[0001] Die Erfindung betrifft einen Elektromagneten, der eine Magnetspule, einen Magnetanker,
einen Magnetpol, ein Magnetjoch, einen Eisenrückschluss, eine Kunststoffumspritzung
der Magnetspule und des Eisenrückschlusses und eine auf den Magnetanker wirkende und
mittels eines Einstellelements vorgespannte Rückstellfeder aufweist, wobei das Einstellelement
mit einem Gewinde versehen ist, das mit einem Gegengewinde im Magnetjoch oder im Magnetpol
zusammenwirkt und von einer Kappe vor Umgebungseinflüssen geschützt ist. Elektromagnete
der beschriebenen Bauart sind bekannt und verbreitet, zum Beispiel aus der Druckschrift
DE 10 2010 002 733 A1.
[0002] Dabei wird die Rückstellfeder in vielen bekannten Fällen durch einen mit einem Gewinde
versehenen Einstellelement eingestellt. Die Gewindeverbindung hat im Vergleich zur
Pressverbindung den Vorteil, dass auch eine entlastende Korrektur während des Einstellvorgangs
möglich ist.
[0003] Nach der Einstellung des Einstellelements wird dieses üblicherweise durch eine Kontermutter
festgesetzt. Diese Einstellung und Sicherung ist in einer automatisierten Fertigung
nur aufwendig zu realisieren und bietet nur eine unzureichende Sicherheit gegen ein
Lösen des Einstellelements.
[0004] Bei einer Sicherung des Einstellelements durch eine Kontermutter ergibt sich ein
aufwändigerer Montageprozess auch wegen des Einbaus und der Befestigung des zusätzlichen
Bauteils.
[0005] Bei einer Ausführung der Sicherung des Einstellelements durch ein flüssiges Schraubensicherungsmittel
muss das Schraubensicherungsmittel genau dosiert an die vorgegebenen Oberflächen aufgebracht
werden, was bei einer automatisierten Herstellung zu sehr aufwendigen und schwer beherrschbaren
Teilprozessen führt. Ein Nachjustieren der Federvorspannung ist nach dem Aushärten
der Schraubensicherung nicht mehr möglich.
[0006] Bei einer Ausführung des Gehäuses in Kunststoff und der Verwendung einer das Einstellelement
sichernden Schutzkappe muss beim Einsetzen der Schutzkappe die Winkelstellung des
Einstellelements beachtet werden, damit die Sicherungsfunktion erfüllt wird und sich
die Federvorspannung der Rückstellfeder nicht verändert. Dies führt dann zu einer
weiteren Steigerung der Komplexität des Herstellungsprozesses.
[0007] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Einstellung der Rückstellfeder einfach
und sicher zu gestalten, wobei auch eine Sicherung der Position des Einstellelements
einfach und prozesssicher erreicht werden soll, damit die Herstellung des Elektromagneten
automatisiert werden kann.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des ersten Patentanspruchs,
die folgenden Unteransprüche bilden die technische Lehre der Erfindung fort, der letzte
unabhängige Anspruch richtet sich auf ein Verfahren zur Herstellung des erfinderischen
Gegenstands.
[0009] Das Einstellelement ist mit der Kappe durch ein erstes Formelement der Kappe, das
in ein zweites Formelement des Einstellelements eingreift oder es umgreift, drehfest
und längsverschieblich verbindbar, wobei während der Einstellung der Vorspannung der
Rückstellfeder die Kappe auf der Kunststoffumspritzung oder dem Eisenrückschluss aufliegt
und zu der Kunststoffumspritzung oder dem Eisenrückschluss verdrehbar ist. Die Winkellage
der Kappe relativ zu der Kunstsstoffumspritzung oder zu dem Eisenrückschluss bestimmt
die Vorspannung der Rückstellfeder.
[0010] Im Auslieferungszustand des Elektromagneten ist die Kappe mit der Kunststoffumspritzung
oder dem Eisenrückschluss drehfest und in axialer Richtung fest verbunden, wobei wie
zuvor die Kappe durch ihr erstes Formelement über das zweite Formelement auch mit
dem Einstellelement drehfest verbunden ist.
