[0001] Die Erfindung betrifft einen Rundtrockner zum Trocknen von Werkstücken, der einen
Arbeitsbehälter aufweist, in dem die Werkstücke einen wendeiförmig umlaufenden Werkstückkanal
in einer Förderrichtung durchlaufen. Derartige Rundtrockner sind aus dem Stand der
Technik bekannt und bewirken einen Umlauf der Werkstücke durch Vibrieren des Arbeitsbehälters.
[0002] Die meisten Verfahrenstechniken im Gleitschleifen finden unter Verwendung von Prozesswasser
statt, da dieses die Werkstücke vom Materialabtrag und dem Eigenabrieb der Schleifkörper
reinigt. Hierdurch ist die Werkstückoberfläche nach dem Gleitschleifen nass und kann
meist nicht direkt weiter verarbeitet oder zwischengelagert werden. Deshalb werden
die Werkstücke anschließend getrocknet, da dies eine nasse Zwischenpassivierung einspart.
Trockene Teile lassen sich direkt montieren, lagern oder in Zuführsystemen leicht
bewegen. Auch aus optischer oder/und technischer Sicht kann es erforderlich sein,
gleichzeitig fleckenfreie Teile zu haben.
[0003] Bekannt sind Trockensysteme, die mit Heißluft (Arbeitstemperaturen, je nach System
ca. 80-120° C und mehr) arbeiten. Nur über erheblichen Energieeinsatz (überwiegend
elektrischer Strom) und damit viel Wärme und Luft kann bei diesen Systemen die nötige
Wirkung erreicht werden, was eine schlechte Energiebilanz zum Ergebnis hat.
[0004] Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Rundtrockner zu schaffen,
mit dem bei zumindest gleichbleibendem Trocknungsergebnis eine deutlich verbesserte
Energiebilanz erzielt werden kann.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1 und insbesondere
dadurch, dass der Arbeitsbehälter an seiner Oberseite geschlossen ist und dass eine
Heizeinrichtung vorgesehen ist, die Luft aus dem Arbeitsbehälter absaugt, diese erwärmt
und entfeuchtet, und die die erwärmte und entfeuchtete Luft mit einer maximalen Temperatur
von 75° C in den Arbeitsbehälter rückführt.
[0006] Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass einerseits die Verwendung von entfeuchteter Luft
und andererseits das Verschließen des Arbeitsbehälters an seiner Oberseite ausreichen
kann, um heiße Luft mit deutlich verringerten Temperaturen von maximal 75° C durch
den Arbeitsbehälter hindurchzuführen. Wenn dabei ein geschlossener Kreislauf vorgesehen
wird, der die aus dem Arbeitsbehälter abgesaugte Luft der Heizeinrichtung zum Entfeuchten
und zum Erwärmen zuführt, damit diese wieder in den Arbeitsbehälter eingespeist werden
kann, kann der für die Trocknung erforderliche Energiebedarf drastisch (bis auf ein
Drittel) reduziert werden, wodurch gleichzeitig eine Einsparung von bis zu 70% CO
2 gegenüber herkömmlichen Trocknungsanwendungen möglich ist.
[0007] Vorteilhafte Ausführungsformen sind in der Beschreibung, der Zeichnung sowie den
Unteransprüchen beschrieben.
[0008] Nach einer ersten vorteilhaften Ausführungsform kann der Arbeitsbehälter eine Wärmeisolation
aufweisen, beispielsweise im Bereich der Umfangswand, eines Deckels und/oder des Bodens
des Arbeitsbehälters. Im Zusammenhang mit der geschlossenen Ausbildung der Oberseite
des Arbeitsbehälters kann die Energieeinsparung beim Trocknen deutlich verbessert
werden. Gleichzeitig kann hierdurch eine Schalldämmung erzielt werden, so dass auf
eine Schallschutzkabine verzichtet werden kann.
