[0001] Gegenstand der Erfindung ist eine Trainings- und/oder Schnorchelmaske mit verbesserter
Luftführung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Eine Trainingsmaske dieser Art ist beispielsweise mit dem Gegenstand der
WO 2017/214645 A1 bekannt geworden. Es handelt sich dabei um eine Atemmaske mit einem Mund und Nase
abdeckenden Maskenkörper, der einen frontalen Lufteinlass und einen mit einem Rückschlagventil
versehenen, gleichfalls frontalen Luftauslass aufweist.
[0003] Um vorteilhafte Konstruktionsverhältnisse zu schaffen, schlägt die genannte Druckschrift
vor, dass der Lufteinlass einen Drehschieber in einer Aufnahme umfasst, die wenigstens
eine den zentralen Luftauslass abschnittsweise umschließenden Lufteintrittsöffnung
aufweist, wobei der Drehschieber die Lufteintrittsöffnung in Abhängigkeit von seiner
Drehstellung unterschiedlich abdeckt und somit eine Drosselung der Atemluft möglich
ist.
[0004] Mit der Anordnung eines Luftschiebers wird eine Drosselung der Zuluft erreicht, um
einen stärkeren Einatmungswiderstand zu erzeugen, um so die der Ein- und Ausatmung
zugeordnete Muskulatur im Brustkorb einer Person zu trainieren.
[0005] Nachteil der bekannten Trainingsmaske ist allerdings, dass die Atemwege in der Trainingsmaske,
d. h. die Zuluft und die Abluft nicht voneinander getrennt sind, was bedeutet, dass
die ausgestoßene Atemluft, die mit CO
2 angereichert ist, auch in unbeabsichtigter und nachteiliger Weise teilweise wieder
angesaugt wird, wodurch der Sauerstoffgehalt der eingeatmeten Luft vermindert wird.
[0006] Damit ist eine geringere Effizienz des Trainingseffektes verbunden, denn eine geringere
Sauerstoffaufnahme führt zu schlechteren physiologischen Verhältnissen im Körper der
Person. Damit sind die mögliche Trainingsdauer und deren Effizienz eingeschränkt.
[0007] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Trainings- oder Schnorchelmaske
der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass eine verbesserte Luftführung vorhanden
ist. Insbesondere soll vermieden werden, dass sich die Ausatemluft mit der Einatmungsluft
verbindet und in der Art eines Kurzschlusses die Einatmungsluft bezüglich des Sauerstoffgehaltes
verschlechtert.
[0008] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die Merkmale des geltenden
Anspruches 1 gekennzeichnet.
[0009] Die Erfindung betrifft demnach eine Trainingsmaske für das Training der Atemmuskulatur
und/oder eine Schnorchelmaske mit verbesserter Luftführung der Ein- und Ausatemluft
bestehend aus einer abdichtend den Mund- und Nasenbereich verschliessenden Halbmaske,
wobei vor der Halbmaske und dem gegenüber dem Benutzer abgedichteten Bereich der Maske
ein luftführender, hohlprofilierter Kanalverbinder angeordnet ist, über den mindestens
die Einatemluft frontal über eine etwa mittige Einströmöffnung in die Halbmaske einführbar
ist.
[0010] Damit wird gewährleistet, dass die Einatemluft direkt und frontal in den Mund- und
Nasenbereich des Benutzers geleitet wird. Eine seitliche Einführung der Einatemluft
in die Halbmaske, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist, wird dadurch vermieden.
[0011] Die Erfindung wird in unterschiedlichen Ausführungsformen verwirklicht:
- 1. Verbesserung an einer Trainingsmaske, welche nur für das Atemtraining ohne Wasserbenetzung
ausgelegt ist und dazu einen luftdrosselnden Schieber als Teil einer luftdrosselnden
Reduziervorrichtung aufweist.
- 2. Verbesserung an einer Schnorchelmaske, welche die gleichen Eigenschaften, wie die
Trainingsmaske nach Ziffer 1 aufweist, jedoch noch zusätzlich für das Training im
Wasser mit einem oder zwei Schnorcheln ausgerüstet ist.
- 3. Verbesserung an einer Schnorchelmaske, die jedoch keine luftdrosselnden Eigenschaften
wie die Masken nach Ziff. 1 und 2 aufweist, die jedoch eine verbesserte Luftführung
aufweist. Aufgrund der bei Schnorchelmasken bauart-bedingten gedrosselten Strömungsverhältnissen
kann eine solche Schnorchelmaske auch als Trainingsmaske im Schwimmtraining verwendet
werden.
- 4. Verbesserung an einer Schnorchelmaske, die jedoch keine luftdrosselnden Eigenschaften
wie die Masken nach Ziff. 1 und 2 aufweist, bei der jedoch lediglich die Einatemluft
über einen oder mehrere Schnorchel geführt wird, während die Ausatemluft direkt aus
der Halbmaske in einen daran anschließenden frontseitigen, im unteren Bereich der
Schnorchelmaske abgeordneten Kanalverbinder eingeleitet wird und vom Kanalverbinder
ausgehend über eine oder zwei ventilgestützte Ausatemöffnungen, die direkt seitlich
an einem Kanalverbinder angeordnet sein können, ausgeblasen wird. Damit wird eine
verkürzte Führung der Ausatemluft gewährleistet, denn diese nicht mehr über den Schnorchel
geführt wird, sondern direkt seitlich im Bereich des Kanalverbinders in das Wasser
ausgeblasen. Damit ist der Vorteil verbunden, dass eine stehende und möglicherweise
nur während der Ausatmung oszillierende Luftsäule der Ausatemluft in dem der Ausatmung
dienenden Luftkanal im Schnorchel vermieden wird, denn mit dieser technischen Lehre
kann die Ausatemluft auf kürzestem Weg in das umgebende Wasser ausgeblasen werden.
Die Ausatemluft geht dann nicht mehr den langen Leitungsweg über den Schnorchel. Selbstverständlich
sind im Bereich dieser Ausblasöffnung Ventile vorhanden, die ein Eindringen von Wasser
in die Ausblasöffnungen vermeiden.
[0012] Auch diese Lösung dient der Verbesserung der Luftführung der Schnorchelmaske, denn
der Ausatemwiderstand zum Ausblasen der Ausatemluft ist wegen der verkürzten Länge
der Ausblaswege verringert.
[0013] Allen vier Ausführungen ist das Merkmal einer verbesserten Luftführung gemeinsam,
das darin besteht, dass die Einatmungsluft getrennt von der Ausatmungsluft geführt
wird und dass die Einatmungsluft auf direktem Weg und frontal in die Mund- und Nasenöffnung
ohne wesentliche Strömungshindernisse geleitet wird. Das heißt, für die Einatmungsluft
sind keine wesentlichen Umlenkungen und strömungserhöhende Strömungswege vorhanden.
Die Verbesserung der Luftführung erfolgt auch durch die Optimierung der Strömungswege
für die Ausatemluft.
[0014] Zum dritten Ausführungsbeispiel wird angemerkt, dass auch eine Schnorchelmaske, die
nicht mit einem luftdrosselnden Drehschieber ausgerüstet ist, einen Trainingseffekt
während des Schwimmtrainings erreichen kann, denn die im Innenraum der Schnorchelmaske
geführten Luftkanäle erzeugen bauartbedingt eine Drosselung der Einatmungs- und/oder
Ausatemluft und somit den gewünschten Trainingseffekt der Atmungsmuskulatur.
[0015] Vorteilhaftes Merkmal der Erfindung ist, dass die Ausatemluft nun nicht mehr - wie
bei der
WO 2017/214645 A1 frontseitig an der Front der Halbmaske ausgestoßen wird, sondern die Ausatemluft
wird mindestens an einer Seite der Halbmaske seitlich in einem forcierten Luftstrom
- entweder direkt über ventilgestützte seitliche Ausblasöffnungen oder in die Ausblaswege
des Schnorchels - ausgestoßen, sodass sich der frontale Einatmungsstrom und der seitliche
Ausatmungsstrom nicht mehr kreuzen und vermischen können.
[0016] Damit besteht der Vorteil, dass sich der seitlich ausströmende Ausatemstrom nicht
mit dem frontal gerichteten Einatmungsstrom kreuzt, weil die beiden Ströme strömungstechnisch
voneinander getrennt sind und die Strömungsverhältnisse so gewählt sind, dass der
Ausatemstrom nicht mehr in den Einatmungsstrom gelangt und diesen mit CO2 anreichern
kann.
[0017] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist es deshalb vorgesehen, dass die verwendete
Halbmaske zwei diametral einander gegenüberliegende, seitliche Ausströmöffnungen aufweist,
die in die Außenatmosphäre gerichtet sind, so dass der Ausatemstrom seitlich von der
Halbmaske über die seitlichen Gesichtspartien der Person strömt und der Einatemstrom
frontal von vorne in die Halbmaske hinein gerichtet ist.
[0018] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung handelt es sich um eine zentrale
und frontale Zuluftöffnung, die im Frontbereich der Halbmaske angeordnet ist und hinter
der ein großflächiges Verschlussventil in der Halbmaske angeordnet ist, welches nur
eine Einatmung erlaubt, jedoch während der Ausatmung verschließt.
[0019] Ferner sind zwei diametral gegenüberliegende, seitliche Ausblasöffnungen vorhanden,
die ebenfalls durch Ventile abgeschlossen sind, wobei alle Ventilvorrichtungen bevorzugt
als leichtgängige Tellerventile mit flexiblen Membranen ausgebildet sind.
[0020] Die im Bereich der Auslassöffnungen angeordneten Ventile öffnen deshalb nur unter
Einwirkung der Ausblasluft, schließen aber beim Einsaugen der Luft über das frontseitige
Ventil.
