[0001] Die Erfindung betrifft eine Vollmantel-Schneckenzentrifuge nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Ein solcher Gegenstand, bei welcher die Trommel mit Walzen, die außen auf ihr abwälzen,
angetrieben und gelagert wird, ist aus der
DE 31 42 779 A1 bekannt.
[0003] Aus der
EP 0 107 470 B1 und der
US 4 504 262 ist es ferner bekannt, die Trommeln von Dekantern (Vollmantel-Schneckenzentrifugen)
federnd abzustützen. Dabei sind die Federn als Schraubenfedern ausgebildet, welche
radial zur Drehachse ausgerichtet sind. Durch Schraubbolzen, welche die Schraubenfedern
durchsetzen, wird jeweils eine federnde Abstützung zwischen den Lagergehäusen der
Lager der Trommel und einem Stützring realisiert, welcher konzentrisch zum Lagergehäuse
angeordnet und am Maschinengestell befestigt oder mit diesem verbunden ist. Derart
soll es möglich sein, Betriebsdrehzahlen oberhalb der Hauptresonanzfrequenz des Systems
einzustellen und somit höhere Trommeldrehzahlen zu realisieren, als bei Dekantern
mit konventioneller Lagerkonstruktion.
[0005] In der
DE 22 57 513 A wird eine Trommel einer Rohrzentrifuge mit einem zylindrischen Trommelmantel gezeigt,
die lediglich innen abschnittsweise konisch ausgebildet ist.
[0007] Eine weitere gattungsähnliche Vollmantel-Schneckenzentrifuge ist aus der
DE 10 2007 042 549 A1 bekannt. Diese Vollmantel-Schneckenzentrifuge weist einen Rotor mit einer Trommel
mit horizontaler Drehachse und mit einer relativ zur drehbaren Trommel mit einer Differenzdrehzahl
drehbare, in der Trommel angeordneten, Schnecke auf. Dabei sind an den beiden axialen
Enden der Trommel Lager bzw. Lagereinrichtungen zur Lagerung der Trommel vorgesehen
und es sind Federelemente zur federnden Abstützung der Trommel an einem Maschinengestell
oder Fundament vorgesehen, wobei jeweils wenigstens zwei der die Trommel abstützenden
Federelemente an den beiden axialen Enden der Trommel angeordnet sind und wobei die
Federelemente vertikal oder im Wesentlichen vertikal ausgerichtet sind. Dabei ist
vorgesehen, dass das Verhältnis zwischen der Länge des Rotors bzw. der Trommel zum
Durchmesser des Rotors bzw. der Trommel vorzugsweise größer als 2, vorzugsweise 2,5
insbesondere 3 ist. Es ist zudem vorgesehen, dass die Federelemente als kombinierte
Feder- und Dämpfungselemente ausgebildet sind. Diese Konstruktion eignet sich insbesondere
für lang gestreckte Vollmantel-Schneckenzentrifugen, bei welchen das Verhältnis zwischen
der Länge des Rotors bzw. der Trommel und dem Durchmesser des Rotors bzw. der Trommel
vorzugsweise größer als 2, vorzugsweise größer als 2,5, insbesondere größer als 3
ist, denn es ist möglich, die Trommel mit einer Betriebsdrehzahl zu betreiben, die
oberhalb der Grundresonanzfrequenz (Rotoreigenform) des Systems liegt.
[0008] Diese Konstruktion hat sich an sich bewährt. Dennoch besteht weiterer Bedarf danach,
die Konstruktion von Vollmantel-Schneckenzentrifuge auf einfache Weise derart zu verbessern,
so dass sie generell mit einer relativ hohen Drehzahl betrieben werden können, jedoch
ohne die erste Resonanzfrequenz des Rotors durchfahren zu müssen.
[0009] Die Lösung dieses Problems ist die Aufgabe der Erfindung.
[0010] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1.
[0011] Derart wird eine Vollmantel-Schneckenzentrifuge mit einem Gehäuse und einem in dem
Gehäuse drehbar gelagerten Rotor geschaffen, die wenigstens folgendes aufweist: eine
drehbare Trommel mit einer Drehachse wobei die Trommel einen zylindrischen Abschnitt
mit einer Länge L
1 und einen konischen Abschnitt mit der Länge L
2 aufweist, die addiert die Länge L
T der Trommel definieren, mindestens einen Flüssigkeitsablauf, der im zylindrischen
Abschnitt der Trommel angeordnet ist und mindestens einen Feststoffaustrag, der im
konischen Abschnitt der Trommel angeordnet ist, eine relativ zur drehbaren Trommel
mit einer Differenzdrehzahl drehbaren, in der Trommel angeordnete Schnecke, wobei
die Trommel und die Schnecke gemeinsam den Rotor bilden, Trommellager zur Lagerung
der Trommel im Gehäuse, die mit einem Abstand L
L beabstandet sind, und wenigstens ein Schneckenlager zur Lagerung der Schnecke in
der Trommel, wobei der Abstand L
L der Trommellager zueinander kleiner ist als die Länge L
T der Trommel.
[0012] In dem konischen Abschnitt mit der Länge L
2 ist die die Trommel innen und außen (bezogen auf den Trommelmantel) konisch ausgestaltet.
[0013] Der Trommeldurchmesser wird dabei ausgehend von dem zylindrischen Abschnitt im konischen
Abschnitt mit zunehmendem Abstand von dem zylindrischen Abschnitt außen und innen
kleiner, so dass sich die konische Form ergibt.