[0009] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann der Rundtrockner so ausgebildet
sein, dass die Außenseite des Arbeitsbehälters im Betrieb eine maximale Temperatur
von etwa 40° C erreicht. Hierdurch ist nicht nur die zum Betrieb erforderliche Heizenergie
begrenzt sondern es ist gleichzeitig dafür gesorgt, dass sich Bedienpersonal beim
Berühren des Arbeitsbehälters nicht verbrennen kann. Ein Schutzzaun oder dergleichen
ist somit nicht erforderlich.
[0010] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann am Boden des Arbeitsbehälters
zumindest eine Heizluftzuführung vorgesehen sein. Hierdurch kann die entfeuchtete
Heizluft den Arbeitsbehälter von unten nach oben durchströmen. Wenn zwei Heizluftzuführungen
diametral gegenüberliegend am Boden des Arbeitsbehälters vorgesehen sind, ist für
eine gleichmäßige Luftverteilung gesorgt.
[0011] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann an der Oberseite des Arbeitsbehälters
zumindest eine Heizluftabführung vorgesehen sein, so dass die entfeuchtete Heizluft
den Arbeitsbehälter gleichmäßig von unten nach oben durchströmen und dadurch die Werkstücke
erwärmen und trocknen kann. Hierbei kann es vorteilhaft sein, wenn die Heizluftzuführung(en)
und die Heizluftabführung(en) in Draufsicht versetzt zueinander angeordnet sind, da
hierdurch für eine möglichst gleichmäßige Verteilung der entfeuchteten Heizluft innerhalb
des Arbeitsbehälters gesorgt ist.
[0012] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform können die Förderrichtung, d.h.
die Richtung in der die Werkstücke innerhalb des Arbeitskanals wendeiförmig umlaufen,
und die Strömungsrichtung der Heizluft im Wesentlichen quer zueinander verlaufen,
was für einen gleichmäßigen und guten Wärmeaustausch sorgt.
[0013] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann zusätzlich zu der Heizeinrichtung
zumindest ein Umluftgebläse vorgesehen sein, um den Lufteintrag in den Arbeitsbehälter
zu erhöhen. Hierbei kann das Umluftgebläse einen Luftstrom erzeugen, der im Gegenstrom
zur Förderrichtung verläuft, um eine optimierte Trocknung zu bewirken. Ein solches
Umluftgebläse kann insbesondere in der Drehzahl regelbar sein, sodass variable Luftmengen
in Abhängigkeit von der jeweiligen Anforderung in den Arbeitsbehälter eingebracht
werden können.
[0014] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann eine Umluftzuführung an einer
Umfangswand des Arbeitsbehälters vorgesehen sein, um Umluft in den Werkstückkanal
einzublasen. Insbesondere wenn die Umluftzuführung zumindest annähernd tangential
erfolgt, wird die eingeblasenen Umluft innerhalb des Arbeitsbehälters in Umfangsrichtung
bewegt, so dass diese die Werkstücke auf dem innerhalb des Arbeitsbehälters wendelförmig
umlaufenden Arbeitskanal überstreichen kann.
[0015] Sofern im Bereich des Behälterbodens eine Umluftabsaugung vorgesehen ist, kann die
ebenfalls im Bereich des Behälterbodens eingebrachte Heizluft an einer Stelle angesaugt
werden, an der diese ihre höchste Temperatur und ihren geringsten Feuchtigkeitsgehalt
besitzt.
[0016] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann der Boden des Arbeitskanals
luftdurchlässig sein, um den Trocknungseffekt zu erhöhen. Insbesondere kann der Boden
des Arbeitskanals Drahtgewebe aufweisen oder aus Drahtgewebe hergestellt sein, was
den Trocknungsvorgang weiter begünstigt. Alternativ können Lochbleche, Maschengitter,
Streckmetallgitter, Strukturbleche oder dergleichen vorgesehen werden.
[0017] Wenn der Boden des Arbeitskanals mit Kunststoff beschichtet ist, wird nicht nur eine
schonende Behandlung der Werkstücke erreicht sondern auch eine drastische Reduzierung
des im Betrieb auftretenden Schallpegels.
