[0001] Die Erfindung betrifft einen Hilfssparren zur Anordnung zwischen einem ersten Dachfenster
und einem zweiten Dachfenster einer Dachfensteranordnung. Weiterhin betrifft die Erfindung
eine Dachfensteranordnung mit einem ersten Dachfenster, einem zweiten Dachfenster
und einem Hilfssparren sowie eine Dachanordnung.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist beispielsweise die Druckschrift
DE 80 00 999 U1 bekannt. Diese beschreibt ein in eine Dachöffnung einbaubares Gerüst zur Aufnahme
von Dachfenstern oder dergleichen. Es ist vorgesehen, dass das Gerüst Vierkantrohre
und Verbindungsschuhe aufweist, die einen Hohlraum zur Aufnahme eines Endes eines
Vierkantrohres mindestens teilweise umfassen und mit einem anderen Vierkantrohr oder
mit einer Begrenzung der Dachöffnung verbindbar sind.
[0003] Weiterhin beschreibt die Druckschrift
EP 1 581 706 B1 ein seitliches Verkleidungselement zur Verwendung mit einem ein Dach durchdringenden
Dachaufbau, der in einer geneigten Dachflächen installiert ist, wobei das Verkleidungselement
einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt hat, um Wasser zu ermöglichen, entlang
der Seite des das Dach durchdringenden Aufbaus abgeführt zu werden, wobei ein Arm
des U's vorgesehen ist, mit dem das Dach durchdringenden Aufbau einzugreifen, und
die Basis des U's vorgesehen ist, in dem montierten Zustand im Wesentlichen in einer
Ebene mit dem Dach zu sein.
[0004] Zudem zeigt die Druckschrift
EP 2 500 486 B1 ein Dachfenster bestehend aus einem grundsätzlich rechteckigen Fensterrahmen, enthaltend
vier Längselemente des Fensterrahmens, wobei mindestens ein Fensterrahmenelement mindestens
ein Montageloch entlang der Außenfläche des Elements in der Nähe dessen Ende verläuft,
einen am Fensterrahmen montierten Fensterflügel sowie mindestens einen Winkelträger
zur Befestigung des Fensterrahmens an der Dachkonstruktion hat.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Hilfssparren zur Anordnung zwischen einem ersten
Dachfenster und einem zweiten Dachfenster einer Fensteranordnung vorzuschlagen, welche
gegenüber bekannten Hilfssparren Vorteile hat, insbesondere optisch unauffällig verbaubar
ist und gleichzeitig eine Wetterfestigkeit der Dachfensteranordnung nicht beeinträchtigt.
[0006] Dies wird erfindungsgemäß mit einem Hilfssparren mit den Merkmalen des Anspruchs
1 erreicht. Dabei ist ein gekröpftes Sparrenelement vorgesehen, das ein Tragelement
zur Abstützung der beiden Dachfenster aufweist, wobei sich auf gegenüberliegenden
Seiten des Tragelements zwei bezüglich einer Längsmittelachse des Tragelements versetzt
zu dem Tragelement angeordnete Befestigungselemente zur Befestigung des Hilfssparrens
an einer Dachkonstruktion eines Dachs an das Tragelement anschließen, und wobei auf
einer den Befestigungselementen abgewandten Seite der Längsmittelebene ein Zwischenfensterelement
zur Beabstandung der beiden Dachfenster an dem Sparrenelement angeordnet ist.
[0007] Der Hilfssparren dient einer Abstützung zweier unmittelbar nebeneinander angeordneter
Dachfenster, nämlich des ersten Dachfensters und des zweiten Dachfensters, an beziehungsweise
bezüglich eines Dachs. Der Hilfssparren bildet zusammen mit den beiden Dachfensterns
die Dachfensteranordnung, die an dem Dach angeordnet wird. Das Dach und die Dachfensteranordnung
sind wiederum Bestandteil der Dachanordnung. Das Dach liegt zwischen einer Außenumgebung
und einem Innenraum eines Gebäudes, insbesondere eines Wohngebäudes beziehungsweise
Wohnhauses, vor und separiert diese voneinander.
[0008] Das Dach setzt sich im Wesentlichen aus der Dachkonstruktion und der Dachhaut zusammen.
Die Dachkonstruktion weist beispielsweise einen oder mehrere Sparren sowie eine oder
mehrere Dachlatten auf. Die Dachlatten können hierbei in Konterlatten und Traglatten
unterteilt werden, wobei das Vorliegen der Konterlatten rein optional ist. Die Traglatten
sind üblicherweise senkrecht zu den Dachsparren angeordnet und an diesen befestigt.
Die Konterlatten verlaufen hingegen bevorzugt parallel zu den Sparren.
[0009] Die Dachhaut ist außenseitig auf der Dachkonstruktion angeordnet beziehungsweise
befestigt, begrenzt die Dachkonstruktion also in Richtung der Außenumgebung. Unter
der Dachhaut ist insbesondere eine Dachdeckung oder eine Dachabdichtung zu verstehen.
Die Dachdeckung weist beispielsweise eine Vielzahl von Ziegeln, Dachsteinen, Dachschindeln
oder dergleichen auf. Nach innen, also in Richtung des Innenraums, wird die Dachkonstruktion
bevorzugt von einer Innenwand begrenzt. Die Innenwand ist hierzu an der Dachkonstruktion
auf ihrer dem Innenraum zugewandten Seite angeordnet und/oder befestigt.
[0010] Das Dach weist beispielsweise mehrere wasserführende Ebenen auf, nämlich eine erste
wasserführende Ebene, die von der Dachhaut gebildet ist, und/oder eine zweite wasserführende
Ebene, die zum Beispiel von einer zwischen den Sparren und den Dachlatten vorliegenden
Unterspannbahn definiert ist. Die Unterspannbahn ist hierbei insbesondere eine Folie,
die auf der den Dachlatten zugewandten Seite der Sparren an den Sparren anliegt und/oder
an den Sparren befestigt ist. Zusätzlich oder alternativ kann die zweite wasserführende
Ebene oder eine weitere wasserführende Ebene mittels einer Aufsparrendämmung oder
einer Schalung mit oder ohne zusätzliche Unterdeckbahn hergestellt sein. Die wasserführenden
Ebenen sorgen für ein zuverlässiges Abführen von aus der Außenumgebung auf das Dach
auftreffendem Wasser in Form von Niederschlag beziehungsweise Regen.