[0014] Die Drehachse kann horizontal ausgerichtet sein. Sie kann aber auch in anderer Richtung
ausgerichtet sein, so vertikal.
[0015] Diese Konstruktionsart hat den Vorteil, dass die Vollmantel-Schneckenzentrifuge mit
einer vorteilhaft hohen Drehzahl betrieben werden kann, da sich eine drehzahlbegrenzende
erste Resonanzfrequenz der Trommel durch die erfindungsgemäße, vorteilhafte Anordnung
der Trommellager mit reduziertem axialen Abstand erst bei einer höheren Drehzahl einstellt
als bei einer größeren axialen Beabstandung der Lager. Eine derart ausgeführte Vollmantel-Schneckenzentrifuge
ist deshalb mit einer hohen/höheren Drehzahl betreibbar und erzielt deshalb im Vergleich
mit einer volumengleichen Vollmantel-Schneckenzentrifuge mit herkömmlicher Anordnung
der Trommellager eine vorteilhaft höhere Trennleistung. Axial direkt aneinander angrenzende
Lager werden im Rahmen dieser Anmeldung funktional als ein einziges Lager betrachtet.
[0016] Es ist ferner vorgesehen, dass eines der Trommellager radial außen auf dem konischen
Abschnitt der Trommel positioniert ist. Es ist dann weiter vorteilhaft vorgesehen,
dass das radial außen auf dem konischen Abschnitt der Trommel positionierte Trommellager
einen kleineren inneren Durchmesser aufweist als der zylindrische Abschnitt der Trommel,
was die Lagerbeanspruchung und die Kosten für das Lager und dessen Wartung oder Ersatz
reduziert.
[0017] Es kann zudem nach einer Weiterbildung weiter vorgesehen sein, dass eines der Trommellager
radial außen auf dem zylindrischen Abschnitt der Trommel positioniert ist.
[0018] Die Trommellager sind nach den Ansprüchen jeweils zwischen der Trommel und dem Gehäuse
oder einem mit dem Gehäuse fest verbundenen Teil angeordnet, als radiale, eine Relativdrehung
zulassende Verbindung zwischen den Elementen "Trommel" und "Gestell" bzw. "Gehäuse".
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung sind entweder eines oder beide
Trommellager und/oder wenigstens eines oder ggf. auch beide Schneckenlager innerhalb
eines axialen Bereiches angeordnet, der zwischen dem Feststoffaustrag und dem Flüssigkeitsablauf
der Trommel liegt. Auch derart kann die Vollmantel-Schneckenzentrifuge mit einer vorteilhaft
hohen Drehzahl betrieben werden, da sich auch derart die in der Regel drehzahlbegrenzende
erste Resonanzfrequenz der Trommel durch die erfindungsgemäße, vorteilhafte Anordnung
der Trommellager erst bei einer relativ hohen Drehzahl einstellt. Ferner kann auf
die Trommelwellenabschnitte -die als Wellenabsätze gestaltet sind und als Lagersitz
gestaltet sind, u.U. sogar verzichtet werden. Daraus ergibt sich u.U. auch eine vereinfachte
Fertigung einer Trommelnabe und somit der Trommel.
[0020] Eine vorteilhafte Leistungssteigerung der Vollmantel-Schneckenzentrifuge kann dann
auch dadurch erzielt werden, dass die Trommel der Vollmantel-Schneckenzentrifuge bei
vorgegebener derartiger Anordnung mit definiertem Abstand der Lager und definiertem
Radius der Trommel axial verlängert wird, so dass sich eine Vollmantel-Schneckenzentrifuge
mit einem größeren Volumen ergibt als dies nach dem Stand der Technik möglich gewesen
wäre. g-Zahlen von 5000g - 7000 g sind ohne weiteres erreichbar. Das Verhältnis der
Länge der Trommel zu dem maximalen inneren Durchmesser der Trommel kann erhöht werden
(wird auch als "λ" bezeichnet).
[0021] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung und auch selbstständig
unabhängig weiteren erfinderischen Ausgestaltung grenzt bzw. grenzen entweder eines
oder beide der Trommellager - und/oder wenigstens ein Schneckenlager - direkt an einen
Bereich des Flüssigkeitsablaufs und /oder des Feststoffaustrag der Trommel an. In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung kann jeweils ein Abstand
A
1 und / oder A
2 zwischen dem jeweiligen axialen Ende der Trommel und der jeweiligen Position des
Trommellagers und / oder bevorzugt 0 bis 35% und besonders bevorzugt 0 bis 25% der
Länge L
T der Trommel betragen. Auch derart werden jeweils die Vorteile der Erfindung vorteilhaft
und im Falle der 25% besonders vorteilhaft erreicht.
[0022] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung kann eines der Trommellager
radial außen an der Trommel oder an dem Trommeldeckel positioniert sein.
[0023] Zudem kann weiter alternativ oder optional vorgesehen sein, dass eines der Trommellager
axial außen direkt an dem Trommeldeckel positioniert ist. All dies sind vorteilhafte
Positionen, an welchen jeweils oder in Kombination miteinander die Erfindung der Ansprüche
1 und/oder 2 vorteilhaft umsetzbar ist.
[0024] Dabei lassen sich die Trommellager auf verschiedene Weise ausgestalten. Es kann beispielsweise
vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Trommellager als Magnetlager ausgeführt sind.
