[0001] Die Erfindung betrifft eine Sensorvorrichtung für ein Verschlusselement. Bei dem
Verschlusselement handelt es sich insbesondere um eine Tür oder ein Fenster.
[0002] Eine vorbekannte Sensorvorrichtung zeigt
WO 2016/149723 A1, dort als Vorrichtung zum Detektieren bezeichnet.
[0003] Es ist Aufgabe vorliegender Erfindung, eine Sensorvorrichtung für ein Verschlusselement,
insbesondere eine Tür oder ein Fenster, bereitzustellen, die möglichst kleinbauend
ist und ein zuverlässiges Erfassen zumindest eines Zustandes am Verschlusselement
ermöglicht.
[0004] Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs. Die
abhängigen Ansprüche haben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung zum Gegenstand.
[0005] Somit wird die Aufgabe gelöst durch eine Sensorvorrichtung für ein Verschlusselement.
Bei dem Verschlusselement handelt es sich insbesondere um eine Tür oder ein Fenster.
Die Sensorvorrichtung umfasst einen Sensor. Am Sensor ist eine Sensorachse definiert.
[0006] Der Sensor wiederum umfasst zumindest eine Spule. Der Einfachheit halber wird im
Folgenden stellenweise eine/die Spule beschrieben; dabei ist aber stets zu verstehen,
dass vorzugsweise mehrere insbesondere koaxiale Spulen zur Anwendung kommen.
[0007] Die Spule weist vorzugsweise zumindest eine Wicklung auf, die sich um eine Spulenachse
erstreckt; wobei die Spulenachse der Sensorachse entspricht. Die Spule dient dazu,
von einem Riegelelement durchdrungen zu werden. Die Spule ist also dazu ausgebildet,
von einem Riegelelement durchdrungen zu werden. Das Verschlusselement kann das Riegelelement
umfassen.
[0008] Besonders bevorzugt weist der Sensor eine Durchgangsaussparung, rundum die Sensorachse,
auf. Die Durchgangsaussparung ist dazu ausgebildet, von dem Riegelelement durchdrungen
zu werden. Dabei bewegt sich das Riegelelement vorzugsweise parallel zur Sensorachse.
Die bevorzugt verwendete Spule erstreckt sich rund um die Durchgangsaussparung.
[0009] Des Weiteren umfasst die Sensorvorrichtung eine Elektrik. Die Elektrik ist insbesondere
zur Stromversorgung und/oder Ansteuerung des Sensors, insbesondere der Spule(n), ausgebildet.
Vorzugsweise ist die Elektrik elektrisch leitend mit dem Sensor, insbesondere der
Spule(n), verbunden. Unter "Ansteuerung des Sensors bzw. der Spule" ist zu verstehen,
dass die Elektrik den Sensor, insbesondere die Spule, mit einem bestimmten Signal
beaufschlagt und/oder dazu ausgebildet ist, ein im Sensor erzeugtes Signal, insbesondere
in der Spule induziertes Signal, zu erfassen.
[0010] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Elektrik, aus Richtung der Sensorachse,
insbesondere Spulenachse, betrachtet, neben dem Sensor, insbesondere neben der Spule,
angeordnet ist. So ist insbesondere vorgesehen, dass die vollständige Elektrik, aus
Richtung der Sensorachse, insbesondere Spulenachse, betrachtet, neben dem Sensor,
insbesondere neben der Spule, angeordnet ist. Insbesondere ist vorgesehen, dass die
Sensorachse, insbesondere Spulenachse, keinen Bestandteil der Elektrik schneidet.
Insbesondere ist die Elektrik somit vollständig querab der Sensorachse, insbesondere
Spulenachse, angeordnet.
[0011] Die Sensorvorrichtung, insbesondere umfassend den Sensor mit Spule und die Elektrik,
ist somit vorzugsweise im Wesentlichen in einer Ebene angeordnet. Dadurch ergibt sich
ein sehr dünner Aufbau der gesamten Sensorvorrichtung und es ist möglich, die Sensorvorrichtung
in einem Verschlusselementspalt anzuordnen.
[0012] Wie eingangs erwähnt, ist das Verschlusselement vorzugsweise eine Tür oder ein Fenster.
Zwischen dem Türblatt bzw. dem Fensterblatt, allgemein als Verschlusselementblatt
bezeichnet, und dem umgebenden Rahmen ist der Verschlusselementspalt ausgebildet.
[0013] Die hier vorgestellte Sensorvorrichtung ist bevorzugt dazu ausgebildet, um in diesem
Verschlusselementspalt angeordnet zu werden. Hierbei ist bevorzugt das Verschlusselementblatt
und der Rahmen in der Nähe der Sensorvorrichtung metallisch ausgebildet. Insbesondere
befindet sich die Sensorvorrichtung dabei auf einer dem Verschlusselementspalt zugewandten
Seite des Verschlusselementblattes oder des Rahmens. Die Sensorvorrichtung ist dabei
so angeordnet, dass die Sensorachse mit dem Riegelelement und der zugehörigen Öffnung
fluchtet. Besonders bevorzugt ist die Sensorvorrichtung dabei verschlusselementblattseitig
(insbesondere türblattseitig bzw. fensterblattseitig) angeordnet.
[0014] Am Beispiel der Tür ist insbesondere vorgesehen, dass im Türblatt ein Einsteckschloss
angeordnet ist. Das Türblatt umfasst das Einsteckschloss. In Richtung des Verschlusselementspalts
schließt das Einsteckschloss mit dem Stulp ab. Auf der gegenüberliegenden Seite, im
Rahmen montiert oder als integraler Bestandsteil des Rahmens, befindet sich das Schließblech.
Aus dem Stulp heraus kann sich das Riegelelement erstrecken. Dieses Riegelelement
erstreckt sich durch den Verschlusselementspalt hindurch entlang der Sensorachse bis
in eine entsprechende Öffnung im Schließblech. Dieses Riegelelement ist insbesondere
ein Riegel oder eine Falle. Beim Fenster gibt es entsprechende Elemente, die sich
durch den Verschlusselementspalt hindurch bis in eine entsprechende Öffnung des Rahmens
erstrecken können. Insbesondere befindet sich die Sensorvorrichtung dabei auf einer
dem Verschlusselementspalt zugewandten Seite des Stulps oder des Schließblechs.
[0015] Insbesondere für die Anordnung im Verschlusselementspalt ist bevorzugt vorgesehen,
dass die einzelnen Elemente, Sensor und Elektrik, in einer Reihe angeordnet sind.
Hierzu ist eine Raumrichtung definiert. Die Raumrichtung ist durch eine Gerade vorgegeben,
die quer durch die Sensorachse, insbesondere Spulenachse, verläuft. Die Raumrichtung
erstreckt sich von der Sensorachse radial nach außen. Die Elektrik schließt sich entlang
dieser Raumrichtung an den Sensor an. Insbesondere schneidet diese Raumrichtung die
Elektrik. Am Schnittpunkt der Raumrichtung mit der Sensorachse kann eine dritte imaginäre
Achse definiert werden. Diese dritte imaginäre Achse steht senkrecht zur Sensorachse
und senkrecht zur Raumrichtung. Diese dritte imaginäre Achse schneidet insbesondere
nicht die Elektrik.
[0016] Die Elektrik umfasst vorzugsweise eine Elektronik. Die Elektronik umfasst insbesondere
eine Sende- und Empfangseinheit und/oder einen Prozessor. Insbesondere ist die Elektronik
aus mehreren Elektronikbauteilen zusammengesetzt. Die Elektronikbauteile können sich
in einer Vergussmasse befinden. Die Elektronikbauteile können teilweise über diese
Vergussmasse hinausragen. Insbesondere bildet diese Einheit aus mehreren Elektronikbauteilen
die "Elektronik". Die Elektronik ist insbesondere zum Ansteuern des Sensors ausgebildet.
Die Sende- und/oder Empfangseinheit ist bevorzugt für eine kabellose Nahbereichskommunikation,
z. B. Bluetooth Low Energie oder NFC, ausgebildet.
[0017] Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass die Elektrik zumindest einen Energiespeicher
umfasst. Der Energiespeicher ist insbesondere eine Batterie oder ein Akkumulator.
Besonders bevorzugt handelt es sich hierbei um eine Knopfzelle. Durch den Energiespeicher
kann auf einen Anschluss auf eine externe Energieversorgung verzichtet werden. Somit
ist die Sensorvorrichtung leicht zu installieren.
[0018] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass sich die gesamte Elektrik lediglich auf
einer Seite des Sensors anschließt. Insbesondere befindet sich dabei die Elektronik
zwischen dem/den Energiespeicher(n) und dem Sensor. Im Gesamten ergibt sich somit
entlang der oben definierten Raumrichtung eine Aneinanderreihung des Sensors mit anschließender
Elektronik und abschließendem/n Energiespeicher(n).
[0019] Die Anordnung der Elektronik zwischen Sensor und Energiespeicher ermöglicht relativ
kurze Leitungswege, da der Energiespeicher zunächst die Elektronik und die Elektronik
dann wiederum den Sensor, insbesondere die Spule, bestromt.
[0020] Somit kann die Sensorvorrichtung in zumindest drei nebeneinander angeordnete Bereiche
umfassen, einen Sensorbereich mit dem Sensor, einen Elektronikbereich mit der Elektronik
und einen Speicherbereich mit dem Energiespeicher.
