44b) of the horizontal sheet metal material strip (S44) is freely accessible in the protruding region,

    - wherein the first formwork element part and the connecting formwork element (S4) are arranged relative to each other such that a surface (S44a, S44b) of the horizontal sheet metal material strip (S44) of the connecting formwork element (S4) is brought into contact with a surface (4a, 4b) of the horizontal sheet metal material strip (4) of the first formwork element part.


     


    Revendications

    1. Procédé pour la réalisation d'un coffrage de la transition entre une plaque de sol/plafond et un mur extérieur, comprenant les étapes suivantes :

    a) mise à disposition d'un élément de coffrage (S) pour la construction en béton,

    dans lequel l'élément de coffrage (S) présente une partie de coffrage inférieure (1), une première partie de coffrage supérieure (2), une deuxième partie de coffrage supérieure (3), une bande de tôle horizontale (4) conçue comme une barrière à l'eau plane et une bande de tôle verticale (5) conçue comme une barrière à l'eau plane,

    dans lequel la partie de coffrage inférieure (1), la première partie de coffrage supérieure (2) et la deuxième partie de coffrage supérieure (3) sont disposées dans un plan commun,

    dans lequel la bande de tôle horizontale (4) est disposée de telle façon entre les parties de coffrage (1, 2, 3), qu'elle est orientée essentiellement perpendiculairement au plan des parties de coffrage (1, 2, 3) et ainsi une première surface (4a) de la bande de tôle horizontale est tournée vers la première partie de coffrage supérieure (2) et la deuxième partie de coffrage supérieure (3) et une deuxième surface (4b) de la bande de tôle horizontale est tournée vers la partie de coffrage inférieure (1) et la bande de tôle horizontale (4) fait saillie de part et d'autre au-delà du plan des parties de coffrage (1, 2, 3),

    dans lequel la première partie de coffrage supérieure (2) et la deuxième partie de coffrage supérieure (3) sont reliées fixement à la première surface (4a) de la bande de tôle horizontale et la partie de coffrage inférieure (1) est reliée fixement à la deuxième surface (4b) de la bande de tôle horizontale,

    dans lequel la bande de tôle verticale (5) est disposée de telle façon entre la première partie de coffrage supérieure (2) et la deuxième partie de coffrage supérieure (3), qu'elle est orientée essentiellement perpendiculairement au plan des parties de coffrage (1, 2, 3) et ainsi une première surface (5a) de la bande de tôle verticale est tournée vers la première partie de coffrage supérieure (2) et une deuxième surface (5b) de la bande de tôle verticale est tournée vers la deuxième partie de coffrage supérieure (3) et la bande de tôle verticale (5) fait saillie de part et d'autre au-delà du plan des parties de coffrage (1, 2, 3),

    dans lequel la première partie de coffrage supérieure (2) est reliée fixement à la première surface (5a) de la bande de tôle verticale au moins sur une région partielle de sa dimension verticale et la deuxième partie de coffrage supérieure (3) est reliée fixement à la deuxième surface (5b) de la bande de tôle verticale (5) au moins sur une région partielle de sa dimension verticale,

    dans lequel la bande de tôle horizontale (4) et la bande de tôle verticale (5) sont disposées perpendiculairement l'une par rapport à l'autre et reliées fixement entre elles,

    b) division de l'élément de coffrage (S) le long d'une ligne parallèle à la bande de tôle verticale (5) en deux parties d'élément de coffrage (S2a, S2b), notamment en une première partie d'élément de coffrage (S2a) présentant la bande de tôle verticale (5) et une deuxième partie d'élément de coffrage (S2b) ne présentant pas la bande de tôle verticale (5), dans lequel la première partie d'élément de coffrage (S2a) présentant la bande de tôle verticale (5) comporte soit au moins la première partie de coffrage supérieure (2) soit au moins la deuxième partie de coffrage supérieure (3),

    c) montage de la partie d'élément de coffrage (S2a) présentant la bande de tôle verticale (5), obtenue à l'étape b), en tant que coffrage de la transition entre la plaque de sol/plafond et un mur extérieur.


     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parties de coffrage (1, 2, 3) sont soudées aux bandes de tôle (4, 5).
     
    3. Procédé selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les parties de coffrage (1, 2, 3) comportent respectivement un treillis comportant des tiges transversales et longitudinales et respectivement une tôle métallique ajourée soudée entre les tiges transversales et longitudinales du treillis, en particulier une tôle expansée ou une tôle perforée.
     