Bei der Einstellung der Vorspannung der Rückstellfeder ermöglicht die Kappe eine Einstellung
der Federvorspannung der Rückstellfeder ohne eine Längsbewegung der Kappe und des
Einstellwerkzeugs während der Einstellung.
Die Einstellung der Federvorspannung erfolgt mit aufliegender Schutzkappe, dabei wird
nur das Drehmoment des Werkzeugs von der Kappe auf das Einstellelement übertragen,
die axiale Anpresskraft des Werkzeugs wird von der Kappe auf die Kunststoffumspritzung
oder den Eisenrückschluss übertragen, wodurch die Genauigkeit des Einstellvorgangs
verbessert wird. Nach dem Einstellvorgang wird die Kappe mit der Kunststoffumspritzung
oder dem Eisenrückschluss verbunden, wobei vorteilhafterweise Verfahren eingesetzt
werden, die nur lineare Bewegungen erfordern. Dies erleichtert die automatisierte
Herstellung. Die Kappe hat dabei zwei Funktionen, sie schützt das Einstellelement
vor Umgebungseinflüssen und sie sichert die Gewindeverbindung.
[0011] Die abhängigen Ansprüche beinhalten vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
[0012] Vorzugsweise erfolgt nach dem Einstellen der Federvorspannung eine stoffliche Verbindung
einer Kappe aus Kunststoff mit der Kunststoffumspritzung, beispielsweise durch ein
Laserschweißverfahren oder ein Schallschweißverfahren. Ist die Kappe aus Metall, erfolgt
eine stoffliche Verbindung der Kappe mit dem Eisenrückschluss.
[0013] Diese Verfahren lassen sich zuverlässig automatisieren und erzeugt bei geeigneter
Auslegung sowohl eine ausreichende Dichtigkeit als auch eine ausreichende Festigkeit.
[0014] Vorteilhafterweise ist das erste Formelement der Kappe spatenförmig ausgebildet,
und das zweite Formelement des Einstellelements ist passend zu dem ersten Formelement
schlitzförmig ausgebildet. In analoger Weise kann das erste Formelement schlitzförmig
ausgebildet sein und das zweite Formelement spatenförmig.
[0015] Durch die Gestaltung der Formelemente wird ermöglicht, bei der Einstellung der Federvorspannung
eine Drehbewegung von der Kappe auf das Einstellelement zu übertragen und gleichzeitig
eine axiale Relativbewegung zwischen diesen Bauteilen zuzulassen, so dass die axiale
Lage der Kappe sich bei dem Einstellvorgang nicht ändert, die Kappe bleibt durch das
Werkzeug angedrückt auf der Randfläche der Kunststoffumspritzung oder des Eisenrückschlusses
gehalten.
[0016] In einer anderen vorteilhaften Ausführung ist das erste Formelement der Kappe mit
einem innenvierkantförmigen Querschnitt ausgebildet und das zweite Formelement des
Einstellelements passend zu dem ersten Formelement mit einem Vierkantprofil ausgebildet.
Bei dieser Gestaltung ist der maximale Drehwinkel zur Erzielung eines Eingreifens
des ersten Formelements in das zweite Formelement kleiner. Auch diese Ausführung kann
in analoger Weise so abgewandelt werden, dass das erste Formelement ein Vierkantprofil
aufweist und das zweite Formelement einen innenvierkantförmigen Querschnitt.
[0017] In einer weiteren Ausführung ist das erste Formelement der Kappe mit einem innensechskantförmigen
Querschnitt ausgebildet und das zweite Formelement des Einstellelements ist passend
zu dem ersten Formelement mit einem Sechskantprofil ausgebildet. Bei dieser Gestaltung
der Formelemente ist der Drehwinkel zur Erzielung eines Eingreifens des ersten Formelements
in das zweite Formelement noch kleiner, bei der Anwendung geeigneter Abschrägungen
und/oder Abrundungen an den Formelementen kann das Eingreifen ohne eine aktive Verdrehung
der Kappe erfolgen. Auch diese Ausführung kann in analoger Weise so abgewandelt werden,
dass das erste Formelement ein Sechskantprofil aufweist und das zweite Formelement
einen innensechskantförmigen Querschnitt.
