(19)
(11) EP 3 833 814 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
26.02.2025  Patentblatt  2025/09

(21) Anmeldenummer: 19736704.8

(22) Anmeldetag:  05.07.2019
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
D21F 1/56(2006.01)
D21F 1/58(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
D21F 1/56
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2019/068094
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2020/030352 (13.02.2020 Gazette  2020/07)

(54)

VERFAHREN ZUR REDUKTION VON RANDWELLEN BEI EINEM BLATTBILDUNGSSYSTEM SOWIE BLATTBILDUNGSSYSTEM

METHOD FOR REDUCING EDGE WAVES IN A SHEET-FORMING SYSTEM, AND SHEET-FORMING SYSTEM

PROCÉDÉ DE RÉDUCTION D'ONDULATIONS DE BORD DANS UN SYSTÈME DE FORMATION DE FEUILLES ET SYSTÈME DE FORMATION DE FEUILLES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 06.08.2018 DE 102018119008

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
16.06.2021  Patentblatt  2021/24

(73) Patentinhaber: Voith Patent GmbH
89522 Heidenheim (DE)

(72) Erfinder:
  • RUF, Wolfgang
    89542 Herbrechtingen (DE)
  • ROTH, Markus
    89537 Giengen (DE)

(74) Vertreter: Voith Patent GmbH - Patentabteilung 
St. Pöltener Straße 43
89522 Heidenheim
89522 Heidenheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 899 376
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reduktion von Randwellen bei einem Blattbildungssystem einer Langsiebpapier- oder Langsiebkartonmaschine im Bereich der Aufgabe eines von einem Stoffauflauf gelieferten Stoffsuspensionsstrahls auf ein umlaufendes Sieb. Sie betrifft ferner ein insbesondere zur Durchführung des Verfahrens geeignetes Blattbildungssystem einer Langsiebpapier- oder Langsiebkartonmaschine mit einem Stoffauflauf, einem umlaufenden Sieb, auf das ein vom Stoffauflauf gelieferter Stoffsuspensionsstrahl aufgegeben wird, und einer jeweiligen Strahlrandbegrenzung auf den beiden Siebseiten.

    [0002] Bei Blattbildungssystemen der eingangs genannten Art kann es im Bereich der Aufgabe des vom Stoffauflauf gelieferten Stoffsuspensionsstrahls auf das umlaufende Sieb zu einer Randwelle kommen, durch die die Blattbildung in nachteiliger Weise beeinflusst wird.

    [0003] Zur Vermeidung dieser nachteiligen Beeinflussung der Blattbildung wird in dem Dokument EP0899376 A2 vorgeschlagen, in den Randbereichen des Stoffstrahles und der Siebpartie, relativ zur Maschinenlaufrichtung und zum Sieb der Siebpartie, verstellbare Formatschilder vorzusehen.

    [0004] Anhand der Fig. 1 bis 3 der beigefügten Zeichnung wird die Entstehung einer solchen Randwelle bei einem beispielhaften Blattbildungssystem einer Langsiebpapier- oder Langsiebkartonmaschine näher erläutert.

    [0005] Dabei zeigt Fig. 1 eine geschnittene Teilansicht des beispielhaften Blattbildungssystems 8 einer Langsiebpapier- oder Langsiebkartonmaschine mit einem Stoffauflauf 1, der einen Stoffsuspensions-Freistrahl 2 liefert, der im Bereich eines Strahlauftreffpunkts 4 auf ein umlaufendes Sieb 3 trifft. Dabei wird der durch den Stoffauflauf 1 gebildete Freistrahl 2 am Sieb 3 im Bereich des Strahlauftreffpunkts 4 in einem Winkel β kleiner 10° in die Sieblaufrichtung MD umgelenkt. Durch diese Umlenkung entsteht ein Druckfeld 5, das eine Länge F1 besitzt.

    [0006] Der Strahlauftreffpunkt 4 auf das Sieb 3 ist in einem in Sieblaufrichtung MD bemessenen Abstand A in der Unterlippe 6 des Stoffauflaufs 1 vorgesehen.

    [0007] Die in Sieblaufrichtung MD gemessene Ausdehnung bzw. Länge F1 des Druckfeldes 5 beträgt beispielsweise das 1 bis 1,5-Fache der Strahldicke S1. Das Druckfeld 5 beginnt durch den Rückstau entgegen der Strömungsrichtung im Freistrahl 2 schon in einem Abstand F2 vom Strahlauftreffpunkt 4, der etwa das 0,1- bis 0,3-Fache der Strahldicke S1 betragen kann.

    [0008] Wie anhand der Fig. 1 zu erkennen ist, erfährt der Stoffsuspensions-Freistrahl 2 im Bereich des Strahlauftreffpunktes 4 einen Knick.

    [0009] Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung die Impulswirkung und das reibungsbedingt abfallende Geschwindigkeitsprofil des Stoffsuspensions-Freistrahls 2 in Querrichtung CD des beispielhaften Blattbildungssystems 8 gemäß Fig. 1.

    [0010] Dabei bildet sich das Druckfeld 5 (siehe Fig. 1) durch die Impulswirkung und das reibungsbedingt abfallende Geschwindigkeitsprofil des Stoffsuspensions-Freistrahls 2 in Querrichtung CD, d.h. in Richtung quer zur Sieblaufrichtung MD, und zur Höhen- oder Vertikalrichtung z dreidimensional aus. Dabei bilden die siebnahen Ebenen wie beispielsweise die Ebene E1 bilden einen anderen Druckverlauf in Querrichtung CD aus als die Ebene E3 direkt unter der Strahloberfläche. In der mittleren Ebene E2 ergibt sich ein Druckverlauf dazwischen.

    [0011] In Fig. 2 ist zudem eine von zwei seitlichen Strahlrandbegrenzungen EM des Blattbildungssystems 8 zu erkennen.

    [0012] Wie insbesondere aus der Fig. 3 ersichtlich, beginnt aufgrund der betreffenden Druckgradienten sowie deren unterschiedlicher Ausprägung in z-Richtung im Bereich des Druckfeldes 5 (siehe Fig. 1) ein unterschiedlicher Fließvorgang in Querrichtung CD nach außen, der auf der dem Sieb 3 zugewandten Strahlunterseite. verstärkt auftritt. Dieser Fließvorgang kommt im und nach dem Druckfeld 5 an einer jeweiligen seitlichen Strahlrandbegrenzung EM des beispielhaften Blattbildungssystems 8 zu stehen, wodurch sich ein Druckstoß bildet und eine Strömungsumlenkung in z-Richtung nach oben erfolgt. Durch diesen hydraulischen Mechanismus entsteht eine Aufsteilung des Strahlrandes und eine Randwelle R.