Dadurch wird vorteilhaft eine unter Last selbstzentrierende Trommellagerung geschaffen,
die zudem insbesondere für eine Anordnung auf einem relativ großen Radius auf dem
konischen oder dem zylindrischen Teil geeignet ist.
[0025] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung sind die Trommellager
als Wälzlager ausgeführt. Dadurch wird vorteilhaft eine kostengünstige Trommellagerung
geschaffen, die einfach auszulegen und zu montieren ist. Dabei können die Trommellager
insbesondere als Keramiklager, insbesondere Hybrid-Keramiklager, ausgeführt sein.
Dadurch wird vorteilhaft eine verschleißarme Trommellagerung geschaffen, die einfach
auszulegen und zu montieren ist und wiederum insbesondere für eine Anordnung auf einem
relativ großen Radius auf dem konischen oder dem zylindrischen Teil geeignet ist.
[0026] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0027] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezug auf die Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen
näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1 bis 3
- Seitenansichten von drei verschiedenen erfinderischen, jeweils schematisch dargestellten
Vollmantel-Schneckenzentrifugen; und
- Fig. 4
- eine Seitenansicht einer vierten schematisch dargestellten VollmantelSchneckenzentrifuge
nach dem Stand der Technik.
[0028] Fig. 1 zeigt eine Vollmantel-Schneckenzentrifuge mit einem im Betrieb nicht drehbaren
bzw. sich nicht drehenden Gestell und vorzugsweise Gehäuse 100 und einem im Betrieb
drehbaren bzw. sich drehenden Rotor 200.
[0029] Der Rotor 200 weist eine drehbare Trommel 210 mit einer horizontalen Drehachse D
auf. Die Drehachse D kann aber auch anders, insbesondere vertikal, im Raum orientiert
sein. Zum Rotor 200 gehört zudem eine in der Trommel 210 angeordnete Schnecke 230,
deren Drehachse mit der der Trommel 210 übereinstimmt. Die Schnecke 230 kann im Betrieb
mit einer Differenzdrehzahl zur Trommel 210 gedreht werden.
[0030] Die Trommel 210 weist einen zylindrischen Abschnitt 211 mit einer Länge L
1 auf und einen sich daran axial anschließenden konischen Abschnitt 212 mit einer Länge
L
2. Der zylindrische Abschnitt 211 in von einem sich im Wesentlichen radial erstreckenden
Trommeldeckel 213 abgeschlossen. In dem konischen Abschnitt 212 mit der Länge L2 ist
die Trommel innen und außen (bezogen auf den Trommelmantel) konisch ausgestaltet.
[0031] Die Schnecke 230 weist hier ebenfalls einen zylindrischen Abschnitt 231 auf und einen
sich daran axial anschließenden konischen Abschnitt 232. Sie ist innerhalb der Trommel
210 angeordnet.
[0032] In die Trommel 210 ragt ein hier konzentrisch zur Drehachse verlaufendes Zulaufrohr
214, das in einem Verteiler 215 mündet, durch den eine zu verarbeitende Suspension
Su radial in einen Schleuderraum 216 der Trommel 210 geleitet werden kann. Das Zulaufrohr
214 kann entweder von der Seite des zylindrischen Trommelabschnittes 211 in die Trommel
210 geführt sein oder es kann von der Seite des konischen Trommelabschnitts 212 in
die Trommel 210 geführt sein.
[0033] In oder an dem Trommeldeckel 213 können einer oder mehrere Flüssigkeitsabläufe 217
ausgebildet sein. Diese können auf verschiedene Weise ausgebildet sein, so als Öffnungen
im Trommeldeckel 213, die eine Art Überlaufwehr aufweisen oder auf andre Weise, so
als Schälscheibe. Am Ende des konischen Abschnitts 212 ist wenigstens ein Feststoffaustrag
218 ausgebildet.
[0034] In der Regel ist die Trommel 210 als eine Vollmanteltrommel ausgebildet. In der sich
drehenden Trommel 210 wird dann wenigstens eine Flüssigkeitsphase Fl von Feststoffen
Fe geklärt. Die wenigstens eine Flüssigkeitsphase tritt am Trommeldeckel 213 aus dem
Flüssigkeitsablauf 217 aus. Die Feststoffe werden von der Schnecke 230 hingegen in
Richtung des Feststoffaustrages 218 transportiert und dort aus der Trommel 210 ausgeworfen.
[0035] Fig. 4 zeigt eine Vollmantel-Schneckenzentrifuge, bei der sich an den Trommeldeckel
213 bzw. die eigentlichen Trommel 210 axial ein erster Trommelwellenabschnitt 220
anschließt, der drehfest mit der Trommel 210 verbunden ist und an den konischen Trommelabschnitt
212 sich axial ein zweiter Trommelwellenabschnitt 219 anschließt, der ebenfalls drehfest
mit der Trommel 210 verbunden ist.
[0036] An den zylindrischen Abschnitt 231 der Schnecke 230 schließt sich axial ein erster
Schneckenwellenabschnitt 234 an, der drehfest mit der Schnecke 230 verbunden ist und
an den konischen Trommelabschnitt 232 schließt sich axial ein zweiter Schneckenwellenabschnitt
233 an, der ebenfalls drehfest mit der Schnecke 230 verbunden ist.