    4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins une bande de tôle (4, 5) est pourvue d'un revêtement d'étanchéité au moins sur une partie, de préférence sur l'ensemble de sa première et/ou de sa deuxième surface, dans lequel le revêtement d'étanchéité présente de préférence une couche de colle pour la fixation à la bande de tôle (4, 5), dans lequel le revêtement d'étanchéité est constitué de préférence de caoutchouc butyle, de bentonite, de caoutchouc bitume, d'une colle fusible ou d'un mélange de ceux-ci.
     
    5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le revêtement d'étanchéité présente une épaisseur entre 0,1 mm et 5 mm, de préférence une épaisseur entre 0,15 mm et 3 mm, de façon particulièrement préférée une épaisseur entre 0,2 mm et 2 mm, en particulier de préférence une épaisseur entre 0,5 mm et 1,5 mm, plus préférentiellement encore une épaisseur d'environ 1 mm.
     
    6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'un évidement du genre fente (6) est prévu entre la première surface (4a) de la bande de tôle horizontale (4) et la première partie de coffrage supérieure (2), dans lequel l'évidement du genre fente (6) s'étend au maximum sur 90 % de la dimension horizontale (TG) de la première partie de coffrage supérieure (2) à partir du bord (Ra) de la première partie de coffrage supérieure (2) opposé à la première surface (5a) de la bande de tôle verticale (5)
    et/ou
    un évidement du genre fente est prévu entre la première surface (4a) de la bande de tôle horizontale (4) et la deuxième partie de coffrage supérieure (3), dans lequel l'évidement du genre fente s'étend au maximum sur 90 % de la dimension horizontale (TO) de la deuxième partie de coffrage supérieure (3) à partir du bord (Rb) de la deuxième partie de coffrage supérieure (3) opposé à la deuxième surface (5a) de la bande de tôle verticale (5).
     
    7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la bande de tôle horizontale (4) fait saillie au-delà du bord (Rb) de la deuxième partie de coffrage supérieure (3) opposé à la deuxième surface (5b) de la bande de tôle verticale (5) et au-delà du bord (Rc) de la partie de coffrage inférieure (1) opposé à la deuxième surface (5b) de la bande de tôle verticale (5), et la première et la deuxième surface (4a, 4b) de la bande de tôle horizontale (4) sont formées de façon librement accessible dans la région faisant saillie
    et/ou
    la bande de tôle horizontale (4) fait saillie au-delà du bord (Ra) de la première partie de coffrage supérieure (2) opposé à la première surface (5a) de la bande de tôle verticale (5) et au-delà du bord (Ru) de la partie de coffrage inférieure (1) opposé à la première surface (5a) de la bande de tôle verticale (5), et la première et la deuxième surface (4a, 4b) de la bande de tôle horizontale (4) sont formées de façon librement accessible dans la région faisant saillie.
     
    8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la bande de tôle horizontale (4) fait saillie au-delà du bord (Ru) de la partie de coffrage inférieure (1) adjacent à la première surface (5a) de la bande de tôle verticale (5) et seule la deuxième surface (4b) de la bande de tôle horizontale (4) est formée de façon librement accessible dans la région faisant saillie
    et/ou
    la bande de tôle horizontale (4) fait saillie au-delà du bord (Rb) de la deuxième partie de coffrage supérieure (3) opposé à la deuxième surface (5b) de la bande de tôle verticale (5) et seule la première surface (4a) de la bande de tôle horizontale (4) est formée de façon librement accessible dans la région faisant saillie.
     
    9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, dans lequel les étapes suivantes sont également mise en œuvre :

    d) mise à disposition d'un élément de coffrage de raccordement (S3, S4) et

    e) fabrication d'une liaison étanche à l'eau entre la première d'élément de coffrage (S2a) présentant la bande de tôle verticale (5) et l'élément de coffrage de raccordement (S3, S4).


     
    10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que

    - dans l'étape d), un élément de coffrage de raccordement (S3, S4) est mis à disposition, l'élément de coffrage de raccordement (S3, S4) présentant une partie inférieure d'élément de coffrage de raccordement (S31, S41), une partie supérieure d'élément de coffrage de raccordement (S32, S42) et une bande de tôle horizontale (S34, S44) conçue comme une barrière à l'eau plane,

    dans lequel la partie inférieure d'élément de coffrage de raccordement (S31, S41) et la partie supérieure d'élément de coffrage de raccordement (S32, S42) sont disposées dans un plan commun,

    dans lequel la bande de tôle horizontale (S34, S44) est disposée de telle façon entre les parties d'élément de coffrage de raccordement (S31, S32, S41, S42), qu'elle est orientée essentiellement perpendiculairement au plan des parties d'élément de coffrage de raccordement (S31, S32, S41, S42) et ainsi une première surface (S34a, S44a) de la bande de tôle horizontale est tournée vers la partie supérieure d'élément de coffrage de raccordement (S32, S42) et une deuxième surface (S34b, S44b) de la bande de tôle horizontale est tournée vers la partie inférieure d'élément de coffrage de raccordement (S31, S41) et la bande de tôle horizontale (S34, S44) fait saillie de part et d'autre au-delà du plan des parties d'élément de coffrage de raccordement (S31, S32, S41, S42),

    dans lequel la partie supérieure d'élément de coffrage de raccordement (S32, S42) est reliée fixement à la première surface (S34a, S44a) de la bande de tôle horizontale et la partie inférieure d'élément de coffrage de raccordement (S31, S41) est reliée fixement à la deuxième surface (S34b, S44b) de la bande de tôle horizontale.


     
    11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que

    - la bande de tôle horizontale (S34) de l'élément de coffrage de raccordement (S3) fait saillie au-delà d'un bord orienté verticalement (S3R2) de la partie supérieure d'élément de coffrage de raccordement (S32) et au-delà d'un bord orienté verticalement (S3R1) de la partie inférieure d'élément de coffrage de raccordement (S31) et la première surface (S34a) et la deuxième surface (S34b) de la bande de tôle horizontale (S34) sont formées de façon librement accessible dans la région faisant saillie,

    - un évidement du genre fente (6) est prévu entre la première surface (4a) de la bande de tôle horizontale (4) et la première partie de coffrage supérieure ou la deuxième partie de coffrage supérieure (2, 3) de la première partie d'élément de coffrage (S2a) présentant la bande de tôle verticale (5), dans lequel l'évidement du genre fente (6) s'étend au maximum sur 90 % de la dimension horizontale (TG) de la première partie de coffrage supérieure (2) ou au maximum sur 90 % de la dimension horizontale (TO) de la deuxième partie de coffrage supérieure (3) à partir du bord (Ra, Rb) de la première partie de coffrage supérieure ou de la deuxième partie de coffrage supérieure (2, 3) opposé à la bande de tôle verticale (5),

    - dans lequel la première partie d'élément de coffrage (S2a) et l'élément de coffrage de raccordement (S3) sont disposés de telle façon l'un par rapport à l'autre, que la bande de tôle horizontale (S34) de l'élément de coffrage de raccordement (S3) s'engage dans l'évidement du genre fente (6) de la première partie d'élément de coffrage (S2a), dans lequel une surface de la bande de tôle horizontale (S34) de l'élément de coffrage de raccordement (S3) est mise en contact avec une surface de la bande de tôle horizontale (4) de la première partie d'élément de coffrage (S2a).


     
    12. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que

    - la bande de tôle horizontale (4) de la première partie de coffrage supérieure fait saillie au-delà du bord (Rb) de la deuxième partie de coffrage supérieure (3) opposé à la deuxième surface (5b) de la bande de tôle verticale (5) et la première surface (4a) de la bande de tôle horizontale (4) est formée de façon librement accessible dans la région faisant saillie ou en ce que la bande de tôle horizontale (4) de la première partie de coffrage supérieure fait saillie au-delà du bord (Ru) de la partie de coffrage inférieure (1) opposé à la première surface (5a) de la bande de tôle verticale (5) et la deuxième surface (4b) de la bande de tôle horizontale (4) est formée de façon librement accessible dans la région faisant saillie, et

    - en ce que la bande de tôle horizontale (S44) de l'élément de coffrage de raccordement (S4) fait saillie au-delà d'un bord orienté verticalement (S4R2) de partie supérieure d'élément de coffrage de raccordement (S42) et seule la première surface (S44a) de la bande de tôle horizontale (S44) est formée de façon librement accessible dans la région faisant saillie, et

    - en ce que la bande de tôle horizontale (S44) de l'élément de coffrage de raccordement (S4) fait saillie au-delà d'un bord orienté verticalement (S4R4) de la partie inférieure d'élément de coffrage de raccordement (S41) et seule la deuxième surface (S44b) de la bande de tôle horizontale (S44) est formée de façon librement accessible dans la région faisant saillie,

    - dans lequel la première partie d'élément de coffrage et l'élément de coffrage de raccordement (S4) sont disposés de telle façon l'un par rapport à l'autre, qu'une surface (S44a, S44b) de la bande de tôle horizontale (S44) de l'élément de coffrage de raccordement (S4) est mise en contact avec une surface (4a, 4b) de la bande de tôle horizontale (4) de la première partie d'élément de coffrage.


     




    Zeichnung


























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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