[0021] Mit der gegebenen technischen Lehre ergibt sich somit der Vorteil, dass durch die
Luftführung und Ventilanordnung im Inneren der Halbmaske eine genau definierte Trennung
der Zuluft- und Abluftströme erreicht wird, was bisher nicht bekannt war.
[0022] Beim Gegenstand der
WO 2017/214645 war ein der Einlassluft dienendes Verschlussventil nicht vorhanden. Es handelte sich
um einfache frontale Zuluftöffnungen, die nicht ventilgestützt waren. Lediglich der
Ausatmungsluft war ein Tellerventil im Frontbereich der Atemmaske zugeordnet. Damit
besteht der Nachteil, dass die Ausatmungsluft sowohl durch das mittige, frontale Ausatmungsventil
als auch durch die Einatmungsöffnungen ausgeblasen wird, wodurch es zu der vorher
erwähnten Mischung der Luftströme kommt.
[0023] Eine Drehscheibe, die mit einem Drehschieber als Teil einer Reduziervorrichtung verbunden
war, diente dazu, die Zuluftöffnungen teilweise oder ganz zu verschließen, um die
Zuluft zu drosseln.
[0024] Das Ausblasventil diente bei dieser bekannten Atemmaske nur dazu, dass bei verschlossenen
oder annähernd verschlossenen Zuluftöffnungen, die von dem Drehschieber betätigt waren,
die Möglichkeit bestand, auszuatmen. Daher wurde das Ausatmungsventil verwendet, welches
lediglich eine Ausatmung zulässt, aber keine Einatmung.
[0025] Bei der Erfindung wird eine andere Luftführung verwendet, weil durch ein groß dimensioniertes,
frontseitiges Einatmungsventil die Frischluft in die Halbmaske eingesaugt wird. Bei
der Ausatmung wird dieses großflächige Tellerventil verschlossen und die Ausatmungsluft
geht dann nur noch über die seitlichen ventilbehafteten Ausblasöffnungen, die erneut
verschlossen sind, wenn eingeatmet wird.
[0026] Damit erfolgt eine optimale Führung der Aus- und Einblasluftströme, ohne dass es
zu einer Vermischung der Ströme kommt, wie es beim Gegenstand der
WO 2017/214645 A1 der Fall ist.
[0027] In einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung beansprucht die Erfindung eine
weitere Ausführungsform, bei der die Ein- und Ausatemwege durch mindestens einen Schnorchel
verlängert werden. Eine solche Trainingsmaske dient deshalb gleichzeitig als Schnorchelmaske
und soll das Atemtraining während des Schwimmens ermöglichen.
[0028] In dieser Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Einström- und Ausblasöffnungen
in der Halbmaske ventilfrei sind und die zugeordneten Ventile in den einen oder in
die mehreren Schnorchel hinein verlegt sind
[0029] Dies bedeutet, dass mindestens ein mit einem Schwimmerventil ausgerüsteter Schnorchel
vorhanden ist, in dem die Ein- und Ausatemwege getrennt voneinander geführt sind.
In einer anderen Ausgestaltung kann es auch vorgesehen sein, dass zwei zueinander
symmetrische Schnorchel vorhanden sind, in denen jeweils die Ein- und Ausatemluft
getrennt voneinander geführt wird.
[0030] Somit unterscheidet sich dieses Ausführungsbeispiel von dem vorher genannten Ausführungsbeispiel
einer Trainingsmaske dadurch, dass im ersten Ausführungsbeispiel eine Halbmaske vorhanden
ist, bei der die Ein- und Ausatemwege strömungstechnisch voneinander getrennt sind
und nicht luftschlüssig ineinander geführt sind.
[0031] Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel
noch dadurch, dass die Ein- und Ausatemwege in einer Schnorchelmaske durch ein oder
zwei Schnorchel geführt sind. Es wird jedoch der gleiche Trainingseffekt wie bei einer
Trainingsmaske angestrebt.
[0032] Es ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass nur ein einziger Schnorchel an einer
Schnorchelmaske vorhanden ist, der einfacheren Beschreibung wegen wird in der folgenden
Beschreibung jedoch von zwei zueinander symmetrischen Schnorcheln ausgegangen, obwohl
die Erfindung nicht darauf beschränkt ist.
[0033] Damit besteht der Vorteil, dass die vorher beschriebene Trainingsmaske nunmehr als
Schnorchelmaske für Schwimmer im Wasser genutzt werden kann. Es werden die Merkmale
der Trainingsmaske mit reduzierbarem Lufteinlassquerschnitt, der durch einen Drehschieber
gesteuert wird, nun für das Training der Atemmuskulatur von Schwimmern verwendet.
[0034] Von besonderem Vorteil bei der Erfindung ist bei einer speziellen Ausführung, dass
der Schwimmer nun erstmals in die Lage versetzt wird, mit der Nase ein- und auszuatmen,
was bisher noch nicht möglich war. Bisher war lediglich eine Mundatmung möglich.
[0035] Zwar zeigt die
WO 2016/102522 A2 einen Hochleistungsschnorchel, bei dem allerdings nur eine Mund-Ein- und -Ausatmung
gegeben ist, jedoch keine Nasenatmung möglich ist.
[0036] Es ist auch keine Trainingsmaske gezeigt, bei der mittels eines Schiebers der Lufteintrittsquerschnitt
reduziert werden könnte, um die Atemmuskulatur der Lungen zu trainieren.
[0037] Vorteil der zweiten Ausführungsform nach der Erfindung ist demnach, dass eine durch
ein oder zwei Schnorchel erweiterte Trainingsmaske in ihrer Ausbildung als Schnorchelmaske
nun auch im Wasser verwendet werden kann, weil es besonders bei Schwimmern wichtig
ist, während der Sportausübung ein zusätzliches, gezieltes Training der Atemmuskulatur
zu erreichen.
[0038] Dabei hat sich als vorteilhaft herausgestellt, dass die erfindungsgemäße Trainingsmaske
eine Einatmung durch die Nase gestattet, weil durch die Nasenatmung die eingeatmete
Luft vorgewärmt und gefiltert wird und deshalb im konditionierten Zustand in die Lungen
eingeatmet wird, was bisher noch nicht bekannt war.
[0039] Die Anwendung einer herkömmlichen Trainingsmaske, wie sie beispielsweise in der
WO 2017/214645 A1 gezeigt ist, auf den Wassersport ist eine völlig neue Trainingsmethode, die bisher
noch nicht im Stand der Technik bekannt war.
[0040] Vorteilhaft für die Erfindung ist demnach, dass das Grundkonzept der Trainingsmaske
nunmehr auf eine Schnorchelmaske übertragen wird, bei dem in der gleichen Weise die
Zuluftöffnung gesteuert verschließbar und zu öffnen ist und bei der ebenfalls eine
strenge Trennung zwischen dem Einatmungs- und dem Ausatmungsstrom besteht und zusätzlich
eine Nasenatmung möglich ist.
[0041] Die Erfindung ist bezüglich einer Reduziervorrichtung nicht auf die Anordnung eines
Drehschiebers angewiesen, der aus der Schnorchelmaske eine Trainingsmaske macht, sondern
es reicht aus, den Drehschieber vollkommen entfallen zu lassen und trotzdem die Schnorchelmaske
als Trainingsmaske zu nutzen, weil aufgrund der bauart-bedingten, über die relativ
eng dimensionierten Luftkanäle ein solcher Trainingseffekt zu erwarten ist.
[0042] Somit ergibt sich daraus, dass eine Schnorchelmaske auch als Trainingsmaske verwendet
werden kann, und bei dieser Schnorchelmaske, die auf einen Luftschieber verzichtet
- ist eine absolut getrennte Führung der Einatmungs- und der Ausatmungsluft gewährleistet.
Dies war beim Stand der Technik nicht der Fall.
[0043] Bei den Schnorchelmasken nach dem Stand der Technik, wie sie z. B. aus der
US 2016/0297505 A1 bekannt sind, besteht der Nachteil, dass es sich um Hartschalenmasken handelt, bei
denen ein manueller Zugriff auf die Zuluft- und Abluftströme im Gesichtsbereich des
Benutzers nicht möglich ist.
[0044] Aus diesem Grund sieht die Erfindung in einer Weiterbildung vor, dass der nasenseitige
Profilraum der Halbmaske elastisch biegbar ausgebildet ist und es nun erstmals möglich
ist, auf die Halbmaske mindestens im Nasenbereich zuzugreifen und die Nasenflügel
zusammenzupressen, um auch einen Druckausgleich unter Wasser zu erreichen. Diese Möglichkeit
ist sowohl bei einer landgestützten Trainingsmaske als auch bei einer wassergestützten
Schnorchelmaske vorgesehen.
[0045] Die Möglichkeit des Druckausgleichs im Bereich einer Halbmaske, die in einer Schnorchelmaske
integriert ist, erfordert eine völlig neue Luftführung.
[0046] Bei der
US 2016/0297505 A1 erfolgte die Luftführung der Einatmungsluft allein über den Innenraum der Schnorchelmaske
über das dortige Visier und über das Gesicht des Benutzers, wobei die Einatmungsluft
durch seitliche Einlassventile im Bereich der Halbmaske in den von Nase und Mund umschlossenen
Raum der Halbmaske hinein strömt.
[0047] Die Ausatmung erfolgt ventilgestützt über randseitig am Visier und der Gesichtsdichtung
angeordnete Kanäle, welche die Ausatmungsluft in einen von der Einatmungsluft getrennten
Kanal im Schnorchel wieder ausblasen lassen.
[0048] Nachteil dieser Anordnung ist, dass es sich um eine starre Schnorchelmaske handelt,
bei der kein Zugriff auf die Nasenflügel des Benutzers möglich ist.