[0018] Vorteilhafterweise weist die Kappe ein drittes Formelement auf, das mit einem in
axialer Richtung von außen ansetzbaren Werkzeug formschlüssig und lösbar verbindbar
ist, wobei die formschlüssige Verbindung so gestaltet ist, dass auf sie ein Drehmoment
und eine axiale Druckkraft übertragbar sind. Das Drehmoment bewirkt die Einstellung
des Einstellelements, und die axiale Druckkraft dient dazu, die Kappe sicher auf der
Randfläche der Kunststoffumspritzung oder des Eisenrückschlusses zu halten und damit
eine axiale Bewegung der Kappe während des Einstellvorgangs zu verhindern.
[0019] In einer ersten Ausführung ist das Einstellelement mindestens teilweise in dem Magnetjoch
angeordnet, wobei das Gewinde des Einstellelements mit dem Gegengewinde des Magnetjochs
zusammenwirkt.
[0020] In einer zweiten Ausführung ist das Einstellelement mindestens teilweise in dem Magnetpol
angeordnet, wobei das Gewinde des Einstellelements mit dem Gegengewinde des Magnetpols
zusammenwirkt.
[0021] Zur Herstellung des erfindungsgemäßen Elektromagneten wird bei der Einstellung der
Rückstellfedervorspannung mittels eines Einstellelements ein axial drückendes und
drehendes Werkzeug genutzt, wobei die Drehbewegung des Werkzeugs durch ein drittes
Formelement auf die Kappe und von der Kappe durch ein erstes Formelement der Kappe,
das in ein zweites Formelement des Einstellelements eingreift oder es umgreift, übertragen
wird. Dabei wird durch eine Flanschfläche eine Druckkraft von dem Werkzeug auf die
Kappe übertragen.
[0022] Das erste Formelement der Kappe greift dabei in das zweite Formelement des Einstellelements
längsverschieblich ein, und gleichzeitig wird die Kappe durch das Werkzeug axial formschlüssig
auf eine Randfläche der Kunststoffumspritzung oder des Eisenrückschlusses gedrückt.
Im Auslieferungszustand des Elektromagneten ist die Kappe mit der Kunststoffumspritzung
oder dem Eisenrückschluss stoffschlüssig oder form-und reibschlüssig verbunden, wobei
weiterhin die Kappe durch ihr erstes Formelement über das zweite Formelement mit dem
Einstellelement drehfest verbunden bleibt und das Einstellelement sichert.
[0023] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender
Beschreibung anhand der Zeichnung.
Es zeigt:
[0024] Figur 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Elektromagneten in einer Schnittdarstellung
in der Ausführung mit einer auf der Kunststoffumspritzung aufliegenden Kappe.
[0025] Der Elektromagnet 1 gemäß Figur 1 weist eine Magnetspule 2, einen Magnetanker 3,
einen Magnetpol 4, ein Magnetjoch 5, einen Eisenrückschluss 6, eine Kunststoffumspritzung
7 der Magnetspule 2 und eine auf den Magnetanker 3 wirkende Rückstellfeder 8 auf.
[0026] Die Rückstellfeder 8 ist vor der festen Verbindung der Kappe mit der Kunststoffumspritzung
mittels eines Einstellelements 10 hinsichtlich ihrer Federkraft einstellbar.
[0027] Das Einstellelement 10 ist mit einem Gewinde 15 versehen, das mit einem Gegengewinde
16 im Magnetpol 4 zusammenwirkt und von einer Kappe 11 vor Umgebungseinflüssen geschützt
ist.
Das Einstellelement 10 ist mit der Kappe 11 durch ein erstes Formelement 17 der Kappe
11, das in ein zweites Formelement 18 des Einstellelements 10 eingreift, drehfest
aber längsverschieblich verbunden.
Dabei ist bei der Einstellung der Federvorspannung der Rückstellfeder 8 die Kappe
11 zu der Kunstsstoffumspritzung 7 verdrehbar.
Im Auslieferungszustand des Elektromagneten 1 ist die Kappe 11 mit der Kunststoffumspritzung
7 drehfest und in axialer Richtung fest verbunden, wobei die Kappe 11 durch ihr erstes
Formelement 17 über das zweite Formelement 18 mit dem Einstellelement 10 drehfest
verbunden ist.