[0018] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann der Arbeitskanal eine Vortrockenzone
aufweisen, in der eine Abblaseinrichtung vorgesehen ist, um die Werkstücke mit Druckluft
abzublasen. Eine solche Einrichtung kann auf vorteilhafte Weise beim Eintritt der
Werkstücke in den Arbeitskanal angeordnet sein, wobei der Boden des Arbeitskanals
in diesem Bereich flüssigkeitsundurchlässig ausgebildet ist, um ein Abtropfen der
Flüssigkeit auf darunterliegende Werkstücke zu verhindern. In diesem Fall kann es
auch vorteilhaft sein, eine separate Wasserabführung im Bodenbereich der Abblaseinrichtung
vorzusehen.
[0019] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann der Arbeitskanal einen Stufenabschnitt
aufweisen, mit dem erreicht wird, dass die Werkstücke über eine bestimmte Distanz
einen freien Fall zurücklegen. Hierdurch besteht die Möglichkeit, dass die Werkstücke
sich drehen bzw. gewendet werden, was insbesondere bei flächigen Teilen (zum Beispiel
Münzen) oder bei schöpfenden Teilen vorteilhaft ist.
[0020] Als Werkstoffe für die Werkstücke kommen alle Metalle und deren Legierungen in Frage,
ebenso Kunststoffe, Keramik oder Holz. Als Werkstücke eignen sich Stanzteile, Gussteile,
Umformteile, aber auch additiv gefertigte Werkstücke.
[0021] Mit dem erfindungsgemäßen Rundtrockner lässt sich der Trockenprozess ohne Trockenmitteleinsatz
(Granulate, Textilien oder dergleichen) durchführen, wodurch keine Kosten für Beschaffung,
Wechsel, Entsorgung oder Wartung anfallen. Neben einer uneingeschränkten Prozesswiederholbarkeit
sind hierdurch auch die Werkstücke und deren Umgebung frei von Trockenmittelrückständen,
so dass keine Staub- oder Luftabsaugung erforderlich ist.
[0022] Durch die vergleichsweise geringe Temperatur der eingebrachten Heizluft kann eine
Werkstücktemperatur nach dem Trocknungsvorgang erreicht werden, die unterhalb von
etwa 45° C liegt, wodurch Gefüge-, Struktur- oder Oberflächenveränderungen ausgeschlossen
werden. Auch werden keine Veränderungen von Schutzschichten (Korrosionsschutz) oder
optische Veränderungen in Helligkeit und/oder Farbe hervorgerufen. Auch eignet sich
der erfindungsgemäße Rundtrockner insbesondere für oberflächenempfindliche Werkstücke
wie beispielsweise in additiven Verfahren hergestellte Werkstücke.
[0023] Aufgrund der niedrigen Trocknungstemperaturen ist eine direkte Weiterverarbeitung
oder eine Verpackung der Werkstücke möglich. Gleichzeitig besteht keine Verletzungsgefahr
und keine Gefährdung für Mitarbeiter, da weder die Werkstücke noch der Arbeitsbehälter
eine Gefahr für Verbrennung darstellen. Schließlich ist auch eine unzulässige oder
ungewünschte Beeinflussung der Umgebung durch Strahlungswärme und Luftfeuchtigkeit
vermieden.
[0024] Der erfindungsgemäße Rundtrockner kann mit einer Steuerung und einer Heizeinrichtung
versehen sein, mit denen die Trockentemperatur variabel eingestellt bzw. geregelt
werden kann. Die entfeuchtete Heizluft kann durch ein Kondensat-Trocknungsaggregat
bereitgestellt werden, das insbesondere eine Wärmepumpe aufweisen kann.
[0025] Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung rein beispielhaft anhand einer vorteilhaften
Ausführungsform und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1:
- Eine perspektivische Ansicht eines Rundtrockners mit Heizeinrichtung;
- Fig. 2:
- eine Draufsicht auf die Anordnung von Fig. 1; und
- Fig. 3:
- eine Seitenansicht der Anordnung von Fig. 1.