    [0013] Durch das Ausstellen einer jeweiligen Strahlrandbegrenzung EM an der richtigen Stelle und im richtigen Radius kann der Strömung Raum gegeben werden, so dass der Druckimpuls und die betreffende Umlenkung bevorzugt in Siebbandlaufrichtung MD erfolgt und weniger in z-Richtung. Die Randwelle R kann dadurch minimiert werden.

    [0014] Wird die Kontur einer jeweiligen Strahlrandbegrenzung EM nun aber in Sieblaufrichtung MD vor dem Strahlauftreffpunkt 4 nach außen geführt, fällt der Druck im dreidimensionalen Druckfeld 5 außen extrem ab. Damit wird das Druckgefälle nach außen größer, und die Stoffsuspensionsbewegung in Querrichtung CD bildet sich verstärkt aus, wodurch massive Randwelleneffekte ausgelöst werden.

    [0015] Wird die Kontur einer jeweiligen Strahlrandbegrenzung EM dagegen in Sieblaufrichtung MD zu weit hinter dem Strahlauftreffpunkt 4 nach außen geführt, wird die Randwelle R gebildet, die, wenn sie losgelaufen ist, nicht mehr beeinflusst werden kann.

    [0016] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie ein Blattbildungssystem der eingangs genannten Art anzugeben, mit denen die zuvor genannten Probleme auf möglichst einfache und effektive Weise überwindbar sind und die Randwelle möglichst optimal beherrschbar ist. Dabei soll die Kontur einer jeweilige Strahlrandbegrenzung bzw. seitlichen Formatschilds insbesondere optimal an die jeweilige Strahllaufgeometrie anpassbar und die Randwelle damit zumindest deutlich reduzierbar sein.

    [0017] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. ein Blattbildungssystem mit den Merkmalen des Anspruchs 4 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems ergeben sich aus den Unteransprüchen, der vorliegenden Beschreibung sowie der Zeichnung.

    [0018] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Reduktion von Randwellen bei einem Blattbildungssystem einer Langsiebpapier- oder Langsiebkartonmaschine im Bereich der Aufgabe eines von einem Stoffauflauf gelieferten Stoffsuspensionsstrahls auf ein umlaufendes Sieb wird auf den beiden Siebseiten jeweils eine Strahlrandbegrenzung für das sich bildende Blatt verwendet, deren Kontur durch eine oder mehrere variabel verstellbare Knickstellen verstellbar ist, in deren Bereich die Kontur der Strahlrandbegrenzung jeweils allgemein quer zur Sieblaufrichtung umlenkbar ist, wobei eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung (CD) und/oder hinsichtlich ihres Knickradius und/oder hinsichtlich ihrer Position in Sieblaufrichtung variabel verstellbar ist. Erfindungswesentlich ist, dass die in Sieblaufrichtung betrachtete Position einer im Bereich des Auftreffens des Stoffsuspensionsstrahls auf das umlaufende Sieb vorgesehenen variabel verstellbaren Knickstelle innerhalb des durch die Umlenkung des Stoffsuspensionsstrahls am Strahlauftreffpunkt auf das umlaufende Sieb im Stoffsuspensionsstrahl in Sieblaufrichtung vor und auf der Siebpartie der betreffenden Papiermaschine auftretenden Druckfelds bis maximal 50 mm nach dem Strahlauftreffpunkt liegt.

    [0019] Mit diesem Verfahren ist die Randwelle optimal beherrschbar. Eine jeweilige Randstrahlbegrenzung kann damit nicht nur über die Auslaufbreite des Stoffauflaufs hinaus quer zur Sieblaufrichtung nach außen gestellt werden. Die Knickstelle oder Knickpunkt der Strömungsführung nach außen kann auch sehr genau an einer definierten Stelle positioniert werden. Zudem kann die Stoffsuspensionsströmung nach dem Auslauf des Stoffauflaufs und vor der darauffolgenden Knickstelle auch zumindest im Wesentlichen gerade geführt werden. Die Randwelle ist damit optimal beherrschbar.

    [0020] Bevorzugt ist eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle auch während des Betriebs der betreffenden Papiermaschine hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung und/oder hinsichtlich ihres Knickradius und/oder hinsichtlich ihrer Position in Sieblaufrichtung variabel verstellbar. Die Kontur einer jeweiligen Stahlrandbegrenzung kann damit auch schnell und präzise an sich jeweils ändernde Gegebenheiten angepasst werden.

    [0021] Vorteilhafterweise ist eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung und/oder hinsichtlich ihres Knickradius und/oder hinsichtlich ihrer Position in Sieblaufrichtung stufenlos oder in Rastern variabel verstellbar. Dabei ist eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle insbesondere hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung bevorzugt in Rastern kleiner als 100 mm, vorzugsweise in Rastern kleiner als 20 mm variabel einstellbar.

    [0022] Von Vorteil hinsichtlich der optimalen Beherrschung bzw. Reduzierung der Randwelle ist insbesondere die stufenlose oder in Rastern mögliche variable Verstellbarkeit der Position einer Knickstelle am Strahlauftreffpunkt, mit der die oben genannten Probleme bezüglich einer Positionierung einer solchen Knickstelle zu weit vor oder zu weit hinter dem Strahlauftreffpunkt beseitigt sind. Die betreffende Knickstelle ist nunmehr genau an der gewünschten Stelle positionierbar.

    [0023] Das insbesondere zur Durchführung des Verfahrens geeignete erfindungsgemäße Blattbildungssystem umfasst einen Stoffauflauf, ein umlaufendes Sieb, auf das ein vom Stoffauflauf gelieferter Stoffsuspensionsstrahl aufgegeben wird und eine jeweilige Strahlrandbegrenzung auf den beiden Siebseiten, deren Kontur durch eine oder mehrere variabel verstellbare Knickstellen verstellbar ist, in deren Bereich die Kontur der Strahlrandbegrenzung jeweils allgemein quer zur Sieblaufrichtung umlenkbar ist. Dabei ist eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung und/oder hinsichtlich ihres Knickradius und/oder hinsichtlich ihrer Position in Sieblaufrichtung variabel verstellbar. Erfindungswesentlich ist, dass die in Sieblaufrichtung betrachtete Position einer im Bereich des Auftreffens des Stoffsuspensionsstrahls auf das umlaufende Sieb vorgesehenen vari- . abel verstellbaren Knickstelle innerhalb des durch die Umlenkung des Stoffsuspensionsstrahls am Strahlauftreffpunkt auf das umlaufende Sieb im Stoffsuspensionsstrahl in Sieblaufrichtung vor und auf der Siebpartie der betreffenden Papiermaschine auftretenden Druckfelds bis maximal 50 mm nach dem Strahlauftreffpunkt liegt.