[0037] Zum Antrieb des Rotors 200 dient eine Antriebsvorrichtung mit einem oder zwei Motoren
(hier nicht dargestellt). Der Antriebsvorrichtung 300 ist wenigstens ein Getriebe
310 nachgeschaltet, an welchem hier schematisch zwei Riemenscheiben 320, 330 dargestellt
sind, was andeutet, dass das Getriebe 310 wenigstens zwei Schnittstellen zum Einspeisen
eines jeweiligen Drehmomentes des Motors oder der Motoren in das Getriebe 310 aufweist,
um die Trommel und die Schnecke anzutreiben. Alternativ (hier nicht dargestellt) kann
der Antrieb des Rotors auch über Hydraulikmotoren erfolgen, so dass kein Getriebe
erforderlich ist. Auch kann der Antrieb durch eine Kombination aus Elektromotor/en
und Hydraulikmotor/en erfolgen, wobei hierfür andere Getriebe eingesetzt werden und
die Riemenscheiben ganz oder teilweise entfallen.
[0038] Das Getriebe 300 dreht einerseits die Trommel 210 und andererseits die Schnecke 230.
Dazu weist das Getriebe 300 zwei Ausgangswellen auf. Die erste Ausgangswelle ist drehfest
mit dem ersten Trommelwellenabschnitt 220 gekoppelt oder direkt mit der Trommel 210
gekoppelt und die zweite Ausgangswelle ist direkt oder indirekt drehfest mit dem ersten
Schneckenwellenabschnitt 234 gekoppelt oder direkt mit der Schnecke 230.
[0039] Die Trommel und die Welle sind jeweils mit zwei axial in Richtung der Drehachse angeordneten
Trommellagern 221, 222 drehbar gelagert. Der Begriff des "Lagers" ist insofern nicht
zu eng zu fassen. Jedes der Lager 221, 222 kann jeweils aus einem oder mehreren Einzellagern
bestehen, die dann aber axial direkt nebeneinander angeordnet sind, dass sie funktional
jeweils als ein Einzellager betrachtet werden können. Die Lager 221, 222 können zudem
als Lager verschiedenster Bauart ausgebildet sein, so als Wälzlager - insbesondere
als Keramiklager, als Hybrid-Keramiklager, als Magnetlager oder als Gleitlager.
[0040] Die Trommellager 221, 222 sind zwischen der Trommel 210 und dem Gestell 100 oder
einem mit dem Gestell verbundenen Teil angeordnet, damit die Trommel 210 relativ zum
Gestell 100 gedreht werden kann. Dies gilt auch für sämtliche nachfolgend beschriebenen
und unter die Ansprüche fallenden Varianten. Dabei sind die Trommellager 221, 222
vorzugsweise radial zwischen der Trommel 210 und dem Gestell 100 oder einem mit dem
Gestell verbundenen Teil angeordnet.
[0041] Die Schneckenlager 235, 236 sind hingegen radial zwischen der Schnecke 230 und der
Trommel 210 angeordnet, so dass die Schnecke 230 relativ zur Trommel 210 drehbar ist.
Dabei sind die Schneckenlager 235, 236 vorzugsweise radial zwischen der Trommel 210
und der Schnecke 230 angeordnet.
[0042] Bei einer möglichen Ausführungsvariante (nicht dargestellt) kann das eine der Schneckenlager
235 im Bereich des Feststoffaustrages 218 entfallen. In diesem Fall zentriert sich
die rotierende Schnecke selbstständig, was z.B. bei einer vertikalen Anordnung des
Dekanters bekannt ist.
[0043] Nach dem Stand der Technik, wie er in Fig. 4 dargestellt ist, sind die Trommellager
221, 222 axial außerhalb des axialen Bereiches L
T der Trommel 210 angeordnet, der zwischen dem Feststoffaustrag 218 und dem Flüssigkeitsaustrag
217 der Trommel 210 liegt. Sie liegen in Fig. 4 beispielsweise zwischen dem Feststoffaustrag
218 und einem diesem benachbarten axialen Ende des Gehäuses 100 und dem Flüssigkeitsablauf
217 und einem diesem benachbarten axialen Ende des Gehäuses. Dementsprechend ist ein
Abstand L
L der Trommellager 221, 222 größer als eine Länge L
T der Trommel 210, die sich aus der Länge L
1 des zylindrischen Abschnitts 211 der Trommel 210 und der Länge L
2 des konischen Abschnitts 212 der Trommel 210 addiert.
[0044] Damit sind die beiden Trommellager 221, 222 bezogen auf die Länge L
T der Trommel 210 axial relativ weit voneinander beabstandet angeordnet. Und nach dem
Stand der Technik, wie er in Fig. 4 dargestellt ist, sind zudem auch die Schneckenlager
235, 236 axial außerhalb des axialen Bereiches der Trommel 210 angeordnet, der zwischen
dem Feststoffaustrag 218 und dem Flüssigkeitsaustrag 217 der Trommel 210 liegt. Damit
sind auch die beiden Schneckenlager 235, 236 bezogen auf die Länge L
T der Trommel 210 und der Schnecke 230 axial relativ weit voneinander beabstandet angeordnet.
[0045] Hier geht die Erfindung einen anderen Weg. Es sind entweder eines oder beide Trommellager
221, 222 innerhalb des axialen Bereiches angeordnet, der zwischen dem Feststoffaustrag
218 und dem Flüssigkeitsablauf 217 der Trommel 210 liegt oder direkt an einen Bereich
des Flüssigkeitsablaufs 217 und /oder des Feststoffaustrag 218 der Trommel 210 angrenzt.