[0026] Die Figuren zeigen einen Rundtrockner 10 zum Trocknen von Werkstücken, der einen
grundsätzlich zylindrischen Arbeitsbehälter 12 aufweist, in dem ein (nicht dargestellter)
wendeiförmig umlaufender Werkstückkanal vorgesehen ist. Zu trocknende Werkstücke werden
durch einen an der Außenwand des Arbeitsbehälters vorgesehenen Werkstückeinlass 14
in den Arbeitsbehälter 12 bzw. an den Anfang von dessen Werkstückkanal eingebracht.
Durch Vibration des federnd gelagerten Arbeitsbehälters 12 mithilfe zumindest eines
Unwuchtmotors gelangen die Werkstücke dann zu einem Werkstückauslass 16 an der Unterseite
der Außenwand des Arbeitsbehälters 12. Der Arbeitskanal selbst ist bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel aus mit Poyurethan beschichtetem Drahtgeflecht gebildet, das wendeiförmig
den Innenumfang des Arbeitsbehälters über etwa zweieinhalb Umdrehungen über eine Strecke
von etwa 9,5 m umläuft. Es versteht sich, dass jedoch die Länge und die Breite des
Arbeitskanals sowie dessen Beschichtung variabel ist. Auch kann eine Werkstückzuführung
durch die Oberseite bzw. einen Deckel des Arbeitsbehälters erfolgen.
[0027] Wie die Figuren verdeutlichen, ist der Arbeitsbehälter 12 an seiner Oberseite vollständig
geschlossen, was bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch einen Deckel 18 erreicht
ist, der mit der Behälterwand wärmedichtend verschraubt ist. Alternativ kann der Deckel
auch einstückig mit der Behälterwandung ausgebildet sein.
[0028] Weiterhin weist der in den Figuren dargestellte Rundtrockner 10 eine Heizeinrichtung
20 auf, in der erwärmte und entfeuchtete Luft mit einer maximalen Temperatur von 70°
C bereitgestellt wird. Diese entfeuchtete Luft wird von der Heizeinrichtung 20 über
zwei mit einer Wärmedämmung versehene Luftschläuche 22 und 23 und über wärmegedämmte
Rohre zu jeweils einer Heizluftzuführung am Boden 13 (Fig. 3) des Arbeitsbehälters
12 geführt. Hierbei sind die beiden Heizluftzuführungen am Boden 13 des Arbeitsbehälters
12 diametral gegenüberliegend angeordnet.
[0029] Die zugeführte erwärmte und entfeuchtete Luft durchströmt nach Einbringen in den
Arbeitsbehälter 12 diesen in vertikaler Richtung von unten nach oben, was durch die
luftdurchlässige Ausbildung des Arbeitskanals erleichtert ist. Zur Absaugung der Heizluft,
die den Arbeitsbehälter 12 durchströmt hat, sind an der Oberseite 15 des Arbeitsbehälters
12 zwei diametral gegenüberliegende Heizluftabführungen 24 und 26 vorgesehen, die
wiederum über mit einer Wärmedämmung versehene Luftschläuche 28 und 29 und über wärmegedämmte
Rohre mit der Heizeinrichtung 20 verbunden sind, wodurch ein geschlossener Luftkreislauf
geschaffen ist. Für eine gute Durchströmung innerhalb des Arbeitsbehälters 12 sind
die Heizluftzuführungen und die Heizluftabführungen in Draufsicht gesehen versetzt
zueinander angeordnet und insbesondere gleichmäßig über den Umfang verteilt.
[0030] Zur Erhöhung des Lufteintrags in den Arbeitsbehälter 12 ist bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ein optionales Umluftgebläse 30 vorgesehen, das über einen Luftschlauch
31 Luft vom Boden 13 (Fig. 3) des Arbeitsbehälters 12 ansaugt und diese im Gegenstrom
zur Förderrichtung der Werkstücke in den Arbeitsbehälter 12 einbläst. Hierzu ist an
der Umfangswand des Arbeitsbehälters 12 eine Umluftzuführung 32 vorgesehen, mit der
die Umluft zumindest annähernd tangential in den Werkstückkanal einblasbar ist. Die
Umluftzuführung 32 befindet sich etwa in der Mitte des Arbeitsbehälters, d.h. auf
halber Höhe, so dass warme Heizluft, die vom Boden des Arbeitsbehälters angesaugt
worden ist, in den oberen Bereich des Arbeitsbehälters im Gegenstrom eingebracht wird.