    [0024] Eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle ist zweckmäßigerweise auch während des Betriebs der betreffenden Papiermaschine hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung und/oder hinsichtlich ihres Knickradius und/oder hinsichtlich ihrer Position in Sieblaufrichtung variabel verstellbar.

    [0025] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems ist eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung und/oder hinsichtlich ihres Knickradius und/oder hinsichtlich ihrer Position in Sieblaufrichtung stufenlos oder in Rastern variabel verstellbar. Zweckmäßigerweise ist dabei eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle insbesondere hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung in Rastern kleiner als 100 mm, vorzugsweise in Rastern kleiner als 20 mm variabel verstellbar.

    [0026] Vorteilhafterweise ist der Knickradius zumindest einer im Bereich des Auftreffpunktes des Stoffsuspensionsstrahls auf das umlaufende Sieb vorgesehenen Knickstelle in einem Bereich von 2 bis 50 mm, vorzugsweise in einem Bereich von 5 bis 20 mm, variabel einstellbar.

    [0027] Eine jeweilige Strahlrandbegrenzung besteht bevorzugt zumindest teilweise aus einem nachgiebigen und/oder elastischen Material, wobei sie vorzugsweise zumindest teilweise aus einem nachgiebigen und/oder elastischen Kunststoffmaterial besteht. Eine solche zumindest teilweise nachgiebige bzw. elastische Strahlrandbegrenzung ist in besondere Weise zur Schaffung variabel einstellbarer Knickstellen geeignet.

    [0028] Eine jeweilige Strahlrandbegrenzung kann zweckmäßigerweise am Stoffauflauf befestigt und bevorzugt abschwenkbar sein. Gemäß einer alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems kann eine jeweilige Strahlrandbegrenzung jedoch auch an der Siebpartie der betreffenden Papiermaschine befestigt sein.

    [0029] Von Vorteil ist insbesondere auch, wenn eine jeweilige Strahlrandbegrenzung in Sieblaufrichtung betrachtet erst in einem vorgegebenen oder vorgebbaren Abstand zum Stoffauflauf beginnt.

    [0030] Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems ist eine jeweilige Strahlrandbegrenzung zur variablen Einstellung eines Spaltes zwischen dem umlaufenden Sieb und der Strahlrandbegrenzung in z-Richtung justierbar.

    [0031] Die Kontur einer jeweiligen Strahlrandbegrenzung ist vorzugsweise über wenigstens eine variabel verstellbare Knickstelle an die jeweilige Strahlauftreffgeometrie anpassbar.

    [0032] Der Abstand zwischen den beiden seitlichen Strahlrandbegrenzungen ist vorteilhafterweise größer als die Auslaufbreite des Stoffauflaufs.

    [0033] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems verläuft die Strömungsführung durch eine jeweilige Strahlrandbegrenzung in Sieblaufrichtung nach dem Stoffauflauf und vor der ersten variabel verstellbaren Knickstelle zumindest im Wesentlichen geradlinig.

    [0034] Zudem kann auch wenigstens eine in Sieblaufrichtung auf die erste variabel verstellbare Knickstelle folgende weitere variabel verstellbare Knickstelle einer jeweiligen Randstrahlbegrenzung in Kombination mit einem zumindest im Wesentlichen geraden Abschnitt der Randstrahlbegrenzungskontur vorgesehen sein.

    [0035] Die im Bereich der in Sieblaufrichtung ersten Knickstelle erfolgende Auslenkung der Kontur einer jeweiligen Strahlrandbegrenzung allgemein quer zur Sieblaufrichtung über die Auslaufbreite des Stoffauslaufs hinaus ist zweckmäßigerweise kleiner als 2 mm.

    [0036] Von Vorteil ist insbesondere auch wenn, eine jeweilige Strahlrandbegrenzung wenigstens ein Formatschild umfasst, das bevorzugt zumindest teilweise wieder aus einem nachgiebigen und/oder elastischen Material, vorzugsweise zumindest teilweise aus einem nachgiebigen und/oder elastischen Kunststoffmaterial besteht.

    [0037] Die Kontur einer jeweiligen Strahlrandbegrenzung bzw. eine jeweilige Knickstelle ist zweckmäßigerweise über insbesondere lineare Verstelleinrichtungen variabel einstellbar, die an einem insbesondere an einem Flansch des Stoffauflaufs befestigten Halter oder dergleichen angesetzt sein können.

    [0038] Die insbesondere in Sieblaufrichtung bemessene Länge einer jeweiligen variabel einstellbaren Knickstelle ist zweckmäßigerweise über Füllstücke variabel einstellbar.

    [0039] Der Knickradius einer jeweiligen variabel einstellbaren Knickstelle ist vorteilhafterweise durch eine Aussteifung eines Teilabschnitts einer Schwächung oder Ausnehmung der jeweiligen Strahlrandbegrenzung durch unterschiedliche Füllstücke variabel einstellbar.

    [0040] Die Position einer jeweiligen variabel einstellbaren Knickstelle in Sieblaufrichtung kann vorteilhafterweise über unterschiedliche Füllstücke zwischen insbesondere einem Flansch des Stoffauflaufs und der jeweiligen Strahlrandbegrenzung variabel einstellbar sein.

    [0041] Eine weitere bevorzugte praktische Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems zeichnet sich dadurch aus, dass eine jeweilige Strahlrandbegrenzung über ihre ganze Länge oder abschnittsweise durch eine Vielzahl von sich jeweils allgemein in z-Richtung erstreckenden Einschnitten geschwächt ist und die Position einer jeweiligen variabel einstellbaren Knickstelle in Querrichtung und/oder in Sieblaufrichtung durch eine Versteifung bestimmter Bereiche der Wandstrahlbegrenzung mittels Klemmstücken unterschiedlicher Länge und/oder der Knickradius der jeweiligen variabel einstellbaren Knickstelle über die Länge der nicht versteiften Bereiche der Randstrahlbegrenzung variabel einstellbar ist.

    [0042] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass die in Sieblaufrichtung betrachtete Position einer im Bereich des Auftreffens des Stoffsuspensionsstrahls auf das umlaufende Sieb vorgesehenen variabel verstellbaren Knickstelle innerhalb des durch die Umlenkung des Stoffsuspensionsstrahls am Strahlauftreffpunkt auf das umlaufende Sieb im Stoffsuspensionsstrahl in Sieblaufrichtung vor und auf der Siebpartie der betreffenden Papiermaschine auftretenden Druckfelds bis maximal 50 mm nach dem Strahlauftreffpunkt liegt.