Die Trommellager 221, 222 sind dann radial außen auf der Trommel 210 oder radial oder
axial außen am bzw. auf dem Trommeldeckel 213 positioniert.
[0046] Ist eines der Trommellager 221, 222 innerhalb des axialen Bereiches angeordnet, der
zwischen dem Feststoffaustrag 218 und dem Flüssigkeitsaustrag 217 der Trommel 210
liegt, kann das jeweils andere dieser Lager - das andere der Trommellager 221, 222
- außerhalb dieses axialen Bereiches angeordnet sein. Es kann aber im Rahmen der Erfindung
auch vorgesehen sein, dort bzw. in dem vorstehend beschriebenen Bereich beide der
jeweiligen Lager - beide Trommellager 221, 222 - vorzusehen (Fig. 3).
[0047] Es hat sich gezeigt, dass auf diese Weise und bei einer ansonsten unveränderten Geometrie
des Rotors, die erste Resonanzfrequenz des Rotors angehoben wird und somit auch die
Trommeldrehzahl weiter angehoben werden konnte.
[0048] Verschiedene Varianten dieser technischen Lehre sind in den Figuren 1 bis 3 dargestellt.
In den Figuren 1 bis 3 ist die Länge der Trommel 210 jeweils mit L
T und der Abstand zwischen den Trommellagern 221 und 222 jeweils mit L
L bezeichnet. In Fig.4 und somit bei Vollmantel-Schneckenzentrifugen nach dem Stand
der Technik ist L
T < L
L
[0049] In Fig. 1 ist eine Ausführungsvariante der Erfindung dargestellt, bei der das erste
Trommellager 221 dem konischen Abschnitt 212 der Trommel 210 zugeordnet ist. Es ist
von dem Feststoffaustrag 218 axial in Richtung des zylindrischen Abschnitts 211 der
Trommel 210 beabstandet. Das andere der Trommellager 222 "am anderen Ende der Trommel"
liegt außerhalb dieses axialen Bereiches.
[0050] Das erste Trommellager 221 liegt damit zwischen dem Feststoffaustrag 218 und dem
Flüssigkeitsablauf 217 im Bereich des konischen Abschnitts 212 der Trommel 210 auf
dem konischen Abschnitt. Auf den Trommelwellenabschnitt 219 im Bereich des konischen
Abschnitts 212 der Trommel 210 kann somit auch verzichtet werden. Die Länge der Trommel
210 ist hier größer als der Abstand zwischen den Trommellagern 221 und 222. Insofern
ist hier L
T > L
L.
[0051] Dabei ist es möglich, den konischen Abschnitt axial sehr lang zu gestalten und den
Durchmesser der Trommel, an dem der Feststoffaustrag angeordnet ist, relativ klein
auszulegen. So kann das Verhältnis zwischen dem Durchmesser der Trommel, an dem der
Feststoffaustrag angeordnet ist, zum maximalen Innendurchmesser der Trommel zwischen
0,4 und 0,3 betragen. Dies kann vorteilhaft dazu beitragen, den durch den Feststoffaustrag
verursachten Energieverlust gering zu halten oder zu senken. Es kann ferner (siehe
die Definition weiter oben) ein relativ großer Wert "λ" erreicht werden.
[0052] In Fig. 2 ist eine Ausführungsvariante der Erfindung dargestellt, bei der das erste
Trommellager 221 dem konischen Abschnitt 212 der Trommel 210 zugeordnet ist, - analog
zur Ausführungsvariante nach Fig. 1- wobei es von dem Feststoffaustrag 218 axial in
Richtung des zylindrischen Abschnitts 211 der Trommel 210 beabstandet ist. Das Trommellager
221 liegt wiederum damit zwischen dem Feststoffaustrag 218 und dem Flüssigkeitsablauf
217 im Bereich des konischen Abschnitts 212 der Trommel 210.
[0053] Das andere Trommellager 222 ist hier dem zylindrischen Abschnitt 211 der Trommel
210 zugeordnet bzw. außen auf diesem angeordnet. Es grenzt hier axial direkt an einen
Bereich des Flüssigkeitsaustrags 217 der Trommel 210 an. Hier kann somit auf den Trommelwellenabschnitt
219 im Bereich des konischen Abschnitts 212 der Trommel 210 und auf den Trommelwellenabschnitt
220 im Bereich des zylindrischen Abschnitts 211 der Trommel 210 verzichtet werden.
Die Länge der Trommel 210 ist auch hier größer als der Abstand zwischen den Trommellagern
221 und 222. Insofern ist auch hier L
T > L
L.
[0054] In Fig. 3 ist eine Ausführungsvariante der Erfindung dargestellt, bei der das erste
Trommellager 221 erneut radial außen auf dem konischen Abschnitt 212 der Trommel 210
angeordnet ist. Es ist wieder analog zur Ausführungsvariante nach Fig. 1 von dem Feststoffaustrag
218 axial in Richtung des zylindrischen Abschnitts 211 der Trommel 210 beabstandet.
Das erste Trommellager 221 liegt damit erneut zwischen dem Feststoffaustrag 218 und
dem Flüssigkeitsablauf 217 im Bereich des konischen Abschnitts 212 der Trommel 210.