[0049] Hier setzt die Erfindung ein, die nun eine flexible und zusammendrückbare Halbmaske
vorsieht, die mindestens im Nasenbereich flexibel und zusammendrückbar ausgebildet
ist, was erfordert, dass die Luftführung für die Einatmungsluft über einen Kanalverbinder
(Luftverbindungsstück) an der Maske erfolgt, was bedeutet, dass ein Kanalverbinder
(Luftverbindungsstück) verwendet wird, welches die beiden in der Halbmaske gegenüberliegenden
Lufteintritts- und Luftaustrittsöffnungen im Innenraum der Schnorchelmaske außenseitig
der Halbmaske miteinander verbindet.
[0050] Damit besteht der weitere Vorteil, dass im Kanalverbinder ein oder mehrere ventilgestützte
Auslassöffnungen für das Ausblasen der Ausatemluft angeordnet werden können, die somit
direkt in das Wasser ausgeblasen wird und nicht mehr über die langen Strömungswege
im Randbereich der Schnorchelmaske über den Schnorchel geführt werden müssen. Damit
wird der Ausatemwiderstand entscheidend gesenkt. Es können ein oder mehrere ventilgestützte
Ausblasöffnungen vorgesehen sein. Die eine oder die mehreren Ausblasöffnungen können
direkt frontseitig mittig am Kanalverbinder angeordnet sein. In einer anderen Ausführung
können die Auslassöffnungen jeweils seitlich am Kanalverbinder angeordnet sein. In
einer weiteren Ausführung kann die eine oder auch mehrere ventilgestützte Ausblasöffnungen
unten - mittig oder seitlich - am Kanalverbinder angeordnet sein
[0051] Unabhängig von der vorgeschriebenen Ausführungsform erlaubt die erfindungsgemäße
Schnorchelmaske deshalb auch einen Druckausgleich im Innenraum der Schnorchelmaske
durch ein in der Halbmaske angeordnetes Druckausgleichventil, welches gestattet, dass
die mit Druck aus der Lunge über den Mund in die Halbmaske ausgeblasene Luft über
die der Einatemluft zugeordneten Überleitungsöffnungen in den Innenraum der Schnorchelmaske
eingepresst wird, um dem Wasserdruck entgegenzuwirken, der bei größeren Tauchtiefen
von außen auf die Schnorchelmaske wirkt und die Schnorchelmaske in unerwünschter Weise
an den Kopf des Trägers presst.
[0052] Auf diese Weise kann ein Druckausgleich im Innenraum der Schnorchelmaske durchgeführt
werden, wodurch eine besondere Art eines Tellerventils verwendet wird.
[0053] Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem
Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen
Patentansprüche untereinander.
[0054] Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung offenbarten Angaben und
Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung, könnten
als erfindungswesentlich beansprucht werden, soweit sie einzeln oder in Kombination
gegenüber dem Stand der Technik neu sind. Die Verwendung der Begriffe "wesentlich"
oder "erfindungsgemäß" oder "erfindungswesentlich" ist subjektiv und impliziert nicht,
dass die so benannten Merkmale zwangsläufig Bestandteil eines oder mehrerer Patentansprüche
sein müssen.
[0055] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung
weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
[0056] Es zeigen:
Figur 1: perspektivische Teil-Darstellung einer Trainingsmaske mit Drehschieber
Figur 2: eine perspektivische Darstellung einer Trainingsmaske mit Schnorcheln
Figur 3: eine Abwandlung der Figur 2 mit einer Trainingsmaske in der Ausbildung als
Schnorchelmaske
Figur 4: eine gegenüber Figur 3 abgewandelte Ausführungsform
Figur 5: die Innenansicht einer Schnorchelmaske entsprechend der Darstellung nach
Figur 4
Figur 6: eine perspektivische, explosionsartige Darstellung der Teile der Schnorchelmaske
nach Figur 5
Figur 7: eine ähnliche Darstellung wie Figur 5 mit weiteren Einzelheiten
Figur 8: die schematisierte Darstellung der Luftführung für die Einatmungsluft bei
einer Trainingsmaske
Figur 9: die schematisierte Darstellung der Ausatmungsluft im Vergleich zur Figur
8
Figur 10: eine explosionsartige Darstellung einer Schnorchelmaske mit der Möglichkeit
des Druckausgleichs im Bereich der Halbmaske
Figur 11: die gleiche Darstellung wie Figur 10 mit Darstellung weiterer Einzelheiten
Figur 12: die zusammengesetzte Maske nach den Figuren 10 und 11
Figur 13: schematisiert die Luftführung der Einatmungsluft in der Schnorchelmaske
nach den Figuren 10 bis 12
Figur 14: eine weitere Darstellung der Luftführung der Einatmungsluft im Vergleich
zur Figur 14
Figur 15: die Darstellung der innenseitigen Luftführung für Einatmungsluft im Bereich
des Kanalverbinders
Figur 16: Innenansicht der Schnorchelmaske mit Darstellung der Einatmungsluft in der
Halbmaske
Figur 17: eine gleiche Darstellung wie Figur 16 mit Darstellung der Luftführung für
die Ausatemluft
Figur 18: die Darstellung der Luftführung der Ausatemluft im Kanalverbinder
Figur 19: schematisierter Schnitt durch eine Trainingsmaske für das Trockentraining
mit der verbesserten Luftführung
Figur 20: eine gegenüber Figur 19 abgewandelte Ausführungsform einer Schnorchel-Trainingsmaske
für das Schwimmtraining
Figur 21: die gleiche Darstellung wie Figur 20, jedoch mit einer anderen Ausblasmechanik
für die Ausblasluft
Figur 22: schematisiert die Draufsicht auf einen Drehschieber einer Reduziervorrichtung
zur Reduzierung der Einatmungsluft
Figur 23: die Darstellung eines Filters, welcher anstatt oder mit dem Drehschieber
in der Reduziervorrichtung verwendet werden kann, um gefilterte Einatmungsluft zu
erzeugen
Figur 24: schematisiert eine ähnliche Darstellung wie die Figur 2 in der Ausbildung
einer Schnorchel-Trainingsmaske für das Schwimmtraining
Figur 25: eine Abwandlung einer Schnorchel-Trainingsmaske gegenüber Figur 24 mit lediglich
einem einzigen Schnorchel
Figur 26: Eine Trainings- und/oder Schnorchelmaske mit seitlichen Ausblasöffnungen
für die Ausatemluft
[0057] Anhand der Teildarstellung in Figur 1 wird schematisiert die Luftführung in einer
Trainingsmaske erläutert, wobei bevorzugt ist, dass sowohl die Einlassöffnung als
auch die Auslassöffnung ventilbelegt sind, um so eine lufttechnische Trennung zwischen
der Einlass- und der Auslassöffnung zu erreichen.
[0058] Die Trainingsmaske 8 trägt eine frontseitige Frontkappe 51, die aus Designgründen
vorhanden ist und die Halbmaske 8 nach vorne hin abdeckt, wobei in der Frontkappe
51 die Ausnehmung für die Einströmöffnung 22 in die Halbmaske 8 vorgesehen ist.
[0059] Es ist ferner ein Kopfband 24 dargestellt, mit dem die Trainingsmaske 1 am Kopf befestigt
werden kann.
[0060] Bei dieser Ausführung ist vorteilhaft, dass die Ausatemluft nunmehr über die seitlichen
Ausblasöffnungen 9 nach außen abgegeben wird, ohne dass der Ausblasstrom mit dem über
die frontale Einströmöffnung 22 einströmende Einströmluft in Verbindung kommt und
sich mit dieser kreuzt.
[0061] In Figur 1 ist lediglich schematisiert die hinter den Durchströmöffnungen 53 in der
Frontkappe 51 angeordnete Einströmöffnung 22 gezeigt, weil der eigentliche Einlass
hinter den Durchströmöffnungen 53 in der Frontkappe 51 in der Halbmaske 8 angeordnet
ist.
[0062] In einer Weiterbildung der vereinfachten Trainingsmaske nach Figur 1 zeigt die Figur
2 bereits schon eine Trainingsmaske 1, welche eine Halbmaske 8 aufweist, die bevorzugt
aus einem flexiblen, zusammendrückbaren Kunststoffmaterial besteht, z. B. einem Polyurethan
oder einem vergleichbaren Kunststoffmaterial.
[0063] Die Halbmaske 8 umschließt abdichtend den Gesichts- und den Nasenbereich des Trägers
und ist mit nicht näher dargestellten Kopfbändern 24 (siehe Fig. 1) am Kopf des Trägers
befestigt, so dass die Ein- und Ausatmung nur noch über den Innenraum 12 der Halbmaske
8 erfolgen kann.
[0064] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass insgesamt
zwei identische Schnorchel 2, 3 vorhanden sind, wobei jeder Schnorchel mindestens
einen Zuluftkanal 4 und mindestens einen davon abgetrennten Abluftkanal 5 aufweist.
[0065] Selbstverständlich umfasst das Ausführungsbeispiel nach Figur 2 auch die Verwendung
eines einzigen Schnorchels 2 oder 3, wie es in Figur 25 dargestellt ist.
[0066] Im Ausführungsbeispiel nach Figur 1 und 2 wird die Einatmungsluft in Pfeilrichtung
6 in den Zuluftkanal 4 des Schnorchels 3 eingesaugt und gelangt in Pfeilrichtung 10
in ein Verbindungsteil 15, welches luftschlüssig auch den gegenüberliegenden Zuluftkanal
4 im Schnorchel 2 verbindet, so dass eine Zuluft von beiden Schnorcheln 2, 3 und den
dort angeordneten Zuluftkanälen 4 mit hohem Querschnitt in das Verbindungsteil einführt
und dort in eine Einströmöffnung 22 leitet, die frontal an der Frontseite 16 der Halbmaske
8 angeordnet ist. Das Verbindungsteil 15 wird in einer etwas anderen Ausführungsform
später auch als Kanalverbinder 40 bezeichnet. Beide Teile 15,40 haben die gleiche
Aufgabe, nämlich eine Trennung der Ein- und Ausatemwege im Bereich vor der Halbmaske
8 zu ermöglichen. Dies führt bei der Anwendung des Verbindungsteils 15 oder des Kanalverbinders
40 in beiden Fällen zu dem besonderen Vorteil, dass die Einatmungsluft frontal von
vorne in den Mundbereich der Halbmaske 8 zugeführt werden kann.