    [0043] Von Vorteil ist zudem, wenn in Sieblaufrichtung betrachtet die erste Suspensionsstrahlführung durch eine jeweilige Strahlrandbegrenzung in einem Abstand vom Stoffauflauf oder einem diesem zugeordneten Flansch erfolgt, der kleiner ist als der Abstand des Strahlauftreffpunktes auf das umlaufende Sieb vom Stoffauflauf bzw. dem diesem zugeordneten Flansch.

    [0044] Nach dem Strahlauftreffpunkt können weitere variable Knickpunkte positioniert werden, um die Kontur des Stoffsuspensionsstrahls auszurichten/oder zu formen. Damit können nach dem Knickpunkt am Strahlauftreffpunkt weitere Konturen in Kombination mit geraden Abschnitten umgesetzt werden. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und Blattbildungssystem kann ein jeweiliger Knickpunkt zur besseren Beherrschung der Randwelle hinsichtlich seiner Position und/oder hinsichtlich seines Knickradius auf einfache und zuverlässige Weise möglichst optimal an die jeweiligen Gegebenheiten der verschiedenen Papiermaschinen wie beispielsweise unterschiedliche Längen und Dicken des Stoffsuspensionsstrahls angepasst werden.

    [0045] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben; in dieser zeigen:
    Fig. 1
    eine schematische Teildarstellung des Blattbildungssystems einer beispielhaften Langsiebpapier- oder Langsiebkartonmaschine,
    Fig. 2
    eine schematische Querschnittsdarstellung des sich im Bereich des Strahlauftreffpunktes des beispielhaften Blattbildungssystems gemäß Fig. 1 bildenden dreidimensionalen Druckfeldes mit unterschiedlichen Druckverläufen in den verschiedenen, in z-Richtung aufeinanderfolgenden Ebenen,
    Fig. 3
    eine schematische Darstellung der sich im Bereich des im beispielhaften Blattbildungssystem gemäß Fig. 1 entstehenden Druckfeld ergebenden, in z-Richtung unterschiedlichen Fließvorgänge,
    Fig. 4a
    eine schematische Teildarstellung einer beispielhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems mit an einem Halter angesetzten Verstelleinrichtungen, über die die Kontur einer jeweiligen Strahlrandbegrenzung einstellbar ist,
    Fig. 4b
    eine schematische Teildarstellung einer weiteren beispielhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems, bei der die erste Suspensionsstrahlführung in einem Abstand vom Stoffauflauf erfolgt.
    Fig. 5 und 6
    eine schematische Teildarstellung einer weiteren beispielhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Blattbildungssystems, bei der die variable Länge der Knickstellen durch Füllstücke FS1 und die Knickradien durch die Aussteifung einer jeweiligen Strahlrandbegrenzung mit Füllstücken FS2 erzielbar ist, und
    Fig. 7 und 8
    eine schematische Teildarstellung einer weiteren beispielhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems, bei dem die jeweilige Knickposition und ein jeweiliger Knickradius variabel verstellbar sind.


    [0046] Die anhand der Fig. 4a bis 8 beschriebenen beispielhaften Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems 10 umfassen wie das in Fig. 1 gezeigte beispielhafte Blattbildungssystem 8 jeweils einen Stoffauflauf 12, ein umlaufendes Sieb 3, auf das ein vom Stoffauflauf 12 gelieferter Stoffsuspensionsstrahl 2 aufgegeben wird (vgl. auch Fig. 1), und eine jeweilige Strahlrandbegrenzung 14 auf den beiden Siebseiten. Erfindungsgemäß ist die Kontur einer jeweiligen Strahlrandbegrenzung 14 durch eine oder mehrere variabel verstellbare Knickstellen 16 verstellbar, in deren Bereich die Kontur der Stahlrandbegrenzung 14 jeweils allgemein quer zur Sieblaufrichtung MD (vgl. auch Fig. 1) umlenkbar ist. Dabei ist eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle 16 hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung CD, d.h. quer zur Sieblaufrichtung MD, und/oder hinsichtlich ihres Knickradius (Ri) und/oder hinsichtlich ihrer Position in Sieblaufrichtung MD variabel verstellbar.

    [0047] Eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle 16 kann hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung CD und/oder hinsichtlich ihres Knickradius (Ri) und/oder hinsichtlich ihrer Position in Sieblaufrichtung MD stufenlos oder in Rastern variabel verstellbar sein.

    [0048] Zudem kann eine jeweilige Strahlrandbegrenzung 14 bzw. Formatschild zumindest teilweise insbesondere aus einem nachgiebigen und/oder elastischen Material und beispielsweise zumindest teilweise aus einem nachgiebigen und/oder elastischen Kunststoffmaterial bestehen.

    [0049] Bei der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems 10 gemäß Fig. 4a ist die Kontur einer jeweiligen Strahlrandbegrenzung 14 bzw. eine jeweilige Knickstelle 16 über insbesondere lineare Verstelleinrichtungen VE variabel einstellbar, die an einem Halter H angesetzt sind, der beispielsweise an einem Flansch SF des Stoffauflaufs 12 befestigt sein kann. Die erste Knickstelle 16 ist hier am Strahlauftreffpunkt 4 positioniert. Es können jedoch auch weitere Knickstellen 16 vorgesehen sein bzw. erzeugt werden. Im vorliegenden Fall erfährt die Strahlrandbegrenzung 14 ausgehend von der Knickstelle 16 am Strahlauftreffpunkt 4 in Querrichtung CD eine Auslenkung Al.

    [0050] Bei der in der Fig. 4b wiedergegebenen beispielhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems 10 erfolgt in Sieblaufrichtung MD betrachtet die erste Suspensionsstrahlführung durch eine jeweilige Strahlrandbegrenzung 14 in einem Abstand B vom Stoffauflauf 12 bzw. einem diesem zugeordneten Flansch SF. Die erste Knickstelle 16 ist hier wieder im Bereich des Strahlauftreffpunkts 4 positioniert. Es können auch wieder weitere Knickstellen vorgesehen sein bzw. erzeugt werden.