[0011] Der Hilfssparren wird vor oder während einer Montage der Dachfenster in oder an dem
Dach angeordnet. Der Hilfssparren ist hierbei zusätzlich zu dem ersten Dachfenster
und dem zweiten Dachfenster Bestandteil der Dachfensteranordnung, welche schlussendlich
an oder in dem Dach verbaut wird und mit diesem die Dachanordnung bildet. Bei seinem
Einbau in das Dach wird der Hilfssparren an der Dachkonstruktion befestigt, beispielsweise
an einem Sparren der Dachkonstruktion oder an einem mehrere Sparren der Dachkonstruktion
verbindenden Wechsel. Nach der Montage der beiden Dachfenster und des Hilfssparrens
sind das erste Dachfenster und das zweite Dachfenster auf gegenüberliegenden Seiten
des Hilfssparrens angeordnet und liegen an diesem an und/oder stützen sich an oder
auf diesem ab. Der Hilfssparren weist insoweit eine Tragfunktion für die beiden Dachfenster
auf. In anderen Worten sind beide Dachfenster über den Hilfssparren mit der Dachkonstruktion
verbunden beziehungsweise an ihr befestigt.
[0012] Um eine hinreichende Tragfähigkeit des Hilfssparrens sicherzustellen, muss dieser
bestimmte Abmessungen aufweisen. Dies hat bei bekannten Ausgestaltungen des Hilfssparrens
zur Folge, dass der Hilfssparren entweder über eine der wasserführenden Ebene des
Dachs in Richtung der Außenumgebung hinausragt oder aber vergleichsweise weit in den
mittels des Dachs von der Außenumgebung abgetrennten Innenraum der Gebäudes hineinragt.
Ersteres kann unter Umständen die Wetterfestigkeit des Dachs beeinträchtigen, wohingegen
letzteres optisch nachteilig ist.
[0013] Aus diesem Grund soll der Hilfssparren erfindungsgemäß eine Gestalt aufweisen, die
eine Anordnung des Hilfssparrens derart erlaubt, dass er die wasserführende Ebene
des Dachs, insbesondere die zweite wasserführende Ebene, nicht oder nur über einen
Teil seiner Länge durchgreift und zudem kaum in den Innenraum eingreift. Das Durchgreifen
über den Teil der Länge erfolgt bevorzugt über höchstens 75 %, höchstens 50 % oder
höchstens 25 % einer Längserstreckung des Hilfssparrens. Der Hilfssparren weist das
gekröpfte Sparrenelement auf. Dieses verfügt über das Tragelement und die beiden Befestigungselemente.
Das Tragelement dient zur Abstützung der beiden Dachfenster. Hierzu verfügt das Tragelement
vorzugsweise über eine entsprechende Auflagefläche für die beiden Dachfenster. Die
Befestigungselemente dienen hingegen der Anbindung des Hilfssparrens an das Dach beziehungsweise
an die Dachkonstruktion des Dachs. Die Befestigungselemente sind auf gegenüberliegenden
Seiten des Tragelements angeordnet. Insbesondere schließen sie sich an gegenüberliegende
Enden des Tragelements an das Tragelement an, insbesondere unmittelbar. In anderen
Worten sind die Befestigungselemente in Längsrichtung des Tragelements gesehen auf
gegenüberliegenden Seiten des Tragelements angeordnet. Unter der Längserstreckung
ist diejenige Richtung zu verstehen, in welcher das jeweilige Element, hier also beispielsweise
das Tragelement, die größte Erstreckung aufweist.
[0014] Die Befestigungselemente sind bezüglich des Tragelements beziehungsweise bezüglich
der Längsmittelebene des Tragelements versetzt angeordnet. Unter der Längsmittelebene
ist eine gedachte Ebene zu verstehen, welche mittig durch das Tragelement verläuft
und hierbei die Längsrichtung beziehungsweise eine Längsachse des Tragelements in
sich aufnimmt. Bevorzugt fluchten die Befestigungselemente miteinander. Hierunter
ist zu verstehen, dass die Befestigungselemente zwar in Längsrichtung des Tragelements
beabstandet voneinander angeordnet sind, jedoch in Verlängerung zueinander vorliegen.
Beispielsweise fallen hierbei Längsmittelachsen der Befestigungselemente ineinander,
insbesondere falls die Befestigungselemente zumindest im Querschnitt gesehen identisch
ausgestaltet sind, was bevorzugt der Fall ist.
[0015] In Längsrichtung können die Befestigungselemente selbstverständlich unterschiedliche
Erstreckungen aufweisen. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Erstreckungen
der Befestigungselemente in Längsrichtung identisch sind. Aufgrund der versetzten
Anordnung der Befestigungselemente zu dem Tragelement ist die Kröpfung des Sparrenelements
ausgebildet. Genauer gesagt ist das Sparrenelement mehrfach gekröpft, weil jedes der
Befestigungselemente zu dem Tragelement versetzt angeordnet ist. Hierbei ist zu beachten,
dass die Befestigungselemente auf derselben Seite des Tragelements angeordnet sind.
Insoweit sind die beiden Befestigungselemente auf derselben Seite der Längsmitteleben
des Tragelements angeordnet und nicht etwa auf gegenüberliegenden Seiten. Bei der
Montage des Hilfssparrens ist es vorgesehen, jedes der Befestigungselemente an der
Dachkonstruktion des Daches zu befestigen, beispielsweise jeweils an einem Dachsparren
oder einem Wechsel.
[0016] Zusätzlich zu dem gekröpften Sparrenelement verfügt der Hilfssparren über das Zwischenfensterelement,
welches unter anderem zum Abstützen der Dachfenster und/oder zur seitlichen Beabstandung
der beiden Dachfenster voneinander dient. Das Zwischenfensterelement ist an dem Sparrenelement
angeordnet, nämlich auf dessen den Befestigungselementen abgewandten Seite. Insbesondere
liegt also das Sparrenelement auf der den Befestigungselementen abgewandten Seite
der Längsmittelebene des Tragelements vor. Nach der Montage der Dachfensteranordnung
ist das Zwischenfensterelement zwischen den beiden Dachfenstern angeordnet, insbesondere
liegen die beiden Dachfenster auf gegenüberliegenden Seiten an dem Zwischenfensterelement
an. Hierdurch wird ein sicherer Halt der Dachfenster ermöglicht. Das Zwischenfensterelement
weist beispielsweise eine geringere Breite auf als das Sparrenelement, insbesondere
als das Tragelement. Anders ausgedrückt ist eine Materialstärke des Zwischenfensterelements
geringer als eine Materialstärke des Sparrenelements, sodass Seitenflächen des Zwischenfensterelements
und Seitenflächen des Sparrenelements miteinander fluchten. Es kann jedoch auch vorgesehen
sein, dass das Zwischenfensterelement schmaler ist, sodass die Seitenflächen des Zwischenfensterelements
von den Seitenflächen des Sparrenelements, insbesondere des Tragelements, jeweils
beabstandet sind, insbesondere zwischen ihnen liegen.