Das zweite Trommellager 222 ist sodann auf dem zylindrischen Abschnitt 211 der Trommel
210 angeordnet. Es ist hier von dem Flüssigkeitsablauf 218 axial in Richtung des konischen
Abschnitts 212 der Trommel 210 beabstandet. Auf den Trommelwellenabschnitt 220 im
Bereich des zylindrischen Abschnitts 211 der Trommel 210 und auf den Trommelwellenabschnitt
218 im Bereich des konischen Abschnitts 212 der Trommel 210 kann somit verzichtet
werden. Die Länge der Trommel 210 ist hier größer als der Abstand zwischen den Trommellagern
221 und 222. Insofern ist auch hier L
T > L
L.
[0055] Es ergibt sich in den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 bis Fig. 3 jeweils ein Abstand
A
1 und / oder A
2 zwischen dem jeweiligen Ende der Trommel 210 und der jeweiligen Position des Trommellagers
221 und / oder 222. Der jeweilige Abstand A
1 und / oder A
2, um die das jeweilige Trommellager 221, 222 von dem Flüssigkeitsablauf 217 bzw. dem
Feststoffaustrag 218 jeweils in axialer Richtung beabstandet ist, so dass es zwischen
dem Flüssigkeitsablauf 217 und dem Feststoffaustrag 218 positioniert ist, beträgt
dabei vorzugsweise 0 bis 35% und besonders bevorzugt 0 bis 25% der Länge der Trommel
210 L
T.
[0056] Durch die Positionierung der Trommellager 221, 222 jeweils auf einer Position innerhalb
des axialen Bereiches zwischen dem Feststoffaustrag 218 und dem Flüssigkeitsablauf
217 wird der Abstand L
L zwischen den Trommellagern 221, 222 vorteilhaft derart verkleinert, dass die erste
Eigenresonanz der Trommel 210 erst bei einer höheren Drehzahl eintritt als bei einer
Lageranordnung nach dem Stand der Technik (siehe Fig. 4). Durch die nun mögliche höhere
Betriebsdrehzahl wird die erzielbare Trennleistung der erfinderischen Vollmantel-Schneckenzentrifuge
gegenüber einer Vollmantel-Schneckenzentrifuge gleichen Volumens nach dem Stand der
Technik vorteilhaft erhöht.
[0057] Die Ausführungen zu den Anordnungen der Trommellager 221, 222 nach Fig. 1 bis Fig.
3 sind keineswegs abschließend zu verstehen. Vielmehr sind im Rahmen der Ansprüche
auch andere vorteilhafte Anordnungen der Trommellager 221, 222 denkbar. Dabei soll
aber der axiale Abstand L
L der Trommellager 221, 222 zueinander kürzer sein als die Länge L
T der Trommel 210.
Bezugszeichenliste
[0058]
- 100
- Gehäuse
- 200
- Rotor
- 210
- Trommel
- 211
- zylindrischer Abschnitt
- 212
- konischer Abschnitt
- 213
- Trommeldeckel
- 214
- Zulaufrohr
- 215
- Verteiler
- 216
- Schleuderraum
- 217
- Flüssigkeitsablauf
- 218
- Feststoffaustrag
- 219
- Trommelwellenabschnitt
- 220
- Trommelwellenabschnitt
- 221
- Trommellager
- 222
- Trommellager
- 230
- Schnecke
- 231
- zylindrischer Abschnitt
- 232
- konischer Abschnitt
- 233
- Schneckenwellenabschnitt
- 234
- Schneckenwellenabschnitt
- 235
- Schneckenlager
- 236
- Schneckenlager
- 300
- Antriebsvorrichtung
- 310
- Getriebe
- 320
- Riemenscheibe
- 330
- Riemenscheibe
- A1
- Abstand
- A2
- Abstand
- D
- Drehachse
- L1
- Länge
- L2
- Länge
- LL
- Abstand Trommellager
- LT
- Länge Trommel
- Su
- Suspension
- Fe
- Feststoffe
- Fl
- Flüssigkeitsphase
1. Vollmantel-Schneckenzentrifuge mit einem Gehäuse (100) und einem in dem Gehäuse (100)
drehbar gelagerten Rotor (200), die wenigstens folgendes aufweist:
a. eine drehbare Trommel (210) mit Drehachse (D), wobei die Trommel (210) einen zylindrischen
Abschnitt (211) mit einer Länge L1 und einen konischen Abschnitt (212) mit der Länge L2 aufweist, die addiert die Länge LT der Trommel (210) ist,
b. mindestens einen Flüssigkeitsablauf (217), der im zylindrischen Abschnitt (211)
der Trommel (210) angeordnet ist und mindestens einen Feststoffaustrag (218), der
im konischen Abschnitts (212) der Trommel angeordnet ist,
c. eine relativ zur drehbaren Trommel (210) mit einer Differenzdrehzahl drehbaren,
in der Trommel angeordnete Schnecke (230), wobei die Trommel (210) und die Schnecke
(230) gemeinsam den Rotor (200) bilden,
d. wenigstens zwei Trommellager (221, 222) zur Lagerung der Trommel (210) im Gehäuse
(100), die mit einem Abstand LL beabstandet sind,
e. wenigstens ein Schneckenlager (236) zur Lagerung der Schnecke (230) in der Trommel
(210),
f. wobei der Abstand LL der Trommellager (221, 222) zur Lagerung der Trommel (210) zueinander kleiner ist
als die Länge LT der Trommel (210), und
g. wobei eines der Trommellager (221) radial außen auf dem konischen Abschnitt (212)
der Trommel (210) positioniert ist
dadurch gekennzeichnet, dass
h. das radial außen auf dem konischen Abschnitt (212) der Trommel (210) positionierte
Trommellager (221) einen kleineren inneren Durchmesser aufweist als der zylindrische
Abschnitt (211) der Trommel (210) .
2. Vollmantel-Schneckenzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass entweder eines oder beide Trommellager (221, 222) innerhalb eines axialen Bereiches
angeordnet sind, der zwischen dem Feststoffaustrag (218) und dem Flüssigkeitsablauf
(217) der Trommel (210) liegt.
3. Vollmantel-Schneckenzentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommellager (221, 222) zwischen der Trommel (210) und dem Gestell (100) oder
einem mit dem Gestell verbundenen Teil angeordnet sind und/oder dass das wenigstens
eine Schneckenlager (236) zwischen der Schnecke (230) und der Trommel (210) angeordnet
ist.
4. Vollmantel-Schneckenzentrifuge nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass entweder eines oder beide Trommellager (221, 222) und/oder eines oder beide Schneckenlager
(235, 236) direkt an einen Bereich des Flüssigkeitsablaufs (217) und /oder des Feststoffaustrag
(218) der Trommel (210) angrenzt/angrenzen.
5. Vollmantel-Schneckenzentrifuge nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Abstand A1 und / oder A2 zwischen dem jeweiligen axialen Ende der Trommel (210) und der jeweiligen axialen
Position des Trommellagers (221) und / oder (222) bevorzugt 0 bis 35% und besonders
bevorzugt 0 bis 25% der Länge LT der Trommel (210) beträgt.
6. Vollmantel-Schneckenzentrifuge nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommellager (221, 222) radial außen an der Trommel (210) oder außen direkt an
dem Trommeldeckel (213) positioniert sind.
7. Vollmantel-Schneckenzentrifuge nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Trommellager (222) radial außen auf dem zylindrischen Abschnitt (211) der
Trommel (210) positioniert ist.
8. Vollmantel-Schneckenzentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Trommellager (222) axial außen direkt an dem Trommeldeckel (213) positioniert
ist.
9. Vollmantel-Schneckenzentrifuge nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder beide Trommellager (221, 222) als Magnetlager ausgeführt sind.
10. Vollmantel-Schneckenzentrifuge nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder beide der Trommellager (221, 222) als Wälzlager ausgeführt sind.
11. Vollmantel-Schneckenzentrifuge nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, dass eines oder beide der Trommellager (221, 222) als Keramiklager bzw. als Hybrid-Keramiklager
ausgeführt sind.
12. Vollmantel-Schneckenzentrifuge nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis zwischen dem Durchmesser der Trommel, an der Stelle, an welcher der
Feststoffaustrag angeordnet ist, zum maximalen Durchmesser der Trommel zwischen 0,4
und 0,3 liegt.
13. Vollmantel-Schneckenzentrifuge nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (D) der Trommel horizontal oder vertikal ausgerichtet ist.
1. Solid bowl screw centrifuge having a housing (100) and a rotor (200) rotatably mounted
in the housing (100), which comprises at least the following:
a. a rotatable drum (210) having an axis of rotation (D), wherein the drum (210) comprises
a cylindrical portion (211) having a length L1 and a conical portion (212) having a length L2, which, when added, give the length LT of the drum (210),
b. at least one liquid discharge (217) arranged in the cylindrical portion (211) of
the drum (210) and at least one solids discharge (218) arranged in the conical portion
(212) of the drum,
c. a screw (230) arranged in the drum and rotatable relative to the rotatable drum
(210) at a differential speed, wherein the drum (210) and the screw (230) together
form the rotor (200),
d. at least two drum bearings (221, 222) for supporting the drum (210) in the housing
(100), spaced at a distance LL,
e. at least one screw bearing (236) for supporting the screw (230) in the drum (210),
f. wherein the distance LL between the drum bearings (221, 222) for supporting the drum (210) relative to one
another is less than the length LT of the drum (210), and
g. wherein one of the drum bearings (221) is positioned radially outside on the conical
portion (212) of the drum (210),
characterized in that
h. the drum bearing (221) positioned radially outwardly on the conical portion (212)
of the drum (210) has a smaller inner diameter than the cylindrical portion (211)
of the drum (210).
2. Solid bowl screw centrifuge according to claim 1, characterized in that either one or both drum bearings (221, 222) are arranged within an axial region which
lies between the solids discharge (218) and the liquid discharge (217) of the drum
(210).
3. Solid bowl screw centrifuge according to claim 1 or 2, characterized in that the drum bearings (221, 222) are arranged between the drum (210) and the frame (100)
or a part connected to the frame, and/or in that the at least one screw bearing (236) is arranged between the screw (230) and the
drum (210).
4. Solid bowl screw centrifuge according to one of the preceding claims, characterized in that either one or both drum bearings (221, 222) and/or one or both screw bearings (235,
236) directly adjoin(s) a region of the liquid discharge (217) and/or the solids discharge
(218) of the drum (210).
5. Solid bowl screw centrifuge according to one of the preceding claims, characterized in that a distance A1 and/or A2 between the respective axial end of the drum (210) and the respective axial position
of the drum bearing (221) and/or (222) is preferably 0 to 35% and particularly preferably
0 to 25% of the length LT of the drum (210).
6. Solid bowl screw centrifuge according to one of the preceding claims, characterized in that the drum bearings (221, 222) are positioned radially outside on the drum (210) or
outside directly on the drum cover (213).