    [0051] Wie anhand der Fig. 4b zu erkennen ist, ist der Abstand B zwischen der ersten Suspensionsstrahlführung und dem Stoffauflauf 12 kleiner ist als der Abstand A des Strahlauftreffpunktes 4 auf das umlaufende Sieb zum Stoffauflauf 12 bzw. dem diesem zugeordneten Flansch SF. In diesem Fall kann also ein Spalt zwischen dem Start der Strahlführung und dem Formatschild des Stoffauflaufs 12 bestehen, in dem der Stoffsuspensionsstrahl als Freistrahl FS seitlich frei bzw. ungeführt ist. Ein Phase oder Radius RS kann das Einfangen der Strömung unterstützen, was die Justierung in Querrichtung CD erleichtert.

    [0052] Bei der in den Fig. 5 und 6 wiedergegebenen beispielhaften Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems 10 ist die insbesondere in Sieblaufrichtung bemessene Länge einer jeweiligen variabel einstellbaren Knickstelle 16 über Füllstücke FS1 variabel einstellbar. Der Knickradius einer jeweiligen variabel einstellbaren Knickstelle 16 ist durch eine Aussteifung eines Teilabschnitts einer Schwächung oder Ausnehmung 18 der jeweiligen Strahlrandbegrenzung 14 durch unterschiedliche Füllstücke F2 variabel einstellbar. Mit Füllstücken FS1 zwischen dem Flansch SF des Stoffauflaufs 12 und einer jeweiligen Strahlrandbegrenzung 14 kann somit ein variabler Knickpunkt eingestellt werden. Mit angeschraubten Füllstücken FS2 kann ein Teilabschnitt der Schwächung oder Ausnehmung 18 der beispielsweise leistenartigen Strahlrandbegrenzung 14 beispielsweise so ausgesteift werden, dass damit der Biegebereich B2 auf einen Biegebereich B1 reduziert wird, um den Knickradius einzustellen bzw. zu verkleinern.

    [0053] Bei der in den Fig. 7 und 8 wiedergegebenen beispielhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blattbildungssystems 10 ist eine jeweilige Strahlrandbegrenzung 14 über ihre ganze Länge oder abschnittsweise durch eine Vielzahl von sich jeweils allgemein in z-Richtung erstreckenden Einschnitten 20 geschwächt, die im vorliegenden Fall jeweils eine in Sieblaufrichtung MD gemessene Breite b besitzen. Die Position einer jeweiligen variabel einstellbaren Knickstelle 16 in Querrichtung CD und/oder in Sieblaufrichtung MD ist durch eine Versteifung bestimmter Bereiche der Randstrahlbegrenzung 14 mittels Klemmstücken KS1, KS2 unterschiedlicher Länge L1, L2 und/oder der Knickradius, R1, R2 einer jeweiligen variabel einstellbaren Knickstelle 16 über die Länge der nicht versteiften Bereiche der Randstrahlbegrenzung 14 jeweils variabel einstellbar. In der Fig. 8 ist auch wieder ein Halter H zu erkennen, an dem die verschiedenen Verstelleinrichtungen VE angesetzt sein können.

    [0054] Wie aus Fig. 7 ersichtlich, kann ein jeweiliges Klemmstück KS1, KS2 zwei über Verbindungselement 22 miteinander verbindbare Platten 24 umfassen, von denen eine in einen in der jeweiligen Randstrahlbegrenzung 14 vorgesehenen Schlitz 26 einsetzbar ist, während die andere Platte 24 bei in den Schlitz 26 eingesetzter gegenüberliegender Platte 24 außen an der Randstrahlbegrenzung 14 zu liegen kommt. Nachdem ein solches Klemmstück KS1, KS2 in die Randstrahlbegrenzung 14 eingebracht bzw. an diese angebracht wurde, ist diese in dem jeweiligen Bereich über die betreffende Länge L1 bzw. L2 des jeweiligen Klemmstücks KS1, KS2 entsprechend versteift.

    [0055] In der Darstellung gemäß Fig. 8 sind beispielsweise drei durch Klemmstücke KS1, KS2 und KS3 versteifte Bereiche der jeweiligen Randstrahlbegrenzung 14 zu erkennen. Diese können entsprechend der jeweiligen Länge der Klemmstücke zumindest teilweise auch eine unterschiedliche Länge besitzen. Wie bereits ausgeführt, können über die jeweilige Länge der nicht versteiften Bereiche der Randstrahlbegrenzung 14 die Knickradien R1, R2 eingestellt werden.

    Bezugszeichenliste



    [0056] 
    1
    Stoffauflauf
    2
    Stoffsuspensionsstrahl, Freistrahl
    3
    umlaufendes Sieb
    4
    Strahlauftreffpunkt auf das Sieb
    5
    Druckfeld
    6
    Unterlippe
    8
    beispielhaftes Blattbildungssystem
    10
    Blattbildungssystem
    12
    Stoffauflauf
    14
    Strahlrandbegrenzung
    16
    Knickstelle
    18
    Schwächung, Ausnehmung
    20
    Einschnitt
    22
    Verbindungselement
    24
    Platte
    26
    innerer Schlitz
    A
    Abstand des Strahlauftreffpunkts von der Unterlippe des Stoffauflaufs
    Al
    Auslenkung in Querrichtung
    B
    Abstand zwischen Stoffauflauf und Strahlrandbegrenzung
    CD
    Querrichtung
    E1
    siebnahe Ebene
    E2
    mittlere Ebene
    E3
    Ebene direkt unter der Strahloberfläche
    EM
    Strahlrandbegrenzung
    F1
    Länge des Druckfeldes
    F2
    Abstand
    FS
    Freistrahl
    FS1
    Füllstück
    FS2
    Füllstück
    H
    Halter
    KS1
    Klemmstück
    KS2
    Klemmstück
    KS3
    Klemmstück
    L1
    Länge
    L2
    Länge
    MD
    Sieblaufrichtung
    R
    Randwelle
    Ri
    Knickradius
    RS
    Radius, Phase
    SF
    Flansch
    S1
    Strahldicke
    VE
    Verstelleinrichtung
    b
    Breite
    z
    Vertikal- oder Höhenrichtung
    β
    Winkel