[0017] Mit der beschriebenen Ausgestaltung des Hilfssparrens werden die eingangs genannten
Ziele erreicht, nämlich einen Hilfssparren bereitzustellen, der einerseits optisch
vorteilhaft ist und zudem eine hohe Wetterfestigkeit gewährleistet. Selbstverständlich
kann die Dachfensteranordnung mehr als zwei Dachfenster aufweisen, die unmittelbar
benachbart zueinander angeordnet sind. In diesem Fall ist zwischen jeweils zwei der
Dachfenster ein Hilfssparren der beschriebenen Art und Weise angeordnet. Beispielsweise
kann die Dachfensteranordnung mindestens zwei, mindestens drei, mindestens vier oder
mindestens fünf Dachfenster aufweisen. Die beschriebene Ausgestaltung des Hilfssparrens
ermöglicht eine nahezu beliebige Aneinanderreihung von Dachfenstern ohne wie bislang
Nachteile hinsichtlich der Wetterfestigkeit, der Optik oder der Tragfähigkeit der
Dachkonstruktion in Kauf nehmen zu müssen.
[0018] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Sparrenelement und das Zwischenfensterelement
integral hergestellt sind, insbesondere aus einem Holzwerkstoff, zum Beispiel Furnierschichtholz.
Der Hilfssparren wird also vollständig aus einem durchgehenden Material hergestellt,
insbesondere durch Fräsen oder dergleichen. In anderen Worten sind das Sparrenelement,
bestehend aus dem Tragelement und den Befestigungselementen, und das Zwischenfensterelement
einstückig und/oder materialeinheitlich miteinander ausgestaltet. Von Bedeutung ist
in jedem Fall, dass der Hilfssparren, insbesondere bestehend aus dem Sparrenelement
und dem Zwischensparrenelement beziehungsweise dem Tragelement, den Befestigungselementen
und dem Zwischensparrenelement, aus einem einzigen Materialstück hergestellt wird
und nicht etwa aus mehreren Materialstücken zusammengesetzt wird. Vorzugsweise besteht
der Hilfssparren aus dem Holzwerkstoff, insbesondere aus Furnierschichtholz. Als Furnierschichtholz
findet beispielsweise ein Furnierschichtholz Anwendung. Dieses zeichnet sich durch
eine kreuzweise Verleimung übereinander angeordneter Holzschichten beziehungsweise
Furniere aus. Die Furniere des Schichtholzes sind also kreuzweise miteinander verleimt,
wobei bei mindestens 10 %, mindestens 20 % oder mindestens 30 % und/oder höchstens
80 %, höchstens 70 % oder höchstens 60 % der Holzschichten beziehungsweise Furniere
die Faserrichtung quer zur Längsachse des Hilfssparrens verläuft. Der integral hergestellte
Hilfssparren weist eine hohe Festigkeit auf, welche zudem geringe Abmessungen ermöglicht.
[0019] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass an dem Tragelement wenigstens eine
Auflagefläche für zumindest eines der Dachfenster ausgebildet ist, die in einer Längsrichtung
des Tragelements eine größere Erstreckung aufweist als das Zwischenfensterelement.
Die Auflagefläche ist bevorzugt durchgehend eben, liegt also durchgehend in einer
gedachten Ebene. Die Auflagefläche dient der Abstützung des zumindest einen Dachfensters,
bevorzugt jedoch beider Dachfenster. Nach der Montage der Dachfensteranordnung liegt
insoweit zumindest eines der Dachfenster an der Auflagefläche an. Vorzugsweise sind
an dem Tragelement mehrere Auflageflächen ausgebildet, wobei jede der Auflageflächen
dem Abstützen eines der Dachfenster dient. Insoweit sind an dem Tragelement eine erste
Auflagefläche für das erste Dachfenster und eine zweite Auflagefläche für das zweite
Dachfenster realisiert. Die beiden Auflageflächen liegen besonders bevorzugt auch
gegenüberliegenden Seiten des Zwischenfensterelements an dem Tragelement vor.
[0020] Die Auflagefläche soll in Längsrichtung des Tragelements größer sein als das Zwischenfensterelement,
sich also wenigstens einseitig, besonders bevorzugt jedoch in Längsrichtung beidseitig,
über das Zwischenfensterelement überstehen. Beispielsweise gehen auf diese Art und
Weise die erste Auflagefläche und die zweite Auflagefläche endseitig des Zwischenfensterelements
ineinander über, insbesondere beidseitig des Zwischenfensterelements. Die überstehenden
Auflageflächen sind insbesondere dafür vorgesehen und ausgebildet, quer zum Hilfssparren
verlaufende Tragelemente, zum Beispiel Dachlatten, aufzunehmen und damit mittelbar
den Lastabtrag der Dachfenster zu gewährleisten. Die beiden Auflageflächen sind vorzugsweise
jeweils eben und liegen zudem in einer gemeinsamen gedachten Ebene. Nach einer Montage
der Dachfensteranordnung liegt bevorzugt auf der Auflagefläche eine Gegenauflagefläche
des wenigstens einen Dachfensters flächig an. Vorzugsweise ist die Gegenauflagefläche
an einem Dämmelement beziehungsweise Dämmblock des Dachfensters vorgesehen. Die beschriebene
Ausgestaltung des Hilfssparrens ermöglicht ein besonders zuverlässiges Abstützen des
Dachfensters oder beider Dachfenster.
[0021] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Befestigungselemente und das
Tragelement über wenigstens ein Beschlagelement miteinander verbunden sind, wobei
bevorzugt das Beschlagelement die Auflagefläche des Tragelements mit ausbildet. Das
Beschlagelement kann beispielsweise einer Materialverstärkung des integral hergestellten
Hilfssparrens dienen. Alternativ kann es jedoch auch vorgesehen sein, dass die Befestigungselemente
und das Tragelement separat voneinander hergestellt sind und nachfolgend mittels des
wenigstens einen Beschlagelements miteinander verbunden werden. Beispielsweise sind
hierbei die Befestigungselemente und das Tragelement beabstandet voneinander angeordnet,
insbesondere in Längsrichtung. Besonders bevorzugt sind die Befestigungselemente und
das Tragelement mittels mehrerer Beschlagelemente miteinander verbunden, welche auf
gegenüberliegenden Seiten der genannten Elemente angeordnet sind, nämlich bevorzugt
in einer Querrichtung, welche senkrecht auf der Längsrichtung steht.
[0022] Bevorzugt sind die Befestigungselemente des Sparrenelements über separate Beschlagelemente
mit dem Tragelement verbunden. Diese Beschlagelemente sind insoweit in Längsrichtung
voneinander beabstandet und ausschließlich über das Tragelement miteinander verbunden.
Diese ermöglicht eine kostengünstige Ausgestaltung eines dennoch äußerst tragfähigen
Hilfssparrens. In jedem Fall kann das Beschlagelement die Auflagefläche des Tragelements
mit ausbilden. Das bedeutet, dass nach der Montage der Dachfensteranordnung sich zumindest
eines der Dachfenster oder beide Dachfenster an dem Beschlagelement abstützen. Die
mehrteilige Ausgestaltung des Hilfssparrens ermöglicht eine kostengünstige Herstellung
und zudem eine platzsparende Anlieferung.