[0067] Hinter der Einströmöffnung 22 ist ein nicht näher dargestelltes Tellerventil (später
auch in der Ausbildung als Reduziervorrichtung 50 beschrieben) angeordnet, welches
großflächig ausgebildet ist, um so eine großvolumige Einströmung der Einatmungsluft
über die frontseitige Einströmöffnung 22 zu ermöglichen.
[0068] Als weitere vorteilhafte Maßnahme ist vorgesehen, dass die Ausatemluft nun nicht
mehr über die frontseitige Einströmöffnung 22 ausgeblasen wird, wie dies im Stand
der Technik bekannt ist, sondern dass nunmehr seitliche Ausblasöffnungen 14 an der
Halbmaske 8 angeordnet sind, durch welche die Ausblasluft durch in den Ausblasöffnungen
14 angeordnete Ventile in Pfeilrichtung 13 seitlich ausströmt. Sie gelangt dann jeweils
in den beidseitig angeordneten Abluftkanal 5 und strömt in Pfeilrichtung 7 aus den
beiden Schnorcheln 2, 3 aus.
[0069] In einer zeichnerisch nicht dargestellten weiteren Ausführung können jedoch die ventilgestützten
Ausblasöffnungen 14 unmittelbar in die Umgebung führen, was bedeutet, dass die Ausatemluft
direkt über die ventilgestützten Ausblasöffnungen 14 in das Wasser gelangt. Die Einatemluft
wird dabei über den Zuluftkanal 4 des Schnorchels 2, 3 geführt. Damit wird die Ausatemluft
nicht mehr in dem Abluftkanal 5 des Schnorchels 2, 3 geführt, sondern unter Verkürzung
des Strömungsweges unmittelbar in das Wasser geleitet.
[0070] Wird diese Schnorchelmaske als Trainingsmaske verwendet, gilt, dass die Ausatemluft
in die Umgebungsluft ausgeblasen wird.
[0071] Aus Figur 2 ergibt sich somit, dass die Einatmungsluft, die in Pfeilrichtung 11 in
die Maske strömt, nun vollkommen getrennt von der Ausatemluft ist, weil die Ausatemluft
über die seitlichen Ausblasöffnungen 14 seitlich aus der Halbmaske 8 ausströmt, während
die Einatemluft frontal im Vorderbereich an der Frontseite 16 der Halbmaske 8 über
das vor der Frontseite 16 der Halbmaske 8 angeordnete Verbindungsteil 15 direkt und
ohne Strömungshindernisse in den Mund- und Nasenbereich des Benutzers zugeführt wird.
[0072] Die Figur 3 zeigt eine ähnliche Darstellung wie Figur 2, nur mit dem Unterschied,
dass die Halbmaske 8 noch zusätzlich in einem Visier 17 integriert ist, welche das
gesamte Gesicht abdichtend umschließt und es wird daraus eine Schnorchelmaske 1a gebildet,
welche sich von der Halbmaske 8 nach den Figuren 1 und 2 nur geringfügig unterscheidet.
Eine solche Schnorchelmaske 1a ist als Trainingsmaske 1 demnach sowohl für das Trockentraining
außerhalb des Wassers als auch für das Schwimmtraining geeignet.
[0073] Es wird noch darauf hingewiesen, dass der Drehschieber, dessen Handhabe 25 in Figur
1 dargestellt ist, auch entfallen kann, weil ein luftdrosselnder Trainingseffekt bei
Schnorchelmasken 1a, 1b auch ohne Drehschieber gegeben ist.
[0074] Demnach zeigt die Schnorchelmaske 1a in Figur 3 ein Visier 17, welches durchsichtig
ist, und es sind die beiden Schnorchel 2, 3 vorgesehen, die jeweils voneinander getrennte
Zuluft- und Abluftkanäle 4, 5 ausbilden. Die Zuluft strömt in der Pfeilrichtung 10
in den Innenraum des Visiers 17 und hält dieses beschlagfrei. Die Zuluft strömt über
die später zu beschreibenden Kanäle 15, 31, 40, 62 in die Halbmaske 8 und wird von
Mund und Nase des Benutzers aufgenommen, was mit dem Vorteil verbunden ist, dass mit
einer solchen Anordnung sowohl eine Mund- als auch eine Nasenatmung möglich ist.
[0075] Wie vorhin dargestellt, erfolgt eine Trennung von Einatmungs- und Ausatmungsluft,
indem in der Halbmaske 8 seitliche Ausblasöffnungen 14 für die Ausatemluft angeordnet
sind, die nur teilweise in Figur 3 und vollständig in Figur 4 dargestellt sind.
[0076] Die Einatmungsluft gelangt über den Innenraum des Visiers in der eingezeichneten
Pfeilrichtung 10 in seitliche, im Zwischenbereich zwischen dem Visier 17 und der Halbmaske
8 angeordnete Überleitungsöffnungen 20, wo sie jeweils beidseitig in den Eingangsbereich
des Verbindungsteils 15 in Pfeilrichtung 10 einströmt und in die frontale Einströmöffnung
22 der Halbmaske 8 gelangt.
Die Ausblasluft gelangt über die seitlich in der Halbmaske 8 angeordneten Ausblasöffnungen
14 - vollkommen getrennt von der Einatmungsluft - in den jeweiligen Abluftkanal 5
im jeweiligen Schnorchel 2, 3 - oder alternativ über ventilgestützte Ausblasöffnungen
14 direkt in die Umgebung (Wasser oder Luft)-so dass auch hier getrennte Luftführungswege
vorhanden sind.
[0077] Dies gilt auch für die Ausführungsform nach Figur 4, wo eine andere Form einer Schnorchelmaske
1b dargestellt ist, die sich von der Schnorchelmaske 1a nach Figur 3 dadurch unterscheidet,
dass ein einziger Schnorchel vorhanden ist, der die voneinander getrennten Zuluft-
und Abluftkanäle 4, 5 definiert. Ansonsten gilt die gleiche Beschreibung, wie zu Figur
2 und 3.
[0078] Die Zuluft strömt somit über den Zuluftkanal 4 in Pfeilrichtung 6 in den Innenraum
des Visiers 17 und strömt dann - wie anhand der Figur 3 erläutert - über die in Figur
4 nicht dargestellten Überleitungsöffnungen 20 in den frontseitigen Kanalverbinder
40, der hier als Verbindungsteil 15 ausgebildet ist, wobei das Verbindungsteil 15
jeweils in Richtung auf den Ausblaskanal durch einen Verschluss 19 abgeschlossen ist,
um eine Vermischung von Ein- und Ausatmungsluft zu vermeiden.
[0079] Die Ausatmungsluft strömt in Pfeilrichtung 13 durch die seitlich in der Halbmaske
8 angeordneten Ausblasöffnungen 14 in einen seitlich in der Schnorchelmaske 1a, 1b
angeordneten Luftkanal 23, der entweder in der Schnorchelmaske randseitig der Gesichtsdichtung
integriert sein kann oder aber auch als getrennter Kanal in der Schnorchelmaske geführt
sein kann.
[0080] Im gezeigten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 3 und 4 handelt es sich um einen
Ausblasluftkanal, der als interner Luftkanal im Innenraum der Schnorchelmaske 1a,
1b als getrennter Luftschlauch geführt ist.
[0081] Die Figuren 3 und 4 zeigen, dass die Luftzuführung über entweder zwei Schnorchel
2, 3 (Figur 3) erfolgen kann oder auch über einen einzigen Schnorchel 3 (Figur 4).
[0082] Die Figur 5 zeigt eine Innenansicht einer Schnorchelmaske 1b, die dergestalt als
Trainingsmaske ausgebildet ist, dass der allgemeine Erfindungsgedanken für alle Ausführungsformen
verwirklicht ist, nämlich eine verbesserte Luftführung der Ein- und Ausatemluft.
[0083] Im gezeigten Ausführungsbeispiel der Figur 5 strömt die Einatemluft vom Schnorchel
3 kommend in den Innenraum der Maske, d. h. über die Innenseite des Visiers 17 und
strömt in Pfeilrichtung 10 in zugeordnete Überleitungsöffnungen 20, die im Maskenrahmen
30 der Schnorchelmaske 1b integriert sind, so dass dafür gesorgt ist, dass die Einatmungsluft
über große Querschnitte in den vor der Halbmaske 8 angeordneten und mit dieser verbundenen
Kanalverbinder 40 in Richtung auf die mittlere Einströmöffnung 22 fließt.
[0084] Die Ausblasöffnungen 9 sind von der Einblasöffnung 22 getrennt und seitlich nach
außen gerichtet, um so eine Vermischung von Ein- und Ausatemluft zu vermeiden.
[0085] Die Erfindung sieht zwei verschiedene Ausführungsbeispiele bezüglich der Schnorchelmaske
nach 1b vor.
[0086] Es kann vorgesehen sein, dass die Ausblasöffnungen 9 und die Überleitungsöffnungen
20 mit geeigneten Tellerventilen verschlossen sind, um so eine forcierte Einatmung
bei Verschluss der Ausatmungsöffnungen zu erreichen und umgekehrt ein Verschluss der
Einatmungsöffnungen, wenn die Ausatmungsöffnung Ausblasluft ausbläst.
