[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse zum Aufnehmen eines ersten
Steckverbindungselements und eines zweiten Steckverbindungselements und insbesondere
auf ein Gehäuse zum wassergeschützten Verbinden eines Steckers mit einer Buchse.
[0002] Bei üblichen wasserdichten Systemen für elektrische Steckverbindungselemente, wie
Stecker und Buchsen, und für elektrische Leuchten mit Steckern und Buchsen, die in
feuchten Umgebungen verwendet werden, werden teilweise bei dem Zusammenbau oder der
Zerlegung oder Teilzerlegung des Systems, z. B. für Wartungszwecke, mit elastischen
Dichtelementen versehene Oberflächen der Stecker, Buchsen und Gehäuse relativ zueinander
per Hand bewegt.
[0003] Ein Nachteil von solchen Systemen besteht darin, dass die per Hand schwer zu kontrollierende
Relativbewegung der Oberflächen bedingt durch die notwendige Elastizität der Dichtelemente
zu einem Verkeilen der Oberflächen oder ein Schrägstellen dieser Oberflächen zueinander
führen kann, was einen definierbaren oder kontrollierbaren Zusammenbau oder eine definierbare
oder kontrollierbare Zerlegung des Systems erschweren kann.
[0004] Ein weiterer Nachteil von solchen Systemen besteht darin, dass gegebenenfalls ein
erhöhter Kraftaufwand beim Zusammenbau oder bei der Zerlegung erforderlich ist.
[0005] Diese Nachteile können sogar zu einer Beschädigung und beispielsweise einer Undichtheit
des Systems führen.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Gehäuse und ergänzende
Elemente für ein wasserdichtes System für elektrische Steckverbindungselemente zu
schaffen, die einen funktionserhaltenden Zusammenbau und eine funktionserhaltene Zerlegung
des Systems ermöglichen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Gehäuse nach Anspruch 1, ein Innengehäuse nach Anspruch
2 und ein Steckverbindungssystem nach Anspruch 8 gelöst.
[0008] Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Idee besteht darin, eine stabile
Relativbewegung der mit Dichtelementen versehene Oberflächen durch ein Zwischenelement
zu ermöglichen.
[0009] Die Erfindung schafft ein Gehäuse zum Aufnehmen eines ersten Steckverbindungselements
und eines zweiten Steckverbindungselements, mit ersten, zweiten und dritten Innenraumabschnitten,
die entgegengesetzt zu einer Längsrichtung des Gehäuses, die von dem dritten Innenraumabschnitt
zu dem ersten Innenraumabschnitt zeigt, hintereinanderliegen, wobei der erste Innenraumabschnitt
so gestaltet ist, um das erste Steckverbindungselement in der Längsrichtung wasserabdichtend
aufzunehmen und eine Bewegung des Steckverbindungselements in der Längsrichtung ab
einem bestimmten Punkt zu begrenzen, und der dritte Innenraumabschnitt so gestaltet
ist, um ein Innengehäuse, das so gestaltet, um das zweite Steckverbindungselement
aufzunehmen und eine Bewegung des zweiten Steckverbindungselements entgegengesetzt
zu der Längsrichtung zu begrenzen, in der Längsrichtung wasserabdichtend und hin und
her bewegbar aufzunehmen, derart, dass das zweite Steckverbindungselement durch Verschieben
des Innengehäuses in der Längsrichtung in dem zweiten Innenraumabschnitt mit dem ersten
Steckverbindungselement koppelbar ist; und einem ersten Abschnitt eines Verschiebeelements,
der in einem Bereich eines offenen Endes des dritten Innenraumabschnitts, das ein
Ende des Gehäuses entgegengesetzt zu der Längsrichtung ist, so gestaltet ist, um über
einen zweiten Abschnitt des Verschiebelements mit einem dritten Abschnitt des Verschiebeelements
an einer Außenoberfläche des Innengehäuses in einem Bereich eines Endes des Innengehäuses,
das ein Ende des Innengehäuses entgegengesetzt zu der Längsrichtung ist, in Eingriff
zu gehen und bei Betätigung des Verschiebelements das Innengehäuse in der Längsrichtung
relativ zu dem Gehäuse zu verschieben, wobei das Verschiebeelement so gestaltet ist,
um eine Schraubverbindung zwischen dem Gehäuse und dem Innengehäuse herzustellen,
und der erste Abschnitt des Verschiebeelements ein Gewinde aufweist, das an einer
Innenoberfläche des Gehäuses gebildet ist.
[0010] Die Erfindung schafft ferner ein Innengehäuse für ein Steckverbindungselement zum
Aufnehmen in dem im Vorhergehenden beschriebenen Gehäuse, wobei der dritte Abschnitt
des Verschiebeelements an der Außenoberfläche in einem Bereich eines Endes des Innengehäuses,
das ein Ende des Innengehäuses entgegengesetzt zu der Längsrichtung ist.