7. Solid bowl screw centrifuge according to one of the preceding claims, characterized in that one of the drum bearings (222) is positioned radially outwardly on the cylindrical
portion (211) of the drum (210).
8. Solid bowl screw centrifuge according to one of claims 1 to 7, characterized in that one of the drum bearings (222) is positioned axially outside directly on the drum
cover (213).
9. Solid bowl screw centrifuge according to one of the preceding claims, characterized in that one or both drum bearings (221, 222) are designed as magnetic bearings.
10. Solid bowl screw centrifuge according to one of the preceding claims, characterized in that one or both of the drum bearings (221, 222) are designed as roller bearings.
11. Solid bowl screw centrifuge according to claim 10, characterized in that one or both of the drum bearings (221, 222) are designed as ceramic bearings or as
hybrid ceramic bearings.
12. Solid bowl screw centrifuge according to one of the preceding claims, characterized in that the ratio between the diameter of the drum, at the point where the solids discharge
is arranged, and the maximum diameter of the drum is between 0.4 and 0.3.
13. Solid bowl screw centrifuge according to one of the preceding claims, characterized in that the axis of rotation (D) of the drum is aligned horizontally or vertically.
1. Centrifugeuse à vis à bol plein avec un corps (100) et un rotor (200) supporté avec
possibilité de rotation dans le corps (100), qui comporte au moins :
a. un tambour rotatif (210) avec un axe de rotation (D), lequel tambour (210) comporte
une partie cylindrique (211) d'une longueur L1 et une partie conique (212) de longueur L2, qui donnent en s'additionnant la longueur LT du tambour (210),
b. au moins un écoulement de liquide (217) qui est disposé dans la partie cylindrique
(211) du tambour (210) et au moins une évacuation de solides (218) qui est disposée
dans la partie conique (212) du tambour,
c. une vis sans fin (230) disposée dans le tambour et capable de rotation par rapport
au tambour rotatif (210) à une vitesse de rotation différente, le tambour (210) et
la vis sans fin (230) formant ensemble le rotor (200),
d. au moins deux paliers de tambour (221, 222) pour supporter le tambour (210) dans
le corps (100), espacés d'une distance LL,
e. au moins un palier de vis sans fin (236) pour supporter la vis sans fin (230) dans
le tambour (210),
f. la distance LL entre les paliers de tambour (221, 222) pour supporter le tambour (210) étant plus
petite que la longueur LT du tambour (210), et
g. un des paliers de tambour (221) étant positionné sur l'extérieur dans le sens radial
sur la partie conique (212) du tambour (210),
caractérisée en ce que
h. le palier de tambour (221) positionné sur l'extérieur dans le sens radial sur la
partie conique (212) du tambour (210) a un plus petit diamètre intérieur que la partie
cylindrique (211) du tambour (210).
2. Centrifugeuse à vis à bol plein selon la revendication 1, caractérisée en ce que soit l'un des paliers de tambour (221, 222), soit les deux sont disposés à l'intérieur
d'une région axiale située entre l'évacuation de solides (218) et l'écoulement de
liquide (217) du tambour (210).
3. Centrifugeuse à vis à bol plein selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les paliers de tambour (221, 222) sont disposés entre le tambour (210) et le bâti
(100) ou une partie reliée au bâti et/ou en ce que l'au moins un palier de vis sans fin (236) est disposé entre la vis sans fin (230)
et le tambour (210).
4. Centrifugeuse à vis à bol plein selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que soit l'un des paliers de tambour (221, 222), soit les deux et/ou un des paliers de
vis sans fin (235, 236) ou les deux sont directement contigus d'une région de l'écoulement
de liquide (217) et/ou de l'évacuation de solides (218) du tambour (210).
5. Centrifugeuse à vis à bol plein selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une distance A1 et/ou A2 entre chaque extrémité axiale du tambour (210) et la position axiale correspondante
des paliers de tambour (221) et/ou (222) mesure de préférence entre 0 et 35 %, de
préférence entre 0 et 25 %, de la longueur LT du tambour (210).
6. Centrifugeuse à vis à bol plein selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les paliers de tambour (221, 222) sont positionnés sur l'extérieur dans le sens radial
sur le tambour (210) ou sur l'extérieur directement sur le couvercle de tambour (213).
7. Centrifugeuse à vis à bol plein selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'un des paliers de tambour (222) est positionné sur l'extérieur dans le sens radial
sur la partie cylindrique (211) du tambour (210).
8. Centrifugeuse à vis à bol plein selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'un des paliers de tambour (222) est positionné sur l'extérieur dans le sens axial
directement sur le couvercle de tambour (213).
9. Centrifugeuse à vis à bol plein selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'un des paliers de tambour (221, 222) ou les deux sont réalisés comme des paliers
magnétiques.
10. Centrifugeuse à vis à bol plein selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'un des paliers de tambour (221, 222) ou les deux sont réalisés comme des roulements.
11. Centrifugeuse à vis à bol plein selon la revendication 10, caractérisée en ce que l'un des paliers de tambour (221, 222) ou les deux sont réalisés comme des paliers
en céramique ou des paliers en céramique hybrides.
12. Centrifugeuse à vis à bol plein selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rapport entre le diamètre du tambour à l'endroit où est disposée l'évacuation
de solides et le diamètre maximal du tambour est compris entre 0,4 et 0,3.
13. Centrifugeuse à vis à bol plein selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'axe de rotation (D) du tambour est orienté horizontalement ou verticalement.