[0028] Vorzugsweise erfolgt nach der Einstellung der Vorspannung der Rückstellfeder 8 des
Elektromagneten 1 eine stoffliche Verbindung der Kappe mit der Kunststoffumspritzung
7.
[0029] Vorteilhafterweise ist das erste Formelement 17 der Kappe 11 spatenförmig ausgebildet
und das zweite Formelement 18 des Einstellelements 10 ist passend zu dem ersten Formelement
schlitzförmig ausgebildet.
[0030] Alternativ dazu ist das erste Formelement 17 der Kappe 11 mit einem innenvierkantförmigen
Querschnitt ausgebildet und das zweite Formelement 18 des Einstellelements 10 ist
passend zu dem ersten Formelement 17 mit einem Vierkantprofil ausgebildet.
[0031] Ebenfalls alternativ ist das erste Formelement 17 der Kappe 11 mit einem innensechskantförmigen
Querschnitt ausgebildet und das zweite Formelement 18 des Einstellelements 10 ist
passend zu dem ersten Formelement 17 mit einem Sechskantprofil ausgebildet.
[0032] Die Kappe 11 weist ein drittes Formelement 19 auf, das mit einem nicht dargestellten
in axialer Richtung von außen ansetzbaren Werkzeug 20 formschlüssig und lösbar verbindbar
ist, wobei die formschlüssige Verbindung so gestaltet ist, dass durch sie ein Drehmoment
und auf eine Flanschfläche 21 eine axiale Druckkraft übertragbar sind.
[0033] Die genannte axiale Druckkraft des Werkzeugs 20 drückt die Kappe 11 auf eine Randfläche
22 der Kunststoffumspritzung 7.
[0034] Das Einstellelement 10 ist mindestens teilweise in dem Magnetpol 4 angeordnet, wobei
das Gewinde 15 des Einstellelements 10 mit dem Gegengewinde 16 des Magnetpols 4 zusammenwirkt.
[0035] Die vorhergehende Beschreibung gemäß der vorliegenden Erfindung dient nur zu illustrativen
Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung. Im Rahmen der Erfindung
sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne den Umfang der Erfindung
sowie ihre Äquivalente zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1
- Elektromagnet
- 2
- Magnetspule
- 3
- Magnetanker
- 4
- Magnetpol
- 5
- Magnetjoch
- 6
- Eisenrückschluss
- 7
- Kunststoffumspritzung
- 8
- Rückstellfeder
- 10
- Einstellelement
- 11
- Kappe
- 15
- Gewinde
- 16
- Gegengewinde
- 17
- erstes Formelement
- 18
- zweites Formelement
- 19
- drittes Formelement
- 20
- Werkzeug
- 21
- Flanschfläche
- 22
- Randfläche
1. Elektromagnet (1), aufweisend eine Magnetspule (2), einen Magnetanker (3), einen Magnetpol
(4), ein Magnetjoch (5), einen Eisenrückschluss (6), eine Kunststoffumspritzung (7)
der Magnetspule (2) und des Eisenrückschlusses (6) und eine auf den Magnetanker (3)
wirkende und mittels eines Einstellelements (10) vorgespannte Rückstellfeder (8),
wobei das Einstellelement (10) mit einem Gewinde (15) versehen ist, das mit einem
Gegengewinde (16) im Magnetjoch (5) oder im Magnetpol (4) zusammenwirkt und von einer
Kappe (11) vor Umgebungseinflüssen geschützt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Einstellelement (10) mit der Kappe (11) durch ein erstes Formelement (17) der
Kappe (11), das in ein zweites Formelement (18) des Einstellelements (10) eingreift
oder es umgreift, drehfest und längsverschieblich verbunden ist,
und dass die Vorspannung der Rückstellfeder (8) durch die Winkellage der Kappe (11)
relativ zu der Kunststoffumspritzung (7) oder zu dem Eisenrückschluss (6) eingestellt
ist,
und dass im Auslieferungszustand des Elektromagneten (1) die Kappe (11) mit der Kunststoffumspritzung
(7) oder dem Eisenrückschluss (6) drehfest und in axialer Richtung fest verbunden
ist, wobei die Kappe (11) durch ihr erstes Formelement (17) über das zweite Formelement
(18) mit dem Einstellelement (10) drehfest verbunden ist.