Durch das Umluftgebläse 30 wird somit ein zweiter geschlossener Luftkreislauf vorgesehen.
[0031] Das Bezugszeichen 36 bezeichnet einen elektrischen Schaltschrank. In diesem Schaltschrank
kann eine Steuerung für den Rundtrockner vorgesehen sein, mit der unter anderem die
Drehzahl der Unwuchtmotoren gesteuert, die Amplitude der Schwingung des Arbeitsbehälters
gemessen und die Aufbereitung der durch den Arbeitsbehälter hindurchgeführten Luft
geregelt werden kann. Die Temperatur der Werkstücke im Arbeitskanal kann berührungslos
gemessen werden und es kann eine Überwachungseinrichtung vorgesehen sein, die ein
Signal ausgibt, wenn sich keine Werkstücke mehr in dem Arbeitsbehälter befinden. Hierdurch
kann vermieden werden, dass sich unterschiedliche Chargen versehentlich vermischen.
Weiterhin kann im Bereich des Werkstückeinlasses 14 und/oder im Bereich des Werkstückauslasses
16 eine Trenneinrichtung vorgesehen sein, die ein Entweichen von Heizluft aus dem
Arbeitsbehälter 12 verhindert. Eine solche Trenneinrichtung kann beispielsweise einen
Vorhang oder einzelne Lappen aus Kunststoff oder Gummi oder dergleichen umfassen.
1. Rundtrockner (10) zum Trocknen von Werkstücken, mit einem an seiner Oberseite geschlossenen
Arbeitsbehälter (12), in dem die Werkstücke einen wendeiförmig umlaufenden Werkstückkanal
in einer Förderrichtung durchlaufen, und mit einer Heizeinrichtung (20), die Luft
aus dem Arbeitsbehälter (12) absaugt, diese erwärmt und entfeuchtet, und die die erwärmte
und entfeuchtete Luft mit einer maximalen Temperatur von 75° C in den Arbeitsbehälter
rückführt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Arbeitsbehälter (12) eine Wärmeisolation aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Außenseite des Arbeitsbehälters (12) im Betrieb eine maximale Temperatur von
40° C erreicht.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Boden (13) des Arbeitsbehälters (12) zumindest ein Heizluftzuführung, insbesondere
zwei diametral gegenüberliegende Heizluftzuführungen, vorgesehen ist/sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Oberseite (15) des Arbeitsbehälters (12) zumindest eine Heizluftabführung
(24, 26), insbesondere zumindest zwei diametral gegenüberliegende Heizluftabführungen,
vorgesehen ist/sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5,
dadurch gekennzeichnet,
die Heizluftzuführung und die Heizluftabführung (24, 26) in Draufsicht versetzt zueinander
angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
die Förderrichtung und die Strömungsrichtung der Heizluft quer zueinander verlaufen.
8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich zu der Heizeinrichtung (20) zumindest ein Umluftgebläse (30) vorgesehen
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Umluftgebläse (30) einen Luftstrom erzeugt, der im Gegenstrom zur Förderrichtung
verläuft.
10. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an einer Umfangswand des Arbeitsbehälters (12) eine Umluftzuführung (32) vorgesehen
ist, mit der Umluft insbesondere zumindest annähernd tangential in den Werkstückkanal
einblasbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich des Behälterbodens (13) eine Umluftabsaugung vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Boden des Arbeitskanals zumindest teilweise luftdurchlässig ist und insbesondere
Drahtgewebe aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Boden des Arbeitskanals mit Kunststoff beschichtet ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Arbeitskanal eine Vortrockenzone aufweist, in der eine Abblaseinrichtung vorgesehen
ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Arbeitskanal einen Stufenabschnitt aufweist.