[0087] In einer anderen Ausgestaltung können jedoch diese Ventile im Bereich der Überleitungsöffnungen
20, 22 entfallen, weil die Trennung der Atemwege in den Schnorchel eingebaut ist,
d. h. über die Ventileinrichtung 25 am Schnorchelende. Der Schnorchel 2, 3 führt dann
nur entweder Einatmungsluft oder Ausatmungsluft, so dass auf die ventilbehafteten
Öffnungen 20, 22 in der Schnorchelmaske 1b selbst verzichtet werden kann. Die Ventile
können also in den Schnorchel hinein verlagert sein.
[0088] Die Einatmungsluft strömt jedenfalls in Pfeilrichtung 10 über die Innenseite des
Visiers 17 und hält dieses beschlagfrei.
[0089] Die Ausatmungsluft wird ausgehend von den Ausblasöffnungen 9 in rahmenseitige Abluftkanäle
5 geleitet und von dort aus in den Abluftkanal 5 im jeweiligen Schnorchel 2, 3 eingeleitet.
[0090] Die Figur 6 zeigt schematisiert den Aufbau einer Schnorchelmaske 1b nach Figur 5,
wo erkennbar ist, dass insgesamt drei wesentliche Teile vorhanden sind, nämlich ein
Visier 17, welches abdichtend in den Maskenrahmen 30 eingesetzt ist und ferner eine
Halbmaske 8, die mit einer Gesichtsdichtung 29 verbunden ist, wobei die Gesichtsdichtung
29 abgedichtet im Maskenrahmen 30 eingesetzt ist.
[0091] Hier ist dargestellt, dass die Einatmungsluft in Pfeilrichtung 10 durch den Innenquerschnitt
der Schnorchelmaske (Maskenrahmen 30) strömt und in die Halbmaske 8 gelangt.
[0092] In Figur 6 ist auch die mittlere, frontale Einströmöffnung 22 für die Einatemluft
dargestellt und die beiderseits der Halbmaske 8 angeordneten seitlichen Ausblasöffnungen
9.
[0093] In Figur 6 ist auch eine alternative Ausführungsform der Luftführung der Ausatemluft
dargestellt. Anstatt die Ausatemluft - wie vorstehend beschrieben - über randseitig
im Maskenrahmen 30 und dort angeordnete Abluftkanäle 5 in den Schnorchel zu führen,
zeigt die Alternative in Figur 6 eine zeichnerische Darstellung von seitlichen im
Kanalverbinder 40 angeordneten Ausblasöffnungen 64, sodass die Abluftkanäle 5 entfallen
können und stattdessen ventilgestützte seitliche Ausblasöffnungen 64 im Kanalverbinder
40 angeordnet sind durch welche die Ausatemluft in die Umgebung gelangen kann. Dies
ist auch in Figur 26 dargestellt.
[0094] Die Ausblasöffnungen 64 (in Figur 6 und 26) sind ventilgestützt, um zu vermeiden,
dass beim Ausblasen des Ausatemstroms in das Wasser in unerwünschter Weise Wasser
durch die Auslassöffnung 64 in die Halbmaske 8 gelangt.
[0095] Dabei wird vorausgesetzt, dass die Ausblasöffnungen 9 in der Halbmaske 8 luftschlüssig
mit den seitlichen, ventilgestützten Ausblasöffnungen 64 im Kanalverbinder 40 verbunden
sind.
[0096] Durch die Vermeidung eines langen Weges für die Ausatemluft über die in Figur 6 dargestellten
Abluftkanäle 5 wird gemäß der alternativen Ausführungsform eine wesentlich kürzere
Ausströmlänge für die Ausatemluft über die Ausblasöffnungen 64 erreicht.
[0097] Die Figur 7 zeigt im Vergleich zur Figur 6 die Innenansicht auf die Halbmaske 8 zusammen
mit einer Innenansicht der Schnorchelmaske 1b, wo erkennbar ist, dass die mittlere
Einströmöffnung 22 luftschlüssig getrennt von den seitlich davon abgehenden Ausblasöffnungen
9 für die Ausatemluft angeordnet ist und die Einatmungsluft vom Innenraum des Visiers
17 ausgehend über die seitlichen Überleitungsöffnungen 20 über den mittigen Kanalverbinder
40 geleitet wird, der im Maskenrahmen 30 integriert ist.
[0098] Auch hier ist dargestellt, dass die Abluft die Ausatemluft über einen rahmenseitigen
Abluftkanal 5 in den Schnorchel 3 geführt ist.
[0099] Die Figur 8 zeigt schematisiert die Führung der Einatmungsluft im Kanalverbinder
40, der jedoch nur schematisiert angedeutet ist, wo erkennbar ist, dass die Einatmungsluft
in Pfeilrichtung 10 in die seitlichen Überleitungsöffnungen 20 einströmt und dort
über rohrartige oder hohlraumförmige Verbindungsstücke 31 beidseits in die mittlere,
frontale Einströmöffnung 22 der Halbmaske 8 in Pfeilrichtung 38 eingeleitet wird.
[0100] Daraus ergibt sich eine besonders strömungsgünstige Zuführung der Einatmungsluft
vom Innenraum des Visiers 17 über einen frontal vor der Halbmaske 8 angeordneten Kanalverbinder
40, der die Ein- und Ausatemluft über voreinander getrennte Luftführungswege 31, 62
leitet.
[0101] Der strömungstechnisch groß dimensionierte Kanalverbinder 40 hat nur eine geringfügige
Strömungsumleitung und verwendet große Strömungsquerschnitte, die sich aus dem großen
Volumen der Verbindungsstücke 31, 62 ergibt.
[0102] Beim Stand der Technik wird vergleichsweise die Einatmungsluft in Pfeilrichtung 10
direkt von oben auf die Nase geleitet, was voraussetzt, dass die Einatmungsluft am
Nasenrücken des Benutzers noch umgelenkt werden muss, um in die Nasenöffnungen zu
kommen, während im vorliegenden Fall die Einatmungsluft direkt frontal von vorne in
der Halbmaske 8 über die zentrale Einströmöffnung 22 in den Mundbereich eingeführt
wird, wodurch wesentlich geringere Strömungswiderstände bestehen.
[0103] Dadurch zeichnet sich die dargestellte Schnorchelmaske 1b vom Stand der Technik dadurch
aus, dass eine direkte frontale Zuführung der Einatmungsluft in die Halbmaske 8 in
den Mundbereich erfolgt und nicht - wie beim Stand der Technik - lediglich in den
Nasenbereich, wo die Luft noch umgelenkt werden muss und mit verringertem Querschnitt
in die Nase einströmt.
[0104] Die Figur 9 zeigt in analoger Weise die Führung der Ausatemluft aus der Halbmaske
8 heraus, wo erkennbar ist, dass seitlich von der zentralen Einströmöffnung 22 nunmehr
Ausblasöffnungen 9 in der Halbmaske 8 vorgesehen sind, in welche die Ausblasluft in
Pfeilrichtung 34 in den nur schematisiert dargestellten Kanalverbinder 40 strömt.
Die in der Halbmaske 8 im Bereich des Kanalverbinders 40 angeordneten luftführenden
Verbindungsstücke 62 sind nur angedeutet, um deren Funktion zeichnerisch darzustellen.
[0105] Die Figuren 8 und 9 zeigen also lediglich schematisiert die Führung der Einatmungs-
und der Ausatmungsluft, wobei ein Kanalverbinder 40 mit seinen luftführenden Verbindungsstücken
31, 62, der in den späteren Zeichnungen beschrieben wird, nur angedeutet ist und der
in Wirklichkeit die Strömungswege, die in den Figuren 8 und 9 als Verbindungsstücke
31, 62 schraffiert dargestellt sind, beinhaltet und lufttechnisch voneinander trennt.
[0106] Die Figur 9 zeigt ferner, dass am Ausgang (des schematisiert dargestellten Kanalverbinders
40) die Ausatemluft in Pfeilrichtung 34 durch eine schnorchelmaskenseitige Anschlussöffnung
32 strömt, welche Anschlussöffnung 32 luftschlüssig mit einem an der Gesichtsdichtung
29 angeordneten Ausblaskanal 36 verbunden ist, durch den die Ausblasluft entlang des
Maskenrahmens 30 in Richtung auf den einen oder die mehreren Abluftkanäle 5 im Schnorchel
2, 3, 18 geführt wird.
[0107] Die Figur 10 zeigt nun den vorher bereits in seiner Funktion beschriebenen Kanalverbinder
40, der zur getrennten Führung der Ausblas- und der Einatmungsluft dient und der entweder
als flexibles elastomeres Kanalteil ausgebildet sein kann oder auch als festes Rohrstück,
welches mit zwei zueinander parallelen Ansatzstücken 41 ein Mittelteil 42 verbindet.
[0108] Die beiden hohlprofilierten Ansatzstücke 41 führen die vorher genannten Luftkanäle
für die Ein- und Ausatmungsluft und die Anschlussrohre 43 sind luftschlüssig über
die Überleitungsöffnungen 20 mit dem Maskenrahmen 30 verbunden, so dass die Einatmungsluft
über die großen Hohlquerschnitte des Kanalverbinders 40 geführt wird. Die Einatmungsluft
wird über das frontseitige, groß dimensionierte Mittelteil 42 in die zentrale Einströmöffnung
22 im Frontbereich der Halbmaske 8 eingeführt. Damit gelang die Einatmungsluft direkt
in den Mund und Nasenbereich des Benutzers.
[0109] Die Figur 10 zeigt als bevorzugte weitere Ausführungsform, dass die Halbmaske 8 ein
frontseitiges flexibles, etwa U-förmig profiliertes Nasenstück 37 aufweisen kann,
so dass damit erstmals die Möglichkeit eines Druckausgleichs unter Wasser gegeben
ist.