[0023] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Auflagefläche zwei voneinander
beabstandete Auflageflächenbereiche aufweist, die an dem wenigstens einen Beschlagelement
ausgebildet sind. Beide Auflageflächenbereiche dienen der Abstützung genau eines der
Dachfenster. Die Auflageflächenbereiche sind hierzu in Längsrichtung voneinander beabstandet
an dem Beschlagelement ausgebildet. Liegen mehrere Beschlagelemente vor, so können
die Auflageflächenbereiche selbstverständlich auch an unterschiedlichen Beschlagelementen
vorliegen. Auch eine solche Ausgestaltung ermöglicht die Realisierung eines kostengünstigen
Hilfssparrens, welcher dennoch gegenüber bekannten Ausgestaltungen Vorteile aufweist.
[0024] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass im Längsschnitt gesehen das Sparrenelement
zur Ausbildung der Kröpfung eine zwischen den Befestigungselementen liegende Ausnehmung
aufweist. Die Ausnehmung liegt zwischen den Befestigungselementen vor und beabstandet
diese insoweit in Längsrichtung voneinander. Beispielsweise weist die Ausnehmung eine
Tiefe, also eine Erstreckung senkrecht zu der Längsmittelebene des Tragelements auf,
die einer Erstreckung der Befestigungselemente in dieser Richtung entspricht. In anderen
Worten ist das Tragelement um die Erstreckung der Befestigungselemente in dieser Richtung
gegenüber den Befestigungselementen versetzt. Selbstverständlich kann es jedoch auch
vorgesehen sein, dass das Tragelement lediglich um mindestens 50 %, mindestens 60
%, mindestens 70 %, mindestens 80 % oder mindestens 90 % dieser Erstreckung gegenüber
den Befestigungselementen versetzt vorliegt. Die Ausnehmung dient insbesondere der
Realisierung eines hervorragenden optischen Eindrucks des Hilfssparrens, welcher sich
deutlich weniger in den Innenraum hineinerstreckt als bei bekannten Ausgestaltungen.
Die Ausnehmung liegt hierbei auf der dem Innenraum zugewandten und der Außenumgebung
abgewandten Seite des Hilfssparrens vor.
[0025] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass im Längsschnitt gesehen die Befestigungselemente
auf ihren einander zugewandten Seiten jeweils eine Schrägfläche aufweisen, wobei eine
die jeweilige Schrägfläche vollständig aufnehmende gedachte Schrägflächenebene gegenüber
der Längsmittelebene angewinkelt ist, sodass sich die Ausnehmung in die von dem Tragelement
abgewandte Richtung aufweitet. Vorzugsweise erstrecken sich die Schrägflächen jeweils
von einer dem Tragelement abgewandten Seite des jeweiligen Befestigungselements bis
hin zu dem Tragelement. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Schrägfläche
nicht durchgehend ausgebildet ist, sondern sich lediglich über einen Teil der genannten
Erstreckung erstreckt. Vorzugsweise geht die Schrägfläche jedoch von der dem Tragelement
abgewandten Seite des entsprechenden Befestigungselements aus.
[0026] Die jeweilige Schrägfläche wird von der entsprechenden Schrägflächenebene vollständig
aufgenommen. Diese Schrägflächenebene ist gegenüber der Längsmittelebene angewinkelt,
schließt mit dieser also einen Winkel ein, welcher größer als 0 ° und kleiner als
180 ° ist. Bevorzugt beträgt der Winkel mindestens 15 °, mindestens 20 °, mindestens
25 ° oder mindestens 30 ° sowie höchstens 75 °, höchstens 70 °, höchstens 65 ° oder
höchstens 60 °. Beispielsweise wird ein Winkel von mindestens 30 ° und höchstens 60
° verwendet. Die Schrägflächen sind dabei derart ausgerichtet, dass sich die Ausnehmung
in die von dem Tragelement abgewandte Richtung aufweitet, also in Richtung des Innenraums.
Die Schrägfläche ist derart ausgebildet und angeordnet, dass sie die Anbringung eines
Innenfutters zumindest eines der Dachfenster oder beider Dachfenster ermöglicht. Beispielsweise
erlauben die Schrägflächen die Anbringung von Sturzbrettern des Innenfutters zumindest
bereichsweise senkrecht und/oder waagerecht. Zusätzlich oder alternativ erlauben die
Sturzflächen die Anbringung der Sturzbretter des Innenfutters unten und/oder oben.
Hierdurch wird ein hervorragender optischer Eindruck der Dachfensteranordnung realisiert.
[0027] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Schrägfläche zumindest bereichsweise
an dem wenigstens einen Beschlagelement ausgebildet ist. Vorstehend wurde bereits
darauf hingewiesen, dass das Beschlagelement das Tragelement und die Befestigungselemente
miteinander verbindet. Entsprechend ist es sinnvoll, auch das wenigstens ein Beschlagelement
mit der Schrägfläche zu versehen um auch für die mehrteilige Ausführungsform des Hilfssparrens
eine einfache Anbringung des Innenfutters zu ermöglichen.
[0028] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Befestigungselemente und das
Tragelement bezüglich einer gedachten Ebene auf gegenüberliegenden Seiten angeordnet
sind, insbesondere jeweils vollständig. Die gedachte Ebene liegt vorzugsweise parallel
beabstandet zu der Längsmittelebene des Tragelements vor. Die Befestigungselemente
liegen zumindest größtenteils auf einer ersten Seite dieser Ebene und das Tragelement
zumindest größtenteils auf einer der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite
dieser Ebene vor. Besonders bevorzugt liegen die Befestigungselemente vollständig
auf der ersten Seite und das Tragelement vollständig auf der zweiten Seite, sodass
die gedachte Ebene eine Verbindungsebene darstellt, in welcher die Befestigungselemente
und das Tragelement aufeinander treffen. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht eine
besonders deutliche Kröpfung des Sparrenelements und entsprechend eine große Ausnehmung,
sodass die bereits genannten Vorteile hinsichtlich der Optik erzielt werden.
[0029] Die Erfindung betrifft weiterhin eine Dachfensteranordnung mit einem ersten Dachfenster,
einem zweiten Dachfenster sowie einem Hilfssparren, insbesondere einem Hilfssparren
gemäß den Ausführungen im Rahmen dieser Beschreibung. Dabei ist vorgesehen, dass der
Hilfssparren über ein gekröpftes Sparrenelement verfügt, das ein Tragelement zur Abstützung
der beiden Dachfenster aufweist, wobei sich auf gegenüberliegenden Seiten des Tragelements
zwei bezüglich einer Längsmittelebene des Tragelements versetzt zu dem Tragelement
angeordnete Befestigungselemente zur Befestigung des Hilfssparrens an einer Dachkonstruktion
eines Dachs an das Tragelement anschließen, und wobei auf einer den Befestigungselementen
abgewandten Seite der Längsmittelebene ein Zwischenfensterelement zur Beabstandung
der beiden Dachfenster an dem Sparrenelement angeordnet ist.
[0030] Auf die Vorteile einer derartigen Ausgestaltung des Hilfssparrens und der Dachfensteranordnung
wurde bereits hingewiesen. Sowohl die Dachfensteranordnung als auch der Hilfssparren
können gemäß den Ausführungen im Rahmen dieser Beschreibung weitergebildet sein, sodass
insoweit auf diese verwiesen wird.
[0031] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass eine Längserstreckung des Zwischenfensterelements
mindestens einer Längserstreckung eines Seitenholms eines der beiden Dachfenster entspricht
und eine Längserstreckung des Tragelements größer als die Längserstreckung des Seitenholms
ist, sodass sich der Seitenholm vorzugsweise über seine gesamte Längserstreckung auf
einer Auflagefläche des Tragelements abstützt. Vorzugsweise gilt das Gesagte nicht
nur für eines der Dachfenster, sondern für beide Dachfenster. Die Längserstreckung
des Zwischenfensterelements und die Längserstreckung des Seitenholms liegen beide
in Längsrichtung vor. Da die Längserstreckung des Zwischenfensterelements mindestens
der Längserstreckung des Seitenholms entsprechen soll, ist eine zuverlässige Beabstandung
der beiden Dachfenster voneinander sichergestellt. Zusätzlich ist die Längserstreckung
des Tragelements größer als die Längserstreckung des Seitenholms, sodass eine besonders
zuverlässige Abstützung der Dachfenster vorliegt, insbesondere mittels der sich an
dem Hilfssparren, insbesondere dem Tragelement, abstützenden Traglatten. An den Traglatten
ist beispielsweise das Dachfenster oder wenigstens eines der Dachfenster befestigt.
Der Seitenholm des Dachfensters liegt bevorzugt über seine gesamte Längserstreckung
auf der Auflagefläche des Tragelements auf oder stützt sich zumindest an dieser ab,
entweder unmittelbar oder lediglich mittelbar, beispielsweise über ein an dem Seitenholm
befestigtes Dämmelement. Zusätzlich oder alternativ stützt sich das das Dachfenster,
insbesondere der Seitenholm, an dem Zwischenfensterelement ab, bevorzugt auf dessen
dem Tragelement abgewandten Seite. Dieses Abstützen erfolgt zum Beispiel über zumindest
einen Befestigungswinkel.
[0032] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Längserstreckung des Tragelements
zumindest einer Längserstreckung eines der Dachfenster entspricht, und dass sich zumindest
ein an dem Seitenholm befestigter Querholm auf der Auflagefläche des Tragelements
abstützt. Das Tragelement soll also nicht nur dem Abstützen des Seitenholms dienen,
sondern zusätzlich dem Abstützen des Querholms. Hierzu weist das Tragelement eine
entsprechende Längserstreckung auf.
[0033] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das erste Dachfenster und das zweite
Dachfenster von einem Innenfutter umgriffen sind, das zumindest eine von dem Hilfssparren
unterbrochene erste Sturzbrettwand und eine beide Dachfenstern übergreifende, gegenüber
der ersten Sturzbrettwand angewinkelte zweite Sturzbrettwand aufweist. Das Innenfutter
dient einer Anbindung der Dachfenster an eine den Innenraum in Richtung der Außenumgebung
und das Dach in Richtung des Innenraums begrenzende Innenwand. Beispielsweise weist
das Innenfutter zwei Sturzbretter auf, welche durch zwei gegenüberliegende Seitenwände
miteinander verbunden sind. Vorzugsweise sind die beiden Sturzbretter von dem Hilfssparren
durchgriffen. Beispielsweise setzt sich zumindest eines der Sturzbretter aus der ersten
Sturzbrettwand und der zweiten Sturzbrettwand zusammen. Die erste Sturzbrettwand ist
von dem Hilfssparren unterbrochen, wohingegen die zweite Sturzbrettwand die beiden
Seitenwände durchgehend miteinander verbindet. Die beiden Sturzbrettwände sind gegeneinander
angewinkelt, beispielsweise schließen sie einen Winkel von mindestens 15 und höchstens
75 ° miteinander ein.
[0034] Die Erfindung betrifft weiterhin eine Dachanordnung mit einem eine Dachkonstruktion
und eine Dachhaut aufweisenden Dach sowie einer ein erstes Dachfenster, ein zweites
Dachfenster und einen Hilfssparren aufweisenden Dachfensteranordnung, insbesondere
einer Dachfensteranordnung gemäß den Ausführungen im Rahmend dieser Beschreibung.
Dabei ist vorgesehen, dass der Hilfssparren über ein gekröpftes Sparrenelement verfügt,
das ein Tragelement zur Abstützung der beiden Dachfenster aufweist, wobei sich auf
gegenüberliegenden Seiten des Tragelements zwei bezüglich einer Längsmittelebene des
Tragelements versetzt zu dem Tragelement angeordnete Befestigungselemente zur Befestigung
des Hilfssparrens an einer Dachkonstruktion eines Dachs an das Tragelement anschließen,
und wobei auf einer den Befestigungselementen abgewandten Seite der Längsmittelebene
ein Zwischenfensterelement zur Beabstandung der beiden Dachfenster an dem Sparrenelement
angeordnet ist.
[0035] Hinsichtlich der Vorteile einer derartigen Ausgestaltung der Dachanordnung sowie
möglicher vorteilhafter Weiterbildung wird erneut auf die Ausführungen im Rahmen dieser
Beschreibung verwiesen.
[0036] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Tragelement und die Befestigungselemente
auf einer der Dachhaut des Dachs abgewandten Seite einer gedachten Ebene angeordnet
sind, die eine Oberseite einer Traglattung der Dachkonstruktion aufnimmt, auf der
sich die Dachhaut abstützt. Die Traglattung umfasst die eine oder mehrere Traglatten
der Dachkonstruktion. Die gedachte Ebene verläuft durch die Oberseite der Traglattung
beziehungsweise der einzelnen Traglatten, verläuft also auf ihrer der Außenumgebung
zugewandten Seite. Beispielsweise definiert die gedachte Ebene den der Außenumgebung
am nächsten liegenden Bereich der Dachkonstruktion. Auf der Traglattung beziehungsweise
der Dachkonstruktion stützt sich die Dachhaut, insbesondere die Dachdeckung, ab. Die
gedachte Ebene beschreibt also zum Beispiel die bereits erwähnte erste wasserführende
Ebene. Das Tragelement und die Befestigungselemente sind nun auf der der Außenumgebung
beziehungsweise der Dachhaut abgewandten Seite der gedachten Ebene angeordnet, insbesondere
vollständig. Das bedeutet, dass die von der gedachten Ebene definierte wasserführende
Ebene von dem Tragelement und den Befestigungselementen nicht durchgriffen wird, sodass
eine hohe Wetterfestigkeit der Dachanordnung sichergestellt ist. Zusätzlich kann das
Gesagte auch für das Zwischenfensterelement gelten.
[0037] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Befestigungselemente auf einer
der Dachhaut abgewandten Seite einer gedachten Ebene angeordnet sind, die eine Unterseite
der Traglattung und/oder einer Konterlattung und/oder eine Schalung der Dachkonstruktion
aufnimmt. Die (weitere) gedachte Ebene definiert nun die Unterseite der Traglattung
beziehungsweise der Konterlattung, also dem dem Innenraum an nächsten liegenden Bereich
der Traglattung beziehungsweise der Konterlattung. Alternativ kann die Ebene auf einer
der Außenumgebung zugewandten Seite der Sparren der Dachkonstruktion vorliegen. Die
gedachte Ebene stellt zum Beispiel die bereits erwähnte zweite wasserführende Ebene
dar. Die Befestigungselemente sollen nun auf der der Dachhaut beziehungsweise der
Außenumgebung abgewandten Seite dieser gedachten Ebene angeordnet sein, bevorzugt
vollständig. Auch hier wird also die wasserführende Ebene nicht von den Befestigungselementen
durchgriffen, sodass die hohe Wetterfestigkeit sichergestellt ist. Zusätzlich kann
das Gesagte für das Tragelement und/oder das Zwischenfensterelement gelten.
[0038] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert, ohne dass eine Beschränkung der Erfindung erfolgt. Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer Dachanordnung mit einer Dachfensteranordnung,
welche drei Dachfenster sowie zwei Hilfssparren umfasst,
- Figur 2
- eine schematische Darstellung des Hilfssparrens in einer ersten Ausführungsform,
- Figur 3
- eine schematische Darstellung des Hilfssparrens ins einer zweiten Ausführungsform,
- Figur 4
- eine schematische Seitenschnittdarstellung durch die Dachanordnung sowie
- Figur 5
- eine schematische Querschnittsansicht durch die Dachanordnung.
[0039] Die Figur 1 zeigt einen Bereich einer Dachanordnung 1, die ein Dach 2 sowie eine
Dachfensteranordnung 3 aufweist. Das Dach 2 verfügt hierbei über eine nicht dargestellte
Dachkonstruktion 4, die in Richtung einer Außenumgebung 5 von einer nicht dargestellten
Dachhaut 6 und in Richtung eines Innenraums 7 von einer Innenwand 8 begrenzt ist.
Die Dachfensteranordnung 3 weist ein erstes Dachfenster 9 sowie wenigstens ein zweites
Dachfenster 10 auf, in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel mehrere zweite Dachfenster
10. Zwischen dem ersten Dachfenster 9 und dem zweiten Dachfenster 10, insbesondere
zwischen dem ersten Dachfenster 9 und jedem der zweiten Dachfenster 10, ist jeweils
ein Hilfssparren 11 angeordnet, der hier nicht erkennbar ist, weil er mit einer Verkleidung
12 versehen ist. In anderen Worten liegt zwischen jeweils zwei benachbarten Dachfenstern
9 und 10 jeweils ein Hilfssparren 11 vor.
[0040] Die Dachfenster 9 und 10 liegen vorzugsweise als Dachflächenfenster vor. Sie sind
von einem gemeinsamen Innenfutter 13 umgriffen, welches sie an die Innenwand 8 anbindet.
Das Innenfutter 13 weist Sturzbretter 14 und 15 auf, die über Seitenwände 16 und 17
des Innenfutters 13 miteinander verbunden sind. Es ist erkennbar, dass das Sturzbrett
14 eine erste Sturzbrettwand 18 und eine zweite Sturzbrettwand 19 aufweist, die jeweils
eben oder zumindest im Wesentlichen eben sind und vorzugsweise unmittelbar ineinander
übergehen, beispielsweise über eine Rundung. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die erste Sturzbrettwand 18 von der Verkleidung 12 unterbrochen, wohingegen die
zweite Sturzbrettwand 19 die Dachfenster 9 und 10 ununterbrochen übergreift, also
sich ununterbrochen von der Seitenwand 16 bis hin zu der Seitenwand 17 erstreckt.
Beispielsweise steht die Verkleidung 12 senkrecht auf der ersten Sturzbrettwand 18.
Die zweite Sturzbrettwand 19 ist bevorzugt geodätisch gesehen senkrecht angeordnet.
Das Sturzbrett 15 verläuft weiter bevorzugt geodätisch waagerecht, insbesondere durchgehend
von den Dachfenstern 9 und 10 bis hin zu der Innenwand 8.
[0041] Die Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung des Hilfssparrens 11 in einer ersten
Ausführungsform. Der Hilfssparren 11 verfügt über ein gekröpftes Sparrenelement 20,
das wiederum - zur Realisierung der Kröpfung - über ein Tragelement 21 sowie zwei
Befestigungselemente 22 verfügt. Das Tragelement 21 und die Befestigungselemente 22
sind bezüglich einer Längsmittelebene 23 des Tragelements 21 gegeneinander versetzt.
Hierbei fluchten die Befestigungselemente 22 vorzugsweise miteinander, liegen also
in gedachter Verlängerung zueinander vor. Aufgrund des Versatzes zwischen dem Tragelement
21 und den Befestigungselementen 22 begrenzen diese gemeinsam eine Ausnehmung 24.
[0042] Die Ausnehmung 24 wird auf in Längsrichtung des Sparrenelements 20 gegenüberliegenden
Seiten von den Befestigungselementen 22 und in senkrecht auf der Längsrichtung stehender
Richtung von dem Tragelement 21 begrenzt. Hierdurch ist die gekröpfte Ausgestaltung
des Sparrenelements 20 realisiert. Das Tragelement 21 dient einer Abstützung der Dachfenster
9 und 10. Hierzu verfügt er über eine Auflagefläche 25, welche vorzugsweise parallel
zu der Längsmittelebene 23 verläuft und durchgehend eben ist. Die Auflagefläche 25
liegt auf der den Befestigungselementen 22 gegenüberliegenden Seite der Längsmittelebene
23 vor. Bevorzugt ist es vorgesehen, dass sich die Auflagefläche 25 über die gesamte
Längserstreckung des Tragelements 21 erstreckt. Die Befestigungselemente 22 dienen
einer Befestigung des Hilfssparrens 11 an der Dachkonstruktion 4, beispielsweise an
Wechseln der Dachkonstruktion 4. Beispielsweise erfolgt diese Befestigung mittels
eines Balkenschuhs oder dergleichen.
[0043] Von der Auflagefläche 25 geht ein Zwischenfensterelement 26 des Hilfssparrens 11
aus, welches insoweit auf der den Befestigungselementen 22 gegenüberliegenden Seite
des Tragelements 21 beziehungsweise der Längsmittelebene 23 vorliegt. Das Zwischenfensterelement
26 dient einer Beabstandung der Dachfenster 9 und 10 in seitlicher Richtung. Nach
einer Montage der Dachanordnung 1 stützen sich beispielsweise die Dachfenster 9 und
10 auf gegenüberliegenden Seiten an dem Zwischenfensterelement 26 ab und liegen gleichzeitig
auf der Auflagefläche 25 auf. Es kann auch vorgesehen sein, dass auf der Auflagefläche
25 eine Traglatte oder mehrere Traglatten aufliegen, an der oder welchen die Dachfenster
9 und 10 befestigt sind. Weiter alternativ kann es vorgesehen sein, dass sich die
Dachfenster lediglich an dem Zwischenfensterelement 26 abstützen.
[0044] Es ist erkennbar, dass die Ausnehmung 24 von Schrägflächen 27 und 28 der Befestigungselemente
22 begrenzt wird. Die Schrägflächen 27 und 28 gehen jeweils unmittelbar von dem entsprechenden
Befestigungselement 22 aus und erstrecken sich in Richtung des Tragelements 21, beispielsweise
vollständig, wie im Falle der Schrägfläche 27. Die Schrägfläche 28 erstreckt sich
jedoch rein beispielhaft lediglich teilweise bis hin zu dem Tragelement 21, endet
also beabstandet von diesem. Die Schrägflächen 27 und 28 liegen jeweils vollständig
in einer gedachten Ebene 29 beziehungsweise 30, die mit der Längsmittelebene 23 jeweils
einen bestimmten Winkel einschließt. Dieser Winkel ist größer als 0 ° und kleiner
als 180 °. Beispielsweise beträgt er zwischen 15 und 75 °, vorzugsweise zwischen 30
und 60 °. Die Schrägflächen 27 und 28 sind hierbei - im Querschnitt gesehen - derart
ausgerichtet, dass sich die Ausnehmung 24 in die von dem Zwischenfensterelement 26
abgewandte Richtung aufweitet.
[0045] Die Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung des Hilfssparrens 11 in einer zweiten
Ausführungsform. Grundsätzlich wird auf die vorstehenden Ausführungen zu der ersten
Ausführungsform hingewiesen und nachfolgend lediglich auf die Unterschiede eingegangen.
Diese liegen darin, dass das Tragelement 21 und die Befestigungselemente 22 nun mehr
nicht einstückig beziehungsweise integral miteinander ausgebildet sind, sondern dass
die Befestigungselemente 22 und das Tragelement 21 über wenigstens ein Beschlagelement
31, in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel über mehrere Beschlagelemente 31,
miteinander verbunden sind. Das Beschlagelement 31 besteht bevorzugt aus einem anderen
Material als das Zwischenfensterelement 26. Beispielsweise sind die Befestigungselemente
22 und das Tragelement 21 aus Holz, wohingegen das Beschlagelement 31 aus Metall ist.
Das Beschlagelement 31 bildet hierbei die Auflagefläche 25 zumindest bereichsweise
aus. Beispielsweise setzt sich die Auflagefläche 25 aus mehreren voneinander beabstandeten
Auflageflächenbereichen 32 zusammen. Es ist erkennbar, dass die Schrägflächen 27 und
28 nicht nur an den Befestigungselementen 22 vorliegen, sondern sich auch auf das
Beschlagelement 31 erstrecken.
[0046] Die Figur 4 zeigt eine schematische Schnittdarstellung durch die Dachanordnung 1.
Dargestellt ist der Hilfssparren 11 in seiner ersten Ausführungsform; selbstverständlich
kann jedoch auch die zweite Ausführungsform Verwendung finden. Es ist erkennbar, dass
die Dachkonstruktion 4 Dachsparren 33 aufweist, auf welchen wiederum eine Konterlattung
34 und eine Traglattung 35 befestigt sind. An dem Dachsparren 33 sind zudem Wechsel
36 und 37 befestigt, an welchem wiederum die Befestigungselemente 22 des Hilfssparrens
11 befestigt sind. Es ist erkennbar, dass das Tragelement 21 und die Befestigungselemente
22, also das Sparrenelement 20, eine gedachte Ebene 38 nicht durchgreifen, welche
von einer Unterseite der Traglattung 35 und einer Oberseite der Konterlattung 34 definiert
ist. Zusätzlich ist es vorgesehen, dass das Zwischenfensterelement 26 eine gedachte
Ebene 39 nicht durchgreift, welche von einer Oberseite der Traglattung 35 definiert
ist. Hierdurch wird eine besonders wetterfeste Dachanordnung 1 erzielt.
[0047] Die Figur 5 zeigt eine schematische Schnittdarstellung durch die Dachanordnung 1.
Es ist erkennbar, dass jedes der Dachfenster 9 und 10 jeweils über einen Blendrahmen
40 mit jeweils zumindest einem Seitenholm 41 verfügt. Der Seitenholm 41 jedes der
Dachfenster 9 und 10 stützt sich nun an der Auflagefläche 25 ab, insbesondere über
ein Dämmelement 42, welches an dem jeweiligen Seitenholm 41 befestigt ist. Zusätzlich
ist erkennbar, dass der Seitenholm 41 sich auch in seitlicher Richtung über das Dämmelement
42 an dem Hilfssparren 11 abstützt, nämlich an dessen Zwischenfensterelement 26. Es
kann zudem vorgesehen sein, dass sich das Dämmelement 42 oder eine Verlängerung 43
des Dämmelements 42 an das Tragelement 21 anschmiegt, wobei dies für die Dachfenster
9 und 10 auf unterschiedlichen Seiten des Zwischenfensterelements 26 der Fall ist.
[0048] Eine Befestigung der Dachfenster 9 und 10 an dem Hilfssparren 11 erfolgt beispielsweise
an dem Zwischenfensterelement 26, nämlich über entsprechende Befestigungselemente
44, die hier als Befestigungswinkel dargestellt sind. Die Befestigungselemente 44
greifen einerseits an den Dämmelementen 42 und andererseits an dem Zwischenfensterelement
26 an, sodass sich die Dachfenster 9 und 10 über die Befestigungselemente 44 und den
Hilfssparren 11 an der Dachkonstruktion 4 abstützen und an dieser befestigt sind.
Das Zwischenfensterelement 26 des hier dargestellten Hilfssparrens 11 weist eine geringere
Breite auf als das Sparrenelement 20. Es kann alternativ jedoch auch vorgesehen sein,
dass es dieselbe Breite aufweist wie das Sparrenelement 20, insbesondere wie das Tragelement
21. In diesem Fall entfallen die seitlichen Bereiche der Auflagefläche 25. Die Auflagefläche
25 ist insoweit zum Beispiel lediglich auf in Längsrichtung gegenüberliegenden Seiten
des Zwischenfensterelements 26 ausgebildet. Auf der Auflagefläche 25 liegt insbesondere
eine Traglattung auf, die zur Befestigung der Dachfenster 9 und 10 dient.
[0049] Die beschriebene Ausgestaltung der Dachanordnung 11 und insbesondere des Hilfssparens
11 ermöglicht eine unauffällige Anordnung des Hilfssparrens 11 zwischen den Dachfenstern
9 und 10, ohne dass der Hilfssparren 11 in Richtung der Außenumgebung 5 über eine
Dichtebene des Dachs 2 übersteht. Insoweit ist eine optisch gefällige Dachanordnung
1 bei gleichzeitig hoher Wetterfestigkeit realisiert.
1. Hilfssparren (11) zur Anordnung zwischen einem ersten Dachfenster (9) und einem zweiten
Dachfenster (10) einer Dachfensteranordnung (3), gekennzeichnet durch ein gekröpftes Sparrenelement (20), das ein Tragelement (21) zur Abstützung der beiden
Dachfenster (9, 10) aufweist, wobei sich auf gegenüberliegenden Seiten des Tragelements
(21) zwei bezüglich einer Längsmittelebene (23) des Tragelements (21) versetzt zu
dem Tragelement (21) angeordnete Befestigungselemente (22) zur Befestigung des Hilfssparrens
(11) an einer Dachkonstruktion (4) eines Dachs (2) an das Tragelement (21) anschließen
und wobei auf einer den Befestigungselementen (22) abgewandten Seite der Längsmittelebene
(23) ein Zwischenfensterelement (26) zur Beabstandung der beiden Dachfenster (9, 10)
an dem Sparrenelement (20) angeordnet ist.
2. Hilfssparren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sparrenelement (20) und das Zwischenfensterelement (26) integral hergestellt
sind.
3. Hilfssparren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Tragelement (21) wenigstens eine Auflagefläche (25) für zumindest eines der
Dachfenster (9, 10) ausgebildet ist, die in einer Längsrichtung des Tragelements (21)
eine größere Erstreckung aufweist als das Zwischenfensterelement (26).
4. Hilfssparren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (22) und das Tragelement (21) über wenigstens ein Beschlagelement
(31) miteinander verbunden sind.
5. Hilfssparren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (25) zwei voneinander beabstandete Auflageflächenbereiche (32)
aufweist, die an dem wenigstens einen Beschlagelement (31) ausgebildet sind.
6. Hilfssparren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Längsschnitt gesehen das Sparrenelement (20) zur Ausbildung der Kröpfung eine
zwischen den Befestigungselementen (22) liegende Ausnehmung (24) aufweist.
7. Hilfssparren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Längsschnitt gesehen die Befestigungselemente (22) auf ihren einander zugewandten
Seiten jeweils eine Schrägfläche (27, 28) aufweisen, wobei eine die jeweilige Schrägfläche
(27, 28) vollständig aufnehmende gedachte Schrägflächenebene (29, 30) gegenüber der
Längsmittelebene (23) angewinkelt ist, sodass sich die Ausnehmung (24) in die von
dem Tragelement (21) abgewandte Richtung aufweitet.
8. Hilfssparren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägfläche (27, 28) zumindest bereichsweise an dem wenigstens einen Beschlagelement
(31) ausgebildet ist.
9. Hilfssparren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (22) und das Tragelement (21) bezüglich einer gedachten
Ebene auf gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind.
10. Dachfensteranordnung (3) mit einem ersten Dachfenster (9), einem zweiten Dachfenster
(10) sowie einem Hilfssparren (11), insbesondere einem Hilfssparen (11) nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfssparren (11) über ein gekröpftes Sparrenelement (20) verfügt, das ein Tragelement
(21) zur Abstützung der beiden Dachfenster (9, 10) aufweist, wobei sich auf gegenüberliegenden
Seiten des Tragelements (21) zwei bezüglich einer Längsmittelebene (23) des Tragelements
(21) versetzt zu dem Tragelement (21) angeordnete Befestigungselemente (22) zur Befestigung
des Hilfssparrens (11) an einer Dachkonstruktion (4) eines Dachs (2) an das Tragelement
(21) anschließen, und wobei auf einer den Befestigungselementen (22) abgewandten Seite
der Längsmittelebene (23) ein Zwischenfensterelement (26) zur Beabstandung der beiden
Dachfenster (9, 10) an dem Sparrenelement (20) angeordnet ist.
11. Dachfensteranordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längserstreckung des Zwischenfensterelement (26) mindestens einer Längserstreckung
eines Seitenholms (41) eines der beiden Dachfenster (9, 10) entspricht und eine Längserstreckung
des Tragelements (21) größer als die Längserstreckung des Seitenholms (41) ist, sodass
sich der Seitenholm (41) vorzugsweise über seine gesamte Längserstreckung auf einer
Auflagefläche 25 des Tragelements (21) abstützt.
12. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längserstreckung des Tragelements (21) zumindest einer Längserstreckung eines
der Dachfenster (9, 10) entspricht, und dass sich zumindest ein an dem Seitenholm
(41) befestigter Querholm auf der Auflagefläche (25) des Tragelements (21) abstützt.
13. Dachanordnung (1) mit einem eine Dachkonstruktion (4) und eine Dachhaut (6) aufweisenden
Dach (2) sowie einer ein erstes Dachfenster (9), ein zweites Dachfenster (10) und
einen Hilfssparen (11) aufweisenden Dachfensteranordnung (3), insbesondere einer Dachfensteranordnung
(3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfssparren (11) über ein gekröpftes Sparrenelement (20) verfügt, das ein Tragelement
(21) zur Abstützung der beiden Dachfenster (9, 10) aufweist, wobei sich auf gegenüberliegenden
Seiten des Tragelements (21) zwei bezüglich einer Längsmittelebene (23) des Tragelements
(21) versetzt zu dem Tragelement (21) angeordnete Befestigungselemente (22) zur Befestigung
des Hilfssparrens (11) an einer Dachkonstruktion (4) eines Dachs (2) an das Tragelement
(21) anschließen, und wobei auf einer den Befestigungselementen (22) abgewandten Seite
der Längsmittelebene (23) ein Zwischenfensterelement (26) zur Beabstandung der beiden
Dachfenster (9, 10) an dem Sparrenelement (20) angeordnet ist.
14. Dachanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (21) und die Befestigungselemente (22) auf einer der Dachhaut (6)
des Dachs (2) abgewandten Seite einer gedachten Ebene (39) angeordnet sind, die eine
Oberseite einer Traglattung (35) der Dachkonstruktion (4) aufnimmt, auf der sich die
Dachhaut (6) abstützt.
15. Dachanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (22) auf einer der Dachhaut (6) abgewandten Seite einer
gedachten Ebene (38) angeordnet ist, die eine Unterseite der Traglattung (35) und/oder
einer Konterlattung (34) und/oder eine Schalung der Dachkonstruktion (4) aufnimmt.