    Ansprüche

    1. Verfahren zur Reduktion von Randwellen (R) bei einem Blattbildungssystem (10) einer Langsiebpapier- oder Langsiebkartonmaschine im Bereich der Aufgabe eines von einem Stoffauflauf (12) gelieferten Stoffsuspensionsstrahls (2) auf ein umlaufendes Sieb (3), bei dem auf den beiden Siebseiten jeweils eine Strahlrandbegrenzung (14) für das sich bildende Blatt verwendet wird, deren Kontur durch eine oder mehrere variabel verstellbare Knickstellen (16) verstellbar ist, in deren Bereich die Kontur der Strahlrandbegrenzung (14) jeweils allgemein quer zur Sieblaufrichtung (MD) umlenkbar ist, wobei eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle (16) hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung (CD) und/oder hinsichtlich ihres Knickradius (Ri) und/oder hinsichtlich ihrer Position in Sieblaufrichtung (MD) variabel verstellbar ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass die in Sieblaufrichtung (MD) betrachtete Position einer im Bereich des Auftreffens des Stoffsuspensionsstrahls (2) auf das umlaufende Sieb (3) vorgesehenen variabel verstellbaren Knickstelle (16) innerhalb des durch die Umlenkung des Stoffsuspensionsstrahls (2) am Strahlauftreffpunkt (4) auf das umlaufende Sieb (3) im Stoffsuspensionsstrahl (2) in Sieblaufrichtung (MD) vor und auf der Siebpartie der betreffenden Papier- oder Kartonmaschine auftretenden Druckfelds (5) bis maximal 50 mm nach dem Strahlauftreffpunkt liegt.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle (16) auch während des Betriebs der betreffenden Papiermaschine hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung (CD) und/oder hinsichtlich ihres Knickradius (Ri) und/oder hinsichtlich ihrer Position in Sieblaufrichtung (MD) variabel verstellbar ist.
     
    3. Verfahren nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle (16) hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung (CD) und/oder hinsichtlich ihres Knickradius (Ri) und/oder hinsichtlich ihrer Position in Sieblaufrichtung (MD) stufenlos oder in Rastern variabel verstellbar ist.
     
    4. Blattbildungssystem (10) einer Langsiebpapier- oder Langsiebkartonmaschine, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einem Stoffauflauf (12), einem umlaufenden Sieb (3), auf das ein vom Stoffauflauf (12) gelieferter Stoffsuspensionsstrahl (2) aufgegeben wird, und einer jeweiligen Strahlrandbegrenzung (14) auf den beiden Siebseiten, deren Kontur durch eine oder mehrere variabel verstellbare Knickstellen (16) verstellbar ist, in deren Bereich die Kontur der Strahlrandbegrenzung (14) jeweils allgemein quer zur Sieblaufrichtung (MD) umlenkbar ist, wobei eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle (16) hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung (CD) und/oder hinsichtlich ihres Knickradius (Ri) und/oder hinsichtlich ihrer Position in Sieblaufrichtung (MD) variabel verstellbar ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass die in Sieblaufrichtung (MD) betrachtete Position einer im Bereich des Auftreffens des Stoffsuspensionsstrahls (2) auf das umlaufende Sieb (3) vorgesehenen variabel verstellbaren Knickstelle (16) innerhalb des durch die Umlenkung des Stoffsuspensionsstrahls (2) am Strahlauftreffpunkt (4) auf das umlaufende Sieb (3) im Stoffsuspensionsstrahl (2) in Sieblaufrichtung (MD) vor und auf der Siebpartie der betreffenden Papier- oder Kartonmaschine auftretenden Druckfelds (5) bis maximal 50 mm nach dem Strahlauftreffpunkt liegt.
     
    5. Blattbildungssystem nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle (16) hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung (CD) und/oder hinsichtlich ihres Knickradius (Ri) und/oder hinsichtlich ihrer Position in Sieblaufrichtung (MD) auch während des Betriebs der betreffenden Papiermaschine variabel verstellbar ist.
     
    6. Blattbildungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche 4 und 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige variabel verstellbare Knickstelle (16) hinsichtlich ihrer Position in Querrichtung (CD) und/oder hinsichtlich ihres Knickradius (Ri) und/oder hinsichtlich ihrer Position in Sieblaufrichtung (MD) stufenlos oder in Rastern variabel verstellbar ist.
     
    7. Blattbildungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige Strahlrandbegrenzung (14) am Stoffauflauf (12) befestigt und bevorzugt abschwenkbar ist.
     
    8. Blattbildungssystem nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige Strahlrandbegrenzung (14) an der Siebpartie der betreffenden Papiermaschine befestigt ist.
     
    9. Blattbildungssystem nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige Strahlrandbegrenzung (14) in Sieblaufrichtung (MD) betrachtet erst in einem vorgegebenen oder vorgebbaren Abstand (B) zum Stoffauflauf (12) beginnt.
     
    10. Blattbildungssystem nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige Strahlrandbegrenzung (14) zur variablen Einstellung eines Spaltes zwischen dem umlaufenden Sieb (3) und der Strahlrandbegrenzung (14) in z-Richtung justierbar ist.
     
    11. Blattbildungssystem nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 10,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur einer jeweiligen Strahlrandbegrenzung (14) über wenigstens eine variabel verstellbare Knickstelle (16) an die jeweilige Strahlauftreffgeometrie anpassbar ist.
     
    12. Blattbildungssystem nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 11,
    dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den beiden seitlichen Strahlrandbegrenzungen größer ist als die Auslaufbreite des Stoffauflaufs (12).
     
    13. Blattbildungssystem nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 12,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsführung durch eine jeweilige Strahlrandbegrenzung in Sieblaufrichtung nach dem Stoffauflauf und vor der ersten variabel verstellbaren Knickstelle zumindest im Wesentlichen geradlinig verläuft und dass auch wenigstens eine in Sieblaufrichtung (MD) auf die erste variabel verstellbare Knickstelle (16) folgende weitere variabel verstellbare Knickstelle (16) einer jeweiligen Randstrahlbegrenzung (14) in Kombination mit einem zumindest im Wesentlichen geraden Abschnitt der Randstrahlbegrenzungskontur vorgesehen ist.
     
    14. Blattbildungssystem nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 13,
    dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige Strahlrandbegrenzung (14) über ihre ganze Länge oder abschnittsweise durch eine Vielzahl von sich jeweils allgemein in z-Richtung erstreckenden Einschnitten (20) geschwächt ist und die Position einer jeweiligen variabel einstellbaren Knickstelle (16) in Querrichtung (CD) und/oder in Sieblaufrichtung (MD) durch eine Versteifung bestimmter Bereiche der Randstrahlbegrenzung (14) mittels Klemmstücken (KS1, KS2) unterschiedlicher Länge (L1, L2)und/oder der Knickradius einer jeweiligen variabel einstellbaren Knickstelle (16) über die Länge der nicht versteiften Bereiche der Randstrahlbegrenzung (14) variabel einstellbar ist.
     