[0110] Der Benutzer kann bei Fingerdruck auf das flexible Nasenstück 37 die dahinter liegende
Nase zusammendrücken, um gegen den Verschluss der Nase forciert aus dem Mund auszuatmen
und die Ausatemluft in den Innenraum der Schnorchelmaske einzuführen, um so den im
Innenraum der Schnorchelmaske herrschenden, durch den Druck der Wassersäule herrührenden
Überdruck zu verringern. Damit kann ein Druckausgleich herbeigeführt werden, wenn
beim Tauchen mit der Schnorchelmaske die auf der Schnorchelmaske von der Außenseite
auf die Schnorchelmaske lastende Wassersäule die Schnorchelmaske zu stark an den Kopfbereich
des Benutzers anpresst.
[0111] In einer abweichenden Ausführungsform kann es vorgesehen sein, dass die Anschlussrohre
43 des Kanalverbinders 40 für die Führung der Ausatemluft nicht in den Maskenrahmen
30 münden, sondern in der Gesichtsdichtung 29 oder im Visier 17 eingeführt sind.
[0112] Die Figur 11 zeigt eine explosionsartige Darstellung der Zeichnung nach Figur 10,
wo auch die verschiedenen Anschlussteile für die Ein- und Ausatemluft im Kanalverbinder
40 dargestellt sind.
[0113] Es sind die Anschlussrohre 45 für die Ausatemluft dargestellt, welche in im Maskenrahmen
30 angeordnete Abluftkanäle 5 münden, wobei das Rohr 45 luftschlüssig mit der Anschlussöffnung
32 verbunden ist, die im Zwischenraum zwischen dem Maskenrahmen 30 und der Gesichtsdichtung
29 angeordnet ist.
[0114] Der Abluftkanal 5 kann jedoch auch im Maskenrahmen 30 selbst integriert sein oder
in der Gesichtsdichtung 29 oder im Visier 17.
[0115] Die Figur 11 zeigt auch noch, dass am Kanalverbinder 40 seitliche Anschlussöffnungen
61 vorhanden sind, welche an den halbmaskenseitigen Ausblasöffnungen 9 angeschlossen
sind.
Die aus der Halbmaske 8 entströmende Ausblasluft verlässt diese über die Ausblasöffnungen
9 in der Halbmaske 8, wobei die Anschlussöffnungen 61 im Innenraum des Kanalverbinders
40 angeordnet sind und luftschlüssig mit den vorher beschriebenen Anschlussrohren
45 verbunden sind, die ihrerseits über die Anschlussöffnungen 32 mit dem Abluftkanal
5 verbunden sind.
[0116] Die Figur 12 zeigt die zusammengesetzte Anordnung nach den Figuren 10 und 11 und
zeigt noch ein zusätzliches Wasserablassventil 44, welches als einfache ventilbehaftete
Auslassöffnung im Mittelteil des Kanalverbinders 40 angeordnet ist.
[0117] Das sich im Kanalverbinder 40 ansammelnde Wasser wird schwerkraftbedingt nach außen
abgegeben, wenn der Schwimmer seinen Kopf aus dem Wasser hebt.
[0118] Das Wasserablassventil 44 ist ventilgestützt, d. h. Wasser kann von außen nicht eindringen,
aber schwerkraftbedingt vom Innenraum des Mittelteils 42 nach außen abfließen.
[0119] Die Figur 12 zeigt auch noch das flexible, U-förmig profilierte Nasenstück 37, mit
dem bei einer Vollvisiermaske gemäß den vorherigen Darstellungen auch ein Druckausgleich
durch Zusammendrücken des Nasenrückens möglich ist, was bisher bei Vollvisiermasken
nicht möglich war, weil diese keine zusammendrückbaren, elastischen Elemente aufwiesen.
[0120] Die Figur 13 zeigt die Innenansicht der Anordnung nach Figur 12, wo insbesondere
die beiden Abluftkanäle 5 dargestellt sind und beide Kanäle in den Schnorchel 3, 18
münden. Dort wird die Abluft über ein Ventil im Schnorchel ausgelassen.
[0121] Die Figur 13 zeigt auch die Führung der Einatmungsluft in Pfeilrichtung 6 durch den
Zuluftkanal 4 im Schnorchel 3, 18, die über die gesichtsseitige Fläche des Visiers
17 strömt und in die seitlichen, vorher genannten Einströmöffnungen und die vorher
genannten Überleitungsöffnungen 20 in den Kanalverbinder 40 gelangt.
[0122] Die Figur 14 zeigt die Seitenansicht der Figur 13, wobei für die gleichen Teile die
gleichen Bezugszeichen verwendet sind. Die in Pfeilrichtung 10 an der Innenseite des
Visiers 17 strömende Einatemluft gelangt in die seitlichen Überleitungsöffnungen 20
im Bereich des Maskenrahmens 30 und strömt in den Kanalverbinder 40.
[0123] Die Figur 15 zeigt die gleiche Darstellung wie Figur 14 mit Darstellung der Führung
der Einatemluft, die aus der Überleitungsöffnung 20 in Pfeilrichtung 38 im Mittelteil
42 des Kanalverbinders 40 umgelenkt wird und so direkt frontal auf den Mundbereich
des Benutzers über die Einströmöffnung 22 in die Halbmaske 8 strömt.
[0124] Die Figur 16 zeigt die gleiche Darstellung wie vorher mit Darstellung der Innenansicht
der Schnorchelmaske 1b, wo erkennbar ist, dass die Halbmaske 8 innenseitig einen umlaufenden
Dichtungswulst 39 aufweist, so dass sich die Halbmaske 8 abgedichtet an den Mund-
und Nasenbereich des Benutzers anlegt.
[0125] Dort ist gezeigt, dass von der zentralen Einströmöffnung 22 ausgehend die Luft auf
direktem Weg in den Pfeilrichtungen 46 in den Mund- und Nasenbereich des Benutzers
gelenkt wird. Dadurch ergeben sich besonders niedrige Strömungswiderstände.
[0126] Die Figur 16 zeigt auch, dass die beiden Abluftkanäle 5 in der Gesichtsdichtung 29
eingebettet sein können.
[0127] Die Figur 17 zeigt die Führung der Ausatmungsluft über die seitlichen, in der Halbmaske
8 angeordneten Ausblasöffnungen 9, die in der vorher beschriebenen Weise über luftführende
Kanäle im Kanalverbinder 40 und Anschlussöffnungen 32 in die seitlichen Abluftkanäle
5 eingeleitet wird.
[0128] Die Figur 18 zeigt die Führung der Ausblasluft im Vergleich zur Figur 17, wo erkennbar
ist, dass die Ausblasöffnungen 9 im Kanalverbinder 40 angeordnet sind, in dessen Innenraum
die Ausblasluft getrennt von der Einatmungsluft in randseitige Anschlussöffnungen
32 geführt wird, die luftschlüssig mit den sich daran anschließenden Abluftkanälen
5 verbunden sind.
[0129] Soweit die vorstehende Beschreibung auf Schnorchelmasken 1a, 1b Bezug nimmt, die
für das Schwimmtraining geeignet sind, wird darauf hingewiesen, dass in solchen Schnorchelmasken
1, 1a, 1b auch eine Reduziervorrichtung 50 angeordnet sein kann, wie sie anhand der
späteren Figuren 19-25 erläutert wird.
[0130] Somit ergibt sich ein Doppelnutzen bei der Verwendung von Schnorchelmasken 1, 1a,
1b, denn ein Trainingseffekt der Atemmuskulatur wird bereits schon durch die im Querschnitt
eingeschränkten Luft-Strömungswege einer Schnorchelmaske 1a, 1b erreicht, ohne dass
es des Einbaus einer besonderen Reduziervorrichtung 50 bedarf.
[0131] Ein erweiterter Trainingseffekt wird jedoch dann erreicht, wenn in einer Schnorchelmaske
1, 1a, 1b nach den vorher beschriebenen Ausführungswegen beispielsweise im Bereich
der Einströmöffnung 22 der Halbmaske 8 eine Reduziervorrichtung 50 entsprechenden
den folgenden Figuren eingebaut wird. Die Erfindung beansprucht unter anderem deshalb
auch diese besondere Ausgestaltung als bevorzugt.
[0132] Figur 19 zeigt eine Trainingsmaske für das Trockentraining, in der Art, wie es in
Figur 1 dargestellt war.
[0133] Daraus ergibt sich, dass eine solche Trainingsmaske nach Figur 1 und 19 in Alleinstellung
für das Trockentraining verwendet werden kann oder in Kombination mit einem Schnorchel
für das Schwimmtraining verwendet werden kann.
[0134] Die für das Trockentraining in Figur 19 dargestellte Trainingsmaske 1 weist demnach
eine Halbmaske 8 auf, welche den Mund- und Nasenbereich des Benutzers umgibt und seitlich
in der Halbmaske sind die vorher beschriebenen Auslassöffnungen 9 vorhanden, die im
gezeigten Ausführungsbeispiel von einem Tellerventil 48 verschlossen sind, so dass
dort nur die Auslassluft herausgeht, aber keine Einatmungsluft hineingehen kann.
[0135] Die Frontseite der Halbmaske 8 wird durch eine Reduziervorrichtung 50 gebildet, mit
der eine Zuführung der Einatmungsluft reduziert werden kann, wobei die Reduziervorrichtung
im Wesentlichen aus einem gehäusefesten Stegteil 49 besteht, an dem im Bereich eines
Drehlagers 52 ein groß dimensioniertes Tellerventil 47 angeordnet ist, welches dafür
sorgt, dass nur Einatmungsluft über die zentrale Lufteinlassöffnung 22 hineinkommen
kann, aber keine Ausblasluft dort herausgehen kann.