[0011] Die Erfindung schafft ferner ein Steckverbindungssystem mit dem im Vorhergehenden
beschriebenen Gehäuse und dem im Vorhergehenden beschriebenen Innengehäuse.
[0012] Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass eine kontrollierte Relativbewegung
zwischen mit Dichtelementen versehenen Oberflächen erreicht wird.
[0013] In den Unteransprüchen finden sich vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen
des in Anspruch 1 angegebenen Gehäuses, des in Anspruch 2 angegebenen Innengehäuses
und des in Anspruch 8 angegebenen Steckverbindungssystems.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist der zweite Abschnitt des
Verschiebeelements eine Mutter auf.
[0015] Ein Vorteil dieser bevorzugten Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass mit
einem einfachen mechanischen Bauteil eine kontrollierte Bewegung bei der Kopplung
von Steckverbindungselenenten erreicht wird.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist der dritte Abschnitt des
Verschiebeelements in der Längsrichtung weg von dem einen Ende des Innengehäuses an
der Außenoberfläche des Innengehäuses einen ersten Anschlag zum Anschlagen der Mutter
auf.
[0017] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist der dritte Abschnitt des
Verschiebeelements bei dem einen Ende des Innengehäuses einen lösbaren zweiten Anschlag
zum Sichern der Mutter auf dem Innengehäuse auf.
[0018] Ein Vorteil dieser bevorzugten Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass die
Mutter auf einfache Weise auf dem Innengehäuse gesichert wird.
[0019] Ein weiterer Vorteil dieser bevorzugten Weiterbildung der Erfindung besteht darin,
dass durch den lösbaren zweiten Anschlag eine kontrollierte Bewegung bei der Entkopplung
der Steckverbindungselemente erreicht wird.
[0020] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist ein erstes Dichtelement zwischen
dem Gehäuse und dem Innengehäuse vorgesehen.
[0021] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind die Steckverbindungselemente
elektrische Steckverbindungselemente und der erste Innenraumabschnitt ist so gestaltet,
um ein elektrisches Leuchtmittel zur elektrischen Verbindung mit dem ersten Steckverbindungselement
aufzunehmen.
[0022] Ein Vorteil dieser bevorzugten Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass ein
wasserdichtes und wartungsfreundliches Gehäuse für Leuchtmittel realisiert wird.
[0023] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist ein zweites Dichtelement
zwischen dem Gehäuse und dem zweiten Innengehäuse vorgesehen.
[0024] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist das Steckverbindungssystem
mit einem Element versehen, das so gestaltet ist, um ein ordnungsgemäßes Koppeln des
ersten Steckverbindungselements mit dem zweiten Steckverbindungselement zu ermöglichen.
[0025] Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind nachfolgend unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht eines Stecker-/Buchse-Systems gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang einer Linie II-II' in Fig. 1 des Stecker-/Buchse-Systems
gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang einer Linie III-III' in Fig. 2 des Stecker-/Buchse-Systems
gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Stecker-/Buchse-Systems gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung ohne ein Außengehäuse;
Fig. 5 eine perspektivische Explosionsansicht eines Innengehäuses, einer Überwurfmutter
und eines Sicherungsrings des Stecker-/Buchse-Systems gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des zusammengebauten Stecker-/Buchse-Systems gemäß
der ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Stecker-/Buchse-Systems gemäß einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 8 eine Draufsicht des Stecker-Buchse-Systems gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 9 eine Schnittansicht entlang einer Linie IX-IX' in Fig. 8 des Stecker-Buchse-Systems
gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 10 eine Schnittansicht entlang einer Linie X-X' in Fig. 9 des Stecker-/Buchse-Systems
gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung.
[0026] Fig. 1 und 2 zeigen eine Draufsicht bzw. eine Schnittansicht entlang einer Linie
II-II' in Fig. 1 eines Stecker-/Buchse-Systems 1 gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zur Anwendung bei einer elektrischen Leuchte. Das Stecker-/Buchse-System
1 weist ein Außengehäuse 2, einen Stecker 4, eine Buchse 6, ein Innengehäuse 8, in
dem die Buchse 6 aufgenommen ist, und eine Überwurfmutter 10 auf.
[0027] Das Außengehäuse 2, das hier auch als Leuchtengehäuse bezeichnet werden kann, erstreckt
sich entlang einer Längsachse desselben, die eine Längsrichtung 12 definiert, besitzt
in einer radialen Richtung 14 einen im Wesentlichen längsachsensymmetrischen Querschnitt
und umschließt einen hohlen Innenraum. Der Innenraum ist in Fig. 2 in einen anschlussseitigen
Innenraumabschnitt 16, einen mittleren Innenraumabschnitt 18 und einen versorgungsseitigen
Innenraumabschnitt 20 aufgeteilt. In dem anschlussseitigen Innenraumabschnitt 16 an
einem anschlussseitigen Ende des Stecker-/Buchse-Systems 1 ist ein sich radial in
einer Strahlrichtung nach außen aufweitender Leuchtenanschlussbereich 22 zum Anschließen
einer nicht gezeigten elektrischen Leuchte gebildet. Die Leuchte kann vollständig
oder teilweise in dem Leuchtenanschlussbereich 22 untergebracht sein oder sich außerhalb
desselben befinden.
[0028] Der längsachsensymmetrische Stecker 4 weist bei einem anschlussseitigen Ende desselben
einen vereinfacht dargestellt zylinderförmigen anschlussseitigen Teil auf, der einen
ersten Durchmesser hat und der in den Leuchtenanschlussbereich 22 vorspringt. Der
anschlussseitige Teil ist vorzugsweise mit einer nicht gezeigten Verdrehsicherung,
die z. B. ein Langloch aufweist, versehen. Aus dem anschlussseitigen Teil springen
elektrisch isolierte elektrische Leiter 24 vor, die mit nicht gezeigten elektrischen
Kontakten des Steckers 4 an jeweils gemeinsamen Verbindungsstellen vorzugsweise durch
Löten oder Crimpen verbunden wurden. Die elektrischen Leiter 24 dienen zum elektrischen
Anschließen der nicht gezeigten elektrischen Leuchte. In dem anschlussseitigen Teil
ist hin zu einem versorgungsseitigen Ende des Steckers 4 ferner eine Nut 26 zum Aufnehmen
eines optionalen nicht gezeigten Sicherungsrings zum Sichern des Steckers 4 vor einem
Herausfallen aus dem Außengehäuse 2 gebildet. Der Stecker 4 weist ferner einen zylinderförmigen
mittleren Teil auf, der einen zweiten Durchmesser, der größer als der erste Durchmesser
des anschlussseitigen Teils ist, hat. Dadurch ist zwischen dem anschlussseitigen Teil
und dem mittleren Teil ein umlaufender Vorsprung 28 gebildet, der für einen mechanischen
Eingriff mit einem Vorsprung 29 an einer Innenoberfläche des Außengehäuses 2 dient.
Der mittlere Teil des Steckers 4 weist in einer Außenoberfläche desselben eine weitere
Nut 30 zum Aufnehmen eines den Stecker 4 in Polarrichtung umschließenden Dichtrings
31 auf. Der Dichtring 31 ist vorzugsweise eine O-Ring mit kreisförmigem Querschnitt
und dient dazu, um den anschlussseitigen Innenraumabschnitt 16 von dem mittleren Innenraumabschnitt
18 wasserdicht zu trennen. Der Stecker 4 weist bei dem versorgungsseitigen Ende desselben
in dem mittleren Innenraumabschnitt 18 einen versorgungsseitigen Teil auf, aus dem
in den Stecker 14 eingelegte Kontaktstifte 32, vorzugsweise vier Kontaktstifte, hervorstehen
und der einen äußeren umlaufenden Vorsprung 34 mit variablem radialem Querschnitt
zum mechanischen Koppeln mit der Buchse 6 aufweist. Der Vorsprung 34 besitzt in einem
anschlussseitigen Abschnitt 36 einen Querschnitt mit einer ersten konstanten radialen
Dicke und in einem versorgungsseitigen Abschnitt 38 einen Querschnitt, der in einem
überwiegenden Teil eine zweite radiale Dicke hat, die kleiner als die erste radiale
Dicke ist, und in einem restlichen Teil eine Dicke hat, die von der zweiten radialen
bis zu der ersten radialen Dicke zunimmt (Fig. 3) .
[0029] Die längsachsensymmetrische Buchse 6 besitzt bei einem anschlussseitigen Ende derselben
einen zylinderförmigen anschlussseitigen Teil, der eine sich mit der Form des Steckers
4 in dem anschlussseitigen Abschnitt 36 des Vorsprungs 34 ergänzende Form bzw. dazu
negative Form hat. Der anschlussseitige Teil weist in die Buchse 6 eingelegte Kontaktbuchsen
auf, in die die Kontaktstifte 32 eingeführt sind. Ein anschlussseitiger mittlerer
Teil 40 der Buchse 6 wird von einem anschlussseitigen Teil des Innengehäuses 8 umschlossen,
der einen umlaufenden Vorsprung 42 aufweist, der eine sich mit der Form des umlaufenden
Vorsprungs 34 ergänzende Form besitzt. Entgegengesetzt zu der Längsrichtung 12 weist
die Buchse 6 einen hohlen versorgungsseitigen mittleren Teil 44 auf, durch den in
der Längsrichtung 12 elektrische Leiter 46 verlaufen, die den elektrischen Leitern
24 des Steckers 4 entsprechen. In dem mittleren Teil 44 sind die Kontaktbuchsen der
Buchse 6 mit den elektrischen Leitern 46 an jeweils gemeinsamen Verbindungsstellen
vorzugsweise durch Löten verbunden. Ein versorgungsseitiger Teil 48 der Buchse 6 bzw.
eine damit verbundene elektrische Leitung 49 (Fig. 6) springt an einem versorgungsseitigen
Ende des Stecker-/Buchse-Systems 1 aus dem Innengehäuse 8 hervor. Ein anschlussseitiger
mittlerer Teil des Innengehäuse 8 umschließt mit einer radialen Innenoberfläche desselben
den versorgungsseitigen mittleren Teil 44 der Buchse 6. In einer radialen Außenoberfläche
des Innengehäuses 8 sind in dem anschlussseitigen mittleren Teil desselben in der
Längsrichtung 12 aufeinanderfolgende weitere Nuten 50 zum Aufnehmen von zwei das Innengehäuse
8 in Polarrichtung umschließenden Dichtringen 52 gebildet. Die Dichtringe 52 sind
vorzugsweise O-Ringe mit kreisförmigem Querschnitt und dienen dazu, um den mittleren
Innenraumabschnitt 18 von dem versorgungsseitigen Teil des versorgungsseitigen Innenraumabschnitts
20 wasserdicht zu trennen. Durch einen versorgungsseitigen mittleren Teil des Innengehäuses
8, der in der radialen Richtung einen größeren Durchmesser als der anschlussseitige
mittlere Teil aufweist, ist eine Schulter 54 als ein mechanischer Anschlag für die
Überwurfmutter 10 gebildet. Ein versorgungsseitiger Teil des Innengehäuses 8 ist zur
Aufnahme der Überwurfmutter 10 entlang der Längsachse der Größe der Überwurfmutter
10 entsprechend gestaltet und besitzt einen gegenüber dem anschlussseitigen mittleren
und dem versorgungsseitigen mittleren Teil des Innengehäuses 8 reduzierten Durchmesser.
Bei einem versorgungsseitigen Ende eines versorgungseitigen Teils des Innengehäuses
8, das sich in einem Bereich des versorgungsseitigen Endes des Stecker-/Buchse-Systems
1 befindet, ist eine weitere Nut 56 zum Aufnehmen eines Sicherungsrings 58 für die
Überwurfmutter 10 gebildet. Das Außengehäuse 2 weist in der Nähe des versorgungsseitigen
Endes des Stecker-/Buchse-Systems 1 in einem Teil des versorgungsseitigen Innenraumabschnitts
20, der einen größeren Innendurchmesser als der Großteil des versorgungsseitigen Innenraumabschnitts
20 und der mittlere Innenraumabschnitt 18 hat, an einer Innenoberfläche des Außengehäuses
2 einen umlaufenden Vorsprung 59 und ein Innengewinde 60 auf, das zu einem Außengewinde
62 an einer Außenoberfläche der Überwurfmutter 10 passt.
[0030] Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht entlang einer Linie III-III' in Fig. 2 des Stecker-/Buchse-Systems
1 gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung. Fig. 3 zeigt insbesondere die variierende
radiale Dicke des versorgungsseitigen Abschnitts 38 des in Fig. 2 gezeigten Vorsprungs
34. Der versorgungsseitige Abschnitt 38 ist so geformt, dass ein kreissegmentartiger
Teil 64 gebildet ist. Der umlaufende Vorsprung 42 des anschlussseitigen Teils des
Innengehäuses 8 (Fig. 2) besitzt in diesem Bereich eine dazu passende Form. Durch
die Gestaltung der Vorsprünge 34 und 42 wird bei einem Zusammenbau des Stecker-/Buchse-Systems
1 eine ordnungsgemäße Verbindung des Steckers 4 und der in dem Innengehäuse 8 aufgenommenen
Buchse 6 gewährleistet.
[0031] Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht des Stecker-/Buchse-Systems 1 gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung ohne das Außengehäuse 2.
[0032] Fig. 5 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht des Innengehäuses 8, der Überwurfmutter
10 und des Sicherungsring 58 des Stecker-/Buchse-Systems 1 gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung.
[0033] Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht des zusammengebauten Stecker-/Buchse-Systems
1 gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung mit der daraus austretenden elektrischen
Leitung 49.
[0034] In den folgenden Fig. beziehen sich gleiche Bezugszeichen auf identische oder funktionsähnliche
Elemente. Eine wiederholte Beschreibung von bereits beschriebenen Elementen ist weggelassen.
Es sind nur sich zwischen den Ausführungsformen unterscheidende Elemente beschreiben.
[0035] Fig. 7 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Stecker-/Buchse-Systems 1' gemäß
einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zur Anwendung bei einer Steckverbindung
zwischen zwei elektrischen Leitungen.
[0036] Ein Außengehäuse 2' des Stecker-/Buchse-Systems l' gemäß der zweiten Ausführungsform
hat drei in der Längsrichtung 12 aufeinanderfolgende zylinderförmige Gehäuseabschnitte
66, 68 und 70, die einen hin zu dem anschlussseitigen Ende des Stecker-/Buchse-Systems
1' abnehmenden radialen Durchmesser haben. Die Gehäuseabschnitte 66, 68 und 70 sind
miteinander durch rampenartige Abschnitte verbunden.
[0037] Fig. 8 und Fig. 9 zeigen eine Draufsicht bzw. eine Schnittansicht entlang einer Linie
IX-IX' in Fig. 8 des Stecker-Buchse-Systems 1' gemäß der zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
[0038] Im Vergleich zu dem Stecker-/Buchse-System 1 gemäß der ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung hat das Außengehäuse 2' in dem anschlussseitigen Innenraumabschnitt
16 an dem anschlussseitigen Ende des Stecker-/Buchse-Systems 1' keinen sich aufweitenden
Leuchtenanschlussbereich 22, so dass das Außengehäuse 2' im Vergleich zu dem Außengehäuse
2 ein reduziertes Volumen besitzt. Stattdessen ist in einem Leitungsanschlussbereich
des anschlussseitigen Innenraumabschnitts 16 eine elektrische Leitung 72, die die
elektrischen Leiter 24 aufweist, mit dem Stecker 4 verbunden.
[0039] Fig. 10 zeigt eine Schnittansicht entlang einer Linie X-X' in Fig. 9 des Stecker-/Buchse-Systems
1' gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung mit dem abgewandelten Außengehäuse
2'.
[0040] Bei einem Zusammenbau der Stecker-/Buchse-Systeme 1 und 1' gemäß der ersten und der
zweiten Ausführungsform der Erfindung wird zunächst der Stecker 4 zusammen mit dem
in die Nut 30 eingesetzten Dichtring 31 in das Außengehäuse 2, 2' bis zu einem Eingreifen
des umlaufenden Vorsprungs 28 mit dem Vorsprung 29 des Außengehäuses 2, 2' eingeführt.
Danach wird die Überwurfmutter 10 auf die Schulter 54 des Innengehäuses 8 gesetzt
und darauf mit dem Sicherungsring 58 durch ein radiales Schieben des Sicherungsrings
58 in die Nut 56 gesichert. Anschließend wird die Buchse 6 bis zu einem Anstoßen an
den umlaufenden Vorsprung 42 in das Innengehäuse 8 geschoben, und das Innengehäuse
8 wird dann zusammen mit der Buchse 6 und den in die Nuten 50 eingesetzten Dichtringen
52 in das Außengehäuse 2 eingeführt, bis das Außengewinde 62 der Überwurfmutter 10
auf das Innengewinde 60 des Außengehäuses 2 trifft. Durch ein Drehen der Überwurfmutter
10 wird das Innengehäuse 8 zusammen mit der Buchse 6 kontrolliert in das Außengehäuse
2, 2' geschoben, bis das Innengehäuse 8 mit der Schulter 54 an dem Vorsprung 59 der
Innenoberfläche des Außengehäuse 2, 2' in dem anschlussseitigen Innenraumabschnitt
20 anschlägt, und die Überwurfmutter 10 wird festgezogen. Die Überwurfmutter 10 schiebt
somit die elektrischen Kontaktbuchsen der Buchse 6 längsaxial in Position und sichert
den Stecker 4 und das Innengehäuse 8 gegen ein unabsichtliches Hinausziehen.
[0041] Soll später die Buchse 6 von dem Außengehäuse 2, 2' in Fig. 2 bzw. Fig. 9 getrennt
werden, wird lediglich die Überwurfmutter 10 aus dem Außengehäuse 2 geschraubt. Die
Überwurfmutter 10 ermöglicht eine komfortable Krafteinleitung über mit einer geeigneten
Schlüsselweite beabstandete Seitenflächen derselben und liefert zudem einen Schutz,
wie beispielsweise einen Schutz vor einer mechanischen Beschädigung, bzw. eine Dichtbarriere
für die Dichtringe 52. Der Sicherungsring 58 dient bei dem im Vorhergehenden erwähnten
Trennen vor allem dazu, die Lösekraft der Überwurfmutter 10 auf das Innengehäuse 8
zu übertragen und die Buchse 6 sicher von dem Stecker 4 abzuziehen und aus dem Außengehäuse
2, 2' hinauszuziehen, indem durch eine kontrollierte Lösebewegung ein Festhaften der
Dichtringe 52 vermieden wird. Ein solches Festhaften etc. wird beispielsweise durch
Alterungsprozesse verursacht, bei denen sich beispielsweise Schmierstoffe zwischen
den Dichtringen 52 und entsprechenden Dichtflächen verflüchtigen und sich die Elastizität
der Dichtringe 52 durch "Materialversprödung" verringert. Zudem entsteht durch das
komplett abgedichtete System hinter den Dichtringen 52 bei einem Trennen bzw. einer
Demontage ein Unterdruck. Der Sicherungsring 58 dient ferner dazu die Überwurfmutter
10 gegen ein Verlieren beim Zusammenbau und bei der Demontage zu sichern.
[0042] Im Gegensatz zu dem im Vorhergehenden erwähnten Trennen mithilfe der Überwurfmutter
10 ist ein Trennen der Buchse 6 von dem Außengehäuse 2, 2' durch ein längsaxiales
Hinausziehen per Hand sehr unkomfortabel und mit einem hohen Kraftaufwand verbunden.
[0043] Die Stecker-/Buchse-Systeme 1 und 1' besitzen eine integrierte Wasserstopp-Funktion,
mit der vorzugsweise über verschiedene Dichtebenen das Vordringen von Feuchtigkeit
in den Kopplungsbereich zwischen Stecker 4 und Buchse 6 sowie in den Leuchtenanschlussbereich
22 in Fig. 2 bzw. zu der elektrischen Leitung 72 in Fig. 9 vermieden wird. Daher wird
beispielsweise der Leuchtenanschlussbereich 22 durch ein Ziehen der Buchse 6 aus dem
Außengehäuse 2, 2' nicht beeinträchtigt bzw. geöffnet.
[0044] Auf einer ersten Dichtebene in dem ersten Innenraumabschnitt 16 ist der Stecker 4
mit dem Dichtring 31 im Außengehäuse 2, 2' befestigt. Die Verbindungsstellen zwischen
den elektrischen Leitern 24 und den nicht gezeigten elektrischen Kontakten des Steckers
4 sind in dem anschlussseitigen Innenraumabschnitt 16, bei der ersten Ausführungsform
dem Leuchtenanschlussbereich 22, vorzugsweise zusätzlich mit einer Dichtmasse vergossen,
die einen zusätzlichen Wasserstopp bildet. Der Dichtring 31 dient dann ferner dazu,
um ein Eintreten der Dichtmasse aus beispielsweise dem Leuchtenanschlussbereich 22
in den mittleren Innenraumabschnitt 18 zu verhindern.
[0045] Auf einer zweiten Dichtebene sind in dem versorgungsseitigen mittleren Teil 44 der
Buchse 6 die Verbindungsstellen der Kontaktbuchsen der Buchse 6 mit den elektrischen
Leitern 46 vorzugsweise ebenfalls mit einer Dichtmasse vergossen, was einen Wasserstopp
der elektrischen Leiter 46 und eine Zugentlastung einer die elektrischen Leiter 46
aufweisenden Leitung bildet.
[0046] Auf einer dritten Dichtebene wird durch die zwei Dichtringe 52 eine Abdichtung zwischen
dem Außengehäuse 2 und dem Innengehäuse 8 gebildet. Diese dritte Dichtebene schützt
die Stecker-/Buchse-Verbindung in dem mittleren Innenraumbereich 18.
[0047] Bei den vorhergehenden Ausführungsformen bestehen der Stecker 4, das Innengehäuse
8 und die Buchse 106 vorzugsweise aus Polyphenylensulfid (PPS). Die Überwurfmutter
10 und der Sicherungsring 58 bestehen vorzugsweise ebenfalls aus PPS. Der Sicherungsring
58 ist vorzugsweise ein Sicherungsring nach DIN 471. Das Außengehäuse 2 ist vorzugsweise
einstückig, wird durch Gießen hergestellt und besteht aus Bronze. Die Dichtringe 30
und 52 bestehen vorzugsweise aus Ethylen-Propylen-DienKautschuk (EPDM). Die Dichtmasse
auf der ersten und der zweiten Dichtebene besteht vorzugsweise aus 2-Komponenten-Gießharz.
[0048] Die erste Ausführungsform wird vorzugsweise bei einer Leuchte mit einer Schutzart
mit hohen Anforderungen, wie zum Beispiel einer Unterwasserleuchte, einer Teichleuchte
oder einer Bodeneinbauleuchte, angewendet. Für diese Art von Leuchten ist es sehr
vorteilhaft, über einen Wasserstopp bzw. generell eine möglichst dichten Leitungs-
bzw. Kabeleinlass zu verfügen, um die Langlebigkeit der elektronischen Elemente zu
gewährleisten. Das Leuchtmittel ist vorzugsweise mindestens eine LED. Das Leuchtmittel
wird vorzugsweise bei einer Gleichspannung von 24V bei Unterwasserleuchten oder 48V
bei Bodeneinbauleuchten oder bei einer Wechselspannung von 230V betrieben, wenn eine
Spannungswandlung in der Leuchte erfolgt.
[0049] Die Kontaktstifte 32 und die entsprechenden Kontaktbuchsen in der Buchse 6 besitzen
vorzugsweise in der Längsrichtung 12 einen kreisförmigen Querschnitt.
[0050] Obwohl die vorliegende Erfindung vorstehend anhand bevorzugter Ausführungsformen
beschrieben ist, ist dieselbe darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige Art
und Weise modifizierbar.
[0051] Das Außengehäuse 2, 2' kann bei alternativen Ausführungsformen einen nicht längsachsensymmetrischen
Querschnitt oder eine andere beliebige Form im Rahmen der Prinzipien der Erfindung
besitzen. Ähnlich kann das Innengehäuse 8 eine andere bekannte und geeignete Form
besitzen.
[0052] Die Nuten 30 und/oder 50 für die Dichtringe 31 und/oder 52 sind bei alternativen
Ausführungsformen in dem Außengehäuse 2, 2' oder sowohl in dem Stecker 4 und dem Innengehäuse
8 als auch in dem Außengehäuse 2, 2' oder einmal in einem inneren Element, wie dem
Stecker 4 und dem Innengehäuse 8, und einmal in dem Außengehäuse 2, 2' gebildet.
[0053] Die Dichtringe 31 und 52 und/oder Nuten 30 und 50 haben bei alternativen Ausführungsformen
einen anderen Querschnitt, oder die Nuten 30 und 50 und die Dichtringe 31 und 52 sind
durch ein anderes Dichtprinzip ersetzt.
[0054] Bei alternativen Ausführungsformen ist anstatt des in Fig. 3 und 10 gezeigten kreissegmentartigen
Teils 64 für eine ordnungsgemäße Verbindung bzw. Montage des Steckers 4 und der in
dem Innengehäuse 8 aufgenommenen Buchse 6 eine andere entsprechende Gestaltung, Markierung
oder Kodierung vorgesehen. Ein Verpolungsschutz kann allgemein über die Gestaltung
des Steckers 4, des Innengehäuses 8 und der Buchse 6 erfolgen.
[0055] Bei alternativen Ausführungsformen bestehen die Überwurfmutter 10 und/oder der Sicherungsring
58 aus einem anderen thermoplastischen Kunststoff oder aus einem anderen Kunststoff,
wie zum Beispiel Polyoxymethylen (POM), oder einem Metall, wie zum Beispiel Edelstahl
oder Bronze. Der Stecker 4, das Innengehäuse 8 und die Buchse 6 bestehen alternativ
aus Flüssigkristallpolymer (LCP; LCP = liquid crystal polymer), Bronze oder Edelstahl.
Das Außengehäuse 2 besteht alternativ aus Edelstahl oder Aluminium und/oder kann aus
mehreren Teilen mit beispielsweise unterschiedlicher Herstellungsweise und aus unterschiedlichen
Materialien aufgebaut sein. Diese Teile können miteinander, z. B. durch Schweißen,
verbunden werden. Die Dichtringe 31 und 52 bestehen alternativ aus Fluorkautschuk
(FKM) .
[0056] Bei alternativen Ausführungsformen ist statt des Sicherungsrings 56 eine Sicherungsscheibe
nach DIN 6799 oder ein anderes Normteil vorgesehen. Bei alternativen Ausführungsformen
ist statt einer Überwurfmutter 10 mit geeigneter Schlüsselweite eine Rändelmutter,
die eine komfortable Krafteinleitung ermöglicht, oder ein anderes geeignetes und bekanntes
Schraubelement vorgesehen.
[0057] Bei alternativen Ausführungsformen ist die Position von Stecker und Buchse in dem
Außengehäuse 2, 2' vertauscht.
[0058] Bei alternativen Ausführungsformen besitzen der Stecker und die Buchse statt vier
Polen eine andere Zahl an Polen, wie z. B. zwei Pole, weisen runde Kontaktstifte aus
massiven Metallstiften, wie z. B. Messingstiften, auf, und/oder die Steckverbindungen
verwenden eine zylindrische elastische Buchse.
[0059] Die Kontaktstifte 32 und die entsprechenden Kontaktbuchsen in der Buchse 6 besitzen
bei einer alternativen Ausführungsform in der Längsrichtung 12 einen rechteckigen
oder anderen üblichen und geeigneten Querschnitt.
[0060] Bei alternativen Ausführungsformen wird die Erfindung unter anderen elektrischen
Betriebsbedingungen mit anderen Betriebsspannungen und Betriebsströmen eingesetzt.
[0061] Bei alternativen Ausführungsformen wird die Erfindung anstatt bei elektrischen Steckverbindungen
bei optischen Steckverbindungen, wie zum Beispiel für Lichtleiter, angewendet.
1. Gehäuse (2; 2') zum Aufnehmen eines ersten Steckverbindungselements (4) und eines
zweiten Steckverbindungselements (6), mit:
- ersten, zweiten und dritten Innenraumabschnitten (16, 18, 20), die entgegengesetzt
zu einer Längsrichtung (12) des Gehäuses (2; 2'), die von dem dritten Innenraumabschnitt
(20) zu dem ersten Innenraumabschnitt(16) zeigt, hintereinanderliegen, wobei der erste
Innenraumabschnitt (16) so gestaltet ist, um das erste Steckverbindungselement (4)
in der Längsrichtung (12) wasserabdichtend aufzunehmen und eine Bewegung des Steckverbindungselements
(4) in der Längsrichtung (12) ab einem bestimmten Punkt (28, 29) zu begrenzen, und
der dritte Innenraumabschnitt (20) so gestaltet ist, um ein Innengehäuse (8), das
so gestaltet, um das zweite Steckverbindungselement (6) aufzunehmen und eine Bewegung
des zweiten Steckverbindungselements (6) entgegengesetzt zu der Längsrichtung (12)
zu begrenzen, in der Längsrichtung (12) wasserabdichtend und hin und her bewegbar
aufzunehmen, derart, dass das zweite Steckverbindungselement (6) durch Verschieben
des Innengehäuses (8) in der Längsrichtung (12) in dem zweiten Innenraumabschnitt
(18) mit dem ersten Steckverbindungselement (4) koppelbar ist; und
- einem ersten Abschnitt (60) eines Verschiebeelements (60, 62, 10, 54, 58), der in
einem Bereich eines offenen Endes des dritten Innenraumabschnitts (20), das ein Ende
des Gehäuses (2, 2') entgegengesetzt zu der Längsrichtung (12) ist, so gestaltet ist,
um über einen zweiten Abschnitt (62, 10) des Verschiebelements (60, 62, 10, 54, 58)
mit einem dritten Abschnitt (54, 58) des Verschiebeelements (60, 62, 10, 54, 58) an
einer Außenoberfläche des Innengehäuses (8) in einem Bereich eines Endes des Innengehäuses
(8), das ein Ende des Innengehäuses (8) entgegengesetzt zu der Längsrichtung (12)
ist, in Eingriff zu gehen und bei Betätigung des Verschiebelements (60, 62, 10, 54,
58) das Innengehäuse (8) in der Längsrichtung (12) relativ zu dem Gehäuse (2, 2')
zu verschieben, wobei
das Verschiebeelement (60, 62, 10, 54, 58) so gestaltet ist, um eine Schraubverbindung
zwischen dem Gehäuse (2, 2') und dem Innengehäuse (8) herzustellen, und
der erste Abschnitt des Verschiebeelements (60, 62, 10, 54, 58) ein Gewinde (60) aufweist,
das an einer Innenoberfläche des Gehäuses gebildet ist.
2. Innengehäuse (8) für ein Steckverbindungselement (6) zum Aufnehmen in einem Gehäuse
(2, 2') nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch,
den dritten Abschnitt (54, 58) des Verschiebeelements (60, 62, 10, 54, 58) an der
Außenoberfläche in einem Bereich eines Endes des Innengehäuses (8), das ein Ende des
Innengehäuses (8) entgegengesetzt zu der Längsrichtung (12) ist.
3. Gehäuse (2, 2') nach Anspruch 1 oder Innengehäuse (8) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Abschnitt (62, 10) des Verschiebeelements (60, 62, 10, 54, 58) eine Mutter
(10) aufweist.
4. Gehäuse (2, 2') oder Innengehäuse (8) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der dritte Abschnitt (54, 58) des Verschiebeelements (60, 62, 10, 54, 58) in der
Längsrichtung (12) weg von dem einen Ende des Innengehäuses (8) an der Außenoberfläche
des Innengehäuses (8) einen ersten Anschlag (54) zum Anschlagen der Mutter (10) aufweist.
5. Gehäuse (2, 2') oder Innengehäuse (8) nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der dritte Abschnitt (54, 58) des Verschiebeelements (60, 62, 10, 54, 58) bei dem
einen Ende des Innengehäuses (8) einen lösbaren zweiten Anschlag (58) zum Sichern
der Mutter (10) auf dem Innengehäuse (8) aufweist.
6. Gehäuse (2, 2') nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 5 oder Innengehäuse (8) nach
einem der Ansprüche 2 bis 5,
gekennzeichnet durch,
ein erstes Dichtelement (31), das zwischen dem Gehäuse (2, 2') und dem Innengehäuse
(8) vorgesehen ist.
7. Gehäuse (2) nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 6 oder Innengehäuse (8) nach einem
der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steckverbindungselemente (4, 6) elektrische Steckverbindungselemente sind und
der erste Innenraumabschnitt (16) so gestaltet ist, um ein elektrisches Leuchtmittel
zur elektrischen Verbindung mit dem ersten Steckverbindungselement (4) aufzunehmen.
8. Steckverbindungssystem (1, 1'),
gekennzeichnet durch,
ein Gehäuse (2, 2') nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 7 und ein Innengehäuse (8)
nach einem der Ansprüche 2 bis 7.
9. Steckverbindungssystem (1, 1') nach Anspruch 8,
gekennzeichnet durch,
ein zweites Dichtelement (52), das zwischen dem Gehäuse (2, 2') und dem zweiten Innengehäuse
(8) vorgesehen ist.
10. Steckverbindungssystem (1, 1') nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Steckverbindungssystem (1, 1') mit einem Element (64) versehen ist, das so gestaltet
ist, um ein ordnungsgemäßes Koppeln des ersten Steckverbindungselements (4) mit dem
zweiten Steckverbindungselement (6) zu ermöglichen.