    Claims

    1. Method for reducing edge waves (R) in a sheet formation system (10) of a Fourdrinier paper machine or Fourdrinier card machine in the region of the application of a material suspension jet (2) which is supplied by a headbox (12) to a rotating screen (3), in which a jet edge limitation (14) is used in each case at both screen sides for the sheet which is being formed, the contour of which can be adjusted by one or more variably adjustable bending locations (16), in the region of which the contour of the jet edge limitation (14) can be redirected in each case generally transversely relative to the screen running direction (MD), wherein a respective variably adjustable bending location (16) can be adjusted in a variable manner with respect to its position in the transverse direction (CD) and/or with respect to the bending radius (Ri) thereof and/or with respect to its position in the screen running direction (MD), characterized in that the position viewed in the screen running direction (MD) of a variably adjustable bending location (16) which is provided in the region of the impact of the material suspension jet (2) on the rotating screen (3) is located within the pressure field (5), which occurs as a result of the redirection of the material suspension jet (2) at the jet impact location (4) on the rotating screen (3) in the material suspension jet (2) in the screen running direction (MD) in front of and on the screen portion of the relevant paper or card machine, up to a maximum of 50 mm after the jet impact location.
     
    2. Method according to Claim 1, characterized in that a respective variably adjustable bending location (16) can also be adjusted in a variable manner during the operation of the respective paper machine with respect to its position in the transverse direction (CD) and/or with respect to its bending radius (Ri) and/or with respect to its position in the screen running direction (MD).
     
    3. Method according to at least one of the preceding claims, characterized in that a respective variably adjustable bending location (16) can be adjusted in a variable manner with respect to its position in the transverse direction (CD) and/or with respect to its bending radius (Ri) and/or with respect to its position in the screen running direction (MD) in a stepless manner or in rasters.
     
    4. Sheet formation system (10) of a Fourdrinier paper machine or Fourdrinier card machine, in particular for carrying out the method according to any one of the preceding claims, having a headbox (12), a rotating screen (3) to which a material suspension jet (2) which is supplied by the headbox (12) is applied and a respective jet edge limitation (14) at both screen sides, the contour of which can be adjusted by means of one or more variably adjustable bending locations (16), in the region of which the contour of the jet edge limitation (14) can in each case be generally redirected transversely relative to the screen running direction (MD), wherein a respective variably adjustable bending location (16) can be adjusted in a variable manner with respect to its position in the transverse direction (CD) and/or with respect to its bending radius (Ri) and/or with respect to its position in the screen running direction (MD), characterized in that the position viewed in the screen running direction (MD) of a variably adjustable bending location (16) which is provided in the region of the impact of the material suspension jet (2) on the rotating screen (3) is located within the pressure field (5), which occurs as a result of the redirection of the material suspension jet (2) at the jet impact location (4) on the rotating screen (3) in the material suspension jet (2) in the screen running direction (MD) in front of and on the screen portion of the relevant paper or card machine, up to a maximum of 50 mm after the jet impact location.
     
    5. Sheet formation system according to Claim 4, characterized in that a respective variably adjustable bending location (16) can also be adjusted in a variable manner during the operation of the relevant paper machine with respect to its position in the transverse direction (CD) and/or with respect to its bending radius (Ri) and/or with respect to its position in the screen running direction (MD).
     
    6. Sheet formation system according to any one of the preceding Claims 4 and 5, characterized in that a respective variably adjustable bending location (16) can be variably adjusted in a stepless manner or in rasters with respect to its position in the transverse direction (CD) and/or with respect to its bending radius (Ri) and/or with respect to its position in the screen running direction (MD).
     
    7. Sheet formation system according to any one of the preceding Claims 4 to 6, characterized in that a respective jet edge limitation (14) is advantageously secured to the headbox (12) and can preferably be pivoted away.
     
    8. Sheet formation system according to any one of Claims 4 to 6, characterized in that a respective jet edge limitation (14) is secured to the screen portion of the relevant paper machine.
     
    9. Sheet formation system according to at least one of the preceding Claims 4 to 8, characterized in that a respective jet edge limitation (14) when viewed in the screen running direction (MD) begins only with a predetermined or predeterminable spacing (B) with respect to the headbox (12).
     
    10. Sheet formation system according to at least one of the preceding Claims 4 to 9, characterized in that a respective jet edge limitation (14) for variable adjustment of a gap between the rotating screen (3) and the jet edge limitation (14) can be adjusted in the z direction.
     
    11. Sheet formation system according to at least one of the preceding Claims 4 to 10, characterized in that the contour of a respective jet edge limitation (14) can be adapted to the respective jet impact geometry by means of at least one variably adjustable bending location (16).
     
    12. Sheet formation system according to at least one of the preceding Claims 4 to 11, characterized in that the spacing between the two lateral jet edge limitations is greater than the outlet width of the headbox (12).
     
    13. Sheet formation system according to at least one of the preceding Claims 4 to 12, characterized in that the flow guide extends through a respective jet edge limitation in the screen running direction after the headbox and in front of the first variably adjustable bending location at least in a substantially linear manner, and in that at least one additional variably adjustable bending location (16), which follows the first variably adjustable bending location (16) in the screen running direction (MD), of a respective jet edge limitation (14) is provided in combination with an at least substantially linear portion of the jet edge limitation contour.
     
    14. Sheet formation system according to at least one of the preceding Claims 4 to 13, characterized in that a respective jet edge limitation (14) is weakened over the entire length thereof or partially by means of a large number of incisions (20) which generally extend in the z direction and the position of a respective variably adjustable bending location (16) can be variably adjusted in the transverse direction (CD) and/or in the screen running direction (MD) by reinforcing specific regions of the jet edge limitation (14) by means of clamping pieces (KS1, KS2) of different lengths (L1, L2) and/or the bending radius of a respective variably adjustable bending location (16) can be variably adjusted over the length of the non-reinforced regions of the jet edge limitation (14).
     


    Revendications

    1. Procédé de réduction d'ondulations de bord (R) dans un système de formation de feuilles (10) d'une machine à papier ou à carton à longue toile dans la zone de l'application d'un jet de suspension de pâte (2) fourni par une caisse de tête (12) sur une toile tournante (3), dans lequel on utilise sur les deux côtés de la toile respectivement une limitation de bord du jet (14) pour la feuille en formation, dont le contour est réglable par un ou plusieurs points d'inflexion (16) réglables de manière variable, dans la zone desquels le contour de la limitation de bord du jet (14) peut être dévié respectivement de manière générale transversalement à la direction de défilement de la toile (MD), un point d'inflexion (16) respectif réglable de manière variable pouvant être réglé en ce qui concerne sa position dans la direction transversale (CD) et/ou en ce qui concerne son rayon d'inflexion (Ri) et/ou en ce qui concerne sa position dans la direction de défilement de la toile (MD),
    caractérisé en ce que la position, considérée dans la direction de défilement de la toile (MD), d'un point d'inflexion (16) réglable de manière variable, prévu dans la zone d'impact du jet de suspension de pâte (2) sur la toile tournante (3), se situe à l'intérieur du champ de pression (5) créé par la déviation du jet de suspension de pâte (2) au point d'impact du jet (4) sur la toile tournante (3) dans le jet de suspension de pâte (2) dans la direction de défilement de la toile (MD), devant et sur la partie de toile de la machine à papier ou à carton concernée, jusqu'à 50 mm au maximum après le point d'impact du jet.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un point d'inflexion (16) respectif réglable de manière variable peut être réglé de manière variable même pendant le fonctionnement de la machine à papier concernée en ce qui concerne sa position dans la direction transversale (CD) et/ou en ce qui concerne son rayon d'inflexion (Ri) et/ou en ce qui concerne sa position dans la direction de défilement de la toile (MD).
     