[0136] Die Reduziervorrichtung 50 wird ferner durch einen Drehschieber 26 gebildet, der
etwa scheibenförmig ausgebildet ist und drehbar in einem Drehlager 52 gelagert ist,
wobei der Drehschieber an seiner einen Seite eine Handhabe 25 für dessen Drehbetätigung
aufweist.
[0137] Die Frontseite der Reduziervorrichtung 50 ist durch eine Frontkappe 51 abgedeckt,
in der eine Vielzahl von Durchströmöffnungen 53 angeordnet ist.
[0138] Die Figur 20 zeigt die Anwendung der Trainingsmaske nach Figur 19 für das Schwimmtraining,
wobei mindestens ein Schnorchel 3, 18 verwendet werden kann, in dem zwei getrennte
Kanäle 4, 5 für die Zuluft und Abluft angeordnet sind, weil die Zuluft in Pfeilrichtung
10 luftschlüssig mit der Vorderseite der Halbmaske 8 verbunden ist und die Abluft
über die seitlich an der Halbmaske 8 angeordneten Ausblasöffnungen 9 die Überwindung
des dort angeordneten Tellerventils 48 in den Ausblaskanal in Pfeilrichtung 13 gelangt.
[0139] Dieses System kann auch ohne die genannte Reduziervorrichtung 50 benutzt werden und
bietet dem Schwimmer den Vorteil, dass er zusätzlich über eine Nasenatmung verfügt,
ohne dass er auf die Betätigung der Reduziervorrichtung 50 angewiesen ist.
[0140] Weiter zeigen die Abbildungen nach den Figuren 19, 20 und 21, dass auch die Möglichkeit
besteht, anstatt des Drehschiebers 26 der Reduziervorrichtung 50 nunmehr einen Filter
60 einzubauen, so dass damit gereinigte Einatmungsluft erzeugt wird, die der Benutzer
unmittelbar einatmen kann.
[0141] Daraus ergibt sich, dass die Reduziervorrichtung 50 mit Drehschieber 26 arbeiten
kann und zusätzlich mit einem davor vorgesetzten Filter 60 oder auch nur in Alleinstellung,
wenn der Drehschieber 26 entfällt und nur ein Filter 60 vorhanden ist.
[0142] Somit ergibt sich die Möglichkeit, eine Trainingsmaske 1 nach Figur 19 mit und ohne
Reduziervorrichtung 50 zu verwenden und ferner nach Figur 20, ebenfalls eine solche
Trainingsmaske 1b mit oder ohne Reduziervorrichtung 50 und mit oder ohne Filter 60
zu verwenden.
[0143] Die Figur 21 zeigt in Abweichung zur Figur 20, dass es nicht lösungsnotwendig ist,
den Ausatemstrom durch das Schnorchel 3, 18 selbst ausblasen zu lassen.
Die Figur 21 zeigt deshalb, dass die der Ausblasluft dienenden Ausblasöffnungen 9,
die durch ein Tellerventil 48 abgeschlossen sind, den Ausblasstrom in Pfeilrichtung
55 unmittelbar in die Umgebung entlassen können. Auch eine solche Anordnung ist sowohl
für das Trockentraining als auch für das Schwimmtraining geeignet.
[0144] Die Figur 22 zeigt schematisiert eine Draufsicht auf die Reduziervorrichtung 50,
wo erkennbar ist, dass eine Vielzahl von gleichmäßig am Umfang verteilt angeordneten
Durchströmöffnungen 53 im feststehenden Stegteil 49 vorhanden sind, die von ventilblatt-
oder flügelartigen Verschlussquerschnitten des Drehschiebers 26 mit verschließbar
sind. Je nach Drehlage des rastend ausgebildeten Drehschiebers 26 ergeben sich mehr
oder minder verschlossene Durchströmöffnungen 53 für die Atemluft.
[0145] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist dabei der Freiquerschnitt 58 luftdurchströmt,
während die seitlichen sich daran anschließenden Teile als Verschlussöffnungen 59
von den Ventilblättern des Drehschiebers 26 verschlossen sind. Damit wird immer nur
ein gewisser Teil der Durchströmöffnung 53 freigegeben.
[0146] Der Drehschieber 26 weist einen radial nach außen gerichteten, federnd ausgebildeten
Rasthaken 56 auf, der in zugeordnete gehäusefeste Rastausnehmungen 57 zum Eingriff
bringbar ist, um so eine bestimmte Raststellung des Drehschiebers 26 zu fixieren.
[0147] Die Figur 23 zeigt einen Filter, der entweder in die Reduziervorrichtung 50 eingesetzt
werden kann oder der anstatt des Drehschiebers 26 verwendet werden kann.
[0148] In Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1 und der dortigen Beschreibung
zeigen die Figuren 24 und 25 jeweils eine Trainingsmaske 1 für das Schwimmtraining,
wobei für das Schwimmtraining lediglich der Innenraum der Halbmaske 8 luftschlüssig
mit den vorher beschriebenen Schnorcheln 2, 3 verbunden ist und so eine getrennte
Führung der Ein- und Ausatmungsluft in den Zuluft- und Abluftkanälen 4, 5 der Schnorchel
2, 3 über diem beschriebenen Kanalverbinder 15, 40 gegeben ist.
[0149] In Figur 24 ist die Handhabe 25 für die nicht näher dargestellte Reduziervorrichtung
50 an der Unterseite der Halbmaske 8 dargestellt.
[0150] In Abwandlung des Ausführungsbeispiels nach Figur 24 zeigt die Figur 25, dass auch
nur ein einziger Schnorchel 2 vorhanden sein kann, um ein Schwimmtraining mit reduzierter
Einatmungsluft mithilfe der Reduziervorrichtung 50 zu bewerkstelligen.
[0151] Die Halbmaske 8 erstreckt sich abgedichtet über die Nase und den Mund des Benutzers,
um eine kombinierte Mund- und Nasenatmung zu ermöglichen. In einer anderen Ausgestaltung
kann sich eine verkleinerte Halbmaske nur über die Mundpartie erstrecken und die Nasenflügel
werden durch eine herkömmliche Nasenklemme verschlossen, sodass in diesem Fall eine
Trainingsmaske nur für eine Mundatmung gegeben ist.
[0152] Die Figur 26 zeigt - im Vergleich zur Figur 6 - eine weitere Ausführungsform der
Ausblasung der Ausatemluft über dort eingezeichnete Ausblasöffnungen 64.
[0153] Der Maskenrahmen 30 trägt eine vordere Abdeckung 63.
[0154] In der in Figur 6 dargestellten Alternative mit Ausblasöffnungen 64 im Kanalverbinder
40 zeigt die Figur 26, dass derartige Ausblasöffnungen 64 nicht unbedingt in einem
Kanalverbinder 40 angeordnet sein müssen. Sie können direkt am oder im Maskenrahmen
30 oder am oder im Visier 17 angeordnet sein, um zu ermöglichen, dass statt der Führung
der Ausatemluft über lange Ausblaskanäle 5 in den Schnorchel 2, 3 hinein, nunmehr
gewährleistet ist, dass die Ausatemluft von der Halbmaske 8 in Pfeilrichtung 65 direkt
in seitlich am Maskenrahmen 30 angeordnete Ausblasöffnungen 64 ausgeblasen werden
kann. In dieser ersten Ausführung sind die ventilgestützten Ausblasöffnungen 64 seitlich
am Maskenrahmen und/oder am Visier 17 angeordnet. In einer zweiten - nicht zeichnerisch
dargestellten Ausführung - können eine oder mehrere Ausblasöffnungen 64 unten und
mittig am Visier 17 und/oder am Maskenrahmen angeordnet sein.
[0155] Vorteilhaft bei der Trainingsmaske 1, 1a, 1b nach den verschiedenen Ausführungsbeispielen
ist demnach, dass eine einfache Konstruktion mit direkten Strömungswegen vorhanden
ist und dass eine wahlweise Ausbildung als Trocken-Trainingsmaske oder als Nass-Trainingsmaske
(Schnorchelmaske) möglich ist. Eine Kreuzung und Vermischung der Ein- und Ausatemluft
im Bereich vor der Halbmaske 8 wird in allen Ausführungen vermieden. Die Einatmungsluft
wird von vorne, frontal in den Mundbereich des Benutzers zugeführt, und daher besteht
die Möglichkeit, eine Schnorchelmaske oder Trainingsmaske zu schaffen, die sowohl
für das Trockentraining als auch für das Schwimmtraining geeignet ist.
Zeichnungslegende
[0156]
- 1
- Trainingsmaske
1a Schnorchelmaske
1b Schnorchelmaske
- 2
- Schnorchel
- 3
- Schnorchel
- 4
- Zuluftkanal
- 5
- Abluftkanal
- 6
- Pfeilrichtung
- 7
- Pfeilrichtung
- 8
- Halbmaske
- 9
- Ausblasöffnung (in 8)
- 10
- Pfeilrichtung
- 11
- Pfeilrichtung
- 12
- Innenraum (von 8)
- 13
- Pfeilrichtung
- 14
- Ausblasöffnung
- 15
- Verbindungsteil (siehe Kanalverbinder 40)
- 16
- Frontseite
- 17
- Visier
- 18
- Schnorchel
- 19
- Verschluss
- 20
- Überleitungsöffnung
- 21
- Pfeilrichtung
- 22
- Einströmöffnung
- 23
- Ausblasluftkanal
- 24
- Kopfband
- 25
- Handhabe (von 26)
- 26
- Drehschieber
- 27
- Ventileinrichtung
- 28
- Aufnahmeöffnung
- 29
- Gesichtsdichtung
- 30
- Maskenrahmen
- 31
- Verbindungsstück
- 32
- Anschlussöffnung (Ausblas)
- 33
- Pfeilrichtung
- 34
- Pfeilrichtung
- 35
- Pfeilrichtung
- 36
- Ausblaskanal (in 29)
- 37
- Flexibles Nasenstück
- 38
- Pfeilrichtung (Einatmen)
- 39
- Dichtungswulst (von 8)
- 40
- Kanalverbinder
- 41
- Ansatzstück
- 42
- Mittelteil
- 43
- Anschlussrohr (Einatmen)
- 44
- Wasserablassventil
- 45
- Anschlussrohr (Ausatmen)
- 46
- Pfeilrichtung (Einatmen)
- 47
- Tellerventil (Einatmen)
- 48
- Tellerventil (Ausatmen)
- 49
- Stegteil (von 8)
- 50
- Reduziervorrichtung
- 51
- Frontkappe
- 52
- Drehlager
- 53
- Durchströmöffnungen
- 54
- Schnorchel-Verteiler
- 55
- Pfeilrichtung
- 56
- Rasthaken
- 57
- Rastausnehmung
- 58
- Freiquerschnitt
- 59
- Verschlussöffnung
- 60
- Filter
- 61
- Anschlussöffnung (Ausatmen)
- 62
- Verbindungsstück (Ausatmen)
- 63
- Abdeckung
- 64
- Ausblasöffnung (in 1a, 1b)
- 65
- Pfeilrichtung
1. Trainings- und/oder Schnorchelmaske (1, 1a, 1b) für das Training der Atemmuskulatur
und/oder Schnorchelmaske mit verbesserter Luftführung der Ein- und/oder Ausatemluft
bestehend aus einer abdichtend den Mund- und Nasenbereich verschliessenden Halbmaske
(8), dadurch gekennzeichnet, dass vor der Halbmaske (8) ein luftführender, hohlprofilierter Kanalverbinder (15, 40)
angeordnet ist, über den mindestens die Einatemluft frontal über eine etwa mittige
Einströmöffnung (22) in die Halbmaske (8) einführbar ist.
2. Trainings- und/oder Schnorchelmaske (1, 1a, 1b) mit verbesserter Luftführung der Ein-
und/oder Ausatemluft bestehend aus einer abdichtend den Mund- und Nasenbereich verschliessenden
Halbmaske (8), bei der die Einatemluft über mindestens einen Schnorchel (2, 3) in
den Innenraum der Schnorchelmaske in eine mit einer Gesichtsdichtung (29) verbundenen
Halbmaske (8) ventilgestützt einströmt und die Ausatemluft aus der Halbmaske (8) über
dortige Ausblasöffnungen (9) ausleitbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Halbmaske (8) ein luftführender, hohlprofilierter Kanalverbinder (15, 40)
angeordnet ist, über den mindestens die Einatemluft frontal über eine etwa mittige
Einströmöffnung (22) in die Halbmaske (8) einführbar ist.
3. Trainings- und/oder Schnorchelmaske nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Kanalverbinder (15, 40) und/oder am Maskenrahmen (30) mindestens eine ventilgestützte
Ausblasöffnung (64) angeordnet ist, über welche die Ausatemluft direkt in die Umgebung,
vorzugsweise in das Wasser, ausgestossen werden kann, (Fig. 6, 26).
4. Trainings- und/oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbmaske (8) ein oder zwei diametral einander gegenüberliegende, seitliche Ausblasöffnungen
(9, 14) aufweist.
5. Trainings- und/oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einströmöffnungen (22) und/oder die Ausblasöffnungen (9, 14) der Halbmaske ventilgestützt
ausgebildet sind
6. Trainings- und/oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Einström- (22) und Ausblasöffnungen (9, 14) in der Halbmaske (8) ventilfrei
sind und dass die zugeordneten Ventile in den einen oder in die mehreren Schnorchel
(2, 3, 18) hinein verlegt sind.
7. Trainings- und/oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbmaske (8) mindestens im Nasenbereich über ein dort angeordnetes Nasenstück
(37) flexibel und zusammendrückbar ausgebildet ist.
8. Trainings- und/oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der außenseitige Kanalverbinder (15, 40) jeweils die beiden in der Halbmaske (8)
angeordneten und gegenüberliegenden Lufteintrittsöffnungen (20, 22) über Verbindungsstücke
(31) luftschlüssig miteinander verbindet und dass auch die Luftaustrittsöffnungen
(9, 14) in der Halbmaske (8) über in der Halbmaske (8) angeordnete Verbindungsstücke
(62) luftschlüssig miteinander verbunden sind.
9. Trainings- und/oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die der Kanalverbinder (15, 40) lösbar mit dem Halbmaske verbunden ist.
10. Trainings- und/oder Schnorchelmaske nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalverbinder (15, 40) luftschlüssig über Anschlussrohre (43, 45) mit den luftführenden
Anschlüssen (9, 20, 22, 23) der Halbmaske (8) und oder dem Maskenrahmen (30) verbunden
ist.
11. Trainings- und/oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Kanalverbinder (15, 40) ein ventilgestütztes Wasserablassventil (44) angeordnet
ist.
12. Trainings- und/oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, das die beidseits im Maskenrahmen (30) geführten Abluftkanäle (5) in der Gesichtsdichtung
(29) des Maskenrahmens (30) eingebettet sind.
13. Trainings- und/oder Schnorchelmaske nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Abluftkanäle (5) als geschlossene Rohre ausgebildet sind.
14. Trainings- und/oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der frontalen Einströmöffnung (22) der Halbmaske (8) eine atemluftreduzierende
Reduziervorrichtung (50) angeordnet ist.
15. Trainings- und/oder Schnorchelmaske nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass in der Reduziervorrichtung (50) ein Tellerventil (47) angeordnet ist.
16. Trainings- und/oder Schnorchelmaske nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Einströmöffnung (22) der Halbmaske (8) ein Filter (60) angeordnet
ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Trainings- oder Schnorchelmaske (1, 1a, 1b) mit verbesserter Luftführung der Ein-
und/oder Ausatemluft bestehend aus einer abdichtend den Mund- und Nasenbereich verschliessenden
Halbmaske (8), bei der die Einatemluft über mindestens einen Schnorchel (2, 3) in
den Innenraum der Schnorchelmaske in eine mit einer Gesichtsdichtung (29) verbundenen
Halbmaske (8) ventilgestützt einströmt und die Ausatemluft aus der Halbmaske (8) über
dortige Ausblasöffnungen (9) ausleitbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Halbmaske (8) ein luftführender, hohlprofilierter Kanalverbinder (15, 40)
angeordnet ist, der zwei gegenüberliege Zuluftkanäle (4) oder Überleitungsöffnungen
(20) miteinander verbindet, über die die Einatemluft in den Kanalverbinder (15, 40)
einströmt und dass über den Kanalverbinder (15, 40) mindestens die Einatemluft frontal
über eine etwa mittige Einströmöffnung (22) in die Halbmaske (8) einführbar ist.
2. Trainings- oder Schnorchelmaske nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Kanalverbinder (15, 40) und/oder am Maskenrahmen (30) mindestens eine ventilgestützte
Ausblasöffnung (64) angeordnet ist, über welche die Ausatemluft direkt in die Umgebung,
vorzugsweise in das Wasser, ausgestossen werden kann, (Fig. 6, 26).
3. Trainings- oder Schnorchelmaske nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbmaske (8) zwei diametral einander gegenüberliegende, seitliche Ausblasöffnungen
(9, 14) aufweist.
4. Trainings- oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einströmöffnung (22) und/oder die Ausblasöffnungen (9, 14) der Halbmaske ventilgestützt
ausgebildet sind
5. Trainings- oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einströmöffnung (22) und die Ausblasöffnungen (9, 14) in der Halbmaske (8) ventilfrei
sind und dass die zugeordneten Ventile in den einen oder in die mehreren Schnorchel
(2, 3, 18) hinein verlegt sind.
6. Trainings- oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbmaske (8) mindestens im Nasenbereich über ein dort angeordnetes Nasenstück
(37) flexibel und zusammendrückbar ausgebildet ist.
7. Trainings- oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der außenseitige Kanalverbinder (15, 40) jeweils die beiden in der Halbmaske (8)
angeordnete und gegenüberliegende Überleitungsöffnungen (20) über Verbindungsstücke
(31) luftschlüssig miteinander verbindet und dass auch die seitlich nach außen gerichteten
Luftaustrittsöffnungen (9, 14) in der Halbmaske (8) über in der Halbmaske (8) angeordnete
Verbindungsstücke (62) luftschlüssig miteinander verbunden sind.
8. Trainings- oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalverbinder (15, 40) lösbar mit dem Halbmaske verbunden ist.
9. Trainings- oder Schnorchelmaske nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalverbinder (15, 40) luftschlüssig über Anschlussrohre (43, 45) mit den luftführenden
Anschlüssen (9, 20, 22, 23) der Halbmaske (8) und oder dem Maskenrahmen (30) verbunden
ist.
10. Trainings- oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Kanalverbinder (15, 40) ein ventilgestütztes Wasserablassventil (44) angeordnet
ist.
11. Trainings- oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beidseits im Maskenrahmen (30) geführten Abluftkanäle (5) in der Gesichtsdichtung
(29) des Maskenrahmens (30) eingebettet sind.
12. Trainings- oder Schnorchelmaske nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abluftkanäle (5) als geschlossene Rohre ausgebildet sind.
13. Trainings- oder Schnorchelmaske nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der frontalen Einströmöffnung (22) der Halbmaske (8) eine atemluftreduzierende
Reduziervorrichtung (50) angeordnet ist.
14. Trainings- oder Schnorchelmaske nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Reduziervorrichtung (50) ein Tellerventil (47) angeordnet ist.
15. Trainings- oder Schnorchelmaske nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Einströmöffnung (22) der Halbmaske (8) ein Filter (60) angeordnet
ist.