2. Elektromagnet (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Auslieferungszustand des Elektromagneten (1) die Kappe (11) mit der Kunststoffumspritzung
(7) oder dem Eisenrückschluss (6) stofflich verbunden ist, wobei in diesem Zustand
keinerlei Verstellung des Einstellelements (10) mehr möglich ist.
3. Elektromagnet nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Formelement (17) der Kappe (11) spatenförmig ausgebildet ist und dass das
zweite Formelement (18) des Einstellelements (10) passend zu dem ersten Formelement
(17) schlitzförmig ausgebildet ist.
4. Elektromagnet nach einem Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Formelement (17) der Kappe (11) mit einem innenvierkantförmigen Querschnitt
ausgebildet ist und dass das zweite Formelement (18) des Einstellelements (10) passend
zu dem ersten Formelement (17) mit einem Vierkantprofil ausgebildet ist.
5. Elektromagnet nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Formelement (17) der Kappe (11) mit einem innensechskantförmigen Querschnitt
ausgebildet ist und dass das zweite Formelement (18) des Einstellelements (10) passend
zu dem ersten Formelement (17) mit einem Sechskantprofil ausgebildet ist.
6. Elektromagnet nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (11) ein drittes Formelement (19) aufweist, das mit einem in axialer Richtung
von außen ansetzbaren Werkzeug (20) formschlüssig und lösbar verbindbar ist, wobei
auf das dritte Formelement (19) ein Drehmoment übertragbar ist und wobei auf eine
Flanschfläche (21) der Kappe (11) von dem Werkzeug (20) eine axiale Druckkraft übertragbar
ist.
7. Elektromagnet nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellelement (10) mindestens teilweise in dem Magnetjoch (5) angeordnet ist,
wobei das Gewinde (15) des Einstellelements (10) mit dem Gegengewinde (16) des Magnetjochs
(5) zusammenwirkt.
8. Elektromagnet nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellelement (10) mindestens teilweise in dem Magnetpol (4) angeordnet ist,
wobei das Gewinde (15) des Einstellelements (10) mit dem Gegengewinde (16) des Magnetpols
(4) zusammenwirkt.
9. Verfahren zur Herstellung eines Elektromagneten (1), aufweisend eine Magnetspule(2),
einen Magnetanker (3), einen Magnetpol (4), ein Magnetjoch (5), einen Eisenrückschuss
(6), eine Kunststoffumspritzung (7) der Magnetspule (2) und des Eisenrückschlusses
(6) und eine auf den Magnetanker (3) wirkende Rückstellfeder (8), wobei das Einstellelement
(10) der Rückstellfeder (8) mit einem Gewinde (15) versehen ist, das mit einem Gegengewinde
(16) im Magnetjoch (5) oder im Magnetpol (4) zusammenwirkt,
dadurch gekennzeichnet, dass
innerhalb eines ersten Herstellschrittes die Vorspannung der Rückstellfeder (8) mittels
eines Einstellelements (10) hinsichtlich ihrer Federkraft durch ein axial drückendes
und drehendes Werkzeug (20) eingestellt wird, wobei die Drehbewegung des Werkzeugs
(20) durch ein drittes Formelement (19) auf die Kappe und von der Kappe (11) durch
ein erstes Formelement (17) der Kappe (11), das in ein zweites Formelement (18) des
Einstellelements (10) eingreift oder es umgreift, übertragen wird, und wobei das erste
Formelement (17) der Kappe (11) in das zweite Formelement (17) des Einstellelements
(10) axial längsverschieblich eingreift, und wobei gleichzeitig die Kappe (11) durch
das Werkzeug (20) axial formschlüssig auf eine Randfläche (22) der Kunststoffumspritzung
(7) oder des Eisenrückschlusses (6) gedrückt wird,
und wobei in einem zweiten Herstellschritt die Kappe (11) mit der Kunststoffumspritzung
(7) oder mit dem Eisenrückschluss (6) drehfest und in axialer Richtung stoffschlüssig
oder form-und reibschlüssig verbunden wird, wobei weiterhin die Kappe (11) durch ihr
erstes Formelement (17) über das zweite Formelement (18) mit dem Einstellelement (10)
drehfest verbunden ist.