[0021] Die Elektronik ist insbesondere zu Ansteuerung des Sensors ausgebildet. Bei Verwendung
von einer Spule bzw. mehreren Spulen erfolgt dabei die Ansteuerung der zumindest einen
Spule, vorzugsweise aller Spulen. Dabei erfolgt insbesondere ein Beaufschlagen der
Spule(n) mit einem Signal und oder ein Abnehmen eines Signals an der/den Spulen(n).
[0022] Die Elektronik wiederum kann durch eine übergeordnete Recheneinheit angesteuert werden.
Ferner kann die Elektronik Berechnungen/Auswertungen an die übergeordnete Recheneinheit
auslagern. Die Recheneinheit befindet sind insbesondere außerhalb der Sensorvorrichtung
und ist, vorzugsweise kabellos, zur Datenübertragung mit der Elektronik verbunden.
[0023] Im Folgenden wird die Funktionsweise der Sensorvorrichtung am Beispiel einer Tür
beschrieben. Allerdings ergibt sich selbige Funktionsweise bei der Anwendung an einem
Fenster oder sonstigem Verschlusselemente.
WO 2016/149723 A1 beschreibt einen Sensor und dessen Verwendung. Der gemäß vorliegender Erfindung verwendete
Sensor kann gleich oder ähnlich ausgestaltet sein. Entsprechend kann insbesondere
die Ansteuerung der Spule(n) aus
WO 2016/149723 A1 auch für vorliegende Erfindung genutzt werden.
[0024] Wie bereits in
WO 2016/149723 A1 beschrieben, wurde festgestellt, dass sich elektrische Messwerte an der zumindest
einen Spule sowohl durch den Zustand des Riegelelements (in
WO 2016/149723 A1 als Verriegelungselement bezeichnet) als auch in geringem Ausmaß durch den Türzustand
ändern. Allein durch die elektrische Messung mittels des Sensors kann somit auf den
Zustand des Riegelelements und auch auf den Türzustand geschlossen werden, ohne dass
zusätzliche Taster oder Veränderungen am Riegelelement notwendig wären. Da die Spulenachse
so angeordnet wird, dass die zumindest eine Spule vom Riegelelement durchdrungen werden
kann, ist es möglich, mittels der Spule zu erfassen, ob sich nun das Riegelelement
durch die Spule hindurch erstreckt oder nicht. Hierzu ist das Riegelelement selbstverständlich
zumindest teilweise aus Metall. Bei Anordnung der Sensorvorrichtung am Stulp kann
mittels des Sensors erfasst werden, ob sich das metallene Schließblech in der Nähe
der Spule befindet und somit die Tür geschlossen ist oder nicht. Bei Anordnung der
Sensorvorrichtung am Schließblech kann mittels der Spule erfasst werden, ob der metallene
Stulp bzw. das metallene Schloss sich in der Nähe der Spule befindet und somit die
Tür geschlossen ist oder nicht.
[0025] Wenn eine möglichst geringe Bauhöhe durch die Spule(n) erreicht werden soll, ist
es zweckmäßig, die Elektronik (Messvorrichtung in
WO 2016/149723 A1) so auszubilden, dass sie zur Messung der Impedanz der Spule geeignet ist, während
diese mit einem Wechselspannungssignal oder einem Wechselstromsignal beaufschlagt
wird. Dabei kann der Sensor mit nur einer Spule ausgestattet werden, wodurch sich
eine möglichst geringe Dicke der Sensorvorrichtung ergibt. Gemäß wurde in
WO 2016/149273 A1 nämlich beschrieben, dass sich die Impedanz der Spule verändert, wenn das Riegelelement
ein- bzw. ausgefahren wird und in geringem Ausmaß, wenn das Schließblech (durch Schließen
der Türe) in den Bereich der Spule kommt. Die Impedanz der Spule kann mit vorgegebenen
Werten verglichen werden.
[0026] Die Zuverlässigkeit der Bestimmung des Zustandes des Riegelelements und des Türblatts
kann deutlich erhöht werden, indem mittels der Elektrik an die Spule nacheinander
Signale unterschiedlicher Frequenz angelegt werden. Die Impedanz wird dann bei diesen
unterschiedlichen Frequenzen bestimmt und diese mit vorgegebenen Werten verglichen.
Wenn z. B. bei drei Frequenzen gemessen wird und von jeder Messung auf den Zustand
des Riegelelements und ggf. auf den Türzustand geschlossen wird, kann bei unterschiedlichen
Ergebnissen eine Mehrheitsentscheidung gefällt werden. Andererseits ist es auch oft
möglich, dass zwei Zustände bei einer bestimmten Frequenz sehr ähnliche Messwerte
liefern und somit kaum unterschieden werden können, sodass allein aus diesem Grund
eine Messung bei verschiedenen Frequenzen angezeigt ist.
[0027] Wenn bei mehreren Frequenzen gemessen wird, erhöht sich folglich der Stromverbrauch,
verglichen mit einer einzigen Messung. So kann es zweckmäßig sein, den Sensor mit
zumindest zwei Spulen auszustatten. Die zumindest zwei Spulen sind dabei insbesondere
koaxial zueinander. Dabei handelt es sich um eine Sendespule und eine Empfangsspule.
Die Sendespule wird mit Wechselstrom beaufschlagt. In der Empfangsspule wird die dabei
induzierte Spannung erfasst. Die induzierte Spannung in der Empfangsspule ändert sich
nämlich deutlicher als die Impedanz, insbesondere bei Änderung des Türzustandes. Auf
diese Weise können Messungen bei verschiedenen Frequenzen vermieden werden, wodurch
der Stromverbrauch minimiert werden kann.
[0028] Die Zuverlässigkeit kann noch weiter gesteigert werden, wenn eine weitere Empfangsspule
vorgesehen ist, sodass an beiden Seiten der Sendespule jeweils eine Empfangsspule
angeordnet ist. Mittels der Elektronik wird die Differenz der in den beiden Empfangsspulen
induzierten Spannung erfasst, während die Sendespule mit Wechselstrom beaufschlagt
ist.
[0029] Folglich ist bevorzugt vorgesehen, dass der Sensor zumindest drei Spulen oder vier
Spulen umfasst. Bei der bevorzugten Ausgestaltung des Sensors mit zumindest drei Spulen
werden diese zumindest drei Spulen übereinander, insbesondere koaxial, angeordnet,
sodass sich eine Art Transformator ergibt. Zumindest eine Sendespule befindet sich
dabei insbesondere symmetrisch zwischen Empfangsspulen. Wenn sich nun ein Eisenkern
(das Riegelelement) genau symmetrisch in dieser Anordnung befindet, wird in den beiden
Empfangsspulen genau die gleiche Spannung induziert, die Differenzspannung zwischen
den beiden Empfangsspulen ist daher 0. Wenn sich aber der Eisenkern in die eine oder
andere Richtung verschiebt, wird die Anordnung asymmetrisch und es ergibt sich eine
induzierte Differenzspannung an den beiden Empfangsspulen. Es ist möglich, eine Sendespule
zwischen den Empfangsspulen anzuordnen. Des Weiteren ist es auch möglich, zwei Sendespulen
zwischen Empfangsspulen anzuordnen. Dabei sind die beiden Sendespulen insbesondere
Teil eines gemeinsamen Stromkreises. Die Sendespulen können ein gemeinsames Signal
aussenden. Ebenso können die beiden Empfangsspulen Teil eines gemeinsamen Stromkreises
sein. Daher kann auch von einer Sendespule mit zwei Wicklungsbereichen und/oder einer
Empfangsspule mit zwei Wicklungsbereichen gesprochen werden.
[0030] Der Sensor kann, unabhängig von der Anzahl der Spulen, die Türzustände offen und
geschlossen sowie die Riegelelementzustände eingefahren und ausgefahren erfassen.
Dabei erfolgt mit der Elektronik zumindest das Bestromen der Spule und oder das untermittelbare
Erfassen der Impedanz bzw. induzierten Spannung. Die weiteren Auswertungen, beispielsweise
der Vergleich mit hinterlegten Werten kann ebenfalls in der Elektronik oder in der
übergeordneten Recheneinheit erfolgen.
[0031] An der Sensorvorrichtung sind eine Vorderseite und eine Rückseite definiert. Insbesondere
bildet ein Gehäuse der Sensorvorrichtung teilweise die Vorderseite und Rückseite,
wobei insbesondere vorgesehen ist, dass das Gehäuse zumindest teilweise durch eine/mehrere
Platine(n) und/oder einen Deckel und/oder ein Haltelement gebildet ist. Insbesondere
umgibt das Gehäuse zumindest den Energiespeicher.
[0032] Vorzugsweis ist die Elektrik zumindest teilweise an dem Gehäuse befestigt.
[0033] Die Vorderseite zeigt im montierten Zustand in den Verschlusselementspalt. Die Rückseite
bildet eine Montagefläche, die zur Auflage am Verschlusselementblatt (insb. Stulp)
oder Rahmen (insb. Schließblech) ausgebildet ist. Die entsprechende Fläche, insbesondere
am Stulp oder Schließblech, zur Aufnahme der Sensorvorrichtung wird als "Auflagefläche"
bezeichnet. Vorzugsweise ist die gesamte Rückseite als ebene Fläche ausgebildet und
kann somit als Montagefläche, insbesondere zum Ankleben auf der Auflagefläche, verwendet
werden.
[0034] Insbesondere weist die Sensorvorrichtung, vorzugsweise an der höchsten bzw. dicksten
Stellen, eine Höhe von höchstens 2,5 mm, bevorzugt höchstens 2,3 mm, besonders bevorzugt
höchstens 2,1 mm, auf. Die geringst mögliche Höhe ergibt sich aus dem Technisch Möglichen.
Beispielsweise kann die Sensorvorrichtung eine Höhe von zumindest 1,8 mm, bevorzugt
zumindest 1,5 mm, besonders bevorzugt zumindest 1,2 mm aufweisen.
[0035] Im Folgenden werden unterschiedliche Platinenteile beschrieben. Die Platinenteile
können eigenständige Platinen oder auch nur Abschnitte einer größeren Platine sein.
Als Platine wird insbesondere eine Leiterplatte mit deren Leiterbahnen bezeichnet.
Bevorzugt handelt es sich hierbei um harte bzw. steife Platinen. Zumindest ein Platinenteil
kann, zumindest in bevorzugten Ausgestaltungen, auch als Gehäusebauteile verwendet
werden. Auf und/oder in den Platinenteilen befinden sich Leiterbahnen.
[0036] So umfasst die Sensorvorrichtung vorzugsweise ein Elektronikplatinenteil. Die Elektronik
ist auf diesem Elektronikplatinenteil angeordnet. Die Elektronik umfasst, wie bereits
beschrieben, vorzugsweise mehrere Elektronikbauteile. Diese Elektronikbauteile können
sich in einer Vergussmasse befinden. Diese Vergussmasse kann eine entsprechende Schicht
auf dem Elektronikplatinenteil bilden. Eine Antenne der Sende- und/oder Empfangseinheit
kann Teil Elektronikplatinenteils sein.
[0037] Die Sensorvorrichtung umfasst vorzugsweise ein Sensorplatinenteil. Das Sensorplatinenteil
umfasst den Sensor. Wie bereits beschrieben, umfasst der Sensor vorzugsweise zumindest
eine Spule. Diese Spule befindet sich auf der Platte des Sensorplatinenteil oder im
Inneren des Sensorplatinenteils. Die zumindest eine Spule kann als Leiterbahn des
Sensorplatinenteils ausgebildet sein. Alle Spulen des Sensors können als Leiterbahnen
des Sensorplatinenteils ausgebildet sein. So kann die zumindest eine Spule insbesondere
durch Leiterbahnen des Sensorplatinenteils gebildet sein, die in dem Sensorplatinenteil
oder auf der Platte des Sensorplatinenteils ausgebildet sind. Umfasst der Sensor mehrere
Spulen, so sind die Spulen bevorzugt zumindest teilweise innerhalb des Sensorplatinenteils
in Richtung der Sensorachse übereinander angeordnet. Bevorzugt sind alle Spulen als
Teil des Sensorplatinenteils in Richtung der Spulenachse übereinander angeordnet.
[0038] Ferner umfasst die Sensorvorrichtung vorzugsweise ein Speicherplatinenteil. Das Speicherplatinenteil
ist zumindest zur Kontaktierung des/der Energiespeicher(s) ausgebildet. Hierzu befindet
sich auf dem Speicherplatinenteil insbesondere unmittelbar ein elektrischer Kontakt.
Besonders bevorzugt befindet/befinden sich auch der/die Energiespeicher unmittelbar
auf dem Speicherplatinenteil.
[0039] Zusätzlich oder alternativ befindet sich auf dem Speicherplatinenteil vorzugsweise
zumindest ein Energiespeicherkontakt. Der Energiespeicherkontakt ist insbesondere
ein auf der Speicherplatine aufgesetztes Blechbauteil, das entsprechend mit einer
Leiterbahn auf bzw. im Speicherplatinenteil elektrisch leitend, insbesondere stoffschlüssig,
verbunden ist. Besonders bevorzugt befindet/befinden sich auch der/die Energiespeicher
unmittelbar in Kontakt mit dem/den Energiespeicherkontakt(en).
[0040] In bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Elektronikplatinenteil und
das Speicherplatinenteil einstückig ausgebildet sind und somit durch eine gemeinsame
Platine gebildet sind.
[0041] Die hier vorgestellten Platinenteile erstrecken sich insbesondere in einer zur Sensorachse
senkrechten Ebene.
[0042] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass ein Gehäuseteil des Gehäuses zumindest das
Speicherplatinenteil umfasst. Anders ausgedrückt, bildet das Speicherplatinenteil
zumindest einen Teil des Gehäuses der Sensorvorrichtung. Das Speicherplatinenteil
kann ausgebildet sein, dem Gehäusebauteil die Steifigkeit zu geben und/oder die Sensorvorrichtung
beispielsweise vor externen, mechanischen Einflüssen zu schützen.
[0043] Das Speicherplatinenteil weist eine Innenseite und eine Außenseite auf. Insbesondere
bildet das top layer oder botton layer des Speicherplatinenteils die "Außenseite".
Die Außenseite des Speicherplatinenteils kann stoffschlüssig mit der Vorder- oder
der Rückseite der Sensorvorrichtung verbunden sein. In einem Ausführungsbeispiel ist
das Speicherplatinenteil mit einem Klebeelement verbunden, insbesondere verklebt,
wobei das Klebeelement die Rückseite der Sensorvorrichtung bildet. In einem anderen
Ausführungsbeispiel bildet das Speicherplatinenteil unmittelbar die Vorderseite der
Sensorvorrichtung und/oder ist mit der Vorderseite stoffschlüssig verbunden. Die Vorderseite
kann durch eine auf dem Speicherplatinenteil aufgetragene Lackschicht oder durch eine
auf dem Speicherplatinenteil befestigte Folie gebildet sein.
[0044] An der Innenseite des Speicherplatinenteils befindet sich der zumindest eine Energiespeicherkontakt
und/oder der elektrische Kontakt zum Kontaktieren des Energiespeichers. Die Außenseite
des Speicherplatinenteils bildet wiederum zumindest einen Teil eines Gehäuseteils;
insbesondere zumindest ein Teil eines rückseitigen Gehäuseteils.
[0045] Es kann sein, dass das Elektronikplatinenteil stoffschlüssig mit einer Vorderseite
und/oder einer Rückseite der Sensorvorrichtung verbunden ist. Die Elektronik kann
auf einer Innenseite des Elektronikplatinenteils angeordnet sein. Die Außenseite des
Elektronikplatinenteils kann stoffschlüssig mit der Vorderseite und/oder der Rückseite
verbunden sein oder die Vorder- oder Rückseite bilden.
[0046] Es kann vorgesehen sein, dass das Elektronikplatinenteil einen Teil eines Gehäuseteils
der Sensorvorrichtung bildet. Insbesondere weist das Elektronikplatinenteil eine Außenseite
und eine Innenseite auf. Auf der Innenseite des Elektronikplatinenteils befindet sich
die Elektronik, insbesondere die Elektronikbauteile. Die Außenseite des Elektronikplatinenteils
bildet einen Teil des Gehäuses. Gemäß einer Variante bildet dabei diese Außenseite
des Elektronikplatinenteils zumindest einen Teil eines rückseitigen Gehäuseteils der
Sensorvorrichtung.
[0047] Alternativ kann vorgesehen sein, dass in dem Elektronikbreich der Sensorvorrichtung
die Sensorvorrichtung gehäuselos ausgebildet ist. Somit sind in dem Elektronikbereich
die Vorder- und die Rückseite der Sensorvorrichtung stoffschlüssig verbunden.
[0048] Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass eine Seite des Sensorplatinenteils einen
Teil der Vorderseite bildet oder mit der Vorderseite stoffschlüssig verbunden ist.
Das Sensorplatinenteil kann zusätzlich oder alternativ einen Teil der Rückseite bildet
oder mit der Rückseite stoffschlüssig verbunden ist.
[0049] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Sensorvorrichtung ein Sockelelement umfasst. Das
Sockelelement ist so ausgebildet, um den Sensor, insbesondere die Spule(n), von der
Rückseite bzw. der Auflagefläche, auf der die Sensorvorrichtung montiert wird, zu
beabstanden.
[0050] Das Sensorplatinenteil liegt vorzugsweise auf einem Sockelelement auf. Dieses bevorzugt
verwendete Sockelelement beabstandet das Sensorplatinenteil und somit insbesondere
die Spule von der Rückseite bzw. Montagefläche, insbesondere dem Stulp bzw. Schließblech.
[0051] Wenn allerdings kein Sockelelement verwendet wird, ist bevorzugt vorgesehen, dass
das Sensorplatinenteil mit seinen beiden Seiten jeweils die Vorderseite und/oder die
Rückseite der Sensorvorrichtung bilden oder mit der Vorderseite und/oder der Rücksetie
stoffschlüssig verbunden sind.
[0052] Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Sensorplatinenteil über eine Steckverbindung mit
dem Elektronikplatinenteil verbunden ist. Alternativ hierzu ist es auch möglich, dass
das Elektronikplatinenteil und das Sensorplatinenteil zumindest teilweise einstückig
miteinander ausgebildet sind, insbesondere durch ein flexibles Platinenteil miteinander
verbunden sind. So kann das Sensorplatinenteil zumindest teilweise durch ein flexibles
Platinenteil gebildet sein. Entsprechendes gilt für das Elektronikplatinenteil. Dieser
flexible Abschnitt bildet dann die Verbindung zwischen Sensor und Elektronik. Alternativ
können das Sensorplatinenteil und das Elektronikplatinenteil über eine Lötverbindung
miteinander verbunden sein.
[0053] Die Sensorvorrichtung umfasst vorzugweise ein Halteelement. Das Halteelement kann
insbesondere Teil der Sensoroberfläche, beispielsweise auch Seitenwände, bilden.
[0054] Das Halteelement ist vorzugsweise auf oder an dem Elektronikplatinenteil und/oder
dem Speicherplatinenteil zumindest mittelbar stoffschlüssig befestigt ist.
[0055] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Halteelement das Speicherplatinenteil und/oder
Elektronikplatinenteil zumindest teilweise, insbesondere vollständig, als Rahmen,
umgibt.
[0056] Das Sockelelement kann als ein integraler Bestandteil des Halteelementes ausgebildet
sein. Alternativ kann das Sockelelement stoffschlüssig mit dem Elektronikplatinenteil
und/oder dem Speicherplatinenteil verbunden sein. Insbesondere kann das Sockelelement
als Teil der gemeinsamen Platine ausgebildet sein.
[0057] Besonders bevorzugt ist an dem Halteelement der Deckel reversibel lösbar montierbar.
Insbesondere ist der Deckel auf das übrige Gehäuse, insbesondere Halteelement, aufschiebbar
oder überstülpbar ausgebildet.
[0058] Das Sockelelement umfasst vorzugsweise eine Sockelplatte. In dieser Sockelplatte
ist die Durchgangsaussparung ausgebildet. Durch diese Durchgangsaussparung der Sockelplatte
kann sich das Riegelelement erstrecken. Beidseitig der Sockelplatte ist vorzugsweise
jeweils eine Seitenschiene des Sockelelements ausgebildet. Das Sensorplatinenteil
befindet sich vorzugsweise auf der Sockelplatte und zwischen den beiden Seitenschienen.
[0059] Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass die Vorderseite der Sensorvorrichtung,
also die dem Verschlusselementspalt zugewandte Seite, eben ist.
[0060] Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass das Sockelelement einen Höhenunterschied
zwischen dem Sensorplatinenteil einerseits und dem Elektronikbereich und/oder dem
Speicherbereich andererseits ausgleicht. Insbesondere kann das Sockelelement einen
Höhenunterschied zwischen dem Sensorplatinenteil einerseits und einem Elektronikbereich
mit dem Elektronikplatinenteil und/oder einem Speicherbereich mit dem Speicherplatinenteil
andererseits ausgleichen.
[0061] Das Sensorplatinenteil und das Elektronikplatinenteil bzw. Speicherplatinenteil befinden
sich auf unterschiedlichen Höhen. Das Sockelelement befindet sich im Wesentlichen
in der gleichen Ebene wie das Elektronikplatinenteil bzw. Speicherplatinenteil und
gleicht somit den Höhenunterschied aus. Bei dieser Variante ist insbesondere vorgesehen,
dass das Elektronikplatinenteil und/oder Speicherplatinenteil mit der jeweiligen Außenseite
der Rückseite (Montagefläche) der Sensorvorrichtung zugewandt sind. Die außenliegende
Seite des Sockelelements ist dabei bevorzugt ebenfalls der Rückseite zugewandt.
[0062] Gemäß einer Variante, ist im Halteelement zumindest eine Energiespeicheraufnahme
ausgebildet. Die Energiespeicheraufnahme ist als Durchgangsaussparungen im Halteelement
ausgebildet. In der Energiespeicheraufnahme kann der Energiespeicher eingesetzt werden.
Das Speicherplatinenteil verschließt vorzugsweise die Energiespeicheraufnahme. Vorzugsweise
ist der einzelne Energiespeicherkontakt als Feder ausgebildet und presst den Energiespeicher
gegen das Halteelement oder gegen das Speicherplatinenteil.
[0063] Des Weiteren bildet das Halteelement vorzugsweise eine Elektronikaussparung, ebenfalls
ausgebildet als Durchgangsaussparung. In diese Elektronikaussparung ragt die Elektronik,
insbesondere die Vergussmasse mit den Elektronikbauteilen. Das Halteelement kann als
Wanne für die Vergussmasse dienen.
[0064] Die Vorderseite des Halteelements ist vorzugsweise mittels des Deckels verschlossen.
[0065] Insbesondere weist das Halteelement an der Vorderseite eine Halteelementkrempe auf.
Diese Halteelementkrempe umgibt die Elektrik, insbesondere die Elektronikaussparung
und die Energiespeicheraufnahmen. Auf die Halteelementkrempe kann der Deckel, insbesondere
in einer elastischen Ausgestaltung, beispielsweise aus Silikon, aufgesteckt werden.
Die Ränder des Deckels umgreifen im aufgesteckten Zustand der Halteelementkrempe.
[0066] In einer alternativen Ausgestaltung des Deckels, ist dieser senkrecht zur Sensorachse
auf das Halteelement aufschiebbar. Der Deckel weist vorzugsweise eine Rastzunge auf.
Im Halteelement ist vorzugsweise eine Zungenaufnahme ausgebildet. Im geschlossenen
Zustand rastet die Rastzunge in die Zungenaufnahme ein.
[0067] In einer weiteren alternativen Ausgestaltung des Deckels ist der Deckel ebenfalls
auf das Halteelement aufschiebbar. Hierzu umfasst der Deckel Verbindungselement, die
durch Aussparungen des Halteelements geführt werden können. Durch Verschieben des
Deckels werden die Verbindungselemente in Formschluss mit Vorsprüngen des Halteelements
gebracht und damit befestigt.
[0068] Anstelle der stoffschlüssig auf dem Speicherplatinenteil befestigten Energiespeicherkontakt
kann der Deckel den zumindest einen Energiespeicherkontakt umfassen. Der Energiespeicherkontakt
liegt insbesondere federnd an dem Energiespeicher an. Der Deckel kann elektrisch leitend
ausgebildet sein. Der Deckel kann den elektrischen Strom von dem Energiespeicherkontakt
in Richtung der Elektronik und/oder des Sensors leiten.
[0069] Der Deckel kann derart an dem Halteelement befestigt sein, dass der Energiespeicherkontakt
federnd an dem Energiespeicher anliegt.
[0070] Der Deckel kann zumindest eine Kontaktzunge umfassen, um den elektrischen Strom von
dem Deckel zu dem Speicherplatinenteil und/oder dem Elektronikplatinenteil zu leiten.
Die Kontaktzunge kann hierzu federnd an dem Platinenteil anliegen.
[0071] Gemäß einer weiteren Variante ist nicht das rückseitige Gehäuseteil durch das Elektronikplatinenteil
und/oder Speicherplatinenteil gebildet, sondern ein vorderseitiges Platinenteil. Das
rückseitige Gehäuseteil umfasst das Halteelement. Das Halteelement kann die Seitenwände
bilden. Auch hier ist das Halteelement vorzugsweise einstückig mit dem optionalen
Sockelelement ausgebildet. An der Vorderseite wird das Halteelement durch das Elektronikplatinenteil
und das Speicherplatinenteil verschlossen. Vorzugsweise sind das Elektronikplatinenteil
und/oder das Speicherplatinenteil an dem Halteelement reversibel lösbar befestigt,
insbesondere sind die Platinenteile in das Halteelement (31) eingeclipst und/oder
eingefahren.
[0072] Allgemein ist insbesondere für ausreichenden Bauraum des Sensors bevorzugt vorgesehen,
dass ein Normalenvektor der Rückseite definiert ist, und das Halteelement im Bereich
der Elektrik und im Bereich des Sensors unterschiedlich hoch in Richtung des Normalenvektors
ausgebildet ist.
[0073] Das Erfassen mittels des Sensors funktioniert umso besser, je größer, bei Verwendung
mehrerer Spulen, der Abstand zwischen den Spulen ist bzw. je größer der Abstand einer
einzelnen Spule von der Rückseite bzw. Montagefläche ist. Die Montagefläche liegt
im montierten Zustand nämlich an der Auflagefläche (z.B. Stulp oder Schließblech)
auf. Die Auflagefläche ist im Regelfall aus Metall und stört somit das Messergebnis.
[0074] Vorzugsweise ist/sind in Richtung der Spulenachse zumindest eine der Spulen, vorzugsweise
zumindest zwei Spulen, besonders vorzugsweise zumindest drei Spulen, besonders vorzugsweise
zumindest vier Spulen, versetzt, insbesondere beabstandet, zu dem Elektronikplatinenteil
und/oder zu dem Speicherplatinenteil angeordnet. "Versetzt" bedeutet, dass die Mitte
der Spule zur Mitte des Elektronikplatinenteils und/oder des Speicherplatinenteils
versetzt ist, und zwar in Richtung der Spulenachse. Die "Beabstandung" bedeutet folgendes:
Die Spule weist eine dem Elektronikplatinteil und/oder dem Speicherplatinenteil zugewandte
Seite auf. Das Elektronikplatinteil und/oder das Speicherplatinenteil weist eine der
Spule zugewandte Seite auf. Zwischen diesen beiden Seiten ist ein Abstand größer 0
vorgesehen. Hierbei muss sich das Elektronikplatinteil und/oder das Speicherplatinenteil
nicht in Richtung der Spulenachse unter den Spulen befindet. Vielmehr kann das Elektronikplatinteil
und/oder das Speicherplatinenteil zudem quer zu der Spulenachse versetzt ausgebildet
sein.
[0075] Grundsätzlich ist im Rahmen der Erfindung vorgesehen, die Sensorvorrichtung möglichst
dünn auszugestalten. Dementsprechend wird auch ein möglichst dünnes Elektronikplatinenteil
verwendet. Der Abstand zwischen den Spulen bzw. der Abstand der einzelnen Spule zur
Montagefläche sollte allerdings trotz der gewünschten dünnbauenden Ausgestaltung zumindest
so groß gewählt werden, dass der oben beschriebene Versatz, insbesondere die Beabstandung
entsteht.
[0076] Gemäß einer ersten Variante ist insbesondere vorgesehen, dass der Sensor zumindest
zwei Spulen aufweist und zumindest eine Spule nicht versetzt ist und zumindest eine
Spule versetzt, insbesondere beabstandet, zum Elektronikplatinenteil angeordnet ist.
[0077] Gemäß einer zweiten Variante ist insbesondere vorgesehen, dass der Sensor zumindest
eine Spule, insbesondere zumindest zwei, vorzugsweise zumindest drei, besonders vorzugsweise
zumindest vier, Spulen aufweist. Dabei sind vorzugsweise alle Spulen versetzt, insbesondere
beabstandet, zum Elektronikplatinenteil angeordnet ist.
[0078] Insbesondere bei einer Ausgestaltung, in der der Sensor zumindest zwei Spulen aufweist,
ist vorzugsweise Folgendes vorgesehen: Der Bereich, in dem sich die Spulen befinden,
ist als Spulenbereich definiert. Dieser Spulenbereich ist insbesondere ist ein Bereich
auf dem Sensorplatinenteil. Der Spulenbereich weist bevorzugt eine größere Höhe in
Richtung der Spulenachse auf als das Elektronikplatinenteil. Die "Höhe" kann auch
als "Dicke" bezeichnet werden. Besonders bevorzugt beträgt die Höhe des Spulenbereichs
zumindest 110 % der Höhe des Elektronikplatinenteils.
[0079] Die Erfindung umfasst des Weiteren eine Anordnung. Die Anordnung umfasst die hier
beschriebene Sensorvorrichtung und das Verschlusselement. Das Verschlusselement ist
insbesondere eine Tür oder ein Fenster. Der rahmenseitige Bereich des Verschlusselements
wird als Schließblech bezeichnet. Der türblatt- bzw. fensterblattseitige Bereich des
Verschlusselements wird als Stulp bezeichnet. Die Anordnung umfasst ferner ein bewegliches
Riegelelement, insbesondere Bestandteil eines Schlosses im Türblatt oder einer Schließmechanik
im Fensterblatt. Zwischen Stulp und Schließblech ist ein Verschlusselementspalt ausgebildet.
Die Sensorvorrichtung befindet sich in dem Verschlusselementspalt an einer Auflagefläche,
sodass das Riegelelement die Spule(n) durchdringen kann.
[0080] Die Sensorvorrichtung ist dabei mit ihrer Rückseite (Montagefläche) an der Auflagefläche,
vorzugsweise am Stulp, montiert, insbesondere angeklebt. Bevorzugt bildet die Rückseite
der Sensorvorrichtung und Auflagefläche ein Klebeelement. Besonders bevorzugt steht
zumindest die Außenseite des Elektronikplatinenteils und/oder des Speicherplatinenteils
im unmittelbaren Kontakt mit dem Klebeelement.
[0081] Die Sensorvorrichtung ist insbesondere so angeordnet, dass das Riegelelement beim
Ein- und Ausfahren durch die Spule des Sensors und insbesondere auch durch die Durchgangsaussparung
hindurch ragt.
[0082] Die Sensorvorrichtung befindet sich (bei Anordnung am Stulp) vorzugsweise außenseitig
am Stulp und somit dem Schließblech zugewandt bzw. (bei Anordnung am Schließblech)
vorzugsweise außenseitig am Schließblech und somit dem Stulp zugewandt. Die Sensorvorrichtung
ragt somit in den Verschlusselementspalt hinein.
[0083] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Dabei
zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Anordnung mit erfindungsgemäßer Sensorvorrichtung gemäß allen
Varianten,
- Figuren 2 - 9
- die erfindungsgemäße Sensorvorrichtung gemäß einer ersten Variante,
- Figur 10
- die erfindungsgemäße Sensorvorrichtung gemäß einer zweiten Variante,
- Figuren 11 - 14
- die erfindungsgemäße Sensorvorrichtung gemäß einer dritten Variante und
- Figur 15 -17
- die erfindungsgemäße Sensorvorrichtung gemäß einer vierten Variante
[0084] Elemente mit derselben oder ähnlichen Funktion werden in den verschiedenen Varianten
mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
[0085] Figur 1 zeigt in rein schematischer Darstellung eine Anordnung 2. Die Anordnung 2
umfasst eine Sensorvorrichtung 1 und ein Verschlusselement 3, hier ausgebildet als
Tür. Von dem Verschlusselement 3 ist lediglich ein Ausschnitt gezeigt.
[0086] Das Verschlusselement 3 umfasst ein Schloss 4 in einem Türblatt. Das Schloss 4 wiederum
weist einen Stulp 7 auf. In dem Schloss 4 befindet sich ein Riegelelement 5, hier
ausgebildet als Riegel. Das Riegelelement 5 ist beispielsweise mit einem Schlüssel
ein- und ausfahrbar. Das Riegelelement 5 ist entlang einer Spulenachse 22 verschiebbar.
Diese Spulenachse 22 ist Teil der Sensorvorrichtung 1 und wird noch im Detail erläutert.
[0087] Das Schloss 4 kann ein weiteres Riegelelement 6, beispielsweise in Form einer Falle,
aufweisen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel durchdringt das Riegelelement 5 die Sensorvorrichtung
1. Allerdings kann die Sensorvorrichtung 1 auch so ausgebildet und angeordnet werden,
dass das weitere Riegelelement 6 (Falle) die Sensorvorrichtung 1 durchdringt und mittels
der Sensorvorrichtung 1 erfasst wird.
[0088] Dem Türblatt liegt der Rahmen der Anordnung 2 gegenüber. In diesem Rahmen befindet
sich, als separates Bauteil oder integraler Bereich, das Schließblech 8. Das Schließblech
8 weist eine Fallenöffnung 9 und eine Riegelöffnung 10 auf. In diese Riegelöffnung
10 erstreckt sich das Riegelelement 5 im ausgefahrenen Zustand. Dementsprechend erstreckt
sich das weitere Riegelelement 6 in die Fallenöffnung 9.
[0089] Zwischen Stulp 7 und Schließblech 8 ist im geschlossenen Zustand des Verschlusselements
ein Verschlusselementspalt 11 ausgebildet. In diesem Verschlusselementspalt 11 befindet
sich die Sensorvorrichtung 1.
[0090] Die Sensorvorrichtung 1 weist eine Vorderseite 12 und eine Rückseite 13 auf. Die
Vorderseite 12 und Rückseite 13 sind insbesondere senkrecht zur Spulenachse 22 definiert.
Die Rückseite 13 bildet die Montagefläche der Sensorvorrichtung 1 und ist auf einer
Auflagefläche am Stulp 7 befestigt, insbesondere angeklebt. Die Sensorvorrichtung
1 und somit auch die Auflagefläche können sich über den Stulp 7 hinaus erstrecken.
[0091] Die Vorderseite 12 ist dem Verschlusselementspalt 11 zugewandt.
[0092] In einer nicht dargestellten Variante ist es auch möglich, die Sensorvorrichtung
1 auf der anderen Seite, nämlich am Schließblech 8 entsprechend anzuordnen.
[0093] Die Figuren 2 bis 9 zeigen in unterschiedlichen Darstellungen den grundsätzlichen
Aufbau der erfindungsgemäßen Sensorvorrichtung 1 sowie gewisse Besonderheiten der
ersten Variante der Sensorvorrichtung 1.
[0094] Im Folgenden wird, soweit nicht explizit anders erwähnt, stets auf die Figuren 2
bis 9 Bezug genommen.
[0095] Die Sensorvorrichtung 1 umfasst einen Sensor 20. Der Sensor 20 wiederum weist zumindest
eine Spule 21 auf, die hier nur rein schematisch dargestellt ist. Die Spule 21 definiert
die Spulenachse 22. Insbesondere ist vorgesehen, dass die zumindest eine Spule 21
als Leiterbahn des Sensorplatinenteil 24 der Sensorvorrichtung 1 ausgebildet ist.
Insbesondere ist die Spule 21 eine Leiterbahn im Sensorplatinenteil 24 oder auf der
Platte des Sensorplatinenteils 24. Mehrere Spulen 21 sind als mehrere in Richtung
der Spulenachse 22 übereinander angeordnete Leiterbahnen ausgebildet. Dieses ist in
Figur 8 dargestellt. Hierbei ist die mittlere Spule 21 als eine Sendespule ausgebildet.
Die beiden anderen Spulen 21 sind als Empfangsspulen ausgebildet. Das Sensorplatinenteil
24 liegt auf einem Sockelelement 23. Das Sockelelement 23 ist in den ersten drei Ausführungsbeispielen
insbesondere aus elektrisch nichtleitendem Material, insbesondere Kunststoff gebildet.
[0096] Sowohl das Sockelelement 23 als auch die Spule 21 und das Sensorplatinenteil 24 weisen
eine Durchgangsaussparung 25 auf. Durch diese Durchgangsaussparung 25 erstreckt sich
die Spulenachse 22.
[0097] Die Sensorvorrichtung 1 ist in der Anordnung 2 insbesondere so angeordnet, dass sich
das Riegelelement 5 durch diese Durchgangsaussparung 25 entlang der Spulenachse 22
erstrecken kann.
[0098] Neben dem Sensor 20 umfasst die Sensorvorrichtung 1 eine Elektrik 40. Diese Elektrik
40 ist mit einem Deckel 30 verschlossen. Figuren 2 und 3 zeigen diesen Deckel 30.
In Figur 4 ist der Deckel 30 ausgeblendet.
[0099] Die Sensorvorrichtung 1 umfasst ein Halteelement 31, insbesondere aus Kunststoff.
Insbesondere bilden das Halteelement 31 und das Sockelelement 23 ein einstückiges
Bauteil. Figur 5 zeigt das Halteelement 31 in Alleinstellung. In Figur 6 sind der
Deckel 30 und das Halteelement 31 ausgeblendet.
[0100] Wie insbesondere die Figuren 4 und 6 zeigen, umfasst die Elektrik 40 eine Elektronik
41 und zwei Energiespeicher 45. Die Energiespeicher 45 sind hier als Knopfbatterien
ausgebildet.
[0101] Die Elektronik 41 setzt sich zusammen aus mehreren Elektronikbauteilen 43, die auf
einem Elektronikplatinenteil 42 angeordnet sind. Die Elektronikbauteile 43 befinden
sich in einer Vergussmasse 44.
[0102] Das Elektronikplatinenteil 42 ist einteilig mit einem Speicherplatinenteil 46 ausgestaltet.
Lediglich der Übersichtlichkeit halber ist in Figur 6 eine gestrichelte, imaginäre
Grenze zwischen Elektronikplatinenteil 42 und Speicherplatinenteil 46 eingezeichnet.
[0103] Auf dem Speicherplatinenteil 46 sind elektrische Kontakte für einen ersten Pol der
Energiespeicher 45 ausgebildet (nicht dargestellt).
[0104] Auf dem Speicherplatinenteil 46 befinden sich für die beiden Energiespeicher 45 Energiespeicherkontakte
47 zur elektrischen Kontaktierung des zweiten Pols der Energiespeicher 45. Wie beispielsweise
Figur 4 zeigt, sind im Halteelement 31 zwei Energiespeicheraufnahmen 32 ausgebildet.
Die beiden Energiespeicheraufnahmen 32 sind Durchgangsaussparungen im Halteelement
31. In diese Energiespeicheraufnahmen 32 können die beiden Energiespeicher 45 eingesetzt
werden und können dabei durch die Energiespeicherkontakte 47 kontaktiert werden.
[0105] Des Weiteren bildet das Haltelement eine Elektronikaussparung 33, ebenfalls ausgebildet
als Durchgangsaussparung, umgeben von Seitenwänden 39. In diese Elektronikaussparung
33 ragt die Elektronik 41, insbesondere die Vergussmasse 44 mit den Elektronikbauteilen
43.
[0106] Die elektrisch leitende Verbindung zwischen Elektronikplatinenteil 42 und Sensorplatinenteil
24 erfolgt hier über eine Steckverbindung 27. Diese Steckverbindung 27 erstreckt sich
ebenfalls in die Elektronikaussparung 33 des Halteelements 31.
[0107] Wie beispielsweise Figur 2 zeigt, ist die gesamte Elektrik 40 auf einer Seite des
Sensors 20 angeordnet. Figur 2 zeigt hierzu eine Raumrichtung 26, die senkrecht zur
Spulenachse 22 definiert ist und die Spulenachse 22 schneidet. Entlang dieser Raumrichtung
26 sind die Elektronik 41 und die Energiespeicher 45 angeordnet. Die Elektronik 41
befindet sich dabei zwischen den Energiespeichern 45 und dem Sensor 20.
[0108] Figur 7 zeigt im Detail den Bereich zwischen Sensor 20 und Elektrik 40. Der Deckel
30 ist dabei ausgeblendet. Hierbei ist gut zu sehen, dass das Halteelement 31 an der
Vorderseite 12 eine Halteelementkrempe 36 aufweist. Diese Halteelementkrempe 36 umgibt
die Elektrik 40, insbesondere die Elektronikaussparung 33 und die Energiespeicheraufnahmen
32. Auf die Haltelementkrempe 36 kann der Deckel 30, insbesondere in einer elastischen
Ausgestaltung, beispielsweise aus Silikon, aufgesteckt werden. Die Ränder des Deckels
30 umgreifen im aufgesteckten Zustand die Halteelementkrempe 36.
[0109] Der Deckel 30 und der Sensorplatinenteil 34 bilden somit die Außenseite und somit
auch das Gehäuse der Sensorvorrichtung 1 auf der Vorderseite 12.
[0110] Die Rückseite 13, somit die Montagefläche und das rückseitige Gehäuse der Sensorvorrichtung
1 ist durch ein in Figur 15 dargestelltes Klebelement 50 ausgebildet. Das Klebeelement
50 ist ebenfalls in der Variante der Figuren 2 bis 9 vorhanden. Das Sockelelement
23 und die Außenseite des Elektronikplatinenteils 42 und Speicherplatinenteils 46
sind stoffschlüssig mit dem Klebeelement 50 verbunden. Das Elektronikplatinenteil
42, das Speicherplatinenteil 46 und das Klebeelement 50 bilden zusammen einen rückwärtigen
Gehäuseteil. Der Deckel 30 bildet ein vorderseitiges Gehäuseteil.
[0111] Figur 8 zeigt dieselbe Darstellung wie Figur 7, jedoch ohne Halteelement 31. Die
beiden Figuren 7 und 8 verdeutlichen den Versatz zwischen Elektronikplatinenteil 42
und Spule(n) 21. In Figur 8 sind beispielhaft drei Spulen 21 eingezeichnet. In der
gezeigten Variante sind alle Spulen (21) nicht nur versetzt, sondern weisen sogar
einen Abstand 49 zum Elektronikplatinenteil 42 auf. Zum besseren Verständnis ist das
Elektronikplatinenteil 42 bis unter das Sensorplatinenteil 24 hypothethisch verlängert
dargestellt, obwohl unter dem Sensorplatinenteil 24 korrekterweise das Sockelelement
23 befindet.
[0112] Figur 8 zeigt ferner einen Spulenbereich 28, in dem sich die drei Spulen 21 befinden.
Dieser Spulenbereich 28 ist insbesondere Bestandteil des Sensorplatinenteils 24. Der
Spulenbereich 28 erstreckt sich vom oberen Ende der obersten Spule 21 bis zum untersten
Ende der untersten Spule 21. Der Spulenbereich 28 weist parallel zur Spulenachse 22
eine erste Höhe 29 auf. Das Elektronikplatinenteil 42 erstreckt sich parallel zur
Spulenachse 22 über eine zweite Höhe 48. Diese zweite Höhe 48 ist bevorzugt kleiner
als die erste Höhe 29.
[0113] Figur 9 verdeutlicht den in Figur 2 gekennzeichneten Schnitt A:A. An dieser Darstellung
ist der genaue Aufbau des Sockelelements 23 gut zu erkennen. Das Sockelelement 23
umfasst demgemäß die Sockelplatte 34 zur Aufnahme des Sensorplatinenteils 24. Seitlich
des Sensorplatinenteils 24 sind zwei Seitenschienen 35 des Sockelelements 23 zur formschlüssigen
Aufnahme des Sensorplatinenteils 34 angeordnet.
[0114] Figur 10 zeigt eine Variante der Sensorvorrichtung 1. Der grundsätzliche Aufbau der
Sensorvorrichtung 1 ist hier wie in den Figuren 2 bis 9 beschrieben. Lediglich der
Deckel 30 und seine Verbindung mit dem Halteelement 31 ist hier anders ausgestaltet.
Der Deckel gemäß Figur 10 wird senkrecht zur Spulenachse 22 entgegen der Raumrichtung
26 auf das Halteelement 31 aufgeschoben. Der Deckel 30 weist eine Rastzunge 37 auf.
Im Halteelement 31 ist eine Zungenaufnahme 38 ausgebildet. Im geschlossenen Zustand
rastet die Rastzunge 37 in die Zungenaufnahme 38 ein.
[0115] Die Figuren 11 bis 14 zeigen eine Variante der Sensorvorrichtung 1, bei der nicht
die Rückseite 13 durch die Außenseiten des Elektronikplatinenteils 42 und Speicherplatinenteils
46, sondern die Vorderseite 12 durch diese Elemente gebildet wird. Demgemäß fungieren
hier die beiden Platinenteile 42, 46 auch als Deckel und bilden insofern einen Teil
des Gehäuses. Die beiden Platinenteile 42, 46 sind Teil des vorderseitigen Gehäuseteils.
[0116] Figuren 11 und 12 zeigen die geschlossene Sensorvorrichtung 1. Das Sensorplatinenteil
24 ist hier wie in den vorhergehenden Varianten ausgestaltet, der Übersichtlichkeit
halber jedoch nicht gezeigt.
[0117] Figur 13 zeigt eine Explosionsdarstellung. Figur 14 zeigt lediglich die Innenseite
des Elektronikplatinenteils 42 und Speicherplatinenteils 46, auch hier in einer einstückigen
Ausgestaltung.
[0118] In der Variante gemäß den Figuren 11 bis 14 bildet die Außenseite des Haltelements
31 zusammen mit dem Klebelement 50 (nicht dargestellt) ein rückseitiges Gehäuseteil.
Auch hier ist das Haltelement 31 einstückig mit dem Sockelelement 32 ausgebildet.
[0119] An der Vorderseite 12 wird das Haltelement 31 durch das Elektronikplatinenteil 42
und das Speicherplatinenteils 46 verschlossen. Die außenliegende Seite dieser Platinenteile
42, 46 bildet somit ein vorderseitiges Gehäuseteil der Sensorvorrichtung. Hierbei
kann das vorderseitige Gehäuseteil optional und nicht dargestellt eine Lackschicht
oder eine Folie umfassen.
[0120] Die beiden Energiespeicher 45 werden hier in das Haltelement 31 eingesetzt. Wie insbesondere
Figur 14 zeigt, befinden sich auf dem Speicherplatinenteil 46 entsprechende Energiespeicherkontakte
47. Diese Energiespeicherkontakte 47 können im zusammengebauten Zustand der Sensorvorrichtung
1 die Energiespeicher 45 direkt oder indirekt kontaktieren. Für die indirekte Kontaktierung
befinden sich im Haltelement 31 ebenfalls Energiespeicherkontakte 47, die den elektrisch
leitenden Kontakt zwischen Speicherplatinenteil 46 und Energiespeicher 45 herstellen.
[0121] Wie Figur 14 ebenfalls zeigt, befindet sich die Elektronik 41 mit Elektronikbauteilen
43 und Vergussmasse 44 auf der Innenseite des Elektronikplatinenteils 42.
[0122] Figur 15 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Sensorvorrichtung
1 in einer Explosionsdarstellung. Figur 16 zeigt das vierte Ausführungsbeispiel in
einer Seitenansicht. Figur 17 zeigt die Ansicht aus Figur 16, wobei der Deckel 30,
eine Folie 51 und das Halteelement 31 entfernt wurden. Im Folgenden insbesondere die
Gemeinsamkeiten und die Unterschiede zu dem ersten Ausführungsbeispiel der Figuren
2-9 erläutert.
[0123] Die Sensorvorrichtung 1 umfasst ein Klebeelement 50, das wie in dem ersten Ausführungsbeispiel
die Rückseite 13 der Sensorvorrichtung 1 bildet. Eine Platine ist einstückig und stoffschlüssig
mit dem Klebeelement 50 verbunden.
[0124] Die Platine 60 umfasst das Speicherplatinenteil 46 und das Elektronikplatinenteil
42. Das Speicherplatinenteil 46 und das Elektronikplatinenteil 42 sind somit einstückig
und materialeinheitlich ausgebildet. Hierbei ist die Platine 60 an dem Klebeelement
50 angeklebt.
[0125] Ferner ist das Sockelelement 23 einstückig und materialeinheitlich mit dem Elektronikplatinenteil
42 und dem Speicherplatinenteil 46 ausgebildet. Somit wird die Platine 60 aus dem
Sockelelement 23, dem Elektronikplatinenteil 42 und dem Speicherplatinenteil 42 gebildet.
Die Platine 60 ist über die gesamte Länge L gleichbleibend hoch ausgebildet. Somit
sind das Sockelelement 23, das Elektronikplatinenteil 42 und das Speicherplatinenteil
42 in Richtung der Spulenachse 22 gleichbleibend hoch ausgebildet.
[0126] Auf dem Sockelelement 23 ist das Sensorplatinenteil 24 angeordnet. Das Sensorplatinenteil
24 ist stoffschlüssig mit der Sockelplatte 23 verbunden, insbesondere angelötet. Das
Sensorplatinenteil 24 enthält die Spulen 21, wobei zumindest ein oder zwei Sendespule(n)
21 zwischen zwei Empfangsspulen 21 innerhalb des Sensorplatinenteils 24 angeordnet
sind. Hierbei sind die Empfangsund Sendespulen 21 mit derselben oder parallelen Spulenachsen
22 ausgebildet.
[0127] Die Spulen 21 sind elektrisch und stoffschlüssig mit dem Sockelelement 23 verbunden,
insbesondere angelötet. Über das Sockelelement 23 sind die Spulen 21 mit der Elektrik
40, d. h der Elektronik 41 und den Energiespeichern 45, verbunden.
[0128] Zugleich beanstandet das Sockelelement 23 die Spulen 21 von der Rückseite 13 der
Sensorvorrichtung 1. Das Sockelelement 23 ist als Teil der Platine 60 ausgebildet.
Somit versetzt das Sockelelement 23 die Spulen 21 von dem Elektronikplatinenteil 42
und dem Speicherplatinenteil 46 in Richtung der Sensorachse 22.
[0129] Die Sensorvorrichtung 1 ist auf der Vorderseite 12 eben ausgebildet (s. Fig. 16).
Mittels des Sockelelements 23 werden nicht nur die Spulen 21 von der Rückseite 13
beabstandet. Vielmehr gleicht das Sockelelement 23 auch einen Höhenunterschied zwischen
dem Sensorplatinenteil 24 und einem Elektronikbereich 61 im Wesentlichen aus. Hierbei
weist das Sensorplatinenteil 24 im Wesentlichen dieselbe Höhe wie die Vergussmasse
44 mit der Elektronik 41 auf. Ebenfalls gleicht das Sockelelement 23 einen Höhenunterschied
zwischen dem Sensorplatinenteil 24 und einem Speicherbereich 62 im Wesentlichen aus.
Hierbei weisen die Energiespeicher 45 im Wesentlichen dieselbe Höhe wie das Sensorplatinenteil
24 auf.
[0130] Eine Lichtschranke 52 ist innerhalb des Sensorplatinenteils 24 angeordnet. Mittels
der Lichtschranke 52 kann die Stellung des Riegelelements 5 zusätzlich zu den als
Spulen 21 ausgebildeten Sensors 20 detektiert werden. Es ist aber auch denkbar, dass
vierte Ausführungsbeispiel ohne Lichtschranke 52 auszugestalten und die Betriebszustände
nur mittels des Sensors 20 zu detektieren.
[0131] Das Halteelement 31 ist auf dem Klebelement 50 befestigt.
[0132] Das Halteelement 31 ist als ein Kunststoffrahmen ausgebildet. Das Halteelement 31
bildet die Elektronikaussparung 33 als Durchgangsöffnung aus, die als Wanne für die
Vergussmasse 44 dient. Zudem umrahmt die Elektronikaussparung 33 auch den Sensor 20.
[0133] Das Halteelement 31 bildet die Energiespeicheraufnahme 32 als Durchgangsöffnung aus.
Innerhalb der Energiespeicheraufnahme 32 sind die Energiespeicher 45 angeordnet. Auf
dem Speicherplatinenteil 46 sind erste elektrische Energiespeicherkontakte (nicht
dargestellt) jeweils für einen ersten Pol der Energiespeicher 45 ausgebildet. Elektrische
Leitungselemente führen in oder auf dem Speicherplatinenteil 46 zu der Elektronik.
An dem zweiten Pol der Energiespeicher 45 liegen zweite Energiespeicherkontakte 47
an.
[0134] Anders als in dem Ausführungsbeispiel der Figuren 2-9, sind die zweiten Energiespeicherkontakte
47 als elastische Zungen eines Deckels 30 ausgebildet. Der Deckel 30 ist elektrisch
leitend, insbesondere metallisch. Der Deckel 30 umfasst Kontaktzungen 54, so dass
der elektrische Strom von dem zweiten Pol der Energiespeicher 45 über die Energiespeicherkontakte
47 zu den Kontaktzungen 54 fließen kann. Die Kontaktzungen 54 liegen federnd und elektrisch
kontaktierend an einem Kontaktfeld 55 des Speicherplatinenteils 46 an. Von dem Kontaktfeld
führen elektrische Leitungselemente in oder auf dem Speicherplatinenteil 46 zu der
Elektronik.
[0135] Das Klebeelement 50, die Platine 60 und das Halteelement 31 bilden zusammen ein rückseitiges
Gehäuseteil.
[0136] Dadurch, dass die Energiespeicherkontakte 47 und die Kontaktzungen 54 federnd ausgebildet
sind und unter mechanischer Spannung an dem Energiespeicher 45 bzw. an dem Kontaktfeld
55 anliegen, ist der Stromfluss gewährleistet. Zudem drücken die zweiten Energiespeicherkontakte
47 die Energiespeicher 45 an die ersten Energiespeicherkontakte für den ersten Pol,
so dass auch hier der Stromfluss gewährleistet ist.
[0137] Zur elektrischen Isolierung des Deckels 30 ist der Deckel 30 mit einer nicht leitenden
Folie 51 stoffschlüssig verbunden, insbesondere beklebt. Die Folie 51 bildet einen
Teil der Vorderseite 12 der Sensorvorrichtung 1. Die Folie 51 und der Deckel 30 bilden
zusammen ein vorderseitiges Gehäuseteil.
[0138] Des Weiteren wird die Vorderseite 12 von der Vergussmasse 44 und dem Sensorplatinenteil
24 gebildet. Es ist alternativ und nicht dargestellt möglich, die Vergussmasse 44
und eventuell das Sensorplatinenteil 24 mit der Folie 51 zu bedecken. Hierdurch sind
die Sende- und/oder Empfangseinheit 63 und der Sensor 20 mit der Vorderseite 12 und
der Rückseite 13 stoffschlüssig verbunden. Im Bereich der Elektronik 41 und des Sensors
20 ist die Sensorvorrichtung 1 gehäusefrei ausgebildet, d. h. Vorder- und Rückseite
12, 13 sind stoffschlüssig miteinander verbunden.
[0139] Der Deckel 30 wird an dem Halteelement 31 reversibel lösbar, insbesondere formschlüssig
befestigt. Hierzu umfasst der Deckel 30 Verbindungselement 56, die durch Aussparungen
59 des Halteelements 31 geführt werden können. Danach wird durch Verschieben des Deckels
30 die Verbindungselemente 56 in Formschluss mit Vorsprüngen 58 des Halteelements
31 gebracht und damit befestigt. Die Verbindungselemente 56 und die Vorsprünge 58
sind derart ausgebildet, so dass die Energiespeicherkontakte 47 und die Kontaktzungen
54 bei geschlossenem Deckel mechanisch gespannt sind.
[0140] Bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 2 bis 9 und 10 kann der Deckel 30 Vorsprünge
aufweisen, die die Energiespeicher 45 gegen das Speicherplatinenteil drücken.
Bezugszeichenliste
[0141]
- 1
- Sensorvorrichtung
- 2
- Anordnung
- 3
- Verschlusselement
- 4
- Schloss
- 5
- Riegelelement
- 6
- weiteres Riegelelement
- 7
- Stulp
- 8
- Schließblech
- 9
- Fallenöffnung
- 10
- Riegelöffnung
- 11
- Verschlusselementspalt
- 12
- Vorderseite
- 13
- Rückseite
- 20
- Sensor
- 21
- Spule
- 22
- Spulenachse
- 23
- Sockelelement
- 24
- Sensorplatinenteil
- 25
- Durchgangsaussparung
- 26
- Raumrichtung
- 27
- Steckverbindung
- 28
- Spulenbereich
- 29
- erste Höhe
- 30
- Deckel
- 31
- Halteelement
- 32
- Energiespeicheraufnahme
- 33
- Elektronikaussparung
- 34
- Sockelplatte
- 35
- Seitenschienen
- 36
- Haltelementkrempe
- 37
- Rastzunge
- 38
- Zungenaufnahme
- 39
- Seitenwände
- 40
- Elektrik
- 41
- Elektronik
- 42
- Elektronikplatinenteil
- 43
- Elektronikbauteile
- 44
- Vergussmasse
- 45
- Energiespeicher
- 46
- Speicherplatinenteil
- 47
- Energiespeicherkontakte
- 48
- zweite Höhe
- 49
- Abstand
- 50
- Klebeelement
- 51
- Folie
- 52
- Lichtschranke
- 53
- Beschleunigungssensor
- 54
- Kontaktzungen
- 55
- Kontaktfeld
- 56
- Verbindungselemente
- 57
- Steuereinheit
- 58
- Vorsprung
- 59
- Aussparung
- 60
- Platine
- 61
- Elektronikbereich
- 62
- Speicherbereich
1. Sensorvorrichtung (1) für ein Verschlusselement (3), insbesondere eine Tür oder ein
Fenster,
• mit einem Sensor (20), wobei der Sensor (20) zumindest eine Spule (21) mit einer
Spulenachse (22) umfasst, wobei die Spule (21) dazu dient, von einem Riegelelement
(5) durchdrungen zu werden,
• und mit einer Elektrik (40) zur Stromversorgung und/oder Ansteuerung der Spule (21),
dadurch gekennzeichnet,
• dass die Elektrik (40), aus Richtung der Spulenachse (22) betrachtet, neben der Spule
(21) angeordnet ist.
2. Sensorvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Raumrichtung (26) durch eine Gerade quer durch die Spulenachse (22) definiert
ist, und die Elektrik (40) sich in der Raumrichtung (26) an den Sensor (20) anschließt.
3. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrik (40) sich auf nur einer Seite des Sensors (20) anschließt.
4. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronik (41) zwischen dem Sensor (20) und dem Energiespeicher (45) angeordnet
ist.
5. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
• die Elektrik (40) eine Elektronik (41), insbesondere eine Sendeund Empfangseinheit
und/oder einen Prozessor, umfasst und die Sensorvorrichtung (1) vorzugsweise ein Elektronikplatinenteil
(42) umfasst, auf dem die Elektronik (41) angeordnet ist,
• und/oder die Elektrik (40) zumindest einen Energiespeicher (45) umfasst und die
Sensorvorrichtung (1) vorzugsweise ein Speicherplatinenteil (46) umfasst, das den
zumindest einen Energiespeicher (45) kontaktiert, insbesondere auch aufnimmt,
• und/oder die Sensorvorrichtung (1) ein Sensorplatinenteil (24) umfasst, das den
Sensor (20) aufnimmt, wobei der Sensor (20) vorzugsweise in und/oder auf dem Sensorplatinenteil
(24) angeordnet ist.
6. Sensorvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektronikplatinenteil (42) stoffschlüssig mit einer Vorderseite (12) und/oder
einer Rückseite (13) der Sensorvorrichtung (1) verbunden ist, wobei insbesondere die
Elektronik (43) auf einer Innenseite des Elektronikplatinenteils (42) angeordnet ist
und zumindest die Außenseite des Elektronikplatinenteils (42) stoffschlüssig mit der
Vorderseite (12) und/oder der Rückseite (13) verbunden ist.
7. Sensorvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorplatinenteil (24) eine Vorderseite (12) und/oder einer Rückseite (13) der
Sensorvorrichtung (1) und/oder stoffschlüssig mit der Vorderseite (12) und/oder Rückseite
(13) verbunden ist.
8. Sensorvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Speicherplatinenteil (46) zumindest einen Teil eines Gehäuses der Sensorvorrichtung
(1) bildet.
9. Sensorvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung der Spulenachse (22) zumindest die zumindest eine Spule (21) versetzt,
insbesondere beabstandet, zu dem Elektronikplatinenteil (42) und/oder zu dem Speicherplatinenteil
(46) angeordnet ist.
10. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (20) zumindest zwei Spulen (21) umfasst und alle Spulen des Sensors (20)
in Richtung der Spulenachse (22) versetzt, insbesondere beabstandet, zu dem Elektronikplatinenteil
(42) und/oder zu dem Speicherplatinenteil (46) angeordnet sind; oder dass der Sensor
(20) zumindest zwei Spulen (21) umfasst und zumindest eine Spule (21) in Richtung
der Spulenachse (22) versetzt, insbesondere beabstandet, zu dem Elektronikplatinenteil
(42) und/oder zu dem Speicherplatinenteil (46) angeordnet ist und zumindest eine Spule
(21) nicht versetzt angeordnet ist.
11. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorvorrichtung (1) ein Sockelelement (23) umfasst, um den Sensor (20), insbesondere
die zumindest eine Spule (21), von dem Verschlusselement (3) zu beabstanden.
12. Sensorvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (20) zumindest zwei Spulen (21) umfasst, wobei die Spulen (21) in einem
Spulenbereich (28) des Sensorplatinenteils (24) aufgenommen sind, wobei der Spulenbereich
(28) eine größere Höhe in Richtung der Spulenachse (22) aufweist als das Elektronikplatinenteil
(42).
13. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorvorrichtung (1) zumindest eine Sendespule und zumindest zwei Empfangsspulen
umfasst, wobei die Sendespule in Richtung der Spulenachse (22) zwischen den Empfangsspulen
angeordnet ist.
14. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorvorrichtung (1) in einem Verschlusselementspalt (11) anordbar ist, wobei
die Sensorvorrichtung (1) eine Vorderseite (12) umfasst, die vorgesehen ist, zum Verschlusselementspalt
(11) zugewandt zu sein, wobei die Vorderseite (12) eben ausgebildet ist, wobei insbesondere
das Sockelelement (23) einen Höhenunterschied zwischen dem Sensorplatinenteil (24)
einerseits und einem Elektronikbereich mit dem Elektronikplatinenteil (42) und/oder
einem Speicherbereich mit dem Speicherplatinenteil (46) andererseits ausgleicht.
15. Sensorvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektronenplatinenteil (42) und das Speicherplatinenteil (46) einstückig miteinander
ausgebildet sind und/oder dass das Elektronikplatinenteil (42) und das Sensorplatinenteil
(24) zumindest teilweise einstückig miteinander ausgebildet sind, insbesondere durch
ein flexibles Platinenteil miteinander verbunden sind.