    3. Procédé selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un point d'inflexion (16) respectif réglable de manière variable peut être réglé de manière variable en continu ou par pas en ce qui concerne sa position dans la direction transversale (CD) et/ou en ce qui concerne son rayon d'inflexion (Ri) et/ou en ce qui concerne sa position dans la direction de défilement de la toile (MD).
     
    4. Système de formation de feuilles (10) d'une machine à papier ou à carton à longue toile, notamment pour la mise en œuvre du procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, avec une caisse de tête (12), une toile tournante (3) sur laquelle est appliqué un jet de suspension de pâte (2) fourni par la caisse de tête (12), et une limitation de bord du jet (14) respective sur les deux côtés du tamis, dont le contour est réglable par un ou plusieurs points d'inflexion (16) réglables de manière variable, dans la zone desquels le contour de la limitation de bord du jet (14) peut être dévié respectivement de manière générale transversalement à la direction de défilement de la toile (MD), un point d'inflexion (16) respectif réglable de manière variable étant réglable de manière variable en ce qui concerne sa position dans la direction transversale (CD) et/ou en ce qui concerne son rayon d'inflexion (Ri) et/ou en ce qui concerne sa position dans la direction de défilement de la toile (MD),
    caractérisé en ce que la position, considérée dans la direction de défilement de la toile (MD), d'un point d'inflexion (16) réglable de manière variable, prévu dans la zone d'impact du jet de suspension de pâte (2) sur la toile tournante (3), se situe à l'intérieur du champ de pression (5) créé par la déviation du jet de suspension de pâte (2) au point d'impact du jet (4) sur la toile tournante (3) dans le jet de suspension de pâte (2) dans la direction de défilement de la toile (MD), devant et sur la partie de toile de la machine à papier ou à carton concernée, jusqu'à 50 mm au maximum après le point d'impact du jet.
     
    5. Système de formation de feuilles selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'un point d'inflexion (16) respectif réglable de manière variable peut être réglé de manière variable en ce qui concerne sa position dans la direction transversale (CD) et/ou en ce qui concerne son rayon d'inflexion (Ri) et/ou en ce qui concerne sa position dans la direction de défilement de la toile (MD), même pendant le fonctionnement de la machine à papier concernée.
     
    6. Système de formation de feuilles selon l'une quelconque des revendications 4 et 5 précédentes, caractérisé en ce qu'un point d'inflexion (16) respectif réglable de manière variable peut être réglé de manière variable en continu ou par pas en ce qui concerne sa position dans la direction transversale (CD) et/ou en ce qui concerne son rayon d'inflexion (Ri) et/ou en ce qui concerne sa position dans la direction de défilement de la toile (MD).
     
    7. Système de formation de feuilles selon l'une quelconque des revendications 4 à 6 précédentes, caractérisé en ce qu'une limitation de bord du jet (14) respective est fixée à la caisse de tête (12) et peut de préférence pivoter vers le bas.
     
    8. Système de formation selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé en ce qu'une limitation de bord du jet (14) respective est fixée à la partie de toile de la machine à papier concernée.
     
    9. Système de formation de feuilles selon au moins l'une quelconque des revendications 4 à 8 précédentes, caractérisé en ce qu'une limitation de bord du jet (14) respective ne commence qu'à une distance (B) prédéterminée ou pouvant être prédéterminée de la caisse de tête (12), considérée dans la direction de défilement de la toile (MD).
     
    10. Système de formation de feuilles selon au moins l'une quelconque des revendications 4 à 9 précédentes, caractérisé en ce qu'une limitation de bord du jet (14) respective peut être ajustée dans la direction z pour régler de manière variable un intervalle entre la toile tournante (3) et la limitation de bord du jet (14).
     
    11. Système de formation de feuilles selon au moins l'une quelconque des revendications 4 à 10 précédentes, caractérisé en ce que le contour d'une limitation de bord du jet (14) respective peut être adapté à la géométrie d'impact de jet respective par l'intermédiaire d'au moins un point d'inflexion (16) réglable de manière variable.
     
    12. Système de formation de feuilles selon au moins l'une quelconque des revendications 4 à 11 précédentes, caractérisé en ce que la distance entre les deux limitations de bord du jet latérales est supérieure à la largeur de sortie de la caisse de tête (12).
     
    13. Système de formation de feuilles selon au moins l'une quelconque des revendications 4 à 12 précédentes, caractérisé en ce que le guidage de l'écoulement par une limitation de bord du jet respective s'étend au moins essentiellement en ligne droite dans la direction de défilement de la toile après la caisse de tête et avant le premier point d'inflexion réglable de manière variable et en ce qu'il est également prévu au moins un autre point d'inflexion réglable de manière variable (16) d'une limitation de bord du jet respective (14) suivant le premier point d'inflexion réglable de manière variable (16) dans la direction de défilement de la toile (MD) en combinaison avec une section au moins essentiellement droite du contour de limitation de bord du jet.
     
    14. Système de formation de feuilles selon au moins l'une quelconque des revendications 4 à 13 précédentes, caractérisé en ce qu'une limitation de bord du jet (14) respective est affaiblie sur toute sa longueur ou par sections par une pluralité d'entailles (20) s'étendant chacune généralement dans la direction z, et la position d'un point d'inflexion (16) respectif réglable de manière variable dans la direction transversale (CD) et/ou dans la direction de défilement de la toile (MD) peut être réglée de manière variable par une rigidification de certaines zones de la limitation de bord du jet (14) au moyen de pièces de serrage (KS1, KS2) de différentes longueurs (L1, L2) et/ou le rayon d'inflexion d'un point d'inflexion (16) respectif réglable de manière variable peut être réglé de manière variable par l'intermédiaire de la longueur des zones non rigidifiées de la limitation de bord du jet (14).
     




    Zeichnung
































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente